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Gewässerkundlicher
Monatsbericht
November 2021

November 2021 | 2
Inhaltsverzeichnis
1.
Meteorologische Situation ...................................................................................................................................... 3
2.
Hydrologische Situation .......................................................................................................................................... 6
2.1
Oberirdischer Abfluss ................................................................................................................................................. 6
2.2
Bodenwasserhaushalt ................................................................................................................................................ 8
2.3
Grundwasser ............................................................................................................................................................. 9
2.4
Talsperren und Speicher ............................................................................................................................................ 10
Abkürzungsverzeichnis............................................................................................................................................................ 11
Anhang ................................................................................................................................................................................... 12
Tabelle A-1:
Niederschlag
Abbildung A-1:
Monatliche Niederschlagssummen an ausgewählten Wetterstationen des DWD
Tabelle A-2:
Hydrologie-Oberirdischer Abfluss
Abbildung A-2:
Übersichtskarte mit ausgewählten Pegeln und Beschaffenheitsmessstellen
Abbildung A-3:
Durchflussganglinien an ausgewählten Pegelstationen
Abbildung A-4:
Wasserstandsganglinie der Elbe am Pegel Dresden
Tabelle A-3:
Hydrologie-Grundwasser
Abbildung A-5:
Übersichtskarte mit ausgewählten Grundwassermessstellen
Tabelle A-4:
Prognosetabelle zur Inhaltsentwicklung von Talsperren und Speichern der LTV
Tabelle A-5:
Wasserbeschaffenheit der Fließgewässer
Zum Titelbild:
Palmengartenwehr, Elsterwehr am 09.11.2021

November 2021 | 3
1. Meteorologische Situation
Der November war zu warm, zu nass und unterdurchschnittlich sonnig. Die Monatsmitteltemperatur betrug in Sachsen 4,7 °C
(4,4 °C)
1
. Der Gebietsniederschlag wird mit 62 mm (54,5 mm)
1
angegeben, das entspricht 114 % vom vieljährigen Mittel. Die
Sonnenscheindauer lag mit 42,2 Stunden (60,5 Stunden)
1
unter dem vieljährigen Mittelwert.
Am 01.11. überquerte die Kaltfront eines umfangreichen Tiefdruckgebietes über dem Nordatlantik die Region. Rückseitig floss
kühlere Meeresluft ein. Der von Westen einsetzende Regen verlagerte sich im Nachmittagsverlauf nach Ostsachsen. In
Westsachsen betrugen die Tagessummen des Niederschlages 1 bis 10 mm, im Osten 10 bis 27 mm (Zinnwald-Georgenfeld
27,6 mm, Lohmen 26,7 mm, Pulsnitz 25,8 mm). Am ersten Novembertag fielen an einigen Stationen bereits
Niederschlagsmengen, die 30 bis 47 % des für den Monat November typischen Vergleichswertes entsprechen. Am 02.11. gab es
nur geringe Niederschläge. Danach war Sachsen von einem kleinräumigen Tief beeinflusst, das von den Ostalpen bis zur Ostsee
zog. In der Nacht zum 04.11. setzte Regen ein. Bis zum Morgen des 04.11. wurden Niederschlagssummen insbesondere an den
Stationen in Westsachsen und im Gebirge zwischen 5 bis 10 mm gemessen, in den anderen Regionen fielen diese deutlich
geringer aus. Im Tagesverlauf des 04.11. regnete es in ganz Sachsen langanhaltend und zum Teil ergiebig. Es wurden
Tagessummen von 20 bis 46 mm, im östlichsten Sachsen 10 bis 20 mm registriert. Besonders im Nordwesten von Sachsen
wurden die höchsten Tagessummen gemessen, die in der Tabelle 1 aufgeführt sind.
Tab. 1: 24-stündige Niederschlagssumme [mm] für den 04.11.21
Niederschlagsmessstation
Tagessumme 04. bis 05.11. 7-7 Uhr [mm]
Klitzschen bei Torgau
46,7
Leipzig-Holzhausen
43,8
Torgau
43,0
Leipzig/Halle
42,0
Schönwölkau-Brinnis
41,8
Delitzsch
41,0
Am 05.11. regnete es 2 bis 10 mm. In den oberen Kammlagen ging der Regen teils in Schnee über, sodass am Morgen des
06.11. auf dem Fichtelberg eine Schneehöhe von 11 cm gemessen wurde. Die eingeflossene feuchte Meeresluft gelangte danach
unter leichten Hochdruckeinfluss und es blieb am 06.11. niederschlagsfrei. Am 07.11. überquerte von Nordwesten her ein
Frontensystem Sachsen. Nachfolgend floss kalte Meeresluft ein, die geringfügige Niederschläge mitbrachte.
In der ersten Novemberwoche fielen an den Stationen bereits Niederschlagsmengen, welche 66 bis 117 % des für den Monat
November typischen Vergleichswertes entsprechen. Ab 09.11. floss mit zunehmenden Hochdruckeinfluss milde und allmählich
trockenere Luft nach Sachsen. Am 13.11. gelangte Sachsen in den Einflussbereich eines Tiefs, das von der Nordsee kommend
südwärts zog. Meist blieb es vom 09.11. bis 16.11. niederschlagsfrei. Bis zum Morgen des 14.11. schmolz die Schneedecke auf
dem Fichtelberg ab. Bei schwachen Luftdruckgegensätzen bestimmte weiterhin feuchte, aber recht milde Luft das Wetter. Am
Abend des 17.11. erreichte ein schwacher Tiefausläufer die Region. Am 18.11. wurden Niederschlagshöhen im östlichen Teil von
Sachsen von 3 bis 6 mm, im Isergebirge (tschechischen Teil des Einzugsgebietes der Lausitzer Neiße) von 10 bis 18 mm
gemessen. Am 21. und 22.11. wurden in den sächsischen Mittelgebirgen nochmals Tagesniederschläge von 2 bis 7 mm
Niederschlag registriert. In den anderen Gebieten waren die Mengen wesentlich geringer bzw. blieb es trocken. Auf dem
1
Die in Klammern stehenden Werte sind jeweils die vieljährigen Mittelwerte für den Monat November der internationalen Referenzperiode 1991-2020.

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November 2021 | 4
Fichtelberg bildete sich bis zum Morgen des 23.11. eine Schneedecke von 3 cm. Schwacher Hochdruckeinfluss sowie mäßig-
kalte und relativ feuchte Luftmassen sorgten ab 24.11. für meist trübes Herbstwetter mit geringen Niederschlägen. Ein Tief über
der Nordsee gewann ab 27.11. zunehmend Einfluss auf das Wettergeschehen. Dabei wurde mit einer westlichen bis
südwestlichen Strömung kalte Meeresluft herangeführt. Am 27. und 29.11. wurden Niederschläge von jeweils 1 bis 8 mm
registriert. In Westsachsen bildete sich teilweise eine dünne Schneedecke von 2 bis 5 cm aus. An der Station Zinnwald-
Georgenfeld wurde am Monatsletzten eine Schneedecke von 7 cm und auf dem Fichtelberg von 18 cm gemessen.
Für den Monat November zeigt die Abbildung 1 die Verteilung der Monatssumme des Niederschlages und die Abbildung 2 die
Niederschlagssumme im Verhältnis zum vieljährigen Mittel der Reihe 1991 bis 2020.
Abbildung 1:
Aus interpolierten Stationsdaten abgeleitete Verteilung der Monatssumme des Niederschlages
Abbildung 2:
Niederschlagssumme im Monat November 2021 im Verhältnis zum vieljährigen Mittel der Reihe 1991 bis
2020, Datenquelle: DWD Climate Data Center (CDC)

