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TAG DES OFFENEN DENKMALS
» Entdecken, was uns verbindet «
9. SEPTEMBER 2018

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Impressum
Herausgeber
Stadt Leipzig, Der Oberbürgermeister
Dezernat VI, Amt für Bauordnung und Denkmalpflege
Abteilung Denkmalpflege
Postanschrift: 04092 Leipzig
Tel.:
0341–1235147
Fax:
0341–1235103
E-Mail:
claudia.wohlfeld-eckart@leipzig.de
Internet:
www.leipzig.de/denkmalschutz
www.leipzig.de/offenes-denkmal
Koordination und Redaktion
Dr. Claudia Wohlfeld-Eckart
Konzeption, Satz & Layout
data graphic photographie // Dave Tarassow
Fotografien
Titelbild: H. Schulze-Brinkop, Porträt B. Jung: Stadt Leipzig
Redaktionsschluss
1. Juli 2018
Auflage
3.000
Druck
WIRmachenDRUCK GmbH
Haftung
Die Stadt Leipzig übernimmt keine Haftung für Irrtümer
und Druckfehler.
Die Untere Denkmalschutzbehörde der Stadt Leipzig
koordiniert die Leipziger Teilnahme „Tag des offenen
Denkmals“. Die angebenden Veranstalter sind für ihre
Angebote eigenverantwortlich. Programmänderungen
und Eintrittspreise können im nach hinein auftreten.
Bitte informieren Sie sich dazu vor Besuch beim
jeweiligen Veranstalter. Kontakte finden Sie auf den
Seiten in diesem Programmheft.
Grußwort
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
sehr verehrte Gäste unserer Stadt,
auch in diesem Jahr werden wieder zahl-
reiche Kulturdenkmale ihre Pforten zum
Tag des offenen Denkmals am Sonntag,
dem 9. September, für interessierte
Besucher öffnen.
Das von der Deutschen Stiftung Denkmal-
schutz aufgelegte Motto „Entdecken, was
uns verbindet“ verweist unmittelbar auf das
Europäische Kulturerbejahr 2018. Alle Kultureinrichtungen Europas
sind durch den Leitgedanken des „SHARING HERITAGE“ angeregt,
die gemeinsamen Wurzeln und Kulturleistungen in den Fokus zu
nehmen.
Leipzig ist stolz auf sein historisches und deutlich europäisch
geprägtes Erbe. Allein durch den jahrhundertealten Messestandort
mit den weitreichenden Handelsbeziehungen ist unsere Stadt mit
den europäischen Nachbarn eng verbunden. Aber nicht nur Waren
fanden ihren Weg aus anderen Ländern zu uns, auch Baumeister,
Künstler und Musiker brachten bereichernde Impulse für das Leben
der Stadt mit oder sie trugen das weltstädtische Flair Leipzigs weiter.
Durch die EU-Kommission erhielt die Stadt im März 2018 das Euro-
päische Kulturerbe-Siegel für die „Leipziger Notenspur – Stätten
europäischer Musikgeschichte“. Hierzu zählen die Thomas- und
Nikolaikirche, die Nikolaischule, das Bach-Archiv, das Mendelssohn-
Haus, die Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn
Bartholdy“, das Schumann-Haus, das Musikverlagsgebäude C. F.
Peters mit Grieg-Begegnungsstätte sowie das Gewandhaus zu
Leipzig. Die Namen weltweit bekannter Komponisten und Musiker
wie u. a. Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy, Clara
und Robert Schumann sowie Richard Wagner sind mit diesen Orten
verbunden.
Auch ihre Musik wird in einigen der in dieser Broschüre aufgeführten
Kulturdenkmale am Sonntag erklingen. Doch auch weitere Denkmale
wie Wohnhäuser, Villen, Bauernhöfe, Industriedenkmale, Museen,
Gärten, Parks und Friedhöfe werden durch engagierte Privateigen-
tümer, Vereine, Kirchgemeinden und ehrenamtliche Helfer vor-
gestellt. Führungen sowie Aktionen im und um das Denkmal bringen
den Besucherinnen und Besuchern die Objekte näher. Denn nur was
man kennt, kann man würdigen und für die Zukunft bewahren.
In diesem Sinne lade ich alle interessierten Leipziger und Gäste
aus nah und fern ein, sich auf die Suche nach den europäischen
Verbindungen in unserer Stadt zu machen.
Burkhard Jung
Oberbürgermeister der Stadt Leipzig

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Rundgänge und Führungen
Kirchen
Öffentliche Gebäude und Museen
Wohnbauten und Villen
Industriebauten und technische Anlagen
mit ÖPNV
barrierefrei
mit Gastronomie
für Familien
Inhaltsverzeichnis
Damit Sie wissen, wie Sie zu Ihrem Denkmal kommen, gibt
es Kategorien. Icons zeigen Ihnen, ob die Denkmale bei-
spielsweise barrierefrei sind. Mit einer laufenden Nummer
finden Sie Ihr Denkmal im Verzeichnis und auf einer Karte.
KATEGORIEN
Notenspur und Europ. Kulturerbe-Siegel
WEGWEISER
Parkplätze frei
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Friedhöfe und Parks
Schlösser und Gutsanlagen
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ALTE NIKOLAISCHULE
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ALTER ISRAELITISCHER FRIEDHOF
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APOSTELKIRCHE
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AUERBACHS KELLER
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AUFERSTEHUNGSKIRCHE
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BACH-ARCHIV
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BERGGUT HOLZHAUSEN
Seite 44
BISMARCKTURM
Seite 32
BRONZEWARENFABRIK EMIL VENUS & CO.
Seite 41
BUDDE-HAUS
Seite 39
CAPA-HAUS
Seite 39
CONNEWITZ – VILLA STEYER UND ORTSKERN
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DEUTSCHE NATIONALBIBLIOTHEK
Seite 33
DEUTSCHES KLEINGÄRTNERMUSEUM
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EMMAUSKIRCHE
Seite 21
ERICH-ZEIGNER-HAUS
Seite 40
FORTUNA – KINO DER JUGEND
Seite 46
FRIEDHOFSKAPELLE LÜTZSCHENA
Seite 46
GEDÄCHTNISKIRCHE
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GETHSEMANEKIRCHE
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Verzeichnis A–G
BILDUNGSSTÄTTE DES HAUSHALTEN E.V.
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DORFKIRCHE HIRSCHFELD
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DORFKIRCHE LAUSEN
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DORFKIRCHE SOMMERFELD
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DORFKIRCHE WIEDERITZSCH
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DORFKIRCHE MILTITZ
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HAINKIRCHE ST. VINZENZ
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HEILANDSKIRCHE
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HINRICHTUNGSSTÄTTE DER DDR
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INNENSTADT – FRIEDLICHE REVOLUTION
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KIRCHE HOHEN THEKLA
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KONSUMZENTRALE
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LÖFFELFAMILIE
Seite 41
LÜTZSCHENA – VIRTUELLE FÜHRUNG
Seite 17
LÜTZSCHENA UND UMGEBUNG
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MENDELSSOHN-HAUS
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MORITZBASTEI
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MUSEUM FÜR DRUCKKUNST
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MUSEUM IM STASI-BUNKER BEI MACHERN
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MUSEUM IN DER RUNDEN ECKE
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MUSIKALISCHE KOMÖDIE
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NATHANAELKIRCHE
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NEUER ISRAELITISCHER FRIEDHOF
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OPER LEIPZIG
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OST-PASSAGE THEATER
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PAUL-GERHARDT-KIRCHE
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PHILIPPUSKIRCHE
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PLAGWITZER BAHNHOF
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PORTITZ – DURCH DEN DORFKERN
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REICHSGERICHTSGEBÄUDE
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RIEMANN-QUARTIER
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RITTERGUT UND SCHLOSS SCHÖNEFELD
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SCHACHT DÖLITZ
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SCHILLERHAUS
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SCHLOSSPARK LÜTZSCHENA
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SCHUMANNHAUS
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sogenanntes APOSTELHAUS
Seite 40
ST. LUKASKIRCHE
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ST. PANKRATIUSKIRCHE
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STADTBAD
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STIFTSGUT LIEBERTWOLKWITZ
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SÜDFRIEDHOF
Seite 47
UNION-THEATER CONNEWITZ
Seite 37
VERSÖHNUNGSKIRCHE
Seite 28
VÖLKERSCHLACHTDENKMAL
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WASSERKRAFTWERK LÜTZSCHENA
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WASSERMÜHLE DÖLITZ
Seite 43
WASSERTURM RÜCKMARSDORF
Seite 43
WERK 2 – KULTURFABRIK LEIPZIG
Seite 43
WESTBAD
Seite 37
WESTVORSTADT
Seite 18
Verzeichnis G–P
Verzeichnis P–W
GOHLISER SCHLÖSSCHEN
Seite 44
GRABPYRAMIDE DER FAMILIE EBERSTEIN
Seite 46
GRIEG-BEGEGNUNGSSTÄTTE
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GUSTAV-ADOLF-KIRCHE
Seite 23
GYMNASIUM ENGELSDORF
Seite 33
GNADENKIRCHE
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© Stadt Leipzig, Amt für Geoinformation und Bodenordnung

