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Entdecken, was uns verbindet
Tag des offenen Denkmals®
Sonntag, 9. September 2018

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Ranke-
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straße
Gorbitz-Nord/ Neu-

Liebe Dresdnerinnen und Dresdner,
liebe Gäste unserer Stadt,
seien Sie herzlich eingeladen, am „Tag des offenen Denkmals 2018“
wieder zahlreiche Stätten des baukulturellen Erbes in Dresden zu
besichtigen und sich vor Ort vom Charme und der Suggestivkraft
überlieferter Zeugnisse einnehmen zu lassen. Das Engagement
vieler denkmalbegeisterter Eigentümer, Vereine und Institutionen
ermöglicht uns allen einen tieferen Einblick in Geschichten und
Geschichte und bringt uns die Vielfalt dessen näher, wovon wir
oftmals nur eine vage Vorstellung haben. Allen Engagierten gebührt
für diese Möglichkeit unser ganz besonderer Dank.
Das diesjährige Motto, „Entdecken, was uns verbindet“, bringt
zum Ausdruck, dass das Erkunden immer auch den Moment der
Begegnung in sich trägt: Schon das Gespräch über das Gesehene
und Erlebte ist ein kultureller Akt des Mit-Teilens und eröffnet die
Möglichkeit, sich gemeinsamer kultureller Wurzeln zu vergewissern
oder bislang verborgene Bezüge herzustellen. So etwas verbindet!
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat sich mit diesem Thema
eng an das Motto des „Europäischen Kulturerbejahrs 2018“ – sharing
heritage – angelehnt, das die Gemeinsamkeiten des kulturellen
Erbes auf europäischer Ebene ebenso hervorhebt wie auch die viel-
fältigen Möglichkeiten der Begegnung unterschiedlicher kultureller
Milieus. Dass 2018 der „Tag des offenen Denkmals“ zum 25. Mal
stattfindet, ist ein schönes und feierliches Zusammentreffen mit
dem Kulturerbejahr.
Wir eröffnen den Tag des offenen Denkmals 10 Uhr im Schloss
Übigau, einem Ort, der für die Dresdner Baugeschichte von großer
Bedeutung ist und an dessen Schicksal viele Bürgerinnen und Bür-
ger seit Jahren intensiv Anteil nehmen. Dieser Bau, der dramatur-
gisch Übigau mit Pillnitz verbindet und baugeschichtlich Sachsen
mit Venetien, birgt viele spannende Schichten eines wechselvollen
Schicksals, die es zu entdecken gilt.
Ich wünsche Ihnen allen einen inspirierenden, heiteren und an
Begegnungen reichen Tag des offenen Denkmals 2018!
Dr. Bernhard Sterra
Abteilungsleiter Denkmalschutz/Denkmalpflege
im Amt für Kultur und Denkmalschutz
1

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Eröffnungsveranstaltung
Tag des offenen Denkmals
am 9. September 2018 im Schloss Übigau
09.30 Uhr
10 – 11 Uhr,
Saal 1. OG
Einlass
Festveranstaltung
Klang
Dirk Hilbert
, Oberbürgermeister der Landes-
hauptstadt Dresden, Grußwort
Dr. Bernhard Sterra
, Amt für Kultur und
Denkmalschutz
25 Jahre „Tag des offenen Denkmals“ –
Einstimmung in das Motto 2018
Christian Schreiber
, Vertreter der Deutschen
Stiftung Denkmalschutz, Grußwort
Klang
Dipl.-Rest. Martin Lehmann
: Zum Stand der
Befunderhebungen im Schloss Übigau
Klang
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Führungen können aus Sicherheits- und logistischen Gründen leider
nicht angeboten werden. Vor Ort informiert eine Präsentation zum
aktuellen Stand der Bauforschungen.
Treppenhaus und Festsaal werden von 10 bis 18 Uhr zugänglich sein.
Im Garten wird eine Sommerwirtschaft betrieben (geöffnet auch
nach 18 Uhr).
Informationen zum Schloss Übigau finden Sie unter Punkt 23 im
Programmheft.
Hinweise:
Parkplätze begrenzt vorhanden,
ÖPNV: Haltestelle Mengsstraße, Bus-Linie 79,
Barrierefreiheit nur im Garten
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1 | Foto: Lothar Sprenger
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hemalige Brandversicherungsanstalt
Palaisplatz 2 a
Das denkmalgeschützte Gebäude ist mit seiner neobarocken
Sandsteinfassade und den Jugendstilelementen ein gut erhaltenes
Beispiel des Späthistorismus. Das palastartige Bauwerk wurde 1899
vom Oberlößnitzer Architekten Oswald Haenel errichtet. Nach der
Wende 1989/90 wurde das Gebäude teilsaniert, steht nun aber
schon länger leer. Derzeit wird die ehemalige Brandversichungsan­
stalt in ein Wohngebäude umfunktioniert.
11 – 13 und
14 – 16 Uhr
Führungen nach Bedarf durch Projektentwickler
der CG Gruppe AG
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Augustusbrücke
1907 bis 1910 nach Plänen von Hermann Klette und Wilhelm Kreis
errichtet. 1287 urkundliche Ersterwähnung einer Steinbogenbrücke
an dieser Stelle. 1727 bis 1731 Umbau der romanischen Brücke
nach Plänen und unter Leitung von Daniel Pöppelmann, Konsolen
wurden hinzugefügt und Pfeilerkanzeln aufgesetzt. Reste der bei­
den Vorgängerbrücken sind in der jetzigen Brücke noch enthalten.
Seit 2017 denkmalgerechte Sanierung.
10, 11,
12
und 13 Uhr
Führungen (je eineinhalb Stunden): Einführungs­
vortrag zur Brückenbaugeschichte der längsten
Bogenbrücke des hohen Mittelalters, danach
Baustellenführung
Treffpunkt:
Baustelleneinrichtung Theaterplatz
Hinweise:
pro Führung maximal 25 Personen, nur mit
Vor anmeldung per E-Mail:
HKalbe@dresden.de

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2 | Foto: Landeshauptstadt Dresden
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Busmannkapelle der ehemaligen
Sophienkirche
Postplatz 1 a
1272 als Franziskanerklosterkirche erwähnt, 1351 zweischiffige
gotische Hallenkirche, 1400 Anbau einer Kapelle des Ratsherren
Lorenz Busmann. 1541 Aufhebung des Klosters, 1602 Neuweihe als
evangelische St.-Sophia-Kirche, 1864 neugotischer Umbau, 1945
ausgebrannt, 1963 Abbruch. Seit 2009 Errichtung einer Gedenkstätte
durch die Fördergesellschaft und Bürgerstiftung Dresden, Förderpro­
jekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
15, 16 und
17 Uhr
Führungen „Rund um die Baustelle“ mit Mit­
gliedern der Gesellschaft zur Förderung einer
Gedenkstätte für die Sophienkirche Dresden e. V.,
soweit der Bauzustand dies zulässt (45 Minuten)
Treffpunkt:
Gedenktafel vor dem „Lebendigen Haus“
(vormals Advanta-Riegel), Sophienstraße
Hinweise:
Führungen für Kinder unter zehn Jahren un-
ge eignet, Ansprechpartnerin: Brita Zumpe,
„Beauftragte Besucherservice“ der Bürgerstiftung
Dresden, Verzehr von Speisen und Getränken
auf der Baustelle nicht gestattet
3 | Foto: Dr. Peter W. Schumann

