Stand 20.02.2009
Anleitung
zur
Erstellung von Emissionserklärungen
gemäß
11. BImSchV

Anleitung zur Erstellung von Emissionserklärungen
Inhaltsverzeichnis
Stand 20.02.2009
Inhaltsverzeichnis
I. Allgemeine Grundsätze
II. Emissionserklärungsformularmasken (BUBE)
III. Emissionserklärungsformulare
IV.
Beschreibung der Inhalte der Emissionserklärung
V.
Verzeichnis der zu verwendenden Kennungen

Anleitung zur Erstellung der Emissionserklärung
II. Emissionserklärungsformulare
Seite - I. 1 -
Stand 20.02.2009
I. Allgemeine Grundsätze
Die 11. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes wurde novelliert und ist gültig
in der Fassung als
Verordnung über Emissionserklärungen – 11. BImSchV vom 5. März 2007 (BGBl. I
S. 289)
.
Die in
Fettschrift
dargestellten Textstellen in dieser Anleitung weisen auf den Verordnungstext der 11.
BImSchV hin.
Erklärungspflicht
Der Betreiber einer immissionsschutzrechtlich genehmigungsbedürftigen Anlage, die im Erklärungszeitraum
betrieben wurde, ist verpflichtet, eine Emissionserklärung abzugeben.
Der erste Erklärungszeitraum für die Emissionserklärung ist das Kalenderjahr 2008. Anschließend ist
für jedes vierte Kalenderjahr eine Emissionserklärung abzugeben und diese alle 4 Jahre
fortzuschreiben bzw. zu ergänzen.
Für genehmigungsbedürftige Anlagen,
die in den folgenden Nummern des Anhangs der Verordnung
über genehmigungsbedürftige Anlagen in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. März 1997
(BGBl. I S. 504), die zuletzt durch Artikel 22a des Gesetzes vom 6. Januar 2004 (BGBl. I S. 2),
geändert worden ist, genannt sind: 1.6; 1.8; 2.1; 2.14; 3.11; 3.13; 3.15; 3.16; 3.19; 3.22; 3.24; 3.25; 4.5;
4.9; 6.2 (Spalte 2); 7.1 (Spalte 1 Buchstaben a und d bis zu 40 000 Plätzen, Buchstaben e, f, i und j,
die Regelung über gemischte Bestände nach dem Buchstaben j und Spalte 2); 7.2; 7.3 (Spalte 2); 7.4;
7.5 (Spalte 2); 7.6; 7.7; 7.10; 7.11; 7.13; 7.14 (Spalte 2); 7.17 (Spalte 2); 7.18; 7.19; 7.20 (Spalte 2); 7.22
(Spalte 2); 7.23 (Spalte 2); 7.25; 7.26; 7.27 (Spalte 2); 7.28 (Spalte 2); 7.29 (Spalte 2); 7.30 (Spalte 2);
7.31 (Spalte 2); 7.32; 7.33; 8.4; 8.5; 8.6; 8.9; 8.10; 8.11; 8.12; 8.13; 8.14; 8.15; alle Anlagen der
Hauptnummer 9 außer 9.2 und 9.11; 10.1; 10.2; 10.3; 10.4; 10.5; 10.15 (Spalte 2); 10.16; 10.17; 10.18;
10.25
ist keine Emissionserklärung abzugeben, da von diesen keine oder nur im geringen Umfang
Luftverunreinigungen ausgehen. Für diese Anlagen ist diese Verordnung nicht anzuwenden.
Gehören zu den von dieser Verordnung ausgenommenen Anlagen Teile oder Nebeneinrichtungen,
die für sich gesehen unter den Anwendungsbereich dieser Verordnung fallen, so ist eine
Emissionserklärung nach § 3 nur für diese Teile oder Nebeneinrichtungen abzugeben.
Gemäß § 6 kann die zuständige Behörde auf Antrag den Betreiber von der Pflicht zur Abgabe einer
Emissionserklärung befreien, soweit im Einzelfall von der Anlage nur in geringem Umfang
Luftverunreinigungen ausgehen können.
Gemäß § 4 Abs. 3 ist zur Abgabe einer Emissionserklärung verpflichtet, wer die Anlage im
Erklärungszeitraum betrieben hat. Wird die Anlage während des Erklärungszeitraumes in Betrieb
genommen, stillgelegt oder zeitweise nicht betrieben, umfasst der Erklärungszeitraum die Teile des
Kalenderjahres, in denen die Anlage betrieben worden ist.
Inhalt, Umfang und Form (Abgabe) der Emissionserklärung (§ 3)
Die Emissionserklärung ist in elektronischer Form abzugeben. Zur Erstellung der Emissionserklärung wird
dem Erklärungspflichtigen die bundeseinheitliche Erfassungssoftware (
BUBE
B
etriebliche
U
mwelt
b
ericht
e
rstattung) zur Verfügung gestellt. Mit dieser Software arbeiten sowohl die Betreiber als auch
die Behörden. Im Kapitel II sind die Formularmasken der zu verwendenden Erfassungssoftware
BUBE
dargestellt.
Der Betreiber einer Anlage hat eine Emissionserklärung abzugeben, die inhaltlich dem Anhang der 11.
BImSchV entspricht. Dabei sind Emissionen für alle Stoffe entsprechend § 3 Abs. 1 der 11. BImSchV
anzugeben.
Die Angaben in der Emissionserklärung sind für den Erklärungszeitraum zu machen
. Der erste
Erklärungszeitraum für die Emissionserklärung ist das Kalenderjahr 2008. Anschließend ist für jedes
vierte Kalenderjahr eine Emissionserklärung abzugeben.

Anleitung zur Erstellung der Emissionserklärung
II. Emissionserklärungsformulare
Seite - I. 2 -
Stand 20.02.2009
Gemäß § 4 Abs. 2 ist
die Emissionserklärung bis zum 31. Mai des dem jeweiligen Erklärungszeitraum
folgenden Jahres abzugeben. Die zuständige Behörde kann auf Antrag des Betreibers im Einzelfall
die Frist bis zum 30. Juni verlängern. Der Verlängerungsantrag für eine Emissionserklärung muss
spätestens bis zum 30. April des dem Erklärungszeitraum folgenden Jahres gestellt werden.
Im Kapitel III sind die Inhalte der Emissionserklärung formularmäßig aufbereitet dargestellt und im Kapitel IV
im Einzelnen beschrieben.
Sofern die zuständige Behörde Daten des vorangegangenen Erklärungszeitraums bereitstellt, können diese
verwendet werden. Von der zuständigen Behörde werden in jedem Fall die Stammdaten des Betreibers für
die Arbeitsstätte, für die Anlage, Anlagenteile und Nebeneinrichtungen und Quellen der Anlagen
bereitgestellt.
Zuständige Behörde/Katasterführende Stelle
Zuständige Behörde
sind das jeweils zuständige
Landratsamt, kreisfreie Stadt bzw. die Landesdirektion
Katasterführende Stelle
ist das
Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

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II. Emissionserklärungsformularmasken (BUBE)
Seite - II. 1 -
Stand 20.02.2009
II. Emissionserklärungsformularmasken (BUBE)
Formularmaske 4112 - Betreiber / Werk / Betrieb

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Anleitung zur Erstellung der Emissionserklärung
II. Emissionserklärungsformularmasken (BUBE)
Seite - II. 2 -
Stand 20.02.2009
Formularmaske 4132 - Anlagen

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Anleitung zur Erstellung der Emissionserklärung
II. Emissionserklärungsformularmasken (BUBE)
Seite - II. 3 -
Stand 20.02.2009
Formularmaske 4142 - Anlagenteile und Nebeneinrichtungen

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II. Emissionserklärungsformularmasken (BUBE)
Seite - II. 4 -
Stand 20.02.2009
Formularmaske 4122 - Quellen

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II. Emissionserklärungsformularmasken (BUBE)
Seite - II. 5 -
Stand 20.02.2009
Formularmaske 4152 - Emissionsrelevante gehandhabte Stoffe

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II. Emissionserklärungsformularmasken (BUBE)
Seite - II. 6 -
Stand 20.02.2009
Formularmaske 4162 - Emissionsverursachende Vorgänge

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II. Emissionserklärungsformularmasken (BUBE)
Seite - II. 7 -
Stand 20.02.2009
Formularmaske 4172 - Emissionen

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III. Emissionserklärungsformulare
Seite - II. 1 -
Stand 20.02.2009
III. Emissionserklärungsformulare
0. Identifikationsmerkmale der zuständigen Behörde / katasterführenden Stelle
1
)
Formular B
0.0 Bundesland
0.1 Zuständige Behörde
0.2 Nr. Arbeitsstätte
Emissionserklärung nach 11. BImSchV
1.
Erklärungszeitraum
Betreiber
1)
2.
Name
3.
Anschrift
3.1
Straße
3.2
Nr.
3.3 PLZ
3.4 Ort
3.5 Ortsteil
Werk / Betrieb
1)
4.
Name
5.
Standort
5.1
Straße
5.2
Nr.
5.3 PLZ 5.4 Ort
5.5 Ortsteil
6.
Nr. der Systematik der Wirtschaftszweige (NACE-Kode)
1)
7.
E-Mail-Adresse für den elektronischen Postversand
8.
Ansprechpartner/-in der Emissionserklärung
8.1 Name
8.2
E-Mail
8.3 Telefon
8.4 Fax
1)
Die Angaben sind ggf. durch die zuständige Behörde vorgegeben.

Anleitung zur Erstellung der Emissionserklärung
III. Emissionserklärungsformulare
Seite - II. 2 -
Stand 20.02.2009
Formular A
Erklärungszeitraum
0.1 Zust. Behörde
1)
0.2 Nr. Arbeitsstätte
1)
Anlagen (ANL)
1. Nr.
2)
2. Bezeichnung
2)
3. Nr./Sp. n. Anh. 4. BImSchV
2)
4. Nr. n. Anh. I IVU-RL
2) 3)
5. Nr. n. Anh. I PRTR-VO
2) 3)
6. PRTR-Ht.(J/N)
3)
7. Installierte Leistung / Kapazität
7.1 Maßzahl
7.2 Einheit
7.3 Bezug
Anlagenteile und Nebeneinrichtungen (AN)
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7.1 7.2 7.3
Nr.
2)
Bezeichnung
2)
Nr./Sp. n. Anh.
Nr. n. Anh. I
Nr. n. Anh. I
PRTR-Ht.
Installierte Leistung/Kapazität
4. BImSchV
2)
IVU-RL
2) 3)
PRTR-VO
2) 3)
(J/N)
3)
Maßzahl
Einh. Bezug
1)
Die Angaben sind aus dem Formular B zu übernehmen.
2)
Die Angaben sind ggf. durch die zuständige Behörde
vorgegeben.
3)
Die Angaben gelten nur für Anlagen/AN nach Anhang I der PRTR-VO

Anleitung zur Erstellung der Emissionserklärung
III. Emissionserklärungsformulare
Seite - II. 3 -
Stand 20.02.2009
Formular Q
Erklärungszeitraum
0.1 Zust. Behörde
1)
0.2 Nr. Arbeitsstätte
1)
0.3 Nr. Anlage
2)
Quellen (QUE)
1. 2.
3. 4. 5. 6.
Beschreibung
Lage Maße
Nr. Bezeichnung
Rechts-/Ost-
wert
Hoch-/Nord-
wert
Fläche Geom.
Höhe
[m] [m] [m
2
] [m]
1)
Die Angaben sind aus dem Formular B zu übernehmen.

Anleitung zur Erstellung der Emissionserklärung
III. Emissionserklärungsformulare
Seite - II. 4 -
Stand 20.02.2009
Formular G
Erklärungszeitraum
0.1 Zust. Behörde
1)
0.2 Nr. Arbeitsstätte
1)
0.3 Nr. Anlage
2)
Emissionsrelevante gehandhabte Stoffe (EGH)
1. 2. 3.
4. 5. 6.
AN Stoff
Verw. Heizwert Massen-
Nr. 2) Nr. Bezeichnung
Art (Hu) strom
[kJ/kg] [t/a]
1)
Die Angaben sind aus dem Formular B zu übernehmen.
2)
Die Angaben sind soweit vorhanden aus dem Formular A zu übernehmen.

Anleitung zur Erstellung der Emissionserklärung
III. Emissionserklärungsformulare
Seite - II. 5 -
Stand 20.02.2009
Formular EV
Erklärungszeitraum
0.1 Zust. Behörde
1)
0.2 Nr. Arbeitsstätte
1)
0.3 Nr. Anlage
2)
Emissionsverursachende Vorgänge (EV)
1. 2. 3. 4.
5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12.
AN
Quelle
Emissionsverursachender Vorgang
Gesamt-
Abgas
Nr.
2)
Nr.
3)
Nr.
Bezeichnung
Art dauer Volumenstrom Feuchte Temp Reinigungsart
[h/a] [m³/h] i . tr. N. [Vol %] [°C] Nr. Nr. Nr.
1)
Die Angaben sind aus dem Formular B zu übernehmen.
2)
Die Angaben sind soweit vorhanden aus dem Formular A zu übernehmen.
3)
Die Angaben sind aus dem Formular Q zu übernehmen.

Anleitung zur Erstellung der Emissionserklärung
III. Emissionserklärungsformulare
Seite - II. 6 -
Stand 20.02.2009
Formular EM
Erklärungszeitraum
0.1 Zust. Behörde
1)
0.2 Nr. Arbeitsstätte
1)
0.3 Nr. Anlage
2)
Emissionen (EM)
1. 2. 3. 4. 5.
6. 7. 8. 9. 10. 11. 12.
AN
Quelle
EV
Stoff
Agg.
Emissions-
Konzen-
Jahres-
Erm.
PM
x
-Anteil
Nr.
3)
Nr.
3)
Nr.
3)
Nr. Bezeichnung
zust.
massenstrom
tration
fracht
Art
PM
10
PM
2,5
[kg/h] [mg/m
3
] [kg/a]
(M/C/E) [%] [%]
1)
Die Angaben sind aus dem Formular B zu übernehmen.
2)
Die Angaben sind soweit vorhanden aus dem Formular A zu übernehmen.
3)
Die Angaben sind aus dem Formular EV zu übernehmen.

Anleitung zur Erstellung der Emissionserklärung
IV. Beschreibung der der Inhalte der Emissionserklärung
Seite - IV. 7 -
Stand 20.02.2009
IV. Beschreibung der Inhalte der Emissionserklärung
Allgemeine Bemerkung
In diesem Kapitel sind die Inhalte der Emissionserklärung an Hand der Formulare im Kapitel III
im Einzelnen beschrieben. Die in der Anleitung kursiv gestalteten Felder sind Stammdaten und
werden von der Behörde bereitgestellt.
Formular B
Das Formular B enthält die Angaben zum Betreiber und Betriebsort der Anlage(n), für die eine
Emissionserklärung zu erstellen ist.
0.
Identifikationsmerkmale der zuständigen Behörde/katasterführenden Stelle
Die Identifikationsmerkmale (Feld 0.1 bis 0.2) werden von der zuständigen Behörde/katasterführenden
Stelle vergeben.
0.0
Bundesland: [..] [............... ...............]
Die Bundesländer sind durch die Landeskennung verschlüsselt. Für das Bundesland „
Sachsen
“ ist die
Kennung „
14
“ vorgegeben.
0.1
Zuständige Behörde: […..] […………… ………..]
Die zuständigen Behörden sind durch eine Behördenkennziffer aus der Referenztabelle „Zuständige
Behörde“ im Kapitel V verschlüsselt.
0.2
Nr. Arbeitsstätte: [...........]
Jeder Betrieb ist durch eine Arbeitsstättennummer in Verbindung mit der Behördenkennziffer (Feld 0.1)
eindeutig gekennzeichnet. Diese Arbeitsstättennummer wird durch die zuständige Behörde vergeben und
verwaltet.
1.
Erklärungszeitraum: [....]
Der erste Erklärungszeitraum für die Emissionserklärung ist das Kalenderjahr 2008. Anschließend sind für
jedes vierte Kalenderjahr eine Emissionserklärung abzugeben (2012, 2016, …).
Betreiber
2.
Name: [............... ...............]
Es ist der Name des Betreibers (Firma) der Anlage gemäß der Eintragung im Handelsregister anzugeben,
auf die sich die Emissionserklärung bezieht.
3.
Anschrift:
3.1 Straße: [……………………………..]
3.2 Nr.: [……….]
3.3 PLZ: […..]
3.4 Ort: […………………………]
3.5 Ortsteil: […………………………]
Es ist die Postanschrift des Betreibers (Firma) anzugeben.

