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FACHMODUL WASSER
zur Verwaltungsvereinbarung der Länder über den Kompetenznachweis
und die Notifizierung von Prüflaboratorien und Messstellen
im gesetzlich geregelten Umweltbereich
Stand 18.10.2018
beschlossen auf der 156. LAWA-Vollversammlung am 27./28.09.2018 in Weimar mit redaktionellen Ände-
rungen vom 18.10.2018

Kompetenznachweis und Notifizierung von Prüflaboratorien und Messstellen (Untersuchungsstellen) im
wasserrechtlich geregelten Umweltbereich FACHMODUL Wasser
Stand 18.10.2018
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Gliederung
Vorbemerkung
3
1
Anforderungen an die Untersuchungsstelle
4
1.1 Personelle Voraussetzungen
4
1.2 Betriebliche Voraussetzungen und Organisation
4
1.3 Gerätetechnische Voraussetzungen
5
1.4 Qualitätsmanagement
5
2
Anforderungen an die Begutachter
6
3
Kompetenzfeststellungsverfahren
6
3.1 Begutachtung
7
3.2 Bewertung und Bericht
7
3.3 Überwachungsverfahren
8
4
Untersuchungsverfahren und Parameter
9
4.1 Grundlagen der Einteilung der Untersuchungs- und Teilbereiche
9
4.2 Untersuchungsparameter und möglichen Verfahren in den Teilbereichen
10

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wasserrechtlich geregelten Umweltbereich FACHMODUL Wasser
Stand 18.10.2018
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Vorbemerkung
Dieses Fachmodul regelt die Anforderungen zur Ermittlung und regelmäßigen Überwa-
chung der fachlichen Kompetenz von Untersuchungsstellen (Prüflaboratorien und Mess-
stellen) im wasserrechtlich geregelten Umweltbereich (Kompetenzfeststellung).
Auf Basis dieser Kompetenzfeststellungen, die durch eine Akkreditierung nach DIN EN
ISO\IEC 17025 oder durch die Begutachtung einer zuständigen Länderstelle erfolgen
kann, werden entsprechende staatliche Notifizierungen erteilt.
Die Regelungen zum Notifizierungsverfahren sind nicht Bestandteil dieses Fachmoduls,
sondern werden im LAWA-AQS-Merkblatt A-1 separat festgeschrieben.
.

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1
Anforderungen an die Untersuchungsstelle
Die Anforderungen in diesem Fachmodul ergänzen und präzisieren die "Allge-
meinen Anforderungen an die Kompetenz von Prüf- und Kalibrierlaboratorien"
gemäß DIN EN ISO/IEC 17025.
1.1
Personelle Voraussetzungen
Die Untersuchungsstelle muss von einer fachlich qualifizierten Person hauptbe-
ruflich geleitet werden. Die fachliche Eignung erfordert ein abgeschlossenes
Studium der Chemie oder Lebensmittelchemie, ggf. auch anderer Fachrichtun-
gen, sofern sie chemisch–analytische Schwerpunkte beinhalten. Eine weitere
Voraussetzung für die Leitungstätigkeit ist eine mindestens dreijährige Berufser-
fahrung in der quantitativen Analytik.
In Ausnahmefällen kann eine fachbezogene Berufsausbildung, z.B. als Chemo-
techniker/in, in Verbindung mit einer langjährigen Berufserfahrung in leitender
Position in einer Untersuchungsstelle als gleichwertig anerkannt werden.
Für die Laborleitung muss eine ausreichend qualifizierte Vertretung vorhanden
sein. Die Laborleitung oder deren Vertretung muss ganztägig wahrgenommen
werden. Darüber hinaus sind je nach Aufgabenstellung ausreichend ausgebil-
dete Fachkräfte (z. B. Chemiker/innen mit Diplom-, Master- oder Bachelorab-
schluss,
Chemieingenieure/innen,
Chemotechniker/innen,
Chemisch-
Technische-Assistenten/innen, Chemielaboranten/innen oder entsprechende
Fachkräfte der o. g. vergleichbaren Ausbildungsrichtungen) einzusetzen. Für
die Probenahme soll ausreichend ausgebildetes und durch Fortbildung qualifi-
ziertes Personal eingesetzt werden.
Bei ausländischen Ausbildungsabschlüssen ist die Gleichwertigkeit durch die
Untersuchungsstelle nachzuweisen.
Die Zahl der mit den Untersuchungen beschäftigten Mitarbeitern/innen richtet
sich nach Aufgabengebiet und Probendurchsatz. In kleineren Untersuchungs-
stellen mit eingegrenztem Aufgabengebiet und geringem Analysendurchsatz
sollen mindestens drei Mitarbeiter/innen (incl. Laborleitung) hauptberuflich be-
schäftigt sein.
Die Untersuchungsstelle hat sicherzustellen, dass das Personal regelmäßig und
systematisch seinen Aufgaben entsprechend weitergebildet wird.
1.2
Betriebliche Voraussetzungen und Organisation
Die Untersuchungsstelle muss so organisiert sein, dass jede/r Mitarbeiter/in
Umfang und Grenzen des eigenen Verantwortungsbereiches kennt. Hierzu ist
das Personal in seine Aufgaben und Pflichten, insbesondere auch im Hinblick
auf die Qualitätssicherung, in angemessener Form einzuweisen. Von der Un-
tersuchungsstelle ist darüber hinaus mindestens eine Person zu benennen, die
für die Umsetzung und Befolgung des Qualitätsmanagementsystems verant-
wortlich ist.

