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Konzeptworkshops HomeTownOffice
Dokumentation und Auswertung
Silicon Saxony e.V.
Dezember 2020

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Dokumentation Konzeptworkshops HomeTownOffice
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Inhaltsverzeichnis
1.
Hintergrund und Genese ................................................................................................ 3
2.
Konzept der Workshops ................................................................................................. 5
3.
Teilnehmer und Ergebnisse ............................................................................................ 7
4.
Weitere Schritte und Handlungsempfehlungen ..............................................................11
5.
Anlagen/Verweise .........................................................................................................12
Anlage 1
Folien der Veranstaltung ....................................................................................
Anlage 2
Übersicht der teilnehmenden Institutionen .........................................................
Anlage 3: Ergebnisse der Muralboards der Gruppenarbeiten ...............................................
Anlage 4: Weiterführende Links und ergänzende Dokumente ..............................................
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Schematischer Ablauf der Workshops .............................................................. 5
Abbildung 2: Beispiel eines Muralboards ............................................................................... 6
Abbildung 3: Anzahl und Art der Teilnehmer nach Institution ................................................. 7
Abbildung 4: Verortung der Workshopakteure in Sachsen bzw. bundesweit .......................... 7
Abbildung 5: Auszug aus dem Ergebnis einer Gruppenarbeit im zweiten Workshoptermin ... 8
Impressum: Silicon Saxony e.V.: Konzeptworkshops HomeTownOffice, Dokumentation und
Auswertung, Dezember 2020.
Kontakt:
info@silicon-saxony.de
Diese Maßnahme wurde mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen
Landtag beschlossenen Haushaltes.

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1. Hintergrund und Genese
Mit der Veranstaltung „HomeTownOffice“
nehmen die Zukunftsinitiative simul+ und Silicon
Saxony das aktuell stark diskutierte Themenfeld Coworking/Telearbeit/Satellitenarbeitsplätze
in den Blick.
Die Idee des „HomeTownOffice“ lässt sich wie folgt skizzieren:
Ungenutzte Gewerbeflächen im Pendlereinzugsgebiet der sächsischen Großstädte
werden als Coworking-Räume oder Satellitenarbeitsplätze genutzt. Es kommen
Betreibermodelle zum Tragen, die Kommunen/Regionen einbinden (ggf. über die
kommunale Wirtschaftsförderung o.ä.). Als potenzielle Nutzer werden zum einen
Unternehmen erachtet, die ihren Mitarbeitern attraktive und wohnortnahe
Arbeitsmöglichkeiten (i.S.v. Satellitenarbeitsplätzen) bieten wollen. Zum anderen
können die Nachfrager aber auch Freiberufler oder Angestellte sein, die einen
wohnortnahen Büroarbeitsplatz nutzen möchten und dürfen.
Aus
Perspektive der Regionalentwicklung in Sachsen könnten sich durch „HomeTownOffices“
positive Effekte ergeben, z.B.:
die Verortung attraktiver Arbeitsplätze in ländlichen Räumen,
die Einsparung von Pendlerverkehren,
die Belebung ländlicher Zentren,
die verbesserte Auslastung von Versorgungsangeboten in ländlichen Zentren
(Kindergärten, Mittagsversorgung, …),
ggf. die Nutzung bisher leerstehender Gebäude usw.
Andererseits stellen sich bspw. folgende Fragen:
Welchen Bedarf gibt es an solchen Angeboten, wenn reine Homeoffice-Lösungen
weiter an Bedeutung gewinnen?
Was macht ein „HomeTownOffice“ für die verschiedenen Akteure (Arbeitnehmer,
Arbeitgeber, Kommunen, …) attraktiv?
Welche Mehrwerte für Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Kommunen lassen sich durch
„HomeTownOffices“ generieren?
Lassen sich Konzepte des NewWork so in ländliche Räume übertragen?
Vor diesem Hintergrund sollte die Idee hinsichtlich des Bedarfs und der Machbarkeit diskutiert
werden. Zunächst wurde dabei ein online-Veranstaltungsformat genutzt, in dem ein möglichst
breites Teilnehmerfeld (vgl. Kapitel 3) aus „Anbietern“
(Immobilieneigentümer, Städte und
Gemeinden, Akteure der ländlichen Entwicklung, …)
sowie potenziellen Nachfragern
(Verwaltung, Unternehmen,
Arbeitnehmer, …)
gemeinsam ihre Anforderungen an bzw. auch
Erfahrungen mit dem Konzept HomeTownOffice zusammentrugen.
Hauptziele der Onlineveranstaltungen waren somit:
Austausch von konkreten Anbieter- und Nachfragerwünschen
„spielerische“
Entwicklung konkreter Gestaltungsmöglichkeiten für ein fiktives
„HomeTownOffice“
Identifikation von Hemmfaktoren
Bewertung des Marktpotenzials solcher Angebote im ländlichen Raum Sachsens
öffentliche Dokumentation der Veranstaltungsergebnisse