Anleitung zur Erstellung der Emissionserklärung
IV. Beschreibung der der Inhalte der Emissionserklärung
Seite - IV. 8 -
Stand 20.02.2009
Werk/Betrieb
4.
Name: [............... ...............]
Es ist die Bezeichnung des Werkes oder Betriebes als Ergänzung zum Namen des Betreibers an-
zugeben.
5. Standort
5.1 Straße: […………………………..]
5.2 Nr.: [..........]
5.3 PLZ: [.....]
5.4 Ort: […………………………..]
5.5 Ortsteil: […………………………]
Der
Standort der Arbeitsstätte
(Werk/Betrieb) bezieht sich auf den Aufstellungsort der Anlage.
6.
Nummer der Systematik der Wirtschaftszweige (NACE-Code): [.....]
Es ist die vierstellige Ziffer der Systematik der Wirtschaftszweige (
Ausgabe 2007
) des Statistischen
Bundesamtes anzugeben, wie sie von jedem Betreiber für die Industrieberichterstattung an das Statis-
tische Bundesamt bzw. an die Statistischen Landesämter zu benutzen ist. Wenn diese Nummer noch
nicht bekannt ist, kann sie ggf. beim Statistischen Landesamt erfragt werden.
7.
E-Mail-Adresse für den elektronischen Postversand: [……
…..]
Es ist die E-Mail-Adresse des Werkes/Betriebes anzugeben.
8.
Ansprechpartner/-in der Emissionserklärung
8.1
Name:
[..... ..…]
8.2
E-Mail:
[..... ..…]
8.3
Telefon:
[………………..]
8.4
Fax:
[………………..]
Zur Bearbeitung von Rückfragen ist der zuständige Sachbearbeiter der Emissionserklärung, mit Name, E-
Mail, Telefonnummer und Faxnummer einschl. Vorwahl-Nummer zu benennen.

Anleitung zur Erstellung der Emissionserklärung
IV. Beschreibung der der Inhalte der Emissionserklärung
Seite - IV. 9 -
Stand 20.02.2009
Formular A
Im Formular A sind Angaben zur Anlage bzw. zu Anlagenteilen und Nebeneinrichtungen zu machen. Sie
beziehen sich stets auf die gesamte
Anlage.
Die Angaben für den Erklärungszeitraum, die zuständige Behörde und die Nummer für die Arbeitsstätte
werden aus dem Formular B übernommen.
Erklärungszeitraum [….]
0.1 Zuständige Behörde: [..]
0.2
Nr. Arbeitsstätte:
[....... . ...]
Anlagen (ANL)
1.
Nr.: [....]
Für die Anlagen-Nummer kann eine maximal vierstellige alphanumerische Kennung ohne Sonderzeichen
gewählt werden, die nicht bereits als Anlagen-Nr. für eine andere Anlage desselben Standortes vergeben
worden ist. Einmal vergebene Anlagennummern sind generell beizubehalten. Die Angabe einer „0“ für die
Nummer sowie von Leerstellen innerhalb der Nummer ist unzulässig.
2.
Bezeichnung: [………… ……….]
Aus der Bezeichnung muss Art und Zweck der Anlage eindeutig hervorgehen.
Beispiele: falsch
richtig
TK12 Tanklager TK12
D1234 Feuerungsanlage D1234
3.
Nr./Spalte n. Anh. 4.BImSchV: [……..]
Im Feld
Nr./Spalte n. Anh. 4. BImSchV
ist die Kennung der Anlagenart in Anlehnung an die 4. BImSchV
aus der Referenztabelle „Anlagen nach Anhang der 4. BImSchV“ im Kapitel V anzugeben.
4.
Nr. n. Anh. I IVU-RL.: [….…]
Im Feld
Nr. n. Anh. IVU-RL
ist die Kennung aus der Referenztabelle „Industrielle Tätigkeiten nach Anh. I
der IVU-RL“ im Kapitel V anzugeben, wenn die Anlage eine Tätigkeit nach Anhang I der IVU-Richtlinie
(96/61/EG) ist.
5.
Nr. n. Anh. I PRTR-VO: [….…]
Im Feld
Nr. n. Anh. I PRTR-VO
ist die Kennung aus der Referenztabelle „Industrielle Tätigkeiten nach
Anh. I der PRTR-VO“ im Kapitel V anzugeben, wenn die Anlage eine Tätigkeit nach Anhang I der PRTR-
Verordnung (EG 166/2006) ist.
6.
PRTR-Ht. (J/N): [.]
Die Haupttätigkeit ist die wirtschaftlich bedeutendste PRTR-Tätigkeit der gesamten Arbeitsstätte. Sie steht
in engem Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Haupttätigkeit. Wird in einer Arbeitsstätte nur eine
PRTR-Tätigkeit ausgeführt, so ist diese automatisch die Haupttätigkeit der Arbeitsstätte.
7.
Installierte Leistung/Kapazität
7.1 Maßzahl: [……….]
7.2 Einheit: [……….]
7.3 Bezug: [………………..]
Es ist die Leistung bzw. Kapazität der Anlage anzugeben, die der Genehmigung bzw. der bestätigten
Altanlagenanzeige entspricht. Die Angaben sind mit Maßzahl, Einheit und Bezug zu machen. Für die
Einheit sind die Einheiten aus der Referenztabelle „Einheit“ zu verwenden.
Bei Anlagen nach Nummer 1.1 bis 1.5 des Anhangs zur 4. BImSchV ist jeweils die
Feuerungswärmeleistung in MW anzugeben. Bei Anlagen nach Nummer 7.1 des Anhangs zur 4.
BImSchV sind die jeweils maximal zu belegenden Tierplatzzahlen bzw. die genehmigten Tierplatzzahlen
anzugeben.

Anleitung zur Erstellung der Emissionserklärung
IV. Beschreibung der der Inhalte der Emissionserklärung
Seite - IV. 10 -
Stand 20.02.2009
Beispiele
:
Maßzahl Einheit Bezug
150.000
t/a
Roheisen
800
MW
FWL
8.000
hl/a
Bier
45.000
St
Puten
Referenztabelle Einheit
Einheit Physikalische Größe
s, min, h, d, w, mon, a
Zeit
g, kg, t
Masse
t/h
Masse pro Zeiteinheit (Massenstrom)
mm, cm, m
Länge
m/s
Länge pro Zeiteinheit (Geschwindigkeit)
mm
²
, cm
²
, m
²
Fläche
mm
²
/s
Fläche pro Zeiteinheit
mm
3
, cm
3
, m
3
, l, hl
Volumen
m
3
/h
Volumen pro Zeiteinheit (Volumenstrom)
J, kJ, MJ, GJ
Energie, Arbeit, Wärmemenge
W, kW, MW
Leistung
N, kN, MN
Kraft
%
Prozent
St
Stück
St/a
Stück pro Zeiteinheit
Anlagenteile und Nebeneinrichtungen (AN)
Gehören zu der Anlage Teile oder Nebeneinrichtungen, die für sich oder mit anderen als Anlagenteil und
Nebeneinrichtungen (AN) im Sinne von § 1 Abs. 4 der 4. BImSchV gesondert genehmigungsbedürftig
wären,
sollten
diese AN auf dem Formular A aufgeführt werden (optional).
Gleichartige Anlagenteile und Nebeneinrichtungen, die im räumlichen Zusammenhang stehen (§ 1 (3) der
4. BImSchV), können zu einer AN zusammengefasst werden. Enthält die Anlage keine AN, entfallen die
Angaben.
Bei nachfolgend aufgeführten Gründen und Notwendigkeiten sollten Angaben zu AN erfolgen:
für die sich aus § 1 der 11. BImSchV ergebenen Fälle, in denen nur für AN und nicht für die An-
lage eine Emissionserklärung abzugeben ist
für die Kompatibilität zu den Altdaten
als Eingangsbasis für die angebotene Emissionsberechnung
Übernahme der Emissionen als Freisetzungen für den PRTR-Bericht
1. Nr.: [....]
Es ist eine vierstellige Nummer zu wählen, die nicht bereits als Nr. für eine andere AN derselben Anlage
vergeben worden ist. Einmal vergebene Nummern sind generell beizubehalten. Die Angabe einer „0“ für
die Nummer sowie von Leerstellen innerhalb der Nummer ist unzulässig.
2.
Bezeichnung:
[......
…...]
Aus der Bezeichnung müssen Art und Zweck der AN eindeutig hervorgehen. Soweit die AN eine innerbe-
triebliche Kennzeichnung trägt, kann diese zusätzlich im gleichen Feld angegeben werden.
Beispiele: falsch
richtig
TU6 Tunnelofen TU6
T3 Tank T3
K 1455 HD-Kessel 1455

Anleitung zur Erstellung der Emissionserklärung
IV. Beschreibung der der Inhalte der Emissionserklärung
Seite - IV. 11 -
Stand 20.02.2009
3.
Nr./Sp. n. Anh. 4. BImSchV:
[........]
Im Feld
Nr./Spalte n. Anh. 4. BImSchV
ist die Kennung der Anlagenart in Anlehnung an die 4. BImSchV
aus der Referenztabelle „Anlagen nach Anhang der 4. BImSchV“ im Kapitel V anzugeben.
4.
Nr. n. Anh. I IVU-RL.: [….…]
Im Feld
Nr. n. Anh. IVU-RL
ist die Kennung aus der Referenztabelle „Industrielle Tätigkeiten nach Anh. I
der IVU-RL“ im Kapitel V anzugeben, wenn die AN eine Tätigkeit nach Anhang I der IVU-Richtlinie
(96/61/EG) ist.
5.
Nr. n. Anh. I PRTR-VO: [….…]
Im Feld
Nr. n. Anh. I PRTR-VO
ist die Kennung aus der Referenztabelle „Industrielle Tätigkeiten nach
Anh. I der PRTR-VO“ im Kapitel V anzugeben, wenn die AN eine Tätigkeit nach Anhang I der PRTR-
Verordnung (EG 166/2006) ist.
6.
PRTR-Ht. (J/N): [.]
Die Haupttätigkeit ist die wirtschaftlich bedeutendste PRTR-Tätigkeit der gesamten Arbeitsstätte. Sie steht
in engem Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Haupttätigkeit. Wird in einer Arbeitsstätte nur eine
PRTR-Tätigkeit ausgeführt, so ist diese automatisch die Haupttätigkeit der Arbeitsstätte.
7.
Installierte Leistung/Kapazität
7.1 Maßzahl: [……….]
7.2 Einheit: [……….]
7.3 Bezug: [………………..]
Es ist die Leistung bzw. Kapazität der AN anzugeben, die der Genehmigung bzw. der bestätigten
Altanlagenanzeige entspricht. Die Angaben sind mit Maßzahl, Einheit und Bezug zu machen. Für die
Einheit sind die Einheiten aus der Referenztabelle „Einheit“ zu verwenden.
Bei AN nach Nummer 1.1 bis 1.5 des Anhangs zur 4. BImSchV ist jeweils die Feuerungswärmeleistung in
MW anzugeben. Bei Anlagen nach Nummer 7.1 des Anhangs zur 4. BImSchV sind die jeweils maximal zu
belegenden Tierplatzzahlen bzw. die genehmigten Tierplatzzahlen anzugeben.
Beispiele
:
Maßzahl
Einheit Bezug
150.000
t/a
Roheisen
800
MW
FWL
8.000
hl/a
Bier
45.000
St
Puten
Referenztabelle Einheit
Einheit Physikalische Größe
s, min, h, d, w, mon, a
Zeit
g, kg, t
Masse
t/h
Masse pro Zeiteinheit (Massenstrom)
mm, cm, m
Länge
m/s
Länge pro Zeiteinheit (Geschwindigkeit)
mm
²
, cm
²
, m
²
Fläche
mm
²
/s
Fläche pro Zeiteinheit
mm
3
, cm
3
, m
3
, l, hl
Volumen
m
3
/h
Volumen pro Zeiteinheit (Volumenstrom)
J, kJ, MJ, GJ
Energie, Arbeit, Wärmemenge
W, kW, MW
Leistung
N, kN, MN
Kraft
%
Prozent
St
Stück
St/a
Stück pro Zeiteinheit

Anleitung zur Erstellung der Emissionserklärung
IV. Beschreibung der der Inhalte der Emissionserklärung
Seite - IV. 12 -
Stand 20.02.2009
Formular Q
Auf dem Formular Q sind
die Übertrittsstellen der von der Anlage ausgehenden Emissionen in die
Atmosphäre (Quellen)
anzugeben.
Die Angaben für den Erklärungszeitraum, die zuständige Behörde und die Nummer für Arbeitsstätte und
die Anlage werden aus dem Formular B übernommen.
Erklärungszeitraum [….]
0.1 Zuständige Behörde: [..]
0.2
Nr. Arbeitsstätte:
[....... . ...]
0.3 Nr. Anlage: [....]
Quellen (QUE)
Beschreibung
1.
Quellen-Nr.: [..........]
Jeder einzelnen Quelle eines Standortes (Arbeitsstätte) ist eine eindeutige alphanumerische Quellen-
nummer ohne Sonderzeichen zuzuordnen. Die Angabe einer „0“ für die Nummer sowie von Leerstellen
innerhalb der Nummer ist unzulässig. Es sind nur die Quellen anzugeben, die emissionsrelevant sind.
Einmal vergebene Quellennummern sind generell beizubehalten.
Unzulässig sind:
die Mehrfachverwendung einer Quellennummer
und
die Wiederverwendung der Nummer einer nicht mehr emittierenden Quelle.
2.
Bezeichnung: [………
……….]
Es ist die Bezeichnung der Quelle anzugeben. Beispiele für Bezeichnungen sind:
Beispiele:
für
Punktquellen
:
Abzug Ofen 1, Schornstein, Fackel H2S
für
Flächenquellen
:
Fensterreihe Halle 1, langer Dachauslass W1, Lagerplatz 3, Halde
Lage
3.
Rechts-/Ost-Wert [m]: [.......]
4.
Hoch-/Nord-Wert [m]: [.......]
Die örtliche Lage der Quelle wird auf der Grundlage der in den Bundesländern zu verwendenden Koordi-
natensysteme (in Sachsen das Gauss/Krüger-Koordinatensystem im 4. Meridianstreifen) mit einer
Mindestgenauigkeit von +/- 10 Metern angegeben.
Bei Punktquellen beziehen sich die Rechts- und Hochwerte auf die Quellenmittelpunkte, bei Flächen-
quellen auf die Mittelpunkte der die Flächenquellen repräsentierenden Rechtecke.
Maße
5.
Fläche [m²]: [………………..]
Die Austrittsfläche ist in Quadratmetern anzugeben. Als Austrittsfläche bei Punktquellen ist die als Quelle
wirksame Fläche (z. B. bei Schornsteinen der lichte Mündungsquerschnitt) anzugeben. Bei einer
Ersatzquelle für mehrere Einzelquellen ist die Summe der Einzelquellen anzugeben.
6.
Geom. Höhe [m]: [...]
Als geometrische Höhe wird bei Punktquellen bzw. Flächenquellen die Höhe der Austrittsfläche über dem
Erdboden in Metern angegeben. Ist dieser Wert bei Flächenquellen nicht konstant (z. B. bei Halden), so
wird der arithmetische Mittelwert zwischen dem größten und kleinsten Wert ermittelt.

