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Dienstanweisung für Bedienstete, Lehrgangsteilnehmende und Gäste
der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule (LFS) Sachsen
während der Corona-Lage an der LFS Sachsen (gültig ab 15. Novem-
ber 2021)
Bezüge:
1) Sächsische Corona-Notfall-Verordnung – SächsCoronaNotVO vom
19. November 2021
2) Sächsische Corona-Hygiene-Allgemeinverfügung – Säch-
sCoronaHygAV vom 20. November 2021
3) Bekanntmachung des Staatsministeriums für Soziales und Gesell-
schaftlichen Zusammenhalt über die Geltung der Überlastungsstufe
vom 17. November 2021
1) Fachempfehlung 6-100-SONDER 01 des LFV Sachsen
2) SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel
3) Corona-ArbSchV vom 25. Juni 2021
4) DGUV-R 112-190
5) Bundes-Infektionsschutzgesetz i.d.F. vom 27. September 2021
6) COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (SchAus-
nahmV) vom 8. Mai 2021
7) Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI)
8) Empfehlungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
(BZgA) bzw. der dazu gehörigen Themenseite
www.infektionsschutz.de
Anlagen:
1) Abfrage Symptome und Erklärung Schnelltest
2) Kontaktpersonen-Tagebuch
3) Infektionsschutzhinweise
4) Anschreiben an Lehrgangsteilnehmende zu Anlage 1 bis 3
5) Essenszeiten (entfällt bis auf weiteres)
6) Bescheinigung über das Vorliegen eines positiven oder negativen
Antigen- Tests zum Nachweis des SARS-CoV-2 Virus gemäß Säch-
sischer Corona- Schutz-Verordnung
I.
Geltungsbereich, Lage und Beurteilung
(1)
Diese Vorschrift gilt für alle Bediensteten, Lehrgangsteilnehmende sowie
Externe an der LFS Sachsen.
LANDESFEUERWEHR- UND KATASTROPHENSCHUTZSCHULE SACHSEN
OT Nardt | St.-Florian-Weg 1 | 02979 Elsterheide
Ihr/-e Ansprechpartner/-in
Hagen Noack
Durchwahl
Telefon +49 3571 472-
250+49 3571 472-250
Telefax +49 3571 472-224
hagen.noack
@lfs.smi.sachsen.de
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Q-0139/12/22-2021/20349
Nardt,
22. November 2021
Hausanschrift:
Landesfeuerwehr- und
Katastrophenschutzschule
Sachsen
OT Nardt, St.-Florian-Weg 1
02979 Elsterheide
www.lfs.sachsen.de
Verkehrsverbindung:
Bahnhof Hoyerswerda
Für Besucher mit Behinderungen
befinden sich gekennzeichnete
Parkplätze vor dem Objekt.
Für alle Besucherparkplätze gilt
Bitte beim Pfortendienst melden.
*Kein Zugang für elektronisch signierte
sowie für verschlüsselte elektronische
Dokumente.
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Der Schulleiter

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(2)
Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen
Zusammenhalt hat auf Grundlage von
§ 2 Absatz 7 der Sächsischen
Corona-Schutz-Verordnung vom 5. November 2021
bekanntgegeben,
dass der Schwellenwert für den Belastungswert Normalstation von 1300
an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten ist und ab Freitag,
dem 19. November 2021,
die Überlastungsstufe
galt.
(3)
Mit der SächsCoronaNotVO ist die SächsCoronaSchVO vom 5. Novem-
ber 2021 außer Kraft getreten.

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II.
Umsetzung
(4)
An der LFS Sachsen gelten folgende Regelungen (Überblick):
Grundlage
Grundsatz-Regelung zu Beschränkungen
siehe Bezug 1 bis 8
eingeschränkter Betrieb an der LFS
Sachsen mit mMNB
Sperrung Clubräume
Sporträume nutzbar siehe Nr. III. Buch-
stabe h
2-G Regelung als Lehrgangsvoraus-
setzung, mit Ausnahme der berufli-
chen Lehrgänge, für die 3-G+
gilt
Testpflicht
der Bediensteten
und
Teil-
nehmenden
täglich
(soweit nicht ge-
impft oder genesen), für Geimpfte und
Genesene ist Testung ein empfohlenes
Angebot

