Schulordnung Förderschulen
§ 23a Berufs- und Studienorientierung
(1) Die Berufs- und Studienorientierung beginnt mit der beruflichen Frühorientierung in den
Klassenstufen 5 und 6 oder in der Oberstufe der Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige
Entwicklung und wird bis zur Klassenstufe 10 oder bis zur Werkstufe der Schule mit dem
Förderschwerpunkt geistige Entwicklung insbesondere durch Betriebspraktika in Form von
Blockpraktika oder Praxistagen fortgeführt.
(2) Maßnahmen der Berufs- und Studienorientierung werden im Unterricht und im
außerunterrichtlichen Bereich durchgeführt.
(3) Betriebspraktika sind verbindliche schulische Veranstaltungen.
(4) Jeder Schüler absolviert ab der Klassenstufe 7 oder in der Werkstufe der Schule mit dem
Förderschwerpunkt geistige Entwicklung mindestens ein Betriebspraktikum. Es wird in der
Regel als zweiwöchiges Blockpraktikum durchgeführt. Auf der Grundlage eines schuleigenen
Konzeptes zur Berufs- und Studienorientierung kann die Schule
1. das zweiwöchige Blockpraktikum durch 10 Praxistage im Schuljahr ersetzen,
2. zusätzlich in den Klassenstufen 8 bis 10 jeweils ein gegebenenfalls kürzeres
Blockpraktikum oder jeweils bis zu 10 Praxistage durchführen,
3. mit Zustimmung der Schulaufsichtsbehörde Betriebspraktika an mehr als 10
Unterrichtstagen im Schuljahr durchführen und
4. in der Werkstufe der Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung weitere
Betriebspraktika durchführen.
Schulordnung Oberschulen, Abendoberschulen
§ 19 Berufs- und Studienorientierung
(1) Die Berufs- und Studienorientierung beginnt mit der beruflichen Frühorientierung in den
Klassenstufen 5 und 6 und wird bis zur Klassenstufe 10 insbesondere durch Betriebspraktika
in Form von Blockpraktika oder Praxistagen fortgeführt.
(2) Maßnahmen der Berufs- und Studienorientierung werden im Unterricht und im
außerunterrichtlichen Bereich durchgeführt.
(3) Betriebspraktika sind verbindliche schulische Veranstaltungen.
(4) Jeder Schüler absolviert ab Klassenstufe 7 mindestens ein Betriebspraktikum. Es wird in
der Regel als zweiwöchiges Blockpraktikum ab Klassenstufe 8 durchgeführt. Auf der
Grundlage eines schuleigenen Konzeptes zur Berufs- und Studienorientierung kann die
Schule
1. das zweiwöchige Blockpraktikum durch 10 Praxistage im Schuljahr ersetzen,
2. zusätzlich ein gegebenenfalls kürzeres Blockpraktikum oder jeweils bis zu 10 Praxistage
durchführen und
3. mit Zustimmung der Schulaufsichtsbehörde Betriebspraktika an mehr als 10
Unterrichtstagen im Schuljahr durchführen.
(5) Für inklusiv unterrichtete Schüler mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung kann
auf die Durchführung eines Betriebspraktikums aufgrund der Art und Ausprägung des
sonderpädagogischen Förderbedarfs verzichtet werden. In diesem Fall entscheidet die
Schule im Einvernehmen mit den Eltern über individuelle Maßnahmen der Berufs- und
Studienorientierung.
Schulordnung Gymnasien
§ 12a Berufs- und Studienorientierung

(1) Die Berufs- und Studienorientierung ist Bestandteil der gymnasialen Ausbildung. Sie
beginnt mit der beruflichen Frühorientierung in den Klassenstufen 5 und 6 und wird bis zur
Jahrgangsstufe 12 fortgeführt.
(2) Das Gymnasium ermöglicht eine Berufs- und Studienorientierung durch Beratung und
Betriebspraktika. Die Beratung wird in Abstimmung mit außerschulischen Partnern
durchgeführt und soll die Schüler befähigen, Entscheidungen zum Übergang in das
Erwerbsleben zu treffen.
(3) Betriebspraktika sind verbindliche Schulveranstaltungen. Sie werden als zweiwöchiges
Blockpraktikum in den Klassenstufen 8, 9 oder 10 durchgeführt. Die Schule kann ein zweites
Betriebspraktikum vorsehen, das vorrangig der Studienorientierung dienen und möglichst an
Hochschulen durchgeführt werden soll.
(4) Die Schule kann auf der Grundlage eines schuleigenen Konzeptes zur Berufs- und
Studienorientierung in der Klassenstufe 7 und der Jahrgangsstufe 11 jeweils bis zu 5
Praxistage durchführen. In den Klassenstufen 8, 9 oder 10 kann die Schule jeweils bis zu 5
Praxistage durchführen, sofern in der jeweiligen Klassenstufe kein Blockpraktikum
durchgeführt wird.