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STAATSBETRIEB
FÜR MESS- UND
EICHWESEN
Bericht über verbraucherrelevante
Überwachungsergebnisse 2012

 
Inhalt
Neues im Eichwesen
3
Gewogen wird immer
4
Benzin, Diesel und Konsorten
5
Ist die grüne Umweltplakette auch berechtigt?
6
Taxi nach überallhin
6
Pusten statt Blut zapfen
7
Achtung Verkehrskontrolle
7
Ist die Packung auch prall gefüllt?
8
„Brutto für Netto“
Fertigpackungen
Auf die richtige Behandlung kommt es an!
9
Qualitätssicherung von Laboruntersuchungen
Messtechnische Kontrollen von Medizinprodukten mit Messfunktion
Wer eicht sonst noch?
11
Befundprüfung
Wenn es mal nicht funktioniert
12
Überladen oder nicht überladen?
13
Gesetze müssen beachtet werden
13
Anhänge
14

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| 3
Neues im Eichwesen
Das Eichwesen wurde im Jahr 2012 von zwei großen Themen beherrscht. Eines davon war
die Novellierung des gesetzlichen Messwesens. Viele Jahre wurde diskutiert, in welche Rich-
tung diese Neuregelung zu gehen habe. Wichtig waren insbesondere einheitliche Verfahren
für alle im gesetzlich geregelten Bereich eingesetzten Messgeräte und die Gewährleistung
des Verbraucherschutzes auf einem hohen Niveau. Nach Vorliegen eines Eckpunktepapiers
seitens des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und eines entsprechenden
Beschlusses durch die Wirtschaftsministerkonferenz wurde im Frühjahr 2012 ein Gesetzes-
entwurf erarbeitet. Die Bundesländer sowie Wirtschafts- und Verbraucherverbände wurden
beteiligt, so dass ein mit der Bundesregierung abgestimmter Entwurf der Europäischen Kom-
mission zur Notifizierung vorgelegt werden konnte. Inzwischen hat der Gesetzesentwurf alle
parlamentarischen Verfahren durchlaufen. Es wird im Juli 2013 mit der Veröffentlichung des
Gesetzes im Bundesgesetzblatt gerechnet. Zum 1. Januar 2015 soll das Mess- und Eichgesetz
in Kraft treten.
Das zweite große Thema betraf das Qualitätsmanagementsystem der deutschen Eichbehör-
den. Hier galt es nachzuweisen, dass die Anforderungen der europäischen Norm DIN EN ISO/
IEC 17025 von den Eichbehörden erfüllt werden. In diesem Rahmen wurde 2012 bereits ein
Großteil der Eichbehörden der Bundesländer durch Gutachter der Physikalisch-Technischen
Bundesanstalt (PTB) auditiert. Da im gesetzlichen Messwesen bereits seit mehr als 100 Jah-
ren alle Messverfahren detailliert in Anweisungen schriftlich festgelegt sind, verwundert es
nicht, dass die Einhaltung der Anforderungen der Norm durch die PTB bestätigt werden
konnte. Damit ist gewährleistet, dass so genannte qualifizierte von den Eichbehörden aus-
gestellte Eichscheine als Rückführungsnachweis anerkannt werden. Rückführung bedeutet,
dass alle Messwerte auf das entsprechende nationale Normal zurückgeführt werden.
Der sächsische Staatsbetrieb für Mess- und Eichwesen hat 2012 wiederum durch Eichungen
und Überwachungsmaßnahmen dafür gesorgt, dass sich die Bürger auf richtige Messungen
verlassen können. Dieser Bericht soll dazu beitragen, der Öffentlichkeit sowohl über die ge-
leistete Arbeit der sächsischen Eichbehörde Auskunft zu geben, als auch den Blick der Bürger
auf Messgeräte zu schärfen und die Aufmerksamkeit gegenüber exakten Messergebnissen
zu erhöhen.
Darüber hinaus gilt mein besonderer Dank allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der säch-
sischen Eichverwaltung für ihren engagierten Einsatz.
Dr. Eckhard Steep
Direktor
des Staatsbetriebes
für Mess- und Eichwesen
Dresden, den 28. Juni 2013

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4 |
Gewogen wird immer
Waagen sind die wohl bekanntesten Messgeräte. Bereits seit mehreren tausend Jahren finden
sie im Handel Verwendung. Jeder kennt die Waagen zum Abwägen von Obst und Gemüse in
Supermärkten oder die Waagen in der Fleischerei. Beim Arztbesuch ist dem einen oder anderen
sicher auch die Personenwaage ins Auge gefallen. Eher selten bekommt man Waagen in Apo-
theken, so genannte Fein- bzw. Präzisionswaagen, oder Großwaagen zur Gewichtsbestimmung
von Lkw oder Güterwaggons zu Gesicht. Daneben gibt es in Radlader eingebaute Waagen, um
beispielsweise Kies oder andere Baustoffe zu verwägen. Von der Polizei werden zur Kontrolle des
Gesamtgewichtes von Lkw Radlastwaagen verwendet. Bei allen vorgenannten Waagen handelt
es sich um so genannte nichtselbsttätige Wagen, d. h. der Bediener der Waage greift in den
Wägevorgang ein. Neben diesen Waagen gibt es die selbsttätigen Waagen. Hier erfolgt bei
der Wägung kein Eingriff durch das Bedienpersonal, z. B. durch Auflegen des Wägegutes oder
Nullstellung der Waage, alles erfolgt voll automatisch. Derartige Waagen finden sich in Hersteller-
betrieben zum Beispiel zum Abwägen von verpackten Waren.
Im Freistaat Sachsen befinden sich rund 38000 Waagen in Verwendung. Für den Großteil dieser
Waagen gilt eine zweijährige Eichfrist, so dass pro Jahr knapp 19000 Waagen durch den Staats-
betrieb geeicht werden müssen.
Eichungen von Waagen durch den SME
2012
2011
2010
2009
Waagen (gesamt)
17.953
17.760
18.858
19.161
davon Rückgaben
985 (5 %)
1.175 (7 %)
1.181 (6 %)
1.357 (7 %)
Waagen im Handel (bis max. 50 kg)
11.957
11.830
12.904
13.179
davon Rückgaben
780 (7 %)
883 (8 %)
980 (8 %)
1.071 (8 %)
Die Eichfristen sind so bemessen, dass mindestens 95 Prozent der Waagen am Ende der Eichgültig-
keitsdauer die Fehlergrenzen einhalten. Die jährlichen Auswertungen der letzten Jahre zeigen jedoch,
dass durchschnittlich 8 Prozent der Waagen im Handel den eichtechnischen Anforderungen nicht
genügen und eine so genannte Rückgabe erfolgt, bei 80 Prozent davon aufgrund der Nichteinhaltung
der Eichfehlergrenzen. Bevor diese Waagen geeicht und wieder verwendet werden können, muss
eine Instandsetzung bzw. Reparatur erfolgen. An dieser Stelle muss jedoch erwähnt werden, dass bei
der Eichung verschärfte Bedingungen gelten, insbesondere bezüglich der Fehlergrenzen. Geeichte
Waagen, die sich in der Verwendung befinden, müssen die so genannten Verkehrsfehlergrenzen ein-
halten, bei der Eichung gelten jedoch die Eichfehlergrenzen, die nur die Hälfte der Verkehrsfehler-
grenzen betragen. So gesehen sind die oben genannten 8 Prozent Rückgaben für die Verbraucher
kein Grund zur Beunruhigung, da mehr als 95 Prozent der Waagen im Moment der Eichung die
Verkehrsfehlergrenzen einhalten.
Prüfung von Gewichtstücken (Quelle: Archiv SME)

