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Gewässerkundlicher
Monatsbericht
März 2021

März 2021 | 2
Inhaltsverzeichnis
1.
Meteorologische Situation ...................................................................................................................................... 3
2.
Hydrologische Situation .......................................................................................................................................... 7
2.1
Oberirdischer Abfluss ................................................................................................................................................. 7
2.2
Bodenwasserhaushalt ................................................................................................................................................ 8
2.3
Grundwasser ............................................................................................................................................................. 9
2.4
Talsperren und Speicher ............................................................................................................................................ 10
Abkürzungsverzeichnis............................................................................................................................................................ 11
Anhang ................................................................................................................................................................................... 12
Tabelle A-1:
Niederschlag
Abbildung A-1:
Monatliche Niederschlagssummen an ausgewählten Wetterstationen des DWD
Tabelle A-2:
Hydrologie-Oberirdischer Abfluss
Abbildung A-2:
Übersichtskarte mit ausgewählten Pegeln und Beschaffenheitsmessstellen
Abbildung A-3:
Durchflussganglinien an ausgewählten Pegelstationen
Abbildung A-4:
Wasserstandsganglinie der Elbe am Pegel Dresden
Tabelle A-3:
Hydrologie-Grundwasser
Tabelle A-4:
Prognosetabelle zur Inhaltsentwicklung von Talsperren und Speichern der LTV
Tabelle A-5:
Wasserbeschaffenheit der Fließgewässer
Abbildung A-5:
Übersichtskarte mit ausgewählten Grundwassermessstellen
Zum Titelbild:
Pegel Dresden an der Elbe am 26.03.2021

März 2021 | 3
1. Meteorologische Situation
Der März war etwas zu warm, zu trocken und überdurchschnittlich sonnig. Die Monatsmitteltemperatur betrug in Sachsen 4,2 °C
(4,1 °C). Der Gebietsniederschlag wird mit 37 mm (55 mm) angegeben, das entspricht 68 % vom vieljährigen Mittel. Die
Sonnenscheindauer lag mit 139,9 Stunden (122,8 Stunden) über dem vieljährigen Mittelwert. Die in Klammern stehenden Werte sind
jeweils die vieljährigen Mittelwerte für den Monat März der internationalen Referenzperiode 1991-2020.
Zum Monatsanfang befand sich Sachsen im Einflussbereich von Hochdruckzonen und es blieb bis 03.03. flächendeckend meist
niederschlagsfrei. Das milde Wetter in den ersten Märztagen führte weiter zum Abtauen der noch vorhandenen Schneedecke im
Bergland. Durch die noch kalten Nächte kam der Tauprozess immer wieder zum Erliegen, sodass in den sächsischen
Mittelgebirgen gebietsweise noch eine Schneedecke von bis zu 10 cm und in den Kammlagen bis 56 cm (Zinnwald-Georgenfeld
42 cm, Fichtelberg 56 cm) vorhanden war.
Am 03.03. verlagerte das bis dahin wetterbestimmende Hoch seinen Schwerpunkt nach Südosteuropa. Infolgedessen überquerte
am darauffolgenden Tag die Kaltfront eines Tiefs über Nordwestrussland die Region und führte arktische Polarluft heran. Am
04.03. fiel in ganz Sachsen Regenniederschlag, in Süd- und Westsachsen bis 11 mm (Marienberg 11,3 mm) und in Nord- und
Ostsachsen mit 3 mm deutlich weniger. Ab dem 05.03. gelangte die eingeflossene Polarluft unter Hochdruckeinfluss und in den
Folgetagen regnete es nur am 07.03. bis 3 mm geringfügig. Am Vormittag des 08.03. überquerte eine Kaltfront die Region.
Nachfolgend gelangte Sachsen von Norden her wieder unter Hochdruckeinfluss. Es blieb meist niederschlagsfrei, lediglich im
Südwesten wurden geringe Niederschläge gemessen. Die kühle Witterung und Frost in den Nächten führten zum Erhalt der bis
dahin noch vorhandenen Schneedecke im Bergland, die lokal noch eine Höhe bis 5 cm und in den Kammlagen bis 55 cm
(Zinnwald-Georgenfeld 34 cm, Fichtelberg 55 cm) aufwies.
Am 09.03. war zunächst noch Hochdruckeinfluss mit mäßig kalter und trockener Luft in Sachsen wetterbestimmend. Zum Abend
hin beeinflusste ein schwaches Tief die westlichen Landesteile und brachte im Südwesten geringe Niederschläge bis 3 mm, im
restlichen Sachsen blieb es meist niederschlagsfrei. In der Nacht zum 11.03. erreichten Ausläufer eines Sturmtiefs bei Schottland
die Region und läuteten eine wechselhafte Witterungsperiode ein. Nachdem es am 10.03. sachsenweit meist niederschlagsfrei
war, konnten am 11.03. vor allem im Norden und Osten Sachsens ergiebigere Niederschlagssummen bis 17 mm (Strauch)
registriert werden. In Süd- und Westsachsen blieb die 24h-Summe mit 3 mm deutlich darunter. Bis zum 14.03. befand sich
Sachsen immer wieder im Einflussbereich umfangreicher Sturmtiefs, welche von Schottland über Skandinavien Richtung Baltikum
zogen und mit nordwestlicher Strömung mäßig kalte Meeresluft in die Region brachten. Infolgedessen fielen am 13.03. in
Südwestsachsen teils ergiebigere Niederschläge bis 11 mm (TS Carlsfeld 10,5 mm), im Nordosten Sachsens bis 5 mm und im
restlichen Sachsen bis 3 mm. Am 15.03. wurden flächendeckend Niederschläge bis 10 mm gemessen, im Erzgebirge und
Elbsandsteingebirge lagen die Tagessummen vereinzelt auch darüber. Vor allem im Bergland fielen die Niederschläge teilweise
als Schnee und ließen die Schneedecken wieder anwachsen. Bis Mitte März lag in den sächsischen Mittelgebirgen zum Teil
wieder eine Schneedecke von bis zu 7 cm, in den Kammlagen auf dem Fichtelberg bis 63 cm, in Zinnwald-Georgenfeld und an
der TS Carlsfeld bis 38 cm.
Vom 16.03. bis 20.03. gelangte zwischen tiefem Luftdruck über Osteuropa und einem Hoch über dem Ostatlantik mit
nordwestlicher Strömung mäßig kalte Meeresluft nach Sachsen. Am 16.03. wurden in Sachsen überwiegend
Niederschlagssummen bis 5 mm registriert, wobei die Niederschlagsneigung nach Norden hin abnahm. Vor allem im Erzgebirge
konnten vereinzelt ergiebigere Niederschläge gemessen werden (Fichtelberg 12,6 mm), die teilweise als Schnee niedergingen.
Am 17.03. fielen vor allem im Osterzgebirge und der Region zwischen Elbe und Spree bis 12 mm Niederschlag (TS Gottleuba
12,0 mm), in den übrigen Teilen Sachsens fielen diese mit bis zu 3 mm geringer aus. Am 18.03. regnete es im gesamten Freistaat,
gebietsweise bis 8 mm. Auch am 19.03. hielt das regnerische Wetter an. Dabei waren nur im Süden und Südwesten Sachsens
die Niederschläge, die teils als Schnee fielen, mit bis zu 9 mm etwas ergiebiger. Am 20.03. blieb es meist niederschlagsfrei. Am
21.03. überquerten Ausläufer eines Tiefs über Finnland den Freistaat. Es gab geringe Niederschläge bis 3 mm, vereinzelt vor
allem im Erzgebirge etwas darüber (Fichtelberg 6,2 mm). Am 22.03. blieb es unter schwachem Zwischenhocheinfluss vielerorts