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VÖLKERSCHLACHTDENKMAL
Die Stadt Leipzig in Kooperation mit dem Stadt-
geschichtlichen Museum Leipzig lädt Sie zur
Eröffnungsveranstaltung am Sonntag, 9. September
2018, in eines der Wahrzeichen Leipzigs ein.
Wann:
10 Uhr
Wo:
Straße des 18. Oktober 100,
Krypta des Völkerschlachtdenkmals,
Zentrum-Südost
Aktion: Aufstieg zur Plattform nur mit Ticket
Ansprechpartner: Dr. Peter Leonhardt,
Amt für Bauordnung und
Denkmalpflege der Stadt Leipzig
Kontakt: 0341–1235115
peter.leonhardt@leipzig.de
zu erreichen:
TRAM 15 bis Haltestelle
Völkerschlachtdenkmal und
BUS 70 bis Haltestelle
An der Tabaksmühle sowie
S-BAHN 1, 2 und 4 bis Halte-
punkt Völkerschlachtdenkmal
Das Völkerschlachtdenkmal ist nicht nur eines der
größten Denkmäler Europas sondern auch eines
der bedeutendsten der europäischen Geschichte.
Anlass seiner Entstehung war die vom 14. bis 19.
Oktober 1813 in und um Leipzig stattfindende
Entscheidungsschlacht der Befreiungskriege der
verbündeten Truppen aus Preußen, Russland,
Österreich und Schweden gegen die Truppen
Napoleon Bonapartes. Insgesamt waren an den
Kampfhandlungen bis zu 600.000 Soldaten aus
rund einem Dutzend europäischer Länder beteiligt,
von denen 92.000 getötet oder verwundet wurden.
Die Völkerschlacht blieb im Gedächtnis der
Deutschen als wichtiger Moment für ihre
Identitätsfindung. Die Idee eines Denkmals
entstand bereits 1814, doch die notwendigen
finanziellen Mittel konnten erst 80 Jahre später
akquiriert werden. Der Architekt Bruno Schmitz
lieferte den Entwurf für den Bau in enger
1
Abstimmung mit Clemens Thieme, dem Initiator
des Denkmals. Gebaut wurde von 1898 bis zur
Eröffnung am 18. Oktober 1813.
Der imposante Bau erhebt sich 91 Meter über seine
Fundamente und ist überwiegend aus Beton her-
gestellt, der mit Beuchaer Granitporphyr verkleidet
wurde. Das Bildprogramm außen und innen verar-
beitet hier am Hauptplatz der Kampfhandlungen
die Themen Krieg, Kampf, Soldaten und Tod, teils
mit bekannten Allegorien wie bspw. dem Erzengel
Michael, dem Schutzpatron der Soldaten.
Das große Wasserbecken am Fuß des Denkmals
ist Symbol für den See, gefüllt mit den um die
gefallenen Soldaten vergossenen Tränen.
Nachdem über viele Jahre hinweg das Bauwerk
umfangreich saniert wurde, kann nun Ende dieses
Jahres der letzte Bauabschnitt abgeschlossen
werden: die Sanierung der Außenanlagen mit
Wasserbecken und Wegeführung. Das gesamte
Projekt konnte auch dank des Fördervereins
Völkerschlachtdenkmal e. V. sowie zahlreicher
privater Spender finanziell gestemmt werden.
Heute stehen der bewusste Umgang mit der
vielschichtigen Historie um das tatsächliche
Ereignis und um das Völkerschlachtdenkmal im
Fokus der ständigen Ausstellung, von Führungen
und Aktionen rund um das Denkmal.
Krypta im Völkerschlachtdenkmal © Helga Schulze-Brinkop
ERÖFFNUNGSVERANSTALTUNG

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Europäisches Kulturerbe-Siegel
für die Leipziger Notenspur
Im März 2018 erhielten die Leipziger Musikerbe-
stätten das Europäische Kulturerbe-Siegel. Gewür-
digt wurde damit die auch heute noch über Jahr-
hunderte lebendige Musikgeschichte der Messe-
stadt. Stellvertretend für das musikalische Erbe
wurden die Thomaskirche (mit Thomanerchor),
die Nikolaikirche, das Bach-Archiv Leipzig, die
Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendels-
sohn Bartholdy“, das Mendelssohn-Haus, das
Schumann-Haus, die Alte Nikolaischule, die Grieg-
Begegnungsstätte, das Gewandhaus zu Leipzig und
die Leipziger Notenspur ausgezeichnet.
In Leipzig lebten und arbeiteten weltberühmte
Komponisten, die über Ländergrenzen hinweg
in Europa vernetzt waren, hier wurde das
Musikverlagswesen begründet und die Strahlkraft
der Ausbildungs- und Konzertstätten zog und
zieht immer noch internationale Studenten und
bedeutsame Lehrer und Lehrerinnen an.
Die bürgerliche Kultur der Handelsmetropole
war Motor und Finanzier der Musiker und Musik-
stätten. Die Stadt wirkt auch heute darauf hin,
die Musiktradition fortlaufend zu unterstützen
und insbesondere die länderübergreifenden
Verbindungen zu fördern.
Einige der Musikerbestätten sind eingetragene
Kulturdenkmale und bieten im Rahmen des „Tag
des offenen Denkmals“ besondere Aktionen an.
Boseha
us
/ Bach-Museum© Jens Volz
BACH-ARCHIV UND BACH-MUSEUM
Auf 450 m² werden Leben und Wirken von Johann
Sebastian Bach gezeigt. Das Archiv gibt Einblick in
seine Arbeit. Sie sind Teil der Leipziger Notenspur.
Wann:
11 Uhr
Wo:
Bosehaus, Thomaskirchhof 15, Zentrum
Aktion: Führung mit Vorstellung von Archiv und
Museum, Eintritt frei, Zählkarten ab 01.09.
im Museumsshop erhältlich
Ansprechpartner: Bach-Archiv Leipzig
Kontakt: 0341–91370
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NOTENSPUR UND EUROPÄISCHES KULTURERBE-SIEGEL

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SCHUHMANN-HAUS
Erbaut 1838 von Friedrich August Scheidel, 1840–
1844 Wohnung von Clara und Robert Schumann.
Zuhause ist hier auch eine Grundschule.
Wann: 15 und 18 Uhr
Wo:
Inselstraße 18, Zentrum-Ost
Aktion: 15 Uhr Führung, 18 Uhr Konzert mit
Stücken der Schumanns, Eintritt 20 €,
ermäßigt 15 €, Tickets online/telefonisch
Ansprechpartner: Schumann-Haus
Kontakt: 0341–39392191
GRIEG-BEGEGNUNGSSTÄTTE
Erbaut 1873–1874 von Otto Brückwald, Gebäude
des Musikverlags C. F. Peters. Edvard Grieg wohnte
hier 1875–1907. Seit 2005 Museum.
Wann:
10–16 Uhr
Wo:
Talstraße 10, Zentrum-Ost
Aktion: 11 und 14 Uhr Vorträge Dr. Jochaim Reisaus
Vorstellung von Griegs religiösem Weltbild
Ansprechpartner: Christoph Siems, Grieg-Begegn.
Kontakt: 0341–9939661
info@edvard-grieg.de
MENDELSSOHN-HAUS
Erbaut 1844 als spätklassizistischer Bau mit
großem Garten. Letzte Privatwohnung von Felix
Mendelssohn Bartholdy. Seit 1997 Museum.
Wann:
11–12 Uhr
Wo:
Goldschmidtstraße 12, Zentrum-Ost
Aktion: Konzert, Klavier und Sopgran „Eichendorff.
Gedichte und Vertonungen, Eintritt 15 €,
ermäßigt 12 € zzgl. VVK-Gebühr
Ansprechpartner: Felix Mendelssohn-Bartholdy-St.
Kontakt: 0341–9628820
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1512 erste städtische Bürgerschule, 1992–1994
Sanierung durch die Kulturstiftung Leipzig als Gast-
haus mit Antikenmuseum und Ausstellungsräumen.
Wann:
11–16 Uhr
Wo:
Nikolaikirchhof 2, Zentrum
Aktion: Richard-Wagner-Aula und Leibniz-Saal,
Ausstellung über Richard Wagner 1813-1834
Ansprechpartner: Olaf Doehler, Kulturstiftung Lpz.
Kontakt: 0341–2118518
stiftung@kulturstiftungleipzig.de
ALTE NIKOLAISCHULE
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Alte Nikolaischule © Dave Tarassow
Schumann-Haus © Peter Franke/PUNCTUM
NOTENSPUR UND EUROPÄISCHES KULTURERBE-SIEGEL