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| 5
Benzin, Diesel und Konsorten
Kraftstoff ist nicht nur ein Lebenselixier unseres Wirtschaftslebens, sondern mittlerweile auch
ein empfindliches öffentliches Thema, vor allem des Preises wegen. Da nimmt man die extensive
Entwicklung der Tanktechnik nur am Rande wahr: mehr Tankstellen, mehr Zapfsäulen, höhere
Durchflussleistungen, mehr Produkte etc. – eine Entwicklung, die auch neue Anforderungen an
die Prüftechnologie und Prüftechnik der Eichbehörden stellt. Die klassische Methode, jeweils bis
20 Liter Benzinvolumen mit einem Handeichkolben zu messen, ist aus messtechnischen Grün-
den und im Interesse der Gesundheit des Prüfpersonals schon lange passé.
Die Entwicklung einer kompakten Prüfausrüstung, bei der alle Kolbengrößen (20, 50 und 100
Liter) in einem Rahmengestell eingebaut sind und über ein gemeinsames Sammel- und Ablass-
system verfügen, ist heute in allen deutschen Eichbehörden gängiger Standard.
Die Konzeption einer neuen Gerätegeneration durch den Staatsbetrieb für Mess- und Eich-
wesen sichert nun, dass bei der Eichung der in Sachsen rund 18.500 stationären und mobilen
Messanlagen alle modernen konstruktiven und prüftechnologischen Möglichkeiten ausgenutzt
werden, um die Messgenauigkeit wesentlich zu verbessern und die Arbeits- und Umweltbelas-
tungen beim Prüfen zu senken. Die gesetzlichen Anforderungen an die messtechnische Richtig-
keit dieser Anlagen lassen eine maximale Messabweichung von ±0,5 Prozent bei der Eichung zu.
Zapfsäulen werden von den zuständigen Eichämtern alle zwei Jahre überprüft. Die Gründe für
die Rückgaben (siehe nachstehende Tabelle) sind vorwiegend in der mangelnden Messstabilität
(Überschreitung der Fehlergrenzen) zu suchen. Dabei spielt auch das Alter der Messeinrichtungen
(z. B. bei Milchsammelwagen) eine nicht unwesentliche Rolle.
Im Berichtsjahr 2012 erbrachten die vier Eichämter des sächsischen Staatsbetriebes für Mess-
und Eichwesen für diese spezielle Messgerätegruppe folgende Prüfleistungen:
Eichungen Messanlagen für Flüssigkeiten außer Wasser durch den SME
2012
2011
2010
2009
Messanlagen (Produkte)
Anzahl
Rückgaben
Anzahl
Rückgaben
Anzahl
Rückgaben
Anzahl
Rückgaben
Kraftstoffzapfsäulen an Tankstellen
(Ottokraftstoffe, Diesel; Biokraftstoffe)
7575
225 (3 %)
8323
263 (3 %)
8146
170 (2 %)
7824
166 (2 %)
Kraftstoffzapfsäulen an Tankstellen
(Hochdruckerdgas, Flüssiggas)
400
12 (3 %)
421
6 (1 %)
336
11 (3 %)
304
14 (5 %)
Straßentankwagen
(flüssige Kraftstoffe, Heizöl)
236
9 (4 %)
266
13 (5 %)
314
24 (8 %)
329
28 (8 %)
Sammelwagen
(Milch)
114
12 (10 %)
104
8 (8 %)
133
30 (23 %)
122
19 (16 %)
Tankstellen und Kfz-Werkstätten
(Schmier- und Motorenöl)
889
154 (17 %)
795
107 (13 %)
747
69 (9 %)
722
38 (5 %)
Tankwagenbefüllung in Tanklagern
(flüssige Kraftstoffe, Heizöl)
105
7 (7 %)
100
4 (4 %)
99
5 (5 %)
71
5 (7 %)
Messanlagen für Flüssiggas
134
13 (10 %)
126
13 (10 %)
132
16 (12 %)
137
17 (12 %)
Die Messanlagen für Flüssigkeiten außer Wasser verzeichnen wiederum eine gute Messstabi-
lität. Die Rückgabequoten zeigen meist nur geringe Veränderungen. Die in den Vorjahren sehr
hohe Beanstandungsquote bei Messanlagen für Milch ging erstmals signifikant zurück. Es bleibt
abzuwarten, ob die Hersteller unseren Forderungen der Vorjahre – bessere Qualität zu liefern
und ihr Messprinzip zu überarbeiten – gefolgt sind.
Der negative Trend bei den Schmierölmessanlagen in Kfz-Werkstätten hat sich 2012 signifikant
fortgesetzt. Gesonderte Maßnahmen – bezogen auf diese Messgeräteart – sind nicht auszu-
schließen.
Zapfsäuleneichung (Quelle: Archiv SME)

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6 |
Ist die grüne Umweltplakette
auch berechtigt?
Rund 2,1 Millionen allein in Sachsen zugelassene Autos und Tausende Transit-Lkw und -Pkw
rollen über sächsische Straßen. Da zählt natürlich jeder auf Umweltfreundlichkeit konstruierte
und richtig eingestellte Motor.
Mit Abgasmessgeräten kann man die Vorgänge bei der Verbrennung im Motor kontrollieren. Das
Messergebnis ist nicht nur eine amtliche Prüfung im Sinne des Umweltschutzes zur Beurteilung
des Abgasverhaltens von Kraftfahrzeugen. Es dient Automobilherstellern und Werkstätten auch
zur optimalen Einstellung des Motors.
Die bei der Kfz-Hauptuntersuchung (HU) verwendeten Abgasmessgeräte werden vom Eichamt
mit Gebrauchsnormalen geprüft. Dabei handelt es sich je nach Abgasmessgerät um Prüfgase
(Fremdzündungsmotoren) oder um Trübungsgläser (Kompressionsmotoren).
Mit der Eichung von über 5.000 Abgasmessgeräten im Jahr leisten die Eichämter in Sachsen
ihren Beitrag zum Umweltschutz.
2012
2011
2010
2009
Eichung der Abgasmessgeräte
5.719
5.481
4.918
5.397
davon Rückgaben
109 (2 %)
104 (2 %)
74 (2 %)
108 (2 %)
Die Entwicklung der Rückgaben der Abgasmessgeräte ist messtechnisch unbedenklich, solange
die Rückgabequote unter 3 Prozent liegt (hohes messtechnisches Vertrauen).
Taxi nach überallhin
Wer ein Taxi heranwinkt, muss nicht erst einen Konkurrenzvergleich anstellen, um den korrekten,
ortsüblichen Preis zu bezahlen – er verlässt sich auf einen gültigen Taxitarif, die Fairness des
Fahrers und natürlich auf das Taxameter.
Im Interesse des Verbraucherschutzes muss jedes Taxi jährlich beim Eichamt vorfahren und
das Taxameter eichen lassen. Geprüft wird die Umsetzung des Tarifes im Taxameter, die Weg-
streckeneinstellung (Wird bei 1 km Fahrt auch 1 km berechnet?) und ob die interne Uhr des
Taxameters die Wartezeit korrekt ermittelt.
2012
2011
2010
2009
Eichung von Taxametern
2.933
2.984
3.091
3.409
davon Rückgaben
135 (5 %)
141 (5 %)
152 (5 %)
218 (6 %)
Die nicht bestandenen Eichungen haben vorwiegend messtechnische Ursachen (falsche Uhrzeit,
falsche Wegstreckenanpassung).
An der Anzahl der erfolgten Eichungen pro Jahr erkennt man, dass diese Tätigkeit ebenfalls einen
Schwerpunkt für die Eichbehörden darstellt. Die relative Kürze der Eichgültigkeitsdauer bei
Taxametern von nur einem Jahr begründet sich in der bereits dann erreichten Rückgabequote
von 5 Prozent.
Abgasmessungen (Foto: Archiv ME BW)
Taxikontrolle (Quelle: Archiv SME)

