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Stadt Hainichen (Landkreis Mittelsachsen),
Hochwasserschutzkonzept (HWSK) Kleine Striegis
Spezielle artenschutzrechtliche
Prüfung (saP)
zur Erstellung des Landschaftspflegerischen
Begleitplanes (LPB)
Halle (Saale)
27.07.2021

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Stadt Hainichen (Landkreis Mittelsachsen), Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung
(saP) zur Erstellung des Landschaftspflegerischen Begleitplanes (LBP) im Rahmen des
Hochwasserschutzkonzeptes
(HWSK) Kleine Striegis
Inhaltsverzeichnis
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LANDSCHAFTSARCHITEKTEN
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Inhaltsverzeichnis
Seite
Abbildungsverzeichnis .......................................................................................................... 5
Tabellenverzeichnis ............................................................................................................... 7
0 Abkürzungen .................................................................................................................... 9
1 Veranlassung ................................................................................................................. 10
2
Rechtliche und methodische Grundlagen .................................................................... 11
2.1.
Verbote.............................................................................................................. 11
2.2.
Eingriffszulässigkeiten, Ausnahmetatbestände, Möglichkeiten
weitergehender Maßnahmen ............................................................................. 12
2.3.
Angaben zur Methodik ....................................................................................... 15
2.3.1.
Verbal-argumentative Bewertung ......................................................... 15
2.3.2.
Ablaufschema ...................................................................................... 17
2.3.3.
Abgeschichtete Berücksichtigung der Avifauna im Artenschutz ........... 18
2.4.
Verwendete Quellen .......................................................................................... 18
3
Relevanzprüfung ............................................................................................................ 21
3.1.
Vorhabenbeschreibung ..................................................................................... 21
3.2.
Vorhabenspezifische Wirkfaktoren und Wirkbereiche ........................................ 24
3.3.
Abschichtungstabellen .......................................................................................
26
3.3.1.
Vorbemerkungen ................................................................................. 26
3.4.
Ausschlussarten innerhalb der Europäischen Vogelarten und Arten des
Anhanges IV der FFH-RL für Sachsen in den Kartierbereichen der
Hochwasserschutzmaßnahme Kleine Striegis sowie des Rückbaus der
Sohlabstürze Ö2 und Ö3 ................................................................................... 26
3.4.1.1.
Artentabelle Vögel .............................................................. 26
3.4.1.2.
Artentabelle streng geschützte Tier- und
Pflanzenarten (außer Vögel) .............................................. 37
3.4.2.
Nachweisarten und potentielle Betroffenheiten innerhalb der
Europäischen Vogelarten und Arten des Anhanges IV der FFH-RL
für Sachsen in den Kartierbereichen der
Hochwasserschutzmaßnahme Kleine Striegis sowie des Rückbaus
der Sohlabstürze Ö2 und Ö3 ............................................................... 40
3.4.2.1.
Artentabelle Vögel .............................................................. 40
3.4.2.2.
Artentabelle streng geschützte Tier- und
Pflanzenarten (außer Vögel) .............................................. 46
3.5.
Bau-, anlage- und betriebsbedingten Beeinträchtigungen aller
Nachweisarten unter Einbeziehung der Nistgilde, Hauptbrutzeit und
Ortstreue nachgewiesener Vögel sowie Fluchtdistanzen von Vogelarten .......... 51
3.5.1.
Orientierungswerte für Fluchtdistanzen wertgebender,
nachgewiesener Brutvogelarten im Kartierbereich ............................... 51
3.5.2.
Übersichtskarten von Brutvorkommen von Vogelarten im
Gesamtkartierbereich mit Einfügung der daran gebundenen
Fluchtdistanzen wertgebender Vogelarten sowie Nachweisarten der
Fledermäuse im Bereich der HRB-Varianten (unmaßstäblich) ............. 51
3.5.3.
Geordnete, tabellarische Übersicht betroffener Arten mit
Kennzeichnung bau-, anlage- und betriebsbedingter
Beeinträchtigungen .............................................................................. 62
3.5.4.
Hauptreproduktions- oder Präsenzzeiten des verbleibenden, zu
betrachtenden Artenspektrums wertgebender Arten ............................ 81
4
Konfliktanalyse und Maßnahmenkonzept .................................................................... 82
4.1
Kommune und ungefährdete Vogelarten nachgewiesener oder potentiell
anzunehmender Arten mit jährlich wechselnden Fortpflanzungsstätten
sowie Nahrungsgäste zur Brutzeit ..................................................................... 82
4.2
Einzelartenbezogene Darstellung nachgewiesener oder potentiell
anzunehmender Arten nach Anhang IVa FFH-RL und VSRL ............................ 99

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Hochwasserschutzkonzeptes
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LANDSCHAFTSARCHITEKTEN
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4.3
Ergänzende Artenfestlegung ........................................................................... 155
4.4
Fazit ................................................................................................................ 160
Karte „Landschaftspflegerischer Begleitplan/ Maßnahmen des Besonderen
Artenschutzes“ in den Teilen M. 1:10.000/ 1:2.000/ 1: 1.000 vom
29.06.2021 ............................................................................................................. 161
Separater Text-, Tabellen-, Foto- und Kartenanhang „Faunistisches
Gutachten“ in den Teilen „exkl. Fledermäuse“ (71 Seiten) und „Teil
Fledermäuse“ (62 Seiten) . Büro ÖKOTOP GbR (2018) vom 10.01.2019 .......... 161

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Abbildungsverzeichnis
Titelabb.:
Vertreter im Standortbereich als betroffen einzubeziehende, wertgebende Tierarten in
Ergebnis der 2018 erfolgten Artenerfassung [von links oben (1) bis rechts unten (9)]:
(1) Wertgebende Vogelart Grünspecht mit Brutnachweis, (2) Wertgebende Vogelart
Weißstorch als Nahrungsgast, (3) Potentiell nicht sicher auszuschließende, wertgeben-
de Schmetterlingsart Nachtkerzenschwärmer, (4) Fraßpunkt einer wertgebenden
Säugetierart Elbebiber, im Maßnahmenbereich unterhalb Sohlabsturz Ö2 nachgewie-
sen, (5) Wertgebende, nachweisliche Fledermausart Großes Mausohr, (6) Wertgebende
Vogelart Schwarzspecht mit Brutnachweis, (7) Wertgebende Vogelart Mäusebussard
mit Brutnachweis, (8) Wertgebende Vogelart Star mit Brutnachweis, (9) Potentiell nicht
sicher auszuschließende, wertgebende Fledermausart Braunes Langohr (Archivfotos/
alle Abb.: © Thomas Döllefeld)
Abbildung 1:
Übersichtskarte der Kartierbereiche ab den Maßnahmenaußenrändern von zu-
sätzlich 50 m (magenta), 100 m (blau) und 500 m (rot) an der Kleinen Striegis
südlich der Ortslage von Hainichen (unmaßstäblich)………….………....................
Abbildung 2:
Übersichtskarte Brutvorkommen wertgebender Vogelarten im Kartierbereich
zweier Hochwasserrückhaltebeckenvarianten (ÖKOTOP 2018) mit ergänzender
Einfügung der daran gebundenen Fluchtdistanzen und mit Hervorhebung der
baubedingten Maßnahmenbereiche der Hochwasserrückhaltebecken-
Vorzugslösung Nord zzgl. interner Kompensationsflächen (rot gestrichelt) und
der nachfolgend kartierseitig nicht weiter betrachteten Hochwasserrückhaltebe-
cken-Zweitlösung Süd (magenta gestrichelt) (unmaßstäb-
lich)…………………………………………………………………………………………
Abbildung 3:
Übersichtskarte Brutvorkommen sonstiger Vogelarten im Kartierbereich zweier
Hochwasserrückhaltebeckenvarianten zzgl. eines 100m-Puffers (ÖKOTOP 2018)
(unmaßstäblich) mit Hervorhebung der baubedingten Maßnahmenbereiche der
Hochwasserrückhaltebecken-Vorzugslösung Nord zzgl. interner Kompensations-
flächen (rot gestrichelt) und der nachfolgend kartierseitig nicht weiter betrachte-
ten Hochwasserrückhaltebecken-Zweitlösung Süd (magenta gestrichelt) (un-
maßstäblich)……………………………………………………………………………….
Abbildung 4:
Verschnitt der vorstehenden Standortnachweise wertgebender Vogelarten (links)
und sonstiger Vogelarten (rechts) in der Überlagerung der Hochwasserrückhalte-
fläche der Var. II, deren Boden- und Busch- und Freibrüter damit betriebsbedingt
beeinträchtigt werden (unmaßstäblich)………………………………………………...
Abbildung 5:
Übersichtskarte Brutvorkommen wertgebender und weiterer Vogelarten im Kar-
tierbereich Ö2 (ÖKOTOP 2018) mit Hervorhebung des baubedingten Maßnah-
menbereiches (rot gestrichelt) und ergänzender Einfügung der daran gebunde-
nen Fluchtdistanzen wertgebender Vogelarten (unmaßstäblich)……………………
Abbildung 6:
Übersichtskarte Brutvorkommen wertgebender und weiterer Vogelarten im Kar-
tierbereich Ö3 (ÖKOTOP 2018) mit Hervorhebung des baubedingten Maßnah-
menbereiches (rot gestrichelt) und ergänzender Einfügung der daran gebunde-
nen Fluchtdistanzen wertgebender Vogelarten (unmaßstäb-
lich)…………………………………………………………………………………………
Abbildung 7:
Übersichtskarte Fledermauserfassung Detektornachweise im Kartierbereich
zweier Hochwasserrückhaltebeckenvarianten zzgl. eines 100m-Puffers
(ÖKOTOP 2018) (unmaßstäblich) mit Hervorhebung der baubedingten Maßnah-
menbereiche der Hochwasserrückhaltebecken-Vorzugslösung Nord zzgl. interner
Kompensationsflächen (rot gestrichelt) und der nachfolgend kartierseitig nicht
weiter betrachteten Hochwasserrückhaltebecken-Zweitlösung Süd (magenta ge-
strichelt) (unmaßstäblich)………………………………………………………………..
Abbildung 8:
Übersichtskarte Fledermauserfassung Batcordernachweise im Kartierbereich
zweier Hochwasserrückhaltebeckenvarianten zzgl. eines 100m-Puffers
(ÖKOTOP 2018) (unmaßstäblich) mit Hervorhebung der baubedingten Maßnah-
menbereiche der Hochwasserrückhaltebecken-Vorzugslösung Nord zzgl. interner
Kompensationsflächen (rot gestrichelt) und der nachfolgend kartierseitig nicht
weiter betrachteten Hochwasserrückhaltebecken-Zweitlösung Süd (magenta ge-
strichelt) (unmaßstäblich)………………………………………………………………..
Abbildung 9:
Übersichtskarte Fledermauserfassung Netzfangnachweise im Kartierbereich der
Hochwasserrückhaltebecken-Vorzugslösung Nord zzgl. interner Kompensations-
flächen (rot gestrichelt) (ÖKOTOP 2018) (unmaßstäblich)…………………………..
Abbildung 10:
Übersichtskarte Fledermaushabitate und -funktionsräume hoch-mittel-gering im
Kartierbereich zweier Hochwasserrückhaltebeckenvarianten zzgl. eines 100m-
Puffers (ÖKOTOP 2018) (unmaßstäblich) mit Hervorhebung der baubedingten

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Maßnahmenbereiche der Hochwasserrückhaltebecken-Vorzugslösung Nord zzgl.
interner Kompensationsflächen (rot gestrichelt) und der nachfolgend kartierseitig
nicht weiter betrachteten Hochwasserrückhaltebecken-Zweitlösung Süd (magen-
ta gestrichelt) (unmaßstäb-
lich)………………………………………………………………………………………....
Abbildung 11:
Übersichtskarte potentieller Fledermaushabitate und -funktionsräume hoch-
mittel-gering im KartierbereichÖ2 mit Hervorhebung des baubedingten Maßnah-
menbereiches (rot gestrichelt) (unmaßstäblich)……………………………………….
Abbildung 12:
Übersichtskarte potentieller Fledermaushabitate und -funktionsräume hoch-
mittel-gering im KartierbereichÖ3 mit Hervorhebung des baubedingten Maßnah-
menbereiches (rot gestrichelt) (unmaßstäblich)……………………………………….
Abbildung 13:
E-Mail-Mitteilung der SV Hainichen vom 11.11.2020 über die zu verschiebende,
bauseitige Fahrstrecke zum HRB der Kleinen Striegis (unmaßstäb-
lich)…………………………………………………………………………………………

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Tabellenverzeichnis
Seite
Tabelle 1:
Ausschlussarten Vögel (11 Seiten A3-Querformat) ................................................ 26
Tabelle 2:
Ausschlussarten streng geschützte Tier- und Pflanzenarten (außer Vögel)
(5 Seiten A3-Querformat) ........................................................................................ 37
Tabelle 3:
Nachweisarten Vögel (6 Seiten A3 Querformat), nachfolgend waagerecht
flächig dunkelgrau hinterlegt: Wertgebende Art mit standortbezogener
Vogelbrut; nachfolgend waagerecht flächig hellgrau hinterlegt: Wertgebende
Art als ausschließlicher Nahrungsgast .................................................................... 40
Tabelle 4:
Nachweisarten streng geschützter Tier- und Pflanzenarten (außer Vögel) (5
Seiten A3-Querformat) ............................................................................................ 46
Tabelle 5:
Fluchtdistanzangaben wertgebender, nachgewiesener Brutvögel mit
Brutnachweisen im Kartierraum .............................................................................. 51
Tabelle 6:
Nachweislich und potentiell betroffene Arten in allen Maßnahmenbereichen
mit Angabe zu strengem Schutz, Rote Liste Deutschland und Sachsen;
Nistgilde, Kennzeichnung der bau-, anlage- und betriebsbedingten
Beeinträchtigungen, Brutanzahl in den jeweiligen Maßnahmenbereichen,
Hauptbrutzeit, Nistplatztreue, Effekt- und/ oder Fluchtdistanz sowie
Hervorhebung wertgebender Arten bei Vögeln sowie Kennzeichnung der
bau-, anlage- und betriebsbedingten Beeinträchtigungen (17 Seiten
Querformat) ............................................................................................................. 64
Tabelle 7:
Gesamtübersicht der Hauptreproduktions- oder Präsenzzeiten nachweislich
und potentiell betroffener, wertgebender Arten im Kalenderjahr zur
Feststellung von Zeitfenstern der geringsten Betroffenheit im
Hochwasserrückhaltebeckenbereich ....................................................................... 81
Tabelle 8:
Gesamtübersicht der Hauptreproduktions- oder Präsenzzeiten nachweislich
und potentiell betroffener, wertgebender Arten im Kalenderjahr zur
Feststellung von Zeitfenstern der geringsten Betroffenheit im Bereich der
Sohlabstürze Ö2 und Ö3 ......................................................................................... 81
Tabelle 9:
Bodenbrüter im Offen- und Halboffenland (Grünland, Acker und
Staudenfluren) ......................................................................................................... 82
Tabelle 10:
Bodenbrüter in Wald- und Gehölzlebensräumen .................................................... 84
Tabelle 11:
Freibrüter auf Bäumen (Kleinvögel) ........................................................................ 86
Tabelle 12:
Freibrüter auf Bäumen (Greifvögel und sonstige Großvögel) ................................. 87
Tabelle 13:
Freibrüter in der Strauchschicht und Buschbrüter ................................................... 89
Tabelle 14:
Höhlen-, Halbhöhlen- und Nischenbrüter ................................................................ 91
Tabelle 15:
Gewässergebundene Arten ..................................................................................... 94
Tabelle 16:
Gebäudebrüter ........................................................................................................ 95
Tabelle 17:
Kommune und ungefährdete Höhlen- und Halbhöhlenbrüter (inkl.
Nischenbrüter) mit dauerhaft genutzten Fortpflanzungsstätten und mittlerer
Lärmempfindlichkeit ................................................................................................. 97
Tabelle 18:
Baumpieper ............................................................................................................. 99
Tabelle 19:
Feldlerche .............................................................................................................. 101
Tabelle 20:
Mäusebussard ....................................................................................................... 104
Tabelle 21:
Grünspecht ............................................................................................................ 106
Tabelle 22:
Star ........................................................................................................................ 108
Tabelle 23:
Eisvogel ................................................................................................................. 110
Tabelle 24:
Breitflügelfledermaus ............................................................................................. 112
Tabelle 25:
Elbebiber ................................................................................................................ 115
Tabelle 26:
Fischotter ............................................................................................................... 117
Tabelle
27:
Fransenfledermaus ................................................................................................ 120
Tabelle 28:
Große Bartfledermaus ........................................................................................... 122
Tabelle 29:
Großer Abendsegler .............................................................................................. 125
Tabelle 30:
Großes Mausohr .................................................................................................... 128
Tabelle 31:
Mopsfledermaus .................................................................................................... 131
Tabelle 32:
Mückenfledermaus ................................................................................................ 134
Tabelle 33:
Nordfledermaus ..................................................................................................... 136
Tabelle 34:
Nymphenfledermaus ............................................................................................. 139
Tabelle 35:
Rauhautfledermaus ............................................................................................... 142
Tabelle
36:
Wasserfledermaus ................................................................................................. 145
Tabelle 37:
Zweifarbfledermaus ............................................................................................... 147
Tabelle 38:
Zwergfledermaus ................................................................................................... 150

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Hochwasserschutzkonzeptes
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LANDSCHAFTSARCHITEKTEN
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Tabelle 39:
Nachtkerzenschwärmer ......................................................................................... 153
Tabelle 40:
Zauneidechse ........................................................................................................ 158
SEPARATER ANHANG ZUM VORLIEGENDEN ARTENSCHUTZBEITRAG:
- Kartierunterlagen des Büros ÖKOTOP GbR (2018) vom 10.01.2019 in den Teilen:
„Errichtung eines Hochwasserrückhaltedamms an der Kleinen Striegis südlich Berthelsdorf (Stadt Haini-
chen)/ Biotoptypenkartierung“ (39 Seiten) für die Bereiche Hochwasserrückhaltebecken zzgl. des davon
ausgehenden Kartierpuffers 100m und 500m sowie Sohlabstürze Ö2 und Ö3 zzgl. des davon ausge-
henden Kartierpuffers 50m in Text, Tabellen, Abbildungen, Erfassungsbögen und Karten (39 Seiten, da-
von 27 Seiten A4 + 12 Seiten A3)
„Errichtung eines Hochwasserrückhaltedamms an der Kleinen Striegis südlich Berthelsdorf (Stadt Haini-
chen)/ Faunistisches Gutachten (exkl. Fledermäuse)“ für die Bereiche Hochwasserrückhaltebecken
zzgl. des davon ausgehenden Kartierpuffers 100m und 500m sowie Sohlabstürze Ö2 und Ö3 zzgl. des
davon ausgehenden Kartierpuffers 50m in Text, Tabellen, Abbildungen und Karten (71 Seiten, davon 62
Seiten A4 + 9 Seiten A3)
„Errichtung eines Hochwasserrückhaltedamms an der Kleinen Striegis südlich Berthelsdorf (Stadt Haini-
chen)/ Faunistisches Gutachten, Teil Fledermäuse“ für den Bereich Hochwasserrückhaltebecken zzgl.
des davon ausgehenden Kartierpuffers 100m in Text, Tabellen, Abbildungen und Karten (62 Seiten, da-
von 49 Seiten A4 + 13 Seiten A3)

