Freitag, 11. Februar 2011
Amtlicher Teil . Bundesanzeiger
Nummer 24 – Seite 597
Bundesministerium
für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
Bekanntmachung
der Richtlinie zur Ermittlung von Bodenrichtwerten
(Bodenrichtwertrichtlinie – BRW-RL)
Vom 11. Januar 2011
Nachstehende Richtlinie wird hiermit bekannt gemacht (Anhang).
Berlin, den 11. Januar 2011
SW 11 - 4124.4/1
Der Bundesminister
für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
In Vertretung
Rainer B omba
Anhang
Richtlinie zur Ermittlung von Bodenrichtwerten
(Bodenrichtwertrichtlinie – BRW-RL)
Inhaltsverzeichnis
1 Zweck und Anwendungsbereich
2 Definition
3 Ermittlungspflicht
4 Grundlagen
5 Bildung der Bodenrichtwertzonen
6 Grundstücksmerkmale des Bodenrichtwertgrundstücks
7 Ermittlung der Bodenrichtwerte
8 Bereitstellung der Bodenrichtwerte
Anlagen:
Anlage 1 Wesentliche wertbeeinflussende Grundstücksmerkmale
Anlage 2 Erläuterungen zum Auszug aus den Bodenrichtwertkarten
Anlage 3 Schnittstellenbeschreibung für ein Bodenrichtwertinformationssystem im CSV-Format
1 Zweck und Anwendungsbereich
(1) Diese Richtlinie gibt Hinweise für die Ermittlung der Bodenrichtwerte nach §10 der Immobilienwertermittlungsverordnung (Im-
moWertV) vom 19. Mai 2010 (BGBl. I S. 639). Ihre Anwendung soll die Ermittlung und Darstellung der Bodenrichtwerte nach
einheitlichen und marktgerechten Grundsätzen und Verfahren sicherstellen.
(2) Die Richtlinie wurde von einer Arbeitsgruppe aus Vertretern des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung,
des Bundesministeriums der Finanzen, der für das Gutachterausschusswesen zuständigen Ministerien der Länder sowie der Bundes-
vereinigung der Kommunalen Spitzenverbände erarbeitet und wird den Gutachterausschüssen zur Anwendung empfohlen.
(3) Bodenrichtwerte tragen zur Transparenz auf dem Immobilienmarkt bei. Sie dienen in besonderem Maße der Unterrichtung der
Öffentlichkeit über die Situation am Immobilienmarkt, darüber hinaus sind sie eine Grundlage zur Ermittlung des Bodenwerts (§16
Absatz 1 Satz 2 ImmoWertV) und dienen der steuerlichen Bewertung.
2 Definition
Der Bodenrichtwert (§196 Absatz 1 des Baugesetzbuchs – BauGB) ist der durchschnittliche Lagewert des Bodens für eine Mehrheit
von Grundstücken innerhalb eines abgegrenzten Gebiets (Bodenrichtwertzone), die nach ihren Grundstücksmerkmalen (§4 Absatz 2
ImmoWertV), insbesondere nach Art und Maß der Nutzbarkeit (§6 Absatz 1 ImmoWertV) weitgehend übereinstimmen und für die
im Wesentlichen gleiche allgemeine Wertverhältnisse (§3 Absatz 2 ImmoWertV) vorliegen. Er ist bezogen auf den Quadratmeter
Grundstücksfläche eines Grundstücks mit den dargestellten Grundstücksmerkmalen (Bodenrichtwertgrundstück).
3 Ermittlungspflicht
Bodenrichtwerte sind, soweit die Länder keine häufigere Ermittlung vorgeschrieben haben, mindestens zum 31. Dezember eines
jeden zweiten Kalenderjahres flächendeckend zu ermitteln (§196 Absatz 1 BauGB).
4 Grundlagen
(1) Für die Bodenrichtwertermittlung sind die Daten der Kaufpreissammlung und sonstige für die Wertermittlung erforderliche Daten,
vor allem Bodenpreisindexreihen und Umrechnungskoeffizienten, zu Grunde zu legen.
(2) Zweckdienliche sonstige Daten und Informationen sind unterstützend heranzuziehen. Dazu können zum Beispiel gehören:
– Geobasisdaten, z.B. Liegenschaftskarte und topografische Informationen,
– Bauleitpläne, Satzungen nach §34 Absatz 4 BauGB zur Abgrenzung von Innen- und Außenbereich, Landschaftspläne,
– Schutzgebiete, z.B. nach Denkmalschutzrecht, Naturschutzrecht und Wasserrecht,
– Erhaltungssatzungen (§172 BauGB),
– städtebauliche Entwicklungskonzepte nach §171b Absatz 2 BauGB,
– Daten über Bodenordnungs-, Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen, Planfeststellungen,
– Daten über Art und Umfang der Erschließung,
– Daten über die Abrechnung von Erschließungsbeiträgen und von anderen in Betracht kommenden Beiträgen und sonstigen Abgaben,
– Informationen über Mieten,

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– Informationen über Pachten,
– Bodengütekarten,
– Ergebnisse der Bodenschätzung,
– Ergebnisse örtlicher Ermittlungen (z.B. Passantenfrequenzzählungen),
– Daten zur demografischen Entwicklung.
(3) Bei der Ermittlung von Bodenrichtwerten für Richtwertzonen am Rande des Zuständigkeitsbereiches des Gutachterausschusses
soll eine Abstimmung mit den benachbarten Gutachterausschüssen herbeigeführt werden.
5 Bildung der Bodenrichtwertzonen
(1) Die Bodenrichtwertzonen sollen so abgegrenzt werden, dass lagebedingte Wertunterschiede zwischen der Mehrzahl der Grundstücke
und dem Bodenrichtwertgrundstück nicht erheblich sind. Wertunterschiede, die sich aus nicht mit dem Bodenrichtwertgrundstück
übereinstimmenden Grundstücksmerkmalen einzelner Grundstücke ergeben (z.B. Abweichungen bei der Grundstücksfläche,
individuelle rechtliche oder tatsächliche Belastungen), sind bei der Abgrenzung nicht zu berücksichtigen.
