image
 
Impressum
Inhalt

image
 
Inhalt

 
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | A IV 12 - 4j/17
Statistischer Bericht A IV 12 - 4j/17
Bevölkerung nach ausgewählten Fragen zur Gesundheit im Freistaat Sachsen
2017
Titel
Impressum
Inhalt
Vorbemerkungen (Verweis auf Qualitätsbericht)
Tabellen
1.
Bevölkerung nach Altersgruppen, Größe und Geschlecht (in 1 000)
2.
Bevölkerung nach Altersgruppen, Gewicht und Geschlecht (in 1 000)
3.
Bevölkerung nach Body Mass Index, Altersgruppen und Geschlecht (in 1 000)
4.
Bevölkerung nach Body Mass Index, Altersgruppen und Geschlecht (in Prozent)
5.
Bevölkerung nach Altersgruppen, Geschlecht und Gesundheitszustand
6.
Kranke Bevölkerung nach Altersgruppen, Geschlecht, Beteiligung am Erwerbsleben
und ärztlicher bzw. Krankenhausbehandlung
7.
Kranke Bevölkerung nach Altersgruppen, Geschlecht, Beteiligung am Erwerbsleben
und Dauer der Krankheit bzw. Unfallverletzung
8.
Unfallverletzte nach Art des Unfalls und Geschlecht
9.
Bevölkerung nach Altersgruppen, Rauchgewohnheiten, Krankheit und Geschlecht (in Prozent)
10.
Durchschnittliches Alter der Raucher bei Rauchbeginn nach Altersgruppen und Geschlecht
11.
Bevölkerung nach Altersgruppen, Rauchgewohnheiten und Geschlecht (in 1 000)
12.
Bevölkerung nach Altersgruppen, Rauchgewohnheiten und Geschlecht (in Prozent)
13.
Bevölkerung nach monatlichem Nettoeinkommen, Rauchgewohnheiten und Geschlecht (in 1 000)
14.
Bevölkerung nach monatlichem Nettoeinkommen, Rauchgewohnheiten und Geschlecht (in Prozent)
15.
Bevölkerung nach überwiegendem Lebensunterhalt, Rauchgewohnheiten und Geschlecht (in 1 000)
16.
Bevölkerung nach überwiegendem Lebensunterhalt, Rauchgewohnheiten und Geschlecht (in Prozent)
17.
Bevölkerung nach Beteiligung am Erwerbsleben, Stellung im Beruf, Rauchgewohnheiten
und Geschlecht (in 1 000)
18.
Bevölkerung nach Beteiligung am Erwerbsleben, Stellung im Beruf, Rauchgewohnheiten
und Geschlecht (in Prozent)
19.
Regelmäßige Zigarettenraucher nach Altersgruppen, Anzahl der täglich gerauchten Zigaretten
und Geschlecht (in 1 000)
20.
Regelmäßige Zigarettenraucher nach Altersgruppen, Anzahl der täglich gerauchten Zigaretten
und Geschlecht (in Prozent)
21.
Regelmäßige Zigarettenraucher nach Beteiligung am Erwerbsleben, Stellung im Beruf,
Anzahl der täglich gerauchten Zigaretten und Geschlecht (in 1 000)
22.
Regelmäßige Zigarettenraucher nach Beteiligung am Erwerbsleben, Stellung im Beruf,
Anzahl der täglich gerauchten Zigaretten und Geschlecht (in Prozent)
23.
Nichtraucher und Raucher nach Art des höchsten allgemeinbildenden Schul- sowie
berufsbildenden oder Hochschulabschlusses sowie Geschlecht
Abbildungen
1
Bevölkerung 2017 nach Altersgruppen und BMI-Bereichen
2
Kranke Bevölkerung 2017 nach Altersgruppen und Dauer der Krankheit
3
Bevölkerung 2017 nach Rauchgewohnheiten und Anzahl der täglich gerauchten Zigaretten (in Prozent)
4
Bevölkerung 2017 nach Rauchgewohnheiten, Altersgruppen und Geschlecht
3

image
 
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | A IV 12 - 4j/17
Inhalt
Vorbemerkungen
Die in den Vorbemerkungen enthaltenen Erläuterungen zur fachstatistischen Erhebung
incl. Definitionen sind in den bundeseinheitlichen Qualitätsberichten hinterlegt.
Über
folgenden
Link gelangen Sie zum Qualitätsbericht:
Mikrozensus
URL:
https://www.destatis.de/DE/Methoden/Qualitaet/Qualitaetsberichte/Bevoelkerung/mikrozensus-2017.pdf?__blob=publicationFile&v
Stand: 07.12.2018
Zusätzliche Erläuterungen
Hinweis: Öffnen der Datei durch Doppelklick auf das Symbol. Falls Ihr Betriebssystem das Öffnen der nachfolgend
eingebetteten PDF-Datei nicht unterstützt, ist dieser Inhalt in der zur Langzeitarchivierung erstellten PDF-Datei des gesamten
Statistischen Berichts enthalten. Diese ist in der gemeinsamen Publikationsdatenbank (Statistische Bibliothek) des Bundes und
der Länder abgelegt.
Adobe Acrobat
Document
4

© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen I A IV 12 - 4j/17
Vorbemerkungen
Im vorliegenden Bericht werden Ergebnisse des
Mikro-zensus-Zusatzprogrammes 2017 zur Gesund-
heit der sächsischen Bevölkerung dargestellt.
Der Mikrozensus ist eine laufende Repräsentativsta-
tistik über die Bevölkerung und den Arbeitsmarkt, die
in der Bundesrepublik Deutschland bereits seit 1957
durchge-führt wird. Zwischen den Volkszählungen ist
der Mikro-zensus die einzige amtliche Statistik, die
im Zusammen-hang und in tiefer fachlicher Gliede-
rung Angaben über die Bevölkerung, ihre Struktur,
ihre wirtschaftliche und soziale Lage sowie ihre Er-
werbsbeteiligung bereitstellt. Darüber hinaus ermög-
licht der Mikrozensus aufgrund seiner Anlage als
Haushaltsbefragung die Gewinnung statistischer
Daten über die wirtschaftliche und soziale Situation
von Haushalten und Lebensformen. In Sachsen und
den anderen neuen Bundesländern wird der Mikro-
zensus seit 1991 durchgeführt.
Rechtsgrundlage
für die Erhebung ist das Gesetz
zur Durchführung einer Repräsentativstatistik über
die Bevölkerung und die Arbeitsmarktbeteiligung
sowie die Wohnsituation der Haushalte (Mikrozen-
susgesetz - MZG) vom 7. Dezember 2016 (BGBl. I
S. 2826) in Verbindung mit der Verordnung (EG) Nr.
577/98 des Rates vom 9. März 1998 zur Durchfüh-
rung einer Stichprobenerhebung über Arbeitskräfte
in der Gemeinschaft (ABl. EG Nr. L 77 S. 3), zuletzt
geändert durch Artikel 1 der Verordnung (EU) Nr.
545/2014 (ABl. L 163 vom 29.5.2014, S. 10) und in
Verbindung mit dem Gesetz über die Statistik für
Bundeszwecke (Bundesstatistikgesetz – BStatG) in
der Fassung der Bekanntmachung vom 20. Oktober
2016 (BGBl. I S. 2394), zuletzt geändert durch Arti-
kel 10 Absatz 5 des Gesetzes vom 30. Oktober 2017
(BGBl. I S. 3618).
Methodische Erläuterungen
Bis 2004 wurde der Mikrozensus in Deutschland
einmal jährlich mit einer einheitlichen Berichtswoche
für alle befragten Haushalte durchgeführt. Ab 2005
erfolgte der bereits langfristig von der EU geforderte
Umstieg auf eine unterjährige Erhebung mit gleiten-
der Berichtswoche. Das heißt, die Befragung der
Haushalte ist gleichmäßig über das gesamte Kalen-
derjahr verteilt. Die Antworten beziehen sich auf die
jeweilige Berichtswoche, die der Woche (Montag bis
Sonntag) vor der Befragung entspricht bzw. auf den
Mittwoch dieser Woche als Stichtag.
Bei den Fragen zum Gesundheitszustand werden
entsprechend all jene Krankheiten und Unfallverlet-
zungen erfasst, unter denen die Befragten am Erhe-
bungstag und in den davor liegenden vier Wochen
gelitten haben.
Mit der Umstellung auf das unterjährige Erhebungskonzept
wird statt einer Momentaufnahme (Berichtswochenkon-
zept) ein Gesamtbild eines Jahres als Jahresdurch-
schnittswert dargestellt. Mit dem Übergang zum neuen
Mikrozensusgesetz ab 2005 wurde auch der Vierjahres-
Turnus der Zusatzerhebung zu Gesundheit und Rauchver-
halten umgestellt. Auf die Erhebung 2003 folgte bereits
2005 erneut die Befragung zu diesen Merkmalen. Die
nächsten Zusatzerhebungen erfolgten wieder im Vierjah-
res-Turnus 2009, 2013 und 2017.
Beim Mikrozensus handelt es sich um eine
Flächenstich-
probe
, die ein Prozent aller Haushalte erfasst. Die Aus-
wahl der Haushalte erfolgt mittels eines mathematisch-
statistischen Zufallsverfahrens (geschichtete Klumpen-
auswahl). Jährlich wird ein Viertel der zu befragenden
Haushalte ausgetauscht, um deren Belastungen auf ma-
ximal vier Jahre zu beschränken und dennoch Aussagen
im Zeitvergleich zu ermöglichen. In Sachsen gelangen so
jährlich rund 20 000 Haushalte in die Auswahl. Diese wer-
den durch vom Statistischen Landesamt des Freistaates
Sachsen geschulte Erhebungsbeauftragte befragt oder
erteilen anhand eines Erhebungsbogens schriftlich Aus-
kunft.
Das
Frageprogramm
des Mikrozensus besteht aus einem
festen Grundprogramm mit jährlich wiederkehrenden Tat-
beständen und aus Zusatzprogrammen in vierjährigem
Rhythmus. Das Grundprogramm des Mikrozensus, wel-
ches jährlich erhoben wird und überwiegend mit Aus-
kunftspflicht belegt ist, umfasst u. a. Merkmale zur Person
(Alter, Geschlecht, Staatsangehörigkeit usw.), den Fami-
lien- und Haushaltszusammenhang sowie darüber hinaus
die Merkmale Haupt- und Nebenwohnung, Erwerbstätig-
keit, Arbeitssuche, Arbeitslosigkeit, Nichterwerbstätigkeit,
allgemeine und berufliche Ausbildung, Besuch von Schule,
Hochschule, Quellen des Lebensunterhaltes sowie Anga-
ben zur Rentenversicherung und Höhe des Nettoeinkom-
mens. Auch werden Angaben zu einer früheren Erwerbstä-
tigkeit sowie zur beruflichen und allgemeinen Aus- und
Fortbildung erhoben. Im Zusatzprogramm werden im Ab-
stand von vier Jahren Fragen zu wechselnden Themenbe-
reichen gestellt. Die Angaben zur Wohnsituation sowie zur
Krankenversicherung werden mit Auskunftspflicht erhoben,
Angaben zu Pendlereigenschaften/-merkmalen sowie zur
Gesundheit und Behinderteneigenschaft auf freiwilliger
Basis. 2017 wurden Fragen zur Gesundheit und Behinder-
teneigenschaft gestellt.
Mit dem Ziel, die bei Stichproben unvermeidlichen zufalls-
bedingten sowie nicht zufällige systematische Fehler aus-
zugleichen, wird nach Vorliegen der Befragungsergebnisse
ein zweistufiges Verfahren angewandt, und zwar erfolgt
zunächst ein Ausgleich der bekannten Befragungsausfälle
(Kompensation) und schließlich eine schichtweise Anpas-
sung der Stichprobenwerte an die Eckzahlen der laufen-
den Bevölkerungsfortschreibung (Hochrechnung). Der
stichprobenbedingte Zufallsfehler ist u. a. vom Auswahl-
satz und von der Streuung der Merkmale in der Grundge-
5

© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen I A IV 12 - 4j/17
samtheit abhängig. In der Ein-Prozent-Stichprobe
des Mikrozensus geht dieser sogenannte Standard-
fehler bei weniger als 50 erfassten Fällen über 15
Prozent hinaus, nach der Hochrechnung entspricht
das Werten unter 5 000. Aufgrund der eingeschränk-
ten Aussagefähigkeiten werden solche Ergebnisse
mit dem Zeichen " / " blockiert. Zu beachten ist eben-
falls, dass durch Rundungsdifferenzen die Summen
der Einzelwerte vom ausgewiesenen "Insgesamt"
abweichen können.
Die Ergebnisse im vorliegenden Bericht beinhalten
die Bevölkerung mit Hauptwohnung in Sachsen in
Privathaushalten. Personen in Gemeinschaftsunter-
künften werden ab Berichtsjahr 2017 mit einem
verkürzten Fragebogen nur noch zu ausgewählten
Merkmalen des Mikrozensus befragt, die Fragen zur
Gesundheit sind darin nicht enthalten.
Definitionen
Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung
Die Bevölkerung bilden alle Personen, die mit
Hauptwohnung in Sachsen gemeldet sind. Personen
mit weiterer Wohnung im Ausland (z. B. Arbeiter auf
Montage) sind der Bevölkerung ihrer in Sachsen
gelegenen Heimatgemeinde zugerechnet. Nicht
einbezogen sind Angehörige ausländischer diploma-
tischer Vertretungen oder Stationierungsstreitkräfte
und deren Familienangehörige. Hauptwohnung ist
die vorwiegend benutzte Wohnung einer Person.
Körpergröße und -gewicht
Körpergröße und -gewicht wurden in Zentimetern
bzw. Kilogramm durch Selbstauskunft der Befragten
bzw. Proxyinterview ermittelt.
Body Mass Index
Der Body Mass Index (BMI) ist eine Orientierungs-
größe der Körperfülle für erwachsene Personen und
wird zur Beurteilung von Über- bzw. Untergewicht
herangezogen. Er wird errechnet, indem das Kör-
pergewicht in Kilogramm durch die quadrierte Kör-
pergröße in Metern dividiert wird. Im vorliegenden
Bericht werden folgende BMI-Bereiche verwendet:
Untergewicht:
< 18,5 kg/m
2
Normalgewicht:
18,5 bis < 25 kg/m
2
Leichtes Übergewicht:
25 bis < 30 kg/m
2
starkes Übergewicht:
> 30 kg/m
2
.
Krankheit oder Unfallverletzung
Krank oder unfallverletzt sind Personen dann, wenn
sie sich während des Berichtszeitraumes (also den
vergan-genen, abgeschlossenen vier Wochen Mon-
tag bis Sonn-tag) in ihrem Gesundheitszustand so
beeinträchtigt fühl-ten, dass sie ihre übliche Beschäf-
tigung nicht voll aus-üben konnten. Unerheblich ist dabei,
ob eine ärztliche Behandlung in Anspruch genommen
wurde. Ist allerdings eine ärztliche Diagnose gestellt wor-
den und erfolgt bzw. erfolgte eine Behandlung, liegt eine
Krankheit vor. Dauerhafte Leiden (chronische Krankheiten)
und regelmäßige ärztliche Behandlungen sind auch dann
als Krankheiten zu werten, wenn die übliche Beschäftigung
dadurch nicht beeinträchtigt wird.
Dauer der Krankheit/Unfallverletzung
Hier ist die Gesamtdauer der Krankheit/Unfallverletzung
angegeben, einschließlich der Zeit, die außerhalb des
Berichtszeitraumes liegt. Dauert die Krankheit am Befra-
gungstag noch an, so gilt der Zeitraum bis zu diesem
Stichtag.
Unfälle
Unfälle sind plötzliche Ereignisse, die eine Verletzung oder
eine andere gesundheitliche Beeinträchtigung (z. B. Ge-
hirnerschütterung nach einem Sturz) verursachen.
Arbeits- oder Dienstunfall
Als Arbeits- oder Dienstunfall gelten Unfälle, die Erwerbs-
tätigen bei der Ausübung ihrer Erwerbstätigkeit (am Ar-
beitsplatz) zugestoßen sind. Unfälle auf dem Weg von und
zur Arbeit (Wegeunfälle) gehören dagegen zu den Ver-
kehrsunfällen.
Verkehrsunfall
Verkehrsunfälle sind Unfälle im öffentlichen Verkehr und
auf privaten Verkehrswegen. Dazu zählen alle Wegeunfäl-
le, d. h. auch solche von Fußgängern ohne Beteiligung
eines Fahrzeuges. Erfolgt der Verkehrsunfall in der Aus-
übung der Arbeit (z. B. bei Busfahrern), so ist dies ein
Arbeits- oder Dienstunfall.
Häuslicher Unfall
Zu den häuslichen Unfällen zählen die Unfälle im häusli-
chen Bereich (einschließlich Zugang, Hoffläche, Hausgar-
ten, Garage), die sich bei hauswirtschaftlicher oder sonsti-
ger Tätigkeit ereignen. Nicht als häusliche Unfälle gelten
Arbeitsunfälle im häuslichen Bereich (z. B. Elektriker, Brief-
träger, hauswirtschaftliche Bedienstete), dagegen aber
Unfälle von Hausfrauen bei ihrer Tätigkeit.
Freizeitunfall
Hierzu gehören Unfälle, die sich bei als Freizeitbeschäfti-
gung ausgeübtem Sport und Spiel, bei einer Hobbytätigkeit
oder einer sonstigen Freizeitbeschäftigung ereignen. Un-
fälle von Berufssportlern gelten als Arbeits-/Dienstunfall,
Sport- oder Spielunfälle in der Schule oder im häuslichen
Bereich als sonstige Unfälle bzw. häusliche Unfälle.
Sonstiger Unfall
Der sonstige Unfall umfasst alle sonst nicht zuzuordnen-
den Fälle, einschließlich der Unfälle, die sich bei einer
schulischen Veranstaltung außerhalb des Schulgeländes
ereignen. Unfälle, die auf dem Schulweg passieren, sind
6

© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen I A IV 12 - 4j/17
als Wegeunfälle den Verkehrsunfällen zuzurechnen.
Art der Behandlung
Eine ambulante ärztliche Behandlung kann durch
einen niedergelassenen Allgemein- oder Facharzt
oder in der Ambulanz (Poliklinik) eines Krankenhau-
ses vorgenommen werden. Eine stationäre Kran-
kenhausbehandlung liegt vor, sofern der Befragte
mindestens eine Nacht in ein Krankenhaus aufge-
nommen und dort verpflegt, ärztlich behandelt oder
auf sonstige Art medizinisch oder pflegerisch betreut
wurde. Dabei zählen Einrichtungen in denen ledig-
lich eine Überwachung ohne regelmäßige ärztliche
Behandlung stattfindet (z. B. Anstalten zur Unter-
bringung Gebrechlicher oder Erholungsbedürftiger,
Altenheime, Pflegeheime) nicht zu den Krankenhäu-
sern. Bei gleichzeitiger stationärer und ambulanter
Behandlung im Krankenhaus gilt die stationäre Be-
handlung als vorrangig.
Rauchgewohnheiten
Regelmäßiges Rauchen gilt hier als ein tägliches
Rauchen, auch wenn es sich um geringe Tabak-
mengen handelt. Entsprechend ist unter gelegentli-
chem Rauchen der Konsum von Tabakwaren zu
verstehen, der nicht täglich erfolgt.
Bei der Frage „Was rauchen bzw. rauchten Sie
überwiegend“ war, falls mehrere Tabakarten ge-
raucht wurden, die überwiegende Art anzugeben.
Als frühere Raucher sind Personen nachgewiesen,
die heute nicht mehr rauchen.
Erwerbspersonen
Erwerbspersonen sind Personen, die eine unmittel-
bar oder mittelbar auf Erwerb gerichtete Tätigkeit
ausüben oder suchen (als Selbstständige, mithel-
fende Familienangehörige, abhängig Beschäftigte),
unabhängig von der Bedeutung des Ertrages dieser
Tätigkeit für ihren Lebensunterhalt und ohne Rück-
sicht auf die von ihnen tatsächlich geleistete oder
vertragsmäßig zu
leistende Arbeitszeit. Die Er-
werbspersonen setzen sich zusammen aus den
Erwerbstätigen und den Erwerbslosen.
Erwerbstätige
Alle Personen im Alter von 15 und mehr Jahren, die
in der Berichtswoche einer – auch geringfügigen und
nicht zum Lebensunterhalt ausreichenden – Tätigkeit
zum Zwecke des Erwerbs nachgehen, gelten als
Erwerbstätige (Soldaten, Personen im freiwilligen
Wehrdienst und im Freiwilligendienst). Personen, die
zwar in der Berichtswoche nicht gearbeitet haben,
jedoch in einem Arbeitsverhältnis stehen, gelten
ebenfalls als Erwerbstätige, wenn sie nicht länger als
drei Monate von der Arbeit abwesend sind
Selbstständige
Als Selbstständige gelten alle als Eigentümer, Teilhaber,
Pächter, selbstständige Handwerker und Vertreter Arbei-
tenden sowie alle sonstigen freiberuflich Tätigen. Stehen
selbstständig Arbeitende (z. B. Fotografen, Filialleiter) in
einem Arbeitsrechtsverhältnis, gehören sie nicht zu den
Selbstständigen.
Mithelfende Familienangehörige
Personen, die ohne Arbeitsrechtsverhältnis und Lohn- oder
Gehaltsempfang in landwirtschaftlichen oder gewerblichen
Betrieben eines Familienangehörigen mitarbeiten und
keine Sozialversicherungspflichtbeiträge zahlen, werden
zu den mithelfenden Familienangehörigen gezählt
Beamte
Personen in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis
des Bundes, der Länder, der Gemeinden und sonstiger
Körperschaften des öffentlichen Rechts (einschl. der Be-
amtenanwärter und der Beamten im Vorbereitungsdienst),
Richter sowie Soldaten. Ferner zählen im Mikrozensus
auch Personen im freiwilligen Wehrdienst, Pfarrer, Pries-
ter, kirchliche Würdenträger, sowie Beamte in den Sicher-
heitsdiensten dazu.
Angestellte
Zu den Angestellten zählen alle nicht beamteten Gehalts-
empfänger. Für die Zuordnung ist grundsätzlich die Stel-
lung im Betrieb bzw. die Vereinbarung im Arbeitsvertrag
entscheidend. Leitende Angestellte gelten ebenfalls als
Angestellte, sofern sie nicht Miteigentümer sind. Den An-
gestellten werden in den vorliegenden Tabellen auch die
Personen in Freiwilligendiensten zugeordnet.
Arbeiter
Alle Lohnempfänger, unabhängig von der Lohnzahlungs-
und Lohnabrechnungsperiode und der Qualifikation, ferner
Heimarbeiter sowie Hausgehilfen.
Eine zuverlässige Unterscheidung zwischen
Arbeitern
und Angestellten
ist seit Neuregelung der gesetzlichen
Rentenversicherung immer weniger möglich, deshalb
werden ab Mikrozensus 2011 Arbeiter und Angestellte nur
zusammengefasst dargestellt.
Auszubildende
Auszubildende in anerkannten Ausbildungsberufen sind
Personen, die in praktischer Berufsausbildung stehen
(hier: einschließlich Praktikanten und Volontäre). Norma-
lerweise führen kaufmännische und technische Ausbil-
dungsberufe in einen Angestelltenberuf, gewerbliche Aus-
bildungsberufe in einen Arbeiterberuf.
Erwerbslose
Erwerbslose sind Personen, die in der Berichtswoche
keiner Erwerbstätigkeit nachgehen, sich als arbeitslos
und/oder Arbeit suchend bezeichnen und innerhalb von
zwei Wochen eine neue Tätigkeit aufnehmen können. Sie
7

© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen I A IV 12 - 4j/17
sind nicht mit den Arbeitslosen, die über die Agentur
für Arbeit erfasst werden, gleichzusetzen. Anderer-
seits zählen Arbeitslose, die vorübergehend gering-
fügige Tätigkeiten ausüben, nicht zu den Erwerbslo-
sen, sondern zu den Erwerbstätigen.
Nichterwerbspersonen
Alle Personen, die noch nicht oder nicht mehr im
Erwerbsleben stehen (z. B. Schulkinder, Rentner,
Hausfrauen), sind Nichterwerbspersonen. Seit 2005
gelten Personen, die nicht innerhalb von zwei Wo-
chen eine neue Tätigkeit aufnehmen können, nicht-
mehr als Erwerbslose, sondern als Nichterwerbsper-
sonen. Personen unter 15 Jahren zählen grundsätz-
lich zu den Nichterwerbspersonen.
Überwiegender Lebensunterhalt
Der überwiegende Lebensunterhalt kennzeichnet die
Unterhaltsquelle, aus welcher hauptsächlich die
Mittel für den Lebensunterhalt bezogen werden. Bei
mehreren Unterhaltsquellen wird nur die wesent-
lichste berücksichste.
Nettoeinkommen
Beim monatlichen Nettoeinkommen handelt es sich
um die Summe aller Nettoeinkünfteaus Lohn, Ge-
halt, Unternehmereinkommen, Rente, Pension, öf-
fentlichen Unterstützung, Vermietung und Verpach-
tung, Kindergeld, Wohngeld u. a. (jedoch ohne ein-
malige Zahlungen, wie Lottogewinne).
Bei Selbstständigen in der Landwirtschaft wird das
Nettoeinkommen nicht erfragt. Die Ermittlung der
Höhe des Nettoeinkommens erfolgt durch Selbst-
einstufung der Befragten in vorgegebene
Einkommensgruppen.
8

 
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | A IV 12 - 4j/17
1. Bevölkerung nach Altersgruppen, Körpergröße und Geschlecht
(in 1 000)
Jahr 2017
Davon mit Körpergröße von ... bis unter ... cm
unter
150
150 -
155
155 -
160
160 -
165
165 -
170
170 -
175
175 -
180
180 -
185
185 -
190
190 -
195
195
und mehr
Insgesamt
unter10
281,0
275,4
/
/
/
/
/
-
-
-
-
-
10
- 18
202,4
36,2
24,3
19,6
28,1
27,8
25,1
17,5
12,3
7,7
/
/
18
- 20
49,7
/
/
/
5,4
7,4
9,9
6,9
7,5
5,3
/
/
20
- 25
119,0
/
/
/
12,3
18,5
23,1
20,7
18,7
11,1
/
/
25
- 30
191,8
/
/
8,3
21,9
31,1
36,0
34,9
28,7
17,6
7,2
/
30
- 35
225,7
/
/
8,0
27,2
36,9
43,7
37,5
34,8
22,6
9,2
/
35
- 40
203,1
/
/
6,9
21,8
33,7
37,4
38,0
34,4
18,8
7,5
/
40
- 45
169,0
/
/
6,3
19,1
28,4
31,2
31,4
27,5
14,0
6,2
/
45
- 50
215,0
/
/
11,2
25,5
38,5
41,4
39,5
29,4
17,8
6,8
/
50
- 55
262,1
/
/
13,9
36,2
46,7
52,8
47,6
35,9
18,5
5,1
/
55
- 60
257,8
/
5,9
17,0
36,6
44,9
51,6
43,7
36,4
15,8
/
/
60
- 65
240,6
/
7,5
21,2
41,3
44,2
42,9
40,0
28,2
10,6
/
/
65 und mehr
885,0
10,6
50,0
111,9
173,9
179,9
153,1
115,9
63,2
22,5
/
/
Insgesamt
3 302,3
326,9
106,8
232,6
449,7
538,0
548,4
473,6
357,1
182,2
63,0
24,0
männlich
unter10
141,4
138,6
/
/
/
-
-
-
-
-
-
-
10
- 18
104,4
20,4
11,4
7,6
9,1
9,1
12,4
12,7
10,5
7,4
/
/
18
- 20
26,0
-
/
-
/
/
/
/
6,9
5,2
/
/
20
- 25
62,6
-
-
/
/
/
9,5
13,1
16,9
10,5
/
/
25
- 30
103,3
-
/
/
/
/
15,5
26,6
26,3
17,2
7,2
/
30
- 35
118,3
/
/
-
/
/
17,5
28,2
32,1
21,9
9,1
/
35
- 40
107,8
-
/
/
/
5,2
15,5
25,6
30,7
18,6
7,5
/
40
- 45
93,2
-
-
/
/
5,7
14,9
24,0
24,7
13,6
6,2
/
45
- 50
111,3
-
/
/
/
6,1
21,2
29,3
27,1
17,5
6,8
/
50
- 55
130,5
-
-
/
/
6,6
25,5
37,1
33,9
18,4
5,1
/
55
- 60
131,3
/
/
/
/
8,8
29,1
35,5
35,0
15,8
/
/
60
- 65
116,3
-
-
/
/
9,8
27,4
33,4
27,9
10,5
/
/
65 und mehr
389,2
/
/
/
20,3
60,6
111,4
104,1
61,5
22,4
/
/
Zusammen
1 635,7
159,7
14,6
15,2
44,8
125,5
303,0
374,3
333,4
178,9
62,7
23,7
weiblich
unter10
139,5
136,8
/
/
/
/
/
-
-
-
-
-
10
- 18
98,1
15,8
12,9
12,0
19,0
18,7
12,7
/
/
/
-
-
18
- 20
23,7
/
/
/
/
6,2
6,9
/
/
/
/
-
20
- 25
56,3
/
/
/
11,1
15,1
13,5
7,6
/
/
-
/
25
- 30
88,5
/
/
8,0
20,2
26,9
20,5
8,3
/
/
-
-
30
- 35
107,4
/
/
8,0
25,7
32,3
26,2
9,3
/
/
/
-
35
- 40
95,3
/
/
6,8
20,1
28,5
22,0
12,4
/
/
-
-
40
- 45
75,8
/
/
5,9
18,2
22,7
16,3
7,5
/
/
-
-
45
-
50
103,7
/
/
10,7
24,4
32,3
20,2
10,2
/
/
-
-
50
- 55
131,6
/
/
13,4
34,5
40,0
27,3
10,5
/
/
-
-
55
- 60
126,5
/
5,8
16,6
34,8
36,1
22,4
8,2
/
/
-
-
60
- 65
124,3
/
7,5
20,9
38,0
34,4
15,5
6,5
/
/
-
/
65 und mehr
495,8
10,2
49,6
107,7
153,7
119,3
41,7
11,7
/
/
/
/
Zusammen
1 666,6
167,2
92,3
217,4
404,8
412,5
245,4
99,3
23,7
/
/
/
_____
1) Bevölkerung mit Angabe zur Körpergröße.
Insge-
samt
1)
Alter
von … bis
unter … Jahren
Inhalt
9

 
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | A IV 12 - 4j/17
2. Bevölkerung nach Altersgruppen, Körpergewicht und Geschlecht
(in 1 000)
Jahr 2017
Davon mit Körpergewicht von ... bis unter ... kg
unter
40
40 -
50
50 -
55
55 -
60
60 -
65
65 -
70
70 -
75
75 -
80
80 -
85
85 -
90
90 -
95
95
und
mehr
unter10
265,3
255,0
8,0
/
/
/
-
/
/
-
-
-
-
10
- 18
185,1
32,1
41,8
26,8
18,6
21,1
17,1
11,9
5,3
/
/
/
/
18
- 20
46,3
-
/
/
6,2
6,4
7,2
5,9
/
/
/
/
/
20
- 25
109,2
-
/
7,5
10,9
15,6
13,3
16,1
14,2
10,1
7,3
5,0
7,2
25
- 30
177,3
-
/
12,7
13,9
19,8
20,2
26,2
21,1
18,7
13,4
8,4
19,6
30
- 35
208,4
-
/
11,9
15,6
23,5
20,8
26,2
24,9
27,9
17,1
14,0
23,2
35
- 40
188,5
-
/
8,4
12,6
20,1
18,7
22,5
23,5
22,8
15,3
14,9
27,5
40
- 45
157,6
-
/
5,4
7,5
14,9
17,1
21,6
18,7
18,2
13,7
17,1
21,3
45
- 50
199,3
-
/
6,7
12,6
19,4
19,9
24,1
21,8
24,2
19,8
16,8
32,7
50
- 55
241,8
/
/
8,2
12,5
23,2
24,8
29,4
26,9
29,2
22,0
22,7
40,7
55
- 60
241,2
-
/
6,1
12,5
21,1
24,6
31,5
28,4
31,7
19,0
21,3
43,0
60
- 65
228,4
/
/
5,8
10,4
20,0
21,6
25,2
26,5
31,4
23,4
22,7
39,0
65 und mehr
861,6
/
10,9
32,6
44,8
85,9
100,1
128,6
110,4
122,5
75,4
61,0
89,2
Insgesamt
3 109,9
287,8
82,2
137,1
178,3
291,4
305,4
369,5
326,4
345,3
230,1
207,8
348,8
unter10
133,7
128,7
/
/
-
/
-
-
-
-
-
-
-
10
- 18
94,6
17,2
19,4
9,8
7,1
10,2
9,3
8,6
/
/
/
/
/
18
- 20
24,6
-
/
/
/
/
/
/
/
/
/
/
/
20
- 25
59,3
-
/
/
/
6,0
5,4
10,8
10,7
7,4
6,0
/
5,5
25
- 30
98,0
-
/
/
/
/
8,1
17,0
16,5
14,9
11,4
6,9
16,3
30
- 35
112,1
-
-
/
/
/
6,3
16,1
16,9
22,8
12,9
12,2
18,4
35
- 40
101,1
-
/
/
/
/
5,8
11,6
15,4
17,3
12,3
11,8
22,2
40
- 45
88,8
-
-
/
/
/
/
11,2
12,1
14,7
11,4
14,5
18,2
45
- 50
105,7
-
-
/
/
/
/
10,5
13,4
18,2
15,5
13,1
27,4
50
- 55
123,1
-
-
/
/
/
6,1
11,9
15,5
20,5
16,1
16,2
32,9
55
- 60
124,1
-
/
/
/
/
5,3
13,6
15,1
21,7
13,8
17,1
33,7
60
- 65
112,0
-
/
/
/
/
/
9,7
14,5
18,4
15,3
16,4
30,2
65 und mehr
381,4
-
/
/
/
11,7
25,1
51,5
56,0
73,6
47,4
43,0
66,5
Zusammen
1 558,4
145,9
24,9
18,5
20,6
52,9
89,0
176,2
194,3
237,1
164,9
158,6
275,5
unter10
131,6
126,3
/
/
/
/
-
/
/
-
-
-
-
10
- 18
90,5
15,0
22,4
17,0
11,5
10,9
7,8
/
/
/
/
/
/
18
- 20
21,7
-
/
/
5,6
/
/
/
/
/
/
/
/
20
- 25
49,9
-
/
5,7
9,3
9,7
7,9
5,3
/
/
/
/
/
25
- 30
79,3
-
/
11,7
12,0
16,0
12,1
9,3
/
/
/
/
/
30
- 35
96,3
-
/
11,2
14,2
19,1
14,5
10,2
8,0
5,1
/
/
/
35
- 40
87,4
-
/
8,0
12,0
16,4
12,9
10,9
8,2
5,5
/
/
5,3
40
- 45
68,8
-
/
5,1
6,9
12,8
13,3
10,4
6,6
/
/
/
/
45
- 50
93,6
-
/
6,2
12,1
17,7
15,1
13,6
8,4
6,0
/
/
5,2
50
- 55
118,7
/
/
7,9
11,6
20,6
18,8
17,5
11,4
8,7
6,0
6,5
7,7
55
- 60
117,1
-
/
5,3
11,7
19,1
19,3
17,9
13,4
10,0
5,2
/
9,3
60
- 65
116,4
/
/
5,6
9,9
17,7
17,1
15,6
12,0
13,1
8,1
6,4
8,8
65 und mehr
480,3
/
10,3
30,8
40,5
74,1
75,0
77,1
54,3
49,0
28,0
18,0
22,7
Zusammen
1 551,5
141,9
57,3
118,6
157,6
238,5
216,4
193,3
132,1
108,2
65,2
49,2
73,3
_____
Insge-
samt
1)
Alter
von … bis
unter … Jahren
1) Bevölkerung mit Angabe zum Körpergewicht.
Inhalt
Insgesamt
männlich
weiblich
10

 
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | A IV 12 - 4j/17
3. Bevölkerung nach Body Mass Index, Altersgruppen und Geschlecht
(in 1 000)
Jahr 2017
BMI von … bis unter … kg/m
2
unter 18,5
18,5 - 25
25 - 30
30 und mehr
Insgesamt
18 - 20
46,3
/
35,7
5,4
/
20 - 25
108,3
5,3
75,1
22,2
5,8
25 - 30
177,1
6,4
108,8
44,7
17,2
30 - 35
208,2
7,6
117,4
61,1
22,1
35 - 40
188,2
/
99,2
61,1
23,7
40 - 45
157,6
/
74,4
61,4
19,4
45 - 50
199,2
/
89,8
75,6
31,8
50 - 55
241,7
/
100,4
95,5
43,6
55 - 60
241,2
/
92,5
94,0
52,8
60 - 65
227,9
/
72,4
93,9
59,7
65 und mehr
860,5
7,5
281,4
379,8
191,8
2 656,2
43,9
1 147,1
994,7
470,6
männlich
18 - 20
24,6
/
19,1
/
/
20 - 25
58,4
/
40,0
13,3
/
25 - 30
97,9
/
55,6
30,9
9,9
30 - 35
112,1
/
57,3
41,8
11,7
35 - 40
100,9
/
45,6
40,6
13,8
40 - 45
88,8
/
33,1
42,7
12,8
45 - 50
105,6
/
37,2
48,1
20,0
50 - 55
123,1
/
39,2
59,8
23,7
55 - 60
124,1
/
38,9
54,6
29,9
60 - 65
111,7
/
27,2
54,6
29,4
65 und mehr
380,9
/
107,4
191,7
80,4
Zusammen
1 328,0
10,6
500,6
580,9
235,9
weiblich
18 - 20
21,7
/
16,6
/
/
20 - 25
49,9
/
35,2
8,9
/
25 - 30
79,2
/
53,2
13,8
7,3
30 - 35
96,1
6,3
60,1
19,4
10,3
35 - 40
87,4
/
53,6
20,5
9,9
40 - 45
68,8
/
41,3
18,7
6,7
45 - 50
93,6
/
52,6
27,4
11,8
50 - 55
118,6
/
61,2
35,7
19,9
55 - 60
117,1
/
53,6
39,4
22,8
60 - 65
116,2
/
45,2
39,3
30,3
65 und mehr
479,6
6,2
174,0
188,1
111,4
Zusammen
1 328,3
33,3
646,5
413,8
234,6
_____
1) Bevölkerung im Alter ab 18 Jahren mit Angabe von Körpergewicht und Körpergröße.
Insgesamt
Alter
von … bis
unter … Jahren
Insgesamt
1)
Inhalt
11

