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Rahmenbedingungen zum 52. Länderübergreifenden Ringversuch „PAK in
Grund- und Rohwasser“ sowie Trinkwasserringversuch O3
„PAK in Trinkwasser“, 05/2019
Dieser Ringversuch dient sowohl den im gesetzlich geregelten Umweltbereich (nach Fach-
modul Wasser) tätigen Untersuchungsstellen, als auch den zugelassenen Untersuchungs-
stellen nach Trinkwasserverordnung als Qualifizierungsnachweis. In beiden Bereichen täti-
gen Labore können die Ergebnisse für beide Zwecke nutzen und haben mit der Teilnahme
einen zusätzlichen Ringversuch gespart.
Zu bestimmende Parameter
Für den Umweltbereich sind die Parameter zu bestimmen, für die Sie notifiziert sind.
Für den Trinkwasserbereich sind die 5 PAKs (*) nach Trinkwasserverordnung zu bestimmen.
Naphthalin
Acenaphthen
Fluoren
Phenanthren
Anthracen
Fluoranthen
Pyren
Benzo(a)anthracen
Chrysen
Benzo(b)fluoranthen*
Benzo(k)fluoranthen*
Benzo(a)pyren*
Dibenz(ah)anthracen
Benzo(ghi)perylen*
Indeno(1,2,3-cd)pyren*
*: Parameter nach TrinkwV
Matrix
Trinkwasser
Zuständiger Ringversuchsveranstalter
Der Ringversuch wird von der AQS Baden-Württemberg (Federführung) und dem Institut für
Hygiene und Umwelt in Hamburg durchgeführt. Eine Aufteilung der Teilnehmer erfolgt nach
Vorliegen sämtlicher Anmeldungen. Über Ihren zuständigen Veranstalter werden Sie zeitnah
informiert.
Termine
Anmeldung bis:
15.02.2019
Die Anmeldungen erfolgen zentral bei der AQS Baden-Württemberg unter
www.aqsbw.de
Bitte nutzen Sie zur Anmeldung ausschließlich die online-Anmeldung auf der Internetseite
der AQS Baden-Württemberg.
Von dem für Sie zuständigen Veranstalter werden Sie ca. 4 Wochen nach Anmeldeschluss
ein Schreiben erhalten. Erst dadurch kommt mit dem jeweiligen Veranstalter ein rechtsgülti-
ger Vertrag zustande.
Sollte nach Anmeldung zum 52. LÜRV bis 5 Wochen vor Probenverteilung (s. u.) kein weite-
res Schreiben mit weiteren Ringversuchsdetails bei Ihnen eingegangen sein, melden Sie
sich bitte bei der AQS Baden-Württemberg.

 
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Probenversand:
13. Mai 2019
Versand gekühlt per Paketdienst/Expressdienst
Probenankunft:
14. Mai 2019
Eintreffen der Proben im Labor spätestens 12:00 Uhr
Analytik bis:
24. Mai 2019
Ergebnisabgabe:
bis 03. Juni 2019, 24:00 Uhr, schriftlich (Post, Fax) beim Veranstal-
ter, Achtung! Ausschlussfrist, Eingangsdatum entscheidet! Später eingehende
Werte werden nicht akzeptiert!
Probendetails
Jeder Teilnehmer erhält 3 x 2 Proben in je 1000 ml Enghalsbraunglasflaschen mit Schliff-
stopfen. Die Konservierung erfolgt durch Kühlung.
Zugelassene Analysenverfahren
Für notifizierte Laboratorien im
Umweltbereich
sind die folgenden Untersuchungsverfahren
nach Fachmodul Wasser vom 13.11.2015 zugelassen:
Parameter
Methode
Verfahren
PAK
(15 PAK nach EPA)
1. GC/MS
(Fachmodul Wasser, Tb. 6)
2. HPLC
(Fachmodul Wasser, Tb. 7)
DIN 38407-F 39: 2011-09
DIN ISO 28540: 2014-05 (F 40)
DIN EN ISO 17993: 2004-03 (F18)
Andere Analysenverfahren sind nicht zugelassen und ihre Anwendung führt zu einer negati-
ven Bewertung. Die Wahl des Analysenverfahrens kann ggf. durch länderspezifische Rege-
lungen weiter eingeschränkt sein (s. u.).