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Die Untersuchungsstelle ist verpflichtet, schriftliche Unterlagen über die Organi-
sation und Zuständigkeiten zu erstellen und diese ständig aktuell und für das
Personal verfügbar zu halten.
Werden externe Mitarbeiter/innen (z. B. QMB, Probenehmer/innen) eingesetzt
,
muss ein schriftlicher Vertrag zwischen der Untersuchungsstelle und dem ex-
ternen Personal vorliegen, wonach die Leitung der Untersuchungsstelle die
fachliche Verantwortung trägt. Externe Mitarbeiter/innen müssen in das Quali-
tätssicherungssystem der Untersuchungsstelle eingebunden sein.
1.3
Gerätetechnische Voraussetzungen
Die Untersuchungsstelle hat neben einer allgemeinen Laborgrundausstattung
eine gerätetechnische Ausstattung nachzuweisen, die eine ordnungsgemäße
Durchführung des von der Untersuchungsstelle beantragten Probenahme- und
Analysenumfanges einschließlich der erforderlichen Qualitätssicherungsmaß-
nahmen ermöglicht. Bei Untersuchungsstellen mit mehreren Standorten müs-
sen die Geräte entsprechend dem Untersuchungsumfang ggf. an mehreren
Standorten vorhanden sein.
Die Geräte sind regelmäßig zu warten und ggf. entsprechend den analytischen
Anforderungen zu kalibrieren bzw. zu justieren. Hierüber sind von der Untersu-
chungsstelle entsprechende Aufzeichnungen zu erstellen und mindestens 3
Jahre aufzubewahren.
Neben der gerätetechnischen Ausstattung muss die Untersuchungsstelle hin-
sichtlich ihrer örtlichen Lage, ihrer baulichen Substanz, ihrer räumlichen Auftei-
lung sowie ihrer haustechnischen Ausstattung geeignet sein, den besonderen
Anforderungen an eine qualitätsgesicherte Analytik im Spuren- und Ultraspu-
renbereich zu genügen. Eine ordnungsgemäße Entsorgung der anfallenden fes-
ten und flüssigen Abfälle und Abwässer sowie Reinigung der Abluft muss jeder-
zeit sichergestellt sein.
1.4
Qualitätsmanagement
Die Untersuchungsstelle hat ein ihrem Aufgabenumfang angemessenes Qua-
litätsmanagementsystem nach DIN EN ISO/IEC 17025 zu führen und dieses zu
dokumentieren.
Bei der Ausführung der Untersuchungen sind die in den parameterspezifischen
AQS-Merkblättern der Reihe P der LAWA geforderten Qualitätssicherungs- und
-kontrollmaßnahmen auf Basis der allgemeinen AQS-Merkblätter (Reihe A) an-
zuwenden.
Sämtliche Rohdaten und Qualitätssicherungsmaßnahmen einschließlich der
Auswertung sind vollständig und nachvollziehbar zu dokumentieren und über
einen Zeitraum von mindestens drei Jahren aufzubewahren.

