Anlage 3
- 1 -
Überarbeitung
Frage- und Antwortkatalog
für die schriftliche Prüfung zum Erwerb des Feuerwehr-Leistungsabzeichens in
Gold
4.April 2007
Gruppenführer
1.
Welche Grundrechte können zur Erfüllung der Pflichten der Feuerwehren nach § 16 des
SächsBRKG eingeschränkt werden?
a) Recht auf Freiheit der Person
b) Meinungsfreiheit
c) Gleichheit vor dem Gesetz
d) Versammlungsfreiheit
e) Unverletzlichkeit der Wohnung
f)
Unverletzlichkeit des Eigentums
2.
Wer ist nach dem SächsBRKG § 17 Abs. 2 zu wählen?
a) Zugführer
b) Ortswehrleiter
c) Stellvertreter des Orts- und Gemeindewehrleiters
d) Gemeindewehrleiter
e) Leiter der Revisionskommission
3.
Maßnahmen des vorbeugenden Brandschutzes sind:
a) die Brandursachenermittlung
b) die Brandverhütungsschau
c) die Erteilung von Baugenehmigungen
d) der Brandsicherheitswachdienst
e) die schnelle Brandbekämpfung
f)
die Erstellung von Feuerwehrplänen
4.
Welche Feuerwehren werden als „öffentliche Feuerwehren“ bezeichnet?
a) Werkfeuerwehren
b) Pflichtfeuerwehren
c) Berufsfeuerwehren
d) Flughafenfeuerwehren
e) Hausfeuerwehren
f)
Grubenwehren
5.
Wer entscheidet darüber, ob eine Katastrophe vorliegt?
a) der Feuerwehr-Einsatzleiter (Techn. Einsatzleiter)
b) die Ortspolizeibehörde
c) die Brandschutz-, Rettungsdienst- und Katastrophenschutzbehörde
d) das Lagezentrum im Regierungspräsidium

Anlage 3
- 2 -
6.
Welche der aufgeführten Begriffe bezeichnen Aufgabenbereiche im Katastrophenschutz im
Freistaat Sachsen?
a) Sanitätswesen/Betreuung
b) Deutsches Rotes Kreuz
c) Technisches Hilfswerk
d) Warndienst
e) Brandschutz
f)
Polizeivollzugsdienst
g) Gefahrgut
h) Wasserrettung
7.
Was versteht man unter dem Begriff „Flammpunkt”?
a) die Temperatur, bei der eine Explosion nur mit Flammenerscheinung abläuft
b) die Explosion eines Gas-Luft-Gemisches unterhalb der Flammenfront
c) der niedrigste Sauerstoffgehalt (%) in der Luft, in der eine Explosion möglich ist
d) die niedrigste Flüssigkeitstemperatur, bei der sich Dämpfe in solcher Menge entwi-
ckeln, dass über dem Flüssigkeitsspiegel ein durch Fremdzündung entzündbares
Dampf-Luft-Gemisch entsteht
8.
Welche der aufgeführten Stoffe gehören zur Brandklasse A?
a) Acetylen
b) Aceton
c) Ammoniak
d) Autoreifen
e) Baumwolle
f)
Holz (Hobelspäne)
g) Bienenwachs
9.
Bei welchen der aufgeführten Löschmittel ist der Stickeffekt als Hauptlöscheffekt zu betrach-
ten?
a) Wasser im Sprühstrahl
b) Kohlendioxid
c) BC-Pulver
d) Schaum
10.
Bei welchen Einsätzen ist Wasser als Löschmittel nicht anzuwenden?
a) Schornsteinbrände
b) bei Bränden an unter Spannung stehenden E-Anlagen
c) Metallbrände
d) Reifenlagerbrände
e) bei brennbaren Flüssigkeiten der Gefahrklasse B
f)
Kalziumcarbidbrände
11.
Wodurch ist eine Kraft gekennzeichnet?
a) Größe der Kraft
b) Geschwindigkeit der Kraft
c) Richtung der Kraft
d) Angriffspunkt der Kraft

Anlage 3
- 3 -
12.
Wie lautet die Gleichgewichtsformel beim Hebelgesetz?
a) Kraft . Last = Lastarm . Kraftarm
b) Last . Entfernung Drehpunkt = Lastarm . Kraftarm
c) Last . Kraftarm = Kraft . Lastarm
d) Last . Lastarm = Kraft . Kraftarm
13.
Welche Feuerwehrpumpe gehören nach Norm zu einem LF 10/6?
a) FP 10/1000
b) FP 16/8
c) 1600 l
d) 2500 l
14.
Welchen Inhalt muss der Löschwasserbehälter bei einem Löschgruppenfahrzeug
LF 20/16
nach DIN 14 530 mindestens besitzen?
a) 800 l
b) 1200 l
c) 1600 l
d) 2500 l
15.
Auf welche Gefahren weist die Gefahr-Nummer der skizzierten Warntafel hin?
a) oxidierende Wirkung
b) Entweichen von Gas
239
c) spontane heftige Reaktion
d) Ätzwirkung
1039
e) Entzündbarkeit von Gasen
16.
Wann ist an Brandstellen mit gefährlichen Konzentrationen von CO zu rechnen?
a) nach einer Explosion
b) bei Bränden in geschlossenen Räumen bei mangelnder Luftzufuhr
c) bei Schwelbränden der Brandklasse A
d) bei Bränden der Brandklasse C
17.
Welche der aufgeführten Atemgifte wirken durch Reiz- und Ätzwirkung schädigend auf den
Menschen?
a) Kohlendioxid
b) Blausäure und Dämpfe von Methylalkohol
c) Chlor- und Säuredämpfe
d) Nitrose Gase
e) Stickstoff und Methan
18.
Auf einem Gasbehälter befindet sich ein grüner und gelber Gefahrzettel?
Das enthaltene Gas ist
a) Sauerstoff
b) brandfördernd
c) brennbar
d) giftig
e) Acetylen
f)
Chlor

Anlage 3
- 4 -
19.
Eine Acetylengasflasche ist längere Zeit der Brandwärme ausgesetzt. Was müssen Sie beach-
ten?
a) eine weitere Erwärmung kann zu einem Druckgefäßzerknall führen
b) Flasche muss aus gedeckter Stellung fortlaufend gekühlt werden
c) Flasche für mindestens 24 Stunden nach Erreichen der normalen Temperatur an
einem sicheren Ort lagern und kontrollieren, notfalls weiterhin kühlen
d) Flasche kann nach dem Abkühlen zur weiteren Benutzung verwendet werden
e) Flasche muss von der Feuerwehr gekennzeichnet und zum Füllwerk gebracht werden
f)
Flasche muss gekennzeichnet, an Füllwerk übergeben und von diesem überprüft wer-
den
20.
Bei welcher Art der Wärmeübertragung wird kein Übertragungsmedium benötigt?
a) Wärmeströmung
b) Wärmestrahlung
c) Wärmeleitung
21.
Welche Arten von Feuerlöschern nach EN 3 (tragbare Feuerlöscher) gibt es?
a) Kohlendioxidlöscher
b) Wasserlöscher
c) Flüssigkeitsbrandlöscher
d) Nasslöscher
e) Schaumlöscher
f)
Giftlöscher
g) Schlaglöscher
h) Pulverlöscher
22.
Welche Vorteile hat ein Ringleitungssystem?
a) es bilden sich in den Rohrleitungen wenig Ablagerungen
b) kurze Abschaltstrecken bei Rohrbruch
c) geringere Bau- und Unterhaltungskosten als bei einem Verästelungssystem
d) dem Hydranten fließt von zwei Seiten Wasser zu
23.
Nach welcher vereinfachten Gleichung kann der Abstand (m) von Verstärkerpumpen ermittelt
werden?
a) Abstand =
verfügbarer Druck
. 100
Druckverlust pro 100m
b) Abstand = Gesamtförderdruck
. 100
Druckverlust
c) Abstand = Verfügbarer Druck
. 100
Druckverlust
24.
In welcher max. Entfernung von einem Hydranten kann ein Löschfahrzeug aufgestellt wer-
den, ohne dass Gefahr besteht, den notwendigen Pumpeneingangsdruck zu unterschreiten?
(Wasserdruck am Standrohr: 5,4 bar, Förderstrom Q = 800 l/min, Reibungsverlust 1,3 bar/100
m, verfügbare Wassermenge am Standrohr: 1200 l/min)
a) 250 m
b) 300 m
c) 320 m

