Jahresbericht 2020 des Sächsischen Rechnungshofs
| 209
Personal in Kommunen, kommunalen Einrichtungen,
Zweckverbänden und wirtschaftlichen Unternehmen
21
Die Zahl aller kommunalen Beschäftigten stieg im Jahr 2019 um mehr
als 2 % auf über 146.000 Beschäftigte.
Der größte Zuwachs war bei den Beschäftigten in den Kindertagesein-
richtungen zu verzeichnen.
Gleichzeitig erhöhten sich die Personal- und Versorgungsauszahlun-
gen, u. a. wegen Tarifsteigerungen, überproportional um fast 5 % auf
über 3,2 Mrd. €.
Die Fachkräftesituation ist weiterhin angespannt.
1 Allgemeine Angaben
Die Angaben in diesem Bericht basieren, soweit nicht anders angegeben,
auf den Werten der Personalstandstatistik des Freistaates Sachsen zum
30.06. des jeweiligen Jahres. Der Bericht legt den Fokus auf die perso-
nelle Situation der sächsischen Kommunalhaushalte im Jahr 2019. Ver-
gleiche mit den Durchschnittswerten anderer Bundesländer basieren auf
der Bundesstatistik, Stand 30.06.2018. Bei der Darstellung von Entwick-
lungen im Zeitverlauf wird in der Regel auf einen 10-Jahres-Zeitraum
abgestellt. Verwendete Begriffe werden unter TNr. 8 definiert.
2 Personal- und Versorgungsauszahlungen im Kernhaushalt
2.1 Entwicklung im Überblick
Übersicht 1: Entwicklung der Personalausgaben bzw. Personal- und Versorgungs-
auszahlungen im BB 21
Personalausgaben (bis 2015) bzw.
Personal- und Versorgungsauszahlungen (ab 2015)
Personal-
auszah-
lungs-
quote
1
Jahr
absolut
Veränderung zum Vor-
jahr
je EW
je VZÄ
in Mio. €
in Mio. €
in %
in €
in €
2010
2.423
20
0,8
583
47.066
2011
2.450
27
1,1
604
47.533
2012
2.537
87
3,5
627
48.413
2013
2.624
87
3,4
649
49.506
2014
2.726
102
3,9
674
51.185
2015
2.772
46
1,7
684
52.219
2015
2.748
-
-
677
51.756
2016
2.856
108
3,9
700
53.219
25,6
2017
2.940
84
2,9
721
54.421
25,4
2018
3.065
125
4,4
752
56.314
25,6
2019
3.214
149
4,9
789
57.716
25,4
Quellen: Jahresrechnungsstatistik der Gemeinden und GV 2010-2017, vierteljährliche Kas-
senstatistik der kommunalen Kernhaushalte 2018-2019.
1
Prozentualer Anteil der Personal- und Versorgungsauszahlungen an den bereinigten Auszahlungen
(ohne Finanzierungstätigkeit), vom StaLa ermittelt ab 2016.
1
Anstieg der Personal- und Versorgungs-
auszahlungen um fast 5 %

 
210 |
Jahresbericht 2020 des Sächsischen Rechnungshofs
Die Entwicklung der Personal- und Versorgungsauszahlungen wird im
Wesentlichen durch die Faktoren Personalbestandsänderung (rd. 2,3 %,
vgl. Übersicht 2 und Höhe der Entgeltsteigerungen (rd. 3,09 % seit
01.04.2019
2
) bestimmt. Die Personal- und Versorgungsauszahlungen im
Kernhaushalt sind 2019 um rd. 149 Mio. € auf 3,2 Mrd. € angestiegen
(+4,9 %), vgl. Übersicht 1
3
. Ihr Anteil an den bereinigten Auszahlungen
liegt seit mehreren Jahren relativ konstant bei rd. einem Viertel.
Da Personalauszahlungen im Haushalt langfristig einen hohen Bin-
dungsgrad haben, die Aufgaben sich im Zeitverlauf jedoch ändern,
wird es darauf ankommen, dass das Personal möglichst flexibel zur
Lösung aktueller und künftiger Herausforderungen einsetzbar ist.
2.2 Gebietskörperschaftsgruppen
Abbildung 1: Entwicklung der Personal- und Versorgungsauszahlungen seit
2015 nach Gebietskörperschaftsgruppen in Mio. €
Im Jahr 2019 verzeichneten die kreisangehörigen Gemeinden einen An-
stieg der Personal- und Versorgungsauszahlungen um rd. 75,6 Mio. €
(6,1 %), die Kreisfreien Städte um rd. 60,5 Mio. € (5,9 %) und die Land-
kreise um rd. 10,7 Mio. € (1,4 %).
In Abbildung 2 sind die Personal- und Versorgungsauszahlungen je EW
ersichtlich.
