Versuche im deutschen Gartenbau 2021
GEMÜSEBAU
Nach verzögertem Start brachten frühe und mittelfrühe mittelfeine
Markerbsen in diesem Jahr Rekorderträge
1
Dr. Gerald Lattauschke | Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, Abteilung
Gartenbau| Pillnitzer Platz 3| 01326 Dresden| gerald.lattauschke@smekul.sachsen.de| 0351-26128700
Die Ergebnisse – kurzgefasst
Im Versuch „Markerbsen für die Tiefkühlindustrie“ wurden 2021 am Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft
und Geologie in Dresden-Pillnitz in der frühen bzw. mittelfrühen Reifegruppe 9 Sorten der mittelfeinen
Sortierung geprüft. Im frühen Bereich ist das Sortiment traditionell sehr klein. Die drei frühen Sorten sind
seit längeren bekannt und konnten sich insgesamt durch sehr hohe und untereinander vergleichbare
Ertragsleistungen auszeichnen. Auch die mittelfrühen Sorten erzielten in diese Jahr Rekorderträge, die
allerdings zum Teil durch eine ungenügende Farbqualität des Grünkorns geschmälert wurden.
Versuchsfrage und Versuchshintergrund
Der Anbau von Markerbsen für die Tiefkühlindustrie hat in Sachsen große Bedeutung. Neben groben
Markerbsen haben auch mittelfeine Sortierungen (8,2-9,3 mm) eine ständig zunehmende Bedeutung
im Anbaugebiet. Das aktuelle Sortiment früher (A+1 bis A+4) und mittelfrüher (A+5 bis A+8) galt es auf
ihre Anbaueignung für die hiesigen Bedingungen hin zu prüfen. Die Erbsen der frühen und mittelfrühen
Reifegruppen werden in der Region entsprechend den Anbaustaffelungen der mitteldeutschen
Verarbeiter Ende März/Anfang April ausgesät.
Ergebnisse im Detail
Der
Witterungsverlauf
im Frühjahr 2021 war im Vergleich zu den letzten Jahren untypisch. Während
die Aussaatbedingungen Ende März noch als sehr gut eingestuft werden konnten, war der April mit
Tagesmitteltemperaturen von 6,2° C rund 4 K kälter als die langjährigen Mittelwerte. Nachts traten
vermehrt leichte Bodenfröste auf. Auch der Mai blieb mit Tagesmitteltemperauren um 12 °C knapp 3 K
hinter den mittleren Werten zurück. Im Juni stiegen die durchschnittlichen Tagesmitteltemperaturen
merklich an und erreichten 20,5 °C. In der Woche vor dem Erntebeginn führte eine Hitzeperiode mit
Tageshöchstwerten von bis zu 35 °C zur schnellen Abreife der Sorten. Da während der Anbauperiode
ausreichend natürliche Niederschläge fielen, mussten die Erbsen nicht beregnet werden.
Die frühen und mittelfrühen Sorten verzeichneten im Wesentlichen keine sichtbaren Ertragsausfälle
durch
Krankheiten
oder
Schädlinge
. Der mittlerweile obligatorische starke Befall durch Blattrandkäfer
zu Kulturbeginn konnte durch Insektizidmaßnahmen gestoppt werden. Gegen Falschen Mehltau wurde
aufgrund der feuchten Witterung 2-mal vorbeugend mit guten Bekämpfungserfolg behandelt. Der
Blattlausdruck war vergleichsweise gering, sodass nach zielgerichteter Bekämpfung praktisch auch
keine Virosen nachweisbar waren. Gegen Taubenfraß konnten die Bestände mit Vogelschutznetzen
und Flatterbändern recht gut geschützt werden.
Das Ziel, alle Sorten im Bereich eines
Tenderometerwert
es (TW) von 115 bis 125 zu ernten, wurde
überwiegend recht gut erreicht. Nur 2 Sorten, ‘Crescendo‘ und ‘Lyric‘, die am Samstag noch einen zu
niedrigen TW hatten, mussten bei Zuwachsraten von rund 30 Tenderometereinheiten pro Tag am
darauffolgenden Montag bei deutlich zu hohen Werten (TW 168 bzw. 144) geerntet werden. Zur
besseren Vergleichbarkeit der Sorten untereinander wurden die Erträge deshalb auf einen

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Vergleichsertrag bei einem TW von 120 mit einer Reife-Ertragsbeziehung berechnet (Tab. 2):
rel. Ertrag [%] = -0,008450*(TW-163,87)
2
+116,3
Mittelfeine frühe Sorten
- Das Sortiment (Tab. 1) bei frühen mittelfeinen Erbsen ist mit ‘Crescendo‘, ‘Bonfire‘ sowie
‘SV 0956 QS‘ sehr klein. Eine ursprünglich geplante vierte Sorte (‘SV 5795‘) konnte wegen fehlender
Verfügbarkeit nicht geprüft werden. Neben Fusarium-Resistenz, weisen die Varietäten eine
intermediäre Resistenz gegen Falschen Mehltau sowie teilweise gegenüber PEMV und BYMV auf.
