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Lassen Sie’s
ruhiger angehen!
• stets die Nacht- und Ruhezeiten einhalten,
• Musikanlagen und Fernseher auf Zimmerlautstärke stellen,
• vor Feiern in der Wohnung oder im Hausgarten
die Nachbarn informieren,
• vor Handwerkerarbeiten wie Bohren, Klopfen oder Sägen
den Nachbarn Bescheid geben und Arbeiten spätestens
um 20.00 Uhr beenden,
• den Trittschall in Ihrer Wohnung dämmen, z. B. durch
Teppiche oder Teppichböden (insb. im Kinderzimmer),
• in Haushalt und Garten lärmarme Geräte und Maschinen
verwenden, die Sie am Umweltzeichen „Blauer Engel“
erkennen können,
• Geräte mit großer Schallentwicklung wie Kühlschränke,
Waschmaschinen oder Lautsprecherboxen von den
Wänden abrücken und möglichst auf eine weiche,
dämmende Unterlage stellen,
• statt mit dem Auto zu fahren öfter mal das Fahrrad benutzen
oder zu Fuß gehen,
• beim Autofahren frühzeitig schalten, niedertourig fahren
und im Stau den Motor ganz abschalten,
• das Auto mit einer lärmarmen Bereifung ausstatten,
• im Büro möglichst leise telefonieren,
• im Büro Kopierer und Drucker erst anschalten,
wenn sie gebraucht werden.
Jeder von uns kann dazu beitragen, störende oder gar gesundheitsschädliche Lärmbelastungen zu verringern:
Beispiele für lärmarme
Geräte und Maschinen mit
Blauem Engel:
• Altglas-Container
• Baumaschinen
• Büromaschinen
• Kehrfahrzeuge
• Kommunalfahrzeuge
• Komposthäcksler
• Müllfahrzeuge
• Omnibusse
Wie ist es, nicht zu hören?
Von 1.000 Menschen kann ungefähr einer nicht hören. Davon werden manche bereits mit einem Hörschaden geboren, andere
verlieren ihr Gehör erst später durch eine Krankheit oder einen Unfall. Gehörlose unterhalten sich mit der Gebärdensprache:
mit Händen, Gesichtsausdruck und der Haltung des Oberkörpers. Das „Hören“ übernehmen die Augen.
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„Nicht sehen können trennt von den
Dingen, nicht hören können von den
Menschen“
Immanuel Kant
„Musik wird störend oft empfunden,
da sie mit Geräusch verbunden.“
Wilhelm Busch
„Früher brachte der Lärm die Menschen aus
der Ruhe. Heutzutage ist es die Stille.“
Ernst Ferstl
„Das zwanzigste Jahrhundert ist unter anderem
das Zeitalter des Lärms.“
Aldous Huxley
„Die größten Ereignisse – das sind
nicht unsre lautesten, sondern unsre
stillsten Stunden.“
Friedrich Nietzsche
Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft

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Alle mal herhören: Ruhe bitte!
Gegen Lärm kann jeder von uns auf zwei-
erlei Arten vorgehen. Indem wir vermei-
den, selbst Lärm zu machen. Und indem
wir uns bestmöglich gegen den Lärm von
anderen schützen. So sollten wir etwa
beim Musikhören mit Köpfhörern die
Lautstärke nicht voll aufdrehen oder in
der Disko Ohrenstöpsel tragen. Und wenn
wir uns von anderen durch Lärm gestört
fühlt? Dann sollten wir die Lärmverursa-
cher einfach bitten, leiser zu sein. Sonst
gibt’s vielleicht noch Krach!
MERkE DiR!
Für ein lärmfreies Umfeld
kann jeder etwas tun! Die
Rücksichtnahme auf unsere
Mitmenschen spielt dabei
ein sehr wichtige Rolle.
Schützen Sie sich
auch selbst vor Lärm!
• vor allem nachts die Fenster schließen, wenn Sie an einer
Straße mit starkem Verkehrslärm wohnen,
• bei dauerhaft starkem Lärm von mehr als 85 dB an Ihrem
Arbeitsplatz Ohrstöpsel oder –schützer tragen,
• beim Musikhören mit Köpfhörern die Lautstärke nicht
voll aufdrehen,
• beim Kauf etwa eines Walkmans, MP3-Players oder iPods
darauf achten, dass das Gerät über eine integrierte
Lautstärkebegrenzung verfügt,
• Ihren Kindern kein lautes Spielzeug wie Rasseln oder
Spielzeugpistolen kaufen,
• Silvesterknaller nicht zu nah am Ohr explodieren lassen,
• auch in der Disko oder bei Rockkonzerten einen Lärmschutz
tragen und einen möglichst großen Abstand zu den
Lautsprecherboxen einhalten,
• beim Telefonieren den Hörer abwechselnd ans rechte und
ans linke Ohr halten oder besser noch eine Freisprechanlage
benutzen,
• offen ansprechen, wenn Ihnen etwas zu laut ist. Auch Lärm-
probleme lassen sich häufig schon durch ein sachliches
und klärendes Gespräch mit dem Lärmverursacher aus der
Welt schaffen.
Nur wer Lärm vermeidet, schont auch sein eigenes Gehör. Deshalb sollten Sie sich der täglichen Lärmbelastung bewusst sein und sich
sowohl privat als auch im Beruf davor schützen. Das geht z. B., indem Sie
Entwarnung!
An dieser Stelle können Sie Ihre Ohrenstöpsel
ausnahmsweise mal aus dem Ohr nehmen und die
Ohren spitzen ...
Hörpause als Option
Während das Recht des Lauten täglich an Selbstverständlichkeit gewinnt,
leisten 0,6 g Schaumstoff leisen physikalischen Widerstand.
Weicher, anatomisch geformter
Ohrstöpsel aus hautfreundlichem
PU-Schaum. Er dehnt sich im
Gehörgang sanft aus und schützt
Sie zuverlässig vor Lärm.
Ohrstöpsel zwischen sauberen Fingern
der Länge nach fest zusammen rollen.
Mit einer Hand das Ohr etwas nach
oben ziehen, mit der anderen Hand
den gerollten Stöpsel tief in den
Gehörgang einführen.
Ohrstöpsel so lange mit dem Finger
fixieren, bis er sich ausgedehnt hat
und angenehm sitzt.
Volume
Helikopter
ohne Gehörschutz
Helikopter
mit Schaumstoff-Ohrstöpsel
Verkehrslärm
hinter Lärmschutzwand
Verkehrslärm
ohne Lärmschutzwand
Helikopter
mit Silikon-Ohrstöpsel
kreissäge
mit Schaumstoff-Ohrstöpsel
kreissäge
ohne Gehörschutz
kreissäge
mit Silikon-Ohrstöpsel
Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft