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Teilschulnetzplan
für die berufsbildenden Schulen
im Freistaat Sachsen

Teilschulnetzplan
für die berufsbildenden Schulen
im Freistaat Sachsen
Sächsisches Staatsministerium für Kultus

Ministerialblatt des SMK
Nr. 6a
18. Juni 2021
2
Inhaltsverzeichnis
Allgemeinverfügung Teilschulnetzplan für die
berufsbildenden Schulen im Freistaat Sachsen ………… 3
Teilschulnetzplan ……………………………………………… 13
Vorwort ……………………………………………………… 14a
1 Allgemeiner Teil …………………………………………15
2
Berufsbildende Schulen im Freistaat Sachsen ………19
3 Schulnetzbericht …………………………………………21
4
Langfristige Zielplanung mit
Ausführungsmaßnahmen …………………………… 119
5
Standortplan mit Tabellen und Übersichten ……… 290
6 Abkürzungsverzeichnis ……………………………… 318
Begleitliste zum Teilschulnetzplan für die
berufsbildenden Schulen im Freistaat Sachsen ……… 320

3
18. Juni 2021
Nr. 6a
Ministerialblatt des SMK
Sächsisches Staatsministerium für Kultus
Allgemeinverfügung
Teilschulnetzplan für die berufsbildenden Schulen im Freistaat Sachsen
Az: 22-6420/261/10
Vom 27. Mai 2021
Aufgrund von § 23a Absatz 7 und 10 des Sächsischen
Schulgesetzes (SächsSchulG) in der Fassung der Bekannt-
machung vom 27. September 2018 (SächsGVBl. S. 648), das
zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 17. Dezember 2020
(SächsGVBl. S. 731) geändert worden ist, in Verbindung mit
§ 15 Absatz 1 der Sächsischen Schulnetzplanungsverord-
nung (SächsSchulnetzVO) vom 10. Juli 2017 (SächsGVBl.
S. 395) erlässt das Sächsische Staatsministerium für Kultus
(SMK) folgende
I.
Allgemeinverfügung
1.
Das SMK stellt den in der Anlage enthaltenen Teilschul-
netzplan für die berufsbildenden Schulen im Freistaat
Sachsen auf.
2. Diese Allgemeinverfügung tritt zum 1. August 2021 in
Kraft.
3. Für diese Allgemeinverfügung werden keine Kosten er-
hoben.
II.
Begründung
1. Gemäß § 23a Absatz 7 Satz 1 SächsSchulG stellt die
oberste Schulaufsichtsbehörde den Teilschulnetzplan
für die berufsbildenden Schulen (TSNP bbS) unter
Berücksichtigung der Fachklassenstandorte mit Ein-
zugsbereichen im Einvernehmen mit den Landkreisen
und Kreisfreien Städten auf. Nach § 59 Absatz 1 Satz 2
SächsSchulG ist das SMK als oberste Schulaufsichts-
behörde zuständig.
2. Nach § 23a Absatz 1 Satz 1 SächsSchulG soll die
Schulnetzplanung die planerische Grundlage für ein alle
Bildungsgänge umfassendes, regional ausgeglichenes
und unter zumutbaren Bedingungen erreichbares Bil-
dungsangebot schaffen. Nach § 23a Absatz 7 Satz 1
SächsSchulG wird der TSNP bbS unter Berück-
sichtigung der gesetzlichen Vorgaben, die in
§ 23a Absatz 1, 2 und 7 Satz 3 SächsSchulG sowie
in den §§ 13 ff SächsSchulnetzVO i. V. m. §§ 2 bis 7
SächsSchulnetzVO geregelt sind, aufgestellt. Der Plan
wird unter Berücksichtigung der Fachklassenstandorte
mit Einzugsbereichen aufgestellt. Dabei ist nach § 23a
Absatz 7 Satz 3 SächsSchulG für ein regional ausge-
glichenes Bildungsangebot i. S. v. § 23 Absatz 1 Satz 1
SächsSchulG in besonderem Maße auf ein ausgewoge-
nes Verhältnis des Angebots im ländlich und städtisch
geprägten Räumen zu achten sowie die Schulnetzpla-
nung für die allgemeinbildenden Schulen und die Schu-
len des zweiten Bildungsweges nach § 23a Absatz 3
Satz 1 SächsSchulG zu berücksichtigen. Mit dem anlie-
genden Plan hat das SMK diese Vorgaben umgesetzt.
Die Einzelbegründungen sind in der Anlage enthalten.
3. Auf der Grundlage von § 23a Absatz 8 Satz 2 Sächs-
SchulG entscheidet das SMK über die Ersetzung des
Einvernehmens mit Abschluss des Planaufstellungsver-
fahrens, wenn das Einvernehmen rechtswidrig versagt
wird oder die Versagung den Zielen von § 23a Absatz 7
Satz 3 SächsSchulG widerspricht. Von diesem Recht
macht das SMK Gebrauch. Eine Verzögerung der Um-
setzung des TSNP bbS ist nicht notwendig, da im Ergeb-
nis des umfangreichen Dialogprozesses ein den Vorga-
ben entsprechender Plan aufgestellt werden konnte.
4. Der Entwurf vom 27. November 2020 des TSNP bbS
wurde den Landkreisen und Kreisfreien Städten zur An-
hörung mit dem Ziel der Erteilung des Einvernehmens
übersandt. Auf der Grundlage dieser Stellungnahmen
wird auf Änderungen und Ergänzungen gegenüber dem
Anhörungsentwurf nachfolgend eingegangen. Nicht
eingegangen wird auf redaktionelle Korrekturhinweise
der Landkreise und Kreisfreien Städte, die vollständig
in den Teilschulnetzplan, der dieser Allgemeinverfügung
als Anlage beigefügt ist, eingearbeitet wurden.
5. Das Einvernehmen der
Stadt Chemnitz
wurde mit
Schreiben vom 25. Februar 2021 erteilt.
Die Stadt Chemnitz wies in ihrer Stellungnahme darauf
hin, dass das Gebäude Wielandstraße des Beruflichen
Schulzentrums (BSZ) für Wirtschaft II in Chemnitz aktu-
ell strukturell weiterentwickelt wird. Somit ist es möglich,
in Abhängigkeit von den sächlichen Gegebenheiten, die
Ausbildungen Kaufmann und Kauffrau für Versicherun-
gen und Finanzen an der Außenstelle Wielandstraße
fortzuführen. Dem Hinweis der Stadt Chemnitz, diese
Ausbildung aus Kapazitätsgründen nicht an die Stamm-
schule zu verlagern, wird gefolgt. Der Teilschulnetzplan
wird gegenüber dem Anhörungsentwurf entsprechend
geändert.
6. Die
Stadt Dresden
erteilte mit Schreiben vom 18. Feb-
ruar 2021 ihr Einvernehmen unter den folgenden Maß-
gaben:
a) Die Neueinrichtung der Schulart „Berufliches
Gymnasium“ am BSZ für Wirtschaft „Franz Ludwig
Gehe“ wird im Teilschulnetzplan aufgenommen.
b) Für den Ausbildungsberuf Elektroniker/in, Fach-
richtung (FR) Energie- und Gebäudetechnik ist der
Einzugsbereich Dresden auch dem BSZ „Friedrich
Siemens“ Pirna, zuzuordnen.
c) Änderung des Begriffes beim Bildungsgang „Staat-
lich geprüfter Techniker/in für Metalltechnik“ in
„Staatlich geprüfter Techniker/in für Maschinen-
technik“.
d) Der Bildungsgang „Staatlich geprüfter Techniker/in
für Maschinentechnik“ soll bis auf weiteres am BSZ
für Elektrotechnik verbleiben. Die Festlegung soll
zu einem späteren Zeitpunkt evaluiert und gege-

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benenfalls zugunsten des BSZ für Technik „Gustav
Anton Zeuner“ revidiert werden.
e) Die Bitte der Sächsischen Landestierärztekammer
die Ausbildung zur/zum Tiermedizinischen Fachan-
gestellten am BSZ für Gesundheit und Sozialwesen
neu einzurichten, wird ausdrücklich unterstützt.
f) Die Beschulung der möglichen Schüler und Schü-
lerinnen, die aus anderen Bundesländern ihre Aus-
bildung zum/zur Fachinformatiker/in in Sachsen
absolvieren wollen, soll weiter am BSZ für Elektro-
technik Dresden ermöglicht werden.
g) Die Beschulung der möglichen Schüler und Schü-
lerinnen, die aus anderen Bundesländern ihre Aus-
bildung zum/zur Landwirt/in und zum/zur Tierwirt/
in absolvieren wollen, soll weiter am BSZ für Agrar-
wirtschaft und Ernährung ermöglicht werden.
h) Die Fachoberschule Gestaltung verbleibt am BSZ
für Dienstleistung, Gestaltung und Sozialwesen.
Die Entscheidung über die Verlagerung an das BSZ
Bau und Technik soll anhand der Entwicklung der
Schülerzahlen erfolgen.
zu a):
Am BSZ „Franz Ludwig Gehe“ wird die Schulart „Beruf-
liches Gymnasium“ mit der Fachrichtung Wirtschaftswissen-
schaft im Teilschulnetzplan zur Neueinrichtung ausgewie-
sen.
zu b):
Gemäß § 25 Absatz 4 SächsSchulG kann die oberste
Schulaufsichtsbehörde nach Anhörung der betroffenen
Schulträger für die Bildungsgänge der Berufsschule Ein-
zugsbereiche festlegen. Die Ausbildung zum/zur Elektroni-
ker/in FR Energie- und Gebäudetechnik wird am Standort
Dresden aufgegeben, um die verbleibenden Standorte im
ländlichen Raum zu stärken. Gemäß § 23a Absatz 7 Satz 3
SächsSchulG ist bei der Planaufstellung in besonderem
Maße auf ein ausgewogenes Verhältnis des Angebots in
ländlich und städtisch geprägten Räumen zu achten.
Am Standort Pirna wird mit einer Stärkung der Schü-
lerzahlen gerechnet. Indem das bestehende Doppel-
angebot dieser Ausbildung zwischen den Standorten
Dresden und Pirna entfällt, werden Auszubildende mit
Wohnsitz im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterz-
gebirge künftig am BSZ in Pirna beschult. Auszubil-
dende, die bisher mit Ausnahmegenehmigungen nach
§ 25 Absatz 5 Satz 3 SächsSchulG ihre Ausbildung in Dres-
den erhielten, tragen somit zur Stärkung der Ausbildung
am BSZ „Friedrich Siemens“ Pirna bei. Der Einzugsbereich
der Stadt Dresden wird dem BSZ Riesa zugeordnet, um die
handwerkliche Ausbildung auch an diesem Standort zu stär-
ken.
Die Aufstellung des TSNP bbS im Einvernehmen mit
dreizehn Schulträgern aufzustellen, erfordert von allen
Schulträgern die Einsicht in Veränderungen und dement-
sprechend Kompromissbereitschaft. Der Landkreis Meißen
hat sein Einvernehmen davon abhängig abgemacht, dass
der Einzugsbereich der Stadt Dresden, wie im Anhörungs-
entwurf vorgesehen, dem BSZ Riesa zugeordnet wird. Nach
sorgfältiger Abwägung aller Kriterien kann der Maßgabe der
Stadt Dresden daher nicht entsprochen werden.
zu c):
Der Maßgabe der Stadt Dresden folgend wird die Be-
zeichnung im Teilschulnetzplan in „Staatlich geprüfter Tech-
niker/in für Maschinentechnik“ geändert.
zu d):
Entsprechend der Maßgabe der Stadt Dresden wird der
Bildungsgang „Staatlich geprüfter Techniker/in für Maschi-
nentechnik“ am BSZ für Elektrotechnik Dresden fortgeführt.
Für den Fall, dass die Stadt Dresden diese Entscheidung
im Zuge künftiger Standorterörterungen revidiert, hält das
SMK die Verlagerung der Fachschulausbildung an das BSZ
für Technik „Gustav Anton Zeuner“ für sinnvoll. Diese Option
wird in den Teilschulnetzplan aufgenommen. Grund für die
vorgesehene Verlagerung sind die Zugangsberufe für die
Fachrichtung Maschinentechnik, die am BSZ für Elektro-
technik Dresden nicht angeboten werden und auch künftig
nicht vorgesehen sind.
zu e):
Nach Abwägung aller Argumente kommt das SMK zum
Ergebnis, dass die Einrichtung eines weiteren Fachklassen-
standortes für die Ausbildung zum/zur Tiermedizinischen
Fach angestellten unter Berücksichtigung der personellen
und sächlichen Voraussetzungen sowie der Schülerzahlen
nicht angezeigt ist. Das Erreichen der Mindestschülerzahl an
beiden Standorten, bisher wird in einer Landesfachklasse am
BSZ Ruth-Pfau-Schule Leipzig ausgebildet, wird auf Basis der
Schülerstromanalyse als unsicher eingeschätzt. Bei rückläu-
figen Anmeldezahlen wäre entweder der neu eingerichtete
oder der etablierte Standort gefährdet. Eine Investition in ei-
nen zweiten Standort wäre mit Blick darauf nicht zielführend.
Zudem wird im Rahmen der Teilschulnetzplanung erst von
einer stabilen Klassengröße ab 25 Schülern (§ 5 Absatz 3
der Sächsischen Schulnetzplanungsverordnung – Sächs-
SchulnetzVO) ausgegangen. Ein öffentliches Bedürfnis für
die Neueinrichtung der Ausbildung zum/zur Tiermedizini-
schen Fachangestellten am BSZ für Gesundheit und Sozial-
wesen „Karl August Lingner“ nach § 21 Absatz 2 und 3 und
§ 4a SächsSchulG ist nicht gegeben.
zu f):
Gemäß § 25 Absatz 4 SächsSchulG kann die oberste
Schulaufsichtsbehörde nach Anhörung der betroffenen
Schulträger für die Bildungsgänge der Berufsschule Ein-
zugsbereiche festlegen. Die Begrenzung des Einzugsberei-
ches für die Ausbildung zum/zur Fachinformatiker/in am BSZ
für Elektrotechnik Dresden erfolgt mit dem Ziel der Stärkung
der beruflichen Bildung im ländlichen Raum. Künftig werden
Fachinformatiker/innen auch am BSZ Weißwasser ausge-
bildet. Die Ausbildung wird an diesem Standort mit dem
Einzugsbereich der Landkreise Bautzen und Görlitz neu ein-
gerichtet. Länderübergreifende Beschulungen werden durch
die Kultusministerien der beteiligten Bundesländer bestimmt
und liegen dementsprechend in deren Entscheidungshoheit.
Somit kann der Maßgabe der Stadt Dresden nicht entspro-
chen werden.
zu g):
Gemäß § 25 Absatz 4 SächsSchulG kann die oberste
Schulaufsichtsbehörde nach Anhörung der betroffenen
Schulträger für die Bildungsgänge der Berufsschule Ein-
zugsbereiche festlegen. Für das BSZ für Agrarwirtschaft und
Ernährung Dresden wurde der Einzugsbereich auf die Stadt
Dresden und den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzge-
birge begrenzt. Dies erfolgte mit dem Ziel, die Standorte im
ländlichen Raum Löbau, Wurzen und Freiberg für die Aus-
bildungsberufe zum/zur Landwirt/in und Tierwirt/in zu stabi-
lisieren. Länderübergreifende Beschulungen werden durch
die Kultusministerien der beteiligten Bundesländer bestimmt
und liegen dementsprechend in deren Entscheidungshoheit.

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Somit kann der Maßgabe der Stadt Dresden nicht entspro-
chen werden.
zu h):
Entsprechend der Maßgabe der Stadt Dresden wird die
Fachoberschule Gestaltung am BSZ für Dienstleistung, Ge-
staltung und Sozialwesen fortgeführt. Für den Fall, dass die
Stadt Dresden diese Entscheidung im Zusammenhang mit
der Entwicklung der Schülerzahlen revidiert, ist die Verla-
gerung der Fachschulausbildung an das BSZ für Bau und
Technik möglich. Diese Option wird in den Teilschulnetzplan
aufgenommen.
7. Die
Stadt Leipzig
erteilte mit Schreiben vom 1. April
2021 ihr Einvernehmen.
8. Der
Landkreis Bautzen
hat mit Schreiben vom
23. März 2021 sein Einvernehmen unter Bezug auf
§ 23a Absatz 8 Satz 1 SächsSchulG unter Anführung
der folgenden Gründe versagt:
a) Die planerischen Festlegungen des SMK wider-
sprächen den Anforderungen des § 4a Absatz 5
SächsSchulG. Es wird insbesondere aus regional-
planerischen Gründen das Erfordernis gesehen,
wegen eines begründeten Ausnahmefalls von
Mindestschülerzahlen je Klasse am BSZ Bautzen
abzuweichen und die bislang bestehenden Ausbil-
dungsgänge an diesem Standort fortzuführen.
b) Der Landkreis Bautzen sieht ein ausgegli-
chenes Bildungsangebot im Sinne von § 23a
Absatz 1 Satz 1 SächsSchulG – in besonderem
Maße ein ausgewogenes Verhältnis des Angebotes
in ländlich und städtisch geprägten Räumen – in den
Planungen des SMK nicht ausreichend berücksich-
tigt. Diese Einschätzung bezieht sich auch auf die
nicht mehr vorhandene Möglichkeit der Ausbildung
wichtiger handwerklicher und gastronomischer Be-
rufe im Landkreis Bautzen.
c)
Der Landkreis Bautzen verweist unter Bezugnahme
auf den Dachverband Domowina – Bund Lausit-
zer Sorben auf die kommunikative Bedeutung von
Handwerk für lokale Sprachräume.
d) Der Landkreis kritisiert das Verhältnis der Anzahl
von Berufsschülerinnen und Berufsschülern zur
Einwohnerzahl und die unterschiedliche Anzahl
an Ausbildungsgängen in den drei Gebietskörper-
schaften Landkreis Bautzen, Landkreis Görlitz und
der Kreisfreien Stadt Dresden als nicht ausgewo-
gen.
e)
Der Landkreis spricht sich vor dem Hintergrund des
Kohleausstiegs und des Strukturwandels für ein
vergrößertes Angebot an Ausbildungsgängen im
ländlich geprägten ostsächsischen Raum aus.
f) Ein Großteil der universitären Ausbildung findet in
den Kreisfreien Städten statt. Eine regionale Aus-
gewogenheit ist hier nicht erkennbar. Daher ist die
Berufsausbildung als Kernkompetenz im ländlichen
Raum zu verankern. Eine weitaus deutlichere Ver-
lagerung der Berufsausbildung in den ländlichen
Raum und somit die Sicherung von Fachkräften in
Ostsachsen sind unabdingbar.
g) Der Landkreis nimmt Bezug auf die Verschmelzung
der beiden BSZ in Bautzen im Jahr 2019. Dies
sei mit dem Ziel erfolgt, die berufliche Bildung am
Standort Bautzen zu stabilisieren und zu stärken,
was der Teilschulnetzplan vermissen lasse.
Das SMK als oberste Schulaufsichtsbehörde macht von
seinem Recht gemäß § 23a Absatz 8 Satz 2 Sächs-
SchulG Gebrauch, das Einvernehmen zu ersetzen und
begründet dies wie folgt:
zu a) und b)
Die vom Landkreis Bautzen vorgetragene Ausnahmere-
gelung nach § 4a Absatz 5 Satz 2 Nr. 1 SächsSchulG aus
landes- und regionalplanerischen Gründen Klassen unter-
halb der Mindestschülerzahlen nach § 4 a Absatz 1 Satz 1
Nr. 4 SächsSchulG zu führen, wird nicht geteilt. Ausgehend
von den gesetzlichen Leitvorgaben sind Abweichungen von
§ 4a Absatz 1 SächsSchulG nur in begründeten Ausnahme-
fällen möglich. Ein öffentliches Bedürfnis an der Fortführung
von Klassen, die die vorgegebene Mindestschülerzahl nicht
erreichen, setzt nach der Rechtsprechung das Vorliegen au-
ßergewöhnlicher und hinreichend gewichtiger Umstände vo-
raus (vgl. SächsOVG, Beschluss vom 16.08.2004; Az: 2 BS
284/04). Eine enge Auslegung der Ausnahmetatbestände ist
daher zwingend geboten (s. Bertram u. a., Kommentar zum
SächsSchulG zu § 4a Anm. 3). Eine besondere Stellung des
Landkreises Bautzen dahingehend, dass dieser trotz Un-
terschreiten der Mindestschülerzahl die Klassen fortführen
darf, besteht weder aus landesplanerischen Gründen noch
aus Gründen der Regionalplanung.
Der Landkreis fordert die Fortführung aller zur Verla-
gerung vorgesehenen Bildungsgänge am BSZ Bautzen.
Hierzu zählen u. a. die Berufsausbildungen zum/zur Bäcker/
in, zum/zur Koch/Köchin, zur Fachkraft im Gastgewerbe,
zum/zur Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk mit den
Schwerpunkten Fleischerei und Bäckerei und zum/zur Fri-
seur/Friseurin. Für alle genannten Ausbildungsberufe ist ein
langfristig gesichertes öffentliches Bedürfnis im Sinne von
§ 21 Absatz 2 und 3 SächsSchulG für den Standort Baut-
zen nicht nachweisbar. Um die geforderte Standort- und
Planungssicherheit zu erzielen, sind aufgrund der niedrigen
Schülerzahlen und unter Berücksichtigung der geforderten
Mindestschülerzahl Standortfestlegungen mit Einzugs-
bereichen über mehrere Gebietskörperschaften hinweg
erforderlich. Gemäß § 25 Absatz 4 SächsSchulG kann die
oberste Schulaufsichtsbehörde nach Anhörung der betrof-
fenen Schulträger für die Bildungsgänge der Berufsschule
Einzugsbereiche festlegen. Insbesondere für die genannten
Bildungsgänge rechtfertigt das öffentliche Bedürfnis für die
Landkreise Bautzen und Görlitz nur einen Standort für die
berufsschulische Unterweisung. Ein ausgewogenes Ver-
hältnis zwischen städtisch und ländlich geprägten Räumen
wird auch durch die Festlegung entsprechender Berufs-
schulstandorte im Landkreis Görlitz gewahrt. Während der
Landkreis Bautzen ausschließlich die Landkreisebene be-
trachtet, verfolgt die oberste Schulaufsichtsbehörde einen
landesweiten Planungsansatz unter Berücksichtigung der
vier sächsischen Planungsregionen. Die Planungsregion
Oberlausitz-Niederschlesien umfasst die Landkreise Baut-
zen und Görlitz.
Die drei Ausbildungen zum/r Bäcker/in, zum/r Fachver-
käufer/in im Lebensmittelhandwerk, Schwerpunkt Bäckerei
sowie zum/r Konditor/in sind jeweils dreijährige Ausbildungs-
berufe, die im 1. Ausbildungsjahr gemeinsam beschult wer-
den können.
Neben dem öffentlichen Bedürfnis und der gem. § 4a
Absatz 1 Satz 1 Nr. 4 SächsSchulG vorgegebene Mindest-
schülerzahl sind für die Planung auch weitere Kriterien rele-
vant, die sich aus der vorhandenen sächlichen und perso-
nellen Ausstattung, den Anforderungen zur Entwicklung von
Kompetenzzentren, Fahrtzeiten und Unterbringungsmög-
lichkeiten der Auszubildenden ergeben. Die Schülerstrom-
analyse 2016 ergab ein relativ ausgewogenes Verhältnis von
Schülern mit Wohnsitz in Bautzen und Görlitz. Für die Stand-
orte der Ausbildungsbetriebe konnte Ähnliches festgestellt
werden. Die technische Ausstattung beider Standorte ist
vergleichbar, die Personalsituation am BSZ Görlitz ist lang-