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2
Anforderungen an die Begutachter/innen
Bei der für die Kompetenzfeststellung zuständigen Stelle ist eine Qualifikation
der Begutachter/innen sicherzustellen, die mindestens der unter Nr. 1.1
für die
Laborleitung geforderten Qualifikation entspricht.
Von den Fachbegutachtern sind darüber hinaus folgende Anforderungen zu er-
füllen:
Mindestens 4-jährige zusammenhängende praktische Berufserfahrung
(hauptberufliche Tätigkeit, ≥ 19 Wochenstunden) im Rahmen der Konformi-
tätsbewertung in einer Untersuchungsstelle in dem künftigen Einsatzgebiet
des Fachbegutachters. Diese Tätigkeit darf im Zeitraum der Benennung und
der Tätigkeit als Fachbegutachter nicht länger als 4 Jahre zurückliegen. Im
Ausnahmefall kann diese Frist Verlängert werden, wenn die betreffende
Person über umfangreiche aktuelle Erfahrungen aus Fachbegutachtungen
nach diesem Fachmodul verfügt.
detaillierte Kenntnisse der Anforderungen aus diesem Fachmodul entspre-
chend den Einsatzgebieten des Fachbegutachters sowie aus der DIN EN
ISO/IEC 17025 und den Verwaltungsvereinbarungen der Länder unterei-
nander,
Erfahrungen und Kenntnisse - dem jeweiligen Begutachtungsauftrag ange-
messen - zur Bewertung von normgerechten Qualitätsmanagementsyste-
men,
der Erfüllung der Anforderungen der DIN EN ISO 19011
1
hinsichtlich der
Qualifikation von Begutachtern,
Kenntnisse in EDV-gestützten Laborinformationssystemen,
Hospitation bei einer Laborbegutachtung im künftigen Einsatzgebiet des
Fachbegutachters,
regelmäßige, möglichst jährliche Schulungen,
detaillierte Kenntnisse der LAWA-AQS-Merkblätter,
detaillierte Kenntnisse der einschlägigen Normen zur Wasseranalytik und
deren praktischer Anwendung,
Kenntnisse des Abwasserabgabengesetzes, der Abwasserverordnung so-
wie der einschlägigen länderspezifischen Gesetze und Verordnungen.
3
Kompetenzfeststellungsverfahren
Die Kompetenzfeststellung einer Untersuchungsstelle erfolgt in der Regel durch
eine Akkreditierung nach DIN EN ISO\IEC 17025. Für eine nachfolgende Notifi-
zierung muss aus den Unterlagen zum Akkreditierungsverfahren hervorgehen,
dass die Anforderungen dieses Fachmoduls erfüllt sind.
1
Leitfaden für Audits von Qualitätsmanagement- und/oder Umweltmanagementsystemen

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Sofern landesrechtlich geregelt, kann die Kompetenzfeststellung auch durch ei-
ne vom Land benannte Stelle erfolgen. In diesem Fall erfolgt die Laborbegut-
achtung nach dem LAWA-AQS-Merkblatt A-12.
3.1
Begutachtung
Wesentlicher Bestandteil der Begutachtung ist die Prüfung der beantragten Un-
tersuchungsverfahren. An Hand von durch die Begutachter ausgewählten und
bereits von der Untersuchungsstelle analysierten Proben werden komplette Un-
tersuchungsverfahren von der Probenahme bis zur Auswertung und Dokumen-
tation einschließlich sämtlicher Qualitätssicherungsmaßnahmen nachvollzogen.
Die Auswahl der Proben erfolgt zufällig, sollte aber Proben des gesetzlich gere-
gelten Bereiches beinhalten. Es ist darauf zu achten, dass gesetzliche Vorga-
ben (z.B. vorgeschriebene Verfahren, Hinweise zu den einzelnen Analysever-
fahren der Abwasserverordnung) eingehalten werden.
Die Anzahl der so überprüften Untersuchungsverfahren richtet sich nach dem
Umfang der beantragten Verfahren entsprechend Abschnitt 4 des Fachmoduls.
Dabei sollte die Prüfung für jeden Untersuchungsbereich mindestens 50 % der
Methoden
2
umfassen. Die Auswahl der überprüften Verfahren erfolgt zufällig.
Vorkenntnisse wie Ergebnisse von Ringversuchen sind jedoch bei der Auswahl
zu berücksichtigen. Die Regelung ist als Orientierung zu verstehen. Ggf. ist der
Begutachtungstiefe Vorrang vor der Untersuchungsbreite zu geben.
Im Rahmen der Begutachtung ist auch zu prüfen, ob die Regelungen zur Unter-
auftragsvergabe gemäß LAWA-AQS-Merkblatt A-1 „Hinweise für die Notifizie-
rung von Untersuchungsstellen“ eingehalten werden.
Bei einer Erstbegutachtung sind die Ergebnisse von Eignungsprüfungen für den
beantragten Umfang zu
berücksichtigen.
3.2
Bewertung und Bericht
Die Begutachter erstellen einen Bericht, in dem das Ergebnis der Begutachtung
bewertet wird. Aus dem Bericht muss hervorgehen, welche Verfahren im Sinne
dieses Fachmoduls geprüft wurden. Bei Nichtbehebung gravierender Mängel
(kritischer Abweichungen) kann die Kompetenz nicht bestätigt werden.
In einem nachfolgenden Notifizierungsverfahren sind die Berichtsunterlagen der
Notifizierungsstelle vorzulegen. Diese behält sich vor, ggf. detailliertere Unterla-
gen nachzufordern.
2
Methoden i. S. dieses Fachmoduls sind Messprinzipien z. B. ICP-OES oder GC

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3.3
Überwachungsverfahren
Die Einhaltung der fachlichen Kompetenz ist regelmäßig zu überwachen. Im No-
tifizierungszeitraum von 5 Jahren ist jeder einzelne Standort einer Untersu-
chungsstelle mindestens zweimal zu begutachten.

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4
Untersuchungsverfahren und Parameter
4.1
Grundlagen der Einteilung der Untersuchungs- und Teilbereiche
Das Fachmodul Wasser unterscheidet grundsätzlich drei Untersuchungsbereiche:
Abwasser (Abw), Oberflächenwasser (Ofw) und Grund- und Rohwasser (Grw), die
jeweils in die folgenden Teilbereiche untergliedert sind:
Teilbereich 1:
Probenahme und allgemeine Kenngrößen
Teilbereich 2:
Fotometrie, Ionenchromatografie, Maßanalyse
Teilbereich 3:
Elementanalytik
Teilbereich 4/5:
Gruppen- und Summenparameter
Teilbereich 6:
Gaschromatografische Verfahren
Teilbereich 7:
HPLC-Verfahren
Teilbereich 8:
Mikrobiologische Verfahren (nicht besetzt)
Teilbereich 9.1:
Biologische Verfahren, Biotests (Teil 1)
Teilbereich 9.2:
Biologische Verfahren, Biotests (Teil 2)
Die Teilbereiche dienen als Ordnungskriterium. Innerhalb der Teilbereiche werden ein-
zelne Parameter anerkannt.
Sind zu einem Parameter mehrere Verfahren aufgeführt, so muss die Kompetenz nur für
mindestens eines dieser Verfahren nachgewiesen werden.
Vorrangig gelten die Anforderungen aus dem jeweiligen Notifizierungsverfahren, d.h. es
muss die Kompetenz für die Durchführung von Untersuchungen für sämtliche von der
jeweiligen Länderverordnung oder anderen gesetzlichen Regelungen geforderten Para-
meter nachgewiesen werden.
Stellen, die Untersuchungen nach dem Abwasserabgabengesetz durchführen wollen,
müssen in jedem Fall die Kompetenz der dort geforderten Untersuchungsverfahren
nachweisen.

