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Sächsisches Landesamt für Umwelt,
Landwirtschaft und Geologie
Umweltinformationssystem (UIS)
Geowissenschaftliche Fachinformationssysteme
Bedienhinweise zum Programm für die
Auswertung von Korngrößenanalysen im
Fachinformationssystem Hydrogeologie
Programm UK32
Version 1.2
Autoren:
Dr. P. Szymczak, G.E.O.S. Freiberg Ingenieurgesellschaft mbH,
M. Wassiliew, A. Behnke, HGC Hydro-Geo-Consult GmbH, Freiberg
Stand: Version 1.2, August 2012

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Inhalt
1 Einleitung ...................................................................................................................... 4
2 Die ersten Schritte ........................................................................................................ 7
2.1 Hardwarevoraussetzungen .................................................................................... 7
2.2 Copyright ................................................................................................................ 7
2.3 Installation .............................................................................................................. 8
2.4 Start des Programmes .......................................................................................... 8
3 Korngrößenanalysendaten ......................................................................................... 10
3.1 Anzeige der Korngrößendaten ............................................................................. 10
3.2 Fraktionsgrößen bzw. -grenzen ............................................................................ 10
3.3 Beliebige Fraktionierungen .................................................................................. 14
4 Auswertung von Korngrößenanalysen ........................................................................ 15
4.1 Überblick über implementierte Auswerteverfahren .............................................. 16
4.2 Auswertung nach Beyer ....................................................................................... 18
4.3 Auswertung nach Hazen ...................................................................................... 20
4.4 Auswertung nach Kaubisch .................................................................................. 22
4.5 Auswertung nach Wittmann ................................................................................. 24
4.6 Auswertung nach 'USBR' ..................................................................................... 27
4.7 Kombinierte Auswertung nach 'USBR' und Beyer ................................................ 29
4.8 Auswertung nach Zieschang ................................................................................ 31
4.9 Automatisierte Auswertung für eine Probengruppe .............................................. 34
4.10 Optimales Auswerteverfahren ............................................................................ 35
4.11 Berechnung von n
e
nach Hennig ........................................................................ 35
5 Elemente und Funktionen eines Auswertefensters .................................................... 36
5.1 Fenster "Diagramm" ............................................................................................. 37
5.2 Fenster "Auswertung" .......................................................................................... 39
5.3 Fenster "Protokoll" ............................................................................................... 40
6 Grafik-Ausgabe ........................................................................................................... 40
6.1 Grafik-Ausgabe als WMF-File .............................................................................. 40
6.2 Grafikausgabe als BMP-File ................................................................................ 40
7 Ergebnisse in UHYDRO32 speichern ......................................................................... 40
8 Menü Hilfe .................................................................................................................. 41

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9 Menü Optionen ........................................................................................................... 42
10 Anhang ..................................................................................................................... 43
10.1 Fehlermeldungen ............................................................................................... 43
10.2 Fehlerbeanstandungen ...................................................................................... 44

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1
Einleitung
Hydrogeologische Daten sind eine der wesentlichsten Informationen für fast alle Umwelt-
bereiche überhaupt. Ohne Aussagen zum hydrogeologischen Wirkungsfeld können bei-
spielsweise keine Grundwasservorräte prognostiziert oder erkundet, keine Wasserschutz-
gebiete ausgegrenzt, keine Altlasten oder Grundwasserkontaminationen beurteilt, keine
größeren Bauvorhaben geplant, keine Deponiestandortsuchen durchgeführt und keine
Aussagen zur Grundwasserbeschaffenheit und deren Entwicklung getroffen werden.
Das Sächsische Landesamt und Geologie ist aufgrund gesetzlicher Regelungen (insbe-
sondere Lagerstättengesetz vom 04.12.1934, Verordnung zur Übertragung von Zustän-
digkeiten nach dem Lagerstättengesetz vom 28.11.1993, Organisationserlass über die Er-
richtung eines Landesamtes für Umwelt und Geologie vom 16.09.1991) verpflichtet und
berechtigt, für das Territorium des Freistaates Sachsen geowissenschaftliche Informatio-
nen zu sammeln, zu verwalten und für die Belange der Allgemeinheit zu verwenden. Die-
se Aufgabe kann umfassend und effektiv nur unter Nutzung moderner Methoden der In-
formationsverarbeitung erfüllt werden. Der Beschluss des Sächsischen Staatsministeri-
ums für Umwelt und Landesentwicklung zum Aufbau eines Umweltinformationssystems
(UIS) und der Beschluss der Umweltministerkonferenz der Länder zum Aufbau eines Bo-
deninformationssystems (BIS) tragen dem Rechnung.
In Sachsen wird deshalb seit der Gründung des Landesamtes für Umwelt und Geologie
(heute: Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie) am Aufbau eines einheitli-
chen UIS gearbeitet. Das UIS enthält wiederum einzelne Fachinformationssysteme (z.B.
FIS Altlasten, FIS Wasserwirtschaftliche Planung, FIS Boden, FIS Hydrogeologie). Um ei-
ne Einheitlichkeit und Austauschbarkeit der Daten zu gewährleisten, wurden bereits ab
1992 für eine Reihe von Informationskomplexen Datenstrukturen und Schlüssel festge-
legt.
Der Aufbau des UIS kann aber nur dann erfolgreich (d.h. mit einem Nutzeffekt für die All-
gemeinheit) bewältigt werden, wenn die in großen Mengen anfallenden Informationen zur
Umwelt und Geologie auch DV-mäßig nach den einheitlichen Strukturen erfasst und in die
Fachinformationssysteme eingespeist werden. Um den Verwaltungen, Hochschulen, For-
schungseinrichtungen und besonders den Privatfirmen, die speziell auf dem Gebiet der
Hydrogeologie, der Altlastenbearbeitung, der Baugrunderkundung und in ähnlichen Berei-

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chen tätig sind, die Möglichkeit zu geben, diese festgelegten Strukturen auch umsetzen zu
können, wurden vom LfUG bzw. LfULG entsprechende Erfassungsprogramme realisiert.
Für das Fachinformationssystem Hydrogeologie wurde das Programmpaket UHYDRO32
erarbeitet. Dieses beinhaltet die Erfassung hydrogeologischer Daten gemäß der durch das
Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie erarbeiteten und durch
das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landesentwicklung festgelegten Da-
tenstrukturen und Schlüsselsystematiken.
Folgende Daten können mit dem Programmsystem erfasst werden:
- Grund- und Stammdaten zum Aufschluß,
- Schichtenverzeichnis,
- Bohrlochausbau ,
- Ringraum-Hinterfüllung,
- Grundwasserinformation zum Bohrvorgang,
- Pumpversuche,
- Korngrößenanalysen
,
- Hydroisotopenanalysen,
- andere geotechnisch-hydrogeologische Laboruntersuchungen,
- Ingenieurgeologie,
- Gesteinschemie (Pedo/ Petro),
- abgeleitete hydrogeologische Parameter (Untersuchungsergebnisse).
Für die anschließende Auswertung speziell der erfassten Daten von Korngrößenanalysen
kann das im folgenden beschriebene Programm UK32 verwendet werden. Es dient der
graphischen Auswertung von Korngrößenanalysen nach einer Reihe von verschiedenen
Verfahren für einzelne Gesteins- bzw. Bodengruppen.
Das Programm UK32 wurde als Zusatzprogramm für UHYDRO32 entwickelt und setzt die
Installation von UHYDRO32 voraus. UK32 kann von UHYDRO32 aus aufgerufen und ge-
steuert werden oder als eigenständiges Programm gestartet werden. Dabei nutzt UK32 di-
rekt die Datenstrukturen von UHYDRO32 (Zugriff auf die erzeugten dBASE-Dateien
GA_.DBF und HKG.DBF).
Es sind sowohl verschiedene Einzelauswerteverfahren (siehe Überblick über implemen-
tierte Auswerteverfahren im Abschnitt 4) als auch die Serienauswertung für eine ganze
Gruppe von Datensätzen der gewählten GA_.DBF-Datei implementiert. Bei der Gruppen-