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III.
Maßnahmen
(5)
Die nachfolgenden Maßnahmen gelten im Lichte der dazu getroffe-
nen rechtlichen Regelungen gemäß Bezug 1 und 2.
(6)
Verantwortlicher Ansprechpartner
vor Ort gemäß Nr. 1b Säch-
sCoronaHygAV ist der
Schulleiter
a. Allgemeine Kompensationsmaßnahmen - mMNB und FFP2-Mund-
Nasen-Schutz (FFP2-MNS) bei Schwellenwert über 10
(7)
Im Zuge der Sicherstellung und Durchführung des Lehrbetriebes an der
LFS Sachsen ist es aufgrund der Unterrichtskonzeptionen zum Teil nicht
immer möglich, einen Personenabstand von 1,5 m einzuhalten. Als Kom-
pensationsmaßnahmen sind dann das Tragen von FFP2-MNS und
mMNB, regelmäßige Händehygiene, regelmäßiger Luftaustausch in
Räumen und Fahrzeugkabinen bei weit geöffneten Fenstern und adäqua-
te Verhaltensweisen verpflichtend.
(8)
Lfd. Nr. 7 gilt in allen Bereichen (auch angemietete Objekte) der LFS
Sachsen.
(9)
In Dienstgebäuden der LFS Sachsen gilt außerhalb der nicht öffentlich
zugänglichen Büroräume gemäß § 6 SächsCoronaSchVO Maskenpflicht.
Für Schulungsräume und Fahrzeugkabinen gilt dies entsprechend. Das
Abnehmen der Mund-Nasen-Bedeckung ist zulässig, soweit hierfür un-
abweisbare Gründe bestehen.
(10)
Es ist darauf zu achten, dass nach 75 Minuten Tragezeit eines FFP2-
MNS eine Pause von 30 Minuten erfolgen muss (auch Tragen eines
mMNB).
(11)
Ausgabe, Bestand und Nachbestellungen von Körper- bzw. Atemschutz-
artikeln (mMNB, FFP2-MNS u. a. Hygieneartikel) werden durch Referat
Lehrgangsorganisation durchgeführt.
(12)
Bei Verweigerung des Tragens von mMNB bzw. FFP2-MNS erfolgt ein
sofortiger Ausschluss
von der LFS Sachsen durch die Leitung der LFS
Sachsen.
b. Kontaktpersonentagebuch und Kontaktnachverfolgung
(13)
Ein Kontaktpersonentagebuch (Anlage 2) soll durch Lehrgangsteilneh-
mende oder Gäste immer dann geführt werden, wenn bedenkliche Situa-
tionen eintreten wie bspw. Symptomverdacht, Abstandsunterschreitung
(soweit erforderlich) oder bei Regelverstößen. Das Kontaktpersonenta-
gebuch verbleibt bei Lehrgangsteilnehmenden oder Gästen und soll im
Ereignisfall als Hilfe zur Nachverfolgung eines möglichen Infektionsweges
durch das zuständige Gesundheitsamt dienen. Der Umgang mit diesen
Daten erfolgt entsprechend den Datenschutzanforderungen, nach vier
Wochen sind diese zu vernichten.
(14)
Innerhalb der Lehrgänge soll die Kontaktverfolgung vorrangig digital
durch Nutzung der Corona-App erfolgen.
c. Hygienemaßnahmen