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fristig gesichert. Auf Grund dieser Merkmale sowie der in
der Vergangenheit größeren Zahl der Neuanmeldungen von
Auszubildenden im Landkreis Görlitz gegenüber dem Land-
kreis Bautzen erfolgte im TSNP bbS nach sorgfältiger Abwä-
gung aller Kriterien, die Festlegung die berufsschulische Un-
terweisung in den Ausbildungsberufen zum/r Bäcker/in und
Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk, Schwerpunkt
Bäckerei, in der ostsächsischen Region am BSZ Christoph
Lüders in Görlitz zu konzentrieren.
Während das BSZ Bautzen zum Kompetenzzentrum
für Metall- und Elektrotechnik ausgebaut wird, sieht die
Planung für das BSZ Görlitz die Weiterentwicklung zum
Kompetenzzentrum für das Bäckerhandwerk vor. Diesbe-
züglich wird auch auf die Verlagerung der gastgewerblichen
Ausbildungsberufe verwiesen. Aufgrund der in diesem Be-
rufsbereich stattfindenden Neuordnung auf Bundesebene
ist die gemeinsame Beschulung nur noch zum Teil und nur
noch im 1. Ausbildungsjahr möglich. Das Gesamtkonzept für
alle Ausbildungsberufe sieht vor, dass die Beschulung des
1. Ausbildungsjahres nur an den Standorten angeboten wird,
wo mindestens ein Ausbildungsberuf des Berufsbereiches
bis zum Abschluss geführt werden kann. Ziel ist es dabei,
einen effektiven Einsatz der vorhandenen und zukünftigen
sächlichen und personellen Ressourcen zu erreichen. Unter
Berücksichtigung der in § 4a Absatz 1 Satz 1 Nr. 4 Sächs-
SchulG festgelegten Mindestschülerzahl ist lediglich für ei-
nen Standort in den Landkreisen Bautzen und Görlitz das öf-
fentliche Bedürfnis gegeben. Nach sorgfältiger Prüfung aller
Kriterien soll diese Ausbildung künftig an den festgelegten
Standorten im Landkreis Görlitz erfolgen. In Zusammenar-
beit mit dem BSZ Zittau verfügt der Landkreis nach Umset-
zung der Planungen auch im gastgewerblichen Bereich über
ein umfangreiches Ausbildungsangebot im Berufsbereich
Ernährung, Gastgewerbe und Hauswirtschaft und bildet so
das ostsächsische Kompetenzzentrum in diesem Bereich.
Ziel ist es in allen ländlich geprägten Regionen des Frei-
staates eine qualitativ hochwertige Ausbildung anzubieten.
Indem Doppelangebote vermieden werden, trägt der TSNP
bbS zur angestrebten Standort- und Planungssicherheit bei.
Für die Ausbildung im Ausbildungsberuf Friseur/in wur-
den gegenüber dem Arbeitsentwurf vom März 2020, der mit
dem Landkreis Bautzen kommuniziert wurde, keine Ände-
rungen vorgenommen. Hier verfolgt das SMK aufgrund sach-
senweit rückläufiger Schülerzahlen eine weitere Konzentra-
tion zur Stabilisierung der Ausbildung speziell im ländlichen
Raum. Das hat zur Folge, dass mit dem TSNP bbS diese
Ausbildung für den ostsächsischen Raum an den Standorten
Meißen und Görlitz angeboten wird. Die Ausbildung an den
Standorten Bautzen und Dresden wird nicht fortgeführt.
Für die Ausbildung zum/zur Bankkaufmann/frau am BSZ
Bautzen lassen die Schülerzahlen kein langfristig gesicher-
tes öffentliches Bedürfnis erkennen. Aktuell wird einzügig
und in Klassen, die die Mindestschülerzahl nur knapp er-
reichen, unterrichtet. Neben dem BSZ Bautzen wird dieser
Beruf jeweils mehrzügig in den drei Oberzentren ausgebil-
det. Im Hinblick auf die fortschreitende Automatisierung und
Digitalisierung im Bankwesen ist nicht zu erwarten, dass
sich die Schülerzahlen am Standort Bautzen positiv entwi-
ckeln. Mit den Bankfilial-Schließungen im ländlichen Raum
sind eher gegenteilige Entwicklungstendenzen zu verzeich-
nen. Die Festlegung auf die drei Standorte Dresden, Chem-
nitz und Leipzig berücksichtigt dies und hat eine qualitativ
hochwertige Ausbildung und die langfristige Standort- und
Planungssicherheit zum Ziel. Das ausgewogene Verhältnis
zwischen städtisch und ländlich geprägten Räumen muss für
die berufsbildenden Schulen insgesamt berücksichtigt wer-
den, nicht für einzelne Bildungsgänge.
Zudem wird an dieser Stelle auf § 7 Absatz 1 und 2
der Verwaltungsvorschriften des Sächsischen Staatsminis-
teriums der Finanzen zur Sächsischen Haushaltsordnung
vom 27. Juni 2005 (SächsABl. SDr. S. S 226), die zuletzt
durch die Verwaltungsvorschrift vom 22. Dezember 2020
(SächsABl. 2021 S. 20) geändert worden sind, zuletzt ent-
halten in der Verwaltungsvorschrift vom 9. Dezember 2019
(SächsABl. SDr. S. S 352) verwiesen. Demnach sind die
Grundsätze der Wirtschaftlichkeit und der Sparsamkeit zu
beachten. Der Teilschulnetzplan setzt dies um, indem er
auf einen effektiven Einsatz der personellen und sächlichen
Ressourcen achtet.
Der Landkreis Bautzen verweist unter Bezug auf das
Jahr 2003 rückblickend auf Veränderungen in der Beschu-
lung von Ausbildungsgängen zwischen den Landkreisen
Bautzen und Görlitz und zwischen den Landkreisen Baut-
zen und Dresden. Diese Veränderungen basierten auf der
jährlichen Fachklassenbildung, die sich am Bestehen eines
öffentlichen Bedürfnisses nach § 21 Absatz 2 und 3 Sächs-
SchulG und der vorgegebenen Mindestschülerzahl nach
§ 4a Absatz 1 Punkt 4 SächsSchulG orientiert. Der TSNP
bbS orientiert sich am mittel- bis langfristigen Bedarf und
erzeugt dadurch für Standorte und Ausbildungsgänge eine
mittel- bis langfristige Planungssicherheit.
Die Einschätzung des Landkreises, ein ausgegliche-
nes Bildungsangebot im Sinne von § 23a Absatz 1 Satz 1
SächsSchulG – in besonderem Maße ein ausgewogenes
Verhältnis des Angebotes in ländlich und städtisch ge-
prägten Räumen – sei in den Planungen des SMK nicht
ausreichend berücksichtigt, teilt das SMK nicht. Für das
BSZ Bautzen sieht der Teilschulnetzplan mehrere Neu-
einrichtungen von Ausbildungsgängen vor. Hierzu zählen
die Ausbildungsberufe Mechatroniker/in, Elektroniker/in
für Betriebstechnik und Industrieelektriker/in. Die Ausbil-
dung erfolgt für Auszubildende zum/r Mechatroniker/in aus
dem Landkreis Bautzen aktuell am BSZ Weißwasser und
mit Ausnahmegenehmigung nach § 25 Absatz 5 Satz 3
SächsSchulG am BSZ für Elektrotechnik Dresden. Aus-
zubildende in den Ausbildungsberufen Elektroniker/in für
Betriebstechnik und Industrieelektriker/in mit Wohnsitz im
Landkreis Bautzen erhalten ihre berufsschulische Unterwei-
sung aktuell ebenfalls am BSZ für Elektrotechnik Dresden.
Der Einzugsbereich dieser Ausbildungen wird an den BSZ
in Dresden begrenzt, um die Berufsausbildung im ländlichen
Raum zu stärken. In der Summe wird nach Auswertung der
Schülerzahlen aus dem Schuljahr 2020/2021 und der Ana-
lyse der Schülerströme für die genannten Ausbildungsgänge
mit einem deutlichen Zuwachs an Auszubildenden im drei-
stelligen Bereich gerechnet.
Neben den im TSNP bbS vorgesehenen Neueinrichtun-
gen wird das BSZ Bautzen auch durch Zugänge im Berufs-
bereich Metalltechnik im Ausbildungsberuf Metallbauer/in,
Fachrichtung Konstruktionstechnik gestärkt. Diese Ausbil-
dung wird an den Standorten Riesa und Dresden nicht fort-
geführt. Der Einzugsbereich für das BSZ Bautzen wird um
den Landkreis Meißen, die Stadt Dresden und den Landkreis
Sächsische Schweiz-Osterzgebirge erweitert. Auch hier wird
mit einem deutlichen Anstieg der Schülerzahlen gerechnet.
Das BSZ Bautzen wird zu einem Kompetenzzentrum für Me-
talltechnik und Elektrotechnik weiterentwickelt und hat mit
den geplanten Neueinrichtungen an Ausbildungsberufen ein
umfangreiches Ausbildungsangebot in diesen Berufsberei-
chen.
Für das BSZ Radeberg sieht der TSNP bbS ebenfalls
eine deutliche Stärkung vor. Indem die Ausbildung zum/r
Konstruktionsmechaniker/in am BSZ für Technik Dresden
„Gustav Anton Zeuner“ nicht fortgeführt wird, erfolgt eine

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Ministerialblatt des SMK
Erweiterung des Einzugsbereiches am BSZ Radeberg um
den Landkreis Meißen, die Stadt Dresden und den Land-
kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Auch hier kann
im Ergebnis der Schülerstromanalyse mit einem deutlichen
Zuwachs gerechnet werden.
Nach Umsetzung der im TSNP bbS geplanten Maß-
nahmen kann der Landkreis Bautzen mit einem deutlichen
Zuwachs an Schülern rechnen. Der Neueinrichtung von
zukunftsfähigen, stabilen Bildungsgängen stehen Abgänge
im Gastgewerbe, Friseurhandwerk und Bankgewerbe ge-
genüber, die aufgrund der Schülerzahlentwicklung bei einer
ausbleibenden landesweiten Planung in ihrem Bestand am
BSZ gefährdet sind. Insgesamt wird der Landkreis Bautzen
durch die getroffenen Standortfestlegungen deutlich ge-
stärkt, was zu einem großen Teil auf Verlagerungen aus der
Stadt Dresden gründet. Der Landkreis Görlitz gibt zudem
Ausbildungsberufe im Berufsbereichen Metalltechnik ab. Im
Berufsbereich Elektrotechnik erfolgen Einzugsbereichsbe-
schränkungen, die sich auf den Landkreis Bautzen auswir-
ken.
zu c):
Die Ausbildungsbetriebe im Landkreis Bautzen kön-
nen auch weiterhin Fachkräfte für die Gastronomie und das
Handwerk ausbilden. Lediglich die berufsschulische Unter-
weisung einzelner genannter Ausbildungsberufe (s. o.) soll
in der Region Oberlausitz-Niederschlesien künftig an den
Standorten Görlitz und Zittau erfolgen. Dabei ist die theo-
retische Ausbildung in der Regel an 60 Tagen im Schuljahr
an diesen Standorten. Andere handwerkliche Berufe sind
weiterhin am BSZ Bautzen oder an den BSZ im Landkreis
verortet (Anlagenmechaniker/in Sanitär- Heizungs- und
Klimatechnik, Elektroniker/in, Kaufmann/frau für Büroma-
nagement, Tischler/in, Fahrzeuglackierer/in, Bauten- und
Objektbeschichter/in, Maler/in und Lackierer/in, Steinmetz/
in). Die kommunikative Bedeutung von Handwerk für lokale
Sprachräume wird durch die im TSNP bbS getroffenen Fest-
legungen nicht eingeschränkt.
zu d):
Nach § 23a Absatz 7 SächsSchulG ist keine Pro-
portionalität zwischen der Anzahl an Berufsschülerinnen
und Berufsschüler im Verhältnis zur Einwohnerzahl vor-
gegeben. Ein Vergleich der Anzahl von Bildungsgängen
zwischen dem Landkreis Bautzen, dem Landkreis Görlitz
und der Stadt Dresden vernachlässigt die Unterschiede
in der wirtschaftlichen und demografischen Entwick-
lung und verstößt zudem gegen die in § 21 Absatz 2 und
3 SächsSchulG und § 23a Absatz 7 Satz 3 SächsSchulG
enthaltenen Grundsätze. Gleichzeitig werden Aspekte, wie
die jeweiligen Schülerzahlen, Schülerzahlen pro Ausbil-
dungsgang und Zukunftsfähigkeit der Ausbildungen ver-
nachlässigt. So sind in der Aufstellung des Landkreises
Ausbildungsgänge berücksichtigt, die bereits ausgelau-
fen sind (Schulversuch Duale Berufsausbildung (DuBaS))
oder in denen aufgrund der Unterschreitung der Mindest-
schülerzahl in den letzten Jahren bereits keine Klassen
mehr gebildet werden konnten (Bereich Fachschule und du-
ale Berufsausbildung).
zu e):
Das SächsSchulG sieht im Rahmen der dualen Berufs-
ausbildung nicht das Vorhalten berufstheoretischer Ausbil-
dungsangebote vor, wenn es dafür keine Praxispartner gibt.
Die duale Berufsausbildung basiert auf der Kombination aus
praktischer Ausbildung von jungen Menschen in Unterneh-
men der freien Wirtschaft oder in der Verwaltung und der
berufsschulischen Unterweisung, die in der Regel an den
BSZ in öffentlicher Trägerschaft erfolgt. Deren Bedarf wird
durch die Anzahl der unterzeichneten Ausbildungsverträge
bestimmt.
Der Teilschulnetzplan sieht im Rahmen der Planung
das BSZ Weißwasser für neu zu etablierende zukunftstech-
nologische Ausbildungsberufe im Zusammenhang mit dem
Braunkohlestrukturwandel in der Region Oberlausitz-Nie-
derschlesien vor.
Im Übrigen geht der vom Landkreis Bautzen genannte
Aspekt über die in § 23a Absatz 1 Satz 1 und Absatz 7
Satz 3 SächsSchulG genannten und damit zulässigerweise
in die Abwägungsentscheidung des SMK einzustellenden
Aspekte hinaus und ist daher hier irrelevant.
zu f):
Die Berufsschulnetzplanung erfolgt nicht als Kom-
pensation für Hochschulstandorte. § 23a Absatz 7 Satz 3
SächsSchulG sieht Bildungsangebote in ländlich und städ-
tisch geprägten Räumen vor.
zu g):
Hintergrund für die Fusion der BSZ im Landkreis Baut-
zen im Jahr 2019 waren die sehr geringen Schülerzahlen
in den vorangegangenen Jahren am BSZ für Ernährung
und Hauswirtschaft Bautzen. Die gesetzlich vorgegebene
Mindestschülerzahl für das Führen eines BSZ gemäß § 4a
Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 SächsSchulG war bereits mehrfach
unterschritten worden. Um das Angebot an beruflicher Bil-
dung am Standort Bautzen zu stabilisieren, erfolgte der Zu-
sammenschluss der beiden BSZ. Die Teilschulnetzplanung
berufsbildender Schulen berücksichtigt die gesetzlichen
Vorgaben und hat die sächsische Berufsschullandschaft
insgesamt im Blick. Aufgrund der Schülerzahlentwicklung in
den Ausbildungsberufen im Berufsbereich Ernährung, Gast-
gewerbe und Hauswirtschaft sowie im Berufsbereich Kör-
perpflege können diese im Sinne von § 21 Absatz 2 und 3
SächsSchulG nicht an zwei Standorten im ostsächsischen
Raum fortgeführt werden.
9. Der
Erzgebirgskreis
erteilte mit Schreiben vom 22. Fe-
bruar 2021 sein Einvernehmen.
10. Der
Landkreis Görlitz
erteilt mit Schreiben vom 22. Ap-
ril 2021 sein Einvernehmen.
11. Der
Landkreis Leipzig
erteilte mit Schreiben vom
17. März 2021 sein Einvernehmen.
12. Der
Landkreis Meißen
erteilte mit Schreiben vom
1. April 2021 sein Einvernehmen unter dem Vorbehalt,
dass
a) für die Ausbildung zum/zur Elektroniker/in, FR
Energie- und Gebäudetechnik, der Einzugsbereich
der Stadt Dresden, wie bereits auf Seite 348 im An-
hörungsentwurf ausgewiesen, widerspruchsfrei auf
den Seiten 219/220 ergänzt wird,
b) das Verfahren zur Erteilung einer Ausnahmege-
nehmigung transparent gestaltet wird (klare Rege-
lungen und Grenzen, Zustimmung nicht nur durch
die aufnehmende Schule), damit die Planaussagen
und die Schülerzahlenprognosen des SMK sowie
die Mindestschülerzahlen nach § 4a Absatz 1 Nr. 4
SächsSchulG problemlos erfüllt werden,
c) die berufstheoretische Ausbildung in den Beru-
fen Landwirt/in und Tierwirt/in auf den Standort
Freiberg festgelegt wird. Es soll für Unternehmen/

8
Ministerialblatt des SMK
Nr. 6a
18. Juni 2021
Auszubildende der Region Riesa die Möglichkeit
bestehen, das BSZ Wurzen zu wählen,
d)
alle den Landkreis mittel- und unmittelbar betreffen-
den Maßnahmen hinsichtlich der Verlagerung bzw.
Konzentration von Bildungsgängen in ihrer Gesamt-
heit, wie in der vorliegenden Teilschulnetzplanung
vorgesehen und unter Beachtung der Punkte a–c,
umgesetzt werden.
zu a):
Gemäß § 25 Absatz 4 SächsSchulG kann die oberste
Schulaufsichtsbehörde nach Anhörung der betroffenen
Schulträger für die Bildungsgänge der Berufsschule Ein-
zugsbereiche festlegen. Für die Ausbildung zum/zur Elek-
troniker/in, FR Energie- und Gebäudetechnik, wird der
Einzugsbereich der Stadt Dresden, wie auf Seite 348 des
Anhörungsentwurfs bereits ausgewiesen, dem BSZ Riesa
zugeordnet. Die vom Landkreis genannten Seiten werden
dahingehend ergänzt.
zu b):
Gemäß § 25 Absatz 4 SächsSchulG kann die oberste
Schulaufsichtsbehörde nach Anhörung der betroffenen
Schulträger für die Bildungsgänge der Berufsschule Einzugs-
bereiche festlegen. Nach § 25 Absatz 5 Satz 1 SächsSchulG
hat die Schülerin bzw. der Schüler die Schule zu besuchen,
in deren Schulbezirk oder Einzugsbereich sie oder er ihren
bzw. seinen Hauptwohnsitz hat. Auf Antrag der Eltern oder
des volljährigen Schülers oder der Schülerin soll der Schul-
leiter oder die Schulleiterin der aufnehmenden Schule bei
Vorliegen wichtiger Gründe Ausnahmen zulassen. Dies ist
insbesondere der Fall, wenn pädagogische Gründe dafür-
sprechen, besondere soziale Umstände vorliegen, die Ver-
kehrsverhältnisse es erfordern oder die Berufsausbildung
wesentlich erleichtert wird.
Die Teilschulnetzplanung zum Anlass nehmend wird
das Verwaltungshandeln zur Erteilung von Ausnahmege-
nehmigungen überprüft. Um Konkurrenzsituationen und da-
mit einhergehende Ausnahmeanträge von Auszubildenden
insbesondere in die Kreisfreien Städte zu vermeiden, wurde
im Teilschulnetzplan darauf geachtet, Doppelangebote zwi-
schen Stadt und Land nach Möglichkeit auszuschließen.
zu c):
Der Einzugsbereich des Landkreises Meißen ist für
die Ausbildungen zum/zur Landwirt/in und Tierwirt/in den
Standorten Freiberg, Wurzen und Löbau zugeordnet. Damit
haben die Unternehmen/Auszubildenden der Region Riesa
die Möglichkeit, für die berufsschulische Unterweisung das
BSZ Wurzen zu wählen. Änderungen im Teilschulnetzplan
müssen daher nicht vorgenommen werden, da er den Vorbe-
halten des Landkreises Meißen bereits entspricht.
zu d):
Die aus Sicht des SMK den Landkreis Meißen mit-
tel- und unmittelbar betreffenden Maßnahmen hinsichtlich
der Verlagerung bzw. Konzentration von Bildungsgängen
werden in ihrer Gesamtheit, wie in der vorliegenden Teil-
schulnetzplanung vorgesehen, umgesetzt. Änderungen und
Ergänzungen, die im Ergebnis des Beteiligungsverfahrens
im Teilschulnetzplan für die berufsbildenden Schulen vorge-
nommen wurden, redaktionelle Korrekturen ausgenommen,
sind in der Allgemeinverfügung aufgeführt.
13. Der
Landkreis Mittelsachsen
hat mit Schreiben vom
22. April 2021 sein Einvernehmen versagt und begrün-
det dies wie folgt:
a)
Die Beteiligung wird als unzureichend eingeschätzt.
b)
Es läge unter der Prämisse, dass künftig keine Aus-
nahmegenehmigungen nach § 25 Absatz 5 Sächs-
SchulG erteilt würden, ein öffentliches Bedürfnis für
die Fortführung von zwei Klassen pro Ausbildungs-
jahr im Ausbildungsberuf Kraftfahrzeugmechatroni-
ker/in, Schwerpunkt Personenkraftwagentechnik,
innerhalb des Landkreises vor. Dabei wird davon
ausgegangen, dass die Beschulung am BSZ Dö-
beln-Mittweida fortgeführt werden kann.
c) Unter Berufung auf ein bestehendes öffentliches
Bedürfnis wird die Fortführung des 1. Ausbildungs-
jahres im Berufsbereich Bautechnik am BSZ für
Technik und Wirtschaft „Julius Weisbach“ gefordert.
Insgesamt sieht sich der Landkreis Mittelsachsen durch
den TSNP bbS nicht gestärkt. Der vorgelegte Anhö-
rungsentwurf widerspräche den Anforderungen, des
§ 21 Absatz 2 SächsSchulG, wonach die Schulträger
berechtigt und verpflichtet sind, Schulen in öffentlicher
Trägerschaft einzurichten und fortzuführen, wenn ein
öffentliches Bedürfnis besteht. Zudem wäre keine strin-
gente Orientierung an den Leitlinien
– Regionale Gewährleistung der Grundversorgung
der Flächenberufe
Stabilisierung und Stärkung des Berufsschulnetzes
im ländlichen Raum
– Zumutbare Erreichbarkeit bzw. Sicherung von Un-
terbringungsmöglichkeiten
erfolgt.
Nach umfassender Prüfung und Abwägung macht das
SMK als oberste Schulaufsichtsbehörde von seinem
Recht gemäß § 23a Absatz 8 Satz 2 SächsSchulG Ge-
brauch, das Einvernehmen zu ersetzen und begründet
dies wie folgt:
Die im Teilschulnetzplan getroffenen Festlegungen er-
reichen gegenüber der gegenwärtigen Situation eine
Stärkung des Berufsschulnetzes im Landkreis Mittel-
sachsen. Die gängige Praxis, nach der über Klassen-
bildungen in der dualen Berufsausbildung mit dem
Instrument der jährlichen Fachklassenliste entschieden
wird, hatte Unsicherheiten über die Beständigkeit der
Beschu lungs stand orte
für
Auszubildende,
Unterneh-
men und Planungsträger zur Folge. Diese Standort- und
Planungsunsicherheiten waren neben anderen Aspek-
ten ein wichtiger Grund, die Schulnetzplanung für die
berufsbildenden Schulen auf das SMK mit Blick auf den
gesamten Freistaat zu übertragen.
Mit den geplanten Änderungen gelingt es, alle drei Be-
ruflichen Schulzentren im Landkreis zu stabilisieren und
langfristig zu erhalten. Für das BSZ für Agrarwirtschaft,
Ernährung und Hauswirtschaft Freiberg mit Fachschul-
zentrum Freiberg-Zug ist eine Stärkung aufgrund der re-
lativ niedrigen Gesamtschülerzahl, die nur geringfügig
über der gem.§ 4a Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 SächsSchulG
vorgegebenen Mindestschülerzahl liegen, dringend ge-
boten.
Unter Berücksichtigung der im Anhörungsentwurf vor-
gesehenen Standortfestlegungen und nach Auswertung
der Daten aus der Schülerstromanalyse, die den Wohn-
ort der Auszubildenden erfasst, ergibt sich nach Umset-
zung aller Änderungen ein Zuwachs an Schülern für den
Landkreis Mittelsachsen.
An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass es sich
hierbei, ebenso wie bei den im Arbeitsentwurf auf der
Internetseite
www.berufsschulzukunft.sachsen.de
ver-
öffentlichten Zu- und Abgängen, um prognostizierte
Werte handelt. Änderungen in der Nachfrage nach ver-
schiedenen Ausbildungen, Ausbildungsberufen, oder