Anlage 3
- 5 -
25.
Wie viel Wasser (l/min) liefert ein Unterflurhydrant bei “normalem” Druckverhältnis im Rohr-
leitungsnetz (Faustformel)?
a) Wasserlieferung = Rohrleitungsdurchmesser . 5
b) Wasserlieferung = Rohrleitungsdurchmesser . 10
c) Wasserlieferung = Rohrleitungsdurchmesser . 15
26.
Welche Zuordnung zwischen Titel und Bezifferung der Feuerwehrdienstvorschriften (FwDV)
ist richtig?
a) Grundtätigkeiten – Lösch- und Hilfeleistungseinsatz
FwDV 3
Einheiten im Löscheinsatz
FwDV 100
Führung und Leitung im Einsatz
FwDV 1
b) Grundtätigkeiten – Lösch- und Hilfeleistungseinsatz
FwDV 100
Einheiten im Löscheinsatz
FwDV 1
Führung und Leitung im Einsatz
FwDV 3
c) Grundtätigkeiten - Lösch- und Hilfeleistungseinsatz FwDV 1
Einheiten im Löscheinsatz
FwDV 3
Führung und Leitung im Einsatz
FwDV 100
27.
Welche Aufgaben muss der Wachhabende beim Brandsicherheitswachdienst vor Beginn einer
Veranstaltung wahrnehmen?
a) Kontrolle der Anzahl vorhandener Seilzüge
b) Einweisung der Sicherheitsposten
c) Überprüfung der Funktionstüchtigkeit des eisernen Vorhanges oder Protokolleinsicht
d) Überprüfung der Alarmierungsmöglichkeiten
28.
Welche Bezeichnung erhält ein Baustoff, wenn er nach DIN 4102 als schwer entflammbar
eingestuft wurde?
a) B 1
b) A 1
c) B 3
d) F 30
29.
Welche der nachfolgenden Bedingungen muss erfüllt sein, damit die Standsicherheit eines
Gebäudes gewährleistet ist?
a) Brandverhütungsschau durchführen
b) Brandausbreitung in baulichen Anlagen richtig abschätzen
c) am Gebäude wirkende Kräfte müssen im Gleichgewicht sein
30.
Welche baulichen Einrichtungen und Geräte können bei Gebäuden als Rettungsweg (sowohl
1. als auch 2. Rettungsweg) angesehen werden?
a) notwendige Treppen
b) tragbare Leitern der Feuerwehr
c) Fluchthauben
d) Aufzüge
e) Hubrettungsfahrzeuge
31.
Welche bauaufsichtliche Benennung erhält ein Bauteil mit der Bezeichnung F 30-B nach DIN
4102?
a) feuerbeständig
b) feuerhemmend
c) nicht brennbar

Anlage 3
- 6 -
d) schwer entflammbar
32.
Welche der aufgeführten Tätigkeiten gehören zu den lebensrettenden Sofortmaßnahmen?
a) Verkehrsregelung
b) Brüche schienen
c) Wiederbelebung, Atemspende
d) Lagerung und Schockbekämpfung
e) Anschrift und Name des Verletzten notieren
33.
Welche Maßnahmen müssen eventuell durchgeführt werden, um die Vitalfunktionen einer
verletzten Person aufrechtzuerhalten und/oder wiederherzustellen?
a) Blutstillung
b) warmes Getränk verabreichen
c) Injektion vorbereiten
d) Lagerung
e) Wärmeerhaltung
f)
Überwachung von Atmung, Bewusstseinslage und Puls
g) Notruf veranlassen
h) Befragung des Verletzten zur Schuld am Unfall
34.
Welche Anzeichen deuten auf einen Schock hin?
a) Durstgefühl
b) starke Kopfschmerzen
c) Frieren, Zittern
d) blasse, kalte und feuchte Haut
e) auffallend rosige Hautfarbe
f)
auffallende Teilnahmslosigkeit
g) schneller und schwächer werdender Puls
h) tiefer Schlaf
i)
auffallende Heiterkeit
35.
Welche Formulierungen sind bei der Arbeit mit UTM-Koordinaten richtig?
a) Bei der Arbeit mit UTM-Koordinaten muss die Karte eingenordet werden.
b) Senkrechte Gitterlinien stellen den Ostwert dar.
c) Zuerst wird der Ostwert, zuletzt der Nordwert geschrieben.
d) Die Null kann weggelassen werden.
36.
Was ist beim Retten von hilflosen Personen aus Schächten zu beachten?
a) Schacht mit Sauerstoff anreichern
b) Retter mit Atemschutzgerät und Feuerwehrleine ausrüsten
c) Person mit Feuerwehrleine oder Rettungsgurt sichern
37.
Warum gibt es Feuerwehr-Einsatzpläne?
a) damit sich der Bürgermeister über die Einsatzfähigkeit seiner Feuerwehr informieren kann
b) damit sich der Einsatzleiter bei der Anfahrt über eventuelle Gefahren und das mögli-
che Vorgehen informieren kann
c) damit der Kreisbrandmeister die Einsatzleitung übernehmen kann

Anlage 3
- 7 -
38.
Kreuzen Sie die drei Tätigkeiten an, die der nach einem Alarm zuerst am Feuerwehrhaus ein-
treffende Feuerwehrangehörige vorrangig zu erledigen hat.
a) Motor am Fahrzeug warmlaufen lassen
b) seine Ausrüstung holen und überprüfen
c) mit der Leitstelle in Verbindung setzen
d) Kreisbrandmeister verständigen
e) Einsatzauftrag von der Leitstelle erfragen
f)
Einsatzauftrag der Leitstelle wiederholen und evtl. aufschreiben
39.
Wie fordern Sie als Gruppenführer in der Regel die Unterstützung anderer Feuerwehren oder
Dienststellen bei einem Einsatz an?
a) Nachforderung über Telefon zu Standort der benötigten Kräfte
b) Nachforderung über die Leitstelle
c) Nachforderung über Funk zu Standort der benötigten Kräfte
40.
Was sind die einheitlichen Mindestanforderungen an den Einsatzbefehl?
a) Einheit
b) Lage
c) Hydrant
d) Auftrag
e) Ort, Zeit, Wetter
f)
Mittel
g) Ziel
h) Weg
i)
Schadensstelle
41.
Wer entscheidet an der Einsatzstelle vorrangig über medizinische Maßnahmen am Verletzten?
a) Einsatzleiter, bis zum Eintreffen des Notarztes
b) Bürgermeister
c) Betriebsleiter beziehungsweise Werksdirektor
d) Notarzt
e) Kommandant
f)
Sicherheitsbeauftragter
42.
Welche nachfolgenden Grundsätze sind im Sprechfunkverkehr zu beachten?
a) Höflichkeitsformen unterlassen
b) Personennamen und Amtsbezeichnungen dürfen nur in begründeten Fällen genannt
werden
c) Teilnehmer mit „Sie” anreden
d) Strenge Funkdisziplin einhalten
e) Abkürzungen benutzen, damit Funkzeit kurz ist
f)
Eigennamen und schwer verständliche Worte buchstabieren
g) Zahlen unverwechselbar aussprechen
h) Deutlich, nicht zu schnell und nicht zu laut sprechen

Anlage 3
- 8 -
43.
Verkehrsarten sind von den technischen Möglichkeiten der Funkgeräte abhängige Verfahren
des Nachrichtenaustausches im Sprechfunkverkehr. Welche Verkehrsarten sind möglich?
a) Wechselverkehr
b) Richtungsverkehr
c) Kreisverkehr
d) Sternverkehr
e) Gegenverkehr
f)
Relaisverkehr
g) Linienverkehr
44.
Welche Aussage ist richtig?
a) „Einfach-Nachrichten” werden in der Reihenfolge ihres Eingangs abgefertigt
b) „Sofort-Nachrichten” müssen in der Reihenfolge ihres Eingangs, jedoch vor „Ein-
fach-Nachrichten” abgefertigt werden
c) das „Gespräch” ist ein formloser unmittelbarer Informationsaustausch
d) der „Spruch” ist eine formgebundene schriftlich festgelegte Nachricht
45.
Eine orange Warntafel zeigt die Gefahrnummer 856. Was liegt vor?
a) ätzender Stoff, brandfördernd und giftig
b) giftiger Stoff, brandfördernd und ätzend
c) oxidierend wirkender Stoff, giftig und ätzend
46.
Eine orange Warntafel zeigt die Gefahrnummer X 423. Was liegt vor?
a) entzündbarer fester Stoff, der mit Wasser gefährlich reagiert, wobei brennbare Gase
entweichen
b) leicht entzündbare Flüssigkeit, mit Wasser gefährlich reagierend, dabei entweicht Gas
c) fester Stoff, leicht entzündbar, bei Berührung mit Wasser entweicht Gas
47.
Im Einsatz sehen Sie für einen Stoff mit schwarz/weißen Gefahrzettel.
Was bedeutet das?
a) starke Reaktionsgefahr
b) giftiger oder ansteckungsgefährlicher Stoff
c) Sicherheitszone von mindestens 30 m bilden
d) Stoff ist „schwer entflammbar”
e) ätzender Stoff
48.
Eine Gaswolke (ätzende Gase) bildet sich im Freien aufgrund eines Lecks.
Welche Möglichkeiten zum Schutz der Bevölkerung sind sinnvoll?
a) Räumung der unmittelbar beaufschlagten Gebäude
b) Leck abdichten, damit nichts mehr austritt
c) Gaswolke mit Wasser eingrenzen und niederschlagen
d) Bevölkerung warnen; auffordern im Gebäude zu bleiben und die Fenster zu schließen