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auswertung kommt das für die jeweilige Analyse am besten geeignete Auswerteverfahren
zur Anwendung.
Kernpunkt der Auswertung ist die Berechnung des Filtrationskoeffizienten k
f
. Davon wird
nach der Hennig-Formel die effektive Porosität abgeleitet.
In der graphischen Darstellung sind sowohl die gemessenen Kornfraktionen als auch die
abgeleitete Summenkurve visualisiert. Dabei können auf einfache Weise die Korndurch-
messer [mm] für beliebige Massenanteile ermittelt werden.
Das Programm enthält ein kontextsensitives Hilfesystem. Die ermittelten Ergebnisse wer-
den
sowohl
in
die
UIS-dBase-Datei
"Untersuchungsergebnisse
Hydrogeologie"
(HUE.DBF) als auch in eine Protokolldatei (editierbar)- gemeinsam mit der entsprechen-
den Grafik - geschrieben. Die Grafik ist auch separat als Windows-Metafile bzw. als Bit-
map speicherbar.
Im Lieferumfang des Programms befinden sich Daten einer Reihe von erprobten Beispie-
len, mit deren Hilfe ein schneller Einstieg in die Handhabung des Programmes erleichtert
wird. Bei der Erläuterung der einzelnen Auswerteverfahren in dieser Dokumentation wird
jeweils Bezug auf den entsprechenden Beispiel-Datensatz genommen und die Ergebnisse
seiner Auswertung angefügt.

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2
Die ersten Schritte
2.1
Hardwarevoraussetzungen
- IBM-kompatibler PC mit installiertem Betriebssystem WindowsXP, Windows Vista oder
Windows 7
- eine Auflösung von mind. 1024 x 768 Pixel bei mindestens 256 Farben,
Hinweis: UK32 ist nicht netzwerkfähig
Zur einwandfreien Darstellung und Ausgabe des Auswerteprotokolls muss die TrueType-
Schriftart „Courier New“ unter WINDOWS installiert und registriert sein.
2.2
Copyright
Mit der Nutzung von Erfassungs- und Auswerteprogrammen des Umweltinformationssys-
tems des Landes Sachsens erkennt der Nutzer folgendes an:
Alle Rechte an der Software UK32 werden allein vom Landesamt für Umwelt, Landwirt-
schaft und Geologie (LfULG) des Landes Sachsen ausgeübt. Die Verbreitung und Weiter-
gabe des Programms UK32 erfolgt ausschließlich durch das LfULG des Landes Sachsen.
Jede weitere Vervielfältigung des Programms sowie Weitergabe an Dritte ist nicht gestat-
tet. Diskettenkopien dürfen nur zur Datensicherung angefertigt werden. Es wird keine Haf-
tung für Folgen der Nutzung des Programms übernommen. Veränderungen der Pro-
gramme sind vorbehalten !
Kontaktadresse:
Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
Pillnitzer Platz 3
01326 Dresden

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2.3
Installation
Vorbedingungen für die erfolgreiche Installation sind die Erfüllung der Hardwarevoraus-
setzungen (siehe Abschnitt 2.1) und die Verfügbarkeit der entsprechenden Installations-
CD für UK32 sowie die Installation von UHYDRO32 (Version mindestens 5.0). Die Installa-
tion muss als Administrator erfolgen. Schreibrechte im Programmverzeichnis und Daten-
verzeichnis (UHYDRO32-Projekt) sind für alle Nutzer notwendig. Die Installation erfolgt in
das Programmverzeichnis von UHYDRO32.
Die Installation erfolgt automatisch aus Windows heraus. Falls dies nicht automatisch
nach Einlegen der CD erfolgt, durch Ausführen von setupUK32.EXE auf dem CD-
Laufwerk im Verzeichnis SETUP.
Bei der Installation wird - falls noch nicht vorhanden - die Windows-Programmgruppe UIS
Sachsen und darin u.a. ein Icon für den Start von UK32 angelegt.
2.4
Start des Programms
Nach Aufruf des Programms UK32 wird das Eröffnungsbild (Diagramm) gezeigt. UK32
kann nach dem Programmstart folgende Schritte ausführen:
1. Suche nach einem gültigen UHYDRO32-Alias in der BDE (Borland Database Engine).
-
Ist er vorhanden werden die vorhandenen UHYDRO32-Projekte angezeigt.
-
Mit Hilfe von Navigationsschaltern kann man im Eröffnungsbild zwischen den Pro-
jekten wählen.
-
Soll ein nicht in UHYDRO32 registriertes Projekt geladen werden, so geschieht das
über den Schalter „Datei öffnen“.
-
Über den Schalter „Projekte aktivieren“ werden danach die UHYDRO32-Projekte
wieder angezeigt.
2. Wird kein Alias gefunden, wird der „Datei öffnen“ –Dialog aktiviert, um eine „GA_.DBF“
auszuwählen. Die Projekteinstellungen werden deaktiviert und die gewählten Dateien
in Ihren Verzeichnissen angezeigt.
3. Navigation zwischen den Aufschlüssen in den Grund- und Stammdaten (GA_.DBF).
4. Navigation innerhalb der Datei Korngrößenanalysen (HKG.DBF) zwischen mehreren
Proben eines Aufschlusses.

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Voraussetzungen dafür sind:
1. Es wurden mit dem Programm UHYDRO32 alle zur Analyse gehörenden Daten (i.e.S.)
erfasst.
2. Die Summe der analysierten Fraktionen (ohne org. Bestandteile) liegt zwischen 95 %
und 105 %.
Sind die oben genannten Voraussetzungen erfüllt, so erscheint im Eröffnungsbild die gra-
fische Darstellung der Summendurchgangskurve und der Masseprozente der Fraktionen
der gewählten Probe (siehe auch Abb. 2 im Abschnitt 5). Das Auswerteverfahren kann
gewählt werden. Mit Hilfe der „Reiter“ in der linken oberen Eck Auswertung“ und „Proto-
koll“ kann man die Auswertungsergebnisse speichern, editieren und drucken.