(2) Je Bodenrichtwertzone ist ein Bodenrichtwert anzugeben. Bodenrichtwertzonen können nicht aus räumlich getrennt liegenden
Gebieten bestehen. Bodenrichtwertzonen können sich in begründeten Fällen deckungsgleich überlagern. Voraussetzung ist, dass eine
eindeutige Zuordnung der Mehrzahl der Grundstücke zum jeweiligen Bodenrichtwertgrundstück gewährleistet bleibt. Bei Boden-
richtwerten nach §196 Absatz 1 Satz 7 BauGB können sich die Bodenrichtwertzonen auch nicht deckungsgleich überlagern.
(3) Soweit Gemeinbedarfsflächen nicht bereits nach Absatz 1 bei der Bildung der Bodenrichtwertzone unberücksichtigt bleiben, sind
Gemeinbedarfsflächen auch in den verbleibenden Fällen nur zu berücksichtigen, wenn ihre Zweckbestimmung eine privatwirtschaftliche
Nutzung nicht auf Dauer ausschließt.
(4) Bodenrichtwertzonen für den Entwicklungszustand Bauerwartungsland und Rohbauland sind unter besonderer Berücksichtigung
der Bauleitpläne sowie der Entwicklung am Grundstücksmarkt zu bilden. Sie sind so abzugrenzen, dass in der Bodenrichtwertzone
ein überwiegend einheitlicher Entwicklungsgrad der Grundstücke gegeben ist.
(5) Im Grenzbereich des baulichen Innen- und Außenbereichs sind der Abgrenzung der Bodenrichtwertzone soweit vorhanden
Satzungen nach §34 Absatz 4 BauGB zu Grunde zu legen. Im Übrigen sind der Abgrenzung der Bodenrichtwertzone die tatsächlichen
Grenzen des vorhandenen Bebauungszusammenhangs und ggf. Auskünfte der Planungs- oder der Baugenehmigungsbehörde zu
Grunde zu legen.
6 Grundstücksmerkmale des Bodenrichtwertgrundstücks
(1) Die Grundstücksmerkmale des Bodenrichtwertgrundstücks sollen mit den vorherrschenden wertbeeinflussenden Merkmalen der
Mehrheit der Grundstücke in der Bodenrichtwertzone übereinstimmen.
(2) Zu den wesentlichen wertbeeinflussenden Grundstücksmerkmalen des Bodenrichtwertgrundstücks gehören stets (§10 Absatz 2
ImmoWertV) der Entwicklungszustand und die Art der Nutzung, sowie insbesondere
– bei baureifem Land der erschließungsbeitragsrechtliche Zustand und soweit wertrelevant vor allem
– die Bauweise oder Anbauart,
– das Maß der baulichen Nutzung,
– die Grundstücksgröße (Grundstücksfläche, -tiefe oder -breite),
– bei förmlich festgelegten Sanierungsgeb ieten (§142 BauGB) und förmlich festgelegten En twicklungsbereichen
(§165 BauGB) der Zustand, auf den sich der Bodenrichtwert bezieht (entweder der sanierungs- oder entwicklungsunbeeinflusste
oder der sanierungs- oder entwicklungsbeeinflusste Zustand),
– bei landwirtschaftlich genutzten Flächen soweit verfügbar die Bodengüte (Acker- oder Grünlandzahl).
(3) Die wesentlichen wertbeeinflussenden Grundstücksmerkmale sind nach Anlage 1 zu spezifizieren.
(4) Das Bodenrichtwertgrundstück ist frei von Merkmalen, die nur im Rahmen einer Einzelbegutachtung ermittelt werden können,
insbesondere frei von
– individuellen privatrechtlichen Vereinbarungen und Belastungen (z.B. Miet- und Pachtverträge, Grunddienstbarkeiten),
– individuellen öffentlich-rechtlichen Merkmalen (z.B. Baulasten, Denkmalschutz, Bindungen des öffentlich geförderten Wohnungs-
baus),
– individuellen tatsächlichen Belastungen (z.B. Altlasten).
(5) Bei der Festlegung der Art und des Maßes der baulichen Nutzung des Bodenrichtwertgrundstücks ist grundsätzlich die zulässige
Nutzung zu Grunde zu legen. Diese ergibt sich aus den für die planungsrechtliche Zulässigkeit von Vorhaben maßgeblichen §§30,
33 und 34 BauGB und den sonstigen Vorschriften, die die Nutzbarkeit betreffen. Wird vom Maß der zulässigen Nutzung in der
Umgebung regelmäßig abgewichen, ist das Nutzungsmaß maßgebend, das im gewöhnlichen Geschäftsverkehr zu Grunde gelegt wird
(§6 Absatz 1 ImmoWertV).
(6) Wird als Maß der baulichen Nutzung das Verhältnis von Geschossfläche zur Grundstücksfläche angegeben, sind auch die Flächen
zu berücksichtigen, die nach den baurechtlichen Vorschriften nicht anzurechnen sind, aber der wirtschaftlichen Nutzung dienen
(wertrelevante Geschossflächenzahl – WGFZ). Die Geschossfläche ist nach den Außenmaßen der Gebäude in allen Vollgeschossen
zu ermitteln. Die Flächen von Aufenthaltsräumen in anderen Geschossen einschließlich der zu ihnen gehörenden Treppenräume
und ihrer Umfassungswände sind mitzurechnen. Soweit keine anderweitigen Erkenntnisse vorliegen, ist
– die Geschossfläche eines ausgebauten oder ausbaufähigen Dachgeschosses pauschal mit 75% der Geschossfläche des darunterliegenden
Vollgeschosses,
– die Geschossfläche des Kellergeschosses, wenn Aufenthaltsräume vorhanden oder möglich sind, pauschal mit 30% des darüber-
liegenden Vollgeschosses
zu berechnen.
(7) Bodenrichtwerte für baureifes Land sind in der Regel für erschließungsbeitragsfreie und kostenerstattungsbetragsfreie Grundstücke
zu ermitteln. Aufgrund örtlicher Gegebenheiten können Bodenrichtwerte mit dem folgenden abweichenden beitrags- und abgaben-
rechtlichen Zustand ermittelt werden:
– erschließungsbeitrags-/kostenerstattungsbetragsfrei und abgabenpflichtig nach Kommunalabgabengesetz,
– erschließungsbeitrags-/kostenerstattungsbetragspflichtig und abgabenpflichtig nach Kommunalabgabengesetz.
Der dargestellte beitrags- und abgabenrechtliche Zustand soll der Mehrheit der Grundstücke innerhalb der Bodenrichtwertzone ent-
sprechen. Der Einfluss der Beiträge und Abgaben auf den Bodenrichtwert ist am Marktverhalten zu orientieren.