Anlage 3
- 9 -
49.
Meldung Verkehrsunfall! Sie kommen mit einem LF 10 und Ihrer Löschgruppe an die
Einsatzstelle. Ihre Erkundung hat ergeben, dass keine Person im unmittelbaren Bereich ge-
fährdet ist. Auf einem Klein-Lkw (3 t) liegen zerstörte Behälter (60 l). Die Kennzeichnung der
Behälter nach GGVS sagt aus: „Inhalt ist ätzend“. Nebelschwaden entstehen. Welche Maß-
nahmen können Sie veranlassen?
a) Einsatzstelle großräumig (50 m) absichern
b) Gase mit Sprühstrahl unter Atemschutz niederschlagen
c) Lagemeldung abgeben und GW-Gefahrgut anfordern,
d) Lagemeldung abgeben und RW anfordern. Transportfirma verständigen und Ersatzfahr-
zeug anfordern
e) ausgelaufene Flüssigkeit mit viel Wasser (Verdünnungseffekt) in Kanalrohr spülen
50.
Welches Gefährlichkeitsmerkmal kann einem Stoff zugeordnet sein?
a) sehr giftig
b) ekelhaft riechend/spontan reagierend
c) brandfördernd
d) krebserzeugend
e) explosionsgefährlich
51.
Brennbare Flüssigkeiten werden in welche Gruppen unterteilt?
a) leichtentflammbar
b) leichtentzündlich
c) entzündlich
d) schwerentzündlich
52.
Woran erkennt man, ob ein unbekannter Stoff giftig ist?
a) die Giftigkeit ist nicht ohne weiteres erkennbar
b) durch den Einsatz von Prüfröhrchen
c) mit pH-Papier
53.
Was bedeutet die Abkürzung „TRGS”?
a) Technische Regeln für Gefahrstoffe
b) Transport-Richtlinien für Gerätewagensäure
c) Technisches Regelwerk für Gase und Säuren
54.
Welche Aussage für Erdgas ist richtig?
a) Erdgas ist leichter als Luft
b) Erdgas ist gut riechbar
c) Erdgas ist ein Blutgift
55.
Welche Grundregeln als Schutzmaßnahmen sind beim Einsatz mit radioaktiven Stoffen zu
beachten?
a) Abstand halten
b) Aufenthaltsdauer kurz
c) Abschirmung ausnutzen
d) Kontamination vermeiden
e) Inkorporation verhindern
f)
radioaktiven Stoff mit viel Wasser kühlen
g) radioaktiven Stoff aufnehmen

Anlage 3
- 10 -
56.
Welcher Abstand ist bis zur Festlegung der Absperrgrenze für nicht unmittelbar am Einsatz
beteiligte Kräfte bei Unfällen mit radioaktiven Stoffen nach FwDV 500 vom Schadensobjekt
einzuhalten?
a) 10 m
b) 25 m
c) 50 m
57.
In welcher Einheit misst man die aufgenommene Dosis?
a) Becquerel (Bq)
b) Sievert (Sv)
c) Joule (J)

Anlage 3
- 11 -
Maschinist
1.
Worauf ist bei der Kontrolle für die Betriebssicherheit an einem Feuerwehrfahrzeug zu geach-
tet?
a) Wasser
b) Öl
c) Beladung vollständig
d) Luft
e) Kraftstoff
f)
Funkgerät
g) Elektrische Anlagen
2.
Welche Farbe muss das Kerzengesicht einer Zündkerze einer Tragkraftspritze bei richtiger
Vergaser- und Zündeinstellung haben, und in welcher Stellung hat der Kraftstoffhahn nach
beendetem Einsatz zu stehen?
a) rehbraun bis hellbraun
b) weiß bis silbrig
c) grau bis schwarz
d) Auf
e) Zu
3.
Worauf muss bei der Überprüfung der Verkehrssicherheit geachtet werden?
a) Bremsen
b) Beleuchtung
c) Bereifung
d) Beladung
e) Nebenantrieb
f)
Lenkung
g) Signaleinrichtung
h) Spiegel
i)
Scheibenwischer
j)
Kraftstoff
4.
Welche der nachfolgenden Dienstvorschriften geben Hinweise auf die Aufgaben des Maschi-
nisten?
a) FwDV 3
Einheiten im Löscheinsatz
b) FwDV 100
Führung und Leitung im Einsatz
c) FwDV 10
Die tragbaren Leitern
d) FwDV 810
Sprechfunkdienst
e) FwDV 2
Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehren
f)
FwDV 13/1
Die Gruppe im technischen Hilfeleistungseinsatz
5.
Was hat der Maschinist gemäß der FwDV beim Einsatz in der Gruppe bei offener Wasserent-
nahme zu tun?
a) er hilft den Trupps beim Entnehmen der Geräte
b) er legt Kupplungsschlüssel, Saugkorb, Saugschutzkorb, Ventilleine und ggf. Haltelei-
ne bereit
c) er kuppelt den Saugkorb an die Saugleitung an
d) er kuppelt die Schlauchleitungen an die Pumpe an und bedient die Pumpe
e) er bringt die Halteleine an der Saugleitung an

Anlage 3
- 12 -

Anlage 3
- 13 -
6.
Welche Wasserentnahmestellen erfordern in der Regel ein „Ansaugen“ des Wassers?
a) Schachthydrant
b) Überflurhydrant
c) Unterflurhydrant
d) Löschteich
e) unterirdischer Löschwasserbehälter
f)
Löschwasserbrunnen S
7.
Welche Einflüsse führen u.a. dazu, dass die theoretische Saughöhe von 10,33 m nicht erreicht
werden kann?
a) Luftdruck unter dem Normaldruck
b) Reibungs- und Strömungsverluste
c) Wasser ist schwerer als Luft
d) Entlüftungseinrichtungen erzeugen keine 100 Prozent Vakuum
8.
Welchen Ausgangsdruck an der Feuerlösch-Kreiselpumpe fahren Sie, wenn der Gruppenfüh-
rer nichts anweist?
a) 6 bar
b) 8 bar
c) 12 bar
9.
Was bedeut die Bezeichnung „FP”?
a) Feuerwehrpumpe
b) Feuerlösch-Kreiselpumpe
c) Förderpumpe
10.
Was bedeutet die 1. Zahl in der Bezeichnung „FP 10/1000"?
a) der Nennförderstrom beträgt 1000 l/min
b) der Nennförderdruck beträgt 10 bar
c) die Nennförderleistung beträgt 10 Kilowatt
11.
Welche Aussage ist richtig?
a) die geodätische Saughöhe kann direkt am Eingangsmanometer der Feuerlösch-
Kreiselpumpe während der Wasserförderung abgelesen werden
b) die geodätische Saughöhe ist der Höhenunterschied in Meter zwischen Eintrittsmitte
des ersten Laufrades und saugseitigem Wasserspiegel
c) das Maß der geodätischen Saughöhe ist für den Förderstrom ohne Einfluss
12.
Wozu dient der „Schnappstift“ am Niederschraubventil einer Feuerlöschkreiselpumpe?
a) er begrenzt die Öffnungsweite und damit den Förderstrom
b) bei Ventilöffnungsstellung bis zum „Schnappstift“ wirkt das Niederschraubventil als
Rückschlagventil
c) die Ventilstellung bis zum „Schnappstift“ ermöglicht automatisches Entlüften
13.
Welche Bedingungen müssen beim Garantiepunkt 1 einer FP 16/8 nach DIN 14 420 Teil 2
erfüllt werden?
a) der Nennförderdruck muss mindestens 8 bar betragen
b) der Nennförderstrom muss mindestens 1600 l/min sein
c) die Nenndrehzahl darf hierbei nicht überschritten werden
d) die geodätische Saughöhe muss 4,5 m betragen

Anlage 3
- 14 -
e) die geodätische Saughöhe muss 7,5 m betragen
f)
die geodätische Saughöhe muss 3,0 m betragen
14.
Wie wirkt sich die Kavitation (Hohlsog) aus?
a) in der Kreiselpumpe bilden sich so hohe Drücke, dass das Gehäuse schlagartig auseinan-
der bricht
b) es bilden sich Dampfblasen in der Flüssigkeit, die im Druckbereich der Pumpe implo-
dieren und dadurch Druckschläge, die bis in den Ultraschallbereich gehen, hervorru-
fen
c) wenn Dampfblasen zerfallen, können auf der Metalloberfläche von Lauf-
rad/Leitapparat bzw. Gehäuse Beschädigungen auftreten
d) bei hoher Dampfbildung kann sich der Förderstrom soweit verringern, dass keine
Druckerhöhung mehr möglich ist
15.
Welche Geräte werden als Strahlapparate bezeichnet?
a) Wasserstrahlpumpe
b) Trockenring-Entlüftungspumpe
c) Gasstrahler (als ältere Entlüftungseinrichtung)
d) tragbare Zumischer
16.
Welche Möglichkeiten bestehen, wenn das Eingangsmanometer beim Ansaugen keinen Un-
terdruck anzeigt?
a) Ausgangsventil der FP ist offen
b) die Kreiselpumpe oder Saugleitung ist undicht
c) das Sieb im Saugkorb ist verstopft
d) das Rückschlagorgan sitzt im Saugkorb fest
e) die Eintauchtiefe des Saugkorbes ist zu gering
17.
Was geschieht in der Feuerlösch-Kreiselpumpe, wenn das Spaltmaß zu groß geworden ist?
a) es entsteht zu hoher Druckverlust zur Saugseite
b) in der Pumpe entsteht ein Wasserkreislauf von der Saugseite zur Druckseite
c) bei Hydrantenbetrieb wird die Wasserlieferung größer, weil zusätzlich Wasser zu den
Ausgängen gelangen kann, dagegen wird bei Saugbetrieb die Wasserlieferung geringer
d) der vorgeschriebene Schließdruck wird nicht erreicht
18.
Wie hat der Maschinist zu reagieren, wenn sich nach Schließen des Verteilers der Druck an
der Feuerlöschkreiselpumpe auf 9 bar erhöht, jedoch kein „Wasser halt“ gegeben wurde
?
a) der Druck ist auf den befohlenen Ausgangsdruck zu regulieren
b) der Maschinist muss in diesem Fall nicht reagieren
c) bei längerem Betrieb ohne Wassergabe ist mit Erwärmung des Wassers in der Feuer-
löschkreiselpumpe zu rechnen
d)
bei Erwärmung des Wassers in der FP ist geringe Wasserabgabe ins Freie (bei TS)
bzw. in den Tank (bei LF) vorzunehmen
d) der Maschinist hat eigenständig die Feuerlöschkreiselpumpe abzustellen
19.
Was bedeutet „Kavitation” bei Wasserförderung mit einer Feuerlöschkreiselpumpe?
a) Materialzerstörung an Lauf- und Leitrad bzw. Gehäuse, bei längerem Kavitationsbe-
trieb
b) Zerstörung des Laufringes
c) Entstehen und Implodieren von Dampfblasen