9
18. Juni 2021
Nr. 6a
Ministerialblatt des SMK
Ausnahmegenehmigungen können diese Angaben po-
sitiv oder negativ beeinflussen.
Durch die Aufhebung von Doppelangeboten innerhalb
des Landkreises und die Konzentration der Ausbildun-
gen am verbleibenden Standort wird für einzelne Ausbil-
dungsgänge der dualen Berufsausbildung Standort- und
Planungssicherheit erreicht.
Zudem werden durch die Aufhebung des Doppelan-
gebotes zwischen städtischem und ländlichem Raum
Ausnahmegenehmigungen nach § 25 Absatz 5 Satz 3
SächsSchulG reduziert. Deutlich wird dies an den für
die Ausbildungen Kaufmann/frau im Einzelhandel und
Verkäufer/in geplanten Änderungen. Der Anhörungsent-
wurf sieht für die Standorte in der Region Chemnitz den
Wegfall dieser Ausbildungen in Zschopau, Chemnitz
und Burgstädt vor. So können die verbleibenden bzw.
neu einzurichtenden Standorte (Schwarzenberg, Dö-
beln und Limbach-Oberfrohna) stabilisiert und gestärkt
werden, was u. a. zu einer Steigerung der Schülerzahlen
am Standort Döbeln des BSZ Döbeln-Mittweida führt.
Durch die Neufestlegung des Einzugsbereiches für den
Ausbildungsberuf Fachkraft für Lagerlogistik und des-
sen Begrenzung am BSZ Lichtenstein auf den Vogtland-
kreis und den Landkreis Zwickau erfährt der Landkreis
einen deutlichen Zuwachs an Auszubildenden. Zudem
wird die Ausbildung zum Fachlageristen/zur Fachla-
geristin mit dem gleichen Einzugsbereich (Chemnitz,
Erzgebirgskreis und Mittelsachsen) neu eingerichtet.
Für diese Ausbildungsberufe wird aufgrund der Auswei-
tung des Online-Handels im Zuge der Digitalisierung ein
deutlicher Zuwachs erwartet.
Die geplante Neueinrichtung von Bildungsgängen im
Landkreis erweitert das Angebot der Beruflichen Bil-
dung.
zu a)
Im Rahmen des Dialogprozesses fand am 18. Juni 2020
eine Beratung zwischen dem Landkreis und Vertretern des
SMK in Freiberg in Anwesenheit des Herrn Landrat Damm
statt. Am 7. September 2020 und am 7. Oktober 2020 wur-
den auf Einladung des Herrn Staatsminister Piwarz im SMK
weitere Gespräche zur Teilschulnetzplanung für die berufs-
bildenden Schulen in Anwesenheit des Landrates Herrn
Damm geführt. Darüber hinaus fand auf Arbeitsebene ein
Austausch zur Gestaltung der künftigen Berufsschulland-
schaft zwischen Vertretern des Landkreises und des SMK
statt. Die gesetzlich vorgeschriebene Beteiligung nach § 23a
Absatz 7 SächsSchulG ist erfolgt.
zu b)
Das BSZ Döbeln-Mittweida erreicht die gesetzlich vor-
geschriebene Mindestschülerzahl von 16 Schülern je Klasse
nach § 4a Absatz 1 Satz 1 Nr. 4 SächsSchulG im Ausbil-
dungsgang Kraftfahrzeugmechatroniker/in, Schwerpunkt
Personenkraftwagentechnik, in diesem Schuljahr in keinem
der vier Ausbildungsjahre. Die Schülerzahlen am BSZ Dö-
beln-Mittweida werden nicht, wie vorgebracht, durch erteilte
Ausnahmegenehmigungen zugunsten des BSZ für Tech-
nik I, Industrieschule in Chemnitz geschwächt. Ausnahme-
genehmigungen können nicht beliebig, sondern nur bei Vor-
liegen eines wichtigen Grundes gemäß § 25 Absatz 5 Satz 3
SächsSchulG und mit Zustimmung des Landesamtes für
Schule und Bildung gem. § 25 Absatz 5 Satz 4 SächsSchulG
erteilt werden. Häufigster Grund für die Erteilung einer Aus-
nahmegenehmigung im Ausbildungsberuf Kraftfahrzeugme-
chatroniker/in waren die Verkehrsverhältnisse (§ 25 Absatz 5
Satz 3 Nr. 3 SächsSchulG). Die Erreichbarkeit des BSZ für
Technik I, Industrieschule in Chemnitz war für Auszubildende
aus dem stadtnahen Umland des Landkreises Mittelsachsen
deutlich günstiger als die Erreichbarkeit der entsprechenden
BSZ im eigenen Landkreis.
Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass Aus-
zubildende aus dem Landkreis Mittelsachsen künftig aus-
nahmslos die BSZ innerhalb des Landkreises zur Berufsaus-
bildung aufsuchen. Somit liegt kein gesichertes öffentliches
Bedürfnis für die Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroni-
ker/in, Schwerpunkt Personenkraftwagentechnik nach § 21
Absatz 2 SächsSchulG für zwei Standorte im Landkreis vor.
Der Teilschulnetzplan strebt mindestens mittelfristig ge-
sicherte Standorte an. Neben der gesetzlich vorgegebenen
Mindestschülerzahl ist aus diesem Grund in § 5 Absatz 4
SächsSchulnetzVO ein Planungsrichtwert von 25 Schülern
je Klasse vorgesehen. So können schwankende Schülerzah-
len und Ausbildungsabbrüche abgefangen werden.
Durch die mit dem Teilschulnetzplan angestrebte
Mehrzügigkeit am BSZ für Technik und Wirtschaft „Julius
Weisbach“ und die damit verbundene Ausstattung mit Fach-
personal (inklusive Vertretung) und Technik wird auch die
angestrebte Steigerung der Ausbildungsqualität erreicht.
Überdies muss der Landkreis nur an einem Standort die
benötigte sächliche Ausstattung vorhalten, was zudem zu
einem effektiveren Einsatz führt.
zu c)
Am BSZ für Technik und Wirtschaft „Julius Weisbach“
soll die gemeinsame Beschulung im Berufsbereich Bau-
technik im 1. Ausbildungsjahr nicht fortgesetzt werden.
Hintergrund ist unter anderem die dem Planungskonzept zu
Grunde liegende Entscheidung, dass die Klassenbildung
von unterschiedlichen Ausbildungsberufen eines Berufsbe-
reiches, die aufgrund der Lehrplaninhalte im 1. Ausbildungs-
jahr gemeinsam beschult werden können, nur noch an den
Schulstandorten erfolgt, an denen darüber hinaus mindes-
tens ein grundständiger Ausbildungsberuf des jeweiligen
Berufsbereiches zum Abschluss geführt werden kann. Dies
betrifft neben dem Berufsbereich Bautechnik unter anderem
auch die Berufsbereiche Elektrotechnik, Metalltechnik oder
Farbtechnik, Raumgestaltung. Dadurch können die BSZ
landesweit zu beruflichen Kompetenzzentren weiterentwi-
ckelt werden. Dies verbessert die Planbarkeit von sächlicher
und personeller Ausstattung und führt zu einem effektiven
Ressourceneinsatz. Eine qualitativ hochwertige Ausbildung
lässt sich aus Sicht des SMK durch eine Ausbildung über
alle Ausbildungsjahre hinweg an einem Standort erreichen.
Der Landkreis verweist auf 44 Auszubildende verschie-
dener Ausbildungsberufe des Berufsbereiches Bautechnik,
die im 1. Ausbildungsjahr am BSZ für Technik und Wirtschaft
„Julius Weisbach“ gemeinsam beschult werden und leitet da-
raus ein öffentliches Bedürfnis für den Erhalt der Ausbildung
im 1. Ausbildungsjahr am Standort ab.
Ein öffentliches Bedürfnis für die Einrichtung von ein-
zelnen Fachklassen der verschiedenen Ausbildungsberufe
ist nicht gegeben. Weder im 2. noch im 3. Ausbildungsjahr
ist unter Berücksichtigung des Planungsrichtwerts trotz der
gemeinsamen Beschulungsmöglichkeit eine stabile Klas-
senbildung möglich. Lediglich im 1. Ausbildungsjahr konnten
gemeinsame Klassen gebildet werden. Dies widerspricht
jedoch dem Konzept, welches dem Teilschulnetzplan zu
Grunde liegt, nach dem eine Beschulung ausschließlich
des 1. Ausbildungsjahres eines Berufsbereiches an einem
Standort nicht (mehr) vorgesehen ist. Im Sächsische Schul-
gesetz ist die Einrichtung einer solchen ebenfalls nicht vor-
gegeben.

10
Ministerialblatt des SMK
Nr. 6a
18. Juni 2021
Die Blockzeiten für das 1., 2. und 3. Ausbildungsjahr sind
für die Baubranche grundständig festgelegt. Eine Durchmi-
schung der Unterrichtsblöcke, wie in anderen Ausbildungs-
berufen üblich, ist durch die jahrgangsweise Blockunterwei-
sung in einem überbetrieblichen Ausbildungszentrum nicht
möglich. Die Blockbeschulung im Baugewerbe erzeugt somit
erhebliche Schwierigkeiten in der Unterrichtsplanung an den
Beruflichen Schulzentren, wenn nur das 1. Ausbildungsjahr
unterrichtet wird. Dies führt zu einem massiven Ungleichge-
wicht der Arbeitsverteilung für diese Lehrkräfte. Hier ist der
Freistaat Sachsen als Arbeitgeber in der Pflicht.
Die vom Landkreis vorgetragene Argumentation, dass
Auszubildende nicht bereit seien, ihren Wohnort schon im
1. Ausbildungsjahr für eine Ausbildung im Berufsbereich
Bautechnik zu verlassen, teilt das SMK nicht. Es wird sugge-
riert, der Hauptgrund für die Schwierigkeiten bei der Nach-
wuchsgewinnung entstünde allein durch lange Fahrtwege
vom Wohnort zum BSZ. Dem widersprechen beispielsweise
die Ausbildungszahlen im Ausbildungsberuf Dachdecker
oder Baugeräteführer. Beide Berufe werden ab dem 1. Aus-
bildungsjahr an BSZ-Standorten außerhalb des Landkreises
Mittelsachsen ausgebildet und dennoch in nicht unerhebli-
chem Umfang von Auszubildenden des Landkreises nach-
gefragt. Für andere Berufsausbildungen (u. a. Steinmetz/
in, Schornsteinfeger/in, Mechatroniker/in für Kältetechnik)
gibt es sachsenweit jeweils nur einen Fachklassenstand-
ort. Auch hier ist die Entfernung zum BSZ offenbar kein
Hinderungsgrund, sich für die entsprechende Ausbildung
zu entscheiden. Zudem absolvieren bereits jetzt die Aus-
zubildenden im Berufsbereich Bautechnik des Landkreises
den überwiegenden Teil ihrer Ausbildung an einem der vier
überbetrieblichen Ausbildungsstätten außerhalb des Land-
kreises. Ein ausschließlich auf den Entfernungen zwischen
Wohnort und BSZ-Standort basierender Zusammenhang zur
Höhe der Ausbildungszahlen lässt sich aus Sicht des SMK
daher nicht ableiten.
Durch die Etablierung starker und sicherer Standorte
sollen die Ausbildungsqualität erhöht und die personellen
und sächlichen Ressourcen effektiv eingesetzt werden. Ein
unbedingtes Festhalten an Standorten mit Schülerzahlen
unterhalb oder um die Mindestschülerzahl erreicht diese
Zielsetzung nicht. Zu einer qualitativ hochwertigen Ausbil-
dung gehört aus Sicht des SMK u. a. auch eine Bündelung
der fachlichen Kompetenz.
Die Unterrichtung von Grund- und Fachstufe ermöglicht
den Lehrkräften eine ständige Qualitätskontrolle und ggf.
ein Nachsteuern bei der Unterrichtsvorbereitung und -um-
setzung. Zudem können die Fachlehrkräfte über alle Unter-
richtsblöcke eingesetzt werden. Die mit dem Teilschulnetz-
plan angestrebte Mehrzügigkeit an den BSZ und die daraus
resultierende verbesserte Planungssituation vor Ort, die
auch den Vertretungsunterricht absichert, trägt damit deut-
lich zur Erhöhung der Ausbildungsqualität bei.
Nicht zuletzt hat das SMK auch den Einsatz der Lehrer-
ressourcen im Blick. Diesen gilt es nicht nur im Zusammen-
hang mit einer monetären Effizienz zu betrachten, sondern
ebenso mit einer realistischen Abschätzung einer möglichen
Fachkräftegewinnung für die BSZ im ländlichen Raum. Durch
einen Teilschulnetzplan, der mittel- bis langfristig gesicherte
Standorte ausweist, können künftig schulscharfe Ausschrei-
bungen erfolgen. Die daraus resultierende Planungssicher-
heit unterstützt, vor dem Hintergrund der demografischen
Entwicklung, die Akquise von qualifiziertem Lehrpersonal an
den jeweiligen BSZ.
Bezugnehmend auf die in der Beschlussvorlage formu-
lierte Kritik, die Planung lasse eine stringente Orientierung
an den Punkten „Zumutbare Erreichbarkeit bzw. Sicherung
von Unterbringungsmöglichkeiten“ sowie regionale Gewähr-
leistung der Grundversorgung der Flächenberufe vermissen,
wird auf das zum 1. August 2019 in Sachsen eingeführte
Azubiticket verwiesen. Dieses ist als finanzielle Unterstüt-
zung zu werten. Davon unabhängig besteht die Möglichkeit,
auch weiterhin ermäßigte Wochen- und/oder Monatskarten
zu nutzen. Eine weitere finanzielle Entlastung für erhöhte
Aufwendungen für Unterkunft und Verpflegung der Auszubil-
denden in einem Ausbildungsverhältnis wird in der Sächsi-
schen Schülerunterbringungsleistungsverordnung geregelt.
Diese ist bereits mit einem deutlich erhöhten Mindestbetrag
von 16 Euro pro Unterrichtstag am 1. August 2018 in Kraft
getreten. Zudem haben alle Schulträger in den bilateralen
Gesprächen zugesagt, für die bedarfsgerechte Bereitstel-
lung von Unterbringungsmöglichkeiten im Zusammenhang
mit der Umsetzung des TSNP bbS Sorge zu tragen.
Die Ausbildungsberufe Kaufmann/frau im Einzelhandel,
Verkäufer/in, Kaufmann/frau für Büromanagement, Koch/
Köchin und Kraftfahrzeugmechatroniker/in Schwerpunkt
Personenkraftwagentechnik werden in einem Umfang nach-
gefragt, der eine Klassenbildung in regionalen Fachklassen
ermöglicht. Der Berufsschulunterricht für die vorgenannten
Ausbildungsberufe ist für Auszubildende aus dem Landkreis
Mittelsachsen an mindestens einem Beruflichen Schulzen-
trum (BSZ) innerhalb des Landkreises gewährleistet. Für die
drei erstgenannten Ausbildungen stehen jeweils zwei BSZ
zur Wahl. Alle weiteren der ca. 320 Ausbildungsberufe wer-
den auf Grund der geringen Schülerzahlen in Landesfach-
klassen, länderübergreifenden Fachklassen oder Fachklas-
sen, die mindestens zwei Landkreise oder einen Landkreis
und eine Kreisfreie Stadt umfassen, beschult.
14. Der
Landkreis Nordsachsen
erteilte mit Schreiben
vom 30. März 2021 sein Einvernehmen.
15. Der
Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
erteilte mit Schreiben vom 7. April 2021 sein Einverneh-
men.
16. Der
Vogtlandkreis
erteilte mit Schreiben vom 4. März
2021 sein Einvernehmen unter den Maßgaben, dass
a) der Standort Falkenstein wieder in die Standort-
karte der BSZ 2030 auf Seite 344 des Anhörungs-
entwurfes aufgenommen wird,
b) auf Seite 260 des Anhörungsentwurfes der letzte
Absatz wie folgt formuliert wird: „Der Standort für
den Ausbildungsberuf Forstwirt wird nach Beendi-
gung der Baumaßnahmen die zentrale Forstlichen
Ausbildungsstätte Bad Reiboldsgrün sein.“,
c)
auf Seite 263 des Anhörungsentwurfes der vorletzte
Absatz wie folgt ergänzt wird: „Der Standort Rei-
chenbach wird als sächsisches Zentrum für Kälte-
und Klimatechnik weiterentwickelt. Ergänzend zur
Metalltechnik sollen im Bereich der Elektrotechnik
und dort speziell in der Mess-, Steuer- und Regel-
technik, der Energie-/Umwelt- und Gebäudetechnik
sowie der Automatisierungstechnik Möglichkeiten
entwickelt und geschaffen werden. Diese Fachrich-
tungen unterstützen im Bereich der beruflichen Bil-
dung die Ausbildungsberufe zum Mechatroniker für
Kältetechnik und den Anlagentechniker für Sanitär-,
Heizungs- und Klimatechnik. Damit schaffen wir ein
modernes Ausbildungs- und Technologiezentrum
am Standort Reichenbach. Der Standort Rodewisch
wird als südwestsächsisches Informationstechnik-
Zentrum weiterentwickelt ...“.

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18. Juni 2021
Nr. 6a
Ministerialblatt des SMK
zu a):
Das SMK hat den Standort Falkenstein als Schulteil
des BSZ für Wirtschaft, Gesundheit, Ernährung und Forst-
wirtschaft „Anne Frank“ in die Standortkarte der BSZ 2030
aufgenommen. Da am Schulteil Falkenstein nur noch ein
Ausbildungsberuf mit jeweils einer Klasse pro Jahrgang
unterwiesen wird, sollte der Landkreis seine ursprünglich
beabsichtigte Verlagerung an die Stammschule aus perso-
nellen und sächlichen Gründen erwägen.
zu b):
Der Teilschulnetzplan wurde dahingehend geändert,
dass der Standort Morgenröthe-Rautenkranz, an dem aktu-
ell die Ausbildung zum/r Forstwirt/in erfolgt, nach Abschluss
der Baumaßnahmen durch die zentrale Forstliche Ausbil-
dungsstätte Bad Reiboldsgrün ersetzt wird.
zu c):
Der Maßgabe wird nicht entsprochen. Das BSZ Vogtland
mit den Schulteilen Rodewisch und Klingenthal verfügt über
die Berufsbereiche Metalltechnik, Wirtschaft und Verwaltung
und Produktion und Dienstleistung in Umwelt und Landwirt-
schaft. Der Berufsbereich Elektrotechnik mit der Ausbildung
zum/zur Elektroniker/in FR Energie- und Gebäudetechnik
ist innerhalb des Landkreises am BSZ e.o.plauen verortet.
Die Neuordnung der handwerklichen und industriellen Elek-
troberufe ist auf Bundesebene vorerst abgeschlossen und
fand in der TSNP bbS bereits Berücksichtigung. Fachrich-
tungen wie „Mess-, Steuer- und Regeltechnik“, „Energie-
Umwelttechnik“ oder „Gebäudetechnik“ gibt es demnach
nicht. Weitere Neuordnungen mit dem Ziel entsprechende
Elektroberufe zu schaffen, sind aktuell nicht vorgesehen.
Elektroniker/innen für Automatisierungstechnik werden am
BSZ Weißwasser und am BSZ für Technik „August Horch“ in
Zwickau und somit insgesamt an zwei Standorten in Sach-
sen ausgebildet. Die Ausbildung zum/zur Elektroniker/in FR
Automatisierungstechnik erfolgt in einer Landesfachklasse
am BSZ für Elektrotechnik in Leipzig. Ein darüberhinausge-
hendes öffentliches Bedürfnis ist aktuell nicht erkennbar.
17. Der
Landkreis Zwickau
erteilte mit Schreiben vom
8. April 2021 sein Einvernehmen unter dem Vorbehalt,
dass alle den Landkreis Zwickau mittel- und unmittelbar
betreffenden Maßnahmen hinsichtlich der Verlagerung
bzw. Konzentration von Bildungsgängen in ihrer Ge-
samtheit wie vorgesehen umgesetzt werden.
Die aus Sicht des SMK den Landkreis Zwickau mittel-
und unmittelbar betreffenden Maßnahmen hinsichtlich
der Verlagerung bzw. Konzentration von Bildungsgän-
gen werden in ihrer Gesamtheit, wie in der vorliegenden
Teilschulnetzplanung vorgesehen, umgesetzt. Ände-
rungen und Ergänzungen, die im Ergebnis des Beteili-
gungsverfahrens im Teilschulnetzplan für die berufsbil-
denden Schulen vorgenommen wurden, redaktionelle
Korrekturen ausgenommen, sind in der Allgemeinverfü-
gung aufgeführt.
18. Der
Landesausschuss für Berufsbildung
war in Form
eines qualifizierten Anhörungsverfahrens gemäß § 23a
Absatz 7 Satz 2 SächsSchulG in den Planungsprozess
eingebunden. Die abschließende Stellungnahme mit
Datum vom 26. Februar 2021 liegt dem SMK vor.
19. Der
Landeselternrat
wurde gemäß § 10 und § 14 Ab-
satz 3 SächsSchulnetzVO vom 10. Juli 2017 (Sächs-
GVBl. S. 395) angehört. Die Stellungnahme mit Datum
vom 15. Januar 2021 liegt dem SMK vor.
20. Das Einvernehmen des
Staatsministeriums für Ener-
gie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft
wurde
mit Schreiben vom 26. Februar 2021 gemäß § 23a Ab-
satz 7 Satz 4 SächsSchulG erteilt, soweit die Fachschu-
len in den Berufen der Land-, Forst- und Hauswirtschaft
sowie des Garten- und Landschaftsbaus (landwirt-
schaftliche Fachschulen) betroffen sind.
21. Gemäß § 12 des Sächsischen Inklusionsgesetzes
wurde der
Beauftragte der Sächsischen Staatsregie-
rung für die Belange von Menschen mit Behinderun-
gen
im Rahmen des Anhörungsverfahrens beteiligt. Die
Stellungnahme mit Datum vom 1. März 2021 liegt dem
SMK vor.
22. Mit Beginn des Schuljahres gemäß § 33 Absatz 1
SächsSchulG tritt der Teilschulnetzplan für die berufs-
bildenden Schulen im Freistaat Sachsen am 1. August
2021 in Kraft.
23. Die Kostenentscheidung beruht auf § 12 Absatz 1 Num-
mer 3 i. V. m. § 2 Absatz 1 Nummer 2 Sächsisches Ver-
waltungskostengesetz.
Dresden, den 27. Mai 2021
Christian Piwarz
Staatsminister für Kultus
Anlagen:
Teilschulnetzplan für die berufsbildenden Schulen im Frei-
staat Sachsen
Begleitliste zum TSNP bbS für das Schuljahr 2021/2022
III.
Rechtsbehelfsbelehrung
Gegen diese Allgemeinverfügung kann innerhalb eines
Monats nach ihrer Bekanntgabe Klage beim örtlich zuständi-
gen Verwaltungsgericht erhoben werden.
Örtlich zuständig ist das Verwaltungsgericht im Frei-
staat Sachsen, in dessen Bezirk die oder der Beschwerte
seinen Sitz hat:
das Verwaltungsgericht Chemnitz, Zwickauer Straße 56,
09112 Chemnitz, bei Sitz in der Kreisfreien Stadt Chem-

12
Ministerialblatt des SMK
Nr. 6a
18. Juni 2021
nitz, dem Landkreis Mittelsachsen, dem Erzgebirgs-
kreis, dem Vogtlandkreis oder dem Landkreis Zwickau;
das Verwaltungsgericht Dresden, Hans-Oster-Straße 4,
01099 Dresden, bei Sitz in der Kreisfreien Stadt Dres-
den, dem Landkreis Görlitz, dem Landkreis Bautzen,
dem Landkreis Meißen oder dem Landkreis Sächsische
Schweiz-Osterzgebirge;
– das Verwaltungsgericht Leipzig, Rathenaustraße 40,
04179 Leipzig, bei Sitz in der Kreisfreien Stadt Leipzig,
dem Landkreis Leipzig oder dem Landkreis Nordsach-
sen.
IV.
Ergänzungen
Die Einzugsbereiche und Fachklassenstandorte wurden
durch die oberste Schulaufsichtsbehörde bislang jährlich in
einer Fachklassenliste festgelegt. Durch die Teilschulnetz-
planung entfällt dies künftig. Um sowohl der Dynamik, der die
Berufsausbildung unterliegt, als auch den Veränderungen in
der Phase des Übergangs Rechnung zu tragen, wird es jähr-
lich eine Begleitliste zum Teilschulnetzplan Berufsbildende
Schulen geben. In dieser sind die länderübergreifenden
Fachklassen außerhalb Sachsens, Einzugsbereiche dieser
Klassen sowie die länderübergreifende Beschulung auf der
Grundlage von pauschalen bilateralen Vereinbarungen er-
fasst. Bei Neueinrichtung und Aufgabe von Bildungsgängen
und Standorten werden für einen Übergangszeitraum auch
die jeweiligen Beschu lungs stand orte für 2. und 3./4. Ausbil-
dungsjahre verzeichnet. Auch die das jeweilige Schuljahr
betreffenden Neuordnungen sind ausgewiesen.
Der Teilschulnetzplan wird gemäß § 8 Absatz 1 Sächs-
SchulnetzVO nach jeweils fünf Jahren entsprechend dieser
Verordnung fortgeschrieben. Dabei ist er auf seine Verein-
barkeit mit den rechtlichen Grundlagen und tatsächlichen
Gegebenheiten zu überprüfen und diesen erforderlichenfalls
anzupassen. In diesem Sinne wird das SMK eine Evaluation
des Schulnetzplans im Jahr 2025 durchführen und bei Be-
darf Anpassungen vornehmen.
Eine vorzeitige Anpassung ist gemäß § 8 Absatz 2
SächsSchulnetzVO vorzunehmen, soweit eine Änderung der
rechtlichen Grundlagen oder tatsächlichen Gegebenheiten
dies erfordert.
Sehen die Schulträger Änderungsbedarf innerhalb einer
Schulart sind dem SMK jeweils bis zum 31. Januar des Um-
setzungsjahres entsprechende Anträge mit Begründungen
(z. B. Nachweis des öffentlichen Bedürfnisses) vorzulegen.
Diese werden allen, von den Änderungen mittel- und unmit-
telbar betroffenen Schulträgern zum Erzielen des Einverneh-
mens, vorgelegt.