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3
Korngrößenanalysendaten
3.1
Anzeige der Korngrößendaten und Berechnungsergebnisse
Zur Anzeige der aus UHYDRO32 übernommenen Korngrößendaten (Siebdurchgänge) ist
im Eröffnungsbild die Option „Auswertung“ zu wählen. Das angezeigte Auswerteprotokoll
enthält neben Identangaben zum Aufschluss und zur Probe der aktuellen Korngrößenana-
lyse die verbale Bezeichnung des Probenmaterials (z. B. „Ton“), die Fraktionen (Korn-
durchmesser), die Summendurchgänge [in %] sowie die entsprechenden Massenanteile
[in % .
Die in der Tabelle angezeigten Fraktionen entsprechen dem im UHYDRO32 gewählten
Fraktionierungsmodus (z. B. nach DIN 18123, DIN 19683 oder TGL 23984).
(siehe auch: Fraktionsgrößen bzw. –grenzen)
Unter der Tabelle erscheinen die zu dieser Probe gehörenden Berechnungsergebnisse für
die Probenparameter (d
10
, d
20
, d
30
, d
w
, u, C
c
) und den k
f
– Wert. Darunter erfolgt die
grafische Darstellung der Summenkurve der Massenanteile und eine Punktdarstellung der
Massenanteile der einzelnen Fraktionen.
3.2
Vorgegebene Fraktionsgrößen bzw. –grenzen
Die für die Auswertung festgelegten Fraktionsgrößen hängen von der im UHYDRO32 ge-
wählten Variante ab. Möglich sind:
-
DIN 19683
-
DIN 18123
-
TGL 23984
Dabei besteht in jeder der Varianten die Möglichkeit
-
Sieb und Schlämmanalysen
-
Nur Siebanalysen
auszuwählen. In den Tabellen 1 bis 3 werden die Varianten der Fraktionierung gezeigt.

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Tabelle 1: Fraktionierung nach DIN 18123
Kornfraktion
Abkürzung
Fraktionsgröße in mm
Ton
T
< 0,002
Feinschluff
SU1
0,002 - 0,0063
Mittelschluff
SU2
0,0063 - 0,02
Grobschluff
SU4
0,02 - 0,063
Feinsand
SF1
0,063 - 0,125
Feinsand
SF2
0,125 - 0,25
Mittelsand
SM2
0,25 - 0,50
Grobsand
SG1
0,50 - 1,0
Grobsand
SG2
1,0 - 2,0
Feinkies
KF1
2,0 - 4,0
Feinkies
KF2
4,0 - 8,0
Mittelkies
KM1
8,0 - 16,0
Mittelkies
KM2
16,0 - 31,5
Grobkies
KG1
31,5 - 63,0
Blöcke
KG2
>63

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Tabelle 2: Fraktionierung nach DIN 19683
Kornfraktion
Abkürzung
Fraktionsgröße in mm
Ton
T
< 0,002
Feinschluff
SU1
0,002 - 0,0063
Mittelschluff
SU3
0,0063 - 0,02
Grobschluff
SU4
0,020 - 0,063
Feinsand
SF2
0,063 - 0, 20
Mittelsand
SM2
0,20 - 0,63
Grobsand
SG2
0,63 - 2,0
Feinkies
KF2
2,0 - 6,3
Mittelkies
KM2
6,3 - 20,0
Grobkies
KG1
20,0 - 63,0
Steine
KG2
>63,0

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Tabelle 3: Fraktionierung nach TGL 23984
Kornfraktion
Abkürzung
Fraktionsgröße in mm
Ton
T
< 0,002
Feinschluff
SU1
0,002 - 0,0063
Feiner Mittelschluff
SU2
0,0063 - 0,010
Grober Mittelschluff
SU3
0,01 - 0,020
Grobschluff
SU4
0,02 - 0,063
Feiner Feinsand
SF1
0,063 - 0,100
Grober Feinsand
SF2
0,10 - 0,20
Feiner Mittelsand
SM1
0,20 - 0,40
Grober Mittelsand
SM2
0,40 - 0,63
Feiner Grobsand
SG1
0,63 - 1,0
Grober Grobsand
SG2
1,0 - 2,0
Feiner Feinkies
KF1
2,0 - 4,0
Grober Feinkies
KF2
4,0 - 6,3
Feiner Mittelkies
KM1
6,3 - 10,0
Grober Mittelkies
KM2
10,0 - 20,0
Grobkies
KG1
20,0 - 63,0
Steine
KG2
>63

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3.3 Beliebige Fraktionierungen
Zur Ergänzung der drei in UHYDRO32 erlaubten Fraktionierungen ist es möglich, für be-
liebige Korndurchmesser die Summenprozente zu berechnen.
Dazu ist im Eröffnungsfenster „Diagramm“ die Checkbox „Zusätzliche Fraktionierungen“
zu markieren.
Vorher ist eine nicht formatierte Datei der Form
0,03
0,75
3,0 usw.
zu erstellen, welche die zusätzlichen Korndurchmesser enthält.
Diese freiwählbaren beliebigen Korndurchmesser erscheinen mit den dazugehörigen
Summenprozenten im Fenster – „Auswertung“ innerhalb der Tabelle als interpolierte Wer-
te.
Tabelle 4
Bezeichnung der
Fraktion
Fraktion
in mm
Massen-
anteil(%)
Summen-
durchgang
Korngröße (>63mm)
Korngröße (31,5...63,0)
Korngröße (16,0...31,5)
Korngröße (8,0....16,0)
Korngröße (8,0.....4,0)
Korngröße (4,0.....2,0)
Korngröße (2,0.....1,0)
Korngröße (1,0.....0,5)
Korngröße (0,5....0,25)
Korngröße (0,25..0,125)
Korngröße (0,125..0,063)
Schluff
Mittelschluff
Feinschluff
Ton
Interpolierte Werte
Korngrösse(0,03)
Korngrösse(0,75)
Korngrösse(3)
100,000
0
63,0000
31,5000
16,0000
8,0000
4,0000
2,0000
1,0000
0,5000
0,2500
0,1250
0,0630
0,0200
0,0063
0,0020
0,03
0,75
3
0,00
0,00
8,40
8,30
5,80
5,30
9,10
12,60
18,60
20,50
5,00
6,40
0,00
0,00
0,00
100,00
100,00
100,00
91,60
83,30
77,50
72,20
63,10
50,50
31,90
11,40
6,40
0,00
0,00
0,00
1,4883
56,799
74,849

- 15 -
4
Auswertung von Korngrößenanalysen
Grundlage der k
f
– Wertberechnung aus Siebanalysen ist die halbempirische Gleichung
nach KOZENY/CARMAN (1953):
2
2
3
180
1
1
f
d
w
n
n
k
.
Diese Gleichung wurde von WITTMANN (1980) auf geometrisch analytischem Wege
nachvollzogen. Sie liefert gute Übereinstimmungen mit experimentellen Ergebnissen. In
ihr sind folgende Größen enthalten:
-
n
Gesamtporosität
-
Wichte der die Probe durchströmenden Flüssigkeit
-
dynamische Zähigkeit der die Probe durchströmenden Flüssigkeit
-
d
w
wirksame Korngröße
Die wirksame Korngröße ist darin darstellbar als harmonisches Mittel der Korngrößenver-
teilung. Da zur Anwendung der Gleichung nach KOZENY/CARMAN neben den Sieber-
gebnissen weitere Parameter benötigt werden, entwickelten verschiedene Autoren einfa-
chere empirische Formeln, welche die Durchlässigkeitsbeiwerte direkt aus der Siebanaly-
se liefern. Solche einfacheren gebräuchlichen Formeln nach HAZEN (1895) oder BEYER
(1964) sind als Ableitung der oben gezeigten Gleichung zu betrachten, wobei die wirksa-
me Korngröße d
w
, durch eine ausgewählte Korngröße d
10
oder d
20
ersetzt wird (d.h. durch
ermittelte Siebdurchgänge bei 10 oder 20 %). Die hierzu notwendige Korrektur erfolgt in
Abhängigkeit des Ungleichförmigkeitsgrades d
60
/ d
10
. Alle übrigen Größen werden ge-
meinsam mit der Korrekturgröße in einem Proportionalitätsfaktor C zusammengefasst. In
der folgenden Tabelle werden die im Programm UK32 implementierten vereinfachten
Gleichungen aufgelistet.