März 2021 | 4
trocken, nur vereinzelt fiel geringer Niederschlag bis 3 mm. Die im Bergland als Schnee gefallenen Niederschläge ließen die
Schneedecken wieder etwas anwachsen.
Bis 26.03. bestimmte schwacher Hochdruckeinfluss das Wettergeschehen in Sachsen und es blieb vielerorts meist
niederschlagsfrei.
Am Vormittag des 27.03. überquerte eine Kaltfront die Region und leitete vorübergehend einen kühleren und
wechselhafteren Witterungsabschnitt ein. Dabei floss rückseitig der Kaltfront maritime Kaltluft ein, welche tags darauf unter
Hochdruckeinfluss gelangte. Am 27.03. wurden flächendeckend Niederschlagshöhen bis 3 mm registriert, im Südwesten
Sachsens auch darüber bis 7 mm (TS Carlsfeld 7,4 mm). Ab dem 28.03. führte die Warmfront eines Tiefs über dem Nordmeer
milde Meeresluft heran, die zunehmend unter Hochdruckeinfluss gelangte. Ab dem 29.03 sorgte ein kräftiges Hochdruckgebiet
über Mitteleuropa für wolkenarmes und sehr mildes Frühlingswetter.
Bis Monatsende blieb es nahezu niederschlagsfrei. Sachsenweit war es am Monatsletzten am wärmsten. Die maximalen
Temperaturen stiegen vielerorts bis auf 23 °C an (Oschatz 23,7°C). Infolge des milden und teils sonnigen Wetters in der letzten
Monatsdekade schmolz die Schneedecke in den sächsischen Mittelgebirgen weiter ab. Zum Monatsletzten war nur noch in den
obersten Berglagen eine Schneedecke vorhanden (Fichtelberg 52 cm, TS Carlsfeld 31 cm).
Die vieljährigen Monatssummen für März wurden an keiner der beobachteten Niederschlagsstationen erreicht. Die
Niederschlagssummen im März betragen 40 bis 94 % der vieljährigen Vergleichswerte (siehe Tabelle A-1).
Die Entwicklung des mittleren Wasservorrates der Schneedecke in den sächsischen Flussgebieten sowie des Flussgebietes der
Elbe und Lausitzer Neiße auf tschechischem Gebiet im März zeigt die Tabelle 1.
Tabelle 1:
Entwicklung des mittleren Wasservorrates der Schneedecke im Monat März
Flussgebiet
Mittlerer Wasservorrat [mm]*)
02.03.2021
09.03.2021
16.03.2021
23.03.2021
30.03.2021
Elbe (Tschechische Republik)**)
6
5
5
9
5
Nebenflüsse obere Elbe (oberhalb 300 m)
2
5
2
12
0
Nebenflüsse obere Elbe (unterhalb 300 m)
0
1
0
0
0
Schwarze Elster
0
0
0
0
0
Zwickauer Mulde
8
11
9
15
3
Freiberger Mulde
8
10
6
17
1
Vereinigte Mulde
0
0
0
0
0
Weiße Elster
0
1
0
2
0
Spree
0
1
0
1
0
Lausitzer Neiße (gesamt)
7
9
8
13
5
Lausitzer Neiße (ČR)**)
29
29
28
47
35
*) Der mittlere Wasservorrat der Schneedecke entspricht der mittleren Wasserhöhe in mm über Gelände des betrachteten Einzugsgebietes.
**) Werte für das tschechische Einzugsgebiet der Elbe und der Lausitzer Neiße immer vom Vortag vom CHMU Prag
In Abbildung 1 ist die Verteilung der Niederschlagssummen des Monats März dargestellt. Die Abbildung 2 zeigt die
Niederschlagssumme im Monat März im Verhältnis zum vieljährigen Mittel der Reihe 1991 bis 2020 in Prozent. Aus der
Abbildung 2 ist zu ersehen, dass in fast ganz Sachsen die Niederschläge unter den vieljährigen Vergleichswerten lagen (siehe
dazu auch Tabelle A-1).
In der Abbildung 3 ist die Auswertung des standardisierten Niederschlagsindex (Standardized Precipitation Index, SPI) für den
Zeitraum von Oktober bis Ende März 2021 (180 Tage) zu sehen. Der SPI-Wert dient der Identifikation von

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März 2021 | 5
Niederschlagsüberschüssen und Niederschlagsdefiziten (Dürren). Der SPI-Wert im letzten halben Jahr weist Sachsen meist als
fast normal aber mit Tendenz zu einer leichten Dürre aus.
Lokal gibt es jedoch in Westsachsen Regionen mit einem etwas
ausgeprägten Niederschlagsdefizit.
Abbildung 1:
Aus interpolierten Stationsdaten abgeleitete Verteilung der Monatssumme des Niederschlages im März
2021, Datenquelle: DWD Climate Data Center (CDC)
Abbildung 2:
Niederschlagssumme im Monat März 2021 im Verhältnis zum vieljährigen Mittel der Reihe 1991 bis 2020,
Datenquelle: DWD Climate Data Center (CDC)

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März 2021 | 6
Abbildung 3:
Standardisierter Niederschlagsindex (SPI-180d) bis zum Stichtag 31.03.2021 aus dem Vergleich
aktueller 180-d-Niederschlagssummen mit den mittleren 180-d-Niederschlägen der Periode 1981 bis
2010 (Datenquelle: DWD-REGNIE)
Im März 2021 hat die Klimatische Wasserbilanz für Sachsen 6 mm ergeben. Dieser Wert lag damit deutlich unter dem März-Mittel
der Klimareferenzperiode 1991-2020, welches mit 27 mm angegeben wird.
Die klimatische Wasserbilanz ergibt sich aus der Differenz der korrigierten Niederschlagshöhe und der Höhe der potentiellen
Verdunstung und liefert eine Aussage über die klimatisch bedingten Überschüsse bzw. Defizite in der Wasserhaushaltssituation.
Ist der Niederschlag größer als die Verdunstung, so ist die Wasserbilanz positiv. Das ist im vieljährigen Mittel in den
Wintermonaten der Fall. In den Sommermonaten hingegen ist die klimatische Wasserbilanz im vieljährigen Mittel negativ, da mehr
Wasser verdunstet als in Form von Niederschlägen zugeführt wird.
Zum Jahresbeginn 2021 wurde die Berechnungsgrundlage für die Klimatische Wasserbilanz (Differenz aus Niederschlag und
Verdunstung) angepasst, um die Ergebnisse näher am Realwert zu halten. Es wird ab Januar 2021 die potentielle Verdunstung
ETp nach Gl (3.6) in ATV-DVWK-M 504 (2002) berechnet. Die Werte vom März 2021 sind daher nicht unmittelbar mit den Werten
in den Vorjahresberichten zu vergleichen.