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Hochwasserschutzkonzeptes
(HWSK) Kleine Striegis
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0 Abkürzungen
Abs Absatz
Ad Adult
Anh Anhang
Anl Anlage
Art Artikel
ASB Artenschutzbeitrag
BArtSchV Bundesartenschutzverordnung vom 16. Februar 2005 (BGBl. I S. 258, 896), zuletzt geändert durch
Artikel 10 des Gesetzes vom 21. Januar 2013 (BGBl. I S. 95).
BauGB Baugesetzbuch
BNatSchG Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege (Bundesnaturschutzgesetz) vom 29. Juli 2009 (BGBl. I
S. 2542); zuletzt geändert durch Gesetz vom 07.08.2013 (BGBl. I S. 3154).
BVerwG Bundesverwaltungsgericht
CEF
continuous Ecological Functionality-measures = Maßnahmen zur Wahrung der kontinuierlichen ökologi-
schen Funktionalität
FCS
measures aiming at the favourable conservation status = Maßnahmen zur Erhaltung des derzeitigen
(günstigen) Erhaltungszustandes der betroffenen Art
FFH-RL
Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie
der wildlebenden Tiere und Pflanzen (Fauna-Flora-Habitat- Richtlinie), ABI. EG Nr. L 206, S. 7, zuletzt
geändert durch Akte vom 23.09.2003 über die Bedingungen des Beitritts der Tschechischen Republik,
der Republik Estland, der Republik Zypern, der Republik Lettland, der Republik Litauen, der Republik
Ungarn, der Republik Malta, der Republik Polen, der Republik Slowenien und der Slowakischen Repub-
lik und die Anpassungen der die Europäische Union begründenden Verträge.
FSU Faunistische Sonderuntersuchung
HWSK Hochwasserschutzkonzept
Ind Individuum/ Individuen
juv Juvenil
Kap Kapitel
LBP Landschaftspflegerischer Begleitplan
MTBQ
Messtischblatt-Quadrant (entspricht einem Viertel der topogr. Karte 1:25.000)
RL-D
Rote Liste Deutschland
RL-SN
Rote Liste Sachsen
RR Brutrevier
saP spezielle artenschutzrechtliche Prüfung
SUP Strategische Umweltprüfung
Tab Tabelle
UG Untersuchungsgebiet
UVP Umweltverträglichkeitsprüfung
VGH Verwaltungsgericht
VO Verordnung
VP Vorprüfung
VSRL
Richtlinie 2009/147/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30.November 2009 über die
Erhaltung der wildlebenden Vogelarten (EU-Vogelschutzrichtlinie) (ABI EU L 20/7) [Kodifizierte Fassung
der Richtlinie 79/409/EWG des Rates vom 2. April 1979],
zzgl.
zuzüglich

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(saP) zur Erstellung des Landschaftspflegerischen Begleitplanes (LBP) im Rahmen des
Hochwasserschutzkonzeptes
(HWSK) Kleine Striegis
Veranlassung
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LANDSCHAFTSARCHITEKTEN
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1 Veranlassung
Ausgelöst durch die Folgen des Augusthochwassers 2002 wurden durch den Freistaat Sach-
sen für alle Gewässer I. Ordnung Hochwasserschutzkonzepte (=HWSK) in Bearbeitung ge-
geben. 2005 wurde ein entsprechendes Förderprogramm auch für Gewässer II. Ordnung
durch den Freistaat aufgelegt, in dessen Rahmen die Kleine Striegis bearbeitet wurde. Ein
entsprechendes HWSK wurde im Jahre 2009 vorgelegt.
Auf der Grundlage des HWSK erfolgte bis Ende 2011 die Durchführung einer Strategischen
Umweltprüfung (SUP). In Auswertung der SUP kam die Behörde zu dem Ergebnis, dass das
HWSK bei der Standortwahl seiner Hauptmaßnahme in Form eines Regenwasserrückhalte-
beckens eine ungenügende Alternativprüfung aufzeigt, um die Alternativlosigkeit dieses
Maßnahmenortes ausreichend nachweisen zu können. Hintergrund war, dass das HWSK
lagebedingt gezwungen war, seine Hauptmaßnahme in einem naturschutzfachlich sensiblen
Bereich umzusetzen, da verbleibende Bereiche des betrachteten Gewässerverlaufes funktio-
nell-technisch dafür nicht geeignet sind (dichte Besiedlungsbereiche o.a.) oder weitere
grundsätzliche Ausschlusskriterien aufweisen (wie z.B. Lage in einem Trinkwasserschutzge-
biet o.a.).
Daraufhin wurde festgelegt, eine weitere Standortvariante in die Betrachtung einzubeziehen.
Diese neuerliche, erweiterte Alternativprüfung sollte jedoch daraufhin nicht im Rahmen einer
erneuten SUP vorgenommen werden, sondern auf der nächsten Planungsebene, dem Land-
schaftspflegerischen Begleitplan (LBP) erfolgen und, sollte dieses gefordert werden, auch im
Rahmen einer parallel dazu erfolgenden UVP-Vorprüfung.
Das geplante Vorhaben ist grundsätzlich geeignet, bei den damit verbundenen Eingriffen in
die hier vorkommenden Lebensgemeinschaften und den bestehenden Landschaftsraum,
Verbotstatbestände bei europarechtlich geschützten Arten auszulösen. Das wiederum macht
es erforderlich, artenschutzrechtliche Zulässigkeiten des Vorhabens sowie ggf. die fachliche
Voraussetzung auf Ausnahmezulassung zu prüfen. Diese Abklärung ist Aufgabe einer spezi-
ellen artenschutzrechtlichen Prüfung (saP).
Da das saP-Ergebnis das Beeinträchtigungspotential europarechtlich geschützter Arten wi-
derspiegelt, ist es geeignet, aus naturschutzfachlicher Sicht die Vorzugslösung (d.h. die ge-
ringste Beeinträchtigung) innerhalb der aufgestelllten HWSK-Varianten zu benennen. Daher
ist es das Ziel, die saP dem LBP unmittelbar vorzuschalten, um seine naturschutzfachliche
Grundlage zu bilden. Somit wird die saP, welche ein unselbstständiger Teil der Planfeststel-
lungsunterlagen darstellt, formell Anlage zum Landschaftspflegerischen Begleitplan (LBP).
Das Plangebiet des LBP und mit ihm die saP erstreckt sich auf einen Bereich von 13,75 km
Maßnahmenlänge des Fließgewässers zzgl. Pufferzone und weiterer Nebenflächen.

Stadt Hainichen (Landkreis Mittelsachsen), Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung
(saP) zur Erstellung des Landschaftspflegerischen Begleitplanes (LBP) im Rahmen des
Hochwasserschutzkonzeptes
(HWSK) Kleine Striegis
Rechtliche und methodische
Grundlagen
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LANDSCHAFTSARCHITEKTEN
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161
2
Rechtliche und methodische Grundlagen
2.1. Verbote
Die spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (saP) ist ein Prüfinstrument, welche eine im §44
BNatSchG verankerte, europarechtliche Regelung zum Artenschutz [Regelungen der EU-
Vogelschutzrichtlinie (RICHTLINIE 79/409/EWG DES RATES über die Erhaltung der wildle-
benden Vogelarten/ nachfolgend RL 79/404/EWG genannt) und der FFH-Richtlinie
(RICHTLINIE 92/43/EWG DES RATES zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der
wildlebenden Tiere und Pflanzen/ nachfolgend RL 92/43/EWG genannt)] darstellt. Hiernach
sind bei der Durchführung von Projekten oder Plänen gemeinschaftsrechtliche Vorgaben aus
FFH- und Vogelschutz-Richtlinie umzusetzen, d.h. der Schutz der „Besonders, streng und
gemeinschaftsrechtlich geschützten Arten“ sicherzustellen. Gemäß § 44 Abs. 1 BNatSchG ist
es hiernach verboten (Zugriffsverbote):
-
„wildlebenden Tieren der
besonders geschützten Arten
nachzustellen, sie zu
fangen, zu verletzen oder zu töten oder ihre Entwicklungsformen aus der Natur zu
entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören,
-
wildlebende Tiere der
streng geschützten Arten und der europäischen Vogelar-
ten
während der Fortpflanzungs-, Aufzucht-, Mauser-, Überwinterungs- und Wan-
derungszeiten erheblich zu stören; eine erhebliche Störung liegt vor, wenn sich
durch die Störung der Erhaltungszustand der lokalen Population einer Art ver-
schlechtert,
-
Fortpflanzungs- oder Ruhestätten der wildlebenden Tiere der
besonders ge-
schützten Arten
aus der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören,
-
wildlebende Pflanzen der
besonders geschützten Arten
oder ihre Entwicklungs-
formen aus der Natur zu entnehmen, sie oder ihre Standorte zu beschädigen oder
zu zerstören.“
Besonders geschützte Arten
sind danach:
-
Tier- und Pflanzenarten des Anhangs IV der FFH-Richtlinie (RL 92/43/EWG),
-
europäische Vogelarten, d. h. sämtliche wildlebende Vogelarten, die in EU-
Mitgliedstaaten heimisch sind (Art. 1 VSchRL) und
-
Arten der Anlage 1 Spalte 2 zu § 1 Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV);
Streng geschützte Arten
sind eine Teilmenge der besonders geschützten Arten, für die zu-
sätzliche Schutzbestimmungen gelten:
-
Tier- und Pflanzenarten des Anhangs IV der FFH-Richtlinie (RL 92/43/EWG)
-
Arten der Anlage 1 Spalte 3 zu § 1 Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV)
Gemeinschaftsrechtlich geschützte Arten
sind:
-
Tier- und Pflanzenarten des Anhangs IV der FFH-Richtlinie (RL 92/43/EWG)
-
europäische Vogelarten, d. h. sämtliche wildlebende Vogelarten, die in EU-
Mitgliedstaaten heimisch sind.
Geschützte Arten, die im Rahmen von Eingriffsvorhaben im Sinne dieses Gesetzes zu
berücksichtigen sind, sind somit alle wildlebenden Vogelarten und im Wesentlichen alle Arten
des Anhangs IV der FFH-Richtlinie. Gemäß § 44 Abs. 1 Nr. 1-3 BauGB sind danach die
Tatbestände des Tötungsverbotes, des Störungsverbotes und des Schädigungsverbotes zu

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beachten. Der saP obliegt es, die Umsetzung dieser gesetzlichen Forderungen plausibel
darzustellen, um danach die eigentliche „artenschutzrechtliche Prüfung“ durch die jeweilige
Naturschutzbehörde zu ermöglichen.
Die relevanten Verbote bedeuten im Einzelnen:
Tötungsverbot gemäß § 44 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG (ohne Zusammenhang mit Schädigungs-
verbot):
-
Das Verbot tritt ein, wenn es aufgrund der Realisierung des Vorhabens (i.d.R. be-
triebsbedingt) zu einer signifikanten Erhöhung des Lebensrisikos von Individuen
der geschützten Arten kommt.
-
Das Verbot schließt auch unbeabsichtigte Tötungen oder Verletzungen ein.
Störungsverbot gemäß § 44 Abs. 1 Nr. 2 BNatSchG:
-
Das Verbot tritt ein, wenn sich der Erhaltungszustand der lokalen Population einer
Art durch die Störung verschlechtert.
Schädigungsverbot gemäß § 44 Abs. 1 Nr. 3 BNatSchG (ggf. im Zusammenhang mit
Tötungsverbot, § 44 Abs. 1 Nr. 3 und 4 in Verbindung § 44 Abs. 5 BNatSchG; ggf. im
Zusammenhang mit § 44 Abs. 1 Nr. 1):
-
Das Verbot tritt ein, wenn durch vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen („CEF“/ sie-
he nachfolgend) im räumlichen Zusammenhang die ökologische Funktion der Fort-
pflanzungs- oder Ruhestätte für die betroffenen Tierindividuen bzw. der (besiedel-
te) Pflanzenstandort nicht erhalten wird.
-
Die im Zusammenhang mit der Schädigung von Fortpflanzungs- oder Ruhestätten
auftretende unvermeidbare Tötung oder Verletzung von Tieren kann ebenfalls
durch Maßnahmen zur Funktionserhaltung ohne Eintreten des Verbotes ausgegli-
chen werden.
2.2. Eingriffszulässigkeiten, Ausnahmetatbestände, Möglichkeiten
weitergehender Maßnahmen
Gemäß Art. 16 Abs. 1 der FFH-Richtlinie ist ein Abweichen von den Verboten nur möglich,
wenn:
-
anderweitige zufriedenstellende Lösungen ausscheiden,
-
trotz der Ausnahmeregelung Populationen der betroffenen Art in ihrem natürlichen
Verbreitungsgebiet ohne Beeinträchtigung in einem günstigen Erhaltungszustand
verweilen
-
sowie
-
zwingende Gründe des überwiegenden öffentlichen Interesses, einschließlich sol-
cher sozialer und wirtschaftlicher Art bestehen.
Nach Art. 9 der EU-Vogelschutzrichtlinie ist ein Abweichen von diesen Verboten u.a. möglich,
wenn:
-
anderweitige zufriedenstellende Lösungen ausscheiden,
-
das Interesse der Volksgesundheit, der öffentlichen Sicherheit oder der Sicherheit
der Luftfahrt ein Abweichen von den Verboten rechtfertigt
-
sowie
-
gem. Art. 13 VSRL keine Verschlechterung der derzeitigen Lage des Erhaltungs-
zustandes aller unter Art. 1 fallenden Vogelarten durch die getroffene Maßnahme
entsteht.

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Nach § 44 Abs. 5 BNatSchG ermöglicht die nationale Rechtsumsetzung des Weiteren
folgende Legalausnahmen von den genannten Verbotstatbeständen anzuwenden:
„Für nach § 19 zulässige Eingriffe in Natur und Landschaft sowie für Vorhaben im Sinne des
§ 18 Absatz 2 Satz 1, die nach den Vorschriften des Baugesetzbuches zulässig sind, gelten
die Zugriffs-, Besitz- und Vermarktungsverbote nach Maßgabe von Satz 2 bis 5. Sind im
Anhang IV Buchstabe a der Richtlinie 92/43/EWG aufgeführte Tierarten, europäische
Vogelarten oder solche Arten betroffen, die in einer Rechtsverordnung nach § 54 Absatz 1
Nummer 2 aufgeführt sind, liegt ein Verstoß gegen das Verbot des Absatzes 1 Nummer 3
und im Hinblick auf damit verbundene unvermeidbare Beeinträchtigungen wild lebender Tiere
auch gegen das Verbot des Absatzes 1 Nummer 1 nicht vor, soweit die ökologische Funktion
der von dem Eingriff oder Vorhaben betroffenen Fortpflanzungs- oder Ruhestätten im
räumlichen Zusammenhang weiterhin erfüllt wird. Soweit erforderlich, können auch
vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen festgesetzt werden. Für Standorte wildlebender
Pflanzen der in Anhang IV Buchstabe b der Richtlinie 92/43/EWG aufgeführten Arten gelten
die Sätze 2 und 3 entsprechend. Sind andere besonders geschützte Arten betroffen, liegt bei
Handlungen zur Durchführung eines Eingriffs oder Vorhabens ein Verstoß gegen die Zugriffs-
, Besitz- und Vermarktungsverbote nicht vor."
Hiermit bestehen für die europäischen Vogelarten und die im Anhang IV der FFH-RL
geführten Individuen zunächst keine Verbotstatbestände gem. § 44 Abs. 1 Nrn. 1 und 3,
„sofern gesichert bleibt, dass die ökologische Funktion der von dem Eingriff oder Vorhaben
betroffenen Fortpflanzungs- oder Ruhestätten im räumlichen Zusammenhang weiter erfüllt
wird".
Des Weiteren ergibt sich nach § 45 Abs. 7 Nr. 5 BNatSchG die Möglichkeit einer Ausnahme
von den Verboten des § 44 aus anderen zwingenden Gründen „des überwiegenden
öffentlichen Interesses einschließlich solcher sozialer oder wirtschaftlicher Art". Das erfordert
jedoch eine Abwägung der Belange des Artenschutzes einschl. der zugehörigen Maßnahmen
mit den Anforderungen zwingender Gründe des überwiegenden öffentlichen Interesses
(eingeschlossen solche sozialer oder wirtschaftlicher Art, die für die Umsetzung der Planung
sprechen) durch die zuständigen Genehmigungsbehörde, falls nicht in § 45 Abs. 7 Nummern
1 bis 4 BNatSchG aufgeführte Gründe, wie Schadensabwehr, Forschung und Lehre,
menschliche Gesundheit und Sicherheit oder Naturschutz für das Vorhaben den Ausschlag
geben. In diesem Falle sind auch die Ausnahmeregelungen der europäischen Richtlinien zu
berücksichtigen (vgl. u. a. Art. 16 Abs. 1 FFH-RL).
Der saP obliegt es somit, zu überprüfen, in wieweit die Voraussetzung für die Ausnahme von
den bundesdeutschen artenschutzrechtlichen Verboten vorliegen oder die
Verbotstatbestände der FFH- und/ oder EU-Vogelschutzrichtlinie erfüllt sind. Ist dieses der