Nach Trinkwasserverordnung ist die Wahl des Analysenverfahrens zwar grundsätzlich frei-
gestellt, es sollte jedoch ein für die
Trinkwasseranalytik akkreditiertes Verfahren
ange-
wandt werden. Gemäß DAkkS-Dokument 71 SD 4 011 zur Akkreditierung von Trinkwasser-
untersuchungsstellen müssen Ringversuchsnachweise gemäß UBA-Empfehlungen mindes-
tens für eine akkreditierte Methode eingehalten werden. Sind mehrere Verfahren akkreditiert,
muss der Nachweis erbracht werden, dass die anderen Analysenmethoden für diesen Para-
meter regelmäßig ein vergleichbares Ergebnis liefern.
Arbeitsbereich
Bei der Auswahl der Verfahren ist sicherzustellen, dass für sämtliche PAK und alle ange-
wandten Analysenverfahren eine untere Grenze des Arbeitsbereichs von 0,005 μg/l erreicht
wird.
Konzentrationen
In den Ringversuchsproben können Konzentrationen enthalten sein, die deutlich über den
Konzentrationen in Routineproben liegen. Gemäß DIN EN ISO/IEC 17043 muss der Ring-
versuchsveranstalter angemessene Vorsichtsmaßnahmen zu Verhinderung der Fälschung
von Ergebnissen treffen. Dazu muss das Verhältnis aus dem gesamten Konzentrationsbe-
reich und den Toleranzbereichen ausreichend groß sein.

 
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Durchführung der Analytik
Die Proben sind vom Teilnehmerlabor vollständig selbst
wie Routineproben
zu untersuchen
(im eigenen Labor, mit eigenem Personal und eigenen Geräten). Eine Untervergabe der
Analytik ist nicht zulässig.
Wichtiger Hinweis:
Die Extraktion der Proben muss spätestens 24 Stunden nach Eingang
der Proben erfolgen. Die Untersuchungen sind in der Zeit vom Probeneingang bis zum
24. Mai 2019 durchzuführen.
Angabe des Ergebnisses
Es sind je Probe zwei unabhängige Untersuchungen durchzuführen. Anzugeben ist der Mit-
telwert aus beiden Bestimmungen in
μg/l
mit 3 signifikanten Stellen (Beispiel: 0,0931 μg/l).
Auswertemethodik
Die statistische Auswertung der Daten dieses Ringversuchs erfolgt nach DIN 38402 - A 45
„Ringversuche zur Eignungsprüfung von Laboratorien“ mit Hilfe des kombinierten Schätzver-
fahrens Hampel/Q-Methode, ein Verfahren der robusten Statistik.
Als zugewiesener Wert x
pt
wird der Hampel-Schätzer verwendet.
Die Vergleichsstandardabweichung s
R
wird mit der Q-Methode berechnet. Diese kann als
Standardabweichung für die Eignungsbeurteilung σ
pt
und damit zur Bewertung der Einzelwerte
herangezogen werden.
Alternativ kann zur Festlegung der Standardabweichung für die Eignungsbeurteilung σ
pt
die in
Abschnitt 10.3 der DIN 38402 - A45:2014-06 beschriebene Varianzfunktion verwendet wer-
den.
Die Entscheidung über die Anwendung erfolgt nach Vorlage aller Daten durch den Ringver-
suchsveranstalter.
Für die Standardabweichung für die Eignungsbeurteilung σ
pt
werden folgende Ober- und Un-
tergrenzen festgelegt:
Untergrenze: 5 %
Obergrenze: 25 %
Aus zugewiesenem Wert x
pt
und Standardabweichung zur Eignungsbeurteilung σ
pt
wird für
jeden Messwert x nach folgender Formel ein z-Score berechnet:
(
)
pt
x
z Score
σ
x
pt
=
Dieser z-Score wird gemäß den Vorgaben der DIN 38402-45 : 2014-06 sowie des LAWA-
Merkblatts A-3 mittels Korrekturfaktoren zu z
U
-Scores modifiziert.
Als Toleranzgrenze wird |z
U
| = 2,0 festgelegt.