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| 7
Pusten statt Blut zapfen
Um Alkohol-Verkehrssünder gleich vor Ort, ohne Blutkontrolle und ärztliche Hilfe zu testen,
setzt die Polizei das Atem-Alkoholmessgerät Alcotest 7110 Evidential ein.
Werden Atem-Alkoholmessgeräte zur amtlichen Überwachung des Straßenverkehrs eingesetzt,
unterliegen sie der halbjährlichen Eichpflicht. Das Messgerät ermittelt die Alkoholkonzentration
der Atemluft in der Messkammer parallel und unabhängig voneinander mit zwei verschiedenen
Messsystemen. Nur wenn die Ergebnisse beider Messsysteme innerhalb sehr kleiner Grenzen
übereinstimmen, wird die Messung akzeptiert. Nach zwei Minuten fordert das Gerät automa-
tisch eine zweite Atemprobe vom Probanden. Ist auch der zweite Messgang erfolgreich, wird
das Untersuchungsprotokoll gedruckt.
2012
2011
2010
2009
Anzahl geeichter Atemalkoholmessgeräte
253
205
247
244
davon Rückgaben
2 (1 %)
1 (1 %)
4 (2 %)
5 (2 %)
Achtung Verkehrskontrolle
Wenn Kommunen und Polizei mit Verkehrssündern Tacheles reden, geht meist eine Geschwindig-
keitsüberwachung voraus. Die Methoden, mit denen sie diese ertappen, sind nicht nur
weniger auffällig geworden, sondern auch vielfältiger. Im Einsatz sind Verkehrsradargeräte,
Lichtschrankengeräte, Lasergeschwindigkeitsmessgeräte, Video-Nachfahrsysteme, stationäre
Geschwindigkeits-Überwachungs-Geräte mit Drucksensoren in der Fahrbahn und ganz neu die
Multiscangeräte, die mehrere Fahrbahnen gleichzeitig erfassen können. Natürlich ändert dies
nichts an der Pflicht, diese Messgeräte regelmäßig eichen zu lassen. Die Geschwindigkeit zu
messen ist im Prinzip recht einfach. Man misst entweder die Strecke, die ein Fahrzeug in einer
festgelegten Zeit zurücklegt oder die Zeit, die ein Fahrzeug zum Überfahren einer festgeleg-
ten Strecke benötigt, dividiert dann die Strecke durch die Zeit und erhält die Geschwindigkeit.
Um zusätzlich ein Beweisfoto zu erhalten, müssen nach Messung der Geschwindigkeit und
etwaiger Feststellung einer Geschwindigkeitsüberschreitung Blitz und Fotoapparat ausgelöst
werden. Die Messung, die Auswertung und Steuerung von Blitz und Fotoapparat erfolgt soft-
waregesteuert. Die Aufgabe der Eichämter ist es zu überprüfen, ob die Messung korrekt erfolgt,
das Messergebnis richtig ist und die installierte Software der in der Bauartzulassung vorge-
schriebenen entspricht. Die Prüfungen im Labor bzw. vor Ort sind entsprechend aufwendig und
komplex, wodurch von den Mitarbeitern der Eichämter ein hohes Maß an fachlichem Wissen
und Kompetenz gefordert wird.
Geschwindigkeitsmessgeräte zur amtlichen Überwachung des Straßenverkehrs durch die Polizei
und die Kommunen müssen einmal jährlich eichamtlich überprüft und geeicht werden.
2012
2011
2010
2009
Anzahl geeichter Geschwindigkeitsmessgeräte
442
407
436
430
davon Rückgaben
22 (5 %)
19 (5 %)
35 (8 %)
28 (6 %)
Für den Bürger ist damit im Bereich der amtlichen Überwachung des Straßenverkehrs ein hohes
Schutzniveau gewährleistet. Polizei und Ordnungsbehörden sind durch dieses Verfahren mess-
technisch bestens abgesichert und haben eine verlässliche, gerichtsfeste Grundlage für ihre
Überwachungstätigkeit.
Prüfung von Geschwindigkeitsmessanlagen
(Foto: Archiv ME BW)

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8 |
„Brutto für Netto“
Oft bemerkt der Kunde nicht, dass beim Einkauf in Supermärkten und Lebensmittelgeschäften
das Verpackungsmaterial (Schälchen, Becher, Papier) mit gewogen und dem Kunden zum Preis
der Ware verkauft wird. Das ist nicht zulässig und stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Nach
dem Eichgesetz und der Eichordnung dürfen im geschäftlichen Verkehr mit losen Erzeugnissen
Gewichtswerte, die der Preisermittlung zugrunde liegen, nur als Nettowerte angegeben werden.
Vor dem Abwägen muss das Gewicht des Bechers, der Tüte oder des Papiers vom Verkaufsper-
sonal manuell oder von der Waage automatisch als Taraeingabe berücksichtigt werden. Un-
kenntnis des Verkäufers, der Saisonaushilfskräfte und manchmal des Händlers selbst über die
Berücksichtigung der Tara (Gewicht der Verpackung) sind Gründe für falsch berechnete, zu hohe
Preise zum Schaden der Verbraucher und der seriösen Händler.
Mitarbeiter der Eichämter kontrollierten 2012 durch Testkäufe, ob die Händler das Gewicht
des Verpackungsmaterials vom Gewicht der Ware (Fleisch, Wurst, Käse, Feinkost, Nüsse, etc.)
abziehen. Von 783 Testkäufen führten 64 zu Beanstandungen, was einem Anteil von 8,2 Prozent
entspricht. Gegenüber dem Vorjahr ist der Anteil der Beanstandungen zwar etwas zurückge-
gangen, aber immer noch viel zu hoch.
2012
2011
2010
2009
Anzahl der „Brutto für Netto“-Kontrollen
783
669
1.055
931
davon Beanstandungen
64 (8 %)
72 (11 %)
174 (17 %)
121 (13 %)
Fertigpackungen
Fertigpackungen sind Erzeugnisse in Verpackungen beliebiger Art, die in Abwesenheit des Käufers
abgepackt und verschlossen werden.
Dazu gehören Flaschen, Tetrapacks und Büchsen mit Getränken, Essig, Öl, etc., Packungen mit
Kosmetika, Reinigungs- und Putzmitteln usw. sowie Konserven, verpackte Backwaren, Packungen
mit Brennstoffen (Kohlensäcke). Offene Packungen (Schälchen mit Obst) und unverpackte Back-
waren (Brot) sind den Fertigpackungen rechtlich gleichgestellt.
Ob in den Packungen die angegebene Menge enthalten ist, prüfen die Eichämter im Rahmen
regelmäßiger Füllmengenprüfungen bei Herstellern, Importeuren oder im Handel.
Verbraucher und Wirtschaft (Mitbewerber) erwarten zum angegebenen Preis die richtige Menge.
Fehlmengen entsprechen einer verdeckten Preiserhöhung. Füllmengenprüfungen können in jeder
Stufe des Handels durchgeführt werden. Die regelmäßige planmäßige Füllmengenprüfung durch
das Eichamt wird bei Herstellern oder Importeuren mindestens einmal jährlich vorgenommen.
Der Hersteller von Fertigpackungen ist verpflichtet, regelmäßig seinen Abfüllprozess mit ge-
eigneten und gültig geeichten Messgeräten zu überprüfen. Diese Überprüfungen müssen do-
kumentiert (Kontrollaufzeichnungen über den Abfüllprozess) werden und nachweisbar sein.
Hersteller können so selbst feststellen, ob das Füllgewicht stimmt und Schwankungen des Ver-
packungsmaterials (Tara) richtig berücksichtigt wurden.
Waagendisplay mit Tarawert (Archiv SME)
Ist die Packung auch
prall gefüllt?
2012
2011
2010
2009
Anzahl der Prüfungen
606
785
915
841
Anzahl der geprüften Packungen
25.498
31.610
38.269
36.892
Beanstandungen wegen des Verstoßes gegen die
Forderungen der FPV hinsichtlich
des Mittelwertes
27 (4,5 %)
46 (5,9 %)
66 (7,2 %)
69 (8,2 %)
der zulässigen Minusabweichung T
U1
17 (2,8 %)
54 (6,9 %)
38 (4,2 %)
27 (3,3 %)
der absoluten Toleranzgrenze T
abs
118 (0,5 %)
197 (0,6 %)
292 (0,8 %)
218 (0,6 %)