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Fall, stellt die saP fest, inwiefern ein begründetes Abweichen davon - also gemäß Art. 16
FFH-RL bzw. Art. 9 VSRL – angewandt werden kann.
Werden artenschutzrechtliche Verbotstatbestände erfüllt, können Maßnahmen zur
Vermeidung von Beeinträchtigungen sowie Maßnahmen zur Wahrung der kontinuierlichen
ökologischen Funktionalität ergriffen werden:
Vermeidungsmaßnahmen
(Maßnahmen zur Vermeidung von Beeinträchtigungen = mitigati-
on measures) haben einen unmittelbaren Projektbezug. Mit ihnen wird erreicht, dass es nicht
zu Projektwirkungen kommt oder eine Abschwächung dieser erreicht wird, so dass erhebliche
Einwirkung auf geschützte Arten unterbleiben.
Mit
CEF- Maßnahmen
(
C
ontinuous
E
cological
F
unctionality-measures = Maßnahmen zur
Wahrung der kontinuierlichen ökologischen Funktionalität), die unmittelbar am betroffenen
Bestand geschützter Arten ansetzen, können bei fachlicher und räumlicher Eignung der
Maßnahmen Verbotstatbestände ansonsten beeinträchtigter Fortpflanzungs- oder Ruhestät-
ten (CEF-Maßnahmen) vermieden werden. Sie sind stets vorgezogen herzustellen, was be-
deutet, dass sie vor dem Eingriff ausgeführt und zum Eingriffszeitpunkt bereits ihre vollstän-
dige qualitative und quantitative Funktionalität erreicht haben müssen. Hinsichtlich Kompen-
sationsfunktion und räumlichem Bezug zum Eingriffsort sind CEF-Maßnahmen insofern ver-
gleichbar mit „Ausgleichsmaßnahmen“ auf der Ebene der Eingriffsregelung. Habitatneuschaf-
fungen oder -vergrößerungen bedeuten, dass das jeweilige Individuum, für das ein Ersatzha-
bitat hergestellt wird, auf diesen Ersatzflächen bisher nicht präsent war. Umfang und Qualität
der Ersatzhabitate sind in jedem Falle von den ökologischen Erfordernissen und spezifischen
Empfindlichkeiten der jeweiligen betroffenen Art bzw. (Teil-)Population abzuleiten. Für die
Rechtssicherheit des Vorhabens setzt dieses ferner voraus, dass die Eignung von Vermei-
dungs- und CEF-Maßnahmen sowie ggf. des nicht vorliegenden Bedarfes an derartigen
Maßnahmen durch die zuständige Behörde bestätigt wird. Sollen Maßnahmen ergriffen wer-
den, mit deren Hilfe das Eintreten der Verbotstatbestände wirksam ausgeschlossen werden
kann, müssen diese in geeigneter Weise gesichert werden. Hierbei sind die Sicherung und
der Erfolg der Maßnahme gegenüber der zuständigen Behörde aktenkundig nachzuweisen.
Kann bei Vorhabendurchführung auch unter Hinzuziehung von CEF-Maßnahmen das Eintre-
ten der Verbotstatbestände nicht ausgeschlossen werden, sind
FCS-Maßnahmen
[measures
aiming at the
F
avourable
C
onservation
S
tatus = Maßnahmen zur Erhaltung des derzeitigen
(günstigen) Erhaltungszustandes der betroffenen Art] zu ergreifen. Diese somit populations-
stabilisierenden Maßnahmen müssen, wie auch bei CEF-Maßnahmen, aus den ökologischen
Erfordernissen und spezifischen Empfindlichkeiten der jeweiligen betroffenen Art bzw. Popu-
lation abgeleitet werden. Bei FCS-Maßnahmen darf zwischen dem Erfolg der Maßnahme und
dem vorgesehenen Eingriff keine zeitliche Lücke entstehen, damit es im Zuge dieser Maß-
nahmen nicht zu einer nachhaltigen Schwächung der Population kommt.

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2.3.
Angaben zur Methodik
2.3.1. Verbal-argumentative Bewertung
Die Abhandlung der saP erfolgt in Form einer begründenden Artenabschichtung aus einer zu
Grunde zu legenden Gesamtartenliste. Diese umfasst in Sachsen knapp 340 Prüfarten und
bildet die Grundlage für die Ermittlung möglicher Zugriffsverbote nach § 44 (1) BNatSchG in
Verbindung mit den Art. 12 (Tierarten) und 13 (Pflanzenarten) FFH-RL bzw. Art. 5 VSRL in-
folge von Projekten oder Plänen. Diese Arten setzen sich zusammen aus den „Regelmäßig in
Sachsen auftretenden Vogelarten“ (245 Arten) und den für Sachsen angeführten „Streng ge-
schützten Tier- und Pflanzenarten (außer Vögel)“ (92 Arten). Die Artenschutzliste enthält da-
mit im Wesentlichen die im Bundesland aktuell oder historisch vorkommenden wildlebenden
Vogelarten und Arten des Anhangs IV der FFH-Richtlinie. Anmerkungen zum regionalen oder
zeitlichen Auftreten bzw. zum bevorzugten Lebensraum der einzelnen Arten sollen es dabei
erleichtern, die Artenliste auf Grund ihres Umfanges vorhabenspezifisch weiter eingrenzen zu
können bzw. die Nachvollziehbarkeit der Abschichtung oder des Zutreffens zu erleichtern.
Die Artenliste stellt den Erkenntnisstand zum Zeitpunkt der jeweiligen Veröffentlichung dar
und wurde durch punktuell neuerliche Erkenntnisse weiter präzisiert. Bemerkungen zu Le-
bensräumen oder konkreten Vorkommensgebieten der jeweiligen Arten flossen darin ein, im
Einzelfall wurden diese noch weiter ergänzt durch Angaben aus weiteren Quellen.
Grundsätzlich wird die saP in Relevanzprüfung und in Konfliktanalyse unterschieden:
Die
Relevanzprüfung
bildet den ersten Abschichtungsschritt, indem sie die zu prüfenden
Gesamtarten vorhabenkonkret danach trennt, ob eine nachweisliche oder potentielle Betrof-
fenheit besteht oder warum diese ausgeschlossen werden kann.
Das Ergebnis der Rele-
vanzprüfung wird mit der unteren Naturschutzbehörde abgestimmt.
Hiernach werden die nach der Relevanzprüfung verbleibenden, d.h. nachweislich oder poten-
tiell betroffenen Arten einer
Konfliktanalyse
unterzogen. Diese ermittelt mögliche Beein-
trächtigungen von Arten bzw. Artengruppen auf der Grundlage des konkreten Vorhabens,
qualifiziert diese und erarbeitet Maßnahmen zur Vermeidung von Beeinträchtigungen, etwa
durch die Festlegung von Vermeidungs- und/ oder CEF-Maßnahmen (siehe oben), um mögli-
che Verbotstatbestände zu überwinden. Genügen diese Maßnahmen nicht, sind weitere
Schritte zu ergreifen, die in eine Ausnahmezulassung münden.
Die Darstellung der in der Konfliktanalyse abzuhandelnden Arten erfolgt in Form von Maß-
nahmenblättern. Deren Kernaussagen fließen in den LBP ein. Das nachfolgende Ablauf-
schema
(http://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/download/natur/Pruefschema_100319.pdf,
geringfügig bearbeitet) zeigt die wesentlichen, dabei zugehenden Schritte auf.

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Sofern ein Vorhaben auf der Grundlage von den im Rahmen der Planung vorgesehenen,
vorgezogenen Ausgleichsmaßnahmen (CEF-Maßnahmen) seine artenschutzrechtliche Zu-
lässigkeit erreicht, sind durch die zuständige Behörde in der Entscheidung über den Eingriff
folgende Festsetzungen vorzunehmen:
- Regelung, wie die Sicherung der vorgezogenen Ausgleichsmaßnahmen durchzufüh-
ren und zu sichern ist
-
Regelung, wie die Funktionsfähigkeit dieser Maßnahmen in geeigneten Zeiträumen zu
überwachen ist (Monitoring).
Für Vorhaben, bei denen eine artenschutzrechtliche Zulässigkeit im Rahmen der Erteilung
einer Ausnahmegenehmigung angestrebt wird, wird in der Entscheidung über den Eingriff
zunächst eine Auseinandersetzung mit den rechtlichen Voraussetzungen für die Ausnahme
notwendig (Überprüfung von Alternativen, Darlegung der Gründe des § 44 Abs. 1 Nrn. 1-5,
Erhaltungszustand der Population für die betroffenen Arten). Hierbei werden i.d.R. Aus-
gleichsmaßnahmen erforderlich. Ihre Festsetzung als FCS-Maßnahmen einschließlich Funk-
tionskontrolle ist ebenfalls in der Entscheidung über das Vorhaben erforderlich. Im Falle flä-
chiger Ausgleichsmaßnahmen (CEF und FCS) muss die dauerhafte Verfügbarkeit der
Grundstücke für den Ausgleichszweck gegenüber der zuständigen Behörde nachgewiesen
werden.

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2.3.2. Ablaufschema
Europäischer Artenschutz
Nationaler Artenschutz
Arten des Anhangs IV der
FFH-Richtlinie
europäische Vogelarten i. S.
Art. 1 VSchRL
Arten der Rechts-VO nach §
54 Abs. 1 Nr. 2 BNatSchG *)
weitere besonders bzw. streng
geschützte Arten
Berücks. m. grunds. Indikator.
Ansatz im LBP
Spezielle artenschutzrechtliche Prüfungen auf Einzelarten-Niveau
1. Relevanzprüfung: Projektspezif. Ermittlung des prüfrelevanten Artenspektrums
Für welche Arten kann mit hinreichender Sicherheit ausgeschlossen werden, dass die einschlägigen
Verbotstatbestände betroffen sein könnten?
Abschichtung/ Filter nach den Kriterien:
1. Art entsprechend den Roten Listen Sachsens ausgestorben/verschollen, nicht vorkommend;
2, Wirkraum liegt außerhalb des bekannten Verbreitungsgebietes der Art in Sachsen;
3. Erforderlicher Lebensraum/Standort der Art im Wirkraum des Vorhabens nicht vorkommend (Lebens-
raum-Grobfilter nach z. B. Moore, Wälder, Magerrasen)
4, Wirkungsempfindlichkeit der Art ist vorhabensspezifisch so gering, dass mit hinreichender Sicherheit
davon ausgegangen werden kann, dass keine Verbotstatbestände ausgelöst werden können (i. d. R.
nur europäische, weitverbreitete, ungefährdete Arten oder bei Vorhaben mit geringer Wirkungsintensi-
tät)
Um dem Schutzbedürfnis dieser
Arten gerecht zu werden, sind
diese Arten in allen Phasen der
Eingriffsregelung (Bestandsauf-
nahme – Eingriffsermittlung –
Vermeidung – Ausgleich – Ersatz
– Abwägungsentscheidung) zu
berücksichtigen. Die Beeinträch-
tigungen werden bezüglich dieser
Arten jedoch i. d. R. durch die
Berücksichtigung der Auswirkun-
gen auf die jeweiligen Biotopty-
pen generalisierend erfasst.
Sofern sich dabei schutzwürdige
Artvorkommen wie beispielswei-
se Arten der Roten Liste erge-
ben, die im Rahmen des indikato-
rischen Ansatzes nicht ausrei-
chend berücksichtigt werden,
sind diese im Einzelfall vertieft zu
betrachten. Die für diese Bio-
toptypen vorgesehenen Schutz-,
Minimierungs- und Ausgleichs-
maßnahmen dienen auch dem
Schutz der dort betroffenen
besonders bzw. streng geschütz-
ten Arten.
Für die Prüfung nach § 44 Abs. 1 i. V. m. Abs. 5 BNatSchG relevante Arten
Abstimmung der Liste der betroffenen Arten mit den Naturschutzbehörden
2. Bestandsaufnahme: Erhebung der Bestandssituation der relevanten Arten im Bezugsraum
(Auf
Grund der Ergebnisse der Bestandsaufnahme sind die Ergebnisse der in der Relevanzprüfung vorge-
nommenen Abschichtung
nochmals auf Plausibilität zu überprüfen
3. Prüfung der Betroffenheit: Eingrenzung der vom jeweiligen Vorhaben betroffenen Arten auf
Basis der Bestandsaufnahme
Prüfung, welche der relev. Arten vom Vorhaben tatsächlich betroffen sind (sein können);
Überlagerung von bekannten oder modellierten Lebensstätten der jeweiligen lokalen Vorkommen der
Arten mit der Reichweite der Vorhabenswirkungen.
Festlegung der betroffenen Arten:
-
die aufgrund vorhandener Datengrundlagen im Wirkraum des Vorhabens/Planungsraum vorkommen bzw.
-
deren Vorkommen bei begründeten Verdachtsmomenten aufgrund einer Potenzialabschätzung der
Lebensraumausstattung des Gebietes und der Verbreitung der Art in Sachsen angenommen werden kann.
Dazu muss entweder im Sinne einer "worst-case-Unterstellung" an den Lebensraum angeknüpft das Vor-
handensein und die Betroffenheit bestimmter Arten angenommen werden, wenn im Interesse einer einfa-
cheren und kostengünstigeren Bewertung einvernehmlich mit dem Vorhabensträger auf eine komplizierte,
aufwändige Einzelartenprüfung verzichtet werden soll, um so schneller zu den letztlich entschiedenen Ab-
wägungsentscheidungen der Prüfschritte 3-5 zu gelangen (vgl. hierzu BverwGE 126, 166 (181), Rn 49).
Anderenfalls ist vom Vorhabensträger eine solche Einzelartenerfassung, die abgestimmt mit der Natur-
schutzbehörde auf den begründeten Verdachtsmomenten aufsetzt, zu gewährleisten. Diese wird regelmä-
ßig jedoch mit höheren fachlichen Unsicherheiten behaftet sein und birgt das Risiko, dass die Vollständig-
keit der Erfassung später von dritter Seite in Frage gestellt wird. Umfangreiche originäre Kartierungen im
Sinne eines „Artensuch-Programms“ sind nicht erforderlich. Ebenso sind wissenschaftliche Untersuchun-
gen zu bisher nicht bekannten Lebensraumansprüchen oder Verhalternsmustern von Arten nicht Gegen-
stand der Prüfung des speziellen Artenschutzes bei Vorhaben und Planungen. Das Prüfniveau sollte der
naturschutzfachlichen Bedeutung der jeweiligen Art angepasst sein: Je seltener und gefährdeter die Art ist,
je spezieller die Habitatbindung und je geringer das Ausweichvermögen der Art ist, desto intensiver muss
geprüft werden. Entsprechend genügt bei verbreiteten häufigen Art, v.a. zahlreichen europäischen Vogel-
arten, die geringe spezifische Lebensraumansprüche und ein gutes Ausweichvermögen besitzen, eine zu-
sammenfassende, pauschalere Prüfung z.B. auf der Ebene „ökologischer Gilden“.
Durch das Vorhaben betroffene europarechtlich geschützte Arten sowie Arten der Rechtsverord-
nung
nach § 54 Abs. 1 Nr. 2 BNatSchG *
Abstimmung der Liste der betroffenen Arten mit den Naturschutzbehörden
Prüfung der Verbote nach § 44 Abs. 1 i. V. m. Abs. 5
BNatSchG unter Berücksichtigung der geplanten Vermei-
dungs- und ggf. vorgezogener funktionserhaltender Aus-
gleichs(CEF)-Maßnahmen
-----------------------------
*) Derzeit gibt es eine solche Rechtsverordnung noch nicht
Verbote nicht erfüllt
Verbote
erfüllt
Vorauss.
Prüfung der naturschutzfachlichen Voraus-
setzungen für eine Ausnahme nach § 45
Abs. 7 BNatSchG
-
zumutbare Alternative nicht gegeben und
-
Erhaltungszustand der Population einer
Art darf sich nicht verschlechtern (europ.
Vogelarten) bzw.
-
günstiger Erhaltungszustand der Popula-
tion der betroffenen Art in ihrem natürli-
chen Verbreitungsgebiet muss erhalten
bleiben (Anhang IV-Arten)
nicht erfüllt
Vorauss.
erfüllt
nein
Ausnahmetatbestand nach §
45 Abs. 7 Nr. 1-5 BNatSchG
liegt vor.
ja
Vorhaben
unzulässig
Vorhaben aus Sicht des
speziellen Artenschutzes
zulässig

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2.3.3.
Abgeschichtete Berücksichtigung der Avifauna im Artenschutz
Gemäß EU-VSRL und der sich auf diese beziehenden nationalen Regelungen des
BNatSchG sind grundsätzlich auch alle europäischen Vogelarten Gegenstand des Arten-
schutzbeitrages und müssen entsprechend abgehandelt werden. Grundlage sind jedoch da-
bei nur „in Sachsen auftretende Vogelarten“, um europäische Vogelarten dabei auszublen-
den, die in Sachsen nicht vorkommen können
1
, Letztere sind zusammenfassend auf der
Ebene der Artengruppe zu behandeln, für die über die Maßnahmenbereiche der Var. I, Var.
II, Ö2 und Ö3 hinaus im 100m-Umring alle ungefährdeten Vogelarten kartierseitig erfasst
wurden, um ihre geringfügigeren Fluchtdistanzen auch am Rand der Baumaßnahmen noch
sicher stellen zu können.
Darüber hinaus erfolgte über die Maßnahmenbereiche hinaus eine zusätzliche Erfassung der
nur wertgebenden Vogelarten, für die eine noch einmal erhöhte Artenbetroffenheit zu berück-
sichtigen ist (siehe nähere Ausführungen dazu im Pkt. 3.1).
Während die vorstehend ungefährdeten Vogelarten danach gruppenweise abzuarbeiten sind,
ist die Berücksichtigung betroffener, wertgebender Vogelarten, wie danach aber auch alle
übrigen, im Maßnahmenbereich vorkommenden Anh. II+IV-Arten im saP jeweils in einer Ein-
zelbearbeitung durchzuführen.
2.4.
Verwendete Quellen
Die Prüfung, ob einem Planvorhaben naturschutzrechtliche Verbote, insbesondere solche
nach § 44 BNatSchG entgegenstehen, setzt nach der gefestigten Rechtsprechung des Bun-
desverwaltungsgerichts eine ausreichende Ermittlung und Bestandsaufnahme der im Planbe-
reich vorhandenen geschützten Arten voraus
2
. Das bedeutet, dass Bestandserfassungen
erforderlich werden, wenn nicht auf andere Art und Weise ein möglicher artenschutzrechtli-
cher Verbotstatbestand rechtssicher bestimmt werden kann. Vorhandene Daten, sofern sie
nicht älter als 5 Jahre sind, können als Datengrundlage herangezogen werden.
3
Die Untersu-
chung des Vorliegens eines Verbotstatbestandes ist durch die Bestimmung der Eignung der
beeinträchtigten Lebensräume und -strukturen für die geschützten Arten in Form einer „Po-
tentialanalyse“ rechtssicher möglich. Dann ist jedoch für all jene Arten, für die eine Eignung
eingeschätzt wird, von einer Betroffenheit auszugehen (worst-case-Szenario)
4
. Soll in dem
Fall auf eine Kartierung verzichtet werden, führt das automatisch zu höheren artenschutz-
rechtlichen Anforderungen und Kompensationserfordernissen, als wenn eine Entscheidungs-
findung vorgenommen wird, welche auf den Ergebnissen einer konkreten Erfassung basiert.
1
https://www.natur.sachsen.de/arbeitshilfen-artenschutz-20609.html
(Excel-Tabelle “In Sachsen auftretende Vogelarten“)
2
Entscheidung des BVerwG A 14.07 zur Autobahn-Nordumgehung Bad Oeynhausen vom 09.07.2008, sinngemäß
3
Beschluss des VGH-Kassel zum Ausbau des Frankfurter Flughafens (Fraport-Urteil) vom 2.Januar 2009, VGH-Kassel, 11.
Senat 11B 368/08.T
4
Entscheidung des BVerwG A 14.07 zur Autobahn-Nordumgehung Bad Oeynhausen vom 09.07.2008, S. 33

