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Sächsische Gartenakademie
Dr. Gabriele Krieghoff
Gartentelefon donnerstags 14-17 Uhr: 0351 2612-8080
LfULG, Abteilung Gartenbau, Referat 81
E-Mail: gartenakademie@smul.sachsen.de
gabriele.krieghoff@smul.sachsen.de
www.gartenakademie.sachsen.de
Gartentipp
Pflanzung von Johannis-
beeren im Garten
Gartentipp Februar 2018
Standortanforderungen
Optimal für Johannisbeeren ist ein tiefgründiger,
feuchter, mittelschwerer, nährstoffreicher Boden.
Standorte, an denen häufig Spätfröste auftreten sind
aufgrund der frühen Blüte für Johannisbeeren nicht
geeignet.
Sortenwahl
Für den Anbau im Garten sind die Sorten Bona,
Ometa, Titania (schwarze Johannisbeeren),
Jonkheer van Tets, Rotet, Rovada (rote Johan-
nisbeeren), Zitavia und Blanka (weiße
Johannisbeeren) empfehlenswert.
Pflanzung
Die Pflanzung von Johannisbeersträuchern ohne
Ballen kann im Herbst oder auch im zeitigen Frühjahr
erfolgen. Es ist jedoch günstiger, eine Herbstpflan-
zung vorzunehmen, da die Sträucher dann noch
anwurzeln können und im Frühjahr kräftiger austrei-
ben. Der Pflanzabstand richtet sich nach der gewähl-
ten Erziehungsform.
Straucherziehung (Busch)
2,00 m x 1,50 m
1- triebige Erziehung am Gerüst
2,00 m x 0,70 m
Hochstämmchen
2,00 m x 1,00 m
Erziehung und Schnitt (Busch)
Nach der Pflanzung wird ein Pflanzschnitt durchge-
führt.
An der Pflanze werden 3 bis 5 kräftige Triebe belas-
sen und etwa auf die halbe Länge eingekürzt. Die
restlichen Triebe werden bodeneben entfernt.
Nur ein schneller Holzumtrieb ermöglicht eine gleich-
bleibend gute Fruchtqualität bei einem Johannis-
beerbusch. Das Ziel des Schnittes besteht in einer
ständigen Trieberneuerung, im Aufbau junger Bo-
dentriebe zu neuen Tragästen. Nach etwa 4 Jahren
werden die alten abgetragenen Bodentriebe entfernt.
Ein Johannisbeerbusch sollte aus 8 bis 12 Boden-
trieben bestehen, um einen lichten Aufbau zu ge-
währleisten.
Faltblatt
unter:
https://publikationen.sachsen.de/
bdb/artikel/13737