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November 2021 | 5
Die monatstypischen Werte des Niederschlages für den Monat November wurden an fast allen ausgewerteten sächsischen
Niederschlagsstationen erreicht bzw. überschritten (siehe dazu auch Tabelle A-1). In der Abbildung 2 ist ersichtlich, dass nur im
südwestlichen Sachsen und vereinzelt in Ostsachsen die monatstypischen Vergleichswerte nicht erreicht wurden.
In der Abbildung 3 ist die Auswertung des standardisierten Niederschlagsindex (Standardized Precipitation Index, SPI) für den
Zeitraum von Juni 2021 bis Ende November 2021 (180 Tage) zu sehen. Der SPI-Wert dient der Identifikation von
Niederschlagsüberschüssen und Niederschlagsdefiziten (Dürren). Im letzten halben Jahr weist der SPI-Wert in den meisten
Gebieten Sachsen als fast normal mit Tendenz zu etwas zu feucht, in einigen Regionen mit der Tendenz zur leichten Dürre aus.
Im Nordwesten Sachsens war es zum Teil mäßig zu feucht.
Abbildung 3:
Standardisierter Niederschlagsindex (SPI-180d) bis zum 30.11.2021 aus dem Vergleich aktueller 180-d-
Niederschlagssummen mit den mittleren 180-d-Niederschlägen der Periode 1981 bis 2010 (Datenquelle:
DWD-REGNIE)
Die Klimatische Wasserbilanz für Sachsen lag im November 2021 mit 56 mm etwas über dem für November aus dem
Bezugszeitraum (1991-2020) zu erwartenden Wert von 47 mm.
Die klimatische Wasserbilanz ergibt sich aus der Differenz der korrigierten Niederschlagshöhe und der Höhe der potentiellen
Verdunstung und liefert eine Aussage über die klimatisch bedingten Überschüsse bzw. Defizite in der Wasserhaushaltssituation.
Ist der Niederschlag größer als die Verdunstung, so ist die Wasserbilanz positiv. Das ist im vieljährigen Mittel in den
Wintermonaten der Fall. In den Sommermonaten hingegen ist die klimatische Wasserbilanz im vieljährigen Mittel negativ, da mehr
Wasser verdunstet als in Form von Niederschlägen zugeführt wird.
Zum Jahresbeginn 2021 wurde die Berechnungsgrundlage für die Klimatische Wasserbilanz (Differenz aus Niederschlag und
Verdunstung) angepasst, um die Ergebnisse näher am Realwert zu halten. Es wird ab Januar 2021 die potentielle Verdunstung
ETp nach Gl (3.6) in ATV-DVWK-M 504 (2002) berechnet. Die Werte vom November 2021 sind daher nicht unmittelbar mit den
Werten in den Vorjahresberichten zu vergleichen.

November 2021 | 6
2. Hydrologische Situation
2.1 Oberirdischer Abfluss
Am Anfang des Monats bewegten sich die Durchflüsse fast aller Pegel zum Teil deutlich unter MQ(November). Vereinzelt lagen
die Durchflüsse auch unter MNQ(Jahr) und somit im Niedrigwasser. Am 01.11. wurden an 3 (2 %) von 149 ausgewerteten Pegeln
Durchflüsse kleiner bzw. gleich MNQ(Jahr) registriert, an weiteren 16 Pegeln (11 %) war MNQ(Jahr) fast erreicht.
Folgende
Tagesmittelwerte
der Durchflüsse wurden
zu Monatsbeginn
am 01.11. registriert:
Nebenflüsse der Oberen Elbe:
25
bis
80 % des MQ(Monat),
Nebenflüsse der Mittleren Elbe:
50
bis
140 % des MQ(Monat),
Schwarze Elster:
40
bis
50 % des MQ(Monat),
Mulde:
35
bis
45 % des MQ(Monat),
Weiße Elster:
50
bis
75 % des MQ(Monat),
Spree:
25
bis
55 % des MQ(Monat),
Lausitzer Neiße:
25
bis
30 % des MQ(Monat),
Elbe:
100
bis
110
% des MQ(Monat).
Aufgrund der ergiebigen Niederschläge Anfang des Monats und insbesondere am 04.11. stieg die Wasserführung in allen
sächsischen Fließgewässer über das monatsübliche Niveau.
Die Durchflüsse an den Pegeln erreichten das 1,5 bis 3,5fache, in
den Flussgebieten der Nebenflüsse der Oberen Elbe und der Mulde teilweise auch das 4,5 bis 5fache MQ(November). Bis zum
Anfang der zweiten Monatsdekade fielen die Durchflüsse fast aller Pegel wieder auf MQ(November), bis Monatsende lagen sie
zum Teil deutlich darunter. Am 18.11. stiegen die Durchflüsse an den Pegeln der Lausitzer Neiße (Niederschläge im Isergebirge)
und der Zwickauer Mulde (Funktionsprobe an der TS Eibenstock) kurz an. MQ(Monat) wurde aber nicht erreicht.
Zum Monatsende lagen die Durchflüsse der Pegel zum Teil deutlich unter dem MQ(November). Dabei wurden an 10 (7 %) von
141 ausgewerteten Pegeln Durchflüsse kleiner bzw. gleich MNQ(Jahr) registriert, an weiteren 37 (26 %) Pegeln war MNQ(Jahr)
fast erreicht.
Die
Monatsmittelwerte
der Durchflüsse an den sächsischen Pegeln betrugen für den Monat November in den Einzugsgebieten:
Nebenflüsse der Oberen Elbe:
45
bis
110 % des MQ(Monat),
Nebenflüsse der Mittleren Elbe:
55
bis
105 % des MQ(Monat),
Schwarze Elster:
45
bis
85 % des MQ(Monat),
Mulde:
65
bis
80 % des MQ(Monat),
Weiße Elster:
70
bis
100 % des MQ(Monat),
Spree:
35
bis
75 % des MQ(Monat),
Lausitzer Neiße:
60
bis
65 % des MQ(Monat),
Elbe:
70
bis
80
% des MQ(Monat).
In diesem Jahr wurden bis Anfang November zur Stützung des Wasserdargebotes der Spree in Brandenburg und Berlin aus den
Talsperren Bautzen und Quitzdorf sowie des Speichers Lohsa 1 insgesamt 15,12 Mio. m³ Wasser abgegeben.
An den sächsischen Elbepegeln
wurden zum Anfang des Monats noch meist monatstypische Durchflüsse registriert. Ab 08.11.
lagen die Durchflüsse unterhalb des MQ(November) und verblieben bis zum Monatsende konstant auf diesem niedrigen Niveau.

November 2021 | 7
Von den wichtigsten sächsischen Pegeln sind die vieljährigen Monatswerte des Durchflusses im Vergleich zu den
Beobachtungswerten im November 2021 im Anhang in der Tabelle A-2 dargestellt. Die Ergebnisse der monatlichen Beprobungen
der Wasserbeschaffenheit für November 2021 sind für die sächsischen Hauptfließgewässer wie die Schwarze Elster, die
Zwickauer, Freiberger und Vereinigte Mulde sowie die Weiße Elster, die Spree und die Lausitzer Neiße in Tabelle A-6 im Anhang
dargestellt.