- 16 -
4.1
Überblick über implementierte Auswerteverfahren
In der folgenden Tabelle (Tabelle 5) sind alle in UK32 enthaltenen Auswerteverfahren zu-
sammengestellt. Einzelheiten der einzelnen Verfahren werden in den folgenden Abschnit-
ten 4.1-4.8 dargestellt.
Tabelle 5
Verfahren
Formel
Einschätzung
Ergänzungen
Beyer
k
cU d
f
10
2
sehr genau
c(U) siehe
Auswertung nach Be-
yer
Hazen
k
d
f
00116
10
2
,
gute Näherung
Kaubisch
k
f
P
P
10
00005
012
359
,
2
,
,
für kleine kf-Werte
P = Pelitgehalt
(d < 0,002 mm)
Wittmann
2
3
2
1
0,0416
n
nd
k
w
f
universell anwenbar
n = Gesamtporosität
muss bekannt
sein !
'USBR'
k
d
f
00036
20
2 3
,
,
für Geschiebeböden
brauchbare Näherung
Kombination
'USBR'/ Beyer
k USBR
k Beyer
k
f
f
f
1
'
'
1
2
brauchbare Näherung
Zieschang
k
cc
d
f
1
s
10
2
sehr genau
c1 und c2 siehe Aus-
wertung nach
Zieschang
Die Erklärung der Formelzeichen sind in der Erläuterung der Verfahren in den Abschnitten
4.2 bis 4.8 zu finden.

- 17 -
Anwendungsbereiche bzw. -grenzen
Tabelle 6
Verfahren
geeignete Bodenart
kf in m/ s
weitere Parameter
Beyer
Sande
2*10
5
< kf < 4*10
3
Für U > 20 unge-
nau;
0,06 < d10 < 0,6
mm
Hazen
Sande
1 < U < 5;
0,1 < d10 < 0,5 mm
Kaubisch
tonhaltige Böden
kf < 10
6
5 < U < 400
Wittmann
Kiese, Sande, Schluffe kf > 10
-8
'USBR'
gemischt-körnige Bö-
den
10
8
< kf <10
6
d10 < 0,02 mm;
d20 > 0,002 mm
Kombination
'USBR'/ Beyer
Übergangsbereich
Sand-gemischte Böden
10
6
< kf <2*10
5
0,02 < d10 < 0,06
mm
Zieschang
tonig, schluffiger Sand
bis kiesiger Sand
1,6*10
5
< kf
<5*10
3
U < 25;
0,06 < d10 < 0,6
mm

- 18 -
4.2
Auswertung nach Beyer
Formel:
k
cU d
f
10
2
mit c
-
Empirischer Beiwert,
U
-
Ungleichförmigkeitsgrad; U = d60/ d10,
d10 -
Korngröße bei 10 % Siebdurchgang,
d60 -
Korngröße bei 60 % Siebdurchgang
Berechnung von c(U):
Für: 1 < U < 12
2
3
4
5
2
10
0,01089
0,00075
0,00002
1,452405 0,321185
0,07894
u
u
u
u
u
c U
Für: 12 < U < 20
10
2
c U
0,722 0,0092 12
u
Für U > 20
C(U) = 0,00648
Gültigkeitsgrenzen:
U < 20
0,06 < d10 < 0,6 mm
Für U >20 nur als Näherung zu verwenden
anwendbar für den kf-Wert-Bereich:
2*10
5
m/ s < kf < 4*10
3
m/ s
vorzugsweise zu verwenden für:
Sande

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Tabelle 7: Beispielanalyse:
Bezeichnung der
Fraktion
Fraktion
in mm
Massen-
anteil(%)
Summen-
durchgang
Korngröße (>63mm)
Korngröße (31,5...63,0)
Korngröße (16,0...31,5)
Korngröße (8,0....16,0)
Korngröße (8,0.....4,0)
Korngröße (4,0.....2,0)
Korngröße (2,0.....1,0)
Korngröße (1,0.....0,5)
Korngröße (0,5....0,25)
Korngröße (0,25..0,125)
Korngröße (0,125..0,063)
Schluff
Mittelschluff
Feinschluff
100,0000
63,0000
31,5000
16,0000
8,0000
4,0000
2,0000
1,0000
0,5000
0,2500
0,1250
0,0630
0,0200
0,0063
0,00
0,00
11,70
14,70
16,10
11,90
14,80
18,50
4,90
2,40
1,50
3,50
0,00
0,00
100,00
100,00
100,00
88,30
73,60
57,50
45,60
30,80
12,30
7,40
5,00
3,50
0,00
0,00
d10
[mm]
d20
[mm]
d30
[mm]
d60
[mm]
kf-
Wert
[m/s]
U
Cc
dw
Porosi-
tät ne
%
Pellit-
gehalt
0,3827 0,7081 0,9784 4,621
1
0,001
12,0765 0,541
3
0,591
5
26,06
0,000
0
Literatur:
BEYER, W. (1964): Zur Bestimmung der Wasserdurchlässigkeit von Kiesen und Sanden
aus der Kornverteilungskurve. - WWT 14: 165-168, 7 Abb., 3 Tab.; Berlin.
ENTENMANN, W. (1992): Das hydrogeologische Beweissicherungsverfahren für Haus-
mülldeponien. - Clausthaler geologische Abhandlungen, Band 1, Verlag Sven von Loga,
Köln.

- 20 -
4.3
Auswertung nach Hazen
Formel:
k
d
f
00116
10
2
,
mit d10 -
Korngröße bei 10 % Siebdurchgang
Gültigkeitsgrenzen:
1 < U < 5
0,1 < d10 < 0,6 mm
vorzugsweise zu verwenden für:
Sande
Tabelle 8: Beispielanalyse:
Bezeichnung der
Fraktion
Fraktion
in mm
Massen-
anteil(%)
Summen-
durchgang
Korngröße (>63mm)
Korngröße (31,5...63,0)
Korngröße (16,0...31,5)
Korngröße (8,0....16,0)
Korngröße (8,0.....4,0)
Korngröße (4,0.....2,0)
Korngröße (2,0.....1,0)
Korngröße (1,0.....0,5)
Korngröße (0,5....0,25)
Korngröße (0,25..0,125)
Korngröße
(0,125..0,063)
Schluff
Mittelschluff
Feinschluff
100,0000
63,0000
31,5000
16,0000
8,0000
4,0000
2,0000
1,0000
0,5000
0,2500
0,1250
0,0630
0,0200
0,0063
0,00
0,00
8,40
8,30
5,80
5,30
9,10
12,60
18,60
20,50
5,00
6,40
0,00
0,00
100,00
100,00
100,00
91,60
83,30
77,50
72,20
63,10
50,50
31,90
11,40
6,40
0,00
0,00
d10
[mm]
d20
[mm]
d30
[mm]
d60
[mm]
kf-Wert
[m/s]
U
Cc
dw
Porosi-
tät ne
%
Pellit-
gehalt
0,1076 0,1774 0,2384 0,877
0
0,134 E-4
.
8,1474
0,602
1
0,254
5
20,64
0,000
0

- 21 -
Literatur:
HAZEN, A. (1892): Some physical properties of sands and gravels with special reverence
to their use in filtration. - Twenty-fourth ann. rep. state board health Mass.: 541-556, 4
Abb., 7 Tab.; Boston.
ENTENMANN, W. (1992): Das hydrogeologische Beweissicherungsverfahren für Haus-
mülldeponien. - Clausthaler geologische Abhandlungen, Band 1, Verlag Sven von Loga,
Köln.