Entsprechend DIN 38402-A45 (2014) werden die Einzelergebnisse für die Trinkwasserring-
versuchsteilnehmer wie folgt ausgewiesen:
z
U
2
erfolgreich
2< z
U
< 3
fragwürdig
z
U
≥ 3
unzureichend

 
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Wie im LAWA-AQS-Merkblatt A-3 Kap. 5 angeführt, gelten für die Teilnehmer am 52. LÜRV
auch die als „fragwürdig“ bezeichneten Werte als außerhalb der Toleranzgrenzen und wer-
den daher als „nicht-erfolgreich“ bezeichnet.
Gesamtbewertung
Es erfolgt keine Bewertung des gesamten Ringversuchs durch den Ringversuchsveranstal-
ter, sondern nur der einzelnen Parameter. Ein Parameter ist dann erfolgreich bestimmt,
wenn mindestens 2 von 3 Werten eines Parameters innerhalb der Toleranzgrenzen liegen.
Als nicht erfolgreich analysiert gelten:
1. Werte, die nicht im Toleranzbereich liegen,
2. Nicht bestimmte Werte,
3. Werte, die mit „kleiner (<) untere Grenze des Arbeitsbereichs“ angegeben werden,
4. Werte, die aus Untervergaben an ein Fremdlabor resultieren,
5. Werte, die mit einem von den vorgegebenen Analysenverfahren abweichenden
Verfahren ermittelt werden,*
6. Werte, die nicht innerhalb des vorgegebenen Analysenzeitraumes ermittelt werden
und
7. Werte, die nicht innerhalb der festgesetzten Frist beim Veranstalter eintreffen.
Falls Ihr Labor eine Notifizierung im Umweltbereich besitzt, kann sich Ihre für Sie zuständige
notifizierende Stelle eine zusätzliche Gesamtbewertung des Ringversuchs bzw. ausgewähl-
ter Parameter vorbehalten.
*: gilt nicht für Laboratorien, die an diesem Ringversuch im Rahmen ihrer Zulassung nach
TrinkwV teilnehmen.
Es wird eine Gesamtauswertung über alle 15 PAK erstellt. Teilnehmer, die die PAK sowohl
im Umweltbereich (52. LÜRV) als auch nach TrinkwV (TW-RV O3) bestimmen, erhalten zwei
Zertifikate.
Ausfall von Proben oder Parametern
Bei Ausfällen von Proben oder Parametern durch einen Fehler des Veranstalters muss der
Ringversuch seitens des Ringversuchsveranstalters nicht wiederholt werden, sofern folgende
Bedingungen eingehalten werden:
Gleichbehandlung aller Teilnehmer
Kein Nachteil für einzelne Teilnehmer durch reduzierten Proben-Parameter-Satz.
Kosten
Die Gebühr für diesen Ringversuch richtet sich nach dem LAWA-Merkblatt A-3 und beträgt
€ 597,50 (ohne Umsatzsteuer), unabhängig von der Zahl der bestimmten Parameter. Beim
Versenden der Proben in das Ausland, sind wir auf Grund der hohen Kosten gezwungen, die
Lieferung mit einem Expressdienst zusätzlich in Rechnung zu stellen.

 
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Länderspezifische Hinweise zum
52. Länderübergreifenden Ringversuch – PAK in Grund- und Rohwasser
Die Ergebnisse dieses Ringversuches werden in allen Bundesländern anerkannt. Somit entfällt für die
Untersuchungsstellen eine unnötige Mehrfachbeteiligung an gleichen Ringversuchen in mehreren
Bundesländern. Hierzu sind jedoch die ggf. vorhandenen länderspezifischen Regelungen zu beach-
ten.
Baden-Württemberg
Untersuchungsstellen, die nach der "Verordnung des Ministeriums für Umwelt und Verkehr über sach-
verständige Stellen in der Wasserwirtschaft" vom 2. Mai 2001 für die Untersuchung von Polycycli-
schen aromatischen Kohlenwasserstoffen anerkannt sind, sind zur Teilnahme an diesem Ringversuch
verpflichtet. Es sind die in der Anlage zum Bescheid aufgeführten Analysenverfahren anzuwenden.
