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Pressesprecher
Einbruch in Historisches Grünes Gewölbe
Öffentlichkeitsfahndung nach vier weiteren Tatverdäch-
tigen erfolgreich realisiert
Im Zusammenhang mit dem Einbruch in das Historische Grüne Gewölbe im
November 2019 ermitteln die Staatsanwaltschaft Dresden und die Soko
Epaulette gegen vier weitere Tatverdächtige wegen des Verdachts der Bei-
hilfe zum schweren Bandendiebstahl. Den vier Beschuldigten wird vorgewor-
fen, die eigentliche Tat vorbereitet zu haben, indem sie den Tatort im Histo-
rischen Grünen Gewölbe am 24.11.2019 zwischen 12:57 Uhr und 13:10 Uhr
ausgespäht und ihre dabei gewonnenen Erkenntnisse den an der unmittel-
baren Tatausführung beteiligten Beschuldigten zur Verfügung gestellt haben.
Zur Identifizierung der seinerzeit unbekannten Beschuldigten wurde eine
Öffentlichkeitsfahndung durchgeführt (siehe gemeinsame Medieninformation
der Staatsanwaltschaft Dresden und der Polizeidirektion Dresden vom
11.03.2021).
Die Öffentlichkeitsfahndung nach den vier Beschuldigten ist nunmehr einzu-
stellen, da die vier Beschuldigten mittlerweile eindeutig identifiziert sind. Es
handelt sich um zwei Deutsche (28 und 35 Jahre), einen Polen (37 Jahre)
und einen 24-jährigen mit deutscher und polnischer Staatsangehörigkeit.
Alle Medienvertreter werden gebeten, die mit Medieninformation vom
11.03.2021 veröffentlichten Bilder nicht mehr zu Fahndungszwecken zu ver-
öffentlichen und eventuell erfolgte Einstellungen dieser Bilder in Internet-
Publikationen zu löschen.
Gegen die vier Beschuldigten besteht weiterhin nur ein Anfangsverdacht der
Beihilfe zum schweren Bandendiebstahl, aber kein dringender Tatverdacht.
Nicht bestätigt hat sich die seinerzeit mitgeteilte Annahme, es handele sich
bei einem der vier Beschuldigten mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen
Verwandten eines der Hauptbeschuldigten, die am 17.11.2020 festgenom-
men worden sind und sich seitdem in Untersuchungshaft befinden. Die Er-
mittlungen zur konkreten Tathandlung der vier Beschuldigten und zu mög-
licherweise bestehenden Verbindungen zu den fünf dringend tatverdächtigen
Hauptbeschuldigten dauern an.
Gemeinsame Medieninformation
Staatsanwaltschaft Dresden
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