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| 9
Qualitätssicherung von Laboruntersuchungen
Der sächsische Staatsbetrieb für Mess- und Eichwesen überwacht die Qualitätssicherung von
labormedizinischen Untersuchungen
in medizinischen Laboratorien
in Praxen niedergelassener Ärzte
in Krankenhäusern sowie Rehakliniken
in Pflegeheimen und bei Pflegediensten und
in sonstigen medizinische Einrichtungen
Die im Jahre 2012 durchgeführten Überwachungen von laboratoriumsmedizinischen Untersu-
chungen, einschließlich der patientennahen Sofortdiagnostik (z. B. Blutzucker, Blutgase) in den
genannten medizinischen Einrichtungen sind in der nachfolgenden Tabelle aufgelistet.
Anzahl der Kontrollen bezüglich der Qualitätssicherung von Laboruntersuchungen
Einrichtung
2012
2011
2010
2009
Medizinische Laboratorien
34
35
20
32
Niedergelassene Arztpraxen
130
92
26
187
Krankenhäuser/Rehakliniken
30
34
22
28
Pflegeheime /Pflegedienste
44
39
46
45
Summe
238
200
114
292
Seit dem 1. April 2010 ist entsprechend § 4a der Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV)
die Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen nach der Richtlinie der
Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen (Rili-BÄK
2008) durchzuführen.
Das bedeutet für Laboratorien, stationäre und ambulante Einrichtungen bzw. Arztpraxen neue
Verfahrensweisen für die interne Qualitätssicherung durch Mitführen entsprechender Kontroll-
proben und deren Ergebnisberechnung und -bewertung, in den Laboratorien meist durch ent-
sprechende Software, Durchführung von Ringversuchen, soweit vorgeschrieben, und Erstellen
eines Qualitätsmanagement-Handbuches speziell für die Durchführung der laboratoriums-
medizinischen Untersuchungen.
Der Überwachungsaufwand ist seitdem erheblich gestiegen. Insbesondere bei den zum Teil sehr
umfangreichen Qualitätsmanagement-Handbüchern sind häufig noch Ergänzungen erforderlich.
In Arztpraxen wird die Qualitätssicherung oft erst aufgrund der Überwachung durch die Eich-
behörde initiiert.
Auf die richtige Behandlung
kommt es an!
Für die Gesundheit richtig analysiert
(Foto: Archiv ME BW)

10 |
Messtechnische Kontrollen von Medizinprodukten mit Messfunktion
Medizinprodukte mit Messfunktion (Blutdruckmessgeräte, Tonometer, Patientenwaagen, Tret-
kurbelergometer, Diagnostikdosimeter) müssen innerhalb bestimmter Fristen messtechnisch
kontrolliert werden, damit auftretende Fehler rechtzeitig erkannt werden.
2012 wurden 227 Einrichtungen und Arztpraxen auf fristgemäße Durchführung der messtech-
nischen Kontrollen überwacht.
Anzahl kontrollierter Einrichtungen auf Einhaltung der messtechnischen Kontrollfristen
Einrichtung
2012
2011
2010
2009
Krankenhäuser, Rehakliniken
36
43
38
42
Niedergelassene Arztpraxen
143
184
234
278
Pflegeheime, Pflegedienste
48
43
53
46
Summe
227
270
325
366
Von den 5.420 überprüften Medizinprodukten sind 2 Prozent nicht rechtzeitig messtechnisch
kontrolliert worden, bei einzelnen Messgerätetypen wie Diagnostikdosimeter und Tretkurbel-
ergometer waren es 7 Prozent bzw. 6 Prozent. Von diesen Geräten war beim Einsatz am Patienten
somit nicht bekannt, ob sie noch die zugelassenen Fehlergrenzen einhalten.
Die Ergebnisse aus dem Bereich der Medizin des Jahres 2012 und der letzten Jahre insgesamt
machen deutlich, dass bei der Überwachung nicht nachgelassen werden darf, um die Mess-
sicherheit bei der Anwendung für Medizinprodukte mit Messfunktion sicherzustellen.
Zusätzlich wurden 18 private Messdienste, die angezeigt haben, dass sie messtechnische
Kontrollen durchführen, auf die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften überprüft.
Überwachung von Medizinprodukten mit Messfunktion bezüglich Einhaltung der Fristen
2012
2011
2010
2009
Medizinprodukt
Anzahl
Frist nicht
eingehalten
Anzahl
Frist nicht
eingehalten
Anzahl
Frist nicht
eingehalten
Anzahl
Frist nicht
eingehalten
Audiometer
49
1
45
0
42
0
61
3
Thermometer
1.328
32
1.826
31
903
14
1.255
51
Blutdruckmessgeräte
3.793
77
4.189
146
2.620
29
4.571
56
Tonometer
87
1
78
1
669
44
96
0
Diagnostikdosimeter
44
3
55
5
52
3
24
0
Tretkurbelergometer
109
7
95
12
100
2
132
6
Sonstige
10
0
14
1
11
0
5
0
Summe
5.420
121 (2 %)
6.303
196 (3 %)
4.397
92 (2 %)
6.144
116 (2 %)

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| 11
Wer eicht sonst noch?
Seit mehr als 100 Jahren sind in Deutschland staatlich anerkannte Prüfstellen als beliehene Unter-
nehmen befugt, Eichungen von Messgeräten für Energie und Wasser vorzunehmen. Zu den hier
erfassten Eichungen gehören sowohl Ersteichungen als auch Nacheichungen, wobei die Erst-
eichungen den weitaus überwiegenden Teil ausmachen.
Auch die in den Wohnungen eingebauten Zähler, die den Verbrauch von Gas, Wasser, Elektrizität
und Wärme messen, unterliegen der Eichpflicht. In regelmäßigen Abständen muss eine Eichung
wiederholt oder ein neuer, erstgeeichter Zähler eingebaut werden. Für die unterschiedlichen Mess-
gerätearten gelten unterschiedliche Fristen.
Stückzahlstatistik der geeichten Messgeräte in staatlich anerkannten Prüfstellen des Freistaates Sachsen
Prüfstelle
Trägerunternehmen
2012
2011
2010
2009
Elektrizität
ER 10
ENSO Strom Netz GmbH
6.431
11.311
10.724
9.697
ER 30
Ritz Instrument Transformers GmbH
36.539
32.440
33.040
25.008
ER 40
Lackmann GmbH & Co. KG, Technische Dienste
123.682
111.785
116.649
146.306
Summe
166.652
155.536
160.413
181.011
Gas
GR 4
VNG – Verbundnetz Gas AG
95
126
243
121
GR 5
Gas Service Freiberg GmbH
26408
25.978
29.913
28.113
Summe
26503
26.104
30.156
28.234
Wasser
WR 3
Südsachsen Wasser GmbH
41.600
49.786
44.905
49.638
WR 7
Rossweiner Armaturen und Messgeräte GmbH
& Co. OHG
86.500
102.500
125.500
75.320
WR 9
Zenner International GmbH & Co. KG
30.210
73.021
254.637
547.608
WR 10
Neumann & Co. Wasserzähler Glaubitz GmbH
1.428
15.414
18.901
9.615
Summe
159.738
240.721
443.943
682.181
Wärme
KR 1
Rossweiner Armaturen und Messgeräte GmbH
& Co. OHG
1.050
1.100
3.400
2.570
KR 9
Zenner International GmbH & Co. KG
38.403
39.885
52.751
65.081
Summe
39.453
40.985
56.151
67.651
Gesamtzahl
392.346
463.346
664.668
959.077
Seit 2006 können auch diese vier Messgerätearten (Elektrizität, Gas, Wasser, Wärme) anstelle
der Ersteichung mittels eines Konformitätsbewertungsverfahrens erstmalig in Verkehr gebracht
werden. Deshalb ist ab 2010 ein signifikantes Sinken der Gesamtzahl durch Prüfstellen geeichter
Messgeräte zu verzeichnen.
Gaszähler (Quelle: Archiv SME)