März 2021 | 7
2. Hydrologische Situation
2.1 Oberirdischer Abfluss
Am Anfang des Monats bewegten sich die Durchflüsse insbesondere an den Pegeln im Flussgebiet der Mittleren Elbe, der
Schwarzen Elster und der Spree zum Teil deutlich unter MQ(März). An den Pegeln in den Flussgebieten Nebenflüsse der Oberen
Elbe und Weiße Elster lagen die Durchflüsse an einzelnen Pegeln über MQ(März). Im Flussgebiet Mulde überschritten fast alle
beobachteten Pegel den monatstypischen Wert. An einzelnen Pegeln wurden steuerungsbedingt Durchflüsse etwas unter
MNQ(Jahr) registriert.
Folgende
Tagesmittelwerte
der Durchflüsse wurden
zu Monatsbeginn
am 01.03. registriert:
Nebenflüsse der Oberen Elbe:
60
bis
180 % des MQ(Monat),
Nebenflüsse der Mittleren Elbe:
40
bis
45 % des MQ(Monat),
Schwarze Elster:
50
bis
90 % des MQ(Monat),
Mulde:
80
bis
150 % des MQ(Monat),
Weiße Elster:
50
bis
125 % des MQ(Monat),
Spree:
35
bis
80 % des MQ(Monat),
Lausitzer Neiße:
80
bis
100 % des MQ(Monat),
Elbe:
105
bis
115
% des MQ(Monat).
In der ersten Monatsdekade zeigte sich in allen Flussgebieten eine fallende Tendenz der Wasserführung in den Fließgewässern.
Die Niederschläge in Süd- und Westsachsen vom 04.03. ließen die Wasserführung in den Fließgewässern der Flussgebiete
Mulde und Nebenflüsse der Oberen Elbe vorübergehend leicht ansteigen. Zum Ende der ersten Monatsdekade befanden sich
wieder alle Durchflüsse an den Pegeln in den Flussgebieten unter MQ(März).
Die gefallenen Niederschläge im Zeitraum vom 11.03. bis 21.03. waren kaum abflussrelevant. Nur vereinzelt stieg die
Wasserführung in den Fließgewässern vorübergehend an. In den Flussgebieten Spree und Schwarze Elster stiegen dabei die
Durchflüsse kurzzeitig auf das 1,5- bis 2-fache des MQ(März) an. In den anderen Flussgebieten bewegte sich die Wasserführung
unter MQ(März).
Das trockene Wetter in der letzten Monatsdekade sorgte dafür, dass an fast allen Pegeln fallende Durchflüsse beobachtet wurden
und diese sich unterhalb des MQ(März)-Wertes bewegten. Nur an einzelnen Pegeln im Flussgebiet der Nebenflüsse der Oberen
Elbe und der Mulde stiegen diese zum Monatsende aufgrund der Tauprozesse in den Mittelgebirgen noch etwas an.
Am Monatsletzten bewegten sich die Durchflüsse an den Pegeln hauptsächlich unter MQ(März).
Die
Monatsmittelwerte
der Durchflüsse an den sächsischen Pegeln betrugen für den Monat März in den Einzugsgebieten:
Nebenflüsse der Oberen Elbe:
50
bis
105 % des MQ(Monat),
Nebenflüsse der Mittleren Elbe:
35
bis
40 % des MQ(Monat),
Schwarze Elster:
60
bis
85 % des MQ(Monat),
Mulde:
60
bis
90 % des MQ(Monat),
Weiße Elster:
50
bis
75 % des MQ(Monat),
Spree:
50
bis
80 % des MQ(Monat),
Lausitzer Neiße:
60
bis
75 % des MQ(Monat),
Elbe:
70
bis
75
% des MQ(Monat).

März 2021 | 8
Die im März im tschechischen Einzugsgebiet von Elbe und Moldau gefallenen Niederschläge waren nicht abflussrelevant. Bis
zum 21.03. sind die Niederschläge vor allem im Riesengebirge hauptsächlich als Schnee gefallen. Auf der Schneekoppe lag bis
dahin eine Schneedecke von 153 cm. In der letzten Monatsdekade setzte dann ein moderater Tauprozess ein, der sich jedoch
kaum auf die Wasserführung auswirkte. Die Durchflüsse an den Pegeln im tschechischen Elbeabschnitt ging bis zur letzten
Monatsdekade zurück und verblieb bis Ende März auf dem gleichen Niveau. Diese Tendenz setzte sich auch an den sächsischen
Elbepegeln fort.
Zum Monatsanfang bewegten sich die Durchflüsse an den sächsischen Elbepegeln mit 105 % bis 115 % des MQ(März) leicht
über dem monatstypischen Vergleichswert. Bis zum 23.03. sank die Wasserführung kontinuierlich. Danach verblieb sie bis
Monatsende bei etwa 60 % des MQ(März).
Von den wichtigsten sächsischen Pegeln sind die vieljährigen Monatswerte des Durchflusses im Vergleich zu den
Beobachtungswerten im März 2021 im Anhang in der Tabelle A-2 dargestellt.
Die Ergebnisse der monatlichen Beprobungen der Wasserbeschaffenheit sind für die sächsischen Hauptfließgewässer wie die
Schwarze Elster, die Zwickauer, Freiberger und Vereinigte Mulde sowie die Weiße Elster, die Spree und die Lausitzer Neiße in
Tabelle A-5 im Anhang dargestellt.
2.2 Bodenwasserhaushalt
1
Im Monat März wurde in Brandis eine Niederschlagssumme von 42 mm (Abweichung vom vieljährigen Mittel 1981 – 2010: -3 mm)
gemessen. Diese entsprach dabei in etwa der auf allen Böden sehr gleichmäßig ausgeprägten Verdunstung von 40 mm.
Folglich kam es nur zu geringfügigen Veränderungen des Bodenwasserspeicherdefizits (Abbildung 4). Die leichten und mittleren
Böden zeigten im Berichtsmonat kein nennenswertes Bodenwasserspeicherdefizit und waren auch im März bis zur Feldkapazität
oder darüber gefüllt. Einzig auf den mittleren Böden der Gruppe 11 ist noch ein geringes Bodenwasserspeicherdefizit
festzustellen, welches sich weiter verringert hat. Die Bodenwasserspeicherdefizite der schweren Böden der Gruppen 9 und 10
sind durch mehrjährige Effekte noch immer so hoch, sodass eine Auffüllung dieser Böden in diesem Jahr extrem unwahrscheinlich
ist.
Während auf den sehr leichten Böden der Gruppe 5 im Februar noch eine deutlich überdurchschnittliche Sickerwasserbildung
beobachtet werden konnte, ist diese im März bereits wieder unterdurchschnittlich ausgefallen. Auf den leichten Böden der
Gruppen 8 und 4 konnte eine durchschnittliche Sickerwasserbildung festgestellt werden. Die Sickerwasserbildung auf den
mittleren Böden der Gruppen 1 und 7 fiel ebenfalls unterdurchschnittlich aus. Auf den Böden der Gruppe 11 hingegen konnte
sogar nur eine stark unterdurchschnittliche Sickerwassermenge festgestellt werden. Bedingt durch die sehr hohen
Bodenwasserspeicherdefizite der schweren Böden der Gruppen 9 und 10 findet auf diesen Böden keine Sickerwasserbildung
statt.
1
Die Einschätzung des Bodenwasserhaushaltes basiert auf den Daten der Lysimeterstation Brandis. In Brandis wird zwar ein breites Spektrum
an Böden untersucht, welches durchaus das komplette hydrologische Spektrum abdeckt, dies aber unter sehr spezifischen klimatischen
Randbedingungen und ebenso spezifischer Bewirtschaftung. In Brandis werden Böden von leichten Standorten (sandige Böden mit geringer
Wasserhaltekapazität) bis schweren Standorten (feinkörnige Böden mit hoher Wasserhaltekapazität) unter landwirtschaftlicher Nutzung
untersucht. Aktuell wird auf den Lysimetern Winterweizen angebaut.

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März 2021 | 9
Abbildung 4:
Mittlere
Ausschöpfung
des
Bodenwasserspeichers
der
Wurzelzone
der
untersuchten
Lysimetergruppen mit ausgewählten Bodengruppen (G) im März 2021 im Vergleich zum Vormonat und
der Beobachtung im Referenzzeitraum 1981 – 2010 (graue Boxplots: unteres Ende – Minimum, graue
Box – 25 % und 75 % Perzentil, Strich – Median, oberes Ende - Maximum)
2.3 Grundwasser
Die
Beobachtung
der
Grundwasserstände
und
Quellschüttungen
erfolgt
in
Sachsen
an
mehreren
hundert
Grundwassermessstellen. Die Grundwassermessstellen des Landesmessnetzes Grundwasser des Freistaates Sachsen sind im
Internet auf dem Datenportal iDA unter
https://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/infosysteme/ida/p/grundwassermessstellen
einsehbar. Die aktuelle Grundwassersituation kann unter
https://www.wasser.sachsen.de/grundwasserstaende-4188.html
->
»Aktuelle Grundwasserstände und Ganglinien« über eine interaktive Karte abgerufen werden.
Die ausgewählten Berichtsmessstellen (Abbildung A-5) geben einen Überblick zur aktuellen Grundwassersituation in Sachsen.
Dazu werden naturraumbezogen ausgewählte Grundwassermessstellen betrachtet. Für die Ableitung der statistischen
Kenngrößen, mehrjähriger Mittelwert und Quantil, wird soweit möglich der 50-jährige Zeitraum 1971-2020 zugrunde gelegt. Die
Grundwasserstände an jeder Grundwassermessstelle resultieren aus den standörtlichen Bedingungen. Dazu gehören neben dem
Grundwasserflurabstand, der Durchlässigkeit und Speicherfähigkeit des Bodens, der Landnutzung, dem Zustand der Vegetation
und der Grundwasserströmung auch die lokale Niederschlagsmenge der zurückliegenden Monate. Grundwasserstände im
obersten und untersten Quantil Bereich werden als sehr hoch bzw. sehr niedrig und in den beiden anderen Quantil Bereichen als
hoch bzw. niedrig klassifiziert.
Die Niederschlagssumme der Monate Februar und März 2021 entspricht im Gebietsmittel von Sachsen ungefähr dem vieljährigen
Mittelwert. An den Berichtsmessstellen liegen bei der Hälfte sehr niedrige, bei einem Viertel immer noch niedrige
Grundwasserstände vor. Die im Sommerhalbjahr 2018 eingesetzte Grundwasserdürre hält somit weiter an. Für die Entwicklung
der Grundwasserstände ergibt sich folgendes räumlich differenziertes Bild:
In den Naturräumen des Erzgebirges und Erzgebirgsbeckens hat sich der starke Anstieg des Grundwasserstandes vom
Februar deutlich vermindert. Lokal können der Grundwasserstand bzw. die Quellschüttungen aber auch auf dem Niveau
vom Februar stagnieren. In diesem Teil der Festgesteinsregion Sachsens liegen die Grundwasserstände verbreitet über

