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V.-Datum
Mitteldeutsche Medienförderung
GmbH (MDM)
Leipzig
Rechnungslegung/
Finanzberichte
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012
bis zum 31.12.2012
18.12.2013
Mitteldeutsche Medienförderung GmbH (MDM)
Leipzig
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012
Bilanz zum 31. Dezember 2012
Aktiva
EUR
31.12.2012
EUR
31.12.2011
TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software
4.838,00
1
Anzahlung auf immaterielle Vermögensgegenstände
152.788,79
0
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
37.777,21
43
195.404,00
44
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
3.619,25
4
2. Forderungen gegen Gesellschafter
5.082.940,71
5.288
3. Forderungen aus dem Fördergeschäft
43.942,07
32
4. Sonstige Vermögensgegenstände
6.011,14
11
5.136.513,17
5.335
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten
5.968.929,89
8.880
11.105.443,06
14.215
C. Rechnungsabgrenzungsposten
8.491,53
6
11.309.338,59 14.265
Passiva
EUR
31.12.2012
EUR
31.12.2011
TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital
51.129,19
51
II. Kapitalrücklage
12.552.995,38
15.310
III. Gewinnrücklagen
0,00
0
IV. Bilanzverlust
- 1.682.936,95
- 1.573
10.921.187,62
13.788
B. Sonderposten für Mittel der Sächsischen
Landesmedienanstalt
114.735,13
155
C. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen
161.000,60
146
D. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Erlösabrechnung Fördergeschäft
69,65
111
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
111.185,66
64
3. Sonstige Verbindlichkeiten
1.159,93
1
112.415,24
176
11.309.338,59
14.265
Anhang für das Geschäftsjahr 2012
A. Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der handelsrechtlichen Ansatz-, Bewertungs- und Gliederungsvorschriften erstellt.

Ergänzend dazu waren die Bestimmungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Einordnung in die Größenklasse erfolgte nach § 267
HGB als kleine Kapitalgesellschaft. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte gemäß Gesellschaftsvertrag nach den Vorschriften
für große Kapitalgesellschaften.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.
Die Positionen „Erträge aus dem Fördergeschäft“ und "Aufwendungen aus dem Fördergeschäft" wurden gemäß § 265 Abs. 6 HGB
zusätzlich in das Gliederungsschema aufgenommen.
Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden - soweit nicht im
Folgenden aufgeführt - beibehalten.
B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, und
gemäß § 252 Absatz 1 Nr. 3 HGB einzeln bewertet. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurde auf der Basis der amtlichen AfA-
Tabellen geschätzt.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag abzüglich erforderlicher
Einzelwertberichtigungen angesetzt.
Die aufschiebend bedingt rückzahlbaren Förderdarlehen wurden nicht aktiviert, wenn die Bedingungen nicht eingetreten waren.
Die Förderdarlehen führen erst bei Überschreiten eines bestimmten, aufgrund vertraglich vereinbarter Ermittlungsgrundsätze zu
bestimmenden wirtschaftlichen Erfolges des geförderten Projektes zu Rückzahlungsverpflichtungen des Darlehensnehmers.
Der Sonderposten für Mittel der Sächsischen Landesmedienanstalt wird in Höhe der zweckgebundenen Verwendung dieser Mittel
aufgelöst.
Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet.
Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen.
Die Beträge aus der Inanspruchnahme der Einzelwertberichtigungen zu Forderungen sowie aus den entsprechenden
Forderungsverlusten aus dem Fördergeschäft werden verrechnet und nicht als Aufwendungen und Erträge separat ausgewiesen.
Auswirkungen auf die Ertragslage ergeben sich per Saldo nicht.
C. Erläuterungen zur Bilanz
Die unter der Position „Forderungen aus dem Fördergeschäft“ ausgewiesenen Darlehen haben in der Regel keine festgesetzten
Restlaufzeiten; Rückzahlungsverpflichtungen der Darlehensnehmer entstehen erst bei Eintritt einer aufschiebenden Bedingung
innerhalb gesetzter Fristen von überwiegend 5 bzw. 12 Jahren. Ausgereichte Darlehen in Höhe von TEUR 54 mit Restlaufzeiten über
einem Jahr wurden in voller Höhe einzelwertberichtigt.
Die Forderungen gegen Gesellschafter betrugen am Bilanzstichtag TEUR 5.083. Von diesem Betrag sind TEUR 400 den langfristigen
Forderungen zugehörig.
Alle übrigen Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.
Das zum Bilanzstichtag auf Deutsche Mark lautende Stammkapital beträgt DM 100.000,00 (in EUR 51.129,19).
Die Bilanz wurde unter teilweiser Ergebnisverwendung aufgestellt. Der Bilanzgewinn / -verlust entwickelte sich wie folgt:
EUR
1. Bilanzverlust 2011
- 1.572.604,71
2. Jahresfehlbetrag 2012
- 16.221.767,97
3. Entnahmen aus der Kapitalrücklage
16.111.435,73
4. Bilanzverlust 2012
- 1.682.936,95
Die Kapitalrücklage entwickelte sich wie folgt:
EUR
Stand 31.12.2011
15.310.283,11
Zuführungen in 2012
13.354.148,00
Entnahmen in 2012
16.111.435,73
Stand 31.12.2012
12.552.995,38
In den Sonstigen Rückstellungen sind mit TEUR 24 Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, mit TEUR 43 Rückstellungen für
Nachversicherungspflichten für drei Arbeitnehmer, mit TEUR 50 Rückstellungen für Aufbewahrungskosten für Geschäftsunterlagen und
mit TEUR 44 Rückstellungen für Resturlaubsansprüche enthalten.
Die langfristigen Rückstellungen wurden gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB nicht abgezinst. Die sich aus der Anwendung dieses
Wahlrechts ergebende Überdeckung beträgt TEUR 5,9.
Sämtliche ausgewiesene Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind nicht besichert.
Die Zinsen aus Fördermittelgeschäften werden unter den Erträgen aus dem Fördergeschäft ausgewiesen.
E. Sonstige Angaben

