„Ein Jahr in Frankreich die deutsche Sprache unterrichten“
Grundschullehreraustausch mit Frankreich im Schuljahr 2020/21
Zielgruppe
Jährlich findet ein Austauschprogramm für deutsche und französische Grundschul-
lehrer und -lehrerinnen statt, an dem sich deutsche und französische Bewerber
beteiligen können. Auch der Freistaat Sachsen nimmt an diesem Programm teil.
Wenn Sie Grundschullehrer sind bzw. eine abgeschlossene Ausbildung als Lehrer
sowie ein unbefristetes Anstellungsverhältnis im Freistaat Sachsen bevorzugt an
einer Grundschule vorweisen, können Sie sich für das Austauschprogramm
bewerben.
Programmbeschreibung
Grundlage des Programms sind die Vereinbarungen zwischen dem französischen
Erziehungsministerium und dem Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland
für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die deutsch-französi-
sche Zusammenarbeit.
Die allgemeine Koordinierung liegt beim Deutsch-Französischen Jugendwerk.
Ziel des Programms ist es, Kinder im Grundschulalter mit der deutschen bzw. der
französischen Sprache vertraut zu machen. Die deutschen Austauschteilnehmer
verbringen ein Schuljahr in Frankreich und unterrichten Deutsch als Fremdsprache in
französischen Grundschulen. Im Gegenzug wird der französische Austauschpartner
an sächsischen Grundschulen Französisch unterrichten.
Für die deutschen Bewerber sind Grundkenntnisse der französischen Sprache
erwünscht, aber nicht unbedingt erforderlich. Es wird erwartet, dass die Bewerber
sich um den Erwerb von Kenntnissen der französischen Sprache bemühen. Dies
umfasst u.a. die Teilnahme am Sprachkurs des DFJW vor Programmbeginn. Das
Programm dient ebenfalls der sprachlichen Aus- und Fortbildung der Teilnehmer und
deren Einführung in die Didaktik der Fremdsprachenarbeit im Elementar- bzw.
Primarbereich. Nähere Informationen sind dem Merkblatt zu entnehmen.
Kosten
Die Tätigkeit der sächsischen Lehrkräfte in Frankreich erfolgt unter Fortzahlung des
Entgeltes. Entsprechend vorhandener Haushaltsmittel kann den Teilnehmern an
diesem Programm auf Antrag ein einmaliger Zuschuss des Sächsischen Staats-
ministeriums für Kultus entsprechend der Verwaltungsvorschrift zur Finanzierung von
Maßnahmen des Lehrer- und Assistentenaustausches vom 20. September 2012
gewährt werden.
Bewerbungstermin
Die Bewerbungsunterlagen sind zweifach auf dem Dienstweg
bis spätestens
17. Februar 2020
an das
Sächsische Staatsministerium für
Kultus, Referat 33, Postfach 100 910, 01079 Dresden,
zu senden.
Die personalführenden Stellen im Landesamt für Schule und Bildung prüfen
die entsprechende Freistellungsoption.
Informationen/Formulare:

www.dfjw.org/
oder
www.dfjw.org/grundschullehreraustausch
.

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Merkblatt
Deutsch-französischer
Austausch für Grundschullehrkräfte
2020/2021

1
Jährlich findet ein Austauschprogramm statt, an welchem sich Grundschullehrkräfte aus
Deutschland und Frankreich bewerben können.
Grundlage
des
Programms
sind
Vereinbarungen
zwischen
dem
französischen
Erziehungsministerium und dem Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle
Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die deutsch-französische Zusammenarbeit. Die
allgemeine Koordinierung liegt beim Deutsch-Französischen Jugendwerk.
Ziel
des Programms ist es, Kinder im Grundschulalter mit der deutschen bzw. französischen
Sprache vertraut zu machen, wobei der Unterricht bis zum Anschluss an den
Fremdsprachenunterricht in weiterführenden Schulen stattfinden soll. Daher unterrichten
Austauschteilnehmende in Frankreich in der Regel Kinder im 4. und 5. Schuljahr, in den meisten
Bundesländern im 3. bzw. 4. Schuljahr.
