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Modern(e) – Umbrüche in
Kunst und Architektur
Tag des offenen Denkmals®
Sonntag, 8. September 2019

Modern(e) – Umbrüche in
Kunst und Architektur
Tag des offenen Denkmals®
Sonntag, 8. September 2019

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Liebe Dresdnerinnen und Dresdner,
liebe Gäste unserer Stadt,
der „Tag des offenen Denkmals®“ ist die größte bundesweite Veran-
staltung zum Thema Baukultur und Denkmalschutz und erfreut sich
ungebrochener Beliebtheit. An diesem Tag wird zur Besichtigung
zahlreicher, ansonsten eher unzugänglicher Orte ebenso eingeladen
wie zu Führungen, Vorträgen oder gemütlichem Beisammensein.
Bürgerinnen und Bürger begegnen einander, kommen miteinander
ins Gespräch und werden durch vielfältige Eindrücke und neue
Erkenntnisse bereichert. So ist der Tag ein Ereignis des Miteinan-
ders, an dem viel Neues zu erleben und zu lernen und auch das
Verbindende und Verbindliche baukultureller Zeugnisse deutlicher
wahrnehmbar ist.
„Modern(e) – Umbrüche in Kunst und Architektur“ – so lautet das
Motto in diesem Jahr. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat
hiermit bewusst die Gründung des Bauhauses in Weimar aufgegrif-
fen, die sich 2019 zum einhundertsten Male jährt und an die landauf,
landab mit vielfältigen Veranstaltungen, Publikationen, Festen und
Aktionen erinnert wird. Das Motto verweist aber zugleich darauf,
dass der Begriff der „Moderne“ Prozesse gesellschaftlichen und
zivilisatorischen Wandels meint, die vom Geist des Neuanfangs, der
Reform oder des ganzheitlichen Denkens geprägt sind. Er ist somit
ein der „Neuzeit“ immanenter Begriff, der alle Lebensbereiche
umfassen kann und sich in unterschiedlichen Epochen feststellen
lässt. Die Zeit des ausgehenden 19. bis zum Ende des 20. Jahrhun-
derts ist dabei in mehrfacher Hinsicht von Umbrüchen geprägt, die
in der Artikulierung von Architektur, Städtebau und Kunst ihren ganz
besonders greifbaren Ausdruck findet.
Dresden hat hier bemerkenswerte Orte zu bieten:
So beginnen wir den „Tag des offenen Denkmals®“ mit einer
Eröffnungsveranstaltung in Hellerau, einem für die Moderne, die
Lebensreformbewegung und die Suche nach Versöhnung von Kunst
und Leben paradigmatischen Ort. Das Festspielhaus mit seiner
fast archaischen Architektur, in der sich durch ein gänzlich neues
Raumkonzept eine Revolution des Theaters vollzog, repräsentiert

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die Zeit vor dem ersten Weltkrieg sicher in überwältigender Weise.
Doch auch die zahlreichen Orte und Bauten, die in den Folgezeiten
die Suche nach hygienischen Standards, nach funktionalen Formen
und menschlicheren und ökonomischeren Wohnverhältnissen
prägten, sind beispielsweise mit dem Sachsenbad, der ehemaligen
Fleischfabrik des Konsumvereins „Vorwärts“ in der Fabrikstraße oder
den Zeugnissen der Nachkriegsmoderne im diesjährigen Programm
prominent vertreten. Hinzu kommen die Stationen, an denen die
eher unbekannten, aber nicht minder wertvollen und faszinierenden
Zeugnisse von Kunst und Architektur zu erleben sind wie etwa in
der Kirche St. Josef in Pieschen, der Grundschule „Bernhard August
von Lindenau“ in Plauen oder dem Filmtheater „Schauburg“ in der
Äußeren Neustadt.
„Neue Heimat Dresden 2025“ – der Tag des offenen Denkmals 2019
spannt den Bogen zum Motto der Bewerbung Dresdens als Kultur-
hauptstadt Europas.
Ich lade Sie ein, sich am „Tag des offenen Denkmals®“ auf den Weg
in die „neue Heimat“ zu machen und bekannte und unbekannte
Schätze der „Moderne“ in Dresden kennenzulernen.
Viel Freude und Inspiration dabei wünscht Ihnen
Dr. Bernhard Sterra
Abteilungsleiter Denkmalschutz/Denkmalpflege
im Amt für Kultur und Denkmalschutz

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Eröffnungsveranstaltung
Tag des offenen Denkmals®
am 8. September 2019
im Festspielhaus Hellerau
9.30 Uhr
Einlass
10 bis 11 Uhr
Festveranstaltung
(Großer Saal)
Klang
Annekatrin Klepsch
, Beigeordnete für Kultur
der Landeshauptstadt Dresden, Grußwort
Carena Schlewitt
, Hellerau – Europäisches
Zentrum der Künste, Grußwort
Christian Schreiber
, Deutsche Stiftung Denkmal-
schutz – Ortskuratorium Dresden, Grußwort
Klang
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Schüler der A. S. Makarenko-Schule über ihr Engagement
für das Projekt „Pegasus – Schulen adoptieren Denkmale“
Klang
Mit dem Spielzeitfest zum Tag des offenen Denkmals wird das
Festival „Appia Stage Reloaded“ am Sonntag, 8. September 2019
eröffnet. Besucher können die Bühne an diesem Tag im Rahmen
von Führungen, Installationen, kleinen Performances und
Lichtshows erleben.
Nähere Hinweise finden Sie unter Punkt 52 in diesem
Programmheft.
Foto: Samira Hiam Kabbara
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1 | Foto: Dagmar Gehrmann
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Neustädter Markt
Auf dem Neustädter Markt in der Inneren Neustadt, der in den
1970er Jahren entstand, spielen zwei von Friedrich Kracht (1925
– 2007) gestaltete Brunnen eine wichtige Rolle. Sie stehen unter
Denkmalschutz, ebenso wie das 1736 errichtete Denkmal für
Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen (August der Starke) in der
Mittelachse des Platzes und weitere bildkünstlerische Ausstat-
tungselemente aus unterschiedlichen Zeiten. Diese spannungsvolle
Komposition wird von „Plattenbauten“ in ungewöhnlich individuel-
ler Anordnung hinterfangen; typische Landschaftsarchitektur der
1970er Jahre gliedert den Platz und verleiht ihm Aufenthaltsqualität.
10 Uhr
Führung und kunsthistorische Erläuterung mit
Erika Schmidt und Antje Kirsch von der Bürger­
initiative „Neustädter Freiheit“
Treffpunkt:
Goldener Reiter
2
H
auptstraße
Neustädter Markt
Die Hauptstraße geriet verstärkt ab den 1970er Jahren in den Blick der
Stadtentwicklung. Die damalige Planung, an der auch die Denkmal-
pflege beteiligt war, nahm die barocke Grundstruktur des Straßenzugs
als Grundlage und führte diese mit adaptierten Systemen aus dem
Kontext des industriellen Bauens konsequent fort. Einher ging dies mit

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der Sanierung
barocker Häuser. In der Planungsgeschichte bilden sich
charakteristisch die verschiedenen Vorstellungen von Stadt ab, die
zwischen Umbruch und Fortführung changieren. Thematisch schließt
diese Führung an die Führung zum Neustädter Markt (10 Uhr) an.
12 Uhr
Führung „Die Hauptstraße – Straße des Barock
oder der Ostmoderne?“ mit Daniel Fischer und
Martin Neubacher (Netzwerk ostmodern)
Treffpunkt: Goldener Reiter, Neustädter Markt
2 und 3 | Foto: Archiv Daniel Fischer
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A
lbertplatz 1
Hauptstraße 48
Thema der Führung ist die Platzanlage in den Planspielen der
1980er Jahre, die bereits damals punktuell als zeugnishafter Teil der
Stadtgeschichte als Denkmal gelistet wurde. Inhaltliche Schwer-
punkte sind die „Altstadtplatten“ am Jorge­Gomondai­Platz und
die Bebauung an der nördlichen Platzkante um den „Nudelturm“.
Thematisch schließt diese Führung an die vorangegangene Führung
zur Hauptstraße (12 Uhr) an.
14 Uhr
Führung „Ostmoderne am Albertplatz“
mit Daniel Fischer und Martin Neubacher
(Netzwerk ostmodern)
Treffpunkt:
vor dem Restaurant „Der Löwe“,
Hauptstraße 48