Anleitung zur Erstellung der Emissionserklärung
IV. Beschreibung der der Inhalte der Emissionserklärung
Seite - IV. 13 -
Stand 20.02.2009
Formular G
Anzugeben sind die Stoffe, aus denen unmittelbar auf die von der Anlage oder ggf. AN
ausgehenden Emissionen geschlossen werden kann oder die für die Aufstellung von
Massenbilanzen erforderlich sind.
Die Angaben für den Erklärungszeitraum, die zuständige Behörde und die Nummer der Arbeitsstätte
werden aus dem Formular B übernommen. Die Nummer der Anlage wird aus dem Formular A
übernommen.
Erklärungszeitraum [….]
0.1 Zuständige Behörde: [..]
0.2
Nr. Arbeitsstätte:
[....... . ...]
0.3 Nr. Anlage: [....]
Emissionsrelevante gehandhabte Stoffe (EGH)
1.
AN Nr.: [….]
Die Angaben für die Nr. der Anlagenteile und Nebeneinrichtungen werden soweit vorhanden aus dem
Formular A übernommen, wenn die Angaben zur AN gemacht werden.
Stoff
2.
Nr.: [........]
Im Feld
Nr.
ist die der Bezeichnung zugeordnete Stoffnummer anzugeben. Die zulässigen Stoffnummern
sind der
Stoffdatei Emissionskataster
zu entnehmen. Ist ein gehandhabter Stoff nicht in der Stoffdatei
enthalten, so ist in diesem Feld die Nummer
„00099990“
(keine Angabe zum Stoff) anzugeben und der
Stoff im Feld
Bezeichnung
genau zu beschreiben.
3.
Bezeichnung: [………… ………]
Im Feld
Bezeichnung
ist der Name des gehandhabten Stoffes anzugeben. Handelsnamen sind zu ver-
meiden. Sollte dies nicht möglich sein, sind zusätzlich Hersteller und Hersteller-Nr. anzugeben.
4.
Verw. Art: [..]
Im Feld
Verw. Art
ist die Kennung aus der Referenztabelle „Verwendungsart“ zu verwenden.
Refernztabelle Verwendungsart
Kennung Bedeutung
0
Einsatz = Endprodukt (Lagerstoff)
1
Einsatz
2
Zuschlag
3
Endprodukt
4
Nebenprodukt
5
Brennstoff
7
Zwischenprodukt = Einsatzstoff
8
Einsatzstoff = Zwischenprodukt
9
Verunreinigung
10
Energieträger
13
Abgas zur Zentralen Abgasreinigung
14
Hilfsstoff
Die Kennung "
0
" (Einsatz=Endprodukt) kennzeichnet Arbeitsstoffe, die innerhalb der Anlage keine che-
mische Umwandlung erfahren (z. B. bei Tanklägern, Umschlaganlagen für staubende Güter,
Mahlanlagen, Granulieranlagen). Die Kennung "
3
" (Endprodukt) ist für alle zu nennenden Produkte zu
verwenden, die die Anlage verlassen. Bei der Kennung "5" (Brennstoff) ist die Angabe des unteren
Heizwertes (H
u
) erforderlich. Die Kennung "
7
" (Zwischenprodukt = Einsatzstoff) ist für alle Stoffe zu

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IV. Beschreibung der der Inhalte der Emissionserklärung
Seite - IV. 14 -
Stand 20.02.2009
vergeben, die innerhalb einer Anlage weiterverarbeitet werden. Die Kennung "
10
" (Energieträger) ist z. B.
für Wärmeträgeröl oder Kühlmittel zu vergeben. Die Kennung "
13
" (Abgas zur Zentralen Abgasreinigung)
ist auch für den Fall anzugeben, wenn das Abgas zu einem Zentralkamin ohne Abgasreinigung geleitet
wird.
5. Heizwert (Hu) [kJ/kg]: [......]
Der
Heizwert (H
u
)
eines gehandhabten Stoffes mit der Einheit kJ/kg ist für solche Stoffe anzugeben, die
verbrannt werden. Im Feld 4 ist dann als Verwendungsart „Brennstoff“ angegeben. Bezugsheizwerte sind
in der Referenztabelle „Kenngrößen Brennstoffe“ im Kapitel V aufgeführt.
6.
Massenstrom [t/a]: [……….]
In diesem Feld ist die im gesamten Erklärungsjahr gehandhabte Menge des Stoffes in der Einheit Tonnen
pro Jahr anzugeben.
Andere Einheiten sind unzulässig
. Umrechnungsfaktoren für Brennstoffe sind in
der Referenztabelle „Kenngrößen Brennstoffe“ im Kapitel V aufgeführt. Umrechnungsfaktoren für Tiere
sind in der Referenztabelle „Kenngrößen Tiere“ im Kapitel V aufgeführt.

Anleitung zur Erstellung der Emissionserklärung
IV. Beschreibung der der Inhalte der Emissionserklärung
Seite - IV. 15 -
Stand 20.02.2009
Formular EV
Im Formular EV sind die emissionsverursachenden Vorgänge mit den Angaben zum Abgasstrom und zur
Abgasreinigung aufzuführen.
Die Angaben für den Erklärungszeitraum, die zuständige Behörde und die Nummer der Arbeitsstätte
werden aus dem Formular B übernommen. Die Nummer der Anlage wird aus dem Formular A
übernommen.
Erklärungszeitraum [….]
0.1 Zuständige Behörde: [..]
0.2
Nr. Arbeitsstätte:
[....... . ...]
0.3 Nr. Anlage: [....]
Emissionsverursachende Vorgänge (EV)
1.
AN Nr. : [....]
Die Nummer der Anlagenteile und Nebeneinrichtungen (AN) sind aus dem Formular A zu übernehmen,
wenn die Angaben zur AN gemacht werden.
2.
Quelle Nr.: [..........]
Ein emissionsverursachender Vorgang setzt Emissionen im Erklärungszeitraum über eine der im
Formular Q genannten Quellen frei. Die Quellennummer muss auf dem Formular Q aufgeführt sein und ist
von dort zu übernehmen.
Emissionsverursachender Vorgang
Alle Vorgänge/Abläufe in der Anlage sind aufzuführen, bei denen Emissionen entstehen können. Sie sind
immer dann getrennt anzugeben, wenn die einzelnen Vorgänge zu unterschiedlichen Emissionen führen.
Neben den normalen Betriebsvorgängen (Normalbetrieb, Dauerbetrieb) sind auch die Vorgänge unter
Ausnahmebedingungen (Anfahren, Abfahren, Lastwechsel, Wartung, Reinigung usw.) und Störungen zu
beschreiben.
3.
Nr.: [………...]
Innerhalb einer Anlage sind die emissionsverursachenden Vorgänge (EV) im Feld
Nr.
fortlaufend zu
nummerieren.
4.
Bezeichnung: [...........
...............]
Im Feld
Bezeichnung
ist jeder emissionsverursachende Vorgang stichwortartig zu erläutern. Dabei ist der
Vorgang so zu bezeichnen, dass die Behandlung der gehandhabten Stoffe klar zu erkennen sowie
Rückschlüsse auf die Emissionen möglich sind.
Beispiele:
Anfahren mit Erdgas
Schmelzen von Stahl
Last 80% mit Heizöl S
Brechen von Eisenerz
Befüllen mit Benzol Mahlen von Basalt
5.
Art: [..]
Im Feld
Art
sind die Kennungen aus der Referenztabelle „Art des emissionsverursachenden Vorgangs“
zu verwenden.

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IV. Beschreibung der der Inhalte der Emissionserklärung
Seite - IV. 16 -
Stand 20.02.2009
Refernztabelle Art des emissionsverursachenden Vorgangs
Kennung Bedeutung
1
Normalbetrieb
2
Anfahrbetrieb
3
Abfahrbetrieb
4
Betriebsstörung
5
Stillstand
6
Reinigungsbetrieb
7
Störfall (nach Störfall-VO)
8
Lastwechsel
9
Emissionen unterhalb der Bagatellgrenze
6.
Gesamtdauer [h/a]: [......]
Für den Vorgang ist die Gesamtdauer in h/a anzugeben. Die maximale Jahresgesamtdauer kann 8760 h
betragen. Sind für einen Vorgang keine Emissionen anzugeben - das gilt nicht für den Fall der Zentralen
Abgasreinigung - oder soll ein in früheren Erklärungen bereits aufgeführter Betriebsvorgang, der im
Erklärungszeitraum keine Emissionen hervorruft, dennoch bestehen bleiben, ist die Gesamtdauer mit „0
anzugeben. Der Eintrag muss
dann erfolgen.
Abgas
7.
Volumenstrom i. tr. N. [m³]: [………………..]
Als Abgasstrom ist der Volumenstrom (Abgas, Abluft) des Trägergases zu verstehen, mit dem die einzel-
nen Stoffarten emittiert werden. Der Abgasvolumenstrom ist das durchschnittlich pro Stunde emittierte
Abgasvolumen in m³/h für den Normzustand (273 K, 1013 hPa)
trocken
nach Abzug des Feuchtegehalts
im Feld 8. In Einzelfällen ist die Angabe eines Abgasvolumenstroms nicht möglich oder nicht sinnvoll (z.
B. bei Haldenabwehungen, offener Umschlag staubender Güter, diffuse Emissionen aus einem Prozess-
feld). In solchen Fällen wird der Wert „0“ angegeben.
8.
Feuchte [Vol %]: [..]
Der Feuchtegehalt des Abgases ist in Vol.-% bezogen auf den gesamten Abgasvolumenstrom
anzugeben.
Die Feuchte ist in der Regel in Messberichten enthalten, ggf. liegen auch Messungen an vergleichbaren
Quellen oder Anlagen vor. Stehen Messungen nicht zur Verfügung, kann der Feuchtegehalt z. B. durch
Kondensation nach der Absorptionsmethode, nach der psychrometrischen Differenz oder der Lithiumchlo-
rid-Taupunkt-Methode bestimmt bzw. aus Stoffinformationen (Verbrennungsberechnungen bei Feuerun-
gen) errechnet werden. Bei Raumabluft kann z. B. der Tagesmittelwert der Feuchte zugrunde gelegt wer-
den (Anhaltswerte für Raumluft: 1 - 2 Vol.-%).
9.
Temp. [°C]: [....]
Die Abgastemperatur ist die durchschnittliche Temperatur des Abgasvolumenstromes oder des aus der
Mischung mit anderen Teilströmen entstandenen Gesamtabgasvolumenstromes an der Quellenmündung.
Es sind Temperaturwerte in der Einheit Grad Celsius anzugeben. Liegen Temperaturwerte nicht vor (z. B.
bei diffusen Quellen), ist die mittlere Jahrestemperatur anzugeben.
Reinigungsart
10.
Nr.: [...]
11.
Nr.: [...]
12.
Nr.: [...]
Wird der Abgasstrom über eine Abgasreinigung gereinigt, ist die Kennung für die
Nr.
der
Abgasreinigungsart aus der Referenztabelle „Abgasreinigungsart“ im Kapitel V. zu verwenden Sind
mehrere Abgasreinigungsarten hintereinander geschaltet, können zwei weitere Arten durch ihre Kennung
angegeben werden. Sind mehr als drei Abgasreinigungsarten hintereinander geschaltet, ist eine Kennung
der Kombinationen zu wählen.

Anleitung zur Erstellung der Emissionserklärung
IV. Beschreibung der der Inhalte der Emissionserklärung
Seite - IV. 17 -
Stand 20.02.2009
In der betrieblichen Praxis werden häufig die Abgasströme verschiedener Anlagen in Sammelleitungen
zusammengefasst und einer Abgasreinigung zugeführt, wenn z. B. ihre Zusammensetzung die Nutzung
ein und derselben Abgasreinigungsanlage möglich macht (Zentrale Abgasreinigung). In solchen Fällen
sind Emissionsaussagen über jeden einzelnen Teilstrom oft nicht mehr möglich. Meist kann nur eine Aus-
sage für den Gesamtstrom der Abgase nach der Reinigung getroffen werden. Die Abgasreinigungsanlage
wird so zu einer selbständigen Einheit. Sie ist dann als eine separate Anlage getrennt aufzuführen.
Damit derartige Fälle in der Emissionserklärung transparent und nachvollziehbar werden, sind diese Vor-
gänge im Feld 10 durch Angabe der Kennung „000 - Zentrale Abgasreinigung“ und im Feld 4 mit einem
Hinweis auf die als Zentrale Abgasreinigung bezeichnete Anlage zu kennzeichnen. Die Angabe der Be-
zeichnung im Feld 4 könnte zum Beispiel lauten:
Chargieren (Emissionen nach Anl 0130)
“ - Anlage 0130 ist die Zentrale Abgasreinigung.
Die Angaben der Emissionen für diesen Vorgang auf Formular EM entfallen. Die Emissionen sind in dem
o. g. Beispiel über die Anlage 0130 anzugeben.
Liegen die Voraussetzungen dafür vor, dass die Zentrale Abgasreinigungsanlage eine separate Anlage
ist, wird hierfür eine eigenständige Emissionserklärung erstellt. Die Anlage wird von der zuständigen Be-
hörde als separate Anlage ausgewiesen. Die der Zentralen Abgasreinigungsanlage zuzuleitenden Abgas-
ströme werden als gehandhabte Stoffe betrachtet und sind auf dem Formular G aufzuführen. Die Abgas-
ströme sind im Formular G bei der entstehenden Anlage 0130 und mit der Kennung „13 - Abgas zur Zen-
tralen Abgasreinigung“ im Feld 4 anzugeben. Die Bezeichnung dieser Anlage könnte „Zentrale Abgasrei-
nigung“ mit einem Zusatz „aus Anlage x“ lauten.

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IV. Beschreibung der der Inhalte der Emissionserklärung
Seite - IV. 18 -
Stand 20.02.2009
Formular EM
Das Formular EM enthält die Angaben über die emittierten Stoffe, die bei den in Formular EV aufgeführ-
ten emissionsverursachenden Vorgängen emittiert wurden. Es sind grundsätzliche alle
emittierten Stoffe
und nicht nur die in Genehmigungsbescheiden genannten Stoffe in der Emissionserklärung anzugeben.
Emissionen sind von jeder erklärungspflichtigen Anlage gemäß § 3 Abs. 1 der 11. BImSchV als
Einzelstoff und nur in einzelnen Fällen wie z. B. NMVOC als Summenparameter anzugeben.
Emissionen sind gemäß § 5 wie folgt zu ermitteln:
1.
Messungen (M)
als fortlaufend aufgezeichnete Messungen oder repräsentative Einzelmessun-
gen, insbesondere aufgrund von Anordnungen nach den §§ 26 oder 28 des Bundes-
Immissionsschutzgesetzes,
2.
Berechnungen (C)
auf der Basis von begründeten Rechnungen unter Verwendung von Emis-
sionsfaktoren, Energie- und Massenbilanzen oder Analysenergebnissen,
3.
Schätzungen (E)
auf der Basis von Massenbilanzen, Messergebnissen oder Leistungs- oder
Auslegungsdaten von gleichartigen Anlagen, sofern Leistung oder Kapazität sowie Be-
triebsbedingungen vergleichbar sind oder durch Schätzungen auf der Basis vergleichbarer
Grundlagen.
Messungen, Berechnungen und Schätzungen sind als gleichberechtigt anzusehen. Auf Verlangen
der zuständigen Behörde sind die Einzelheiten des Ermittlungsverfahrens anzugeben.
Sofern dem Betreiber keine Informationen aus Messungen zu den Emissionen vorliegen, können diese
anhand anderer Angaben in den Emissionserklärungen (z.B. Brennstoffverbrauch) und spezifischer
Emissionsfaktoren ermittelt bzw. errechnet werden. Auch die Emissionen an Feinstaub (PM
x
) können aus
den Gesamtstaubfrachten und abgasreinigungsartspezifischen Faktoren berechnet werden, falls den
Betreibern keine diesbezüglichen Informationen vorliegen.
Die Angaben für den Erklärungszeitraum, die zuständige Behörde und die Nummer der Arbeitsstätte
werden aus dem Formular B übernommen. Die Nummer der Anlage wird aus dem Formular A
übernommen.
Erklärungszeitraum [….]
0.1 Zuständige Behörde: [..]
0.2
Nr. Arbeitsstätte:
[....... . ...]
0.3 Nr. Anlage: [....]
Emissionen (EM)
1.
AN Nr.:
[....]
2. Quelle Nr.: […..…….]
3.
EV Nr.:
[………...]
Die entsprechenden Angaben zu den Feldern 1 bis 3 müssen auf dem Formular EV vorhanden sein und
sind von dort zu übernehmen.
Stoff
4.
Nr.: [........]
Im Feld
Nr.
ist die der Bezeichnung zugeordnete Stoffnummer anzugeben. Die zulässigen Stoffnummern
sind der
Stoffdatei Emissionskataster
zu entnehmen.
5.
Bezeichnung: [..........
.........]
Im Feld
Bezeichnung
ist der Name des von der Anlage emittierten Stoffes anzugeben. Die Stoffbe-
zeichnungen sind so spezifiziert wie möglich zu wählen. Sammelbegriffe sind zu vermeiden.

