© Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen | Fachbeitrag Nr. 13/2018 |
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An dieser Stelle werden Ergebnisse für den Freistaat Sachsen aus der jährlich durchgeführten
IKT-Erhebung vorgestellt. Neben aktuellen Entwicklungen zur (mobilen) Computer- und Internetnut-
zung, zur Ausstattung der privaten Haushalte mit Breitbandanschlüssen sowie zu den Internetaktivitä-
ten wird auch ein kurzer Blick auf die Tätigkeiten bei der Computernutzung geworfen.
Für November dieses Jahres ist die Veröffentlichung der neuen Ausgabe des Faltblattes „IT-Nutzung
privater Haushalte in Sachsen“ geplant, welches in kurzer und kompakter Form zur Thematik infor-
miert.
IKT 2017: Erhebung über die private Nutzung von
Informations- und Kommunikationstechnologien
Marcel Goldmann
Vorbemerkungen
2017 nahmen von den rund 3,7 Millionen Sachsen
im Alter
ab zehn Jahren
1 241 Personen in 670
(von insgesamt 2,1 Millionen) sächsischen Haus-
halten an der IKT-Erhebung teil. Für Deutsch-
land betrug der Stichprobenumfang insgesamt
12 000 Haushalte. Neben dem Haushaltsfragebo-
gen war ein Personenfragebogen von jeder zum
Haushalt gehörenden Person ab zehn Jahren aus-
zufüllen. Die Auskunftserteilung erfolgte freiwillig.
Für die Teilnahme an der Erhebung wurde den
Privathaushalten wieder eine Aufwandsentschädi-
gung in Höhe von 10 € gezahlt.
Hinweise zur Ergebnisdarstellung
Im Artikel werden ausgewählte Ergebnisse aus der
IKT-Erhebung 2017 vorgestellt und teilweise mit
Vorjahresergebnissen verglichen. Die dargestell-
ten Ergebnisse beziehen sich auf das 1. Quartal
(Berichtszeitraum) des jeweiligen Berichtsjahres.
Soweit nicht anders angegeben, liegen bei den Er-
gebnissen zur Computer- und Internetnutzung Da-
ten von Personen zugrunde, die PC bzw. Internet
im Berichtszeitraum nutzten. [vgl. 1, 2]
Wichtige IT-Begriffe aus dem Artikel werden in Ta-
belle 3 auf Seite 5 näher erläutert.
Ergebnisüberblick
Knapp drei Viertel der Anwender mit täglicher
Computernutzung
86,0 Prozent der privaten Haushalte im Freistaat
waren 2017 mit einem Computer (PC, Laptop/
Notebook, Netbook, Tablet) ausgestattet. Im Ver-
gleich zu Sachsen verfügten im Bundesdurch-
schnitt etwas mehr Privathaushalte (88 Prozent)
über einen Computer.
Von den Personen, die den Computer im Be-
richtszeitraum nutzten, waren knapp drei Viertel
(73,3 Prozent) jeden Tag oder fast jeden Tag am
Computer tätig. Dabei lag die Altersgruppe der
25- bis 44-Jährigen mit 78,0 Prozent fast 5 Pro-
zentpunkte über dem Durchschnitt. Der Anteil der
täglichen Computernutzung ist in den letzten Jah-
ren kontinuierlich gesunken. Dieser Fakt ist auch
durch die Verbreitung des Smartphones begründ-
bar. Neben den täglichen Computernutzern ab
zehn Jahren waren 14,7 Prozent 2017 mindestens
einmal in der Woche am Computer tätig.
Knapp 11 Prozent der Sachsen ab zehn Jahren
gaben an, noch nie einen Computer genutzt zu ha-
ben. 2015 galt das noch für knapp jeden fünften
Sachsen (16,8 Prozent). Der kleinste Nutzeranteil
war auch 2017 erwartungsgemäß in der Alters-
gruppe 65 -DKUHXQGlOWHU]X¿QGHQ'HQQRFKJD-
ben auch hier lediglich 31,4 Prozent an, noch nie
einen Computer genutzt zu haben.
Anteil der Haushalte mit Internetzugang weiter
gestiegen
83,8 Prozent der privaten Haushalte im Freistaat
verfügten 2017 über einen Internetzugang. 2015
lag der Ausstattungsgrad der Haushalte noch bei
79,8 Prozent.