image
Teilschulnetzplan
für die berufsbildenden Schulen
im Freistaat Sachsen

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18. Juni 2021
14
Inhaltsverzeichnis
1
Allgemeiner Teil ……………………………………15
1.1
Einleitung ……………………………………………15
1.2
Rechtliche Grundlagen ……………………………15
1.3
Grundsätzliche Herausforderungen ……………15
1.4
Wirtschaftliche Einflussgrößen ……………………15
1.5
Demografische Perspektive ………………………16
1.6
Sieben Leitlinien ……………………………………18
1.7
Beteiligtes Verfahren ………………………………18
1.8
Inhaltliche Hinweise ………………………………18
2
Berufsbildende Schulen im Freistaat Sachsen …19
2.1
Ein kurzer Überblick ………………………………19
2.2
Berufliche Bildung in Sachsen – Möglich-
keiten auf einen Blick ………………………………20
3
Schulnetzbericht ……………………………………21
3.1
Einleitung ……………………………………………21
3.2
Einzelbetrachtung nach Schulträger ……………23
3.2.1
Landkreis Bautzen …………………………………23
3.2.2
Landkreis Erzgebirgskreis …………………………30
3.2.3
Landkreis Görlitz ……………………………………36
3.2.4
Landkreis Leipzig ……………………………………43
3.2.5 Landkreis Meißen …………………………………47
3.2.6 Landkreis Mittelsachsen …………………………53
3.2.7
Landkreis Nordsachsen ……………………………60
3.2.8
Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge …66
3.2.9
Landkreis Vogtlandkreis …………………………… 71
3.2.10 Landkreis Zwickau …………………………………77
3.2.11
Stadt Chemnitz ………………………………………86
3.2.12 Stadt Dresden ………………………………………94
3.2.13
Stadt Leipzig ……………………………………… 107
4
Langfristige Zielplanung mit Ausführungs-
maßnahmen ……………………………………… 119
4.1
Einleitung ………………………………………… 119
4.2
Grundsätze ……………………………………… 119
4.3
Verfahren ………………………………………… 120
4.4
Inhaltliche Beschreibung ……………………… 121
4.5
Einzelbetrachtung nach Schulträgern ………… 122
4.5.1
Landkreis Bautzen ……………………………… 122
4.5.2
Landkreis Erzgebirgskreis ……………………… 130
4.5.3
Landkreis Görlitz ………………………………… 137
4.5.4 Landkreis Leipzig ……………………………… 147
4.5.5 Landkreis Meißen ……………………………… 153
4.5.6 Landkreis Mittelsachsen ……………………… 160
4.5.7
Landkreis Nordsachsen ………………………… 167
4.5.8
Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge 175
4.5.9
Landkreis Vogtlandkreis ……………………… 181
4.5.10 Landkreis Zwickau ……………………………… 189
4.5.11
Stadt Chemnitz …………………………………… 197
4.5.12 Stadt Dresden …………………………………… 209
4.5.13
Stadt Leipzig ……………………………………… 227
5
Standortplan mit Tabellen und Übersichten … 241
5.1 Erläuterung ……………………………………… 241
5.2
Netz der Beruflichen Schulzentren Sach-
sen 2030 ………………………………………… 242
5.3
Tabellarische Übersichten zu Bildungsgän-
gen und Standorten ……………………………… 243
5.3.1
Duale Berufsausbildung ……………………… 243
5.3.2 Berufsfachschule ………………………………… 290
5.3.3 Fachschule ……………………………………… 293
5.3.4
Berufliches Gymnasium ………………………… 297
5.3.5 Fachoberschule ………………………………… 301
5.4
Möglichkeiten der gemeinsamen Beschu-
lung– Berufsbereiche und Berufsgruppen … 304
6 Abkürzungsverzeichnis …………………………318

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Vorwort
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit der Novellierung des Sächsischen Schulgesetzes im
Jahr 2017 wurde die oberste Schulaufsichtsbehörde beauf-
tragt, den Teilschulnetzplan für die berufsbildenden Schulen
unter Berücksichtigung der bisherigen Fachklassenstand-
orte sowie der Festlegung von Einzugsbereichen im Ein-
vernehmen mit den Landkreisen und Kreisfreien Städten
aufzustellen.
Das Sächsische Schulgesetz legt fest, dass bei der
Planaufstellung für ein umfassendes, regional ausgegliche-
nes und unter zumutbaren Bedingungen erreichbares Bil-
dungsangebot, in besonderem Maße auf ein ausgewogenes
Verhältnis des Angebotes in ländlich und städtisch gepräg-
ten Räumen zu achten ist.
Auch aus diesem Grund wurde im Planaufstellungsver-
fahren auf einen breit angelegten Dialogprozess gesetzt, der
das Ziel hatte, die Berufliche Bildung im ländlichen Raum zu
stabilisieren und wenn möglich zu stärken.
lm Ergebnis des intensiv geführten Meinungsaus-
tauschs, liegt nun ein Teilschulnetzplan für die berufsbilden-
den Schulen im Freistaat vor, mit dem es gelungen ist, die
berufliche Bildung in Sachsen auf ein festes Fundament von
Standorten, Ausbildungen und Schularten zu stellen.
Der Plan erzeugt die langersehnte Standortsicherheit
für Auszubildende, Schülerinnen und Schüler, für die Unter-
nehmen der dualen Berufsausbildung und für die Schulträ-
ger. Durch die getroffenen Maßnahmen ist es möglich, die
Qualität der beruflichen Bildung zu sichern und ggf. durch
die Weiterentwicklung von Beruflichen Schulzentren (BSZ)
zu Beruflichen Kompetenzzentren zu erhöhen. 60 der beste-
henden BSZ bleiben erhalten. Lediglich zwei BSZ werden
innerhalb ihres Landkreises auf Grund der geringen Schü-
lerzahl unter einem Dach vereint.
Alle Landkreise werden durch die Planungen gestärkt
und sind im Ergebnis, vor allem im Hinblick auf die Standort-
und Planungssicherheit, bessergestellt als vorher.
Die demographische, wirtschaftliche und technische
Entwicklung erforderte eine Anpassung einzelner Standorte
und Ausbildungen innerhalb des Angebotsnetzes der Beruf-
lichen Bildung, um langfristig hochwertige Ausbildung auch
im ländlichen Raum vorhalten zu können.
Auch wenn aufgrund rückläufiger Schülerzahlentwick-
lung und nicht nachweisbarem öffentlichen Bedürfnisses
vereinzelt Ausbildungen auch im ländlichen Raum abgege-
ben werden müssen, profitieren die Landkreise durch die
Neueinrichtung von Bildungsgängen oder durch Schüler-
zahlzugänge aus anderen Einzugsbereichen.
Dies gelang durch die im Dialogprozess erzielten Kom-
promisslösungen, in deren Ergebnis die drei Oberzentren
Bildungsgänge an die Landkreise abgeben und sich die
Landkreise stärker auf die Bündelung von Kompetenzen an
ihren Standorten konzentrieren.
Christian Piwarz
Sächsischer Staatsminister für Kultus

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14b

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1 Allgemeiner Teil
1.1 Einleitung
Nach der Novellierung des Sächsischen Schulgesetzes
ist das Sächsische Staatsministerium für Kultus (SMK) mit
der Teilschulnetzplanung für die berufsbildenden Schulen im
Freistaat Sachsen beauftragt. Diese Aufgabe erfolgte bisher
in einzelnen Teilschulnetzplänen durch die Landkreise und
Kreisfreien Städte. Künftig soll der Aspekt einer landeswei-
ten Sicht der Planung im Mittelpunkt stehen. Dabei werden
die Grundsätze der Raumordnung und der Landesplanung
beachtet. Auf ein regional ausgewogenes Bildungsangebot
wird hingewirkt, das sowohl den Oberzentren als auch dem
ländlichen Raum gerecht wird.
Das Ziel ist ein verlässliches und zukunftsfähiges Netz
an berufsbildenden Schulen für den gesamten Freistaat. Der
Teilschulnetzplan ist auf die nächsten zehn Jahre ausgerich-
tet, um Planungssicherheit in der sächsischen Berufsschul-
landschaft herzustellen. So soll zum einen die Kompetenz
der berufsbildenden Schulen in Sachsen gestärkt und zum
anderen eine qualitativ hochwertige Unterrichtung in den
Ausbildungsberufen langfristig gesichert werden. Erstmals
liegt jetzt eine landesweit aufeinander abgestimmte Vertei-
lung der Ausbildungsgänge vor.
Dem Entwurf der Teilschulnetzplanung für die berufs-
bildenden Schulen gingen umfangreiche Vorarbeiten und
zahlreiche Gespräche voraus. Dazu gehören eine Sachver-
haltsanalyse der Beruflichen Schulzentren, eine Befragung
durch das Zentrum für sozialwissenschaftliche Methoden
der TU Dresden, intensive Abstimmungen mit allen Schul-
trägern, mehrere Beratungen mit dem Landesausschuss für
Berufsbildung, weitere Beteiligungen von Akteuren und ein
öffentlicher Dialogprozess seit März 2020 nach Vorlage ei-
nes Arbeitsentwurfs.
1.2 Rechtliche Grundlagen
Das Sächsische Schulgesetz (SächsSchulG) legt in
§ 23 a Absatz 7 fest, dass das Kultusministerium als oberste
Schulaufsichtsbehörde den Teilschulnetzplan für die berufs-
bildenden Schulen unter Berücksichtigung der Fachklassen-
standorte mit Einzugsbereichen im Einvernehmen mit den
Landkreisen und Kreisfreien Städten aufstellt. Die Planaufstel-
lung erfolgt zudem im Benehmen mit dem Landesausschuss
für Berufsbildung. Das Aufstellungsverfahren für den Teil-
schulnetzplan für die berufsbildenden Schulen ist in der Säch-
sischen Schulnetzplanungsverordnung (SächsSchulnetzVO)
vom 10. Juli 2017 im Abschnitt 3 geregelt.
Das Sächsische Schulgesetz trifft sowohl grundlegende
und allgemeine Regelungen als auch Vorgaben zu Schulen.
Gemäß § 4 Absatz 1 SächsSchulG gliedert sich das Schul-
wesen in allgemeinbildende Schulen und berufsbildende
Schulen. Zu den berufsbildenden Schulen gehören die
Berufsschule (BS), die Berufsfachschule (BFS), die Fach-
schule (FS), die Fachoberschule (FOS) und das Berufliche
Gymnasium (BGy). Für jede Schulart des berufsbildenden
Bereiches gibt es eine gesonderte Schulordnung, die über
die Regelungen des Sächsischen Schulgesetzes hinausge-
hende Festlegungen und Rahmenbedingungen vorgibt.
Nach § 23a Absatz 1 Satz 1 SächsSchulG regelt die
Schulnetzplanung, dass diese die planerische Grundlage für
ein alle Bildungsgänge umfassendes, regional ausgegliche-
nes und unter zumutbaren Bedingungen erreichbares Bil-
dungsangebot schaffen soll. Dabei sind vorhandene Schulen
in freier Trägerschaft und bei den berufsbildenden Schulen
die Möglichkeit betrieblicher Aus- und Weiterbildung zu be-
rücksichtigen. Im Teilschulnetzplan werden der mittelfristige
und langfristige Schulbedarf, die Schulstandorte sowie die
langfristige Zielplanung und die Ausführungsmaßnahmen
ausgewiesen. Des Weiteren erfolgt eine Darstellung der Bil-
dungsangebote mit den geltenden Einzugsbereichen.
1.3 Grundsätzliche Herausforderungen
Die Aufgabe zur Erarbeitung des Teilschulnetzplanes
für berufsbildende Schulen mit mittel- bis langfristiger Aus-
richtung bedarf aufgrund der ihr innewohnenden Komplexität
eines Planungsansatzes, der die unterschiedlichen Interes-
senlagen und Einflussfaktoren aufgreift. Ziel ist es, einen
Plan aufzustellen, der nach größtmöglichem Konsens strebt
ohne dabei schulnetzplanerische, politische und finanzielle
Vorgaben außer Acht zu lassen. Dabei gilt es, sowohl den
gesetzlich vorgeschriebenen Rahmenbedingungen zu ent-
sprechen als auch auf den ressourcenschonenden Umgang
zu achten. Gleichzeitig sind neben prognostizierten demo-
grafischen auch mögliche wirtschaftliche und gesellschaftli-
che Faktoren zu berücksichtigen. Diese haben nicht zuletzt
Einfluss auf die künftige regionale Wirtschaftsstruktur und
das branchenspezifische Angebot sowie die Nachfrage nach
Auszubildenden.
Sowohl das Nachfrageverhalten potentieller Berufs-
schüler als auch die Ausbildungsbereitschaft der Wirtschaft
entstehen im Ergebnis aktueller und künftiger gesamtgesell-
schaftlicher Entwicklungen. So erlangen die zunehmende
Digitalisierung von komplexen Prozessen und die wach-
sende Bedeutung einer nachhaltigen Entwicklung immer
mehr Einfluss auf bestehende und neue Berufsbilder. Eine
Rolle spielen natürlich auch das Image eines Berufs, die
Karrierechancen oder die Verdienstmöglichkeiten. Offen ist
derzeit, wie sich die Corona-Pandemie auf die Wirtschaft
und Ausbildung auswirken wird. Während es möglich ist,
einige der genannten Punkte auf Grund einer mittel- bis
langfristigen Ausrichtung in den Planungsprozess einzubin-
den, gibt es andere, die das Potential zu relativ kurzfristigen
Angebots- und Nachfrageverschiebungen in sich tragen und
folglich schwer prognostizierbar sind.
1.4 Wirtschaftliche Einflussgrößen
Die wirtschaftliche Entwicklung des Freistaates Sach-
sen hat maßgeblichen Einfluss auf den Ausbildungsmarkt.
Dies betrifft vor allem die Branchenstruktur der angebotenen
Ausbildungsberufe, aber auch deren Anforderungsprofile.
Beides unterliegt einer andauernden Dynamik, der die Teil-
schulnetzplanung Rechnung zu tragen hat. Der Wandel zur
Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft der letzten Jahr-
zehnte ist geprägt durch einen ständig wachsenden Anteil
des tertiären Sektors sowohl an der Bruttowertschöpfung
als auch an der Erwerbsstruktur. Auch wenn der starke und
stabile Industriesektor einen bedeutenden Faktor für den
wirtschaftlichen Erfolg des Freistaates darstellt, so sind
doch mehr als 72 Prozent der Erwerbstätigen im Dienstleis-
tungssektor, z. B. im Handel, Verkehr, Gastgewerbe oder
im Finanzwesen, tätig. Im produzierenden Gewerbe bleibt
weiterhin die Automobilindustrie die führende Branche, ge-
folgt vom Maschinenbau und der Metallerzeugung sowie der

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Ministerialblatt des SMK
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18. Juni 2021
Elektrotechnik und Mikroelektronik. Diese Branchenstruktur
spiegelt sich ebenso auf dem Ausbildungsmarkt wider.
Demografieabhängige Wirtschaftsbereiche weisen eine
zur Bevölkerungsverteilung adäquate Verteilung und Struk-
tur auf, da diese – trotz Rationalisierungstendenzen – für die
Aufrechterhaltung der öffentlichen Infrastruktur (z. B. Ge-
sundheitsversorgung, öffentliche Sicherheit) unabdingbar
sind. Mit Blick auf die Verteilung von Bildungsgängen muss
ein regional ausgeglichenes und flächendeckendes Angebot
an qualifizierten Fachkräften angestrebt werden. Im Gegen-
satz dazu sind demografieunabhängige Wirtschaftszweige
an historische Entwicklungen bzw. das Vorhandensein von
Rohstoffen und infrastrukturelle Gegebenheiten gekoppelt.
Hierbei handelt es sich vorrangig um das verarbeitende
Gewerbe, das sich in und um die Oberzentren sowie in den
Landkreisen Zwickau, Erzgebirgskreis und Vogtlandkreis
konzentriert. Die Teilschulnetzplanung steht diesbezüglich
vor der Herausforderung, auch in strukturell schwächer ge-
prägten Regionen innovative Potenziale zu nutzen und ent-
sprechende Bildungsangebote zu sichern bzw. zu stärken.
Erschwert wird die langfristige Planung von Standorten der
berufstheoretischen Ausbildung für diesen Wirtschaftsbe-
reich durch das dynamische Wirkungsgeflecht, das Einfluss
auf Angebot und Nachfrage von Ausbildungsplätzen nimmt.
1.5 Demografische Perspektive
Die Bevölkerungsentwicklung beeinflusst die Schüler-
zahlen an den berufsbildenden Schulen. Das Statistische
Landesamt des Freistaates Sachsen hat im Auftrag des SMK
die 1. Regionalisierte Schüler- und Absolventenprognose
erstellt. Die Ergebnisse stellen eine wichtige Grundlage für
die Schulnetzplanung dar. Auf der Basis der Schulstatistik
2019/2020 und der 7. Regionalisierten Bevölkerungsvor-
ausberechnung liegen somit Prognosewerte bis zum Schul-
jahr 2035/2036 vor.
Die Zahl der Absolventen der allgemeinbildenden Schu-
len, die in der genannten Prognose schulartspezifisch für
alle Landkreise und Kreisfreien Städte berechnet werden,
stellt neben der jeweils bekannten Studierneigung und der
bisherigen Verteilung in den Voll- und Teilzeitausbildungen
an den berufsbildenden Schulen die Prognose für die ver-
schiedenen berufsbildenden Schularten dar. Die Daten wer-
den sowohl sachsenweit als auch auf Basis der Landkreise
und Kreisfreien Städte berechnet. Eine schulartspezifische
Darstellung der berufsbildenden Schulen für die einzelnen
Schulträger ist im Kapitel „Langfristige Zielplanung mit Aus-
führungsmaßnahmen“ abgebildet.
Nachfolgend werden wesentliche Ergebnisse für die be-
rufsbildenden Schulen in Sachsen dargestellt:
Nachdem die Schülerzahlen in den berufsbildenden
Schulen in der Dekade vor dem Schuljahr 2016/17 kontinu-
ierlich zurückgingen, verzeichnet sich seitdem ein Anstieg.
Der steigende Trend der Schülerzahlen in den letzten Schul-
jahren wird sich bis zum Schuljahr 2033/34 weiter fortset-
zen. Erst danach werden die Schülerzahlen voraussichtlich
leicht zurückgehen. Im Schuljahr 2035/36 werden nach der
unteren Variante (V2) knapp 11 Prozent und nach der oberen
Variante (V1) 15 Prozent mehr Schüler als im Referenzschul-
jahr 2019/20 erwartet. Das entspricht einem Plus von rund
11 000 bis 16 000 Schüler im Prognosezeitraum.
Der positive Trend setzt sich in den nächsten zehn Jah-
ren fort.
Entwicklung der Schülerzahl an berufsbildenden Schulen in Sachsen
%-Veränderung
18
16
14
12
10
8
6
4
2
0
-2
-4
2019/2020 (Ist) 2021/2022 2023/2024 2025/2026 2027/2028 2029/2030 2031/2032 2033/2034 2035/2036
Schuljahr
Schulstatistik
Sachsen insgesamt
Sachsen
Schulen in öffentlicher
Trägerschaft
Regionalisierte Schüler- und
Absolventenprognose 2020
Sachsen insgesamt V1
Sachsen insgesamt V2
Sachsen
Schulen in öffentlicher
Trägerschaft V1
Sachsen
Schulen in öffentlicher
Trägerschaft V2
Datenquelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen

17
18. Juni 2021
Nr. 6a
Ministerialblatt des SMK
Regional ist die Entwicklung der Schülerzahlen in den
berufsbildenden Schulen sehr unterschiedlich. Während in
den Kreisfreien Städten Dresden und Leipzig in beiden Va-
rianten steigende Schülerzahlen von mindestens 20 Prozent
bis zum Schuljahr 2035/36 erwartet werden, sind diese in
Chemnitz und den zehn Landkreisen weniger stark steigend.
Nach der Prognose des Statistischen Landesamtes wür-
den an den berufsbildenden Schulen im Schuljahr 2035/36
insgesamt 114 900 bzw. 119 400 Schüler unterrichtet. An den
Berufsschulen wird mit einem Anstieg von knapp 13 Prozent
(V2) bzw. fast 17 Prozent (V1) gerechnet. Damit lernen dort
im Schuljahr 2035/36 voraussichtlich 59 000 bzw. 61 000
Schüler.
An Beruflichen Gymnasien werden 1 300 bzw. 1 600
Schüler mehr als im Schuljahr 2019/20 erwartet. Das be-
deutet einen Anstieg von über 15 Prozent (V2) bzw. etwas
mehr als 18 Prozent (V1). Auch an den Berufsfachschulen
gehen die Schülerzahlen nach oben. Bei einem Anstieg um
15 (V1) bzw. 19 Prozent (V1) lernen im Schuljahr 2035/36
hier 25 500 bzw. 26 400 Schüler.
Im Bereich der Demografie besteht für eine raum- und
branchenspezifische Prognose der künftigen Berufsschü-
ler eine deutliche Unschärfe, da eine alleinige Betrachtung
der demografischen Entwicklung unter Berücksichtigung
von Übergangsquoten an weiterführende Schulen nicht
ausreicht, um künftige Bedarfe an berufsqualifizierenden
und studienqualifizierenden Schularten abzuleiten. Die für
die Berufsschulplanung relevante Alterskohorte der 15- bis
20-Jährigen lässt sich zwar relativ genau prognostizieren,
deren Wahlverhalten hinsichtlich Bildungsgang und Be-
rufsbereich, wenn denn eine Hinwendung zur Berufsschule
erfolgt, ist jedoch nur bedingt absehbar und räumlich nicht
homogen.
Die Unterschiede beschränken sich dabei nicht nur auf
die städtischen und ländlichen Räume, sondern treten auch
innerhalb dieser Raumkategorien deutlich zu Tage. Der
Rückgriff auf quantitative Erfahrungswerte, statistische Pro-
gnosen und das Fortschreiben der Schülerzahlen stellt somit
zwar ein wichtiges Instrument dar, ist aber vor allem für die
berufsqualifizierenden Schularten mit qualitativen Kennzei-
chen zu verknüpfen.
Zur Einschätzung der demografischen Situation als
auch der mittel- und langfristigen Perspektive ist gleichwohl
die Einordnung in die Langfristentwicklung des Freistaates
notwendig. Die Zahl der im Freistaat Sachsen nach 1990
Geborenen ist so gering, wie noch nie seit Bestehen der Be-
völkerungsstatistik. Auch wenn nach der 1. Regionalisierten
Schüler- und Absolventenprognose die Zahl der Berufsschü-
ler zunimmt, so wird dies nicht ausreichen, um die deutli-
che Abnahme der Altersgruppe der Erwerbsfähigen in den
nächsten Jahren auszugleichen.
Das Verhältnis von Berufseinsteigerpotenzial und den
Personen, die altersbedingt aus dem Arbeitsmarkt ausschei-
den, war bis 2010 in Sachsen in etwa ausgeglichen. Seit
2010 ist dagegen eine deutliche Lücke zwischen Berufsein-
steigern und altersbedingten Berufsaussteigern zu erken-
nen. Die Zahl der Berufseinsteiger beträgt teils nur 50 Pro-
zent der Zahl der Berufsaussteiger. Diese Kluft wird bis 2030
bestehen bleiben. Durch die Schrumpfung der erwerbsfähi-
gen Bevölkerung nimmt das Arbeitskräftepotenzial weiter ab.
Dabei wird je nach Region die erwerbsfähige Bevölkerung
unterschiedlich stark zurückgehen. Dieser demografische
Prozess kann in den Folgejahren nur durch Anpassungspro-
zesse begleitet werden. Die vorgelegte und seitens des SMK
seit 2010 regelmäßig geforderte landesweite Schulnetzpla-
nung für die berufsbildenden Schulen ist ein Baustein dazu.
Bevölkerung im Alter von 20 bis 65 Jahren im Freistaat Sachsen
Die Zahl der Berufseinsteiger kann die Zahl der Berufsaussteiger auch zukünftig nicht ersetzen.
Datenquelle:
2000 bis 2010 – Bevölkerungsfestschreibung auf Basis der Registerdaten vom 3. Oktober 1990
2011 bis 2018 – Bevölkerungsfestschreibung auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011
2019 bis 2035 – 7. Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung für den Freistaat Sachsen bis 2035
Bevölkerung im Alter von 20 und 65 Jahren im Freistaat Sachsen
Die Zahl der Berufseinsteiger kann die Zahl der Berufsaussteiger auch zukünftig nicht ersetzen.
12
22
32
42
52
62
72
2000
2005
2010
2015
2020
2025
2030
2035
0
Tausend Personen
_____
Datenquelle: 2000 bis 2010 - Bevölkerungsfortschreibung auf Basis der Registerdaten vom 3. Oktober 1990
2011 bis 2018 - Bevölkerungsfortschreibung auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011
2019 bis 2035 - 7. Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung für den Freistaat Sachsen bis 2035
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen
7. RBV, Variante 2
7. RBV, Variante 1
Bevölkerung im Alter von ...
65 Jahren
Bevölkerungs-
fortschreibung
7. RBV, Variante 2
7. RBV, Variante 1
20 Jahren
Bevölkerungs-
fortschreibung