Bayern:
Untersuchungsstellen mit einer Zulassung für den Parameter nach LaborV (gilt auch für Labore, die
PAK in den Matrizes Oberflächen- und Abwasser untersuchen) sowie VSU (Untersuchungsbereich 2,
Teilbereich 2.3) sind verpflichtet, an diesem Ringversuch teilzunehmen.
Berlin:
Keine
Brandenburg:
Untersuchungsstellen, die eine Zulassung für Parameter dieses Ringversuchs nach der Untersu-
chungsstellen-Zulassungsverordnung (UstZulV) vom 17.12.1997 (zuletzt geändert durch Gesetz vom
19.12.2011) zur Untersuchung von Rohwasser gemäß § 62 Absatz 1 des Brandenburgischen Was-
sergesetzes in der Fassung vom 20. Dezember 2011 besitzen, sind zur Teilnahme an diesem Ring-
versuch verpflichtet. Untersuchungsstellen, die eine solche Zulassung beantragen wollen, wird die
Teilnahme empfohlen.
Bremen:
Keine
Hamburg:
Gemäß der "Verordnung über Anforderungen an Wasser- und Abwasseruntersuchungsstellen und
deren Zulassung" vom 14.08.2001, zuletzt geändert am 14.07.2015, werden alle Untersuchungsstel-
len, die eine Zulassung für den Teilbereich 6 und/oder 7 besitzen, verpflichtet, an diesem Ringversuch
teilzunehmen (gilt auch für Labore, die PAK in der Matrix Abwasser untersuchen).
Hessen:
Dieser Ringversuch gilt als Nachweis der Eignung für Laboratorien, die nach § 10(1) 1. EKVO (vom
23. Juli 2010 (GVBl. I S. 257), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 22. November
2017 (GVBl. S. 383) in Hessen zugelassen sind. Im Rahmen des EKVO-Anerkennungsverfahrens in
Hessen haben Sie sich verpflichtet: "Regelmäßig an den von der HLNUG veranlassten Ringversuchen
bzw. Vergleichsmessungen zwischen den Untersuchungsstellen teilzunehmen". Eine Teilnahmepflicht
besteht bei diesem Ringversuch für alle Parameter, für die Sie anerkannt sind. Darüber hinaus ist eine
freiwillige Teilnahme mit nicht anerkannten Parametern möglich. Laboratorien, die sich im Anerken-
nungsverfahren gem. EKVO befinden, wird die Teilnahme an diesem Ringversuch dringend nahege-
legt. Nach EKVO staatlich anerkannte Laboratorien müssen die Analysenverfahren, für die sie zuge-
lassen sind anwenden. Die Teilnahme mit abweichenden Verfahren kann nicht berücksichtigt werden.

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Mecklenburg-Vorpommern:
Untersuchungsstellen, die mit der behördlichen Überwachung von Abwassereinleitungen beauftragt
sind, sollen an dem Länderübergreifenden Ringversuch teilnehmen, sofern sie hierfür Parameter die-
ses Ringversuches bestimmen. Den übrigen Untersuchungsstellen, die eine Zulassung aufgrund der
Verordnung über die Anerkennung als sachverständige Stelle für Abwasseruntersuchungen (AsSA-
VO) vom 25. Mai 1994 (GVOBl. M-V S. 645), geändert durch Verordnung vom 11. Februar 2002
(GVOBl. M-V S. 114) besitzen oder beantragen wollen, wird die Teilnahme empfohlen. Der erfolgrei-
che Abschluss wird als Nachweis der externen Qualitätssicherung gemäß § 8 Abs. 3 der Verordnung
anerkannt.
Niedersachsen:
Staatlich anerkannte Untersuchungsstellen der wasser- und abfallrechtlichen Überwachung nach
§ 125 NWG und § 44 NAbfG sind verpflichtet an diesem Ringversuch teilzunehmen, sofern sie für die
in diesem Ringversuch geprüften Parameter anerkannt sind.
Die Verpflichtung besteht auch für
Laboratorien, die PAK nur/auch in der Matrix Abwasser bestimmen
.
Staatlich anerkannte Untersuchungsstellen müssen hierbei das Verfahren anwenden, für das die An-
erkennung erteilt wurde.
