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Ergänzend wird um Beachtung der
Allgemeinen Hinweise
und des
Leitfadens
zum Verfahren auf Anerkennung einer
ausländischen Entscheidung in Ehesachen gem. § 107 FamFG gebeten.
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Wichtiger
Hinweis:
Eine verbindliche Prüfung kann erst nach Vorlage eines ordnungsgemäßen Antrags auf Anerkennung einer ausländischen
Entscheidung in Ehesachen gem. § 107 FamFG mit allen urkundlichen Nachweisen im Original sowie einer Übersetzung durch
einen in Deutschland zugelassenen Übersetzer erfolgen. Ein Rechtsanspruch auf positive Bescheidung des Antrages allein bei
Vorlage der o.g. Dokumente besteht daher nicht.
Thailand
(Königreich Thailand)
Stand: April 2014
a)
Urkundliche Nachweise zu Eheschließung und Scheidung
1.
Heiratsurkunde
als Auszug aus dem Heiratsregister ggf. mit
Protokoll über die
Eheschließung
2.
Scheidungsurkunde
als Auszug aus dem Scheidungsregister
und
Protokoll der Scheidung
bei einvernehmlicher Ehescheidung durch das zuständige Meldeamt
Hinweis:
Diese Art der Scheidung bedarf als „Privatscheidung“ stets der Anerkennung
gemäß § 107 FamFG.
(siehe:„Leitfaden Scheidungsanerkennung“, Abschnitt “Privatscheidungen“)
oder
Scheidungsurteil /-beschluss
mit Rechtskraftvermerk oder -bescheinigung
bei Ehescheidung durch das Gericht
Die Erlangung der Rechtskraft der Scheidung kann ggf. mit Nachweis der
Registrierung der Scheidung in den Registern des thailändischen Meldeamts, durch
Vorlage der
Scheidungsurkunde
, erbracht werden.
b)
Legalisation / Apostille
Urkunden aus Thailand bedürfen einer Legalisation durch die zuständige deutsche
Auslandsvertretung.
Siehe hierzu auch Nr. 6 des Leitfadens.