Der Anteil der Internetnutzer, die jeden oder fast
jeden Tag online waren, lag 2017 bei 80,3 Prozent.

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Gegenüber 2015 stieg dieser Anteil um 3,2 Pro-
zentpunkte.
:HLWHUUFNOlX¿JZDUGHU$QWHLOGHU3HUVRQHQGLH
mindestens einmal in der Woche das Internet nut-
zen. Waren es 2015 noch 17,2 Prozent, sank der
Anteil 2017 auf 14,0 Prozent.
Interessant ist auch der Fakt, dass in der Alters-
gruppe der 65-Jährigen und Älteren bereits knapp
zwei Drittel (62,6 Prozent) jeden oder fast jeden
Tag online waren.
Obwohl die Internetnutzung für viele Sachsen als
Bestandteil des Alltagslebens gilt, gaben 15,3 Pro-
zent der Personen ab zehn Jahren an, noch nie im
Internet gesurft zu haben. Dieser Anteil ist jedoch
GHXWOLFK UFNOlX¿J ODJ HU PLW 3UR]HQW
noch fast acht Prozentpunkte höher.
Fast alle Haushalte mit Internetzugang verfü-
gen über Breitbandanschluss
97,5 Prozent der sächsischen Privathaushalte mit
Internetzugang verfügten 2017 über einen Breit-
bandanschluss, der den Haushalten schnelles
Surfen im Internet ermöglicht. Damit stieg der An-
teil der Privathaushalte mit Breitbandzugang ge-
genüber 2015 geringfügig um 1,9 Prozentpunkte.
2017 wurden in 91,6 Prozent der Haushalte feste
Breitbandanschlüsse, z. B. DSL-Verbindung, TV-
Kabel, Satellit oder WiMAX genutzt. 53,8 Prozent
der Haushalte verwendeten zusätzlich oder aus-
schließlich mobile Breitbandanschlüsse, z. B. via
UMTS, HSDPA oder LTE über Handy/Smartphone,
USB-Stick oder Laptop-Karte. Ein Anstieg gegen-
über 2015 war insbesondere bei der Ausstattung
mit mobilen (+ 9,8 Prozentpunkte) aber auch mit
festen (+ 3,0 Prozentpunkte) Breitbandanschlüs-
sen zu verzeichnen (siehe auch Tab. 1).
Bei den mobilen Breitbandanschlüssen lag Sach-
sen geringfügig über dem Bundesdurchschnitt.
Mobile Internetnutzung außerhalb von Zuhau-
se oder des Arbeitsplatzes
2017 waren drei Viertel der Internetnutzer
(75,4 Prozent) mit Handy/Smartphone mobil on-
line. Davon nutzten mehr als sechs von zehn An-
wendern (61,8 Prozent) das Mobilfunknetz und
50,0 Prozent ein drahtloses Netzwerk (z. B. Hot-
spot, WLAN, mobiles WiMAX). 37,0 Prozent der
Internetanwender im Freistaat waren zusätzlich
oder ausschließlich mit Laptop, Netbook oder Ta-
blet mobil im Netz. Hierbei diente 17,0 Prozent
das Mobilfunknetz (über USB-Stick oder Karte,
z. B. integrierte SIM-Karte) als Verbindungsart und
30,7 Prozent ein drahtloses Netzwerk.
Gegenüber dem Vorjahr stieg der Anteil der Inter-
netnutzer, die mit Handy/Smartphone mobil online
waren, um rund 14 Prozentpunkte und derer die
mit tragbaren Computern mobil surften um acht
Prozentpunkte.
Internetaktivitäten: Was machen die Sachsen
im Netz?