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(15)
In jedem Lehrgang ist zu Lehrgangsbeginn ein
Hygienebeauftragter
bzw. eine Hygienebeauftragte
zu bestimmen. Diese bzw. dieser hat die
Aufgabe, auf die Umsetzung der Infektionsschutzhinweise nach Anlage 3
zu achten. Er bzw. sie ist Ansprechpartner bzw. Ansprechpartnerin der
Schulleitung bei Hygienefragen.
(16)
Bei
Erkältungssymptomatik
ist die Anreise untersagt bzw. es erfolgt
eine Aufforderung zu sofortiger Abreise.
d. Tests
(17)
Mit
Erlass der SächsCornaNotVO
ist
die tägliche Testung für Be-
dienstete und Lehrgansteilnehmende verpflichtend
. Geimpften und
Genesenen wird die Testung empfohlen.
(18)
Die
unmittelbaren Vorgesetzten tragen Sorge
, dass - soweit kein Impf-
oder Genesennachweis der Bediensteten vorliegt -
die tägliche Testung
unter Aufsicht erfolgt
. Das Ergebnis ist gemäß Anlage 6 zu dokumen-
tieren und dem Bediensteten auszuhändigen. Bei Abwesenheit delegiert
der Vorgesetzte diese Aufgabe.
(19)
Bei positivem Testergebnis muss sich die oder der Betroffene sofort von
anderen isolieren, sein Kontaktpersonentagebuch pflegen und mit dem
zuständigen Gesundheitsamt unverzüglich Kontakt aufnehmen.
e. Nachweispflichten der Teilnehmenden
(20)
Bei
Inkrafttreten der SächsCoronaNotVO
ist der Zugang zur Liegen-
schaft der LFS Sachsen nur noch unter Vorlage eines Impf- oder Gene-
senennachweises (
2G
) möglich.
Davon abweichend gilt für berufliche
Lehrgänge
(Lehrgänge gemäß SächsFwAPO und Leitstellenlehrgang)
die
3G+
-Regel. 3G+-Regel bedeutet: genesen, geimpft oder PCR-Test
nicht alter als 48 Stunden.
(21)
Kommen Teilnehmende ihrer Nachweispflicht nicht nach, bleibt ihnen der
Zutritt zur LFS Sachsen verwehrt (Erteilung Hausverbot).
(22)
Referat Lehrgangsorganisation trägt Sorge für die Information der Lehr-
gangsteilnehmenden vor der Anreise.
f. Organisation der Verpflegung
(23)
Die Verweilzeit in der Mensa ist auf die Dauer der Esseneinnahme be-
grenzt (maximal 15 Minuten ohne FFP2-MNS).
(24)
Lehrgänge müssen immer gemeinsam speisen.
(25)
Es muss während des Mensabetriebes eine kontinuierliche, ausreichende
Durchlüftung sichergestellt werden.
(26)
Im gesamten Mensabereich gilt Einbahnverkehr. Eingang und Ausgang
sind mit Desinfektionsmittelspendern auszustatten und regelmäßig zu
kontrollieren. Referat Lehrgangsorganisation weist durch Beschilderung
auf die Gebote hin.
(27)
Es gelten die folgenden Essenszeiten:
Frühstück:
06:45 – 07:45 Uhr

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2. Frühstück: 09:25 – 09:55 Uhr
Mittagessen: 11:35 – 13:15 Uhr
Abendessen: 17:00 – 19:00 Uhr
(28)
Der Verzehr von Speisen und Getränken außerhalb der o.g. Essenszei-
ten in der Mensa untersagt.
g. Internatsbetrieb
(29)
Die Unterbringung erfolgt als Einzelbelegung der Zimmer.
h. Sport
(30)
Die Nutzung der Kraftsporträume wird auf 12 Sporttreibende gleichzeitig
begrenzt. Sport darf nur bei intensivem Lüften der Räume erfolgen. Ein
Abstand von mindestens 1,5 Metern ist zu beachten.
i. Feierlichkeiten/Veranstaltungen und Freizeitverhalten
(31)
Feierlichkeiten und Veranstaltungen sind auf dem Gelände der LFS
Sachsen untersagt.
(32)
Gemeinsames Grillen ist untersagt.
(33)
Private Zusammenkünfte sind nur mit einer weiteren Person statthaft § 6
Abs. 1 SächsCoronaNotVO).
(34)
Begegnungen von Lehrgangsteilnehmenden außerhalb der Unterrichts-
zeiten gelten als private Zusammenkünfte.
(35)
In den Internatszimmern ist nur ein Besucher zugelassen.
(36)
Alle Clubräume und die Mensa sind durch Referat Allgemeine Verwaltung
zu verschließen.
j. Lüftung
(37)
Unterrichtsräume werden regelmäßig alle 15 Minuten während des Unter-
richts gelüftet (weit geöffnete Fenster und Durchzug bzw. Querlüftung für
mindestens 5 Minuten), dies ist durch die jeweilige Lehrkraft über den
Hygienebeauftragten des Lehrgangs sicherzustellen.
k. Arbeitsverhalten der Bediensteten der LFS Sachsen (Home-Office,
Besprechungen, Dienstreisen etc.)
(38)
Soweit zwingende dienstliche Gründe nicht entgegenstehen ist von Tele-
arbeit Gebrauch zu machen. Die Organisation erfolgt durch die jeweiligen
Vorgesetzten über Abteilung Querschnittsaufgaben (Personal).
(39)
Dienstreisen sind nur durchzuführen, wenn besondere dienstliche Gründe
dies erfordern.
(40)
Besprechungen/Veranstaltungen
und
andere
anlassbezogene
Zusammenkünfte sind vorrangig über Telefon- oder Videokonferenzen
durchzuführen. Sofern dies ausnahmsweise nicht möglich ist, dürfen im
Ausnahmefall Präsenzveranstaltungen unter Einhaltung folgender Rah-
menbedingungen durchgeführt werden:

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a. Es sind zwingend die Hygienevorschriften (Mindestabstand
1,50 Meter, Mund-Nasen-Schutz, Lüften) einzuhalten und ggf.
weitere Schutzmaßnahmen zu ergreifen.
b. Darüber hinaus wird die Anzahl der Personen grundsätzlich
auf maximal fünf bis zehn Personen begrenzt.
c. Zur Kontaktnachverfolgung sind Anwesenheitslisten zu füh-
ren, sofern die Einladung nicht über Outlook erfolgt ist. Die
Nutzung der Corona-App wird empfohlen
(41)
Die Anzahl von Gästen an der LFS Sachsen ist auf das absolut notwen-
dige Minimum zu beschränken.
(42)
Der Zutritt von externen Personen (Besucher, die nicht Bedienstete des
Freistaates Sachsen sind) ist grundsätzlich nicht zulässig. Sofern externe
Besuche zwingend betriebsnotwendig sind, ist der Zutritt nur unter fol-
genden Voraussetzungen zulässig:
a. Anmeldung an der Pforte,
b. 3 G-Nachweis,
c. Selbstauskunft,
d. Abholung durch Bedienstete der LFS Sachsen
l. Sozialverhalten/Erkrankungen
(43)
Es erfolgt zu Beginn einer jeden Woche eine Unterweisung der Lehr-
gangsteilnehmenden durch den Lehrgangsleiter hinsichtlich der Grunds-
ätze zur Händehygiene, Abstandsregeln, dem Verhalten bei Niesen oder
Husten und Lüftungsverhalten. Weiterhin werden sie über das Verhalten,
ggf. das Tragen von mMNB oder FFP2-MNS im Tagesdienst sowie in der
Freizeit auf dem Gelände der LFS Sachsen belehrt.
(44)
Händehygiene muss mehrmals täglich unter Beachtung der ausgehäng-
ten bzw. -gehängten Hinweise erfolgen.
(45)
Es sind grundsätzlich die Toiletten der eigenen Zimmer bzw. möglichst
immer dieselben Toiletten zu nutzen.
(46)
Bei Vorliegen jeglicher Erkältungssymptome wie z. B. Husten, Schnup-
fen, Heiserkeit ist sofort nach Hause zu fahren und sich ggf. einer ärztli-
chen Behandlung zu unterziehen.
(47)
Alle Lehrgangsteilnehmenden müssen sich zu Beginn einer Lehrgangs-
woche erklären, dass sie keinerlei Erkältungssymptome haben (Geruchs-
Geschmacksverlust, Fieber, Husten oder Schnupfen u. ä.) oder diese im
näheren sozialen Umfeld aufgetreten sind. Die Erklärung ist während der
Unterweisung montags abzugeben und auszuwerten.
(48)
Treten während des Lehrganges Symptome auf, ist die Schulleitung un-
verzüglich zu informieren.
(49)
Infizierten Lehrgangsteilnehmende haben sich unverzüglich nach Erhalt
des positiven Testergebnisses abzusondern und die LFS Sachsen zu
verlassen. Die Festlegungen über die Dauer der Absonderung sowie evtl.