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LÜTZSCHENA UND UMGEBUNG
Selbstgeführte Tour an der Luppe mit den Stationen:
Wasserkraftwerk Lützschena, Rathaus Lützschena,
Hainkirche St. Vinzenz, Schlosspark Lützschena,
Bismarkturm Lützschena und Friedhofskapelle.
Wann:
10–18 Uhr
Aktion: Teilnahme an Besichtigungen, Führungen,
Gottesdienst und Chorkonzert
Ansprechpartner: Steffen Berlich, Ortskuratorium
Leipzig der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
Kontakt: stberlich@berlich-leipzig.de
LÜTZSCHENA – VIRTUELLE FÜHRUNG
Das Dorf Lützschena in der Elster-Luppe-Aue kann
auf eine Geschichte zurückblicken, die bis in die
Jungsteinzeit zurückreicht.
Wann:
10–14.30 Uhr
Wo:
Heimatverein, Rathaus Lützschena,
Am Brunnen 4, Lützschena-Stahmeln
Aktion: virtuelle Führung durch die Ortsgeschichte,
Kaffee & Kuchen, Wanderkarten erhältlich
Ansprechpartner: Steffen Berlich
Kontakt: stberlich@berlich-leipzig.de
CONNEWITZ – VILLA STEYER UND ORTSKERN
Beginnend an der Villa Steyer führt die Tour durch
den von sorbischen Siedlern gegründeten Kern von
Connewitz. Erläutert werden einzelne Gebäude.
Wann:
10 Uhr
Wo:
Mühlholzgasse 2, Connewitz
Aktion: Führung
Ansprechpartner: Maren Schiel,
Leipziger Denkmalstiftung
Kontakt: 0341–24801891
info@leipziger-denkmalstiftung.de
INNENSTADT – FRIEDLICHE REVOLUTION
Auf den Spuren der Friedlichen Revolution wird an
markanten Punkten der Leipziger Innenstadt an die
historische Entwicklung des Jahres 1989 erinnert.
Wann:
11 Uhr
Wo:
Nikolaikirchhof 3, Hauptportal Nikolaikirche
Aktion: Führung
Ansprechpartner: Tobias Hollitzer, Gedenkstätte
Museum in der Runden Ecke
Kontakt: 0341–9612443
mail@runde-ecke-leipzig.de
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PORTITZ – DURCH DEN DORFKERN
Ältester Vorort Leipzigs, 974 erstmals erwähntes
Sackgassendorf. 1919 Entwicklung vom Bauerndorf
zur Arbeitersiedlung.
Wann:
11.45–17.30 Uhr
Wo:
Altes Dorf 16, Portitz-Plaußig
Aktion: 11.45 Uhr Führung, Bilderausstellung im
Salon, 14 Uhr klassische Musik,
16 Uhr Chorkonzert in der Kirche
Ansprechpartner: Heiko Zeidler, Heimatverein
Kontakt: 0177–4089538
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RUNDGÄNGE UND FÜHRUNGEN
Dorfrundgang © Marc Hoefler/Heimatverein Portitz e.V.

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WESTVORSTADT
Führung
zur
„Architektur
der
Leipziger Westvorstadt
zwischen Kaiserreich und DDR“ mit ausgewählten
denkmalgeschützten Gebäuden und Plätzen.
Wann:
16–18 Uhr
Wo:
Kleingärtnermuseum, Aachener Straße 7,
Zentrum-West
Aktion: kostenfr. Führung, Anmeldung notwendig
Ansprechpartner: Deutsches Kleingärtnermuseum
Kontakt: 0341–2111194
kleingaertnermuseum@t-online.de
RIEMANN-QUARTIER
Fritz Riemann errichtete sie 1926 für die gemein-
nützige Beamten-Baugenossenschaft. Bauten des
Historismus, Reformstils und Art-déco-Formen.
Wann:
17 Uhr
Wo:
Krokerstraße 11-15/Renkwitzstraße 10-12,
Gohlis
Aktion: kostenfreie Führung
Ansprechpartner: Dr. Stefan W. Krieg-von Höslin,
Stadt Leipzig, Abtl. Denkmalpflege
Kontakt: 0341–1235130
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Industriekultur Leipzig e.V.
Der Industriekultur Leipzig e.V. hat sich im Jahr 2009
gegründet, um auf die Industriekultur in Stadt und
Region Leipzig aufmerksam zu machen. Dazu ge-
hören Vorträge, Führungen, ein Katalog zur Frimen-
geschichte und Fabrikarchitektur sowie weiteres.
Der Höhepunkt sind die
„Tage der Industriekultur“
vom 23. bis 26. August 2018 mit über 80
Teilnehmern und fünf Hotspots in der Region.
Zum „Industrie|Kultur|Festival #3“ wird am
25. August 2018, 18 Uhr, in die Schaubühne
Lindenfels eingeladen. Eintritt 12 €.
Folgende Führungen und ein Vortrag werden
mit den Stadtbezirkskonservatoren der Unteren
Denkmalschutzbehörde der Stadt Leipzig ange-
boten. Führungspreis 8 € – Vortrag kostenfrei.
Führung: Geschichte, Architektur und Nutzung
auf der Technischen Messe mit Dr. Peter Leonhardt
Wann:
15. September, 10.00 Uhr
Wo:
Doppel-M, Prager Straße
Führung: Herresbäckerei, Siebengrün & Co. Kaser-
nen in Gohlis und Möckern mit Annekatrin Merrem
Wann:
20. Oktober, 10.00 Uhr
Wo: Max-Liebermann-/Olbrichstraße
Vortrag: Johann Ferdinand Pfeifer – Bedeutender
Architekt und Mentor von Paul Möbius
mit Dr. Stefan W. Krieg-von Höslin
Wann: 6. November, 18.30 Uhr
Wo:
HTWK Leipzig, Wächterstraße 13, Raum W11
Ansprechpartner: Dave Tarassow
Industriekultur Leipzig e.V.
Kontakt: post@industriekultur-leipzig.de
RUNDGÄNGE UND FÜHRUNGEN
AOK-Hauptgebäude © Dave Tarassow

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DORFKIRCHE SOMMERFELD
1858–1859 als neugotischer Bau errichtet. Um 1900
wurde das Innere durch den Architekten Julius Zeißig
und den Maler Richard Schulz neu gestaltet.
Wann:
10–18 Uhr
Wo:
Arnoldplatz, Sommerfeld
Aktion: Führungen nach Bedarf
Ansprechpartner: Pfarrer Johannes Ulbricht
Kontakt: 0163–5546271
kirche-hirschfeld@kirche-hirschfeld.de
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DORFKIRCHE LAUSEN
Spätromanische Westturmkirche, 1514 umgebaut.
Klassizistischer Kanzelaltar. Eisenbeschlagene Tür
aus der Erbauungszeit verbindet Turm und Schiff.
Wann:
10–19 Uhr
Wo:
Staffelsteinstraße 3, Lausen
Aktion: Führungen zum neuen Glockenstuhl
nach Bedarf
Ansprechpartner: Thomas Becker
Kontakt: 0172–3697838
tbecker1@gmx.de
APOSTELKIRCHE
1217 Kirchweihe, 1696 Aufstellung von Barockaltar
und Kanzel. Die Kirche besitzt ein Epitaph aus dem
16.–17. Jh., Jugendstilfenster und Deckengemälde.
Wann:
12.30–16 Uhr
Wo:
Huttenstraße 4, Großzschocher
Aktion: Führungen nach Bedarf, Turmbesteigungen
halbstündlich, 14.30 Uhr Orgelmusik und
17 Uhr Konzert des Ensembles fedecanto
Ansprechpartner: Pfarramt Apostelkirche
Kontakt: 0341–4251680
AUFERSTEHUNGSKIRCHE
Als Notkirche 1901 in Fachwerkbauweise in
Nordsüdausrichtung erbaut, älteste erhaltene
Kirchenorgel Leipzigs von 1766/1767.
Wann:
15–17 Uhr
Wo:
Georg-Schumann-Straße 184, Möckern
Aktion: Führungen nach Bedarf, Fotoausstellung
Ansprechpartner: Sophienkirchgemeinde
Kontakt:
0341–4611850
kg.leipzig-sophien@evlks.de
DORFKIRCHE HIRSCHFELD
Chorturm mit langgetreckter Apsis Ende des
12. Jahrhunderts. Letztere größere Umbauten des
Kirchenschiffs 1722. Romanischer Taufstein.
Wann:
11–18 Uhr
Wo:
Hersfelder Straße 31, Hirschfeld
Aktion: Führungen nach Bedarf
Ansprechpartner: Pfarrer Johannes Ulbricht
Kontakt: 0163–5546271
kirche-hirschfeld@kirche-hirschfeld.de
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DORFKIRCHE MILTITZ
1739–1740 im Barockstil erbaut, mit Altar, Kanzel
und Emporen. 1890 Bau des neugotischen Turms
und einer neuen Sakristei. 1908 Anbau Seitenschiff .
Wann:
10–19 Uhr
Wo:
An der Kirchgasse 4, Miltitz
Aktion: Orgelführung, 13 Uhr Radtour zu 5 Kirchen
des Christuswegs
Ansprechpartner: Thomas Becker
Kontakt: 0172–3697838
tbecker1@gmx.de
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KIRCHEN

