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Abteilung Gartenbau
Söbrigener Str. 3a, 01326 Dresden
Internet:
http://www.smul.sachsen.de/lfulg
Bearbeiter:
Marion Jentzsch
E-Mail:
marion.jentzsch@smul.sachsen.de
Tel.:
0351-2612-8203; Fax: 0351-2612-8299
Redaktionsschluss:
05.01.2010
Sommerschnittblumen von Stauden aus dem Freiland
Hinweise zur Artenwahl, zum Anbau und zur Haltbarkeit
In keiner anderen Jahreszeit lässt sich auf eine derartig große Vielfalt an Arten und Sorten für die Schnitt-
blumenproduktion im Freiland zugreifen wie im Sommer. Es ist also der ideale Zeitpunkt, um die Stärken
einheimischer Freilandschnittproduktion und Saisonalität gärtnerischer Produkte angebotsorientiert in den
Mittelpunkt zu rücken. Besonders Einzelhandelsgärtnereien bietet sich hier die Chance zur Profilierung mit
eigenen Produkten. Vielleicht lässt sich sogar mit einem gut in Szene gesetzten sommerlichen Schnittblu-
menangebot das oft zitierte Sommerloch umgehen bzw. stopfen?!
Seit 2001 wurden am vollsonnigen Standort in Dresden-Pillnitz über 800 neue und bewährte Staudenarten
und -sorten auf Freilandschnitteignung getestet. In der Broschüre „Schnittstauden aus dem Freiland“ des
LfULG (Download unter:
www.landwirtschaft.sachsen.de/landwirtschaft/8337.htm)
sind die erarbeiteten
Empfehlungssortimente für die Absatzzeiträume Frühjahr/Frühsommer und Spätsommer/Herbst beschrie-
ben. Dieser Beitrag stellt anbauwürdige Schnittstauden, die ihren Hauptertragszeitraum in den Sommer-
monaten haben bzw. zu den Dauerblühern zählen vor. Die Kulturen zeichnen sich durch gute Qualität, zu-
verlässigen Ertrag und mindestens 7tägige Vasenhaltbarkeit in Wasser aus. Entsprechend der örtlichen
Bedingungen und klimatischen Verhältnisse können in anderen Regionen und Jahren Abweichungen hier-
von auftreten. Nicht alle genannten Arten und Sorten eignen sich gleich gut für direkt und für indirekt abset-
zende Betriebe.
Achillea filipendulina
‘Parkers Varietät’
(Herkunft: Jelitto Staudensamen, Schwarmstedt)
Die samenvermehrte Sorte ‘Parkers Varietät’ lässt sich sowohl frisch als auch
getrocknet verwenden. Im Abstand von 60 cm können die ausladend wach-
senden Stauden gepflanzt werden. Die Gold-Garbe zählt zu den Stauden mit
hohem Nährstoffbedarf. Zur Ernte sollten die 8 cm großen Dolden voll ausge-
färbt sein, der Großteil der Blütchen ist dann offen, 90er Stiellängen werden
erreicht. In der Vase halten die frischen Stiele 12 Tage in Wasser und 20 bei
Zusatz von Blumenfrischhaltemittel. Eine langjährige Nutzung der anspruchs-
losen Stauden bietet sich an.
Ernte: KW 25-30
Ertrag: Pflanzjahr/2./3./4./5. Standjahr - 10/40/40/60/80 Stiele/Pflanze

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Aconitum napellus
‘Newry Blue’
(Herkunft: Fuss-Staudenkulturen, Königslutter)
Der Blaue Eisenhut ist auf Grund seiner intensiven Blütenfarbe bereits eine
stark nachgefragte Schnittblume des Sommers. Im Abstand von 25 cm kann
die schmal aufrecht wachsende Staude gepflanzt werden. Es wird auf mittle-
res Nährstoffniveau gedüngt. Die Stiele sind erntereif, wenn die ersten Blüten
offen sind. Durch den Einsatz von Blumenfrischhaltemitteln kann die Haltbar-
keit von 9 auf 16 Tage erhöht werden. Welkesymptome können auftreten. Die
Pflanzen sind sehr langlebig.
Ernte: KW 26-29
Ertrag: 1./2./3./4./5. Standjahr – 3/5/5/10/10 Stiele/Pflanze
Allium carinatum
subsp.
pulchellum
(Herkunft: Küpper, Eschwege)
Die Zwiebeln des Schönen Lauchs werden im Spätherbst mit 10 cm Abstand
in der Reihe gesteckt. Es wird auf mittleres Nährstoffniveau gedüngt. Wenn
der Großteil der Blüten offen ist, sollte geschnitten werden. In der Vase halten
die 40 cm langen Stiele 17 Tage. Brutzwiebeln führen zu dichten Beständen
und zur Erhöhung der flächenbezogenen Erträge, aber auch zur Verringerung
der Stiellängen. Nach zwei Ertragsjahren bietet sich ein Aufnehmen und Neu-
pflanzen der Zwiebeln an.