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Änderungen (Verlängerungen, Verkürzungen) trifft das Gesundheitsamt
gemäß dem individuellen 3G-Status des Infizierten.
m. Infektionsfall Bedienstete
(50)
Die Regelungen für den Infektionsfall basieren auf den RKI-
Empfehlungen wie folgt:
n. Infizierte Bedienstete
(51)
Die infizierten Bediensteten haben sich unverzüglich nach Erhalt des
positiven Testergebnisses abzusondern. Die Festlegungen über die Dau-
er der Absonderung sowie evtl. Änderungen (Verlängerungen, Verkür-
zungen) trifft das Gesundheitsamt gemäß dem individuellen 3G-Status
des Infizierten.
(52)
Infizierte Bedienstete haben darüber hinaus unverzüglich telefonisch mit
der Personalverwaltung in Kontakt zu treten.
Die Personalverwaltung erfragt in diesem Telefonat, mit wel-
chen Bediensteten der infizierte Bedienstete in den letzten 14
Tagen jeweils Kontakt mit höherem Infektionsrisiko (enge
Kontaktpersonen hatte.
Die Personalverwaltung gibt dem infizierten Bediensteten den
Hinweis, dass sich das Gesundheitsamt bzgl. der Ermittlung
noch nicht vorliegender Angaben zu den engen Kontaktper-
sonen an die Personalverwaltung wenden soll.
(53)
Der infizierte Bedienstete ist gebeten, die Personalverwaltung über mög-
liche weitere Maßnahmen des Gesundheitsamtes zu informieren; Maß-
nahmen, die das Arbeits-/Dienstverhältnis betreffen, sind durch den Be-
diensteten der Personalverwaltung zwingend mitzuteilen. Bei Krankheits-
symptomen sind die betroffenen Bediensteten in der Regel arbeitsunfä-
hig. Sofern ein symptomfreier Verlauf gegeben ist, käme das freiwillige
Arbeiten im Homeoffice in Betracht. Die Absprache erfolgt mit dem jewei-
ligen Vorgesetzten.
(54)
Der infizierte Bedienstete ist zudem gebeten, kurz vor Ablauf der vom
Gesundheitsamt angeordneten Maßnahmen die Personalverwaltung tele-
fonisch zu kontaktieren, damit die Wiederaufnahme seines Dienstes be-
sprochen werden kann.
o. Enge Kontaktpersonen
(55)
Laut RKI werden Kontaktpersonen zu einem bestätigten COVID-19-Fall
(Infizierter) beim Vorliegen mindestens einer der folgenden Situationen
als
enge Kontaktperson
(mit erhöhtem Infektionsrisiko) definiert:
a. Enger Kontakt zum Infizierten (<1,50 m, Nahfeld) länger als
10 Minuten ohne adäquaten Schutz.
b. Gespräch mit Infiziertem (Face-to-face-Kontakt, <1,50 m, un-
abhängig von der Gesprächsdauer)
ohne adäquaten Schutz (kein durchgehendes und kor-
rektes Tragen von MundNasen-Schutz) oder

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mit direktem Kontakt (mit respiratorischem Sekret).
c. Gleichzeitiger Aufenthalt von Kontaktperson und Infiziertem
im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration in-
fektiöser Aerosole unabhängig vom Abstand für > 10 Minuten,
auch wenn durchgehend und korrekt MNS oder FFP2-Maske
getragen wurde.
p. Kontakte zu infizierten Bediensteten
(56)
Es gelten folgende Verhaltensweisen im Kontaktfall:
(57)
Grundsätzlich informiert die Personalverwaltung die Bediensteten, die mit
dem infizierten Bediensteten im engeren Kontakt (enge Kontaktpersonen)
standen. Die Bediensteten werden durch die Personalverwaltung um Mit-
teilung ihrer telefonischen Erreichbarkeit gebeten und darüber informiert,
dass ihre persönlichen Angaben (Name, Adresse und Telefon) im Rah-
men des Infektionsschutzes auf Anforderung an das zuständige Gesund-
heitsamt übermittelt werden.
(58)
Die betroffenen Bediensteten sind aufzufordern, die Dienststelle zu ver-
lassen und sich bis zur Festlegung der Maßnahmen durch das Gesund-
heitsamt abzusondern. Die Festlegung der Dauer der Absonderung trifft
das Gesundheitsamt in Abhängigkeit des individuellen 3G-Status der
Kontaktperson. Für weitere Informationen wird auf die
Webseite
des
RKI
zur
Kontaktnachverfolgung
verwiesen.
Sofern die engen Kontaktperso-
nen nicht selbst Krankheitssymptome entwickelt haben oder positiv ge-
testet wurden, ist für die Dauer der Absonderung im Homeoffice zu arbei-
ten. Etwaige Maßnahmen des Gesundheitsamtes/Hausarztes haben Vor-
rang.
(59)
Die betroffenen Bediensteten sind gebeten, die Personalverwaltung über
die Maßnahmen des Gesundheitsamtes zu informieren; Maßnahmen, die
das Arbeits-/Dienstverhältnis betreffen, sind durch den Bediensteten der
Personalverwaltung zwingend mitzuteilen.
q. Kontakte zu infizierten Privatpersonen
(60)
Es gelten folgende Verhaltensweisen im Kontaktfall:
(61)
Bedienstete, die mit einer infizierten Person, welche in keinem Arbeits-
/Dienstverhältnis zum SMI steht, in Kontakt mit höherem Infektionsrisiko
standen (enge Kontaktperson), haben dies unverzüglich telefonisch der
Personalverwaltung mitzuteilen. Die Bediensteten werden durch die Per-
sonalverwaltung um Mitteilung ihrer telefonischen Erreichbarkeit gebeten
und darüber informiert, dass ihre persönlichen Angaben (Name, Adresse
und Telefon) im Rahmen des Infektionsschutzes auf Anforderung an das
zuständige Gesundheitsamt übermittelt werden.
(62)
Die betroffenen Bediensteten sind aufzufordern, die Dienststelle zu ver-
lassen und sich bis zur Festlegung der Maßnahmen durch das Gesund-
heitsamt abzusondern. Die Festlegung der Dauer der Absonderung trifft
das Gesundheitsamt in Abhängigkeit des individuellen 3G-Status der
Kontaktperson. Für weitere Informationen wird auf die
Webseite
des
RKI
zur
Kontaktnachverfolgung
verwiesen.
Sofern die Bediensteten nicht
selbst Krankheitssymptome entwickelt haben oder positiv getestet wur-