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GETHSEMANEKIRCHE
1877 eingeweiht, nach Baumeister Hugo Altendorff.
Orgel von 1879, Glocken von 1442, 1526 und 1986.
Taufstein von 1582. Kl. Kirche der Gründerzeit in Lpz.
Wann:
10–19 Uhr
Wo:
Raschwitzer Straße 10, Lößnig
Aktion: 17.30 Uhr kleiner Imbiss,
18 Uhr Abendgottesdienst
Ansprechpartner: Christoph Reichl
Kontakt: 0341–3012000
mail@connewitz-loessnig.de
GNADENKIRCHE
Ursprünge im 12. Jahrhundert, Dorfkirche auf
einem Hügel über der Weißen Elster. Zeugnisse der
Baugeschichte von Romanik bis Jugendstil.
Wann:
14–16 Uhr
Wo:
Opferweg 2, Wahren
Aktion: Führungen zum restaurierten Kanzelaltar
nach Bedarf, 15 Uhr kleines Kammerkonzert
Ansprechpartner: Hans-Reinhard Günther
Kontakt: 0341–4612102
gnadenkirchefoev@t-online.de
GUSTAV-ADOLF-KIRCHE
Flachgedeckter Reckteckbau mit eingezogenem
Westturm von 1720. Kanzelaltar aus der Erbauungs-
zeit. Dreiseitige Emporen und Orgel von 1792.
Wann:
15–17 Uhr
Wo:
Lindenthaler Hauptstraße 15, Lindenthal
Aktion: Führungen nach Bedarf, Führung zur
barocken Donatorentafel,
16 Uhr kleines Kammerkonzert
Ansprechpartner: Manfred E. Keil
Kontakt: 0341–4617844
DORFKIRCHE WIEDERITZSCH
Romanische Gründung vermutlich 12. Jahrhundert.
Gotisches Sterngewölbe im Altarraum mit floraler
Ornamentik, freigelegte Fresken, Ladegast-Orgel.
Wann:
14.30 Uhr
Wo:
Bahnhofstraße 10, Wiederitzsch
Aktion: 14.30 Uhr Führung
Ansprechpartnerin: Pfarrerin Dorothea Arndt
Kontakt:
0177– 4479680
dorotheaarndt@gmx.de
EMMAUSKIRCHE
1898–1900 nach Plänen von Paul Lange errichtet.
Ziegelbau des ausgehenden Historismus.
66 Meter hoher Turm mit farbiger Ziegelhaube.
Wann:
10–17 Uhr
Wo:
Wurzner Straße 160, Sellerhausen
Aktion: Zur vollen Stunde Orgelmusik, 10 Minuten
danach Führungen, Turmbesteigung, Foto-
ausstellung, 17 Uhr Konzert PRO ORGANO
Ansprechpartnerin: Martina Hergt
Kontakt:
0341–3013595
GEDÄCHTNISKIRCHE
Klassizistische Saalkirche von 1820. Nach Sanierung
1916 mit Gedächtnishalle für die Gefallenen der
Völkerschlacht
und
des
Ersten
Weltkriegs
eingeweiht.
Wann:
11–18 Uhr
Wo:
Ossietzkystraße 39, Schönefeld
Aktion: Führungen nach Bedarf
Ansprechpartner: Pfarrer Dr. Konrad Taut
Kontakt: 0341–6014081
kg.leipzignordost@evlks.de
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KIRCHEN

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denkmal 2018: Die Denkmalpflege und
Restaurierung in ihrer ganzen Vielfalt
Leipzig ist seit über 20 Jahren stolzer Gastgeber
der europäischen Leitmesse für Denkmalpflege,
Restaurierung und Altbausanierung. Die denkmal
ist eine der traditionsreichsten Veranstaltungen
der Leipziger Messe und seit jeher das Sprachrohr
der Branche – angefangen bei den Fachleuten aus
der Stadt Leipzig und Mitteldeutschland über das
gesamte Bundesgebiet bis hin zu europäischen
Experten. Vom 8. bis 10. November 2018 feiert sie
auf der Leipziger Messe ihre 13. Auflage.
Ein Markenzeichen der denkmal ist ihre einzigartige
Atmosphäre. Handwerker und Restauratoren
stellen in „Lebenden Werkstätten“ ihr Können live
zur Schau, so dass an den liebevoll gestalteten
Ständen gehämmert, gehobelt oder geschliffen
wird. Neben Tischlern, Zimmerern, Stuckateuren
und Malern demonstrieren unter anderem auch
Steinmetze und Fensterbauer ihre Handwerks-
künste. Außerdem zeigen Hersteller spezielle
Materialien und Werkzeuge, spezialisierte Hand-
werksbetriebe
informieren
über
ihre
Dienstleistungen
und angesehene Institutionen stellen ihre Projekte
vor. Im Rahmen des hochkarätigen Fachprogramms,
das zu Recht als umfangreichste Fortbildungs-
veranstaltung in Europa gilt, finden zahlreiche Vor-
träge, Tagungen, Workshops, Podiumsdiskussionen
und Expertenrunden statt. Darüber hinaus warten
zahlreiche Angebote auf den Branchennachwuchs.
Anlässlich des Europäischen Kulturerbejahrs wird es
auf der denkmal ein SHARING HERITAGE Forum
geben. Neben hochrangig besetzten Diskussions-
veranstaltungen werden auch beispielhafte
Sharing Heritage-Projekte aus- und vorgestellt.
Unter einem Dach mit der denkmal findet seit 2010
die MUTEC statt. Die internationale Fachmesse für
Museums- und Ausstellungstechnik bietet auch in
diesem Jahr mit ihrem umfassenden Angebots-
spektrum Inspiration für Experten, Entscheider
sowie Investoren aus Museen, Bibliotheken, Archiven
und anderen Kulturbetrieben. Gemeinsam bilden
die denkmal und MUTEC einen europaweit einzig-
artigen Messeverbund, der eine Brücke zwischen
den verschiedenen Branchen schlägt und den
interdisziplinären Dialog rund um den Erhalt des
Kulturerbes beflügelt.
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denkmal 2016 © Dave Tarassow