 
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | A IV 12 - 4j/17
4. Bevölkerung nach Body Mass Index, Altersgruppen und Geschlecht
(in Prozent)
Jahr 2017
BMI von … bis unter … kg/m
2
unter 18,5
18,5 - 25
25 - 30
30 und mehr
Insgesamt
18 - 20
100
/
77,0
11,6
/
20 - 25
100
4,9
69,4
20,5
5,3
25 - 30
100
3,6
61,4
25,2
9,7
30 - 35
100
3,7
56,4
29,4
10,6
35 - 40
100
/
52,7
32,5
12,6
40 - 45
100
/
47,2
38,9
12,3
45 - 50
100
/
45,1
37,9
16,0
50 - 55
100
/
41,5
39,5
18,0
55 - 60
100
/
38,4
39,0
21,9
60 - 65
100
/
31,8
41,2
26,2
65 und mehr
100
0,9
32,7
44,1
22,3
100
1,7
43,2
37,4
17,7
männlich
18 - 20
100
/
77,7
/
/
20 - 25
100
/
68,4
22,7
/
25 - 30
100
/
56,8
31,6
10,2
30 - 35
100
/
51,1
37,3
10,5
35 - 40
100
/
45,2
40,3
13,7
40 - 45
100
/
37,2
48,0
14,4
45 - 50
100
/
35,3
45,6
18,9
50 - 55
100
/
31,8
48,6
19,2
55 - 60
100
/
31,3
44,0
24,1
60 - 65
100
/
24,4
48,9
26,3
65 und mehr
100
/
28,2
50,3
21,1
Zusammen
100
0,8
37,7
43,7
17,8
weiblich
18 - 20
100
/
76,3
/
/
20 - 25
100
/
70,5
17,8
/
25 - 30
100
/
67,1
17,4
9,2
30 - 35
100
6,6
62,5
20,2
10,7
35 - 40
100
/
61,4
23,5
11,3
40 - 45
100
/
60,0
27,2
9,7
45 - 50
100
/
56,2
29,3
12,7
50 - 55
100
/
51,6
30,1
16,8
55 - 60
100
/
45,8
33,7
19,5
60 - 65
100
/
38,9
33,8
26,1
65 und mehr
100
1,3
36,3
39,2
23,2
Zusammen
100
2,5
48,7
31,2
17,7
_____
1) Bevölkerung im Alter ab 18 Jahren mit Angabe von Körpergewicht und Körpergröße.
Alter
von … bis
unter … Jahren
Insgesamt
1)
Insgesamt
Inhalt
12

 
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | A IV 12 - 4j/17
5. Bevölkerung nach Altersgruppen, Geschlecht und Gesundheitszustand
Jahr 2017
und zwar
krank
1)
unfall-
verletzt
1)
Insgesamt
4 018,9
3 564,4
655,2
635,4
38,1
Alter von ... bis
unter ... Jahren
unter 10
370,3
317,9
35,7
34,8
/
10 - 15
162,3
140,6
11,8
10,2
/
15 - 20
162,6
141,0
12,0
11,1
/
20 - 25
146,8
129,1
16,7
15,9
/
25 - 30
241,2
205,4
28,6
27,7
/
30 - 35
277,1
244,5
35,5
34,7
/
35 - 40
256,8
220,7
29,2
27,6
/
40 - 45
219,1
188,2
26,2
25,2
/
45 - 50
272,2
236,4
33,4
31,7
/
50 - 55
320,1
282,3
47,4
46,1
/
55 - 60
310,6
275,3
54,5
53,1
/
60 - 65
279,9
255,7
57,7
56,6
/
65 und mehr
1 000,0
927,3
266,3
260,8
11,0
Geschlecht
männlich
1 994,5
1 764,1
302,1
292,2
18,4
weiblich
2 024,4
1 800,2
353,1
343,2
19,6
Insgesamt
x
100
18,4
17,8
1,1
Alter von ... bis
unter ... Jahren
unter 10
x
100
11,2
11,0
/
10 - 15
x
100
8,4
7,2
/
15 - 20
x
100
8,5
7,9
/
20 - 25
x
100
12,9
12,3
/
25 - 30
x
100
13,9
13,5
/
30 - 35
x
100
14,5
14,2
/
35 - 40
x
100
13,2
12,5
/
40 - 45
x
100
13,9
13,4
/
45 - 50
x
100
14,1
13,4
/
50 - 55
x
100
16,8
16,3
/
55 - 60
x
100
19,8
19,3
/
60 - 65
x
100
22,6
22,1
/
65 und mehr
x
100
28,7
28,1
1,2
Geschlecht
männlich
x
100
17,1
16,6
1,0
weiblich
x
100
19,6
19,1
1,1
_____
1) Krank, unfallverletzt in den letzten vier Wochen vor der Befragung.
Inhalt
1 000
Prozent
Merkmal
Insgesamt
zusammen
Mit Angabe zum Gesundheitszustand
darunter
krank/unfallverletzt
13

 
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | A IV 12 - 4j/17
6. Kranke Bevölkerung nach Altersgruppen, Geschlecht, Beteiligung am Erwerbsleben
und ambulanter bzw. Krankenhausbehandlung
Jahr 2017
Darunter in ...
ambulanter Behandlung
beim Arzt
im Krankenhaus
1 000
Insgesamt
635,4
418,3
22,0
61,4
124,2
Alter von ... bis
unter ... Jahren
unter 15
45,0
30,6
/
/
10,6
15 - 25
27,0
17,1
/
/
8,2
25 - 45
115,2
76,0
/
9,0
22,9
45 - 65
187,5
120,5
6,9
18,7
37,4
65 und mehr
260,8
174,2
8,3
30,8
45,1
Geschlecht
männlich
292,2
185,8
9,8
32,4
59,3
weiblich
343,2
232,5
12,2
29,0
64,9
Beteiligung am Erwerbsleben
Erwerbspersonen
241,2
160,1
9,0
21,0
46,7
Erwerbstätige
228,6
151,8
8,8
20,0
43,8
Erwerbslose
12,6
8,3
/
/
/
Nichterwerbspersonen
394,2
258,2
12,9
40,3
77,6
Prozent
Insgesamt
100
65,8
3,5
9,7
19,6
Alter von ... bis
unter ... Jahren
unter 15
100
68,0
/
/
23,7
15 - 25
100
63,2
/
/
30,3
25 - 45
100
66,0
/
7,8
19,9
45 - 65
100
64,3
3,7
10,0
20,0
65 und mehr
100
66,8
3,2
11,8
17,3
Geschlecht
männlich
100
63,6
3,4
11,1
20,3
weiblich
100
67,7
3,5
8,4
18,9
Beteiligung am Erwerbsleben
Erwerbspersonen
100
66,4
3,7
8,7
19,3
Erwerbstätige
100
66,4
3,9
8,7
19,2
Erwerbslose
100
65,5
/
/
/
Nichterwerbspersonen
100
65,5
3,3
10,2
19,7
_____
1) Krank in den letzten vier Wochen vor der Befragung.
Merkmal
Kranke
1)
keiner
Behandlung
stationärer
Behandlung im
Krankenhaus
Inhalt
14

 
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | A IV 12 - 4j/17
7. Kranke Bevölkerung nach Altersgruppen, Geschlecht, Beteiligung am Erwerbsleben
und Dauer der Krankheit
Jahr 2017
Darunter mit Dauer der Krankheit
1 bis
über 3 Tage
über 1 Woche über 4 Wochen über 6 Wochen
über
3 Tage
bis 1 Woche
bis 4 Wochen
bis 6 Wochen
bis 1 Jahr
1 Jahr
1 000
Insgesamt
635,4
62,4
90,9
97,7
22,0
52,1
297,1
Alter von ... bis
unter ... Jahren
unter 15
45,0
12,0
19,9
8,2
/
/
/
15 - 25
27,0
9,7
8,9
/
/
/
/
25 - 45
115,2
21,3
29,8
28,0
/
10,1
19,5
45 - 65
187,5
10,8
22,4
33,4
9,3
22,1
84,6
65 und mehr
260,8
8,7
9,9
24,4
8,2
18,2
186,9
Geschlecht
männlich
292,2
27,8
41,6
47,0
8,7
24,4
136,3
weiblich
343,2
34,6
49,3
50,7
13,3
27,7
160,8
Beteiligung am
Erwerbsleben
Erwerbspersonen
241,2
36,0
55,3
57,7
11,2
24,1
52,3
Erwerbstätige
228,6
35,7
53,5
54,7
10,4
23,0
46,9
Erwerbslose
12,6
/
/
/
/
/
5,4
Nichterwerbspersonen
394,2
26,4
35,7
40,0
10,9
28,0
244,8
Prozent
Insgesamt
100
9,8
14,3
15,4
3,5
8,2
46,8
Alter von ... bis
unter ... Jahren
unter 15
100
26,6
44,4
18,3
/
/
/
15 - 25
100
35,9
33,1
/
/
/
/
25 - 45
100
18,5
25,9
24,3
/
8,8
16,9
45 - 65
100
5,7
11,9
17,8
5,0
11,8
45,1
65 und mehr
100
3,3
3,8
9,4
3,1
7,0
71,7
Geschlecht
männlich
100
9,5
14,2
16,1
3,0
8,4
46,6
weiblich
100
10,1
14,4
14,8
3,9
8,1
46,9
Beteiligung am
Erwerbsleben
Erwerbspersonen
100
14,9
22,9
23,9
4,6
10,0
21,7
Erwerbstätige
100
15,6
23,4
23,9
4,5
10,0
20,5
Erwerbslose
100
/
/
/
/
/
42,9
Nichterwerbspersonen
100
6,7
9,0
10,2
2,8
7,1
62,1
_____
1) Krank in den letzten vier Wochen vor der Befragung.
Merkmal
Kranke
1)
Inhalt
15

 
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | A IV 12 - 4j/17
8. Unfallverletzte
1)
nach Art des Unfalls und Geschlecht
Jahr 2017
Darunter nach Art des Unfalls
Arbeits-/
Dienstunfall
(ohne
Wegeunfall)
Verkehrsunfall
(einschließlich
Wegeunfall)
häuslicher
Unfall
Freizeitunfall
sonstiger Unfall
(einschließlich
Schulunfall)
Männlich
18,4
5,1
/
/
5,3
/
Weiblich
19,6
/
/
7,1
/
/
Insgesamt
38,1
7,8
5,4
10,4
8,8
/
Männlich
48,4
65,5
/
/
59,5
/
Weiblich
51,6
/
/
67,9
/
/
Insgesamt
100
100
100
100
100
100
Insgesamt
100
20,5
14,0
27,1
23,2
/
_____
1) Unfallverletzt in den letzten vier Wochen vor der Befragung.
Prozent
Geschlecht
Unfall-
verletzte
1 000
Inhalt
16

 
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | A IV 12 - 4j/17
9. Bevölkerung
1)
nach Altersgruppen, Rauchgewohnheiten, Krankheit und Geschlecht
(in Prozent)
Jahr 2017
Nichtraucher
Gelegentliche Raucher
Regelmäßige Raucher
nicht krank
krank
nicht krank
krank
nicht krank
krank
Insgesamt
15 - 25
91,1
8,9
88,1
/
85,1
14,9
25 - 45
87,6
12,4
84,8
15,2
83,7
16,3
45 - 65
83,1
16,9
78,7
21,3
78,0
22,0
65 und mehr
71,4
28,6
79,3
/
73,2
26,8
Insgesamt
80,6
19,4
82,6
17,4
80,5
19,5
15 - 25
92,7
7,3
92,8
/
89,1
/
25 - 45
89,0
11,0
87,7
/
85,7
14,3
45 - 65
83,5
16,5
77,1
/
77,8
22,2
65 und mehr
72,5
27,5
78,3
/
74,6
25,4
Zusammen
82,1
17,9
84,3
15,7
81,7
18,3
15 - 25
89,4
10,6
/
/
79,4
/
25 - 45
86,3
13,7
80,6
/
80,3
19,7
45 - 65
82,8
17,2
80,3
/
78,4
21,6
65 und mehr
70,5
29,5
/
/
70,8
29,2
Zusammen
79,4
20,6
80,3
19,7
78,6
21,4
_____
Alter
von … bis
unter … Jahren
1) Bevölkerung im Alter ab 15 Jahren mit Auskunft zu Rauchverhalten und Krankheit (krank in den letzten vier Wochen vor der
Befragung).
männlich
weiblich
Inhalt
17

 
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | A IV 12 - 4j/17
10. Durchschnittliches Alter der Raucher bei Rauchbeginn nach Altersgruppen und Geschlecht
Jahr 2017
Durchschnittliches Alter der Raucher
1)
bei Rauchbeginn
insgesamt
männlich
weiblich
15 - 25
16,0
16,6
15,9
25 - 45
16,8
17,4
16,8
45 - 65
18,2
17,6
19,1
65 und mehr
20,1
18,4
23,3
Insgesamt
17,6
17,3
18,3
_____
1) Bezogen auf gegenwärtige Raucher.
Alter
von … bis
unter … Jahren
Inhalt
18

 
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | A IV 12 - 4j/17
11. Bevölkerung nach Altersgruppen, Rauchgewohnheiten und Geschlecht
(in 1 000)
Jahr 2017
darunter
früher geraucht nie geraucht
Insgesamt
15
-
20
134,0
115,4
/
111,4
18,7
5,6
13,0
20
-
25
124,0
85,6
7,4
77,7
38,4
9,9
28,5
25
-
30
197,6
129,3
22,5
106,3
68,3
12,5
55,8
30
-
35
235,8
154,2
33,4
119,3
81,6
15,4
66,2
35
-
40
212,1
143,7
28,4
113,8
68,4
11,7
56,7
40
-
45
179,3
128,6
25,2
102,3
50,7
6,8
43,9
45
-
50
224,5
159,1
34,0
123,1
65,3
8,8
56,6
50
-
55
270,8
191,6
51,9
137,4
79,3
13,1
66,1
55
-
60
265,6
201,2
57,3
141,3
64,4
8,0
56,4
60
-
65
249,5
198,3
56,0
141,4
51,1
9,8
41,3
65 und mehr
920,1
859,6
183,8
670,5
60,4
11,4
49,0
15
-
65
2 093,2
1 507,1
319,2
1 173,9
586,1
101,7
484,3
Insgesamt
3 013,3
2 366,7
503,0
1 844,4
646,5
113,1
533,4
männlich
15
-
20
69,6
57,7
/
56,1
11,9
/
8,4
20
-
25
65,0
42,4
/
38,5
22,6
6,8
15,8
25
-
30
106,3
65,1
10,7
54,2
41,2
7,6
33,6
30
-
35
123,4
71,8
15,5
55,3
51,6
8,9
42,7
35
-
40
111,3
69,9
15,1
54,4
41,4
6,3
35,1
40
-
45
98,1
66,0
15,8
49,4
32,2
/
27,8
45
-
50
115,4
75,3
21,0
53,4
40,1
/
35,3
50
-
55
134,4
89,6
30,2
58,2
44,8
5,6
39,1
55
-
60
135,3
97,1
37,2
58,8
38,1
/
34,1
60
-
65
119,9
90,1
38,6
51,1
29,8
5,3
24,5
65 und mehr
401,6
363,1
139,5
220,3
38,5
7,1
31,4
15
-
65
1 078,7
725,0
188,8
529,5
353,7
57,1
296,6
Zusammen
1 480,3
1 088,1
328,2
749,8
392,2
64,2
328,0
weiblich
15
-
20
64,5
57,7
/
55,3
6,8
/
/
20
-
25
59,0
43,2
/
39,2
15,8
/
12,6
25
-
30
91,3
64,2
11,8
52,0
27,1
/
22,2
30
-
35
112,4
82,4
17,9
64,0
29,9
6,5
23,4
35
-
40
100,8
73,8
13,4
59,4
27,0
5,4
21,6
40
-
45
81,1
62,6
9,3
52,9
18,5
/
16,1
45
-
50
109,1
83,8
12,9
69,7
25,3
/
21,3
50
-
55
136,5
102,0
21,8
79,1
34,5
7,5
27,0
55
-
60
130,4
104,1
20,2
82,6
26,3
/
22,3
60
-
65
129,5
108,2
17,3
90,3
21,3
/
16,8
65 und mehr
518,4
496,5
44,3
450,2
22,0
/
17,6
15
-
65
1 014,5
782,2
130,4
644,4
232,4
44,7
187,7
Zusammen
1 533,0
1 278,6
174,8
1 094,6
254,4
49,0
205,4
_____
1) Bevölkerung im Alter ab 15 Jahren mit Auskunft zum Rauchverhalten.
2) Einschließlich Nichtraucher ohne Auskunft zum früheren Rauchverhalten.
Inhalt
Alter von … bis
unter … Jahren
Bevölkerung
1)
Nichtraucher
Raucher
zusammen
2)
zusammen
gelegentlich
regelmäßig
19

 
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | A IV 12 - 4j/17
12. Bevölkerung nach Altersgruppen, Rauchgewohnheiten und Geschlecht
(in Prozent)
Jahr 2017
darunter
früher geraucht nie geraucht
Insgesamt
15
-
20
100
86,1
/
83,1
13,9
4,2
9,7
20
-
25
100
69,0
6,0
62,6
31,0
8,0
22,9
25
-
30
100
65,4
11,4
53,8
34,6
6,3
28,2
30
-
35
100
65,4
14,2
50,6
34,6
6,5
28,1
35
-
40
100
67,8
13,4
53,6
32,2
5,5
26,7
40
-
45
100
71,7
14,0
57,0
28,3
3,8
24,5
45
-
50
100
70,9
15,1
54,8
29,1
3,9
25,2
50
-
55
100
70,7
19,2
50,7
29,3
4,9
24,4
55
-
60
100
75,8
21,6
53,2
24,2
3,0
21,2
60
-
65
100
79,5
22,4
56,7
20,5
3,9
16,6
65 und mehr
100
93,4
20,0
72,9
6,6
1,2
5,3
15
-
65
100
72,0
15,2
56,1
28,0
4,9
23,1
Insgesamt
100
78,5
16,7
61,2
21,5
3,8
17,7
männlich
15
-
20
100
82,9
/
80,7
17,1
/
12,1
20
-
25
100
65,2
/
59,2
34,8
10,4
24,4
25
-
30
100
61,3
10,0
51,0
38,7
7,1
31,6
30
-
35
100
58,2
12,6
44,9
41,8
7,2
34,6
35
-
40
100
62,8
13,5
48,9
37,2
5,6
31,6
40
-
45
100
67,2
16,1
50,3
32,8
/
28,3
45
-
50
100
65,3
18,2
46,3
34,7
/
30,6
50
-
55
100
66,7
22,4
43,3
33,3
4,2
29,1
55
-
60
100
71,8
27,5
43,4
28,2
/
25,2
60
-
65
100
75,1
32,2
42,6
24,9
4,4
20,5
65 und mehr
100
90,4
34,7
54,9
9,6
1,8
7,8
15
-
65
100
67,2
17,5
49,1
32,8
5,3
27,5
Zusammen
100
73,5
22,2
50,7
26,5
4,3
22,2
weiblich
15
-
20
100
89,5
/
85,8
10,5
/
/
20
-
25
100
73,3
/
66,4
26,7
/
21,4
25
-
30
100
70,3
13,0
57,0
29,7
/
24,3
30
-
35
100
73,4
15,9
56,9
26,6
5,8
20,8
35
-
40
100
73,2
13,3
58,9
26,8
5,4
21,4
40
-
45
100
77,2
11,5
65,2
22,8
/
19,8
45
-
50
100
76,9
11,8
63,9
23,1
/
19,5
50
-
55
100
74,7
16,0
58,0
25,3
5,5
19,8
55
-
60
100
79,9
15,5
63,3
20,1
/
17,1
60
-
65
100
83,6
13,4
69,7
16,4
/
12,9
65 und mehr
100
95,8
8,5
86,8
4,2
/
3,4
15
-
65
100
77,1
12,9
63,5
22,9
4,4
18,5
Zusammen
100
83,4
11,4
71,4
16,6
3,2
13,4
_____
1) Bevölkerung im Alter ab 15 Jahren mit Auskunft zum Rauchverhalten.
Inhalt
Alter von … bis
unter … Jahren
Bevölkerung
1)
Nichtraucher
Raucher
zusammen
zusammen
gelegentlich
regelmäßig
20