Das Programm dient ebenfalls der sprachlichen Aus- und Fortbildung der Teilnehmenden und
deren Einführung in die Didaktik der Fremdsprachenarbeit im Elementar- bzw. Primarbereich.
Darüber hinaus sollten die Lehrkräfte nach Beendigung ihrer Teilnahme nach Möglichkeit in ihrem
Heimatland Unterricht in der Nachbarsprache erteilen.
1. Am Programm beteiligte Stellen
Die Verantwortung für die Durchführung des Programms liegt bei den nachstehend genannten
Ministerien der Bundesländer und beim französischen Erziehungsministerium. Das Deutsch-
Französische Jugendwerk dient als zentrale Koordinierungsstelle.
Ansprechpersonen in den beteiligten Bundesländern:
Baden-Württemberg
Frau Mira Eberz
Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
Referat 55: Europa, überregionale und internationale Angelegenheiten, Bundesrat
Thouretstr. 6 (Postquartier)
(0711) 279-2654 / Fax (0711) 279-4121
70173 Stuttgart
mira.eberz@km.kv.bwl.de
Bayern
Herr Philipp Aigner
Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
Referat V.10 – Internationale schulische Zusammenarbeit
Salvatorstr. 2
(089) 2186-2509
80333 München
philipp.aigner@stmuk.bayern.de
Berlin
Frau Beate Schöneburg
Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
- SenBJF II D 4
- Grundsatzangelegenheiten der Staatlichen Europa-Schule Berlin, internationale und überregionale
Angelegenheiten, Auslandsschuldienst
Bernhard-Weiß-Str. 6
(030) 90227-5945/ Fax (030) 90227-6163
10178 Berlin
Beate.schoeneburg@senbjf.berlin.de
Brandenburg
Frau Simone Schüler
Staatliches Schulamt Cottbus
Internationaler Lehrer- und Schüleraustausch
Blechenstr. 1
(0355) 4866-502 / Fax (0331) 27548-3781
03046 Cottbus
Simone.Schueler@schulaemter.brandenburg.de
Hamburg
Herr Hans-Heinrich Inzelmann,
Behörde für Schule und Berufsbildung, B-S 57
Amt für Bildung
Freie und Hansestadt Hamburg
Hamburger Straße 31
22083 Hamburg
(040) 42863 6204
/
Fax (040) 42863 3938
HansHeinrich.Inzelmann@bsb.hamburg.de

2
Hessen
Frau Julika Schöbel
Hessisches Kultusministerium
Referat III. A 1
Luisenplatz 10
(0611) 368-2230 / Fax (0611) 368-2099
65185 Wiesbaden
Julika.Schoebel@kultus.hessen.de
Mecklenburg-Vorpommern
Frau Doris Lipowski
Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Mecklenburg-Vorpommern
19048 Schwerin (Postfach) Werderstr. 124
(0385) 5887202 / Fax (0385) 5887029
19055 Schwerin (Hausanschrift)
d.lipowski@bm.mv-regierung.de
Nordrhein-Westfalen
Frau Hillebrand-Bittner
Bezirksregierung Düsseldorf, Dez. 41 G
Am Bonneshof 31
(0211) 475 5563 / Fax (0211) 475 5986
40474 Düsseldorf
angelika.hillebrand-bittner@brd.nrw.de
Rheinland-Pfalz
Frau Waltraud Bank
Ministerium für Bildung, Wissenschaft,
Weiterbildung und Kultur
Referat 9413 B
Mittlere Bleiche 61
(06131) 16-4551 / Fax (06131) 16 17-4551
55116 Mainz
waltraud.bank@bm.rlp.de
Saarland
Frau Anette Marx
Ministerium für Bildung und Kultur
Referat B 6
Trierer Straße 33
(0681) 501-7566 / Fax (0681) 501-7534
66111 Saarbrücken
a.marx@bildung.saarland.de
Sachsen
Frau Astrid Krüger
Sächsisches Staatsministerium für Kultus
Referat 33, Grundsätze, Qualitätsentwicklung, Bildungsmonitoring,
Internationales, Migration
Carolaplatz 1
(0351) 564-2839 / Fax (0351)-564-2705
01097 Dresden
astrid.krueger@smk.sachsen.de
Sachsen-Anhalt
Herr Dr. Uwe Birkholz
Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt
Referat 26
Turmschanzenstr. 32