- 22 -
4.4
Auswertung nach Kaubisch
Formel:
k
f
P
P
10
00005
012
359
,
2
,
,
mit P - Pelitgehalt in % (Pelit entspricht Kornfraktion mit d < 0,02 mm)
Gültigkeitsgrenzen:
P > 10 %
anwendbar für den kf-Wert-Bereich:
kf < 10
6
m/ s
vorzugsweise zu verwenden für:
Mischböden mit erhöhtem Feinkornanteil
Tabelle 9: Beispielanalyse:
Bezeichnung der
Fraktion
Fraktion
in mm
Massen-
anteil(%)
Summen-
durchgang
Korngröße (>63mm)
Korngröße (31,5...63,0)
Korngröße (16,0...31,5)
Korngröße (8,0....16,0)
Korngröße (8,0.....4,0)
Korngröße (4,0.....2,0)
Korngröße (2,0.....1,0)
Korngröße (1,0.....0,5)
Korngröße (0,5....0,25)
Korngröße (0,25..0,125)
Korngröße(0,125..0,063)
Schluff
Mittelschluff
Feinschluff
100,0000
63,0000
31,5000
16,0000
8,0000
4,0000
2,0000
1,0000
0,5000
0,2500
0,1250
0,0630
0,0200
0,0063
0,00
0,00
0,90
0,80
0,70
0,50
0,90
1,60
1,60
1,30
3,00
34,30
23,60
9,80
100,00
100,00
100,00
99,10
98,30
97,60
97,10
96,20
94,60
93,00
91,70
88,70
54,40
30,80
d10
[mm]
d20
[mm]
d30
[mm]
d60
[mm]
kf-Wert
[m/s]
U
Cc
dw
Porosi-
tät ne
%
Pellit-
gehalt
0,0034 0,0048 0,0062 0,027
0
2,847 E-
9 .
7,9563
0,417
3
0,015
7
n.b.
53,000
0

- 23 -
Ergebnisse:
kf
= 1,75*10
8
m/ s
ne = 1 %
Literatur:
KAUBISCH, M. (1986): Zur indirekten Ermittlung hydrogeologischer Kennwerte von
Kippenkomplexen, dargestellt am Beispiel des Braunkohlenbergbaus
ENTENMANN, W. (1992): Das hydrogeologische Beweissicherungsverfahren für Haus-
mülldeponien. - Clausthaler geologische Abhandlungen, Band 1, Verlag Sven von Loga,
Köln.

- 24 -
4.5
Auswertung nach Wittmann
Formel:
2
2
3
1
0,0416
w
f
d
n
n
k
Eräuterung zur Formel:
Die Symbole in der Formel bedeuten:
n
= Gesamtporosität des Sedimentes
d
w
= wirksamer Korndurchmesser
vorzugsweise zu verwenden für:
Sande und Kiese
Der wirksame Korndurchmesser d
w
errechnet sich aus der Summe der Masseprozente di-
vidiert durch den Quotienten der Masseprozente p
i
alle Einzelfraktionen dividiert durch
die mittleren Korndurchmesser d
i
der Einzelfraktion.
i
i
w
pd
d
/
100%
Die von WITTMANN verwendete Formel entspricht der universell gültigen Ausgangsglei-
chung nach KOZENY und CARMAN (siehe Einleitung zum Abschnitt 4) unter der Voraus-
setzung, dass Wasser bei einer Temperatur von 10°C die Probe durchströmt. Bei Anwen-
dung des Wittmannverfahren muss die Porosität vor der Auswertung der Kornanalyse im
Labor bestimmt oder sinnvoll geschätzt werden. Für Kiese und Sande kann n = 0,4 als
sinnvoller Näherungswert benutzt werden. Damit vereinfacht sich die Auswerteformel zu
k
f
= 0,007395 (d
w
.
Mit Hilfe der wirksamen Korndurchmesser d
w
ist es möglich mit der Tabelle 3 das Pro-
benmaterial verbal einzuordnen. Anschließend kann dem Material die Gesamtporosität n
gemäß Tabelle 11 zugeordnet werden. Diese Gesamtporosität ist im Fenster „Diagramm“
als „Wittmann-Porosität“ einzugeben.

- 25 -
Tabelle 10
Erdstoffart
Gesamtporosität n
d
w
in mm
Feinschluff
0,45 – 0,65
0,002 – 0,0063
Mittelschluff
0,40 – 0,55
0,0063 – 0,02
Grobschluff
0,35 – 0,45
0,02 – 0,063
Feinsand
0,33 – 0,40
0,063 – 0,2
Mittelsand
0,3 – 0,38
0,2 – 0,63
Grobsand
0,28 – 0,35
0,63 – 2,0
Kies
0,25 < n < 0,35
> 2,0
Es ist zu beachten, dass die Gleichung nach KOZENY und CARMAN nicht mehr gilt,
wenn es bei der Durchströmung des analysierten Materials zu nichtlinearer Abhängigkeit
der Filterströmungsgeschwindigkeit vom Druckgradienten kommt. Das tritt bei wirksamen
Korndurchmessern > 3mm auf sobald der Gradient einen Wert von i = 0,001 überschrei-
tet. Unter solchen Bedingungen gilt das DARCY-Gesetz nicht mehr. Für Kiese ist das
häufig der Fall. Es ist dann möglich aus den nach KOZENY und CARMAN berechneten k
f
–Wert mit Hilfe einer Korrekturformel den wahren k
f
–Wert zu ermitteln. (b ist ein nach
WITTMANN bestimmbarer empirischer Faktor)
k DARCY
k DARCY
b i
k
f
f
f
4
2
2

- 26 -
Tabelle 11: Beispielanalyse:
Bezeichnung der
Fraktion
Fraktion
in mm
Massen-
anteil(%)
Summen-
durchgang
Korngröße (>63mm)
Korngröße (31,5...63,0)
Korngröße (16,0...31,5)
Korngröße (8,0....16,0)
Korngröße (8,0.....4,0)
Korngröße (4,0.....2,0)
Korngröße (2,0.....1,0)
Korngröße (1,0.....0,5)
Korngröße (0,5....0,25)
Korngröße (0,25..0,125)
Korngröße (0,125..0,063)
Schluff
Mittelschluff
Feinschluff
100,0000
63,0000
31,5000
16,0000
8,0000
4,0000
2,0000
1,0000
0,5000
0,2500
0,1250
0,0630
0,0200
0,0063
0,00
0,00
0,00
2,00
54,80
39,20
2,70
0,50
0,30
0,20
0,10
0,00
0,00
0,00
100,00
100,00
100,00
100,00
98,00
43,20
4,00
1,30
0,80
0,50
0,30
0,20
0,20
0,00
d10
[mm]
d20
[mm]
d30
[mm]
d60
[mm]
kf-
Wert
[m/s]
U
Cc
dw
Porosi-
tät ne
%
Pellit-
gehalt
2,3061 2,8163 3,3265 5,226
3
0,054
2,2663
0,918
1
3,594
6
32,9529 0,000
0
Literatur:
WITTMANN, L. : Die analytische Ermittlung der Durchlässigkeit rolliger Erdstoffe unter
besonderer Berücksichtigung des nichtlinearen Widerstandsgesetzes der Porenströ-
mung. – Veröffentlichung des Instituts für Boden und Felsmechanik, Heft 87 TU Karlsru-
he, 1981
BUSCH, K.F.; LUCKNER, L. (1973): Geohydraulik. – VEB Deutscher Verlag für Grund-
stoffindustrie, Leipzig.
ENTENMANN, W. (1992): Das hydrogeologische Beweissicherungsverfahren für Haus-
mülldeponien. - Clausthaler geologische Abhandlungen, Band 1, Verlag Sven von Loga,
Köln.
KOZENY, L.: Hydraulik.- Springerverlag, Wien 1953