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Dementsprechend ist der saP eine in 2018 ganzjährig durchgeführte Einzelartenerfassung
potentiell danach betroffener Artengruppen vorangegangen. Die bereits 2013 erfolgte, ganz-
jährige Faunakartierung konnte nach 5-jährigem Zeitablauf für die saP nicht mehr zu Grunde
gelegt werden. Potentiell betroffene Artengruppen bzw. Arten und ihre Kartiertiefe wurden
daraufhin durch die Landesdirektion Sachsen in Chemnitz neu festgelegt
5
.
Inkl. dieser Kartierungen wurden insbesondere folgende Grundlagen zu Grunde gelegt bzw.
ergänzend berücksichtigt:
Anpassungsorientierung nach nach FÖA Landschaftsplanung GmbH nach Artenschutzbei-
trag BAB A1 Kleberg – AS Adenau vom 21.11.2017
Artdaten aus LSG-VO „Tal der Kleinen Striegis“
Beschluss des VGH-Kassel zum Ausbau des Frankfurter Flughafens (Fraport-Urteil) vom
2.Januar 2009, VGH-Kassel, 11. Senat 11B 368/08.T
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und Bundesanstalt für Straßen-
wesen, Abt. Straßenbau, Arbeitshilfe Vögel und Straßenverkehr; Ausgabe 2010, bearbeitet
von Annik Garniel & Dr. Ulrich Mierwald, Kieler Institut für Landschaftsökologie; Bundesmi-
nisterium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie Bundesanstalt für Straßenwesen, S.
29
Entscheidung des BVerwG A 14.07 zur Autobahn-Nordumgehung Bad Oeynhausen vom
09.07.2008, S. 33
Entscheidung des BVerwG A 14.07 zur Autobahn-Nordumgehung Bad Oeynhausen vom
09.07.2008, sinngemäß
Flächennutzungsplan Hainichen, Entwurf (undatierte Planfassung/ SPA Hainichen 2011)
Flucht- und Effektdistanzen von Vogelarten in: Arbeitshilfe Vögel und Straßenverkehr. Er-
gebnisse des Forschungs und Entwicklungsvorhabens FE02.286/2007/LRB. Garniel &
Mierwald, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Bundesanstalt für
Straßenwesen. Hrsg.: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Abt.
Straßenbau, Ausgabe 2010
Fluchtdistanzen gemäß FLADE 1994, WITT et.al. 1996, HECKENROTH 1995, HANDTKE
mdl., jeweils zitiert in
http://www.umwelt.bremen.de/sixcms/media.php/13/HA_Anhang_Endfas_31_7_06.pdf
Fluchtdistanzen Vögel.
http://umwelt.bremen.de/sixcms/media.php/13/HA_Anhang_Endfas_31_7_06.pdf.
107 Sei-
ten
Garniel & Mierwald (2010): „Arbeitshilfe Vögel und Straßenverkehr.“ Bundesministerium für
Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, 140 Seiten, Juli 2010.
Gassner, E.; Winkelbrandt, A.; Bernotat, D. (2010): UVP und strategische Umweltprüfung:
Rechtliche und fachliche Anleitung für die Umweltverträglichkeitsprüfung. 5. Auflage. Kapi-
tel: D. Pflanzen, Tiere, biologische Vielfalt. Empfindlichkeit von Tierarten gegenüber anthro-
pogener Störung. 5. Auflage, (C. F. Müller Verlag) Heidelberg, Seiten 191-196
Gutachten EGR_AS_MKB17.pdf/ Merkblätter zum LBP-Leitfaden Eingriffsregelung/ Arten-
schutz“ v. 28.01.2008
Hochwasserrückhaltebecken Kleine Striegis, Lage- und Höhenplan, Planung Absperrdamm
mit Einstauflächen. ICL/ Klemm&Hensen v. 10.08.2016, M. 1:1.000
Hochwasserschutzkonzept (HWSK) für die Kleine Striegis auf dem Gebiet der Kommunen
Oederan, Frankenberg und Hainichen (Landkreis Mittelsachsen) in Planungsträgerschaft
der Stadt Hainichen/ Fachbeitrag zur Durchführung einer Strategischen Umweltprüfung
(SUP). Därr Landschaftsarchitekten, Halle (Saale) vom 11.11.2011
Hochwasserschutzkonzept “Kleine Striegis“, Gewässer II. Ordnung, Erläuterungsbericht,
Änderungsstand 01 am 20.10.2019 (HWSK/ ICL Chemnitz)
http://atlas.nw-ornithologen.de
https://www.natur.sachsen.de/download/Pruefschema_100319.pdf
http://www.umwelt.sachsen.de/umwelt
5
„LDS-Rahmensetzung Artenerfassung“/ Endfassung_neu“ am 22.+ 26.01.2018 für die 3 Maßnahmenbereiche der Kleinen
Striegis

Stadt Hainichen (Landkreis Mittelsachsen), Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung
(saP) zur Erstellung des Landschaftspflegerischen Begleitplanes (LBP) im Rahmen des
Hochwasserschutzkonzeptes
(HWSK) Kleine Striegis
Rechtliche und methodische
Grundlagen
DÄRR
LANDSCHAFTSARCHITEKTEN
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161
http://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/download/natur/Pruefschema_100319.pdf
https://ffh-anhang4.bfn.de/arten-anhang-iv-ffh-richtlinie/saeugetiere-fledermaeuse/
https://fledermausschutz-sachsen.de
https://wnsinfo.fva-bw.de
https://www.arteninfo.net
https://www.bfn.de 2019
https://www.ffh-anhang4.bfn.de
https://www.landkreis-mittelsachsen.de/) 09.09.2015
https://www.natur.sachsen.de/arbeitshilfen-artenschutz-20609.html
/„Exceltabelle In Sach-
sen auftretende Vogelarten“ 2017
https://www.natura2000.sachsen.de/ffh-bericht-2007-2012-24731.html)
2017
https://www.natura2000.sachsen.de/ffh-bericht-2013-2018-24782.html)
2019
ICL (2009): Hochwasserschutzkonzept „Kleine Striegis“, Gewässer II. Ordnung, Erläute-
rungsbericht
Kartierunterlage des Büros ÖKOTOP (2018) „Errichtung eines Hochwasserrückhaltedamms
an der Kleinen Striegis südlich Berthelsdorf (Stadt Hainichen)/ Biotoptypenkartierung“ (39
Seiten) für die Bereiche Hochwasserrückhaltebecken zzgl. des davon ausgehenden Kar-
tierpuffers 100m und 500m sowie Sohlabstürze Ö2 und Ö3 zzgl. des davon ausgehenden
Kartierpuffers 50m in Text, Tabellen, Abbildungen und Karten (71 Seiten in A4+A3) vom
10.01.2019
Kartierunterlage des Büros ÖKOTOP (2018) „Errichtung eines Hochwasserrückhaltedamms
an der Kleinen Striegis südlich Berthelsdorf (Stadt Hainichen)/ Faunistisches Gutachten
(exkl. Fledermäuse)“ für die Bereiche Hochwasserrückhaltebecken zzgl. des davon ausge-
henden Kartierpuffers 100m und 500m sowie Sohlabstürze Ö2 und Ö3 zzgl. des davon
ausgehenden Kartierpuffers 50m in Text, Tabellen, Abbildungen und Karten (71 Seiten in
A4+A3) vom 10.01.2019
Kartierunterlage des Büros ÖKOTOP (2018) „Errichtung eines Hochwasserrückhaltedamms
an der Kleinen Striegis südlich Berthelsdorf (Stadt Hainichen)/ Faunistisches Gutachten,
Teil Fledermäuse“ für den Bereich Hochwasserrückhaltebecken zzgl. des davon ausgehen-
den Kartierpuffers 100m (62 Seiten in A4+A3) vom 10.01.2019
Landesentwicklungsplan Sachsen (2003)
Landschaftsrahmenplan der Region „Südwestsachsen“ (2008)
Managementplan zum EU SPA „Täler in Mittelsachsen“ (2006)
Merkblätter „Gutachten zum LBP-Leitfaden Eingriffsregelung/ Artenschutz. Konfliktanalyse
Geschützte Brutstätten und Brutzeiträume der europäischen Vogelarten“.
S
MEETS+DAMMASCHEK,
BOSCH&PARTNER,
FÖA
LANDSCHAFTSPLANUNG,
E.
GASSNER.
28.01.2008
Plachter et al.: Entwicklung und Festlegung von Methodenstandards im Naturschutz. Bun-
desamt für Naturschutz Bonn – Bad Godesberg 2002, Schriftenreihe für Landschaftspflege
und Naturschutz Heft 70
Protokoll Beratung 22.01.2018 LDS
Rote Liste gefährdeter Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschland. Bd. 1: Wirbeltiere. Bundes-
amt für Naturschutz Bonn – Bad Godesberg 2009
Shape-Daten zu Artdaten der unteren Naturschutzbehörde (2011)
Umweltbericht zur Durchführung einer Strategischen Umweltprüfung (SUP) für das Hoch-
wasserschutzkonzept (HWSK) für die Kleine Striegis auf dem Gebiet der Kommunen Oe-
deran, Frankenberg und Hainichen (Landkreis Mittelsachsen) in Planungsträgerschaft der
Stadt Hainichen. Därr landschaftsarchitekten Halle (2011)
Von der Fluchtdistanz abgeleitete Reichweiten baubedingter Störungen/ Störzonen:
https://pfv.lbm-
rlp.org/fileadmin/LBM/Planfeststellung/Verfahren/BAB/A1_Neubau_zw_Adenau_u_Kel
berg/19.2_Artenschutzfachbeitrag_Anhang-3.pdf,
https://docplayer.org/128956404-Beurteilung-baubedingter-stoerwirkungen-auf-voegel.html
und
https://www.lebensader-
donau.de/fileadmin/Daten/Downloads/weitere_planfeststellungsverfahren_
pdfs/landschaftsplanung/natura_2000/c_Anh__1_VSG_VP.pdf

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(HWSK) Kleine Striegis
Relevanzprüfung
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3 Relevanzprüfung
3.1. Vorhabenbeschreibung
Nachfolgend werden die zur Kartierbeauftragung noch in der Betrachtung befindlichen zwei
HWSK-Maßnahmen kurz dargestellt. Dies schließt zwei Alternativvarianten für notwendige
Regenwasserrückhaltebauwerke ein; die neuerlich so bezeichnete HochwasserRückhal-
tedamm-Vorzugslösung (nördlicher Teil der beiden in der nachfolgenden Abbildung darge-
stellten Hochwasserrückhaltebecken/ HRB) und die HW-Rückhaltedamm-Alternativvariante
(südlicher Teil).
Ersteres war eine im Ergebnis der Strategischen Umweltprüfung (SUP) von der Landesdirek-
tion Sachsen in Chemnitz (LDS) neu geforderte Alternative hierzu, welche nach nördlich da-
von zu suchenden HRB-Alternativen bis 2016 auf HRB 1a festgelegt worden war.
6
Zweiteres
war die ursprüngliche, zum HWSK-Zeitpunkt vom technischen Planer favorisierte Lösung zur
Errichtung eines Hochwasserrückhaltedammes (M8 = HRB1 bis 2009
7
, im Rahmen der Stra-
tegischen Umweltprüfung bis 2011 bearbeitet
8
).
Ausgangspunkt der Kartierräume waren somit die Maßnahmenaußenränder beider HRB-
Varianten zuzüglich ihrer dazu gehörenden, notwendigen Wegeverläufe. Von den damit be-
stehenden Maßnahmenaußenrändern wurde danach in Vorgabe der Landesdirektion Sach-
sen in Chemnitz, Referat 45 Naturschutz, Landschaftspflege
9
ein 100m-Puffer und ein 500m-
Puffer festgelegt. Der 100m-Puffer schloss alle Flora- und Faunaerfassungen ein; der 500m-
Puffer diente der weiteren Erfassung wertgebende Vogelarten. Hintergrund des Zusatzpuffers
von somit 100m bis 500m ab den Maßnahmenaußenbereichen war, dass im HRB-Umfeld die
Vogelart Schwarzstorch potentiell präsent ist, welche eine brutplatzbezogene Fluchtdistanz
von 500m hat. Damit sollte sichergestellt werden, dass sein Nachweis ab den beiden HRB-
Maßnahmenaußenrändern bestätigt oder ausgeschlossen werden kann, um auch für diese
maximal entfernungsseitig gebundene Art eine baubedingte Störung ausschließen zu kön-
nen. Der 500m-Kartierring wertgebender Vogelarten wurde nur dort noch einmal erweitert, wo
die Überflutungsflächen der beiden Hochwasserrückhaltedamm-Var. I und Var. II die jeweili-
gen 500 m-Kartierflächen überschreiten. Hintergrund ist, darin auch die Betroffenheit brüten-
der Vögel mit beurteilen zu können, die durch die Hochwasserüberflutung betriebsseitig ver-
drängt werden können. Diese 500m-Überschreitung trat nur ostseitig der Var. I ein. Nach
6
Hochwasserrückhaltebecken Kleine Striegis, Lage- und Höhenplan, Planung Absperrdamm mit Einstauflächen. ICL/
Klemm&Hensen v. 10.08.2016, M. 1:1.000
7
Hochwasserschutzkonzept “Kleine Striegis“, Gewässer II. Ordnung, Erläuterungsbericht, Änderungsstand 01 am 20.10.2019
(HWSK/ ICL Chemnitz)
8
Hochwasserschutzkonzept (HWSK) für die Kleine Striegis auf dem Gebiet der Kommunen Oederan, Frankenberg und Haini-
chen (Landkreis Mittelsachsen) in Planungsträgerschaft der Stadt Hainichen/ Fachbeitrag zur Durchführung einer Strategischen
Umweltprüfung (SUP). Därr Landschaftsarchitekten, Halle (Saale) vom 11.11.2011
9
Protokoll Beratung 22.01.2018 LDS

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Festlegung der Vorzugsvariante II gehört dieser Kartierraum nicht mehr zum artenschutzsei-
tig zu überprüfenden Maßnahmenbereich.
Die weiteren Zusatzmaßnahmen des Gesamtvorhabens sind die zwei siedlungsnahen Rück-
bauten von Sohlabstürzen in der Kleinen Striegis, welche jeweils mit einer Zusatzpufferfläche
von 50m zu erfassen waren. Sie betreffen die Sohlabsturzrückbauten:
Ö2:
ökologische Maßnahme zur Erhöhung der Durchgängigkeit des Gewässers. Rückbau
Sohlgleite (Wehr) - Umbau als Fischaufstiegsanlage und
Ö3:
ökologische Maßnahme zur Erhöhung der Durchgängigkeit des Gewässers. Rückbau
Sohlgleite (Wehr) – Absenkung Fluss-Sohle. Umbau als Fischaufstiegsanlage.
Die Artenerfasssung wurde Därr Landschaftsarchitekten von der durch die Stadt Hainichen
beauftragten Firma ÖKOTOP im Januar 2019 ausgeliefert.
Die zwischenzeitliche Begrenzung auf den Vorzugsstandort im Rahmen der WRRL hat nun-
mehr zum Hintergrund, dass Artenerfassungen beider Varianten komplett ausgewertet wur-
den, sie aber im zu bearbeitenden Rahmen dieser speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung
(saP) nur noch auf den Vorzugsstandort begrenzt werden, die danach naturschutzseitig in
den LBP einfließen.

image
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Abbildung 1 - Übersichtskarte der Kartierbereiche ab den Maßnahmenaußenrändern von zusätzlich 50 m (magen-
ta), 100 m (blau) und 500 m (rot) an der Kleinen Striegis südlich der Ortslage von Hainichen (unmaßstäblich)

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3.2.
Vorhabenspezifische Wirkfaktoren und Wirkbereiche
Anlage-, bau- und betriebsbedingte Wirkfaktoren von Vorhaben können Zugriffsverbote aus-
lösen. Diese sind im Einzelnen:
Anlagebedingte Auswirkungen:
Dauerhafter Funktionsverlust im Verlauf der Gewässerachse durch
-
Gehölzentnahmen
-
Überplanung von Wiesenflächen
-
Überplanung von Gewässerstrukturen
-
Abgrabung von Flächen
-
Aufschüttung von Flächen
-
Abrissarbeiten von Gebäuden
-
Bau von Gebäuden und Verkehrsflächen
Infolge der Errichtung von Deichen, Wällen, Mauern, Brücken, Verkehrsflächen, Leitungen.
Teilweiser Funktionsverlust durch
-
Errichtung von Nebenanlagen (Zufahrten u.a.).
Baubedingte Auswirkungen:
Direkter Funktionsverlust durch
-
Baumaßnahmen auf Brutplätzen ungefährdeter Vogelarten des HRB, Ö2 und Ö3 (sie-
he Abb. 3-6),
-
auf Brutplätzen streng geschützter, wertgebender Vogelarten des HRB, Ö2 und Ö3
(siehe Abb. 2, 4 + 5),
-
auf Bauplätzen der Sohlabstürze Ö2 und Ö3, in denen Höhlungsbäume nachgewie-
sen wurden (Abb. 11-12), die potentiell auch als streng geschützter, wertgebender-
Fledermauslebensraum zugeordnet werden können (nicht aber im HRB-Bereich/ sie-
he Abb.10),
-
auf Nachweispunkten streng geschützter, wertgebender Fledermausarten, die Futter-
suchend im HRB nachgewiesen wurden, was sich mit der Baumentnahme entlang der
Kleinen Striegis auf einer Strecke von ca. 170m Fläche und der beiden Sohlabstürze
Ö2 und Ö3 auflöst (siehe Abb. 2, 5+6).
Temporärer Funktionsverlust bestehender Biotopstrukturen während der Baumaßnahmen
durch
-
Baustelleneinrichtung (Container, Materiallager, Baustraßen u.a.).
Zeitweise Funktionsverminderungen durch
-
Lärm,

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-
Vibration,
-
Licht,
-
sonstige optische Reize, wie Fahrzeugbewegung u.a. (bei diesen und den vorstehen-
den baubedingten Auswirkungen sind bei Brutvögeln insbesondere die artspezifischen
Empfindlichkeiten nach G
ARNIEL & MIERWALD (2010) sowie
www.umwelt-bremen.de
mit zu beachten),
-
olfaktorische Reize (Abgase von Baufahrzeugen u.a.), sowie ggf. auch
-
Grundwasserabsenkungen im Bereich von Spundwänden (-gruben) zur Errichtung
von Fundamenten während der Bauzeit.
Zeitweise Zertrennung bislang bestehender Funktionsbeziehungen durch
-
Baustraßen oder Baustelleneinrichtungen.
Betriebsbedingte Auswirkungen:
Direkte Vogelverdrängung der Lebensräume
-
im Hochwasserüberflutungsbereich nachgewiesener, wertgebender und sonstiger Bo-
den- und Buschbrüter (siehe Abb. 2-4 und Tab. 6);
Zeitweise Funktionsverminderungen durch:
-
Betätigung der Schützklappen im Hochwasserfall,
-
Wiederkehrende Wartungsfahrten zu den Regenwasserrückhaltebecken,
-
Wiederkehrende Wartungsarbeiten an den Regenwasserrückhalteobjekten, insbeson-
dere durch Wiesenmahden, Gehölzschnittarbeiten und der Beräumung von Verklau-
sungen in der Fließstrecke.