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4 | Foto: Wolfgang Junius
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Ständehaus
Schloßplatz 1
1901 bis 1907 als Landtagsgebäude von Paul Wallot errichtet. 1945
stark beschädigt, danach Ausbau für das Landesamt für Denkmal­
pflege und wissenschaftliche Institutionen. Nach 1992 Umbau, seit
Juli 2001 Oberlandesgericht, Landesamt für Denkmalpflege (LfD)
und Repräsentationsräume für den Landtagspräsidenten.
11 – 17 Uhr
Besichtigung nur mit Führung, ab 11 Uhr
flexible Führungen durch die Fachreferenten des
LfD (je etwa 1 Stunde), es gibt keine festen Zeiten,
die letzte Führung beginnt 15.45 Uhr. Informatio­
nen zu den vielseitigen und spannenden Aufga­
ben der sächsischen Denkmalpflege, Einblicke in
Aufgaben, Berufe und Arbeitsweise, Besichtigung
einzigartiger Originale in den wissenschaftlichen
Sammlungen und im Restaurierungsatelier
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Kreuzkirche
An der Kreuzkirche
Vor 1200 als Nikolaikirche errichtet. Im 13. Jahrhundert Wallfahrtsort
aufgrund einer Kreuzreliquie, Kreuzkapelle an der Südseite. Ab 1388
„Kirche zum Heiligen Kreuz“. Am 6. Juli 1539 erster evangelischer
Gottesdienst, die Kreuzkirche wird zur Hauptkirche der Stadt. Nach
den Zerstörungen durch den Brand 1491, dem Artilleriebeschuss
1760 und einem missglückten Wiederaufbau 1765 erhält sie 1800
ihre endgültige, noch heute erhaltene Gestalt. In den 1980er Jahren
Ort von Friedensgebeten und während der friedlichen Revolution
1989 von Bürgerversammlungen. 2006 Abschluss der Sanierung.
12 – 18 Uhr,
11.30 Uhr und
12.30 Uhr
Glocken-, Turm- und Orgelführung
(mit Kreuzorganist Holger Gehring)

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5 | Foto: Stefan Jarmer
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Fernmeldemuseum
Annenstraße 5
Zeigt technischen Betriebsraum, Fernsprech-, Fernschreib- und
Übertragungstechnik im Originalzustand. Zu sehen und zu bedienen
sind die Systeme 22 bis 65 sowie TF- und PCM-Systeme und das
einzige digitale Vermittlungssystem der DDR, eine OZ 100. Im neu
gestalteten Ausstellungsraum werden Endgeräte und Vorführmo­
delle präsentiert und können selbst ausprobiert werden.
10 – 16 Uhr
Stündlich Führungen durch den Ausstellungsraum
und den technischen Betriebsraum (in Gruppen
zu maximal acht Personen), halbstündlich Führun­
gen durch den Ausstellungsraum (in Gruppen zu
maximal zehn Personen).
(letzte große Führung 15 Uhr, letzte kleine Füh­
rung 15 Uhr)
Hinweise:
keine Besichtigung außerhalb der Führungen
möglich, mitgebrachte Taschen können nicht in
den technischen Betriebsraum mitgenommen
werden, Wertschließfächer begrenzt vorhan­
den, technischer Betriebsraum nicht barrierefrei
erreichbar
6 | Foto: Thomas Kubeln

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7 | Foto: Landesamt für Denkmalpflege
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Lapidarium – Ruine der Zionskirche
Hohe Straße 24
1908 bis 1912 durch Schilling & Gräbner im Jugendstil errichtet.
Stifter der Bausumme war der Fabrikant Johann Hampel. Neuartige,
an ein Amphitheater erinnernde Raumaufteilung. Monumentale
Kreuzigungsgruppe zwischen den Haupteingängen. 1945 zerstört,
Ruine gesichert, heute Lapidarium. Hier lagern die aus Trümmern
der Stadt geborgenen Architekturfragmente.
10 – 14 Uhr
Führungen mit Wolfgang Made, individuelle
Besichtigung mit Erläuterung durch Mitarbeiter
der Abteilung Denkmalschutz,
Informationsmaterial vorhanden
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Lukaskirche
Lukasplatz 1
1899 bis 1903 errichtet, außen in den Formen der Neorenaissance,
das Innere mit Elementen des beginnenden Jugendstils, 1945 kom­
plett ausgebrannt, die markante Turmhaube zerstört, in den 1960er
Jahren zum Tonstudio umgebaut, erst seit 1972 wieder sakrale
Nutzung.
11.30 – 18 Uhr
Führungen nach Bedarf durch den Bauausschuss,
Informationen zum aktuellen Stand der Sanierung,
der Wiedererrichtung des Turmhelms, Kirchen­
schnitzeljagd für Kinder, Imbissangebot
16 und 18 Uhr
Konzert der Lukaskantorei mit A-Cappella-Werken
von Bach, Mendelssohn, Schütz, Gjeilo und
Whitacre (45 Minuten).
Spenden für die Kirchenmusik und Kirchgebäude-
sanierung erwünscht

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8 | Foto: Dieter Rau
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Moreau-Denkmal
Moreauweg (Räcknitzhöhe)
Denkmal für den französischen General Jean-Victor Moreau, der
in der Schlacht von Dresden am 27. August 1813 an dieser Stelle
schwer verwundet wurde und daraufhin in Laun (Böhmen) starb.
10 – 17 Uhr
Führungen nach Bedarf und nur bei gutem
Wetter, Graffiti-Programm zu Jean-Victor Moreau
und dessen Denkmal
9 | Foto: Christian Girbig