 
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | A IV 12 - 4j/17
13. Bevölkerung nach monatlichem Nettoeinkommen, Rauchgewohnheiten und Geschlecht
(in 1 000)
Jahr 2017
Raucher
zusammen
gelegentlich
regelmäßig
Insgesamt
unter
150
10,0
8,4
/
/
/
150
-
300
28,3
23,0
5,3
/
/
300
-
500
110,6
81,1
29,4
/
24,5
500
-
700
209,7
153,8
56,0
9,3
46,7
700
-
900
340,0
258,3
81,7
13,9
67,8
900
-
1 100
372,2
300,0
72,2
12,9
59,3
1 100
-
1 300
437,7
341,7
96,0
16,4
79,6
1 300
-
1 500
364,4
283,9
80,4
11,6
68,8
1 500
-
1 700
278,9
217,9
61,0
10,2
50,8
1 700
-
2 000
269,8
213,5
56,4
9,2
47,2
2 000
-
2 300
172,1
136,9
35,3
6,3
28,9
2 300
-
2 600
103,7
81,2
22,5
/
18,0
2 600 und mehr
206,6
170,0
36,7
9,1
27,6
Insgesamt
2 904,1
2 269,7
634,4
109,9
524,5
männlich
unter
150
5,0
/
/
/
/
150
-
300
9,5
7,2
/
/
/
300
-
500
45,4
29,7
15,6
/
12,8
500
-
700
81,9
49,8
32,1
5,3
26,8
700
-
900
131,0
86,5
44,6
7,6
37,0
900
-
1 100
158,3
121,2
37,1
6,3
30,7
1 100
-
1 300
222,6
165,7
56,9
7,9
49,0
1 300
-
1 500
185,9
133,3
52,6
6,6
46,0
1 500
-
1 700
143,9
106,3
37,7
5,9
31,8
1 700
-
2 000
145,7
108,0
37,7
6,4
31,3
2 000
-
2 300
97,3
72,5
24,8
/
20,6
2 300
-
2 600
61,6
46,6
15,0
/
12,9
2 600 und mehr
144,7
116,4
28,3
6,5
21,8
Zusammen
1 432,7
1 047,4
385,4
62,1
323,3
weiblich
unter
150
5,0
/
/
/
/
150
-
300
18,8
15,9
/
/
/
300
-
500
65,2
51,4
13,8
/
11,7
500
-
700
127,9
104,0
23,9
/
19,9
700
-
900
208,9
171,8
37,1
6,3
30,8
900
-
1 100
213,9
178,8
35,1
6,6
28,5
1 100
-
1 300
215,1
176,0
39,1
8,5
30,6
1 300
-
1 500
178,5
150,6
27,9
5,0
22,8
1 500
-
1 700
134,9
111,7
23,3
/
19,0
1 700
-
2 000
124,1
105,5
18,6
/
15,9
2 000
-
2 300
74,9
64,3
10,5
/
8,3
2 300
-
2 600
42,1
34,6
7,5
/
5,1
2 600 und mehr
62,0
53,6
8,4
/
5,8
Zusammen
1 471,3
1 222,3
249,0
47,7
201,3
_____
1) Bevölkerung im Alter ab 15 Jahren mit Auskunft zum Rauchverhalten; ohne selbstständige Landwirte in der Haupttätigkeit sowie
ohne Personen, die kein Einkommen haben bzw. keine Angaben über ihr Einkommen gemacht haben.
Bevölkerung
1)
Nichtraucher
Nettoeinkommen
von … bis unter … €
Inhalt
21

 
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | A IV 12 - 4j/17
14. Bevölkerung nach monatlichem Nettoeinkommen, Rauchgewohnheiten und Geschlecht
(in Prozent)
Jahr 2017
Raucher
zusammen
gelegentlich
regelmäßig
Insgesamt
unter
150
100
83,4
/
/
/
150
-
300
100
81,4
18,6
/
/
300
-
500
100
73,4
26,6
/
22,2
500
-
700
100
73,3
26,7
4,4
22,3
700
-
900
100
76,0
24,0
4,1
19,9
900
-
1 100
100
80,6
19,4
3,5
15,9
1 100
-
1 300
100
78,1
21,9
3,7
18,2
1 300
-
1 500
100
77,9
22,1
3,2
18,9
1 500
-
1 700
100
78,1
21,9
3,6
18,2
1 700
-
2 000
100
79,1
20,9
3,4
17,5
2 000
-
2 300
100
79,5
20,5
3,7
16,8
2 300
-
2 600
100
78,3
21,7
/
17,3
2 600 und mehr
100
82,2
17,8
4,4
13,4
Insgesamt
100
78,2
21,8
3,8
18,1
männlich
unter
150
100
/
/
/
/
150
-
300
100
75,6
/
/
/
300
-
500
100
65,5
34,5
/
28,2
500
-
700
100
60,8
39,2
6,5
32,7
700
-
900
100
66,0
34,0
5,8
28,2
900
-
1 100
100
76,6
23,4
4,0
19,4
1 100
-
1 300
100
74,5
25,5
3,5
22,0
1 300
-
1 500
100
71,7
28,3
3,5
24,7
1 500
-
1 700
100
73,8
26,2
4,1
22,1
1 700
-
2 000
100
74,1
25,9
4,4
21,5
2 000
-
2 300
100
74,5
25,5
/
21,2
2 300
-
2 600
100
75,7
24,3
/
21,0
2 600 und mehr
100
80,4
19,6
4,5
15,1
Zusammen
100
73,1
26,9
4,3
22,6
weiblich
unter
150
100
/
/
/
/
150
-
300
100
84,3
/
/
/
300
-
500
100
78,8
21,2
/
18,0
500
-
700
100
81,3
18,7
/
15,5
700
-
900
100
82,2
17,8
3,0
14,8
900
-
1 100
100
83,6
16,4
3,1
13,3
1 100
-
1 300
100
81,8
18,2
4,0
14,2
1 300
-
1 500
100
84,4
15,6
2,8
12,8
1 500
-
1 700
100
82,8
17,2
/
14,1
1 700
-
2 000
100
85,0
15,0
/
12,8
2 000
-
2 300
100
85,9
14,1
/
11,1
2 300
-
2 600
100
82,2
17,8
/
12,0
2 600 und mehr
100
86,5
13,5
/
9,4
Zusammen
100
83,1
16,9
3,2
13,7
_____
1) Bevölkerung im Alter ab 15 Jahren mit Auskunft zum Rauchverhalten; ohne selbstständige Landwirte in der Haupttätigkeit sowie
ohne Personen, die kein Einkommen haben bzw. keine Angaben über ihr Einkommen gemacht haben.
Nettoeinkommen
von … bis unter … €
Bevölkerung
1)
Nichtraucher
Inhalt
22

 
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | A IV 12 - 4j/17
15. Bevölkerung nach überwiegendem Lebensunterhalt, Rauchgewohnheiten und Geschlecht
(in 1 000)
Jahr 2017
zusammen
gelegentlich
regelmäßig
Insgesamt
Erwerbs-/Berufstätigkeit
1 537,7
1 113,5
424,2
74,0
350,3
Arbeitslosengeld I, II
2)
146,3
70,3
76,0
10,4
65,6
Rente, Pension
1 050,0
952,9
97,1
16,6
80,5
Unterhalt durch Angehörige
181,2
155,6
25,7
7,6
18,1
Sonstiges
3)
98,0
74,5
23,5
/
18,9
Insgesamt
3 013,3
2 366,7
646,5
113,1
533,4
männlich
Erwerbs-/Berufstätigkeit
826,0
561,8
264,2
41,8
222,4
Arbeitslosengeld I, II
2)
78,3
34,9
43,3
6,0
37,3
Rente, Pension
460,0
400,8
59,1
9,5
49,6
Unterhalt durch Angehörige
75,0
61,6
13,5
/
9,0
Sonstiges
3)
41,0
28,9
12,0
/
9,7
Zusammen
1 480,3
1 088,1
392,2
64,2
328,0
weiblich
Erwerbs-/Berufstätigkeit
711,7
551,7
160,0
32,2
127,9
Arbeitslosengeld I, II
2)
68,0
35,3
32,7
/
28,3
Rente, Pension
590,1
552,1
38,0
7,1
30,9
Unterhalt durch Angehörige
106,2
94,0
12,2
/
9,1
Sonstiges
3)
57,0
45,6
11,4
/
9,1
Zusammen
1 533,0
1 278,6
254,4
49,0
205,4
_____
1) Bevölkerung im Alter ab 15 Jahren mit Auskunft zum Rauchverhalten.
2) Einschließlich Sozialgeld, laufende Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung u. a. Hilfen in besonderen Lebenslagen.
3) Eigenes Vermögen, Ersparnisse, Zinsen, Vermietung, Verpachtung, Altenteil, Lebensversicherung, Versorgungswerk,
sonstige Unterstützungen wie BAföG, Stipendien, Elterngeld, Asylbewerberleistungen, Vorruhestandsgeld,
Leistungen aus einer Pflegeversicherung, Pflegegeld für Pflegekinder oder -eltern, Krankengeld.
Mit überwiegendem
Lebensunterhalt durch ...
Bevölkerung
1)
Nichtraucher
Raucher
Inhalt
23

 
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | A IV 12 - 4j/17
16. Bevölkerung nach überwiegendem Lebensunterhalt, Rauchgewohnheiten und Geschlecht
(in Prozent)
Jahr 2017
zusammen
gelegentlich
regelmäßig
Insgesamt
Erwerbs-/Berufstätigkeit
100
72,4
27,6
4,8
22,8
Arbeitslosengeld I, II
2)
100
48,0
52,0
7,1
44,9
Rente, Pension
100
90,7
9,3
1,6
7,7
Unterhalt durch Angehörige
100
85,8
14,2
4,2
10,0
Sonstiges
3)
100
76,1
23,9
/
19,3
Insgesamt
100
78,5
21,5
3,8
17,7
männlich
Erwerbs-/Berufstätigkeit
100
68,0
32,0
5,1
26,9
Arbeitslosengeld I, II
2)
100
44,6
55,4
7,7
47,7
Rente, Pension
100
87,1
12,9
2,1
10,8
Unterhalt durch Angehörige
100
82,1
17,9
/
11,9
Sonstiges
3)
100
70,6
29,4
/
23,8
Zusammen
100
73,5
26,5
4,3
22,2
weiblich
Erwerbs-/Berufstätigkeit
100
77,5
22,5
4,5
18,0
Arbeitslosengeld I, II
2)
100
51,9
48,1
/
41,6
Rente, Pension
100
93,6
6,4
1,2
5,2
Unterhalt durch Angehörige
100
88,5
11,5
/
8,6
Sonstiges
3)
100
80,0
20,0
/
16,0
Zusammen
100
83,4
16,6
3,2
13,4
_____
1) Bevölkerung im Alter ab 15 Jahren mit Auskunft zum Rauchverhalten.
2) Einschließlich Sozialgeld, laufende Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung u. a. Hilfen in besonderen Lebenslagen.
3) Eigenes Vermögen, Ersparnisse, Zinsen, Vermietung, Verpachtung, Altenteil, Lebensversicherung, Versorgungswerk,
sonstige Unterstützungen wie BAföG, Stipendien, Elterngeld, Asylbewerberleistungen, Vorruhestandsgeld,
Leistungen aus einer Pflegeversicherung, Pflegegeld für Pflegekinder oder -eltern, Krankengeld.
Mit überwiegendem
Lebensunterhalt durch ...
Bevölkerung
1)
Nichtraucher
Raucher
Inhalt
24

 
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | A IV 12 - 4j/17
17. Bevölkerung nach Beteiligung am Erwerbsleben, Stellung im Beruf, Rauchgewohnheiten und Geschlecht
(in 1 000)
Jahr 2017
zusammen
gelegentlich
regelmäßig
Insgesamt
Bevölkerung
1)
3 013,3
2 366,7
646,5
113,1
533,4
Erwerbstätige
1 670,4
1 213,9
456,5
79,8
376,7
Selbstständige
2)
170,4
131,3
39,1
6,8
32,3
Beamte
3)
39,7
30,3
9,4
/
7,2
Angestellte, Arbeiter
1 408,2
1 016,0
392,2
67,4
324,8
Auszubildende
4)
52,1
36,2
15,8
/
12,5
Erwerbslose
78,3
39,0
39,3
/
34,3
Nichterwerbspersonen
1 264,6
1 113,9
150,7
28,4
122,3
männlich
Bevölkerung
1)
1 480,3
1 088,1
392,2
64,2
328,0
Erwerbstätige
886,5
605,7
280,8
44,7
236,1
Selbstständige
2)
113,1
84,7
28,4
/
24,3
Beamte
3)
24,0
17,2
6,7
/
5,1
Angestellte, Arbeiter
720,5
484,3
236,3
36,7
199,6
Auszubildende
4)
28,9
19,4
9,4
/
7,0
Erwerbslose
42,3
19,2
23,1
/
20,3
Nichterwerbspersonen
551,5
463,2
88,2
16,6
71,6
weiblich
Bevölkerung
1)
1 533,0
1 278,6
254,4
49,0
205,4
Erwerbstätige
783,9
608,2
175,7
35,1
140,7
Selbstständige
2)
57,3
46,6
10,7
/
8,0
Beamte
3)
15,8
13,1
/
/
/
Angestellte, Arbeiter
687,6
531,7
155,9
30,7
125,2
Auszubildende
4)
23,2
16,8
6,4
/
5,5
Erwerbslose
35,9
19,8
16,1
/
14,0
Nichterwerbspersonen
713,1
650,7
62,5
11,7
50,8
_____
1) Bevölkerung im Alter ab 15 Jahren mit Auskunft zum Rauchverhalten.
2) Einschließlich mithelfende Familienangehörige.
3) Einschließlich Beamtenanwärter.
4) Einschließlich Praktikanten und Volontäre.
Merkmal
Insgesamt
Nichtraucher
Raucher
Inhalt
25

 
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | A IV 12 - 4j/17
18. Bevölkerung nach Beteiligung am Erwerbsleben, Stellung im Beruf, Rauchgewohnheiten und Geschlecht
(in Prozent)
Jahr 2017
zusammen
gelegentlich
regelmäßig
Insgesamt
Bevölkerung
1)
100
78,5
21,5
3,8
17,7
Erwerbstätige
100
72,7
27,3
4,8
22,6
Selbstständige
2)
100
77,1
22,9
4,0
19,0
Beamte
3)
100
76,2
23,8
/
18,1
Angestellte, Arbeiter
100
72,2
27,8
4,8
23,1
Auszubildende
4)
100
69,6
30,4
/
24,0
Erwerbslose
100
49,8
50,2
/
43,8
Nichterwerbspersonen
100
88,1
11,9
2,2
9,7
männlich
Bevölkerung
1)
100
73,5
26,5
4,3
22,2
Erwerbstätige
100
68,3
31,7
5,0
26,6
Selbstständige
2)
100
74,9
25,1
/
21,5
Beamte
3)
100
71,9
28,1
/
21,4
Angestellte, Arbeiter
100
67,2
32,8
5,1
27,7
Auszubildende
4)
100
67,4
32,6
/
24,4
Erwerbslose
100
45,4
54,6
/
48,0
Nichterwerbspersonen
100
84,0
16,0
3,0
13,0
weiblich
Bevölkerung
1)
100
83,4
16,6
3,2
13,4
Erwerbstätige
100
77,6
22,4
4,5
17,9
Selbstständige
2)
100
81,3
18,7
/
13,9
Beamte
3)
100
82,8
/
/
/
Angestellte, Arbeiter
100
77,3
22,7
4,5
18,2
Auszubildende
4)
100
72,3
27,7
/
23,6
Erwerbslose
100
55,1
44,9
/
38,8
Nichterwerbspersonen
100
91,2
8,8
1,6
7,1
_____
1) Bevölkerung im Alter ab 15 Jahren mit Auskunft zum Rauchverhalten.
2) Einschließlich mithelfende Familienangehörige.
3) Einschließlich Beamtenanwärter.
4) Einschließlich Praktikanten und Volontäre.
Merkmal
Insgesamt
Nichtraucher
Raucher
Inhalt
26

 
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | A IV 12 - 4j/17
19. Regelmäßige Zigarettenraucher nach Altersgruppen, Anzahl der täglich gerauchten Zigaretten und Geschlecht
(in 1 000)
Jahr 2017
Anzahl der täglich gerauchten Zigaretten
unter 5
5 - 20
21 und mehr
Insgesamt
15
-
20
12,7
/
10,3
/
20
-
25
26,8
/
20,8
/
25
-
30
51,7
5,9
44,3
/
30
-
35
62,0
5,6
52,7
/
35
-
40
53,3
/
45,1
/
40
-
45
41,3
/
36,0
/
45
-
50
52,7
/
43,3
5,7
50
-
55
62,6
/
54,0
/
55
-
60
52,6
/
45,0
/
60
-
65
39,2
/
31,7
/
65 und mehr
45,3
5,4
38,1
/
Insgesamt
500,3
47,5
421,4
31,3
männlich
15
-
20
8,2
/
6,6
/
20
-
25
14,3
/
11,8
/
25
-
30
30,6
/
27,2
/
30
-
35
39,9
/
32,9
/
35
-
40
32,2
/
26,8
/
40
-
45
26,0
/
22,6
/
45
-
50
32,5
/
26,1
/
50
-
55
36,6
/
31,0
/
55
-
60
31,4
/
26,9
/
60
-
65
22,9
/
18,9
/
65 und mehr
28,0
/
24,5
/
Zusammen
302,5
20,8
255,4
26,3
weiblich
15
-
20
/
/
/
/
20
-
25
12,5
/
9,0
/
25
-
30
21,1
/
17,1
/
30
-
35
22,1
/
19,8
/
35
-
40
21,1
/
18,3
/
40
-
45
15,4
/
13,4
/
45
-
50
20,2
/
17,2
/
50
-
55
26,1
/
23,0
/
55
-
60
21,2
/
18,2
/
60
-
65
16,3
/
12,8
/
65 und mehr
17,4
/
13,6
/
Zusammen
197,8
26,7
166,1
5,0
_____
1) Regelmäßig Zigaretten rauchende Bevölkerung im Alter ab 15 Jahren mit Auskunft zum Rauchverhalten.
Insgesamt
1)
Alter von … bis
unter … Jahren
Inhalt
27