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Fragestellungen, die sich im Kontext einer Konzeptentwicklung ergaben, lauteten zum
Beispiel:
Welche Standort- und
Ausstattungsmerkmale machen ein „HomeTownOffice“ für
potenzielle Nachfrager attraktiv?
Welche technischen und organisatorischen Voraussetzungen müssten die Anbieter
erfüllen, um Nutzer aus Wirtschaft und Verwaltung zu finden?
Was darf ein HomeTownOffice-Platz kosten, um gegenüber reinen Büroarbeitsplätzen
und reinen Homeoffice-Lösungen bestehen zu können?
Welche Vor- und Nachteile entstehen für die Nutzer gegenüber reinen
Büroarbeitsplätzen oder reinen Homeoffice-Lösungen? Wie können diese Vorteile
ausgebaut werden?
Welche Kooperationen zwischen Kommunen, Regionen und Anbietern von
HomeTownOffices wären sinnvoll?
Können einzelne HomeTownOffices den Bedarf großer Unternehmen decken oder ist
ein Verbund solcher Offices notwendig? Und andererseits: Kommen einzelne
Unternehmen als Nachfrager in Betracht oder ergeben sich durch die Nutzung
verschiedener Nachfrager attraktive Synergien?
Wie können potenziellen Nutzer gewonnen/angesprochen werden?

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2. Konzept der Workshops
Zur Umsetzung wurde ein Workshopkonzept entwickelt, welches aufgrund von Corona in
digitaler Form ein gemeinschaftliches Erarbeiten von Antworten bzw. Sichtweisen auf das
Thema ermöglicht. Das Konzept ging dabei von drei Workshopterminen mit jeweils 15-20
Teilnehmern aus, welche in bis zu drei Gruppen aufgeteilt werden.
Dafür wurden Microsoft Teams sowie Mural
1
als digitale Tools genutzt.
Die Teilnehmenden erhielten am Vortag der Veranstaltungen einen Link zu einer Teams-
Besprechung (Programm von Office365, Microsoft). Mit diesem gelangten sie in den
„Hauptraum“ der Veranstaltung. Dort
wurde das Thema anhand einiger Folien (vgl. Anlage 1)
kurz eingeführt und der weitere Ablauf erklärt. Zudem wurden die Teilnehmenden im
Nachgang zu Ihrer Anmeldung in Teams aufgeteilt, Kriterium war dabei hauptsächlich eine
möglichst ausgewogene Besetzung der Gruppen im Hinblick auf unterschiedliche
Herkunftsorganisationen. Die nachfolgende Abbildung zeigt den schematischen Ablauf der
Veranstaltung.
Abbildung 1: Schematischer Ablauf der Workshops
In den einzelnen Räumen fand ein moderierter Workshop statt, um die aufgeworfenen Fragen
zum „idealen HomeTownOffice“ zu beantworten. Dafür
wurden Methoden wie z. B.
Brainstorming von den ModeratorInnen verwendet. Zur Dokumentation und Durchführung
dieser Methoden wurde die webbasierte Whiteboard-Software
namens „Mural“ verwendet.
Durch den Einsatz von verschiedenen Farben und dem Clustern von Ideen wurde der
Workshop virtuell dokumentiert. (vgl. auch Kapitel 3).
1
www.mural.co

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Die nachfolgende Abbildung zeigt schematisch ein so genanntes Muralboard.
Abbildung 2: Beispiel eines Muralboards
Nach Ablauf der vorgegebenen Zeit der Teamarbeit wurde in den Besprechungschats der
Workshop-Räume der Link zurück zum Hauptraum gepostet. Dort fand eine wechselseitige
Vorstellung der Gruppenergebnisse sowie eine Zusammenfassung inklusive Ausblick statt.
Die Einladung der Teilnehmer erfolgte über einen Verteiler von simul+ sowie eine parallele
einmalige Ankündigung über den Silicon Saxony Newsletter. Die Anmeldung erfolgte über
das Beteiligungsportal des Freistaates Sachsen
2
.
2
https://buergerbeteiligung.sachsen.de/portal/smr/beteiligung/themen/1022409