2
Im Rahmen der Tarifrunde 2018 wurde u. a. vereinbart, dass sich für die Beschäftigten der Kom-
munen und des Bundes das Tabellenentgelt zum 01.04.2019 um durchschnittlich 3,09 % erhöht.
3
Bis 2014: Kamerale Darstellung der Personalausgaben; ab 2015: Doppische Darstellung der
Personal- und Versorgungsauszahlungen. Wie die für 2015 separat dargestellten Beträge verdeut-
lichen, ist die kamerale Begrifflichkeit „Personalausgaben“ nicht vollumfänglich mit der doppi-
schen Begrifflichkeit „Personal- und Versorgungsauszahlungen“ vergleichbar. Zur Abweichung
zwischen Kameralistik und Doppik vgl. die Ausführungen im Jahresbericht 2017 des SRH, Band II,
Beitrag Nr. 1, Pkt. 4.2, S. 31.
883
926
966
1.025
1.086
1.123
1.164
1.192
1.244
1.320
712
735
751
763
774
0
500
1.000
1.500
2.000
2.500
3.000
3.500
2015
2016
2017
2018
2019
Mio. €
Kreisfreie Städte
kreisangehörige Gemeinden
Landkreise
2
3
Anstieg bei den kreisangehörigen
Gemeinden um rd. 75,6 Mio. €
4
5

 
Jahresbericht 2020 des Sächsischen Rechnungshofs
| 211
Abbildung 2: Personal- und Versorgungsauszahlungen 2019 in € je EW nach
Gebietskörperschaftsgruppen
Die Kreisfreien Städte hatten aufgrund ihres umfangreicheren Aufgaben-
kataloges mit 781 € je EW deutlich höhere Auszahlungen als je-weils die
kreisangehörigen Gemeinden oder die Landkreise. Auf jedes VZÄ entfie-
len dabei in den Kreisfreien Städten durchschnittlich 60.969 €, in den
Landkreisen 59.395 € und in den kreisangehörigen Gemeinden 54.342 €.
3 Entwicklung des Personalbestandes
3.1 Entwicklung im Überblick
Die Zahl aller kommunalen Beschäftigten
4
ist gegenüber dem Vorjahr um
rd. 2,4 % (+3.367 Beschäftigte) gestiegen. Dabei war der größte Zu-
wachs den Beschäftigungsbereichen 21 bis 24 und 48 zuzurechnen
(+1.960 Beschäftigte, rd. 2,6 %). Die Entwicklung bei den Unternehmen
in privater Rechtsform entsprach in etwa dem Vorjahr (+1.407 Beschäf-
tigte, rd. 2,1 %).
Abbildung 3: Entwicklung des Personalbestandes in den BB 21 bis 24 und 48,
darunter Kernhaushalte und Unternehmen in privater Rechtsform
(einschließlich Krankenhäuser)
4
Hierzu gehören die Beschäftigten der Kernhaushalte, der Eigenbetriebe, der rechtlich unselbstän-
digen kommunalen Krankenhäuser, der Zweckverbände und der Unternehmen in privater Rechts-
form mit überwiegend öffentlicher Beteiligung, darunter auch Krankenhäuser. Die Beschäftigten
des Kommunalen Versorgungsverbandes Sachsen (KVS) sind als BB 48 (rechtlich selbständige
kommunale Einrichtungen) seit 2015 dem kommunalen Personal zugeordnet. Seit 2018 gehören
die Beschäftigten der SAKD ebenfalls zum BB 48.
492,02
781,10
288,51
0
200
400
600
800
1.000
kreisan-
gehörige
Gemeinden
Kreisfreie Städte
Landkreise
€/EW
137.207
136.378
137.600
137.766
137.061
136.583
138.563
140.398
142.659
146.026
0
20.000
40.000
60.000
80.000
100.000
120.000
140.000
160.000
2010
2011
2012
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019
Beschäftigte
kommunaler Personalbestand insgesamt, davon:
Beschäftigungsbereiche 21 bis 24, 48 (BB 48 ab 2015)
darunter: Beschäftigungsbereich 21 (Kernhaushalt)
Unternehmen in privater Rechtsform (einschließlich Krankenhäuser)
6
7
Beschäftigtenzahl erneut gestiegen

 
212 |
Jahresbericht 2020 des Sächsischen Rechnungshofs
3.2 Entwicklung im Einzelnen
In Übersicht 2 ist die Entwicklung des Personalbestandes in den einzel-
nen BB (Angabe in VZÄ) und in den Unternehmen in privater Rechtsform
(Anzahl der Beschäftigten) dargestellt. Darüber hinaus werden ausge-
wählte Positionen einzelner Bereiche aufgezeigt.
Übersicht 2:
Entwicklung des Personalbestandes 2018/2019
2018
2019
2019
Veränderung
2018/2019
VZÄ
VZÄ
je Tsd.