- 27 -
4.6
Auswertung nach 'USBR'
Formel:
k
d
f
00036
20
2 3
,
,
mit d20 -
Korngröße bei 20 % Siebdurchgang
Gültigkeitsgrenzen:
d10 < 0,02 mm
d20 > 0,002 mm
anwendbar für den kf-Wert-Bereich:
10
8
< kf < 10
6
m/ s
vorzugsweise zu verwenden für:
gemischt-körnige Böden
Tabelle 12: Beispielanalyse:
Bezeichnung der
Fraktion
Fraktion
in mm
Massen-
anteil(%)
Summen-
durchgang
Korngröße (>63mm)
Korngröße (31,5...63,0)
Korngröße (16,0...31,5)
Korngröße (8,0....16,0)
Korngröße (8,0.....4,0)
Korngröße (4,0.....2,0)
Korngröße (2,0.....1,0)
Korngröße (1,0.....0,5)
Korngröße (0,5....0,25)
Korngröße
(0,25..0,125)
Korngröße
(0,125..0,063)
Schluff
Mittelschluff
Feinschluff
Ton
100,0000
63,0000
31,5000
16,0000
8,0000
4,0000
2,0000
1,0000
0,5000
0,2500
0,1250
0,0630
0,0200
0,0063
0,0020
0,00
0,00
0,00
0,00
0,60
2,20
11,60
16,70
20,70
20,20
7,20
7,10
5,20
2,00
6,50
100,00
100,00
100,00
100,00
100,00
99,40
97,20
85,60
68,90
48,20
28,00
20,80
13,70
8,50
6,50
d10
[mm]
d20
[mm]
d30
[mm]
d60
[mm]
kf-
Wert
[m/s]
U
Cc
dw
Porosi-
tät ne %
Pellit-
gehalt
0,0103 0,0582 0,1374 0,392
5
5,186
E-6 .
38,2867 4,689
9
0,012
8
13,5700 13,7000

- 28 -
Die Formel wurde vom „U.S. Bureau of soil classification“ experimentell ermittelt und ist
seit den sechziger Jahren auch im ostdeutschen Braunkohlebergbau zur Bestimmung von
k
f
–Werten an geringdurchlässigen Proben benutzt worden. Später setzte sich das Verfah-
ren auch in anderen Branchen durch.
Literatur:
RICHTER, L.: Aufgaben der hydrogeologischen Erkundung und Nacherkundung in der
Braunkohlenindustrie.- Zeitschrift für Angewandte Geologie, Berlin Heft 6/ 1966
LEE, CH. (1936): Selection of materials for rolled-filled earth dams. - Treans. Am. Soc.
Civ. Eng. 1980, 61 S.,23 Abb., 14 Tab.; Washington.
MALLET, CH. & PACQUANT, J. (1954): Erdstaudämme, 345 S., 185 Abb.; Berlin.
ENTENMANN, W. (1992): Das hydrogeologische Beweissicherungsverfahren für Haus-
mülldeponien. - Clausthaler geologische Abhandlungen, Band 1, Verlag Sven von Loga,
Köln.

- 29 -
4.7
Kombinierte Auswertung nach 'USBR' und Beyer
Formel:
k
k USRB
k Beyer
f
f
f
2
1
1
'
'
mit kf ('USRB') - kf-Wert nach 'USRB' ;
kf (Beyer) - kf-Wert nach Beyer
Gültigkeitsgrenzen:
0,02 <d10 < 0,06 mm
anwendbar für den kf-Wert-Bereich:
10
6
< kf < 2*10
5
m/ s
vorzugsweise zu verwenden für:
Übergangsbereich Sand-gemischte Böden
Tabelle 13: Beispielanalyse:
Bezeichnung der
Fraktion
Fraktion
in mm
Massen-
anteil(%)
Summen-
durchgang
Korngröße (>63mm)
Korngröße (31,5...63,0)
Korngröße (16,0...31,5)
Korngröße (8,0....16,0)
Korngröße (8,0.....4,0)
Korngröße (4,0.....2,0)
Korngröße (2,0.....1,0)
Korngröße (1,0.....0,5)
Korngröße (0,5....0,25)
Korngröße (0,25..0,125)
Korngröße(0,125..0,063)
Schluff
Mittelschluff
Feinschluff
Ton
100,0000
63,0000
31,5000
16,0000
8,0000
4,0000
2,0000
1,0000
0,5000
0,2500
0,1250
0,0630
0,0200
0,0063
0,0020
0,00
0,00
0,50
1,00
2,50
3,80
8,50
14,70
30,00
19,60
5,60
4,80
3,30
1,90
3,80
100,00
100,00
100,00
99,50
98,50
96,00
92,20
83,70
69,00
39,00
19,40
13,80
9,00
5,70
3,80
d10
[mm]
d20
[mm]
d30
[mm]
d60
[mm]
kf-Wert
[m/s]
U
Cc
dw
Porosi-
tät ne %
Pellit-
gehalt
0,0290 0,1288 0,1926 0,425
0
1,975
E-5 ..
14,6763 3,014
1
0,020
4
16,4800 9,0000

- 30 -
Literatur:
RICHTER, L.: Aufgaben der hydrogeologischen Erkundung und Nacherkundung in der
Braunkohlenindustrie.- Zeitschrift für Angewandte Geologie, Berlin Heft 6/ 1966
BEYER, W. (1964): Zur Bestimmung der Wasserdurchlässigkeit von Kiesen und Sanden
aus der Kornverteilungskurve. - WWT 14: 165-168, 7 Abb., 3 Tab.; Berlin.
ENTENMANN, W. (1992): Das hydrogeologische Beweissicherungsverfahren für Haus-
mülldeponien. - Clausthaler geologische Abhandlungen, Band 1, Verlag Sven von Loga,
Köln.