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3. Teilnehmer und Ergebnisse
Insgesamt wurden 3 Workshops mit in Summe 53 angemeldeten Teilnehmern durchgeführt.
Die nachfolgende Darstellung zeigt die Größe und Zusammensetzung des Teilnehmerfeldes
nach Art der Institution an den jeweiligen Terminen. Anlage 2 bietet dabei einen Überblick
über die teilnehmenden Organisationen.
Abbildung 3: Anzahl und Art der Teilnehmer nach Institution
Wie der nachstehenden Abbildung zu entnehmen ist, konnte dabei neben einer
ausgewogenen Beteiligung im Hinblick auf die regionale Verortung sächsischer Akteure auch
Aufmerksamkeit in und Beteiligung aus anderen Bundesgebieten erzielt werden.
Abbildung 4: Verortung der Workshopakteure in Sachsen bzw. bundesweit
2.12.20
Verwaltung/Behörde
Unternehmen
Gemeinde
Akteur ländliche Entwicklung
Wissenschaftliche Einrichtung
8.12.20
10.12.20
Gesamt: 11
Gesamt: 15
Gesamt: 27

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Bezogen auf die Hauptziele der Online-Veranstaltungen konnten somit folgende Ergebnisse
erzielt werden:
1) Austausch von konkreten Anbieter- und Nachfragerwünschen
Während die Anzahl der TeilnehmerInnen insgesamt den Planungen entsprach, war
die Teilnahme von Personen/Institutionen, die dem Anbieterspektrum zuzuordnen sind
vergleichsweise gering. Der Austausch bezog sich somit mehr auf die Nachfragerseite.
Anlage 4 bietet teilweise Verweise auf Anbieter, die sich bisher vor allem außerhalb
Sachsens finden
2)
„spielerische“ Entwicklung konkreter Gestaltungsmöglichkeiten für ein fiktives
„HomeTownOffice“
Die gemeinsam erarbeiteten Muralboards bilden neben dem persönlichen Austausch das
Hauptergebnis der Workshops und sind als Anlage 3 beigefügt.
Exemplarisch ist in nachstehender Abbildung ein Teilergebnis einer Gruppenarbeit im 2.
Workshoptermin dargestellt.
Abbildung 5: Auszug aus dem Ergebnis einer Gruppenarbeit im zweiten Workshoptermin

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Die nachfolgenden Aspekte im Bereich
„Features“
wurden entweder durch die Teilnehmer
sehr intensiv diskutiert oder mehrfach bzw. wiederholend genannt:
Features:
Raum für und Mehrwert durch „informelle“ Begegnungen (vor allem in
Unterscheidung zu Einzelplatzarbeit, egal ob zu Hause oder im regulären Büro)
Einbindung von lokalen Akteuren zur Bündelung von Angeboten bzw.
Mehrfachnutzung der entsprechenden Immobilie
Flexibilität der Nutzung sowohl im Hinblick auf (arbeitstechnische) Infrastruktur also
auch auf Nutzungs-/Buchungszeiten bzw. -modelle
kurze Wege (<15 km zum Wohnort) bzw. auch gute Anbindung an ÖPNV
adequate Internetanbindung (>150 Mbit)
Ansprechperson vor Ort
Ausstattung konform mit ArbStättV
Sichtbarkeit offline und online -> auch durch Vernetzung von Angeboten
3) Identifikation von Hemmfaktoren
Auch hier finden sich die Detailergebnisse in den erstellten Muralboards. Folgende Punkte
sind aber analog zu 2) entweder mehrfach genannt oder intensiver diskutiert:
Zustimmung bzw. Unterstützung durch Arbeitgeber -> notwendiger Kulturwandel
Finanzieller Aufwand für Einrichtung und Betrieb entsprechender Angebote
(Trennung beider Kostenblöcke!)
Unklarheit über Anforderungsparameter
für „perfekten“ Raum bzw. Immobilie
Wenig Pioniere bzw. gute Beispiele
Rechtliche Unklarheiten/Grauzonen für den Bereich mobiles Arbeiten
Fehlende Sichtbarkeit vorhandener Angebote
4) Bewertung des Marktpotenzials solcher Angebote im ländlichen Raum Sachsens
Nach Einschätzung der Autoren ist ein Marktpotenzial prinzipiell vorhanden, aus den
Diskussionen ergab sich jedoch, dass sowohl Betreiber als auch entsprechende (regionale)
Vorbilder für Betreibermodelle zumindest in Sachsen entweder fehlen oder aber jedenfalls
unzureichend bekannt sind. In anderen Bundesländern sind hingegen teilweise schon gute
Beispiele vorhanden
3
.
5) öffentliche Dokumentation der Veranstaltungsergebnisse
Die vorliegende Publikation wurde den Teilnehmern zugesendet und ist zusätzlich auf den
Seiten des Silicon Saxony öffentlich zugänglich.
3
Vgl. Bertelsmann Stiftung (Hrsg.): Ulrich Bähr, Juli Biemann, Philipp Hentschel, Jule Lietzau: Coworking im
ländlichen Raum, Link zur Publikation in Anlage 4

