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V.-Datum
Mitteldeutsche Medienförderung
GmbH (MDM)
Leipzig
Rechnungslegung/
Finanzberichte
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014
bis zum 31.12.2014
19.08.2015
Mitteldeutsche Medienförderung GmbH (MDM)
Leipzig
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014
Anhang für das Geschäftsjahr 2014
A. Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der handelsrechtlichen Ansatz-, Bewertungs- und Gliederungsvorschriften erstellt.
Ergänzend dazu waren die Bestimmungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Einordnung in die Größenklasse erfolgte nach § 267
HGB als kleine Kapitalgesellschaft. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte gemäß Gesellschaftsvertrag nach den Vorschriften
für große Kapitalgesellschaften.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Positionen „Erträge aus dem Fördergeschäft“
und "Aufwendungen aus dem Fördergeschäft" wurden gemäß § 265 Abs. 6 HGB zusätzlich in das Gliederungsschema aufgenommen.
Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden - soweit nicht im
Folgenden aufgeführt - beibehalten.
B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, und
gemäß § 252 Absatz 1 Nr. 3 HGB einzeln bewertet. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurde auf der Basis der amtlichen AfA-
Tabellen geschätzt.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag abzüglich erforderlicher
Einzelwertberichtigungen angesetzt.
Die aufschiebend bedingt rückzahlbaren Förderdarlehen wurden nicht aktiviert, wenn die Bedingungen nicht eingetreten waren. Die
Förderdarlehen führen erst bei Überschreiten eines bestimmten, aufgrund vertraglich vereinbarter Ermittlungsgrundsätze zu
bestimmenden wirtschaftlichen Erfolges des geförderten Projektes zu Rückzahlungsverpflichtungen des Darlehensnehmers.
Der Sonderposten für Mittel der Sächsischen Landesmedienanstalt wird in Höhe der zweckgebundenen Verwendung dieser Mittel
aufgelöst.
Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet.
Die Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.
C. Erläuterungen zur Bilanz
Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2014 sind im Anlagespiegel
(Anlage zum Anhang) dargestellt.
Die unter der Position „Forderungen aus dem Fördergeschäft“ ausgewiesenen Darlehen haben in der Regel keine festgesetzten
Restlaufzeiten; Rückzahlungsverpflichtungen der Darlehensnehmer entstehen erst bei Eintritt einer aufschiebenden Bedingung
innerhalb gesetzter Fristen von überwiegend 5 bis max. 12 Jahren. Ausgereichte Darlehen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr in
Höhe von TEUR 20 wurden in voller Höhe einzelwertberichtigt. Die Forderungen gegen Gesellschafter betrugen am Bilanzstichtag
TEUR 4.667 und haben wie alle übrigen Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.
Das zum Bilanzstichtag auf Deutsche Mark lautende Stammkapital beträgt DM 100.000,00 (in EUR 51.129,19).
Die Bilanz wurde unter teilweiser Ergebnisverwendung aufgestellt. Der Bilanzgewinn/-verlust entwickelte sich wie folgt:
EUR
1. Bilanzverlust 2013
-1.872.501,50
2. Jahresfehlbetrag 2014
-14.111.387,85
3. Entnahmen aus der Kapitalrücklage
14.149.497,13
4. Bilanzverlust 2014
-1.834.392,22
Die Kapitalrücklage entwickelte sich wie folgt:
EUR
Stand 31.12.2013
13.304.569,74
Zuführungen in 2014
14.354.148,00
Entnahmen in 2014
14.149.497,13
Stand 31.12.2014
13.509.220,61
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In den Sonstigen Rückstellungen sind mit TEUR 26 Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, mit TEUR 43 Rückstellungen für
Nachversicherungspflichten für drei ehemalige Arbeitnehmer, mit TEUR 77 Rückstellungen für Aufbewahrungskosten für
Geschäftsunterlagen und mit TEUR 44 Rückstellungen für Resturlaubsansprüche enthalten.
Die langfristigen Rückstellungen wurden gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB nicht abgezinst. Die sich aus der Anwendung dieses
Wahlrechts ergebende Überdeckung beträgt TEUR 6,9.
Sämtliche ausgewiesene Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind nicht besichert.
E. Sonstige Angaben
Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt TEUR 85 für Mietverpflichtungen für den Zeitraum 01.01.2015
bis 30.04.2016 und TEUR 6.002 für Auszahlungsverpflichtungen aus abgeschlossenen Darlehensverträgen. Das Bestellobligo für
Investitionen beträgt TEUR 24.
Die durchschnittliche Zahl der neben dem Geschäftsführer beschäftigten Arbeitnehmer betrug im Berichtsjahr 19.