- Bei der kühlen Witterung im April verzögerten sich die Auflauftermine (19.04.21) im Vergleich zu
den letzten Jahren um rund 1 Woche. Die Bestandesdichten waren laut der ausgezählten Stichprobe
mit 103 bis 125 Pflanzen/m² bei allen 3 Sorten sehr hoch.
- Die Entwicklungszeiten bewegten sich bezogen auf die parallel angebaute Vergleichssorte ‘Avola‘
bei ‘Bonfire‘ und ‘SV 0956‘ im Bereich der Züchtervorgeben. ‘Crescendo‘ dagegen wurde in diesem
Jahr mit A+0 eingestuft. Infolge der Witterungsverläufe erreichte bzw. unterschritt die Sorte den
ursprünglich geplanten Erntetermin um 2 Tage. Die bis zur Ernte erforderliche Temperatursumme
(Basis: 4,4 °C) korrelierte mit rund 700 Cd recht gut mit den langjährigen Mittelwerten.
- Der Blühbeginn lag wegen des kühlen Wetters im April/Mai knapp 2 Wochen hinter den erwarteten
Terminen. Dieser Entwicklungsrückstand verkürzte sich bis zur Ernte wegen des starken
Temperaturanstiegs im Juni auf rund 1 Woche zum Erntetermin.
- Erwartungsgemäß übertraf die Standfestigkeit der Afila-Erbse ‘Bonfire‘ die der beiden
normalblättrigen Sorten. Letztere verzeichneten in Anbetracht der in diesem Jahr doch recht langen
Pflanzen (57 bis 75 cm) immer noch eine als gut bewertete Standfestigkeit.
- Die Anzahl fertiler Nodien (3,0 Hülsen/Pflanze) bewegte sich im Bereich der Durchschnittswerte.
Der Hülsenbesatz pro Pflanze war mit 5,6 Hülsen sogar leicht überdurchschnittlich, wobei sich
‘Crescendo‘ (6,5 Hülsen/Pflanze) besonders hervorhob.
- Die Grünkornsortierung (Tab. 2) stimmte recht gut mit den Angaben der Züchter überein. Alle
3 Sorten konnten als typisch mittelfeine Erbsen angesprochen werden.
- Die Sorten erreichten insgesamt ein sehr hohes, überdurchschnittliches Ertragsniveau, dass knapp
0,3 kg/m² (ca. 30 %) über den Mittelwerten der letzten Jahre lag. Bezogen auf einen TW von 120
erzielten sie Erträge zwischen rund 0,9 und 1 kg/m². Signifikante Ertragsunterschiede ergaben sich
nicht.
- In der Grünkornfarbe und Einheitlichkeit der Farbe verfehlten die Sorten allerdings die Leistungen
der letzten Jahre, was zum Teil sicherlich dem üppigen Wuchs in diesem Jahr geschuldet war.
Besonders die Einheitlichkeit der Grünkornfarbe gab Anlass zu einer eher nur mittleren Benotung.
Besonders bei ‘SV 0956 SQ‘ wurden vermehrt ‘Blonds‘ beobachtet.
Mittelfeine mittelfrühe Sorten
- Auch bei den mittelfrühen mittelfeinen Erbsen präsentierte sich ein vergleichsweise stabiles
Sortiment, dass durch die Nummernsorte ‘WAV 1282‘ ergänzt wurde. Ähnlich wie bei den frühen
Sorten, überwogen auch hier die normallaubigen Varietäten (bis auf die Afila-Sorte ‘Element‘)
(Tab. 1). Im Resistenzpaket bestätigt sich der Trend hin zu Sorten mit Resistenz gegen Fusarium,

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Echten und Falschen Mehltau (IR) sowie gegen PEMV. Bei ‘Amalfi‘ liegt nur eine Resistenz gegen
Fusarium vor.
- Die Bestandesdichten im Bereich um 100 Pflanzen/m² waren auch bei den mittelfrühen Varietäten
als sehr gut einzustufen. Das kühle und feuchte Wetter führte zu sehr wüchsigen Beständen mit
überdurchschnittlich langen Pflanzen. Dadurch kam es insbesondere bei den normallaubigen
Varietäten zu recht erheblichen Lagerproblemen. Im Gegensatz dazu war die Standfestigkeit bei der
Afila-Erbse ‘Element‘ sehr gut.