 
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | A IV 12 - 4j/17
20. Regelmäßige Zigarettenraucher nach Altersgruppen, Anzahl der täglich gerauchten Zigaretten und Geschlecht
(in Prozent)
Jahr 2017
Anzahl der täglich gerauchten Zigaretten
unter 5
5 - 20
21 und mehr
Insgesamt
15
-
20
100
/
81,2
/
20
-
25
100
/
77,8
/
25
-
30
100
11,4
85,6
/
30
-
35
100
9,1
85,0
/
35
-
40
100
/
84,6
/
40
-
45
100
/
87,2
/
45
-
50
100
/
82,2
10,7
50
-
55
100
/
86,2
/
55
-
60
100
/
85,7
/
60
-
65
100
/
80,8
/
65 und mehr
100
11,9
84,1
/
Insgesamt
100
9,5
84,2
6,3
männlich
15
-
20
100
/
80,9
/
20
-
25
100
/
83,0
/
25
-
30
100
/
88,9
/
30
-
35
100
/
82,5
/
35
-
40
100
/
83,2
/
40
-
45
100
/
87,2
/
45
-
50
100
/
80,2
/
50
-
55
100
/
84,8
/
55
-
60
100
/
85,6
/
60
-
65
100
/
82,5
/
65 und mehr
100
/
87,6
/
Zusammen
100
6,9
84,4
8,7
weiblich
15
-
20
100
/
/
/
20
-
25
100
/
72,0
/
25
-
30
100
/
81,0
/
30
-
35
100
/
89,5
/
35
-
40
100
/
86,6
/
40
-
45
100
/
87,3
/
45
-
50
100
/
85,5
/
50
-
55
100
/
88,1
/
55
-
60
100
/
85,8
/
60
-
65
100
/
78,5
/
65 und mehr
100
/
78,3
/
Zusammen
100
13,5
83,9
2,5
_____
1) Regelmäßig Zigaretten rauchende Bevölkerung im Alter ab 15 Jahren mit Auskunft zum Rauchverhalten.
Insgesamt
1)
Alter von … bis
unter … Jahren
Inhalt
28

 
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | A IV 12 - 4j/17
21. Regelmäßige Zigarettenraucher nach Beteiligung am Erwerbsleben, Stellung im Beruf,
Anzahl der täglich gerauchten Zigaretten und Geschlecht
(in 1 000)
Jahr 2017
unter 5
5 - 20
21 und mehr
Bevölkerung
500,3
47,5
421,4
31,3
Erwerbstätige
355,9
31,2
302,5
22,3
Selbstständige
2)
29,2
/
23,2
/
Beamte
3)
7,0
/
6,4
/
Angestellte, Arbeiter
308,1
25,2
263,5
19,4
Auszubildende
4)
11,7
/
9,3
/
Erwerbslose
32,7
/
27,4
/
Nichterwerbspersonen
111,7
13,5
91,6
6,6
Bevölkerung
302,5
20,8
255,4
26,3
Erwerbstätige
220,0
13,6
187,1
19,4
Selbstständige
2)
21,7
/
17,6
/
Beamte
3)
/
/
/
/
Angestellte, Arbeiter
187,1
11,1
159,0
17,0
Auszubildende
4)
6,3
/
5,9
-
Erwerbslose
19,5
/
16,1
/
Nichterwerbspersonen
62,9
5,9
52,2
/
Bevölkerung
197,8
26,7
166,1
5,0
Erwerbstätige
135,9
17,6
115,4
/
Selbstständige
2)
7,5
/
5,6
/
Beamte
3)
/
/
/
-
Angestellte, Arbeiter
121,0
14,1
104,5
/
Auszubildende
4)
5,4
/
/
/
Erwerbslose
13,2
/
11,3
/
Nichterwerbspersonen
48,7
7,6
39,4
/
_____
1) Bevölkerung im Alter ab 15 Jahren mit Auskunft zum Rauchverhalten.
2) Einschließlich mithelfende Familienangehörige.
3) Einschließlich Beamtenanwärter.
4) Einschließlich Praktikanten und Volontäre.
Inhalt
Insgesamt
männlich
weiblich
Insgesamt
1)
Merkmal
Anzahl der gerauchten Zigaretten
29

 
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | A IV 12 - 4j/17
22. Regelmäßige Zigarettenraucher nach Beteiligung am Erwerbsleben, Stellung im Beruf,
Anzahl der täglich gerauchten Zigaretten und Geschlecht
(in Prozent)
Jahr 2017
unter 5
5 - 20
21 und mehr
Insgesamt
Bevölkerung
100
9,5
84,2
6,3
Erwerbstätige
100
8,8
85,0
6,3
Selbstständige
2)
100
/
79,5
/
Beamte
3)
100
/
91,5
/
Angestellte, Arbeiter
100
8,2
85,5
6,3
Auszubildende
4)
100
/
80,1
/
Erwerbslose
100
/
83,8
/
Nichterwerbspersonen
100
12,1
82,0
5,9
männlich
Bevölkerung
100
6,9
84,4
8,7
Erwerbstätige
100
6,2
85,0
8,8
Selbstständige
2)
100
/
81,2
/
Beamte
3)
100
/
/
/
Angestellte, Arbeiter
100
5,9
85,0
9,1
Auszubildende
4)
100
/
93,0
-
Erwerbslose
100
/
82,7
/
Nichterwerbspersonen
100
9,4
82,9
/
weiblich
Bevölkerung
100
13,5
83,9
2,5
Erwerbstätige
100
13,0
84,9
/
Selbstständige
2)
100
/
74,6
/
Beamte
3)
100
/
/
-
Angestellte, Arbeiter
100
11,6
86,4
/
Auszubildende
4)
100
/
/
/
Erwerbslose
100
/
85,2
/
Nichterwerbspersonen
100
15,6
80,8
/
_____
1) Bevölkerung im Alter ab 15 Jahren mit Auskunft zum Rauchverhalten.
2) Einschließlich mithelfende Familienangehörige.
3) Einschließlich Beamtenanwärter.
4) Einschließlich Praktikanten und Volontäre.
Merkmal
Insgesamt
1)
Anzahl der gerauchten Zigaretten
Inhalt
30

 
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | A IV 12 - 4j/17
23. Bevölkerung nach Art des höchsten allgemeinbildenden Schul- sowie berufsbildenden oder Hochschulabschlusses,
Geschlecht und Rauchgewohnheiten
Jahr 2017
Bevölkerung
1)
Männlich
Weiblich
Nicht-
raucher
Raucher
Nicht-
raucher
Raucher
Nicht-
raucher
Raucher
1 000
Insgesamt
2 366,7
646,5
1 088,1
392,2
1 278,6
254,4
Höchster allgemeinbildender
Schulabschluss
Volks-/Hauptschule
1)
584,9
133,9
235,6
88,4
349,3
45,5
Realschule
2)
994,6
371,0
456,3
213,5
538,3
157,5
Fachhochschul-/Hochschulreife
683,1
119,2
344,0
75,6
339,1
43,6
ohne Abschluss
33,8
16,7
16,7
10,6
17,0
6,1
ohne Angabe
70,4
5,7
35,5
/
34,9
/
Höchster berufsbildender oder
Hochschulabschluss
Beruflicher Ausbildungsabschluss
1 609,1
499,9
717,6
301,0
891,5
198,9
Lehrausbildung, Berufsfachschule
3)
1 229,9
422,8
565,5
268,4
664,4
154,4
Meister-/Technikerausbildung,
Fachschule
4)
der DDR
379,2
77,1
152,2
32,6
227,0
44,5
Hochschulabschluss
5)
451,4
59,8
239,3
39,2
212,1
20,6
Ohne beruflichen Ausbildungsabschluss
6)
305,4
86,5
130,9
51,6
174,6
34,9
in allgemeinbildender bzw. beruflicher
Ausbildung
163,0
32,6
84,0
20,5
79,0
12,1
nicht in allgemeinbildender bzw.
beruflicher Ausbildung
142,4
53,8
46,8
31,1
95,6
22,7
Ohne Angabe
/
/
/
/
/
-
Prozent
Insgesamt
78,5
21,5
73,5
26,5
83,4
16,6
Höchster allgemeinbildender
Schulabschluss
81,4
18,6
72,7
27,3
88,5
11,5
Volks-/Hauptschule
1)
72,8
27,2
68,1
31,9
77,4
22,6
Realschule
2)
85,1
14,9
82,0
18,0
88,6
11,4
Fachhochschul-/Hochschulreife
66,9
33,1
61,1
38,9
73,6
26,4
ohne Abschluss
92,5
7,5
89,9
10,1
95,4
4,6
ohne Angabe
/
/
Höchster berufsbildender oder
Hochschulabschluss
Beruflicher Ausbildungsabschluss
76,3
23,7
70,5
29,5
81,8
18,2
Lehrausbildung, Berufsfachschule
3)
74,4
25,6
67,8
32,2
81,1
18,9
Meister-/Technikerausbildung,
Fachschule
4)
der DDR
83,1
16,9
82,4
17,6
83,6
16,4
Hochschulabschluss
5)
88,3
11,7
85,9
14,1
91,2
8,8
Ohne beruflichen Ausbildungsabschluss
6)
77,9
22,1
71,7
28,3
83,4
16,6
in allgemeinbildender bzw. beruflicher
Ausbildung
83,3
16,7
80,4
19,6
86,7
13,3
nicht in allgemeinbildender bzw.
beruflicher Ausbildung
72,6
27,4
60,1
39,9
80,8
19,2
Ohne Angabe
/
/
/
/
/
-
_____
1) Bevölkerung im Alter ab 15 Jahren mit Auskunft zum Rauchverhalten
2) Einschließlich Abschluss der 8. und 9. Klasse der Polytechnischen Oberschule der DDR.
3) Einschließlich Abschluss der 10. Klasse der Polytechnischen Oberschule der DDR.
4) Einschließlich Berufsvorbereitungsjahr der Geburtsjahrgänge einschließlich bis 1953
einschließlich Kollegschule, 1-jährige Schule des Gesundheitswesens, Vorbereitungsdienst für den mittleren Dienst
in der öffentlichen Verwaltung.
4) Einschließlich 2- oder 3-jähriger Schule des Gesundheitswesens, Fach- oder Berufsakademie.
5) Einschließlich Ingenieurschulabschluss, Abschluss Verwaltungsfachhochschule.
6) Einschließlich Anlernausbildung/berufliches Praktikum der Geburtsjahrgänge ab 1954, Berufsvorbereitungsjahr.
Inhalt
Abschluss
31

 
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | A IV 12 - 4j/17
Inhalt
Abb. 1 Bevölkerung 2017 nach Altersgruppen und BMI-Bereichen
0
20
40
60
80
100
18 - 20
20 - 30
30 - 40
40 - 50
50 - 60
60 - 65
65 und mehr
Alter von … bis unter … Jahren
Prozent
BMI in kg/m²
unter 18,5
18,5 - 25
25 - 30
30 und mehr
32

 
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | A IV 12 - 4j/17
Inhalt
Abb. 2 Kranke Bevölkerung 2017 nach Altersgruppen und Dauer der Krankheit
1)
0
50
100
150
200
250
300
unter 15
15 - 25
25 - 45
45 - 65
65 und mehr
Alter von … bis unter … Jahren
Tausend
Dauer der Krankheit
1 bis 3 Tage
über 3 Tage
bis 1 Woche
über 1 Woche
bis 4 Woche
über 4 Woche
bis 1 Jahr
über 1 Jahr
1) Ohne Personen, die keine Angabe zur Dauer der Krankheit gemacht haben.
33

 
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | A IV 12 - 4j/17
Inhalt
Abb. 3 Bevölkerung 2017 nach Rauchgewohnheiten, Altersgruppen und Geschlecht
0
20
40
60
80
100
Alter von … bis unter … Jahren
Nichtraucher
Raucher
männlich
weiblich
Prozent
15 - 20
20 - 30
30 - 40
40 - 50
50 - 60
60 - 65
65 und
mehr
1) Bevölkerung im Alter ab 15 Jahren mit mit Auskunft zum Rauchverhalten.
34

 
© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | A IV 12 - 4j/17
Inhalt
Abb. 4 Bevölkerung
1)
2017 nach Rauchgewohnheiten und Anzahl der täglich gerauchten Zigaretten
in Prozent
_____
1) Bevölkerung im Alter ab 15 Jahren mit Auskunft zum Rauchverhalten.
78,5
17,7
3,8
Nichtraucher
regelmäßige Raucher
gelegentliche Raucher
3 013,3 Tsd.
Personen
darunter:
regelmäßige
Zigarettenraucher
Anzahl der täg-
lich gerauchten
Zigaretten
21 und mehr
5 - 20
unter 5
6,3
84,2
9,5
35

image
 
wissen.nutzen.
© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2018
Vervielfältigung und Verbreitung, auch auszugsweise, mit Quellenangabe gestattet.
Statistisches Bundesamt
Qualitätsbericht
Mikrozensus
2017
Erscheinungsfolge: jährlich
Erschienen am 07/12/2018
Ihr Kontakt zu uns:
www.destatis.de/kontakt
Telefon:+49 (0) 228 / 99643-88 80

 
Seite 2
Kurzfassung
1 Allgemeine Angaben zur Statistik
Seite 3
• Bezeichnung der Statistik: Mikrozensus (EVAS-Nr. 12211)
• Berichtszeitraum: Gleitende Berichtswoche über das gesamte Jahr
• Periodizität: Jährlich
• Erhebungseinheiten: Personen, Haushalte und Wohnungen
• Rechtsgrundlagen: Mikrozensusgesetz (MZG) vom 07.12.2016, EU-Verordnung Nr. 577/1998 und
Bundesstatistikgesetz
2 Inhalte und Nutzerbedarf
Seite 4
• Erhebungsinhalte: Bevölkerungsstruktur, wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung,
Erwerbsbeteiligung, Arbeitsuche, Aus- und Weiterbildung, Wohnverhältnisse, Gesundheit, Migration
• Zweck: Ermittlung von Eck- und Strukturdaten zwischen zwei Volkszählungen
• Hauptnutzer/-innen: Parlament, Ministerien, wissenschaftliche Einrichtungen, Sozialpartner,
Europäische Kommission, Europäische Zentralbank
3 Methodik
Seite 5
• Art der Datengewinnung: Dezentrale Befragung durch die Statistischen Landesämter mittels Laptop-
Interview (CAPI) und schriftlicher Befragung
• Stichprobenverfahren: Einstufige Klumpenstichprobe (Zufallsstichprobe)
• Stichprobenumfang: 1% der Auswahlbezirke (Klumpen, die die Gesamtheit der bewohnten Gebäude
in Deutschland vollständig kleinflächig unterteilen)
• Hochrechnung: Zweistufiges Verfahren mit Kompensation der bekannten Ausfälle und Anpassung
an
Eckwerte der Bevölkerungsstatistik
4 Genauigkeit und Zuverlässigkeit
Seite 7
• Stichprobenbedingte Fehler: Hochgerechnete Ergebnisse unter 5 000 werden wegen der Größe des
Standardfehlers nicht veröffentlicht
• Nicht-stichprobenbedingte Fehler: Unit-Non-Response bei maximal 5% pro Jahr; Messfehler in
Bezug auf den ILO-Erwerbsstatus bzw. marginale Erwerbstätigkeiten
5 Aktualität und Pünktlichkeit
Seite 8
• Ende des Berichtszeitraums: 30.12.2017; Bereitstellung der Einzeldaten: Ende Juni 2018;
Veröffentlichung erster Ergebnisse: Juli 2018
6 Vergleichbarkeit
Seite 9
• Räumlich: Integrierte EU-Arbeitskräfteerhebung ermöglicht Vergleiche mit anderen EU-
Mitgliedstaaten;
national liegen vergleichbare Ergebnisse für die Länder und noch kleinere räumliche Einheiten vor.
• Zeitlich: Wegen des Übergangs auf die unterjährige Erhebungsform sind insbesondere die
Ergebnisse ab 2005 mit früheren Jahresergebnisssen nur eingeschränkt vergleichbar
7 Kohärenz
Seite 9
• Abweichungen zur Erwerbstätigenrechnung im Rahmen der Volkswirtschaftlichen
Gesamtrechnungen
• Justiergrundlage für eine Vielzahl kleinerer amtlicher und nichtamtlicher Erhebungen; enge Bezüge
insbesondere zu anderen amtlichen Arbeitsmarktstatistiken
8 Verbreitung und Kommunikation
Seite 10
• Internet:
http://www.destatis.de
sowie
Auskunftsdatenbank Genesis-Online unter https://www-genesis.destatis.de
• Kontakt: Statistisches Bundesamt, Zweigstelle Bonn, Gruppe H3 "Haushaltserhebungen, Wohnen" ,
53117 Bonn, Telefon: +49 (0) 228/99643- 88 80,
Telefax: +49 (0) 228/99643- 89 62, E-Mail: haushaltserhebungen@destatis.de
9 Sonstige fachstatistische Hinweise
Seite 12
./.