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PAUL-GERHARDT-KIRCHE
1898–1900 nach Entwürfen von Julius Zeißig
gebaut. Altarrelief mit Heiligem Abendmahl.
Kirchenfenster nach Entwürfen von Alfred Brumme
Wann:
10–18 Uhr
Wo:
Selneckerstraße 5, Connewitz
Aktion: 10 Uhr Gottesdienst
Ansprechpartner: Pfarrer Christoph Reichl
Kontakt: 0341–3012000
mail@connewitz-loessnig.de
PHILIPPUSKIRCHE
1907–1910 im Jugendstil errichtet nach Wiesbadener
Bauprogramm von 1891. Innenraum und Ausgestal-
tung original erhalten. Seit 2018 Integrationshotel.
Wann:
13–18 Uhr
Wo:
Aurelienstraße 54, Lindenau
Aktion: 14 und 16 Uhr Führungen durch Kirche und
Hotel, 17 Uhr Konzert am Kanal mit dem
Gewandhaus Brass Quintett
Ansprechpartner: Volker Klein, Philippus Leipzig
Kontakt: 0341–42066969
HAINKIRCHE ST. VINZENZ
Altarweihe 1321. 1906 grundlegend umgebaut,
Innensanierung 2008–2011 mit Kirchweihe.
Jehmlich-Orgel im Originalzustand von 1913.
Wann:
15–18 Uhr
Wo:
Elsteraue 7, Lützschena
Aktion: Führungen nach Bedarf,
10.30 Uhr Gottesdienst
Ansprechpartner: Kantor Tilman Jäcklin
Kontakt: jaecklin@gmx.net
KIRCHE HOHEN THEKLA
Wohl ältester Steinbau im Gebiet der Stadt Leipzig.
Errichtet Anfang des 12. Jh. mit unbehauenen
Feldsteinen. Klare Gliederung: Turm, Schiff & Chor.
Wann:
11.30–17 Uhr
Wo:
Neutzscher Straße 42, Friedhof, Thekla
Aktion: Führungen nach Bedarf, Ausstellung mit
historischen Büchern der Kirche, Bibel von
1667, Beichtverzeichnis von 1823 und mehr
Ansprechpartner: Gerhard Kulpe
Kontakt: gerhardkulpe@gmx.de
NATHANAELKIRCHE
1881–1884 Neubau nach Entwürfen von August
Härtel und Constantin Lipsius. Neugotischer Ver-
blendziegelbau. 1100 Sitzplätze. 74 Meter Kirchturm.
Wann:
12–18 Uhr
Wo:
Rietschelstraße/Roßmarktstraße, Lindenau
Aktion: 12 und 14 Uhr Führungen, Ausstellung zur
Kirchgeschichte, Spielecke für Kinder
Ansprechpartner: Rainer Müller
Kontakt:
0341–4807207
rainer.mueller@gmx.net
HEILANDSKIRCHE
1886–1888 errichtet vom Architekten Johannes
Otzen, die Orgel baute die Firma Sauer. 1981 grund-
legender Umbau. Seit 2016 wird die Kirche saniert.
Wann:
13–17 Uhr
Wo:
Weißenfelser Straße 16, Plagwitz
Aktion: 14 und 16 Uhr Führungen
Ausstellung „OKW on DISPLAY“,
15 Uhr dazu Führung, Gespräche
Ansprechpartner: Heilandskirche
Kontakt: 0341–4801939
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ST. PANKRATIUSKIRCHE
Um 1170 erbautes Kirchenschiff, Chorturm und Innen-
raum im Klassizismus. Kanzelaltar, freistehener
Glockenstuhl von 1878, Turmuhr der Markuskirche.
Wann:
11–18 Uhr
Wo:
Kirchweg 100, Engelsdorf
Aktion: Führungen nach Bedarf, Turmbesteigung,
14 und 16 Uhr Friedhofsführung
Ansprechpartner: Pfarrer Johannes Ulbricht
Kontakt: 0163–5546271
kirche-hirschfeld@kirche-hirschfeld.de
VERSÖHNUNGSKIRCHE
1930–1932 nach Plänen von Hans Heinrich Grotjahn
im Stil der Neuen Sachlichkeit erbaut. 43 Meter
hoher Turm, Sanierung seit 1993.
Wann:
12–16 Uhr
Wo:
Franz-Mehring-Str. 44/Viertelsweg, Gohlis
Aktion: 13, 14 und 15 Uhr Führung,
Vortrag über die Sanierung der Kirche
Ansprechpartner: Grigore Gurduza, Förderverein
Kontakt: 0341–9107122
ST. LUKASKIRCHE
1891–1893 in neugotischen Stilformen nach Entwurf
von Julius Zeißig als Saalkirche mit über 1000 Sitz-
plätzen. 2017–2018 Sanierung des Innenraums.
Wann:
12.30–18 Uhr
Wo:
Zollikoferstraße 21, Markt, Volkmarsdorf
Aktion: 15 Uhr (und nach Bedarf) Führungen,
16 Uhr offenes Singen und Orgelmusik
Ansprechpartner: Pfarrer Markus Fischer
Kontakt: 0341–9126503
leipzig@selk.de
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Die Stadt Leipzig auf der denkmal 2018
Bereits zum 12. Mal nimmt die Untere Denkmal-
schutzbehörde der Stadt Leipzig an der euro-
päischen Leitmesse für Denkmalpflege, Restau-
rierung und Altbausanierung teil, seit 2010 auch
mit Partnern des bürgerschaftlichen Engagements.
In diesem Jahr ist die Leipziger Denkmalstiftung
wieder dabei.
Besuchen Sie uns auf der denkmal vom 8. bis 10.
November 2018 auf der Leipziger Messe in Halle 2,
Stand G30.
In einer Ausstellung stellt die Stadt Leipzig aus-
gewählte Denkmale vor, sie würdigt gelungene
Sanierungen und informiert über konservatorische
Fragen, wobei der Dialog mit der interessierten
Öffentlichkeit im Vordergrund stehen soll.
Gleichzeitig erscheint eine weitere Ausgabe der
vom Gehrig-Verlag produzierten Schriftenreihe
„Leipzig – Denkmalschutz und Denkmalpflege“, die
über bemerkenswerte Sanierungsergebnisse der
vergangenen Jahre informiert.
Am Freitag, 9. November 2018, um 15 Uhr laden
die Stadt Leipzig und Leipziger Denkmalstiftung
zum Standempfang ein. Interessierte Bürger sind
willkommen.
denkmal 2016 © Dave Tarassow
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OPER LEIPZIG
Der erste und einzige Musiktheaterneubau der
DDR wurde 1956–1960 anstelle des 1943 zerstörten
Neuen Theaters errichtet. Sanierung seit 2007.
Wann: zu den Führungen
Wo:
Augustusplatz 12, Zentrum
Aktion: 13.30, 15 und 16.30 Uhr Führungen durch
Kabinett, Fundamentenreste und
Zuschauerraum; kostenlose Zählkarten
an der Opernhaus-Tageskasse erhältlich
Ansprechpartnerin: Dr. Heidi Zippel, Oper Leipzig
Kontakt:
zippel@oper-leipzig.de
Vor 325 Jahren eröffnete am Brühl in Leipzig das
erste Opernhaus der Stadt und das dritte bürger-
liche Musiktheater Europas nach Venedig und
Hamburg. Seit dem prägt diese Stätte bürgerlichen
Kunstgenusses und städtischen Stolzes das Kultur-
leben Leipzigs. Am Augustusplatz eröffnete 1868
das Neue Theater seine Pforten für Schauspiel und
Oper. Nach Kriegszerstörung konnte nach vier-
jähriger Bauzeit 1960 der einzige Opernneubau
der DDR eröffnen. Seine Gestaltung übersetzt die
spätklassizistischen Formen seines Vorgängerbaus
in elegante moderne Architektur. Ein Festbau für die
gesamte Bevölkerung Leipzig war mit prachtvoller
Innengestaltung ausgestattet worden und eröffnete
mit
Richard Wagners
„Meistersingern
von
Nürnberg“.
Im Jahr 2007 wurde das Foyer denkmalgerecht
saniert, derzeit erfolgt die behutsame Sanierung
der Außenhülle. Heute gehören zur Oper Leipzig mit
Sängerensemble, Opernchor und Leipziger Ballett
auch die Spielstätte der Musikalischen Komödie in
Lindenau mit eigenem Ensemble aller Sparten. Das
große Repertoire des gesamten Hauses umfasst
rund 300 Vorstellungen pro Spielzeit und reicht vom
Barock bis zur Gegenwart.
MUSIKALISCHE KOMÖDIE
Erbaut 1912 als Varietétheater. Architektonisch
besonders ist die freitragende, tonnenförmig
gewölbte Decke. Seit 1960 Operretten- und
Musicaltheater.
Wann: zu den Führungen
Wo:
Dreilindenstraße 30, Lindenau
Aktion: 10 und 12.30 Uhr Führung, kostenlose
Zählkarten an der Opernhaus-Tageskasse
Ansprechpartner: Frank Schmutzler, Oper Leipzig
Kontakt:
0341–1261123
Foyer im Opernhaus © Kirsten Nijhof
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ÖFFENTLICHE GEBÄUDE UND MUSEEN
Musikalische Komödie © Dave Tarassow

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DEUTSCHES KLEINGÄRTNERMUSEUM
1896 erbautes Vereinshaus des ersten Schreber-
vereins. Die gesamte Anlage steht unter Denkmal-
schutz, darunter mit einem Museumsgarten.
Wann:
13–18 Uhr
Wo:
Aachener Straße 7, Zentrum-West
Aktion: Dauer- und Kabinettausstellung,
Besichtigung der drei Schaugärten
Ansprechpartner: Deutsches Kleingärtnermuseum
Kontakt: 0341-2111194
kleingaertnermuseum@t-online.de
BISMARCKTURM
Erbaut durch Architekt Hermann Kunze und 1915
eingeweiht. 30,75 Meter hohe Aussicht. Er trägt den
Namen des Reichskanzlers Otto von Bismarck a. D.
Wann:
14–18 Uhr
Wo:
Schrägweg 35, Lützschena-Stahmeln
Aktion: Besichtigung, 15 Uhr Chorkonzert der
Art Kapella Schkeuditz
Ansprechpartnerin: Kerstin Hillmann
Kontakt:
info@bismarckturm-verein.de
FORTUNA – KINO DER JUGEND
1928 wurden die Fortuna-Lichtspiele in der ehema-
ligen Gasanstalt Leipzig-Ost eröffnet. 1987 ge-
schlossen, hat es eine IG vor dem Verfall bewahrt.
Wann: Samstag, 8. September 2018
Wo:
Eisenbahnstraße 162, Sellerhausen
Aktion: Wanderkino und Musik, mit DJ Schellack,
23 Uhr Stummfilmvorführung mit Live-
Musik „Berlin – Die Sinfonie der Großstadt“
Ansprechpartner: Fortuna – Kino der Jugend e.V.
Kontakt: kontakt@ig-fortuna.de
GYMNASIUM ENGELSDORF
Baujahr 1905–1906, Ausbau 1913.
Begehbarer Uhrturm mit Rundblick über Leipzig.
Wann:
10.30–13 Uhr
Wo:
Arthur-Winkler-Straße 6, Engelsdorf
Aktion: 11 und 12 Uhr historische Führungen
durch Schüler
Ansprechpartnerin: Andrea Steglich
Kontakt:
steglichschule@web.de
DEUTSCHE NATIONALBIBLIOTHEK
1914–1916 wurde der prächtige Gründungsbau
errichtet. Das Buch- und Schriftmuseum zeigt im
Neubau 5.000 Jahre Mediengeschichte.
Wann:
10–14 Uhr
Wo:
Deutscher Platz 1, Zentrum-Südost
Aktion: 10 und 12 Uhr Bibliotheksführung,
10–13 Uhr halbstündliche Magazin-
führungen, kostenlose Tickets vor Ort,
11 und 13 Uhr Architekturführung
Kontakt: 0341–2271223
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AUERBACHS KELLER
1525 schenkte der Mediziner und Universitäts-
professor Heinrich Stromer von Auerbach im Keller
seines Hauses erstmals Wein an Studenten aus.
Wann:
12–22 Uhr (Restaurant)
Wo:
Grimmaische Straße 2–4, Mädlerpassage
Aktion: 11.30 Uhr Führung mit Mittagessen,
15 Uhr Mephisto Kaffeeklatsch,
16 Uhr Führung; mit Anmeldung, kostenpfl.
Ansprechpartner: Auerbachs Keller Leipzig
Kontakt:
0341–216100
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ÖFFENTLICHE GEBÄUDE UND MUSEEN