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4.2
Untersuchungsparameter und möglichen Verfahren in den Teilbereichen
Erläuterungen:
Abw: relevant für Abwasser (incl. Deponie-Sickerwasser)
Ofw: relevant für Oberflächenwasser
Grw: relevant für Roh- und Grundwasser
(
Verfahren nach AbwV fett gedruckt
)
_____________________________________________
Teilbereich 1: Probenahme und allgemeine Kenngrößen
Parameter
Verfahren
Abw Ofw Grw
Probenahme Abwasser
DIN 38402–A 11: 2009-02
X
Probenahmen aus Fließgewässern DIN EN ISO 5667-6: 2016-12 (A 15)
X
Probenahme aus Grundwasserlei-
tern
DIN 38402–A 13: 1985-12
X
Probenahme aus stehenden Ge-
wässern
DIN 38402–A 12: 1985-06
X
Homogenisierung von Proben
DIN 38402–A 30: 1998-07
X
X
Temperatur
DIN 38404–C 4: 1976-12
X
X
X
pH-Wert
DIN EN ISO 10523: 2012-04 (C5)
X
X
X
Leitfähigkeit (25
o
C)
DIN EN 27888: 1993-11 (C 8)
X
X
X
Geruch
DIN EN 1622: 2006-10 (B 3), An-
hang C
X
X
X
Färbung
DIN EN ISO 7887: 2012-04 (C 1),
Verfahren A
X
X
X
Trübung
DIN EN ISO 7027: 2000-04 (C 2)
X
X
X
Sauerstoff
DIN EN ISO 5814: 2013-03 (G 22)
DIN ISO 17289: 2014-12 (G 25)
DIN EN 25813: 1993-01 (G 21)
X
X
X
X
X
X
Redoxspannung
DIN 38404-C 6: 1984-05
X
X
Teilbereich 2: Fotometrie, Ionenchromatografie, Maßanalyse
Parameter
Verfahren
Abw Ofw Grw
Absorption bei 254 nm (SAK 254) DIN 38404-C 3: 2005-07
X
X
Absorption bei 436 nm (SAK 436) DIN EN ISO 7887: 2012-04 (C 1),
Verfahren B
X
X
X

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Parameter
Verfahren
Abw Ofw Grw
Ammoniumstickstoff
DIN EN ISO 11732: 2005-05 (E 23)
DIN 38406-E 5: 1983-10
DIN EN ISO 14911: 1999-12 (E 34)
DIN ISO 15923-1: 2014-07 (D 49)
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
Nitritstickstoff
DIN EN 26777: 1993-04 (D 10)
DIN EN ISO 10304-1:2009-07 (D 20)
DIN EN ISO 13395: 1996-12 (D 28)
DIN ISO 15923-1: 2014-07 (D 49)
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
Nitratstickstoff
DIN EN ISO 10304-1: 2009-07 (D 20)
DIN EN ISO 13395: 1996-12 (D 28)
DIN 38405-D 9: 2011-09
DIN 38405-D 29: 1994-11
DIN ISO 15923-1: 2014-07 (D 49)
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
Phosphor, gesamt
(s. auch Teilbereich 3)
DIN EN ISO 6878: 2004-09 (D 11)
DIN EN ISO 15681-1:2005-05 (D 45)
DIN EN ISO 15681-2: 2005-05 (D 46)
X
X
X
X
X
X
X
X
X
Orthophosphat
DIN EN ISO 10304-1: 2009-07 (D 20)
DIN EN ISO 6878: 2004-09 (D 11)
DIN EN ISO 15681-1:2004-07 (D 45)
DIN EN ISO 15681-2: 2005-05 (D 46)
DIN ISO 15923-1: 2014-07 (D 49)
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
Fluorid (gelöst)
DIN 38405-D 4-1, 1985-07
DIN EN ISO 10304-1: 2009-07 (D 20)
X
X
X
X
X
X
Chlorid
DIN EN ISO 10304-1: 2009-07 (D 20)
DIN EN ISO 15682: 2002-01 (D 31)
DIN ISO 15923-1: 2014-07 (D 49)
DIN EN ISO 10304-4: 1999-07 (D 25)
DIN 38405-D 1-1 und D 1-21985-12
DIN 38405-D 1-3 und D 1-4: 1985-12
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
Sulfat
DIN EN ISO 10304-1: 2009-07 (D 20)
DIN 38405-D 5-1: 1985-01
DIN 38405 D 5-2:1985-01
DIN ISO 15923-1: 2014-07 (D 49)
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
Cyanid (leicht freisetzbar)
DIN 38405-D 13-2: 1981-02
DIN EN ISO 14403-1: 2012-10 (D 2)
DIN EN ISO 14403-2: 2012-10 (D 3)
DIN 38405-D 7: 2002-04
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X