März 2021 | 10
dem vieljährigen Mittelwert für den Monat März.
Im Vogtland sowie im Oberlausitzer Bergland sind die
Grundwasserstände der Berichtsmessstellen im Vergleich zum Vormonat deutlich abgesunken.
Die Grundwasserstände an den drei Berichtsmessstellen der Sächsischen Schweiz, des Zittauer Gebirges und des
Muskauer Faltenbogens zeigen im dort tiefer liegenden Grundwasserleiter eine Fortsetzung der seit mehreren Jahren
bestehenden allmählich bis schwach fallenden Tendenz. Lückendorf liegt auf historischen Tiefststand. Auffällig ist im
März 2021 am Großen Zschand ein davon abweichender minimaler Anstieg des Grundwasserstandes.
An den Berichtsmessstellen im Lockergestein steigen die Grundwasserstände in der Regel weiterhin in der schon im
Februar beobachteten Größenordnung an. Ausnahmen bilden die Grundwasserstände an den Berichtsmessstellen des
Lösshügellandes (Ziegenhain und Weissbach), welche zum Vormonat kaum noch Änderung aufweisen.
Die Messstelle Hohenheida ist seit Dezember 2020 erstmalig trockengefallen und steht für weiterhin sehr tiefe
Grundwasserstände im Leipziger Land.
2.4 Talsperren und Speicher
2
Seit dem Ende des Vormonates vergrößerte sich die Summe der Speicherinhalte in den Bereichen der Dienststellen Chemnitz,
Dresden und Leipzig der Landesdirektion Sachsen um 4,20 Mio. m³ auf 427,16 Mio. m³. Am 31.03.2021 betrug die mittlere
Speicherfüllung der ausgewerteten Talsperren damit 100,3 %.
In den einzelnen LDS-Bereichen stellen sich die Talsperrenfüllungen wie folgt dar:
Dresden:
101,4 %
Chemnitz:
99,5 %
Leipzig:
100,1 %
Im März 2021 werden die Niederschläge im Vergleich zu den vieljährigen Mittelwerten als unterdurchschnittlich eingeschätzt.
Dabei erreichten die monatlichen Niederschlagssummen in den meisten Einzugsgebieten 46 % bis 98 % der vieljährigen
Mittelwerte. Die Monatssummen der Niederschläge betrugen zwischen 19,8 mm (Talsperren Bautzen) und 66,3 mm (Talsperre
Muldenberg).
Im März 2021 betrug das Mittel der Unterschreitungswahrscheinlichkeit aus allen unbeeinflussten Talsperrenzuflüssen 39,4 %.
An den Stauanlagen traten Zuflüsse auf, die überwiegend unter dem mehrjährigen Monatsmittelwert liegen. Es wurden verbreitet
Zuflüsse im Bereich 42 % bis 46 % Unterschreitungswahrscheinlichkeit registriert. Der relativ höchste mittlere Zufluss im Monat
März wurde am Talsperrensystem Neunzehnhain mit 0,400 m³/s bei einer Unterschreitungswahrscheinlichkeit von 62 %
registriert. Die relativ niedrigsten mittleren März-Zuflüsse wurden an den Talsperren Schömbach mit 0,322 m³/s und Lichtenberg
mit 0,799 m³/s bei einer Unterschreitungswahrscheinlichkeit von 10 bzw. 28 % registriert.
2
Die folgenden Erläuterungen beziehen sich insbesondere auf natürliche, unbeeinflusste Talsperrenzuflüsse. Dabei wird stets vom mittleren
Zufluss in einem bestimmten Monat ausgegangen, dem so genannten Monatswert. Eine n Jahre lange Beobachtungsreihe des Zuflusses zu einer
Talsperre enthält auch die Anzahl n von Monatswerten für beispielsweise Oktober. Eine Unterschreitungswahrscheinlichkeit von 40 % des
Talsperrenzuflusses im Oktober bedeutet dann beispielsweise, dass 40 % aller Monatswerte für den Oktober aus der mehrjährigen
Beobachtungsreihe kleiner als der aktuelle Monatswert für Oktober 2010 sind. Die mehrjährigen Mittelwasserwerte für die Monate als auch für
das Gesamtjahr liegen in Sachsen im Regelfall bei einer Unterschreitungswahrscheinlichkeit von 60 bis 65 %. D. h. 60 bis 65 % der Monatswerte
liegen unter dem mehrjährigen Mittelwasserwert, 35 bis 40 % über dem mehrjährigen Mittelwasserwert. Die Talsperrenzuflüsse weisen, wie auch
die oberirdischen Abflüsse außerhalb von Talsperreneinzugsgebieten, keine symmetrische Verteilung auf. Die Anzahl kleiner Zuflüsse überwiegt
im Vergleich zu den größeren Zuflüssen.

März 2021 | 11
Abkürzungsverzeichnis
ABF-ST
Abfiltrierbare Stoffe
AS
Alarmstufe
BfUL
Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft
CSB-U
Chemischer Sauerstoffbedarf-unfiltrierte Probe
DWD
Deutscher Wetterdienst
HHW bzw. HHQ
Äußerster Wasserstands- bzw. Durchflusswert, höchster bekannt gewordener Scheitelwert
HW bzw. HQ
Höchster Wasserstands- bzw. Durchflusswert gleichartiger Zeitabschnitte (Monat bzw. Jahr) in der betrachteten
Zeitspanne (Beobachtungsreihe LTV)
LTV
Landestalsperrenverwaltung
MHW bzw. MHQ
Mittlerer höchster Wasserstands- bzw. Durchflusswert gleichartiger Zeitabschnitte (Monat bzw. Jahr) in der betrachteten
Zeitspanne (Beobachtungsreihe)
MKZ
Messstellenkennziffer
MNW bzw. MNQ
Mittlerer niedrigster Wasserstands- bzw. Durchflusswert gleichartiger Zeitabschnitte (Monat bzw. Jahr) in der betrachteten
Zeitspanne (Beobachtungsreihe)
MP
Messpunkt
MQ(T)
Mittlerer Durchflusswert des angegebenen Berichtsmonats
MW bzw. MQ
Mittlerer Wasserstands- bzw. Durchflusswert gleichartiger Zeitabschnitte (Monat bzw. Jahr) in der betrachteten
Zeitspanne (Beobachtungsreihe)
NH
4
-N
Ammonium-Stickstoff
NNW bzw. NNQ
Äußerster Wasserstands- bzw. Durchflusswert, niedrigster bekannt gewordener Tagesmittelwert
NO
3
-N
Nitrat-Stickstoff
NW bzw. NQ
Niedrigster Wasserstands- bzw. Durchflusswert gleichartiger Zeitabschnitte (Monat bzw. Jahr) in der betrachteten
Zeitspanne (Beobachtungsreihe)
O
2
Sauerstoffgehalt des untersuchten Gewässers
Q
Durchfluss
TS
Talsperre
W
Wasserstand
ZS7 mH
Sauerstoffzehrung nach 7 Tagen