(0391) 567-3645 / Fax (0391) 567-3695
39114 Magdeburg
uwe.birkholz@min.mb.sachsen-anhalt.de
Thüringen
Frau Hannelore Markert
Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport
Ref. 36 / Schulabschlüsse, Prüfungsangelegenheiten, Berufsorientierung, internationale Bildungsangelegenheiten,
Unterstützersystem
Werner-Seelenbinder-Str. 7
(0361) 573411504 / Fax (0361) 571411504
99096 Erfurt
Hannelore.Markert@tmbjs.thueringen.de
Auf französischer Seite wird das Programm vom m
inistère de l'Education nationale
getragen. Die
Adressen der zuständigen Dienststellen lauten:
Ministère de l'Éducation nationale et de la Jeunesse
DGESCO - MAF 2
Bureau de la formation des personnels enseignants et d'éducation
107 rue de Grenelle
75357 Paris SP 07
0033(0)1.55.55.12.45
Madame Françoise VIGNEAU
francoise.vigneau@education.gouv.fr
Ministère de l'Éducation nationale et de la Jeunesse
DREIC 2B

3
1, rue Descartes
75005 Paris
0033(0)155550900 / Fax 0033(0)155550910
Monsieur Christophe FAUCHON
christophe.fauchon@education.gouv.fr
Nach Arbeitsantritt in Frankreich ist das französische Erziehungsministerium für alle dienstlichen
Angelegenheiten im Zusammenhang mit der Lehrtätigkeit in den französischen Schulen
zuständig.
Die Einsatzstellen des deutschen und französischen Programms Teilnehmenden werden auf einer
Sitzung der Verteilungskommission bestimmt, die sich aus Vertreterinnen und Vertretern der
deutschen Ministerien, des französischen Erziehungsministeriums und des Deutsch-Französischen
Jugendwerks zusammensetzt (siehe hierzu auch 6.).
2. Programmablauf
2.1. Vorkenntnisse und Teilnahmebedingungen
Die deutschen Bewerberinnen und Bewerber müssen eine abgeschlossene Ausbildung sowie ein
festes Anstellungsverhältnis als Lehrkraft vorweisen. Verständigungsfähigkeit in der
französischen Sprache ist erwünscht, aber nicht unbedingt erforderlich. Darüber hinaus gelten in
den einzelnen Bundesländern noch besondere Bedingungen.
2.2. Bewerbung
Interessenten aus Deutschland senden ihre Bewerbung auf dem Dienstweg an das für sie
zuständige Ministerium bzw. die Senatsbildungsverwaltung. Die genauen Bewerbungsmodalitäten
müssen beim betreffenden Ministerium erfragt werden.
2.3. Organisation
Für die Teilnehmenden am Programm finden verpflichtende einführende und begleitende
Veranstaltungen statt, die vom DFJW in Zusammenarbeit mit anderen beteiligten Stellen
durchgeführt werden.
Dabei handelt es sich um
-
eine Informationstagung
-
einen pädagogischen Einführungskurs
-
eine binationale sprachliche Vorbereitung
-
ein binationales Seminar
-
eine Auswertungstagung.
Die Informationstagung (4 Tage) findet Ende Mai statt. Sie dient der Vorbereitung des
Aufenthalts
im
Nachbarland.
Sie
umfasst
u.a.
einen
ersten
Kontakt
mit
Programmverantwortlichen, ggf. mit Vorgängern, Informationen über die vorbereitende
binationale sprachliche Vorbereitung und den pädagogischen Einführungskurs.
Der pädagogische Einführungskurs (4 Tage) findet Ende Juli/Anfang August in Berlin statt.
Die binationale sprachliche Vorbereitung (2 Wochen) findet ebenfalls im August direkt im
Anschluss an die pädagogische Fortbildung ebenfalls in Berlin statt. Bei nachgewiesenen sehr
guten Sprachkenntnissen kann ggf. auf eine Teilnahme verzichtet werden.
Mitte Januar findet ein binationales Seminar (3 Tage) in der Nähe von Paris statt, welches der
Zwischenauswertung dient.