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den, ist für die Dauer der Absonderung im Homeoffice zu arbeiten. Etwa-
ige Maßnahmen des Gesundheitsamtes/Hausarztes haben Vorrang.
(63)
Die betroffenen Bediensteten sind gebeten, die Personalverwaltung über
die Maßnahmen des Gesundheitsamtes zu informieren; Maßnahmen, die
das Arbeits-/Dienstverhältnis betreffen, sind durch den Bediensteten der
Personalverwaltung zwingend mitzuteilen.
r. Personen, bei denen im Ergebnis eines Antigen-Schnell- oder
Selbsttests ein positives Ergebnis vorliegt
(64)
Die betroffenen Bediensteten haben sich unverzüglich nach Erhalt des
positiven Antigen-Testergebnisses abzusondern und einen PCR-Test
durchführen zu lassen. Sofern die Bediensteten nicht selbst Krankheits-
symptome entwickelt haben, ist für die Dauer der Absonderung im
Homeoffice zu arbeiten.
(65)
Die Bediensteten werden dringend gebeten, bereits bei Vorliegen eines
positiven Selbsttestergebnisses die Personalverwaltung zu informieren.
(66)
Die weiteren Maßnahmen richten sich nach dem Ergebnis des PCR-
Tests. Bei positivem PCR-Testergebnis erfolgt die Absonderung. Bei ne-
gativem PCR-Testergebnis endet die Absonderung.
s. Verdachtspersonen
(67)
Personen,
a. die Erkrankungszeichen zeigen, die auf eine SARS-CoV-2-
Infektion hindeuten und für die entweder das Gesundheitsamt
eine Testung auf SARS-CoV-2 angeordnet hat,
b. die sich aufgrund der Erkrankungszeichen einer Testung auf
SARS-CoV-2 unterzogen haben,
sind Verdachtspersonen.
(68)
Verdachtspersonen haben sich unverzüglich nach der Mitteilung des
Gesundheitsamtes über die Anordnung der Testung oder, wenn eine sol-
che Anordnung nicht erfolgt ist, unverzüglich nach Vornahme der Testung
abzusondern.
(69)
Bei Verdachtspersonen endet die Absonderung mit dem Vorliegen eines
negativen Testergebnisses (PCR-Test). Ist das Testergebnis der Ver-
dachtsperson positiv, wird die Absonderung fortgesetzt und das Gesund-
heitsamt trifft die notwendigen Anordnungen.
t. Reinigung kontaminierter Räume
(70)
Gemäß der
RKI-Regelungen
und
ggf. in Abstimmung mit dem Gesund-
heitsamt veranlasst Referat Allgemeine Verwaltung die Durchführung der
entsprechenden Reinigungs- bzw. Desinfektionsmaßnahmen. Diese kön-
nen je nach Schweregrad von einer Flächenreinigung bzw. -desinfektion
in den Bereichen der Dienststelle, in denen sich die infizierte Person und
die als enge Kontakte eingeordneten Bediensteten vorwiegend aufgehal-
ten haben, bis zu einer Sperrung der Bereiche reichen.