In der Rubrik „Kommunikation“ zählte das Sen-
den oder Empfangen von E-Mails erwartungsge-
mäß wie in den Vorjahren mit 88,3 Prozent zu den
2015
2017
2015
2017
Haushalte mit Computer (PC, Laptop/Notebook, Netbook, Tablet)
2)
79,8
86,0
86
88
Haushalte mit Internetzugang
2)
79,3
83,8
85
88
Breitbandanschluss vorhanden
3)
95,6
97,5
97
98
Verbindungsarten für den Internetzugang
3)
von zu Hause aus
darunter
fester Breitbandanschluss
88,6
91,6
93
95
mobiler Breitbandanschluss
44,0
53,8
48
53
_____
1) Daten nur ohne Dezimalstelle verfügbar
2) Prozentanteil bezogen auf alle Haushalte
3) Prozentanteil bezogen auf Haushalte mit Internetzugang; Mehrfachnennung möglich
Merkmal
Sachsen
Deutschland
1)
Tab. 1 Ausstattung privater Haushalte mit Computer und Internetzugang in Sachsen
und Deutschland 2015 und 2017, Berichtszeitraum 1. Quartal des jeweiligen Jahres
(in Prozent)
0
20
40
60
80
100
Prozent
Alter von ... bis ... Jahren
Abb. 1 Anteil der Internetnutzer im 1. Quartal 2013,
2015 und 2017 nach Altersgruppen
2013
2015
2017
10 - 15
16 - 24
25 - 44
45 - 64 65 und älter

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meistgenutzten Internetaktivitäten. Die Hälfte der
Anwender (50,8 Prozent) nahm an sozialen Netz-
werken im Internet teil, dazu zählt z. B. die Erstel-
OXQJ YRQ 1XW]HUSUR¿OHQ XQG GDV (LQVWHOOHQ YRQ
Mitteilungen/Beiträgen auf Facebook oder ande-
ren. 48,1 Prozent der Internetnutzer telefonierten
über das Netz (auch Videotelefonate mit Web-
cam). Ein Drittel der Anwender (33,6 Prozent) lud
eigene, selbst erstellte Inhalte (z. B. Texte, Bilder,
Fotos, Videos oder Musik) auf Webseiten.
Die „Informationssuche“ zählt ebenfalls zu den
KlX¿JVWHQ $NWLYLWlWHQ LP 1HW] 1HXQ YRQ ]HKQ
Anwendern (89,0 Prozent) suchten bzw. informier-
ten sich 2017 über Waren und Dienstleistungen.
Knapp zwei Drittel (64,2 Prozent) informierten sich
auch zu Gesundheitsthemen im Netz. Ebenfalls
zwei Drittel der Anwender (66,8 Prozent) lasen
Online-Nachrichten/Zeitungen bzw. Zeitschriften.
Unter den „anderen Online-Diensten“ wurden be-
sonders Reisedienstleistungen, z. B. zur Buchung
von Fahrkarten oder Unterkünften, zur Informa-
tionssuche über Reiseziele oder zur Routenpla-
nung, mit 58,8 3UR]HQW KlX¿J JHQXW]W bKQOLFK
hoch war mit 58,4 Prozent der Anteil der Anwen-
der mit Internet-Banking/Online-Banking (siehe
auch Abb. 2). Fast ein Drittel der Internetnutzer
(32,5 Prozent) verkauften Waren oder Dienstleis-
tungen (z. B. durch Versteigerungen) im Netz. Ge-
genüber dem Vorjahr entspricht das einem Plus
von fast neun Prozentpunkten.
Ein Fünftel der Anwender (20,2 Prozent) nutzte das
Internet im Berichtszeitraum auch zur Arbeitssuche
oder zum Versenden von Bewerbungsunterlagen.
11,2 Prozent verfassten Meinungsäußerungen zu
politischen und sozialen Themen auf Webseiten,
wie z. B. in Blogs oder sozialen Netzwerken.
Tabelle 2 zeigt eine Auswahl von Internetaktivitä-
ten zu privaten Zwecken im zeitlichen Verlauf von
2013 bis 2017. [vgl. 3]
E-Commerce: Einkaufen im Internet
Mehr als drei Viertel (76,8 Prozent) der Anwender,
die das Internet im Berichtszeitraum nutzten, kauf-
0
10
20
30
40
50
60
2015
2016
2017
Abb. 2 Internetnutzer mit Internet- bzw.