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt TEUR 51 für Mietverpflichtungen für das Jahr 2013 und TEUR
5.583 für Auszahlungsverpflichtungen aus abgeschlossenen Darlehensverträgen.
Das Bestellobligo für Investitionen beträgt TEUR 250.
Die durchschnittliche Zahl der neben dem Geschäftsführer beschäftigten Arbeitnehmer betrug im Berichtsjahr 16.
Geschäftsführer war im Berichtsjahr Herr Manfred Schmidt, Leipzig. Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung ist nach §
286 Abs. 4 HGB unterblieben.
Gemäß § 8 Abs. 1 des Gesellschaftsvertrages besteht der Aufsichtsrat der Gesellschaft aus 10 Mitgliedern. Im Berichtsjahr gehörten
dem Aufsichtsrat an:
Staatssekretär Peter Zimmermann, Thüringer Staatskanzlei, (Aufsichtsratsvorsitzender),
Staatssekretär Prof. Dr. med. Thomas Deufel – Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur,
Staatsminister Rainer Robra, Chef der Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt,
Staatssekretär Dr. Heiko Geue (Ministerium der Finanzen des Landes Sachsen-Anhalt)
Staatsminister Dr. Johannes Beermann, Chef der Sächsischen Staatskanzlei,
Staatsekretär Dr. Henry Hasenpflug (Sächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst),
Grit Wißkirchen, Mitteldeutscher Film- und Fernsehproduzentenverband,
Landesfunkhausdirektorin Sachsen-Anhalt Elke Lüdecke (MDR),
Fernsehdirektor Wolf-Dieter Jakobi (MDR),
Justitiar Peter Weber (ZDF).
Der Aufsichtsrat erhält für seine Tätigkeit keine Vergütung.
Dem Vergabeausschuss gehören folgende Personen an:
Herr Claus-Peter Boßmann (als Vorsitzender)
Herr Dr. Thomas Hertel
Frau Katharina Ribbe
Herr Claas Danielsen
Frau Cosima Stracke-Nawka
Herr Nils Jonas Greiner
Herr André Störr
Herr Dr. Arnold Seul
Herr André Naumann
Frau Dagmar Ungureit
Herr Dr. Klaus Spieler
In 2012 wurden an die Mitglieder des Vergabeausschusses Vergütungen in Höhe von TEUR 33 gezahlt.

Der Abschlussprüfer berechnet für das Geschäftsjahr ein Gesamthonorar für Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von TEUR 12,5.
Leipzig, 28. März 2013
Manfred Schmidt, Geschäftsführer
Entwicklung des Anlagevermögens 2012
Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2012
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2012
EUR
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
1. Software
39.946,84
5.423,74
0,00
0,00
45.370,58
2. Anzahlungen auf
immaterielle
Vermögensgegenstände
0,00
152.788,79
0,00
0,00
152.788,79
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
293.108,50
8.956,19
2.526,80
0,00
299.537,89
333.055,34
167.168,72
2.526,80
0,00
497.697,26
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2012
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2012
EUR
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
1. Software
38.522,34
2.010,24
0,00
0,00
40.532,58
2. Anzahlungen auf
immaterielle
Vermögensgegenstände
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
249.760,89
14.523,69
2.523,90
0,00
261.760,68
288.283,23
16.533,93
2.523,90
0,00
302.293,26
Buchwerte
31.12.2012
EUR
31.12.2011
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software
4.838,00
2
2. Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände
152.788,79
0
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
37.777,21
43
195.404,00
45