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10 | Foto: Peter Froebel
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Bismarcksäule
Moreauweg 1
1906 als monumentales nationales Denkmal zur Erinnerung an
die Wiedergründung des deutschen Reiches errichtet. Steht für
Einigkeit und Gemeinschaft im Namen Bismarcks. Charakteristisch
für den Denkmalkult um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert,
von geschichtlicher, künstlerischer und landschaftsgestalterischer
Bedeutung.
11 – 19 Uhr
Eröffnung und Führungen (je 45 Minuten)
11 Uhr
Eröffnung
11 Uhr
1. Führung zu „Bismarcksäule Räcknitz“
12 Uhr
2. Führung zu „Bücherverbrennung 10. Mai 1933“
13 Uhr
3. Führung zu „Sanierungsgeschichte eines
‚schwierigen‘ Denkmals“
14 Uhr
Festakt – 10 Jahre Aussichtsturm Bismarcksäule
Räcknitz (eröffnet 2008), 15 Jahre Verein Bis­
marckturm Dresden e. V. (gegründet 2003),
85 Jahre Bücherverbrennung an der Bismarck-
säule „Mahnendes Gedenken“, 102 Jahre
Bismarcksäule Räcknitz (erbaut 1906), 204 Jahre
Moreau-Denkmal (eingeweiht 1814), 205 Jahre
Schlacht bei Dresden 1813
15 Uhr
Musikbeitrag eines Kinderorchesters
16 Uhr
4. Führung zu „Bismarcksäule Räcknitz“
17 Uhr
Turmbläserkonzert des Lukaskirchen-Posaunen-
orchesters
17.30 Uhr
Heißluftballonstart (wetterabhängig)
18 Uhr
5. Führung zu „Bismarcksäule Räcknitz“
danach Turmschließung
außerdem:
Kulturprogramm,
Kinderspielaktionen und
Gastronomie

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11 | Foto: Dr. Oliver May
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Altes Gaswerk Mockritz
Babisnauer Straße 30
Das 1906 für einen Industriebau äußerst anspruchsvoll gestaltete
Gebäude versorgte Mockritz und elf weitere Orte bis 1922 mit
Leuchtgas. In den letzten 90 Jahren wurde das ungewöhnliche
Areal von kleineren Unternehmen genutzt. Bis Anfang 2019 Umbau
zu zwölf Wohnungen im Loftcharakter.
10 – 18 Uhr
Führungen
nach Bedarf
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49. Grundschule
Bernhardstraße 80
Der Bau steht seit 2013 unter Denkmalschutz, weil er das einzige im
Originalzustand verbliebene Exemplar der Plattenbauschulen des
Typs „Dresden-Atrium“ ist.
10, 11 und
12 Uhr
Führungen mit Schülern und Lehrkräften
12 | Foto: Uwe Schmidt

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13 | Foto: Susanne Weckwerth
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Gedenkstätte Münchner Platz
Münchner Platz 3
Von 1907 bis 1956 Landgericht, Untersuchungshaftanstalt und
Hinrichtungsstätte, 1959 Einrichtung einer Gedenkstätte. Dauer­
ausstellung „Verurteilt. Inhaftiert. Hingerichtet. Politische Justiz in
Dresden 1933 – 1945 /1945 – 1957“.
10 – 18 Uhr
Suchen, Finden und Gewinnen? Eine Rätselrallye
durch die Dauerausstellung
10 Uhr
Rundgang „Medusa, Salomo und Petrus“ durch
den ehemaligen Justizkomplex (etwa 90 Minuten)
14 Uhr
geführter Rundgang durch die Dauerausstellung
(etwa 90 Minuten)
14
T
U Dresden – Campus
George-Bähr-Straße 1
Treffpunkt:
TU-Orientierungstafel Fritz-Foerster-Platz/Ecke
George-Bähr-Straße
10 Uhr
Rundgang (etwa zwei Stunden), mit Hannelore
König – ehrenamtliche Denkmalpflegerin
Programm: TU Dresden – Reformarchitektur im
20. Jahrhundert
Hinweise:
Parkplätze:
um das TU-Kerngelände in der Süd­
vorstadt
ÖPNV: Straßenbahn-Linie 3 bis Nürnberger Platz,
Bus-Linie 61 bis Fritz-Foerster-Platz

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14 | Foto: Luise Helas
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Ortsamt Plauen
Nöthnitzer Straße 2
1893/94 im damals noch selbstständigen Plauen nach Plänen der
Architekten William Lossow und Hermann Viehweger aus Dres­
den erbaut. Auch nach der Eingemeindung 1903 blieben wichtige
Institutionen im Gebäude, etwa der Sitz der Ortskrankenkasse, die
Volksbibliothek, das Melde- und Standesamt und der Ratskeller.
1996 Umbenennung in Ortsamt Plauen.
10 – 16 Uhr
Zu
besichtigen sind der Ratssaal, das Turmzimmer
(Führung mit maximal zehn Personen), das zweite
(historische) Treppenhaus (im täglichen Besucher­
verkehr nicht zugänglich), das Foyer u. a.
11.30 Uhr
Vortrag im Ratssaal über den Geografen, Geo­
logen und Botaniker Theodor Wolf, Referentin:
Ursula Range, weitere Vorträge geplant
15 | Foto: Landeshauptstadt Dresden

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16 | Foto: Auferstehungskirchgemeinde
16
Auferstehungskirche Plauen
Reckestraße 6
Ein gotisches Portal an der Westseite und das Sakramentshäuschen
im Inneren haben sich aus mehreren Umbauphasen der Kirche
erhalten. 1901 nach Entwürfen des Architekturbüros Lossow &
Viehweger großzügig im Jugendstil ausgebaut und 1907 durch Hans
Erlwein mit einer Außentreppenanlage und kastellartigem Eckturm
erweitert. Im zweiten Weltkrieg verlorengegangene Glasfenster
nach 1989 durch Wolfgang Korn modern interpretiert.
11.30 Uhr
Kirchenführung
17
Plauenscher
Grund
Tharandter Straße 105
Der Plauensche Grund bildet einen engen Abschnitt des Kerbtals
der Weißeritz, bricht in den Elbtalkessel durch und verbindet diesen
neben dem Lockwitzgrund mit einer Talweitung im Erzgebirgsvor­
land. In der Vergangenheit wurde die Bezeichnung Plauenscher
Grund auch für das Döhlener Becken genutzt, in dem sich seit 1922
die Stadt Freital ausbreitet.
10 Uhr
Wanderung in Fließrichtung der Vereinigten
Weißeritz mit Verweis auf ehemalige historische
Objekte und heutige denkmalgeschützte Anlagen
von der Königs- bis zur Bienertmühle mit Fred
Naumburger M. A., Amt für Kultur und Denkmal­
schutz, Treffpunkt: Tharandter Straße 105 (ehe­
malige Königsmühle), Dauer: etwa 1,5 Stunden

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17 | Foto: SLUB, Deutsche Fotothek
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F
riedhof Dölzschen
Friedhofsweg 1
1922/1923 angelegt, Kapelle 1927/1928 errichtet. Seltene, gotisie­
rende Architektur der 1920er Jahre, einzige weltliche Friedhofska­
pelle in Dresden, Toranlage von künstlerischem Wert, Grabmal von
Victor Klemperer.
11 – 17 Uhr
Führungen auf dem Friedhof, in der Feierhalle
und zum Glockenstuhl werden nach Bedarf und
Möglichkeit angeboten, zu ausgewählten Zeiten
Spiel der elektronischen Orgel durch Prof. Karl-
Heinz Koch, Vorsitzender des Freundeskreises
Friedhof Dölzschen.
Hinweise:
Barrierefreiheit nur auf Friedhof und in Feier­
halle, wenige Parkplätze am Friedhof (Wurgwitzer
Straße), ÖPNV: Bus-Linie 62 bis Endhaltestelle
Dölzschen (rund zehn Minuten Fußweg)
18 | Foto: Ekkehardt Müller