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Ministerialblatt des SMK
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Die aktuelle demografische Situation spiegelt weiterhin
eine Bevölkerungszunahme in den großen Ballungszentren
(sei es durch Urbanisierung oder durch Suburbanisierung)
und entlang der Hauptachsen des Freistaates wider. Hier
wird auch zukünftig ein breites Angebot von Arbeitskräften
aus dem In- oder Ausland zur Verfügung stehen. Im Peri-
pherraum wird die kommenden Jahre ein Anpassungspro-
zess zu leisten sein, dessen Ziel der Erhalt der Netze der
Daseinsvorsorge sein muss. Dieser Prozess kann – wie im
Bereich der Braunkohlegebiete – nur im Zusammenwirken
von Wirtschafts-, Regional- und Bildungsplanung gesche-
hen. Diesem Ansatz werden sowohl die Landkreise und
Kreisfreien Städte durch ihre Kreisentwicklungspläne als
auch der Freistaat mit seinem Landesentwicklungsplan
gerecht, dem der vorgelegte Teilschulnetzplan als Fachpla-
nung zur Seite gestellt wird.
1.6 Sieben Leitlinien
Die Teilschulnetzplanung Berufsbildende Schulen wird
auf der einen Seite klar begrenzt durch rechtliche Vorgaben.
Auf der anderen Seite muss sie den sich zum Teil ständig
wandelnden demografischen, gesellschaftlichen und wirt-
schaftlichen Erfordernissen gerecht werden. Vor dem be-
schriebenen Hintergrund werden für den Planungsprozess
sieben Leitlinien festgelegt:
1. Die Teilschulnetzplanung Berufsbildende Schulen wirkt
auf eine landesweit ausgewogene Verteilung der Be-
ruflichen Schulzentren und Schularten zwischen städti-
schen und ländlichen Räumen hin.
2. Die Teilschulnetzplanung Berufsbildende Schulen ge-
währleistet ein zumutbar erreichbares Angebot berufli-
cher Bildung in allen Landesteilen.
3. Die Teilschulnetzplanung Berufsbildende Schulen er-
folgt im Kontext und zur Unterstützung der Regionalent-
wicklung.
4. Die Teilschulnetzplanung Berufsbildende Schulen un-
terstützt die Etablierung und in Abhängigkeit der demo-
grafischen und wirtschaftlichen Prozesse vor Ort, die
(Weiter)-Entwicklung Regionaler Kompetenzzentren.
5. Der Teilschulnetzplan Berufsbildende Schulen weist
mindestens mittelfristig tragfähige Berufliche Schulzen-
tren und Bildungsgänge aus, um für Schüler, Auszubil-
dende, Ausbildungsunternehmen, zuständige Stellen
und Interessensverbände sowie Schulträger die Ver-
lässlichkeit der Angebote zu erreichen.
6. Die Teilschulnetzplanung Berufsbildende Schulen
erarbeitet eine landesweit und zum Teil über die Lan-
desgrenzen hinausgehende aufeinander abgestimmte
Verteilung und Struktur der Ausbildungsgänge.
7. Die Teilschulnetzplanung Berufsbildende Schulen er-
folgt unter besonderer Berücksichtigung der vorhande-
nen Unterbringungsmöglichkeiten für die Berufsschüler.
1.7 Beteiligtes Verfahren
Der Entwurf des Teilschulnetzplanes für die berufsbil-
denden Schulen ist den Landkreisen und Kreisfreien Städten
sowie dem Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft
in Bezug auf die landwirtschaftlichen Fachschulen zur Ertei-
lung des Einvernehmens sowie dem Landesausschuss für
Berufsbildung zur Herstellung des Benehmens zuzuleiten.
Ebenso ist der Landeselternrat vor der Beschlussfassung
anzuhören. Die Frist der Anhörung beträgt in den Fällen des
zu erteilenden Einvernehmens und Benehmens drei Monate
nach Zugang der Entwurfsvorlage. Der Landeselternrat hat
die Möglichkeit, sich innerhalb eines Monats zu äußern.
Im Falle einer Versagung des Einvernehmens werden
die Gründe von Seiten des SMK geprüft. Sofern ein rechts-
widrig versagtes Einvernehmen vorliegt, kann dies durch
das SMK ersetzt werden. Erst danach ergeht der Teilschul-
netzplan für die berufsbildenden Schulen in Sachsen als All-
gemeinverfügung in Form eines Bescheides und einer Be-
kanntmachung im Ministerialblatt des SMK. Die Umsetzung
erfolgt mit Beginn des Schuljahres 2021/2022.
Nach § 8 SächsSchulnetzVO ist die Schulnetzplanung
spätestens nach fünf Jahren fortzuschreiben. Eine vorzei-
tige Anpassung ist vorzunehmen, soweit eine Änderung der
rechtlichen Grundlagen oder tatsächlichen Gegebenheiten
dies erfordert. In diesem Sinne wird das SMK eine Evalua-
tion des Schulnetzplans im Jahr 2025 durchführen und bei
Bedarf Anpassungen vornehmen.
1.8 Inhaltliche Hinweise
Der Teilschulnetzplan Berufsbildende Schulen ist in
sechs Kapitel gegliedert. Nach dem einleitenden Allgemei-
nen Teil folgt ein kurzer Überblick der vielfältigen sächsischen
Bildungsmöglichkeiten auf dem Weg zum Beruf. Weiterer
Bestandteil ist der Schulnetzbericht, der neben den allge-
meinen Angaben zu jedem Beruflichen Schulzentrum (BSZ)
auch Angaben zu den Standorten der genutzten Schulge-
bäude und den darin befindlichen Schularten beinhaltet. Das
Herzstück bildet nach einer Beschreibung der Grundsätze
die langfristige Zielplanung mit Ausführungsmaßnahmen
für alle BSZ. Eine zusammenfassende Darstellung bieten
der Standortplan sowie Übersichten von Bildungsgängen
und Standorten. Zur besseren Lesbarkeit des Textes und
der Übersichten wird ausschließlich die männliche Form
verwendet, was selbstverständlich die weibliche oder die
diverse Form miteinschließt.

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18. Juni 2021
Nr. 6a
Ministerialblatt des SMK
2 Berufsbildende Schulen im Freistaat Sachsen
2.1 Ein kurzer Überblick
Die Schularten der öffentlichen berufsbildenden Schu-
len sind in der Regel in den Beruflichen Schulzentren (BSZ)
unter einem Dach zusammengefasst. Der Teilschulnetzplan
sieht künftig regional über die Landkreise und Kreisfreien
Städte verteilt 60 BSZ im Freistaat Sachsen vor. Die Konzen-
tration der Schularten an zentralen Standorten ermöglicht
den Schulträgern ein angemessenes Angebot an Bildungs-
gängen, die jeweils für sich genommen aus bildungsöko-
nomischer Sicht aufgrund der geringen Schülerzahlen als
eigenständige Schulen nicht bestehen könnten. Ein effekti-
ver Lehrereinsatz sowie eine optimale Auslastung der Unter-
richtsräume, Fachkabinette und Werkstätten kann dadurch
gewährleistet werden.
Die Schulart Berufsschule bildet in der Regel das Kern-
stück eines jeden BSZ. Sie bestimmt zugleich das Profil der
jeweiligen Schule für alle hier unterrichteten Schularten. Die
Berufsschule umfasst die Bildungsgänge der Berufsvorbe-
reitung und der beruflichen Grundbildung und ist Lernort für
die schulische Ausbildung im Rahmen der dualen Berufs-
ausbildung. Entsprechend der Schulordnung Berufsschule
ist es die Aufgabe der Berufsschule, zur Entwicklung der
beruflichen Handlungskompetenz beizutragen. Dabei ver-
mittelt sie sowohl berufsbezogene als auch berufsübergrei-
fende Lerninhalte.
Im Rahmen der betrieblichen Ausbildung führt sie ge-
meinsam mit dem Ausbildungsbetrieb zu einem Berufsab-
schluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf. In der
Berufsvorbereitung sollen die Schüler zur Berufsreife und
zur Aufnahme einer späteren Berufsausbildung geführt
werden. Die Inhalte des 1. Ausbildungsjahres anerkannter
Ausbildungsberufe werden in der beruflichen Grundbildung
vermittelt. Sie richtet sich an Schüler, die über einen allge-
meinbildenden Schulabschluss verfügen, jedoch noch kei-
nen Ausbildungsvertrag haben.
Für Jugendliche und junge Erwachsene mit Migrations-
hintergrund werden Vorbereitungsklassen eingerichtet, die
auf die Aufnahme einer Berufsausbildung oder den Erwerb
eines höheren Bildungsabschlusses (z. B. am Beruflichen
Gymnasium oder der Fachoberschule) sprachlich vorbereiten.
Schüler mit Behinderungen, chronischen Krankheiten
oder sonderpädagogischem Förderbedarf werden nach
Möglichkeit in den Regelunterricht der Berufsschule oder
weiterführenden Schulen integriert. Für Schüler mit beson-
derem Förderbedarf besteht die Option in speziellen Klas-
sen unterrichtet zu werden.
Im Rahmen der beruflichen Ausbildung gibt es Bildungs-
gänge und -angebote, die auf berufliche Qualifikation und
auf den Erwerb der Fach- bzw. der allgemeinen Hochschul-
reife vorbereiten. Mit der Dualen Berufsausbildung mit Abi-
tur Sachsen (DuBAS) werden in vier Jahren die praktische
Ausbildung im Ausbildungsbetrieb und der schulische Teil
am Beruflichen Gymnasium und an der Berufsschule kom-
biniert.
Von den rund 69 500 Schülern, die im Schul-
jahr 2019/2020 ein Berufliches Schulzentrum in Sachsen
besucht haben, entfielen etwa 77 Prozent auf die Schulart
Berufsschule. 72 Prozent absolvierten dabei eine duale Aus-
bildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf.
Die Ausbildungsberufe der dualen Ausbildung sind im
Freistaat Sachsen 14 verschiedenen Berufsbereichen zu-
geordnet. Darüber hinaus gibt es Ausbildungsberufe, die
aufgrund ihrer inhaltlichen Ausrichtung in Berufsgruppen zu-
sammengefasst werden sowie sogenannte Einzelberufe, die
keinem der Berufsbereiche zugeordnet sind. Im Folgenden
sind die Berufsbereiche und -gruppen benannt:
1. Berufsbereich Bautechnik
2. Berufsbereich Chemie, Physik und Biologie
3. Berufsbereich Druck- und Medientechnik
4. Berufsbereich Elektrotechnik
5. Berufsbereich Ernährung, Hauswirtschaft und hauswirt-
schaftliche Dienstleistung
6. Berufsbereich Fahrzeugtechnik
7. Berufsbereich Farbtechnik und Raumgestaltung
8. Berufsbereich Holztechnik
9. Berufsbereich Informationstechnik
10. Berufsbereich Körperpflege
11. Berufsbereich Metalltechnik
12. Berufsbereich Produktion und Dienstleistung in Umwelt
und Landwirtschaft
13. Berufsbereich Textiltechnik und Bekleidung
14. Berufsbereich Wirtschaft und Verwaltung
15. Berufsgruppe Berufe der Kunst- und Mineralgestaltung
16. Berufsgruppe Berufe des Musikinstrumentenbaus
17. Berufsgruppe medizinische und nichtmedizinische Ge-
sundheitsberufe
18. Berufsgruppe Verkehrs- und Logistikberufe
19. Nicht zugeordnete Einzelberufe
Neben Ausbildungsberufen, die durch die Wahl be-
stimmter Fachrichtungen oder Schwerpunktsetzungen eine
Spezialisierung ermöglichen, gibt es Ausbildungsberufe
ohne Fachrichtungen und Schwerpunkte, die sogenannten
Monoberufe. Als Splitterberufe werden Ausbildungsberufe
bezeichnet, die nur eine sehr geringe Anzahl an Auszubil-
denden verzeichnen. Diese werden aus bildungsökonomi-
schen Gründen in länderübergreifenden Fachklassen in
Sachsen oder in einem bzw. mehreren anderen Bundeslän-
dern unterrichtet.
Je nach Ausbildungsberuf dauert die Ausbildung 2 bis
3,5 Jahre. In einigen Berufsbereichen ist eine gemeinsame
Beschulung der Auszubildenden verschiedener Ausbil-
dungsberufe möglich. Dadurch kann zumindest im 1. Aus-
bildungsjahr eine wohnortnahe Beschulung gewährleistet
werden. Ab dem 2. Ausbildungsjahr erfolgt der Unterricht in
Fachklassen. Unter bestimmten Voraussetzungen ist in aus-
gewählten Ausbildungsberufen eine gemeinsame Beschu-
lung auch im 2. Ausbildungsjahr möglich. Eine Übersicht der
Ausbildungsberufe, die im 1. und 2. Ausbildungsjahr gemein-
sam beschult werden können, befindet sich im Anhang.
Entsprechend der regionalen Verteilung ergibt sich fol-
gende Einteilung der Fachklassen:
Regionale Fachklassen beziehen sich auf das Gebiet
eines oder mehrerer Landkreise oder einer oder mehrerer
Kreisfreien Städte sowie jeweils Teile davon als Einzugs-
bereich. Landesfachklassen umfassen als Einzugsbereich
den gesamten Freistaat Sachsen. Länderübergreifende
Fachklassen besitzen einen Einzugsbereich, der aufgrund
gemeinsamer Vereinbarungen zwischen den Bundesländern
über das Gebiet Sachsens hinausgeht.

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Ministerialblatt des SMK
Nr. 6a
18. Juni 2021
Die Einzugsbereiche und Fachklassenstandorte wurden
durch die oberste Schulaufsichtsbehörde bislang jährlich in
einer Fachklassenliste festgeschrieben. Durch die Teilschul-
netzplanung entfällt dies künftig. Um sowohl der Dynamik,
der die Berufsausbildung unterliegt, als auch den Verände-
rungen in der Phase des Übergangs Rechnung zu tragen,
wird es jährlich eine Begleitliste zum Teilschulnetzplan Be-
rufsbildende Schulen geben.
Neben den Ausbildungsberufen, die im Freistaat Sach-
sen oder in länderübergreifenden Fachklassen in anderen
Bundesländern bis zum Abschluss geführt werden, gibt es
auch Berufe, die nur im 1. Ausbildungsjahr in Sachsen be-
schult werden und deren Ausbildung danach in einem ande-
ren Bundesland weitergeführt wird. Die länderübergreifende
Beschulung basiert je nach Beruf entweder auf bilateralen
Vereinbarungen zwischen den Bundesländern oder auf
Festlegungen der Kultusministerkonferenz.
2.2 Berufliche Bildung in Sachsen – Möglichkeiten auf einen Blick
8
|
Berufliche Bildung in Sachsen
Möglichkeiten auf einen Blick
Bildungsziel
Schulart/Dauer
Voraussetzungen
erreichbare Abschlüsse
Fortsetzung des Bildungsweges
Berufsaus-
bildungs-
vorbereitung
Berufsschule/
1-jährig
Erfüllung der Vollzeitschulpflicht
Hauptschulabschluss
berufliche Ausbildung
Berufliche
Grundbildung
Berufsschule/
1-jährig
Erfüllung der Vollzeitschulpflicht
berufliche Ausbildung
Berufliche
Ausbildung
Berufsschule
2- bis 3,5-jährig
Erfüllung der Vollzeitschulpflicht,
Ausbildungsvertrag
Berufsabschluss, mittlerer
Schulabschluss
berufliche Weiterbildung,
Fachoberschule (1-jährig),
Berufsfachschule
Berufliches Gymnasium
2- oder 3-jährig
in der Regel Realschulabschluss,
zum Teil auch Hauptschulab-
schluss
Berufsabschluss, mittlerer
Schulabschluss
Studien-
qualifizierung
Fachoberschule/
2-jährig
Realschulabschluss
Fachhochschulreife
berufliche Ausbildung,
Studium an einer Berufsakademie,
Fachhochschulstudium
Fachoberschule/
1-jährig
Realschulabschluss und
Berufsabschluss
berufliche Weiterbildung,
Fachhochschulstudium
Berufliches
Gymnasium/
3-jährig
Realschulabschluss mit besonde-
rem Notendurchschnitt,
Nichtvollendung des 18. bzw. bei
Berufsabschluss des 21. Lebens-
jahres
allgemeine
Hochschulreife (Abitur)
berufliche Ausbildung,
berufliche Weiterbildung,
Hochschulstudium
Doppel-
qualifizierung
Fachoberschule
und Berufs-
schule/4- bis
4,5-jährig
Realschulabschluss, Fachhoch-
schulreife, Ausbildungsvertrag
über verkürzte duale Ausbildung
Fachhochschulreife
und Berufsabschluss
berufliche Weiterbildung,
Fachhochschulstudium
Berufliches
Gymnasium und
Berufsschule/
4- bis 4,5-jährig
Realschulabschluss mit besonde-
rem Notendurchschnitt,
Nichtvollendung des 18. bzw. bei
Berufsabschluss des 21. Lebens-
jahres, Ausbildungsvertrag
allgemeine Hochschulreife
(Abitur) und Berufsab-
schluss
berufliche Weiterbildung,
Hochschulstudium
Fachschule
mit Zusatzaus-
bildung und
-prüfung
Erwerb der
»Fachhochschul-
reife«/2- oder
3-jährig
Realschulabschluss in Ver-
bindung mit einer abgeschlosse-
nen Berufsausbildung und
in der Regel Berufstätigkeit
Fachschulabschluss mit
Fachhochschulreife
Fachhochschulstudium
Berufliche
Weiterbildung
Fachschule/
2- bis 3-jährig
abgeschlossene Berufsausbildung
und in der Regel einer Berufs-
tätigkeit
Fachschulabschluss
Hochschulstudium

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18. Juni 2021
Nr. 6a
Ministerialblatt des SMK
3 Schulnetzbericht
Berufliche Schulzentren im Freistaat Sachsen
3.1 Einleitung
Der Schulnetzbericht ist ein Bestandteil des Teilschul-
netzplanes für die berufsbildenden Schulen im Freistaat
Sachsen. Der Bericht beinhaltet neben den allgemeinen
Angaben zu jedem Beruflichen Schulzentrum (BSZ) auch
Angaben zu den Standorten der genutzten Schulgebäude
und den darin befindlichen Schularten.
Als rechtliche Grundlage dient die Verordnung des
Sächsischen Staatsministeriums für Kultus (SMK) über die
Schulnetzplanung im Freistaat Sachsen Sächsische Schul-
netzplanungsverordnung (SächsSchulnetzVO) vom 10. Juli
2017 (SächsGVBl. S. 395). Es sollen die vorhandenen öf-
fentlichen Schulen einschließlich der Schulen in freier Trä-
gerschaft dargestellt werden.
Gemäß der gesetzlichen Regelung werden folgende
Mindestangaben der öffentlichen berufsbildenden Schulen
im Schulnetzbericht aufgeführt:
– allgemeine Angaben zum BSZ und zu bestehenden
Schulteilen
Darstellung der Schularten und Bildungsangebote
Angaben zu Unterbringungsmöglichkeiten
bestehende Formen kommunaler Zusammenarbeit.
Bei der Darstellung des Bildungsangebotes am jeweili-
gen BSZ ist zu beachten, dass neben den Bildungsgängen
die Schülerzahlen der letzten vier aufeinanderfolgenden
Schuljahre dargestellt werden. Die Schülerzahlen beziehen
sich auf das entsprechende Schuljahr und umfassen jeweils
die Schülerzahlen des gesamten Ausbildungszeitraumes
eines Bildungsganges. Ausgangspunkt für den Entwurf bil-
det die Rückschau auf die letzten zehn Schuljahre. Zudem
wird die aktuelle Schülerzahlenprognose bis 2035 des Sta-
tistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen zugrunde
gelegt.
Alle BSZ wurden 2016/2017 durch Vertreter des SMK,
des Landesamtes für Schule und Bildung sowie der Schul-
träger bei Vor-Ort-Terminen besucht, Daten zu den sächli-
chen und personellen Gegebenheiten, zu Besonderheiten
der BSZ, zu Schülerströmen etc. erhoben und Entwicklungs-
potenziale mit den Schulleitungen besprochen. Auf dieser
Grundlage wurde die Gebäudeanalyse aller BSZ und deren
Schulteile erstellt. Die Daten wurden in 2020 durch die Land-
kreise und Kreisfreien Städte aktualisiert. Alle Angaben be-
ziehen sich damit auf das Schuljahr 2019/2020.
Die Gebäudeanalyse für das Schuljahr 2019/2020 führt
die BSZ in Sachsen tabellarisch auf. Sie zeigt den bautechni-
schen Zustand und die räumliche Auslastung der Standorte
sowie deren Schulteile. Die aktuelle Fassung der Gebäude-
analysen liegt dem SMK vor und wurde im Schulnetzbericht
berücksichtigt, ist jedoch nicht Bestandteil der Ausreichung.
Die Formen der Kommunalen Zusammenarbeit wurden
aktualisiert und sind Bestandteil des Schulnetzberichtes.
Die Kooperationsverbünde sind laut SächsSchulnetzVO
ebenfalls im Schulnetzbericht zu beachten. Für die Meldung
der Kooperationsverbünde durch die Schulnetzplanungsträ-
ger ist gemäß § 64 Absatz 9 SächsSchulG jedoch eine Frist
bis zum 31. Juli 2021 vorgesehen. Daher sind die Koope-
rationsverbünde nicht in den Schulnetzbericht eingepflegt,
sondern können erst mit Ablauf der Frist zugeordnet werden.
Gemäß § 4 Absatz 4 SächsSchulnetzVO haben die
Schulen in freier Trägerschaft die genannten Mindestanfor-
derungen dem Träger der Schulnetzplanung zu übermitteln.
Die aktuellen Angaben der berufsbildenden Schulen in freier
Trägerschaft liegen dem SMK vor, werden im Schulnetzbe-
richt jedoch nicht aufgeführt.

image
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Ministerialblatt des SMK
Nr. 6a
18. Juni 2021
Die folgende Karte zeigt das bisherige Netz der BSZ im Freistaat Sachsen

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Nr. 6a
Ministerialblatt des SMK
Landkreis Bautzen
Schulnetzbericht
3.2 Einzelbetrachtung nach Schulträger
3.2.1 Landkreis Bautzen
Die folgenden BSZ befinden sich in Trägerschaft des Landkreises Bautzen:
BSZ Bautzen
BSZ „Konrad Zuse“ Hoyerswerda
BSZ Kamenz
BSZ Radeberg