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MUSEUM IN DER RUNDEN ECKE
Am
authentischen Ort
der
ehemaligen Stasi-Zentrale
informiert die Gedenkstätte in original erhaltenen
Stasi-Büros
über
das
Ministerium
für
Staatssicherheit.
Wann:
10–18 Uhr
Wo:
Dittrichring 24, Zentrum
Aktion: 11–16 Uhr halbstündlich Hausführungen,
11 Uhr Stadtrundgang zum Thema 1989,
15 Uhr Ausstellungsführung
Ansprechpartner: Tobias Hollitzer, Gedenkstätte
Kontakt: 0341–9612443
HINRICHTUNGSSTÄTTE DER DDR
1960–1981 Vollstreckung aller in der DDR verhängten
Todesurteile. In Leipzig befand sich die zentrale
Hinrichtungsstätte mit nachweislich 64 Opfern.
Wann:
11–16 Uhr
Wo:
Arndtstraße 48, Südvorstadt
Aktion: Führungen nach Bedarf durch die
historischen Räume
Ansprechpartner: Tobias Hollitzer, Gedenkstätte
Kontakt: 0341–9612443
mail@runde-ecke-leipzig.de
MUSEUM IM STASI-BUNKER BEI MACHERN
Ausweichführungsstelle der Leipziger Stasi-Zen-
trale, 1968–1972 heimlich geschaffener Komplex,
um im Ernstfall die Arbeit fortzusetzen.
Wann:
10–16 Uhr
Wo:
Naherholungsgebiet Lübschützer Teiche,
Flurstück 439, 04827 Machern
Aktion: ständige Führungen durch den kompletten
Bunker, Besichtigung des Geländes
Ansprechpartner: Tobias Hollitzer, Gedenkstätte
Kontakt: 0341–9612443
Zum Europäischen Kulturerbejahr 2018:
Das Museum in der “Runden Ecke” als Teil des
Europäischen Kulturerbes “Eiserner Vorhang”
Die Gedenkstätte des „Museums in der Runden
Ecke“, die Nikolaikirche und der Leipziger Innen-
stadtring belegen die Bedeutung der Friedlichen
Revolution für den Fall des Eisernen Vorhangs sowie
der deutschen Einheit in einem vereinten Europa.
Die Orte dokumentieren die kommunistische
Diktatur und deren friedliche Überwindung – die
Voraussetzung für den Fall des „Eisernen Vorhangs“.
Gleichzeitig verdeutlichen sie den Symbolgehalt
Leipzigs als „Stadt der Friedlichen Revolution“. Die
Nikolaikirche in Leipzig steht für die montäglichen
Friedensgebete, die 1989 zum Ausgangspunkt für
Kundgebungen und Demonstrationen wurden, so
auch für die großen Leipziger Montagsdemons-
trationen auf dem Leipziger Innenstadtring. Zu den
Schauplätzen des Umbruchs zählt auch die „Runde
Ecke“, die einstige Bezirksverwaltung für Staats-
sicherheit. Hier, wo im Herbst ’89 die mächtigen
Montagsdemonstrationen vorbeiführten,wurde
am 4. Dezember 1989 eine wichtige Forderung der
Friedlichen Revolution Wirklichkeit: Engagierte
Bürger besetzten das Gebäude und legten die Arbeit
der Stasi-Zentrale lahm. Noch in derselben Nacht
bildete sich das Bürgerkomitee Leipzig – Träger der
Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“.
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ÖFFENTLICHE GEBÄUDE UND MUSEEN
MORITZBASTEI
Letzter erhaltener Teil der ehemaligen Leipziger
Stadtbefestigungsanlagen. 1551–1553 gebaut. In den
Gewölben wird heute Musik und Theater gespielt.
Wann: zu den Führungen
Wo:
Universitätsstraße 9, Zentrum
Aktion: 14 und 16 Uhr Führungen
Ansprechpartner: Torsten Reitler, Moritzbastei
Kontakt:
0341–7025915
torsten.reitler@moritzbastei.de
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STADTBAD
1916 eröffnetes Jugendstil-Hallenbad, großzügige
Dreiflügelanlage, prächtige Saunaanlagen im
maurischen Stil. Seit 2008 als Eventlocation.
Wann:
13–17 Uhr
Wo:
Eutritzscher Straße 21, Zentrum-Nord
Aktion:
Ansprechpartner: Jacqueline Spengler
Kontakt: 0341–9692913
Jacqueline.Spengler@herz-leipzig.de
MUSEUM FÜR DRUCKKUNST
Das
Museum
zeigt
historische
Schriftguss-, Satz- und
Druckverfahren an funktionierenden Maschinen. Das
Gebäude wird seit 100 Jahren als Druckerei genutzt.
Wann:
11–17 Uhr
Wo:
Nonnenstraße 38, Plagwitz
Aktion: 12 und 15 Uhr Führungen,
Vorführung des Lichtdrucks
Ansprechpartner: Museum für Druckkunst Leipzig
Kontakt: 0341–231620
info@druckkunst-museum.de
OST-PASSAGE THEATER
Das Gründerzeitgebäude ist 1909 als Markthalle
erbaut und 1912 zum Lichtspieltheater umgebaut
worden. Seit 2018 als Nachbarschaftstheater.
Wann:
10–16 Uhr
Wo:
Konradstraße 27 (ALDI), Neuschönefeld
Eingang über Eisenbahnstraße 74
Aktion: 11 und 15 Uhr Führungen
Ansprechpartner: Ost-Passage Theater
Kontakt: info@ost-passage-theater.de
REICHSGERICHTSGEBÄUDE
1879 wurde das Reichsgericht als oberstes Gericht
des Deutschen Reichs gegründet. Außen und Innen
spiegelt es die Justiztradition wieder.
Wann:
11 Uhr
Wo:
Simsonplatz 1, Zentrum-West
Aktion: Hausführung mit Besichtigung der Wohn-
räume des Reichsgerichtspräsidenten;
Eintritt 13 €
Ansprechpartner: Michael Schaaf, Leipzig Details
Kontakt: 0341–3039112
UNION-THEATER CONNEWITZ
Filmtheater 1912 als Stahlbetonskelettbau errichtet.
Ende 1980er Jahre Ort der DDR Jazz- und Punkszene.
Danach 10 Jahre Leerstand. Zurzeit ein Kulturhaus.
Wann:
11–14 Uhr und 15–18.30 Uhr
Wo:
Wolfgang-Heinze-Straße 12a, Connewitz
Aktion: 13, 16.30 und 18.30 Uhr Führungen,
Kinobar geöffnet, klassisches Konzert
Ansprechpartner: UT Connewitz e.V.
Kontakt: 0341–4626776
buero@utconnewitz.de
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ÖFFENTLICHE GEBÄUDE UND MUSEEN
WESTBAD
Als Volksbad mit Schwimmhalle im Stil des Neuen
Bauens 1928–1930 von Hubert Ritter erbaut, heute
umgenutzt, Badehalle als Location.
Wann:
13.30–18 Uhr
Wo:
Odermannstraße 15, Lindenau
Aktion: Führungen nach Bedarf
Ansprechpartner: Herr Hübel, Westbad Leipzig
Kontakt:
0341–39295461
mh@westbad-leipzig.de
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BILDUNGSSTÄTTE DES HAUSHALTEN E.V.
Ländliches Wohnhaus, errichtet ca. 1835 in der Vor-
gründerzeit. Zweigeschossig mit Kuppelwalmdach,
historischen Nebengebäuden und Bauerngarten.
Wann:
13–18 Uhr
Wo:
Lützner Straße 39, Lindenau
Aktion: Führungen nach Bedarf
Ansprechpartner: Volker Schulz, HausHalten e.V.
Kontakt: 0341–2419879
verwaltung@haushalten.org
BUDDE-HAUS – SOZIOKULTURELLES ZENTRUM
1890 vom Fabrikanten Adolf Bleichert als Wohnhaus
erbaut. Über die Jahre verschiedene Nutzungen.
Seit 1956 Nutzung als Kulturhaus.
Wann:
14–18 Uhr
Wo:
Lützwostraße 19, Gohlis
Aktion: 15 Uhr Führung, 16 Uhr Quartiermusik,
17 Uhr Filmvorführung „Dokumentation –
Drahtseilsynastie Bleichert“ vom MDR“
Ansprechpartner: Jürgen Schrödl, Budde-Haus
Kontakt: 0341–90960037
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Die Leipziger Denkmalstiftung –
Denkmalschutz stiftet Identität
Attraktive und unverwechselbare Städte mit hohem Denkmal-
bestand stiften Identität. Sie wirken gegen die Abwanderung und
ziehen potenzielle Einwohner an. Geld für die Denkmalpflege
bedeutet Wirtschaftsförderung. Denkmalschutz stellt eine der
zukunftsträchtigsten Investitionsarten dar. Nach Angaben der
Deutschen Stiftung Denkmalschutz werden jährlich 15 Milliarden
Euro in Baudenkmale investiert. Durch die Programme zur Städte-
bauförderung können im Idealfall mit einem eingesetzten Euro
bis zu 25 Euro Gesamtinvestitionen ausgelöst werden.
Die Leipziger Denkmalstiftung hat es sich zum Ziel gesetzt,
denkmalgeschützte Bauten vor dem Verfall und dem Abriss zu
retten. Wir bringen Akteure zusammen, die sich für den Erhalt
historischer Baukultur einsetzen – Stadt- und Kommunalvertreter,
zivilgesellschaftliche Gruppen, Wirtschaftsvertreter, Wissen-
schaftler. Wir denken transdisziplinär und arbeiten gemeinsam
an individuellen, konkreten und umsetzbaren Lösungsmöglichen.
Der
Wunsch
vieler
Bürger,
beispielsweise
in
den
Gebäudedenkmäler
im Waldstraßenviertel zu wohnen oder im Musikviertel zu arbei-
ten, unterstreicht deutlich die hohe Wertschätzung und die
Notwendigkeit des Erhalts und der behutsamen Pflege. Dieses
wunderbare historische Stadtbild zu erhalten, liegt uns sehr am
Herzen, dafür setzen wir uns ein.
Mit bürgerschaftlichem Engagement und einem Netzwerk wie
das der Leipziger Denkmalstiftung kann die Denkmallandschaft
aktiv gestaltet werden. Die Stiftung bietet Aktiven und Interes-
sierten im Bereich der Denkmalpflege in Mitteldeutschland eine
Plattform, sich projektbezogen und informativ auszutauschen
und einzubringen. Werden Sie Teil unseres Netzwerkes.
Wir freuen uns über Ihre tatkräftige Unterstützung bei einzelnen
Projekten, als wohlwollender Spender oder interessiertes
Mitglied im Förderverein.
Leipziger Denkmalstiftung
Capa-Haus, Luppenstraße 28
04177 Leipzig
www.leipziger-denkmalstiftung.de
CAPA-HAUS
Das heutige Capa-Haus rückte am 18. April 1945 in
den Fokus, als die Amerikaner Leipzig befreiten.
Errichtet 1910 als Wohnhaus, 2013–2016 Sanierung.
Wann:
10–18 Uhr
Wo:
Jahnallee 61, Lindenau
Aktion: Öffnung des Capa-Museums im Café Eigler,
heißer Kaffee und köstliche Kuchen
Ansprechpartner: Thomas Eigler
Kontakt: info@cafeeigler.de
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WOHNBAUTEN UND VILLEN