Ernte: KW 29-31
Ertrag: 1./2./3. Standjahr – 1/4/8 Stiele/Pflanzstelle
Asclepias incarnata
(Herkunft: Lux-Staudenkulturen, Pirna)
Die Seidenpflanze ist Milchsaft führend. Sie wächst schmal aufrecht. Mit 30
cm Abstand kann gepflanzt und auf mittleres Nährstoffniveau gedüngt wer-
den. Stützender Halt ist vorteilhaft. Ist die Hälfte der 1 cm großen Blütchen
geöffnet, können die 50 cm langen Stiele geerntet werden. In der Vase halten
die Stiele 7, mit Chrysal Clear 14 Tage. Auf Schneckenfraß ist zu achten.
Nach drei Ertragsjahren treten verstärkt Ausfälle auf. Es sollte rechtzeitig neu
gepflanzt werden.
Ernte: KW 27-30, 33-35
Ertrag: 1./2./3. Standjahr – 2/3/4 Stiele/Pflanze
Astilbe
Für den Anbau am vollsonnigen Standort eignen sich die samenvermehrten
Astilbe x arendsii
‘Grande’ und
Astilbe japonica
‘Montgomery’. Mit Abständen
von 30 bis 40 cm wird gepflanzt. Astilben zählen zu den Arten mit geringem
Stickstoffbedarf. Sind die Rispen zur Hälfte erblüht, wird geerntet. Von ’Gran-
de’ können 60 cm, von ’Montgomery’ 35 cm lange Blütenstiele geerntet wer-
den. Die Zugabe von Chrysal Clear verdoppelt die Haltbarkeit von 7 auf 14
Tage. Um Winterausfällen vorzubeugen, sollte nach etwa drei Jahren verjüngt
werden.
Astilbe x arendsii
‘Grande’
(Herkunft: Nebelung, Everswinkel)
Ernte: KW 26-29
Ertrag: Pflanzjahr/2./3./4. Standjahr – 0/10/10/10 Stiele/Pflanze
Astilbe japonica
‘Montgomery’
(Foerster-Stauden, Potsdam-Bornim)
Ernte: KW 28-33
Ertrag: 1./2./3. Standjahr – 1/10/20 Stiele/Pflanze

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Delphinium elatum
’Augenweide’
(Herkunft: Staudnerei Kautz, Potsdam)
Die Sorte ‘Augenweide’ zeichnet sich vor allem durch ihre Mehltau-Stabilität
aus. Mit 30 cm Abstand wird gepflanzt und auf hohes Nährstoffniveau ge-
düngt. In windexponierten Lagen ist stützender Halt vorteilhaft. Mit den ersten
offenen Blüten an den über 100 cm langen Stängeln wird geerntet. Durch den
Zusatz von Blumenfrischhaltemittel wird die Haltbarkeit auf 14 Tage verdop-
pelt. Wie alle Rittersporne lässt auch ‘Augenweide’ in der Vase die Einzelblü-
ten fallen. Nach drei Standjahren sollte verjüngt werden.
Ernte: KW 23-25, 32-33
Ertrag: Pflanzjahr/2./3. Standjahr – 5/5/10 Stiele/Pflanze
Echinacea purpurea
‘Sunrise’
(Herkunft: Foerster-Stauden, Potsdam-Bornim)
Auffallende, schöne Blumen mit cremegelben, waagerecht stehenden, zuwei-
len löffelförmig geformten Zungenblüten bringt
Echinacea purpurea
‘Sunrise’
hervor. Es wird im Abstand von 30 cm gepflanzt und auf mittleres Nährstoffni-
veau gedüngt. Mit sortentypisch voll ausgeformten Körbchen und ersten offe-
nen Röhrenblüten werden die 50 cm langen Stiele geerntet. In der Vase hal-
ten sie 14 Tage. Die Sorte ist kurzlebig, so dass nur ein- bis zweijährig kulti-
viert werden kann.
Ernte: KW 26-38
Ertrag: Pflanzjahr - 10 Stiele/Pflanze
Eupatorium fistulosum
‘Glutball’
(Herkunft: Manig, Uebigau)
Die altrosa Dolden an den 100 cm langen Stielen erreichen Durchmesser von
20 cm. Durch Ausbrechen von äußeren Stielen kann die Doldengröße even-
tuell verkleinert werden. Die Großstauden werden im Abstand von 40 bis 50
cm gepflanzt und auf hohes Nährstoffniveau gedüngt. In der Vase halten die
Stiele 9 bzw. 12 Tage mit Chrysal Clear. Die Bestände können langjährig ge-
nutzt werden.