März 2021 | 12
Anhang

 
Tabelle A-1: Niederschlag
Berichtsmonat:
März 2021
Station
Monatssumme
Schnee-
höhe
am
Monats-
ende
Niederschlagssumme
Januar bis
März
Normal-
wert
in mm
Mess-
wert
in mm
in %
März
Normal-
wert
Mess-
wert
in mm
in mm
in %
in cm
(kumulativ)
2021
Messw./
Normalw.
Messw./
Normalw.
Nossen
153
122
80
57
23
40
0
Marienberg
187
181
97
67
43
65
0
Bertsdorf-Hörnitz
134
127
94
49
28
56
0
Görlitz
128
127
99
49
34
70
0
Bad Muskau
136
143
105
45
42
94
0
Lichtenhain-Mittelndorf
167
178
106
56
40
71
0
Zinnwald-Georgenfeld
225
221
98
76
53
69
19
Klitzschen bei Torgau
124
112
90
44
30
69
0
Dresden-Klotzsche
117
128
109
42
28
66
0
Hoyerswerda
132
142
107
49
41
84
0
Kubschütz, Kr. Bautzen
133
138
103
49
36
73
Leipzig/Halle
95
102
108
37
21
56
0
Plauen
106
141
133
39
30
76
Aue
171
184
107
61
43
71
0
Chemnitz
139
159
114
52
25
47
0

 
Abb. A-1: Monatliche Niederschlagssummen an ausgewählten Wetterstationen des DWD
im hydrologischen Jahr 2021
0
20
40
60
80
100
Nov.
Dez.
Jan.
Feb.
März
Apr.
Mai
Juni
Juli
Aug.
Sep.
Okt.
Dresden-Klotzsche
Normalwert 1991/2020 in mm
aktuelle Monatssumme in mm
0
20
40
60
80
100
Nov.
Dez.
Jan.
Feb.
März
Apr.
Mai
Juni
Juli
Aug.
Sep.
Okt.
Chemnitz
Normalwert 1991/2020 in mm
aktuelle Monatssumme in mm
0
20
40
60
80
100
Nov.
Dez.
Jan.
Feb.
März
Apr.
Mai
Juni
Juli
Aug.
Sep.
Okt.
Leipzig/Halle
Normalwert 1991/2020 in mm
aktuelle Monatssumme in mm

 
Tabelle A-2: Hydrologie-Oberirdischer Abfluss
Berichtsmonat März 2021
Flussgebiet
Gewässer
MNQ(a) MNQ(3)
aktueller
MQ/MNQ(3) MQ/MNQ(a)
Pegel
MQ(a)
MQ(3)
MQ
Durchfluss
MQ/MQ(3)
MQ/MQ(a)
Jahresreihe
MHQ(a) MHQ(3)
31.03.
MQ/MHQ(3) MQ/MHQ(a)
April
Mai
Juni
in m³/s
in m³/s
in m³/s
in m³/s
in %
in %
in m³/s in m³/s in m³/s
Obere Elbe
Elbe
110
292
129
344
MNQ
330
229
180
Dresden
333
554
378
318
68
114
MQ
524
359
291
1931/2015
1700
1110
34
22
MHQ
869
632
552
Obere Elbe
Kirnitzsch
0,623
1,14
166
303
MNQ
1,14
0,878
0,798
Kirnitzschtal
1,44
1,99
1,89
1,55
95
131
MQ
1,79
1,20
1,14
1912/2015
14,1
6,11
31
13
MHQ
5,06
3,86
3,89
Obere Elbe
Lachsbach
0,874
2,57
172
506
MNQ
2,61
1,87
1,54
Porschdorf 1
3,05
4,74
4,42
3,41
93
145
MQ
4,04
2,78
2,48
1912/2015
31,8
15,0
29
14
MHQ
10,4
8,39
8,78
Obere Elbe
Wesenitz
0,723
1,74
117
281
MNQ
1,65
1,29
1,11
Elbersdorf
2,15
3,15
2,03
1,56
64
94
MQ
2,49
1,91
1,80
1921/2015
24,4
10,0
20
8
MHQ
6,23
6,03
6,36
Obere Elbe
Müglitz
0,240
1,78
185
1375
MNQ
2,07
1,05
0,715
Dohna
2,53
4,59
3,30
4,12
72
130
MQ
4,37
2,32
1,99
1912/2015
41,0
14,3
23
8
MHQ
11,4
8,71
8,94
Obere Elbe
Wilde Weißeritz
0,105
0,594
281
1590
MNQ
0,865
0,427
0,297
Ammelsdorf
0,959
1,61
1,67
2,86
104
174
MQ
1,92
0,979
0,723
1931/2015
13,2
5,53
30
13
MHQ
4,72
3,22
3,09
Obere Elbe
Triebisch
0,041
0,270
128
844
MNQ
0,189
0,100
0,095
Herzogswalde 2
0,376
0,721
0,346
0,245
48
92
MQ
0,436
0,275
0,325
1990/2015
9,12
2,80
12
4
MHQ
1,76
2,32
2,81
Mittlere Elbe
Ketzerbach
0,190
0,521
62
169
MNQ
0,454
0,342
0,309
Piskowitz 2
0,633
0,930
0,321
0,298
35
51
MQ
0,678
0,364
0,606
1971/2012
18,2
5,92
5
2
MHQ
2,77
5,10
5,67
Mittlere Elbe
Döllnitz
0,311
0,733
80
189
MNQ
0,638
0,499
0,431
Merzdorf
0,900
1,44
0,587
0,448
41
65
MQ
1,02
0,738
0,674
1912/2015
9,84
5,00
12
6
MHQ
3,03
2,47
2,33
Schwarze Elster
Schwarze Elster
0,293
2,48
134
1137
MNQ
1,66
0,857
0,655
Neuwiese
3,01
4,78
3,33
2,28
70
111
MQ
3,26
2,00
1,71
1955/2015
22,0
11,7
28
15
MHQ
8,05
7,11
5,93
Schwarze Elster
Klosterwasser
0,151
0,401
139
369
MNQ
0,315
0,245
0,221
Schönau
0,513
0,700
0,557
0,430
80
109
MQ
0,490
0,395
0,388
1976/2015
5,81
2,85
20
10
MHQ
1,53
1,84
1,84
Schwarze Elster
Hoyersw. Schwarzwasser
0,335
0,834
109
270
MNQ
0,706
0,539
0,453
Zescha
1,05
1,49
0,905
0,748
61
86
MQ
1,10
0,880
0,807
1966/2015
11,2
5,10
18
8
MHQ
3,49
3,58
3,46
Schwarze Elster
Große Röder
0,628
1,80
165
473
MNQ
1,54
1,14
1,01
Großdittmannsdorf
2,30
3,44
2,97
2,05
86
129
MQ
2,59
1,96
1,90
1921/2015
27,1
11,2
27
11
MHQ
7,64
8,13
7,76
Hauptwerte
Beobachtungswerte Berichtsmonat
mehrjährige
monatliche Hauptwerte
Folgemonate