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November 2021 | 8
2.2 Bodenwasserhaushalt
2
Im Monat November wurde in Brandis eine überdurchschnittliche Niederschlagssumme von 64 mm (Abweichung vom
langjährigen Mittel 1981 – 2010: +10 mm) gemessen. Die beobachtete Evapotranspiration war auf den verschiedenen Böden
sehr heterogen. Grund dafür war vor allem die unterschiedliche Entwicklung der Zwischenfrüchte. Auf allen Böden lag die
Evapotranspiration unter dem Niveau des Niederschlags.
Folglich kam es im November zur Auffüllung der Bodenwasserspeicher (Abbildung 4). Auf den leichten und mittleren Böden
befinden sich die Bodenwasserspeicherdefizite auf einem durchschnittlichen bis unterdurchschnittlichen Niveau. Die Wurzelzonen
der Böden sind ausreichend mit Wasser versorgt, teils nahe der Feldkapazität (BWSD = 0 mm). Die Bodenwasserspeicherdefizite
der schweren Böden sind durch mehrjährige Effekte noch immer außergewöhnlich hoch.
Die Sickerwassermengen auf den leichten und mittleren Böden zeichnen ein ähnlich heterogenes Bild wie die Evapotranspiration.
Auf Lysimetern mit schlechten Beständen der Zwischenfrucht waren im November deutlich überdurchschnittliche
Sickerwassermengen zu beobachten (G8 & G7). Auf den Lysimetern mit gut entwickelten Beständen fielen nur geringe
Sickerwassermengen an. Grund dafür ist die Bodenwasserzehrung durch die Evapotranspiration. Da die schweren Böden sehr
hohe Bodenwasserspeicherdefizite vorweisen, findet hier weiterhin keine Sickerwasserbildung statt.
Abbildung 4:
Ausschöpfung des Bodenwasserspeichers der Wurzelzonen der untersuchten Lysimetergruppen für
Ende November 2021 im Vergleich zum Vormonat und der Beobachtung im Referenzzeitraum 1981 –
2010 (graue Boxplots: unteres Ende – Minimum, graue Box – 25 % und 75 % Perzentil, Strich – Median,
oberes Ende – Maximum)
2
Die Einschätzung des Bodenwasserhaushaltes basiert auf den Daten der Lysimeterstation Brandis. In Brandis wird zwar eine große Bandbreite
an Böden untersucht, welche durchaus das komplette hydrologische Spektrum abdeckt, dies aber unter sehr spezifischen klimatischen
Randbedingungen und ebenso spezifischer Bewirtschaftung. In Brandis werden Böden von leichten Standorten (sandige Böden mit geringer
Wasserhaltekapazität) bis schweren Standorten (feinkörnige Böden mit hoher Wasserhaltekapazität) unter landwirtschaftlicher Nutzung
untersucht. Aktuell wächst auf den Lysimetern eine Zwischenfruchtmischung.

November 2021 | 9
2.3 Grundwasser
Die
Beobachtung
der
Grundwasserstände
und
Quellschüttungen
erfolgt
in
Sachsen
an
mehreren
hundert
Grundwassermessstellen. Die Grundwassermessstellen des Landesmessnetzes Grundwasser des Freistaates Sachsen sind im
Internet unter
Grundwassermessstellen
in
iDA
einsehbar. Die aktuelle Grundwassersituation kann unter
Aktuelle
Grundwassersituation
abgerufen werden.
Die ausgewählten Berichtsmessstellen (Abbildung A-5) geben einen Überblick zur aktuellen Grundwassersituation in Sachsen.
Dazu werden naturraumbezogen ausgewählte Grundwassermessstellen betrachtet. Für die Ableitung der statistischen
Kenngrößen, vieljähriger Mittelwert und Quantil, wird soweit möglich der 50-jährige Zeitraum 1971-2020 zugrunde gelegt. Die
Grundwasserstände an jeder Grundwassermessstelle resultieren aus den standörtlichen Bedingungen. Dazu gehören neben dem
Grundwasserflurabstand, der Durchlässigkeit und Speicherfähigkeit des Bodens, der Landnutzung, dem Zustand der Vegetation
und der Grundwasserströmung auch die lokale Niederschlagsmenge der zurückliegenden Monate. Grundwasserstände im
obersten und untersten Quantil Bereich werden als sehr hoch bzw. sehr niedrig und in den beiden anderen Quantil Bereichen als
hoch bzw. niedrig klassifiziert.
Dieses Jahr folgte auf das nasse Sommerhalbjahr ein insgesamt trockener Herbst. Mit den an ca. 60 % der Berichtsmessstellen
fallenden bis gleichbleibenden Grundwasserständen ergibt sich im Mittel für den Monat November folgendes räumlich
differenziertes Bild der Änderung der Grundwasserstände in Sachsen:
An den Berichtsmessstellen des Vogtlandes, West- und Osterzgebirges und des Oberlausitzer Berglandes liegen die
Grundwasserstände allesamt
nahe des vieljährigen Mittels
. Gegensätzlich ist die Situation im Erzgebirgsbecken mit
einem hohen bis sehr hohen Grundwasserstand an der Berichtsmessstelle sowie dem Westerzgebirge mit einem
ausgeprägten Rückgang der Quellschüttung.
Die drei Berichtsmessstellen der Sächsischen Schweiz, des Zittauer Gebirges und der Muskauer Heide weisen aufgrund
hoher Grundwasserflurabstände (17 bis 25 m unter Gelände) eine starke Dämpfung der Grundwasserschwankungen
auf. An allen drei Messstellen ist keine generelle Umkehr des seit mehreren Jahren bestehenden allmählichen
Rückgangs zu erkennen. Lückendorf liegt dabei auf einem historischen Tiefstand.
An den Berichtsmessstellen der Naturräume im mittleren und nördlichen Sachsen setzten sich im November die sich im
Oktober nach der vorübergehenden sommerlichen Erholung wiedereinstellenden, überwiegend niedrigen,
nahe des
vieljährigen Mittels
liegenden Grundwasserstände fort. Wie schon im Oktober liegen die Grundwassermessstellen
Strauch, Kleinnaundorf und Wittgendorf jedoch weiterhin knapp über ihrem vieljährigen Mittel. Räumlich verstreut weisen
die Grundwassermessstellen Hohenheida, Tauschwitz, Rammenau und Trebus sehr niedrige Grundwasserstände auf.
Die Messstelle Hohenheida war von Dezember 2020 bis Mai 2021 seit ihrem Beobachtungsbeginn im Jahr 1921
erstmalig trockengefallen. Auf sehr niedrigen Niveau stellte sich diesen November wieder eine leicht steigende Tendenz
ein.
Im Fest- wie Lockergestein Sachsens liegen die Grundwasserstände an den Berichtsmessstellen verbreitet um den für November
typischen vieljährigen Mittelwert. 2021 konnten die erhöhten Niederschläge im Sommerhalbjahr (Mai, Juli, August) und Anfang
November verhindern, dass die Grundwasserstände während des insgesamt trockenen Herbstes auf sehr niedrige Werte abfallen.
Von einer nachhaltigen Erholung nach der Grundwasserdürre in 2018 – 2020 kann aber noch nicht ausgegangen werden. Dafür
fehlen weitere niederschlagsreiche Monate und auch ein kühles und nasses Sommerhalbjahr.