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4 | Foto: Wolfgang Junius
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S
tändehaus
Schloßplatz 1
1901 bis 1907 als Landtagsgebäude von Paul Wallot errichtet. 1945
stark beschädigt, danach Ausbau für das Landesamt für Denkmal-
pflege (LfD) und wissenschaftliche Institutionen. Nach 1992 Umbau,
seit Juli 2001 Oberlandesgericht, LfD und Repräsentationsräume für
den Landtagspräsidenten.
11 – 17 Uhr
Besichtigung nur mit Führung
ab 11 Uhr
flexible Führungen durch die Fachreferenten des
LfD, keine festen Zeiten (nur die letzte Führung
beginnt 15.45 Uhr), Dauer: je etwa eine Stunde
Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herz-
lich eingeladen, im Ständehaus mehr über die
vielseitigen und spannenden Aufgaben der säch-
sischen Denkmalpflege zu erfahren. Es besteht
die Gelegenheit, Außergewöhnliches zum Motto
Farbe in den wissenschaftlichen Sammlungen und
im Restaurierungsatelier zu entdecken. Einzig-
artige Originale der bildenden Kunst früherer
Jahrhunderte können ganz unmittelbar aus der
Nähe betrachtet werden.
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Albertplatz 2
Inmitten des 1875 von Friedrich Bouché gartenarchitektonisch
gestalteten Albertplatzes schuf Robert Dietz zwischen 1883 und
1894 die Zwillingsbrunnenanlage „Stille Wasser“ und „Stürmische
Wogen“. In der Umgebung des Platzes befinden sich der Artesische
Brunnen mit seinem tempelartigen Rundbau von Hans Erlwein aus
dem Jahre 1906, das 1987 von Wolf­Eike Kuntsche gestaltete Erich
Kästner Denkmal und Mátyás Vargas Bronzefigur „Der kleine Junge“
auf der Mauer der Villa Augustin.

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14 – 18 Uhr
Das ist Europa! Dresdnerinnen und Dresdner
gestalten mit Bezug zu Erich Kästner gemeinsam
mit Aktionskünstlern der freien Kulturszenen
den Albertplatz und seine Umgebung. Auf dem
Programm stehen Kurzlesungen, Performances,
Improtheater, Siebdruck, Spray­Workshops und
Musik. Eine Kooperationsveranstaltung von
Netzwerk Kultur Dresden und dem Kulturhaupt-
stadtbüro Dresden.
5 | Foto: Jens Besser
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Berufliches Schulzentrum
für Wirtschaft Dresden
Melanchthonstraße 9
Schulgebäude mit Bauplastik und Ausstattung (bauzeitlich erhalte-
ne Warmluftheizungsanlage), dazu Turnhalle; heute Berufsschule,
markanter langgestreckter Bau in der Formensprache des Neoklas-
sizismus, Eingang mit zweiläufiger Treppe, Portal und Figurenreli-
efs hervorgehoben, abgesehen davon weniger, akzentuierender
Schmuck, baugeschichtlich und künstlerisch bedeutend.
10 Uhr
Führung zur Architektur des Erlwein­Schulbaus,
Dauer rund 2 Stunden, maximal 20 Personen
6 | Foto: Uwe Rockel

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7 | Foto: D. Zille
7
El
iasfriedhof
Ziegelstraße 18
1680 als Pest­ und Armenfriedhof angelegt, im 18./19. Jahrhundert
bevorzugter Begräbnisplatz für das Dresdner Bildungsbürgertum,
beeindruckende Grabmale bekannter Persönlichkeiten aus der Zeit
des Barock bis zum Klassizismus (Grufthäuser), 1876 geschlossen,
laufende Restaurierung der Gesamtanlage, einzelner Grabmale und
Grufthäuser. Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
11 und 14 Uhr
Führungen durch Mitglieder des Fördervereins
Eliasfriedhof e. V.
11 – 15 Uhr
Büchertisch
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K
raftwerk Mitte
Kraftwerk Mitte 1 – 32
Sachgesamtheit Heizkraftwerk Mitte mit Maschinenhalle mit
östlicher Erweiterung, Verbindungsbau zum Schalthaus, Schalt­
haus mit Schaltwarte, Abspannturm sowie nördlicher Erweiterung
inklusive erhaltener technischer Ausstattung, Kohlenschuppen/
spätere mechanische Werkstatt, Schalt­ und Phasenschieberhaus
inklusive vorgelagerten Trafokammern, Wohn­ und Geschäfts­
haus, Reaktanzenhaus und Neuem Schalthaus/Neuer Heizzentrale
sowie baulichen Erweiterungen des Verbindungsbaus zwischen
Maschinenhalle und Schalthaus, Zwischenbau am Neuen Schalt-
haus, Sozialgebäude, Einfriedung mit Pförtnerhaus und Freiflächen
zwischen den Gebäuden inklusive historischer Pflasterung und
Schienenfragmenten; umfangreich erhaltenes, seit Ende des
19. Jahrhunderts gewachsenes und deutlich vom Historismus sowie
dem Stil der Neuen Sachlichkeit geprägtes Ensemble, ehemaliger

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Kraftwerksstandort, heute eines der bedeutendsten Industriedenk-
male Dresdens, als Zeugnis der städtischen Gas­, Elektrizitäts­ und
Wärmeversorgungsgeschichte von großer stadt­, technik­ und
baugeschichtlicher Bedeutung.
13 Uhr
Führung mit Ursula Böhm, Treffpunkt: am Tor 1
(vor dem T1 Bistro & Café)
8 | Foto: Oliver Killig
9
F
ilmtheater Schauburg
Königsbrücker Straße 55
1927 eröffnet (Architekt Martin Pietzsch), großer Saal mit Rang
und fast 1 000 Sitzplätzen,
Umbauphasen 1950, 1962 und 1994 (drei Säle), ab 2017 vierter
Umbau mit denkmalgerechter Sanierung, Ergänzung um zwei
wei tere Säle.
10 und 11 Uhr
Führungen
9 | Foto: G.N.b.h. Architekten

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10 | Foto: TheaterRuine St. Pauli e. V.
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The
aterruine St. Pauli
Königsbrücker Platz 1
Die 1891 geweihte, dreischiffige Hallenkirche „St. Pauli“ wurde nach
Plänen des Dresdner Architekten Christian Schramm errichtet. Bei
Bombenangriffen im Jahr 1945 wurde sie stark beschädigt und
brannte aus. Pläne zum Wiederaufbau wurden in der DDR nicht re-
alisiert. Nach der Wende 1989 erkor eine Theatergruppe die Ruine
zur Spielstätte, die stückweise saniert wurde. Seither bietet sie –
zwischen historischem Sakralbau und luftiger Glas­Stahl­Architektur
– einen reizvollen Rahmen für Kunst und Kultur.
10 – 18 Uhr
geöffnet, je zur vollen Stunde Führungen zur
Hausgeschichte, 17 Uhr letzte Führung, Getränke
und Snacks, barrierefreier Gebäudezugang, ge-
führte Rundgänge beinhalten Treppensteigen
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Villa Mary Wigman
Bautzner Straße 107
Die historistische Villa diente der Tänzerin, Tanzpädagogin und
Choreografin Mary Wigman von 1920 bis 1943 als Wohn­ und
Wirkungsstätte. Hier legte sie den Grundstein für eine eigenstän-
dige moderne Tanzausbildung und den „German dance“, der seine
Strahlkraft in die ganze Welt hinein entfaltete. 1927 erweiterte
Otto Geiler das Gebäude um einen Verbindungsbau mit zwei
Tanzstudios und einem 200 Quadratmeter großen Saal. Eine beson-
dere Atmosphäre schuf Wigman in der expressiven Farbgestaltung
der Innenräume.
11 und
13 Uhr
gestaltete Führungen durch das Ensemble mit
Mitgliedern des Vereins Villa Wigman für Tanz
(Dauer je etwa 1 Stunde)