Ernte: KW 31-35
Ertrag: 1./2. Standjahr – 5/15 Stiele/Pflanze
Helenium autumnale
‘Goldrausch’
(Herkunft: Stauden-Ihm, Zehren)
Als für den Freilandanbau geeignet, sei hier stellvertretend die Sorte ‘Goldrausch’ empfohlen. Ein Pflanz-
abstand von 30 bis 40 cm bietet sich an. Es wird auf mittleres Nährstoffniveau gedüngt. Stützender Halt ist
vorteilhaft. Der Hauptertragszeitraum liegt Anfang August. Durch Rückschnitt des Austriebes Mitte Mai
kann der Erntezeitraum um zwei bis drei Wochen auf Ende August/Anfang
September verlegt und die Standfestigkeit sowie basale Verzweigung verbes-
sert werden. So steigt im Mittel der Ertrag um 15 %. Die Stiellänge verringert
sich jedoch um etwa 15 cm von durchschnittlich 80 auf 65 cm. Mit zwei bis
drei offenen Blumen je Stiel wird geerntet. In der Vase halten die Blumenstie-
le 10, mit Blumenfrischhaltemittel 14 Tage. Nach fünf bis sechs Standjahren
lassen Ertrag und Qualität deutlich nach, es muss verjüngt werden.
Ernte: KW 28-34, 40
Ertrag: Pflanzjahr/2./3./4./5. Standjahr – 3/10/10/90/90 Stiele/Pflanze

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Heliopsis helianthoides
var.
scabra
‘Spitzentänzerin’
(Herkunft: Lux-Staudenkulturen, Pirna)
Heliopsis helianthoides var. scabra
liefert als ertragreicher Dauerblüher be-
reits ab Ende Juni kräftige Schnittstiele. Der Flor hält bis in den September
an. Im Abstand von 40 cm wird gepflanzt und auf mittleres Nährstoffniveau
gedüngt. Ein stützender Halt für aufrechten Wuchs ist notwendig. Voll entwi-
ckelte Blumen mit ersten offenen Röhrenblüten in den Mitten sind erntefähig.
Die Schnittstiele sind 70 cm lang. Durch den Zusatz von Blumenfrischhalte-
mittel wird die Vasenhaltbarkeit von 7 auf 18 Tage deutlich erhöht. Eine
mehrjährige Nutzung ist möglich.
Ernte: KW 25-40
Ertrag: Pflanzjahr/2./3./4. Standjahr – 5/50/60/70 Stiele/Pflanze
Phlox
Phlox paniculata
‘Rosenberg’
(Herkunft: Foerster-Stauden, Potsdam-
Bornim) ist wegen seiner Gesundheit und Remontierfreudigkeit empfehlens-
wert. Mit 40 cm Pflanzabstand ist ein guter Bestandesschluss erreichbar.
Durch Rückschnitt des Austriebes Mitte Mai kann der Erntezeitraum zuverläs-
sig um drei Wochen verspätet werden. Die Stiellängen gehen bei derart be-
handelten Pflanzen von 65 cm auf 50 cm zurück. ‘Rosenberg‘ ist für eine
langjährige Kultur sehr gut geeignet.
Ernte: KW 27-32, 37-40
Ertrag: Pflanzjahr/2./3./4./5./6./7. Standjahr – 1/5/15/25/40/45/45 St./Pfl.
Ebenfalls stabil gegenüber Echten Mehltau sind die kleinblumigen
Phlox
amplifolia
und
Phlox maculata
‘Natascha’.
Phlox amplifolia
sollte eine Stütze
erhalten. Rückschnittmaßnahmen führen ebenfalls zu einer Blühverspätung
um drei Wochen und können zur Ausdehnung des Angebotszeitraums ange-
wendet werden. Eine Düngung auf mittleres Nährstoffniveau bietet sich an. Mit
zwei bis drei offenen Blüten wird geerntet. Es werden Stiellängen von 60 cm
erreicht. In der Vase halten die Stiele 7 bzw. 14 Tage mit Chrysal Clear.
Phlox amplifolia
(Herkunft: Poltermann, Erfurt)
Ernte: KW 26-32, 35-40
Ertrag: 1./2./3./4. Standjahr – 5/25/40/45 Stiele/Pflanze
Phlox maculata
’Natascha’
(Herkunft: Poltermann, Erfurt)
Ernte: KW 26-29
Ertrag: 1./2./3. Standjahr – 3/10/10 Stiele/Pflanze
Physostegia virginiana
’Summer Snow’
(Herkunft: Stauden-Ihm, Zehren)
Gelenkblumen sind floristisch vielseitig kombinierbar. Im Abstand von 30 cm
werden die schmal aufrecht wachsenden Stauden gepflanzt. Die Düngung
erfolgt auf mittleres Niveau. Mit den ersten offenen Blüten werden die 50er
Stiellängen geerntet. Die Haltbarkeit beträgt 8 Tage, der Einsatz von Blumen-
frischhaltemitteln unterstützt das Aufblühen der Seitenrispen und verlängert so
die Haltbarkeit um weitere sechs Tage.