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N
euer Annenfriedhof
Kesselsdorfer Straße 29
Der Friedhof in Löbtau umfasst rund 14 Hektar Fläche, die der Gar­
tenarchitekt Max Bertram als Parkfriedhof gestaltet hat: weitläufige
Areale, die durch ihren symmetrischen Aufbau mit den zahlreichen
Baumalleen den angemessenen Rahmen für Trauer und Gedenken
bilden. Eine große Besonderheit des Friedhofs ist die neoklassizisti­
sche Campo Santo Anlage am Eingang, die idealtypisch von offenen
Bogenhallen gefasst ist.
10 – 16 Uhr
5. Löbtauer Geschichtstreff: AG Geschichte,
Verband der Annenfriedhöfe Dresden und viele
weitere Geschichtsinteressierte präsentieren ihre
aktuellen Arbeiten, neue Forschungsergebnisse
insbesondere zur Geschichte von Löbtau und ihre
Sammlungen. Der Verband der Annenfriedhöfe
Dresden zeigt unveröffentlichte Fundstücke aus
seinem Archiv. Weiterhin besteht die Möglichkeit,
das anlässlich des 950. Jubiläums erst im Frühjahr
dieses Jahres frisch erschienene Stadtteilbuch
„Löbtau – Aus der Geschichte eines Dresdner
Stadtteils“ und das beliebte Löbtau-Maskottchen
„Löbeline“ als Stofftier zu erwerben.
10 Uhr
„Löbtauer Industrielle und Fabrikanten“ –
Kurzführung durch den Campo Santo
(rund 20 Minuten), Wiederholungen zu späterer
Zeit nach Bedarf möglich
12 Uhr
Führung vom Neuen Annenfriedhof nach Alt-
löbtau und zurück (rund 60 Minuten)
15 Uhr
„440 Jahre Annenfriedhöfe. Vom bescheidenen
Gottesacker zum Campo Santo“ – Vortrag und
Kurzführung des Denk Mal Fort e. V. zur Geschich­
te der Annenfriedhöfe (rund 90 Minuten)
Anlässlich der gemeinsamen Jubiläen von Löbtau
(950 Jahre) und den Annenfriedhöfen (440 Jahre)
laden der Verband der Annenfriedhöfe Dresden,
der Denk Mal Fort e. V. und die AG Löbtauer
Geschichte dieses Jahr gemeinsam ein. Führun­
gen vor Ort und in der Umgebung geben neue
Blickwinkel auf Friedhof und Viertel, während der
5. Löbtauer Geschichtstreff zum Austausch über
die Stadt(teil)geschichte einlädt.

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19 | Foto: Lara Schink
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Großwohnsiedlung Neu-Gorbitz
und Märchenbrunnen
Amalie-Dietrich-Platz
Auch Neu-Gorbitz hat seine Denkmale, der jüngste Stadtteil
Dresdens ist spannender als allgemein vermutet: Wer weiß schon,
dass die Gorbitzer Tafelbauten (Fachausdruck für den Plattenbau)
nach der Sonne ausgerichtet wurden, Kindergärten nicht weiter als
600 Meter entfernt sein durften und sogar die Anzahl der Bäume
und Spielplätze und die gesamte Infrastruktur mit zum großen
Reißbrettplan gehörten. Das Schönste ist jedoch, dass zwei Prozent
der Bausumme für Kunstwerke verwendet werden mussten. Dies
und vieles mehr erfährt man bei einer Stadtteilwanderung der
besonderen Art.
17.30 Uhr
Führung mit Mathias Körner (rund zwei Stunden)
Treffpunkt:
am Märchenbrunnen
20 | Foto: Archiv Mathias Körner

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21 | Foto: Thomas Böttrich
21
Philippuskirche
Leutewitzer Ring 75
Vor dem politischen Umbruch 1989 wurde das Gebäude vom
Dresdener Architekten Ulf Zimmermann projektiert und dann
von 1990 – 92 gebaut. Als erster sakraler Neubau in den neuen
Bundesländern wird das Gemeindezentrum noch der Spätphase
der Nachkriegsmoderne in der DDR zugeordnet und als Beispiel der
qualität- und anspruchsvollen Umsetzung der Bauaufgabe 2018 in
die Liste der Kulturdenkmale aufgenommen.
15, 16, 17 Uhr
u. nach Bedarf
Führungen
15.30 Uhr und
16.30 Uhr
Kurzvorträge „Architektonische Verbindungs-
linien“ und „Europa baut mit – Unterstützung in
Zeiten des Umbruchs“ von Dr. Thomas Böttrich
15 – 18 Uhr
Imbissangebot
22
H
eilandskirche
An der Heilandskirche 3
1914 nach Plänen von Rudolf Kolbe begonnen und nach mehrjähri­
ger Unterbrechung 1925 – 27 vollendet. Der verputzte Zentralbau
wird von dem 32 Meter hohen, rechteckigen Ostturm überragt,
der in seiner Kubatur einzigartig ist. Über dem Eingangsportal im
Rundbogen befindet sich eine Christusfigur.
12, 13.30, 15
und 16.30 Uhr
Führungen (je etwa 30 Minuten)
Treffpunkt:
Eingangshalle (Brauthalle)
13.30 – 18 Uhr
Hinweise:
Kaffee und Kuchen in der Eingangshalle
Kirche nicht barrierefrei, ÖPNV: Straßenbahn-
Linie 12 (HST Altcotta, Ockerwitzer Straße),
Straßenbahn-Linie 2 (HST Heppelplatz), Bus-Linien
70 und 80 (HST Ockerwitzer Straße)

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22 | Foto: Thomas Böttrich
23
Schloss Übigau
Rethelstraße 47
Ehemaliges Lustschloss August des Starken, 1724 – 25 von Eosander
von Göthe erbaut, in den folgenden Jahrhunderten mehrmals Eigen­
tümerwechsel (u. a. bis 1746 Minister Graf Sulkowski).
Nach Verwahrlosung und Ausplünderung 1813 durch napo­
leonische Truppen wieder aufgebaut und 1836 an den Dresdner
Aktien-Maschinenbauverein verkauft. Geleitet von Johann Andreas
Schubert, wurde hier 1837 das erste sächsische Personendampf­
schiff und 1837 – 39 die erste deutsche Lokomotive entworfen und
gebaut. Mit Unterbrechungen blieb das Schloss bis 1992 Verwal­
tungsgebäude. Seit kurzem ist die Bertram Grundbesitz GmbH Co. KG
Eigentümer, in deren Auftrag gegenwärtig restauratorische Unter­
suchungen durchgeführt werden und erste behutsame Sanierungen
stattfinden.
10 – 18 Uhr
geöffnet
Eröffnungsveranstaltung – Tag des offenen
Denkmals, siehe Seiten 2, 3
23 | Foto: Helen Scheumann