November 2021 | 10
2.4 Talsperren und Speicher
3
Seit dem Ende des Vormonates vergrößerte sich die Summe der Speicherinhalte in den Bereichen der Dienststellen Chemnitz,
Dresden und Leipzig der Landesdirektion Sachsen um 2,98 Mio. m³ auf 400,41 Mio. m³. Am 30.11. betrug die mittlere
Speicherfüllung der ausgewerteten Talsperren 94,0 %.
In den einzelnen LDS-Bereichen stellen sich die Talsperrenfüllungen wie folgt dar:
Dresden:
86,9 %
Chemnitz:
97,4 %
Leipzig:
97,7 %
Die Monatssummen der Niederschläge betrugen zwischen 36,0 mm (Talsperre Pirk) und 77,8 mm (Talsperrensystem Altenberg).
Im November 2021 betrug das Mittel der Unterschreitungswahrscheinlichkeit aus allen unbeeinflussten Talsperrenzuflüssen
45,2 %. An den Stauanlagen traten Zuflüsse auf, die überwiegend stark unter dem mehrjährigen Monatsmittelwert lagen.
Der relativ höchste mittlere Zufluss im Monat November wurde an der Talsperre Koberbach mit 0,117 m³/s bei einer
Unterschreitungswahrscheinlichkeit von 68 % registriert.
Der relativ niedrigste mittlere Zufluss im Monat November wurde an der Talsperre Quitzdorf mit 0,206 m³/s bei einer
Unterschreitungswahrscheinlichkeit von 0,5 % registriert.
3
Die folgenden Erläuterungen beziehen sich insbesondere auf natürliche, unbeeinflusste Talsperrenzuflüsse. Dabei wird stets vom mittleren
Zufluss in einem bestimmten Monat ausgegangen, dem so genannten Monatsmittelwert. Eine n Jahre lange Beobachtungsreihe des Zuflusses
zu einer Talsperre enthält auch die Anzahl n von Monatsmittelwerten für beispielsweise Oktober. Eine Unterschreitungswahrscheinlichkeit von
40 % des Talsperrenzuflusses im Oktober bedeutet dann beispielsweise, dass 40 % aller Monatsmittelwerte für den Oktober aus der mehrjährigen
Beobachtungsreihe kleiner als der aktuelle Monatsmittelwert für Oktober 2010 sind. Die mehrjährigen Monatsmittelwerte für die Monate als auch
für das Gesamtjahr liegen in Sachsen im Regelfall bei einer Unterschreitungswahrscheinlichkeit von 60 bis 65 %. D. h. 60 bis 65 % der
Monatsmittelwerte liegen unter dem mehrjährigen Monatsmittelwert, 35 bis 40 % über dem mehrjährigen Monatsmittelwert. Die
Talsperrenzuflüsse weisen, wie auch die oberirdischen Abflüsse außerhalb von Talsperreneinzugsgebieten, keine symmetrische Verteilung auf.
Die Anzahl kleiner Zuflüsse überwiegt im Vergleich zu den größeren Zuflüssen.

November 2021 | 11
Abkürzungsverzeichnis
ABF-ST
Abfiltrierbare Stoffe
AS
Alarmstufe
BfUL
Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft
CSB-U
Chemischer Sauerstoffbedarf-unfiltrierte Probe
DWD
Deutscher Wetterdienst
HHW bzw. HHQ
Äußerster Wasserstands- bzw. Durchflusswert, höchster bekannt gewordener Scheitelwert
HW bzw. HQ
Höchster Wasserstands- bzw. Durchflusswert gleichartiger Zeitabschnitte (Monat bzw. Jahr) in der betrachteten
Zeitspanne (Beobachtungsreihe LTV)
LTV
Landestalsperrenverwaltung
MHW bzw. MHQ
Mittlerer höchster Wasserstands- bzw. Durchflusswert gleichartiger Zeitabschnitte (Monat bzw. Jahr) in der betrachteten
Zeitspanne (Beobachtungsreihe)
MKZ
Messstellenkennziffer
MNW bzw. MNQ
Mittlerer niedrigster Wasserstands- bzw. Durchflusswert gleichartiger Zeitabschnitte (Monat bzw. Jahr) in der betrachteten
Zeitspanne (Beobachtungsreihe)
MP
Messpunkt
MQ(T)
Mittlerer Durchflusswert des angegebenen Berichtsmonats
MW bzw. MQ
Mittlerer Wasserstands- bzw. Durchflusswert gleichartiger Zeitabschnitte (Monat bzw. Jahr) in der betrachteten
Zeitspanne (Beobachtungsreihe)
NH
4
-N
Ammonium-Stickstoff
NNW bzw. NNQ
Äußerster Wasserstands- bzw. Durchflusswert, niedrigster bekannt gewordener Tagesmittelwert
NO
3
-N
Nitrat-Stickstoff
NW bzw. NQ
Niedrigster Wasserstands- bzw. Durchflusswert gleichartiger Zeitabschnitte (Monat bzw. Jahr) in der betrachteten
Zeitspanne (Beobachtungsreihe)
O
2
Sauerstoffgehalt des untersuchten Gewässers
Q
Durchfluss
TS
Talsperre
W
Wasserstand
ZS7 mH
Sauerstoffzehrung nach 7 Tagen

November 2021 | 12
Anhang

 
Tabelle A-1: Niederschlag
Berichtsmonat:
November 2021
Station
Monatssumme
Schnee-
höhe
am
Monats-
ende
Niederschlagssumme
Januar bis
November
Normal-
wert
in mm
Mess-
wert
in mm
in %
November
Normal-
wert
Mess-
wert
in mm
in mm
in %
in cm
(kumulativ)
2021
Messw./
Normalw.
Messw./
Normalw.
Bertsdorf-Hörnitz
604
686
114
47
46
98
0
Görlitz
603
635
105
43
41
96
0
Bad Muskau
591
596
101
46
48
104
0
Aue
781
894
114
59
69
117
0
Chemnitz
680
791
116
55
63
114
3
Nossen
672
631
94
56
56
100
2
Marienberg
830
950
114
65
68
104
4
Lichtenhain-Mittelndorf
733
803
110
60
69
115
3
Zinnwald-Georgenfeld
924
946
102
78
96
123
7
Klitzschen bei Torgau
533
591
111
47
55
118
0
Hoyerswerda
579
556
96
47
61
129
0
Dresden-Klotzsche
594
694
117
48
63
131
0
Kubschütz, Kr. Bautzen
607
624
103
45
53
118
0
Leipzig/Halle
498
620
124
40
55
137
0
Plauen
562
669
119
42
40
96
0

 
Abb. A-1: Monatliche Niederschlagssummen an ausgewählten Wetterstationen des DWD
im hydrologischen Jahr und Kalenderjahr 2021
0
20
40
60
80
100
120
140
160
Nov.
Dez.
Jan.
Feb.
März
Apr.
Mai
Juni
Juli
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
Dez.
Dresden-Klotzsche
Normalwert 1991/2020 in mm
aktuelle Monatssumme in mm
0
20
40
60
80
100
120
140
160
Nov.
Dez.
Jan.
Feb. März
Apr.
Mai
Juni
Juli
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
Dez.
Chemnitz
Normalwert 1991/2020 in mm
aktuelle Monatssumme in mm
0
20
40
60
80
100
120
140
160
Nov.
Dez.
Jan.
Feb.
März
Apr.
Mai
Juni
Juli
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
Dez.
Leipzig/Halle
Normalwert 1991/2020 in mm
aktuelle Monatssumme in mm