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Nummer 24 – Seite 599
7 Ermittlung der Bodenrichtwerte
(1) Bodenrichtwerte sind vorrangig im Vergleichswertverfahren zu ermitteln. Die Kaufpreise sind mittels Umrechnungskoeffizienten
oder anderer geeigneter Verfahren an die Merkmale des Bodenrichtwertgrundstücks und mittels Indexreihen an den Stichtag der
Bodenrichtwertermittlung anzupassen.
(2) Für die Bodenrichtwertermittlung in Gebieten ohne oder mit geringem Grundstücksverkehr sind
– Kaufpreise und Bodenrichtwerte aus vergleichbaren Gebieten,
– Kaufpreise und Bodenrichtwerte vorangegangener Jahre, die mit Indexreihen an die allgemeine Marktentwicklung angepasst wer-
den,
heranzuziehen. Darüber hinaus können andere marktbezogene Verfahren Anwendung finden, z.B. deduktive Verfahren, Zielbaummethode,
Wohn-/Geschäftslagenklassifizierung, Miet- und Pachtentwicklung, Verhältnis der Mieten in Geschäftslagen, Mietsäulenverfahren.
(3) Bei bebauten Grundstücken ist der Wert zu ermitteln, der sich ergeben würde, wenn der Boden unbebaut wäre (§196 Absatz 1
Satz 2 BauGB). Dabei ist zu beachten, dass Zustand und Struktur der das Gebiet prägenden Bebauung als Lagemerkmal (§6 Absatz 4
ImmoWertV) den Bodenwert beeinflussen können.
(4) Bei forstwirtschaftlich genutzten Grundstücken enthält der Bodenrichtwert keinen Wertanteil für den Aufwuchs.
(5) Die Bodenrichtwerte sind als ein Betrag in Euro pro Quadratmeter Grundstücksfläche zu ermitteln. Bodenrichtwertspannen sind
nicht zulässig.
(6) Das Verfahren für die Ableitung der Bodenrichtwerte ist zu dokumentieren, um es bei Bedarf nachvollziehbar darlegen zu können.
Einzelne Bodenrichtwerte sind nicht zu begründen.
8 Bereitstellung der Bodenrichtwerte
(1) Bodenrichtwerte sind mit ihren wertbeeinflussenden Merkmalen nutzergerecht bereitzustellen. Zur Berücksichtigung von Wert-
unterschieden, die auf Abweichungen von den wesentlichen wertbeeinflussenden Merkmalen des Bodenrichtwertgrundstücks
beruhen, sind Umrechnungskoeffizienten oder Zu- bzw. Abschläge anzugeben. Es ist auch anzugeben, wenn der Bodenrichtwert für
verschiedene Nutzungsarten oder Nutzungsmaße Geltung hat. Bei einer Darstellung der Bodenrichtwerte in einer analogen Karte ist
eine Erläuterung in der in Anlage 2 dargestellten Form beizufügen.
(2) Bodenrichtwerte sind automatisiert in einem Informationssystem zum Immobilienmarkt zu führen und für die Öffentlichkeit
bereitzustellen. Dabei kann der in Anlage 3 beschriebene Datenstandard verwendet werden.
Anlage 1
Wesentliche wertbeeinflussende Grundstücksmerkmale
Für jeden Bodenrichtwert sind die wertbeeinflussenden Merkmale aus dem folgenden abschließenden Katalog anzugeben.
1 Nutzungsartenkatalog für Bodenrichtwerte
Für jeden Bodenrichtwert sind der Entwicklungszustand und die Art der Nutzung anzugeben.
Zusätzlich kann eine Ergänzung zur Art der Nutzung angegeben werden (z.B. B, WR, EFH).
Abkürzung für
Entwicklungs-
Ergänzung zur
Nr.
Art der Nutzung bzw. Ergänzung zur Art der Nutzung
zustand
Art der Nutzung Art der Nutzung
Baureifes Land
B
Rohbauland
R
Bauerwartungsland
E
1
Wohnbaufläche
W
1.1
Kleinsiedlungsgebiet
WS
1.2
reines Wohngebiet
WR
1.3
allgemeines Wohngebiet
WA
1.4
besonderes Wohngebiet
WB
2
gemischte Baufläche (auch Baufläche ohne nähere Spezifizierung)
M
2.1
Dorfgebiet
MD
2.2
Mischgebiet
MI
2.3
Kerngebiet
MK
3
gewerbliche Baufläche
G
3.1
Gewerbegebiet
GE
3.2
Industriegebiet
GI
4
Sonderbaufläche
S
4.1
Sondergebiet für Erholung (§10 BauNVO)
SE
4.2
sonstige Sondergebiete (§11 BauNVO)
SO
4.3
Baufläche für Gemeinbedarf
GB
Die Bauflächen (1 bis 4.3) können zusätzlich durch folgende Ergänzungen zur Art der Nutzung weiter spezifiziert werden in:
Ein- und Zweifamilienhäuser
EFH
Mehrfamilienhäuser
MFH
Geschäftshäuser (mehrgeschossig)
GH
Wohn- und Geschäftshäuser
WGH
Büro- und Geschäftshäuser
BGH
Bürohäuser
BH
Produktion und Logistik
PL
Wochenendhäuser
WO
Ferienhäuser
FEH
Freizeit und Touristik
FZT
Läden (eingeschossig)
LAD
Einkaufszentren
EKZ
Messen, Ausstellungen, Kongresse, Großveranstaltungen aller Art
MES
Bildungseinrichtungen
BI
Gesundheitseinrichtungen
MED
Hafen
HAF
Garagen, Stellplatzanlagen, Parkhäuser
GAR
Militär
MIL
landwirtschaftliche Produktion
LP
Außenbereich
ASB

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Flächen der Land- oder Forstwirtschaft
LF
5
landwirtschaftliche Fläche
LW
5.1
Acker
A
5.2
Grünland
GR
5.3
Erwerbsgartenanbaufläche
EGA
5.3.1
Obstanbaufläche
EGA
OG
5.3.2
Gemüseanbaufläche
EGA
GEM
5.3.3
Blumen- und Zierpflanzenanbaufläche
EGA
BLU
5.3.4
Baumschulfläche
EGA
BMS
5.4
Anbaufläche für Sonderkulturen
SK
5.4.1
Spargelanbaufläche
SK
SPA
5.4.2
Hopfenanbaufläche
SK
HPF
5.4.3
Tabakanbaufläche
SK
TAB
5.5
Weingarten
WG
5.5.1
Weingarten in Flachlage
WG
FL
5.5.2
Weingarten in Hanglage
WG
HL
5.5.3
Weingarten in Steillage
WG
STL
5.6
Kurzumtriebsplantagen/Agroforst
KUP
5.7
Unland, Geringstland, Bergweide, Moor
UN
6
forstwirtschaftliche Fläche
F
Sonstige Flächen
SF
7.1
private Grünfläche
PG
7.2
Kleingartenfläche
KGA
7.3
Freizeitgartenfläche
FGA
7.4
Campingplatz
CA
7.5
Sportfläche (u.a. Golfplatz)
SPO
7.6
sonstige private Fläche
SG
7.7
Friedhof
FH
7.8
Wasserfläche
WF
7.9
Flughäfen, Flugplätze usw.