 
Seite 3
1 Allgemeine Angaben zur Statistik
1.1 Grundgesamtheit
Die Erhebung erstreckt sich auf die gesamte Wohnbevölkerung in Deutschland. Dazu gehören alle Personen in
Privathaushalten und Gemeinschaftsunterkünften am Haupt- und Nebenwohnsitz. Nicht zur Erhebungsgesamtheit gehören
Angehörige ausländischer Streitkräfte sowie ausländischer diplomatischer Vertretungen mit ihren Familienangehörigen.
Personen ohne Wohnung (Obdachlose) haben im Mikrozensus keine Erfassungschance.
1.2 Statistische Einheiten (Darstellungs- und Erhebungseinheiten)
Erhebungseinheiten im Mikrozensus sind Personen (in Privathaushalten und Gemeinschaftsunterkünften), Haushalte und
Wohnungen.
1.3 Räumliche Abdeckung
Der Mikrozensus wird als dezentrale Erhebung für das gesamte Bundesgebiet durchgeführt. Die Ergebnisse werden vom
Statistischen Bundesamt nach Bundesgebiet und Bundesländern ausgewiesen. Davon abweichend stellen die
Statistischen Ämter der Länder die Ergebnisse nach NUTS-2-Regionen und gegebenenfalls für kleinere Regionen unterhalb
der NUTS-2-Ebene dar. Der Regionalisierbarkeit der Mikrozensusergebnisse sind allerdings aufgrund der Ausgestaltung
des Mikrozensus als Stichprobe Grenzen gesetzt.
1.4 Berichtszeitraum/-zeitpunkt
Der Berichtszeitraum ist die jeweils letzte Kalenderwoche vor der Befragung, also eine über das gesamte Jahr gleitende
Berichtswoche. Das Befragungsvolumen wird möglichst gleichmäßig auf alle Kalenderwochen des Jahres verteilt
(kontinuierliche Erhebung). Ergebnisse (Durchschnitte) können für Jahre und für Quartale ermittelt werden.
1.5 Periodizität
Der Mikrozensus ist eine jährlich durchgeführte, gleichmäßig auf alle Kalenderwochen des Jahres verteilte Erhebung. Jeder
teilnehmende Haushalt wird einmal jährlich befragt. Die kontinuierlich erhobenen Daten aller teilnehmenden Haushalte
eines Erhebungsjahres werden im jährlichen Rhythmus als Jahresergebnisse veröffentlicht. Zeiträume ohne nennenswerte
Zeitreihenbrüche stellen im Allgemeinen die Laufzeiten der bisherigen Mikrozensusgesetze sowie die
Anwendungsperioden der im Mikrozensus erhobenen Klassifikationen (Berufs- und Wirtschaftszweigklassifikationen,
Hauptfachrichtungen der beruflichen Bildungsabschlüsse) dar. Genauere Informationen zur zeitlichen Vergleichbarkeit
finden Sie unter 6.2.
1.6 Rechtsgrundlagen und andere Vereinbarungen
• Verordnung (EG) Nr. 577/1998 des Rates vom 9. März 1998 zur Durchführung einer Stichprobenerhebung über
Arbeitskräfte in der Gemeinschaft, zuletzt geändert durch Verordnung (EG) Nr. 1372/2007 des Europäischen Parlaments
und des Rates vom 23. Oktober 2007 (ABl. EU Nr. L 315 S. 42).
• Mikrozensusgesetz (MZG) vom 7. Dezember 2016 (BGBl. I S. 2826)
• Bundesstatistikgesetz (BStatG) vom 20. Oktober 2016 (BGBl. I S. 2394)
1.7 Geheimhaltung
1.7.1 Geheimhaltungsvorschriften
Die erhobenen Einzelangaben werden nach § 16 Bundesstatistikgesetz (BStatG) grundsätzlich geheim gehalten. Die
Namen und Adressen der Befragten werden in keinem Fall an Dritte weitergegeben. Nach § 16 Abs. 6 BStatG ist es
möglich, den Hochschulen oder sonstigen Einrichtungen mit der Aufgabe unabhängiger wissenschaftlicher Forschung für
die Durchführung wissenschaftlicher Vorhaben Einzelangaben in faktisch anonymisierter Form zur Verfügung zu stellen.
Faktisch anonym sind Einzelangaben dann, wenn sie den befragten oder betroffenen Personen nur mit einem
unverhältnismäßig großen Aufwand an Zeit, Kosten und Arbeitskraft zugeordnet werden können. Die Pflicht zur
Geheimhaltung besteht auch für Personen, die Empfänger von Einzelangaben sind.
1.7.2 Geheimhaltungsverfahren
Die zur Durchführung der Erhebung benötigten Hilfsmerkmale (Name, Adresse, Name der Arbeitsstätte) werden
unverzüglich nach Abschluss der Plausibilitätskontrollen von den Erhebungsmerkmalen getrennt und gesondert
aufbewahrt. Die Erhebungsunterlagen und die Hilfsmerkmale werden spätestens nach dem Abschluss der Aufbereitung
der Ergebnisse aus der letztmaligen Befragung einer Auswahleinheit gelöscht.
Hochgerechnete Jahresergebnisse unter 5 000 werden in veröffentlichten Mikrozensus-Tabellen wegen der Größe ihres
relativen Standardfehlers und des damit verbundenen geringen Aussagewertes durch einen Schrägstrich („/“) ersetzt.
1.8 Qualitätsmanagement
1.8.1 Qualitätssicherung
Im Prozess der Statistikerstellung werden vielfältige Maßnahmen durchgeführt, die zur Sicherung der Qualität unserer
Daten beitragen. Diese werden insbesondere in Kapitel 3 (Methodik) erläutert. Die Maßnahmen zur Qualitätssicherung, die

 
Seite 4
an einzelnen Punkten der Statistikerstellung ansetzen, werden bei Bedarf angepasst und um standardisierte Methoden
der Qualitätsbewertung und -sicherung ergänzt. Zu diesen standardisierten Methoden zählt auch dieser Qualitätsbericht,
in dem alle wichtigen Informationen zur Datenqualität zusammengetragen sind.
1.8.2 Qualitätsbewertung
Der Mikrozensus ist die größte jährliche Haushaltsbefragung in Deutschland und Europa. Durch die Vielfalt der
Merkmalskombinationen auf Personenebene und durch die Abbildung des Haushalts- und Familienzusammenhangs
bietet der Mikrozensus ein großes Potenzial an statistischen Informationen. Er ist damit eine unverzichtbare
Informationsquelle für die Politik, die Wissenschaft sowie für die breite Öffentlichkeit.
2 Inhalte und Nutzerbedarf
2.1 Inhalte der Statistik
2.1.1 Inhaltliche Schwerpunkte der Statistik
Bereits seit 1957 – in den neuen Ländern seit 1991 – liefert der Mikrozensus jährlich statistische Informationen in tiefer
fachlicher und regionaler Gliederung über die Bevölkerungsstruktur, die wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung
und der Familien, Lebensgemeinschaften und Haushalte, die Erwerbstätigkeit, Arbeitssuche, Aus- und Weiterbildung,
Wohnverhältnisse und Gesundheit.
Die von allen zu beantwortenden Fragen bestehen aus einem Grund- und einem Zusatzprogramm. Das Grundprogramm ist
in allen Jahren grundsätzlich identisch, das Zusatzprogramm rotiert im Vier-Jahres-Zyklus. Im Rahmen der
Zusatzprogramme werden u. a. Angaben zur Gesundheit/ zur Schichtarbeit, zur Wohnsituation/ der vertraglich
vereinbarten Datenübertragungsrate/für Frauen von 15 bis 75 Jahren die Zahl der lebend geborenen Kinder, zum
Krankenversicherungsschutz sowie zum Pendlerverhalten, erhoben.
Die Mikrozensus-Zusatzerhebung 2017 umfasste zusätzlich die Merkmale: Art der geleisteten Schichtarbeit,
durchschnittlich je Nacht geleistete Arbeitsstunden (Schichtarbeit); Dauer einer Krankheit oder Unfallverletzung in den vier
Wochen vor der Berichtswoche, Art des Unfalls, Art der Behandlung, Krankheitsrisiken sowie Körpergröße und Gewicht
(Gesundheitszustand).
Darüber hinaus werden einer Substichprobe (10%-ige Unterstichprobe der gesamten Mikrozensusstichprobe) im Rahmen
eines „Ad-Hoc-Moduls“ der EU zusätzliche (freiwillige) Fragen gestellt. Das Ad-Hoc-Modul 2017 der Arbeitskräfteerhebung
der Europäischen Union umfasste Fragen zur 'Selbstständigkeit‘.
2.1.2 Klassifikationssysteme
* ISO
Länderklassifikation der EU
* NUTS
Nomenclature of territorial units for statistics
* WZ 2008
Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008
* ISCO 2008
International Standard Classification of Occupation, Ausgabe 2008
* KldB 2010
Klassifikation der Berufe, Ausgabe 2010
* ISCED
International Standard Classification of Education
2.1.3 Statistische Konzepte und Definitionen
Die im Mikrozensus verwendeten arbeitsmarktstatistischen Konzepte und Definitionen orientieren sich an dem im Rahmen
der Internationalen Arbeitsorganisation (IL0) international vereinbarten Standards (ILO-Konzept), die im Rahmen der in
allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union durchgeführten Arbeitskräfteerhebung näher konkretisiert wurden.
Demnach gelten alle Personen im Alter von 15 Jahren und älter als erwerbstätig, sofern sie in der Berichtswoche
mindestens eine Stunde lang gegen Entgelt oder im Rahmen einer selbstständigen oder mithelfenden Tätigkeit gearbeitet
haben. Auch wer sich in einem formalen Arbeitsverhältnis befindet, das er im Berichtszeitraum nur vorübergehend nicht
ausgeübt hat (z. B. wegen Urlaub oder Erkrankung), gilt als erwerbstätig. Als erwerbslos gilt im Sinne des ILO-Konzepts
jede Person im Alter von 15 bis 74 Jahren, die in der Berichtswoche nicht erwerbstätig war, aber in den letzten vier Wochen
vor der Befragung aktiv nach einer Tätigkeit gesucht hat. Auf den zeitlichen Umfang der gesuchten Tätigkeit kommt es
nicht an. Eine neue Arbeit muss innerhalb von zwei Wochen aufgenommen werden können. Die Einschaltung einer Agentur
für Arbeit oder eines kommunalen Trägers in die Suchbemühungen ist nicht erforderlich. Personen im erwerbsfähigen
Alter, die weder erwerbstätig noch erwerbslos sind, gelten als Nichterwerbspersonen. Der Mikrozensus hält als
Haushaltsstichprobe neben Informationen zu Bevölkerung und Arbeitsmarkt, Größe und Zusammensetzung von
Haushalten auch für familienwissenschaftliche Zwecke relevante Angaben (z.B. über Beziehungen der Haushaltmitglieder
untereinander) bereit. Allerdings werden nur wenige haushalts- und familienbezogene Merkmale direkt erhoben: Weniger
als 10 % aller Fragen sind diesbezüglich verfasst. Das familiensoziologische und -demographische Analysepotential wird
erst durch die so genannten Bandsatzerweiterungen ausgeschöpft. Aus der Kombination der im Mikrozensus direkt
erhobenen Merkmale werden von den statistischen Ämtern zahlreiche Variablen im Nachhinein generiert, mit Hilfe derer
schließlich umfangreiche familienbezogene Auswertungen möglich sind. Neben Haushalten und Familien werden seit
1996 auch Lebensformen als soziale Einheiten in den Daten abgegrenzt. Im Mittelpunkt des neuen Konzepts steht die
Berücksichtigung unverheiratet zusammenlebender Paare.

 
Seite 5
2.2 Nutzerbedarf
Der Mikrozensus dient dazu, in regelmäßigen und kurzen Abständen Eck- und Strukturdaten über die in 2.1 genannten
Erhebungsinhalte sowie deren Veränderung zu ermitteln und dadurch die Datenlücke zwischen zwei Volkszählungen zu
füllen. Dabei wurde der Mikrozensus als Mehrthemenumfrage gestaltet, d. h. das Erhebungsprogramm umfasst eine
größere Zahl von unterschiedlichen Themen, die bei der Auswertung miteinander kombiniert werden können. Für eine
Reihe kleinerer Erhebungen der empirischen Sozial- und Meinungsforschung sowie der amtlichen Statistik dient der
Mikrozensus als Hochrechnungs-, Adjustierungs- und Kontrollinstrument.
Ein wichtiges Instrument für die Europäische Kommission ist die integrierte Arbeitskräfteerhebung, die harmonisierte
statistische Informationen über Niveau, Struktur und Entwicklung von Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit in den EU-
Mitgliedstaaten liefert (vgl. hierzu: § 2 MZG und Verordnung (EG) Nr. 577 des Rates vom 9. März 1998). Die meisten
Merkmale der Arbeitskräfteerhebung sind zugleich Merkmale des Mikrozensus.
Parlament, Ministerien, wissenschaftliche Einrichtungen, Sozialpartner, Europäische Kommission wie die Generaldirektion
‚Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit’, Europäische Zentralbank, Markt- und
Meinungsforschung sowie Medien gelten als Hauptnutzer/-innen der Statistik.
2.3 Nutzerkonsultation
Nutzerinteressen werden über viele unterschiedliche Wege berücksichtigt. Die Ministerien des Bundes und der Länder
können unmittelbar über das Gesetzgebungsverfahren für den Mikrozensus Einfluss auf das Erhebungsprogramm
nehmen. Des Weiteren findet der Datenbedarf beispielsweise aus der Wissenschaft oder von Städtestatistikern im
Statistischen Beirat, auf Nutzerkonferenzen und Fachausschusssitzungen Berücksichtigung. Die Festlegung der Merkmale
der Arbeitskräfteerhebung erfolgt durch die Europäische Kommission in Abstimmung mit dem Statistischen Amt der
Europäischen Gemeinschaften (Eurostat), den zuständigen nationalen Ministerien und den beteiligten nationalen
statistischen Ämtern.
3 Methodik
3.1 Konzept der Datengewinnung
Der Mikrozensus ist eine Zufallsstichprobe. Jede Auswahleinheit hat die gleiche Wahrscheinlichkeit, in die Stichprobe zu
gelangen. Das stichprobenmethodische Grundkonzept ist die einstufige Klumpenstichprobe .
Nach dem Auswahlplan wird jährlich ein Viertel der Auswahlbezirke durch neu in die Auswahl einzubeziehende
Auswahlbezirke ersetzt (Prinzip der partiellen Rotation). Dies bedeutet, dass in einem gegebenen Jahr ein Viertel der
befragten Haushalte des Vorjahres aus der Erhebung ausscheidet, während ein Viertel der in diesem Jahr zu befragenden
Haushalte erstmals in die Erhebung einbezogen wird. Bei der mehrmaligen Befragung ein und desselben Haushalts
werden zum einen die hohen Kosten, die sich mit der Konkretisierung der Auswahlbezirke jeweils einer kompletten 1%-
Stichprobe ergeben würden, deutlich reduziert. Zum anderen weisen die auf diese Weise gewonnenen statistischen
Ergebnisse über Veränderungen von einem Jahr zum nächsten eine höhere Präzision auf, als wenn jährlich ein gänzlich
neuer Personenkreis befragt würde. Der Stichprobenumfang beträgt 1% der Auswahleinheiten. Auswahleinheiten sind
Klumpen bzw. künstlich abgegrenzte Flächen (Auswahlbezirke), die sich aus ganzen Gebäuden oder Gebäudeteilen
zusammensetzen. Die Bildung der Auswahlbezirke steht in einem engen Zusammenhang mit der Schichtung. Alle
Personen bzw. Haushalte in einem Auswahlbezirk sind als Erhebungseinheiten zu erfassen. Die Mikrozensus-Erhebung
2017 wurde in rund 53 900 Auswahlbezirken durchgeführt. In 2 900 Auswahlbezirken wurden keine Befragungshaushalte
angetroffen. In den verbleibenden 51 000 Auswahlbezirken wurde die Befragung in über 379 000 Haushalten
durchgeführt. Auf diese Weise wurden gut 758 000 Personen befragt. Pro Auswahlbezirk wurden durchschnittlich für fast
15 Personen Auskünfte eingeholt.
Zur Bildung der Auswahlbezirke und zur fachlichen Schichtung wurden ab dem MZ 2016 aus dem Material des Zensus
2011die anschriftenbezogenen Angaben über die Zahl der Wohnungen und Personen genutzt. Bis einschließlich 2015
basierte die Stichprobe für das frühere Bundesgebiet auf Basis der Volkszählung 1987 und für die neuen Bundesländer
auf Grundlage des Bevölkerungsregisters „Statistik“. Dazu wurden die Angaben aus dem Zentralen Einwohnerregister der
ehemaligen DDR bezüglich der Zahl der Personen und der Zahl der Familienhaushalte pro Hausnummer verdichtet. Die
Zahl der Familienhaushalte für eine Hausnummer diente als Ersatz für die Zahl der Wohnungen
Als Baustein für die Bildung der Auswahlbezirke wurden ganze Gebäude oder – bei größeren Gebäuden – Gebäudeteile
verwendet. Die Gebäude wurden dabei nach der Zahl ihrer Wohnungen in drei Größenklassen bzw. Schichten eingeteilt:
Zur ersten Schicht gehören die kleineren Gebäude mit 1 bis 4 Wohnungen. Sie wurden zu Auswahlbezirken mit dem
Richtwert 12 Wohnungen zusammengefasst, in der Reihenfolge der Hausnummern innerhalb der Straße, falls erforderlich
auch straßenübergreifend. In die zweite Schicht fallen die mittleren Gebäude mit 5 bis 10 Wohnungen. Diese Gebäude
bilden jeweils eigene Auswahlbezirke. Die Gebäude der dritten Schicht mit 11 und mehr Wohnungen wurden in
Auswahlbezirke mit der Richtgröße 6 Wohnungen zerlegt. Je Gebäudegrößenklassenschicht wurden also unterschiedliche
Auswahlbezirksgrößen realisiert. Über die Schichten hinweg ergab sich ein Durchschnittswert von rund 9 Wohnungen. In
einer weiteren Schicht 4, einer Sonderschicht, wurde die Bevölkerung in Gemeinschaftsunterkünften in Auswahleinheiten
mit der Richtgröße 15 Personen unterteilt.