Geschäftsführer war im Berichtsjahr Herr Manfred Schmidt, Leipzig. Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung ist nach §
286 Abs. 4 HGB unterblieben.
Gemäß § 8 Abs. 1 des Gesellschaftsvertrages besteht der Aufsichtsrat der Gesellschaft aus 10 Mitgliedern. Im Berichtsjahr gehörten
dem Aufsichtsrat an:
Staatsminister Dr. Johannes Beermann, Chef der Sächsischen Staatskanzlei (Aufsichtsratsvorsitzender ab 18.03.2014),
Staatssekretär Dr. Henry Hasenpflug, Sächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst,
Frau Marion Walsmann, Mitglied des Thüringer Landtages (Aufsichtsratsvorsitzende bis 17.03.2014),
Staatssekretär Jochen Staschewski, Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Arbeit des Freistaates Thüringen,
Staatsminister Rainer Robra, Chef der Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt,
Staatssekretär Michael Richter, Ministerium der Finanzen des Landes Sachsen-Anhalt,
Frau Grit Wißkirchen, Mitteldeutscher Film- und Fernsehproduzentenverband, Filmproduzentin,
Landesfunkhausdirektorin Sachsen-Anhalt Elke Lüdecke (MDR),
Fernsehdirektor Wolf-Dieter Jakobi (MDR),
Justitiar Peter Weber (ZDF).
Der Aufsichtsrat erhält für seine Tätigkeit keine Vergütung.
Dem Vergabeausschuss gehören folgende Personen an:
Herr Claus-Peter Boßmann (als Vorsitzender)
Herr Dr. Thomas Hertel
Herr Dr. Matthias Heinze
Herr Claas Danielsen
Frau Cosima Stracke-Nawka
Herr Nils Jonas Greiner
Herr André Störr
Herr Dr. Arnold Seul
Herr André Naumann
Frau Dagmar Ungureit
Herr Dr. Klaus Spieler
In 2014 wurden an die Mitglieder des Vergabeausschusses Vergütungen in Höhe von TEUR 31 gezahlt.
Der Abschlussprüfer berechnet für das Geschäftsjahr ein Gesamthonorar für Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von brutto TEUR
10,4.
Leipzig, 30. März 2015
Manfred Schmidt, Geschäftsführer
Anlage zum Anhang
Entwicklung des Anlagevermögens 2014
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Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2014
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31.12.2014
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
1. Software
47.105,43
2.826,63
373,66
0,00
49.558,40
2. Anzahlungen
auf immaterielle
Vermögensgegenstände
303.739,26
23.645,75
0,00
0,00
327.385,01
II.
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
440.484,68
4.455,18
52.507,40
0,00
392.432,46
791.329,37
30.927,56
52.881,06
0,00
769.375,87
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2014
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31.12.2014
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
1. Software
36.624,93
4.780,63
373,16
0,00
41.032,40
2. Anzahlungen
auf immaterielle
Vermögensgegenstände
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
II.
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
308.352,97
41.797,18
52.286,23
0,00
297.863,92
344.977,90
46.577,81
52.659,39
0,00
338.896,32
Buchwerte
31.12.2014
31.12.2013
EUR
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software
8.526,00
10
2. Anzahlungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände
327.385,01
304
II.
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
94.568,54
132
430.479,55
446
Bilanz zum 31. Dezember 2014
Aktiva
31.12.2014
31.12.2013
EUR
EUR
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software
8.526,00
10.480,50
Anzahlung auf immaterielle Vermögensgegenstände
327.385,01
303.739,26
II.
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
94.568,54
132.131,71
430.479,55
446.351,47
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
29.525,14
29.172,69
2.
Forderungen gegen Gesellschafter
4.666.800,97
4.880.570,18
3.
Forderungen aus dem Fördergeschäft
20.042,52
129.488,09
4. Sonstige
Vermögensgegenstände
3.323,62
6.269,58
4.719.692,25
5.045.500,54
II.
Kassenbestand,
Guthaben bei Kreditinstituten
6.943.766,31
6.417.711,55
11.663.458,56
11.463.212,09
C. Rechnungsabgrenzungsposten
11.543,88
11.836,05
12.105.481,99 11.921.399,61
Passiva
31.12.2014
31.12.2013
EUR
EUR
TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital
51.129,19
51.129,19
Seite 3 von 4

31.12.2014
31.12.2013
EUR
EUR
EUR
II.
Kapitalrücklage
13.509.220,61
13.304.569,74
III.
Gewinnrücklagen
0,00
0,00
IV.
Bilanzverlust
-1.834.392,22
-1.872.501,50
11.725.957,58
11.483.197,43
B. Sonderposten für Mittel der Sächsischen Landesmedienanstalt
121.370,67
136.291,32
C. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen
189.977,27
197.380,04
D. Verbindlichkeiten
1.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
65.707,78
103.160,24
2. Sonstige
Verbindlichkeiten
2.468,69
1.370,58
68.176,47
104.530,82
12.105.481,99
11.921.399,61
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