FP
7.10
private Parkplätze, Stellplatzfläche
PP
7.11
Lagerfläche
LG
7.12
Abbauland
AB
7.12.1
Abbauland von Sand und Kies
AB
SND
7.12.2
Abbauland von Ton und Mergel
AB
TON
7.12.3
Abbauland von Torf
AB
TOF
7.12.4
Steinbruch
AB
STN
7.12.5
Braunkohletagebau
AB
KOH
7.13
Gemeinbedarfsfläche (kein Bauland)
GF
7.14
Sondernutzungsfläche
SN
2 Weitere wertbeeinflussende Grundstücksmerkmale
Bei baureifem Land ist die Beitragssituation anzugeben. Die weiteren Grundstücksmerkmale sind anzugeben, soweit sie wertbeein-
flussend sind.
2.1 Beitrags- und abgabenrechtlicher Zustand
keine Angabe
erschließungsbeitrags- und kostenerstattungsbetragsfrei
ebf
erschließungsbeitrags-/kostenerstattungsbetragsfrei und abgabenpflichtig nach Kommunalabga-
bengesetz,
ebpf
erschließungsbeitrags-/kostenerstattungsbetragspflichtig und abgabenpflichtig nach Kommunal-
abgabengesetz
2.2 Bauweise oder Anbauart
o offene Bauweise
g geschlossene Bauweise
a abweichende Bauweise
eh
Einzelhäuser
ed
Einzel- und Doppelhäuser
dh Doppelhaushälften
rh Reihenhäuser
rm
Reihenmittelhäuser
re Reihenendhäuser
2.3 Maß der baulichen Nutzung
II
Geschosszahl (römische Ziffer)
WGFZ wertrelevante Geschossflächenzahl
GRZ Grundflächenzahl
BMZ
Baumassenzahl
Abkürzung für
Entwicklungs-
Ergänzung zur
Nr.
Art der Nutzung bzw. Ergänzung zur Art der Nutzung
zustand
Art der Nutzung Art der Nutzung

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2.4 Angaben zum Grundstück
t
Grundstückstiefe in Metern
b
Grundstücksbreite in Metern
f
Grundstücksfläche in Quadratmetern
2.5 Sanierungs- oder Entwicklungszusatz
SU
sanierungsunbeeinflusster Bodenrichtwert, ohne Berücksichtigung der rechtlichen und tatsäch -
lichen Neuordnung
SB
sanierungsbeeinflusster Bodenrichtwert, unter Berücksichtigung der rechtlichen und tatsächlichen
Neuordnung
EU
entwicklungsunbeeinflusster Bodenrichtwert, ohne Berücksichtigung der rechtlichen und tat-
sächlichen Neuordnung
EB
entwicklungsbeeinflusster Bodenrichtwert, unter Berücksichtigung der rechtlichen und tatsäch -
lichen Neuordnung
2.6 Bewertung der Bodenschätzung
Angabe entsprechend dem Bodenschätzungsgesetz
Ackerzahl
Grünlandzahl
Anlage 2
Erläuterungen
zum Auszug aus den Bodenrichtwertkarten
Gesetzliche Bestimmungen
Bodenrichtwerte werden gemäß §193 Absatz 5 BauGB vom zuständigen Gutachterausschuss für Grundstückswerte nach den Bestim -
mungen des BauGB und der ImmoWertV ermittelt. Die aktuellen Bodenrichtwerte wurden zum Stichtag … [einsetzen: Datum des
jeweiligen Stichtags] ermittelt.
Begriffsdefinition
Der Bodenrichtwert (§196 Absatz 1 BauGB) ist der durchschnittliche Lagewert des Bodens für eine Mehrheit von Grundstücken
innerhalb eines abgegrenzten Gebiets (Bodenrichtwertzone), die nach ihren Grundstücksmerkmalen, insbesondere nach Art und Maß
der Nutzbarkeit weitgehend übereinstimmen und für die im Wesentlichen gleiche allgemeine Wertverhältnisse vorliegen. Er ist
bezogen auf den Quadratmeter Grundstücksfläche eines Grundstücks mit den dargestellten Grundstücksmerkmalen (Bodenrichtwert-
grundstück).
Der Bodenrichtwert enthält keine Wertanteile für Aufwuchs, Gebäude, bauliche und sonstige Anlagen. Bei bebauten Grundstücken
ist der Bodenrichtwert ermittelt worden, der sich ergeben würde, wenn der Boden unbebaut wäre (§196 Absatz 1 Satz 2 BauGB).
Eventuelle Abweichungen eines einzelnen Grundstücks vom Bodenrichtwertgrundstück hinsichtlich seiner Grundstücksmerkmale
(zum Beispiel hinsichtlich des Erschließungszustands, des beitrags- und abgabenrechtlichen Zustands, der Art und des Maßes der
baulichen Nutzung) sind bei der Ermittlung des Verkehrswerts des betreffenden Grundstücks zu berücksichtigen.
Die Abgrenzung der Bodenrichtwertzone sowie die Festsetzung der Höhe des Bodenrichtwerts begründet keine Ansprüche zum
Beispiel gegenüber den Trägern der Bauleitplanung, Baugenehmigungsbehörden oder Landwirtschaftsbehörden.
Darstellung
Der Bodenrichtwert wird mit seiner Begrenzungslinie (Bodenrichtwertzone) sowie mit seinen wertbeeinflussenden Grundstücks-
merkmalen entsprechend einer der folgenden Übersichten dargestellt. Der Bodenrichtwertzone können Zonennummern zugeordnet
sein.