- 31 -
4.8
Auswertung nach Zieschang
Formel:
k
cc
d
f
1
s
10
2
c
1
- empirischer Beiwert, abhängig vom
Ungleichförmigkeitsgrad U = d60/ d10,
c2 - empirischer Beiwert, abhängig vom Glimmergehalt der Probe,
d60 - Korngröße bei 60 % Siebdurchgang,
d10 - Korngröße bei 10 % Siebdurchgang
Erläuterung zum Empirischer Beiwert c
1
(siehe Tabelle 13):
Tabelle 14
Petrographische Bedin-
gungen
U = d60/
d10
Gültigkeitsbereich
für c1,
d10 in mm
c1
reiner Sand oder
kiesiger Sand
1 – 3
0,1 - 0,6
0,0139
reiner Sand oder
kiesiger Sand
3 – 5
0,1 - 0,6
0,0116
schwach schluffiger Sand
(d2 0,01)
5
0,1 - 0,6
0,0093
schwach tonschluffhaltiger
Sand
(d3 0,01)
5
0,08 - 0,6
0,0070
tonschluffhaltiger Sand
(d4 0,01)
5
0,06 - 0,6
0,0046
Erläuterung zum Empirischer Beiwert c
2
(siehe Tabelle14):
Tabelle 15
Petrographische Bedingungen
c
2
kein Glimmergehalt bis Spuren
1
schwach glimmrig
0,8
stark glimmrig
0,5
Gültigkeitsgrenzen:
U < 25;
0,06 < d10 < 0,6 mm

- 32 -
anwendbar für den kf-Wert-Bereich:
1,6*10
5
< kf < 5*10
3
m/ s
vorzugsweise zu verwenden für:
tonig, schluffiger Sand bis kiesiger Sand
Tabelle 16: Beispielanalyse:
Bezeichnung der
Fraktion
Fraktion
in mm
Massen-
anteil(%)
Summen-
durchgang
Korngröße (>63mm)
Korngröße (31,5...63,0)
Korngröße (16,0...31,5)
Korngröße (8,0....16,0)
Korngröße (8,0.....4,0)
Korngröße (4,0.....2,0)
Korngröße (2,0.....1,0)
Korngröße (1,0.....0,5)
Korngröße (0,5....0,25)
Korngröße (0,25..0,125)
Korngröße
(0,125..0,063)
Schluff
Mittelschluff
Feinschluff
Ton
100,0000
63,0000
31,5000
16,0000
8,0000
4,0000
2,0000
1,0000
0,5000
0,2500
0,1250
0,0630
0,0200
0,0063
0,0020
0,00
5,20
15,90
14,50
10,90
7,40
9,80
15,80
11,30
3,40
1,40
4,40
0,00
0,00
0,00
100,00
100,00
94,80
78,90
64,40
53,50
46,10
36,30
20,50
9,20
5,80
4,40
0,00
0,00
0,00
d10
[mm]
d20
[mm]
d30
[mm]
d60
[mm]
kf-Wert
[m/s]
U
Cc
dw
Porosi-
tät ne
%
Pellit-
gehalt
0,2677 0,4889 0,8006 6,385
3
0,666 E-3
.
23,8526 0,375
0
0,492
5
24,1200 0,000
0

- 33 -
Tabelle 17
Petrographische Bedingungen
kf-Wert in m/ s
ne in %
kein Glimmergehalt bis Spuren
6,6* 10
4
24
Schwach glimmrig
5,3* 10
4
23
stark glimmrig
3,3* 10
4
22
Literatur:
ZIESCHANG, J. (1961): Die Bestimmung der Wasserdurchlässigkeit von Lockerge-
steinsgrundwasserleitern. - Z. Angew. Geol. 10 7, S. 364-370.
ENTENMANN, W. (1992): Das hydrogeologische Beweissicherungsverfahren für Haus-
mülldeponien. - Clausthaler geologische Abhandlungen, Band 1, Verlag Sven von Loga,
Köln.

- 34 -
4.9
Automatisierte Auswertung für eine Probengruppe
Das Programm UK32 bietet die Möglichkeit der automatisierten Auswertung einer ganzen
Gruppe von Korngrößenanalysen innerhalb eines Aufschlusses.
Alle Analysen werden nach der Vorgabe der gewählten Auswertemethode bearbeitet. Be-
sonderheit bilden die Methoden nach Zieschang, Kaubisch und die „automatische Aus-
wahl“. Bei Kaubisch und automatischer Auswahl wird der Pellitgehalt automatisch ermit-
telt. Für Zieschang und das automatischen Verfahren kann der Glimmergehalt vorgege-
ben werden. Über den Schalter „Ergebnis in UHYDRO speichern“ werden die Daten in der
Datei der Untersuchungsergebnisse (HUE.DBF) abgespeichert .
Wurde die Option „automatisch“ gewählt so findet das Programm UK32 selbstständig das
optimale Verfahren.
Die Daten der eingelesenen Analysen sowie die Grafiken und Ergebnisse der Auswertung
werden automatisch in das aktuelle Protokoll übernommen.
Das Protokoll ist schon während des Programmlaufs editierbar und kann unter verschie-
denen Formaten (RTF,HTML,TXT) abgespeichert werden.

- 35 -
4.10 Optimales Auswerteverfahren
Abbildung 1: Algorithmus zur Auswahl des angemessenen Auswerteverfahrens
Bemerkung:
Bei sehr gering durchlässigen Böden mit Pelitgehalten <10% und >60% kann das Verfah-
ren nach Wittmann nur als grobe Näherungslösung verwendet werden.
siehe auch: Automatische Auswertung für eine Aufschlussgruppe
4.11 Berechnung von n
e
nach Hennig
Nach der Hennig-Formel wird die effektive Porosität in Abhängigkeit vom kf-Wert berech-
net nach:
ne [%] = 100* ( 0.05*lg(kf) + 0.4 ).

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36
5
Elemente und Funktionen der Auswertefenster
Fenster „Diagramm“
Abbildung 2
1 – Summenkurve der Massenanteile der einzelnen gemessenen Fraktionen.
siehe auch:
Anzeige der Korngrößendaten
Fraktionsgrößen bzw. -grenzen
2 – Masseanteil einer einzelnen gemessenen Kornfraktion.
siehe auch:
Anzeige der Korngrößendaten
Fraktionsgrößen bzw. -grenzen
3 – Schrankenwert in %, für den der entsprechende Korndurchmesser im unteren rechten
Teil(6) des Fensters angezeigt wird.
4 – Einstellung der Gesamtporosität nach Wittmann.
5 – Anzeigefelder für gewähltes Auswerteverfahren
siehe auch:
Optimales Auswerteverfahren
2
1
3
4
5
9
7
8
6
10
4
13
11
14
12
15
16
17
18
19
20
4

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37
6 – Slider (rechts unten) zur Einstellung des Massenanteils x in % für den das entspre-
chende dx in mm darunter angezeigt wird, korrespondiert mit waagerechter Linie in
der Grafik (2-fach voneinander unabhängig),
7 – Korngröße (d
x
) des im Slider (6) gewählten Masseanteils.
8 – Anzeige des gewählten bzw. automatisch gefundenen Auswerteverfahrens.
9 – Berechneter Durchlässigkeitsbeiwert k
f
in m/s sowie Ungleichförmigkeitszahl U.
10 – Nach HENNIG berechnete entwässerbare Porosität (siehe Abschn. 4.11).
11 – Navigator zur Auswahl des zu bearbeitenden Projektes.
12 – Navigator zur Auswahl des zu bearbeitenden Aufschlusses.
13 – Navigator zur Auswahl der zu bearbeitenden Probe.
14 – Schalter zum speichern des Diagramms als Bitmap oder Windows-Metafile.
15 – Schalter zur automatischen Auswertung aller Analysen des gewählten Aufschlus-
ses.
16 – Ergebnis in HUE.DBF speichern.
17 – Frei wählbare Fraktionsgrößen einfügen (siehe Abs. 3.3).
18 – Die in der BDE registrierten UHYDRO32-Projekte aktivieren(siehe 2.4).
19 – Ermöglicht ein nicht in der BDE registriertes Projekt zu laden (siehe 2.4).
20 – Aufruf des Hilfemenüs.
21 – Einstellung des Glimmergehalts für Auswertung nach Zieschang .
Abbildung 3
21