Die Teilnahme an allen vier Veranstaltungen ist für alle Teilnehmenden am Austausch über die

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gesamte Dauer verpflichtend.
Die Auswertung des Programms (3 Tage) findet wiederum Ende Mai statt und überschneidet sich
mit der Informationstagung der neuen Teilnehmende. Sie ist für alle Teilnehmenden
verpflichtend, die den Austausch in demselben Schuljahr beenden.
Alle Teilnehmenden müssen zum 1. Mai einen Abschlussbericht vorlegen.
2.4. Dauer eines Programms
Das Programm beginnt offiziell am 1. August und endet mit Abschluss des Schuljahres in
Frankreich, spätestens am 31. Juli des darauffolgenden Jahres. Ein Antrag auf Verlängerung kann
unter Beachtung der Fristen im Laufe des Schuljahres gestellt werden.
Die Teilnehmenden verpflichten sich an der gesamten Dauer des Programms teilzunehmen.
2.5. Arbeit in den französischen Schulen
Die Tätigkeit in allen Schulen beginnt Anfang September (Beginn des Schuljahres in Frankreich).
Die Arbeit in den französischen Schulen stellt ein Dienstverhältnis besonderer Art dar. Die
Teilnehmende sind der Weisungsbefugnis der jeweiligen Schulleitung unterstellt. Alle für die
französischen Kolleginnen und Kollegen geltenden Regelungen in der
Ecole Primaire
(Grundschule) gelten auch für die Lehrkräfte aus Deutschland, insbesondere auch hinsichtlich der
Arbeitszeit.
Die Aufgabe der Lehrkräfte besteht - unter Berücksichtigung der Gegebenheiten an den
französischen Schulen - darin, Kinder, meist ohne Vorkenntnisse, in die deutsche Sprache
einzuführen. In Schulen, in denen zuvor eine deutsche Lehrkraft beschäftigt war oder
französische Lehrkräfte Deutsch unterrichtet haben, soll auf bereits bestehende Kenntnisse
aufbauend unterrichtet werden. Über die Theorie und Praxis dieser Arbeit wird während des
pädagogischen Einführungskurses berichtet. In einigen Schulen (z.B. im Elsass und in der
Moselle) kann die Austauschlehrkraft auch im „bilingualen“ Unterricht eingesetzt werden und
Fachunterricht in deutscher Sprache erteilen. Auch ein Einsatz in der
Ecole maternelle
(Vorschule) ist möglich.
Die genannten deutschen Ministerien sind zuständig für die Beurlaubung, Weiterzahlung der
Gehälter und für alle anderen mit dem Einstellungs- und Dienstverhältnis zusammenhängenden
Fragen.
2.6. Urlaub
Für die deutschen Teilnehmenden am Austausch gelten die Ferienzeiten der französischen
Schulen.
3. Finanzierung
3.1. Finanzielle Beteiligung der Bundesländer
Für alle Teilnehmenden gilt: Das Gehalt wird wie bisher auf das Gehaltskonto überwiesen. Die
Sozialabgaben und Steuern werden weiterhin vom Arbeitgeber abgeführt.
Für die Dauer des gesamten Programms vom 1.8. bis 31.7. des darauffolgenden Jahres werden
Lehrkräfte unter Fortzahlung der Bezüge beurlaubt.
3.2. Finanzielle Beteiligung des DJFW

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Das Deutsch-Französische Jugendwerk übernimmt Aufenthaltskosten und erstattet anteilig
Fahrtkosten für:
Aufenthaltskosten anlässlich der ersten Informationstagung Ende Mai sowie Fahrtkosten
(Koeffizient 1,5=0,18cts/km, Wohnort Deutschland-Tagungsort einfach)
Unterkunft, Verpflegung und Kursgebühren während des Sprach- und Einführungskurses und
der Zwischen- und Abschlussseminare, Fahrtkosten (Koeffizient 1,5=0,18cts/km, Einsatzort-
Tagungsort einfach)
Umzugspauschale (Koeffizient 0,75=0,09cts/km, Wohnort Deutschland-Einsatzort einfach)
jeweils einmalig bei Beginn und bei Beendigung des Programms
Die Kilometer werden mithilfe des DFJW-Km-Berechnungstool berechnet:
https://www.dfjw.org/ressourcen/fahrtkostenberechnung-fur-die-forderakten-im-dfjw.html
3.3. Finanzielle Beteiligung der Teilnehmenden
Der Differenzbetrag zwischen der pauschalen Fahrtkostenerstattung des DFJW und den
tatsächlich angefallenen Fahrtkosten ist von den Teilnehmenden zu tragen. Alle durch den Umzug
nach Frankreich entstehenden Kosten gehen ebenfalls zu Lasten der Teilnehmenden.