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Sanie-
Boden-
Entwick-
rungs-
richt-
lungszu-
oder
Beitrags-
Zonen-
wert
stand
Entwick- situation nummer
lungs-
zusatz
95 B ebf (1255)
WGFZ
WA
EFH
0,3
b25
f750
Ergän-
wertrele-
Art der
zung zur
Bau-
Ge-
vante Ge-
Grund-
Bau-
Grund-
Grund-
Grund-
weitere
Nutzung
Art der
weise
schoss-
schossflä-
flächen-
massen-
stücks-
stücks-
stücks-
Merk-
Nutzung
zahl
chenzahl
zahl
zahl
tiefe
breite
fläche
male
Maß der baulichen Nutzung
Bodenrichtwerte für Bauflächen
95 B ebf (1255)
WA EFH WGFZ0,3 b25 f750
Bodenrichtwert
Bodenrichtwert in Euro je Quadratmeter
Entwicklungszustand
B
baureifes Land
R
Rohbauland
E
Bauerwartungsland
Art der Nutzung
W
Wohnbaufläche
WS
Kleinsiedlungsgebiet
WR
reines Wohngebiet
WA
allgemeines Wohngebiet
WB besonderes Wohngebiet
M
gemischte Baufläche
MD
Dorfgebiet
MI
Mischgebiet
MK
Kerngebiet
G
gewerbliche Baufläche
GE
Gewerbegebiet
GI
Industriegebiet
S
Sonderbaufläche
SE
Sondergebiet für Erholung (§10 BauNVO)
SO
sonstige Sondergebiete (§11 BauNVO)
GB
Baufläche für Gemeinbedarf
Sanierungs- oder Entwicklungszusatz
SU
sanierungsunbeeinflusster Bodenrichtwert,
ohne Berücksichtigung der rechtlichen und
tatsächlichen Neuordnung
SB
sanierungsbeeinflusster Bodenrichtwert,
unter Berück sichtigung der rechtlichen und
tatsächlichen Neuordnung
EU
entwicklungsunbeeinflusster Bodenrichtwert,
ohne Berücksichtigung der rechtlichen und
tatsächlichen Neuordnung
EB
entwicklungsbeeinflusster Bodenrichtwert,
unter Berück sichtigung der rechtlichen und
tatsächlichen Neuordnung
Beitrags- und abgabenrechtlicher Zustand
keine Angabe erschließungsbeitrags- und kostenerstattungs-
betragsfrei
ebf
erschließungsbeitrags-/kostenerstattungs-
betragsfrei und abgabenpflichtig nach
Kommunalabgabengesetz
ebpf
erschließungsbeitrags-/kostenerstattungs-
betragspflichtig und abgabenpflichtig nach
Kommunalabgabengesetz
Ergänzung zur Art der Nutzung
EFH
Ein- und Zweifamilienhäuser
MFH
Mehrfamilienhäuser
GH
Geschäftshäuser (mehrgeschossig)
WGH
Wohn- und Geschäftshäuser
BGH
Büro- und Geschäftshäuser
BH
Bürohäuser
PL
Produktion und Logistik
WO
Wochenendhäuser
FEH
Ferienhäuser
FZT
Freizeit und Touristik
LAD
Läden (eingeschossig)
EKZ
Einkaufszentren
MES
Messen, Ausstellungen, Kongresse,
Großveranstaltungen aller Art
BI
Bildungseinrichtungen
MED
Gesundheitseinrichtungen
HAF
Hafen
GAR
Garagen, Stellplatzanlagen, Parkhäuser
MIL
Militär
LP
landwirtschaftliche Produktion
ASB
Außenbereich
Bauweise oder Anbauart
o
offene Bauweise
g
geschlossene Bauweise
a
abweichende Bauweise
eh
Einzelhäuser
ed
Einzel- und Doppelhäuser
dh
Doppelhaushälften
rh
Reihenhäuser
rm
Reihenmittelhäuser
re
Reihenendhäuser
Maß der baulichen Nutzung
II
Geschosszahl (römische Ziffer)
WGFZ…
wertrelevante Geschossflächenzahl
GRZ…
Grundflächenzahl
BMZ…
Baumassenzahl
Angaben zum Grundstück
t…
Grundstückstiefe in Metern
b…
Grundstücksbreite in Metern
f…
Grundstücksfläche in Quadratmetern

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Nummer 24 – Seite 603
Bodenrichtwerte für Flächen der Land- oder Forstwirtschaft
1,50 LF (0023)
A 55 f5000
Boden-
Entwick-
richt-
lungszu-
Zonen-
wert
stand
nummer
1,50 LF (0023)
A
55
f5000
Ergän-
Art der
zung zur
Acker-
Grün-
Grund-
Grund-
Grund-
weitere
Nutzung
Art der
zahl
landzahl
stücks-
stücks-
stücks-
Merk-
Nutzung
tiefe
breite
fläche
male
Bewertung der
Bodenschätzung
Ergänzung zur Art der Nutzung
OG
Obstanbaufläche
GEM
Gemüseanbaufläche
BLU
Blumen- und Zierpflanzenanbaufläche
BMS
Baumschulfläche
SPA
Spargelanbaufläche
HPF
Hopfenanbaufläche
TAB
Tabakanbaufläche
FL
Weingarten in Flachlage
HL
Weingarten in Hanglage
STL
Weingarten in Steillage
Bewertung der Bodenschätzung
Ackerzahl
Grünlandzahl
Angaben zum Grundstück
t…
Grundstückstiefe in Metern
b…
Grundstücksbreite in Metern
f…
Grundstücksfläche in Quadratmetern
Bodenrichtwert
Bodenrichtwert in Euro je Quadratmeter
Entwicklungszustand
LF
Flächen der Land- oder Forstwirtschaft
Art der Nutzung
LW
landwirtschaftliche Fläche
A
Acker
GR
Grünland
EGA
Erwerbsgartenanbaufläche
SK
Anbaufläche für Sonderkulturen
WG
Weingarten
KUP
Kurzumtriebsplantagen/Agroforst
UN
Unland, Geringstland, Bergweide, Moor
F forstwirtschaftliche Fläche
Bodenrichtwerte für sonstige Flächen
0,50 SF (01108)
AB SND
Boden-
Entwick-
richt-
lungszu-
Zonen-
wert
stand
nummer
0,50 SF (01108)
AB
SND
Ergän-
Art der
zung zur
Grund-
Grund-
Grund-
weitere
Nutzung
Art der
stücks-
stücks-
stücks-
Merk-
Nutzung
tiefe
breite
fläche
male
Bodenrichtwert
Bodenrichtwert in Euro je Quadratmeter
Entwicklungszustand
SF
sonstige Flächen
Art der Nutzung
PG
private Grünfläche
KGA
Kleingartenfläche
FGA
Freizeitgartenfläche
CA
Campingplatz
SPO
Sportfläche (u.a. Golfplatz)
SG
sonstige private Fläche
FH
Friedhof
WF
Wasserfläche
FP
Flughäfen, Flugplätze usw.