- Die Aussagen zur den Blüh- und Ernteterminen sind praktisch mit denen bei den frühen Sorten
getroffenen Feststellungen identisch.
- Die mittlere Anzahl fertiler Nodien/Pflanze deckte sich sehr gut mit den Ergebnissen der letzten
Jahre. Da der Hülsenbesatz/Nodium mit gemittelt 2,1 Hülsen/Nodium über den Erwartungen lag,
war demzufolge auch die Anzahl Hülsen/Pflanze (6,7) höher als in der Vergangenheit.
- Die Grünkornsortierung entsprach im Wesentlichen den Anforderungen an mittelfeine Erbsen.
Abweichungen mussten wiederum bei ‘Amalfi‘ festgestellt werden. Mit einem Mittelwert von 2,0
ist die Sorte eindeutig als feine Erbse anzusprechen. ‘Element‘ hingegen verzeichnete in diesem Jahr
den größten Anteil an Erbsen der Sortierung > 9,3 mm und ist damit den groben Erbsen zuzuordnen.
- Das Ertragsniveau der mittelfrühen Erbsen war ähnlich dem der frühen Sorten als
überdurchschnittlich anzusprechen. Alle Sorten erreichten bezogen auf einen TW von 120 einen
Ertrag im Bereich von 0,9 bis 1,2 kg/m². Den Höchstertrag verbuchte dabei ‘Element‘, wobei
anzumerken ist, dass die Sorte eher grob sortierte und damit im Vergleich zu den mittelfeinen
Sorten bevorteilt war.
- Die Grünkornfarbe und die Einheitlichkeit der Grünkornfarbe waren bis auf die Erbsen der Afila-
Sorte nur als durchschnittlich einzustufen. Aufgrund der lagernden Bestände mussten Abstriche
vorgenommen werden. So blieben die Sorten mit der Boniturnote 6 selbst nach dem Blanchieren
nur mittelgrün. Auch die Einheitlichkeit war meist nur als Mittel zu bewerten, da sich
vergleichsweise viele hellere Erbsen in der Probe befanden. ‘Belvedere‘ und ‘WAV 1282‘ wurden
wegen vieler ‘Blonds‘ nur unterdurchschnittlich bewertet.

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Kultur- und Versuchshinweise
Saattermin:
26.03.2021
Auflauftermin:
19.04.2021
Erntetermine:
frühe Sorten:
21.-22.06.2021
mittelfrühe Sorten:
24.-28.06.2021
Reihenabstand:
11,5 cm, 10 Reihen/Beet (1,50 m)
Aussaatdichte:
frühe Sorten:
1,1 Mio. keimfähige Körner/ha
mittelfrühe Sorten:
1,0 Mio. keimfähige Körner/ha
Versuchsfläche:
sandiger Lehm, Bodenwertzahl 69
Pflanzenschutz:
praxisüblich
Düngung:
N-Sollwert: 85 kg N/ha (0-60 cm)
Netzeinsatz:
ab Hülsenbildung Anbau unter Vogelschutznetz wegen Schäden durch Tauben
Ernteparzelle:
5,75 m²
Ernte:
täglich außer sonntags
Tenderometerwert:
Ernte bei Ziel-TW: 115 bis 125; Bestimmung des TW erfolgte täglich an einer Stichprobe
vor der Ernte der Sorte
Drusch:
Mini Sampling Viner; Fa. Haith; 2 Druschdurchläufe
Tenderometer:
FTC; Modell TM2 Texturpress
Blanchieren:
Erbsen für 3 Minuten in kochendes Wasser und anschließend mit kaltem Wasser
abgeschreckt
Grünkornfarbe:
Grünkornfarbe mittels Farbskala bestimmt
Versuchsanlage:
Blockanlage mit 4 Wiederholungen

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Tab. 1:
Markerbsen, mittelfeine Sortierung (8,2-9,3 mm); frühe und mittelfrühe Sorten 2021
Ernte-
termin
Entwick-
lungs-
zeit
Temp.-
summe
Basis
Temp.-
summe
Basis
Bestandes-
dichte
Stand-
festigkeit
Anzahl
Triebe
Bestandes-
höhe
Pflanzen-
länge
Anzahl
fertiler
Nodien
Anzahl
Hülsen/
Pflanze
Hülsen-
form
[d]
4,4°C
1,8°C
[Pfl./m²]
[1-9]
[St]
[cm]
[cm]
[1-9]
Bonfire
WAV
Fop:1, Pv
IR,
PEMV
+1
+1
01.06.21
21.06.
87
680
895
af
103
8
1,0
60
58
9,3
2,7
1,6
4,4
8
7,3
Crescendo
SVS
Fop:1, Pv
+2
0
30.05.21
22.06.