image
image
12 |
Befundprüfung
Eine Befundprüfung kann von jedem, der ein begründetes Interesse an der Messrichtigkeit eines
eichfähigen Messgerätes darlegt, bei der zuständigen Behörde oder einer staatlich anerkannten
Prüfstelle beantragt werden. Durch die Befundprüfung wird festgestellt, ob ein eichfähiges
Messgerät die so genannten Verkehrsfehlergrenzen einhält und den sonstigen Anforderungen,
die zum Zeitpunkt der Eichung gegolten haben, entspricht.
Der überwiegende Anteil von Befundprüfungen wird im Bereich der Versorgungsmessgeräte
beantragt. Diese sind auch die am häufigsten im Gebrauch befindlichen und der Eichpflicht
unterliegenden Messgeräte. Befundprüfungen an Versorgungsmessgeräten werden unter
ideali
sierten Bedingungen auf stationären Prüfständen durchgeführt. Die Messgeräte müssen
deshalb am Ort der Verwendung ausgebaut und durch neue ersetzt werden.
Bei den Befundprüfungen im Freistaat Sachsen gibt es außer bei den Elektrizitätsmessgeräten –
und 2012 auch bei Wärmemessgeräten - seit Jahren recht konstante Gesamtzahlen. Beachtens-
wert jedoch ist der seit 2009 stark gestiegene Anteil nicht bestandener Befundprüfungen an
Elektrizitätsmessgeräten. Dieser ist zu einem großen Teil auf die Folgen manipulativer Eingriffe
in diese Messgeräte zurückzuführen. Das schlägt sich seit 2010 offenbar auch in der Gesamt-
zahl beantragter Befundprüfungen an Elektrizitätsmessgeräten nieder. Hier stiegen auch die
Quoten nicht bestandener Befundprüfungen auf inzwischen 47 Prozent im Jahr 2012 an.
Gemittelt über alle Messgerätearten bewegen sich die Quoten nicht bestandener Befundprüfungen
seit Jahren um 30 Prozent. Da Befundprüfungen fast ausschließlich von Verbrauchern bean-
tragt werden, heißt das: Vermutungen nicht ordnungsgemäß messender Messgeräte für Energie
und Wasser bestätigen sich nur in etwa 30 Prozent der Fälle. Im Vergleich zu den mehreren
Millionen von geeichten Elektrizitäts-, Gas- und Wasserzählern in den Netzen Sachsens misst
davon nur eine verschwindend geringe Stückzahl nicht ordnungsgemäß.
Wenn es mal nicht funktioniert
Die Instandsetzungsbetriebe sind befugt, geeichte Messgeräte zu reparieren bzw. zu justieren.
Die Befugnis stellen die Eichbehörden gemäß § 72 Eichordnung aus, wenn der Betrieb sachkun-
diges Personal und die technischen Voraussetzungen nachweisen kann. Die Instandsetzer kenn-
zeichnen instand gesetzte Messgeräte mit ihrem Instandsetzerkennzeichen, damit diese bis zur
nachfolgenden Eichung, die unverzüglich durch den Messgerätebetreiber nach der Reparatur
bzw. Justierung beantragt werden muss, weiter betrieben werden können.
Durch den Staatsbetrieb für Mess- und Eichwesen waren am Ende 2012 insgesamt 108 Instand-
setzungsbetriebe zur Tätigkeit an unterschiedlichen Messgerätearten befugt. Alle Instandset-
zungsbetriebe werden durch die Eichämter turnusmäßig alle vier Jahre überwacht.
E-Zählerprüfung (Quelle: Archiv SME)
Befundprüfungen im Freistaat Sachsen
2012
2011
2010
2009
Messgerät
Anzahl
nicht bestanden
Anzahl
nicht bestanden
Anzahl
nicht bestanden
Anzahl
nicht bestanden
Elektrizitätsmessgeräte
524
245 (47 %)
569
236 (41 %)
469
180 (38 %)
252
102 (40 %)
Gasmessgeräte
61
8 (13 %)
137
9 (7 %)
84
11 (13 %)
157
38 (24 %)
Wassermessgeräte
345
58 (17 %)
360
53 (15 %)
371
53 (14 %)
343
65 (19 %)
Wärmemessgeräte
45
6 (13 %)
7
2 (29 %)
3
1 (20 %)
9
3 (33 %)
sonstige Messgeräte
10
0 (0 %)
31
7 (23 %)
11
4 (36 %)
4
1 (25 %)
Summe
985
317 (32 %)
1.104
307 (28 %)
940
249 (26 %)
765
209 (27 %)

image
| 13
Radlastmesser im Einsatz (Quelle: Archiv SME)
Überladen oder nicht überladen?
An einer öffentlichen Waage wird gemäß Eichgesetz „Wägegut für jedermann“ gewogen. Im
Regelfall kommen Straßenfahrzeugwaagen und Gleisfahrzeugwaagen als öffentliche Waagen
in Frage. Sie dürfen nur von sachkundigem und unparteiischem Personal bedient werden. Die
Ergebnisse, die mit so einer „öffentlichen Waage“ ermittelt werden, sind gerichtlich anerkannt.
In Sachsen gibt es rund 40 öffentliche Waagen. Sie werden von den Mitarbeitern der Eichämter turnus-
mäßig geeicht und durch unangemeldete Kontrollen auf ordnungsgemäße Verwendung überprüft.
Gesetze müssen beachtet werden
Der Staatsbetrieb für Mess- und Eichwesen trägt als unabhängige und neutrale Stelle mit
seinen Eichämtern Chemnitz, Dresden, Leipzig und Zwickau dafür Sorge, dass die geltenden
Gesetze und Verordnungen auf dem Gebiet des Eichrechts, Fertigpackungsrechts und Medizin-
produkterechts eingehalten werden.
Je nach Schwere des Verstoßes gegen geltendes Recht kann entweder ein Verwarnungsgeld
bis zu 35 Euro erhoben oder ein Bußgeldverfahren eingeleitet werden. Die Höhe der Geldbuße
kann gemäß Eichgesetz bis zu 10.000 Euro sowie nach dem Medizinproduktegesetz bis zu
25.000 Euro betragen.
Aufgrund der äußerst angespannten Personalsituation und der Vielzahl an durchzuführenden
Eichungen erfolgten erheblich weniger Nachschauen, Kontrollen und Überwachungen als im
Vorjahr. Das spiegelt sich letztlich auch bei der Anzahl der im Jahr 2012 festgestellten Ordnungs-
widrigkeiten wider.
Ordnungswidrigkeitenverfahren
2012
2011
2010
2009
Anzahl Ordnungswidrigkeiten ges.
207
340
406
380
Anzahl Verwarnungen mit Geld
55
86
81
59
Anzahl Bußgeldverfahren
152
254
325
321
Einnahmen Ordnungswidrigkeiten
39.395,30 €
60.510,73 €
70.361,50 €
62.459,25 €
davon Verwarnungsgeld
1.600,00 €
2.390,00 €
2.270,00 €
1.625,00 €
davon Bußgeld
37.795,30 €
58.120,73 €
68.091,50 €
60.834,25 €
2012 wurden 13 Einsprüche gegen Bußgeldbescheide eingelegt. Drei Verfahren wurden zur
Verhandlung vor dem Amtsgericht abgegeben. Ein Verfahren wurde vom Gericht eingestellt, in
sechs Fällen erfolgte eine Verurteilung des Betroffenen (einschließlich Verfahren aus den Vor-
jahren). Bei den restlichen Verfahren wurde der Einspruch vom Betroffenen zurückgenommen,
damit war der Bußgeldbescheid rechtskräftig und vollstreckbar.
Betrachtet man die Anzahl der Verstöße, die im Rahmen von Ordnungswidrigkeitenverfahren
im Jahr 2012 festgestellt wurden, so konzentrieren sich diese in nachfolgender Reihenfolge auf
Zuwiderhandlungen wegen:
1. Verwendung bzw. Bereithaltung ungeeichter Waagen im Handel,
2. Verwendung bzw. Bereithaltung ungeeichter Wasserzähler,
3.“Brutto für Netto“-Verwiegungen,
4. fehlende Nennfüllmengenkennzeichnung von Fertigpackungen,
5. Verwendung bzw. Bereithaltung ungeeichter Fahrpreisanzeiger und Wegstreckenzähler,
6. Füllmengenunterschreitungen bei Fertigpackungen.