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Nr. 6a
18. Juni 2021
Berufliches Schulzentrum Bautzen
Zentralörtliche Funktion:
oberzentraler Städteverbund
Standorte der genutzten Schulgebäude:
Stammschule – BZ
Straße:
Schilleranlagen 1
PLZ, Ort:
02625 Bautzen
Telefon:
03591 6702-0
Telefax (optional):
03591 6702-228
Homepage:
www.bszbautzen.de
E-Mail:
post@bszbautzen.de
Schulteil 1 – BZ-BE
Straße:
Erich-Pfaff-Straße 1
PLZ, Ort:
02625 Bautzen
Schulteil 2 – Königswartha (Fischereischule)
Straße:
Gutsstraße 1
PLZ, Ort:
02699 Königswartha
Unterbringungsmöglichkeiten:
Wohnheim, Albert-Schweizer-Straße 1a, 02625 Bautzen
Wohnheim Fischereischule, 02699 Königswartha
Bestehende Formen kommunaler Zusammenarbeit:
Berufsakademie Sachsen – BA Bautzen
ATN Hölzel Oppach
Bildungsangebot im Schuljahr 2019/2020:
Schulart Zeit-
form
Ausbildungsberuf/Fachrichtung/Schwerpunkt
SZ
2019/20
SZ
2018/19
SZ
2017/18
SZ
2016/17
BS
t
Fischwirt
37
35
40
41
BS
t
1. Ausbj. Bäckerhandwerk
2
0
2
0
BS
t
Bäcker
39
45
35
32
BS
t
Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk SP Bäckerei
21
28
30
22
BS
t
Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk SP Konditorei
0
0
0
0
BS
t
1. Ausbj. Fleischerhandwerk
0
9
6
0
BS
t
Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk SP Fleischerei
13
29
28
19
BS
t
Fachkraft für Speiseeis (bis 2. Ausbj.)
0
0
0
1
BS
t
Koch
55
47
46
40
BS
t
Gemeinsame Beschulung Gastgewerbe
46
45
29
33
BS
t
Friseur
57
54
56
65
BS
t
1. Ausbj. Berufsbereich Metalltechnik
2
4
26
27
BS
t
Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik
100
94
80
68
BS
t
Fachkraft für Metalltechnik (2-jährig), FR Konstruktionstechnik
2
8
10
4
BS
t
Maschinen- und Anlagenführer SP Metalltechnik/Kunststoff-
technik
8
3
9
12
BS
t
Metallbauer FR Konstruktionstechnik
66
54
63
53
BS
t
Werkzeugmechaniker
53
54
58
68
BS
t
Werkzeugmechaniker mit Erwerb der allgemeinen HS-reife
(DuBAS)
9
10
9
6
BS
t
Industriemechaniker
8
11
BS
t
Industriemechaniker mit Erwerb der allgemeinen HS-reife
(DuBAS)
12
12
11
9
BS
t
Zerspanungsmechaniker
10
9
BS
t
Zerspanungsmechaniker mit Erwerb der allgemeinen HS-reife
(DuBAS)
5
5
6
9
BS
t
Bankkaufmann
54
48
45
52
BS
t
Kaufmann für Büromanagement ohne Ausbildungsbereiche und
mit Ausbildungsbereiche öffentlicher Dienst
56
54
63
59
BS
t
Kaufmann im Einzelhandel 1. und 2. Ausbj.
38
42
44
38

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Nr. 6a
Ministerialblatt des SMK
Schulart Zeit-
form
Ausbildungsberuf/Fachrichtung/Schwerpunkt
SZ
2019/20
SZ
2018/19
SZ
2017/18
SZ
2016/17
BS
t
Verkäufer (2-jährig)
93
81
65
75
BS
t
Kaufmann im Einzelhandel 3. Ausbj.
31
28
27
30
BS
t
1. Ausbj. Berufsbereich Elektrotechnik
16
15
11
5
BS
t
Elektroniker FR Energie- und Gebäudetechnik
155
152
150
130
BS
t
Schulpflichterfüller ohne Ausbildungsvertrag
9
0
0
0
BS/EQ
t
Einstiegsqualifizierung
6
BS/BvB
t
BvB
17
BS/BVJ
v
ET; MT
15
14
0
0
BS/BVJ
v
EGH; Körperpflege
4
BS/BVJ
v
EGH; TT
6
BS/BGJ
v
MT
12
10
0
0
BS-F/BS
t
Fachpraktiker für Elektroniker
FR Energie und Gebäudetechnik (nach § 42m HwO)
0
0
0
1
BS-F/BS
t
Fachpraktiker für Industrieelektrik (nach § 66 BBiG)
0
0
0
2
BS-F/BVJ
v
EGH; Körperpflege
11
BS-F/BVJ
v
EGH; TT
5
BFS
v
Staatlich geprüfter Sozialassistent (2-jährig)
54
50
53
50
FS
v
Staatlich anerkannter Erzieher
107
91
176
148
FS
t
Staatlich anerkannter Erzieher
99
92
FS
v
Staatlich geprüfter Betriebswirt für Betriebswirtschaft
0
0
0
10
FS
t
Staatlich geprüfter Techniker für Elektrotechnik SP Energie- und
Automatisierungstechnik*
15
17
26
28
FS
v
Staatlich geprüfter Techniker für Maschinentechnik
36
32
125
170
FS
t
Staatlich geprüfter Techniker für Maschinentechnik
77
80
FS
v
Staatlich geprüfter Techniker für Mechatronik
0
11
12
0
FS
t
Staatlich geprüfter Techniker für Mechatronik
FOS
v
Gesundheit und Soziales (2-jährig)
46
40
41
44
FOS
v
Technik (2-jährig)
45
42
45
36
FOS 12L
v
Technik (1-jährig)
2
7
0
2
BGY
v
Technikwissenschaft
71
62
70
61
BGY
v
Technikwissenschaft (DuBAS, 1. AJ)
0
0
BGY
v
Wirtschaftswissenschaft
129
123
125
133

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Ministerialblatt des SMK
Nr. 6a
18. Juni 2021
Berufliches Schulzentrum „Konrad Zuse“ Hoyerswerda
Zentralörtliche Funktion:
oberzentraler Städteverbund
Standorte der genutzten Schulgebäude:
Stammschule – HY
Straße:
Käthe-Kollwitz-Straße 5
PLZ, Ort:
02977 Hoyerswerda
Telefon:
03571 48710
Telefax (optional):
03571 487130
Homepage:
www.bsz-konrad-zuse.de
E-Mail:
schulleitung@bsz-konrad-zuse.de
Unterbringungsmöglichkeiten:
Jugendwohnheim der Euro-Schule, 02977 Hoyerswerda
Bestehende Formen kommunaler Zusammenarbeit:
Seenlandklinikum
AWO
Bildungsangebot im Schuljahr 2019/2020:
Schulart Zeit-
form
Ausbildungsberuf/Fachrichtung/Schwerpunkt
SZ
2019/20
SZ
2018/19
SZ
2017/18
SZ
2016/17
BS
t
Kaufmann im Einzelhandel
(1. und 2. Ausbj.)
25
19
21
37
BS
t
Verkäufer (2-jährig)
38
29
40
34
BS
t
Kaufmann im Einzelhandel (3. Ausbj.)
14
16
12
0
BS
t
Fachkraft für Lagerlogistik
74
62
59
59
BS
t
Fachlagerist (24 Monate)
37
42
24
29
BS
t
Industriekaufmann
63
56
57
58
BS-F/BS
t
Fachpraktiker Küche (nach § 66 BBiG)
3
6
7
6
BS-F/BS
t
Fachpraktiker Hauswirtschaft
(nach § 66 BBiG)
12
11
13
16
BS-F/BS
t
Fachlagerist (gestreckt auf 3 Jahre)
20
16
21
17
BS-F/BS
t
Verkäufer (gestreckt auf 3 Jahre)
20
21
23
22
BS-F/BvB
t
BvB-rehaspezifisch
4
12
0
0
BS
t
Schulpflichterfüller ohne Ausbildungsvertrag
1
3
0
0
BS/BGJ
v
EGH
14
22
0
0
BS/gBVJ
v
EGH; Gesundheit (gestrecktes BVJ)
25
24
0
0
BS/gBVJ
v
Prod.u.DL UW u. LW (gestrecktes BVJ)
0
11
0
0
BS/gBVJ
v
MT; HT (gestrecktes BVJ)
12
15
0
0
BS/BVJ
v
EGH; Prod.u.DL UW u.LW
0
15
0
0
BS/BVJ
v
MT; HT
0
16
0
0
BS/BVJ
v
Prod.u.DL UW u. LW; HT
16
0
0
0
BS/VKA
v
Vorbereitungsklassen mit berufspraktischen Aspekten
6
6
0
0
BFS
v
Pflegefachmann
54
40
48
45
BFS
t
Staatlich geprüfter Krankenpflegehelfer (Aufnahme erfolgt nur
jedes 2. Jahr)
39
26
16
13
BFS
v
Staatlich geprüfter Sozialassistent
89
92
81
84
FS
v
Staatlich anerkannter Erzieher
95
89
90
114
FOS
v
Gesundheit und Soziales (2-jährig)
37
29
37
42
FOS
v
Wirtschaft und Verwaltung (2-jährig)
41
34
44
41
BGy
v
Gesundheit und Sozialwesen
63
87
92
90
BGy
v
Wirtschaftswissenschaft
61
61
65
58

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18. Juni 2021
Nr. 6a
Ministerialblatt des SMK
Berufliches Schulzentrum Kamenz
Zentralörtliche Funktion:
Mittelzentrum
Standorte der genutzten Schulgebäude:
Stammschule – KM
Straße:
Hohe Straße 4
PLZ, Ort:
01917 Kamenz
Telefon:
03578 374411
03578 374412
Telefax (optional):
03578 374450
Homepage:
www.bsz-kamenz.de
E-Mail:
info@bsz-kamenz.de
Schulteil 1 – Jahnstr.
Straße:
Jahnstraße 11
PLZ, Ort:
01917Kamenz
Schulteil 2 – Demitz-Thumitz
Straße:
August-Bebel-Straße 17
PLZ, Ort:
01877 Demitz-Thumitz
Unterbringungsmöglichkeiten:
Wohnheim des BSZ Kamenz, 01917 Kamenz
Bildungsangebot im Schuljahr 2019/2020:
Schulart Zeit-
form
Ausbildungsberuf/Fachrichtung/Schwerpunkt
SZ
2019/20
SZ
2018/19
SZ
2017/18
SZ
2016/17
BS
t
Holzmechaniker,
FR Herstellen von Bauelementen, Holz- packmitteln und Rahmen
FR Herstellen von Möbeln und Innen- ausbauteilen
FR Montieren von Innenausbauten und Bauelementen
34
35
37
35
BS
t
Tischler
71
64
58
62
BS
t
Kaufmann für Büromanagement, ohne Ausbildungsbereiche und
mit Ausbildungsbereich öffentl. Dienst
47
52
48
52
BS
t
1. Ausbj. Berufsbereich Farbtechnik und Raumgestaltung
0
0
0
0
BS
t
Bauten- und Objektbeschichter (2-jährig)
10
6
5
6
BS
t
Maler und Lackierer
FR Bauten- und Korrosionsschutz (nur 1. + 2. AJ)
FR Gestaltung und Instandhaltung
FR Kirchenmalerei und Denkmalpflege (nur 1. + 2. AJ)
FR Ausbautechnik und Oberflächengestaltung
FR Energieeffizienz- und Gestaltungstechnik
54
55
54
47
BS
t
Steinmetz und Steinbildhauer
109
103
107
108
BS-F/BS
t
Fachpraktiker für Tischler (nach § 42m HwO)
16
15
12
12
BS-F/BS
t
Bauten- und Objektbeschichter (gestreckt auf 3 Jahre)
BS/BvB
t
BvB
13
15
0
0
BS/BVJ
v
HT; Gesundheit
0
14
0
0
BS/BVJ
v
HT; FT/RG
14
0
0
0
BS/BGJ
v
HT
19
22
0
0
BS/BGJ
v
FT/RG
13
13
0
0
BS-F/BvB
t
BvB-rehaspezifisch
5
9
0
0
BS-F/kBVJ
v
HT; FT/RG
7
8
0
0
BS/VKA
v
Vorbereitungsklassen mit berufspraktischen Aspekten
13
8
0
0
BFS
v
Staatlich geprüfter Krankenpflegehelfer
34
29
32
30
BFS
v
Pflegefachmann
11
0
0
0
FS
Staatlich geprüfter Techniker für Holztechnik
0
0
0
8
FOS
t
Wirtschaft und Verwaltung (2-jährig)
48
51
46
48
FOS
v
Gestaltung (2-jährig)
35
36
41
37

28
Ministerialblatt des SMK
Nr. 6a
18. Juni 2021
Schulart Zeit-
form
Ausbildungsberuf/Fachrichtung/Schwerpunkt
SZ
2019/20
SZ
2018/19
SZ
2017/18
SZ
2016/17
BGY
v
Gesundheit und Sozialwesen
110
64
33
0
BGY
v
Informations- und Kommunikationstechnologie
43
46
50
52
BGY
v
Wirtschaftswissenschaft
76
85
95
115
*
Der Schulteil Demitz-Thumitz ist erst ab dem Schuljahr 2019/20 dem BSZ Kamenz zugeordnet und bis zum Ende des
Schuljahres 2018/19 als Schulteil des BSZ Bautzen geführt. Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind die Schülerzahlen
für die an diesem Standort geführten Bildungsgänge an dieser Stelle erfasst.

29
18. Juni 2021
Nr. 6a
Ministerialblatt des SMK
Berufliches Schulzentrum Radeberg
Zentralörtliche Funktion:
Mittelzentrum
Standorte der genutzten Schulgebäude:
Stammschule – RB
Straße:
Robert-Blum-Weg 5
PLZ, Ort:
01454 Radeberg
Telefon:
+49 3528 4835-0
Telefax (optional):
+49 3528 4835-25
Homepage:
https://www.bsz-radeberg.de/
E-Mail:
info@bsz-radeberg.de
Unterbringungsmöglichkeiten:
Wohnheim des BSZ Radeberg
Bildungsangebot im Schuljahr 2019/2020:
Schulart Zeit-
form
Ausbildungsberuf/Fachrichtung/Schwerpunkt
SZ
2019/20
SZ
2018/19
SZ
2017/18
SZ
2016/17
BS
t
1. Ausbj. Berufsbereich Fahrzeugtechnik
15
10
12
12
BS
t
Kraftfahrzeugmechatroniker SP Nutzfahrzeugtechnik
46
40
33
32
BS
t
Kraftfahrzeugmechatroniker SP Personenkraftwagentechnik
163
158
142
125
BS
t
1. Ausbj. Berufsbereich Metalltechnik
6
9
14
11
BS
t
Fachkraft für Metalltechnik (2-jährig), FR Konstruktionstechnik
3
2
4
2
BS
t
Fachkraft für Metalltechnik, 2-jährig FR Zerspanungstechnik
6
4
2
1
BS
t
Konstruktionsmechaniker
51
49
52
61
BS
t
Maschinen- und Anlagenführer (2-jährig),
SP Metalltechnik/ Kunststofftechnik
33
41
33
31
BS
t
Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik
157
177
212
239
BS
t
Zerspanungsmechaniker
142
160
179
197
BS
t
Informationselektroniker
(neuer Beruf: aus Elektroniker FR I- u. TK-technik und
I
n
f
o
r
ma
t
i
o
n
s
e
l
ek
t
r
o
n
i
ke
r)
53
59
82
82
BS
t
1. Ausbj. Berufsbereich Elektrotechnik
7
2
0
5
BS
t
Schulpflichterfüller ohne Ausbildungsvertrag (12 Monate)
0
2
0
0
BS/VKA
v
Vorbereitungsklassen
0
3
0
0
BS/BVJ
v
Metalltechnik/Elektrotechnik
9
7
0
0
BS/BGJ
v
Fahrzeugtechnik
12
10
0
0
FS
v
Staatlich geprüfter Techniker für Kunststofftechnik
6
13
8
7
FS
v
Staatlich geprüfter Techniker für Maschinentechnik
17
15
19
22

30
Ministerialblatt des SMK
Nr. 6a
18. Juni 2021
Landkreis Erzgebirgskreis
Schulnetzbericht
3.2.2
Landkreis Erzgebirgskreis
Die folgenden BSZ befinden sich in Trägerschaft des Erzgebirgskreises:
BSZ für Ernährung, Technik und Wirtschaft des Erzgebirgskreises
BSZ für Gesundheit, Technik und Wirtschaft des Erzgebirgskreises „Erdmann Kircheis“
BSZ für Ernährung, Sozialwesen und Wirtschaft des Erzgebirgskreises Schneeberg/Schwarzenberg

31
18. Juni 2021
Nr. 6a
Ministerialblatt des SMK
Berufliches Schulzentrum für Ernährung, Technik und Wirtschaft des Erzgebirgskreises
Zentralörtliche Funktion:
Mittelzentrum
Standorte der genutzten Schulgebäude:
Stammschule – ERZ 1
Straße:
Bärensteiner Straße 2
PLZ, Ort:
09456 Annaberg-Buchholz
Telefon:
03733 4262 00
Telefax (optional):
03733 4262 16
Homepage:
bsz1-erzgebirgskreis.de
E-Mail:
sekretariat@bsz-annaberg.de
Schulteil 1 – Zschopau
Straße:
Johann-Gottlob-Pfaff-Straße 1
PLZ, Ort:
09405 Zschopau
Telefax (optional):
03725 860
Homepage:
03725 86120
E-Mail:
schulleitung@bsz-zschopau.de
Schulteil 2 – Seiffen
Straße:
Hauptstraße 112
PLZ, Ort:
09548 Kurort Seiffen
Telefax (optional):
037362 8355
Homepage:
037362 76350
E-Mail:
schulleitung@bsz-zschopau.de
Unterbringungsmöglichkeiten:
„Azubi WG“ in Zschopau
Bildungsangebot im Schuljahr 2019/2020:
Schulart Zeit-
form
Ausbildungsberuf/Fachrichtung/Schwerpunkt
SZ
2019/20
SZ
2018/19
SZ
2017/18
SZ
2016/17
BS
t
1. Ausbj. Bäckerhandwerk
8
9
11
10
BS
t
Bäcker
35
35
24
28
BS
t
Gemeinsame Beschulung Gastgewerbe
0
0
31
31
BS
t
Fachkraft im Gastgewerbe (2-jährig)
1
1
2
2
BS
t
Hotelfachmann bis 2. Ausbj.
17
20
0
0
BS
t
Restaurantfachmann bis 2. Ausbj.
5
4
0
0
BS
t
Koch
45
39
39
47
BS
t
Kraftfahrzeugmechatroniker
SP Nutzfahrzeugtechnik
11
14
18
12
BS
t
Kraftfahrzeugmechatroniker
SP Personenkraftwagentechnik
99
106
103
86
BS
t
1. Ausbj. Berufsbereich Fahrzeugtechnik
6
8
8
7
BS
t
Fachkraft für Metalltechnik
FR Zerspanungstechnik
7
4
4
9
BS
t
Zerspanungsmechaniker
86
88
79
72
BS
t
1. Ausbj. Berufsbereich Metalltechnik
33
27
35
29
BS
t
Holzmechaniker,
FR Herstellen von Bauelementen, Holz- packmitteln und Rahmen
FR Herstellen von Möbeln und Innen- ausbauteilen
FR Montieren von Innenausbauten und Bauelementen
14
16
16
9
BS
t
Tischler
50
49
45
45
BS
t
Drechsler
5
2
7
7
BS
t
Holzspielzeugmacher
35
29
33
30
BS
t
Kaufmann im Einzelhandel
47
48
57
66
BS
t
Verkäufer (2-jährig)
39
50
49
48

32
Ministerialblatt des SMK
Nr. 6a
18. Juni 2021
Schulart Zeit-
form
Ausbildungsberuf/Fachrichtung/Schwerpunkt
SZ
2019/20
SZ
2018/19
SZ
2017/18
SZ
2016/17
BS
t
Kaufmann für Büromanagement, ohne Ausbildungsbereiche und
mit Ausbildungsbereich öffentl. Dienst
17
23
26
29
BS
t
1. Ausbj. Berufsbereich Elektrotechnik
6
5
5
3
BS
t
Elektroniker FR Energie- und Gebäudetechnik
75
71
93
96
BS
t
Schulpflichterfüller ohne Ausbildungsvertrag
4
15
0
0
BS/BVJ
v
EGH; WuV
12
12
0
0
BS/EQ
t
Einstiegsqualifizierung
8
5
0
0
BS/VKA
v
Vorbereitungsklassen
9
10
0
0
BS-F/BS
t
Fachpraktiker für Küche (nach § 66 BBiG)
9
11
7
2
BS-F/BS
t
Fachpraktiker Hauswirtschaft (nach § 66 BBiG)
0
0
0
2
BS-F/BS
t
Fachpraktiker für Industriemechanik (3,5 Jahre nach § 66 BBiG)
0
0
0
0
BS-F/BS
t
Metallbearbeiter (nach § 66 BBiG)
0
0
0
0
BS-F/BS
t
Fachpraktiker für Metalltechnik (2-jährig),
FR Konstruktionstechnik
FR Montagetechnik
FR Zerspanungstechnik (nach § 66 BBiG)
0
0
0
0
BS-F/BS
t
Fachpraktiker für Metallbauer
FR Konstruktionstechnik (nach § 42m HwO)
0
0
0
0
BS-F/BS
t
Fachpraktiker im Metallbauer-Handwerk FR Konstruktionstech-
nik (nach § 42m HwO)
0
0
0
0
BS-F/BS
t
Fachpraktiker für Zerspanungsmechanik
(3,5 Jahre nach § 66 BBIG bzw. § 48m HwO)
0
0
0
0
BS-F/BS
t
Fachpraktiker im Tischler-Handwerk (nach § 42m HwO)
0
1
1
1
BS-F/BS
t
Fachpraktiker für Holzverarbeitung
(nach § 66 BBiG bzw. § 42 m HwO)
0
0
2
2
BS-F/BS
t
BT; MT
10
12
0
0
BS-F/BVJ
v
TT; EGH
7
12
0
0
FOS
v
Technik (2-jährig)
29
17
21
31
FOS
v
Wirtschaft und Verwaltung (2-jährig)
28
35
34
38
BGy
v
Wirtschaftswissenschaft
133
123
143
149

33
18. Juni 2021
Nr. 6a
Ministerialblatt des SMK
Berufliches Schulzentrum für Gesundheit, Technik und Wirtschaft des Erzgebirgskreises „Erdmann Kircheis“
Zentralörtliche Funktion:
Oelsnitz/Vogtland-Mittelzentrum
Aue-Bad Schlema-Städteverbund „Silberberg“
Standorte der genutzten Schulgebäude:
Stammschule – ERZ 2
Straße:
Badstraße 4
PLZ, Ort:
09376 Oelsnitz/Erzgebirge
Telefon:
037298 336-0
Telefax (optional):
037298 336-18
Homepage:
bsz-erzgebirgskreis.de
E-Mail:
sekretariat@bsz-oelsnitz.de
Schulteil 1 – Aue-Bad Schlema
Straße:
Rudolf-Breitscheid-Straße 27
PLZ, Ort:
08280 Aue-Bad Schlema
Telefax (optional):
03771 597-0
Homepage:
03771 597-111
E-Mail:
verwaltung@bszt-aue.de
Unterbringungsmöglichkeiten:
Am Standort Oelsnitz: Badstraße 4, 09376 Oelsnitz
Am Standort Aue-Bad Schlema: Seminarstraße 47, 08289 Schneeberg
Bildungsangebot im Schuljahr 2019/2020:
Schulart Zeit-
form
Ausbildungsberuf/Fachrichtung/Schwerpunkt
SZ
2019/20
SZ
2018/19
SZ
2017/18
SZ
2016/17
BS
t
1. Ausbj. Berufsbereich Fahrzeugtechnik
5
5
5
4
BS
t
Kraftfahrzeugmechatroniker
SP Nutzfahrzeugtechnik bis 2. Ausbj.
10
10
14
15
BS
t
Kraftfahrzeugmechatroniker
SP Personenkraftwagentechnik
128
119
107
89
BS
t
1. Ausbj. Berufsbereich Metalltechnik
7
6
9
28
BS
t
Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik
128
100
104
107
BS
t
Fachkraft für Metalltechnik
(2-jährig), FR Konstruktionstechnik
14
22
18
5
BS
t
Fachkraft für Metalltechnik
(2-jährig), FR Montagetechnik
6
8
11
4
BS
t
Fachkraft für Metalltechnik (2-jährig), FR Zerspanungstechnik
15
16
12
10
BS
t
Industriemechaniker
52
57
62
64
BS
t
Konstruktionsmechaniker
63
64
63
63
BS
t
Maschinen- und Anlagenführer
SP Metall- und Kunststofftechnik
19
17
22
23
BS
t
Werkzeugmechaniker
138
150
163
172
BS
t
Zerspanungsmechaniker
124
147
151
156
BS
t
1. Ausbj. Berufsbereich Bautechnik
38
40
33
29
BS
t
Beton- und Stahlbetonbauer
17
24
21
26
BS
t
Hochbaufacharbeiter (2-jährig), SP Beton- und Stahlbetonbau-
arbeiten
11
12
9
13
BS
t
Maurer
65
65
52
28
BS
t
Hochbaufacharbeiter (2-jährig),
SP Maurerarbeiten
23
26
25
14
BS
t
Baugeräteführer
191
178
151
139
BS
t
Dachdecker
108
105
93
101
BS
t
1. Ausbj. Berufsbereich Elektrotechnik
28
34
35
30
BS
t
Automobilkaufmann
161
166
157
154
BS
t
Zahnmedizinischer Fachangestellter
91
95
103
106
BS
t
Zahntechniker
71
84
87
91
BS
t
Schulpflichterfüller ohne Ausbildungsvertrag
2
1
0
0
BS/BVJ
v
BT/MT
11
11
0
0