Online-Banking 2015 bis 2017
Prozent
Deutschland
1)
2013
2015
2017
2017
Durchschnittliche Computernutzung
jeden Tag oder fast jeden Tag
79,7
76,3
73,3
80
mindestens einmal in der Woche
14,7
16,4
14,7
13
weniger als einmal in der Woche
(5,6)
(7,3)
(6,7)
6
Durchschnittliche Internetnutzung
jeden Tag oder fast jeden Tag
78,9
77,1
80,3
86
mindestens einmal in der Woche
14,8
17,2
14,0
10
weniger als einmal in der Woche
(6,2)
(5,7)
(5,4)
3
Internetaktivitäten zu privaten Zwecken
Senden und empfangen von E-Mails
90,1
86,3
88,3
90
Telefonieren/Videotelefonate (mit Webcam)
25,2
25,5
48,1
54
Nutzung von Reisedienstleistungen
(z. B. Buchung von Fahrkarten oder Unterkünften für Urlaubsreisen)
65,4
61,5
58,8
61
Teilnahme an sozialen Netzwerken im Internet
44,7
59,1
50,8
55
Lesen von Online-Nachrichten/Zeitungen/Zeitschriften
65,0
69,1
66,8
71
Suche nach Informationen über Waren und Dienstleistungen
89,5
88,1
89,0
90
Kontakt mit Behörden/öffentl. Einrichtungen über das Internet
(E-Government) in den letzten 12 Monaten
2)
57,8
56,8
56,3
54
Informationssuche auf Webseiten oder Apps von Behörden
2)
57,8
53,8
53,6
53
Herunterladen oder Ausdrucken von amtlichen Formularen
2)
35,9
35,0
35,0
34
Zurücksenden ausgefüllter Formulare über das Internet
2)
17,5
17,8
16,5
18
_____
1) Daten nur ohne Dezimalstelle verfügbar
Merkmal
Sachsen
Tab. 2 Ausgewählte Merkmale der Computer- bzw. Internetnutzung von Personen in Sachsen 2013, 2015
und 2017 sowie Deutschland 2017, Berichtszeitraum 1. Quartal des jeweiligen Jahres
(in Prozent)
2) Bezogen auf Personen, die in den letzten zwölf Monaten vor der Befragung das Internet genutzt haben, mit Angabe zum jeweiligen Merkmal.

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ten bzw. bestellten in den letzten zwölf Monaten
vor der Befragung Waren oder Dienstleistungen im
Netz. Ein Jahr zuvor waren es noch 3,1 Prozent-
punkte weniger.
Besonders beliebt waren 2017 beim Online-
Einkauf, wie auch in den Vorjahren, Kleidung
und Sportartikel (70,1 Prozent). Dahinter folgten
Gebrauchsgüter (z. B. Möbel, Spielzeug oder
Geschirr) mit 55,6 Prozent. Vier von zehn Online-
Einkäufern (40,4 Prozent) buchten Urlaubsunter-
künfte (z. B. Hotelreservierungen) im Netz. Gleich
stark nachgefragt waren Bücher, Zeitungen und
Zeitschriften (einschließlich digitaler Produkte) mit
40,0 Prozent. Der Anteil der Kunden, die Eintritts-
karten für z. B. Theater, Kino, Konzerte oder auch
Sportveranstaltungen online kauften bzw. bestell-
ten, folgte mit 37,3 Prozent.
Wird eine Unterscheidung der Online-Einkäufer
nach Geschlecht vorgenommen, wurden übrigens
alle Waren und Dienstleistungen der genannten
Kategorien, bis auf die Gebrauchsgüter, von Frau-
HQKlX¿JHUJHNDXIWE]ZEHVWHOOWDOVYRQ0lQQHUQ
[vgl. 4]
E-Government
1)
: Kontakt mit Behörden und öf-
fentlichen Einrichtungen über das Internet
2017 suchten mehr als die Hälfte der sächsischen
Internetanwender (53,6 Prozent) Informationen
auf den Webseiten oder Apps von Behörden und
öffentlichen Einrichtungen. Ein reichliches Drit-
tel von ihnen (35,0 Prozent) lud von diesen Sei-
ten Formulare herunter bzw. druckte sie aus und
16,5 Prozent sendeten ausgefüllte Formulare
über das Netz an Behörden und öffentliche Ein-
ULFKWXQJHQ ]XUFN hEULJHQV ZXUGHQ DP KlX¿JV-
ten „Bedenken hinsichtlich Schutz und Sicherheit
persönlicher Daten“ genannt (39,8 Prozent), die
gegen eine Rücksendung ausgefüllter Formulare
über das Internet sprechen.