EW
VZÄ
%
Kernhaushalt (BB 21)
Darunter
54.423
55.684
13,67
1.261
2,3
- Beschäftigte GfA
5
2.828
2.697
0,66
-131
-4,6
- Beschäftigte in
Kindertageseinrichtungen
10.252
10.895
2,68
643
6,3
Eigenbetriebe (BB 22)
Darunter
7.375
7.676
1,88
301
4,1
- Beschäftigte in
Kindertageseinrichtungen
2.777
2.917
0,72
140
5,0
Rechtlich unselbstständige Kranken-
häuser (BB 23)
3.832
3.985
0,98
153
4,0
Zweckverbände (BB 24)
2.261
2.287
0,56
26
1,1
KVS und SAKD (BB 48)
134
126
0,03
-8
-6,0
Gesamt:
68.025
69.758
17,13
1.733
2,5
Beschäftigte (B.)
Je Tsd.
EW
B.
%
Unternehmen in privater Rechtsform (ohne
Krankenhäuser)
46.292
47.370
11,63
1.078
2,3
Krankenhäuser in privater Rechtsform
21.060
21.389
5,25
329
1,6
gesamt:
6
67.352
68.759
16,88
1.407
2,1
nachrichtlich:
BB 21 bis 24, 48
75.307
77.267
18,97
1.960
2,6
Der höchste Anstieg war bei den Beschäftigten in Kindertageseinrich-
tungen zu verzeichnen, sowohl im Kernhaushalt (+6,3 %) als auch bei
den Eigenbetrieben (+5,0 %). Die hohen Beschäftigtenzahlen in Eigenbe-
trieben, Zweckverbänden und Unternehmen in privater Rechtsform sind
ein Indikator für den Umfang ausgelagerter kommunaler Aufgabenwahr-
nehmung. Auch hier sind steigende Beschäftigtenzahlen festzustellen.
Im Nachfolgenden werden ausgewählte Entwicklungen einzelner Berei-
che betrachtet.
3.2.1 Kernhaushalt (BB 21)
Gebietskörperschaften
Von den 55.684 VZÄ im Kernhaushalt waren 43,6 % bei den kreisange-
hörigen Gemeinden, 32,0 % bei den Kreisfreien Städten, 23,4 % bei den
Landkreisen, 0,8 % beim KSV Sachsen und 0,2 % bei den Verwaltungs-
verbänden beschäftigt (vgl. Abbildung 4).
5
Grundsicherung für Arbeitssuchende.
6
Eine Bereitstellung der Angaben für Unternehmen in VZÄ war dem StaLa nicht möglich.
8
Höherer Personalbestand in Kitas
9
10
11

image
image
 
Jahresbericht 2020 des Sächsischen Rechnungshofs
| 213
Abbildung 4: Verteilung der Beschäftigten des Kernhaushaltes auf die Gebiets-
körperschaftsgruppen in VZÄ
Der im Vorjahresvergleich insgesamt erhöhte Personalbestand im Kern-
haushalt (+1.261 VZÄ) ist vor allem auf eine Erhöhung bei den Kreis-
freien Städten (+614 VZÄ, +3,6 %) und den kreisangehörigen Gemeinden
(+752 VZÄ, +3,2 %) zurückzuführen. Bei den Landkreisen wurde der seit
2017 sinkende Personalbestand im Jahr 2019 um rd. 121 VZÄ (-0,9 %)
weiter reduziert.
Produktbereiche
Übersicht 3 verdeutlicht die Veränderungen nach Produktbereichen.