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11 | Foto: Matthias Lüttig
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A
lberthafen
Magdeburger Straße 58
Hafenanlage mit historischem Terminal, Hafenbecken, Hafen-
bahnhof, Verwaltungsgebäuden, Lagerhallen, Speichergebäuden,
Brücken für Straßen­ und Schienenverkehr, Kulturhaus, angelegt
1891/96, erweitert Anfang 20. Jahrhundert, 1930er Jahre und 1952.
Ab 1995 Ausbau des Hafens zum modernen Umschlagplatz. Im
historischen Teil des Hafens ist der Elbschleppkahn „Waltraut“ eine
Besonderheit.
10 – 16 Uhr
geöffnet, stündlich Führungen durch Detlef
Bütow, Egmar Balzer, SHV e. V., Thema: Hafenbe-
trieb, Elbschleppkahn „Waltraut“
Bei Rundgängen wird die Entwicklung des Albert-
hafens seit der Errichtung als Eisenbahnverkehrs-
hafen bis zur heutigen Bedeutung als trimodales
Logistikzentrum erklärt. Bei der Besichtigung des
Elbschleppkahns „Waltraut“ (Baujahr 1913) wird
den Besuchern anschaulich das Arbeiten und
Leben von Schiffern Anfang des vorigen Jahr­
hunderts nahegebracht.
12 | Foto: Sächsischer Hafen- und Verkehrsverein e. V.

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13 | Foto: Rebekka Chiara Hengge
13
K
irche St. Martin
Stauffenbergallee 9 h
Ehemalige Garnisonkirche, 1900 bis 1945 Nutzung durch das Militär,
ab 1945 katholischer Kirchenteil von der Gemeinde St. Franziskus
Xaverius und der Pfarrei St. Martin genutzt, seit 1998 zusätzlich von
der Offiziersschule des Heeres.
12 bis 17 Uhr
geöffnet
12.30 –
14.30 Uhr
Möglichkeit zu Gespräch und „Segen to go“
13.30 Uhr
Kinderkirchenführung
12.30, 13.30,
15 und 16 Uhr
Kirchenführung
12 – 16.30 Uhr
jeweils halbstündlich Turmführung
17 Uhr
Orgelmusik
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T
rinitatisfriedhof
Fiedlerstraße 1
Anfang des 19. Jahrhunderts angelegt, ursprünglich für die Opfer der
napoleonischen Befreiungskriege, wandelte sich zum gesuchten Be-
gräbnisplatz bedeutender Persönlichkeiten des 19./20. Jahrhunderts
mit beeindruckenden Grabmalen, u. a. Ruhestätten von Carl Gustav
Carus, Caspar David Friedrich, Ernst Rietschel und Paul Pfund.
11 und
14.30 Uhr
Führungen mit Dagmar Hesse zu den Grabstätten
bekannter Persönlichkeiten aus Kultur, Kunst,
Wirtschaft und Politik u. a. Bildhauer Ernst Riet-
schel, Carl Gustav Carus, Adolf Friedrich Struve,
Sigismund Blochmann, Constantin Lipsius

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14 | Foto: Beatrice Teichmann
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Universitätsklinikum Carl Gustav
Carus – Seelsorgezentrum
Fetscherstraße 74
Das ökumenische Seelsorgezentrum des Universitätsklinikums wur-
de 2001, exakt 100 Jahre nach dem kriegszerstörten Vorgängerbau,
geweiht. Es dient der Seelsorge in einem Klinikum des 21. Jahrhun-
derts und lädt zu Gespräch, Rückzug und Andacht. Der Bau, ein
Entwurf des Büros Kister­Scheithauer­Groß, interagiert mit seiner
historischen Umgebung: der denkmalgeschützten Sachgesamtheit
des einstigen Johannstädter Krankenhauses und der ebenfalls
geschützten Gartenanlage aus der Zeit um 1900.
9 – 21 Uhr
geöffnet
10.30 Uhr
Gottesdienst
10 – 12 und
14 – 19 Uhr
Führungen und Erläuterungen nach Bedarf
15 | Foto: Universitätsklinikum Carl Gustav Carus

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16
Z
entralwerk
Riesaer Straße 32
Die zwei zum Goehle­Werk­Gebäudekomplex gehörenden
turmartigen Fabrikbauten wurden 1940 – 41 errichtet. Sachlich
gestaltet sind sie Leitbilder des Industriebaus aus der ersten
Hälfte des 20. Jahrhunderts. Nach 1945 zur Druckerei umfunk-
tioniert (Sachsenverlag und später VEB Völkerfreundschaft),
heute Kulturfabrik.
Im choreografierten Dialog THE EXCHANGE und einem künst-
lerisch konzipierten Stadtcafé wird das Veränderungspotenzial
partizipativer Kunst generationenübergreifend und interaktiv
sichtbar gemacht. Die Autorin, Performerin und Konfliktexper-
tin Dana Caspersen und das im Kern aus sechs Performenden
bestehende Michael Douglas Kollektiv laden Interessierte dazu
ein, in einen choreografischen öffentlichen Austausch einzu-
treten, der kein Publikum hat, sondern ausschließlich von der
Beteiligung der Teilnehmenden getragen wird. Hierbei wird die
Frage im Raum stehen, wie wir durch unser eigenes Denken
und Handeln das Ausmaß der Gewalt in der Welt (mit)bestim-
men. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Teilnahme ist
kostenfrei. Stadtcafé: Im Foyer des Saalgebäudes und einstigem
Karl­Hermann­Saals wird ein Café eingerichtet. Das Publikum
wird dort Gelegenheit haben, im Zentralwerk Wohnende und
Arbeitende kennenzulernen und mit ihnen spielerisch die Zu-
kunft des Gebäudeareals weiterzuspinnen. Die künstlerischen
Beiträge werden ergänzt durch eine Fotografie­Ausstellung der
AG Stadtdokumentation zur Sanierung des Komplexes und eine
Rauminstallation des Künstlers Henning Haupt im Großen Saal
des Zentralwerks.
11 – 13 Uhr
THE EXCHANGE
13, 14 und
16 Uhr
(architektur)historische Führungen durch das
Zen tralwerk (je 1 Stunde)
15 – 17 Uhr
Stadtcafé
Die Außenflächen des Gebäudeareals laden
darüber hinaus zum Verweilen und Austausch bei
Kaffee und Kuchen ein.

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16 | Foto: Till Schuster
17
U
niverselle Werke
Zwickauer Straße 46
Im 19. Jahrhundert als Spezialhersteller für Zigaretten­ und Verpa-
ckungsmaschinen gegründet, 1898 in der Zwickauer Straße ange-
siedelt. Bis 1945 wurden unter dem Namen „Universelle“ diverse
Spezialmaschinen, u. a. für die Tabakverarbeitung, produziert. In
den 1940er Jahren wurden Fabrik­ und Verwaltungsgebäude neu
errichtet. Nach dem Krieg in einen volkseigenen Betrieb umge-
wandelt, bis 1990 Produktion von Tabak­ und Industriemaschinen.
2019 nach Sanierung Innovationszentrum für Forschung und
Unternehmen.
10 und 11 Uhr
Führungen mit Erläuterungen zum Objekt und der
erfolgten Sanierung
17 | Foto: Roland Harmel