Tabelle A-2: Hydrologie-Oberirdischer Abfluss
Berichtsmonat März 2021
Flussgebiet
Gewässer
MNQ(a) MNQ(3)
aktueller
MQ/MNQ(3) MQ/MNQ(a)
Pegel
MQ(a)
MQ(3)
MQ
Durchfluss
MQ/MQ(3)
MQ/MQ(a)
Jahresreihe
MHQ(a) MHQ(3)
31.03.
MQ/MHQ(3) MQ/MHQ(a)
April
Mai
Juni
in m³/s
in m³/s
in m³/s
in m³/s
in %
in %
in m³/s in m³/s in m³/s
Hauptwerte
Beobachtungswerte Berichtsmonat
mehrjährige
monatliche Hauptwerte
Folgemonate
Vereinigte Mulde
Mulde
13,3
49,7
135
506
MNQ
54,6
33,1
26,5
Golzern 1
62,1
95,8
67,3
58,6
70
108
MQ
96,1
60,6
53,9
1911/2015
528
231
29
13
MHQ
194
158
166
Zwickauer Mulde
Zwickauer Mulde
3,13
10,6
161
546
MNQ
14,0
8,30
6,60
Zwickau-Pölbitz
14,4
20,8
17,1
15,7
82
119
MQ
25,8
16,0
13,0
1928/2015
131
48,2
35
13
MHQ
53,7
43,5
43,8
Zwickauer Mulde
Zwickauer Mulde
6,51
19,9
155
475
MNQ
22,6
14,3
12,2
Wechselburg 1
26,2
37,3
30,9
27,0
83
118
MQ
39,5
26,2
23,9
1910/2015
223
88,8
35
14
MHQ
82,5
72,4
80,1
Zwickauer Mulde
Schwarzwasser
1,32
4,36
185
611
MNQ
6,48
3,87
2,90
Aue 1
6,29
8,93
8,07
9,55
90
128
MQ
12,2
7,45
5,63
1928/2015
67,3
25,6
32
12
MHQ
28,5
21,6
20,9
Zwickauer Mulde
Chemnitz
0,670
2,68
154
618
MNQ
2,60
1,57
1,29
Chemnitz 1
4,09
6,51
4,14
3,38
64
101
MQ
5,39
3,45
3,52
1918/2015
56,6
21,5
19
7
MHQ
16,4
16,0
20,4
Freiberger Mulde
Freiberger Mulde
1,29
5,65
156
681
MNQ
5,60
3,32
2,70
Nossen 1
6,92
11,9
8,79
8,69
74
127
MQ
10,5
6,16
5,66
1926/2015
72,1
30,4
29
12
MHQ
23,3
20,1
19,6
Freiberger Mulde
Zschopau
1,52
5,50
138
499
MNQ
7,35
4,27
3,44
Hopfgarten
7,93
12,3
7,59
7,18
62
96
MQ
13,9
8,26
7,12
1911/2015
82,1
36,3
21
9
MHQ
32,1
24,0
25,7
Freiberger Mulde
Zschopau
3,66
16,7
162
738
MNQ
20,0
11,5
8,89
Lichtenwalde 1
21,8
34,8
27,0
27,6
78
124
MQ
37,1
22,0
18,6
1910/2015
223
95,3
28
12
MHQ
80,6
61,6
63,2
Freiberger Mulde
Flöha
1,73
6,63
190
728
MNQ
8,21
4,92
3,75
Borstendorf
9,17
14,4
12,6
14,6
88
137
MQ
16,2
9,55
7,63
1929/2015
93,7
40,9
31
13
MHQ
36,8
28,0
27,7
Weiße Elster
Weiße Elster
0,357
1,50
136
571
MNQ
1,64
1,01
0,783
Adorf 1
1,65
2,79
2,04
1,28
73
124
MQ
2,72
1,63
1,39
1926/2015
14,1
7,13
29
14
MHQ
6,16
6,19
5,73
Weiße Elster
Weiße Elster
4,96
14,8
141
421
MNQ
12,1
8,50
7,67
Kleindalzig
16,9
27,7
20,9
16,8
75
124
MQ
21,6
13,4
15,6
1982/2015
110
57,0
37
19
MHQ
43,8
30,0
46,9
Weiße Elster
Göltzsch
0,279
1,37
128
627
MNQ
1,41
0,849
0,683
Mylau
1,89
2,98
1,75
1,85
59
93
MQ
2,76
1,76
1,73
1921/2015
26,0
8,71
20
7
MHQ
7,71
8,23
11,0
Weiße Elster
Pleiße
3,03
5,66
83
155
MNQ
5,18
4,29
4,00
Böhlen 1
6,86
9,53
4,70
4,02
49
69
MQ
7,97
6,58
6,30
1959/2015
38,4
20,3
23
12
MHQ
16,2
15,0
15,6

Tabelle A-2: Hydrologie-Oberirdischer Abfluss
Berichtsmonat März 2021
Flussgebiet
Gewässer
MNQ(a) MNQ(3)
aktueller
MQ/MNQ(3) MQ/MNQ(a)
Pegel
MQ(a)
MQ(3)
MQ
Durchfluss
MQ/MQ(3)
MQ/MQ(a)
Jahresreihe
MHQ(a) MHQ(3)
31.03.
MQ/MHQ(3) MQ/MHQ(a)
April
Mai
Juni
in m³/s
in m³/s
in m³/s
in m³/s
in %
in %
in m³/s in m³/s in m³/s
Hauptwerte
Beobachtungswerte Berichtsmonat
mehrjährige
monatliche Hauptwerte
Folgemonate
Spree
Spree
0,859
2,01
136
319
MNQ
1,91
1,45
1,31
Bautzen 1
2,60
3,96
2,74
2,15
69
105
MQ
3,14
2,28
2,22
1926/2015
37,8
15,3
18
7
MHQ
10,4
9,12
11,2
Spree
Löbauer Wasser
0,307
1,01
138
453
MNQ
0,846
0,581
0,517
Gröditz 2
1,35
2,26
1,39
1,03
62
103
MQ
1,52
1,08
1,08
1927/2015
25,4
10,4
13
5
MHQ
6,13
5,73
6,27
Spree
Schwarzer Schöps
0,142
0,523
173
639
MNQ
0,466
0,291
0,234
Jänkendorf 1
0,741
1,12
0,907
0,681
81
122
MQ
0,799
0,614
0,556
1956/2015
10,5
4,21
22
9
MHQ
2,62
3,13
2,99
Spree
Weißer Schöps
0,062
0,210
141
479
MNQ
0,167
0,107
0,093
Holtendorf
0,332
0,585
0,297
0,229
51
89
MQ
0,348
0,259
0,234
1956/2015
8,74
3,68
8
3
MHQ
2,11
2,60
2,16
Lausitzer Neiße
Lausitzer Neiße
3,05
8,35
127
348
MNQ
8,45
5,57
4,71
Rosenthal 1
10,6
16,8
10,6
9,01
63
100
MQ
14,3
9,88
8,54
1958/2015
123
52,7
20
9
MHQ
34,0
33,8
32,6
Lausitzer Neiße
Lausitzer Neiße
4,94
13,2
142
381
MNQ
14,1
9,66
8,03
Görlitz
17,1
24,8
18,8
19,3
76
110
MQ
23,0
16,6
15,0
1913/2015
183
67,0
28
10
MHQ
54,3
44,0
52,2
Lausitzer Neiße
Mandau
0,524
2,04
150
584
MNQ
1,72
1,10
0,893
Zittau 6
2,95
5,19
3,06
2,03
59
104
MQ
3,66
2,27
2,05
1912/2015
63,2
26,4
12
5
MHQ
15,6
13,9
13,9

 
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!
(
Zw
i
c
k
a
u
e
r
M
u
lde
Zwi
c
k
a
u
e
r
M
u
lde
Frei
b
e
rg
e
r
M
u
lde
Sc
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w
a
r
ez
E
l
s
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t
W
e
i
ß
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S
c
h
ö
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Sc
h
w
a
zr
e
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S
c
h
öps
La
u
s
i
t
ze
r
Neiße
E
l
e
b
S
p
r
e
e
Bad Düben
Bad Elster
Schkeuditz
oh. Görlitz
Mdg. Sermuth
Mdg. in Erlln
uh. KA Gröditz
Schmilka, links
Zerre oh. ESPAG
Schmilka, rechts
Dommitzsch, links
Dommitzsch, rechts
Einlauf Senftenberger See
Mylau
Dohna
Aue 1
Zescha
Görlitz
Dresden
Adorf 1
Nossen 1
Neuwiese
Zittau 6
Merzdorf
Böhlen 1
Gröditz 2
Golzern 1
Bautzen 1
Elbersdorf
Chemnitz 1
Ammelsdorf
Hopfgarten
Piskowitz 2
Holtendorf
Rosenthal 1
Borstendorf
Kleindalzig
Porschdorf 1
Wechselburg 1
Kirnitzschtal
Lichtenwalde 1
Herzogswalde 2
Zwickau-Pölbitz
Großdittmannsdorf
Jänkendorf 1
Schönau
Bearbeitung: Sächsisches Landesamt für
Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
Abteilung 4, Wasser, Boden, Wertstoffe
Referat 45, Landeshochwasserzentrum, Gewässerkunde
Datengrundlage: Fachdaten LfULG
Bearbeitungsstand: 06/2019
Geobasisdaten: © 2017, Staatsbetrieb Geobasisinformation und Vermessung Sachsen
!
(
Pegel
"
)
Beschaffenheitsmessstelle
Maßstab
1:1.000.000
Abbildung A-2: Übersichtskarte mit ausgewählten Pegeln und Beschaffenheitsmessstellen