Übersicht 3: Veränderung im Personalbestand im Vorjahresvergleich nach Pro-
duktbereichen
2018
2019
Verände-
rung
absolut
Verände-
rung in %
Produktbereich
VZÄ
VZÄ
VZÄ
%
Insgesamt
54.423
55.684
1.261
2,3
1 Zentrale Verwaltung
21.889
22.427
538
2,5
11 Innere Verwaltung
14.864
15.310
446
3,0
12 Sicherheit und Ordnung
7.025
7.117
92
1,3
2 Schule und Kultur
4.606
4.669
63
1,4
21 - 24 Schulträgeraufgaben
2.311
2.309
-2
-0,1
25 - 29 Kultur und Wissenschaft
2.295
2.360
65
2,8
3 Soziales und Jugend
17.965
18.533
568
3,2
31 - 35 Soziale Hilfen
5.645
5.547
-98
-1,7
36 Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
(SGB VIII)
12.320
12.987
667
5,4
4 Gesundheit und Sport
1.543
1.558
15
1,0
41 Gesundheitsdienste
918
920
2
0,2
42 Sportförderung
624
637
13
2,1
5 Gestaltung der Umwelt
8.420
8.497
77
0,9
51 Räumliche Planung und Entwicklung
1.938
1.943
5
0,3
52 Bau- und Grundstücksordnung
931
924
-7
-0,8
53 Ver- und Entsorgung
205
229
24
11,7
54 Verkehrsflächen u. -anlagen, ÖPNV
2.542
2.558
16
0,6
55 Natur- und Landschaftspflege
1.693
1.701
8
0,5
56 Umweltschutz
526
536
10
1,9
57 Wirtschaft und Tourismus
584
605
21
3,6
Kreisfreie
Städte; 17.810
Kreisangehörige
Gemeinden;
24.288
Landkreise;
13.030
KSV Sachsen;
455
Verwaltungs-
verbände; 101
12
13
Zentrale Verwaltung +2,5 %,
Soziales und Jugend +3,2 %

 
214 |
Jahresbericht 2020 des Sächsischen Rechnungshofs
Vergleichsweise deutliche Steigerungen im Jahr 2019 erfolgten im Be-
reich 1 - Zentrale Verwaltung um rd. +538 VZÄ (+2,5 %) und im Pro-
duktbereich 36 - Kinder-, Jugend- und Familienhilfe (SGB VIII), zu dem
auch die Tageseinrichtungen für Kinder gehören, um rd. +667 VZÄ
(+5,4 %). Eine spürbare Reduzierung des Personalbestandes fand ledig-
lich im Produktbereich 31-35 - Soziale Hilfen statt (-98 VZÄ, -1,7 %).
Hierunter fallen auch die Beschäftigten der Aufgabenbereiche „Grundsi-
cherung für Arbeitssuchende“ und „Hilfen für Asylbewerber“.
3.2.2 Eigenbetriebe (BB 22)/Personal in Kindertageseinrichtungen
Die Erhöhung des Personalbestandes im BB 22 um insgesamt rd. 301
VZÄ ist u. a. auf einen Anstieg des Personalbestandes in den zugehörigen
Kindertageseinrichtungen zurückzuführen. Dieser wuchs im Vergleich
zum Vorjahr um rd. 140 VZÄ. Kindertageseinrichtungen in der Rechts-
form eines Eigenbetriebes werden in Sachsen von der Kreisfreien Stadt
Dresden (rd. 2.814 VZÄ) und in geringen Umfang von der Kreisfreien
Stadt Leipzig (rd. 103 VZÄ) betrieben. Die Ursachen für den Anstieg des
Personals liegen - wie im BB 21 - zum einen an der wachsenden Zahl
der zu betreuenden Kinder. So stieg die Anzahl der betreuten Kinder in
Einrichtungen öffentlicher Träger (BB 21 und BB 22) in der Kreisfreien
Stadt Dresden vom 01.03.2018 bis 01.03.2019 um rd. 2,6 %, in der
Kreisfreien Stadt Leipzig um rd. 2,9 %.
7
Die Senkung des Krippen-
Personalschlüssels zum 01.09.2018 von 1:5,5 auf 1:5 führte gegebenen-
falls zur Einstellung weiteren Personals sowohl im BB 22 als auch im
BB 21. Mit der im Rahmen des Haushaltsbegleitgesetzes 2019/2020
beschlossenen Änderung des Gesetzes über Kindertageseinrichtungen
wurde den pädagogischen Fachkräften in allen Kindertageseinrichtungen
seit dem 01.06.2019 zusätzliche Zeit für mittelbare pädagogische Tätig-
keiten im Umfang von 2 Wochenstunden je vollzeitbeschäftigter Fach-
kraft gewährt, was zu einem weiteren Anstieg des Personalbedarfes in
Kindertageseinrichtungen führte.
Abbildung 5 zeigt die Entwicklung des Personalbestandes in den Kinder-
tageseinrichtungen der öffentlichen Träger insgesamt sowie separat für
die Beschäftigungsbereiche 21 und 22. Innerhalb der letzten 10 Jahre
wuchs dieser um rd. 44 %.
Abbildung 5: Entwicklung des Personalbestandes in Kindertageseinrichtungen in
den BB 21 und BB 22
7
Quelle: Statistische Jahrbücher Sachsen 2018 und 2019, Stichtag ist der 1. März des jeweiligen
Jahres.
9.615
9.962
10.366
10.932
11.363
11.819
12.200
12.623
13.029
13.812
0
2.000
4.000
6.000
8.000
10.000
12.000
14.000
16.000
2010
2011
2012
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019
VZÄ
BB 21
BB 22
insgesamt
14
15
16

 
Jahresbericht 2020 des Sächsischen Rechnungshofs
| 215
Mittelfristig ist mit einem Rückgang der Zahl zu betreuender Kinder zu
rechnen, da die Geburtenzahlen in Sachsen seit 2017 insgesamt leicht
rückläufig sind.