34
Ministerialblatt des SMK
Nr. 6a
18. Juni 2021
Schulart Zeit-
form
Ausbildungsberuf/Fachrichtung/Schwerpunkt
SZ
2019/20
SZ
2018/19
SZ
2017/18
SZ
2016/17
BS/BVJ
v
MT; CH/PHY/BIO
13
16
0
0
BS/EQ
t
Einstiegsqualifizierung
8
10
0
0
BS/VKA
v
Vorbereitungsklassen
22
34
0
0
BS-F/BS
t
Hochbaufacharbeiter SP Beton- und Stahlbetonbauarbeiten
(gestreckt auf 3 Jahre)
0
0
0
0
BS-F/BS
t
Hochbaufacharbeiter
SP Maurerarbeiten (gestreckt auf 3 Jahre)
0
0
1
0
FOS
v
Wirtschaft und Verwaltung (2-jährig)
38
35
54
62
BGy
v
Technikwissenschaft
113
118
115
117
BGy
v
Informations- und Kommunikationstechnologie
65
75
71
61
BGy
v
Gesundheit und Sozialwesen
118
100
101
94

35
18. Juni 2021
Nr. 6a
Ministerialblatt des SMK
Berufliches Schulzentrum für Ernährung, Sozialwesen und Wirtschaft
des Erzgebirgskreises, Schneeberg/Schwarzenberg
Zentralörtliche Funktion:
Schneeberg-Städteverbund „Silberberg“
Schwarzenberg- Städteverbund „Silberberg“
Standorte der genutzten Schulgebäude:
Stammschule – ERZ 3
Straße:
Gymnasialstraße 11
PLZ, Ort:
08289 Schneeberg
Telefon:
03772 371780
Telefax (optional):
03772 37178500
Homepage:
www.bsz-schneeberg-schwarzenberg.de
E-Mail:
info@bsz-schneeberg-schwarzenberg.de
Schulteil 1 – Schwarzenberg
Straße:
Steinweg 10
PLZ, Ort:
08340 Schwarzenberg
Telefon:
03774 – 15330
Telefax (optional):
03774 – 153316
Unterbringungsmöglichkeiten:
Jugendwohnheim, Seminarstraße 47, 08289 Schneeberg
Bildungsangebot im Schuljahr 2019/2020:
Schulart Zeit-
form
Ausbildungsberuf/Fachrichtung/Schwerpunkt
SZ
2019/20
SZ
2018/19
SZ
2017/18
SZ
2016/17
BS
t
Gemeinsame Beschulung Gastgewerbe
3
3
3
1
BS
t
Fachkraft im Gastgewerbe (2-jährig)
6
9
7
6
BS
t
Hotelfachmann bis 3. Ausbj.
63
70
76
51
BS
t
Koch
71
80
83
85
BS
t
Restaurantfachmann bis 3. Ausbj.
28
50
37
37
BS
t
Kaufmann für Büromanagement, ohne Ausbildungsbereiche und
mit Ausbildungsbereich öffentlicher Dienst
58
62
63
56
BS
t
Kaufmann im Einzelhandel 1. und 2. Ausbj.
15
20
22
21
BS
t
Verkäufer (2-jährig)
41
48
48
35
BS
t
Kaufmann im Einzelhandel 3. Ausbj.
21
15
15
14
BS
t
Schulpflichterfüller ohne Ausbildungsvertrag
0
3
0
0
BS/BVJ
v
EGH; WuV
9
5
0
0
BS/BVJ
v
EGH; Gesundheit
9
7
0
0
BS/EQ
t
Einstiegsqualifizierung
1
3
0
0
BFS
v
Pflegefachmann
44
49
52
52
BFS
v
Staatlich geprüfter Sozialassistent (2-jährig)
80
87
58
70
BFS
v
Staatlich geprüfter Krankenpflegehelfer
30
17
0
0
FS
v
Staatlich anerkannter Erzieher
65
66
101
97
FS
v
Staatlich anerkannter Erzieher mit FHSR
26
30
23
26
FOS
v
Gesundheit und Soziales (2-jährig)
37
42
48
41
FOS
v
Wirtschaft und Verwaltung (2-jährig)
44
47
51
45
BGy
v
Wirtschaftswissenschaft
155
178
172
179
BGy
v
Biotechnologie
89
89
81
87
BGy
v
Ernährungswissenschaft
55
70
77
72

36
Ministerialblatt des SMK
Nr. 6a
18. Juni 2021
Landkreis Görlitz
Schulnetzbericht
3.2.3 Landkreis Görlitz
Die folgenden BSZ befinden sich in Trägerschaft des Landkreises Görlitz:
BSZ Christoph Lüders Görlitz
BSZ Löbau
BSZ Weißwasser
BSZ Zittau

37
18. Juni 2021
Nr. 6a
Ministerialblatt des SMK
Berufliches Schulzentrum Christoph Lüders Görlitz
Zentralörtliche Funktion:
oberzentraler Städteverbund
Standorte der genutzten Schulgebäude:
Stammschule – GR
Straße:
Carl-von-Ossietzky-Straße 13-16
PLZ, Ort:
02826 Görlitz
Telefon:
03581 485200
Telefax (optional):
03581 4852022
Homepage:
www.bszgoerlitz.de
E-Mail:
sekretariat@bszgoerlitz.de
Unterbringungsmöglichkeiten:
KommWohnen, 02826 Görlitz
Bildungsangebot im Schuljahr 2019/2020:
Schulart
Zeit-
form
Ausbildungsberuf/Fachrichtung/Schwerpunkt
SZ
2019/20
SZ
2018/19
SZ
2017/18
SZ
2016/17
BS
t
1. Ausbj. Bäckerhandwerk
0
0
0
17
BS
t
Koch
67
72
79
73
BS
t
Gemeinsame Beschulung Gastgewerbe
8
6
7
6
BS
t
Fachkraft im Gastgewerbe (2-jährig)
1
5
4
4
BS
t
Friseur
45
50
43
40
BS
t
1. Ausbj. Berufsbereich Fahrzeugtechnik
7
2
17
20
BS
t
1. Ausbj. Berufsbereich Metalltechnik
23
46
26
23
BS
t
Fachkraft für Metalltechnik (2-jährig), FR Konstruktionstechnik
15
9
8
0
BS
t
Konstruktionsmechaniker
109
117
144
154
BS
t
Dachdecker
53
43
43
38
BS
t
Kaufmann im Einzelhandel 1. und 2. Ausbj.
38
27
21
31
BS
t
Verkäufer (2-jährig)
68
64
72
72
BS
t
Kaufmann im Einzelhandel 3. Ausbj.
30
24
35
34
BS
t
Kaufmann für Büromanagement, ohne Ausbildungsbereiche und
mit Ausbildungsbereich öffentl. Dienst
50
57
55
54
BS
t
Kaufmann im Gesundheitswesen
62
53
52
64
BS
t
Medizinischer Fachangestellter
32
36
31
37
BS
t
Zahnmedizinischer Fachangestellter
55
56
50
57
BS
t
1. Ausbj. Berufsbereich Farbtechnik und Raumgestaltung
0
0
0
0
BS
t
Schulpflichterfüller ohne Ausbildungsvertrag (12 Monate)
0
4
0
0
BS/BGJ
v
MT
15
12
0
0
BS/EQ
t
Einstiegsqualifizierung
41
29
0
0
BS/BvB
t
BvB
18
20
0
0
BS/BVJ
v
FT/RG; EGH
16
13
0
0
BS/BVJ
v
EGH
13
13
0
0
BS/VKA
v
Vorbereitungsklassen
20
29
0
0
BFS
v
Pflegefachmann
39
34
41
38
BFS
v
Physiotherapeut
38
42
55
48
BFS
v
Staatlich geprüfter Krankenpflegehelfer
40
36
41
38
BFS
v
Staatlich geprüfter Sozialassistent
78
72
68
88
FS
v
Staatlich anerkannter Heilerziehungspfleger
39
24
23
36
FS
v
Staatlich anerkannter Erzieher
73
78
81
90
FS
t
Staatlich anerkannter Erzieher
23
0
0
0
FOS
v
Gesundheit und Soziales (2-jährig)
47
44
52
50
FOS 12L
v
Gesundheit und Soziales (1-jährig)
9
14
5
10
FOS
v
Wirtschaft und Verwaltung (2-jährig)
45
47
48
49
FOS 12L
v
Wirtschaft und Verwaltung (1-jährig)
9
3
6
10
BGy
v
Technikwissenschaft
66
58
68
62
BGy
v
Gesundheit und Sozialwesen
148
137
150
147
BGy
v
Wirtschaftswissenschaft
68
70
70
71

38
Ministerialblatt des SMK
Nr. 6a
18. Juni 2021
Berufliches Schulzentrum Löbau
Zentralörtliche Funktion:
Mittelzentrum
Standorte der genutzten Schulgebäude:
Stammschule – LÖ
Straße:
Dietrich-Bonhoeffer-Straße 9
PLZ, Ort:
02708 Löbau
Telefon:
03585 4136-120
Telefax (optional):
03585 4136-123
Homepage:
www.sachsen.schule/~bsz-loebau
E-Mail:
kontakt@bszloebau.de
Schulteil 1 – Alexander von Humboldt
Straße:
Alexander-von-Humboldt-Straße 8
PLZ, Ort:
02708 Löbau
Unterbringungsmöglichkeiten:
Wohnheim der Kultur- und Weiterbildungsgesellschaft mbH, 02708 Löbau
Bildungsangebot im Schuljahr 2019/2020:
Schulart
Zeit-
form
Ausbildungsberuf/Fachrichtung/Schwerpunkt
SZ
2019/20
SZ
2018/19
SZ
2017/18
SZ
2016/17
BS
t
Landwirt
121
112
102
115
BS
t
Tierwirt FR Schweinehaltung
1
2
0
0
BS
t
Tierwirt FR Rinderhaltung
37
39
37
46
BS
t
1. Ausbj. Berufsbereich Bautechnik
20
11
8
8
BS
t
Zimmerer
116
108
95
94
BS
t
Ausbaufacharbeiter (2-jährig),
SP Zimmerarbeiten
8
8
4
2
BS
t
Maurer
40
46
49
47
BS
t
Hochbaufacharbeiter (2-jährig),
SP Maurerarbeiten
34
28
16
16
BS
t
Straßenbauer
55
61
56
48
BS
t
Tiefbaufacharbeiter (2-jährig),
SP Straßenbauarbeiten
24
21
19
17
BS
t
Kaufmann im Einzelhandel 1. und 2. Ausbj.
32
32
31
40
BS
t
Verkäufer (2-jährig)
46
61
65
62
BS
t
Kaufmann im Einzelhandel 3. Ausbj.
28
29
19
0
BS
t
Industriekaufmann
67
61
55
55
BS
t
Kaufmann im Groß- und Außenhandel
69
81
82
78
BS
t
Steuerfachangestellter
56
42
39
43
BS
t
Maschinen- und Anlagenführer (2-jährig),
SP Textiltechnik
43
47
52
49
BS
t
Schulpflichterfüller ohne Ausbildungsvertrag (12 Monate)
1
0
0
0
BS/BVJ
v
Prod. U. DL UW u. LW/ EGH
16
14
0
0
BS/BVJ
v
HT; BT
13
10
0
0
BS/gBVJ
v
HT; BT [gestrecktes BVJ]
25
20
0
0
BS/gBVJ
v
HT; EGH [gestrecktes BVJ]
10
28
0
0
BS/gBVJ
v
EGH; WuV [gestrecktes BVJ]
13
0
0
0
BS/VKA
v
Vorbereitungsklassen
0
9
0
0
BS/BvB
t
BvB
17
17
0
0
BS-F/BS
t
Fachpraktiker Gartenbau (nach § 66 BBiG)
24
18
22
20
BS-F/BS
t
Fachpraktiker Landwirtschaft (nach § 66 BBiG)
28
29
25
28
BS-F/BS
t
Fachpraktiker Küche (nach § 66 BBiG)
30
36
29
0
BS-F/BS
t
Fachpraktiker Hauswirtschaft (nach § 66 BBiG)
11
12
16
0
BS-F/BS
t
Fachkraft für Metalltechnik (gestreckt auf 3 Jahre)
14
15
14
9

39
18. Juni 2021
Nr. 6a
Ministerialblatt des SMK
Schulart
Zeit-
form
Ausbildungsberuf/Fachrichtung/Schwerpunkt
SZ
2019/20
SZ
2018/19
SZ
2017/18
SZ
2016/17
BS-F/BS
t
Fachpraktiker für Metallbau
(3,5 Jahre nach § 66 BBiG bzw. § 42m HwO)
0
0
0
BS-F/BS
t
Fachpraktiker für Metalltechnik (2-jährig),
FR Konstruktionstechnik
FR Montagetechnik
FR Zerspanungstechnik (nach § 66 BBiG)
0
1
0
0
BS-F/BS
t
Fachpraktiker für Metallbauer
FR Konstruktionstechnik (nach § 42m HwO)
16
17
15
13
BS-F/BS
t
Fachpraktiker für Zerspanungsmechanik
(3,5 Jahre nach § 66 BBIG bzw. § 48m HwO)
2
2
4
8
BS-F/BS
t
Ausbaufacharbeiter SP Fliesen-, Platten- und Mosaikarbeiten
(gestreckt auf 3 Jahre)
0
0
0
1
BS-F/BS
t
Ausbaufacharbeiter SP Zimmerarbeiten (gestreckt auf 3 Jahre)
0
0
0
BS-F/BS
v
Hochbaufacharbeiter
SP Maurerarbeiten (gestreckt auf 3 Jahre)
5
7
0
0
BS-F/BS
t
Hochbaufacharbeiter
SP Beton- und Stahlbetonbauarbeiten (gestreckt auf 3 Jahre)
0
0
8
0
BS-F/BS
t
Tiefbaufacharbeiter
SP Straßenbauarbeiten (gestreckt auf 3 Jahre)
10
5
6
4
BS-F/BS
t
Fachpraktiker für Bürokommunikation (nach § 66 BBiG)
0
0
0
BS-F/BS
t
Verkäufer (gestreckt auf 3 Jahre)
40
35
27
12
BS-F/BS
t
Bauten- und Objektbeschichter (gestreckt auf 3 Jahre)
10
10
10
14
BS-F/BvB
t
BvB-rehaspezifisch
30
31
0
0
BS-F/BVJ
v
MT; BT
13
14
0
0
BS-F/BVJ
v
TT; EGH
12
14
0
0
BS-F/BVJ
v
Prod. U. DL UW u. LW; EGH
13
14
0
0
BS-F/BVJ
v
FT/RG; EGH
13
13
0
0
FS
v
Staatlich geprüfter Techniker für Bautechnik SP Bauerneuerung
und Bausanierung
0
0
0
0
FS
v
Staatlich geprüfter Techniker für Bautechnik SP Hochbau
0
0
8
8
FS
v
Staatlich geprüfter Techniker für Bautechnik SP Tiefbau
0
0
BGY
v
Agrarwissenschaft
37
41
40
34
BGY
v
Technikwissenschaft
35
36
36
42
BGY
v
Wirtschaftswissenschaft
91
106
106
100

40
Ministerialblatt des SMK
Nr. 6a
18. Juni 2021
Berufliches Schulzentrum Weißwasser
Zentralörtliche Funktion:
Mittelzentrum
Standorte der genutzten Schulgebäude:
Stammschule – WW
Straße:
Jahnstraße 55
PLZ, Ort:
02943 Weißwasser
Telefon:
03576 28880
Telefax (optional):
03576 288828
Homepage:
www.bsz-weisswasser.de
E-Mail:
mail@bsz-weisswasser.de
Unterbringungsmöglichkeiten:
Wohnungsbau Genossenschaft Weißwasser eG
Wohnheim der Kultur- und Weiterbildungsgesellschaft mbH
Bildungsangebot im Schuljahr 2019/2020:
Schulart Zeit-
form
Ausbildungsberuf/Fachrichtung/Schwerpunkt
SZ
2019/20
SZ
2018/19
SZ
2017/18
SZ
2016/17
BS
t
1. Ausbj. Berufsbereich Metalltechnik
4
2
3
3
BS
t
Fachkraft für Metalltechnik (2-jährig), FR Montagetechnik
4
1
10
12
BS
t
Industriemechaniker
124
131
128
136
BS
t
Maschinen- und Anlagenführer
(2-jährig), SP Metalltechnik/ Kunststofftechnik
7
10
2
0
BS
t
Holzmechaniker,
FR Herstellen von Bauelementen, Holz- packmitteln und Rahmen
FR Herstellen von Möbeln und Innen- ausbauteilen
FR Montieren von Innenausbauten und Bauelementen
17
19
18
20
BS
t
Tischler
48
41
46
39
BS
t
Kaufmann im Einzelhandel nur 1. Ausbj.
3
3
2
3
BS
t
Verkäufer (2-jährig)
11
7
16
19
BS
t
1. Ausbj. Berufsbereich Elektrotechnik
5
9
4
3
BS
t
Elektroniker für Automatisierungstechnik
44
73
91
99
BS
t
Mechatroniker
142
140
116
126
BS
t
Schulpflichterfüller ohne Ausbildungsvertrag (12 Monate)
6
2
0
0
BS/VKA
v
Vorbereitungsklassen
13
4
0
0
BS/BvB
t
BvB
20
15
0
0
BS/BGJ
v
HT
6
14
0
0
BS/BVJ
v
WuV; EGH
8
13
0
0
BS/BVJ
v
HT; MT
10
9
0
0
BFS
v
Staatlich geprüfter Krankenpflegehelfer
33
32
35
35
BFS
v
Staatlich geprüfter Sozialassistent
57
60
55
44
BFS
v
Pflegefachmann
44
34
0
0
FS
t
Staatlich geprüfter Techniker für Elektrotechnik SP Energie- und
Automatisierungstechnik
34
33
33
56
FS
v
Staatlich geprüfter Techniker für Mechatronik
0
0
0
0
FOS
v
Wirtschaft und Verwaltung (2-jährig)
66
72
55
53
FOS 12L
v
Wirtschaft und Verwaltung (1-jährig)
1
0
0
0
FOS
v
Technik (2-jährig)
24
14
35
33

41
18. Juni 2021
Nr. 6a
Ministerialblatt des SMK
Berufliches Schulzentrum Zittau
Zentralörtliche Funktion:
Mittelzentrum
Standorte der genutzten Schulgebäude:
Stammschule – ZI
Straße:
Hochwaldstraße 21 a
PLZ, Ort:
02763 Zittau
Telefon:
03583 688 30
Telefax (optional):
03583 688 336
Homepage:
new.bsz-zittau.de
E-Mail:
info@bsz-zittau.de
Unterbringungsmöglichkeiten:
Wohnheime der Kultur- und Weiterbildungsgesellschaft mbH
Bestehende Formen kommunaler Zusammenarbeit:
Kooperation mit der HSZG Görlitz
Zusammenarbeit mit OS im Einzugsbereich im Rahmen der Berufsorientierung
Zusammenarbeit mit GS im Einzugsbereich im Rahmen von Schullaufbahnberatung
Kooperationen mit Praxispartnern
BFS Sozialwesen
BFS für Pflegehilfe
BFS für Pflegeberufe
FS für Sozialwesen
FOS
Bildungsangebot im Schuljahr 2019/2020:
Schulart Zeit-
form
Ausbildungsberuf/Fachrichtung/Schwerpunkt
SZ
2019/20
SZ
2018/19
SZ
2017/18
SZ
2016/17
BS
t
Gemeinsame Beschulung Gastgewerbe
3
3
0
0
BS
t
Fachkraft im Gastgewerbe (2-jährig)
11
8
9
11
BS
t
Hotelfachmann
25
24
26
29
BS
t
Restaurantfachmann (1. – 3. Ausbj.)
16
20
21
18
BS
t
1. Ausbj. Berufsbereich Fahrzeugtechnik
9
10
9
10
BS
t
Kraftfahrzeugmechatroniker
SP Personenkraftwagentechnik
119
118
106
112
BS
t
1. Ausbj. Berufsbereich Metalltechnik
11
9
15
18
BS
t
Maschinen- und Anlagenführer
SP Metalltechnik/ Kunststofftechnik
4
9
5
3
BS
t
Zerspanungsmechaniker (nur bis 2. Ausbj.)
41
37
35
35
BS
t
Fachkraft für Metalltechnik (2-jährig), FR Zerspanungstechnik
8
13
16
0
BS
t
Kaufmann für Büromanagement ohne Ausbildungsbereiche und
mit Ausbildungsbereiche öffentl. Dienst
52
53
51
49
BS
t
Verwaltungsfachangestellter
104
92
86
90
BS
t
1. Ausbj. Berufsbereich Farbtechnik und Raumgestaltung
5
7
2
0
BS
t
Fahrzeuglackierer
74
61
69
72
BS
t
Schulpflichterfüller ohne Ausbildungsvertrag (12 Monate)
14
8
0
0
BS/BvB
t
BvB
17
19
0
0
BS/BVJ
v
MT; FT/RG
19
11
0
0
BS/BVJ
v
WuV; FT/RG
0
13
0
0
BS/VKA
v
Vorbereitungsklassen
6
7
0
0
BFS
v
Pflegefachmann
63
47
55
50
BFS
v
Staatlich geprüfter Krankenpflegehelfer
34
36
34
26
BFS
v
Staatlich geprüfter Sozialassistent
57
47
46
48
FS
v
Staatlich anerkannter Erzieher
FOS
v
Technik (2-jährig)
44
42
44
41

42
Ministerialblatt des SMK
Nr. 6a
18. Juni 2021
Schulart Zeit-
form
Ausbildungsberuf/Fachrichtung/Schwerpunkt
SZ
2019/20
SZ
2018/19
SZ
2017/18
SZ
2016/17
FOS 12L
v
Technik (1-jährig)
0
3
8
3
FOS
v
Wirtschaft und Verwaltung (2-jährig)
69
84
83
70
FOS 12L
v
Wirtschaft und Verwaltung (1-jährig)
0
1
0
0

43
18. Juni 2021
Nr. 6a
Ministerialblatt des SMK
Landkreis Leipzig
Schulnetzbericht
3.2.4 Landkreis Leipzig
Die folgenden Beruflichen Schulzentren (BSZ) befinden sich in Trägerschaft des Landkreises Leipzig:
BSZ Grimma
BSZ Leipziger Land
BSZ Wurzen

44
Ministerialblatt des SMK
Nr. 6a
18. Juni 2021
Berufliches Schulzentrum Grimma
Zentralörtliche Funktion:
Mittelzentrum
Standorte der genutzten Schulgebäude:
Stammschule – GRM
Straße:
Karl-Marx-Straße 22
PLZ, Ort:
04668 Grimma
Telefon:
03437 942586
Telefax (optional):
03437 942368
Homepage:
www.bszgrimma.de
E-Mail:
sekretariat@bszgrimma.de
Schulteil 1 – Straße d. Friedens
Straße:
Straße des Friedens 12
PLZ, Ort:
04668 Grimma
Schulteil 2 – Gabelsberger Str.
Straße:
Gabelsberger Straße 14
PLZ, Ort:
04668 Grimma
Unterbringungsmöglichkeiten:
Internat St. Augustin in Grimma, 04668 Grimma
Internat der HWK zu Leipzig, 04451 Borsdorf
Bildungsangebot im Schuljahr 2019/2020:
Schulart Zeit-
form
Ausbildungsberuf/Fachrichtung/Schwerpunkt
SZ
2019/20
SZ
2018/19
SZ
2017/18
SZ
2016/17
BS
t
1. Ausbj. Berufsbereich Fahrzeugtechnik
7
2
1
1
BS
t
Kraftfahrzeugmechatroniker
SP Nutzfahrzeugtechnik
14
13
13
13
BS
t
Kraftfahrzeugmechatroniker
SP Personenkraftwagentechnik
129
129
120
100
BS
t
Land- und Baumaschinenmechatroniker
190
178
169
151
BS
t
1. Ausbj. Berufsbereich Metalltechnik
2
4
6
3
BS
t
Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik
133
141
133
121
BS
t
Kaufmann im Einzelhandel 1. und 2. Ausbj.
41
20
15
25
BS
t
Verkäufer (2-jährig)
15
41
34
25
BS
t
Kaufmann im Einzelhandel 3. Ausbj.
20
17
29
29
BS/BGJ
v
EGH
0
9
0
0
BS/BGJ
v
MT
0
8
0
0
BS/BvB
t
BvB
7
7
0
0
BS/BVJ
v
EGH
17
0
0
0
BS/BVJ
v
Gesundheit; EGH
0
11
0
0
BS/BVJ
v
MT; Gesundheit
22
0
0
0
BS/BVJ
v
MT; EGH
0
15
0
0
BS/EQ
t
Einstiegsqualifizierung
3
0
0
0
BS-F/BS
t
Fachpraktiker Hauswirtschaft (nach § 66 BBiG)
10
8
6
10
BS-F/BS
t
Fachpraktiker für Metallbau [§ 66 BBiG bzw. § 42m HwO]
0
0
4
0
BS-F/BvB
t
BvB-rehaspezifisch
5
5
0
0
BFS
v
Staatlich geprüfter Sozialassistent
51
46
50
50
FS
v
Staatlich anerkannter Erzieher
87
84
83
88
BGy
v
Informations- und Kommunikationstechnologie
75
72
57
52
BGy
v
Technikwissenschaft
74
77
69
63
BGy
v
Wirtschaftswissenschaft
139
145
139
148