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SCHILLERHAUS
Erbaut ca. 1717. Aufenthaltsort von Friedrich Schiller
im Jahr 1785 und Entstehungsort der Ode an die
Freude. Umfassende Sanierung 1997–1998.
Wann:
10–18 Uhr
Wo:
Menckestraße 42, Gohlis
Aktion: Führungen zum Thema „Das Schillerhaus
als Museum zu DDR-Zeiten“
Ansprechpartner: Christine Becker, Stadtmuseum
Kontakt: 0341–9651320
christine.becker@leipzig.de
BRONZEWARENFABRIK EMIL VENUS & CO.
1889 für Emil Venus als Bronzegießerei errichtet,
der zwei- bzw. eingeschossige Klinkerbau umfasst
mit drei Flügeln einen eigenen Innenhof.
Wann:
13–17 Uhr
Wo:
Georg-Schumann-Straße 116 HH, Gohlis
Aktion: Führungen nach Bedarf, Ausstellung
mit Bildern von Annekatrin Brandl in Pastel
und Öl sowie zur Geschichte des Hauses
Ansprechpartner: nicht vorhanden
Kontakt:
nicht vorhanden
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KONSUMZENTRALE
Erbaut 1930–1933 durch den Hamburger Architekten
Fritz Höger. Eines der bedeutendsten Gebäude im
Bauhausstil. Sitz der Konsumgenossenschaft Lpz.
Wann:
10–18 Uhr
Wo:
Industriestraße 85-95, Plagwitz
Aktion: Westfest 2018, Führungen bis 17 Uhr;
Führung Industriekultur Leipzig e.V.:
10–12 Uhr, Heinrich M. Jähnig, 0341–6793885
Ansprechpartnerin: Kathleen Lange, Konsum Leipzig
Kontakt:
0341–4984360
LÖFFELFAMILIE
Die im Volksmund als Löffelfamilie bekannte
Leuchtreklame des VEB Feinkost Leipzig wurde
1973 errichtet und 1993 zum Kulturdenkmal erklärt.
Wann:
10–18 Uhr
Wo:
Karl-Liebknecht-Straße 36, Zentrum-Süd
Aktion: 10-17 Uhr stündlich Führungen, Infos zur
Entwicklung des Feinkostgeländes im
Innenhof
Ansprechpartner: Heike Graichen, Feinkost
Kontakt: 0341–9627755
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60
sogenanntes APOSTELHAUS
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Einfaches bäuerliches Wohnhaus, eingeschossiges
Gebäude mit Mansarddach. Es lag im Bereich des
westlichen Rückzugsgebiets von Napoelon 1813.
Wann:
10–16 Uhr
Wo:
Apostelstraße 20, Lindenau
Aktion: Besichtigung von außen auf Grund
des desolaten Zustands
Ansprechpartner: Ralf Kohl
Kontakt:
58
ERICH-ZEIGNER-HAUS
Wohnung des ehemaligen Leipziger OBM und
Sächsischen Ministerpräsidenten Erich Zeigner.
Arbeits- und Musikzimmer/Bibliothek im Original.
Wann:
11–15 Uhr
Wo:
Zschochersche Straße 21, Plagwitz
Aktion: 11–14 Uhr stündlich Führungen, Ausstellung
„John Heartfields politische Foto-
montagen gegen das NS-Regime“
Ansprechpartner: Henry Lewkowitz, E.-Z.-Haus e.V.
Kontakt: 0341–8709507
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WOHNBAUTEN UND VILLEN
INDUSTRIEBAUTEN UND TECHNISCHE ANLAGEN