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24 | Foto: Sachsenbadinitiative im Verein Pro Pieschen e. V.
24
Sachsenbad
Wurzener Straße 18
Planung von Paul Wolf, 1929 eröffnet, seit 1994 geschlossen. Aus
Sicherheitsgründen ist ein Betreten des Gebäudes derzeit nicht
möglich. Inhaltlich und formal nahe am Bauhaus orientiert, besticht
der Bau durch seine funktionelle Zweckmäßigkeit, klar und einfach
gegliederte Fassaden, seine kubisch gestaffelte Baukörperausbil­
dung und durch seine sachliche und moderne Formensprache.
Das Bad und sein Umfeld gehören zu den bedeutendsten Bauten
der 1920er Jahre in Dresden.
11 – 16 Uhr
Informationen vor dem Gebäude durch die
Bürgerinitiative über die Situation des Bades,
Einladung zu verschiedenen Aktionen.
Hinweis:
Zum 90. Bad-Geburtstag wird eine Ausstellung,
Zeitzeugengeschichten, vorbereitet mit ersten
Beiträgen zu Erlebnissen im Sachsenbad.
25
Dorfanger Alttrachau
Alttrachau 31
Historische Wohnbebauung vorrangig des 19. Jahrhunderts als
Zeugnis dörflicher Geschichte, Wohnort des Malers Theodor Rosen­
hauer (1903 – 96). 1242 Ersterwähnung als „Trachenowe“, gehört
zu den ältesten Straßenangerdörfern Dresdens, Ortsform an der
Nordseite trotz mehrerer Brände und Kriegszerstörungen erhalten
geblieben, südliche Teile durch Gründerzeitbebauung überformt.
14 – 18 Uhr
Öffnung der Höfe Alttrachau 15, 20, 21, 29 und 35
mit Präsentation historischer Dokumente, Foto­
grafien und Geräte, Führungen in der ehemaligen
Cigarrenfabrik Jedicke in der Pettenkofer Straße
mit Dr. Norbert Haase (nach Bedarf)

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25 | Foto:
Archiv Landeshauptstadt Dresden
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Zentralwerk Dresden
Riesaer Straße 32
Die zwei zum ehemaligen Göhle-Werk gehörenden turmartigen Fa­
brikbauten wurden 1940 – 41 nach Plänen von Georg Rüth als Luft­
schutztreppenhäuser errichtet. Sie sind Teil eines ab 1939 erweiter­
ten Gebäudekomplexes, bestehend aus zwei Produktionsgebäuden,
vier Luftschutztreppenhäusern und einem Gemeinschaftshaus, in
dem nach Einstellung der Produktion von Näh- und Schreibmaschi­
nen ab 1938 Rüstungsgüter hergestellt wurden. Nach 1945 über­
nahm die Druckerei- und Verlags GmbH Sachsenverlag, ab 1953 der
Grafische Großbetrieb VEB Völkerfreundschaft das Areal. Heutiger
Eigentümer ist die Zentralwerk Kultur-und Wohnungsgenossen­
schaft Dresden eG, die ein Teil des Komplexes behutsam saniert, an
Künstler vermietet und im Sinne einer „Kulturfabrik“ nutzt.
11 – 18 Uhr
Führungen über das Gelände und durch die
zum Teil bereits sanierten Gebäude der Kultur-
und Wohngenossenschaft, Videoinstallationen
„Zeitzeugenberichte“ im Kabinett des Ballsaal­
gebäudes, der ZENTRALWERK-Info-Stand bietet
Informationen rund um die Genossenschaft und
den Verein, Ateliers, gelaufene und kommende
Projekte sowie Möglichkeiten der Teilhabe und
Unterstützung.
15 – 16.30 Uhr
Film/Dokumentation „Jazz im Karl-Hermann-Saal.
Ein Interview mit Karlheinz Drechsel“
26 | Foto: Till Schuster

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27 | Foto:
Lothar Sprenger
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Festspielhaus Hellerau
Karl-Liebknecht-Straße 56
1911 nach einem Entwurf des Architekten Heinrich Tessenow
erbaut. Umsetzung der Visionen des Bühnenbildners Adolphe Appia
und des Musikpädagogen Emile Jaques-Dalcroze. Raumgefüge
durch seine Klarheit und funktionale Struktur richtungsweisend für
die Moderne. Nach der Sanierung 2006 wiedereröffnet.
11 – 16 Uhr
11 – 18 Uhr
geöffnet
halbstündlich Führungen durch Mitglieder des
Deutschen Werkbund Sachsen e. V.
28
Bio-Bahnhof Klotzsche
Zur Neuen Brücke 4 a
1908 als „neuer Bahnhof Klotzsche“ eröffnet, acht Meter hohe
Wartehalle, Zierfachwerk und ein aufwendig gestaltetes Eingangs­
portal. Nach jahrelangem Verfall wurde das Denkmal Ende 2016
saniert wieder eröffnet – als einziges saniertes Bahnhofsgebäude
Dresdens abseits der beiden großen Bahnhöfe.
11 – 17 Uhr
stündlich Führungen durchs Gebäude, außerdem
Mitmach-Aktionen für Groß und Klein sowie
reichhaltiges Imbiss-Angebot in der Bahnhofs­
wirtschaft (mit Biergarten)
28 | Foto:
Gerhard Probst

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29 | Foto: Ole Luckner
29
Waldschänke Hellerau
Am Grünen Zipfel 2
Historische Waldschänke in der Gartenstadt Hellerau, erbaut Ende
des 19. Jahrhunderts, 1910 durch Richard Riemerschmid umgebaut,
kultureller Treffpunkt. Nach 1980 Verfall bis zur Ruine. Seit 2008
Sanierung durch den Förderverein Waldschänke Hellerau e. V.,
heute Bewirtschaftung durch den in Bürgerzentrum Waldschänke
Hellerau e. V. umbenannten Verein.
14 Uhr
10 – 17 Uhr
geöffnet
Führung
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Alte Kirche Klotzsche
Altklotzsche 63 a
Kirche mit 300 Sitzplätzen zu ebener Erde und auf den zweige­
schossigen Emporen, trotz behutsamer Aufnahme klassizistischer
Gestaltungselemente steht das Gotteshaus noch in der Tradition
barocken evangelischen Kirchenbaus sächsischer Prägung.
15 – 18 Uhr
Führungen zu jeder vollen Stunde,
Musik von Agnes Ponizil, Orgelspiel
Hinweise:
Kirche nur teilweise barrierefrei (kein Aufzug),
Imbissangebot
30 | Foto: Dirk Lauterbach