Anlage 3
- 15 -

Anlage 3
- 16 -
20.
An welchen äußeren Merkmalen erkennen Sie den Unterschied zwischen einer einstufigen
und einer zweistufigen Feuerlösch-Kreiselpumpe?
a) an der Zahl der Druckausgänge
b) Vorhandensein einer Kupplung
c) an der Größe des Pumpengehäuses
d) am angegebenen Schließdruck
21.
Welche Ursachen sind denkbar, wenn die geodätische Saughöhe 1 m beträgt, das Eingangs-
manometer -0,6 bar anzeigt und trotz Vollgas
keine
Anzeige am Ausgangsmanometer erfolgt?
a) Saugkorb verstopft
b) Saugkorb liegt z. T. oberhalb der Wasseroberfläche
c) Schutzsieb im Saugstutzen verstopft
d) Rückschlagorgan im Saugkorb fehlt
e) Förderstrom sehr groß bei freiem Auslauf
22.
Wie hat der Maschinist zu reagieren, wenn er bei Pumpbetrieb „Kavitation“ bemerkt?
a) die Drehzahl erhöhen, um das fehlende Wasservolumen zu ergänzen
b) den Gruppenführer informieren, um die Fördermenge zu reduzieren
c) sofort selbständig ein Druckabgang an der Feuerlöschkreiselpumpe schließen
23.
Welcher Druck ist am Eingang einer Verstärker-Feuerlösch-Kreiselpumpe sicherzustellen?
a) 1,5 bar
b) 2,0 bar
c) 4,0 bar
24.
Welche der aufgeführten Armaturen legt der Maschinist nach der FwDV 3 bei Wasserent-
nahme aus offenem Gewässer bereit, beziehungsweise schließt er an?
a) Standrohr
b) Saugkorb
c) Sammelstück
d) Druckbegrenzungsventil
e) Verteiler
f)
Kupplungsschlüssel
25.
Worauf muss der Maschinist bei der Löschwasserförderung über lange Strecken achten?
a) die Verkehrsbehinderung beachten
b) die Verkehrsbehinderung so gering wie möglich halten
c) Reserveschläuche und Ersatz-FP bereithalten
d) Nachrichtenübermittlung sicherstellen
e) Förderleitung langsam füllen und auf angeordneten Druck gehen
f)
Sammelstück verwenden
g) bei Temperaturen unter 0 °C stets für fließendes Wasser sorgen
h) Förderleitung beaufsichtigen
i)
Schlauchbrücken verlegen
26.
Worauf muss bei der Überprüfung der Verkehrssicherheit an einem Feuerwehrfahrzeug ge-
achtet werden?
a) Beladung, Verriegelung der Schubfächer/Geräte
b) Signal-Warnanlage
c) Bereifung, Profiltiefe

Anlage 3
- 17 -
27.
Bei einer Trockensaugprobe an einer Feuerlöschkreiselpumpe mit „Trockenring-
Entlüftungseinrichtung“ wird festgestellt, dass die vorgeschriebene Entlüftungszeit nicht er-
reicht wird. Der erzeugte Unterdruck jedoch erhalten bleibt. Was kann die Ursache sein?
a) in der Entlüftungseinrichtung befindet sich durch Undichtheit Wasser
b) der Wasserring ist nicht geschlossen, es muss Wasser nachgefüllt werden
c) die Fettschicht in der Entlüftungseinrichtung ist zum Teil „ausgespült“ und muss
ergänzt werden
28.
Wann darf die Feuerwehr Sonderrechte nach § 38Abs. 1 StVO im Straßenverkehr in An-
spruch nehmen?
a) bei allen Einsätzen
b) wenn die Leitstelle die Freigabe erteilt
c) wenn Menschenleben in Gefahr sind
d) wenn höchste Eile dringend geboten ist, um z.B. bedeutende Sachwerte zu retten
29.
Zur Überprüfung der Einsatzbereitschaft einer FP muss u.a. eine Trockensaugprobe
durchgeführt werden. Wann bzw. wie ist diese Überprüfung durchzuführen?
a) mindestens einmal im Jahr
b) nachbAblauf von 14 Tage
c) nach jedem Einsatz bzw. jeder Nass-Übung oder monatlich
d) mindestens einmal im Monat, wenn keine Einsätze oder Übunen erfolgen
30.
Die TS 8/8 muss im Einsatz während der Wasserförderung nachgetankt werden.
Wie ist dies zu tun?
a) Bedienungsanleitung des Herstellers beachten
b) Besteht Verbot bei laufendem Motor zu Tanken, dann Motor abstellen und unter
Verwendung des Trichters betanken
c) Tragkraftspritzen können mit allen Vergaserkraftstoffen betankt werden
c) Tragkraftspritzen dürfen nur mit verbleiten Vergaserkraftstoffen betankt werden
d) Tank nicht randvoll füllen
31.
Warum müssen vor Inbetriebnahme einer FP alle Blindkupplungen an den Druckausgängen
abgenommen werden?
a) weil der Druck in der Pumpe sonst zu groß würde
b) weil sich zwischen einem eventuell undichtem Absperrorgan und der Blindkupplung
ein Druck aufbaut
c) weil beim Entfernen einer druckbeaufschlagten Blindkupplung hohe Unfallgefahr
besteht
32.
In welcher Stellung soll sich die Kupplung einer TS 8/8 befinden, wenn sie im Fahrzeug gela-
gert ist?
a) das ist vollkommen egal
b) „Saugen“
c) Kupplung ein
d) Kupplung aus
33.
Wie lange muss der Kraftstoffvorrat einer TS 8/8 ausreichen?
a) 2 Stunden
b) 3 Stunden
c) 4 Stunden

Anlage 3
- 18 -

Anlage 3
- 19 -
34.
Nach einem zweistündigen Einsatz an der TS 8/8 soll der Maschinist abgelöst werden. Worauf
hat er zu achten, bevor er von der TS 8/8 weggeht?
a) dass die TS 8/8 nur in stillstehendem Zustand übergeben werden darf
b) dass ausreichend Kraftstoffvorrat vorhanden ist
c) dass er den Ablösenden einweist
35.
Während des Einsatzes einer Feuerlösch-Kreiselpumpe bleibt plötzlich der Antriebsmotor
stehen. Welche Ursachen wären denkbar?
a) Kapitaler Motorschaden (z.B. infolge ungenügender Kühlung)
b) Unterbrechung der Wasserförderung bei Verstärkerbetrieb
c) Kraftstoffmangel
36.
Der saugseitige beziehungsweise druckseitige Prüfdruck beträgt bei den Feuerlösch-
Kreiselpumpen 8/8, 16/8, 24/8 und 32/8 nach DIN 14 420
a) 14 bar bei stehender beziehungsweise 16 bar bei laufender Pumpe
b) 8 bar bei stehender beziehungsweise 16 bar bei laufender Pumpe
c) 16 bar bei stehender beziehungsweise 20 bar bei laufender Pumpe
d) 16 bar bei stehender beziehungsweise 24 bar bei laufender Pumpe
37.
Welche Pumpen der Feuerwehr sind für die Löschwasserförderung besonders geeignet?
a) Handmembranpumpe
b) Tragkraftspritze TS 8/8
c) Feuerlösch-Kreiselpumpe FP 10/1000
d) Umfüllpumpe TUP 3 - 1,5 ex-geschützt
e) tragbare Tauchpumpe mit Elektromotor TP 4-1
f)
Lenz-Kreiselpumpe LP 24/3
38.
Welche Tätigkeiten gehören zu den Aufgaben des Maschinisten nach der Feuerwehr-
Dienstvorschrift FwDV 3 „Einheiten im Löscheinsatz”?
a) Bedienung der Feuerlösch-Kreiselpumpe
b) Fahren des Löschfahrzeuges
c) Absichern der Einsatzstelle
d) Mithilfe bei der Entnahme der Geräte aus dem Löschfahrzeug
e) Bedienung von Sonderaggregaten
f)
Anschließen der Schlauchleitungen an die FP
g) Bereitlegen von Kupplungsschlüsseln, Saugkorb, Saugschutzkorb, Ventilleine bei
Wasserentnahme aus offenem Gewässer
39.
Was bedeutet die Bezeichnung „TLF 20/40-SL“?
a) es handelt sich um ein Sonder-Leichtfahrzeug
b) Mindestfassungsvermögen des Löschwasserbehälters 4000 l
c) das Fahrzeug hat eine Feuerlösch-Kreiselpumpe FP 10-2000
d) SL steht für Sonder-Löschfahrzeug
e) es handelt sich um ein Tanklöschfahrzeug
f)
SL steht für Sonder-Löschmittel