8
Der SRH empfiehlt, die regionale Bevölkerungsentwicklung sorgfältig
zu analysieren und durch zeitnahe Reaktion auf die jeweiligen Bedarfe
Überkapazitäten in den ländlichen Regionen und Personalengpässen in
den Ballungsräumen vorzubeugen.
4 Altersstruktur und demografische Entwicklung
4.1 Altersstruktur und Durchschnittsalter
Kernhaushalt gesamt
Das Durchschnittsalter der Beschäftigten im Kernhaushalt sank auch im
Jahr 2019 weiter auf nunmehr 46,3 Jahre und erreichte im 10-Jahres-
Vergleich damit den niedrigsten Stand. Während der Anteil der Beschäf-
tigten der Altersgruppe 50 Jahre und älter im Vergleich zu den Vorjahren
weiter gesunken ist, verzeichneten die Altersgruppen 30 bis unter 40
Jahre und 40 bis unter 50 Jahre leichte Anstiege (vgl. Abbildung 6).
Abbildung 6: Entwicklung der Altersstruktur und des Durchschnittsalters der
Beschäftigten im Kernhaushalt
Der Anteil der Beschäftigten über 60 Jahren betrug 14,6 % (8.988 Be-
schäftigte). Das Durchschnittsalter aller Erwerbstätigen in Sachsen lag
im Jahresdurchschnitt 2019 bei 44,5 Jahren.
Gebietskörperschaften
Das Durchschnittsalter der Beschäftigten der kreisangehörigen Gemein-
den und der Kreisfreien Städte sank seit 2014 kontinuierlich. Im Jahr
2019 waren die Beschäftigten der Kreisfreien Städte mit durchschnitt-
lich 44,9 Jahren rd. 2,3 Jahre jünger als die der kreisangehörigen Ge-
meinden (47,2 Jahre). Erstmals seit 2016 verzeichneten auch die Land-
kreise wieder ein gesunkenes Durchschnittsalter ihrer Beschäftigten
(46,6 Jahre), vgl. Abbildung 7.
8
Lebendgeborene absolut in 2016: 37.941, in 2017: 36.834, in 2018: 35.890, in 2019: 34.491, vgl.
StaLa, Kamenz, 2020; vgl. auch Jahresberichtsbeitrag Nr. 13/2019.
46,6
46,8
46,9
46,9
47,1
47,0
46,8
46,7
46,6
46,3
45
46
47
48
0
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
2010
2011
2012
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019
Anteil in %
unter 30
30 bis unter 40
40 bis unter 50
50 Jahre und älter
Durchschnittsalter in Jahren
Ø in Jahren
17
18
19
Weiter sinkendes Durchschnittsalter
20
21
Kreisfreie Städte haben jüngstes Personal

 
216 |
Jahresbericht 2020 des Sächsischen Rechnungshofs
Abbildung 7: Entwicklung des Durchschnittsalters in den Gebietskörperschafts-
gruppen (BB 21)
Produktbereiche
Abbildung 8 zeigt einen Vergleich des durchschnittlichen Alters der Be-
schäftigten in den einzelnen Produktbereichen.
Abbildung 8: Vergleich des Durchschnittsalters nach Produktbereichen zum
30.06.2019
Das jüngste Personal ist im Bereich Soziales und Jugend beschäftigt,
darunter im Produktbereich 36 - Kinder-, Jugend- und Familienhilfe mit
durchschnittlich 44,5 Jahren. Ursächlich dafür dürften die zahlreichen
Neueinstellungen sein, die in der Regel mit jüngerem Personal erfolgen.
4.2 Fachkräftebedarf und Ausbildung
Abbildung 9 zeigt, dass sich der seit 2016 anhaltende Trend steigender
Ausbildungszahlen im Jahr 2019 fortsetzt. Inzwischen steigern nicht nur
die kreisfreien Städte ihre Ausbildungszahlen, sondern auch die kreisan-
gehörigen Gemeinden und die Landkreise bilden vermehrt aus.
43
44
45
46
47
48
49
2010
2011
2012
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019
Jahre
Kreisfreie Städte
kreisangehörige Gemeinden
Landkreise
Kernhaushalt (BB 21) insgesamt
46,3
48,2
49,1
45,0
49,0
45,9
42
43
44
45
46
47
48
49
50
Insgesamt
im BB 21
Gestaltung
der Umwelt
Gesundheit
und Sport
Soziales und
Jugend
Schule und
Kultur
Zentrale
Verwaltung
Durchschnittsalter
22
23
Weiterhin steigende Ausbildungs-
zahlen
24

 
Jahresbericht 2020 des Sächsischen Rechnungshofs
| 217
Abbildung 9: Entwicklung der Ausbildungszahlen nach Gebietskörperschafts-
gruppen
9
Die im Februar 2018 vom Kabinett verabschiedete Ausbildungsoffensive
für den Freistaat Sachsen zeigt erste Wirkungen. So erhöhte sich die
Zahl der Immatrikulationen an der Hochschule Meißen (FH) und Fortbil-
dungszentrum von ihrem Tiefststand im September 2015 (173 Immatri-
kulationen) um mehr als das Doppelte auf 378 Immatrikulationen im
September 2019. Von diesen waren insgesamt 120 Studenten von Land-
kreisen, Kreisfreien Städten und 29 kreisangehörigen Gemeinden einge-
stellt. Der Freistaat verzichtete auf die Erhebung von Benutzungsgebüh-
ren bei den kreisangehörigen Gemeinden in voller Höhe und bei den
Landkreisen und Kreisfreien Städten zur Hälfte ab dem Einstellungsjahr
2019.