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Im Hinblick auf die unter Kapitel 1 aufgeführten Fragestellungen wird ebenfalls auf Anlage 3
verwiesen, die einzelnen Fragen wurden im Zuge der Erstellung der Muralboards als
Stichpunkte aufgegriffen. Die entsprechenden Ergebnisse bzw. Nennungen liegen somit vor,
es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass dies im Wesentlichen ohne Wertung bzw. Gewichtung
erfolgte.
Im nachfolgenden Kapitel werden aufbauend auf den erzielten Ergebnissen
Handlungsempfehlungen gegeben bzw. mögliche weitere Schritte zur Diskussion gestellt.

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4. Weitere Schritte und Handlungsempfehlungen
Wie in den Folien zur Veranstaltung (vgl. Anlage 1) dargestellt, sollen die Ergebnisse der
Workshops den Auftakt bzw. Input zu einer weiteren Bearbeitung des Themas bilden.
Basierend auf den Inputs bzw. Feedbacks der TeilnehmerInnen sowie den diskutieren
Workshopinhalten ergeben sich aus Sicht der Autoren damit folgende Ableitungen:
1. Es kann festgestellt werden, dass es ein nennenswertes Interesse von
verschiedenen Seiten am Thema bzw. an dessen Bearbeitung gibt, welches durch
die Veranstaltung auch nicht erschöpft ist. Es besteht der vielfache Wunsch,
insbesondere auch von Teilnehmerseite, das Thema weiterzuverfolgen. Dabei ist
zukünftig vor allem eine stärkere Einbindung möglicher Anbieter anzustreben.
2. Für bereits vorhandene und zukünftig in diesem Kontext durchzuführende Initiativen
sind Aktivitäten zur Erhöhung deren Sichtbarkeit anzustreben bzw. einzuplanen (z.B.
durch entsprechende Veröffentlichungen, Veranstaltungen etc.)
3. Die Vernetzung und Nutzung bestehender Erfahrungen sollte weiter verstärkt bzw.
ausgebaut werden.
4. Insbesondere auf sächsischer Ebene ist eine Unterstützung von Pilotvorhaben, auch
z.B. im Hinblick auf die Nutzbarkeit vorhandener Programme zur Stärkung des
ländlichen Raums, zu prüfen.
5. Eine aktive Weiterverfolgung relevanter, auch offener Fragestellungen durch die
öffentliche Hand (z.B. durch Machbarkeitsstudien, Rechtsgutachten etc.), vor allem
im Hinblick auf adäquate gesetzliche Regelungen, ist anzustreben.
6. Insgesamt sollte eine möglichst breite Einbindung der sächsischen
Unternehmerschaft, z.B. durch Kooperation mit entsprechenden Verbänden und
Netzwerken, bei der Bearbeitung des Themas erfolgen

5. Anlagen/Verweise
Anlage 1 – Folien der Veranstaltung

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Online-Workshop „HomeTownOffice“

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Agenda
15:00
15:10 Uhr
Begrüßung & Einführung in das Thema
Dr. Marzena Schöne
15:10
15:20 Uhr
Konzept HomeTownOffice & Workshopziele
Frank Bösenberg
15:20
16:40 Uhr
Gruppenarbeit zu Chancen &
Herausforderungen
ModeratorInnen
16:40
16:50 Uhr
Zusammenfassung Gruppenarbeiten
ModeratorInnen
16:50
17:00 Uhr
Ausblick & Verabschiedung
Dr. Marzena Schöne