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18 | Foto: Klinik am Waldschlößchen
18
W
aldschlösschen
Radeberger Straße 60
Das Waldschlösschen ist ein vom italienischen Grafen Camillo Marco-
lini­Ferretti (1739 – 1814), dem Kammerherrn von Kurfürst Friedrich
August III., auf dem Gelände der Posernschen Kugelgießerei zwischen
1800 und 1803 errichtetes Jagdschlösschen im neogotischen Stil.
Er ließ das Waldschlösschen vor allem als Staffageobjekt in einem
Landschaftsbild für seine schottische Gemahlin Maria Anna O‘Kelly
errichten. Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
10.30 – 17 Uhr
geöffnet
11 Uhr
Fachvortrag
13, 14.45
und
16 Uhr
Allgemeinvortrag, Dauer rund 45 Minuten
Führungen auf Anfrage
Besichtigung ausschließlich im Rahmen der ange-
botenen Führungen und nur in begrenzter Anzahl
möglich, Dauer etwa 20 Minuten. Teilnahme
an den Vorträgen nur nach Anmeldung unter:
k.dilcher@klinik­waldschloesschen.de oder
telefonisch ab 19. August unter (03 51) 65 87 77 26
19
S
achsenbad
Wurzener Straße 18
Planung von Paul Wolf, 1929 eröffnet, seit 1994 geschlossen. Aus Si-
cherheitsgründen ist ein Betreten des Gebäudes derzeit nicht möglich.
Der Bau besticht durch seine funktionelle Zweckmäßigkeit, klar und
einfach gegliederte Fassaden, seine kubisch gestaffelte Baukörper-
ausbildung und durch seine sachliche und moderne Formensprache.
Das Bad und sein Umfeld gehören zu den bedeutendsten Bauten der
1920er Jahre in Dresden.
11 – 14 Uhr
Infostand
der Bürgerinitiative „Endlich Wasser ins
Sachsenbad!“, Eröffnung der Zeitzeugen­Ausstel-
lung und Mitmachaktion „Erzähl mir was!“– ein
künstlerisches Mehrgenerationenprojekt im

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19
Rahmen der Kulturhauptstadtaktion „Orte des
Miteinanders“
(www.dresden2025.de):
Zeitzeu-
gen erzählen live vom Sachsenbad, die Geschich-
ten werden zu Bildern – kreativ, bunt, laut.
19 | Foto: Sachsenbadinitiative im Verein Pro Pieschen e. V.
20
Lu
kaskirche
Lukasplatz 1
Errichtet 1899 bis 1903, trägt die Lukaskirche von außen Formen
der Neorenaissance. Das Innere wurde mit Elementen des begin-
nenden Jugendstils ausgestattet. 1945 brannte das Gebäude aus,
die markante Turmhaube wurde zerstört. In den 1960er Jahren zum
Tonstudio umgebaut, wird die Kirche seit 1972 wieder für Gottes-
dienste genutzt. 2018 fiel der Startschuss für die Sanierung des
Kirchengebäudes. Im Rahmen der Bauarbeiten kamen Gedenktafeln
aus dem Ersten Weltkrieg zutage.
12 – 18 Uhr
geöffnet
10 Uhr
Gottesdienst
ab 12 Uhr
Turmbesichtigung auf Anfrage sowie stündlich
Führungen
18 Uhr
A­Capella­Konzert der Lukaskantorei, Leitung:
Katharina Pfeiffer
13 und 15 Uhr
Führungen zum Wiederaufbau des Kirchturms durch
den Förderverein der Lukaskirche Dresden e. V.,
Informationsstand mit Souvenir­Material
20 | Foto: Dieter Rau

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21 | Foto: Landesamt für Kultur und Denkmalschutz
21
L
apidarium – Ruine der Zionskirche
Hohe Straße 24
1908 bis 1912 durch Schilling & Graebner im Jugendstil errichtet.
Stifter der Bausumme war der Fabrikant Johann Hampel. Neuartige,
an ein Amphitheater erinnernde Raumaufteilung. Monumentale
Kreuzigungsgruppe zwischen den Haupteingängen. 1945 zerstört,
Ruine gesichert, heute Lapidarium. Hier lagern die aus Trümmern
der Stadt geborgenen Architekturfragmente.
10 – 14 Uhr
geöffnet,
individuelle Besichtigung mit Erläute-
rungen nach Bedarf, Verkauf von archäologischer
Fachliteratur
22
G
edenkstätte Bautzner Straße
Bautzner Straße 112 a
Errichtet in den 1950er Jahren als Gefängnis, Untersuchungshaftan-
stalt und Bezirksverwaltung des Ministeriums der Staatssicherheit
der DDR. Hauptgebäude mit „Fuchsbau“ und Innenhof, Haus 2 mit
Festsaal, Zellengebäude und Büroräumen des letzten Chefs der
Verwaltung. Im Haftkeller erzählen die kargen Zellen des sowjeti-
schen Geheimdienstes über die Schicksale der Inhaftierten, die oft
in den Gulag führten.
10 – 18 Uhr
geöffnet
10.15 Uhr
Ausstellungseröffnung: „Lost Place Heidehof.
Was von Staatssicherheit und Berufsschule blieb“,
ganztags Filmvorführungen „In den Fängen der
Stasi“ und Spurensuche für Familien
11 und 15 Uhr
Führung „Verhaftet – Verhört – Verurteilt“
13 und 16 Uhr
Kurzführungen

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21
22 | Foto: Gedenkstätte Bautzner Straße
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K
irche St. Josef
Rehefelder Straße 59
Die Kirche wurde 1909 bis 1910 nach Entwürfen von Alexander
Tandler als erste Stahlbetonkirche Dresdens errichtet. Hubert Paul
projektierte ab 1970 die Umgestaltung des Innenraums, die beim
II. Vatikanischen Konzil beschlossen wurde. Das Zentrum des neo­
romanischen Baus ist seither der Altar. Staatliche Auflagen unter-
sagten hierbei die Verwendung von Material und Baukapazität der
volkseigenen Industrie, sodass die Gemeinde den Umbau allein und
mit Materialspenden aus Bistümern der BRD bewältigte.
9 – 18 Uhr
geöffnet
9 Uhr
Gemeindegottesdienst
17 Uhr
musikalische Vesper
Angebote im Laufe des Tages: Kirchenführungen,
Turmbesichtigung, Vortrag zum Wirken von Fried-
rich Press und Michael Morgner, Kinderzimmer
und vieles mehr, weitere Details unter:
https://st­martin­dresden.de/tdod2019stjosef
23 | Foto: Privat

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22
24 | Foto: Dagmar Gehrmann
24
E
hema
liger
Fleischvera
rbeit
u
ng
s-
betrieb „Vorwärts“
Fabrikstraße 13
Das Gebäude wurde 1927 bis 1930 nach Plänen von Kurt Bärbig
im Auftrag des Konsumvereins Vorwärts eG erbaut. Dem Bau ging
ein Wettbewerb für einen umfangreichen Komplex voraus, an dem
sich auch Walter Gropius beteiligt hatte. Nachdem in dem Gebäude
jahrzehntelang der Fleischverarbeitungsbetrieb untergebracht war,
stand es etliche Jahre leer. Aktuell wird es saniert und zu einem
Bürogebäude umgebaut.
10, 11 und
12 Uhr
Führungen zur Baugeschichte sowie der histori-
schen und geplanten Nutzung.
Maximale Teilnehmerzahl je Führung: 15 Personen
Eine Veranstaltung im Rahmen der Sonderaus-
stellung „Dresdner Moderne 1919 – 1933. Neue
Ideen für Stadt, Architektur und Menschen“ des
Stadtmuseums Dresden.
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F
riedenskirche
Wernerstraße 32
Die 1891 gebaute Friedenskirche wurde am 13. Februar 1945 stark
zerstört. 1947 erhielt die Gemeinde die Nachricht, sie solle eine
der ersten „Bartningschen Notkirchen“ erhalten. Der Architekt
Otto Bartning plante kein Provisorium, sondern einen würdigen

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Kirchbau, errichtbar mit vorhandenen Materialien, mit Einsatz der
Gemeindeglieder. Im Juli 1949 traf der erste Teil der Holzkonstruk-
tion ein. Am 18. Dezember 1949 konnte die neue Friedenskirche
geweiht werden.
13 – 17 Uhr
offene Kirche, Führungen bzw. Erklärungen zum
Gebäude nach Bedarf
25 | Foto: Johannes Wagner
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C
ampus TU Dresden
Helmholtzstraße 6
10 Uhr
Führung „Ostmoderne“ mit besonderer Berück-
sichtigung des Merkel­ und des Barkhausen­Baus.
Rundgang mit Hannelore König, ehrenamtliche
Denkmalpflegerin
Treffpunkt:
Ecke George­Bähr­Straße/Helmholtzstraße
26 | Foto: Luise Helas