10
Der Freistaat übernahm insoweit finanzielle Lasten für die Aus-
bildung kommunalen Personals.
11
Seit dem Wintersemester 2019 wird
ein berufsbegleitender Bachelorstudiengang Allgemeine Verwaltung
angeboten.
Trotz dieser positiven Entwicklung wird die Fachkräftesituation in Sach-
sen perspektivisch weiter angespannt bleiben und der Fachkräftemangel
weiter zunehmen. Besonders ländliche Regionen sind überproportional
von Alterung und Bevölkerungsrückgang betroffen. Die sächsischen
Kommunen stehen bei der Gewinnung von Fachkräften zunehmend in
Konkurrenz zu anderen öffentlichen Arbeitgebern im Bereich der allge-
meinen Verwaltung und zu Arbeitgebern der freien Wirtschaft.
Aus Sicht des SRH ist es daher erforderlich, die Ausbildungsangebote
noch weiter auszubauen und die Bemühungen um zusätzliche Fach-
kräfte weiter zu verstärken. Es wird erforderlich sein, sowohl den neu
zu gewinnenden als auch den bereits vorhandenen Fachkräften at-
traktive Arbeitsbedingungen anzubieten, um sie zu binden und in den
kommunalen Verwaltungen zu halten.
5 Vergleiche mit anderen Bundesländern
Für den nachfolgenden Ländervergleich liegen gegenwärtig die Daten bis
einschließlich 2018 vor.
9
Die Ausbildungszahlen des KSV Sachsen sind in der Abbildung aufgrund ihres vergleichsweise
geringen Umfanges nicht enthalten. Im Jahr 2019 wurden vom KSV Sachsen 11 Beschäftigte
ausgebildet.
10
Quelle: Sachsenlandkurier 05/19.
11
Bis 2018 überwiesen sächsische Kommunen für jeden ihrer Studenten an der Hochschule
Meißen (FH) und Fortbildungszentrum rd. 18.000 € an den Freistaat Sachsen.
0
100
200
300
400
500
600
700
800
900
1.000
2010
2011
2012
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019
Anzahl
Entwicklung der Ausbildungszahlen in den Gebietskörperschaften
Kreisfreie Städte
kreisangehörige Gemeinden
Landkreise
25
26
Angespannte Fachkräftesituation
27
28
Ländervergleich zum 30.06.2018

 
218 |
Jahresbericht 2020 des Sächsischen Rechnungshofs
Bei einem Vergleich des kommunalen Personalbestandes Sachsens mit
dem der anderen Bundesländer muss immer berücksichtigt werden, dass
zwischen den Ländern teilweise erheblich abweichende Strukturen und
Umfänge der Aufgabenwahrnehmung sowie der rechtlichen Struktur der
öffentlichen Unternehmen bestehen.
5.1 Personalbestände
Abbildung 10 zeigt einen Vergleich der Personalbestände in den kommu-
nalen Kernhaushalten der Flächenländer. Sachsen liegt mit
13,4 VZÄ/1.000 EW geringfügig über dem Durchschnitt aller Flächenlän-
der.
Abbildung 10: Personalbestand des Kernhaushaltes (BB 21) nach Produktberei-
chen in den Flächenländern am 30.06.2018
Quelle:
Statistisches Bundesamt: Fachserie 14 Reihe 6 2018, Bevölkerung nach Bundeslän-
dern auf der Grundlage des Zensus 2011.
Der seit Jahren in den Flächenländern Ost festgestellte höhere Personal-
bestand im Bereich Zentrale Verwaltung lag auch in Sachsen mit
5,4 VZÄ/1.000 EW deutlich über dem Durchschnitt aller Flächenländer
(4,8 VZÄ/1.000 EW). Hierbei ist zu berücksichtigen, dass in Sachsen we-
niger Aufgaben aus dem Kernhaushalt ausgelagert wurden, als das im
Durchschnitt der Fall ist. So lag Sachsen bei den Beschäftigten in den
Sonderrechnungen (Eigenbetrieben) und den Einrichtungen in öffentlich-
rechtlicher Rechtsform rd. 0,5 VZÄ/1.000 EW unter dem Durchschnitt der
Flächenländer, vgl. Abbildung 11. Dies erklärt die insgesamt höheren
Zahlen im Kernhaushalt.
