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Archæo |
17 · 2020
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Keltische Pracht an der Elbe
Groß war die Begeisterung, als im Oktober 2018 am Rand einer Kiesgrube in
Pirna-Pratzschwitz in und bei einem unscheinbaren Zweihenkeltopf Schmuck-
stücke von exzeptioneller Qualität gefunden wurden, darunter ein Bronzecol-
lier bislang unbekannter Machart, hunderte von Perlen und drei kunstvoll
gearbeitete Fibeln, von denen eine mit einem Canidenkopf und einem mensch-
lichen Gesicht verziert ist. Der Schmuckfund wirft Rätsel auf: Gehörte er einer
Frau, die aus dem keltisch geprägten Böhmen hierhin gezogen war. Handelt es
sich um ein Scheingrab, um eine Opfergabe oder um das Geschenk von Händ-
lern an die hier lebenden Menschen? Manche Frage wird sich nie beantworten
lassen, aber die Freude an diesen Meisterwerken keltischer Kunst bleibt.
Seite 4
forschung
4 Keltische Pracht an der Elbe
Der Schmuckfund von Pirna-Pratzschwitz
10 Lange vermisst – endlich gefunden
Germanische Siedlungen im Tagebau Noch-
ten (Oberlausitz)
16 Tod auf dem Schlachtfeld
Opfer des Dreißigjährigen Krieges in Podel-
witz
20 Das smac im Jahr 2020:
Auf – Zu – Auf – Zu
24 Zwischen Engagement und Ressenti­
ment (Teil III):
Die Sächsische Gesellschaft für Vorgeschich-
te (SGV) 1935–1936
report
35 Ein schnurkeramisches Bestattungs­
areal in der Gemarkung Droßdorf
(Vorbericht)
42 Spielzeug oder Rhythmusins trumente?
Archäologische und archäometrische Un-
tersuchungen an Tonrasseln der Lausitzer
Kultur aus Sachsen
48 Eisenzeitliche Graphittonscherben
aus Sachsen
Südliche Kulturkontakte im Spiegel silbrig
glänzender Keramik
54 Jahresrückblick 2020 der Archäo­
logischen Gesellschaft in Sachsen
vor ort
56 Auf geschwungenen Pfaden
Ein archäologischer Wanderweg durch das
Seifersdorfer Tal
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