14 |
Anhänge
Anhang 1: Organigramm
Anschrift: Hohe Straße 11
01069 Dresden
Tel.: 0351/4780-30
Fax: 0351/4780-499
Internet:
www.eichamt.sachsen.de
E-Mail: eichdirektion@sme.sachsen.de
QMB – Qualitätsmanagement-Beauftragte
QMV – Qualitätsmanagement-Verantwortlicher
Direktor
Herr Dr. Steep
-400
Vertr.: Frau Jacob
-410
Herr Lehmann
-433
Benannte Stelle
Leiter: Herr Dr. Müller
-431
QMB, Datenschutz
Frau Junghanns
-423
Bußgeldstelle
Frau Viehrig
-414
Eichamt Chemnitz
Schloßstraße 27
09111 Chemnitz
Tel.: 0371/46184-0
Fax: 0371/412025
Leiter und QMV:
Herr Opätz
-31
Vertr.: Herr Dr. Wolf
-34
Eichamt Dresden
Hohe Straße 13
01069 Dresden
Tel.: 0351/4780-30
Fax: 0351/4780-599
Leiter und QMV:
Herr Hahn
-500
Vertr.: Herr Knorre
-520
Eichamt Leipzig
Talstraße 11
04103 Leipzig
Tel.: 0341/9942-30
Fax: 0341/9942-599
Leiter und QMV:
Herr Riedel
-500
Vertr.: Herr Clauß
-510
Eichamt Zwickau
Lutherstraße 12
08056 Zwickau
Tel.: 0375/212351
Fax: 0375/291916
Leiter und QMV:
Herr Werner
s. o.
Vertr.: Herr Leibelt
s. o.
Verwaltung
Finanzen und Buchhaltung,
Personal, Organisation,
zentrale Dienste
Leiterin: Frau Jacob
-410
Fachabteilung 1
Prüfstellenwesen, Medizin-,
Volumen-, Elektrizitäts-, Druck-
und Temperaturmesstechnik
Leiter: Herr Hentschke
-430
Fachabteilung 2
Wäge- und Verkehrsmess-
technik, Fertigpackungen,
IT und Statistik
Leiter: Herr Lehmann
-433
Abteilung 1
Wägemesstechnik
und Fertigpackungen
Leiter: Herr Dr. Wolf
-34
Abteilung 2
Volumen- und
Verkehrsmesstechnik
Leiter: Herr Kruse
-35
Eichstelle Löbau
Bahnhofstraße 35a
02708 Löbau
Tel.: 03585/860142
Fax: 03585/861000
Leiter: Herr Krombholz
Abteilung 1
Wägemesstechnik
und Fertigpackungen
Leiter: Herr Altmann -531
Abteilung 2
Volumen- und
Verkehrsmesstechnik
Leiter: Herr Knorre
-520
DKD-Kalibrierlabor
07503
Leiter: Herr Clauß
-510
Abteilung 1
Wägemesstechnik
und Fertigpackungen
Leiterin: Frau Hinze
-524
Abteilung 2
Volumen- und
Verkehrsmesstechnik
Leiter: Hr. Engelhardt -518
Stand: 02.01.2013

| 15
Eichstatistik
Anzahl der eichbehördlich behandelten Messgeräte
Zeitraum der statistischen Erfassung: 2012
Anhang 2: Stückzahlstatistik des Staatsbetriebes für Mess- und Eichwesen
Stat. Nr.
Messgerätearten
Messgeräte
Rückgaben
1.1
Verkörperte Längenmaße und besondere Längenmessgeräte
55
0
1.2
Längenmessmaschinen
80
1
1.3
Sonstige Längenmessmaschinen
13
2
2
Flächenmessmaschinen
2
0
3
Volumenmessgeräte für nichtflüssige Güter
0
0
4.1
Messwerkzeuge für Volumenmessung (ruhend)
50
0
4.2
Behälter ohne Einteilung
0
0
4.3
Behälter mit Einteilung nasse Vermessung
25
2
4.4
Behälter mit Einteilung trockene Vermessung
1
0
4.5
Füllstandsmessgeräte
12
3
5.1
Schmierölmessanlagen
889
154
5.2
Straßenzapfsäulen für Mineral- und Bioöle
7.575
225
5.3
Messanlagen auf Tankwagen für Mineralöle
236
9
5.4
Messanlagen für Milch
114
12
5.5
Straßenzapfsäulen für Erd- und Flüssiggas
400
12
5.6
Sonstige Messanlagen für verflüssigte Gase
134
13
5.6
Messanlagen mit Massezähler für Flüssigkeiten außer Wasser
1
0
5.7
Sonstige Messanlagen für Flüssigkeiten
105
7
6
Wasserzähler
13
0
7.1
Volumenmessgeräte für Gas
8
0
7.2
Mengenumwerter
439
25
7.3
Sonstige Messgeräte für Gas
190
0
8.1
Handelsgewichte
241
35
8.2
Präzisions- u. Karatgewichte Gewichte der mittleren FG-Klasse, M1-Gewichte
752
8
8.3
F2-und F1- (Feingewichte) E2- u. E1- Gewichte
97
2
9.1
Feinwaagen Genauigkeitsklasse I
644
14
9.2
Präzisionswaagen Genauigkeitsklasse II
1.763
61
9.3
Waagen Genauigkeitsklasse III u. IIII bis 50 kg
11.957
780
9.4
Waagen Genauigkeitsklasse III u. IIII über 50 kg bis 2,9 t
2.432
93
9.5
Waagen Genauigkeitsklasse III u. IIII über 2,9 t
619
23
10.1
Selbsttätige Waagen zum Abwägen und diskontinuierliches Wägen (SWA, SWW)
326
7
10.2
Selbsttätige fahrzeugmontierte Waagen
95
2
10.3
Selbsttätige Kontrollwaagen und Sortierwaagen (SKW)
106
5
10.4
Förderbandwaagen (FBW)
11
0
10.5
Eiersortiermaschinen
23
2
11.1
Getreideprober
29
1
11.2
Elektrische Feuchtebestimmer
78
2

16 |
Stat. Nr.
Messgerätearten
Messgeräte
Rückgaben
12
Volumenmessgeräte für Laborzwecke
0
0
13.1
Dichtemessgeräte (mechanisch)
6
0
13.2
Dichtemessgeräte (elektrisch)
19
1
14.1
Flüssigkeits-Glasthermometer
7
0
14.2
Elektrische Thermometer, Temperaturfühler
220
7
14.3
Anzeigeeinrichtungen zu elektrischen Thermometern
42
0
14.4
Sonstige Thermometer und Temperaturmesseinrichtungen
2
0
16
Überdruckmessgeräte
3.957
65
17
Butyrometer
0
0
18.1
Wegstreckenzähler
1.107
70
18.2
Fahrpreisanzeiger
2.933
135
18.3
Reifenluftdruckmessgeräte
4.290
240
18.4
Abgasmessgeräte für KFZ
5.719
109
18.5
Bremsverzögerungsmessgeräte
16
3
18.6
Geschwindigkeitsmessgeräte
442
22
18.7
Atemalkoholmessgeräte
253
2
18.8
Sonstige Messgeräte zur Verkehrsüberwachung
324
27
19
Stoppuhren, Zeitzähler
13
0
20
Messgeräte für Elektrizität
5
0
21
Schallpegelmessgeräte
0
0
23
Strahlenmessgeräte
0
0
24
Sonstige Messgeräte
7
0
Summe
48.877
2.181

| 17
Eichstatistik
Anzahl der eichbehördlichen Konformitätsbewertungen (KB)
Zeitraum der statistischen Erfassung: 2012
Anhang 2.1: Stückzahlstatistik des Staatsbetriebes für Mess- und Eichwesen
Lfd. Nr.
Messgerätearten
KB
abgeschlossen
Rückgaben
1.
Wasserzähler
2.
Gaszähler und Mengenumwerter
1
3.
Elektrizitätszähler für Wirkverbrauch
4.
Wärmezähler
5.
Messanlagen für kontinuierliche und dynamische
Messungen von Mengen von Flüssigkeiten außer Wasser
41
2
6.
Selbsttätige Wagen
30
3
7.
Taxameter
8.
Maßverkörperungen (statistisches Verfahren)
54720
9.
Geräte zur Messung von Längen und ihre Kombinationen
1
10.
Abgasanalysatoren
11.
Nichtselbsttätige Waagen Genauigkeitsklasse I
1
12.
Nichtselbsttätige Waagen Genauigkeitsklasse II
2
13.
Nichtselbsttätige Waagen Genauigkeitsklasse III und IIII
77
2
Summe
153
7