Das Bestehen des Ringversuchs ist für Laboratorien, die sich im Anerkennungsverfahren befinden,
noch keine hinreichende Voraussetzung für die Erlangung der Anerkennung.
Nordrhein-Westfalen:
Untersuchungsstellen mit einer Zulassung nach § 17 LBodSchG (Untersuchungsbereich 4) werden
verpflichtet, an diesem Ringversuch teilzunehmen. Dabei ist das im jeweiligen Zulassungsbescheid
angegebene Analysenverfahren anzuwenden. Untersuchungsstellen mit einer Zulassung nach § 25
LAbfG Teilbereich B-4 und Untersuchungsstellen die Rohwasser im Rahmen der Selbstüberwachung
nach § 50 LWG untersuchen, wird empfohlen an diesem Ringversuch teilzunehmen.
Rheinland-Pfalz:
Laut Wassergesetz für das Land Rheinland-Pfalz (Landeswassergesetz - LWG) in der Fassung vom
14.Juli 2015 benötigt der Beauftragte nach § 52 „Selbstüberwachung“ keine besondere Zulassung.
Die Eignungsprüfung ist eine zivilrechtliche Angelegenheit zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer.
Daher bietet sich an, dass die Laboratorien sich notifizieren / akkreditieren lassen, um beim Vertrags-
abschluß diese Unterlagen vorzuweisen.
Eine Notifizierung ist in Rheinland-Pfalz nicht vorgesehen.
Saarland:
Dieser Ringversuch gilt als Nachweis der externen analytischen Qualitätssicherung für Laboratorien,
die nach § 5 der Eigenkontrollverordnung - EKVO des Saarlandes zugelassen sind. Für Laboratorien
mit einer entsprechenden Zulassung besteht laut Zulassungsbestimmungen die Pflicht zur Teilnahme
am Ringversuch. Die Teilnahme wird nur berücksichtigt, wenn der gesamte Parameterumfang analy-
siert wird bzw. alle mit dem Zulassungsbescheid übereinstimmenden Parameter analysiert werden.
Sachsen:
Auftragsanalytik für behördliche Stellen nach § 112 SächsWG vom 12. Juli 2013 (SächsGVBl. S. 503),
das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 8. Juli 2016 (SächsGVBl. S. 287) geändert worden ist,
setzt die erfolgreiche Ringversuchsteilnahme für die im Auftrag benannten Parameter voraus.
Sachsen-Anhalt:
Die Teilnahme am Ringversuch bewirkt keinerlei Zulassung oder Auftrag für Wasseruntersuchungen
zur behördlichen Überwachung in Sachsen-Anhalt.
Schleswig-Holstein:
Untersuchungsstellen (Laboratorien) mit einer Zulassung nach der Landesverordnung über die Zulas-
sung von Wasseruntersuchungsstellen (ZWVO) für den entsprechenden Teilbereich bzw. für die ent-
sprechenden Parameter, sind verpflichtet, sich an diesem Ringversuch zu beteiligen. Die Ergebnisse
des Länderübergreifenden Ringversuchs werden als wiederkehrende AQS-Maßnahme für die Zulas-
sung nach ZWVO verwendet.

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Thüringen:
Die erfolgreiche Teilnahme an diesem Länderübergreifenden Ringversuch ist Voraussetzung für fol-
gende Zulassungen:
1. Thüringer Abwassereigenkontrollverordnung – ThürAbwEKVO vom 23.August 2004 i.V. mit
der Ersten Verordnung zur Änderung der Thüringer Abwassereigenkontrollverordnung vom
10. September 2009
2. Thüringer Deponieeigenkontrollverordnung – ThürDepEKVO vom 08. August 1994
Zur erfolgreichen Teilnahme an diesem Ringversuch sind weiterhin alle Laboratorien verpflichtet, die
Auftragsanalytik im zu bewertenden Parameterspektrum für die Thüringer Landesanstalt für Umwelt
und Geologie durchführen bzw. sich dafür bewerben.
Für Sie gelten die länderspezifischen Regelungen des Bundeslandes, in dem Ihr Labor eine
Anerkennung (Zulassung) hat.