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3.3. Abschichtungstabellen
3.3.1. Vorbemerkungen
Die nachfolgenden Nachweisarten und die damit verbleibenden Ausschlussarten sind das Ergebnis der 2018 ganzjährig erfolgten Artenerfassung
10
. Die Ausschlussarten schließen neben den nicht erfassten Arten auch die
Arten ein, die in Sachsen ausgestorben oder verschollen sind und die lebensraummäßig eindeutig außerhalb des Untersuchungsgebietes liegen.
3.4.
Ausschlussarten innerhalb der Europäischen Vogelarten und Arten des Anhanges IV der FFH-RL für Sachsen in den Kartierbereichen der Hochwasserschutzmaßnahme Kleine Striegis sowie des
Rückbaus der Sohlabstürze Ö2 und Ö3
3.4.1.1. Artentabelle Vögel
Tabelle 1: Ausschlussarten Vögel (11 Seiten A3-Querformat)
Art-ID
Artname (wissen-
schaftl.)
Artname (deutsch) Artenkategorie
RL
RL
BS
EU
D
Lokale Po-
pulation
Erhaltungs-
zustand
Sachsen
(Gesamt)
Anteil
Sachsen am
deutschen
Brutbestand
Brutbestand
in Sachsen
2004-2007
Brutbestand
in Sachsen
2004-2007
Kartierergebnis
1
2
3
4
6
7
8
9
10
11
12
16
17a
17b
*
Hervorhebung
als Art mit hervorgehobener artenschutz-
rechtlicher Bedeutung bezieht sich auf
Wasservogelarten mit großen und regelmäßigen Ansamm-
lungen
*
Hervorhebung
als Art mit hervorgehobener artenschutz-
rechtlicher Bedeutung bezieht sich auf
Wasservogelarten mit großen und regelmäßigen Ansamm-
lungen
Rote Liste Sachsen 2013/2015
Rote Liste Sachsen 1999
Betrachtungsschwerpunkt artenschutzrechtliche Prüfung:
B=Brutvogelaspekt, G= Gastvogelaspekt,
J=Jahresvogelaspekt
VRL = Vogelschutzrichtlinie Anhang I
bg = nur besonders geschützt, sg = bg und streng
geschützt
Empfehlung zur landeseinheitlichen Abgrenzung von Loka-
len Populationen
Gesamt (*begründete Abweichung von der ansonsten
schematischen Einschätzung)
Wälder
Gehölze, Baumbestand
Fließgewässer, Quellen
Stillgewässer inkl. Ufer
Sümpfe, Niedermoore, Ufer
Moore
Heiden, Magerrasen
Grünland, Grünanlagen
Feuchtgrünland, Staudenfluren
Äcker und Sonderkulturen
Ruderalflächen, Brachen
Gebäude, Siedlungen
Höhlen, Bergwerksanlagen
Fels-/Gesteins-/Offenbodenbiotope
Bergbaubiotope
min. max.
Kartierergebnis
Büro Ökotop
2018. Teilgebiet 1:
100m-Puffer:
Genauer Brutbe-
stand/ 500m-
Puffer: weiterer
Brutbestand nach
Häufigkeitsklasse.
Ö2 + Ö3: jeweils
genauer Brutbe-
stand
525
Corvus corone
Aaskrähe
häufige Brutvo-
gelart
u
B
bg
L
günstig
nicht ermit-
telt
14.000 28.000
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
331
Calidris alpina
Alpenstrandläufer
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
sg
Gastvogel
Gastvogel
x x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
293
Tetrao urogallus
Auerhuhn
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
0
1
J
VRL-I
sg
nicht einge-
stuft
nicht bewer-
tet
X
nicht ermit-
telt
(0) (5)
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
308
Haematopus ost-
ralegus
Austernfischer
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
R
R B+G
bg
E
nicht bewer-
tet
X X
X 0,0
2 4
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
498
Panurus biarmicus
Bartmeise
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
R
R B
bg
E
günstig
X X
X 0,6
20 40
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
10
„Errichtung eines Hochwasserrückhaltedammes an der Kleinen Striegis südlich Berthelsdorf (Stadt Hainichen), Artenerfasssung in den Teilen „Biotoptypenkartierung“, „Faunistisches Gutachten (excl. Fledermäuse)“ sowie „Faunistisches Gutachten, Teil Fledermäuse“ vom Büro ÖKOTOP GbR Halle (Saale),
versandt am 10.01.2019
Habitatkomplexe

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DÄRR
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27
|
161
287
Falco subbuteo
Baumfalke
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
3 2 B
sg G günstig X X
x x x x x x x x x x
x
4,3
200 300
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
336
Gallinago
Bekassine
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
1 2 B
sg
E
schlecht
x x
X X
x
X
x
x
2,5
130 220
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
246
Aythya marila
Bergente
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
bg
Gastvogel
Gastvogel
x x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
435
Anthus spinoletta
Bergpieper
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
bg
Gastvogel
Gastvogel
x x x
x x x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
511
Remiz pendulinus
Beutelmeise
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
V
B
bg
E
unzurei-
chend
8,5
250 500
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
408
Merops apiaster
Bienenfresser
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
R
R B
sg
E
günstig
x x x
x x
x
X X 2,9
15 30
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
544
Carduelis flammea
Birkenzeisig
häufige Brutvo-
gelart
u
B
bg
G
günstig*
10,4
800 1600
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
292
Tetrao tetrix
Birkhuhn
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
1
1
J
VRL-I
sg E schlecht X
x
X X X
x x
x
2,2
20 30
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
220
Anser albifrons
Blässgans
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
bg
Gastvogel
Gastvogel
x
x x x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
303
Fulica atra*
Blässhuhn*
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
u
V J
bg
G
unzurei-
chend
X X
x
4,9
3000 6000
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
449
Luscinia svecica
Blaukehlchen
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
R
R
B
VRL-I
sg
G
günstig
X X X
x
x
x
X 0,3
20 40
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
542
Carduelus cannabi-
na
Bluthänfling
häufige Brutvo-
gelart
V
V B
bg
G
günstig*
7,4
9000 18.000
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
431
Anthus campestris
Brachpieper
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
2
2
B
VRL-I
sg
E
schlecht
X
x
X
X X 22,5
200 400
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
232
Tadorna
Brandgans
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
R
R B
bg
E
nicht bewer-
tet
X X
X 0,1
6 10
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
454
Saxicola rubetra
Braunkehlchen
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
2 3 B
bg
E
schlecht
x
X X X X X
x
X
X 5,5
1500 3000
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
233
Aix sponsa
Brautente
sonstige Brutvo-
gelart
n.b.
keine
Prüfung
g
nicht relevant
nicht bewer-
tet
keine Anga-
be
4 6
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
349
Tringa glareola
Bruchwasserläufer
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
VRL-I
sg
Gastvogel
Gastvogel
x x x
x x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
523
Coloeus monedula
Dohle
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
3 3 B
bg
G
unzurei-
chend
X X
x
x x
X
1,5
1100 2200
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
337
Gallinago media
Doppelschnepfe
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
VRL-I
sg
Gastvogel
Gastvogel
x x
x x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
476
Acrocephalus a-
rundinaceus
Drosselrohrsänger
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
u
3 B
sg
G
günstig
X X
x
X 12,3
1200 2400
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
344
Tringa erythropus
Dunkler Wasserläu-
fer
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
bg
Gastvogel
Gastvogel
x x x
x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis

Stadt Hainichen (Landkreis Mittelsachsen), Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (saP) zur Erstellung des Landschaftspflegerischen Begleitplanes (LBP) im Rahmen des
Hochwasserschutzkonzeptes
(HWSK) Kleine Striegis
Relevanzprüfung
DÄRR
LANDSCHAFTSARCHITEKTEN
28
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161
247
Somateria mollissi-
ma
Eiderente
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
bg
Gastvogel
Gastvogel
x x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
250
Clangula hyemalis
Eisente
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
bg
Gastvogel
Gastvogel
x x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
541
Carduelis spinus
Erlenzeisig
häufige Brutvo-
gelart
u
B
bg
G
günstig
13,0
3000 6000
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
296
Phasianus colchi-
cus
Fasan
häufige Brutvo-
gelart
n.b.
B
bg
G
nicht bewer-
tet
0,6
1000 2000
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
469
Locustella naevia
Feldschwirl
häufige Brutvo-
gelart
u
B
bg
G
unzurei-
chend
3,6
1200 2400
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
547
Loxia curvirostra
Fichtenkreuz-
schnabel
häufige Brutvo-
gelart
u
B
bg
G
günstig
6,7
2000 6000
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
282
Pandion haliaetus
Fischadler
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
R
R B
VRL-I
sg E günstig X
x x
x
6,4
30 40
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
315
Charadrius dubius
Flussregenpfeifer
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
u
B
sg
G
unzurei-
chend
X X
X
x
X X 8,9
500 700
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
374
Sterna hirundo
Flussseeschwalbe
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
2
2
B
VRL-I
sg E
unzurei-
chend
1,6
120 200
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
351
Actitis hypoleucos
Flussuferläufer
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
2 2 B
sg
E
schlecht
X X
X 6,1
15 30
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
257
Mergus merganser
Gänsesäger
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
R
R B+G
bg
E
unzurei-
chend
X X
x
1,2
10 15
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
438
Motacilla cinerea
Gebirgsstelze
häufige Brutvo-
gelart
u
B
bg
G
günstig
8,8
3000 5000
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
477
Hippolais icterina
Gelbspötter
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
V
V B
bg
G
unzurei-
chend*
5,8
6000 12.000
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
551
Pyrrhula
Gimpel
häufige Brutvo-
gelart
u
V B
bg
G
günstig
3,9
4000 8000
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
319
Pluvialis apricaria
Goldregenpfeifer
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
VRL-I
sg
Gastvogel
Gastvogel
x x
x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
564
Miliaria calandra
Grauammer
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
V
2 J
sg
E
günstig
X
X X
X 5,1
1200 2400
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
222
Anser anser*
Graugans*
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
u
B+G
bg
L
günstig
x
X X
x x x
x
1,9
500 700
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
412
Picus canus
Grauspecht
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
u
J
VRL-I
sg
G günstig X X
x x
x
x
3,8
400 600
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
343
Numenius arquata
Großer Brachvogel
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
0
1 B+G
sg
E
nicht bewer-
tet
x x
X
x
X
x
x
nicht ermit-
telt
0 2
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
485
Phylloscopus tro-
chiloides
Grünlaubsänger
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
R
R B
bg
E
nicht bewer-
tet
X X
40,0
1 3
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
347
Tringa nebularia
Grünschenkel
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
B+G
bg
E
nicht bewer-
tet
x x x
x x
x
nicht ermit-
telt
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis

Stadt Hainichen (Landkreis Mittelsachsen), Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (saP) zur Erstellung des Landschaftspflegerischen Begleitplanes (LBP) im Rahmen des
Hochwasserschutzkonzeptes
(HWSK) Kleine Striegis
Relevanzprüfung
DÄRR
LANDSCHAFTSARCHITEKTEN
29
|
161
272
Accipiter gentilis
Habicht
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
u
J
sg
L günstig X
x
x
5,3
650 800
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
496
Ficedula albicollis
Halsband-
schnäpper
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
R
R
B
VRL-I
sg E
nicht bewer-
tet
X
x
nicht ermit-
telt
0 4
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
422
Galerida cristata
Haubenlerche
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
1 2 J
sg
E
schlecht
X
X X X
4,5
150 300
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
502
Parus cristatus
Haubenmeise
häufige Brutvo-
gelart
u
V B
bg
G
günstig
6,4
20.000 40.000
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
188
Podiceps cristatus
Haubentaucher
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
u
B+G
bg
L
günstig
X X
x
3,8
800 1200
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
423
Lullula arborea
Heidelerche
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
3
2
B
VRL-I
sg G
unzurei-
chend
X
X
x
x
X 5,4
1600 3200
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
365
Larus fuscus
Heringsmöwe
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
R
B + G
bg
E
unzurei-
chend
x x
x
x
nicht ermit-
telt
1 (im Jahr
2008)
1 (im Jahr
2008)
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
213
Cygnus olor*
Höckerschwan*
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
u
J
bg
L
günstig
x x x
x x x
x
5,0
600 750
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
387
Columba oenas
Hohltaube
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
u
B
bg
G günstig X X
x
4,2
2000 3500
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
334
Philomachus pug-
nax
Kampfläufer
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
VRL-I
sg
Gastvogel
Gastvogel
x x x
x x x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
225
Branta canadensis
Kanadagans
häufige Brutvo-
gelart
keine
Angabe
bg
nicht bewer-
tet
nicht bewer-
tet
x
x
x
x
nicht ermit-
telt
1 1
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
549
Carpodacus eryth-
rinus
Karmingimpel
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
R
R B
sg
E
nicht bewer-
tet
X
x x
X
3,8
20 40
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
552
Coccothraustes
coccothraustes
Kernbeißer
häufige Brutvo-
gelart
u
B
bg
G
günstig
6,4
10.000 30.000
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
323
Vanellus vanellus
Kiebitz
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
1 2 B+G
sg
E
schlecht
x
X X
x
X X X
x
X 0,7
400 800
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
320
Pluvialis squatarola
Kiebitzregenpfeifer
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
bg
Gastvogel
Gastvogel
x x x
x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
299
Porzana parva
Kleinralle (Kleines
Sumpfhuhn)
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
R
R
B
VRL-I
sg E
nicht bewer-
tet
X X
X 4,3
6 12
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
419
Dendrocopos minor
Kleinspecht
häufige Brutvo-
gelart
u
B
bg
G
günstig
6,0
1500 2500
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
240
Anas querquedula
Knäkente
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
1 1 B+G
sg
E
schlecht
x
X X
x
X
X 1,8
20 40
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
324
Calidris canutus
Knutt
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
bg
Gastvogel
Gastvogel
x x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
242
Netta rufina
Kolbenente
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
R
B+G
bg
E
nicht bewer-
tet
x
X
x
0,9
6 12
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
196
Phalacrocorax
carbo
Kormoran
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
V
R B+G
bg
E
günstig
X
x x
0,8
150 250
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis

Stadt Hainichen (Landkreis Mittelsachsen), Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (saP) zur Erstellung des Landschaftspflegerischen Begleitplanes (LBP) im Rahmen des
Hochwasserschutzkonzeptes
(HWSK) Kleine Striegis
Relevanzprüfung
DÄRR
LANDSCHAFTSARCHITEKTEN
30
|
161
269
Circus cyaneus
Kornweihe
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
1
1
B
VRL-I
sg E
nicht bewer-
tet
X
x
X X
x
nicht ermit-
telt
0 3
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
304
Grus grus
Kranich
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
u
2 B+G
VRL-I
sg L günstig X
X X X
x x x
x
3,0
200 250
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
237
Anas crecca
Krickente
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
1 3 J
bg
E
schlecht
x
X X X
x
x
1,6
70 100
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
391
Cuculus canorus
Kuckuck
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
3 V B
bg
G
unzurei-
chend
X X X X X X
x
X
X
x 5,3
2000 4000
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
219
Anser
brachyrhynchus
Kurzschnabelgans
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
bg
Gastvogel
Gastvogel
x
x x x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
362
Larus ridibundus
Lachmöwe
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
V
V B+G
bg
E
unzurei-
chend
x
X
x x x
X 4,7
5000 7000
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
241
Anas clypeata
Löffelente
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
1 1 B+G
bg
E
schlecht*
X X
x x
x
0,8
15 30
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
234
Aix galericulata
Mandarinente
sonstige Brutvo-
gelart
n.b.
keine
Prüfung
g
nicht relevant
nicht bewer-
tet
nicht ermit-
telt
50 75
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
369
Larus marinus
Mantelmöwe
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
bg
Gastvogel
Gastvogel
x x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
429
Delichon urbica
Mehlschwalbe
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
3 V B
bg
G
unzurei-
chend
7,5
35.000 70.000
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
286
Falco columbarius
Merlin
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
VRL-I
sg
Gastvogel
Gastvogel
x x x x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
467
Turdus viscivorus
Misteldrossel
häufige Brutvo-
gelart
u
B
bg
G
günstig
6,0
8000 16.000
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
25897
Larus michahellis
Mittelmeermöwe
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
R
R
(als Weiß-
kopfmöwe)
B+G
bg
E
unzurei-
chend
x
X
x
X 7,3
10 20
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
256
Mergus serrator
Mittelsäger
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
bg
Gastvogel
Gastvogel
x x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
417
Dendrocopos medi-
us
Mittelspecht
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
V
3
J
VRL-I
sg G
unzurei-
chend
X X
0,5
150 250
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
244
Aythya nyroca
Moorente
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
1
0
B
VRL-I
sg E
nicht bewer-
tet
x
X
x
41,7
1 3
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
318
Charadrius morinel-
lus
Mornellregenpfeifer
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
VRL-I
sg
Gastvogel
Gastvogel
x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
527
Corvus corone
cornix
Nebelkrähe
häufige Brutvo-
gelart
u
B
bg
siehe Aas-
krähe
siehe Aas-
krähe
8,9
3500 7000
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
514
Lanius collurio
Neuntöter
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
u
B
VRL-I
bg
G
günstig
X
X
x
x
X
X 9,4
8000 16.000
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
230
Alopochen aegypti-
acus
Nilgans
sonstige Brutvo-
gelart
n.b.
keine
Prüfung
g
nicht relevant
nicht bewer-
tet
x
X
x
x
x
x
nicht ermit-
telt
30 40
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis