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WASSERKRAFTWERK LÜTZSCHENA
Am alten Standort einer Wassermühle wurde 1905
die technische Anlage an der Weißen Elster erbaut.
Um 1965 stillgelegt, 1990er Jahre Wiederaufbau.
Wann:
10 Uhr
Wo:
Schlosskirche Lützschena, Schloßweg
Aktion: Führung (Treffpunkt 9.55 Uhr)
Ansprechpartner: Steffen Berlich, Ortskuratorium
Leipzig der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
Kontakt: stberlich@berlich-leipzig.de
WASSERMÜHLE DÖLITZ
1540 erstmals urkundlich erwähnt, brannte sie 1813
nieder. 1814 neu aufgebaut und bis 1974 in Betrieb.
Seit 1993 vom GAZ Leipzig wiederaufgebaut.
Wann:
11–18 Uhr
Wo:
Vollhardtstraße 16, Dölitz
Aktion: Stündlich Führungen, 15 Uhr Vortrag
„Baugeschichte der Dölitzer Wassermühle“
Ansprechpartnerin: Katrin Reschke, GAZ Leipzig e.V.
Kontakt:
0341-3389353
gaz-leipzig@t-online.de
SCHACHT DÖLITZ
1903–1959 wurde im untertätig Abbauverfahren
Braunkohle gefördert. Einzig erhaltener Förderturm
mit Tagesanlagen der Braunkohle im Raum Leipzig.
Wann:
13–16.30 Uhr
Wo:
Frederikenstraße 60, Dölitz
Aktion: Stündlich Führungen zum alten Kesselhaus,
Ausstellung „Instandsetzung von Industrie-
anlagen für die Kreativwirtschaft“
Ansprechpartner: Schacht Dölitz
Kontakt: 030–51305397
WASSERTURM RÜCKMARSDORF
1914 auf Leipzigs höchstem Berg erbaut. Ab 1916
Versorgung mit Wasser für 2000 Einwohner. Seit
2016 erfolgt die Sanierung durch den Heimatverein.
Wann:
10–18 Uhr
Wo:
Schwanenweg und Wachberg, Rückmarsd.
Aktion: 11, 13, 15 und 17 Uhr Führung, 15 Uhr
Konzert Jugendakkordeon TREMOLO,
Ausstellung mit Zeichnungen C. Reitinger
Ansprechpartner: Matthias Götz, Heimatverein
Kontakt:
0341–9412228
WERK 2 – KULTURFABRIK LEIPZIG
Erbaut 1848 als Gasmesserfabrik. Das Werk 2 wurde
1992 gegründet als soziokulturelles Zentrum.
Seit 1996 schrittweise Sanierung.
Wann:
14 Uhr
Wo:
Kochstraße 132, Connewitz
Aktion: Führung
Ansprechpartner: Antje Hamel, Werk 2 Leipzig
Kontakt: 0341–3080122
presse@werk-2.de
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PLAGWITZER BAHNHOF
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Eröffnung 1879 auf Initiative von Karl Heine als
Industriebahnhof Plagwitz-Lindenau, 1600 Meter
Länge, 25 Hektar, 37 Anschlussgleise. Heute Park.
Wann:
13–15 Uhr
Wo:
Bahnhof Plagwitz, Engertstraße 36, Plagwitz
Aktion: kostenfreie Führung
Ansprechpartner: Dave Tarassow,
Industriekultur Leipzig e.V.
Kontakt: post@industriekultur-leipzig.de
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INDUSTRIEBAUTEN UND TECHNISCHE ANLAGEN

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GOHLISER SCHLÖSSCHEN
1755–1756 nach Plänen von Johann Caspar Richter
als Sommersitz erbaut. Raumausmalung von Adam
Friedrich Oeser. Bedeutende Gutsanlage Sachsens.
Wann:
11–17 Uhr
Wo:
Lützwostraße 19, Gohlis
Aktion: 11 und 15 Uhr Führungen,
Schlossgarten ganztags geöffnet
Ansprechpartnerin: Adina Fahr, Gohliser Schloss
Kontakt:
0341–589690
kontakt@gohliser-schloss.de
RITTERGUT UND SCHLOSS SCHÖNEFELD
Schloss erbaut 1871–1876, Gut erhaltenes Rittergut
mit Remise, Gutspächterhaus und Orangerie.
Wann:
13.30–17 Uhr
Wo:
Zeumerstraße 1, Schönefeld
Aktion: 14, 15 und 16 Uhr Führungen, Kaffee und
Kuchen im Schlosssaal, Infos zur Sanierung
des Anbaus und Pläne inklusives Kulturcafé
Ansprechpartner:
Jens Eberl, Schloss Schönefeld e.V.
Kontakt: 0341–2340670
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BERGGUT HOLZHAUSEN
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Vermutlich ältestes Bauernhaus in Holzhausen,
Rest eines ehemaligen Dreiseithofs. Seit 2001 durch
den Heimatverein Holzhausen e.V. instandgesetzt.
Wann:
10–18 Uhr
Wo:
Zuckelhausener Ring 17, Holzhausen
Aktion: Führungen um den Zuckelhausener Ring
nach Bedarf, 10 Uhr Akkordeonkonzert,
Besichtigung der Ausstellungen
Ansprechpartner: Kerstin Richter
Kontakt: 034297–987187
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STIFTSGUT LIEBERTWOLKWITZ
Auf dem ehemaligen Pferdnergut und späteren
Stiftsgut am Markt, das kurz vor dem Abriss stand,
entsteht seit 2011 ein historischer Gewerkehof.
Wann:
11–20 Uhr
Wo:
Liebertwolkwitzer
Markt
11, Liebertwolkwitz
Aktion: 11 und 13 Uhr Führungen, Vorführung
historisches Gewerke, Unterhaltungs-
programm zum Altweibersommer
Ansprechpartner: Dr. Lutz Zerling, Stiftsgut
Kontakt: vorstand@hofgenossenschaft.de
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Gewerkehof anno 1813 © Dave Tarassow
SCHLÖSSER UND GUTSANLAGEN
Berggut Holzhausen © Angela Huffziger

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FRIEDHOFSKAPELLE LÜTZSCHENA
Ehemalige
Friedhofskapelle
der
Familie
von Üchtritz,
Gedenktafel für den in der Völkerschlacht gefallenen
Major Franz Josef von Gynz-Rekowski.
Wann:
15–18 Uhr
Wo:
Am Bildersaal, Lützschena
Aktion: Führungen nach Bedarf
Ansprechpartner: Kerstin Engel-Kaun
Kontakt: 0341–4618203
friedhof-wahren@t-online.de
GRABPYRAMIDE DER FAMILIE EBERSTEIN
Grablege der letzten Patronatsherrschaft auf dem
Rittergut Schönefeld der Familien Schneider und
von Eberstein. 1883 erbaut und 2011 Sanierung.
Wann:
11–18 Uhr
Wo:
Zeumerstraße, Schönefeld
Aktion: 14, 15 und 16 Uhr Führungen, Kaffee und
Kuchen im Schlosssaal, Infos zur Sanierung
des Anbaus und Pläne inklusives Kulturcafé
Ansprechpartner:
Jens Eberl, Schloss Schönefeld e.V.
Kontakt: 0341–2340670
ALTER ISRAELITISCHER FRIEDHOF
Eröffnet 1864. Bis 1933 hatte Leipzig eine der
größten jüdischen Gemeinden in Deutschland.
Hier fanden Familien wie Ariowitsch ihre letzte Ruhe.
Wann: 14 und 16.30 Uhr
Wo:
Berliner Straße 123, Eingang, Eutritzsch
Aktion: Führung mit jüdischer Geschichte,
Symboliken auf den Grabstellen; Männer
müssen Kopfbedeckung tragen; Eintritt 8 €
Ansprechpartner: Michael Schaaf, Leipzig Details
Kontakt: 0341–3039112
NEUER ISRAELITISCHER FRIEDHOF
Einweihung 1928 gegenüber vom St. Georg Kranken-
haus. Die Feierhalle mit ihrer 21 Meter hohen Kuppel
wurde in der Pogromnacht 1938 in Brand gesteckt.
Wann: 14 und 16.30 Uhr
Wo:
Delitzscher Straße 224, Eingang, Eutritzsch
Aktion: Führung mit jüdischer Geschichte und
Rituale, Grabgestaltung; Männer
müssen Kopfbedeckung tragen; Eintritt 8 €
Ansprechpartner: Michael Schaaf, Leipzig Details
Kontakt: 0341–3039112
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SCHLOSSPARK LÜTZSCHENA
Nach Vorbildern von englischen Landschaftsgärten
gestaltet, mit Wasserläufen, Teichen, mächtigen
Bäumen, Dianatempel, Weißer Brücke u. Skulpturen.
Wann:
12.30–13.30 Uhr und 14–15 Uhr
Wo:
Auwaldstation, Schlossweg 11, Lützschena
Aktion: Führung durch den Schlosspark,
die Auwaldstation ist bis 18 Uhr geöffnet
Ansprechpartner: Steffen Berlich, Ortskuratorium
Leipzig der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
SÜDFRIEDHOF
Abteilungen I bis VII 1886 eröffnet. 1906–1911 Bau
von Trauerhallen, Krematorium und Kolumbarium.
Vielzahl künstlerisch herausragender Grabmale.
Wann: 10–16 Uhr (Trauerhallen und Krematorium)
Wo:
Friedhofsweg 3, Probstheida
Aktion: 10 Uhr Führung zum Südfriedhof, Eingang,
10.30 Uhr Führung Trauerhallen, Vorplatz,
11 Uhr Führung Grabmalpatenschaft, Vorpl.
Ansprechpartner:
Stadt
Leipzig,
Abteilung
Friedhöfe
Kontakt:
0341–1235700
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FRIEDHÖFE UND PARKS

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