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Parameter
Verfahren
Abw Ofw Grw
Cyanid (Gesamt-)
DIN 38405-D 13-1: 1981-02
DIN EN ISO 14403-1: 2012-10 (D 2)
DIN EN ISO 14403-2: 2012-10 (D 3)
DIN 38405-D 7: 2002-04
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
Chrom VI
DIN 38405-D 24: 1987-05
DIN EN ISO 10304-3: 1997-11 (D 22),
Abschn. 6 (gelöstes Chromat)
DIN EN ISO 23913: 2009-09 (D 41
)
DIN EN ISO 18412: 2007-02 (D 40)
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
Sulfid (leicht freisetzbar)
DIN 38405-D 27: 1992-07
X
X
X
Teilbereich 3: Elementanalytik
Parameter
Verfahren
Abw Ofw Grw
Aluminium
DIN EN ISO 11885: 2009-09 (E 22
)
DIN EN ISO 12020: 2000-05 (E 25)
DIN EN ISO 17294-2: 2017-01 (E 29)
DIN EN ISO 15586: 2004-02 (E 4)
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
Arsen
DIN EN ISO 11969: 1996-11 (D 18)
DIN EN ISO 11885: 2009-09 (E 22)
DIN EN ISO 17294-2: 2017-01 (E 29)
DIN EN ISO 15586: 2004-02 (E 4)
DIN 38405-D 35: 2004-09
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
Blei
DIN EN ISO 11885: 2009-09 (E 22)
DIN 38406-E 6: 1998-07
DIN EN ISO 17294-2: 2017-01 (E 29)
DIN EN ISO 15586: 2004-02 (E 4)
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
Cadmium
DIN EN ISO 11885: 2009-09 (E 22)
DIN EN ISO 5961: 1995-05 (E 19)
DIN EN ISO 17294-2: 2017-01 (E 29)
DIN EN ISO 15586: 2004-02 (E 4)
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
Calcium
DIN EN ISO 11885: 2009-09 (E 22)
DIN 38406-E 3: 2002-03
DIN EN ISO 7980: 2000-07 (E 3a)
DIN EN ISO 17294-2: 2017-01 (E 29)
DIN EN ISO 14911: 1999-12 (E 34)
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X