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31 | Foto: Sigrid Both
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Bedeutende Keller in Langebrück
Ecke Bergstraße/Steinweg
10 Uhr
Kellerrundgang mit Vertretern der Ortsgruppe
des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz e. V.
Treffpunkt:
Ecke Bergstraße/Steinweg
Vogelkeller
(Steinweg/Dr. Anne Wächter),
Milchkeller (Hauptstraße 49/Dr. Thomas West­
phalen),
Weinkeller (Schmiedegässchen/Stefan Bönsch)
32
Filmtheater „Schauburg“
Königsbrücker Straße 55
1927 eröffnet (Architekt Martin Pietzsch), großer Saal mit Rang und
fast 1 000 Sitzplätzen, Umbauphasen 1950, 1962 und 1994 (drei
Säle), ab 2017 vierter Umbau mit denkmalgerechter Sanierung,
Ergänzung um zwei weitere Säle.
11 und 12 Uhr
Führungen mit den G.N.b.h.-Architekten Benjamin
Grill und Hendrik Neumann sowie SCHAUBURG-
Geschäftsführer Stefan Ostertag
ab 13 Uhr
regulärer
Filmbetrieb
32 | Foto:
Archiv Landeshauptstadt Dresden

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33 | Foto: Gedenkstätte Bautzner Straße
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Gedenkstätte Bautzner Straße
Bautzner Straße 112 a
Errichtet in den 1950er Jahren als Gefängnis, Untersuchungshaftan­
stalt und Bezirksverwaltung des Ministeriums der Staatssicherheit
der DDR, Hauptgebäude mit „Fuchsbau“, Innenhof, Büroräumen
des letzten Chefs der Verwaltung, Haus zwei mit Festsaal, Zellenge­
bäude.
10 Uhr
Gino Kuhn – Ausstellungseröffnung
Gino Kuhn wurde 1975 als Fluchthelfer verhaftet
und zu sechs Jahren wegen „staatsfeindlichen
Menschenhandels“ verurteilt. Am 10. Februar
1978 wurde er von der Bundesrepublik freige­
kauft und aus der Haft entlassen.
„Im Zuchthaus wurde ich zum Künstler“, sagt Gino
Kuhn. In Bildern und Zeichnungen verarbeitet er
seine Hafterlebnisse.
Nach der Eröffnung liest Dr. med. Karl-Heinz Bom­
berg aus seinem Buch „Heilende Wunden. Wege
der Aufarbeitung politischer Traumatisierung in
der DDR“.
11 und 15 Uhr
Verhaftet – Verhört – Verurteilt: Komplettführung
durch sowjetischen Haftkeller, Stasi-Hafthaus und
Bürokomplex
In den Kellergewölben der heutigen Gedenk­
stätte wurden ab 1950 politisch nicht konforme
Menschen unter sowjetischer Besatzungsmacht
inhaftiert und zu sehr langen Haftstrafen oder
zum Tode verurteilt. Von 1953 bis 1989 wurde
das Areal an der Bautzner Straße zur Stasi-Be­
zirksverwaltung.
13 und 16 Uhr
Kurzführung durch die Gedenkstätte
10 – 18 Uhr
Film „In den Fängen der Stasi“

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34 | Foto: Peter Schubert
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Lingnerschloss
Bautzner Straße 132
1850 – 53 von Adolph Lohse für den Kammerherrn des preußischen
Kronprinzen, Freiherr von Stockhausen, erbaut. Spätklassizistischer
Bautyp, Baugliederung und Bauschmuck zeigen Bezüge und Über­
nahmen aus der Architektur der griechischen und römischen Antike
sowie der Villenkultur der Renaissance. Nacheigentümer ab 1891
Bruno Naumann, ab 1906 Karl August Lingner. Seit 1916 Eigentum
der Stadt, 2003 Erbpachtvertrag mit dem Förderverein Lingner­
schloss mit dem Ziel der Sanierung und Nutzung für kulturelle
Zwecke. Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
10 – 18 Uhr
stündlich Führungen bzw. nach Bedarf
Infostände zur Vereinsarbeit, Mitgliedschaften,
Spenden und Sponsoring, Trauung im Lingner­
schloss
ab 10 Uhr
Dauerausstellung zu Karl August Lingner im
Erdgeschoss
Informationen zur aktuellen Ausstellung „Dresd­
ner Ansichten in Variationen“, Malerei von
Eberhard von der Erde mit Kuratorin Gisela Lincke
ab 10 Uhr
Dachterrasse geöffnet
11 Uhr
Vortrag „Dekorationsmalerei in den elbseitigen
Salons der Beletage im Lingnerschloss“ mit
Cornelius Hugk (Malerei und Restaurierung)
14 Uhr
Vortrag „Entdecken, was uns mit dem Schloss
Albrechtsberg verbindet – Zur Architektur der
elbseitigen Salons in der Beletage im Lingner­
schloss“ mit Kelf Treuner (Architekt) im Kinosaal
– Clubkino im Schloss
11 Uhr
Dresden im Film, Schätze aus Archiven mit Sylke
Gottlebe und Dr. Peter Fürst
Informationsstände
11 – 17 Uhr
Mal- und Bastelecke für Kinder

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35 | Foto: D. Streitenberger
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Lahmann-Sanatorium
Das 36 000 Quadratmeter große Gelände des Lahmann-Sanato­
riums war eine Kur- und Heilstätte im heutigen Stadtteil Weißer
Hirsch, gegründet vom Arzt und Naturheilkundler Heinrich Lah­
mann, ab 1939 nicht mehr als Sanatorium genutzt, ab 1945 nicht
mehr zugänglich.
15 Uhr
Führung im Haupt- und Gesellschaftshaus und im
Wirtschaftsgebäude von Dr.-Lahmanns Sanatori­
um (eine Stunde)
Treffpunkt:
Haltestelle Plattleite der Straßenbahn-Linie 11,
am Eingang zum Parkhotel Weißer Hirsch
Hinweis:
nur mit Anmeldung vom 3. bis 7. September unter
Telefon (03 51) 2 68 87 90 (max. 25 Teilnehmer)
36
Weißer Hirsch
Stadtteil, als Villenort vor allem im 18./19. Jahrhundert entstanden,
bis 1945 bekannter Luftkurort mit Lahmanns Sanatorium, heute
bevorzugte Wohngegend mit Villen und Landhäusern, Konzertplatz,
quirliges Stadtteilzentrum mit kleinen Läden.
11 Uhr
Rundgang vom Lahmann-Park zum Konzertplatz
(etwa
eine Stunde)
Treffpunkt:
siehe Treffpunkt Nr. 35
Hinweis:
siehe Hinweis Nr. 35
36 | Foto: D. Streitenberger
Bautzner Landstraße/Stechgrundstraße
Bautzner Landstraße/Stechgrundstraße

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37 | Foto: René Meinig
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Chinesischer Pavillon
Bautzner Landstraße 17 a
1911 im chinesischen Baustil errichtet als Staatspavillon anlässlich
der ersten internationalen Hygiene-Ausstellung. 1912 Erwerb durch
die Stadt und an den heutigen Standort versetzt, als Lese- und
Trinkhalle genutzt. Ab 2006 Sanierung durch den Trägerverein,
künftige Nutzung als deutsch-chinesische Begegnungsstätte.
Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
14 – 18 Uhr
halbstündlich Führungen
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Alte Schule Eschdorf
Kirchberg 4
Drittes Schulgebäude seit 1460 am gleichen Standort, im 1891
erbauten Gebäude Klassenzimmer u. a. mit Mobilar.
10 – 17 Uhr
Führungen durch das Schulmuseum durch die
Mitglieder des Vereins. Für das leibliche Wohl ist
gesorgt.
10 Uhr
Eröffnung einer Ausstellung über die Dresdner
Künstlerin Ingrid Luther, Schülerin der 1. Dresdner
Malschule von Professor Hennig: Gezeigt werden
künstlerische Arbeiten aus ihrer Zeit als Malerin,
ihr Sohn hält einen Vortrag über die Werke seiner
Mutter.