 
Seite 6
Diese fachlichen Schichten werden durch eine weitere Schicht zur Aktualisierung der Grundauswahl ergänzt. Die jährliche
Aktualisierung der Auswahl erfolgt über die Meldungen zur Bautätigkeitsstatistik (sog. Baugenehmigungen). Die dort
gemeldeten Neubauten werden in die bereits erwähnten Größenklassen eingeteilt. Gegenüber der Auswahl auf Basis des
Zensus 2011 ergeben sich folgende Unterschiede: Die Gebäudegrößenklasse wird in der Neubauauswahl nicht zur
Schichtung der Auswahl, sondern lediglich zur Bildung der Auswahlbezirke herangezogen; die dritte
Gebäudegrößenklasse beginnt dabei bereits ab 9 Wohnungen pro Gebäude. Die Zugehörigkeit eines Gebäudes zur Schicht
für Bevölkerung in Gemeinschaftsunterkünften kann dabei der Meldung direkt entnommen werden. Schließlich haben die
Auswahlbezirke, die aus den Gebäuden mit 1 bis 4 Wohnungen gebildet werden, als Richtwert 6 statt 12 Wohnungen.
Damit umfassen die neuen Auswahlbezirke in allen Gebäudeklassen in der Regel immer rund 6 Wohnungen im
Durchschnitt. Pro regionaler Schicht werden sie in nur einer fachlichen Schicht ("Neubauschicht") zusammengefasst.
Zur Sicherung der angestrebten regionalen Repräsentation wurde die fachliche mit einer regionalen Schichtung
kombiniert. Als regionale Schichten dienten 243 regionale Schichten (Kreise oder Zusammenfassungen von Kreisen), die
in der Regel mindestens 200 000 Einwohner aufweisen sollten. Die Technik der Auswahl, d. h. die Sortierung,
Zonenbildung und Auswahl pro Zone, gewährleistete für diese Regionen einen schichtungsähnlichen Effekt. Die regionalen
Schichten wurden zu 147 so genannten Anpassungsschichten zusammengefasst, die durchschnittlich 500 000 Einwohner
aufweisen. Auf der Ebene der Anpassungsschichten erfolgt die gebundene Hochrechnung (siehe 3.3).
Die Befragung wird dezentral von den Statistischen Landesämtern mit Hilfe von Interviewern/-innen durchgeführt. Die
Interviewer/-innen gehen mit Laptops ausgestattet in die Haushalte (CAPI – Computer Assisted Personal Interviewing). Die
Haushaltsmitglieder haben auch die Möglichkeit, selbst einen Fragebogen auszufüllen (schriftliche Befragung) oder sich
von den Mitarbeitern/-innen der Statistischen Landesämter telefonisch befragen zu lassen. Die Beantwortung unterliegt
weitgehend der Auskunftspflicht. Nur für wenige Merkmale hat der Gesetzgeber die freiwillige Auskunftserteilung
angeordnet. Merkmale, die ausschließlich Merkmale der EU-Arbeitskräfteerhebung darstellen, sind stets mit freiwilliger
Auskunftserteilung verbunden. Im Rahmen des Mikrozensus sind so genannte Proxy-Interviews zulässig, d. h. ein
erwachsenes Haushaltsmitglied darf stellvertretend für andere Haushaltsmitglieder antworten. Fremdauskünfte lagen
2017 für knapp über 24% der Personen ab 15 Jahren vor.
3.2 Vorbereitung und Durchführung der Datengewinnung
Die Interviews werden mit knapp 68% überwiegend persönlich mit einem Laptop (CAPI) durchgeführt. Die Interviewer/-
innen leiten die Befragungsergebnisse an die Statistischen Landesämter weiter. Die Haushalte haben auch die
Möglichkeit, den Fragebogen selbst auszufüllen und auf postalischem Weg an das jeweilige Statistische Landesamt
zurückzusenden. Von den Interviewern/-innen mehrfach nicht angetroffene Haushalte werden direkt von den Statistischen
Landesämtern angeschrieben und in die schriftliche Befragung einbezogen. Insgesamt nahmen 2017 knapp 29% der
Befragten an der schriftlichen Befragung teil. In geringem Umfang (3,5%) führen die Statistischen Landesämter auch
Telefoninterviews durch, dies allerdings nur auf ausdrücklichen Wunsch des zu befragenden Haushalts.
3.3 Datenaufbereitung (einschl. Hochrechnung)
Die Hochrechnung des Mikrozensus erfolgt in zwei Schritten: Mit dem Ziel, die bei Stichproben unvermeidlichen
stichprobenbedingten und nicht stichprobenbedingten Fehler auszugleichen, wird in einem ersten Schritt ein Ausgleich
der bekannten Ausfälle vorgenommen (Kompensation). Dies geschieht durch Berechnung von Kompensationsfaktoren
anhand von Informationen über die Haushalte, die nicht geantwortet haben. In einer zweiten Stufe werden die mit dem
Kompensationsfaktor gewichteten Stichprobenverteilungen ausgewählter Hilfsvariablen an Eckwerte aus der Laufenden
Bevölkerungsfortschreibung angepasst. Der Hochrechnungsrahmen beinhaltet drei Altersklassen (unter 15 Jahre, 15 bis
44 Jahre, 45 Jahre und älter) und vier Staatsangehörigkeiten bzw. Staatsangehörigkeitsgruppen (deutsch, türkisch, EU-25
und nicht EU-25), jeweils differenziert nach dem Geschlecht. Das Ausländerzentralregister liefert die Strukturen (Anteile)
für die aus der laufenden Bevölkerungsfortschreibung ermittelten nicht deutschen Bevölkerung. Die Anpassung des
Hochrechnungsrahmens erfolgt quartalsweise auf unterschiedlichen regionalen Ebenen (Bundesland, Regierungsbezirk,
regionale Anpassungsschicht). Um zu schwach besetzte Anpassungsklassen zu vermeiden, werden die Kompensations-
und Hochrechnungsfaktoren durch ein Kalibrierungsverfahren (Generalized Regression Estimation) berechnet. Damit ist
eine Anpassung an getrennte Randverteilungen möglich. Die so ermittelten Gewichte werden für Auswertungen zu allen
Merkmalsbereichen mit Ausnahme der Fragen zur Behinderung und Wohnsituation verwendet. Eine ausführliche
Darstellung dieses Hochrechnungsverfahrens befindet sich in Wirtschaft und Statistik, Heft 10/2005. Die
Hochrechnungsfaktoren für die Jahresergebnisse stellen das arithmetische Mittel der jeweiligen Quartalsfaktoren dar. Für
die Merkmale Wirtschaftszweig sowie tatsächlich und normalerweise geleistete Arbeitsstunden pro Woche wurden
fehlende Werte im Rahmen der Aufbereitung mit einem Hot-Deck-Verfahren ersetzt. Erkenntnisse über
Ergebnisverzerrungen durch Imputationsfehler liegen nicht vor.
3.4 Preis- und Saisonbereinigung; andere Analyseverfahren
Im Rahmen der monatlichen Erwerbslosenstatistik nach dem ILO-Konzept werden auch saisonbereinigte Ergebnisse
veröffentlicht (vgl. hierzu auch: Qualitätsbericht "Monatliche Erwerbslosenstatistik nach dem ILO-Konzept").
3.5 Beantwortungsaufwand
Die in den Auswahlbezirken wohnenden Personen werden innerhalb von 5 aufeinander folgenden Jahren bis zu viermal
befragt. Das Frageprogramm des Jahres 2017 der 1%-Stichprobe des Mikrozensus (einschließlich der Fragen der EU-

 
Seite 7
Arbeitskräfteerhebung) umfasste insgesamt 214 verschiedene Fragen. Darunter waren 27 Fragen, deren Beantwortung
freiwillig war..
4 Genauigkeit und Zuverlässigkeit
4.1 Qualitative Gesamtbewertung der Genauigkeit
Die Erhebung ist so gestaltet, dass mögliche Fehler minimiert und kontrolliert werden können. Dennoch sind
Stichprobenstatistiken grundsätzlich immer mit Zufallsfehlern behaftet. Diese sind darauf zurückzuführen, dass nicht alle
Einheiten der Grundgesamtheit befragt werden und die Zusammensetzung der Stichprobe vom Zufall abhängt. Zudem
treten bei jeder statistischen Messung nicht-stichprobenbedingte Fehler auf, die begrenzt, jedoch nicht völlig vermieden
werden können. Um die Genauigkeit des Mikrozensus zu optimieren, wird zum einen ein hoher Auswahlsatz (1%) realisiert
und zum anderen die Auskunftspflicht umgesetzt. Nur so können fachlich und regional tief gegliederte Ergebnisse
zuverlässig dargestellt werden (vgl. hierzu auch: Mikrozensus im Wandel. Untersuchungen und Empfehlungen zur
inhaltlichen und methodischen Gestaltung, Stuttgart 1989).
4.2 Stichprobenbedingte Fehler
Stichprobenbedingte Fehler beruhen darauf, dass im Rahmen des Mikrozensus nur ein Teil der Grundgesamtheit erhoben
wird.
Beim Mikrozensus handelt es sich um eine Zufallsauswahl (siehe 3.1). Der Wert eines zufallsbedingten Stichprobenfehlers
lässt sich nicht exakt ermitteln, sondern nur größenordnungsmäßig abschätzen. Als Schätzwert dient der Standardfehler,
der aus den Einzeldaten der Stichprobe berechnet wird. Bei ausreichend großem Stichprobenumfang kann man davon
ausgehen, dass der jeweilige Wert der Grundgesamtheit mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 68% im Bereich des
einfachen und mit einer Wahrscheinlichkeit von ca. 95% im Bereich des zweifachen Standardfehlers um den
hochgerechneten Wert liegt. Mit Hilfe der in Anhang A dieses Qualitätsberichts dargestellten Fehlerkurven können die
einfachen relativen Standardfehler der Mikrozensusergebnisse für das Bundesgebiet näherungsweise abgeschätzt
werden. Ausführliche Erläuterungen zur Methodik der Fehlerrechnung und zur Schätzung des relativen Standardfehlers
enthält Anhang B. Hochgerechnete Jahresergebnisse unter 5 000 werden in veröffentlichten Mikrozensus-Tabellen wegen
der Größe ihres relativen Standardfehlers und des damit verbundenen geringen Aussagewertes durch einen Schrägstrich
(„/“) ersetzt.
4.3 Nicht-Stichprobenbedingte Fehler
Nicht-stichprobenbedingte Fehler betreffen Stichproben- und Vollerhebungen gleichermaßen und treten in allen Phasen
des Datenerhebungs- und Aufbereitungsprozesses auf. Ursachen können z.B. Fehler in der Erfassungsgrundlage,
Messfehler, Aufbereitungsfehler oder Fehler durch Antwortausfälle sein.
Personen ohne gemeldeten Wohnsitz (Haupt- oder Nebenwohnsitz) in Deutschland haben keine Chance, in die
Mikrozensus-Stichprobe zu gelangen. Populationszugänge und -abgänge werden wegen des Flächenstichprobenprinzips
automatisch erfasst. Die jährliche Aktualisierung der Auswahlgrundlage anhand der Bautätigkeitsstatistik (siehe 3.1)
bietet prinzipiell Gewähr dafür, dass es keine Personen in Wohngebäuden gibt, die von vornherein nicht in die
Mikrozensus-Stichprobe gelangen können (sog. Non-Coverage-Probleme).
Die Quote der bekannten ausgefallenen Haushalte (Unit-Non-Response) liegt im Mikrozensus 2017 aufgrund der
Auskunftspflicht nur bei 3,8%. Hierbei handelt es sich größtenteils um nicht erreichbare Haushalte oder
Gemeinschaftsunterkünfte. Von der Auswahlgrundlage des Mikrozensus 2017 wurden 14.918 Haushalte und 45
Gemeinschaftsunterkünfte nicht befragt.
Für den weit überwiegenden Teil der Fragen besteht im Mikrozensus Auskunftspflicht. Nur in wenigen Fällen, wenn die
Auskunft nicht einholbar ist, wird eine fehlende Angabe zugelassen. Der Item-Non-Response bei Pflichtfragen liegt in der
Regel unter 3%.
Bei den freiwilligen Fragen zeigen sich Unterschiede zwischen der schriftlichen und mündlichen Befragung. Während in
der persönlichen Interviewsituation auch bei vielen freiwilligen Fragen die Auskunft eingeholt werden kann, ist der
Rücklauf in der schriftlichen Befragung insgesamt schlechter. Aber auch sensible Fragen mit Auskunftspflicht - wie zum
Beispiel die Frage nach dem Haushaltseinkommen - bleiben in der schriftlichen Befragung deutlich häufiger
unbeantwortet als in der persönlichen Befragung.
Die Ergebnisse zur Erwerbsbeteiligung nach dem Labour-Force-Konzept der Internationalen Arbeitsorganisation (kurz: ILO-
Konzept) unterscheiden sich nach wie vor teilweise von denen anderer arbeitsmarktstatistischer Datenquellen (vgl. hierzu
auch: Körner, Thomas/Marder-Puch, Katharina. Der Mikrozensus im Vergleich mit anderen Arbeitsmarktstatistiken.
Ergebnisunterschiede und Hintergründe seit 2011. In: WISTA Wirtschaft und Statistik. Ausgabe 4/2015, Seite 39 ff.).
Für das Jahr 2017 weist der Mikrozensus beispielsweise im Vergleich zur Erwerbstätigenrechnung (Stand: 28.06.2018) der
Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen 5,7% Erwerbstätige weniger aus (siehe auch Abschnitt 7 – Kohärenz).
Nähere Vergleichsanalysen deuten darauf hin, dass Abweichungen insbesondere bei kleineren und geringfügigen
Tätigkeiten sowie der Suche danach festzustellen sind. Zur Untersuchung dieser Abweichungen wurde im Jahr 2008 im
Rahmen eines Bund-Länder-Projektes eine Nachbefragung durchgeführt. Rund 4 000 Personen, die zuvor bereits am
Mikrozensus teilgenommen hatten, wurden von den teilnehmenden Statistischen Landesämtern noch einmal telefonisch

 
Seite 8
zu ihrem Erwerbsstatus befragt. Das Erhebungsinstrument der Nachbefragung wurde dabei speziell auf die Erfassung
kleinerer Tätigkeiten und Nebenjobs hin optimiert. Vergleiche zwischen den im Mikrozensus und in der Nachbefragung
gemachten Angaben machen deutlich, dass insbesondere Schüler/-innen, Studenten/-innen und Rentner/-innen mit
einem Gelegenheitsjob oder einer geringfügigen Beschäftigung diese Tätigkeit häufig erst in der Nachbefragung
angegeben hatten. Es ist daher davon auszugehen, dass sich diese Gruppen, die sich nach ihrem Alltagsverständnis nicht
als Erwerbstätige sehen, in besonderem Maße an ihrem überwiegenden sozialen Status (also z. B. Schüler/-in oder
Rentner/-in) orientieren und sich durch die Fragen zur Erwerbsbeteiligung im Mikrozensus nicht immer angesprochen
fühlen. Von geringerem Ausmaß sind dagegen die Effekte durch stellvertretende Auskunfterteilung: Rund ein Viertel der
Antworten werden als sog. "Proxy-Interviews" stellvertretend durch andere Haushaltsmitglieder gegeben. Die
Nachbefragung hat deutlich gemacht, dass die Effekte der Proxy-Interviews die Ergebnisunterschiede allenfalls zu einem
kleinen Teil erklären können. Zwar wurden in einzelnen Themenfeldern Abweichungen zwischen den Angaben, die im
Mikrozensus-Interview andere Personen gemacht hatten und den Selbstauskünften in der Nachbefragung festgestellt;
diese Unterschiede bewegen sich jedoch überwiegend im Rahmen der Abweichungen, die bei allen Befragten -
unabhängig davon, ob sie selbst oder andere im Mikrozensus/LFS befragt wurden - festzustellen waren.
Ein weiteres Ergebnis der Nachbefragung war, dass die Abgrenzung zwischen geringfügigen Beschäftigungen im Sinne des
Sozialgesetzbuches und Tätigkeiten, die über die Geringfügigkeitsgrenze hinausgehen, vielen Befragten nicht deutlich ist.
Es ist daher davon auszugehen, dass bei einem Teil der Befragten, die im Mikrozensus keine geringfügige Beschäftigung
angegeben hatten, eine geringfügige Tätigkeit zumindest wahrscheinlich ist (geringe wöchentliche Arbeitsstunden und
monatlicher Verdienst unter 450 Euro). Dies kann allerdings nur zum Teil die Unterschiede bei der Zahl der Erwerbstätigen
insgesamt erklären.
Als weitere Ursache für die Ergebnisunterschiede zwischen dem Mikrozensus und anderen arbeitsmarktstatistischen
Datenquellen ist denkbar, dass sich Personen mit marginalen Tätigkeiten subjektiv oder objektiv teilweise im Graubereich
zur Schwarzarbeit befinden. Daraus resultierende (unbegründete) Ängste der Befragten hinsichtlich der Datenverwendung
könnten zur Folge haben, dass geringfügige Erwerbstätigkeiten verschwiegen werden.
Systematische Fehler entstehen auch 2017 - wie bereits in den Jahren zuvor - aus der unterjährigen Ungleich-verteilung
des Befragungsvolumens. Insbesondere zu Ferienzeiten und am Ende des Jahres sind die Befragungshaushalte schlechter
zu erreichen, so dass es zu einer Klumpung der Stichprobe in bestimmten Jahresabschnitten kommt. Diese
Ungleichverteilung führt zu einer ungleichen Gewichtung von Haushalten, die eher zu Jahresbeginn und solcher, die am
Ende des Jahres befragt wurden, da die Hochrechnung auf (theoretisch respäsentativen) Quartalsergebnissen beruht. Eine
unplausible Entwicklung der Haushaltszahlen zwischen 2005 und 2008 ist mit hoher Wahrscheinlichkeit auf die
unterjährige Klumpung zurückzuführen. Für 2010 wurden die Auswirkungen der Ungleichverteilung des
Befragungsvolumens auf die Zeitreihen der Haushaltszahlen detailliert untersucht. Nähere Informationen zur Entwicklung
der Haushaltszahlen unter:
https://www.destatis.de/DE/Methoden/MikrozensusHaushaltszahlen.pdf?__blob=publicationFile
Die Statistischen Landesämter führen beim Rücklauf der Fragebogen eine umfassende Sichtkontrolle durch, bevor die
Angaben erfasst werden, um Mess- und Aufbereitungsfehler zu vermeiden. Falls Rückfragen erforderlich sind, werden die
betreffenden Haushalte nochmals kontaktiert. Das Erfassungsprogramm schließt zahlreiche maschinelle
Plausibilitätsprüfungen ein, die stetig weiter entwickelt werden.
4.4 Revisionen
4.4.1 Revisionsgrundsätze
Beim Mikrozensus werden grundsätzlich keine vorläufigen Ergebnisse veröffentlicht. Daher gelten veröffentlichte Daten –
mit Ausnahme der Ergebnisse der monatlichen Erwerbslosenstatistik – grundsätzlich als endgültig.
4.4.2 Revisionsverfahren
Nicht relevant (siehe 4.4.1)
4.4.3 Revisionsanalysen
Nicht relevant (siehe 4.4.1)
5 Aktualität und Pünktlichkeit
5.1 Aktualität
Die erste Veröffentlichung der Jahresergebnisse erfolgt grundsätzlich etwa Mitte des folgenden Jahres. Die erste
Veröffentlichung der Mikrozensusergebnisse für das Berichtsjahr 2017 erfolgt im Juli 2018.
5.2 Pünktlichkeit
Die Ergebnisse des Mikrozensus 2017 standen termingerecht zur Verfügung.