18 |
Eichstatistik
Anzahl der eichbehördlich durchgeführten messtechnischen Kontrollen (MTK)
Zeitraum der statistischen Erfassung: 2012
Anhang 2.2: Stückzahlstatistik des Staatsbetriebes für Mess- und Eichwesen
Eichstatistik
Anzahl der staatlichen Eichungen
Zeitraum der statistischen Erfassung: 2012
Anhang 2.3: Stückzahlstatistik des Staatsbetriebes für Mess- und Eichwesen
Lfd.
Nr.
Messgerätearten
MTK
bestanden
MTK
nicht bestanden
1.
Medizinprodukte zur Bestimmung der Hörfähigkeit (Ton-
und Sprachaudiometer)
0
0
2.
Medizinprodukte zur Bestimmung von Körpertempera-
turen
2.1
Medizinische Elektrothermometer
0
0
2.2
Mit austauschbaren Temperaturfühlern
30
3
2.3
Infrarot-Strahlungsthermometer
0
0
3.
Messgeräte zur nichtinvasiven Blutdruckmessung
932
34
4.
Medizinprodukte zur Bestimmung des Augeninnen-
drucks (Augentonometer)
4.1
Allgemein
121
9
4.2
Zur Grenzwertprüfung
0
0
5.
Therapiedosimeter bei der Behandlung von Patienten
von außen
5.1
mit Photonenstrahlen im Energiebereich bis 1,33 MeV
0
0
5.2
mit Photonenstrahlen im Energiebereich ab 1,33 MeV
0
0
5.3
mit Photonenstrahlen aus Co-60-Bestrahlanlagen
0
0
6.
Diagnostikdosimeter zur Durchführung von Mess- und
Prüfaufgaben, sofern sie nicht § 2 Abs. 1 Nr. 3 oder 4 der
EO unterliegen
0
0
7.
Tretkurbelergometer zur definierten physikalischen und
reproduzierbaren Belastung von Patienten
0
0
8.
Sonstige Messgeräte
0
0
Summe
1.083
46
Lfd. Nr.
Messgerätearten
∑ Losumfang
Rückgaben
1.
Verkörperte Längenmaße und besondere Längenmaße
2022
0
2.
Behälter ohne Einteilung
17790
0
Summe
19.812
0

| 19
Zeitraum der statistischen Erfassung: 2012
Anhang 3: Statistik über Füllmengenkontrollen von Fertigpackungen des Staatsbetriebes
für Mess- und Eichwesen (2012)
Legende:
(1)
Die Nummer entspricht der Produktgruppenkennziffer (PKZ
1
) nach RFP*
(siehe Anhang 4, geändert 2008).
(2)
Produktarten/Produktgruppen entsprechen der Systematik nach RFP*
(siehe Anhang 5, geändert 2008).
(3)
Anzahl der geprüften Betriebe in Sachsen, die Fertigpackungen herstellen,
abfüllen und importieren.
(4)
Anzahl der überprüften Betriebe bezogen auf die jeweilige PKZ
(Mehrfachbesuche in der Produktgruppe zählen nur einmal).
(5)
Anzahl der Stichproben und Vollprüfungen.
(6)
Anzahl der einzelnen Packungen, die geprüft wurden.
(7)
Beanstandungen wegen Verstoßes gegen die Mittelwertsforderung
bezogen auf die Anzahl der Prüfungen.
(8)
Beanstandungen wegen Verstoßes gegen die zulässige Minusabweichung
bezogen auf die Anzahl der Prüfungen.
(9)
Beanstandungen wegen Verstoßes gegen die absolute Toleranzgrenze
bezogen auf die Anzahl der geprüften Packungen. Für PKZ 900 entspricht die absolute
Toleranzgrenze der zulässigen Minusabweichung (§ 25 Fertigpackungsverordnung).
*
RFP=Richtlinie zur Füllmengenprüfung
1
Produktgruppenkennziffern nach Anhang 4
PKZ
Produkte / Produktgruppen
Betriebe
Prüfungen
Packungen
Beanstandungen wegen Verstoßes bez.
(1)
(2)
(4)
(5)
(6)
des Mittelwertes
(7)
zulässiger Mi-
nusabweichung
(8)
absoluter Tole-
ranzgrenze
(9)
Anzahl
%
Anzahl
%
Anzahl
%
100
Flüssige Lebensmittel
49
71
4212
3
4,2
200
Nichtflüssige Lebensmittel
362
469
17177
20
4,3
13
2,8
72
0,4
300
Nichtlebensmittel
31
54
3554
4
7,4
4
7,4
46
1,3
400
Arzneimittel
7
10
515
Summe 100 bis 400
449
604
25458
27
4,5
17
2,8
118
0,5
500
Stückzahl bis 30
500
Stückzahl über 30
2
2
40
600
Länge
700
Fläche
Summe 500 bis 700
2
2
40
800
Prüfung auf Verkehrsfähigkeit (T
abs
)
153
243
1979
86
4,3
900
FP ungleiche Nennfüllmenge
82
1164
54
4,6
Anzahl der geprüften Betriebe (3)
686

20 |
Anhang 4: Produktgruppenkennziffern
Hauptgruppe 100
Flüssige Lebensmittel
101
Weine
102
Schaumwein
103
Bier
104
Spirituosen
105
Essig, Essigessenz
106
Speiseöl
107
Milch und flüssige Milcherzeugnisse
108
Alkoholfreie Getränke
110
Andere flüssige Lebensmittel
Hauptgruppe 200
Nichtflüssige Lebensmittel
201
Obstkonserven mit AGK*
202
Gemüse-, Sauer- und Pilzkonserven
mit AGK*
203
Obstdauerwaren
204
Fleisch, Fleischerzeugnisse,
Fertiggerichte ohne AGK*
205
Geflügelerzeugnisse
206
Wild
207
Wursterzeugnisse
208
Fischerzeugnisse, nicht tiefgefroren,
ohne AGK*
209
Feinkost
210
Würz- und Salatsoßen
211
Gewürze
212
Genussmittel
213
Milcherzeugnisse und Fette
214
Tiefgefrorene Erzeugnisse
außer 205, 206, 222
215
Kartoffel-, Nährmittel- und
Getreideerzeugnisse
216
Backwaren, unverpacktes Kleingebäck
(> 250 g)
217
Süß-, Zucker-, Schokowaren
218
Obst, Kartoffeln, Gemüse und Nüsse
219
Baby-/Juniorkost
220
Zucker
221
Zuckerhaltiger Brotaufstrich
222
Kalibriertes Schlachtgeflügel
230
Fleischerzeugnisse mit AGK*
240
Fischerzeugnisse mit AGK*
250
Übrige Erzeugnisse mit AGK*
Hauptgruppe 300
Nichtlebensmittel
301
Futtermittel für Heimtiere, Vögel
und Zierfische
302
Wasch- und Reinigungsmittel
303
Körperpflegemittel, Kosmetika,
Luftverbesserer
304
Pflegemittel für Fußböden, Lackan-
striche, Leder und Möbel; Putzmittel
305
Mineralöle und Brennstoffe
306
Lacke und Farben
307
Pflege- und Wartungsmittel für Kfz
308
Klebstoffe und Leime
309
Eisen- und Metallwaren
310
Werkstoffe
311
Bautenschutzmittel
312
Watte
313
Tabak
314
Chemikalien und sonstige chemische
Erzeugnisse
315
Pflanzenschutzmittel,
Schädlingsbekämpfungsmittel
316
Sämereien
317
Düngemittel
318
Torf, Blumenerde, Streu
320
Garne (Inlandserzeugnisse)
330
Garne (Auslandserzeugnisse)
340
Sonstige Nichtlebensmittel
Hauptgruppe 400
Arzneimittel
401
Flüssige Arzneimittel
402
Puder
403
Salben
404
Pulvrige und kleinkörnige Arzneimittel
405
Tee (naturell)
406
Pastenartige Tee-Extrakte
407
Pulverartige Tee-Extrakte
410
Übrige Arzneimittel
Hauptgruppe 500
Stückzahl bis 30 Stück
501
Metallerzeugnisse
511
Papiererzeugnisse
521
Lebens- und Arzneimittel
531
Holz- und Kunststofferzeugnisse
541
Sonstige Erzeugnisse
Hauptgruppe 550
Stückzahl über 30 Stück
551
Metallerzeugnisse
561
Papiererzeugnisse
571
Lebens- und Arzneimittel
581
Holz- und Kunststofferzeugnisse
591
Sonstige Erzeugnisse
Hauptgruppe 600
Länge
601
Textilerzeugnisse
611
Papiererzeugnisse
621
Kabel- und Drahterzeugnisse
631
Sonstige Erzeugnisse
Hauptgruppe 700
Fläche
701
Textilerzeugnisse
711
Kunststofferzeugnisse
721
Sonstige Erzeugnisse
Hauptgruppe 800
Prüfung auf Verkehrsfähigkeit
816
Backwaren, unverpacktes
Kleingebäck (> 250 g)
818
Obst, Kartoffeln, Gemüse und Nüsse
in offenen Packungen
830
Sonstige Erzeugnisse
840
Kohlen, Koks, Briketts (> 10 kg)
Hauptgruppe 900
Fertigpackungen ungleicher
Nennfüllmenge
910
Obst und Gemüse
920
Fleisch- und Wurstwaren
930
Andere Lebensmittel
*AGK = Abtropfgewichtskennzeichnung