Anleitung zur Erstellung der Emissionserklärung
IV. Beschreibung der der Inhalte der Emissionserklärung
Seite - IV. 19 -
Stand 20.02.2009
Beispiele
:
falsch
richtig
Aromatische Kohlenwasserstoffe
Benzol
und/oder
Toluol
und/oder
Xylol
und/oder
weitere
gesättigte und ungesättigte chlorierte Kohlenwasserstoffe
1-Chlorpropan
und/oder
2-Chlorpropan
und/oder
Allylchlorid
und/oder
weitere
Lösungsmittel
Ethylacetat
und/oder
Butylglykol
und/oder
Glykolmonobutylether
und/oder
weitere
Für die flüssigen und gasförmigen organischen Emissionen ist der nicht weiter aufteilbare Rest als
Or-
ganische Verbindungen“ mit der Stoff-Nr.
„00090000“
zu benennen.
Die staubförmigen Emissionen sind ebenfalls als Einzelstoffe anzugeben. Es sind die Einzelkomponenten
gemäß ihrer Analyse, Berechnung oder ggf. Schätzung und der nicht weiter analysierte/aufgeteilte Rest
aufzuführen. Der Reststaub ist als
Staub, nicht weiter aufgeteilter Rest
zu bezeichnen und mit der Stoff-
Nr.
„00099900“
anzugeben.
Beispiel für staubförmige Emissionen
:
Angabe der staubförmigen Emissionen aus einer Feuerung mit dem Einsatz von Heizöl S
00000230
Vanadium in Verbindung
- Staubkomponente
00000280
Nickel in Verbindung
- Staubkomponente
00099900
Staub, nicht weiter aufgeteilter Rest
- nicht weiter analysierter/aufgeteilter Reststaub
6.
Agg. zust.: [.]
Im Feld
Agg. zust.
ist der
Aggregatzustand des emittierten Stoffes beim Eintritt in die Atmosphäre
mittels einer Kennung aus der Referenztabelle
Aggregatzustand“ anzugeben.
Referenztabelle Aggregatzustand
Kennung Bedeutung
1
staubförmig
2
flüssig
3
gasförmig
7.
Emissionsmassenstrom [kg/h]: [....................]
Der Emissionsmassenstrom ist gleich der Stoffmasse, die im Durchschnitt pro Betriebsstunde emittiert
wird. Er wird in kg/h angegeben. Der Massenstrom ergibt sich, falls nicht anders ermittelt, als Produkt aus
Abgasvolumenstrom (Formular EV, Feld 7) und der Konzentration (Feld 8).
Angaben der Grenzwerte aus dem Genehmigungsbescheid als pauschale Angabe sind unzulässig.
8.
Konzentration [mg/m³]: [………………..]
Die Konzentration kann in mg/m
3
für den trockenen Abgasstrom im Normzustand (273 K, 1013 hPa)
freiwillig angegeben werden. Bei diesen Konzentrationswerten handelt es sich um den Durchschnittswert
im Erklärungsjahr. Falls die Konzentration nicht unmittelbar zur Verfügung steht, kann sie je nach
Ermittlungsverfahren für die Emissionen entweder aus dem Emissionsmassenstrom oder dem
Gesamtauswurf unter Einbeziehung des Abgasvolumenstromes und ggf. der Gesamtdauer des Vorgangs
berechnet werden.
Angaben der Grenzwerte aus dem Genehmigungsbescheid als pauschale Angabe sind unzulässig.

Anleitung zur Erstellung der Emissionserklärung
IV. Beschreibung der der Inhalte der Emissionserklärung
Seite - IV. 20 -
Stand 20.02.2009
9.
Jahresfracht [kg/a]: [………………..]
Es ist die Gesamtemission je Stoffart in kg/a anzugeben. Die Jahresfracht ergibt sich als Produkt aus
Massenstrom (Feld 7) und der Gesamtdauer (Formular EV, Feld 6).
Angaben der Grenzwerte aus dem Genehmigungsbescheid als pauschale Angabe sind unzulässig.
10.
Erm.-Art: [.]
In das Feld
Erm.-Art
ist anzugeben, wie die Jahresfracht ermittelt wurde. Die Kennung aus der
Referenztabelle
Ermittlungsart Jahresfracht“ ist zu verwenden.
Referenztabelle Ermittlungsart Jahresfracht
Kennung Bedeutung
M
Messung (measurement)
C
Rechnung (calculation)
E
Schätzung (estimation)
PM
x
-Anteil:
12. PM
10
: [..…]
13. PM
2,5
: [..…]
Bei staubförmigen Emissionen sind die PM
x
-Anteile (Feinstaubanteil: PM
10
< 10 μm; PM
2,5
< 2,5 μm) als
Prozentwert anzugeben. In der Regel werden die PM
x
-Anteile aus Faktoren ermittelt. Dieser ist von der
jeweiligen Abgasreinigungsart abhängig. Abgasspezifische Feinstaubfaktoren können der Referenztabelle
„Abgasreinigungsart“ im Kapitel V entnommen werden.
Dieser ist von der jeweiligen Abgasreinigungsart abhängig. Ist keine Abgasreinigungsart vorhanden bzw.
zur Abgasreinigung kein PM
x
-Anteil bekannt, ist der allgemeine Faktor (PM
10
= 35 %, PM
2,5
= 10 %)
anzuwenden.

Anleitung zur Erstellung von Emissionserklärungen
V. Verzeichnis der zu verwendenden Kennungen
Seite - V. 1 -
Stand 20.02.2009
V. Verzeichnis der zu verwendenden Kennungen
Referenztabelle Seite
Zuständige Behörde
V.2
Anlagen nach Anhang der 4. BImSchV
V.3
Industrielle Tätigkeiten/Anlagen nach Anh. 1 der IVU-Richtlinie
V.10
Industrielle Tätigkeiten/Anlagen nach Anh. 1 der PRTR-VO
V.12
Abgasreinigungsart V.14
Kenngrößen Brennstoffe
V.18
Kenngrößen Tiere
V.19

Anleitung zur Erstellung von Emissionserklärungen
V. Verzeichnis der zu verwendenden Kennungen
Seite - V. 2 -
Stand 20.02.2009
Referenztabelle zuständige Behörde
Kennung Bedeutung
04
Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
07 Oberbergamt Freiberg
08
Deutsche Bahn AG
60 Landesdirektion Chemnitz
70 Landesdirektion Dresden
80 Landesdirektion Leipzig
61 Stadt Chemnitz
62 Landratsamt Vogtlandkreis
63 Landratsamt Erzgebirgskreis
64 Landratsamt Zwickau
65 Landratsamt Mittelsachsen
71 Stadt Dresden
72 Landratsamt Meissen
73
Landratsamt Sächs. Schweiz-Osterzgebirge
74 Landratsamt Bautzen
75 Landratsamt Görlitz
81 Stadt Leipzig
82 Landratsamt Nordsachsen
83 Landratsamt Leipzig

Anleitung zur Erstellung von Emissionserklärungen
V. Verzeichnis der zu verwendenden Kennungen
Seite - V. 3 -
Stand 20.02.2009
Referenztabelle Anlagen nach Anhang der 4. BImSchV
Kennung Bedeutung
E-Pflicht
0101.1
Feuerungsanlagen feste, flüssige u. gasförmige Brennstoffe >= 50 MW
J
0102A2
Feuerungsanlagen feste u. flüssige Brennstoffe (außer HEL) 1 -< 50 MW
J
0102B2
Feuerungsanlagen sonst. gasförmige Brennstoffe 10 -< 50 MW
J
0102C2
Feuerungsanlagen HEL, Pflanzenöle, Methanol, Ethanol, Erdgas 20 -< 50 MW
J
0103.2
Feuerungsanlagen andere Brennstoffe 0,1 -< 50 MW
J
0104.1
Verbrennungsmotoranl. f. Arbeitsmasch. flüss. u. gasförm. Brennst. >= 50 MW
J
0104A2
Verbrennungsmotoranl. f. Arbeitsmasch. flüss. u. gasförm. Brennst. 1 -< 50 MW
J
0104BAA2
Verbrennungsmotoranl. gasförm. Brennstoffe 1 -< 10 MW
J
0104BBB2
Verbrennungsmotoranl. HEL, Dieselkraftstoff, Methanol, Ethanol u.w. 1 -< 20 MW
J
0105.1
Gasturbinen z. Antrieb v. Arbeitsmaschinen >= 50 MW
J
0105A2
Gasturbinen z. Antrieb v. Arbeitsmaschinen 1-< 50 MW
J
0105BAA2
Gasturbinen gasförm. Brennstoffe 1 -< 10 MW
J
0105BBB2
Gasturbinen HEL, Dieselkraftstoff, Methanol, Ethanol u.w. 1 -< 20MW
J
0106.2
Windkraftanlagen mit einer Gesamthöhe von mehr als 50 Metern
N
0108.2
Elektroumspannanlagen; Oberspannung >= 220 kV
N
0109.2
Mahlen od. Trocknen v. Kohle >= 1 t/h
J
0110.1
Brikettieren v. Braun- od. Steinkohle
J
0111.1
Trockendestillation v. Kohle, Holz, Torf, Pech
J
0112.1
Destillation, Weiterverarbeitung v. Teer
J
0113.2
Generator- od. Wassergaserz. aus fest.Brennstoffen mit Gasmenge m. Energieäqu.>=1
MW
J
0114.1
Vergasung od. Verflüssigung v. Kohle
J
0201.1
Steinbrüche >= 10 ha
N
0201.2
Steinbrüche < 10 ha, mit Sprengstoffe od. Flammstrahler
N
0202.2
Brechen, Mahlen, Klassieren v. Gestein > 10 d/a ohne Klassieren v, Sand u. Kies
J
0203.1
Zementherstellung >= 500 t/d
J
0203.2
Zementherstellung < 500 t/d
J
0204.1
Brennen v. Kalkstein >= 50 t/d
J
0204A2
Brennen v. Kalkstein < 50 t/d
J
0204B2
Brennen v. Bauxit, Dolomit, Gips, Kieselgur, Magnesit, Quarzit od. Ton zu Schamotte
J
0206.1
Gewinnung, Be- u. Verarbeitung v. Asbest
J
0207.2
Blähen v. Perliten, Schiefer od. Ton
J
0208.1
Herstellung v. Glas od. Glasfasern Schmelzleistung >= 20 t/d
J
0208.2
Herstellung v. Glas od. Glasfasern Schmelzleistung 0,1 -< 20 t/d
J
0210.1
Brennen keramischer Erzeugnisse > 75 t/d o. Rauminhalt >= 4 m³ und Besatzdichte >= 300
kg/m3
J
0210.2
Brennen keramischer Erzeugnisse Besatzd. 100 < 300 kg/m3
J
0211.1
Schmelzen mineralischer Stoffe und Mineralfasern >= 20 t/d
J
0211.2
Schmelzen mineralischer Stoffe < 20 t/d
J
0214.2
Formstückherstellung aus Zement >=10 t/h
N
0215.2
Bitumen-Schmelzanlagen/ Mischanlagen
J
0301.1
Rösten, Schmelzen od. Sintern v. Erzen
J
0302A1
Integrierte Hüttenwerke
J
0302B1
Herstellung od. Erschmelzen v. Roheisen od. Stahl >= 2,5 t/h
J
0302.2
Herstellung od. Erschmelzen v. Roheisen od. Stahl < 2,5 t/h
J
0303.1
Herstellung v. Nichteisenrohmetallen aus Erz o.a.
J
0304.1
Schmelzen, Legieren NE-Metalle >= 4 t/d Pb, Cd od. >= 20 t/d sonst. NE
J
0304.2
Schmelzen, Legieren NE-Metalle 0,5 -< 4 t/dPb,Cd od. 2 -< 20 t/d sonst. NE
J
0305.2
Flämmen v. Stahl
J

Anleitung zur Erstellung von Emissionserklärungen
V. Verzeichnis der zu verwendenden Kennungen
Seite - V. 4 -
Stand 20.02.2009
Referenztabelle Anlagen nach Anhang der 4. BImSchV
Kennung Bedeutung
E-Pflicht
0306.1
Warmwalzen v. Stahl > 20t/d
J
0306AAA2
Anlagen zum Warmwalzen von Stahl < 20 t/h
J
0306ABB2
Anlagen zum Kaltwalzen von Stahl, Bandbreite >= 650mm
J
0306BAA2
Anlagen zum Walzen von Schwermetallen > 1 t/h
J
0306BBB2
Anlagen zum Walzen von Leichtmetallen > 0,5 t/h
J
0307.1
Eisen-, Stahlgießereien >= 20 t/d Gussteile
J
0307.2
Eisen-, Stahlgießereien 2 -< 20 t/d Gussteile
J
0308.1
Gießereien für NE-Metalle >= 4 t/d Pb, Cd od. >= 20 t/d sonst.
J
0308.2
Gießereien für NE-Metalle 0,5 -< 4 t/d Pb, Cd od. 2 -< 20 t/d sonst.
J
0309.1
Aufbringen metal. Schutzschichten mittels Bäder >= 2 t/h Rohgut
J
0309A2
Aufbringen metal. Schutzschichten mittels Bäder 0,5 -< 2 t/h Rohgut
J
0309B2
Aufbr. metal. Schutzschichten mittels Spritzen >=2 kg/h Durchsatz Pb, Sn, Zn, Ni, Co
J
0310.1
MetalloberflächenBehandl., elektrolytisch, chemisch, Wirkbad >= 30m³
J
0310.2
MetalloberflächenBehandl. mit Säure Wirkbad 1 -< 30 m³
J
0311.1
Hammerwerke, Gesenkschmieden >= 50 kJ
N
0311.2
Hammerwerke, Gesenkschmieden 1 -< 50 kJ
N
0313.2
Sprengverformen od. Plattieren >= 10 kg Sprengstoff je Schuss
N
0316.1
Herstellung v. warmgefertigten Stahlrohren
N
0318.1
Schiffskörperherstell. u. -reparatur aus Metall >= 20 m Länge
J
0319.1
Schienenfahrzeugbau >= 600 Einheiten/Jahr N
0320.2
Strahlanlagen außerhalb geschlossener Räume, ausgen. < 300 m³/h Luftdurchsatz
J
0321.2
Bleiakkumulatorenherstellung J
0323.2
Metallpulver-/-pastenherstellung (kein Stampfen), ausgenommen Edelmetallpulver
J
0324.1
Kfz-Bau/Monde, Kfz-Motorbau: >=100000 Stück/ Jahr
N
0325.1
Anlagen für den Bau u. die Instandsetzung v. Luftfahrzeugen
N
0401.1
Chemische Erzeugnisse, Arzneimittel, Mineralölraffination
J
0401A1
Herstellung v. Kohlenwasserstoffen
J
0401B1
Herstellung v. sauerstoffhaltigen Kohlenwasserstoffen
J
0401C1
Herstellung v. schwefelhaltigen Kohlenwasserstoffen
J
0401D1
Herstellung v. stickstoffhaltigen Kohlenwasserstoffen
J
0401E1
Herstellung v. phosphorhaltigen Kohlenwasserstoffen
J
0401F1
Herstellung v. halogenhaltigen Kohlenwasserstoffen
J
0401G1
Herstellung v. metallorganischen Verbindungen
J
0401H1
Herstellung v. Basiskunststoffen
J
0401I1
Herstellung v. synthetischem Kautschuk
J
0401J1
Herstellung v. Farbstoffen u. Pigmenten
J
0401K1
Herstellung v. Tensiden
J
0401L1
Herstellung v. Gasen NH3, Cl2, HCl, F2, HF, COx, S-Verb., NOx, H2, SO2, Phosgen
J
0401M1
Herstellung v. Säuren Chrom-, Fluss-, Phosphor-, Salpeter-, Salz-, Schwefelsäure u.a.
J
0401N1
Herstellung v. Basen wie NH4OH, KOH, NaOH
J
0401O1
Herstellung v. Salzen
J
0401P1
Herstellung v. Nichtmetallen, Metalloxiden u. sonst. anorg. Verbindungen
J
0401Q1
Herstellung v. Düngemitteln
J
0401R1
Herstellung v. Ausgangsstoffen für Pflanzenschutzmittel u. Bioziden
J
0401S1
Herstellung v. Grundarzneimitteln
J
0401T1
Herstellung v. Explosivstoffen
J
0402.2
Umgang mit Pflanzenschutzmitteln >= 5 t/d
J
0403.1
Herstellung v. Arzneimitteln (biologische Verfahren)
J
0403A2
Herstellung v. Arzneimitteln auf Pflanzenbasis
J
0403B2
Herstellung v. Arzneimitteln auf Tierkörperbasis
J
0404.1
Verarbeitung v. Erdöl, Erdölerzeugnissen (Raffinerien)
J