PP
private Parkplätze, Stellplatzfläche
LG
Lagerfläche
AB
Abbauland
GF
Gemeinbedarfsfläche (kein Bauland)
SN
Sondernutzungsfläche
Ergänzung zur Art der Nutzung
SND
Abbauland von Sand und Kies
TON
Abbauland von Ton und Mergel
TOF
Abbauland von Torf
STN
Steinbruch
KOH
Braunkohletagebau
Angaben zum Grundstück
t…
Grundstückstiefe in Metern
b…
Grundstücksbreite in Metern
f…
Grundstücksfläche in Quadratmetern

Nummer 24 – Seite 604
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Freitag, 11. Februar 2011
Anlage 3
Schnittstellenbeschreibung für ein Bodenrichtwertinformationssystem im CSV-Format
1 Erläuterung
Die Datenschnittstelle für ein Bodenrichtwertinformationssystem besteht aus der Bodenrichtwertdatei (Name: br*.csv) und der Umrechnungsfaktorendatei (Name: uf*.csv). Optional können
Umrechnungsfaktorendokumentationen in Form von Dateien im Format PDF Bestandteil der Schnittstelle sein.
Diese Dateien müssen im Dateinamen an der 1.–2. Stelle den Landesschlüssel und danach die Gutachterausschusskennziffer enthalten.
Nach einem ‚-‘ kann der weitere Teil des Dateinamens individuell vergeben werden.
1.1 Dateiaufbau
Für die Bodenrichtwertdatei und die Umrechnungsfaktorendatei gelten folgende Grundsätze:
– Datensätze werden durch einen Zeilenumbruch getrennt, der durch die Zeichenkombination ‚CR LF‘ erzeugt wird.
– Der letzte Datensatz wird nicht durch einen Zeilenumbruch abgeschlossen.
– Als Trennzeichen für die Datenfelder wird das Pipezeichen ‚ | ‘ verwendet.
– Datenfelder, die Sonderzeichen enthalten, werden von Feldbegrenzern eingeschlossen. Als Feldbegrenzerzeichen wird das Doppelhochkomma ‚ " ‘ verwendet. Ist das Feldbegrenzerzeichen
selbst als Sonderzeichen in den Daten enthalten, wird dieses im Datenfeld verdoppelt (Beispiel: 1;45;"Test ""2"" in Zeichenkette").
– Bei Dezimalzahlen wird der Punkt ‚ . ‘ als Dezimaltrenner verwendet.
– Koordinaten werden durch ein Leerzeichen getrennt.
– Der erste Datensatz einer Datei, der Kopfdatensatz, enthält in den Datenfeldern die Feldkennungen.
– Jeder Datensatz enthält alle Datenfelder. Ein leeres Datenfeld enthält kein Zeichen und wird gleichfalls durch das Trennzeichen abgeschlossen, ausgenommen am Datensatzende.
– Die mit „historisch“ gekennzeichneten Felder betreffen nur Bodenrichtwerte zurückliegender Stichtage.
1.2 Struktur besonderer Datenfelder
Struktur von Listen
Einzelne Werte in einem Datenfeld werden durch ein Semikolon ‚ ; ‘ getrennt. Beim Feld „Werteliste“ besteht der einzelne Wert aus dem Wert für die Einflussgröße und dem jeweiligen
Umrechnungswert getrennt durch ein Leerzeichen.
Struktur von Wertspannen
Soll ein Datenfeld Wertspannen enthalten, wird zuerst der minimale Wert und dann der maximale Wert getrennt durch einen ‚ - ‘ angegeben.
2 Bodenrichtwertdatei (CSV)
Element
Kurz-
der
Feldnr. Feldname
Attribut
bezeichnung
Feldtyp
Format
BRW-RL
Bedeutung
Status
12 3 45678 9
1
Gemeindekennzeichen
gemeindekennzeichen
GESL
Zeichenkette
12
amtlicher Gemeindeschlüssel
Pflicht
des statistischen Bundesamtes
im Format LLRKKGGGTTTT
LL
= Land
R
= Regierungsbezirk
KK
= Kreis
GGG = Gemeinde
TTTT = Gemeindeteil nach landes-
spezifischem Schlüssel
2
Gemeinde
gemeindename
GENA
Zeichenkette
30
Name der Gemeinde als Text
freiwillig
3
Gutachterausschuss-
gutachterausschusskennziffer
GASL
Integer
5
Nummer des zuständigen
Pflicht
kennziffer
Gutachterausschusses gemäß
Landesschlüssel
4
Bezeichnung des
gutachterausschussbezeichnung
GABE
Zeichenkette
140
Name des zuständigen
freiwillig
Gutachterausschusses
Gutachterausschusses

Freitag, 11. Februar 2011
Amtlicher Teil . Bundesanzeiger
Nummer 24 – Seite 605
5
Gemarkungsnummer
gemarkungsnummer
GENU
Integer
4
Gemarkungsnummer
freiwillig
6
Gemarkungsname
gemarkungsname
GEMA
Zeichenkette
60
Name der Gemarkung als Text
freiwillig
7
Ortsteil
ortsteilName
ORTST
Zeichenkette
60
Name des Ortsteils bzw.