Ernte: KW 26-33
Ertrag: Pflanzjahr/2./3./4. Standjahr – 0/15/50/80 Stiele/Pflanze

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Rudbeckia fulgida
var.
speciosa
(Herkunft: Jelitto Staudensamen, Schwarmstedt)
Sonnenfarbe bringt
Rudbeckia fulgida
var.
speciosa,
der Sonnenhut, in den
Strauß. Die stark Ausläufer bildende Art kann für eine längere Nutzung mit 40
bis 50 cm Abstand in der Reihe gepflanzt werden. Eine Düngung auf mittleres
Niveau ist geeignet. Mit offenen Röhrenblüten in der Mitte des Korbblütlers
wurden die 40 cm langen Stiele geerntet. In der Vase halten sie über zwei
Wochen lang. Nach fünf Standjahren lassen Qualität und Ertrag stark nach.
Es muss neu gepflanzt werden.
Ernte: KW 31-41
Ertrag: Pflanzjahr/2./3./4./5. Standjahr – 5/50/70/90/100 Stiele/Pflanze
Solidago
Cultivars
(Herkunft: Stauden-Ihm, Zehren)
Goldruten passen in jeden Sommerstrauß. Die schmal wachsenden Stauden
werden mit 30 cm Abstand gepflanzt und auf mittleres Nährstoffniveau ge-
düngt. Durch Rückschnitt des Austriebes im Frühjahr lässt sich die Stabilität
der Pflanzen erhöhen. Geerntet wird, wenn 1/3 der Blüten geöffnet sind. Die
Vasenhaltbarkeit der 70 cm langen Stiele beträgt 12 bzw. 18 Tage. Die ge-
sunden und homogenen Bestände können langjährig genutzt werden
Ernte: KW 27-31, 39-41
Ertrag: 1./2./3./4./5./6./7. Standjahr – 10/30/30/30/40/50/50 Stiele/Pflanze
Tradescantia x andersoniana
‘Red Crape’
(Herkunft: Gräfin von Zeppelin, Sulzburg-Laufen)
Die rosalila dreizähligen, 4 cm großen Blüten haben eine gute Fernwirkung
und muten exotisch an. Der Dauerblüher wird im Abstand von 30 cm gepflanzt
und auf hohes Nährstoffniveau gedüngt. In der Vase halten die 40 cm langen
Stiele 12 Tage. Die Bestände können langjährig genutzt werden.
Ernte: KW 23-41
Ertrag: 1./2./3. Standjahr – 50/60/60 Stiele/Pflanze
Veronicastrum virginicum
‘Pink Glow’
(Herkunft: Foerster-Stauden, Potsdam-Bornim)
Die weißen Blüten in den 15 cm langen Rispen sind durch orange Staubgefä-
ße und einen rosa Farbhauch attraktiv geschmückt. Die Großstaude wird mit
50 bis 60 cm Abstand gepflanzt und auf mittleres Nährstoffniveau gedüngt.
Ein Rückschnitt Mitte Mai führt zu keiner weiteren Verbesserung. In der Vase
halten die schlanken, 100 cm langen Stiele 8 Tage in Wasser und 11 mit Zu-
satz von Chrysal Clear. Eine langjährige Nutzung der homogenen und gesun-
den Bestände ist möglich.
Ernte: KW 29-31
Ertrag: Pflanz-/2./3./4./5./6./7./8. Standjahr – 1/10/30/40/50/60/70/70 Stie-
le/Pflanze

Erntekalender empfehlenswerter Stauden für die Schnittblumenproduktion im Sommer für das Freiland,
LfULG Dresden-Pillnitz 2001 - 2009
Art
’Sorte’
Ernte in Kalenderwoche
22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41
Delphinium elatum
‘Augenweide’
Tradescantia x andersoniana
‘Red Crape’
Achillea filipendulina
’Parkers Varietät’
Heliopsis helianthoides
var.
scabra
’Spitzentänzerin’
Phlox maculata
’Natascha’
Aconitum napellus
‘Newry Blue’
Astilbe x arendsii
‘Grande’
Phlox amplifolia
Physostegia virginiana
’Summer Snow’
Echinacea purpurea ‘Sunrise’
Asclepias incarnata
Solidago
Cultivars
Phlox paniculata
’Rosenberg’
Astilbe japonica
‘Montgomery’
Helenium autumnale
‘Goldrausch’
Allium carinatum
subsp.
pulchellum
Veronicastrum virginicum
‘Pink Glow’
Eupatorium fistulosum
‘Glutball’
Rudbeckia fulgida
var.
speciosa