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Parameter
Verfahren
Abw Ofw Grw
Chrom
DIN EN ISO 11885: 2009-09 (E 22)
DIN EN 1233: 1996-08 (E 10)
DIN EN ISO 17294-2: 2017-01 (E 29)
DIN EN ISO 15586: 2004-02 (E 4)
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
Eisen
DIN EN ISO 11885: 2009-09 (E 22)
DIN 38406-E 32: 2000-05
DIN EN ISO 15586: 2004-02 (E 4)
DIN EN ISO 17294-2: 2017-01 (E 29)
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
Kalium
DIN 38406-E 13: 1992-07
DIN EN ISO 11885: 2009-09 (E 22)
DIN EN ISO 17294-2: 2017-01 (E 29)
DIN EN ISO 14911: 1999-12 (E 34)
X
X
X
X
X
X
X
X
Kupfer
DIN EN ISO 11885: 2009-09 (E 22)
DIN 38406-E 7: 1991-09
DIN EN ISO 17294-2: 2017-01 (E 29)
DIN EN ISO 15586: 2004-02 (E 4)
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
Mangan
DIN EN ISO 11885: 2009-09 (E 22)
DIN EN ISO 17294-2: 2017-01 (E 29)
DIN 38406-E 33: 2000-06
DIN EN ISO 15586: 2004-02 (E 4)
DIN EN ISO 14911: 1999-12 (E 34)
X
X
X
X
X
Natrium
DIN 38406-E 14: 1992-07
DIN EN ISO 11885: 2009-09 (E 22)
DIN EN ISO 17294-2: 2017-01 (E 29)
DIN EN ISO 14911: 1999-12 (E 34)
X
X
X
X
X
X
X
X
Nickel
DIN EN ISO 11885: 2009-09 (E 22)
DIN 38406-E 11: 1991-09
DIN EN ISO 17294-2: 2017-01 (E 29)
DIN EN ISO 15586: 2004-02 (E 4)
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
Quecksilber
DIN EN ISO 17852: 2008-04 (E 35)
DIN EN ISO 12846: 2012-08 (E 12)
X
X
X
X
X
X
Zink
DIN EN ISO 11885: 2009-09 (E 22)
DIN 38406-E 8: 2004-10
DIN EN ISO 17294-2: 2017-01 (E 29)
DIN EN ISO 15586: 2004-02 (E 4)
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
Bor
DIN EN ISO 11885: 2009-09 (E 22)
DIN EN ISO 17294-2: 2017-01 (E 29)
X
X
X
X
X
X

Kompetenznachweis und Notifizierung von Prüflaboratorien und Messstellen (Untersuchungsstellen) im
wasserrechtlich geregelten Umweltbereich FACHMODUL Wasser
Stand 18.10.2018
Seite 14 von 16
Parameter
Verfahren
Abw Ofw Grw
Magnesium
DIN EN ISO 11885: 2009-09 (E 22)
DIN 38406-E 3: 2002-03
DIN EN ISO 7980:2000-07 (E 3a)
DIN EN ISO 17294-2: 2017-01 (E 29)
DIN EN ISO 14911: 1999-12 (E 34)
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
Phosphor, gesamt
(s. auch Teilbereich 2
)
DIN EN ISO 11885: 2009-09 (E 22)
DIN EN ISO 17294-2: 2017-01 (E 29
)
X
X
X
X
X
X
Teilbereich 4/5: Gruppen- und Summenparameter
Parameter
Verfahren
Abw Ofw Grw
BSB
5
DIN EN 1899-1: 1998-05 (H 51)
DIN EN 1899-2: 1998-05 (H 52)
X
X
CSB
DIN 38409-H 41: 1980-12
DIN 38409-H 44: 1992-05
DIN ISO 15705: 2003-01 (H 45)
X
X
X
Phenolindex
DIN 38409-H 16-2: 1984-06
DIN 38409-H 16-1: 1984-06
DIN EN ISO 14402: 1999-12 (H 37)
Verfahren nach Abschn. 4
X
X
X
X
X
X
X
X
Abfiltrierbare Stoffe
DIN EN 872: 2005-04 (H 33)
DIN 38409-H 2-3: 1987-03
X
X
X
Säure- und Basenkapazität
DIN 38409-H 7: 2005-12
X
X
TOC
DIN EN 1484: 1997-08 (H 3)
X
X
X
DOC
DIN EN 1484: 1997-08 (H 3)
X
X
Gesamter gebundener Stickstoff
(TN
b
)
DIN EN 12260: 2003-12 (H 34)
DIN EN ISO 11905-1: 1998-08 (H 36)
X
X
X
X
X
X
AOX
DIN EN ISO 9562: 2005-02 (H 14)
X
X
X
Teilbereich 6: Gaschromatografische Verfahren
Parameter
Verfahren
Abw Ofw Grw
Leichtflüchtige Halogenkohlen-
wasserstoffe
DIN EN ISO 10301: 1997-08 (F 4)*
DIN 38407-F 43: 2014-10
DIN EN ISO 15680: 2004-04 (F 19)
DIN EN ISO 17943: 2016-11 (F 41)
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X