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Konzept
„HomeTownOffice“
dezentrale Arbeitsplätze im Umland von Metropolen für Unternehmen,
Behörden etc.
gemeinschaftlich genutzte Arbeitsorte für MitarbeiterInnen, die im Umland
wohnen
Nutzung ungenutzter Gewerbeflächen im Pendlereinzugsgebiet der
sächsischen Großstädte als Coworking-Räume oder Satellitenarbeitsplätze
Betreibermodelle binden Kommunen/Regionen mit ein (ggf. über die
kommunale Wirtschaftsförderung o.ä.)
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Konzept
„HomeTownOffice“
Potenzielle Nutzer
Unternehmen, die ihren MitarbeiterInnen attraktive und wohnortnahe
Arbeitsmöglichkeiten bieten wollen
Freiberufler oder Angestellte, die einen wohnortnahen Büroarbeitsplatz nutzen
möchten und dürfen
Potenzielle Anbieter
Immobilieneigentümer
Städte und Gemeinden & Akteure der ländlichen Entwicklung
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Chancen & Risiken
Einsparung Fahrtkosten & Wegzeiten für PendlerInnen, Entlastung Umwelt
Reduktion teurer Büromieten in Stadtkernen für ArbeitgeberInnen
Attraktivitätsgewinn für ländliche Räume als Wohn- und Arbeitsorte
Belebung ländlicher Zentren
verbesserte Auslastung von Versorgungsangeboten in ländlichen Zentren
ggf. die Nutzung bisher leerstehender Gebäude usw.
Risiken im Bereich Arbeits- und Datensicherheit, Versicherungsschutz,
effektiver Arbeitsorganisation
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Workshopziele
Idee des HomeTownOffice hinsichtlich Bedarf und der Machbarkeit
diskutieren
Austausch von konkreten Anbieter- und Nachfragerwünschen sowie
Herausforderungen
„spielerische“ Entwicklung konkreter Gestaltungsmöglichkeiten für ein fiktives
„HomeTownOffice“
Priorisierung von Maßnahmen und weiteren Umsetzungsschritten
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Gruppenarbeit zu Chancen & Herausforderungen
15:25
16:40 Uhr
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Zusammenfassung der Gruppenarbeiten
16:40
16:50 Uhr
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Ausblick & Verabschiedung
16:50
17:00 Uhr
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Ausblick
Workshopreihe (02.12. | 08.12. | 10.12.)
Gesammelte Ideen werden in Folgeterminen weiter geschärft
ExpertInnen aus den Bereichen IT-Sicherheit, Personalrecht, Datenschutz
und
„NewWork“
ergänzen die Workshopresultate & beantworten offene
Fragen
Resultate der Workshops als Basis für gemeinsames Modellprojekt mit SMR
& simul+
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Kontakt
SÄCHSISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR REGIONALENTWICKLUNG
Referat 26 | Innovation im ländlichen Raum, simul+, Kontakte mit Kommunen,
Kammern, Verbänden und Vereinen
Dr. Marzena Schöne
Tel.: +49 351.564-50260
simulplus@smr.sachsen.de

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Anlage 2 – Übersicht der teilnehmenden Institutionen
avegoo
Netzwerk Südwestsachsen Digital e.V.
AviloX GmbH
Regionalmanagement "Silbernes
Erzgebirge"
Compact Solutions GmbH
Regionalmanagement Sächsische
Schweiz
Coworkland eG
Sächsische Staatskanzlei
ENO - Entwicklungsgesellschaft
Niederschlesische Oberlausitz mbH
SAP Deutschland
Graduierten- und Forschungsakademie
der TU Bergakademie Freiberg
Self
Handwerkskammer Dresden
SMWA
IWR
St. Oberholz GmbH
Kommunikation und Management
Staatsbetrieb Immobilien- und
Baumanagement
Kreatives Sachsen
Stadt Königsbrück
Kreisentwicklungsamt Landratsamt
Bautzen
Stadt Zwönitz
Kreissportbund Vogtland e.V.
T-Systems Mulitmedia Solutions GmbH
LAG Leipziger Muldenland e.V.
TU Dresden
LAG Südraum Leipzig
Twostay - lokale dezentrale Coworking
Spaces
Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft
und Geologie
UNISONO Cowork Space
Landeshauptstadt Dresden
Werkbank32/Teleskopeffekt
Landesverband der Kultur- und
Kreativwirtschaft Sachsen e.V.
Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH
Landratsamt Bautzen
Wirtschaftsförderung Region Meißen
GmbH
Landschaf(f)t Zukunft e.V.
Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH
Leibniz-Institut für ökologische
Raumentwicklung (IÖR) / IZS Görlitz
Wirtschaftsregion Lausitz GmbH
Gesamt: 40 unterschiedliche teilnehmende Institutionen

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Dokumentation Konzeptworkshops HomeTownOffice
Anlage 4: Weiterführende Links und ergänzende Dokumente
Links:
https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/coworking-im-laendlichen-
raum-all
https://www.stmfh.bayern.de/heimat/behoerdensatelliten/
https://www.cerri.iao.fraunhofer.de/de/projekte/AktuelleProjekte/sen-fin.html
https://kreativorte-mitteldeutschland.de/
Weitere relevante Dokumente:
„Co-Working statt pendeln -Die Rolle der Kommunen bei der Neuordnung der Arbeitswelt“
S. 208ff des Sachsenlandkurier 05/20