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27 | Foto: Baldauf & Baldauf
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G
edenkstätte Münchner Platz
Münchner Platz 3
Von 1907 bis 1956 Landgericht, Untersuchungshaftanstalt und
Hinrichtungsstätte, 1959 Einrichtung einer Gedenkstätte. Dauer-
ausstellung „Verurteilt. Inhaftiert. Hingerichtet. Politische Justiz in
Dresden 1933 – 1945/1945 – 1957“.
10 – 18 Uhr
geöffnet
10 Uhr
Führung durch den früheren Justizkomplex, von
dem nur wenige Spuren erhalten geblieben sind.
Der Gang durch den Schumann­, den Hülsse­ und
den Tillich­Bau der TU Dresden zeigt die noch
sichtbaren Zeichen der fünfzigjährigen Nutzung
als Gerichts­, Haft­ und Hinrichtungsort sowie die
dahintersteckenden Geschichten. Dabei werden
auch der frühere Schwurgerichtssaal und die
Gefängniskapelle besichtigt.
Dauer etwa 90 Minuten, nicht barrierefrei
14
Uhr
Überblicksführung durch die Ausstellung „Verur-
teilt. Inhaftiert. Hingerichtet“, maximal 20 Teilneh-
mer, Dauer rund 90 Minuten, für Rollstuhlfahrer
geeignet
15 Uhr
Der Ort der Guillotine. Eine Bauarchäologin
berichtet von ihrer Spurensuche, mit Dipl.­Ing.
Barbara Schulz, Schulz+Drieschner GbR, Büro für
Zeitgeschichte und Denkmalpflege Berlin, Dauer
rund 60 Minuten, findet im Freien statt, für Roll-
stuhlfahrer geeignet

image
25
28 | Foto: Heike Richter
28
Nor
dfriedhof
Kannenhenkelweg 1
Einzeldenkmale der Sachgesamtheit Garnisonsfriedhof/Nordfried-
hof: Feierhalle (1902), Verwaltungsgebäude, ehemaliges Wohnhaus
des Friedhofsverwalters, monumentale Denkmalanlage der am
Ersten Weltkrieg beteiligten Regimenter der Dresdner Garnison.
Gemeinschaftsanlagen für sowjetische Bürger (1941 – 1945, 1942 –
1948 und 1945 – 1948), ungarische Bürger (1939 – 1945), Bürger
Rumäniens, Polens und der Tschechoslowakischen Republik (1939 –
1945) – hier liegen vor allem Zwangsarbeiter – , für Soldaten und
Zivilisten, die im Kampf gegen Krieg und Faschismus den Opfertod
starben, und für Dresdner Bombenopfer. Einer der bemerkenswer-
testen Friedhöfe der Stadt: baugeschichtlich, militärgeschichtlich,
ortsgeschichtlich und sepulkralgeschichtlich bedeutend sowie
künstlerisch wertvoll. Die Denkmalanlage mit 24 Reliefplatten, auf
denen die Namen der einzelnen Einheiten stehen, ist von besonde-
rem künstlerischem Wert.
14 Uhr
Künstlergespräch mit Michael Klipphahn im
Kunstraum der Kapelle
15.8. – 15.9.
Ausstellung „Paloma“ von Michael Klipphahn,
Öffnungszeiten: sonntags 14 bis 18 Uhr
Ein Projekt von Denk Mal Fort! e. V. –
Die Erinnerungswerkstatt Dresden

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26
29 | Foto: Lara Schink
29
N
euer Annenfriedhof
Kesselsdorfer Straße 29
Der jüngere der beiden Annenfriedhöfe ist zugleich der größere.
Der Gartenarchitekt Max Bertram gestaltete den Parkfriedhof
1875 auf einer 14 Hektar großen Fläche. Am Eingang imponiert der
eindrucksvolle Campo Santo, in dessen Arkaden viele regionalge-
schichtlich bedeutende Persönlichkeiten in repräsentativen Grüften
beigesetzt wurden.
10 – 16 Uhr
geöffnet
10 Uhr
Löbtauer Industrielle und Fabrikanten: Kurzführung
durch den Campo Santo, Dauer rund 30 Minuten
11 Uhr
Historische Stadtteilführung vom Neuen Annen-
friedhof nach Altlöbtau und zurück, Dauer rund
60 Minuten
13 Uhr
Von der Familiengruft zur Grünen Wiese – Bestat-
tungskultur im Wandel: Führung mit der Friedhofs­
verwalterin, Dauer rund 90 Minuten
15 Uhr
Pferdestraßenbahn, Handelszentrum, Boulevard:
Spaziergang mit Wissenswertem zur Kesselsdorfer
Straße, Dauer rund 60 Minuten
Verband der Annenfriedhöfe und AG Löbtauer
Geschichte
30
4
9. Grundschule
Bernhardstraße 80
Der Bau aus dem Jahr 1968 steht seit 2013 unter Denkmalschutz,
weil er das einzige im Originalzustand verbliebene Exemplar der
Plattenbauschulen des Typs „Dresden­Atrium“ ist.
10 – 13 Uhr
geöffnet, halbstündliche Führungen mit Schülern
und Lehrkräften

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30 | Foto: Simone Berge-Kolb
31
S
chloss Albrechtsberg
Bautzner Straße 130
1850 – 54 Errichtung des spätklassizistischen Baus nach Plänen
des Berliner Landbaumeisters Adolf Lohse für Prinz Albrecht von
Preußen. 1925 Verkauf an die Stadt Dresden. 1946 Erwerb durch
das sowjetische Außenhandelsministerium. 1948 Intourist­Hotel
nach umfangreicher Renovierung durch den Dresdner Architekten
Erich Köckritz. 1951 Rückkauf durch die DDR, Nutzung als Pionier-
palast „Walter Ulbricht“. Nach umfangreicher Sanierung seit 1994
Veranstaltungsort für Festlichkeiten und Konzerte.
10 – 19 Uhr
Unter dem Motto „Dresden (er)lesen“ finden Buch-
präsentationen ausgewählter Verlage, Lesungen
und Musikveranstaltungen statt. Zudem können die
Säle und Salons des Schlosses besichtigt werden.
14.30 Uhr
Prinzensalon: Frauke Angel liest aus ihrem Fami­
lienroman „Geht ab wie Schmitz‘ Katze“
15 Uhr
Billardsaal: Michael Bittner liest neue Geschichten
sowie Texte aus seinem Buch „Der Bürger macht
sich Sorgen“
15.30 Uhr
Türkisches Bad: „Bordell Nautique“ – Ringelnatz-
theater & andere Maritimitäten mit Thomas
Lautenknecht
17.30 Uhr
Türkisches Bad: „Die Gitarre kann alles! Man
muss sie nur lassen“ von und mit Frank Fröhlich
18 Uhr
Ostterrasse: Gojko Mitić präsentiert das Buch
„Die Söhne der Großen Bärin“, mit Gespräch und
Signierstunde
31 | Foto: Michael Schmidt

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28
32 | Foto: Peter Froebel
32
B
ismarcksäule
Moreauweg 1
Errichtet 1906 als monumentales nationales Denkmal zur Erinnerung
an die Wiedergründung des Deutschen Reiches. Steht für Einigkeit und
Gemeinschaft im Namen Bismarcks. Charakteristisch für den Denkmal-
kult um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Von geschichtlicher,
künstlerischer und landschaftsgestalterischer Bedeutung.
10 – 18 Uhr
geöffnet
15 und 16 Uhr
Führungen
33
Mor
eau-Denkmal
Moreauweg (Räcknitzhöhe)
Denkmal für den französischen General Jean Victor Moreau, der an
der Seite des Zaren Alexander II. gegen Napoleon kämpfen wollte.
Am 27. August 1813 wurde er an dieser Stelle schwer verwundet
und starb daraufhin in Laun. Seine amputierten Beine sind hier in
einer Urne unter dem Denkmal bestattet, sein Körper in der Krypta
der St. Katharinen­Kathedrale zu St. Petersburg beigesetzt.
10 – 17 Uhr
geöffnet
Ausstellung zur militärischen Situation 1813 und
Moreau, Führungen nach Bedarf
33 | Foto: Christian Girbig