Anleitung zur Erstellung von Emissionserklärungen
V. Verzeichnis der zu verwendenden Kennungen
Seite - V. 5 -
Stand 20.02.2009
Referenztabelle Anlagen nach Anhang der 4. BImSchV
Kennung Bedeutung
E-Pflicht
0405.2
Herstellung v. Schmierstoffen
N
0406.1
Herstellung v. Russ
J
0407.1
Herstellung v. Kohlenstoff od. Elektrographit
J
0408.2
Destillieren organischer Lösungsmittel >= 1 t/h
J
0409.2
Erschmelzen v. Naturharzen >= 1 t/d
N
0410.1
Herstellung v. Firnis, Lacken, Druckfarben >= 25 t/d organische Lösungsmittel
J
0501.1
Beschichten, Lack., Kaschieren, Imprägn., Trocknungsanl.:>= 150 kg/h od. >=200 t/a
J
0501A2
Lackier-/Trocknungsanlagen Lösemittelverbrauch 25<150 kg/h u. <200 t/a
J
0501B2
Rot.-Druck EtOH(>50%) 50-<150 kg/h o.30-<200 t/a; sonst. LM 25<150kg/h o. 15-<200t/a
J
0501C2
Isolieranlagen v.Drähten m.phenol- od. kresolhalt.Drahtlacken,Lösemittelverb.<150 kg/h
od.<200 t/a
J
0502.1
Beschichten, Imprägnieren mit Kunstharzen >= 25 kg/h
J
0502.2
Beschichten, Imprägnieren mit Kunstharzen 10 -< 25 kg/h
J
0504.2
Tränken od. Überziehen v. Stoffen mit Teer, Teeröl, Bitumen >=25 kg/h
J
0506.2
Herstellung bahnenförmiger Materialien
J
0507A2
Herstellung v. Formmassen aus Polyesterharzen >= 500 kg/w
J
0507B2
Herstellung v. Formteilen aus Polyesterharzen >= 500 kg/w
J
0508.2
Herstellung v. Gegenständen aus Aminoplasten >= 10 kg/h
J
0509.2
Herstellung v. Reibbelägen aus Phenoplasten >= 10 kg/h, ohne Asbest
J
0510.2
Herstellung v. Schleifscheiben, -körpern, -papier ausser Anlagen nach 5.1ff
J
0511.2
Herstellung v. Polyurethanformteilen >= 200 kg/h
J
0601.1
Zellstoffgewinnung aus Holz, Stroh od. ähnlichen Faserstoffen
J
0602.1
Papierherstellung, >=20 t/d
J
0602.2
Fabrikmäßige Papier- u. Pappenherstellung, <20 t/d ausgenommen Bahnlänge <75 m
N
0603.1
Herstellung v. Holzspanplatten
J
0603.2
Anlagen zur Herstellung v. Holzfaserplatten od. Holzfasermatten
J
0701.1
Halten/Aufzucht v0n Geflügel oder Pelztieren, Rindern oder Schweinen (gemischte
Bestände)
J
0701A1
Halten/Aufzucht v. >=40000 Hennenplätzen
J
0701B1
Halten/Aufzucht v. >= 40000 Junghennenplätzen
J
0701C1
Halten/Aufzucht v. >= 40000 Mastgeflügelplätzen
J
0701D1
Halten/Aufzucht v. >= 40000 Truthühnermastplätzen
J
0701G1
Halten/Aufzucht v. >= 2000 Mastschweineplätzen
J
0701H1
Halten/Aufzucht v. >= 750 Sauenplätzen
J
0701I1
Halten/Aufzucht v. >= 6000 Ferkelplätzen (10 -< 30 kg Lebendgew.)
N
0701J1
Halten/Aufzucht v. >= 1000 Pelztierplätzen
N
0701.2
Halten/Aufzucht von Geflügel oder Pelztieren, Rindern oder Schweinen (gemischte
Bestände)
N
0701A2
Halten/Aufzucht v. 15000 -< 40000 Hennenplätzen
N
0701B2
Halten/Aufzucht v. 30 000 -< 40 000 Junghennenplätzen
N
0701C2
Halten/Aufzucht v. 30 000 -< 40 000 Mastgeflügelplätzen
N
0701D2
Halten/Aufzucht v. 15 000 -< 40 000 Truthühnermastplätzen
N
0701E2
Halten/Aufzucht v. > 600 Rinderplätzen
N
0701F2
Halten/Aufzucht v. > 500 Kälberplätzen
N
0701G2
Halten/Aufzucht v. 1500 -< 2 000 Mastschweineplätzen
N
0701H2
Halten/Aufzucht v. 560 -< 750 Sauenplätzen
N
0701I2
Halten/Aufzucht v. 4 500 -< 6 000 Ferkelplätzen
N
0701J2
Halten/Aufzucht v. 750 -< 1 000 Pelztierplätzen
N
0702.1
Schlachten v. Tieren >= 50 t/d Lebendgewicht
N
0702A2
Schlachten v. Tieren 0,5 -< 50 t/d Geflügel
N
0702B2
Schlachten v. Tieren 4 -< 50 t/d sonst. Tiere
N

Anleitung zur Erstellung von Emissionserklärungen
V. Verzeichnis der zu verwendenden Kennungen
Seite - V. 6 -
Stand 20.02.2009
Referenztabelle Anlagen nach Anhang der 4. BImSchV
Kennung Bedeutung
E-Pflicht
0703A1
Erzeugung v. Speisefetten >= 75 t/d Speisefett ausgenommen v. Milch
J
0703B1
Schmelzen tierischer Fette >= 75 t/d Erzeugnisse
J
0703A2
Erzeugung v. Speisefetten < 75 t/d Speisefett
N
0703B2
Schmelzen tierischer Fette < 75 t/d Erzeugnisse
N
0704AAA1
Herstellung v. Fleisch- od. Gemüsekonserven aus tierischen Prod. >= 75 t/d
N
0704ABB1
Herstellung v. Fleisch- od. Gemüsekonserven aus pflanzl. Rohstoffen > 300 t/d
N
0704B1
Herstellung v. Tierfutter
N
0704AAA2
Herstellung v. Fleisch- od. Gemüsekonserven aus tierischen Prod. 1 -< 75 t/d
N
0704ABB2
Herstellung v. Fleisch- od. Gemüsekonserven aus pflanzl. Rohstoffen 10 -< 300 t/d
N
0705.1
Räucheranlagen für Fleisch od. Fisch >= 75 t/d
J
0705.2
Räucheranlagen für Fleisch od. Fisch < 75 t/d
N
0708.1
Herstellung von Gelatine >= 75/d
J
0708.2
Herstellung von Gelatine < 75 t/d und Herstellung von Haut-/Leder-/Knochenleim
J
0709.1
Verarbeitung v. Schlachtnebenprodukten
J
0711.2
Lagern unbehand. Knochen aus.selbstgew.Knochen aus Fleischereien < 4000 kg/w nicht
aus 0702ff
N
0712.1
Tierkörperbeseitungsanlagen J
0713.2
Verarbeitung ungegerbter Tierhäute od. -felle ausser Tiermengen < als nach 0702B2
N
0714.1
Gerben v. Tierhäuten od. Tierfellen >= 12 t/d
J
0714.2
Gerben v. Tierhäuten od. Tierfellen < 12 t/d ausser Tiermengen < als nach 0702B2
N
0715.2
Kottrocknungsanlagen
J
0716.1
Herstellung v. Fischmehl od. Fischöl
J
0717.1
Aufbereitung od. Lagerung v. ungefaßtem Fischmehl
J
0717.2
Umschlag od. Verarbeitung v. ungefaßtem Fischmehl >= 200 t/d
N
0719.1
Herstellung v. Sauerkraut >= 300 t/d Produkt (Vierteljahrsmittelwert)
N
0719.2
Herstellung v. Sauerkraut 10 -< 300 t/d Produkt (Vierteljahrsmittelwert)
N
0720.1
Mälzerei >= 300 t/d Darrmalz als Vierteljahresmittelwert
J
0720.2
Mälzerei < 300 t/d Darrmalz als Vierteljahresmittelwert
N
0721.1
Mühlen für Nahrungs- od. Futtermittel >= 300 t/d als Vierteljahresmittelwert
J
0722.1
Herstellung v. Hefe od. Stärkemittel >= 300 t/d als Vierteljahresmittelwert
J
0722.2
Herstellung v. Hefe od. Stärkemittel < 300 t/d als Vierteljahresmittelwert
N
0723.1
Erzeugung pflanzlicher Fette od. Öle >= 300 t/d als Vierteljahresmittelwert
J
0723.2
Extrahieren pflanzl. Fette o. Öle >= 1 t Extraktionsm. u. < 300 t/d Vierteljahresmittelw.
N
0724.1
Zuckerfabriken
J
0725.2
Trocknung v. Grünfutter
N
0727.1
Brauereien >= 3000 hl/d als Vierteljahresmittelwert
J
0727A2
Brauereien 200 -<3 000 hl/d als Vierteljahresmittelwert
N
0727B2
Biertrebertrocknung
N
0727C2
Melassebrennerei
N
0728A1
Herstellung v. Speisewürzen tier. Rohstoffe >= 75 t/d
J
0728B1
Herstellung v. Speisewürzen pflanzl. Rohstoff >=300 t/d als Vierteljahresmittelwert
J
0728A2
Herstellung v. Speisewürzen tier. Rohstoffe < 75 t/d
N
0728B2
Herstellung v. Speisewürzen pflanzl. Rohstoff < 300 t/d als Vierteljahresmittelwert
N
0729.1
Rösten/Mahlen o. Abpacken v. ger. Kaffee >= 300 t/d als Vierteljahresmittelwert
J
0729.2
Rösten/Mahlen o. Abpacken v. ger. Kaffee 0,5 -< 300 t/d als Vierteljahresmittelw.
N
0730.1
Rösten v. Kaffee-Ers.prod., Getreide, Kakao o. Nüssen >= 300 t/d als Vierteljahresmittelw.
J
0730.2
Rösten v. Kaffee-Ers.prod., Getreide, Kakao o. Nüssen 1 -< 300 t/d als Vierteljahresmittelw.
N
0731A1
Süßwarenherstellung tier. Rohstoffe >= 75 t/d Süßwaren od. Sirup
J
0731B1
Süßwarenherstellung pflanzl. Rohstoffe >= 300 t/d Süßwaren od. Sirup
J
0731A2
Herst. v. Lakritz tier. Rohstoffe 0,05 -< 75 t/d od. pflanzl. Rohstoffe < 300t/d
N
0731B2
Herst. v. Kakaomasse aus Rohkakao tier. Rohst.0,05 -< 75 t/d o.pflanzl. Rohst.< 300 t/d
N

Anleitung zur Erstellung von Emissionserklärungen
V. Verzeichnis der zu verwendenden Kennungen
Seite - V. 7 -
Stand 20.02.2009
Referenztabelle Anlagen nach Anhang der 4. BImSchV
Kennung Bedeutung
E-Pflicht
0732.1
Behandlung oder Verarbeitung von Milch >= 200 t/d als Jahresdurchschnittswert
N
0732.2
Sprühtrocknen v. Milch od. Milcherz. < 200 t/d als Jahresdurchschnittswert
N
0734A1
Herst. V. sonst. Nahrungsmitteln tier. Rohstoffe >=75 t/d Fertigerzeugnisse
J
0734B1
Herst. V. sonst. Nahrungsmitteln pflanzl. Rohstoffe >=300 t/d Fertigerzeugnisse
J
0735.2
Anlagen zur Erfassung von Getreide, Ölsaaten oder Hülsenfrüchten > 400 t/d und > 25000
t/a
J
0801A1
Therm. Abfallentsorg. Für feste, flüssige, efasste gasförmige, gefährl. Abfälle od.
Deponiegas
J
0801B1
Therm. Abfallentsorg. Für feste, flüss., gasf., n.g. Abfälle >3 t/h od. Deponiegas >1000 m³/h
J
0801C1
Verbrennungsmotoranlagen Altöl, Deponiegas >= 50 MW
J
0801A2
Therm. Abfallentsorg. Für feste, flüss., gasf., n.g. Abfälle <=3 t/h od. Deponiegas <=1000
m³/h
J
0801B2
Abfackeln von Deponiegas oder anderen gasförmigen Stoffen
J
0801C2
Verbrennungsmotoranlagen Altöl, Deponiegas < 50 MW
J
0802A1
Feuerungen für gestr., lackiertes, beschichtetes Holz >=50MW
J
0802B1
Feuerungen. Für Sperrholz, Spanplatten, Faserplatten, verleimtes Holz >=50MW
J
0802A2
Feuerungen für gestr., lackiertes, beschichtetes Holz 1-<50MW
J
0802B2
Feuerungen für Sperrholz, Spanplatten, Faserplatten
J
0803.1
Thermische Aufbereitung v. Stahlwerksstäuben
J
0803A2
Thermische Behandl. Edelmetallhaltiger Rückstände >= 10 kg/d
J
0803B2
Thermische Behandl. Von mit organ. Verbindungen verunreinigten Metallen
J
0804.2
Sortieranlagen für Hausmüll od. hausmüllähnl. Abfälle >= 10 t/d
N
0805.1
Kompostwerke >= 30000 t/a
N
0805.2
Kompostwerke 3000 t/a -< 30000 t/a
N
0806A1
Biologische Behandl. Gefährlicher Abfälle >=10 t/d
N
0806B1
Biologische Behandlung nicht gefährlicher Abfälle >=50 t/d
N
0806A2
Biologische Behandlung gefährlicher Abfälle 1-<10 t/d
N
0806B2
Biologische Behandl. Nicht gefährlicher Abfälle 10-<50 t/d
N
0807.1
Behandl. V. verunreinigten Böden >=10 t/d
J
0807.2
Behandlung von verunreinigten Böden <10 t/d
J
0808A1
Chemische Behandlung gefährlicher Abfälle
J
0808B1
Chemische Behandlung nicht gefährlicher Abfälle >= 50 t/d
J
0808.2
Chemische Behandlung nicht gefährlicher Abfälle 10-< 50 t/d
J
0809A1
Zerkleinern v. Schrott mit Rotoren >=500 kW
N
0809B1
Anlagen z.Lagern v. met. Schrott u. Autowracks >=15000 qm od. >=1500 t
N
0809A2
Zerkleinern v. Schrott mit Rotoren 100-<500 kW
N
0809B2
Anl. Z.Lagern v. met. Schrott u. Autowracks 1000-<15000qm od. 100-<1500 t
N
0809C2
Anl. Zur Behandl. V. >= 5 Altautos pro Woche
N
0810A1
Phys.-chem. Behandlung gefährlicher Abfälle >=10t/d
N
0810B1
Phys.-chem. Behandlung nicht gefährlicher Abfälle >=50t/d
N
0810A2
Phys.-chem. Behandlung gefährlicher Abfälle 1-<10t/d
N
0810B2
Phys.-chem. Behandlung nicht gefährlicher Abfälle 10-< 50t/d
N
0811AA1
Behandl. V. gefährl. Abfällen d.Vermengung, Vermischung, Konditionierung >10t/d
N
0811BB1
Behandl. V. gefährl. Abfällen z.Zweck der Hauptverwendung als Brennstoff > 10 t/d
N
0811CC1
Behandl. V. gefährl. Abfällen z.Zweck der Ölraffination o. and. Wiederverw. > 10 t/d
N
0811DD1
Behandl. V. gefährl. Abfällen z.Zweck der Regenerierung v. Basen o. Säuren > 10 t/d
N
0811EE1
Behandl. V. gefährl. Abfällen z.Zweck der Rückgew. Od. Regen. V. org. Lösungsm. > 10
t/d
N
0811FF1
Behandl. V. gefährl. Abfällen z.Zweck der Wiedergewinnung v. Bestandteilen > 10 t/d
N