 
Tabelle A-2: Hydrologie-Oberirdischer Abfluss
Berichtsmonat November 2021
Flussgebiet
Gewässer
MNQ(a) MNQ(11)
aktueller
MQ/MNQ(11) MQ/MNQ(a)
Pegel
MQ(a)
MQ(11)
MQ
Durchfluss
MQ/MQ(11)
MQ/MQ(a)
Jahresreihe
MHQ(a) MHQ(11)
30.11.
MQ/MHQ(11) MQ/MHQ(a)
Dez.
Jan.
Feb.
in m³/s
in m³/s
in m³/s
in m³/s
in %
in %
in m³/s in m³/s in m³/s
Obere Elbe
Elbe
111
175
100
158
MNQ
177
200
231
Dresden
330
251
175
148
70
53
MQ
308
358
423
1806/2020
1700
414
42
10
MHQ
590
752
853
Obere Elbe
Kirnitzsch
0,621
0,903
112
163
MNQ
0,998
1,04
1,08
Kirnitzschtal
1,43
1,29
1,01
0,920
78
71
MQ
1,67
1,85
1,83
1912/2020
14,2
3,87
26
7
MHQ
5,32
6,12
5,07
Obere Elbe
Lachsbach
0,892
1,53
175
299
MNQ
1,79
2,08
2,34
Porschdorf 1
3,02
2,41
2,67
2,25
111
88
MQ
3,38
4,05
4,15
1912/2020
31,6
7,03
38
8
MHQ
11,8
15,1
13,4
Obere Elbe
Wesenitz
0,736
1,19
117
189
MNQ
1,33
1,53
1,66
Elbersdorf
2,13
1,79
1,39
1,22
78
65
MQ
2,40
2,85
3,00
1921/2020
24,1
5,28
26
6
MHQ
8,77
10,9
11,2
Obere Elbe
Müglitz
0,249
0,923
145
538
MNQ
1,00
1,08
1,24
Dohna
2,49
2,03
1,34
1,00
66
54
MQ
2,77
3,14
3,16
1912/2020
39,4
6,12
22
3
MHQ
9,55
11,4
10,6
Obere Elbe
Wilde Weißeritz
0,113
0,369
176
575
MNQ
0,383
0,387
0,402
Ammelsdorf
0,956
0,823
0,650
0,462
79
68
MQ
1,03
1,02
1,04
1931/2020
12,8
2,59
25
5
MHQ
3,65
4,02
3,50
Obere Elbe
Triebisch
0,037
0,126
124
422
MNQ
0,182
0,218
0,219
Herzogswalde 2
0,358
0,347
0,156
0,090
45
44
MQ
0,448
0,570
0,569
1990/2020
8,36
1,57
10
2
MHQ
1,93
2,40
2,26
Mittlere Elbe
Ketzerbach
0,179
0,361
83
168
MNQ
0,426
0,488
0,502
Piskowitz 2
0,594
0,543
0,301
0,263
55
51
MQ
0,713
0,819
0,873
1971/2020
17,5
2,31
13
2
MHQ
2,81
3,74
4,25
Mittlere Elbe
Döllnitz
0,306
0,528
159
274
MNQ
0,566
0,652
0,689
Merzdorf
0,887
0,810
0,839
0,574
104
95
MQ
0,963
1,22
1,30
1912/2020
9,72
2,29
37
9
MHQ
3,00
4,36
4,37
Schwarze Elster
Schwarze Elster
0,294
1,83
109
680
MNQ
2,00
2,55
2,37
Neuwiese
2,97
2,95
2,00
0,983
68
67
MQ
3,82
4,69
4,38
1955/2020
21,9
6,58
30
9
MHQ
10,2
12,2
11,4
Schwarze Elster
Klosterwasser
0,153
0,322
66
139
MNQ
0,348
0,385
0,396
Schönau
0,509
0,473
0,212
0,137
45
42
MQ
0,580
0,692
0,703
1976/2020
6,19
1,50
14
3
MHQ
2,17
2,85
2,79
Schwarze Elster
Hoyersw. Schwarzwasser
0,330
0,656
100
198
MNQ
0,727
0,799
0,825
Zescha
1,03
0,963
0,654
0,627
68
63
MQ
1,30
1,48
1,44
1966/2020
11,1
2,79
23
6
MHQ
4,78
5,89
5,04
Schwarze Elster
Große Röder
0,626
1,21
140
272
MNQ
1,42
1,65
1,81
Großdittmannsdorf
2,29
1,96
1,70
1,40
87
74
MQ
2,66
3,23
3,23
1921/2020
26,8
6,27
27
6
MHQ
9,57
12,6
11,0
Hauptwerte
Beobachtungswerte Berichtsmonat
mehrjährige Reihe
monatliche Hauptwerte
Folgemonate

Tabelle A-2: Hydrologie-Oberirdischer Abfluss
Berichtsmonat November 2021
Flussgebiet
Gewässer
MNQ(a) MNQ(11)
aktueller
MQ/MNQ(11) MQ/MNQ(a)
Pegel
MQ(a)
MQ(11)
MQ
Durchfluss
MQ/MQ(11)
MQ/MQ(a)
Jahresreihe
MHQ(a) MHQ(11)
30.11.
MQ/MHQ(11) MQ/MHQ(a)
Dez.
Jan.
Feb.
in m³/s
in m³/s
in m³/s
in m³/s
in %
in %
in m³/s in m³/s in m³/s
Hauptwerte
Beobachtungswerte Berichtsmonat
mehrjährige Reihe
monatliche Hauptwerte
Folgemonate
Vereinigte Mulde
Mulde
13,4
26,8
145
290
MNQ
29,3
35,9
39,6
Golzern 1
61,1
48,3
38,8
29,1
80
64
MQ
63,4
77,0
77,1
1911/2020
521
120
32
7
MHQ
177
216
198
Zwickauer Mulde
Zwickauer Mulde
3,21
6,46
111
224
MNQ
6,59
7,48
8,45
Zwickau-Pölbitz
14,2
11,2
7,18
7,00
64
51
MQ
13,6
15,0
15,5
1928/2020
131
25,6
28
5
MHQ
40,0
38,5
36,2
Zwickauer Mulde
Zwickauer Mulde
6,69
12,0
122
218
MNQ
13,4
15,2
16,1
Wechselburg 1
25,8
20,6
14,6
12,2
71
57
MQ
25,9
30,3
29,5
1910/2020
222
54,4
27
7
MHQ
75,8
85,6
75,3
Zwickauer Mulde
Schwarzwasser
1,35
2,78
115
236
MNQ
2,76
3,02
3,31
Aue 1
6,22
4,90
3,19
2,73
65
51
MQ
5,83
6,39
6,21
1928/2020
66,9
14,4
22
5
MHQ
19,8
21,0
16,8
Zwickauer Mulde
Chemnitz
0,650
1,66
170
435
MNQ
1,88
2,20
2,35
Chemnitz 1
4,04
3,57
2,83
2,26
79
70
MQ
4,64
5,58
5,28
1918/2020
56,5
12,5
23
5
MHQ
17,6
21,7
18,9
Freiberger Mulde
Freiberger Mulde
1,29
2,96
142
325
MNQ
3,43
4,15
4,69
Nossen 1
6,83
5,57
4,19
3,31
75
61
MQ
7,37
9,09
9,46
1926/2020
71,9
14,9
28
6
MHQ
21,0
27,2
26,2
Freiberger Mulde
Zschopau
1,61
3,35
123
257
MNQ
3,62
4,22
4,30
Hopfgarten
7,84
5,91
4,13
3,49
70
53
MQ
7,94
9,44
8,83
1911/2020
79,8
15,7
26
5
MHQ
26,4
32,1
26,1
Freiberger Mulde
Zschopau
3,76
8,78
156
364
MNQ
10,2
12,3
13,5
Lichtenwalde 1
21,5
16,5
13,7
10,1
83
64
MQ
22,6
27,3
26,1
1910/2020
218
42,0
33
6
MHQ
71,1
85,4
72,2
Freiberger Mulde
Flöha
1,73
4,07
120
283
MNQ
4,52
5,05
5,31
Borstendorf
9,00
7,12
4,90
3,80
69
54
MQ
9,25
10,7
10,6
1929/2020
91,6
20,1
24
5
MHQ
30,2
35,4
29,5
Weiße Elster
Weiße Elster
0,359
0,804
111
249
MNQ
0,883
1,07
1,22
Adorf 1
1,63
1,25
0,893
0,734
71
55
MQ
1,63
2,04
2,08
1926/2020
14,2
3,51
25
6
MHQ
4,80
5,59
5,04
Weiße Elster
Weiße Elster
4,92
8,10
173
285
MNQ
9,38
12,1
12,3
Kleindalzig
16,0
13,7
14,0
9,56
102
88
MQ
17,2
22,9
21,6
1982/2020
107
26,2
53
13
MHQ
37,8
47,7
47,3
Weiße Elster
Göltzsch
0,275
0,778
162
458
MNQ
0,828
1,00
1,12
Mylau
1,85
1,47
1,26
0,903
86
68
MQ
1,86
2,27
2,29
1921/2020
25,3
4,34
29
5
MHQ
6,33
7,29
6,85
Weiße Elster
Pleiße
2,95
4,09
121
168
MNQ
4,52
4,88
5,37
Böhlen 1
6,64
6,01
4,95
3,74
82
75
MQ
7,28
8,04
8,74
1959/2020
37,4
11,8
42
13
MHQ
16,6
17,7
19,0