freiwillig
Stadtteils als Text
8
Bodenrichtwertnummer
bodenrichtwertNummer
WNUM
Integer
7
Nummer des Bodenrichtwerts
Pflicht
gemäß Landesschlüssel
9
Bodenrichtwert
bodenrichtwert
BRW
Dezimal
5.2
ja
Bodenrichtwertangabe in €/m²,
Pflicht
auch bei Stichtagen vor 2002
10
Stichtag des
stichtag
STAG
Datum
10
ja
Stichtag des Bodenrichtwerts
Pflicht
Bodenrichtwerts TT.MM.JJJJ
11
Bodenrichtwertkennung
bodenrichtwertArt
BRKE
Integer
1
1
= zonal
Pflicht
2
= lagetypisch (historisch)
12
Bedarfswert
bedarfswert
BEDW
Dezimal
5.2
Bedarfswertangabe (zum 1.1.1996)
freiwillig
in €/m², historisch
13
Postleitzahl
postleitzahl
PLZ
Zeichenkette
5
Nummer des Postleitzahlbezirks,
freiwillig
in dem die Bodenrichtwertzone
überwiegend liegt
14
Basiskarten-Bezeichnung
basiskartenbezeichnung
BASBE
Zeichenkette
20
Angabe zur Kartengrundlage,
freiwillig
auf welcher der Bodenrichtwert
beschlossen wurde (Basiskarte)
15
Basiskarten-Maßstabszahl
basiskartenmassstabszahl
BASMA
Integer
6
Maßstabszahl der Basiskarte
Pflicht
16
Rechtswert/Ostwert
ostwertBRW
YWERT
Integer
8
Georeferenz der Bodenrichtwert-
freiwillig
angabe (Präsentationskoordinate)
17
Hochwert/Nordwert
nordwertBRW
XWERT
Integer
7
Georeferenz der Bodenrichtwert-
freiwillig
angabe (Präsentationskoordinate)
18
Bezugssystem
bezugssystemBRW
BEZUG
Zeichenkette
12
Bezugssystem der angegebenen
Pflicht
Koordinaten gemäß AdV-Schlüssel
DE_DHDN_3GK2
DE_DHDN_3GK3
DE_DHDN_3GK4
ETRS89_UTM32
ETRS89_UTM33
19
Entwicklungszustand
entwicklungszustand
ENTW
Zeichenkette
2
ja
Entwicklungszustand nach
Pflicht
§5 ImmoWertV:
B
= Baureifes Land
R
= Rohbauland
E
= Bauerwartungsland
L
= Fläche der Land- oder
Forstwirtschaft
SF
= Sonstige Fläche
Element
Kurz-
der
Feldnr. Feldname
Attribut
bezeichnung
Feldtyp
Format
BRW-RL
Bedeutung
Status
12 3 45678 9

Nummer 24 – Seite 606
Amtlicher Teil . Bundesanzeiger
Freitag, 11. Februar 2011
20
Beitrags- und abgaben-
beitrags_abgabenrechtlZustand
BEIT
Zeichenkette
1
ja
Beitrags- und abgabenrechtlicher
Pflicht falls
rechtlicher Zustand
Zustand 19=B
1
= erschließungsbeitrags-
und kostenerstattungs-
betragsfrei
2
= erschließungsbeitrags-/
kostenerstattungs-
betragsfrei und abgaben-
pflichtig nach
Kommunalabgabengesetz
3
= erschließungsbeitrags-/
kostenerstattungs-
betragspflichtig und
abgabenpflichtig nach
Kommunalabgabengesetz
21
Art der Nutzung
ArtNutzung
NUTA
Zeichenkette
8
ja
Art der Nutzung gemäß Anlage 1
Pflicht
zur BRW-RL
22
Ergänzung zur Art
ErgaenzungArtNutzung
ERGNUTA
Zeichenkette
30
ja
Ergänzung zur Art der Nutzung
Pflicht
der Nutzung
gemäß Anlage 1 zur BRW-RL
soweit
wertrelevant
23
Bauweise
bauweise
BAUW
Zeichenkette
2
ja
Bauweise des
Pflicht
Bodenrichtwertgrundstücks:
soweit
o
= offene Bauweise
wertrelevant
g
= geschlossene Bauweise
a
= abweichende Bauweise
eh
= Einzelhäuser
ed
= Einzel- und Doppelhäuser
dh
= Doppelhaushälften
rh
= Reihenhäuser
rm
= Reihenmittelhäuser
re
= Reihenendhäuser
24
Geschosszahl
geschosszahl
GEZ
Zeichenkette
9
ja
Geschosszahl des
Pflicht
Bodenrichtwertgrundstücks
soweit
wertrelevant
25 Wertrelevante wertrelevantegeschossflaechenzahl WGFZ Zeichenkette 11 ja wertrelevante Geschossflächen- Pflicht
Geschossflächenzahl
zahl des Bodenrichtwertgrund-
soweit
stücks gemäß Nummer 6 Absatz 6
wertrelevant
BRW-RL
26
Grundflächenzahl
grundflaechenzahl
GRZ
Zeichenkette
7
ja
Grundflächenzahl des
Pflicht
Bodenrichtwertgrundstücks
soweit
wertrelevant
27
Baumassenzahl
baumassenzahl
BMZ
Zeichenkette
9
ja
Baumassenzahl des
Pflicht
Bodenrichtwertgrundstücks
soweit
wertrelevant
28
Fläche
flaeche
FLAE
Zeichenkette
12
ja
Fläche des
Pflicht
Bodenrichtwertgrundstücks in m²
soweit
wertrelevant
Element
Kurz-
der
Feldnr. Feldname
Attribut
bezeichnung
Feldtyp
Format
BRW-RL
Bedeutung
Status
12 3 45678 9

Freitag, 11. Februar 2011
Amtlicher Teil . Bundesanzeiger
Nummer 24 – Seite 607
29
Tiefe
tiefe
GTIE
Zeichenkette
8
ja
Tiefe des
Pflicht
Bodenrichtwertgrundstücks in m
soweit
wertrelevant
30
Breite
breite
GBREI
Zeichenkette
8
ja
Breite des
Pflicht
Bodenrichtwertgrundstücks in m
soweit
wertrelevant
31
Erschließungsverhältnisse
erschliessungsverhaeltnisse
ERVE
Integer
1
Qualität der Erschließungsanlagen,
freiwillig
historisch
1
= sehr gute Erschließungs-
verhältnisse
2
= schlechte Erschließungs-
verhältnisse
32
Verfahrensgrund
verfahrensart
VERG
Zeichenkette
4
Maßnahmen nach BauGB:
freiwillig
Angabe des Verfahrensgrundes,
historisch:
San
= Sanierungsgebiet
Entw = Entwicklungsbereich
33
Entwicklungs-/