Anlage 3
- 20 -
40.
Welche der nachfolgenden Feuerwehrfahrzeuge sind Löschfahrzeuge?
a) Löschgruppenfahrzeug LF 16/12
b) Tanklöschfahrzeug TLF 16/25
c) Löschgruppenfahrzeug LF 8/6
d) Schlauchwagen SW 2000
e) Gerätewagen - Öl
f)
Tragkraftspritzenfahrzeug TSF
41.
Was besagt die Bezeichnung „LF 16/12"?
a) Löschgruppenfahrzeug
b) Löschwasserbehälter mit einer nutzbaren Wassermenge von mindestens 1200 ± 60 l
vorhanden
c) Schnellangriffseinrichtung vorhanden
d) Feuerlösch-Kreiselpumpe FP 8/8 eingebaut
e) Feuerlösch-Kreiselpumpe FP 16/8 eingebaut
42.
Was verstehen Sie unter dem Begriff „Entlüftungszeit”?
a) Unterdruck von -0,8 bar muss in 30 Sekunden erreicht sein
b) Zeitspanne in Sekunden, die erforderlich ist, um ein FP einschließlich der Sauglei-
tung zu entlüften und die Flüssigkeit bis Austrittsquerschnitt zu befördern
c) der Unterdruck darf von -0,8 bar innerhalb einer Minute nicht mehr als 0,1 bar abfallen
43.
Welcher Zusammenhang besteht zwischen Saughöhe und Luftdruck?
a) hoher Luftdruck - große praktische Saughöhe
b) niederer Luftdruck - große praktische Saughöhe
44.
Wie viel Treibwasser wird für den einmaligen Einsatz einer Turbinen-Tauch-Pumpe benötigt?
a) es wird ständig neues Treibwasserbenötigt
b) eine Turbinen-Tauch-Pumpe benötigt kein Treibwasser
c) es wird einmalig so viel Treibwasser benötigt, wie zum Befüllen des Antriebskreislau-
fes notwendig ist
d) es werden 800 l/min bei 8 bar Treibdruck benötigt
e) die Turbinen-Tauch-Pumpe befüllt sich von selbst
45.
Bei welcher Pumpe darf am Ausgang beziehungsweise in der Druckleitung
kein
Absperrorgan
angebracht werden?
a) Wasserstrahlpumpe
b) Turbinentauchpumpe
c) Tauchpumpe mit elektrischem Antrieb
d) Feuerlösch-Kreiselpumpe
f)
Fass- und Behälterpumpe
46.
Wovon hat sich der Maschinist zu überzeugen, bevor eine Einsatz- oder Unfallstelle verlassen
wird?
a) Brandwache bereitgestellt
b) Hydrant entwässert
c) Vollzähligkeit der Geräte
d) vorgeschriebene Betrieb-Stellung der Feuerlösch-Kreiselpumpe (Tank oder Saugebe-
trieb)
e) Absperreinrichtungen geschlossen und Blindkupplungen aufgesetzt

Anlage 3
- 21 -

Anlage 3
- 22 -
47.
Welche der folgenden Aussagen sind gemäß Unfallverhütungsvorschriften richtig?
a) der Fahrer eines Feuerwehrfahrzeuges hat erst dann anzufahren, wenn der Gruppen-
führer dazu das Zeichen gibt
b) während der Fahrt ist für die Einhaltung der Straßenverkehrsvorschriften allein der
Fahrer verantwortlich
c) den sonstigen Straßenverkehr auf das abgestellte Feuerwehrfahrzeug aufmerksam
machen
d) keine Schnelligkeit auf Kosten der Sicherheit
e) zusätzliche Schutzkleidung beim Betrieb der Motorsäge, des Trennschleifers und der
hydraulischen Rettungsgeräte tragen
f)
die vorgeschriebene Schutzkleidung, z. B. beim Betrieb einer Motorkettensäge oder
Trennschleifers zu tragen
48.
Welche Vorgehensweise ist möglich, wenn die Entlüftungseinrichtung einer Feuerlösch-
Kreiselpumpe ausgefallen ist?
a) bei Fahrzeugen mit Löschwasserbehälter FP und Saugleitung aus dem Wassertank
füllen
b) Gruppenführer benachrichtigen, dass neue FP nachgefordert wird
c) Pumpe und Saugleitung „von Hand” auffüllen
49.
Welche vorbeugenden Maßnahmen soll ein Maschinist bei tiefen Außentemperaturen an
Fahrzeug sowie im Pumpenbereich während eines Einsatzes durchführen?
a) Fahrzeug und Pumpe sind so ausgelegt, dass niedrige Temperaturen keinen Einfluss auf
den Einsatzbetrieb haben
b) bei längeren „Wasser-Halt-Pausen“ Wasserfluss in der FP herstellen
c) Geräteräume verschließen (Schutz des Löschwasserbehälters vor Kälte)

Anlage 3
- 23 -
Mannschaft
1.
Wer ist nach dem SächsBRKG für die Aufstellung, Ausrüstung und Unterhaltung der Feuer-
wehr verantwortlich?
a) Bund
b) Land
c) Kreis
d) Gemeinde
e) Wehrleiter
2.
Welches sind Rechtsgrundlagen für die Tätigkeit der Feuerwehr?
a) Bürgerliches Gesetzbuch
b) SächsBRKG
c) Feuerwehrsatzung der Gemeinde
d) Landesverfassung des Freistaates Sachsen
3.
Welche der nachfolgenden Aufgaben gehören nicht zu den „Pflichtaufgaben” der Feuerwehr?
a) Bekämpfung von Schadenfeuer
b) Rettung von Menschen aus lebensbedrohlichen Lagen
c) Brandursachenermittlung
d) Auspumpen von Wasser aus Kellern
4.
Was gehört zu den Dienstpflichten eines ehrenamtlich tätigen Angehörigen der Gemeindefeu-
erwehr?
a) am Dienst, einschließlich Aus- und Fortbildung, regelmäßig und pünktlich teilzu-
nehmen
b) den dienstlichen Weisungen des Vorgesetzten nachzukommen
c) bei Alarm unverzüglich zum Gerätehaus zu kommen
d) die Feuerwehrdienst- und Unfallverhütungsvorschriften zu beachten
e) die persönliche Ausrüstung pfleglich zu behandeln
5.
Wo sind die Befugnisse der Feuerwehr geregelt?
a) in Feuerwehrdienstvorschriften
b) in der Feuerwehrsatzung
c) in der Verwaltungsvorschrift zur Organisation der Feuerwehr
d) im SächsBRKG
e) in speziellen Dienstanweisungen des Staatsministerium des Innern
6.
Welche Pflichten obliegen der Bevölkerung nach dem SächsBRKG?
a) Obdachlose aufnehmen
b) Meldepflicht beim Bemerken eines Brandes
c) Hilfeleistungspflicht
d) nur Pflichten, wenn die Feuerwehr zum Einsatz kommt
e) bei Sirenenalarm alle Flächen für die Feuerwehr räumen
7.
In welcher Organisation sind die Landesfeuerwehrverbände zusammengeschlossen?
a) CTIF
b) FNFW
c) DFV
d) DIN

Anlage 3
- 24 -
8.
Wo ist der friedensmäßige Katastrophenschutz im Freistaat Sachsen geregelt?
a) Gesetz über Rettungsmaßnahmen bei Unglücksfällen und Notlagen im Freistaat Sachsen
b) Sächsischen Gesetz über den Brandschutz-, Rettungsdienst und Katastrophenschutz
c) Gesetz über die Hilfeleistung bei Katastrophen
9.
In welchen Aufgabenbereichen des Katastrophenschutzes ist die Feuerwehr vorrangig tätig?
a) Sanitätswesen (San)
b) ABC-Bekämpfung
c) Betreuung (Bt)
d) Brandschutz (BS)
e) Wasserrettung (WR)
f)
Technische Hilfeleistung (TH)
10.
Wie werden taktische Einheiten der Feuerwehr nach FwDV 3 bezeichnet?
a) selbständiger Trupp
b) Feuerwehr-Kompanie
c) Zug
d) Staffel
e) Maschinist
f)
Gruppenführer
g) Gruppe
h) Verband
11.
Woraus ergeben sich die Ausbildungsrichtlinien für Freiwillige Feuerwehren?
a) Sächsisches Beamtengesetz
b) Unfallverhütungsvorschrift der Berufsgenossenschaften
c) Normblätter des DIN
d) Feuerwehrdienstvorschriften
e) Regelwerk des Gemeindeunfallversicherungsverbandes
f)
Straßenverkehrsrecht
12.
Wie erkennen Sie, dass der Gruppenführer einen Einsatz mit Bereitstellung durchführen will?
a) durch Angabe der Wasserentnahmestelle
b) an der Lage des Verteilers
c) durch die Worte „zum Einsatz fertig”
d) durch das Wort „vor”
13.
Welche Aufgaben hat der Angriffstrupp innerhalb der Löschgruppe nach FwDV 3?
a) er ist verantwortlich für die Wasserversorgung zwischen Verteiler und den Strahlrohren
b) er rettet und nimmt das 1. Rohr vor
c) er ist für die Verkehrssicherung verantwortlich
d) er bringt grundsätzlich mit dem Melder die tragbaren Leitern in Stellung
14.
Welche Aufgaben hat der Melder innerhalb der Löschgruppe nach FwDV 3?
a) er bedient grundsätzlich den Verteiler
b) er bildet mit dem Maschinisten einen Trupp
c) er übernimmt befohlene Aufgaben (zum Beispiel bei der Lagefeststellung, bei der In-
formationsübertragung oder bei In-Stellung-Bringen der Steckleiter)
d) er wird innerhalb der Löschgruppe nur bei der Vornahme der Steckleiter eingesetzt
e) er ist als freier Mann in erster Linie verantwortlich für die Versorgung von Verletzten