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Ansprechpartner
Eichdirektion
Direktor: Herr Dr. Eckhard Steep
Hohe Straße 11, 01069 Dresden
Telefon: 0351/4780-30
Fax: 0351/4780-499
E-Mail: eichdirektion@sme.sachsen.de
Eichamt Chemnitz
Amtsleiter: Herr Thoralf Opätz
Schloßstraße 27, 09111 Chemnitz
Telefon: 0371/46184-0
Fax: 0371/412025
E-Mail: eichamt.chemnitz@sme.sachsen.de
Eichamt Dresden
Amtsleiter: Herr Peter Hahn
Hohe Straße 13, 01069 Dresden
Telefon: 0351/4780-30
Fax: 0351/4780-599
E-Mail: eichamt.dresden@sme.sachsen.de
mit Eichstelle Löbau
Leiter: Herr Andreas Krombholz
Bahnhofstraße 35 a, 02708 Löbau
Telefon: 03585/860142
Fax: 03585/861000
E-Mail: eichstelle.loebau@sme.sachsen.de
Eichamt Leipzig
Amtsleiter: Herr Karsten Riedel
Talstraße 11, 04103 Leipzig
Telefon: 0341/9942-30
Fax: 0341/9942-599
E-Mail: eichamt.leipzig@sme.sachsen.de
Eichamt Zwickau
Amtsleiter: Herr Jürgen Werner
Lutherstraße 12, 08056 Zwickau
Telefon: 0375/212351
Fax: 0375/291916
E-Mail: eichamt.zwickau@sme.sachsen.de
Benannte Stelle 0115
Leiter: Herr Dr. Andreas Müller
Telefon: 0351/4780-431
Fax: 0351/4780-499
E-Mail: eichdirektion@sme.sachsen.de
DKD-Laboratorium K-07503
Leiter: Herr Hans-Joachim Clauß
Telefon: 0341/9942-510
Fax: 0341/9942-599
E-Mail: eichamt.leipzig@sme.sachsen.de

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Verzeichnis der staatlich anerkannten
Prüfstellen im Freistaat Sachsen
Elektrizität:
ER 10
ENSO Netz GmbH
Zschoner Ring 3, 01723 Kesselsdorf
Tel.: 0351/468-7338
Fax: 0351/468-7156
E-Mail: Matthias.Weber@enso.de
ER 30
RITZ Instrument Transformers GmbH,
Standort Dresden
Bergener Ring 65/67,
01458 Ottendorf-Okrilla
Tel.: 035205/62-111
Fax: 035205/62-102
E-Mail: Rico.Ahnert@
ritz-inter
national.com
ER 40
Lackmann GmbH & Co. KG,
Technische Dienste
Otto-Schmidt-Straße 20,
04425 Taucha
Tel.: 034298/609-0
Fax: 034298/609-60
E-Mail: er40@lackmann.de
Gas:
GR 4
ONTRAS – VNG Verbundnetz Gas AG
(bis 2011: VNG – Verbundnetz Gas AG)
Schönauer Landstraße 101,
04178 Leipzig
Tel.: 0341/443-7681
Fax: 0341/443-2779
E-Mail: Udo.Herzog@ontras.com
GR 5
Gas Service Freiberg GmbH
Halsbrücker Straße 34,
09599 Freiberg
Tel.: 03731/365-330
Fax: 03731/365-407
E-Mail: info@gsf-freiberg.de
Wasser:
WR 3
Südsachsen Wasser GmbH
Theresenstraße 13, 09111 Chemnitz
Tel.: 0371/3806-255
Fax: 0371/3806-123
E-Mail: christine.schloemer@
Suedsachsenwasser.de
WR 7
Rossweiner Armaturen und
Messgeräte GmbH & Co. OHG
Wehrstraße 8, 04741 Roßwein
Tel.: 034322/48-303
Fax: 034322/48-213
E-Mail: m.peter@rossweiner.de
WR 9
Zenner International GmbH & Co. KG
Talstraße 2, 09619 Mulda
Tel.: 0681/99676-4080
Fax: 037320/8042-38
E-Mail: sven.bauer@zenner.com
WR 10
Neumann & Co. Wasserzähler
Glaubitz GmbH
Industriestraße A 7,
01612 Glaubitz
Tel.: 035265/6494-0
Fax: 035265/6494-64
E-Mail: schuldeis@
neumann-glaubitz.de
Wärme:
KR 1
Rossweiner Armaturen- und
Messgeräte GmbH & Co. OHG
Wehrstraße 8, 04741 Roßwein
Tel.: 034322/48-303
Fax: 034322/48-213
E-Mail: m.peter@rossweiner.de
KR 9
Zenner International GmbH & Co. KG
Talstraße 2, 09619 Mulda
Tel.: 0681/99676-4080
Fax: 037320/8042-38
E-Mail: sven.bauer@zenner.com

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Herausgeber und Redaktion:
Staatsbetrieb für Mess- und Eichwesen
Hohe Str. 11, 01069 Dresden
Beiträge:
Dr. Eckhard Steep
Eichdirektion
Dirk Hentschke
Eichdirektion
Jörg Lehmann
Eichdirektion
Susanne Junghanns
Eichdirektion
Beatrix Viehrig
Eichdirektion
Dr. Andreas Müller
Eichdirektion
Fotos:
Archiv Staatsbetrieb für Mess- und Eichwesen
Frank Höhler
(www.fotoundform.de)
Archiv Mess- und Eichwesen Baden-Württemberg
Auflage:
50 Stück
Stand:
Juli 2013
Bezug:
Dieser Bericht kann heruntergeladen werden unter
www.eichamt.sachsen.de.
Diese Schrift wurde vom Staatsbetrieb für Mess- und Eichwesen im Rahmen seiner verfassungsmäßigen Verpflichtung
zur Information der Öffentlichkeit herausgegeben. Sie darf weder von Parteien noch von deren Kandidaten oder Helfern
im Zeitraum von sechs Monaten vor einer Wahl zum Zwecke der Wahlwerbung verwendet werden. Dies gilt für alle
Wahlen. Den Parteien ist es jedoch erlaubt, diese Informationsschrift zur Unterrichtung ihrer Mitglieder zu verwenden.
Nachdruck, auch auszugsweise, ist nur mit Genehmigung des Herausgebers gestattet.