4. Versicherungen
4.1. Krankenversicherung / Angestelltenversicherung
Die Zahlung der Krankenversicherungsbeiträge erfolgt wie zuvor. Für Angestellte gilt, dass die
Beiträge vom Arbeitgeber abgeführt werden. Freiwillig Versicherte geben einen Dauerauftrag an
ihre Bank. Die zuständige Krankenkasse muss vom Teilnehmenden davon unterrichtet werden,
dass der Versicherte für ein Jahr in Frankreich arbeiten wird.
Bei den gesetzlichen Krankenkassen gibt es für Auslandsaufenthalte zwei Möglichkeiten von
"Anspruchsbescheinigungen": die europäische Krankenversicherungskarte oder das Formular S1,
vorher E 106 genannt, (bei längerfristigem Aufenthalt und für sogenannte "entsandte
Arbeitskräfte"). Das Formular S1 ist umfassender und schließt die Leistungen der europäischen
Krankenversicherungskarte mit ein.
Die Beiträge zur Angestelltenversicherung werden wie bisher vom deutschen Arbeitgeber
abgeführt.
4.2. Arbeitsunfallversicherung
Der Arbeitgeber bzw. die deutsche Anstellungsbehörde versichert angestellte Lehrkräfte auch
während ihres beruflichen Aufenthalts in Frankreich bei der für sie zuständigen
Arbeitsunfallversicherung (Berufsgenossenschaft) und führen hierfür die Beiträge ab.
Für Angestellte muss die Ausstellung einer Bescheinigung nach Vordruck E 123 aufgrund der EG-
Verordnung über die Soziale Sicherheit der Wanderarbeiter vom Teilnehmende veranlasst
werden. Diese Bescheinigung ist bei einem Arbeitsunfall der
Caisse Accidents du Travail
in
Frankreich vorzulegen. In diesem Fall übernimmt die französische Arbeitsunfallversicherung die
Leistungen und stellt sie später der deutschen Versicherung in Rechnung. Ohne Einschaltung der
aushelfenden französischen Kasse wird es für den Versicherten schwer sein, der Kasse in
Deutschland nachträglich zu beweisen, dass es sich um einen Arbeitsunfall gehandelt hat.
N.B.: Die hier gemachten Angaben in Bezug auf die Versicherungen erheben keinen Anspruch
auf Vollständigkeit. Jeder Bewerber sollte sich persönlich erkundigen.

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5. Wohnung
Die Wohnung muss in der Regel selbst besorgt werden. In einigen Fällen hilft die Schule;
manchmal ist eine Übernahme vom Vorgänger möglich. In seltenen Fällen ist die Bereitstellung
einer Dienstwohnung möglich.
6. Einsatzorte
Die Verteilungskommission (s. 1., letzter Abschnitt) ist bemüht – im Rahmen der gegebenen
Einsatzorte – die Wünsche und Bedürfnisse aller Bewerber soweit wie möglich zu berücksichtigen.
Da es sich um ein Austauschprogramm handelt, werden in der Regel nur Stellen in
Académies
(Schulverwaltungsregionen) angeboten, in denen französische Grundschullehrkräfte am
Austausch beteiligt sind. Im Schuljahr 2019/20 sind folgende
Académies
beteiligt:
Name der
Académie
Montpellier
1
Nice
1
Paris
1
Rennes
1
Rouen
1
La Réunion
2
Nancy-Metz
2
Nantes
2
Poitiers
2
Versailles
2
Créteil
3
Lyon
3
Strasbourg
6
Karte der „Académies“ (Schulverwaltungsregion)