EntwicklungsSanierungszusatz
VERF
Zeichenkette
2
ja
Angabe des verfahrensrechtlichen
Pflicht falls
Sanierungszusatz
Zustandes (Maßnahmen nach
Sanierungs-
BauGB):
gebiet
SU = sanierungsunbeein- oder
flusster Bodenrichtwert,
Entwick -
ohne Berücksichtigung
lungs
der rechtlichen und tat-
bereich
sächlichen Neuordnung
SB = sanierungsbeeinflusster
Bodenrichtwert, unter
Berücksichtigung der
rechtlichen und tatsäch-
lichen Neuordnung
EU = entwicklungsunbeein-
flusster Bodenrichtwert,
ohne Berücksichtigung
der rechtlichen und tat-
sächlichen Neuordnung
EB
= entwicklungsbeeinflusster
Bodenrichtwert, unter
Berücksichtigung der
rechtlichen und tatsäch-
lichen Neuordnung
34
Rechtswert/Ostwert
ostwertVerf
YVERG
Integer
8
Georeferenz der Beschriftung
freiwillig
der Maßnahme
zur städtebaulichen Maßnahme
(Präsentationskoordinate),
historisch
35
Hochwert/Nordwert
nordwertVerf
XVERG
Integer
7
Georeferenz der Beschriftung
freiwillig
der Maßnahme
zur städtebaulichen Maßnahme
(Präsentationskoordinate),
historisch
Element
Kurz-
der
Feldnr. Feldname
Attribut
bezeichnung
Feldtyp
Format
BRW-RL
Bedeutung
Status
12 3 45678 9

Nummer 24 – Seite 608
Amtlicher Teil . Bundesanzeiger
Freitag, 11. Februar 2011
36
Bodenart
bodenart
BOD
Zeichenkette
6
Bodenart gemäß
Pflicht
Bodenschätzungsgesetz soweit
wertrelevant
37
Ackerzahl
ackerzahl
ACZA
Zeichenkette
7
ja
Ackerzahl des
Pflicht
Bodenrichtwertgrundstücks
soweit
wertrelevant
38
Grünlandzahl
gruenlandzahl
GRZA
Zeichenkette
7
ja
Grünlandzahl des
Pflicht
Bodenrichtwertgrundstücks
soweit
wertrelevant
39
Aufwuchs
aufwuchs
AUFW
Zeichenkette
2
land- und forstwirtschaftliche
freiwillig
Richtwerte mit Berücksichtigung
des Aufwuchses, historisch:
mA
= mit Aufwuchs
40
Wegeerschließung
wegeerschliessung
WEER
Zeichenkette
1
Wegeerschließung für
freiwillig
land-/forstwirtschaftliche Flächen:
1
= erschlossen
0
= nicht erschlossen
41
Koordinatenliste
koordlisteBRW
KOORWERT Zeichenkette
500000
Umgrenzung der Bodenrichtwert-
Pflicht, falls
Bodenrichtwertzone
zone; Angabe im Format WKT;
11=1
Koordinaten als Rechts- bzw.
Ostwert und Hoch- bzw. Nordwert
jeweils im Format 7.3 oder 8.3
42
Koordinatenliste
umring
KOORVERF
Zeichenkette
120000
Umgrenzung der städtebaulichen
freiwillig
Verfahren
Maßnahme; Angabe im Format
WKT; Koordinaten als Rechts-
bzw. Ostwert und Hoch- bzw.
Nordwert jeweils im Format 7.3
oder 8.3, historisch
43
Bemerkungen
bemerkungen
BEM
Zeichenkette
255
Sonstige Hinweise
freiwillig
44
Freies Feld
landesspezifischeAngaben
FREI
Zeichenkette
255
Merkmal von den Ländern
freiwillig
frei belegbar; Zuordnung zum
Bundesland über das
Gemeindekennzeichen
45
Bodenrichtwertzonenname
bodenrichtwertzonenname
BRZNAME
Zeichenkette
255
Bezeichnung der
freiwillig
Bodenrichtwertzone
46
Art der Umrechnungs-
umrechnungdokart
UMART
Zeichenkette
1
0
= Dateidokumente
freiwillig
faktorendokumentation
1
= Datensatz
47
Umrechnungstabellen
liste_umrechnungstabellen
LUMNUM
Zeichenkette
255
ja
Liste der Nummern der
Pflicht
Umrechnungstabellen (Datensatz)
soweit
oder Liste der Namen der
wertrelevant
Dateidokumente
Element
Kurz-
der
Feldnr. Feldname
Attribut
bezeichnung
Feldtyp
Format
BRW-RL
Bedeutung
Status
12 3 45678 9

Freitag, 11. Februar 2011
Amtlicher Teil . Bundesanzeiger
Nummer 24 – Seite 609
3 Umrechnungsfaktorendatei (CSV)
Kurz-
Feldnr. Feldname
Attribut
bezeichnung
Feldtyp
Format
Bedeutung
Status
12 3 4567 8
1
Länderschlüssel
landesschluessel
LAND
Integer
2
Länderschlüssel
Pflicht
2
Gutachterausschuss-
gutachterausschusskennziffer
GASL
Integer
5
Nummer des zuständigen Gutachteraus-
Pflicht
kennziffer
schusses nach Landesschlüssel
3
Nummer der
umrechnungstabelle
UMNUM
Integer
16
Nummer der Umrechnungstabelle/
Pflicht
Umrechnungstabelle
der Indexreihe nach Landesschlüssel
4
Art der Umrechnung
umrechnungsart
UMART
Integer
1
Art der Umrechnung:
Pflicht
1 = Umrechnungsfaktoren
2 = Zu-/Abschläge
5
Einflussgröße
einflussgroesse
UMEIN
Zeichenkette
4
Einflussgröße: BEIT, NUTA, BAUW, WGEZ,
Pflicht
GFZ, GRZ, BMZ, FLAE, TIE, BREI, ACZA,
GRZA
6
Stetigkeit
stetigkeit
UMSTET
Integer
1
Indikator zur Verarbeitungsfähigkeit der
Pflicht
Einflussgröße:
1 = ja, interpolierbare Zahlen
2 = ja, interpolierbares Datum
3 = nein, nur diskrete Zahlen
4 = nein, nur diskreter Text-Parameter
7
Werteliste
werteliste
UWERT
Zeichenkette
2500
Werteliste Einflussgröße
Pflicht
8
Umrechnungsformel
umrechnungsformel
UFORM
Zeichenkette
100
Umrechnungsformel mit numerischem
freiwillig
Geltungsbereich