Abbildung 3 wirft einen Blick auf Nutzungsunter-
schiede beim E-Government zwischen Frauen und
Männern.
Tätigkeiten bei der Computernutzung
1)
Die IKT-Erhebung beinhaltet auch Fragen nach
den Tätigkeiten bei der Computernutzung.
2017 gaben reichlich drei Viertel der Anwender
(76,2 Prozent) an, Dateien oder Dateiordner zu
kopieren und zu verschieben. 70,7 Prozent ver-
wendeten für ihre Arbeit am PC eine Textverarbei-
tungs-Software. Fast identisch war der Anteil der
Nutzer, welche Dateien zwischen Computern oder
anderen Geräten übertrugen (69,8 Prozent). Zwei
Drittel der Anwender installierten Software oder An-
wendungen bzw. Apps (66,9 Prozent). Mehr als die
Hälfte (51,0 Prozent) verwendete Programme zur
Bearbeitung von Fotos, Videos oder Audio-Dateien.
0
20
40
60
Kontakt mit
Behörden/öffentl.
Einrichtungen
über das Internet
in den letzten
]Z|OI Monaten
Informationssuche
auf Webseiten
oder Apps von
Behörden
Herunterladen
oder Ausdrucken
von amtlichen
Formularen
Zurücksenden
ausgefüllter
Formulare über
das Internet
Prozent
Abb. 3 Anteil der Nutzer von E-Government 2017
nach Geschlecht
insgesamt
männlich
weiblich
0
20
40
60
80
100
männlich
weiblich
insgesamt
Abb. 4 Tätigkeiten bei der Computernutzung, Berichtszeitraum 1. Quartal 2017
Erstellung von
Präsentationen
oder Dokumenten
Verwendung von
Textverarbeitungs-
Software
Änderung der
Einstellungen
von Software-
Anwendungen
Installation von
Software oder
Anwendungen
(Apps)
Übertragung
von Dateien zw.
Computer oder
anderen Geräten
Tabellen-
kalkulations-
Software genutzt
Kopieren oder
Verschieben
von Dateien oder
Dateiordnern
Verwendung von
Programmen zur
Bearbeitung von
Fotos, Videos oder
Audio-Dateien
Prozent
_____
1) Bezogen auf Personen, die in den letzten zwölf Monaten vor der
Befragung das Internet genutzt haben, mit Angabe zum jeweiligen
Merkmal.

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42,6 Prozent der Anwender arbeiteten mit Tabel-
lenkalkulations-Software. Fast gleich groß war der
Anteil derer, die Änderungen der Einstellungen von
Software-Anwendungen (einschließlich Betriebs-
systeme und Sicherheitsprogramme) vornahmen
(42,4 Prozent). Präsentationen oder Dokumente
mit Text, Bildern, Tabellen oder auch Diagrammen
erstellten 42,2 Prozent.
Abbildung 4 veranschaulicht noch einmal die Nut-
zeranteile und zeigt auch Unterschiede bei den
Tätigkeiten bei der Computernutzung zwischen
den Geschlechtern auf.
Literatur- und Quellenverzeichnis
[1] Statistisches Bundesamt: Wirtschaftsrechnungen – Pri-
vate Haushalte in der Informationsgesellschaft – Nutzung
von Informations- und Kommunikationstechnologien
2017, Fachserie 15 Reihe 4, Wiesbaden 2017.
[2] Statistisches Bundesamt: Qualitätsbericht – Erhebung
über die private Nutzung von Informations- und Kommuni-
kationstechnologien – IKT 2017, Wiesbaden 2017.
[3] Goldmann, M; Koreng, B.: Nutzung von Informations- und
Kommunikationstechnologien – aktuelle Ergebnisse aus
der IKT-Erhebung 2013. In: Statistik in Sachsen, Jahr-
gang 20 – 2/2014, S. 18 – 26.
[4] Spegg, E.: Die Generation 65plus in der digitalen Welt.
Ergebnisse der Erhebung zur Nutzung von Informa-
tions- und Kommunikationstechnologien (IKT) in privaten
Haushalten 2016. In: Statistisches Monatsheft Baden-
Württemberg 4/2017, S. 22 – 26.