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(71)
Je nach Schweregrad und Einschätzung des Gesundheitsamtes werden
die Maßnahmen entweder direkt durch das Gesundheitsamt vollzogen
oder durch Referat Verwaltung veranlasst.
u. Regelmäßige Kontrollen
(72)
Während und außerhalb der regulären Unterrichtszeiten werden Kon-
trollen durch Bedienstete der LFS Sachsen durchgeführt. Verstöße
von Gästen und Lehrgangsteilnehmenden werden dokumentiert.
v. Zuwiderhandlungen, Regelverstöße
(73)
Verstöße gegen diese Dienstanweisung können zum sofortigen Aus-
schluss von Lehrgangsteilnehmenden führen. Die LFS Sachsen be-
hält sich eine Meldung an die entsendenden Dienststellen vor. Ar-
beits- und dienstrechtliche Maßnahmen werden durch die entsen-
denden Dienststellen getroffen.
(74)
Für die Bediensteten der LFS Sachsen gelten die dienst- und Arbeits-
rechtlichen Regelungen.
(75)
Ausnahmen von dieser Regelung können durch die Schulleitung ge-
troffen werden. Diese sind schriftlich festzuhalten und im VIS-Sax
abzulegen. Die von der Ausnahme Betroffenen sind zu unterrichten.
w. Inkrafttreten
(76)
Diese Dienstanweisung gilt ab 22. November 2021. Alle bisherigen
Corona-Dienstanweisungen des Schulleiters sind damit außer Kraft ge-
setzt.
gez. Morgenstern
Schulleiter

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Dokument1
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Anlage 1
Grundsätzliche Angelegenheiten Landesfeuerwehrschule
Erklärung der Dienstfähigkeit im Zusammenhang mit SARS-CoV-2
-
Abfrage
Symptome
und
Erklärung
Schnelltest
(wöchentlicher
Nachweis) –
Stand: 11.11. 2021
Frage 1: Dies gilt ab Schwellenwert von 35:
Erklären Sie sich bereit, das Angebot eines kostenlosen
Selbsttests gemäß § 3a SächsCoronaSchVO analog an der LFS Sachsen zu nutzen? Bei positivem
Testergebnis werden Sie separiert. Der Referatsleiter Lehrgangsorganisation oder die Schulleitung
veranlassen die weiteren Maßnahmen, denen Sie Folge zu leisten haben.
Ja!
⃝ Nein!
Frage 2:
Fühlen Sie sich gesundheitlich dazu in der Lage an dem Lehrgang teilzunehmen und haben
seit zwei Tagen
keine Symptome, die eine Corona-Infektion vermuten lassen? Typische Corona-
Symptome sind: Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, grippeähnliche Symptome, Durchfall, Geruchs- und
Geschmacklosigkeit
Ja! (ich fühle mich gesundheitlich in der Lage, ich habe keine Symptome)
⃝ Nein!
Frage 3:
Haben Sie die Infektionsschutzhinweise erhalten, umfassend zur Kenntnis genommen und
verstanden?
Ja!
⃝ Nein!
Frage 4:
Haben Sie Ihre Kontaktdaten schon angegeben bzw. sind diese noch aktuell?
(Siehe Anlage 3, Grundsätzliche Angelegenheiten Landesfeuerwehrschule Erklärung der
Dienstfähigkeit im Zusammenhang mit SARS-CoV-2)
Ja!
⃝ Nein!
Hinweis:
Wir empfehlen Ihnen die
freiwillige
Pflege eines Kontaktpersonen-Tagebuchs, um im
Ereignisfall eine mögliche Infektionskette schnell
durch das zuständige Gesundheitsamt
zu
identifizieren.
Ich nehme hiermit zur Kenntnis, dass ich den Hygieneanweisungen (z.B. Aufsetzen von Mund-Nasen-
Schutz, Lüften etc.) der Lehrkraft folgen werde. Ein Zuwiderhandeln oder Verweigern führt zum
Ausschluss mindestens aus der laufenden Unterrichtseinheit und wird der entsendenden Dienststelle
mitgeteilt.

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Dokument1
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Bestätigung der Angaben durch den Lehrgangsteilnehmer:
Lehrgang:
________________
Name:
Vorname:
(in Druckbuchstaben)
________________
(in Druckbuchstaben)
________________
Telefon:
_____________
Anschrift (privat): _____________________________
Datum:
________________
Unterschrift:
________________
Mit der Unterschrift bestätigt der Lehrgangsteilnehmer die hygienischen und organisatorischen Maßnahmen an
der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule Sachsen, welche im Rahmen der SARS-CoV-2 Pandemie
gesondert aufgestellt wurden, verstanden zu haben und diese nach bestem Wissen und Gewissen umzusetzen.
Ihm ist bekannt, dass ein schuldhafter Verstoß gegen die zuvor genannten Vorgaben bzw. die der Schulleitung,
ein Ausschluss des Lehrganges zur Folge haben kann.