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38 | Foto: Archiv Landeshauptstadt Dresden
39
Renaissanceschloss Schönfeld
Am Schloss 2
Dreiseitig umschlossenes Wasserschloss, um 1574 auf den Resten
einer frühfeudalen Wasserburg errichtet. Gehört zu den bedeu­
tendsten Renaissanceschlössern Sachsens, ab 1990 umfangreiche
denkmalgerechte Innen- und Außensanierung einschließlich Teich­
anlage. Seit 2005 teilweise Nutzung als Ausstellungs- und Veran­
staltungsort, vorwiegend zum Thema der Zauberei und Magie, aber
auch für Eheschließungen.
ab 13 Uhr
Auftritt der Tanzgruppe „les-amis-de-la-dance-
baroque“ mit höfischen Tänzen. Führungen zu
jeder vollen Stunde, Schloss-Café bis 17 Uhr
geöffnet
39 | Foto: Katrin Kaiser

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40 | Foto: Burkhard Seidel
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Rittergut Helfenberg
Am Helfenberger Park 1
Schloss in jetziger Form 1775 von J. G. Kuntsch unter Einbeziehung
älterer Bausubstanz als Herrenhaus erbaut. 1349 erstmals erwähnt,
erweitert 1825, seit 2006 Sanierung, künftige Nutzung Wohnen und
Gewerbe. Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
14 Uhr
John Falconer (Edinburgh) liest aus Briefen, die in
den Jahren 1903 bis 1923 in und nach Helfenberg
geschrieben wurden. Musik: Horntrio
15 Uhr
Kaffee und Kuchen
16 Uhr
Führung durchs Außengelände mit dem
Eigentümer
Hinweis:
kleine Ausstellung mit historischen Fotografien
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Kapelle Wachwitzer Weinberg
Wachwitzer Weinberg 15
Die kleine Kapelle entstand bereits 1825 auf den Fundamenten
eines früheren Weinberghäuschens oberhalb des Palais und ist über
106 Treppenstufen zu erreichen. Der neogotische Bau stammt von
Karl Moritz Haenel, der die Kapelle 1839 nochmals erneuerte. Ein
geplanter Neubau durch Gottfried Semper kam nie zustande. Leider
gingen die 1844 und 1892 geschaffenen Glasfenster mit Szenen aus
dem Neuen Testament 1945 verloren.
11 – 14 Uhr
Führungen nach Bedarf, nicht barrierefrei

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41 | Foto: Stadtarchiv Dresden, Nachlass Dr. Ernst, Nr. 615
42
Putjatinhaus
Meußlitzer Straße 83
1823 wurde von Fürst Nikolaus Putjatin die nach eigenen Entwür­
fen gestaltete erste Dorfschule in Kleinzschachwitz, das heutige
Putjatinhaus, gestiftet. 1874 – 1959 Wohnhaus, 1961 durch Engage­
ment der Anwohner als Kulturzentrum eröffnet und als solches bis
1991 genutzt. Aufwendige Rekonstruktion der denkmalgeschützten
Fassade und Neugestaltung des Inneren bis 1994.
14.30 – 18 Uhr
keine Führungen, aber ein Kinderfest auf dem
gesamten Gelände
Hinweise:
öffentliche Parkplätze in anliegenden Seitenstra­
ßen, ÖPNV: Straßenbahn-Linie 2 bis Meußlitzer
Straße, Bus-Linie 86 bis Meußlitzer Straße und
Bus-Linie 88 bis Putjatinplatz, Behindertenpark­
platz vor dem Haus, Gelände weitgehend barrie­
refrei (nur ein Raum ist über Treppe erreichbar),
Behindertentoilette vorhanden
42 | Foto: Putjatinhaus e. V.

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43 | Foto: Sven Tornow
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Wassersportzentrum Blasewitz
Oehmestraße 1
Die Sporthalle wurde ab 1970 nach Planungen des bekannten
deutschen Bauingenieurs Ulrich Müther errichtet. Er gehört zu den
anerkannten Schalenbaumeistern des 20. Jh. Markant ist das speziel­
le Dach, eine Hypar-Schale (mehrfach gekrümmte Dachkonstruktion),
über einer quadratischen Grundrissfläche mit teilweise sehr dünner
Betonschicht von gerade mal sechs Zentimetern. Optisch markant
sind die schrägen Betonstützen, die in der Mitte jeder Seite der Halle
die Lasten der selbsttragenden Stahlbetondecke abfangen. Die Halle
steht exemplarisch für die Ost-Moderne und wurde 2008 aufgrund
seiner besonderen Eigenschaften unter Denkmalschutz gestellt.
10, 11.30 und
13 Uhr
Führungen durch die Sporthalle mit Informationen
über die außergewöhnliche Dachkonstruktion
44
Johannisfriedhof
Wehlener Straße 13
1879 – 81 errichtet, Ersatz für die aufgegebenen Friedhöfe der
evangelischen Johannis-, Frauen- und Kreuzkirchgemeinden. Anlage
mit Zentraltrauerhalle. Struktur- und raumbildende Bepflanzung,
Brunnenanlagen. Viele wertvolle Grabmale, Gesamtheit einer
gestalterischen und funktionalen Konzeption.
11 und 14 Uhr
Führungen etwa eine Stunde
Treffpunkt:
Wehlener
Str. 13 an der Feierhalle (Wallotkapelle)
11 Uhr
Führung
„Kulturelles Erbe Johannisfriedhof – eine
Führung zu den national bedeutenden Grabstellen
auf dem Johannisfriedhof“ mit Christian Mögel
und Beatrice Teichmann (Freundeskreis des Trini­
tatis- und Johannisfriedhofs)
14 Uhr
historische Führung mit Gerd Kropp zu den Grab­
stätten bekannter Persönlichkeiten aus Kultur,
Kunst, Wirtschaft und Politik