Nichts vorhanden (genau Null)
weniger als die Hälfte von 1 in der letzten
besetzten Stelle, jedoch mehr als nichts
Angabe fällt später an
Zahlenwert nicht sicher genug
Zahlenwert unbekannt oder geheim zu halten
Tabellenfach gesperrt, weil Aussage nicht sinnvoll
Aussagewert ist eingeschränkt
YRUOlX¿JH=DKO
berichtigte Zahl
geschätzte Zahl
-
0
...
/
.
x
()
p
r
s
Zeichenerklärung
Tab. 3 Erläuterungen ausgewählter IT-Begriffe
Merkmal
Breitbandverbindung
DSL
UMTS
HSDPA
LTE
WiMAX
Hotspot
WLAN
Tablet-Computer
E-Government
Soziale Netzwerke
High Speed Downlink Packet Access (HSDPA) ist ein Datenübertragungsverfahren des Mobilfunkstandards UMTS.
Das Verfahren ermöglicht DSL-ähnliche Datenübertragungsraten im Mobilfunknetz.
Erläuterungen
Verbindungsarten und Hardware
Ein Breitband-lnternetzugang ermöglicht z. B. das schnelle Herunterladen von Daten und die Nutzung von
Videokonferenzen in guter Qualität. Ein Breitbandzugang funktioniert beispielsweise über das Kabelmodem oder DSL.
Die „Digital Subscriber Line" (engl. für „Digitale Teilnehmeranschlussleitung") bezeichnet verschiedene Techniken, um
über zwei bis vier Kupferadern des Telefonnetzes Daten mit hoher Datenübertragungsrate zu übertragen.
Das „Universal Mobile Telecommunications System" ist ein Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G).
Quellen: computer-woerterbuch.de, was-ist-wlan.de und computerbild.de/glossar; aufgerufen am 17. August 2018
Unter E-Government versteht man das „elektronische Regieren und Verwalten". Dabei handelt es sich um die
Vereinfachung und Durchführung von Prozessen zur Information, Kommunikation und Transaktion innerhalb und
zwischen Institutionen, Behörden, Personen, etc.
Ein soziales Netzwerk bzw. Social Network (deutsch: gemeinschaftliches Netzwerk) im Internet ist eine Verbindung
von Menschen in einer Netzgemeinschaft. Handelt es sich um Netzwerke, bei denen die Benutzer gemeinsam eigene
Inhalte erstellen, bezeichnet man diese auch als soziale Medien. Das weltweit größte soziale Netzwerk ist Facebook.
Long Term Evolution (LTE) ist ein Mobilfunkstandard der vierten Generation (3,9G-Standard), der mit bis zu
300 Megabit pro Sekunde deutlich höhere Downloadraten erreichen kann als UMTS.
WiMAX (Worldwide Interoperability for Microwave Access) ist eine Technologie, die breitbandiges Internet via Funk
bereitstellen kann.
Hotspots sind öffentliche drahtlose Internetzugriffspunkte, die (oft gegen Bezahlung) für jedermann zugänglich sind.
Die meisten sind im öffentlichen Raum installiert: in Restaurants, Cafés, Bibliotheken, Hotels, Krankenhäusern oder
öffentlichen Plätzen (Flughäfen, Bahnhöfen usw.). Mit einem Laptop, Netbook, Tablet-Computer oder Smarthphone
kann man mittels der WLAN-Technologie eine Verbindung zum Internet aufbauen.
WLAN steht für Wireless Local Area Network, ist also ein kabelloses lokales Netzwerk. WLAN wird überall dort
eingesetzt, wo die Datenübertragung per Kabel nicht oder nur mit hohem Aufwand möglich wäre oder auch einfach
nur aus Bequemlichkeit. Es ermöglicht z. B. innerhalb eines Hauses den Internetzugang aus jedem Raum oder sogar
von der Terrasse im Garten.
Ein Tablet-Computer (englisch tablet „Schreibtafel", US-engl. tablet „Notizblock") ist ein tragbarer, flacher Computer in
besonders leichter Ausführung mit einem Touchscreen, anders als beim Notebook ohne ausklappbare Tastatur.
Internetaktivitäten