Stadt Hainichen (Landkreis Mittelsachsen), Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (saP) zur Erstellung des Landschaftspflegerischen Begleitplanes (LBP) im Rahmen des
Hochwasserschutzkonzeptes
(HWSK) Kleine Striegis
Relevanzprüfung
DÄRR
LANDSCHAFTSARCHITEKTEN
31
|
161
353
Phalaropus lobatus
Odinswassertreter
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
VRL-I
sg
Gastvogel
Gastvogel
x x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
190
Podiceps auritus
Ohrentaucher
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
VRL-I
sg
Gastvogel
Gastvogel
x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
559
Emberiza hortulana
Ortolan
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
3
2
B
VRL-I
sg G
unzurei-
chend
x
X X
4,1
400 700
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
235
Anas penelope
Pfeifente
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
n.b.
G
bg
nicht bewer-
tet
nicht bewer-
tet
x
X X
x x
x
2,4
1 1
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
341
Limosa lapponica
Pfuhlschnepfe
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
VRL-I
bg
Gastvogel
Gastvogel
x x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
184
Gavia arctica
Prachttaucher
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
VRL-I
bg
Gastvogel
Gastvogel
x x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
207
Ardea purpurea
Purpurreiher
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
n.b.
B+G
VRL-I
sg
E
nicht bewer-
tet
X X
X
nicht ermit-
telt
(1) (1)
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
372
Sterna caspia
Raubseeschwalbe
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
VRL-I
sg
Gastvogel
Gastvogel
x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
516
Lanius excubitor
Raubwürger
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
2 2 J
sg
E
unzurei-
chend*
X
x
X
x
x x
X 7,5
150 250
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
403
Aegolius funereus
Rauhfußkauz
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
u
3 J
VRL-I
sg G günstig X
8,6
300 500
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
294
Perdix perdix
Rebhuhn
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
1 2 J
bg
E
schlecht
X
X X
X 0,6
200 400
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
342
Numenius phae-
opus
Regenbrachvogel
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
bg
Gastvogel
Gastvogel
x
x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
245
Aythya fuligula*
Reiherente*
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
u
J
bg
L
günstig
X X
x
5,5
1000 1800
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
459
Turdus torquatus
Ringdrossel
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
1 R B
bg E schlecht X X
x
x x
0,2
5 7
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
227
Branta bernicla
Ringelgans
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
bg
Gastvogel
Gastvogel
x
x
x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
562
Emberiza schoenic-
lus
Rohrammer
häufige Brutvo-
gelart
u
B
bg
G
günstig*
3,8
5000 10.000
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
199
Botaurus stellaris
Rohrdommel
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
2
1
J
VRL-I
sg
E
günstig
X X
X 6,8
60 80
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
471
Locustella luscinio-
ides
Rohrschwirl
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
R
R B
sg
G
günstig
X X
X
X 2,1
120 200
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
268
Circus aeruginosus
Rohrweihe
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
u
B
VRL-I
sg
E
unzurei-
chend
X X
x x x x
x
8,0
600 800
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
231
Tadorna ferruginea
Rostgans
häufige Brutvo-
gelart
n.b.
keine
Angabe
bg
nicht bewer-
tet
nicht bewer-
tet
nicht ermit-
telt
1 1
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis

Stadt Hainichen (Landkreis Mittelsachsen), Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (saP) zur Erstellung des Landschaftspflegerischen Begleitplanes (LBP) im Rahmen des
Hochwasserschutzkonzeptes
(HWSK) Kleine Striegis
Relevanzprüfung
DÄRR
LANDSCHAFTSARCHITEKTEN
32
|
161
285
Falco vespertinus
Rotfußfalke
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
VRL-I
sg
Gastvogel
Gastvogel
x
x
x x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
229
Branta ruficollis
Rothalsgans
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
VRL-I
sg
Gastvogel
Gastvogel
x
x
x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
189
Podiceps grisegena
Rothalstaucher
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
1 2 B
sg
E
schlecht
X
X 2,7
50 70
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
345
Tringa totanus
Rotschenkel
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
1 1 B+G
sg
E
schlecht
x x
X
X
x
0,1
10 15
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
216
Anser fabalis
Saatgans
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
bg
Gastvogel
Gastvogel
x x x
x x x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
524
Corvus frugilegus
Saatkrähe
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
2 3 B+G
bg
E
unzurei-
chend
X
x
x x
X
1,2
900 1200
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
310
Recurvirostra avo-
setta
Säbelschnäbler
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
VRL-I
sg
Gastvogel
Gastvogel
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
252
Melanitta fusca
Samtente
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
bg
Gastvogel
Gastvogel
x x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
325
Calidris alba
Sanderling
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
bg
Gastvogel
Gastvogel
x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
316
Charadrius hiaticula Sandregenpfeifer
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
sg
Gastvogel
Gastvogel
x x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
436
Motacilla flava
Schafstelze (siehe
Wiesenschaf-
stelze)
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
254
Bucephala clangula
Schellente
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
u
J
bg
L
günstig
x x x x
x
15,5
500 700
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
473
Acrocephalus
schoenobaenus
Schilfrohrsänger
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
3
2 B
sg
G
unzurei-
chend
X X
X 0,8
150 200
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
470
Locustella fluviatilis Schlagschwirl
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
u
3 B
bg
G
günstig
X X
X
X
5,7
250 400
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
392
Tyto alba
Schleiereule
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
2 3 J
sg
G
unzurei-
chend
x x x x
X
1,8
350 450
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
236
Anas strepera
Schnatterente
hervorgehobene
artenschutzrechtl-
iche Bedeutung
3
B+G
bg
E
unzurei-
chend
x
X X
x
x
2,3
150 200
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
499
Aegithalos cau-
datus
Schwanzmeise
häufige Brutvo-
gelart
u
B
bg
G
günstig
6,8
6000 12.000
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
191
Podiceps nigricollis
Schwarzhals-
taucher
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
1 2 B+G
sg
E
schlecht
X
X 5,1
80 150
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
455
Saxicola torquata
Schwarzkehlchen
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
u
R B
bg
G
günstig
x
X
x
x
X
X 4,9
600 1000
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
359
Larus melanocepha-
lus
Schwarzkopfmöwe
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
R
R B+G
VRL-I
bg E
unzurei-
chend
x
X
x
X 17,3
50 70
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis

Stadt Hainichen (Landkreis Mittelsachsen), Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (saP) zur Erstellung des Landschaftspflegerischen Begleitplanes (LBP) im Rahmen des
Hochwasserschutzkonzeptes
(HWSK) Kleine Striegis
Relevanzprüfung
DÄRR
LANDSCHAFTSARCHITEKTEN
33
|
161
1028647
Oxyura jamaicensis
Schwarzkopf-
Ruderente
sonstige Brutvo-
gelart
nicht
gelistet
keine
Prüfung
g
nicht bewer-
tet
nicht bewer-
tet
x
nicht ermit-
telt
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
261
Milvus migrans
Schwarzmilan
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
u
B
VRL-I
sg
G günstig X X
x x x
x x x x
x
9,4
600 800
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
208
Ciconia nigra
Schwarzstorch
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
V
2
B
VRL-I
sg G
unzurei-
chend
X X
x x x
x x
7,1
40 60
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
263
Haliaeetus albicilla
Seeadler
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
V
2 J
VRL-I
sg L günstig X X
x x x
x
x
11,8
70 80
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
330
Calidris ferruginea
Sichelstrandläufer
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
bg
Gastvogel
Gastvogel
x x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
366
Larus argentatus
Silbermöwe
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
R
R B+G
bg
E
unzurei-
chend
x
X
x
x
X 0,3
80 150
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
205
Egretta alba
Silberreiher
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
VRL-I
sg
Gastvogel
Gastvogel
x x x
x x x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
215
Cygnus cygnus
Singschwan
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
R
R
B+G
VRL-I
sg E günstig*
x
X
x
x x x
x
22,5
6 10
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
480
Sylvia nisoria
Sperbergrasmücke
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
V
3
B
VRL-I
sg E
unzurei-
chend
X
X
x
x
X
X 7,1
400 800
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
397
Glaucidium passe-
rinum
Sperlingskauz
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
u
3 J
VRL-I
sg G günstig X
10,9
350 600
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
239
Anas acuta
Spießente
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
n.b.
G
bg
Gastvogel
Gastvogel
X X
x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
447
Luscinia luscinia
Sprosser
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
R
R B
bg
E
nicht bewer-
tet
X X
x x
X
x
nicht ermit-
telt
0 2
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
398
Athene noctua
Steinkauz
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
1 1 J
sg
E
schlecht
X
x x
x x
X
0,1
3 6
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
456
Oenanthe oenanthe
Steinschmätzer
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
1 2 B
bg
E
schlecht
X
x
X
X X 9,4
400 600
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
352
Arenaria interpres
Steinwälzer
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
sg
Gastvogel
Gastvogel
x x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
309
Himantopus himan-
topus
Stelzenläufer
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
n.b.
B+G
VRL-I
sg
E
nicht bewer-
tet
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
367
Larus cachinnans
Steppenmöwe
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
R
R
(als Weiß-
kopf-möwe)
B+G
bg
E
unzurei-
chend
x
X
x
X 27,5
6 10
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
183
Gavia stellata
Sterntaucher
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
VRL-I
bg
Gastvogel
Gastvogel
x x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
386
Columba livia f.
domestica
Straßentaube
häufige Brutvo-
gelart
n.b.
B
bg
L
günstig*
5,9
10.000 20.000
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
364
Larus canus
Sturmmöwe
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
u
R B+G
bg
E
unzurei-
chend
x
X
x
X 0,8
150 200
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
332
Limicola falcinellus
Sumpfläufer
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
bg
Gastvogel
Gastvogel
x x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis

Stadt Hainichen (Landkreis Mittelsachsen), Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (saP) zur Erstellung des Landschaftspflegerischen Begleitplanes (LBP) im Rahmen des
Hochwasserschutzkonzeptes
(HWSK) Kleine Striegis
Relevanzprüfung
DÄRR
LANDSCHAFTSARCHITEKTEN
34
|
161
402
Asio flammeus
Sumpfohreule
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
R
B+G
sg
E
nicht bewer-
tet
X
x
X
x
X
x
X
x
1,8
1 3
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
474
Acrocephalus
palustris
Sumpfrohrsänger
häufige Brutvo-
gelart
u
B
bg
G
günstig
2,6
8000 16.000
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
243
Aythya ferina
Tafelente
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
3 V J
bg
L
unzurei-
chend
X X
x
12,6
500 700
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
520
Nucifraga caryo-
catactes
Tannenhäher
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
u
3 J
bg
L
günstig
x x
x
6,4
300 500
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
302
Gallinula chloropus
Teichralle (Teich-
huhn)
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
V
3 J
sg
G
günstig
x
X X
x
2,3
800 1300
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
475
Acrocephalus scir-
paceus
Teichrohrsänger
häufige Brutvo-
gelart
u
B
bg
G
günstig
5,1
5000 10.000
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
327
Calidris temminckii
Temminckstrand-
läufer
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
bg
Gastvogel
Gastvogel
x x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
251
Melanitta nigra
Trauerente
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
bg
Gastvogel
Gastvogel
x x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
497
Ficedula hypoleuca
Trauerschnäpper
häufige Brutvo-
gelart
V
V B
bg
G
günstig
21,8
15.000 30.000
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
378
Chlidonias niger
Trauerseeschwalbe
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
0
0 B+G
VRL-I
sg
nicht bewer-
tet
nicht bewer-
tet
nicht ermit-
telt
1 (im Jahr
2008)
11 (im Jahr
2009)
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
298
Porzana porzana
Tüpfelralle (Tüpfel-
sumpfhuhn)
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
1
2
B
VRL-I
sg
E
schlecht
X X
X 2,3
20 40
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
390
Streptopelia turtur
Turteltaube
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
3
B
sg
G
unzurei-
chend*
X X
X
x
x
7,9
2000 3500
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
340
Limosa limosa
Uferschnepfe
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
0
0 G
sg
nicht bewer-
tet
nicht bewer-
tet
x x x
x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
426
Riparia riparia
Uferschwalbe
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
u
3 B
sg
E
günstig
X
x
X X 4,9
4500 9000
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
394
Bubo bubo
Uhu
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
V
2
J
VRL-I
sg L
unzurei-
chend
X
x x x
x
x x x
X X 3,7
70 100
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
301
Crex crex
Wachtelkönig
(Wiesenralle)
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
2
1
B
VRL-I
sg E
unzurei-
chend
X
X X
x
X
5,2
100 250
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
401
Asio otus
Waldohreule
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
u
V J
sg L günstig X X
x x
x x x
4,6
1200 2000
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
339
Scolopax rusticola
Waldschnepfe
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
V
B
bg
L günstig X
x
x x
x
2,5
500 1000
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
348
Tringa ochropus
Waldwasserläufer
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
R
R B
sg
E
nicht bewer-
tet
X
X X X X
x x
x
2,7
20 40
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
290
Falco peregrinus
Wanderfalke
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
3
1
B
VRL-I
sg
L
günstig
x x
x
x x x
X
X
x
2,3
20 30
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
442
Cinclus cinclus
Wasseramsel
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
V
3 J
bg
G
günstig
X
X
5,2
600 900
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis

Stadt Hainichen (Landkreis Mittelsachsen), Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (saP) zur Erstellung des Landschaftspflegerischen Begleitplanes (LBP) im Rahmen des
Hochwasserschutzkonzeptes
(HWSK) Kleine Striegis
Relevanzprüfung
DÄRR
LANDSCHAFTSARCHITEKTEN
35
|
161
297
Rallus aquaticus
Wasserralle
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
V
3 B
bg
G
günstig
X X X
X 4,2
500 800
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
501
Parus montanus
Weidenmeise
häufige Brutvo-
gelart
u
B
bg
G
günstig
6,9
5000 10.000
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
377
Chlidonias hybridus
Weißbart-
Seeschwalbe
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
VRL-I
bg
Gastvogel
Gastvogel
x x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
379
Chlidonias leucop-
terus
Weißflügel-
Seeschwalbe
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
sg
Gastvogel
Gastvogel
x x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
226
Branta leucopsis
Weißwangengans
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
VRL-I
bg
Gastvogel
Gastvogel
x
x
x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
411
Jynx torquilla
Wendehals
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
3 2 B
sg
G
unzurei-
chend
X X
x x
X
X 3,7
350 500
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
259
Pernis apivorus
Wespenbussard
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
V
3
B
VRL-I
sg L
unzurei-
chend
X X
x x
x x
x
4,2
150 300
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
410
Upupa epops
Wiedehopf
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
2 1 B
sg
E
unzurei-
chend
X
X
x
x
X 11,6
70 100
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
433
Anthus pratensis
Wiesenpieper
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
2
B+G
bg
E
schlecht
X X X X X
x
X
X 3,4
1200 2400
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
436
Motacilla flava
Wiesenschafstelze
(Schafstelze)
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
V
3 B
bg
G
günstig
x x x
X X X X
X 4,2
4000 8000
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
271
Circus pygargus
Wiesenweihe
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
2
1
B
VRL-I
sg E
nicht bewer-
tet
X
x
X X
x
1,5
6 10
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
492
Regulus regulus
Wintergold-
hähnchen
häufige Brutvo-
gelart
V
V B
bg
G
günstig*
2,1
20.000 40.000
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
288
Falco cherrug
Würgfalke
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
n.b.
R
B
VRL-I
sg E
nicht bewer-
tet
X
nicht ermit-
telt
0 0
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
404
Caprimulgus euro-
paeus
Ziegenmelker
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
2
1
B
VRL-I
sg E
unzurei-
chend
X
X X
X 5,6
350 500
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
200
Ixobrychus minutus Zwergdommel
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
2
1
B
VRL-I
sg E
unzurei-
chend
X X
X 5,7
10 20
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
221
Anser erythropus
Zwerggans
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
VRL-I
bg
Gastvogel
Gastvogel
x
x x x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
360
Larus minutus
Zwergmöwe
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
VRL-I
bg
Gastvogel
Gastvogel
x x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
255
Mergus albellus
Zwergsäger
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
VRL-I
bg
Gastvogel
Gastvogel
x x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
495
Ficedula parva
Zwergschnäpper
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
R
R
B
VRL-I
sg E
nicht bewer-
tet
X
1,8
25 40
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
335
Lymnocryptes
minimus
Zwergschnepfe
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
sg
Gastvogel
Gastvogel
x x x x
x x x x
x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
214
Cygnus columbia-
nus
Zwergschwan
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
VRL-I
bg
Gastvogel
Gastvogel
x x
x x x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis

image
image
image
image
Stadt Hainichen (Landkreis Mittelsachsen), Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (saP) zur Erstellung des Landschaftspflegerischen Begleitplanes (LBP) im Rahmen des
Hochwasserschutzkonzeptes
(HWSK) Kleine Striegis
Relevanzprüfung
DÄRR
LANDSCHAFTSARCHITEKTEN
36
|
161
376
Sterna albifrons
Zwergseeschwalbe
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
0
0
B
VRL-I
sg E
nicht bewer-
tet
X X
X
nicht ermit-
telt
keine Angabe
keine Anga-
be
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
326
Calidris minuta
Zwergstrandläufer
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
gelistet
G
bg
Gastvogel
Gastvogel
x x
x
Gastvogel
Gastvogel
Gastvogel
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis
187
Tachybaptus
ruficollis
Zwergtaucher
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
V
3 B+G
bg
G
günstig
X X
X 6,5
800 1200
nach örtlicher
Erfassung ohne
Artennachweis

