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Bildung einer operationellen Gruppe im Rahmen von EIP-AGRI in Sachsen
Landwirtschaftliche Produktivit
ä
t und Nachhaltigkeit
Arbeitstitel:
Analyse und Kommunikation von Gemeinwohlleistungen, Umweltwirkungen
und Sozialkosten der Landwirtschaft auf betrieblicher und regionaler Ebene
(GUSLA)
Partner (Ltg. IÖR)
3-5 Praxisbetriebe
2-3 Wiss.-Forschung
2-3 Berater, Transfer

vorrangig im Themenschwerpunkt
Ressourcen und
Umwelt
(Erhaltung von Ökosystemen, Bodenfunktionen,
Wasserhaushalt, genetische Ressourcen,
Umweltmanagement)
aber auch folgende Bereiche:
Primärproduktion (Wettbewerbsfähigkeit)
Bioökonomie (z.B. Verwendung von Nebenprodukten)
Vertrieb (Transparenz, ökologischer Fußabdruck).

Beiträge zu folgenden Zielen der EIP-AGRI:
Förderung eines ressourceneffizienten, rentablen, produktiven,
wettbewerbsfähigen, emissionsarmen, klimafreundlichen und –
resistenten Agrar- und Forstsektors mit einem schrittweisen
Übergang zu agrarökologischen Produktionssystemen
Verbesserung der Prozesse zur Bewahrung der Umwelt, zur
Eindämmung des Klimawandels und zur Anpassung an seine
Auswirkungen
Stärkung der Verbindungen zwischen Landwirtschaft,
Nahrungsmittelerzeugung und Forstwirtschaft sowie Forschung
und Innovation, u. a. im Interesse eines besseren
Umweltmanagements und einer besseren Umweltleistung
Förderung des lebenslangen Lernens und der beruflichen
Bildung in der Land- und Forstwirtschaft

Problem
Die industrielle, ökonomisch hocheffiziente landwirtschaftliche
Nutzung führt häufig zu Konflikten mit dem Erhalt der biologischen
Vielfalt und Umweltqualitätszielen und kann hohe Sozialkosten
verursachen.
Andererseits werden die vielen positiven Leistungen der
Landwirtschaft nicht ausreichend dargestellt und honoriert. Die
„Multifunktionalität“ der Landwirtschaft und die durch die
Landwirtschaft bereitgestellten „öffentlichen Güter“ sind
Konzepte, die im Kontext der agrarpolitischen Diskussion die
positiven Leistungen der Landwirtschaft sichtbarer machen.

Ziele (GUSLA), Arbeitsschritte:
1) Etablierung der OG, Aufbau Netzwerk mit Fokus ÖSD
2) Spezifizierung der Methodik zur Erfassung und Bewertung
der ÖSD
3) Anwendung der Methodik in den Betrieben / auf den Flächen
4) Integrative Ergebnisbewertung
5) Systematisierung, Transfer (z.B. Beratungsmodule)

Ergebniserwartung
praxisnahe Methoden, innovative Module, Kompetenzbildung zu
ÖSD
Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit in der Landnutzung
Aufzeigen der multifunktionalen Leistungen der Landwirtschaft
Optimierung der Bereitstellung von ÖSD auf Agrarflächen
(Akzeptanzsteigerung, gesellschaftliche Anerkennung der
Leistungen, aber auch Abbau schädigender Wirkungen)
Bewertung der Entscheidungsoptionen (-freiheiten,
-hintergründe) der Landwirtschaft (Trade-offs, Vergütung, Anreize)
Nutznießer von Leistungen und Zahlungen aufzeigen (Eigentümer,
Pächter, Gemeinde, gesamte Gesellschaft)
u.a.