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38
Fenster „Auswertung“
1
2
3

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39
Abbildung 4 und 5
1 – Schalter zur Übernahme des aktuellen Auswertefensters in das Protokoll (siehe
Reiter Protokoll).
2 – Ausgabe des Protokollkopfes und der Eingangsdaten der aktuellen Probe.
3 – Ausgabe der Auswertungsergebnisse der aktuellen Probe.
Fenster „Protokoll“
Abbildung 6 und 7
1 –
Standard-Schalter zur Dateiverwaltung. Besonderheit – „Speicher unter“ kann in
zwei Formaten erfolgen (RTF und HTML).
2 – Übernahme aus dem Fenstern „Auswertung“ für die ausgewählten Proben.
1
2

40
6
Grafik-Ausgabe
Das Dialogfenster „Diagramm speichern“ bietet folgende Möglichkeiten:
- Windows-Metafile
- Windows-Bitmap
Siehe 5.1 Punkt 14.
6.1
Grafik-Ausgabe als WMF-File
Nach Abfrage eines Namens für das WMF-File wird die aktuelle Grafik gespeichert.
6.2
Grafik-Ausgabe als BMP-File
Nach Abfrage eines Namens für das BMP-File wird die aktuelle Grafik gespeichert.
7
Ergebnisse in UHYDRO32 speichern
Mit dieser Funktion werden folgende Daten in die UHYDRO32-Datei der Untersuchungs-
ergebnisse (HUE.DBF) gespeichert:
-
k
f
-Wert
-
Ungleichförmigkeitszahl
-
entwässerbare Porosität n
e
Zu den auswählbaren Daten (siehe Abbildung 8) werden der zugehörige Aufschluss, so-
wie Probenoberkante und Auswertemethode und Datum/Erfasser gespeichert.
Alle vorhandenen hydrogeologischen Kennwerte für den gewählten Aufschluss werden in
der oberen Tabelle dargestellt.
Hinweis: Rot gekennzeichnet ist die Tabelle mit den aufgelisteten hydrogeologischen
Kennwerten, die überschrieben werden.

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41
Abbildung 8
8
Menü Hilfe
Das Menü Hilfe erlaubt den Zugriff auf das Hilfesystem (siehe Abbildung 2, Punkt 20) so-
wie das Info-Dialogfenster.
Inhalt
Inhaltsverzeichnis des Hilfesystems.
Suche über Schlüsselwörter
Öffnet das Hilfesystem mit dem Dialog „Suchen“.
Hilfe verwenden
Anwendung des Hilfesystems
Info über ...
Zeigt Infos zu UK32.

42
9
Menü Optionen
Mit dieser Option kann der Inhalt des Seitenkopfes beim Ausdruck des Auswerteprotokolls
festgelegt werden. Fast alle Einträge im linken und rechten Drittel des Kopfes sind frei
wählbar, jedoch wird eine Gliederung in
Firmenanschrift
Projektbezeichnung
Bearbeiter
Anlagenbezeichnung
Seite
für sinnvoll erachtet.
Im Feld "Nr. der 1. Seite" ist die Nummerierung der ersten Ausdruckseite einzugeben. Die
Nummern der Folgeseiten werden auf deren Grundlage hochgezählt. Bei Schließen des
Fensters werden alle Einstellungen in der Datei UK32.INI gespeichert. Diese werden beim
nächsten Programmstart automatisch wieder eingelesen.
Alle weiteren Optionen:

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43
Abbildung 9

44
10
Anhang
10.1 Fehlermeldungen
Die folgenden Fehlermeldungen des Programmes sind größtenteils selbsterklärend. Ge-
gebenenfalls sind jeweils weiterführende Hinwese angefügt.
" Die Korngrößenanalysen-Datei enthält keine Datensätze"
" Ungültige KG-Bezeichnung in HKG.DBF-File gespeichert !"
Korrektur mit UHYDRO32
" Ungültige KG-Nummer in HKG.DBF-File gespeichert!"
Korrektur mit UHYDRO32
" Zum Einlesen von Korngrößen -Daten ist die vorherige Einstellung einer gültigen UIS -
HKG.DBF Datei [->'Optionen|Datei wählen'] notwendig !"
" Das Protokoll ist nicht gespeichert !Protokoll jetzt speichern?"
" (Das Programm arbeitet nur im Hochformat einwandfrei!)"
Korngrößenanalyse | Druckereinrichtung -> Optionen : Hochformat einstellen
" Hilfethema nicht gefunden"
s. Fehlerbeanstandungen !
" Öffnen Sie zunächst ein gültiges Protokoll oder legen Sie ein neues Protokoll an!"
" Die Grafikdatei muss die Erweiterung 'WMF' haben !"
" Grafik nicht als WMF gespeichert !"
s. Fehlerbeanstandungen!
" Fehler beim Öffnen dBase-Datei ..."
Ist Datei dBase-Datei ?; Datei bereits in anderer Anwendung geöffnet ?

45
Datei schreibgeschützt oder versteckt ?
" Schlüsselerweiterung Einheit ... (Wert = ...) Parameter: ... notwendig !Wenden Sie sich
an das LfULG !"
" Datenbank kann nicht angezeigt werden"
Ist Datei dBase-Datei ?; Datei bereits in anderer Anwendung geöffnet ?
Datei schreibgeschützt oder versteckt ?
" Datenbankobjekt kann nicht angelegt werden !"
*1)
für alle folgenden gilt *1)
" Datei ... enthält keine Datensätze "
10.2 Fehlerbeanstandungen
Wenn das Programm in bestimmten Situationen abstürzen sollte, undefinierte Zustände
hinterlässt o.ä. unerwünschte Effekte zeigt, wenden Sie sich bitte an das
Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie Sachsen
Pillnitzer Platz 3
01326 Dresden
Bevor sie dies tun, ist folgendes zu prüfen:
- Erfüllt der Rechner die der Programmnutzung entsprechenden Hardwarevoraus-
setzungen (siehe Abschnitt Hardwarevoraussetzungen)?
- Sind noch mindestens 10 MByte auf der Festplatte frei ?
- Wurden alle Windows-Komponenten auf dem Host-PC installiert ? (UND NICHT
ÜBER DAS NETZ GELADEN !)
- Sind andere Windows-Anwendungen geschlossen ? (Falls Kollisionen mit be-
stimmten Programmen auftreten, bittet der Autor um entsprechende Mitteilung.)
- Läuft das System mit anderen Anwendungen stabil ?

46
Dabei sind folgende Angaben/ Daten zu liefern:
- In welcher Situation tritt der Effekt auf ? (detaillierte Beschreibung, die eine Re-
produktion gestattet),
- Hardwareausstattung des PC (RAM, Festplatte, CPU-Typ, Netz installiert ?, Gra-
fik-Karte, eingestellte Bildauflösung),
- Windows-Version,
- GA_.DBF; HKG.DBF