45
18. Juni 2021
Nr. 6a
Ministerialblatt des SMK
Berufliches Schulzentrum Leipziger Land
Standorte der genutzten Schulgebäude:
Stammschule – LLL
Straße:
Röthaer Straße 44
PLZ, Ort:
04564 Böhlen
Telefon:
0342 0675590
Telefax (optional):
0342 0675599
Homepage:
www.bsz-leipziger-land.de
E-Mail:
stammschule@bsz-leipziger-land.de
Unterbringungsmöglichkeiten:
Bildungs- und Technologiezentrum der HWK zu Leipzig, 04451 Borsdorf
Internat der RHS Mehringstraße 8, 04416 Markkleeberg
Sonstige regional relevante Angaben:
Kompetenzzentrum der Kreishandwerkerschaft des Landkreises Leipzig
Bildungsangebot im Schuljahr 2019/2020:
Schulart Zeit-
form
Ausbildungsberuf/Fachrichtung/Schwerpunkt
SZ
2019/20
SZ
2018/19
SZ
2017/18
SZ
2016/17
BS
t
1. Ausbj. Berufsbereich Metalltechnik
8
13
6
11
BS
t
Fachkraft für Metalltechnik (2-jährig), FR Konstruktionstechnik
1
2
3
2
BS
t
Metallbauer FR Konstruktionstechnik
54
53
48
46
BS
t
1. Ausbj. Berufsbereich Bautechnik
24
20
27
23
BS
t
Kaufmann im Einzelhandel (1. und 2. Ausbj.)
17
20
14
11
BS
t
Verkäufer (2-jährig)
31
27
25
30
BS
t
Kaufmann für Büromanagement, ohne Ausbildungsbereiche und
mit Ausbildungsbereich öffentlicher Dienst
67
71
59
54
BS
t
Verwaltungsfachangestellter
66
61
56
53
BS
t
1. Ausbj. Berufsbereich Farbtechnik und Raumgestaltung
0
0
0
0
BS
t
Bauten- und Objektbeschichter (2-jährig)
2
9
5
4
BS
t
Maler und Lackierer
FR Bauten- und Korrosionsschutz (nur 1. + 2. AJ; 3. AJ TH)
FR Gestaltung und Instandhaltung
FR Kirchenmalerei und Denkmalpflege (nur 1. + 2. AJ; 3. AJ BY)
FR Ausbautechnik und Oberflächengestaltung
FR Energieeffizienz- und Gestaltungstechnik
140
143
126
129
BS
t
Fahrzeuglackierer
63
54
54
50
BS
t
Chemikant
20
0
0
0
BS
t
Schulpflichterfüller ohne Ausbildungsvertrag
12
2
0
0
BS/BGJ
v
WuV
21
19
0
0
BS/BvB
t
BvB
5
10
0
0
BS/BVJ
v
EGH; TT
0
11
0
0
BS/BVJ
v
EGH; WuV
17
0
0
0
BS/BVJ
v
BT; FT/RG
0
4
0
0
BS/BVJ
v
HT; MT
16
0
0
0
BS/BVJ
v
MT; FT/RG
0
8
0
0
BS/BVJ
v
Gesundheit; WuV
18
10
0
0
BS/BVJ
v
Druck- und Medientechnik; CH/PHY/BIO
14
0
0
0
BS/EQ
t
Einstiegsqualifizierung
6
0
0
0
BS/VKA
v
Vorbereitungsklassen
0
7
0
0
BS-F/BVJ
v
EGH; WuV
0
6
0
0
BS-F/BVJ
v
BT; FT/RG
0
9
0
0
BS-F/BVJ
v
MT; FT/RG
0
6
0
0
BFS
v
Staatlich geprüfter Krankenpflegehelfer
38
30
27
38
BFS
v
Staatlich geprüfter Sozialassistent
36
42
45
46
BGy
v
Biotechnologie
84
101
107
101
BGy
v
Wirtschaftswissenschaft
61
60
72
67

46
Ministerialblatt des SMK
Nr. 6a
18. Juni 2021
Berufliches Schulzentrum Wurzen
Zentralörtliche Funktion:
Mittelzentrum
Standorte der genutzten Schulgebäude:
Stammschule – WUR
Straße:
Straße des Friedens 12
PLZ, Ort:
04808 Wurzen
Telefon:
03425 856960
Telefax (optional):
03425 856961
Homepage:
www.bsz-wurzen.de
E-Mail:
bsz.wurzen@gmx.de
Schulteil 1 – Wurzen
Straße:
Domplatz 7
PLZ, Ort:
04808 Wurzen
Unterbringungsmöglichkeiten:
Bildungs- und Technologiezentrum der HWK zu Leipzig, 04451 Borsdorf
Internat Gymnasium St. Augustin, 04668 Grimma
Bildungsangebot im Schuljahr 2019/2020:
Schulart Zeit-
form
Ausbildungsberuf/Fachrichtung/Schwerpunkt
SZ
2019/20
SZ
2018/19
SZ
2017/18
SZ
2016/17
BS
t
Fachkraft Agrarservice
46
38
31
39
BS
t
Landwirt
88
91
99
94
BS
t
Tierwirt FR Rinderhaltung
44
45
42*
39*
BS
t
Florist
47
47
49
45
BS
t
Gärtner FR Baumschule (1. und 2. Ausbj.)
24
13
1
0
BS
t
Gärtner FR Friedhofsgärtnerei (nur 1. Ausbj.)
21
16
14
14
BS
t
Gärtner FR GaLabau
79
71
63
58
BS
t
Gärtner FR Obstbau
23
28
23
15
BS
t
Gärtner FR Zierpflanzenbau (nur 3. Ausbj.)
6
11
17
15
BS
t
Schulpflichterfüller ohne Ausbildungsvertrag
0
3
0
0
BS/BGJ
v
EGH
20
12
0
0
BS/BvB
t
BvB
6
11
0
0
BS/BVJ
v
EGH
22
19
0
0
BS/EQ
t
Einstiegsqualifizierung
7
4
0
0
BS/gBVJ
v
Gesundheit; MT (BVJ 2-jährig)
11
13
0
0
BS/gBVJ
v
EGH
13
0
0
0
BS/VKA
v
Vorbereitungsklasse
8
16
0
0
BS-F/BS
t
Fachpraktiker Gartenbau
(nach § 66 BBiG)
36
23
12
9
BS-F/BS
t
Fachpraktiker Landwirtschaft
(nach § 66 BBiG)
19
14
6
4
BS-F/BS
t
Fachpraktiker Küche (nach § 66 BBiG)
0
0
0
3
BS-F/BvB
t
BvB-rehaspezifisch
4
2
0
0
BS-F/kBVJ
v
MT; EGH
11
10
0
0
BFS
v
Staatlich geprüfter Krankenpflegehelfer
BFS
v
Staatlich geprüfter Sozialassistent
42
35
38
38
BFS
v
Pflegefachmann
FOS
v
Wirtschaft und Verwaltung (2-jährig)
40
40
42
28
FOS 12L
v
Wirtschaft und Verwaltung (1-jährig)
1
1
0
0
FOS
v
Gesundheit und Soziales (2-jährig)
25
7
0
0
FOS 12L
v
Gesundheit und Soziales (1-jährig)
1
7
0
0

47
18. Juni 2021
Nr. 6a
Ministerialblatt des SMK
Landkreis Meißen
Schulnetzbericht
3.2.5 Landkreis Meißen
Die folgenden Beruflichen Schulzentren befinden sich in Trägerschaft des Landkreises Meißen:
BSZ Großenhain „Karl Preußker“
BSZ Meißen-Radebeul
BSZ für Technik und Wirtschaft Riesa

48
Ministerialblatt des SMK
Nr. 6a
18. Juni 2021
Berufliches Schulzentrum Großenhain „Karl Preußker“
Zentralörtliche Funktion:
Mittelzentrum
Standorte der genutzten Schulgebäude:
Stammschule – GRH
Straße:
Poststraße 12
PLZ, Ort:
01558 Großenhain
Telefon:
03522 554830
Telefax (optional):
03522 554842
Homepage:
www.bsz-grossenhain.de
E-Mail:
sekretariat@bsz-grh.lernsax.de
Schulteil 1 – Heinrich-Heine-Straße
Straße:
Heinrich-Heine-Straße 8
PLZ, Ort:
01558 Großenhain
Schulteil 2 – Industriestraße
Straße:
Industriestraße 1
PLZ, Ort:
01558 Großenhain
Unterbringungsmöglichkeiten:
Der Schulträger sicherte im Rahmen der bilateralen Gespräche zum Arbeitsentwurf der Teilschulnetzplanung Berufsbilden-
der Schulen zu, für die bedarfsgerechte Bereitstellung von Unterbringungsmöglichkeiten Sorge zu tragen.
Bildungsangebot im Schuljahr 2019/2020:
Schulart Zeit-
form
Ausbildungsberuf/Fachrichtung/Schwerpunkt
SZ
2019/20
SZ
2018/19
SZ
2017/18
SZ
2016/17
BS
t
Fachkraft im Gastgewerbe (2-jährig)
16
13
12
5
BS
t
Koch
45
44
45
54
BS
t
Hotelfachmann bis 2. Ausbj.
15
16
BS
t
Restaurantfachmann bis 2. Ausbj.
18
21
BS
t
Gemeinsame Beschulung Gastgewerbe 1. und 2. Ausbj.
1
0
33
32
BS-F/BS
t
Fachpraktiker Küche (nach § 66 BBiG)
8
12
13
15
BS-F/BS
t
Fachpraktiker Hauswirtschaft
(nach § 66 BBiG)
16
19
16
15
BS-F/BS
t
Fachkraft im Gastgewerbe
(gestreckt auf 3 Jahre)
4
4
0
0
BS-F/BS
t
Fachpraktiker Gartenbau
(nach § 66 BBiG)
3
4
2
2
BS-F/BS
t
Fachkraft für Metalltechnik
(gestreckt auf 3 Jahre)
0
0
0
0
BS-F/BS
t
Fachpraktiker für Metallbau
(3,5 Jahre nach § 66 BBiG bzw. § 42m HwO)
0
0
0
0
BS-F/BS
t
Fachpraktiker für Metallbauer
FR Konstruktionstechnik (nach § 42m HwO)
6
6
8
8
BS-F/BS
t
Ausbaufacharbeiter
SP Trockenbauarbeiten (gestreckt auf 3 Jahre)
0
0
1
2
BS-F/BS
t
Tiefbaufacharbeiter
SP Straßenbauarbeiten (gestreckt auf 3 Jahre)
0
0
0
0
BS-F/BS
t
Fachpraktiker für Tischler (nach § 42m HwO)
0
1
2
2
BS-F/BS
t
Fachpraktiker für Bürokommunikation (nach § 66 BBiG)
0
0
0
0
BS-F/BS
t
Fachlagerist (gestreckt auf 3 Jahre)
6
7
4
0
BS-F/BS
t
Bauten- und Objektbeschichter (gestreckt auf 3 Jahre)
4
6
2
2
BS-F/BvB
t
BvB-rehaspezifisch
21
23
0
0
BS/gBVJ
v
BT/HT (gestrecktes BVJ)
0
0
0
0
BS/gBVJ
v
BT/MT (gestrecktes BVJ)
0
36
0
0
BS/gBVJ
v
MT/HT (gestrecktes BVJ)
24
0
0
0

49
18. Juni 2021
Nr. 6a
Ministerialblatt des SMK
Schulart Zeit-
form
Ausbildungsberuf/Fachrichtung/Schwerpunkt
SZ
2019/20
SZ
2018/19
SZ
2017/18
SZ
2016/17
BS/gBVJ
v
EGH/Produktion und DL in Umwelt und Landwirtschaft
(g
e
s
t
r
e
c
k
t
e
s
BVJ)
28
36
0
0
BS/BGJ
v
EGH
6
20
0
0
BS/BVJ
v
EGH/Gesundheit
18
16
0
0
BS/BVJ
v
Bautechnik/Metalltechnik
0
12
0
0
BS/VKA
v
Vorbereitungsklassen
0
3
0
0
BFS
v
Staatlich geprüfter Sozialassistent
116
111
119
115
BFS
v
Pflegefachmann
63
58
55
43
BFS
v
Staatlich geprüfte Krankenpflegehelfer
43
32
32
29
FS
v
Staatlich anerkannter Erzieher
100
114
158
154
FS
v
Staatlich anerkannter Erzieher mit zusätzl. Erw. FHSR
52
36
0
0
FOS
v
Gesundheit und Soziales (2-jährig)
79
73
78
88
FOS 12L
v
Gesundheit und Soziales (1-jährig)
2
0
0
0
BGy
v
Gesundheit und Sozialwesen
160
158
159
157

50
Ministerialblatt des SMK
Nr. 6a
18. Juni 2021
Berufliches Schulzentrum Meißen-Radebeul
Zentralörtliche Funktion:
Mittelzentrum
Standorte der genutzten Schulgebäude:
Stammschule – MEI
Straße:
Goethestraße 21
PLZ, Ort:
01662 Meißen
Telefon:
03521 72830
Telefax (optional):
03521 728400
Homepage:
www.bsz-meirbl.de
E-Mail:
sekretariat@meirbl.lernsax.de
Schulteil 1 – Radebeul
Straße:
Straße des Friedens 58
PLZ, Ort:
01445 Radebeul
Unterbringungsmöglichkeiten:
Herberge 39, 01662 Meißen
Schulteil Radebeul: Gästehäuser des Trägers SBG, 01307 bzw. 01309 Dresden
Bildungsangebot im Schuljahr 2019/2020:
Schulart Zeit-
form
Ausbildungsberuf/Fachrichtung/Schwerpunkt
SZ
2019/20
SZ
2018/19
SZ
2017/18
SZ
2016/17
BS
t
1. Ausbj. Bäckerhandwerk
14
18
21
17
BS
t
Friseur
51
41
49
59
BS
t
1. Ausbj. Berufsbereich Fahrzeugtechnik
9
14
7
4
BS
t
Kraftfahrzeugmechatroniker
SP Nutzfahrzeugtechnik
29
22
19
20
BS
t
Kraftfahrzeugmechatroniker
SP Personenkraftwagentechnik
158
139
149
116
BS
t
1. Ausbj. Berufsbereich Metalltechnik
13
16
25
21
BS
t
1. Ausbj. Berufsbereich Bautechnik
42
15
23
30
BS
t
Dachdecker
82
67
60
56
BS
t
Automobilkaufmann
213
201
188
172
BS
t
Kaufmann im Einzelhandel 1. und 2. Ausbj.
58
40
33
39
BS
t
Verkäufer (2-jährig)
72
41
57
60
BS
t
Kaufmann im Einzelhandel 3. Ausbj.
32
42
32
18
BS
t
Fachlagerist (24 Monate)
36
31
31
38
BS
t
Industriekaufmann
70
60
58
52
BS
t
Biologielaborant
88
86
82
81
BS
t
1. Ausbj. Lacklaborant
0
3
2
0
BS
t
Lacklaborant
7
10
14
18
BS
t
Chemielaborant
140
141
143
137
BS
t
Chemikant
96
105
83
89
BS
t
Produktionsfachkraft Chemie (2-jährig)
9
9
9
15
BS
t
Pharmakant
51
56
55
51
BS
t
Physiklaborant
51
56
44
46
BS
t
Figurenkeramformer
3
3
4
3
BS
t
Industriekeramiker Anlagentechnik
18
12
15
13
BS
t
Industriekeramiker Dekorationstechnik
3
6
4
4
BS
t
Industriekeramiker Modelltechnik
5
4
9
3
BS
t
Industriekeramiker Verfahrenstechnik
23
21
19
21
BS
t
Keramiker
9
8
9
6
BS
t
Glas- und Porzellanmaler
0
0
0
0
BS
t
Manufakturporzellanmaler
26
41
46
41
BS
t
Schulpflichterfüller ohne Ausbildungsvertrag
0
1
0
0

51
18. Juni 2021
Nr. 6a
Ministerialblatt des SMK
Schulart Zeit-
form
Ausbildungsberuf/Fachrichtung/Schwerpunkt
SZ
2019/20
SZ
2018/19
SZ
2017/18
SZ
2016/17
BS/BvB
t
BvB
11
17
0
0
BS/EQ
t
Einstiegsqualifikation
2
4
0
0
BS/BGJ
v
EGH
17
13
0
0
BS/BGJ
v
FZT
19
13
0
0
BS/BVJ
v
FT/RG; EGH
14
12
0
0
BS/VKA
v
Vorbereitungsklasse
9
11
0
0
FS
v
Staatlich geprüfter Techniker für Chemietechnik,
SP Biologietechnik
0
0
0
0
FS
v
Staatlich geprüfter Techniker für Chemietechnik,
SP Labortechnik und Umweltanalytik
7
0
0
0
FOS
v
Wirtschaft und Verwaltung (2-jährig)
75
84
78
95
BGy
v
Informations- und Kommunikationstechnologie
65
51
55
60
BGy
v
Technikwissenschaft/Bautechnik
14
41
49
69
BGy
v
Wirtschaftswissenschaft
97
67
81
75

52
Ministerialblatt des SMK
Nr. 6a
18. Juni 2021
Berufliches Schulzentrum für Technik und Wirtschaft Riesa
Zentralörtliche Funktion:
Mittelzentrum
Standorte der genutzten Schulgebäude:
Stammschule – RIE
Straße:
Paul-Greifzu-Straße 51
PLZ, Ort:
01591 Riesa
Telefon:
03525 772783101
Telefax (optional):
03525 736387
Homepage:
www.bsztw-riesa.de
E-Mail:
sekretariat@bsztw-riesa.de
Unterbringungsmöglichkeiten:
ASG, NL Nordsachsen, 01612 Nünchritz
Wohnungsgesellschaft Riesa, 01591 Riesa
Familie Jung, 01591 Canitz
Familie Gründel, 01591 Riesa
Sportclub, 01589 Riesa
Bildungsangebot im Schuljahr 2019/2020:
Schulart Zeit-
form
Ausbildungsberuf/Fachrichtung/Schwerpunkt
SZ
2019/20
SZ
2018/19
SZ
2017/18
SZ
2016/17
BS
t
1. Ausbj. Berufsbereich Metalltechnik
16
13
11
13
BS
t
Industriemechaniker
50
57
57
58
BS
t
Fachkraft für Metalltechnik (2-jährig), FR Montagetechnik
0
1
4
1
BS
t
Maschinen- und Anlagenführer SP Metalltechnik/Kunststofftechnik
22
28
20
14
BS
t
Metallbauer FR Konstruktionstechnik
18
18
23
22
BS
t
Fachkraft für Metalltechnik (2-jährig), FR Konstruktionstechnik
1
3
4
3
BS
t
Zerspanungsmechaniker
81
83
72
72
BS
t
Fachkraft für Metalltechnik (2-jährig), FR Zerspanungstechnik
3
1
1
0
BS
t
Verfahrenstechnologe Metall
121
119
122
122
BS
t
Kaufmann im Einzelhandel
0
12
38
30
BS
t
Verkäufer (2-jährig)
0
16
16
20
BS
t
Kaufmann für Büromanagement, ohne Ausbildungsbereiche und
mit Ausbildungsbereich öffentl. Dienst
47
45
47
51
BS
t
Sport- und Fitnesskaufmann
83
104
103
99
BS
t
Sportfachmann
1
0
0
1
BS
t
Veranstaltungskaufmann
82
85
77
84
BS
t
Elektroniker FR Energie- und Gebäudetechnik
52
52
49
46
BS
t
Mechatroniker
55
63
65
63
BS
t
1. Ausbj. Berufsbereich Elektrotechnik
15
10
12
5
BS
t
Schulpflichterfüller ohne Ausbildungsvertrag
0
1
0
0
BS/BGJ
v
WuV
14
16
0
0
BS/BGJ
v
MT
14
14
0
0
BS/BvB
t
BvB
2
9
0
0
BS/BVJ
v
MT; ET
9
13
0
0
BS/EQ
t
Einstiegsqualifizierung
1
1
0
0
BS/gBVJ
v
MT; ET (BVJ 2-jährig)
21
11
0
0
BS/VKA
v
Vorbereitungsklasse
8
11
0
0
FOS
v
Technik (2-jährig)
8
12
33
28
FOS
v
Wirtschaft und Verwaltung (2-jährig)
48
46
36
59
BGy
v
Technikwissenschaft
43
69
75
70
BGy
v
Wirtschaftswissenschaft
139
126
119
101

53
18. Juni 2021
Nr. 6a
Ministerialblatt des SMK
Landkreis Mittelsachsen
Schulnetzbericht
3.2.6 Landkreis Mittelsachsen
Die folgenden Beruflichen Schulzentren befinden sich in Trägerschaft des Landkreises Mittelsachsen:
BSZ Döbeln-Mittweida
BSZ für Technik und Wirtschaft „Julius Weißbach“
BSZ für Agrarwirtschaft, Ernährung und Hauswirtschaft Freiberg mit Fachschulzentrum Freiberg-Zug

54
Ministerialblatt des SMK
Nr. 6a
18. Juni 2021
Berufliches Schulzentrum Döbeln-Mittweida
Zentralörtliche Funktion:
Mittelzentrum
Standorte der genutzten Schulgebäude:
Stammschule – DM
Straße:
Thomas-Mann-Str.1
PLZ, Ort:
04720 Döbeln
Telefon:
03431 57610
Telefax (optional):
03431 576157
Homepage:
www.bsz-dl-mw.de
E-Mail:
info.bsz-dlmw@landkreis-mittelsachsen.de
Schulteil 1 – Burgstädt
Straße:
Bahnhofstraße 5
PLZ, Ort:
09217 Burgstädt
Schulteil 2 – Döbeln
Straße:
Friedrichstraße 21
PLZ, Ort:
04720 Döbeln
Schulteil 3 – Mittweida
Straße:
Poststraße 13
PLZ, Ort:
09648 Mittweida
Schulteil 4 – Rochlitz
Straße:
Dr.-Bernstein-Straße 1
PLZ, Ort:
09306 Rochlitz
Unterbringungsmöglichkeiten:
Internat des Landkreises Mittelsachsen, 09306 Rochlitz
Die Schüler nutzen nach eigenem Bedarf weitere Unterbringungsmöglichkeiten.
Bildungsangebot im Schuljahr 2019/2020:
Schulart Zeit-
form
Ausbildungsberuf/Fachrichtung/Schwerpunkt
SZ
2019/20
SZ
2018/19
SZ
2017/18
SZ
2016/17
BS
t
Landwirt
60
52
53
48
BS
t
1. Ausbj. Berufsbereich Fahrzeugtechnik
6
6
4
8
BS
t
Kraftfahrzeugmechatroniker
SP Nutzfahrzeugtechnik (bis 2. Ausbj.)
13
12
18
16
BS
t
Kraftfahrzeugmechatroniker SP Personenkraftwagentechnik
58
58
51
46
BS
t
1. Ausbj. Berufsbereich Metalltechnik
26
24
23
23
BS
t
Kaufmann für Büromanagement, ohne Ausbildungsbereiche und
mit Ausbildungsbereich öffentlicher Dienst
84
83
98
98
BS
t
Kaufmann im Einzelhandel (1. und 2. Ausbj.)
40
33
39
32
BS
t
Verkäufer (2-jährig)
63
61
69
63
BS
t
Kaufmann im Einzelhandel 3. Ausbj.
20
31
21
16
BS
t
Fachkraft für Lagerlogistik
58
50
51
49
BS
t
Kaufmann im Groß- und Außenhandel
49
38
32
43
BS
t
1. Ausbj. Berufsbereich Elektrotechnik
2
2
3
3
BS
t
Elektroniker FR Energie- und Gebäudetechnik
83
68
63
67
BS
t
Schulpflichterfüller ohne Ausbildungsvertrag
16
12
0
0
BS/BGJ
v
WuV
18
12
0
0
BS/BGJ
v
MT
14
8
0
0
BS/BvB
t
BvB
8
7
0
0
BS/BVJ
v
WuV; FT/RG
9
10
0
0
BS/BVJ
v
HT/MT
9
11
0
0
BS/EQ
t
Einstiegsqualifizierung
3
0
0
0
BS/VKA
v
Vorbereitungsklassen
0