Tabelle A-2: Hydrologie-Oberirdischer Abfluss
Berichtsmonat November 2021
Flussgebiet
Gewässer
MNQ(a) MNQ(11)
aktueller
MQ/MNQ(11) MQ/MNQ(a)
Pegel
MQ(a)
MQ(11)
MQ
Durchfluss
MQ/MQ(11)
MQ/MQ(a)
Jahresreihe
MHQ(a) MHQ(11)
30.11.
MQ/MHQ(11) MQ/MHQ(a)
Dez.
Jan.
Feb.
in m³/s
in m³/s
in m³/s
in m³/s
in %
in %
in m³/s in m³/s in m³/s
Hauptwerte
Beobachtungswerte Berichtsmonat
mehrjährige Reihe
monatliche Hauptwerte
Folgemonate
Spree
Spree
0,843
1,30
118
183
MNQ
1,51
1,67
1,89
Bautzen 1
2,54
2,09
1,54
1,39
74
61
MQ
2,82
3,36
3,49
1926/2020
36,7
7,23
21
4
MHQ
11,4
14,9
12,6
Spree
Löbauer Wasser
0,308
0,624
102
206
MNQ
0,715
0,797
0,869
Gröditz 2
1,31
1,10
0,636
0,577
58
49
MQ
1,46
1,79
1,88
1927/2020
24,9
4,09
16
3
MHQ
6,58
9,67
9,05
Spree
Schwarzer Schöps
0,132
0,349
64
168
MNQ
0,398
0,450
0,459
Jänkendorf 1
0,722
0,607
0,222
0,284
37
31
MQ
0,848
0,982
0,960
1956/2020
9,94
1,76
13
2
MHQ
3,02
4,03
3,23
Spree
Weißer Schöps
0,060
0,125
82
170
MNQ
0,151
0,170
0,191
Holtendorf
0,323
0,252
0,102
0,132
40
32
MQ
0,409
0,496
0,510
1956/2020
8,38
1,12
9
1
MHQ
2,31
3,37
3,03
Lausitzer Neiße
Lausitzer Neiße
3,01
4,98
107
177
MNQ
5,67
6,25
6,78
Rosenthal 1
10,4
8,43
5,33
4,84
63
51
MQ
11,7
13,0
13,1
1958/2020
121
24,1
22
4
MHQ
40,2
47,0
38,5
Lausitzer Neiße
Lausitzer Neiße
4,82
8,36
100
174
MNQ
9,22
10,2
11,0
Görlitz
16,8
13,6
8,38
6,68
62
50
MQ
17,6
20,1
19,8
1913/2020
179
33,6
25
5
MHQ
50,4
65,1
53,7
Lausitzer Neiße
Mandau
0,524
1,15
129
282
MNQ
1,36
1,50
1,79
Zittau 6
2,95
2,44
1,48
1,20
61
50
MQ
3,74
4,53
4,44
1912/2015
63,2
11,6
13
2
MHQ
20,3
28,3
22,9

 
"
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b
e
S
p
r
e
e
Bad Düben
Bad Elster
Schkeuditz
oh. Görlitz
Mdg. Sermuth
Mdg. in Erlln
uh. KA Gröditz
Schmilka, links
Zerre oh. ESPAG
Schmilka, rechts
Dommitzsch, links
Dommitzsch, rechts
Einlauf Senftenberger See
Mylau
Dohna
Aue 1
Zescha
Görlitz
Dresden
Adorf 1
Nossen 1
Neuwiese
Zittau 6
Merzdorf
Böhlen 1
Gröditz 2
Golzern 1
Bautzen 1
Elbersdorf
Chemnitz 1
Ammelsdorf
Hopfgarten
Piskowitz 2
Holtendorf
Rosenthal 1
Borstendorf
Kleindalzig
Porschdorf 1
Wechselburg 1
Kirnitzschtal
Lichtenwalde 1
Herzogswalde 2
Zwickau-Pölbitz
Großdittmannsdorf
Jänkendorf 1
Schönau
Bearbeitung: Sächsisches Landesamt für
Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
Abteilung 4, Wasser, Boden, Wertstoffe
Referat 45, Landeshochwasserzentrum, Gewässerkunde
Datengrundlage: Fachdaten LfULG
Bearbeitungsstand: 06/2019
Geobasisdaten: © 2017, Staatsbetrieb Geobasisinformation und Vermessung Sachsen
!
(
Pegel
"
)
Beschaffenheitsmessstelle
Maßstab
1:1.000.000
Abbildung A-2: Übersichtskarte mit ausgewählten Pegeln und Beschaffenheitsmessstellen

 
Abb. A-3: Durchflussganglinien an ausgewählten Pegelstationen im Abflussjahr und Kalenderjahr 2021
0
5
10
15
20
25
30
1.11.20 1.12.20 1.1.21 1.2.21 1.3.21 1.4.21 1.5.21 1.6.21 1.7.21 1.8.21 1.9.21 1.10.21 1.11.21 1.12.21
Q in m³/s
Pegel Großdittmannsdorf / Große Röder
MQ(Monat)
MNQ(Jahr)
MHQ(Jahr)
Messwerte
0
5
10
15
20
25
30
35
40
45
1.11.20 1.12.20 1.1.21 1.2.21 1.3.21 1.4.21 1.5.21 1.6.21 1.7.21 1.8.21 1.9.21 1.10.21 1.11.21 1.12.21
Q in m³/s
Pegel Dohna / Müglitz
MQ(Monat)
MNQ(Jahr)
MHQ(Jahr)
Messwerte

Abb. A-3: Durchflussganglinien an ausgewählten Pegelstationen im Abflusjahr und Kalenderjahr 2021
0
4
8
12
16
20
24
28
1.11.20 1.12.20 1.1.21 1.2.21 1.3.21 1.4.21 1.5.21 1.6.21 1.7.21 1.8.21 1.9.21 1.10.21 1.11.21 1.12.21
Q in m³/s
Adorf 1 / Weiße Elster
MQ(Monat)
MNQ(Jahr)
MHQ(Jahr)
Messwerte
HW = 146 cm am
13.07.2021
0
100
200
300
400
500
600
1.11.20 1.12.20 1.1.21 1.2.21 1.3.21 1.4.21 1.5.21 1.6.21 1.7.21 1.8.21 1.9.21 1.10.21 1.11.21 1.12.21
Q in m³/s
Pegel Golzern 1 / Vereinigte Mulde
MQ(Monat)
MNQ(Jahr)
MHQ(Jahr)
Messwerte