 
Seite 9
6 Vergleichbarkeit
6.1 Räumliche Vergleichbarkeit
Der Mikrozensus wird im gesamten Gebiet der Bundesrepublik Deutschland, die Arbeitskräfteerhebung der Europäischen
Union in allen EU-Mitgliedstaaten durchgeführt. Die räumliche Vergleichbarkeit der Mikrozensus-Daten ist für das frühere
Bundesgebiet mit Einschränkungen durch geringe Veränderungen und Modifikationen des Auswahlplans seit 1957, für die
neuen Länder seit 1991 gegeben.
Die bis zum Berichtsjahr 2004 vorgenommene Regionaldifferenzierung, wonach Berlin-West dem früheren Bundesgebiet
und Berlin-Ost den neuen Ländern zugeordnet wurde, wird in Mikrozensus-Veröffentlichungen ab 2005 nicht oder in
veränderter Form fortgeführt. Wegen der im Jahr 2001 in Berlin durchgeführten Gebietsreform (Neugliederung der Bezirke
unter Aufhebung der früheren Ost-West-Gliederung) wurde die bis 2004 gewählte Ost-West-Darstellung durch eine
Trennung in „Früheres Bundesgebiet ohne Berlin“ und „Neue Länder einschließlich Berlin“ ersetzt. Dies schränkt die
Vergleichbarkeit von nach den beiden Teilgebieten Deutschlands differenzierten Ergebnissen des Mikrozensus ein.
Verteilungsverschiebungen zeigen sich insbesondere bei Merkmalen, die große Stadt-Land-Unterschiede aufweisen.
6.2 Zeitliche Vergleichbarkeit
Die Ergebnisse des unterjährigen Mikrozensus ab dem Jahr 2005 sind mit den Jahresergebnissen früherer Mikrozensen nur
eingeschränkt vergleichbar. Die Ergebnisse bis zum Jahr 2004 beziehen sich auf eine feste Berichtswoche im Frühjahr. Ab
dem Jahr 2005 wird die Erhebung kontinuierlich über das Jahr durchgeführt, so dass Jahresdurchschnittsergebnisse zur
Verfügung stehen. Dies stellt eine Verbesserung der Nutzungsmöglichkeiten der Ergebnisse dar, schränkt aber aufgrund
der saisonalen Schwankungen und unterjähriger Veränderungen, z. B. bei der Erwerbsbeteiligung, die Vergleichbarkeit zu
den Jahren vor 2005 ein. Mit der Umstellung wurde das Erhebungsverfahren in einigen Punkten verändert. So wird die
Befragung seit 2005 insbesondere flächendeckend als Laptop-Interview durchgeführt, was eine stärkere Standardisierung
der Interviews ermöglicht. Zugleich wurde mit der Umstellung das Hochrechnungsverfahren modifiziert, indem zusätzlich
eine Anpassung an Eckwerte nach Altersgruppen aus der Laufenden Bevölkerungsfortschreibung eingeführt wurde. Für die
zeitliche Vergleichbarkeit der Ergebnisse zum Erwerbsleben ist schließlich von Bedeutung, dass die Fragen zum
Erwerbsstatus ab 2005 mehrfach umgestaltet wurden. Die Änderungen zielen auf eine Verbesserung der Umsetzung des
ILO-Konzepts im Fragebogen und führen zu einem methodisch bedingten Anstieg der Erwerbstätigkeit im Vergleich zum
Vorjahr, wodurch die Ergebnisabweichungen bei der Zahl der Erwerbstätigen im Vergleich zur Erwerbstätigenrechung
deutlich verringert wurden. Weitere Veränderungen am Fragebogen erfolgten sukzessive auch in den Folgejahren. Dies
sollte bei Zeitvergleichen ebenfalls beachtet werden.
Eine Reihe von Änderungen der Mikrozensus-Erhebungsinhalte – beispielsweise bei den Merkmalen zur Bildung in den
1990er-Jahren und ab 2000 – resultierten aus einer Anpassung an den Merkmalskatalog der EU-Arbeitskräfteerhebung.
Dazu zählt z. B. die Umstellung der Antwortkategorien der Variablen Schulbesuch und Bildungsabschluss im Sinne der
Internationalen Standardklassifikation des Bildungswesens 1997 (ISCED97). Merkmalsänderungen ergaben sich auch aus
der Einführung neuer Berufs- und Wirtschaftszweigsystematiken. Modifikationen bei bestehenden Erhebungsmerkmalen
haben in der Regel zur Folge, dass Zeitvergleiche nicht oder nur eingeschränkt möglich sind.
Da mit den Ergebnissen des Zensus 2011 eine neue Fortschreibungsbasis vorliegt und ab der Veröffentlichung der
Jahresergebnisse für den Mikrozensus 2013 Bevölkerungseckwerte auf dieser Basis für die Hochrechnung genutzt werden,
sind die Ergebnisse zu den Vorjahren bis einschließlich 2010 ebenfalls nur eingeschränkt vergleichbar. Die Ergebnisse der
Jahre 2011 und 2012 wurden neu berechnet. (siehe das Methodenpapier „Hochrechnung des Mikrozensus auf Basis des
Zensus 2011“
unter
www.destatis.de
https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesamtwirtschaftUmwelt/Arbeitsmarkt/Methoden/Hochrechnung_MZ_2013.h
tml?nn=552172).
Mit der Umstellung auf die neue Stichprobe ab Berichtsjahr 2016 ergeben sich darüber hinaus Einschränkungen in der
Vergleichbarkeit zu den Vorjahren (vgl. Qualitätsbericht zum Mikrozensus 2016, Punkt 9).
7 Kohärenz
7.1 Statistikübergreifende Kohärenz
Die im Mikrozensus ausgewiesenen Angaben zu den Erwerbstätigen unterscheiden sich von Erwerbstätigenzahlen der
Erwerbs-tätigenrechnung im Rahmen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (ETR).
Für das Jahr 2017 weist der Mikrozensus 2,5 Mill. Erwerbstätige weniger aus als die Erwerbstätigenrechnung (Stand:
28.06.2018).
Die Abweichungen sind vor allem auf Unterschiede der in beiden Statistiken eingesetzten Methoden und Verfahren
zurückzuführen, basieren aber in Teilen auch auf nicht vollständig übereinstimmenden Definitionen. Definitorisch weichen
Mikrozensus und Erwerbstätigenrechnung vor allem bei der Abgrenzung von Erwerbstätigen ab, die ihre Tätigkeit
unterbrochen haben. Methodisch ist bedeutsam, dass die Erwerbstätigenrechnung die Zahl der Erwerbstätigen auf Basis
von etwa 60 Statistiken schätzt, während der Mikrozensus als Haushaltsbefragung auf den Angaben der Befragten basiert.
Vor diesem Hintergrund erklärt sich, dass Abweichungen vor allem im Bereich der marginalen Beschäftigung zu finden
sind. Erfahrungsgemäß kann etwa die Erfassung kleinerer (Neben-)Jobs oder von Tätigkeiten im Graubereich zur
Schwarzarbeit in Haushaltsbefragungen problematisch sein. In der Erwerbstätigenrechnung werden daher für statistisch

 
Seite 10
schwierig zu erfassende Bereiche (z. B. im Bereich der häuslichen Dienste) Zuschätzungen vorgenommen. Daher wird die
Erwerbstätigenrechnung mit Priorität zur Betrachtung der Erwerbstätigkeit im Kontext der gesamt-wirtschaftlichen und
konjunkturellen Entwicklung verwendet, während der Mikrozensus mit der Vielzahl der zur Verfügung stehenden Merkmale
insbesondere für die Betrachtung der Situation bei einzelnen Bevölkerungsgruppen, für themen-übergreifende Analysen
und für internationale Vergleiche genutzt wird.
Diese Unterschiede sollten bei der Interpretation der im Rahmen des Mikrozensus bzw. der Erwerbstätigenrechnung
veröffentlichten Angaben zu den Erwerbstätigen berücksichtigt werden. Detaillierte Informationen zu den bestehenden
Ergebnisabweichungen zwischen Mikrozensus und Erwerbstätigenrechnung sind auf den Webseiten des Statistischen
Bundesamtes unter
www.destatis.de
abrufbar
https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesamtwirtschaftUmwelt/Arbeitsmarkt/Methoden/ETR_zum_MZ.html?nn=55
2172).
7.2 Statistikinterne Kohärenz
Statistikinterne Kohärenz ist grundsätzlich gegeben.
7.3 Input für andere Statistiken
Der Mikrozensus ist die größte amtliche Haushaltserhebung in der Europäischen Union. Aufgrund seines großen
Stichprobenumfangs erlaubt der Mikrozensus Auswertungen in hoher fachlicher und regionaler Differenzierung. Damit
dient der Mikrozensus für viele amtliche und nichtamtliche Haushalts- und Personenerhebungen als Justierungsgrundlage,
wie zum Beispiel für die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe oder die Laufenden Wirtschaftsrechnungen. Die
Merkmale zur Wohnsituation der Haushalte und zur Gesundheit werden in einem 4-jährlichen Zyklus in den Mikrozensus
integriert (Zusatzprogramme des Mikrozensus) und stellen eine wichtige Ergänzung der amtlichen Wohnungs- und
Gesundheitsstatistiken dar. Darüber hinaus hat der Mikrozensus enge Bezüge zu anderen amtlichen Datenquellen,
insbesondere zu anderen amtlichen Arbeitsmarktstatistiken.
8 Verbreitung und Kommunikation
8.1 Verbreitungswege
Pressemitteilungen
Ergebnisse des Mikrozensus bzw. der darin integrierten Arbeitskräfteerhebung der EU werden durch das Statistische
Bundesamt häufig mittels regelmäßigen (v.a. im Bereich der monatlichen Arbeitsmarktberichterstattung) sowie
unregelmäßigen bzw. anlassbezogenen Pressemitteilungen verbreitet. Ferner sind Mikrozensusergebnisse häufig relevant
für themenbezogene Pressekonferenzen, die das Statistische Bundesamt durchführt. Die Pressemitteilungen sowie
sämtliche Unterlagen, die im Rahmen von Pressekonferenzen präsentiert werden, stehen ebenfalls in elektonischer Form
kostenfrei im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes zur Verfügung
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Presse.html
.
Veröffentlichungen
Detaillierte Bundesergebnisse des Mikrozensus werden in verschiedenen Publikationen des Statistischen Bundesamts
veröffentlicht, die alle in elektonischer Form kostenfrei als PDF-Datei sowie i.d.R. als Excel-Dokument im Internet-Angebot
(
www.destatis.de
)
zur Verfügung stehen. Insbesondere relevant sind dabei im Einzelnen folgende, regelmäßig
erscheinende Publikationen:
·
Fachserie 1/Reihe 4.1 “Erwerbsbeteiligung der Bevölkerung“ (jährlich)
·
Fachserie 1/Reihe 2.2 „Bevölkerung mit Migrationshintergrund. Ergebnisse des Mikrozensus“ (jährlich)
·
Fachserie 1/Reihe 3 „Haushalte und Familien“ (jährlich)
·
Tabellenband „Bildungsstand der Bevölkerung. Ergebnisse des Mikrozensus“ (jährlich)
·
Fachserie 5/Heft 1 „Bestand und Struktur der Wohneinheiten. Wohnsituation der Haushalte“ (vierjährlich)
·
Fachserie 13/Reihe 1.1 „Angaben zur Krankenversicherung“ (vierjährlich)
·
Tabellenband „Mikrozensus - Fragen zur Gesundheit. Körpermaße der Bevölkerung“ (vierjährlich)
·
Tabellenband „Mikrozensus - Fragen zur Gesundheit. Kranke und Unfallverletzte“ (vierjährlich)
·
Tabellenband „Mikrozensus - Fragen zur Gesundheit. Rauchgewohnheiten der Bevölkerung“ (vierjährlich)
Ergebnisse des Mikrozensus werden ferner in Querschnittsveröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes (z. B.
Statistisches Jahrbuch, Zeitschrift „Wirtschaft und Statistik“, Datenreport) sowie in weiteren, unregelmäßig erscheinenden
Fachpublikationen/Fachberichten (z.B. „Qualität der Arbeit“, „Frauen und Männer in verschiedenen Lebensphasen“, Ältere
Menschen in Deutschland und der EU“, „Daten zu Kinderlosigkeit, Geburten und Familien“, “Lebenslagen der behinderten

 
Seite 11
Menschen.Ergebnis des Mikrozensus“, STATmagazin-Beiträge, etc.) veröffentlicht. Diese Publikationen stehen ebenfalls in
elektonischer Form kostenfrei im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes zur Verfügung.
Online-Datenbank
Über das Datenbanksystem GENESIS-Online
(
https://www-genesis.destatis.de
>
zu den Themen > 12 „Bevölkerung“ bzw.
> 13 „Arbeitsmarkt“) können ausführliche Ergebnisse (u.a. lange Zeitreihen) des Mikrozensus (Tabellencode 12211) bzw.
der Arbeitskräfteerhebung (Tabellencode 13231) in unterschiedlichen Dateiformaten (.xls, .html und .csv) direkt geladen
werden.
Zugang zu Mikrodaten
Zum Mikrozensus bieten die Forschungsdatenzentren der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder On-Site-Files am
Arbeitsplatz für Gastwissenschaftler und für die kontrollierte Datenfernverarbeitung an. Außerdem steht - allerdings mit
gewisser zeitlicher Verzögerung - jährlich ein Scientific-Use-File des Mikrozensus für die sog. Off-Site-Nutzung zur
Verfügung. Weitere Einzelheiten zum Datenangebot und den Nutzungsbedingungen sind auf der Homepage der
Forschungsdatenzentren ersichtlich
(
www.forschungsdatenzentrum.de
).
Sonstige Verbreitungswege
Fachlich tiefer gegliederte Mikrozensusdaten auf Länderebene bzw. regional tiefer gegliederte Daten unterhalb der
Landesebene können i.d.R. über die Homepage des jeweiligen Statistischen Landesamtes abgerufen werden. Die
Adressen/Kontaktdaten sind z.B. über das gemeinsame Portal der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder
(
https://www.statistikportal.de
)
ersichtlich.
Auf Basis des Mikrozensus werden ferner im Rahmen des gemeinsamen Bund-Länder-Projekts „Sozialberichterstattung
der amtlichen Statistik“ Indikatoren zur Messung von Armut und sozialer Ausgrenzung (konkret zu den Themen
"Einkommensarmut und Einkommensverteilung", „Qualifikationsniveau“ sowie „Erwerbsbeteiligung“) für den Bund und
alle Länder sowie z.T. für tiefere regionale Ebenen veröffentlicht und jährlich aktualisiert
(
http://www.amtliche-
sozialberichterstattung.de
).
Darüber hinaus werden von Eurostat
(
http://ec.europa.eu/eurostat/de/home
)
in verschiedenen Publikationen Ergebnisse
aus der Arbeitskräfteerhebung, die in Deutschland in den Mikrozensus integriert ist, veröffentlicht. Aktuelle Ergebnisse der
Arbeitskräfteerhebung finden sich insbesondere auch in der Eurostat-Datenbank
(
http://ec.europa.eu/eurostat/de/data/database
).
8.2 Methodenpapiere/Dokumentation der Methodik
·
Hinweise zu methodischen Effekten in den Zeitreihen zur Haushalte- und Familienstatistik auf Basis des Mikrozensus;
erschienen am 26.07.2017
(
https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Bevoelkerung/HaushalteFamilien/Methoden/methodische
s.html
)
·
Auswirkungen des neuen Hochrechnungsrahmens im Mikrozensus -– Analysen im Bereich „Arbeitsmarkt“; erschienen
am 07.06.2016
(
https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesamtwirtschaftUmwelt/Arbeitsmarkt/Methoden/methodisches.html
·
Körner, Thomas/Marder-Puch, Katharina. Der Mikrozensus im Vergleich mit anderen Arbeitsmarktstatistiken.
Ergebnisunterschiede und Hintergründe seit 2011. In: Wirtschaft und Statistik. Ausgabe 4/2015, Seite 39 ff.
·
Mikrozensus und Arbeitskräfteerhebung: Ergebnisse zur Erwerbstätigkeit ab dem Jahr 2011; erschienen am
22.06.2012
(
https://www.destatis.
de/DE/ZahlenFakten/GesamtwirtschaftUmwelt/Arbeitsmarkt/Methoden/methodisches.html
)
·
Körner, T. / Puch, K.: Der Mikrozensus im Kontext anderer Arbeitsmarktstatistiken. Ergebnisunterschiede und ihre
Hintergründe. Wirtschaft und Statistik 6/2009, 528 ff.
·
Köhne-Finster, S. / Lingnau, A.: Untersuchung der Datenqualität erwerbsstatistischer Angaben im Mikrozensus.
Ergebnisse des Projekts "Nachbefragung im Mikrozensus/ LFS". Wirtschaft und Statistik 12/2008, 1067 ff.
·
Iversen, K.: Auswirkungen der neuen Hochrechnung für den Mikrozensus ab 2005. Wirtschaft und Statistik 8/2007,
739 ff.
·
Iversen, K.: Das Mikrozensusgesetz 2005 und der Übergang zur Unterjährigkeit. Wirtschaft und Statistik 1/2007, 38 ff.
·
Afentakis, A. / Bihler, W.: Das Hochrechnungsverfahren beim unterjährigen Mikrozensus ab 2005. Wirtschaft und
Statistik 10/2005, S. 1039 ff.
8.3 Richtlinien der Verbreitung
Veröffentlichungskalender
Die Veröffentlichungstermine für die monatlichen Ergebnisse der Arbeitskräfteerhebung in Form einer Pressemitteilung
werden im Veröffentlichungskalender der Pressestelle festgehalten und im Internet veröffentlicht

 
Seite 12
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Terminvorschau/Veroeffentlichungskalender.html
Die übrigen Veröffentlichungstermine von Pressemitteilungen auf Basis von Mikrozensusergebnissen werden in der
wöchentlichen Terminvorschau des Statistischen Bundesamtes festgehalten
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Terminvorschau/Terminvorschau.html
Zugriff auf den Veröffentlichungskalender
./.
Zugangsmöglichkeiten der Nutzer/-innen
Die aktuellsten Ergebnisse des Mikrozensus sowie der darin integrierten Arbeitskräfteerhebung stehen allen
Nutzerinnen/Nutzern nach Abschluss der – z.T. themenspezifisch unterschiedlich ausgestalteten – Aufbereitungs- bzw.
Veröffentlichungsprozesse gleichzeitig zur Verfügung.
Vorabveröffentlichung:
Nach dem Verhaltenskodex Europäische Statistiken sollen Ergebnisse der amtlichen Statistik von den statistischen Stellen
selbst veröffentlicht und allen externen Nutzern gleichzeitig und gleichberechtigt zur Verfügung gestellt werden. Davon
gibt es begründete Ausnahmen, die nach internationaler Praxis akzeptiert sind, wenn sie transparent gemacht werden.
Hierunter fallen Vorab-Informationen an Ministerien, die mit Medienanfragen zu den Veröffentlichungen der Statistikämter
rechnen müssen. Nach dem Europäischen Verhaltenskodex ist die Beschränkung von Vorab-Informationen ein Kriterium
für die "Unparteilichkeit und Objektivität" eines Statistikamtes. Ziel ist es, durch Transparenz und eine restriktive Praxis
politischer Einflussnahme vorzubeugen und die Glaubwürdigkeit der statistischen Ergebnisse sicher zu stellen.
Das Statistische Bundesamt folgt den Regelungen des Europäischen Verhaltenskodex und gibt Vorab-Informationen nur
begrenzt an bestimmte Nutzer. Dabei werden in der Regel die Pressemitteilungen mit Sperrfrist frühestens am Vortag der
Veröffentlichung den betreffenden Stellen zugänglich gemacht. Eine Übersicht über die Empfänger von Vorab-
Informationen unter Anderem des Mikrozensus bzw. der Arbeitskräfteerhebung findet sich unter
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/VorabInformationen.html
9 Sonstige fachstatistische Hinweise
./.

image
image
Statistisches Bundesamt, Mikrozensus
Anhang A: Fehlerkurve zum einfachen relativen Standardfehler einer 1%-Mikrozensusstichprobe

image
Statistisches Bundesamt, Mikrozensus
Anhang B: Fehlerrechnung zum Mikrozensus ab 2005
1. Methode der Fehlerrechnung
Die Fehlerrechnung zum unterjährigen Mikrozensus ab 2005
wurde
neu
konzipiert,
da
die
Änderungen
beim
Hochrechnungsverfahren zu berücksichtigen waren. Dies
hat insbesondere zur Folge, dass die Fehlerrechnung –
analog zur Hochrechnung – für den Mikrozensus ab 2005
quartalsweise erfolgen muss.
Die Hochrechnung verwendet einen verallgemeinerten
Regressionsschätzer
1
.
Dessen
Varianz
entspricht
näherungsweise
der Varianzformel bei freier Hochrechnung,
wenn
anstelle
des
Werts
y
k
einer
interessierenden
Variablen
2
Y für die Person k die gewichteten Residuen z
k
gesetzt werden:
(1)
k
(
ˆ
)
k
k
k
k
w
z
y
d
=
−B
x
mit
w
k
: Hochrechnungsfaktor für Person k,
d
k
: Produkt aus dem Kompensationsfaktor
3
und dem
Kehrwert der Ziehungswahrscheinlichkeit,
x
k
: Vektor der Ausprägungen der Hilfsvariablen für Person k.
ˆ
B
ist der Vektor der geschätzten Regressionskoeffizienten:
1
1
1
ˆ
n
n
k
k
k
k
kk
k
k
d
d
y
=
=
=
B
xx
x
.
Für den Mikrozensus als geschichtete Klumpenstichprobe
muss in der Formel für die geschichtete Zufallsauswahl
ohne Zurücklegen auf der Ebene der Auswahlbezirke
gerechnet werden, das heißt die gewichteten Residuen z
k
müssen
über
alle
Personen
eines Auswahlbezirks i
summiert werden. Diese Summe wird im Folgenden für
einen Auswahlbezirk i der Schicht h mit z
hi
bezeichnet.
Die Varianz des hochgerechneten Totalwerts
t
ˆ