4,8
5,4
4,0
4,4
13,1
13,4
0
2
4
6
8
10
12
14
16
18
VZÄ/1.000 EW
Zentrale Verwaltung
Schule und Kultur
Soziales und Jugend
Gesundheit und Sport
Gestaltung der Umwelt
29
30
31

Jahresbericht 2020 des Sächsischen Rechnungshofs
| 219
Abbildung 11: Personalbestand im Kernhaushalt und in den ausgelagerten
Bereichen in den Flächenländern am 30.06.2018
Quelle:
Statistisches Bundesamt: Fachserie 14 Reihe 6 2018, Bevölkerung nach Bundeslän-
dern auf der Grundlage des Zensus 2011
Der im Bereich Soziales und Jugend überdurchschnittliche Wert in Sach-
sen (4,4 VZÄ/1.000 EW), siehe Abbildung 10, wird überwiegend durch
den hohen Personalbestand in den Tageseinrichtungen für Kinder verur-
sacht, der durch die im Vergleich zu den Flächenländern West sehr ho-
hen Betreuungsquoten erforderlich ist. In den übrigen Produktbereichen
überschritt Sachsen die Durchschnittswerte der Flächenländer nicht.
Sachsen lag damit unter dem Durchschnitt aller Flächenländer und im
Vergleich der Flächenländer Ost im Mittelfeld, vgl. Abbildung 12.
Abbildung 12: Personalbestand im Kernhaushalt nach Produktbereichen und in
den ausgelagerten Bereichen in den Flächenländern Ost am
30.06.2018
Quelle: Statistisches Bundesamt: Fachserie 14 Reihe 6 2018, Bevölkerung nach Bundeslän-
dern auf der Grundlage des Zensus 2011
13,1
13,4
3,8
3,3
16,9
16,7
0
2
4
6
8
10
12
14
16
18
20
VZÄ/1.000 EW
Kernhaushalt
Sonderrechnungen
Einrichtungen in öffentl.-rechtl. Rechtsform
14,7
15,7
16,7
17,8
18,8
0
5
10
15
20
Mecklenburg-
Vorpommern
Thüringen
Sachsen
Brandenburg Sachsen-Anhalt
VZÄ/1.000 EW
Einrichtungen in öffentl.-rechtl. Rechtsform
Sonderrechnungen
Gestaltung der Umwelt
Gesundheit und Sport
Soziales und Jugend
Schule und Kultur
Zentrale Verwaltung
32
33

 
220 |
Jahresbericht 2020 des Sächsischen Rechnungshofs
5.2 Durchschnittsalter
Das Durchschnittsalter der Beschäftigten im BB 21 ist, wie in den Vor-
jahren, in den Flächenländern Ost geringfügig um 0,1 Jahre gesunken.
Die Flächenländer West blieben mit 45,5 Jahren auf dem Vorjahresni-
veau. Damit ist das Durchschnittsalter in den Flächenländern Ost aber
immer noch 1,5 Jahre höher als in den Flächenländern West, vgl. Abbil-
dung 13.
Die sächsischen Kommunen müssen berücksichtigen, dass daher - wie
in allen Flächenländern Ost - in den nächsten Jahren vermehrt Al-
tersabgänge und ein erhöhter Fachkräftebedarf zu erwarten sind.
Abbildung 13: Durchschnittsalter der Beschäftigten des BB 21 am 30.06.2018
6 Aktuelle Entwicklungen
Im September 2020 startete die neue Tarifrunde des TVöD. Die kommu-
nalen Arbeitgeber hatten eine Übergangslösung wegen der Corona-
Pandemie abgelehnt, sodass der Tarifvertrag zum 31.08.2020 von Ge-
werkschaftsseite gekündigt wurde. Das Ergebnis der Verhandlungen
bleibt abzuwarten.
In ihrem Koalitionsvertrag für den Zeitraum 2019 - 2024 vereinbarten
die Koalitionsparteien, bis zum Jahr 2030 den Anteil der akademischen
Fachkräfte im Bereich frühkindlicher Bildung deutlich zu erhöhen. So soll
die Fachkraft-Kind-Relation schrittweise auf 1 (VZÄ):4 (Kindern) in der
Krippe, 1:10 im Kindergarten und 1:16 im Hort verbessert werden. Außer-
dem sollen längere und flexiblere Öffnungszeiten von Kindertagesein-
richtungen, insbesondere auch im ländlichen Raum, unterstützt werden.
Dies wird dazu führen, dass die Kommunen in diesem Bereich trotz sin-
kender Geburtenzahlen weiteres Personal einstellen müssen und die Per-
sonalausgaben auch in den kommenden Jahren weiter steigen werden.