Abb. A-3: Durchflussganglinien an ausgewählten Pegelstationen im Abflussjahr und Kalenderjahr 2021
0
5
10
15
20
25
30
35
40
1.11.20 1.12.20 1.1.21 1.2.21 1.3.21 1.4.21 1.5.21 1.6.21 1.7.21 1.8.21 1.9.21 1.10.21 1.11.21 1.12.21
Q in m³/s
Pegel Bautzen 1 / Spree
MQ(Monat)
MNQ(Jahr)
MHQ(Jahr)
Messwerte
HW = 252 cm
am 18.07.2021
0
20
40
60
80
100
120
140
160
180
200
1.11.20 1.12.20 1.1.21 1.2.21 1.3.21 1.4.21 1.5.21 1.6.21 1.7.21 1.8.21 1.9.21 1.10.21 1.11.21 1.12.21
Q in m³/s
Pegel Görlitz / Lausitzer Neiße
MQ(Monat)
MNQ(Jahr)
MHQ(Jahr)
Messwerte
HW = 332 cm
am 05.02.2021
HW = 402 cm
am 19.07.2021

Abb. A-4: Wasserstandsganglinie der Elbe am Pegel Dresden im Abflussjahr und Kalenderjahr 2021
0
100
200
300
400
500
600
01.11.20
01.12.20
01.01.21
01.02.21 01.03.21
01.04.21
01.05.21
01.06.21
01.07.21
01.08.21
01.09.21
01.10.21
01.11.21
01.12.21
W in cm
Pegel Dresden / Elbe
Hauptwerte 2011/2020: MHW(Jahr) = 458 cm, MW(Jahr) = 155 cm, MW(11) = 136 cm, MNW(Jahr) = 67 cm
MW(Monat)
MNW(Jahr)
MW(Jahr)
MHW(Jahr)
Messwerte
HW = 461 cm
am 06.02.2021

 
Tabelle A-3: Hydrologie-Grundwasser
MKZG
Naturraum
Messstellenname
mehrjähriger
mittlerer
Wasserstand
November [cm
unter Gelände]
Wasserstand
November 2021
[cm unter
Gelände]
Änderung zum
Vormonat [cm]
44425470
Dübener und Dahlener Heide
Wildenhain
197
209
4
45400522
Leipziger Land
Hohenheida
352
648
4
45445019
Riesa-Torgauer Elbtal
Tauschwitz
590
637
0
4554B0022
Muskauer Heide
Neudorf
1585
1616
0
46471515
Großenhainer Pflege
Strauch
217
217
-4
46553074
Oberlausitzer Heide- und Teichgebiet
Trebus
327
358
-7
47450159
Nordsächsisches Platten- und Hügelland
Stauchitz
995
1003
-2
47488089
Königsbrück-Ruhlander Heiden
Kleinnaundorf
517
511
-2
48450886
Mittelsächsisches Lößhügelland
Ziegenhain
245
301
27
48500906
Westlausitzer Hügel- und Bergland
Rammenau
203
221
5
48518085
Oberlausitzer Gefilde
Kleinpraga
216
259
-1
49411591
Altenburger-Zeitzer-Lößhügelland
Rüdigsdorf
669
685
-3
49420959
Mulde-Lößhügelland
Weissbach
443
452
5
49484004
Dresdner Elbtalweitung
Dresden, Königsstraße
745
766
2
49520931
Oberlausitzer Bergland
Crostau
644
651
15
50516004
Sächsische Schweiz
Großer Zschand, Richterschlüchte
1654
1747
3
50550708
Östliche Oberlausitz
Wittgendorf
808
824
1
51426001
Erzgebirgsbecken
Grüna
321
290
-2
51540600
Zittauer Gebirge
Lückendorf
2140
2500
-3
53466001
Osterzgebirge
Neuhausen
553
561
19
54432196
Mittelerzgebirge
Elterlein, Quelle in [l/s]
0,35
0,11
-0,08
55393699
Vogtland
Willitzgrün
125
134
29
56401226
Westerzgebirge
Kottenheide
806
767
51

image
 
Abb. A-5: Übersichtskarte mit ausgewählten Grundwassermessstellen und deren Grundwasserstandsentwicklung

 
Tabelle A-4: Inhaltsprognosen für Stauanlagen
Bearbeitungsstand: 30. November 2021
Ansatz bei mittlerer tatsächlicher Inanspruchnahme der Wasserbereitstellungskapazität
Stauanlage
Inhalt bis
Inhalt bis
aktueller
relative
Tendenz
Prognosewerte des Inhaltes für
Absenkziel
Stauziel
Inhalt
Füllung
Vormonat
Ende Dezember 2021
Ende Januar 2022
in Mio. m³
in Mio. m³
in Mio. m³
in %
in Mio. m³
in Mio.m³
Ober-/Untergrenze
in Mio.m³
Ober-/Untergrenze
TS-System
Klingenberg/Lehnmühle
4,50
29,0
22,9
79,0
-0,04
26,6 / 21,5
29,0 / 20,6
TS Gottleuba
1,50
9,47
9,30
98,2
0,127
9,5 / 8,9
9,5 / 8,7
TS-System Altenberg
0,50
1,40
1,34
95,4
0,070
1,4 / 1,3
1,4 / 1,3
TS Rauschenbach
2,30
11,2
12,1
108,3
0,323
12,2 / 12,1
12,2 / 12,1
TS Lichtenberg
2,00
11,4
10,6
92,7
0,319
11,4 / 10,0
11,4 / 9,8
TS Cranzahl
0,10
2,85
2,69
94,5
-0,074
2,7 / 2,4
2,8 / 2,2
TS Saidenbach
3,00
19,4
17,8
92,2
-0,289
19,4 / 17,0
19,4 / 16,2
TS-System
Neunzehnhain I, II
0,41
3,40
3,34
98,2
0,003
3,4 / 3,2
3,4 / 3,1
TS Carlsfeld
0,50
2,41
2,30
95,8
-0,013
2,4 / 2,3
2,4 / 2,2
TS Sosa
0,40
5,54
5,10
92,0
-0,146
5,3 / 4,8
5,5 / 4,6
TS Eibenstock
9,00
64,6
64,2
99,3
1,20
64,6 / 63,6
64,6 / 63,1
TS Stollberg
0,10
1,00
0,98
97,9
0,008
1,0 / 0,9
1,0 / 0,9
TS Werda
0,40
3,63
3,61
99,4
0,073
3,6 / 3,5
3,6 / 3,5
TS Dröda
3,50
14,3
14,3
100,1
0,12
14,3 / 14,3
14,3 / 14,3
TS Muldenberg
0,98
4,93
4,70
95,5
0,073
4,9 / 4,6
4,9 / 4,5
TS Bautzen
13,5
37,7
31,0
82,3
1,05
37,69 / 31,44
37,69 / 32,55
TS Quitzdorf
7,20
16,5
13,6
82,4
-0,251
16,33 / 13,39
16,48 / 13,74
Stauanlagen im Bereich Dresden
Stauanlagen im Bereich Chemnitz