 
Abb. A-3: Durchflussganglinien an ausgewählten Pegelstationen im Abflussjahr 2021
0
5
10
15
20
25
30
1.11.20
1.12.20
1.1.21
1.2.21
1.3.21
1.4.21
Q in m³/s
Pegel Großdittmannsdorf / Große Röder
MQ(Monat)
MNQ(Jahr)
MHQ(Jahr)
Messwerte
0
5
10
15
20
25
30
35
40
45
1.11.20
1.12.20
1.1.21
1.2.21
1.3.21
1.4.21
Q in m³/s
Pegel Dohna / Müglitz
MQ(Monat)
MNQ(Jahr)
MHQ(Jahr)
Messwerte

Abb. A-3: Durchflussganglinien an ausgewählten Pegelstationen im Abflusjahr 2021
-2
2
6
10
14
18
1.11.20
1.12.20
1.1.21
1.2.21
1.3.21
1.4.21
Q in m³/s
Adorf 1 / Weiße Elster
MQ(Monat)
MNQ(Jahr)
MHQ(Jahr)
Messwerte
0
100
200
300
400
500
600
1.11.20
1.12.20
1.1.21
1.2.21
1.3.21
1.4.21
Q in m³/s
Pegel Golzern 1 / Vereinigte Mulde
MQ(Monat)
MNQ(Jahr)
MHQ(Jahr)
Messwerte

Abb. A-3: Durchflussganglinien an ausgewählten Pegelstationen im Abflussjahr 2021
0
5
10
15
20
25
30
35
40
1.11.20
1.12.20
1.1.21
1.2.21
1.3.21
1.4.21
Q in m³/s
Pegel Bautzen 1 / Spree
MQ(Monat)
MNQ(Jahr)
MHQ(Jahr)
Messwerte
0
20
40
60
80
100
120
140
160
180
200
1.11.20
1.12.20
1.1.21
1.2.21
1.3.21
1.4.21
Q in m³/s
Pegel Görlitz / Lausitzer Neiße
MQ(Monat)
MNQ(Jahr)
MHQ(Jahr)
Messwerte
HW = 332 cm
am 05.02.2021

Abb. A-4: Wasserstandsganglinie der Elbe am Pegel Dresden im Abflussjahr 2021
0
100
200
300
400
500
600
01.11.20
01.12.20
01.01.21
01.02.21
01.03.21
01.04.21
W in cm
Pegel Dresden / Elbe
Hauptwerte 2011/2020: MHW(Jahr) = 458 cm, MW(Jahr) = 156 cm, MW(03) = 214 cm, MNW(Jahr) = 67 cm
MW(Monat)
MNW(Jahr)
MW(Jahr)
MHW(Jahr)
Messwerte
HW = 461 cm
am 06.02.2021

 
Tabelle A-3: Hydrologie-Grundwasser
MKZG
Naturraum
Messstellenname
mehrjähriger
mittlerer
Wasserstand März
[cm unter Gelände]
Wasserstand März
2021 [cm unter
Gelände]
Änderung zum
Vormonat [cm]
44425470
Dübener und Dahlener Heide
Wildenhain
134
164
42
45400522
Leipziger Land
Hohenheida
317
< 700
trocken
45445019
Riesa-Torgauer Elbtal
Tauschwitz
535
587
33
4554B0022
Muskauer Heide
Neudorf
1578
1608
-2
46471515
Großenhainer Pflege
Strauch
194
196
22
46553074
Oberlausitzer Heide- und Teichgebiet
Trebus
293
301
13
47450159
Nordsächsisches Platten- und Hügelland
Stauchitz
984
1020
10
47488089
Königsbrück-Ruhlander Heiden
Kleinnaundorf
516
536
10
48450886
Mittelsächsisches Lößhügelland
Ziegenhain
187
229
18
48500906
Westlausitzer Hügel- und Bergland
Rammenau
191
205
-5
48518085
Oberlausitzer Gefilde
Kleinpraga
130
198
44
49411591
Altenburger-Zeitzer-Lößhügelland
Rüdigsdorf
621
690
51
49420959
Mulde-Lößhügelland
Weissbach
418
444
-4
49484004
Dresdner Elbtalweitung
Dresden, Königsstraße
693
691
37
49520931
Oberlausitzer Bergland
Crostau
583
581
-52
50516004
Sächsische Schweiz
Großer Zschand, Richterschlüchte
1654
1749
2
50550708
Östliche Oberlausitz
Wittgendorf
608
733
96
51426001
Erzgebirgsbecken
Grüna
266
273
17
51540600
Zittauer Gebirge
Lückendorf
2140
2473
-4
53466001
Osterzgebirge
Neuhausen
491
487
13
54432196
Mittelerzgebirge
Elterlein, Quelle in [l/s]
0,59
0,55
-0,01
55393699
Vogtland
Willitzgrün
72
121
-63
56401226
Westerzgebirge
Kottenheide
715
640
34

image
 
Abb. A-5: Übersichtskarte mit ausgewählten Grundwassermessstellen und deren Grundwasserstandsentwicklung

 
Tabelle A-4: Inhaltsprognosen für Stauanlagen
Bearbeitungsstand: 31. März 2021
Ansatz bei mittlerer tatsächlicher Inanspruchnahme der Wasserbereitstellungskapazität
Stauanlage
Inhalt bis
Inhalt bis
aktueller
relative
Tendenz
Prognosewerte des Inhaltes für
Absenkziel
Stauziel
Inhalt
Füllung
Vormonat
Ende April 2021
Ende Mai 2021
in Mio. m³
in Mio. m³
in Mio. m³
in %
in Mio. m³
in Mio.m³
Ober-/Untergrenze
in Mio.m³
Ober-/Untergrenze
TS-System
Klingenberg/Lehnmühle
4,50
29,0
28,4
97,6
1,80
31,0 / 29,4
31,0 / 27,8
TS Gottleuba
1,50
9,47
10,11
106,8
0,347
10,5 / 10,5
10,5 / 10,1
Speichersystem Altenberg
0,50
1,40
1,30
92,9
0,120
1,4 / 1,4
1,4 / 1,4
TS Rauschenbach
2,30
11,2
12,1
107,7
0,101
12,2 / 12,2
12,2 / 12,2
TS Lichtenberg
2,00
11,4
11,5
100,1
0,000
11,4 / 11,4
11,4 / 10,9
TS Cranzahl
0,10
2,85
2,22
78,0
0,399
2,8 / 2,6
2,8 / 2,6
TS Saidenbach
3,00
19,4
19,4
100,0
-0,014
19,4 / 18,6
19,4 / 17,9
TS-System
Neunzehnhain I, II
0,41
3,40
3,35
98,5
0,031
3,4 / 3,3
3,4 / 3,2
TS Carlsfeld
0,50
2,41
2,30
95,5
0,102
2,4 / 2,4
2,4 / 2,3
TS Sosa
0,40
5,54
5,52
99,6
0,078
5,5 / 5,5
5,5 / 5,4
TS Eibenstock
9,00
64,6
65,5
101,3
-2,43
64,6 / 62,5
64,6 / 60,0
TS Stollberg
0,10
1,00
1,01
100,5
0,000
1,0 / 1,0
1,0 / 0,9
TS Werda
0,40
3,63
3,63
100,1
0,000
3,6 / 3,5
3,6 / 3,4
TS Dröda
3,50
14,3
14,3
100,0
0,01
14,3 / 14,3
14,3 / 14,2
TS Muldenberg
0,98
4,93
4,92
99,8
-0,004
4,9 / 4,9
4,9 / 4,7
TS Bautzen
13,5
37,7
37,3
99,1
1,00
24,2 / 23,6
24,2 / 22,08
TS Quitzdorf
7,20
16,5
16,3
98,8
0,995
16,48 / 16,48
16,48 / 16,10
Stauanlagen im Bereich Dresden
Stauanlagen im Bereich Chemnitz