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44 | Foto: Beatrice Teichmann
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Krematorium mit Urnenhain
Wehlener Straße 15
1909 – 29 als Waldfriedhof angelegt, besteht aus Friedhof, Urnen-
hain mit „See der Tränen“, Krematorium, Torhaus, Feierhalle,
Kolumbarium. Entwürfe, Planung und Ausführung der Friedhofs-
anlage, der einzelnen Gebäude und der plastischen Ausstattung
durch die Architekten Paul Wolf und Fritz Schumacher, den Garten­
architekten Willy Meier und den Bildhauer Georg Wrba.
14 Uhr
Historische
Feierhalle: „Wie im Leben: Oma rief –
Opa kam“ – ungewöhnliche Todesanzeigen zum
(Tot)lachen, ein wunderbar heiterer Gang durch
das alte Krematorium, einem Baudenkmal der
deutschen Reformarchitektur, mit dem Literatur­
theater Dresden und Friedhofsleiter Jens Börner
Hinweise:
mit geringen Einschränkungen barrierefrei,
friedhofsnah parken auf Tolkewitzer und Weh­
lener Straße, ÖPNV: Straßenbahn-Linie 4 bis
Schulcampus Tolkewitz
45 | Foto: Wolfgang Junius

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46 | Foto: Kirchgemeinde Blasewitz
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Versöhnungskirche
Schandauer Straße 35
Städtebauliches Ensemble von Kirche und Gemeindehaus, erbaut
1905 – 09, denkmalgerechte Gesamtsanierung ab 1996, künstleri­
sche Einheit von Bauwerk, Innenraum, Kreuzgang und Gesamtanla­
ge, Jahnorgel von 1909, restauriert 2011.
ab 14 Uhr
aller 40 Minuten geführte Glockenbesichtigung
(Kirchturm)
14 Uhr
Kinderkirchenführung mit Claudi Richter
(eine Stunde) für Kinder von 5 bis 12 Jahren
15 Uhr
Kirchenführung mit Dr. Jürgen Böhmert
(60 bis 75 Minuten)
17 Uhr
Offenes Singen mit Margaret Leidenberger und der
ephoralen Seniorenkantorei
Hinweise:
Kaffee und Kuchen, Imbissangebot und Erfrischungs-
getränke im Ehrenhof, teilweise barrierefrei,
Parkplätze in der Nähe
47 | Foto: Kirchgemeinde

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48 | Foto: Irena Dahms
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Schlosskirche Lockwitz
Altlockwitz 2
1622 errichtet, 1670/99 bis 1702 An- und Umbauten, 1825 Saal­
kirche, einschiffige Anlage mit vier Jochen, polygonaler Abschluss
im Osten, Glockenturm mit Barockhaube und -laterne, Verbindung
zum Schloss.
11 – 16 Uhr
geöffnet
48
Vorwerk Nickern
Am Geberbach 1
Vermutlich im 16. Jh. errichtete Hofanlage, Vorderhaus-Ausbau zum
co-working-space, Hinterhaus 2008 saniert (Niedrigenergiestandart).
15 – 18 Uhr
Führungen nach Bedarf
49
Trinitatisfriedhof
Fiedlerstraße 1
Anfang des 19. Jahrhunderts angelegt, ursprünglich für die Opfer der
napoleonischen Befreiungskriege, wandelte sich zum gesuchten Be­
gräbnisplatz bedeutender Persönlichkeiten des 19./20. Jahrhunderts
mit beeindruckenden Grabmalen, u. a. Ruhestätten von Carl Gustav
Carus, Caspar David Friedrich, Ernst Rietschel und Paul Pfund.
11 u. 14.30 Uhr
Führungen mit Dagmar Hesse (je ca. eine Stunde)
Treffpunkt:
Fiedlerstraße
1 (an der Feierhalle gegenüber
Trinitatiskirchruine)
49 | Foto: Beatrice Teichmann

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50 | Foto: D. Zille
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Eliasfriedhof
Ziegelstraße 22
1680 als Pest- und Armenfriedhof angelegt, im 18./19. Jahrhundert
bevorzugter Begräbnisplatz für das Dresdner Bildungsbürgertum,
beeindruckende Grabmale bekannter Persönlichkeiten aus der Zeit
des Barock bis zum Klassizismus (Grufthäuser), 1876 geschlossen,
laufende Restaurierung der Gesamtanlage, einzelner Grabmale und
Grufthäuser. Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
11 und 14 Uhr
Führungen mit Mitgliedern des Förderverein
Eliasfriedhof e. V. zu den Grabstätten bekannter
Persönlichkeiten aus Kultur, Kunst, Wirtschaft und
Politik (je etwa zwei Stunden), Spenden erwünscht
Treffpunkt:
Ziegelstraße (Tor Grufthäuser)
11 – 15 Uhr
Büchertisch
Redaktionsschluss: 13. Juli 2018
Änderungen vorbehalten.

Altleutewitz
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Legende
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Ehemalige Brandversicherungsanstalt
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Zentralwerk Dresden
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Festspielhaus Hellerau
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Bio-Bahnhof Klotzsche
29
Waldschänke Hellerau
30
Alte Kirche Klotzsche
31
Bedeutende Keller in Langebrück
32
Filmtheater „Schauburg“
33
Gedenkstätte Bautzner Straße
34
Lingnerschloss
35
Lahmann-Sanatorium
36
Weißer Hirsch
37
Chinesischer Pavillon
38
Alte Schule Eschdorf
39
Renaissanceschloss Schönfeld
40
Rittergut Helfenberg
41
Kapelle Wachwitzer Weinberg
42
Putjatinhaus
43
Wassersportzentrum Blasewitz
44
Johannisfriedhof
45
Krematorium mit Urnenhain
46
Versöhnungskirche
47
Schlosskirche Lockwitz
48
Vorwerk Nickern
49
Trinitatisfriedhof
50
Eliasfriedhof
Ziffern mit Sternchen*: Objekte außerhalb des Kartenausschnittes
2
Augustusbrücke
3
Busmannkapelle de
4
Ständehaus
5
Kreuzkirche
6
Fernmeldemuseum
7
Lapidarium – Ruine
8
Lukaskirche
9
Moreau-Denkmal
10
Bismarcksäule
11
Altes Gaswerk Mock
12
49. Grundschule
13
Gedenkstätte Münc
14
TU Dresden – Camp
15
Ortsamt Plauen
16
Auferstehungskirche
17
Plauenscher Grund
18
Friedhof Dölzschen
19
Neuer Annenfriedho
20
Großwohnsiedlung N
und Märchenbrunn
21
Philippuskirche
22
Heilandskirche
23
Schloss Übigau
24
Sachsenbad
25
Dorfanger Alttracha

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Impressum
Herausgeberin:
Landeshauptstadt Dresden
Amt für Kultur und Denkmalschutz
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Telefax (03 51) 4 88 89 23
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tionsmaterial ist Teil der Öffentlichkeitsarbeit der Landeshaupt-
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Der Tag des offenen Denkmals
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