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Ergänzend wird um Beachtung der
Allgemeinen Hinweise
und des
Leitfadens
zum Verfahren auf Anerkennung einer
ausländischen Entscheidung in Ehesachen gem. § 107 FamFG gebeten.
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Wichtiger
Hinweis:
Eine verbindliche Prüfung kann erst nach Vorlage eines ordnungsgemäßen Antrags auf Anerkennung einer ausländischen
Entscheidung in Ehesachen gem. § 107 FamFG mit allen urkundlichen Nachweisen im Original sowie einer Übersetzung durch
einen in Deutschland zugelassenen Übersetzer erfolgen. Ein Rechtsanspruch auf positive Bescheidung des Antrages allein bei
Vorlage der o.g. Dokumente besteht daher nicht.
Italien
(Italienische Republik)
Stand: Juli 2020
a)
Urkundliche Nachweise zu Eheschließung und Scheidung
1.
Internationale
Heiratsurkunde
2.
Scheidungs- /Aufhebungsurteil
mit Rechtskraftvermerk
Der Nachweis der Rechtskraft kann ggf. durch Vorlage eines Auszugs aus
dem Zivilregister mit Scheidungseintrag erfolgen.
oder
Scheidungsvereinbarung
und
Nachweis der Registrierung
im
Zivilregister bei einvernehmlicher Auflösung der Ehe
(diese Art der Scheidung bedarf als „Privatscheidung“ stets der Anerkennung
gemäß § 107 FamFG)
Hinweis:
Scheidungen, die
seit dem 01.03.2001 ergangen
sind,
gelten
ohne weitere
Förmlichkeiten
unmittelbar
in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union.
Die Vorlage einer vom Urteilsstaat erteilten
Bescheinigung gemäß Artikel
39 Anhang I
bis ggf. Anhang IV der Verordnung (EG) Nr. 2201/2003 ist
zusätzlich zum Urteil erforderlich.
Siehe Nr. 10 des Leitfadens
b)
Legalisation / Apostille
Nicht erforderlich.