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34 | Foto: Auferstehungskirchgemeinde
34
A
uferstehungskirche Plauen
Reckestraße 6
Ein gotisches Portal an der Westseite und das Sakramentshäuschen im
Inneren haben sich aus mehreren Umbauphasen der Kirche erhalten.
1901 wurde sie nach Entwürfen der Architekten Lossow & Vieweger
großzügig und im Jugendstil ausgebaut und 1907 durch Hans Erlwein
mit einer Außentreppenanlage und kastellartigem Eckturm erweitert.
Die im Zweiten Weltkrieg verloren gegangenen Glasfenster im Altar-
raum konnten nach der politischen Wende durch Wolfgang Korn in
einer modernen Form­ und Farbensprache neu gestaltet werden.
11 Uhr
Kirchenführung mit Pfarrer Stephan Sawatzki
35
H
eilandskirche
An der Heilandskirche 1
1914 nach Plänen von Rudolf Kolbe begonnen und nach mehrjäh­
riger Unterbrechung 1925 – 27 vollendet. Verputzer Zentralbau,
32 Meter hoher rechteckiger Ostturm, über dem Eingangsportal
im Rundbogen Christusfigur.
12 – 18 Uhr
geöffnet, Kaffee und Kuchen in der Eingangshalle
12, 13.30, 15
und 16.30 Uhr
Führungen zum Thema „Modern(e) – Umbrüche
in Kunst und Architektur“, Dauer ca. 30 Minuten
Treffpunkt:
Eingangshalle (Brauthalle)
35 | Foto: Hans Martin Schulze

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30
36 | Foto: Peter Schubert
36
L
ingnerschloss
Bautzner Straße 132
1850 – 53 von Adolph Lohse für den Kammerherrn des preußischen
Kronprinzen, Freiherr von Stockhausen, erbaut. Spätklassizistischer
Bautyp, Baugliederung und Bauschmuck zeigen Bezüge und Über-
nahmen aus der Architektur der griechischen und römischen Antike
sowie der Villenkultur der Renaissance. Nacheigentümer ab 1891
Bruno Naumann, ab 1906 Karl August Lingner. Seit 1916 Eigentum
der Stadt, 2003 Erbpachtvertrag mit dem Förderverein Lingner-
schloss mit dem Ziel der Sanierung und Nutzung für kulturelle
Zwecke. Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
10 – 18 Uhr
geöffnet, „Herr Lingner“ begrüßt seine Gäste an
diesem Tag persönlich, Besuch der Dachplattform
ganztags möglich; Infostände zur Vereinsarbeit
und zu Mitgliedschaften, Spenden /Sponsoring,
Veranstaltungen und standesamtlichen Trauun-
gen; Führungen zur Historie des Schlosses und
zum Förderverein nach Bedarf
(Treffpunkt: Foyer Lingnerschloss)
ab 10 Uhr
verschiedene Ausstellungen im Schloss
11 – 17 Uhr
Mal­ und Bastelecke für Kinder
11 Uhr
Symphonische Matinee mit dem Club des Akade-
mischen Orchesters Würzburg und dem Kinder­
orchester im Alten Festsaal (EG); Kino: Dresden im
Film, Schätze aus Archiven, Historie des Kinosaals
14 Uhr
Vortrag mit Bildpräsentation: „Umbrüche in Kunst
und Architektur – 170 Jahre Lingnerschloss
Dresden“, mit Kelf Treuner, Architekt

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37 | Foto: Antje Kirsch, Archiv der PG „Kunst am Bau“
37
A
telierhaus Edmund Moeller
Gostritzer Straße 10
1926 – 29 Bau des Atelierhauses, Anlage eines großzügigen Gar-
tens, Wohn­ und Wirkungsstätte des Bildhauers Edmund Moeller
(1885 – 1958). 1958 – 92 Wirkungsstätte der Produktionsgenossen-
schaft „Kunst am Bau“, die zahlreiche Objekte der architekturbezo-
genen Kunst schuf. Sammlung markanter ornamentaler Formsteine
der Nachkriegsmoderne. Heute Künstlerateliers und Werkstätten.
13 – 18 Uhr
geöffnet
14 Uhr
Führung „Künstler und ihre Stadt“, mit Antje
Kirsch, Architekturvermittlerin
38
T
echnische Sammlungen Dresden
Junghansstraße 1 – 3
Ehemalige Ernemann­Werke, Industriebau mit markantem Turm
und Mosaikwandbild, Zeugnis der Dresdner Kameraindustrie, nach
1945 Kombinat Pentacon, heute Standort der Technischen Samm-
lungen Dresden.
11 Uhr
Industriedenkmal Ernemannbau – Rundgang zur
Architekturgeschichte und aktuellen Sanierungen,
mit Roland Zipp (Architekt) und Roland Schwarz
(Museumsdirektor)
38 | Foto: David Brandt/Museen der Stadt Dresden

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32
39 | Foto: G. Dvorak
39
K
atholische Kirche St. Marien
Gottfried-Keller-Straße 50
Der neoromanische Sakralbau wurde vom Dresdner Architekten
Heinrich Otto entworfen und 1906 – nach einjähriger Bauzeit –
geweiht. Die Grundform der Kirche entspricht einer römischen
Basilika. In den apsisartigen Ausbuchtungen des Querhauses be­
finden sich Beichtstuhl und Taufstein.
10.30 –
16.30 Uhr
Kirchenführungen,
jeweils stündlich
40
Gemeindezentrum der ev.-luth.
Philippus-Kirchgemeinde
Leutewitzer Ring 75
Vor dem politischen Umbruch 1989 wurde das Gebäude vom Dres-
dener Architekten Ulf Zimmermann projektiert und dann von 1990 –
92 gebaut. Als ein Beispiel besonders gelungener Sakralarchitektur
wurde es im Jahr 2018 in die Denkmalliste aufgenommen.
14 – 18 Uhr
geöffnet, stündlich Führungen durch das
Gebäude, Vortrag von Architekt Ulf Zimmermann,
Orgelmusik

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33
40 | Foto: Thomas Böttrich
41
K
irche Leubnitz-Neuostra
Menzelgasse 2
Kirche aus dem 15./16. Jahrhundert, Bilderkirche, reiche Innenaus-
stattung, Saalbau mit Rechteckchor, nördlicher Erweiterung und
Westturm, Renaissancekanzel 1577 mit Schalldeckel 1662, Nöth­
nitzer Betstube 1652, bemalte Emporen 1667, Kassettendecke
1672 von Gottfried Lucas.
14 – 16 Uhr
geöffnet
17 Uhr
„kammerchor cantamus dresden“:
A­cappella­Konzert mit Werken von Heinrich
Schütz, Henry Purcell, Felix Mendelssohn­
Bartholdy, Anton Bruckner, Arvo Pärt und
anderen, Leitung: Robert Schad
41 | Foto: Andreas Horn

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34
42 | Foto: Andreas Förster
42
K
irche Loschwitz
Pillnitzer Landstraße 9
Erbaut 1705 – 1708 durch George Bähr und Johann Fehre d. Ä. als
barocke Kirche, Saalbau mit Dachreiter, 1945 zerstört, 1991 – 2006
Wiederaufbau, Friedhof angelegt 1705 – 1710, Rekonstruktion und
Wiederaufstellung konservatorisch behandelter Grabmale. 2001
Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
9.45 – 18 Uhr
geöffnet
9.45 –
11.15 Uhr
Sakramentsgottesdienst
11.30 Uhr
Einführung in die Begleitausstellung zur Losch­
witzer Kirche, Vorstellung eines neuen Flyers zu
Kirche und Gemeinde
14 und 16 Uhr
Kirchenführungen
13, 15 und
17 Uhr
Lesung und Musik – Freudiges und Kurioses aus
Gästebüchern der letzten 25 Jahre
Alle Veranstaltungen stehen im Zusammenhang
mit dem Jubiläum des Wiedererstehens der
Loschwitzer Kirche vor 25 Jahren.
43
A
ltes Gaswerk
Babisnauer Straße 30
Das 1906 für einen Industriebau äußerst anspruchsvoll gestaltete
Gebäude versorgte Mockritz und elf weitere Orte bis 1922 mit
Leuchtgas. In den letzten 90 Jahren wurde das ungewöhnliche
Areal von kleineren Unternehmen genutzt. Bis Mitte 2019 erfolgte
der Umbau zu zwölf Wohnungen mit Loftcharakter.
10 – 17 Uhr
geöffnet, Führungen nach Bedarf