Anleitung zur Erstellung von Emissionserklärungen
V. Verzeichnis der zu verwendenden Kennungen
Seite - V. 8 -
Stand 20.02.2009
Referenztabelle Anlagen nach Anhang der 4. BImSchV
Kennung Bedeutung
E-Pflicht
0811AAA2
Behandl. V. gefährl. Abfällen d. Vermengung, Vermischung, Konditionierung 1 bis < 10t/d
N
0811ABB2
Behandl. V. gefährl. Abfällen z.Zweck der Hauptverwendung als Brennstoff 1 bis < 10t/d
N
0811ACC2
Behandl. V. gefährl. Abfällen z.Zweck der Ölraffination o. and. Wiederverw. 1 bis < 10t/d
N
0811ADD2
Behandl. V. gefährl. Abfällen z.Zweck der Regenerierung v. Basen o. Säuren 1 bis < 10t/d
N
0811AEE2
Behandl. V. gefährl. Abfällen z.Zweck der Rückgew. O. Regen. V. org. Lösungsm. 1 bis <
10t/d
N
0811AFF2
Behandl. V. gefährl. Abfällen z.Zweck der Wiedergewinnung v. Bestandteilen 1 bis < 10t/d
N
0811BAA2
Sonstige Behandlung von gefährlichen Abfällen > 1t/d
N
0811BBB2
Sonstige Behandlung von gefährlichen Abfällen > 10t/d
N
0812.1
Zeitweise Lagerung gefährlicher Abfälle >= 10 t/d od. >= 150 t Ges.-Lagerkap.
N
0812A2
Zeitweise Lagerung gefährlicher Abfälle 1 -< 10 t/d od. 30 -< 150 t Ges.-Lagerkapazität
N
0812B2
Zeitweise Lagerung nicht gefährlicher Abfälle >= 100 t Ges.-Lagerkapazität
N
0813.1
Zeitweise Lagerung gefährlicher Schlämme >= 10 t/d od. >= 150 t Ges.-Lagerkapazität
N
0813.2
Zeitweise Lagerung nicht gefährlicher Schlämme >= 10 t/d od. >= 150 t Ges.-
Lagerkapazität
N
0814A1
Lagerung gefährlicher Abfälle > 1 Jahr
N
0814B1
Lagerung nicht gefährlicher Abfälle > 1 Jahr u. (>= 10 t/d od. >= 150 t Kap.)
N
0814.2
Lagerung nicht gefährlicher Abfälle > 1 Jahr u. (< 10 t/d od. < 150 t Kap.)
N
0815.1
Umschlagen gefährlicher Abfälle >= 10 t/d
N
0815A2
Umschlagen gefährlicher Abfälle 1 -< 10 t/d
N
0815B2
Umschlagen nicht gefährlicher Abfälle >=100t/d
N
0901.1
Lagern brennb. Gase in Behältern >= 30 t, aber Einzelbehältnissen > 1000 cm3
N
0901A2
Lagern brennb. Gase in Einzelbehältnis. < 1000 cm3 u. Gesamtlagermenge >= 30 t
N
0901B2
Lagern brennb. Gase in Behältern 3 -< 30 t
N
0902.1
Lagern v. brennb. Flüssigkeiten >= 50000 t
J
0902A2
Lagern v. brennb. Flüssigkeiten (Flammpunkt<294,15 K) 5000 -< 50000 t
J
0902B2
Lagern sonst. Brennb. Flüssigkeiten 10000 -< 50000 t
J
0903.1
Lagern v. Acrylnitril >= 200 t
N
0903.2
Lagern v. Acrylnitril 20 -< 200 t
N
0904.1
Lagern v. Chlor >= 75 t
N
0904.2
Lagern v. Chlor 10 -< 75 t
N
0905.1
Lagern v. Schwefeldioxid >= 250 t
N
0905.2
Lagern v. Schwefeldioxid 20 -< 250 t
N
0906.1
Lagern v. Sauerstoff >= 2000 t
N
0906.2
Lagern v. Sauerstoff 200 -< 2000 t
N
0907.1
Lagern v. Ammoniumnitrat/Zubereitungen der Gruppe A >= 500 t
N
0907.2
Lagern v. Ammoniumnitrat/Zubereitungen der Gruppe A 25 -< 500 t
N
0908.1
Lagern v. Alkalichlorat >= 100 t
N
0908.2
Lagern v. Alkalichlorat 5 -< 100 t
N
0911.2
Umschlag staubender Schüttgüter >= 400 t/d
J
0912.1
Lagern v. Schwefeltrioxid >= 100 t
N
0912.2
Lagern v. Schwefeltrioxid 15 -< 100 t
N
0913.1
Lagern ammoniumnitrathaltiger Zubereitungen der Gruppe B >= 2500 t
N
0913.2
Lagern ammoniumnitrathaltiger Zubereitungen der Gruppe B 100 -< 2500 t
N
0914.1
Lagern v. Ammoniak >= 30 t
N
0914.2
Lagern v. Ammoniak 3 -< 30 t
N
0915.1
Lagern v. Phosgen >= 0,75 t
N
0915.2
Lagern v. Phosgen 0,075 -< 0,75 t
N
0916.1
Lagern v. Schwefelwasserstoff >= 50t
N
0916.2
Lagern v. Schwefelwasserstoff 5 -< 50t
N

Anleitung zur Erstellung von Emissionserklärungen
V. Verzeichnis der zu verwendenden Kennungen
Seite - V. 9 -
Stand 20.02.2009
Referenztabelle Anlagen nach Anhang der 4. BImSchV
Kennung Bedeutung
E-Pflicht
0917.1
Lagern v. Fluorwasserstoff >= 50 t
N
0917.2
Lagern v. Fluorwasserstoff 5 -< 50 t
N
0918.1
Lagern v. Cyanwasserstoff >= 20 t
N
0918.2
Lagern v. Cyanwasserstoff 5 -< 20 t
N
0919.1
Lagern v. Schwefelkohlenstoff >= 200 t
N
0919.2
Lagern v. Schwefelkohlenstoff 20 -< 200 t
N
0920.1
Lagern v. Brom >= 200 t
N
0920.2
Lagern v. Brom 20 -< 200 t
N
0921.1
Lagern v. Acetylen >= 50 t
N
0921.2
Lagern v. Acetylen 5 -< 50 t
N
0922.1
Lagern v. Wasserstoff >= 30 t
N
0922.2
Lagern v. Wasserstoff 3 -< 30 t
N
0923.1
Lagern v. Ethylenoxid >= 50 t
N
0923.2
Lagern v. Ethylenoxid 5 -< 50 t
N
0924.1
Lagern v. Propylenoxid >= 50 t
N
0924.2
Lagern v. Propylenoxid 5 -< 50 t
N
0925.1
Lagern v. Acrolein >= 200 t
N
0925.2
Lagern v. Acrolein 20 -< 200 t
N
0926.1
Lagern v. Formaldehyd od. Paraformaldehyd >= 50 t
N
0926.2
Lagern v. Formaldehyd od. Paraformaldehyd 5 -< 50 t
N
0927.1
Lagern v. Brommethan >= 200 t
N
0927.2
Lagern v. Brommethan 20 -< 200 t
N
0928.1
Lagern v. Methylisocyanat >= 0,15 t
N
0928.2
Lagern v. Methylisocyanat 0,015 -< 0,15 t
N
0929.1
Lagern v. Tetraethylblei od. Tetramethylblei >= 50 t
N
0929.2
Lagern v. Tetraethylblei od. Tetramethylblei 5 -< 50 t
N
0930.1
Lagern v. 1,2-Dibromethan >= 50 t
N
0930.2
Lagern v. 1,2-Dibromethan 5 -< 50 t
N
0931.1
Lagern v. Chlorwasserstoff >= 200 t
N
0931.2
Lagern v. Chlorwasserstoff 20 -< 200 t
N
0932.1
Lagern v. Diphenylmethandiisocyanat (MDI) >= 200 t
N
0932.2
Lagern v. Diphenylmethandiisocyanat (MDI) 20 -< 200 t
N
0933.1
Lagern v. Toluylendiisocyanat (TDI) >= 100 t
N
0933.2
Lagern v. Toluylendiisocyanat (TDI) 10 -< 100 t
N
0934.1
Lagern v. sehr giftigen Stoffen u. Zubereitungen >= 20 t
N
0934.2
Lagern v. sehr giftigen Stoffen u. Zubereitungen 2 -< 20 t
N
0935.1
Lagern v.sehr gift., gift.,brandförd. od.explosionsgef. Stoffen/Zubereit.>= 200 t
N
0935.2
Lagern v.sehr gift., gift.,brandförd. od.explosionsgef. Stoffen/Zub. 10 -< 200 t
N
0936.2
Lagern v. Gülle >= 6500 m³
N
0937.1
Lagern v. chem. Erzeugnissen >= 25000 t
N
1001A1
Herstellung, Bearbeitung od. Verarbeitung v. explosionsgefährlichen Stoffen
N
1001B1
Wiedergewinnung, Vernichtung explosionsfähige/explosionsgef. Stoffe >= 10 t/a
N
1001.2
Wiedergewinnung od. Vernichtung v. explosionsgefährlichen Stoffen
N
1007.1
Vulkanisieren v. Natur- od. Synthesekautschuk >= 25 t/h
J
1007.2
Vulkanisieren v. Natur- od. Synthesekautschuk <25 t/h
J
1008.2
Herst. v. Bautenschutz-, Reinigungsmitteln m. org. Lösem. >= 20 t/d, Klebemittel >= 1 t/d
J
1009.2
Herst. v. Holzschutzmitteln mit halogenierten aromatischen Kohlenwasserstoffen
J
1010.1
Vorbehandeln od. Färben v. Fasern >= 10 t/d
J
1010A2
Bleichen v. Fasern/Textilien <10t/d
J
1010B2
Färben mit Färbebeschleunigern 2 -< 10 t/d
J

Anleitung zur Erstellung von Emissionserklärungen
V. Verzeichnis der zu verwendenden Kennungen
Seite - V. 10 -
Stand 20.02.2009
Referenztabelle Anlagen nach Anhang der 4. BImSchV
Kennung Bedeutung
E-Pflicht
1015A1
Prüfstände für Verbrennungsmotoren >= 10 MW
J
1015B1
Prüfstände für Gasturbinen, Triebwerke >= 100 MW
J
1015A2
Prüfstände für Verbrennungsmotoren 0,3 -< 10 MW
N
1015B2
Prüfstände für Gasturbinen, Triebwerke < 100 MW
N
1016.2
Prüfstände für Luftschrauben
N
1017.1
Ständige Renn- u. Teststrecken für Kfz.
N
1017.2
Motorsportanlagen >= 5 d/a
N
1018.2
Schießstände im Freien u. Schießplätze
N
1020.2
Reinigen v. Werkzeugen, Vorrichtungen durch thermische Verfahren mit Öfen >= 1m³
J
1021.2
Innenreinig.v.Kesselw./Tankfahrz./Cont./Fässern m.organ.Stoffen u.Aufbereit-anl
J
1022.2
Begasungs-/Sterilisationsanl. >= 1 m³ Kammer bei Einsatz giftiger Stoffe/Zuber.
J
1023.2
Textilvered. d.Sengen/Beschichten/Imprägn./Appret. od.Trocknen >= 500 m²/h Textilien
J
1025.2
Kälteanlagen >= 3 t Ammoniak Gesamtinhalt
N
Referenztabelle Industrielle Tätigkeiten nach Anhang 1 der IVU-Richtlinie
Kennung Bedeutung
1. Energiewirtschaft
1.1
Feuerungsanlagen mit einer Feuerungswärmeleistung von über 50 MW
1.2
Mineralöl- und Gasraffinerien
1.3
Kokereien
1.4
Kohlevergasungs- und -verflüssigungsanlagen
2.
Herstellung und Verarbeitung von Metallen
2.1
Röst- oder Sinteranlagen für Metallerz einschließlich sulfidischer Erze
2.2
Anlagen für die Herstellung von Roheisen oder Stahl (Primär- oder Sekundärschmelzung) ein-
schließlich Stranggießen mit einer Kapazität von mehr als 2,5 t pro Stunde
2.3.a
Anlagen zur Verarbeitung von Eisenmetallen durch Warmwalzen mit einer Leistung von mehr als 20 t
Rohstahl pro Stunde
2.3.b
Anlagen zur Verarbeitung von Eisenmetallen durch Schmieden mit Hämmern, deren Schlagenergie
50 Kilojoule pro Hammer überschreitet, bei einer Wärmeleistung von über 20 MW
2.3.c
Anlagen zur Verarbeitung von Eisenmetallen durch Aufbringen von schmelzflüssigen metallischen
Schutzschichten mit einer Verarbeitungskapazität von mehr als 2 t Rohstahl pro Stunde
2.4
Eisenmetallgießereien mit einer Produktionskapazität von über 20 t pro Tag
2.5.a
Anlagen zur Gewinnung von Nichteisenrohmetallen aus Erzen, Konzentraten oder sekundären Roh-
stoffen durch metallurgische Verfahren, chemische Verfahren oder elektrolytische Verfahren
2.5.b
Anlagen zum Schmelzen von Nichteisenmetallen einschließlich Legierungen, darunter auch Wieder-
gewinnungsprodukte (Raffination, Gießen) mit einer Schmelzkapazität von mehr als 4 t pro Tag bei
Blei und Kadmium oder 20 t pro Tag bei allen anderen Metallen
2.6
Anlagen zur Oberflächenbehandlung von Metallen und Kunststoffen durch ein elektrolytisches oder
chemisches Verfahren, wenn das Volumen der Wirkbäder 30 m3 übersteigt
3. Mineralölverarbeitende Industrie
3.1
Anlagen zur Herstellung von Zementklinkern in Drehrohröfen mit einer Produktionskapazität von über
500 t pro Tag oder von Kalk in Drehrohröfen mit einer Produktionskapazität von über 50 t pro Tag
oder in anderen Öfen mit einer Produktionskapazität von über 50 t pro Tag
3.2
Anlagen zur Gewinnung von Asbest und zur Herstellung von Erzeugnissen aus Asbest
3.3
Anlagen zur Herstellung von Glas einschließlich Anlagen zur Herstellung von Glasfasern mit einer
Schmelzkapazität von über 20 t pro Tag
3.4
Anlagen zum Schmelzen mineralischer Stoffe einschließlich Anlagen zur Herstellung von Mineralfa-
sern mit einer Schmelzkapazität von über 20 t pro Tag
3.5
Anlagen zur Herstellung von keramischen Erzeugnissen durch Brennen, und zwar insbesondere von
Dachziegeln, Ziegelsteinen, feuerfesten Steinen, Fliesen, Steinzeug oder Porzellan mit einer Produkti-
onskapazität von über 75 t pro Tag und/oder einer Ofenkapazität von über 4 m3 und einer
Besatzdichte von über 300 kg/m3