Anlage 2 zur DA Corona LFS Sachsen
Datum
Uhrzeit
und Dauer
Namen der
Kontaktpersonen
Ort
mit/ohne
Maske
drinnen/
draußen
Notizen
Mein Kontakt-Tagebuch (nur für Kontaktnachverfolgung durch zuständiges Gesundheitsamt)
(Kontakte länger als 15 Minuten oder ohne Mindestabstand)

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Anlage 4 zur Corona Dienstanweisung LFS Sachsen
Grundsätzliche Angelegenheiten Landesfeuerwehrschule – Belehrung
und Erklärung der Dienstfähigkeit im Zusammenhang mit SARS-CoV-2
Anlagen:
1)
Abfrage Symptome und Kontaktdaten
2)
Belehrung Hygiene
3)
Kontaktpersonen-Tagebuch
Sehr geehrte Damen und Herren,
aufgrund der sehr dynamischen SARS-CoV-2-Lage sind wir alle in der
Verantwortung, die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 einzudämmen.
Ab Schwellenwert von 10
treten Beschränkungen auf Grundlage der
SächsCoronaSchVO in der jeweils aktuellen Fassung in Kraft. Über diese
werden Sie belehrt.
Ab Schwellenwert von 35
ist ein Impf-, Genesenen- oder Testnachweis
(
3G
) vorzulegen. Wird ein solcher Nachweis nicht vorgelegt, ist die
Teilnahme an der Lehrveranstaltung untersagt.
Ab der Überlastungsstufe
ist ein Impf- oder Genesenennachweis (
2G
)
vorzulegen. Für Berufslehrgänge kann der Impf- oder Genesenennachweis
durch einen PCR-Test, nicht älter als 48 Stunden, ersetzt werden (
3G+
).
Wird ein solcher Nachweis nicht vorgelegt, ist die Teilnahme an der
Lehrveranstaltung untersagt.
Alle weiteren sich inzidenzabhängigen Einschränkungen entnehmen
Sie bitte der jeweils aktuellen Dienstanweisung des Schulleiters zu
Corona.
Mit freundlichen Grüßen und Dank für Ihr Verständnis!
gez. Markus Morgenstern
Schulleiter
LANDESFEUERWEHR- UND KATASTROPHENSCHUTZSCHULE SACHSEN
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Der Schulleiter
Ihr/-e Ansprechpartner/-in
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Telefax +49 3571 472-224
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Aktenzeichen
(bitte bei Antwort angeben)
Q-0139/12/22-2021/20452
Nardt,
23.11.2021
Hausanschrift:
Landesfeuerwehr- und
Katastrophenschutzschule
Sachsen
OT Nardt, St.-Florian-Weg 1
02979 Elsterheide
www.lfs.sachsen.de
Verkehrsverbindung:
Bahnhof Hoyerswerda
Für Besucher mit Behinderungen
befinden sich gekennzeichnete
Parkplätze vor dem Objekt.
Für alle Besucherparkplätze gilt
Bitte beim Pfortendienst melden.
*Kein Zugang für elektronisch signierte
sowie für verschlüsselte elektronische
Dokumente.
*2021/20452*
Gäste und Lehrgangsteilnehmer*innen LFS Sachsen

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Bescheinigung über das Vorliegen eines positiven oder negativen Antigen- Tests
zum Nachweis des SARS-CoV-2 Virus gemäß Sächsischer Corona- Schutz-Ver-
ordnung
Dieser Test wurde im Rahmen der betrieblichen Testung durchgeführt.
Getestete Person
:
…………………………………………………………………………….…………………………….......................
Name, Vorname
…………………………………………………………………………….…………………………….......................
beschäftigt bei
(Name und Anschrift Betrieb)
…………………………………………………………………………….…………………………….......................
Anschrift Hauptwohnung (Straße, Haus-Nr., PLZ, Ort, Land)
…………………………………………………………………………….…………………………….......................
ggf. Anschrift derzeitiger Aufenthaltsort
…………………………………………………………………………….…………………………….......................
Geburtsdatum*
…………………………………………………………………………….…………………………….......................
Telefonnummer*
…………………………………………………………………………….…………………………….......................
E-Mail-Adresse*
*Die Angabe ist freiwillig. Durch die Angabe von Telefonnummer oder E-Mail-Adresse können Sie im Fall der Kontaktnachver-
folgung schneller kontaktiert werden.
Coronavirus Antigen-Test
Test:
…………………………………………………………………………….………..
Name des Tests
Hersteller:
…………………………………………………………………………….………..
Herstellername
Testdatum/Uhrzeit:
…………………………………………………………………………….………..
Testergebnis:
negativ
positiv
……………………………………………………………………………………………………………….….……….…..
Stempel Betrieb, Datum, Unterschrift