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43 | Foto: MDU Gruppe
44
W
aldschänke Hellerau
Am Grünen Zipfel 2
Historische Waldschänke in der Gartenstadt Hellerau, Ende des
19. Jahrhunderts erbaut, 1910 durch Richard Riemerschmid umge-
baut, war kultureller Treffpunkt. Nach 1989 Verfall bis zur Ruine.
Seit 2008 Sanierung durch den Förderverein Waldschänke
Hellerau e. V. Nach Abschluss der Sanierung Bewirtschaftung
durch den in Bürgerzentrum Waldschänke Hellerau e. V.
umbenannten Verein.
10 – 17 Uhr
geöffnet, Ausstellung „Rudolf Gebhardt –
Malerei und Grafik“
14 Uhr
Führung „Die Geschichte der Waldschänke“
mit Architekt Günther Rentzsch
44 | Foto: Spitzner, Bürgerzentrum Waldschänke Hellerau e. V.

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36
45 | Foto: Dresdener Rennverein 1890 e. V.
45
G
alopprennbahn
Oskar-Röder-Straße 1
Am 17. Dezember 1890 gründete der Ölser Husar Walter von Tres-
kow das Dresdner Reiterheim, das 1893 in Dresdener Rennverein
umbenannt wurde. Am 7. Mai 1891 ertönte auf den „Seidnitzer Flu-
ren“ die erste Startglocke. Die Galopprennbahn in Seidnitz umfasst
heute etwa 43 Hektar und ist ein Flächendenkmal, zu dem viele
Einzeldenkmäler gehören, unter anderem der historische Königs-
pavillon (auch Walter von Treskow­Pavillon), das Stallensemble und
die historische Tribüne. Der Dresdener Rennverein 1890 e. V., der
laut eines Erbbaurechtsvertrages mit der Landeshauptstadt Dres-
den seit 1995 Eigentümer der Galopprennbahn ist, setzt sich heute
neben der Förderung der Vollblutzucht auch für den Erhalt dieses
historischen Flächendenkmals ein. So hat sich die Rennbahn in den
vergangenen Jahrzehnten zu einer der beliebtesten Sportstätten
und Ausflugsziele der Dresdner etabliert.
11 – 16 Uhr
geöffnet
11 und 14 Uhr
Führungen auf dem historischen Lehrpfad
Treffpunkt:
Haupteingang
46
J
ohannisfriedhof
Wehlener Straße 13
1879 – 81 errichtet, Ersatz für die aufgegebenen Friedhöfe der
evangelischen Johannis­, Frauen­ und Kreuzkirchgemeinden. Anlage
mit Zentraltrauerhalle. Struktur­ und raumbildende Bepflanzung,
Brunnenanlagen. Viele wertvolle Grabmale, Gesamtheit einer
gestalterischen und funktionalen Konzeption.
11 Uhr
„Ziergitter, Kreuze, Gruftabdeckungen – Kunst-
schmiedearbeiten auf dem Johannisfriedhof“,
Führung mit Christian Mögel und Heiko Helm
(Freundeskreis des Trinitatis­ und Johannisfriedhofs)

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37
14 Uhr
historische Führung zu den Grabstätten bekann-
ter Persönlichkeiten aus Kultur, Kunst, Wirtschaft
und Politik, mit Gerd Kropp , Friedhofsoberins-
pektor i. R.
46 | Foto: Beatrice Teichmann
47
H
eidefriedhof
Moritzburger Landstraße 299
Angelegt 1934/35 als Waldfriedhof nach Ideen des Stadtbaurats
Hans Erlwein, mehrere Gedenkstätten und Ehrenhaine, einheitliche
Form der Grabstätten mit Holzkreuzen oder Steintafeln, Begräbnis-
stätten vieler Dresdner Persönlichkeiten, letzte Ruhestätte für viele
Opfer des Angriffs auf Dresden 1945.
7. September,
17 Uhr
Feierhalle:
Geistliche und weltliche Chormusik mit
dem vocalis ensemble dresden unter Leitung von
Kerstin Döring, Orgel: Robert Seidel
8. September,
13 Uhr
„Der Heidefriedhof – Gedenkstätte für Personen
und Ereignisse der jüngeren Dresdner Stadtge-
schichte“, Friedhofsführung mit Robert Seidel
Treffpunkt:
Eingang Moritzburger Landstraße
47 | Foto: Marlèn Mieth

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38
48 | Foto: Detlef Streitenberger
48
P
arkhotel Weißer Hirsch
Bautzner Landstraße 14/16
10 Uhr
Führung „Vom Keller bis zum Dach“ zu den Bau-
fortschritten
Treffpunkt:
Haltestelle Linie 11, Plattleite, Eingang Kakadu­
Bar, Dauer rund 1 Stunde, mit igeltour Dresden,
verbindliche Anmeldung bis 31. August unter
(03 51) 2 68 87 90
49
Palais Weißer Hirsch“
Ecke Bautzner Landstraße/Stechgrundstraße
15 Uhr
Führung zu den Baufortschritten im Haupthaus
des ehemaligen Lahmann­Sanatoriums
Treffpunkt:
Haltestelle Linie 11, Plattleite, Ecke Bautzner
Landstraße/Stechgrundstraße, Dauer etwa
1 Stunde, mit dem Verschönerungsverein Weißer
Hirsch/Oberloschwitz e. V., verbindliche Anmel-
dung bis 31. August unter (03 51) 2 68 87 90
49 | Foto: Detlef Streitenberger

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50 | Foto: René Meinig
50
C
hinesischer Pavillon
Bautzner Landstraße 17 a
1911 in Shanghai als Staatspavillon erbaut und anlässlich der ersten
Internationalen Hygiene­Ausstellung in Dresden errichtet. 1912
Erwerb durch die Stadt und an den heutigen Standort versetzt, als
Lese­ und Trinkhalle genutzt. Ab 2006 Sanierung durch den Träger-
verein, künftige Nutzung als deutsch­chinesische Begegnungsstätte.
Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
14 – 18 Uhr
geöffnet, zu jeder vollen Stunde Führungen
51
K
rematorium mit Urnenhain
Wehlener Straße 15
1909 – 29 als Waldfriedhof angelegt, bestehend aus Friedhof,
Urnenhain mit „See der Tränen“, Krematorium, Torhaus, Feierhalle,
Kolumbarium. Entwürfe, Planung und Ausführung der Friedhofsan-
lage, der einzelnen Gebäude und der plastischen Ausstattung durch
die Architekten Paul Wolf und Fritz Schumacher, den Gartenarchi-
tekten Willy Meier und den Bildhauer Georg Wrba.
16 Uhr
Wer hat Gogols
Schädel gestohlen – Teil 3: „Wa­
rum die Totentrompeten schweigen mussten“, mit
dem Literaturtheater Dresden und Jens Börner,
Friedhofsleiter. Ein heiterer und denkmalkundiger
Spaziergang über den Urnenhain und durch das
historische Krematorium, Dauer rund 2 Stunden
Treffpunkt:
Haupteingang
51 | Foto: Marlèn Mieth