Anleitung zur Erstellung von Emissionserklärungen
V. Verzeichnis der zu verwendenden Kennungen
Seite - V. 11 -
Stand 20.02.2009
Referenztabelle Industrielle Tätigkeiten nach Anhang 1 der IVU-Richtlinie
Kennung Bedeutung
4.
Chemische Industrie - Herstellung im Sinne der Kategorien von Tätigkeiten des Abschnitts 4
bedeutet die Herstellung der in den Nummern 4.1 bis 4.6 genannten Stoffe oder Stoffgruppen
durch chemische Umwandlung im industriellen Umfang
4.1.a
Chemieanlagen zur Herstellung von organischen Grundchemikalien wie einfachen Kohlenwasser-
stoffen (lineare oder ringförmige, gesättigte oder ungesättigte, aliphatische oder aromatische)
4.1.b
Chemieanlagen zur Herstellung von organischen Grundchemikalien wie sauerstoffhaltigen Kohlenwas-
serstoffen, insbesondere Alkohole, Aldehyde, Ketone, Carbonsäuren, Ester, Acetate, Ether, Peroxide,
Epoxide
4.1.c
Chemieanlagen zur Herstellung von organischen Grundchemikalien wie schwefelhaltigen Kohlenwas-
serstoffen
4.1.d
Chemieanlagen zur Herstellung von organischen Grundchemikalien wie stickstoffhaltigen Kohlenwas-
serstoffen, insbesondere Amine, Amide, Nitroso-, Nitro- oder Nitratverbindungen, Nitrile, Cyanate,
Isocyanate
4.1.e
Chemieanlagen zur Herstellung von organischen Grundchemikalien wie phosphorhaltigen Kohlenwas-
serstoffen
4.1.f
Chemieanlagen zur Herstellung von organischen Grundchemikalien wie halogenhaltigen Kohlen-
wasserstoffen
4.1.g
Chemieanlagen zur Herstellung von organischen Grundchemikalien wie metallorganischen Verbin-
dungen
4.1.h
Chemieanlagen zur Herstellung von organischen Grundchemikalien wie Basiskunststoffen (Polyme-
ren, Chemiefasern, Fasern auf Zellstoffbasis)
4.1.i
Chemieanlagen zur Herstellung von organischen Grundchemikalien wie synthetischen Kautschuken
4.1.j
Chemieanlagen zur Herstellung von organischen Grundchemikalien wie Farbstoffen und Pigmenten
4.1.k
Chemieanlagen zur Herstellung von organischen Grundchemikalien wie Tensiden
4.2.a
Chemieanlagen zur Herstellung von anorganischen Grundchemikalien wie von Gasen wie Ammoniak,
Chlor und Chlorwasserstoff, Fluor und Fluorwasserstoff, Kohlenstoffoxiden, Schwefelverbindungen,
Stickstoffoxiden, Wasserstoff, Schwefeldioxid, Phosgen
4.2.b
Chemieanlagen zur Herstellung von anorganischen Grundchemikalien wie von Säuren wie Chrom-
säure, Flusssäure, Phosphorsäure, Salpetersäure, Salzsäure, Schwefelsäure, Oleum, schwefelige
Säuren
4.2.c
Chemieanlagen zur Herstellung von anorganischen Grundchemikalien wie von Basen wie Ammonium-
hydroxid, Kaliumhydroxid, Natriumhydroxid
4.2.d
Chemieanlagen zur Herstellung von anorganischen Grundchemikalien wie von Salzen wie Ammoni-
umchlorid, Kaliumchlorat, Kaliumkarbonat, Natriumkarbonat, Perborat, Silbernitrat
4.2.e
Chemieanlagen zur Herstellung von anorganischen Grundchemikalien wie von Nichtmetallen, Me-
talloxiden oder sonstigen anorganischen Verbindungen wie Kalziumkarbid, Silicium Siliciumkarbid
4.3
Chemieanlagen zur Herstellung von phosphor-, stickstoff- oder kaliumhaltigen Düngemitteln (Einnähr-
stoff- oder Mehrnährstoffdünger)
4.4
Chemieanlagen zur Herstellung von Ausgangsstoffen für Pflanzenschutzmittel und von Bioziden
4.5
Anlagen zur Herstellung von Grundarzneimitteln unter Verwendung eines chemischen oder biologi-
schen Verfahrens
4.6
Chemieanlagen zur Herstellung von Explosivstoffen
5.
Abfallbehandlung - Unbeschadet des Artikels 11 der Richtlinie 75/442/EWG und des Artikels 3
der Richtlinie 91/689/EWG des Rates vom 12. Dezember 1991 über gefährliche Abfälle gilt
folgendes:
5.1
Anlagen zur Beseitigung oder Verwertung von gefährlichen Abfällen im Sinne des in Artikel 1 Absatz 4
der Richtlinie 91/689/EWG vorgesehenen Verzeichnisses gefährlicher Abfälle (diese Anlagen sind in
den Anhängen II A und II B - Verwertungsverfahren R1, R5, R6, R8 und R9 - der Richtlinie
75/442/EWG definiert) sowie Anlagen im Sinne der Richtlinie 75/439/EWG des Rates vom 16. Juni
1975 über die Altölbeseitigung mit einer Kapazität von über 10 t pro Tag
5.2
Müllverbrennungsanlagen für Siedlungsmüll im Sinne der Richtlinie 89/369/EWG des Rates vom 8.
Juni 1989 über die Verhütung der Luftverunreinigung durch neue Verbrennungsanlagen für Sied-
lungsmüll und der Richtlinie 89/429/EWG des Rates vom 21. Juni 1989 über die Verringerung der
Luftverunreinigung durch bestehende Verbrennungsanlagen für Siedlungsmüll mit einer Kapazität von
über 3 t pro Stunde

Anleitung zur Erstellung von Emissionserklärungen
V. Verzeichnis der zu verwendenden Kennungen
Seite - V. 12 -
Stand 20.02.2009
Referenztabelle Industrielle Tätigkeiten nach Anhang 1 der IVU-Richtlinie
Kennung Bedeutung
5.3
Anlagen zur Beseitigung ungefährlicher Abfälle im Sinne des Anhangs II A der Richtlinie 75/442/EWG
(Rubriken D8, D9) mit einer Kapazität von über 50 t pro Tag
5.4
Deponien einer Aufnahmekapazität von über 10 t pro Tag oder einer Gesamtkapazität von über
25.000 t, mit Ausnahme der Deponien für Inertabfälle
6. Sonstige Industriezweige
6.1.a
Industrieanlagen zur Herstellung von Zellstoff aus Holz oder anderen Faserstoffen
6.1.b
Industrieanlagen zur Herstellung von Papier und Pappe, deren Produktionskapazität 20 t pro Tag
übersteigt
6.2
Anlagen zur Vorbehandlung (Waschen, Bleichen, Mercerisieren) oder zum Färben von Fasern oder
Textilien, deren Verarbeitungskapazität 10 t pro Tag übersteigt
6.3
Anlagen zum Gerben von Häuten oder Fellen mit einer Verarbeitungskapazität von mehr als 12 t
Fertigerzeugnissen pro Tag
6.4.a
Anlagen zum Schlachten mit einer Schlachtkapazität (Tierkörper) von mehr als 50 t pro Tag
6.4.b
Behandlungs- und Verarbeitungsanlagen zur Herstellung von Nahrungsmittelerzeugnissen aus
- tierischen Rohstoffen (mit Ausnahme von Milch) mit einer Produktionskapazität von mehr als 75 t
Fertigerzeugnissen pro Tag,
- pflanzlichen Rohstoffen mit einer Produktionskapazität von mehr als 300 t Fertigerzeugnissen pro
Tag (Vierteljahresdurchschnittswert)
6.4.c
Anlagen zur Behandlung und Verarbeitung von Milch, wenn die eingehende Milchmenge 200 t pro Tag
übersteigt (Jahresdurchschnittswert)
6.5
Anlagen zur Beseitigung oder Verwertung von Tierkörpern und tierischen Abfällen mit einer Verarbei-
tungskapazität von mehr als 10 t pro Tag
6.6.a
Anlagen zur Intensivhaltung oder -aufzucht von Geflügel mit mehr als 40.000 Plätzen für Geflügel
6.6.b
Anlagen zur Intensivhaltung oder -aufzucht von Schweinen mit mehr als 2.000 Plätzen für Mast-
schweine (Schweine über 30 kg)
6.6.c
Anlagen zur Intensivhaltung oder -aufzucht von Schweinen mit mehr als 750 Plätzen für Säue
6.7
Anlagen zur Behandlung von Oberflächen von Stoffen, Gegenständen oder Erzeugnissen unter Ver-
wendung von organischen Lösungsmitteln, insbesondere zum Appretieren, Bedrucken, Beschichten,
Entfetten, Imprägnieren, Kleben, Lackieren, Reinigen oder Tränken, mit einer Verbrauchskapazität
von mehr als 150 kg Lösungsmitteln pro Stunde oder von mehr als 200 t pro Jahr
6.8
Anlagen zur Herstellung von Kohlenstoff (Hartbrandkohle) oder Elektrographit durch Brennen oder
Graphitieren
Referenztabelle Industrielle Tätigkeiten nach Anhang 1 der PRTR-Verordnung
Kennung Bedeutung
1.a
Mineralöl- und Gasraffinerien
1.b
Kohlevergasungs- und -verflüssigungsanlagen
1.c
Verbrennungsanlagen > 50 MW
1.d
Kokereien
1.e
Mahlen von Kohle > 1 t/h
1.f
Herstellung von Kohleprodukten und festen, rauchfreien Brennstoffen
2.a
Röst- oder Sinteranlagen f. Metallerz einschl. sulfid. Erze
2.b
Herstellung von Roheisen oder Stahl einschl. Stranggießen > 2,5 t/h
2.c
Eisen Warmwalzen>20 t/h, Schmieden>50 kJ u.>20 MW Wl, Aufbringen v. schmelzfl. metall.
Schutzschichten>2t/h
2.c.i
Warmwalzen von Eisenmetallen >20 t/h
2.c.ii
Schmieden mit Hämmern von Eisenmetallen >50 kJ und > 20 MW Wl
2.c.iii
Aufbringen v. schmelzfl. metall. Schutzschichten bei Eisenmetallen > 2t/h
2.d
Eisenmetallgießereien >20 t/d
2.e
Gewinnung v. NE-Rohmetallen aus Erzen, Schmelzen v. NE-Metallen > 20 t/d od. > 4 t/d Pb und Cd
2.e.i
Gewinnung von Nichteisenrohmetallen aus Erzen
2.e.ii
Schmelzen von Nichteisenmetallen einschließlich Legierungen > 20 t/d oder > 4 t/d Pb und Cd
2.f
Oberflächenbehandlung durch elektrolytische oder chemischen Verfahren >30 m³

Anleitung zur Erstellung von Emissionserklärungen
V. Verzeichnis der zu verwendenden Kennungen
Seite - V. 13 -
Stand 20.02.2009
Referenztabelle Industrielle Tätigkeiten nach Anhang 1 der PRTR-Verordnung
Kennung Bedeutung
3.a
Untertage-Bergbau und damit verbundene Tätigkeiten
3.b
Tagebau und Steinbruch > 25 ha Oberfläche
3.c
Herst.v.Zementkl. >500 t/d in Drehrohröfen od.>50 t/d in and. Öfen od. Herst.v.Kalk >50 t/d
3.c.i
Zementklinkernherstellung in Drehrohröfen > 500 t/d
3.c.ii
Kalkherstellung in Drehrohröfen > 50 t/d
3.c.iii
Herstellung von Zementklinkern oder von Kalk > 50 t/d
3.d
Gewinnung v. Asbest oder Herstellung v. Erzeugnissen aus Asbest
3.e
Herstellung von Glas und Glasfasern >20 t/d
3.f
Schmelzen mineralischer Stoffe und Herstellung v. Mineralfasern > 20 t/d
3.g
Herstellung keramischer Erzeugnisse >75 t/d oder Ofenkapazität >4 m³ und Besatzdichte >300 kg/m³
4.a
Chemieanlagen zur industriellen Herstellung von organischen Grundchemikalien
4.a.i
Herstellung einfacher KW
4.a.ii
Herstellung sauerstoffhaltiger KW
4.a.iii
Herstellung schwefelhaltiger KW
4.a.iv
Herstellung stickstoffhaltiger KW
4.a.ix
Herstellung von synthetischen Kautschuken
4.a.v
Herstellung phosphorhaltiger KW
4.a.vi
Herstellung halogenhaltiger KW
4.a.vii
Herstellung von metallorganischen Verbindungen
4.a.viii
Herstellung von Basiskunststoffen
4.a.x
Herstellung von Farbstoffen und Pigmenten
4.a.xi
Herstellung von Tensiden
4.b
Chemieanlagen zur industriellen Herstellung von anorganischen Grundchemikalien
4.b.i
Herstellung von Gasen
4.b.ii
Herstellung von Säuren
4.b.iii
Herstellung von Basen
4.b.iv
Herstellung von Salzen
4.b.v
Herstellung von Nichtmetallen und Metalloxiden
4.c
Herstellung von Düngemitteln
4.d
Herstellung von Pflanzenschutzmittel und Bioziden
4.e
Herstellung von Grundarzneimitteln
4.f
Herstellung von Explosivstoffen und Feuerwerksmaterial
5.a
Beseitigung oder Verwertung v. gefährlichen Abfällen > 10 t/d
5.b
Verbrennung nicht gefährlicher Abfälle > 3 t/h
5.c
Beseitigung nicht gefährlicher Abfälle > 50 t/d
5.d
Deponien > 10 t/d Aufnahmekapazität oder > 25.000 t Gesamtkapazität
5.e
Beseitigung oder Verwertung von Tierkörpern > 10 t/d
5.f
Kommunale Abwasserbehandlungsanlagen > 100 000 Einwohnergleichwerten
5.g
Eigenständig betriebene Industrieabwasserbehandlungsanlagen > 10 000 m³/d
6.a
Herstellung von Zellstoff aus Holz oder anderen Faserstoffen
6.b
Herstellung von Papier und Pappe und sonstigen primären Holzprodukten > 20 t/d
6.c
Industrieanlagen für den Schutz von Holz und Holzprodukten mit Chemikalien > 50 m³/d
7.a
Anlagen zur Intensivhaltung oder -aufzucht von Geflügel oder Schweinen
7.a.i
Intensivhaltung oder -aufzucht von > 40.000 Geflügel
7.a.ii
Intensivhaltung oder -aufzucht von > 2.000 Mastschweinen
7.a.iii
Intensivhaltung oder -aufzucht von > 750 Sauen
7.b
Intensivaquakultur > 1 000 t/a Fisch oder Muscheln
8.a
Schlachthöfe > 50 t/d
8.b
Herstell.v. Nahrungsmitteln/Getränkeprod.aus tierischen Rohst.>75 t/d od.aus pflanzl.Rohst.>300 t/d
8.b.i
Herstellung v. Nahrungsmitteln/Getränkeprodukten aus tierischen Rohstoffen > 75 t/d
8.b.ii
Herstellung v. Nahrungsmitteln/Getränkeprodukten aus pflanzlichen Rohstoffen > 300 t/d
8.c
Behandlung und Verarbeitung von Milch > 200 t/d
9.a
Vorbehandlung oder Färben von Fasern oder Textilien > 10 t/d
9.b
Gerben von Häuten und Fellen > 12 t/d
9.c
Oberflächenbehandlung mit organischen Lösungsmitteln >150 kg/h oder >200 t/a
9.d
Herstellung von Kohlenstoff und Graphit
9.e
Bau und Lackieren von Schiffen oder Entfernen von Lackierungen von Schiffen > 100 m Länge
999
Keine PRTR-Tätigkeit