Anlage 3
- 25 -
15.
Welche Teile der persönlichen Ausrüstung unterliegen einer wiederkehrenden Prüfung?
a) Feuerwehrleine
b) Feuerwehrhelm mit Nackenschutz
c) Feuerwehr-Haltegurt
d) Feuerwehrstiefel
16.
Wann darf von den Vorschriften der UVV-Feuerwehr abgewichen werden?
a) bei Arbeiten an gefährdeten Stellen
b) zur Menschenrettung, wenn höchste Eile geboten ist
c) bei der Bergung von hohen Sachwerten
17.
Wie viele Personen müssen ein B-Strahlrohr (5 bar) mit Stützkrümmer im Einsatz und bei
Übungen mindestens halten?
a) zwei
b) drei
c) nicht vorgeschrieben
18.
Welche Aufgaben müssen bei Brandsicherheitswachen wahrgenommen werden?
a) Kontrolle, dass Flächen und Zufahrten für Feuerwehrfahrzeuge frei sind
b) Rettungswege auf Begehbarkeit überprüfen
c) Streitigkeiten von Festteilnehmern schlichten/verbieten
d) Notbeleuchtung bei Ausfall reparieren
e) Funk- beziehungsweise Telefonverbindung zur Feuerwehr-Leitstelle überprüfen
19.
Was versteht man unter dem Begriff „stille Alarmierung”?
a) Alarmierung über Brandmeldeanlage
b) Alarmierung über Telefon
c) Alarmierung über Meldeempfänger
20.
Der Sprechfunkverkehr wird durch den Anruf eröffnet. Welche Reihenfolge ist richtig?
a) - Rufnamen/-zeichen der Gegenstelle(n)
- Wort “von”
- eigene Rufnamen/-zeichen
- Aufforderung “kommen”
b) - Rufnamen/-zeichen der Gegenstelle(n)
- Aufforderung “kommen Sie”
- Wort “für”
- eigene Rufnamen/-zeichen
21.
Welche Grundsätze sind bei der Abwicklung des Sprechfunkverkehrs zu beachten?
a) Teilnehmer mit Sie anreden
b) schnell sprechen, damit das Funkgespräch kurz ist
c) Zahlen unverwechselbar aussprechen
d) deutlich und nicht zu schnell sprechen
e) Abkürzungen (zum Beispiel TSF) benutzen, damit Funkkanal schneller frei wird
f)
schwer verständliche Worte ggf. buchstabieren
g) strenge Funkdisziplin einhalten
h) Höflichkeitsformen unterlassen
i)
laut sprechen, damit Nebengeräusche unterdrückt werden
j)
Personennamen nur in begründeten Fällen nennen

Anlage 3
- 26 -

Anlage 3
- 27 -
22.
Zur Rettung und Sicherung von Personen wird ein Brustbund angelegt.
Welcher Knoten wird zur Sicherung des Brustbundes verwendet?
a) Zimmermannsschlag
b) Kreuz- oder Weberknoten
c) Schotenstich
d) Pfahlstich
23.
Aus wie viele Atemschutzgeräteträgern muss ein Atemschutztrupp mindestens bestehen?
a) zwei
b) drei
c) vier
24.
Wie muss man Personen ohne Atmung und Puls behandeln?
a) Beatmung
b) Beatmung und Herz-Druck-Massage
c) Inhalation
d)
auf den Rettungsdienst warten, erst nach dessen Weisung handeln
25.
Wie ist die prozentuale Zusammensetzung der Einatemluft?
a) Sauerstoff
17 %
b) Sauerstoff
21 %
c) Stickstoff
78 %
d) Stickstoff
4 %
e) Kohlendioxid
0,04 %
f)
Kohlenmonoxid
4 %
g) Edelgase
0,96 %
26.
Wie prüft man eine Atemschutzmaske auf Dichtigkeit vor dem Einsatz?
a) da die Maske in der Atemschutzwerkstatt geprüft wurde, ist dies vor dem Einsatz nicht
mehr erforderlich
b) durch Sichtprüfung
c) Lungenautomat anschrauben, beide Flaschen schließen und Maskeninnenraum leeratmen
d) durch die so genannte Handballenprobe
27.
Wie kann ein Feuerwehrangehöriger die Anzeichen eines Schocks bei einem Verunfallten
erkennen?
a) Frieren, Zittern
b) kalter Schweiß, kalte feuchte Hände
c) auffallende Teilnahmslosigkeit, nicht der Situation entsprechende Reaktionen
d) Heiterkeit, lässige Art
e) durch schneller und schwächer werdenden Puls
28.
Was kann beim Befühlen des Pulses (Handgelenk) festgestellt werden?
a) die Pulsfrequenz
b) die Elastizität der Arterien
c) der Rhythmus (Regelmäßigkeit)
d) die Durchblutung des Herzens
e) flacher oder kräftiger Pulses
f)
das Blutmengenvolumen

Anlage 3
- 28 -
29.
Welche Maßnahmen sind eventuell von einem Feuerwehrangehörigen zu ergreifen, um einem
Schock-Verletzten zu helfen?
a) Blutstillung
b) Schock-Lagerung
c) Wärmeerhaltung
d) Notruf veranlassen
e) Infusion vorbereiten
f)
Führen eines Überwachungsbogens
g) Überwachung von Atmung, Bewusstseinslage und Puls
h) Verletzten circa 200 m vom Unfallort entfernen und durch Gespräche ablenken
i)
Schock-Verletzten durch Nichtbeachtung beruhigen lassen
30.
Welche Maßnahmen müssen eventuell durchgeführt werden, um die Vitalfunktionen einer
verletzten Person aufrechtzuerhalten und/oder wiederherzustellen?
a) Blutstillung
b) warmes Getränk verabreichen
c) Injektion vorbereiten
d) Lagerung
e) Wärmeerhaltung
f)
Überwachung von Atmung, Bewusstseinslage und Puls
g) Notruf veranlassen
h) Befragung des Verletzten zur Schuld am Unfall
31.
Welche Maßnahmen sollen bei Personen mit Brandverletzungen durchgeführt werden?
a) verbrannte Körperteile gründlich mit Mehl einstäuben
b) verbrannte Körperteile mit Körperschutzöl bedecken
c) Verbrennungen an Armen und Beinen mit kühlem Wasser drucklos behandeln
d) Atmung und Kreislauf überwachen
e) Person durch Bewegung bei Bewusstsein halten
f)
Notruf durchführen
g) verbrannte Körperteile mit Brandwundenverbandtuch abdecken
h) anklebende Kleidungstücke entfernen, um Infektion zu vermeiden
32.
Welche Maßnahmen sind bei starken Blutungen, zum Beispiel aus Armen oder Beinen,
durchzuführen?
a) sofort verletzte Körperteile abbinden
b) sterile Wundbedeckung auflegen
c) möglichst Druckverband anlegen
d) Oberkörper hoch lagern
e) verletztes Körperteil hoch lagern
f)
an geeigneter Stelle Blutgefäß abdrücken, bis Druckverband angelegt ist
33.
Was gehört zur persönlichen Mindest-Ausrüstung nach FwDV 1 und Unfallverhütungsvor-
schrift Feuerwehr GUV-V C 53, die ohne besondere Gefahren im Einsatz getragen wird?
a) Sicherheitsschuhwerk (Schaftstiefel)
b) Warnkleidung
c) Atemschutzgerät
d) Feuerwehrhelm mit Nackenschutz
e) Feuerwehr-Schutzanzug
f)
Einweg-Handschuhe

Anlage 3
- 29 -
g) Feuerwehr-Schutzhandschuhe
h) Feuerwehr-Schutzschuhwerk
34.
Welches Gerät muss der Angriffstrupp beim Schaumrohr-Einsatz nach FwDV 3 mit vorneh-
men, wenn kein Schlauchtrupp zur Unterstützung bereit steht?
a)
Zumischer,D-Ansaugschlauch, Schaumrohr; Verteiler
b) Zumischer, Schaumrohr, D-Ansaugschlauch, zwei Schaummittelbehälter
c) zwei Schaummittelbehälter, Schaumrohr, Zumischer , D-Ansaugschlauch, Verteiler
35.
Was gehört zur Standarbeladung „Schutzkleidung und Schutzgerät“ beim LF 10/6?
a) Warnkleidung (Weste)
b) Chemiekalienschutzanzug
c) Atemschutzgerät (Pressluftatmer)
d) Feuerwehrschutzhelm mit Nackenleder und Visir
e) Schutzkleidung für Benutzer handgeführter Kettensägen
e) Schutzhelm für Benutzer handgeführter Kettensägen
f)
Atemanschluss (Vollmaske)
g) Feuerwehrhaltegurt
36.
Was müssen Sie beachten bei der Benutzung beziehungsweise beim Instellungbringen von
tragbaren Leitern?
a) fester Untergrund
b) Anstellwinkel 55 bis 60 °
c) Leiterspitze circa 1 m über die Brüstung
d) Fußteil circa 4 m von der Wand
e) Haken-, Steck- und Klappleitern dürfen nur von einer Person bestiegen werden
f)
bei Schiebleitern die Fallhaken auf richtigen Sitz prüfen
g) Anstellwinkel bei Steckleitern circa 68 bis 75 °
h) Leitern mit Stützstangen dürfen im Freistand nur 3 m über die Stützen hinaus bestiegen
werden
37.
Welche Leitern kann ein LF 10/6 nach Norm mitführen?
a) Steckleiter 2-teilig
b) Steckleiter 4-teilig
c) Schiebleiter 3-teilig
d) Hakenleiter
e) Klappleiter
f)
Strickleiter
38.
Zu welcher Tätigkeit darf eine Hakenleiter nicht verwendet werden?
a) zum Einschlagen von Scheiben
b) als Anstelleiter
c) zum Gerüstbau
d) zur Rettung von Personen aus Höhe und Tiefen
39.
Wie viele Personen werden benötigt, um eine 4-teilige Steckleiter nach FwDV 10 in Stellung
zu bringen?
a) zwei Personen
b) drei oder vier Personen
c) müssen immer vier Personen sein
d) Staffel