Kompetenznachweis und Notifizierung von Prüflaboratorien und Messstellen (Untersuchungsstellen) im
wasserrechtlich geregelten Umweltbereich FACHMODUL Wasser
Stand 18.10.2018
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Parameter
Verfahren
Abw Ofw Grw
Benzol und Derivate
DIN 38407-F 9: 1991-05*
DIN 38407-F 43: 2014-10
DIN EN ISO 15680: 2004-04 (F 19)
DIN EN ISO 17943: 2016-11 (F 41)
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
Organochlor-Insektizide
DIN EN ISO 6468: 1997-02 (F 1)*
DIN 38407-F 37: 2013-11
DIN EN 16693: 2015-12 (F 51)
X
X
X
X
X
X
Polychlorierte Biphenyle
DIN EN ISO 6468: 1997-02 (F 1)*
DIN 38407-F 3: 1998-07
DIN 38407-F 37: 2013-11
X
X
X
X
X
X
Mono-, Dichlorbenzole
DIN EN ISO 15680: 2004-04 (F 19)
DIN 38407-F 43: 2014-10
X
X
X
X
Tri- bis Hexachlorbenzol
DIN EN ISO 6468: 1997-02 (F 1
)*
DIN 38407-F 2: 1993-02
DIN EN ISO 15680 (F19):2004-04**
DIN 38407-F 43: 2014-10**
DIN 38407-F 37: 2013-11
DIN EN 16693: 2015-12 (F 51)***
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
Chlorphenole
DIN EN 12673: 1999-05 (F 15)
X
X
Organophosphor- und Orga-
nostickstoffverbindungen
DIN EN ISO 10695: 2000-11 (F 6)*
X
X
Polycyclische aromatische Koh-
lenwasserstoffe
(s. auch Teilbereich 7)
DIN 38407-F 39: 2011-09
DIN ISO 28540: 2014-05 (F 40)
DIN EN 16691: 2015-12 (F 50)
X
X
X
X
X
X
X
X
Kohlenwasserstoff-Index
DIN EN ISO 9377-2: 2001-07 (H 53)
X
X
X
*Massenspektrometrische Detektion zulässig
** Nur für Trichlorbenzoll anwendbar
*** Nur für Hexachlorbenzol anwendbar
.
Teilbereich 7: HPLC-Verfahren
Parameter
Verfahren
Abw Ofw Grw
Polycyclische aromatische Koh-
lenwasserstoffe*
(s. auch Teilbereich 6)
DIN EN ISO 17993: 2004-03 (F 18)
X
X
X
PBSM
(Die Verfahren sind nach sub-
stanzspezifischen Anforderungen
anzuwenden.)
DIN EN ISO 11369: 1997-11 (F 12)*
DIN 38407-F 35: 2010-10
DIN 38407-F 36: 2014-09
X
X
X
X
X
X
*Massenspektrometrische Detektion zulässig

Kompetenznachweis und Notifizierung von Prüflaboratorien und Messstellen (Untersuchungsstellen) im
wasserrechtlich geregelten Umweltbereich FACHMODUL Wasser
Stand 18.10.2018
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Teilbereich 8: Mikrobiologische Verfahren
Nicht besetzt
Teilbereich 9.1: Biologische Verfahren, Biotests (Teil 1)
Parameter
Verfahren
Abw Ofw Grw
Fischeitest
DIN EN ISO 15088: 2009-06 (T 6)
X
Leuchtbakterien Hemmtest
DIN EN ISO 11348-1: 2009-05 (L 51)
DIN EN ISO 11348-2: 2009-05 (L 52)
X
X
Teilbereich 9.2: Biologische Verfahren, Biotests (Teil 2)
Parameter
Verfahren
Abw Ofw Grw
Saprobienindex
DIN 38410-M 1: 2004-10
X
Chlorophyll a
DIN 38412-L 16: 1985-12
X
Phaeophytin
DIN 38412-L 16: 1985-12
X
Daphnientest
DIN 38412-L 30: 1989-03
X
Algentest
DIN 38412-L 33: 1991-03
X
Umu-Test
DIN 38415-T 3: 1996-12
X