88
701
918
N
125
5
1,0
46
75
8,5
3,2
2,0
6,5
8
7,9
SV 0956
SVS
Fop:1, PV
IR
, BYMV
+2
+1
02.06.21
22.06.
88
701
918
N
121
6
1,0
49
57
9,3
3,0
1,9
5,8
9
8,6
Mittelwert
52
63
9,0
3,0
1,9
5,6
8,0
Amalfi
Syn
Fop:1
+6
+5
05.06.21
24.06.
90
728
950
N
115
6
1,3
52
79
13,5
4,0
1,9
7,5
7
7,6
Belvedere
WAV
Fop:1, Pv
IR,
PEMV
+4
+4
03.06.21
24.06.
90
728
950
N
124
3
1,2
32
66
10,9
3,4
2,2
7,3
9
7,0
Element
Haz/Vil
Fop:1, Pv
IR,
Ep
+5
+5
06.06.21
25.06.
91
742
967
af
100
8
1,3
64
67
15,8
2,5
1,8
4,5
7
7,2
Lyric
WAV
Fop:1, Pv
IR,
PEMV
+8
+7
06.06.21
28.06.
94
786
1018
N
94
3
1,3
33
66
13,5
3,0
2,3
7,0
8
7,5
Marimba
WAV
Fop:1, Pv
IR,
Ep,
PEMV
+7
+6
05.06.21
26.06.
92
756
983
N
97
2
1,5
27
67
12,3
3,3
2,1
7,0
8
7,1
WAV 1282
WAV
Fop:1, Pv
IR,
PEMV
+8
+5
05.06.21
25.06.
91
742
967
N
101
3
1,1
32
77
13,0
2,9
2,0
5,8
8
9,4
Mittelwert
69
13,2
3,2
2,1
6,7
7,3
Legende:
1
5
9
Standfestigkeit
fehlend
mittel
sehr gut
Hülsenform
krumm
gerade
Hülsen/
Nodium
Anzahl
Körner/
Hülse
Reifetage
Züchter-
angabe
[A+]
Reifetage
Pillnitz 2021
[A+]*
Zeichenerklärung: * Avola (Spring) wurde am 20.06.2021 mit einem TW von 120 geerntet. Bei Abweichungen im TW wurde der Termin A+/- angepasst.
Blatt-
form
Blüh-
beginn
Sorte
Züchter
Resis-
tenzen
(Züchter-
angaben)
mittelfrühe Reifegruppe
frühe Reifegruppe
Nodium
mit
1. Blüte

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Tab. 2:
Markerbsen, mittelfeine Sortierung (8,2-9,3 mm); frühe und mittelfrühe Sorten 2021
Sorte
Tendero-
Ertrag
Ertrag bei
Grünkornfarbe Einheitlichkeit der
meter-
TW 120
nach dem
Grünkorn-
wert
(berechnet)
Blanchieren
farbe nach
(TW)
[kg/m²]
[kg/m²]
<7,5
7,5-8,2
8,2-9,3
9,3-10,2
> 10,2
Mittel
<7,5
7,5-8,2
8,2-8,75
8,75-9,3
9,3-10,2
> 10,2
Mittel
Blanchieren
Bonfire
136
0,97
0,89
2
11
61
26
0
3,1
2
6
26
37
28
1
3,2
7
6
Crescendo
168
1,03
0,88
0
15
60
25
0
3,1
4
22
39
24
10
0
2,8
7
6
SV 0956 QH
133
1,06
0,98
0
20
45
25
10
3,3
1
7
29
35
25
2
3,2
7
6
GD 5%
n.s.
Amalfi
107
0,91
1,03
5
20
65
10
0
2,8
27
43
20
6
3
0
2,0
6
5
Belvedere
119
1,06
1,07
2
10
55
30
3
3,2
5
19
35
24
16
0
2,9
6
3
Element
121
1,22
1,22
10
30
60
0
0
2,5
6
10
20
31
32
1
3,1
8
7
Lyric
144
1,01
0,89
1
7
54
36
2
3,3
1
2
11
35
45
6
3,5
7
6
Marimba
117
1,05
1,07
2
10
55
30
3
3,2
3
7
25
41
22
1
3,1
7
6
WAV 1282
122
0,92
0,91
3
7
45
40
5
3,4
6
20
31
24
17
1
2,9
6
4
GD 5%
0,16
Legende:
1
5
9
Merkmal
fehlend
mittel
stark/hoch
frühe Reifegruppe
mittelfrühe Reifegruppe
Grünkornsortierung Züchterangaben
[%]
Grünkornsortierung von ca. 500 g/Sorte
Dresden-Pillnitz 2021 [%]