 
Erläuterungen zu den Inhaltsprognosen
Ab dem Monatsbericht für März 2021 werden für alle Trinkwassertalsperren Inhaltsprognosen für jeweils das
Monatsende der folgenden 2 Monate erstellt. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Inhalt in diesem Zeitraum innerhalb
des angegebenen Bereiches verläuft, liegt bei ca. 75 %. Bei längeren Vorhersagezeiträumen (über die Dauer von
2 Monaten hinaus) würde die Bandbreite des „75 %-Vorhersagebandes“ immer größer, so dass aus der Prognose
keine belastbaren Aussagen für die Praxis abzuleiten wären. Bei Einsetzen einer extremen Trockenheit, aber
insbesondere auch bei nicht vorhergesagten Starkniederschlägen, die im Resultat sehr hohe TS-Zuflüsse
erbringen, sind reale Inhalte außerhalb der angegebenen Prognose-Bandbreite möglich.
Die Inhaltsprognosen sind mit 10.000 Zuflussrealisierungen jeweils von April 2021 bis Mai 2021 gerechnet worden.
Die Prognoserechnungen gehen von den vertraglich gebundenen Wassermengen aus.
Eine Vorankündigung zu ggf. in den kommenden Wochen auszurufenden Bereitstellungsstufen und bei Erfordernis
auch die Ausrufung/Aufhebung von Bereitstellungsstufen erhalten die Wasserversorgungsunternehmen mit
separatem Schreiben.
Aktueller Stand Bereitstellungsstufen (BSS) im April 2021:
Momentan befindet sich kein Inhalt einer Trinkwassertalsperre bzw. -Systems unter dem Grenzwert der
BSS I.

 
Legende: a) = Jahresmittelwert 2019
b) = Datum / aktueller Messwert
* - Keine Probenahme aufgrund der CORONA – Einschränkungen im Laborbetrieb
Tabelle A-5: Untersuchungsergebnisse zur chemischen Gewässergüte ausgewählter sächsischer Fließgewässer für den Monat März 2021
Gewässer mit Messstelle
Parameter
Elbe
Schmilka, rechts
Elbe
Schmilka, links
Elbe
Dommitzsch, links
Lausitzer Neiße
oh. Görlitz
Spree
Zerre
Schwarze Elster
Tätzschwitz, Brücke
O
2
-Gehalt
in mg/l
a)
9,9
10,3
11,3
10,6
9,6
11,3
b)
01.03.
13,3
01.03.
13,4
01.03.
13,1
09.03.
12,9
23.03.
11,6
10.03.
13,4
O
2
-Sättigung
in %
a)
92
95
109
94
92
112
b)
01.03.
104
01.03.
104
01.03.
100
09.03.. 99
23.03.
96
10.03.
100
Sauerstoffzehrung
nach 5 Tagen
in mg/l O
2
a)
2,5
2,3
2,7
2,8
2,1
2,6
b)
01.03.
2,0
01.03.
2,0
01.03.
1,7
09.03.
2,0
23.03.
2,3
10.03.
2,6
TOC
in mg/l
a)
7,1
7,3
8,1
6,4
5,4
8,0
b)
01.03.
7,0
01.03.
7,0
01.03.
7,0
09.03.2.
4,0
23.03.
5,9
10.03.
6,9
NH
4
-N
in mg/l
a)
0,08
0,078
0,03
0,17
0,39
0,10
b)
01.03.
0,15
01.03.
0,14
01.03.
0,08
09.03.
0,0,062
23.03.
0,31
10.03.
0,22
NO
3
-N
in mg/l
a)
2,8
2,7
2,9
2,8
1,5
3,4
b)
01.03.
5,1
01.03.
5,3
01.03.
5,5
09.03.
3,0
23.03.
2,2
10.03.
4,2
Leitfähigkeit 25 °C
in μS/cm
a)
425
432
462
486
986
565
b)
01.03.
442
01.03.
453
01.03.
447
09.03.
378
23.03.
796
10.03.
526
Abfiltrierbare Stoffe
in mg/l
a)
<10
<10
16
31
15
10,7
b)
01.03.
<10
01.03.
<10
01.03.
16
09.03.
<10
23.03.
11
10.03.
<10

Legende: a) = Jahresmittelwert 2019
b) = Datum / aktueller Messwert
* - Keine Probenahme aufgrund der CORONA – Einschränkungen im Laborbetrieb
Tabelle A-5: Untersuchungsergebnisse zur chemischen Gewässergüte ausgewählter sächsische Fließgewässer im Monat März 2021
Gewässer mit Messstelle
Parameter
Große Röder*
uh. Kläranlage Gröditz
Freiberger Mulde
Mdg. in Erlln
Zwickauer Mulde
Mdg. Sermuth
Vereinigte Mulde
Bad Düben
Weiße Elster*
Bad Elster
Weiße Elster
Schkeuditz
O
2
-Gehalt
in mg/l
a)
11,1
12,3
10,8
12,2
11,2
9,9
b)
30.03.
13,7
09.03.
12,8
29.03.
12,6
03.03.
12,4
O
2
-Sättigung
in %
a)
106
123
105
121
101
93
b)
30.03.
122
09.03.
99
29.03.
109
03.03.
98
Sauerstoffzehrung
nach 5 Tagen
in mg/l O
2
a)
2,9
2,7
1,8
3,6
1,8
1,8
b)
30.03.
1,4
09.03.
2,2
29.03.
2,0
03.03.
2,5
TOC
in mg/l
a)
8,8
5,5
5,3
7,0
4,1
6,0
b)
30.03.
3,8
09.03.
4,0
29.03.
4,6
03.03.
6,0
NH
4
-N
in mg/l
a)
0,05
0,02
0,06
0,05
0,14
0,12
b)
30.03.
<0,02
09.03.
0,13
29.03.
0,13
03.03.
0,29
NO
3
-N
in mg/l
a)
4,1
2,9
3,4
2,8
2,4
3,1
b)
30.03.
4,3
09.03.
4,2
29.03.
4,3
03.03.
5,6
Leitfähigkeit 25 °C
in μS/cm
a)
749
391
485
577
367
1194
b)
30.03.
333
09.03.
383
29.03.
433
03.03.
976
Abfiltrierbare Stoffe
in mg/l
a)
11
<10
<10
22
<10
11
b)
30.03.
<10
09.03.
<10
29.03.
<10
09.02.
40

 
Herausgeber:
Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
Pillnitzer Platz 3, 01326 Dresden
Telefon: + 49 351 2612-0
Telefax: + 49 351 2612-1099
E-Mail: lfulg@smul.sachsen.de
www.smul.sachsen.de/lfulg
Redaktion:
Sarah Bittig
Abteilung Wasser, Boden, Wertstoffe/Referat Landeshochwasserzentrum,
Gewässerkunde
Zur Wetterwarte 3
01109 Dresden
Telefon: +49 351 8928-4519
Telefax: +49 351 8928-4099
E-Mail: Sarah.Bittig@smul.sachsen.de
Unter Mitwirkung:
Deutscher Wetterdienst
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen
Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
Titelfoto:
Pegel Dresden an der Elbe am 26.03.2021
Foto: LfULG
Redaktionsschluss:
23.04.2021
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