Stadt Hainichen (Landkreis Mittelsachsen), Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (saP) zur Erstellung des Landschaftspflegerischen Begleitplanes (LBP) im Rahmen des
Hochwasserschutzkonzeptes
(HWSK) Kleine Striegis
Relevanzprüfung
DÄRR
LANDSCHAFTSARCHITEKTEN
37
|
161
3.4.1.2.
Artentabelle streng geschützte Tier- und Pflanzenarten (außer Vögel)
Tabelle 2: Ausschlussarten streng geschützte Tier- und Pflanzenarten (außer Vögel) (5 Seiten A3-Querformat)
Legende: siehe Tabellenende. In jeder Artengruppe folgt die Auflistung der Buchstabenreihung des wissenschaftlichen Artnamens.
Art-ID
Artengruppe
Artname
Artname
RL
EU
D
Erhaltungs-
zustand
Habitatkomplexe
lokale
Pop
Bestand in
Sachsen
Kartierergebnis
1
2
3
3
5
6
7
8
9
11
13
Art-ID
Artengruppe
wissenschaftlicher Artname
deutscher Artname
Rote Liste Sachsen
Anhang FFH-RL
sg = besonders und streng geschützt
Erhaltungszustand in Sachsen (teil-
weise gutachterliche Einstufung)
Wälder
Gehölze, Baumbestand
Fließgewässer, Quellen
Stillgewässer inkl. Ufer
Sümpfe, Niedermoore, Ufer
Moore
Heiden, Magerrasen
Grünland, Grünanlagen
Feuchtgrünland, Staudenfluren
Äcker und Sonderkulturen
Ruderalfluren, Brachen
Gebäude, Siedlungen
Höhlen, Bergwerksanlagen
Fels-/Gesteins-/Offenbodenbiotope
Bergbaubiotope
E/G/L = Hinweise zur räumlichen Ebe-
ne der Abgrenzung der lokalen Popula-
tion
Rasterfrequenz,
Anzahl Quartie-
re, Individuen-
zahl usw.
Kartierergebnis Büro Ökotop 2018
69
Amphibien Bombina bombina Rotbauchunke
3
II IV
sg unzureichend
x x
x
x
E 273 Vork.
ohne Artennachweis
72
Amphibien Bufo calamita Kreuzkröte
2
IV
sg schlecht
x
x x
G 65 TK25Q ohne Artennachweis
73
Amphibien Bufo viridis Wechselkröte
2
IV
sg schlecht
x
x
x x
G 151 TK25Q ohne Artennachweis
75
Amphibien
Hyla arborea
Laubfrosch
3
IV
sg
unzureichend
x
x
x
x
x
x
x
x
E
141 TK25Q
ohne Artennachweis
71
Amphibien Pelobates fuscus Knoblauchkröte
V
IV
sg günstig
x
x x x
x
G 255 TK25Q ohne Artennachweis
81
Amphibien
Pelophylax lessonae Kleiner Wasserfrosch
3
IV
sg
unbekannt
x
x x x
E
77 TK25Q
ohne Artennachweis
79
Amphibien Rana arvalis Moorfrosch
V
IV
sg günstig
x x
x x x x
E 149 TK25Q ohne Artennachweis
80
Amphibien Rana dalmatina Springfrosch
V
IV
sg günstig
x
x x
E 96 TK25Q ohne Artennachweis
65
Amphibien
Triturus cristatus
Nördlicher Kammmolch
3
II IV
sg
unzureichend
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
E
227 TK25Q
ohne Artennachweis
862
Farn- und Sa-
menpflanzen
Asplenium adulteri-
num
Braungrüner Streifenfarn
1
II IV
sg
unzureichend
x
E
175-230 Ind.
ohne Artennachweis
1409
Farn- und Sa-
menpflanzen
Coleanthus subtilis Scheidenblütgras R
II IV
sg günstig
x x
E
250.000-
2.500.000 Ind.
ohne Artennachweis
1522
Farn- und Sa-
menpflanzen
Cypripedium calceo-
lus
Gelber Frauenschuh
1
II IV
sg
unbekannt
x
x
x
E
2 Vork.
ohne Artennachweis
2329
Farn- und Sa-
menpflanzen
Lindernia procumbens Liegendes Büchsenkraut
R
IV
sg
unzureichend
x
E
7 Vork.
ohne Artennachweis
2373
Farn- und Sa-
menpflanzen
Luronium natans Froschkraut
1
II IV
sg schlecht
x x x
E 13-16 Vork. ohne Artennachweis
3754
Farn- und Sa-
menpflanzen
Trichomanes specio-
sum
Prächtiger Dünnfarn
3
II IV
sg
unzureichend
x
E
8 TK25Q
ohne Artennachweis
11973
Käfer Cerambyx cerdo Heldbock
1
II IV
sg unzureichend x x
E 18 TK25Q
Ohne Artennachweis nach Kartierung
2013 in potentieller Betroffenheit am
Standort auszuschließen
9227
Käfer Dytiscus latissimus Breitrand
1
II IV
sg
nicht bewertet
x
x
E 0 Vork.
Als Stillgewässer-LR potentielle Betroffen-
heit am Standort auszuschließen
9221
Käfer
Graphoderus biline-
atus
Schmalbindiger Breitflügel-
Tauchkäfer
3
II IV
sg
unzureichend
x
x
E 7-9 Vork.
Erforderlichert LR am Standort (Standge-
wässer) nicht vorhanden
11895
Käfer Osmoderma eremita Eremit
2
II* IV
sg unzureichend x x
E 112 TK25Q
Ohne Artennachweis nach Kartierung
2013 in potentieller Betroffenheit am
Standort auszuschließen

image
image
image
Stadt Hainichen (Landkreis Mittelsachsen), Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (saP) zur Erstellung des Landschaftspflegerischen Begleitplanes (LBP) im Rahmen des
Hochwasserschutzkonzeptes
(HWSK) Kleine Striegis
Relevanzprüfung
DÄRR
LANDSCHAFTSARCHITEKTEN
38
|
161
12412
Libellen
Gomphus flavipes
Asiatische Keiljungfer
G
IV
sg
unzureichend
x
G
18 TK25Q
ohne Artennachweis
13342
Libellen
Leucorrhinia albifrons Östliche Moosjungfer
2
IV
sg
unzureichend
x
x
x
E
20-28 Vork.
ohne Artennachweis
13343
Libellen
Leucorrhinia caudalis
Zierliche Moosjungfer
1
IV
sg
schlecht
x
x
E
1-4 Vork.
ohne Artennachweis
13345
Libellen
Leucorrhinia pectora-
lis
Große Moosjungfer
2
II IV
sg
unzureichend
x
x
x
x
E
80 TK25Q
ohne Artennachweis
12414
Libellen
Ophiogomphus cecilia Grüne Flussjungfer
3
II IV
sg
günstig
x
x
G
175 TK25Q
ohne Artennachweis
92
Reptilien Coronella austriaca Glattnatter
2
IV
sg unzureichend x x
x x x
E 140 TK25Q ohne Artennachweis
91
Reptilien Natrix tesselata Würfelnatter
1
IV
sg schlecht
x
x
E 20-25 Ind. ohne Artennachweis
146
Säugetiere Canis lupus Wolf
2
II* IV
sg unzureichend x
x x x
x
L
18 Wolfsrudel
bzw. Paare
(2015/16)
LR am siedlungsnahen Standort vernach-
lässigbar gering
139
Säugetiere Cricetus cricetus Feldhamster
1
IV
sg schlecht
x x
E 11 TK25Q
Durch regionales Fehlen der Art potentielle
Betroffenheit am Standort vernachlässig-
bar gering
159
Säugetiere Felis silvestris Wildkatze
1
IV
sg unbekannt x
x x x x x x x
L/E > 1 Vorkommen
Durch regionales Fehlen der Art potentielle
Betroffenheit am Standort auszuschließen
160
Säugetiere Lynx lynx Luchs
1
II IV
sg schlecht x
L/E 1 Vorkommen
Durch regionales Fehlen der Art potentielle
Betroffenheit am Standort auszuschließen
131
Säugetiere
Muscardinus avel-
lanarius
Haselmaus 3
IV
sg unzureichend x x
E 46 TK25Q
Feststellung Ökotop: "Die Haselmaus
wurde weder im Rahmen der aktuellen
Untersuchung noch bei der Erfassung
2013/2014 nachgewiesen. Es liegen auch
keine Altnachweise aus dem MTB 5044
vor, sodass von der fehlenden Präsenz
der Art im UG auszugehen ist."
112
Säugetiere Myotis dasycneme Teichfledermaus R
II IV
sg unbekannt
x x x
x
x
E 20 TK25Q ohne Artennachweis
105
Säugetiere
Rhinolophus hippo-
sideros
Kleine Hufeisennase
2
II IV
sg
unzureichend
x
x
x
x
x
E
1.400 Weib.
ohne Artennachweis
15827
Schmetterlinge Euphydryas maturna Eschen-Scheckenfalter 1
II IV
sg
schlecht
x x
E 7-9 Vork.
ohne Artennachweis
15765
Schmetterlinge Lycaena dispar
Großer Feuerfalter
*
II IV
sg
günstig
x
x
x
x
E
36-40 TK25Q
ohne Artennachweis
15785
Schmetterlinge Phengaris nausithous
Dunkler Wiesenknopf-
Ameisenblgäuling
*
II IV
sg
günstig
x
x
E
155 TK25Q
ohne Artennachweis
15784
Schmetterlinge Phengaris teleius
Heller Wiesenknopf-
Ameisenbläuling
1
II IV
sg
unzureichend
x
x
E
19 TK25Q
ohne Artennachweis
19677
Weichtiere
Margaritifera margari-
tifera
Flussperlmuschel 1
II V
sg schlecht x
E 477-500 Ind.
Durch regionales Fehlen der Art und
Nichteingreifen in schnellfließende und
sauerstoffreiche Bachverlaufbereiche
potentielle Betroffenheit vernachlässigbar
gering

image
image
image
image
image
image
image
image
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Stadt Hainichen (Landkreis Mittelsachsen), Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (saP) zur Erstellung des Landschaftspflegerischen Begleitplanes (LBP) im Rahmen des
Hochwasserschutzkonzeptes
(HWSK) Kleine Striegis
Relevanzprüfung
DÄRR
LANDSCHAFTSARCHITEKTEN
39
|
161

Stadt Hainichen (Landkreis Mittelsachsen), Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (saP) zur Erstellung des Landschaftspflegerischen Begleitplanes (LBP) im Rahmen des
Hochwasserschutzkonzeptes
(HWSK) Kleine Striegis
Relevanzprüfung
DÄRR
LANDSCHAFTSARCHITEKTEN
40
|
161
3.4.2.
Nachweisarten und potentielle Betroffenheiten innerhalb der Europäischen Vogelarten und Arten des Anhanges IV der FFH-RL für Sachsen in den Kartierbereichen der Hochwasserschutzmaßnahme
Kleine Striegis sowie des Rückbaus der Sohlabstürze Ö2 und Ö3
3.4.2.1. Artentabelle Vögel
Tabelle 3: Nachweisarten Vögel (6 Seiten A3 Querformat), nachfolgend waagerecht flächig dunkelgrau hinterlegt: Wertgebende Art mit standortbezogener Vogelbrut; nachfolgend waagerecht flächig hellgrau hinterlegt: Wertgebende Art als ausschließlicher
Nahrungsgast
Legende: siehe Tabellenende. Innerhalb der Artengruppe folgt die Auflistung der Buchstabenreihung des deutschen Artnamens.
Art-ID
Artname (wissen-
schaftl.)
Artname (deutsch)
Artenkategorie
Lokale
Population
Erhaltungs-
zustand
Sachsen
(Gesamt)
Erhal-
tungszu-
stand
(Bestände)
Erhaltungs-
zustand
(Habitate)
Erhaltungs-
zustand
(Zukunfts-
aussichten)
Anteil Sachsen
am deutschen
Brutbestand
Brutbestand
in Sachsen
2004-2007
Brutbestand
in Sachsen
2004-2007
Schutzstatus Kartierergebnis
Anteile an
lokaler Popu-
lation
Flucht-
distanz
1
2
3
4
11
12
12 a
12 b
12 c
16
17 a
17 b
*
Hervorhebung
als Art mit hervorgehobener
artenschutzrechtlicher Bedeutung bezieht sich auf
Wasservogelarten mit großen und
regelmäßigen Ansammlungen
*
Hervorhebung
als Art mit hervorgehobener
artenschutzrechtlicher Bedeutung bezieht sich auf
Wasservogelarten mit großen und
regelmäßigen Ansammlungen
Empfehlung zur landeseinheitlichen Abgrenzung von Lokalen
Populationen
Gesamt (*begründete Abweichung von der ansonsten schemati-
schen Einschätzung)
Entwicklung Brutbestände (% vom Brutbestand 1993 bis 1996)
Zustand Habitate
Zukunftsaussichten Habitate
Prozentual min. max.
I = Anh.I EU VSch-RL / § = streng geschützt nach BNatSchG / D =
Rote Liste Deutschland, SN=Rote Liste Sachsen; hierin 3 = Gefähr-
det / V = Vorwarnliste /
*
= Ungefährdet (Angaben Büro Ökotop
2018)
Kartierergebnis Büro Ökotop 2018. Teilgebiet 1:
100m-Puffer: Genauer Brutbestand/ 500m-
Puffer: weiterer Brutbestand nach Häufigkeits-
klasse. Ö2 + Ö3:
jeweils genauer Brutbestand
%-Anteil der im UG nachgewiesenen, wertgebenden Brutvogel-
arten an der lokalen Population (Büro Ökotop 2018)
Fluchtdistanz (m) nach Gassner et al. 2010 [ergänzt um Effektdis-
tanz (m) nach Arb.-hilfe Vögel und Straßenverkehr Juli 2010] und
(in Klammern) zu beachtende baubedingte Störzonen wertgebender
Vogelarten
11
460
Turdus merula
Amsel
häufige Brutvogelart
(A)
G
günstig
125
nicht bewer-
tet
nicht bewer-
tet
2,7 150.000 300.000 D-*, SN-*
Teilgebiet 1, 100m-Puffer:
6 Brutvögel
Teilgebiet 1, 500m-Puffer
:
15-20 weitere Brutvögel
Ö2, 50m-Puffer:
3 Brutvögel
Ö3, 50m-Puffer:
3 Brutvögel
10
439
Motacilla alba
Bachstelze
häufige Brutvogelart
G
günstig
100
nicht bewer-
tet
nicht bewer-
tet
4,8 20.000 40.000
D-*, SN-*
Teilgebiet 1, 100m-Puffer:
1 Brutvogel
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
2-3 weitere Brutvögel
Ö2, 50m-Puffer: -
Ö3, 50m-Puffer:
1 Brutvogel
10
432
Anthus trivialis
Baumpieper
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
G
unzurei-
chend
43
unzurei-
chend
unzurei-
chend
7,2
15.000
30.000
D-3, SN-3
Teilgebiet 1, 100m-Puffer
: 1 Brutvogel
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
5 weitere Brutvögel
Ö2, 50m-Puffer: -
Ö3, 50m-Puffer: -
33,3
k.A.
(50)
504
Parus caeruleus
Blaumeise
häufige Brutvogelart
(A)
G
günstig
120
nicht bewer-
tet
nicht bewer-
tet
3,3 80.000 160.000
D-*, SN-*
Teilgebiet 1, 100m-Puffer:
10 Brutvögel
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
15-20 weitere Brutvögel
Ö2, 50m-Puffer:
1 Brutvogel
Ö3, 50m-Puffer:
-
5
535
Fringilla coelebs
Buchfink
häufige Brutvogelart
(A)
G
günstig
83
nicht bewer-
tet
nicht bewer-
tet
4,5 250.000 500.000
D-*, SN-*
Teilgebiet 1, 100m-Puffer:
17 Brutvögel
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
20-30 weitere Brutvögel
Ö2, 50m-Puffer:
2 Brutvögel
Ö3, 50m-Puffer
: 1 Brutvogel
10
415
Dendrocopos major
Buntspecht
häufige Brutvogelart
G
günstig
167
nicht bewer-
tet
nicht bewer-
tet
4,6 25.000 50.000
D-*, SN-*
Teilgebiet 1, 100m-Puffer:
4 Brutvögel
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
5-8 weitere Brutvögel
;
Ö2, 50m-Puffer:
Nahrungsgast
Ö3, 50m-Puffer:
-
20
482 Sylvia communis Dorngrasmücke häufige Brutvogelart G günstig
75
günstig günstig
3,4 15.000 30.000 D-*, SN-V
Teilgebiet 1, 100m-Puffer: -
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
1-2 Brutvögel
Ö2, 50m-Puffer: -
Ö3, 50m-Puffer:
-
10
11
Von der Fluchtdistanz abgeleitete Reichweiten baubedingter Störungen/ Störzonen: https://pfv.lbm-rlp.org/fileadmin/LBM/Planfeststellung/Verfahren/BAB/A1_Neubau_zw_Adenau_u_Kelberg/19.2_Artenschutzfachbeitrag_Anhang-3.pdf, https://docplayer.org/128956404-Beurteilung-baubedingter-
stoerwirkungen-auf-voegel.html und
https://www.lebensader-donau.de/fileadmin/Daten/Downloads/weitere_planfeststellungsverfahren_pdfs/landschaftsplanung/natura_2000/c_Anh__1_VSG_VP.pdf