 
Erläuterungen zu den Inhaltsprognosen
Ab dem Monatsbericht für März 2021 werden für alle Trinkwasser-Talsperren Inhaltsprognosen für jeweils das
Monatsende der folgenden 2 Monate erstellt.
Die Wahrscheinlichkeit, dass der Inhalt in diesem Zeitraum innerhalb des angegebenen Bereiches verläuft, liegt
bei ca. 75%. Bei längeren Vorhersagezeiträumen (über die Dauer von 2 Monaten hinaus) würde die Bandbreite
des „75%-Vorhersagebandes“ immer größer, so dass aus der Prognose keine belastbaren Aussagen für die Praxis
abzuleiten wären.
Bei Einsetzen einer extremen Trockenheit, aber insbesondere auch bei nicht vorhergesagten Starkniederschlägen,
die im Resultat sehr hohe TS-Zuflüsse erbringen, sind reale Inhalte außerhalb der angegebenen Prognose-
Bandbreite möglich.
Die Inhaltsprognosen sind mit 10.000 Zuflussrealisierungen jeweils von Dezember 2021 bis Januar 2022 gerechnet
worden.
Die Prognoserechnungen gehen von den vertraglich gebundenen Wassermengen aus.
Eine Vorankündigung zu ggf. in den kommenden Wochen auszurufenden Bereitstellungsstufen und bei Erfordernis
auch die Ausrufung/ Aufhebung von Bereitstellungsstufen erhalten die Wasserversorgungsunternehmen mit
separatem Schreiben.
Aktueller Stand Bereitstellungsstufen (BSS) im Dezember 2021:
Momentan befindet sich kein Inhalt einer Trinkwassertalsperre bzw. -Systems unter dem Grenzwert der BSS I.
Für Ende Dezember bis Ende Januar 2022 wird für keine Trinkwassertalsperre bzw. –System ein Inhalt unter dem
Grenzwert der BSS I prognostiziert.
Information zu Teileinstauen von Talsperren
Talsperre Rauschenbach: Behördlich genehmigter Teileinstau des Gewöhnlichen Hochwasserrückhalteraumes
bis Ende 2021.
Der Höhereinstau über den Winter / das Frühjahr erbringt zu Beginn des Sommers einen höheren Talsperren-Inhalt
und vermeidet bzw. verzögert das Ausrufen von Bereitstellungsstufen in Trinkwasser-Talsperren, was sich positiv
auf die verfügbaren Rohwasserabgaben für die Kunden auswirkt. Letztlich erbringt die Maßnahme auch eine
moderate Steigerung der Leistungsfähigkeit für Rohwasserabgaben. Weiterhin treten auch positive Effekte
hinsichtlich der Wassergütebewirtschaftung auf.

 
Legende: a) = Jahresmittelwert 2019
b) = Datum / aktueller Messwert
* - Keine Datenerhebung
Tabelle A-5: Untersuchungsergebnisse zur chemischen Gewässergüte ausgewählter sächsischer Fließgewässer im Monat November 2021
Gewässer mit Messstelle
Parameter
Elbe
Schmilka, rechts
Elbe
Schmilka, links
Elbe
Dommitzsch, links
Lausitzer Neiße
oh. Görlitz
Spree
Zerre
Schwarze Elster
Tätzschwitz, Brücke
O
2
-Gehalt
in mg/l
a)
9,9
10,3
11,3
10,6
9,6
11,3
b)
03.11.21
9,8
03.11.21
10,0
03.11.21
10,0
09.11.21
11,2
23.11.21
10,7
10.11.21
10,9
O
2
-Sättigung
in %
a)
92
95
109
94
92
112
b)
03.11.21
90
03.11.21
93
03.11.21
91
09.11.21
95
23.11.21
91
10.11.21
89
Sauerstoffzehrung
nach 5 Tagen
in mg/l O
2
a)
2,5
2,3
2,7
2,8
2,1
2,6
b)
03.11.21
2,3
03.11.21
2,0
03.11.21
1,5
09.11.21
2,0
23.11.21
4,1
10.11.21
2,4
TOC
in mg/l
a)
7,1
7,3
8,1
6,4
5,4
8,0
b)
03.11.21
9,9
03.11.21
9,7
03.11.21
7,4
09.11.21
5,2
23.11.21
4,3
10.11.21
10
NH
4
-N
in mg/l
a)
0,08
0,078
0,03
0,17
0,39
0,10
b)
03.11.21
0,13
03.11.21
0,096
03.11.21
0,23
09.11.21
0,049
23.11.21
0,34
10.11.21
0,12
NO
3
-N
in mg/l
a)
2,8
2,7
2,9
2,8
1,5
3,4
b)
03.11.21
2,2
03.11.21
2,2
03.11.21
2,5
09.11.21
2,4
23.11.21
1,1
10.11.21
1,6
Leitfähigkeit 25 °C
in μS/cm
a)
425
432
462
486
986
565
b)
03.11.21
377
03.11.21
386
03.11.21
396
09.11.21
406
23.11.21
989
10.11.21
498
Abfiltrierbare Stoffe
in mg/l
a)
<10
<10
16
31
15
10,7
b)
03.11.21
<10
03.11.21
<10
03.11.21
<10
09.11.21
<10
23.11.21
<10
10.11.21
30

Legende: a) = Jahresmittelwert 2019
b) = Datum / aktueller Messwert
* - Keine Datenerhebung
Tabelle A-5: Untersuchungsergebnisse zur chemischen Gewässergüte ausgewählter sächsischer Fließgewässer im Monat November 2021
Gewässer mit Messstelle
Parameter
Große Röder
uh. Kläranlage Gröditz
Freiberger Mulde
Mdg. in Erlln
Zwickauer Mulde
Mdg. Sermuth
Vereinigte Mulde
Bad Düben
Weiße Elster
Bad Elster
Weiße Elster
Schkeuditz
O
2
-Gehalt
in mg/l
a)
11,1
12,3
10,8
12,2
11,2
9,9
b)
-
-
30.11.21
12,2
25.11.21
12,1
29.11.21
12,2
15.11.21
11,8
01.11.21
10,2
O
2
-Sättigung
in %
a)
106
123
105
121
101
93
b)
-
-
30.11.21
97
25.11.21
97
29.11.21
97
15.11.21
100
01.11.21
92
Sauerstoffzehrung
nach 5 Tagen
in mg/l O
2
a)
2,9
2,7
1,8
3,6
1,8
1,8
b)
-
-
30.11.21
2,5
25.11.21
2,0
29.11.21
2,1
15.11.21
1,1
01.11.21
1,2
TOC
in mg/l
a)
8,8
5,5
5,3
7,0
4,1
6,0
b)
-
-
30.11.21
3,8
25.11.21
4,2
29.11.21
4,7
15.11.21
3,9
01.11.21
5,5
NH
4
-N
in mg/l
a)
0,05
0,02
0,06
0,05
0,14
0,12
b)
-
-
30.11.21
<0,020
25.11.21
0,041
29.11.21
0,021
15.11.21
0,060
01.11.21
0,022
NO
3
-N
in mg/l
a)
4,1
2,9
3,4
2,8
2,4
3,1
b)
-
-
30.11.21
5,0
25.11.21
5,3
29.11.21
4,7
15.11.21
3,4
01.11.21
2,5
Leitfähigkeit 25 °C
in μS/cm
a)
749
391
485
577
367
1194
b)
-
-
30.11.21
370
25.11.21
539
29.11.21
481
15.11.21
341
01.11.21
1190
Abfiltrierbare Stoffe
in mg/l
a)
11
<10
<10
22
<10
11
b)
-
-
30.11.21
<10
25.11.21
<10
29.11.21
<10
15.11.21
<10
01.11.21
<10

 
Herausgeber:
Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
Pillnitzer Platz 3, 01326 Dresden
Telefon: + 49 351 2612-0
Telefax: + 49 351 2612-1099
E-Mail: lfulg@smekul.sachsen.de
www.smul.sachsen.de/lfulg
Redaktion:
Heike Mitzschke
Abteilung Wasser, Boden, Wertstoffe/Referat Landeshochwasserzentrum,
Gewässerkunde
Zur Wetterwarte 3
01109 Dresden
Telefon: +49 351 8928-4504
Telefax: +49 351 8928-4099
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Unter Mitwirkung:
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Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen
Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
Titelfoto:
Palmengartenwehr, Elsterwehr am 09.11.2021
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Redaktionsschluss:
30.12.2021
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