Anleitung zur Erstellung von Emissionserklärungen
V. Verzeichnis der zu verwendenden Kennungen
Seite - V. 14 -
Stand 20.02.2009
Referenztabelle Abgasreinigungsart
Kennung Bedeutung
PM 10
Faktor (%)
PM 2,5
Faktor (%)
001
Massenkraftabscheider 10 5
012
Absetzkammer (z.B. Staubsack)
5
1
021
Stosskammer 10 5
022
Prallkammer 10 5
023
Umlenkkammer 10 5
024
Gegenstromabscheider 10 5
030
Fliehkraftabscheider - -
031
Tangentialzyklon 65 35
032
Axial-Zyklon 65 35
033
Multizyklone 70 45
034
Drehströmungsentstauber 70 55
100
Flüssigkeitsabscheider (Tropfenabscheider)
-
-
110
Trägheitskraft-Tropfenabscheider - -
111
Faserschicht-Nebelabscheider - -
112
Lamellen-Tropfenabscheider - -
113
Prallflächen-Tropfenabscheider - -
120
Fliehkraft-Tropfenabscheider - -
121
Zyklon, Nassabscheider
-
-
200
Filternde Abscheider
85
60
210
Gewebe-Feststofffilter 85 60
211
Tuchfilter mit mechanischer Abreinigung
85
60
212
Tuchfilter mit Rückspülabreinigung
85
60
213
Tuchfilter mit Druckstoßabreinigung
85
60
220
Schlauchfilter mit mechanischer Abreinigung
85
60
221
Schlauchfilter mit Rückspülabreinigung
85
60
222
Schlauchfilter mit Druckstoßabreinigung
85 60
230
Taschenfilter mit mechanischer Abreinigung
85
60
231
Taschenfilter mit Rückspülabreinigung
85
60
232
Taschenfilter mit Druckstoßabreinigung
85 60
240
Schwebstofffilter mit mechanischer Abreinigung
100
99
241
Schwebstofffilter mit Druckstoßabreinigung
100
99
242
Rollbandfilter 100 95
243
Patronenfilter (z.B. Papierpatronen) 100 95
244
Patronenfilter mit Druckstoßabreinigung
100 95
245
Gewebefilter mit Additivzusatz (z.B. Kalkstein, Hochofenkoks)
85
60
250
Mattenfilter
85 60
260
Keramik-Feststofffilter 85 60
261
Keramik-Kerzenfilter 85 60
270
Schüttschichtfilter 85 55
271
Kiesbett-Filter 85 55
280
Sinter-Lamellenfilter 100 99
300
Nassarbeitende Abscheider (Absorber)
75
40
310
Rieselwäscher 90 60
311
Rieselwäscher ohne Einbauten, Sprühdüsen-Waschturm
90
60
312
Rieselwäscher mit festen Einbauten, Bodenkolonne
90
60
313
Rieselwäscher mit Füllkörpern, Füllkörperkolonne
90
60
314
Besprühen mit Wasser
40
5
315
Wassergeflutete Spritzwände
40
5

Anleitung zur Erstellung von Emissionserklärungen
V. Verzeichnis der zu verwendenden Kennungen
Seite - V. 15 -
Stand 20.02.2009
Referenztabelle Abgasreinigungsart
Kennung Bedeutung
PM 10
Faktor (%)
PM 2,5
Faktor (%)
320
Flüssigkeitsbad mit Wirbelzone
90
50
321
Wirbelwäscher mit festen Einbauten
90
50
322
Wirbelwäscher mit beweglichen Einbauten
90
50
330
Rotationszerstäubungswäscher 95 45
331
Desintegrator (z.B. Theisenwäscher)
95
75
332
Ringspaltwäscher 95 75
334
Einspritzventilator - -
335
Gleichstromwäscher 90 60
336
Gegenstromwäscher 90 60
340
Wirbelbettwäscher 90 60
351
Venturiwäscher ( z.B. Rohrspalt-, Ringspaltwäscher )
95
75
352
Strahlwäscher 95 75
353
Drucksprungwäscher 95 75
354
Ionisationswäscher (Elektrowäscher)
85
60
360
REA (naß)
-
-
361
Sprühabsorber 90 50
400
Nebel- und Tropfenabscheider
85
55
410
Kondensationsabscheider 85 55
420
Sublimationsabscheider 85 55
430
Tropfenabscheider - -
431
Metallfilter (z.B. Metallflechtfilter, ölbenetzt)
85
55
432
Emulsionsnebelabscheider 85 55
450
Gaspendelung - -
461
Gasrückführungssystem ohne Unterdruckunterstützung
-
-
462
Gasrückführungssystem mit Unterdruckunterstützung
-
-
500
Adsorber
90 70
510
Festbett-Adsorber 90 80
511
Aktivkoks(Kohle)-Festbett-Adsorber 90 80
519
Nass-Adsorber 90 80
520
Fliessbett-Adsorber 90 80
530
Chemisorptionsanlage mit Festbett
90
80
540
Chemisorptionsanlage mit bewegtem Chemisorbens
90
80
541
Flugstromreaktor 90 80
542
Venturireaktor 90 80
550
Chemisorptionsverfahren primär und sekundär
90
80
560
REA (trocken/halbtrocken)-Filter
80
60
561
Integrierte Rauchgasentschwefelung-Filter
80 65
600
Elektrofilter (EGR)
85
55
610
Horizontal-Elektrofilter 85 55
611
Horizontal-Elektrofilter (trocken)
85
55
612
Horizontal-Elektrofilter (nass)
85
55
620
Vertikal-Elektrofilter 85 55
621
Vertikal-Elektrofilter (trocken)
85
55
622
Vertikal-Elektrofilter (nass)
85
55
623
Kondensations-Naß-Elektrofilter
85 55
700
Oxidationsverfahren und Reduktionsverfahren
95
85
710
Thermische Verbrennung (z.B. Fackel, Rauchgasrückführung)
95
85

Anleitung zur Erstellung von Emissionserklärungen
V. Verzeichnis der zu verwendenden Kennungen
Seite - V. 16 -
Stand 20.02.2009
Referenztabelle Abgasreinigungsart
Kennung Bedeutung
PM 10
Faktor (%)
PM 2,5
Faktor (%)
720
Thermische Nachverbrennung (TNV)
95
85
721
Tauchbrenner - -
722
Oxidation
-
-
730
Katalytische Gasreinigung
-
-
731
Katalytische Nachverbrennung (KNV)
-
-
732
Katalytische Oxidation (z.B. Leanox-Verfahren)
-
-
740
Regenerative Nachverbrennung (RNV)
95
85
750
Biologische Verfahren
-
-
751
Biofilter (Flächenfilter)
-
-
752
Biofilter (Etagenfilter)
-
-
760
Biowäscher
-
-
770
SCR - (z.B. DENOX)
-
-
780
Selektive nichtkatalytische Reduktion (SNCR)
-
-
800
Kombination von 2 Abgasreinigungsverfahren
75
55
801
Mechanische Trockenabscheidung/Mechan. Flüss. - Abscheidung
50
25
802
Mechanische Trockenabscheidung/Filt. - Abgasreinigung
75
40
803
Mechanische Trockenabscheidung/Flüss. - Abgasreinigung
50
25
805
Mechanische Trockenabscheidung/ Adsorber, Chemisorptionsanlage
80
60
810
Mechanische Flüss.- Abscheidung/Mechan. Trockenabscheidung
50
25
812
Mechanische Flüss.- Abscheidung/Filt.- Abgasreinigung
60
40
813
Mechanische Flüss.- Abscheidung/Flüss.- Abgasreinigung
-
-
814
Mechanische Flüss.- Abscheidung/Kondensations-Abscheidung
-
-
820
Filt.-Abgasreinigung/Mechanische Trockenabscheidung
85
60
821
Filt.-Abgasreinigung/Mechanische Flüss.- Abscheidung
85
60
823
Filt.-Abgasreinigung/Flüss.- Abgasreinigung
85
60
824
Filt.-Abgasreinigung/Kondensations - Abscheidung
85
60
825
Filt.-Abgasreinigung/Adsorber 85 60
827
Filt.-Abgasreinigung/Oxidations-, Reduktionsverfahren
85
60
831
Flüss.-Abgasreinigung/Mechanische Flüss.-Abscheidung
85
60
832
Flüss.-Abgasreinigung/Filternde Abgasreinigung
85
60
834
Flüss.-Abgasreinigung/Kondensationsabscheidung
85 60
835
Flüss.-Abgasreinigung/Adsorber 95 60
836
Flüss.-Abgasreinigung/Elektrische Abscheidung
85
55
837
Flüss.-Abgasreinigung/Oxidations-, Reduktionsverfahren
75
50
840
Kondensations-Abscheidung/Mechanische Trockenabscheidung
85
50
841
Kondensations-Abscheidung/Mechanische Flüss.-Abscheidung
85
60
842
Kondensations-Abscheidung/Filternde Abgasreinigung
85
65
843
Kondensations-Abscheidung/Flüss.-Abgasreinigung
85 60
845
Kondensations-Abscheidung/Adsorber
85 70
850
Adsorber/Mechanische Trockenabscheidung
95
65
852
Adsorber/Filternde Abgasreinigung
95
65
853
Adsorber/Flüssigkeitsabgasreinigung 95 60
854
Adsorber/Kondensationsabscheidung 95 70
856
Adsorber/Elektrische Abgasreinigung
85
55
857
Adsorber/Oxidations-, Reduktionsverfahren
-
-
860
Elektrische Abscheidung/Mechanische Trockenabscheidung
90
55
862
Elektrische Abscheidung/Filt.- Abgasreinigung
90
65
863
Elektrische Abscheidung/Flüss.- Abgasreinigung
90
60
864
Elektrische Abscheidung/Kondensationsverfahren
90 70
865
Elektrische Abscheidung/Adsorber
85
55

Anleitung zur Erstellung von Emissionserklärungen
V. Verzeichnis der zu verwendenden Kennungen
Seite - V. 17 -
Stand 20.02.2009
Referenztabelle Abgasreinigungsart
Kennung Bedeutung
PM 10
Faktor (%)
PM 2,5
Faktor (%)
870
Oxidations-/Reduktionsverfahren/Mechanische Trockenabscheidung
50
25
873
Oxidations-/Reduktionsverfahren/Flüssige Abgasreinigung
50
30
900
Spezielle Kombinationen von Abgasreinigungsverfahren
80
65
910
Spezielle Kombinationen zur Entstaubung
75
50
911
Multizyklon - Gewebefilter
90
65
912
Multizyklon - Einspritzventilator
70
45
913
Multizyklon - Venturiwäscher
95
80
914
Multizyklon - EGR
90
60
930
Spezielle Kombinationen zur Entstaubung und Gasabsorption
90
63
932
EGR - Füllkörperkolonne
90
60
934
EGR - Füllkörperkolonne - EGR
90
65
950
Spezielle Kombinationen zur Gasabsorption
85
60
951
Füllkörperkolonne - Strahlwäscher - Drucksprungwäscher
95
75
952
Füllkörperkolonne - Faserschicht - Nebelabscheider
85
60
953
Füllkörper - Bodenkolonne
85
60
954
Strahlwäscher - Sprühdüsen-Waschturm
90
70
960
Spezielle Kombinationen zur Entstaubung und Entschwefelung
85
60
961
EGR - REA
85 55
962
Gewebefilter - REA
85
60
970
Spezielle Kombinationen zur Entstaubung und Entstickung
85
58
971
EGR - SCR
85 55
972
Gewebefilter - SCR
85
60
973
Kühler - Gewebefilter - Additiv
85
60
980
Spez. Kombinat. zur Entstaubung, Entschwefelung u. Entstickung
85
55
981
EGR - REA - SCR
85
55
990
Sonstige spezielle Kombinationen
90
75
991
Thermische Verbrennung - EGR
95
85
993
Thermische Verbrennung - Venturiwäscher
95
80
994
Katalytische Verbrennung - EGR
80
55

Anleitung zur Erstellung von Emissionserklärungen
V. Verzeichnis der zu verwendenden Kennungen
Seite - V. 18 -
Stand 20.02.2009
Referenztabelle Kenngrößen Brennstoffe
Stoff-Nr.
Stoffbezeichnung
Phase
Heizwert
(kJ/kg)
Dichte
Schwefel-
gehalt (%)
Kohlen-
stoffgehalt
(%)
00090220
Heizöl EL/Dieselkraftstoff
flüssig
42.700
0,860
0,150
86,5
00090221
Heizöl EL
flüssig
42.700
0,860
0,150
86,5
00090210
Heizöl S
flüssig
41.000
0,910
0,970
87,0
00090222
Dieselkraftstoff
flüssig
42.700
0,860
0,150
86,5
00090160
Petroleum
flüssig
43.000
0,800
00091760
Crackbenzin aus Gasöl
flüssig
42.700
0,750
00090290
Erdgas
gasförmig
38.180
0,830
0,001
75,0
00090291
Erdgas/Altmark
gasförmig
15.000
0,830
0,001
75,0
00010030
Butan
gasförmig
125.853
2,730
0,001
82,8
00010020
Propan
gasförmig
92.661
2,010
0,001
81,8
00010000
Methan
gasförmig
38.180
0,830
0,008
75,0
00097020
Deponiegas
gasförmig
16.505
1,240
0,010
00097010
Klärgas
gasförmig
16.000
1,180
0,003
00097040
Biogas
gasförmig
27.900
1,200
0,003
00092970
Gichtgas
gasförmig
4.554
1,380
0,100
00097030
Grubengas
gasförmig
13.280
0,830
0,001
00090430
Koksofengas
gasförmig
31.635
1,850
0,001
00090840
Raffineriegas
gasförmig
38.595
0,830
0,001
00093630
Flüssiggas
gasförmig
38.263
0,830
0,001
00080050
Steinkohle
fest
31.000
1,000
1,200
00080020
Steinkohlenkoks
fest
31.000
1,000
1,200
00080620
Kokskohle
fest
3.1000
1,000
1,200
00080330
Petrolkoks
fest
3.1000
1,000
6,900
00080030
Rohbraunkohle
fest
8.635
1,000
00080031
Rohbraunkohle Rheinland
fest
8.700
1,000
27,0
00080034
Rohbraunkohle Helmstedt
fest
8.700
1,000
30,0
00080032
Rohbraunkohle Lausitz
fest
8.700
1,000
27,0
00080033
Rohbraunkohle Mitteldeutschland
fest
8.700
1,000
30,0
00090330
Braunkohlenbrikett
fest
19.800
1,000
00090332
Braunkohlenbrikett Rheinland
fest
19.800
1,000
53,2
00090331
Braunkohlenbrikett Lausitz
fest
19.200
1,000
50,7
00080036
Braunkohlenkoks
fest
21.200
1,000
00081430
Braunkohlenstaub
fest
22.100
1,000
00081433
Braunkohlenstaub Rheinland
fest
22.100
1,000
58,2
00081431
Braunkohlenstaub Lausitz
fest
21.500
1,000
56,6
00081432
Braunkohlenstaub Mitteldeutschland
fest
21.500
1,000
55,5
00080035
Hartbraunkohle
fest
14.900
1,000
00080080
Holz
fest
15.000
1,000
0,008
40,0
00093790
Autoreifen
fest
25.500
1,000

Anleitung zur Erstellung von Emissionserklärungen
V. Verzeichnis der zu verwendenden Kennungen
Seite - V. 19 -
Stand 20.02.2009
Referenztabelle Kenngrößen Tiere
Stoff-Nr.
Stoffbezeichnung
Masse (kg/Tier)
00097051
Hennen
1,700
00097052
Junghennen
0,700
00097053
Mastgeflügel
0,975
00097054
Truthähne/Puten
5,800
00097063
Enten
1,550
00097064
Legehennen (Elterntiere)
3,000
00097055
Mastschweine
70,000
00097056
Sauen
200,000
00097067
Eber
200,000
00097066
Zuchtsauen
150,000
00097065
Jungsauen
60,000
00097058
Ferkel
15,000
00097057
Rinder
367,000
00097061
Emus
35,000
00097062
Strausse
130,000