Stadt Hainichen (Landkreis Mittelsachsen), Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (saP) zur Erstellung des Landschaftspflegerischen Begleitplanes (LBP) im Rahmen des
Hochwasserschutzkonzeptes
(HWSK) Kleine Striegis
Relevanzprüfung
DÄRR
LANDSCHAFTSARCHITEKTEN
41
|
161
518
Garrulus glandarius
Eichelhäher
häufige Brutvogelart
L
günstig
150
nicht bewer-
tet
nicht bewer-
tet
3,8 15.000 30.000
D-*, SN-*
Teilgebiet 1, 100m-Puffer:
1 Brutvogel
Teilgebiet 1, 500m-Puffer
: 2-3 weitere Brutvögel
Ö2, 50m-Puffer:
Nahrungsgast
Ö3, 50m-Puffer:
-
k.Angaben
(Eff.-dist.
100m)
407
Alcedo atthis
Eisvogel
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
G
unzurei-
chend
141
unzurei-
chend
unzurei-
chend
5,2
500 700 D-, SN-3
Teilgebiet 1, 100m-Puffer: -
Teilgebiet 1, 500m-Puffer: -
Ö2, 50m-Puffer:
-
Ö3, 50m-Puffer: -
80
519
Pica pica
Elster
häufige Brutvogelart
L
günstig
113
nicht bewer-
tet
nicht bewer-
tet
2,9 9000 18.000
D-*, SN-*
Teilgebiet 1, 100m-Puffer: -/
jedoch Worst-case-
Einbeziehung für die Kleine Striegis
südlich des Hochwasserrückhalteberei-
ches
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
1-2 Brutvögel
Ö2, 50m-Puffer:
Nahrungsgast
Ö3, 50m-Puffer:
-
50
424
Alauda arvensis
Feldlerche
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
G
unzurei-
chend
67
unzurei-
chend
unzurei-
chend
7,1
80.000
160.000
D-3, SN-V
Teilgebiet 1, 100m-Puffer:
9 Brutvögel
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
20-30 weitere Brutvög.
Ö2, 50m-Puffer: -
Ö3, 50m-Puffer: -
6,6
20
(100)
533
Passer montanus
Feldsperling
häufige Brutvogelart
G
günstig
108
nicht bewer-
tet
nicht bewer-
tet
5,1 35.000 70.000
D-V, SN-*
Teilgebiet 1, 100m-Puffer: -
Teilgebiet 1, 500m-Puffer: -
Ö2, 50m-Puffer:
1 Brutvogel
Ö3, 50m-Puffer:
-
10
491
Phylloscopus trochilus
Fitis
häufige Brutvogelart
(A)
G
günstig
80
nicht bewer-
tet
nicht bewer-
tet
5,1 40.000 80.000
D-*, SN-V
Teilgebiet 1, 100m-Puffer:
2 Brutvögel
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
2-3 weitere Brutvögel
Ö2, 50m-Puffer: -
Ö3, 50m-Puffer: -
k.Angaben,
von Wald-
laubsänger
abgeleitet
15m
510
Certhia brachydactyla
Gartenbaumläufer
häufige Brutvogelart
G
günstig
125
nicht bewer-
tet
nicht bewer-
tet
3,1 10.000 20.000
D-*, SN-*
Teilgebiet 1, 100m-Puffer:
5 Brutvögel
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
5-8 weitere Brutvögel
Ö2, 50m-Puffer: -
Ö3, 50m-Puffer:
-
10
483 Sylvia borin Gartengrasmücke häufige Brutvogelart G günstig
88
günstig günstig
4,5 35.000 70.000 D-*, SN-V
Teilgebiet 1, 100m-Puffer:
1 Brutvogel
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
2-3 weitere Brutvögel
Ö2, 50m-Puffer: -
Ö3, 50m-Puffer: -
k.Angaben,
von Dorn-
grasmücke
abgeleitet
20m
453
Phoenicurus phoeni-
curus
Gartenrotschwanz
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
G günstig*
67
günstig günstig
9,7
6000
12.000 D-V, SN-3
Teilgebiet 1, 100m-Puffer: -
Teilgebiet 1, 500m-Puffer: -
Ö2, 50m-Puffer:
1 Brutzeitbeobachtung
Ö3, 50m-Puffer: -
20
537
Serinus serinus
Girlitz
häufige Brutvogelart
G
günstig
100
nicht bewer-
tet
nicht bewer-
tet
11,1 12.000 25.000
D-*, SN-*
Teilgebiet 1, 100m-Puffer: -
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
1-2 Brutvögel
Ö2, 50m-Puffer, 50m-Puffer: -
Ö3, 50m-Puffer:
1 Brutvogel
10
556
Emberiza citrinella
Goldammer
häufige Brutvogelart
G
günstig
160
nicht bewer-
tet
nicht bewer-
tet
3,8 40.000 80.000
D-V, SN-*
Teilgebiet 1, 100m-Puffer
: 6 Brutvögel
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
10-15 weitere Brutvögel
Ö2, 50m-Puffer: -
Ö3, 50m-Puffer:
-
15
206
Ardea cinerea
Graureiher
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
E
günstig
119
nicht bewer-
tet
nicht bewer-
tet
6,6
1400
2200
D-*, SN-*
Teilgebiet 1, 100m-Puffer: -
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
Nahrungsgast
Ö2, 50m-Puffer: -
Ö3, 50m-Puffer: -
494
Muscicapa striata
Grauschnäpper
häufige Brutvogelart
G
günstig
80
nicht bewer-
tet
nicht bewer-
tet
5,1 8000 16.000
D-V, SN-V
Teilgebiet 1, 100m-Puffer: -
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
2-3 Brutvögel
Ö2, 50m-Puffer: -
Ö3, 50m-Puffer:
-
20
539
Carduelis chloris
Grünfink
häufige Brutvogelart
(A)
G
günstig
120
nicht bewer-
tet
nicht bewer-
tet
4,4 60.000 120.000
D-*, SN-*
Teilgebiet 1, 100m-Puffer: -
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
3-5 Brutvögel
Ö2, 50m-Puffer:
2 Brutvögel
Ö3, 50m-Puffer:
1 Brutvogel
15
413
Picus viridis
Grünspecht
hervorgehobene
artenschutzrecht-
iche Bedeutung
G
günstig
150
nicht bewer-
tet
nicht be-
wertet
3,8
1500
3000
§, D-*, SN-*
Teilgebiet 1, 100m-Puffer:
2 Brutvögel
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
2 weitere Brutvögel
Ö2, 50m-Puffer:
Nahrungsgast
Ö3, 50m-Puffer: -
40
60
(100)
452
Phoenicurus ochruros
Hausrotschwanz
häufige Brutvogelart
(A)
G
günstig
100
nicht bewer-
tet
nicht bewer-
tet
6,1 40.000 80.000
D-*, SN-*
Teilgebiet 1, 100m-Puffer: -
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
1-2 Brutvögel
Ö2, 50m-Puffer:
1 Brutvogel
Ö3, 50m-Puffer:
1 Brutvogel
15
532
Passer domesticus
Haussperling
häufige Brutvogelart
(A)
G günstig
75
günstig günstig
5,1 150.000 300.000 D-V, SN-*
Teilgebiet 1, 100m-Puffer: -
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
3-5 Brutvögel
Ö2, 50m-Puffer:
> 6 Brutvögel
Ö3, 50m-Puffer:
> 16 Brutvögel
5
444
Prunella modularis
Heckenbraunelle
häufige Brutvogelart
G
günstig
80
nicht bewer-
tet
nicht bewer-
tet
1,9 20.000 40.000
D-*, SN-*
Teilgebiet 1, 100m-Puffer: -
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
3-5 Brutvögel
Ö2, 50m-Puffer: -
Ö3, 50m-Puffer:
-
10

Stadt Hainichen (Landkreis Mittelsachsen), Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (saP) zur Erstellung des Landschaftspflegerischen Begleitplanes (LBP) im Rahmen des
Hochwasserschutzkonzeptes
(HWSK) Kleine Striegis
Relevanzprüfung
DÄRR
LANDSCHAFTSARCHITEKTEN
42
|
161
481 Sylvia curruca
Klappergrasmücke häufige Brutvogelart G günstig*
67
günstig günstig
5,5
10.000 20.000 D-*, SN-V
Teilgebiet 1, 100m-Puffer:
1 Brutvogel
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
10-15 weitere Brutvögel
Ö2, 50m-Puffer: -
Ö3, 50m-Puffer: -
k.Angaben,
von Dorn-
grasmücke
abgeleitet
20m
507
Sitta europaea
Kleiber
häufige Brutvogelart
(A)
G
günstig
133
nicht bewer-
tet
nicht bewer-
tet
4,9 40.000 80.000
D-*, SN-*
Teilgebiet 1, 100m-Puffer:
9 Brutvögel
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
5-8 weitere Brutvögel
Ö2, 50m-Puffer:
1 Brutvogel
Ö3, 50m-Puffer:
-
10
506
Parus major
Kohlmeise
häufige Brutvogelart
(A)
G
günstig
104
nicht bewer-
tet
nicht bewer-
tet
3,1 125.000 250.000
D-*, SN-*
Teilgebiet 1, 100m-Puffer:
13 Brutvögel
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
20-30 weitere Brutvögel
Ö2, 50m-Puffer:
1 Brutvogel
Ö3, 50m-Puffer:
2 Brutvögel
5
528
Corvus corax
Kolkrabe
häufige Brutvogelart
G
günstig
200
nicht bewer-
tet
nicht bewer-
tet
8,6
1400
1800
D-*, SN-*
Teilgebiet 1, 100m-Puffer: -
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
Nahrungsgast
Ö2, 50m-Puffer: -
Ö3, 50m-Puffer: -
405
Apus apus
Mauersegler
häufige Brutvogelart
G
günstig
100
nicht bewer-
tet
nicht bewer-
tet
7,3
15.000
30.000
D-*, SN-*
Teilgebiet 1, 100m-Puffer: -
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
Nahrungsgast
Ö2, 50m-Puffer:
Nahrungsgast
Ö3, 50m-Puffer: -
274
Buteo buteo
Mäusebussard
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
L
günstig
127
nicht bewer-
tet
nicht be-
wertet
6,5
5000
9000
§, D-*, SN-*
Teilgebiet 1, 100m-Puffer:
1 Brutvogel
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
2 weitere Brutvögel
Ö2, 50m-Puffer: -
Ö3, 50m-Puffer: -
0,3
100
(200)
484
Sylvia atricapilla
Mönchsgrasmücke
häufige Brutvogelart
(A)
G
günstig
110
nicht bewer-
tet
nicht bewer-
tet
3,1 80.000 160.000
D-*, SN-*
Teilgebiet 1, 100m-Puffer:
11 Brutvögel
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
10-15 weitere Brutvögel
Ö2, 50m-Puffer:
2 Brutvögel
Ö3, 50m-Puffer: -
k.Angaben,
von Dorn-
grasmücke
abgeleitet
20m
448
Luscinia megarhyn-
chos
Nachtigall
häufige Brutvogelart
G
günstig
160
nicht bewer-
tet
nicht bewer-
tet
5,9 4000 8000
D-V, SN-V
Teilgebiet 1, 100m-Puffer:
4 Brutvögel
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
5-8 weitere Brutvögel
Ö2, 50m-Puffer:
Nahrungsgast
Ö3, 50m-Puffer:
-
10
512 Oriolus oriolus
Pirol
häufige Brutvogelart G
günstig
100
günstig günstig
13,6
4000
8000
D-*, SN-*
Teilgebiet 1, 100m-Puffer:
1 Brutvogel
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
1 weiterer Brutvogel
Ö2, 50m-Puffer: -
Ö3, 50m-Puffer:
-
40
526
Corvus corone corone
Rabenkrähe
häufige Brutvogelart
siehe
Aaskrähe
siehe Aas-
krähe
siehe Aas-
krähe
siehe Aas-
krähe
siehe Aas-
krähe
unter Aaskrähe
7000
14.000
D-*, SN-*
Teilgebiet 1, 100m-Puffer:
1 Brutvogel
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
2 weitere Brutvögel
Ö2, 50m-Puffer:
Nahrungsgast
Ö3, 50m-Puffer:
-
120
427
Hirundo rustica
Rauchschwalbe
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
G
unzurei-
chend
63
unzurei-
chend
unzurei-
chend
6,7
30.000
60.000
D-3, SN-3
Teilgebiet 1, 100m-Puffer: -
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
Nahrungsgast
Ö2, 50m-Puffer: -
Ö3, 50m-Puffer:
Nahrungsgast
388
Columba palumbus
Ringeltaube
häufige Brutvogelart
(A)
L
günstig
133
nicht bewer-
tet
nicht bewer-
tet
2,1 40.000 80.000
D-*, SN-*
Teilgebiet 1, 100m-Puffer:
1: 2 Brutvögel
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
5-8 weitere Brutvögel
Ö2, 50m-Puffer:
2 Brutvögel
Ö3, 50m-Puffer:
1 Brutvogel
20
446
Erithacus rubecula
Rotkehlchen
häufige Brutvogelart
(A)
G
günstig
100
nicht bewer-
tet
nicht bewer-
tet
3,6 90.000 180.000
D-*
Teilgebiet 1, 100m-Puffer:
3 Brutvögel
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
5-10 weitere Brutvögel
Ö2, 50m-Puffer
: 1 Brutvogel
Ö3, 50m-Puffer:
-
k.A. (Eff.-
dist. 100m)
262
Milvus milvus
Rotmilan
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
nicht
bewertet
günstig
126
nicht bewer-
tet
nicht be-
wertet
8,1
1000
1400
I, §, D -, SN-*
Teilgebiet 1, 100m-Puffer: -
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
Nahrungsgast
Ö2, 50m-Puffer: -
Ö3, 50m-Puffer: -
414
Dryocopus martius
Schwarzspecht
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
G
günstig
111
nicht bewer-
tet
nicht be-
wertet
4,3
1400
2000
I, §, D-*, SN-*
Teilgebiet 1, 100m-Puffer: -
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
1 Brutvogel
Ö2, 50m-Puffer: -
Ö3, 50m-Puffer: -
33,3
60
(100)
465
Turdus philomelos
Singdrossel
häufige Brutvogelart
(A)
G
günstig
100
nicht bewer-
tet
nicht bewer-
tet
3,7 40.000 80.000
D-*, SN-*
Teilgebiet 1, 100m-Puffer:
3 Brutvögel
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
5-8 weitere Brutvögel
Ö2, 50m-Puffer: -
Ö3, 50m-Puffer:
-
15
493
Regulus ignicapillus
Sommergoldhähnchen
häufige Brutvogelart
G
günstig
133
nicht bewer-
tet
nicht bewer-
tet
1,9 20.000 40.000
D-*, SN-*
Teilgebiet 1, 100m-Puffer: -
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
3-5 Brutvögel
Ö2, 50m-Puffer: -
Ö3, 50m-Puffer:
-
5
273
Accipiter nisus
Sperber
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
L
günstig
149
nicht bewer-
tet
nicht be-
wertet
4,3
1000
1400
§, D-*, SN-*
Teilgebiet 1, 100m-Puffer: -
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
1 Brutvogel
Ö2, 50m-Puffer: -
Ö3, 50m-Puffer: -
0,7
150
(150)
529
Sturnus vulgaris
Star
häufige Brutvogel-
art (A)
G
günstig
100
nicht bewer-
tet
nicht be-
wertet
4,2
100.000
200.000
D-*, SN-*
Teilgebiet 1, 100m-Puffer:
9 Brutvögel
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
25-30 weitere Brutvög.
Ö2, 50m-Puffer:
2 Brutvögel
Ö3, 50m-Puffer:
3 Brutvögel
3,8
15
(50)
540
Carduelis carduelis
Stieglitz
häufige Brutvogelart
G
günstig
80
nicht bewer-
tet
nicht bewer-
tet
5,1 12.000 24.000
D-3, SN-*
Teilgebiet 1, 100m-Puffer: -
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
5-8 Brutvögel
Ö2, 50m-Puffer:
Nahrungsgast
15

Stadt Hainichen (Landkreis Mittelsachsen), Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (saP) zur Erstellung des Landschaftspflegerischen Begleitplanes (LBP) im Rahmen des
Hochwasserschutzkonzeptes
(HWSK) Kleine Striegis
Relevanzprüfung
DÄRR
LANDSCHAFTSARCHITEKTEN
43
|
161
Ö3, 50m-Puffer:
1 Brutzeitbeobachtung
238
Anas platyrhynchos*
Stockente*
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
L
günstig
80
nicht bewer-
tet
nicht bewer-
tet
4,4 8000 16.000
D-*, SN-*
Teilgebiet 1, 100m-Puffer:
3 Brutvögel
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
3-5 weitere Brutvögel
Ö2, 50m-Puffer: -
Ö3, 50m-Puffer:
-
k.A.
500
Parus palustris
Sumpfmeise
häufige Brutvogelart
G
günstig
200
nicht bewer-
tet
nicht bewer-
tet
1,6 5000 10.000
D-*, SN-*
Teilgebiet 1, 100m-Puffer:
1 Brutvogel
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
2-3 weitere Brutvögel
Ö2, 50m-Puffer: -
Ö3, 50m-Puffer:
-
10
503
Parus ater
Tannenmeise
häufige Brutvogelart
(A)
G
günstig
125
nicht bewer-
tet
nicht bewer-
tet
4,8 50.000 100.000
D-*, SN-*
Teilgebiet 1, 100m-Puffer: -
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
5-10 Brutvögel
Ö2, 50m-Puffer: -
Ö3, 50m-Puffer:
-
10
389
Streptopelia decaocto
Türkentaube
häufige Brutvogelart
L
günstig
86
nicht bewer-
tet
nicht bewer-
tet
5,7 6000 12.000
D-*, SN-*
Teilgebiet 1, 100m-Puffer: -
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
Nahrungsgast
Ö2, 50m-Puffer:
1 Brutzeitbeobachtung
Ö3, 50m-Puffer:
1 Brutzeitbeobachtung
10
284
Falco tinnunculus
Turmfalke
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
L
günstig
100
nicht bewer-
tet
nicht be-
wertet
5,5
2500
4000
§, D-*, SN-*
Teilgebiet 1, 100m-Puffer: -
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
Nahrungsgast
Ö2, 50m-Puffer:
Nahrungsgast
Ö3, 50m-Puffer: -
464
Turdus pilaris
Wacholderdrossel
häufige Brutvogelart
G
günstig
143
nicht bewer-
tet
nicht bewer-
tet
8,0 10.000 20.000
D-*, SN-*
Teilgebiet 1, 100m-Puffer:
1 Brutvogel
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
3-5 weitere Brutvögel
Ö2, 50m-Puffer:
Nahrungsgast
Ö3, 50m-Puffer:
-
30
295 Coturnix coturnix
Wachtel
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
G
günstig
200
nicht bewer-
tet
nicht bewer-
tet
7,9 2000 4000
D-V, SN-*
Teilgebiet 1, 100m-Puffer: -
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
2-3 Brutvögel
Ö2, 50m-Puffer: -
Ö3, 50m-Puffer:
-
50
509
Certhia familiaris
Waldbaumläufer
häufige Brutvogelart
G
günstig
113
nicht bewer-
tet
nicht bewer-
tet
6,8 17.000 34.000
D-*, SN-*
Teilgebiet 1, 100m-Puffer:
1 Brutvogel
Teilgebiet 1, 500m-Puffer:
3-5 weitere Brutvögel
Ö2, 50m-Puffer: -
Ö3, 50m-Puffer:
-
k.A. (Eff.-
dist. 100m)
399
Strix aluco
Waldkauz
hervorgehobene
artenschutzrecht-
liche Bedeutung
L
günstig
106
nicht bewer-
tet
nicht be-
wertet
4,2
1800
3200
§, D-*, SN-*