Anlage 3
- 30 -

Anlage 3
- 31 -
40.
Druckschläuche zur Förderung von Wasser sind genormt. Bezüglich der Maße sind welche
Aussagen richtig?
a) Druckschlauch D = 5 m lang,
25 mm
b) Druckschlauch D = 20 m lang,
25 mm
c) Druckschlauch C = 15 m lang,
42 mm
d) Druckschlauch C = 15 m lang,
38 mm
e) Druckschlauch C = 30 m lang,
42 mm
f)
Druckschlauch B = 5 m lang,
75 mm
g) Druckschlauch B = 15 m lang,
75 mm
h) Druckschlauch B = 20 m lang,
75 mm
i)
Druckschlauch A = 10 m lang,
100 mm
j)
Druckschlauch A = 20 m lang,
110 mm
41.
Welche der folgenden Armaturen gehören der Gruppe der “Armaturen zur Wasserfortleitung”
an?
a) Stützkrümmer
b) Kupplungen
c) Druckbegrenzungsventil
d) Standrohr
e) Verteiler
f)
Sammelstück
42.
An welchem Abgang wird ein Sonderrohr am Verteiler angekuppelt?
a) links
b) rechts
c) mitte
d) wird separat verlegt und nicht am Verteiler angekuppelt
43.
Wie sollen Schläuche von Schlauchhaspeln abgerollt werden?
a) von unten
b) von oben
c) nicht vorgeschrieben
44.
Bei tragbaren Schaumstrahlrohren kommen als Verschäumungsbereiche in Betracht:
a) Schwerschaum = Verschäumungszahl 4 bis 20
b) Mittelschaum
= Verschäumungszahl über 20 bis 200
c) Schwerschaum
= Verschäumungszahl 10 bis 20
d) Mittelschaum
= Verschäumungszahl über 20 bis 1000
e) Leichtschaum
= Verschäumungszahl über 200 bis 1000
45.
Wie lautet das „Hebel-Gesetz”?
a) Kraft . Kraftarm = Last . Lastarm
b) Last . Lastarm
= Last . Kraftarm
c) Kraft . Weg
= Last . Zeit
46.
Bei welcher Rolle wird der für die Bewegung erforderliche Kraftaufwand um die Hälfte ver-
mindert?
a) feste Rolle
b) lose Rolle
c) mehrere Rollen

Anlage 3
- 32 -

Anlage 3
- 33 -
47.
Was ist nach dem SI-Einheitensystem die Maßeinheit für Kraft?
a) Meter Wassersäule
mWS
b) Kilogramm
kg
c) Kilopond
kp
d) Bar
bar
e) Newton
N
48.
Was ist eine Verbrennung?
a) eine Naturerscheinung
b) eine physikalische Zersetzung
c) ein chemischer Vorgang
49.
Welche Grundvoraussetzungen müssen für eine Verbrennung vorhanden sein?
a) brennbarer Stoff
b) Sauerstoff
c) richtiges Mischungsverhältnis zwischen brennbarem Stoff und Sauerstoff
d) Zündenergie
e) Glimmtemperatur
f)
Verbrennungstemperatur
g) obere Explosionsgrenze
h) Flammpunkt
50.
Brennbare Stoffe sind nach ihrem Aggregatzustand und Brandverhalten in Brandklassen ein-
geteilt. Welche Aussage ist richtig?
a) Brandklasse A = feste brennbare Stoffe
b) Brandklasse B
= Flüssigkeiten mit Flammpunkt unter 21 °C, nicht wasserlöslich
c) Brandklasse F = Speiseöle und -fette
d) Brandklasse B
= alle brennbaren wasserlöslichen Flüssigkeiten
e) Brandklasse B = flüssige oder flüssigwerdende brennbare Stoffe
f)
Brandklasse B
= flüssig werdende, abtropfende brennbare Kunststoffe
g) Brandklasse C
= alle brennbaren Kohlenwasserstoffe
h) Brandklasse C = gasförmige brennbare Stoffe
i)
Brandklasse D = brennbare Metalle
51.
Welche Haupt-Löscheffekte kennen Sie?
a) Stickeffekt
b) Knalleffekt
c) Mischeffekt
d) Kühleffekt
e) Verschäumungseffekt
f)
Druckeffekt
g) Inhibitionseffekt (antikatalytischer Löscheffekt)
52.
Welcher Stoff gehört in welche Brandklasse?
a) Gummi
Brandklasse C
b) Koks
Brandklasse A
c) Wasserstoff
Brandklasse C
d) Propan
Brandklasse B
e) Alkohol
Brandklasse A
f)
Aluminium
Brandklasse D

Anlage 3
- 34 -
g) PVC
Brandklasse C
53.
Welche der nachfolgenden Aussagen ist richtig?
Aus einem Liter Wasser können bei vollständigem Verdampfen entstehen
a) 1000 l Wasserdampf
b) 1500 l Wasserdampf
c) 1700 l Wasserdampf
d) 2000 l Wasserdampf
e) Wasser lässt sich nur unter Normbedingungen vollständig verdampfen
54.
Welches der nachfolgenden Gase beziehungsweise Dämpfe hat den größten Explosionsbe-
reich?
a) Propan
b) Methan
c) Benzin
d) Acetylen
e) Benzol
f)
Alkohol
g) Kohlenmonoxid
55.
Welches giftige Gas entsteht hauptsächlich bei einer unvollkommenen Verbrennung und wie
ist die chemische Formel dieses Gases?
a) Stickoxid
b) Kohlendioxid
c) Kohlenmonoxid
d) Polyvinylchlorid
e)
CO
2
f)
H
2
SO
4
g) CO
h) HCl
56.
Welche Flächen für die Feuerwehr werden in der DIN 14090 genannt?
a) Standflächen
b) Zufahrten
c) Zugänge
d) Sichtflächen
e) Bewegungsflächen
f)
Einsatzflächen
57.
Wie kann Wärme übertragen werden?
a) Wärmeleitung
b) Flugfeuer
c) Wärmeströmung
d) Wärmestrahlung
58.
Was verstehen Sie unter Wärmestrahlung?
a) Wärmestrahlung ist nur innerhalb eines Stoffes möglich
b) Wärmestrahlung ist eine elektromagnetische Welle
c) Wärmestrahlung ist in Wirkung an ein Medium gebunden
d) Wärmestrahlung ist nur bei Glutbränden möglich

Anlage 3
- 35 -
59.
Druckgasflaschen werden ihrem Inhalt entsprechend durch Gefahrzettel gekennzeichnet. Wel-
ches Gas ist in Druckgasflaschen mit rotem Gefahrzettel?
a) Sauerstoff
b) Acetylen
c) Kohlendioxid
d) Propan/Butan
e) Stickstoff
f)
Atemluft
60.
Durch ausströmendes Erdgas bestehende Explosionsgefahr wird vermindert durch
a) Türen und Fenster schließen
b) Füren und Fenster öffnen
c) Verwenden von explosionsgeschützen Elektrogerät
d) Lüften
e) Messen
61.
Was müssen Sie beim Einsatz bei Metallbränden beachten?
a) Löschmittel mit hohem Druck aufbringen
b) nur Kohlendioxid-Löscher verwenden
c) kein Wasser als Löschmittel verwenden
d) Metallbrandpulver drucklos aufbringen
e) nur Schwerschaum verwenden
62.
Welche Arten von Schaummittel führt die Feuerwehr in der Regel auf ihren Löschfahrzeugen
mit?
a) Mehrbereichsschaummittel
b) Sonderschaummittel
c) Proteinschaummittel
d) Leichtschaummittel
63.
Welche Verschäumungsbereiche können nicht mit einem Schaumstrahlrohr hergestellt wer-
den?
a) Schwerschaum
b) Mittelschaum
c) Leichtschaum
64.
Durch welche Ursachen können Einstürze entstehen?
a) Abbrand von Baustoffen
b) Lockerung des Baugefüges
c) Abplatzen von Natursteinen durch Wärmeeinwirkung
d) Explosionen
e) Längenänderung von Bauteilen
65.
Welcher Sicherheitsabstand muss von einer elektrischen Anlage (15000 Volt) mit einem C-
Strahlrohr (Vollstrahl, wirksame Wurfweite 10 m, Druck 5 bar) eingehalten werden?
a) 1 m
b) 3 m
c) 5 m
d) 10 m