Die Corona-Pandemie wirkt sich nun auch auf dem Arbeitsmarkt aus.
Während die Arbeitslosenquote in Sachsen im März 2020 noch bei 5,4 %
lag, stieg sie bis August 2020 auf 6,5 %. Kommunale Beschäftigte dürf-
ten hiervon und auch von Kurzarbeit weniger betroffen sein. Möglicher-
weise erleichtert sich für die Kommunen derzeit die Suche nach Fach-
kräften, da auf dem Arbeitsmarkt vorübergehend mehr Arbeitskräfte
verfügbar sind.
46,6
47,2
47,7
46,4
47,7
47,0
45,5
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
Sachsen
Thüringen
Sachsen-Anhalt Brandenburg Mecklenburg-
Vorpommern
Flächenländer
Ost
Flächenländer
West
Jahre
34
35
Tarifrunde TVöD 2020
36
Koalitionsvertrag 2019 - 2024
37
Corona-Pandemie wirkt auf
Arbeitsmarkt
38

 
Jahresbericht 2020 des Sächsischen Rechnungshofs
| 221
7 Stellungnahmen
Das SMF und das SMI erhielten Gelegenheit zur Stellungnahme. Den
kommunalen Spitzenverbänden wurde der Bericht zur Kenntnis gegeben.
Die eingegangenen Stellungnahmen von SMF, SMI und SSG wurden bei
der Abfassung des vorliegenden Beitrages berücksichtigt.
Das SMF wies in seiner Stellungnahme konkret darauf hin, dass zukünf-
tig eingesetztes Personal insbesondere im ländlichen Raum möglichst
flexibel einsetzbar sein sollte, um künftigen Herausforderungen gut auf-
gestellt begegnen zu können. Ein Abbau von personellen Überkapazitä-
ten im ländlichen Raum könnte, wenn überhaupt, dann nur beim Perso-
nal in Kindertageseinrichtungen erforderlich werden.
8 Hinweise zu den verwendeten Begriffen und Daten
Kernhaushalt der Kommunen:
BB 21. Im Haushaltsplan brutto geführte
Ämter und Einrichtungen.
Eigenbetriebe:
BB 22. Ehemals auch bezeichnet als aus dem Kernhaus-
halt ausgegliederte rechtlich unselbstständige kommunale Einrichtungen
und Unternehmen mit Sonderrechnungen, mit Ausnahme der rechtlich
unselbstständigen kommunalen Krankenhäuser.
Krankenhäuser:
BB 23. Aus dem Kernhaushalt ausgegliederte rechtlich
unselbstständige kommunale Krankenhäuser mit Sonderrechnungen.
Zweckverbände:
BB 24. Zweckverbände sind freiwillige oder gesetzlich
vorgeschriebene Zusammenschlüsse von Gemeinden/Gemeindeverbänden
zur gemeinsamen Erfüllung einer bestimmten öffentlichen Aufgabe. Im
Modell des Schalenkonzeptes werden die Zweckverbände als Teilmenge
der öffentlichen Fonds, Einrichtungen und Unternehmen behandelt. Je
nach Sektorzugehörigkeit zählen sie zu den Extrahaushalten oder zu den
sonstigen öffentlichen Fonds, Einrichtungen und Unternehmen.
Rechtlich selbstständige kommunale Einrichtungen:
BB 48. Seit 2015
werden erstmals auch die Beschäftigten des Kommunalen Versorgungs-
verbandes Sachsen (KVS) als BB 48 dem kommunalen Personal zugeord-
net. Seit 2018 gehören die Beschäftigten der SAKD ebenfalls zum BB 48.
Unternehmen in privater Rechtsform mit überwiegend öffentlicher
Beteiligung (darunter auch Krankenhäuser):
Unternehmen in privater
Rechtsform, an denen Gemeinden und Gemeindeverbände oder Zweck-
verbände unmittelbar oder mittelbar mit mehr als 50 % des Nennkapi-
tals, des Stimmrechts oder der Sondervermögen beteiligt sind. Synonym
verwendet: Kommunale Beteiligungsunternehmen.
Personalbestände
werden grundsätzlich in der Maßeinheit VZÄ bemes-
sen. Lediglich bei den Unternehmen in privater Rechtsform mit überwie-
gend öffentlicher Beteiligung (unmittelbare und mittelbare kommunale
Beteiligung) erfasst die Statistik nur die Anzahl der Beschäftigten.
Einwohnerzahlen
basieren mit Ausnahme des Jahres 2016 (hier Stichtag
31.12.2015) auf dem Stichtag 30.06. des jeweiligen Jahres. Ab dem Jahr
2013 finden ausschließlich die fortgeschriebenen Zensusergebnisse Be-
rücksichtigung.
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48