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40
52 | Foto: Samira Hiam Kabbara
52
Fe
stspielhaus Hellerau
Karl-Liebknecht-Straße 56
1911 als Festspielhaus und Bildungsanstalt für Rhythmus nach den
Visionen des Wegbereiters der modernen Architektur Heinrich
Tessenow und des Musikpädagogen Émile Jaques­Dalcroze erbaut.
Als kulturelles Zentrum der ersten deutschen Gartenstadt zog der
Bau bis 1914 Künstler aus ganz Europa nach Hellerau. Heute agiert
Hellerau als interdisziplinäres Koproduktions­ und Gastspielhaus
für die zeitgenössischen Künste Tanz, Theater, Performance, Musik,
Medien und Bildende Kunst. Förderprojekt der Deutschen Stiftung
Denkmalschutz.
10 – 11 Uhr
Eröffnung „Tag des offenen Denkmals®“
(siehe S. 4 – 5)
11 – 16 Uhr
halbstündliche Führungen durch das Festspiel-
haus
14 Uhr
Dancewalk Dresden – Dresdner Bürger sind ein-
geladen, sich gemeinsam zu Musik aus Kopfhö-
rern durch die Hellerauer Gärten zu bewegen.
20 Uhr
Performance „tension, break, pattern, intrigue“
mit Cindy Hammer, Joseph Hernandez, Johanna
Roggan und Anna Till

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53 | Foto: Irena Dahms
53
V
orwerk Nickern
Am Geberbach 1
Vermutlich im 16. Jahrhundert errichtete Hofanlage, Vorderhaus
Ausbau zum Co­Working­Space, Hinterhaus 2008 saniert auf
Nie drigenergiestandard.
15 – 18 Uhr
geöffnet, „Co­Working Space im Fachwerk“,
halbstündliche Führungen durch Eigentümer
Martin Paetzug und Architektin Irena Dahms
54
R
ittergut Helfenberg
Am Helfenberger Park 1
Schloss in jetziger Form 1775 von Johann Gottfried Kuntsch unter
Einbeziehung älterer Bausubstanz als Herrenhaus erbaut. 1349
erstmals erwähnt, 1825 erweitert, seit 2006 Sanierung, künftige
Nutzung: Wohnen und Gewerbe. Förderprojekt der Deutschen
Stiftung Denkmalschutz.
11 – 17 Uhr
Öffnung des Gartenzimmers im 1. Obergeschoss,
Ausstellung historischer Fotografien und Pläne
15 Uhr
Tee, Kaffee und Kuchen an der Freitreppe
54 | Foto: Susanne Launer

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42
55 | Foto: Antje Hinze
55
S
chlosskirche Lockwitz
Altlockwitz 2
Als katholische Schlosskapelle errichtet, wurde der Bau ab etwa
1622 erstmals umgebaut und anschließend protestantisch genutzt.
Weitere An­ und Umbauten 1670 und 1699 – 1702. Dabei wurde
der westliche Schlosstrakt zu einem Kirchturm umgebaut, der
Kirche und Schloss verbindet. Der Sakralbau zählt zu den ältesten
Kirchen Dresdens.
10 – 16 Uhr
geöffnet
10 Uhr
Gottesdienst, danach offene Kirche
56
E
v.-luth. Kirchgemeinde Langebrück
Kirchstraße 46
Eine der ältesten Kirchen der Gegend, 1280 erbaut. Die Jehmlich­
Orgel ertönt seit über 100 Jahren. Der 2017 renovierte Innenraum
der Kirche mit seinem neuen Altrarrelief lädt zu Gebet, Einkehr und
Lobpreis in der Gruppe oder allein. Farbenprächtige Fensterbilder.
11 – 17.30 Uhr
geöffnet, Auskunft und Führungen nach Bedarf
17 Uhr
Konzert mit dem Chor „Liegauer Liederlust“,
Chorleiter: Andreas Zöllner

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56 | Foto: Rüdiger Reitz
57
S
chloss Schönfeld
Am Schloss 2
Dreiseitig umschlossenes Wasserschloss, um 1574 auf den Resten
einer frühfeudalen Wasserburg errichtet. Gehört zu den bedeu-
tendsten Renaissanceschlössern Sachsens, ab 1990 umfangrei-
che denkmalgerechte Innen­ und Außensanierung einschließlich
Teichanlage. Seit 2005 teilweise in Nutzung als Ausstellungs­ und
Veranstaltungsort, vorwiegend zum Thema Zauberei und Magie,
aber auch für Eheschließungen.
11 – 18 Uhr
geöffnet
ab 11 Uhr
Zaubershows zu jeder vollen Stunde, Auskünfte
nach Bedarf
57 | Foto: Katrin Kaiser

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44
58 | Foto: Archiv Landeshauptstadt Dresden
58
A
lte Schule Eschdorf
Kirchberg 4
Historisches Schulgebäude, das in den letzten Jahren durch den
Freundeskreis Eschdorf e. V. renoviert wurde. Beinhaltet ein Muse-
um mit Exponaten aus mehreren Epochen. Im Vereinsraum können
nach dem Museumsbesuch gefachsimpelt und alte Schulgeschich-
ten aufgewärmt werden.
10 – 17 Uhr
geöffnet, Sonderausstellung „100 Jahre Willy Fun-
ke“, Führungen und Auskünfte nach Bedarf durch
Mitglieder des Freundeskreises Eschdorf e. V.
Redaktionsschluss: 30. Juli 2019
Änderungen
vorbehalten, aktuelle Informationen online unter:
dresden.de/denkmaltag

Altleutewitz
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Legende
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Neustädter Markt
2
Hauptstraße
3
Albertplatz 1
4
Ständehaus
5
Albertplatz 2
6
Berufliches Schulzentrum für Wirtschaft Dresden
7
Eliasfriedhof
8
Kraftwerk Mitte
9
Filmtheater Schauburg
10
Theaterruine St. Pauli
11
Villa Mary Wigman
12
Alberthafen
13
Kirche St. Martin
14
Trinitatisfriedhof
15
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus
– Seelsorgezentrum
16
Zentralwerk
17
Universelle Werke
18
Waldschlösschen
19
Sachsenbad
20
Lukaskirche
21
Lapidarium – Ruine der Zionskirche
22
Gedenkstätte Bautzner Straße
23
Kirche St. Josef
24
Ehemaliger Fleischverarbeitungsbetrieb
„Vorwärts“
25
Friedenskirche
26
Campus TU Dresden
27
Gedenkstätte Münchner Platz
28
Nordfriedhof
29
Neuer Annenfriedhof
30
49. Grundschule
31
Schloss Albrechtsberg
32
Bismarcksäule
33
Moreau-Denkmal
34
Auferstehungskirche Plauen
35
Heilandskirche
36
Lingnerschloss
37
Atelierhaus Edmund Moeller
38
Technische Sammlungen Dresden
39
Katholische Kirche St. Marien
40
Gemeindezentrum der ev.-luth.
Philippus-Kirchgemeinde
41
Kirche Leubnitz-Neuostra
42
Kirche Loschwitz
43
Altes Gaswerk
44
Waldschänke Hellerau
45
Galopprennbahn
46
Johannisfriedhof
47
Heidefriedhof
48
Parkhotel Weißer Hirsch
49
„Palais Weißer Hirsch“
50
Chinesischer Pavillon
51
Krematorium mit Urnenhain
52
Festspielhaus Hellerau
53
Vorwerk Nickern
54
Rittergut Helfenberg
55
Schlosskirche Lockwitz
56
Ev.-luth. Kirchgemeinde Langebrück
57
Schloss Schönfeld
58
Alte Schule Eschdorf
Ziffern mit Sternchen*: Objekte außerhalb des Kartenausschnittes
Impressum
Herausgeber:
Landeshauptstadt Dresden
Amt für Kultur und Denkmalschutz
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Telefax (03 51) 4 88 89 23
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Telefax (03 51) 4 88 22 38
E-Mail
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Postfach 12 00 20
01001 Dresden
www.dresden.de
facebook.com/stadt.dresden
Titelfoto:
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Redaktion:
Martina Ullrich, Andreas Berndt
Gesamtherstellung:
Initial Werbung & Verlag
Elektronische Dokumente mit qualifizierter elektronischer Sig-
natur können über ein Formular eingereicht werden. Darüber
hinaus gibt es die Möglichkeit, E-Mails an die Landeshauptstadt
Dresden mit einem S/MIME-Zertifikat zu verschlüsseln oder
mit DE-Mail sichere E-Mails zu senden. Weitere Informationen
hierzu stehen unter
www.dresden.de/kontakt.
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Denkmalschutz.