Anlage 3
- 36 -
66.
Welche Einsatzgrundsätze sind richtig?
a) Menschen- und Tierrettung vor Brandbekämpfung
b) Außenangriff ist die Regel, damit niemand gefährdet wird
c) bei Innenangriff ist Vollstrahl richtig, da die Wurfweite des Löschstrahls erhöht wird
d) Brandbekämpfung gegen den Wind (Ausnahme mit Pulver-Löscher)
e) in einen Brandraum erst eindringen, wenn Wasser am Strahlrohr vorhanden ist
f)
Türen zu geschlossenen Brandräumen nur unter Schutz in gebückter Haltung öffnen
g) Türen zu geschlossenen Brandräumen dürfen nicht geöffnet werden, da Brandausbrei-
tung in den Flur besteht
67.
Mit welchem Hilfsmittel kann die Himmelsrichtung ermittelt werden?
a) Planzeiger
b) Kompass
c) Trigonometrischer Punkt
d) Planprisma
e) Zeigeruhr
68.
Auf einer Karte mit Maßstab 1 : 50 000 ist ein Objekt 2 cm lang. Wie lang ist dieses Objekt in
der Wirklichkeit?
a) 100 m
b) 500 m
c) 1000 m
69.
Welche Aufgaben haben die Feuerwehren laut SächsBRKG zu erfüllen?
a) Kriminalitätsvorbeugung
b) Hilfsdienst
c) Wasserrettungsdienst
d) Technische Hilfeleistung
e) Abwehrender Brandschutz
f)
Bergrettungsdienst
70.
Wovon ist die aufzuwendende Zugkraft eines Flaschenzuges abhängig?
a) von der Anzahl der Umlenkrollen
b) von der Anzahl und Größe der Rollen
c) von der Anzahl der die Last tragenden Seile im Flaschenzug
d) von der Gesamtzahl der losen und festen Rollen
71.
Nennen Sie Vorteile des Unterflurhydranten!
a) geringere Anschaffungskosten als Überflurhydrant
b) leichtes Auffinden (auch bei Schnee und Dunkelheit)
c) keine Behinderung des Verkehrs
72.
Nennen Sie Vorteile des Überflurhydranten!
a) schnelle Einsatzmöglichkeit
b) leichtes Auffinden (auch bei Dunkelheit oder Schnee)
c) keine Behinderung des Verkehrs

Anlage 3
- 37 -
73.
Die Versagenstemperatur von Stahl liegt etwa bei 500
o
C. Was bedeutet das?
a) Er beginnt zu schmelzen.
b) Es ist nur noch die Hälfte seiner Tragfähigkeit vorhanden.
c) Er besitzt keinen Feuerwiderstand mehr.
d) Eine Längenänderung tritt nicht mehr ein.
e) Innere Spannungen haben einen Maximalwert erreicht.
74.
Welche Bedeutung haben orangefarbene Warntafeln an Lastkraftwagen oder Tanklastwagen?
a) es wird Abfall transportiert
b) es wird kein Gefahrgut transportiert
c) es wird Gefahrgut im Sinne der GGVS transportiert
d) es wird nur Gefahrgut transportiert, wenn die Warntafeln mit Zahlen versehen sind
75.
Welche Bedeutung haben Zahlen und evtl. ein Buchstabe auf orangefarbenen Warntafeln an
Fahrzeugen?
a) obere Nummer dient zur Kennzeichnung der Gefahr
b) untere Nummer dient zur Kennzeichnung des Stoffes
c) untere Nummer ist die Stoff-Nummer oder sog. UN-Nummer
d) ein X vor der Gefahr-Nummer bedeutet, dass der Stoff mit Wasser heftig reagiert
76.
Welche Aussage - bezogen auf die Gefahr-Nummer - ist richtig?
a) 30
= wassergefährdende Flüssigkeit
b) 33
= leichtentzündbarer (Flammpkt. unter 21 °C) flüssiger Stoff
c) 70
= tiefgekühltes, brennbares Gas
d) 20
= inertes, giftiges Gas
e) 66
= sehr giftiger Stoff
f)
36
= ätzendes Gas
g) 50
= oxidierender (brandfördernder) Stoff
h) 60
= giftiger Stoff
i)
40
= leicht entzündbare Flüssigkeit (Flammpkt. unter 21 °C), giftig
j)
23
= entzündbares Gas
77.
Welche Arten von Kennzeichnung beziehungsweise Begleitpapiere können auf einen Gefahr-
gut-Transport hinweisen?
a) orangefarbene Warntafeln mit und ohne Zahlen
b) Gefahrzettel nach GGVSE
c) Frachtbrief
d) Gefahrgut-Führerschein
e) Unfall-Merkblatt nach GGVSE
f)
blauen und grüne Drapierung von Militärfahrzeugen
g) Gefahrsymbol und Gefahrenbezeichnungen nach Gefahrstoffverordnung (GefStoffV)
78.
In einem Betrieb sehen Sie ein Behältnis mit einem Totenkopf als Gefahrensymbol.
Welche Gefahrenbezeichnung hat dieses Symbol in bezug auf den Inhalt nach der Gefahr-
stoffverordnung?
a) stark ätzend
b) mindergiftig
c) giftig oder sehr giftig
d) explosionsgefährlich
e) krebserzeugend
f)
erbgutverändernd

Anlage 3
- 38 -
79.
Können Sie an einem Tankfahrzeug mit orangenen Warntafeln erkennen, ob der Tank bezie-
hungsweise die Tankkammern leer und gereinigt sind?
a) ja, da bei leeren und gereinigten Tanks die orange Warntafeln verdeckt sind
b) nein, in keinem Fall
c) ja, da die orange Warntafeln nur bei vollem Tank mit Gefahr-Nummer beziffert sind
80.
Welche Schutzausrüstung muss zum Bedienen einer Motorsäge getragen werden?
a) Feuerwehrhelm
b) Gesichtsschutz (Klappvisier/Schutzbrille)
c) Arbeitshandschuhe
d) Feuerwehr-Sicherheitsgurt
e) Feuerwehrschutzkleidung
f)
Gehörschutz (Langzeit-Einsätze)
g) Feuerwehr-Sicherheitsschuhwerk
h) Feuerwehrleine
i)
Metallschürze
j)
Schnittschutzhose oder Beinlinge
81.
Was muss beim Heben von Lasten beachtet werden?
a) sich nicht unter der Last aufhalten
b) angehobene Last sofort sichern
c) bei Hydraulik-Hebern braucht Last nicht gesichert zu werden
82.
Was ist aus Gründen der Sicherheit beim Umgang mit der Motorsäge zu beachten?
a) richtige Kettenspannung
b) Motor aus der Hand anwerfen
c) Druck- beziehungsweise Zugverhältnisse brauchen nicht beachtet zu werden
d) Spannkeile aus Edelstahl
e) Motorsäge beim Anwerfen auf dem Boden sicher abstützen und festhalten
f)
im Arbeitsbereich der Motorsäge (
3 m) darf nur der Sägeführer sein
83.
Welche Sicherheitseinrichtungen müssen Motorsägen haben?
a) Gashebelsperre
b) Kettenbremse
c) Kraftstoff-Überlauf-Einrichtung
d) Umhängegurt
e) vibrationsgedämpfte Griffe
f)
Schwertabdeckung
g) Schwinglagerung für Schwert und Kette
h) Kettenfangbolzen
84.
Was muss der Motorsägenführer bei Windbrucharbeiten beachten?
a) nur Holz-, Leichtmetall- oder Kunststoffkeile verwenden
b) bei Freileitungen im Fallbereich Freischaltung veranlassen
c) liegendes oder stehendes Holz, das unter Spannung steht, erst auf der Zugseite einschnei-
den
d) liegendes oder stehendes Holz, das unter Spannung steht, erst auf der Druckseite ein-
schneiden
e) soweit möglich, Krallenanschlag zur sicheren Abstützung einsetzen

Anlage 3
- 39 -
f)
bei Entastungsarbeiten Krallenschlag abschrauben
85.
Was muss beim Einsatz von Trennschleifern aus Sicherheitsgründen beachtet werden?
a) Brandschutz sicherstellen
b) Trennscheibe mit geringer Drehzahl ansetzen
c) Trennrichtung bestimmen , bevor das Gerät angesetzt wird
d) seitlicher Druck auf die Trennscheibe ist zu vermeiden
e) Trennscheibe vor Benutzung auf Elastizität prüfen
f)
Trennscheiben für alle Materialien verwendbar
86.
Was beinhaltet die Sichtprüfung an hydraulischen Rettungsgeräten nach einem Einsatz?
a) Zustand der Schläuche und Kupplungen
b) Riffelung an den Spreizerspitzen und Zustand der Spreizerarme
c) Ölstandskontrolle
d) Zustand der Ketten und Verbindungselemente
e) Zustand der Schneidmesser
f)
FI-Schutzschalter überprüfen
g) Lagerbolzen der Spreizarme prüfen
h) Spreizarme ganz schließen und unter Druck abstellen
87.
Was ist im Einsatz mit hydraulischen Rettungsgeräten zu beachten?
a) nur ausgebildetes Personal am Gerät einsetzen
b) nach Möglichkeit Vorschneidgerät benutzen
c) keine losen Teile ungesichert abschneiden
d) Schneidgerät möglichst rechtwinklig am zu schneidenden Teil ansetzen
e) Schneidgerät möglichst im spitzen Winkel am zu schneidenden Teil ansetzen
f)
hydraulische Spreizer möglichst erschütterungsfrei einsetzen
g) Windschutzscheibe nur mit Spreizerspitze zerstören
h) Gehärtete Teile (zum Beispiel Lenksäule) nur mit Volllast abschneiden