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Erna K., Rentnerin
Samira T., Gesundheits- & Krankenpflegerin
Tilo W., Rentner
SACHSEN
INFORMATIONEN RUND UM DIE
Impftermine unter
0800 089 9089
sachsen.impfterminvergabe.de

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ALLGEMEINE INFORMATIONEN
Die Corona-Schutzimpfung ist freiwillig und für alle Bürger:innen kosten-
frei. Eine Corona-Schutzimpfung wird stark empfohlen, damit Sie sich
schützen und uns allen den Weg aus der Pandemie mit ermöglichen.
Es wird schrittweise geimpft: Denn zuerst müssen wir die Menschen schützen,
die das höchste Risiko haben. Natürlich ist das Ziel, dass nach und nach allen
Menschen ein gleichberechtigter Zugang zu der Corona-Schutzimpfung ge-
währleistet wird.
Nur gemeinsam und in Solidarität aller Bürger:innen gelingt uns eine
Normalisierung unseres Alltags.
DIE WICHTIGSTEN ANLAUFSTELLEN
FÜR PATIENT:INNEN
Aktuelle Informationen des Sächsischen Staatsministeriums für
Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt:
coronavirus.sachsen.de/coronaschutzimpfung.html
Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
(BZgA):
infektionsschutz.de/coronavirus
Weitere aktuelle Hinweise und Fachinformationen bieten auch
folgende Behörden und Institute an:
infektionsschutz.de/coronavirus
rki.de/covid-19-impfen
pei.de/coronavirus
Zur Teilnahme an der Befragung zur Verträglichkeit der COVID-19-
Impfstoffe nutzen Sie bitte die
SafeVac 2.0-App
des Paul-Ehrlich-
Instituts (im Apple App Store oder Google Play Store) oder die folgende
Website:
nebenwirkungen.bund.de
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Informationen rund um die Corona-Schutzimpfung
HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN –
UND ANTWORTEN
Durchführung der Impfung
Die Verfügbarkeit des Impfstoffs
spielt eine wichtige Rolle. Bei
der Auswahl werden die Emp-
fehlungen der Ständigen Impf-
kommission und die Vorgaben
der Zulassung berücksichtigt, z. B.
hinsichtlich der zu impfenden
Patientengruppen.
Wie oft muss ich
mich impfen lassen?
Je nach Impfstoff kann es sein,
dass Sie sich für einen vollstän-
digen Impfschutz in Abstand
von wenigen Wochen zwei Mal
impfen lassen müssen.
Darüber, ob eine zweite Imp-
fung notwendig ist, informiert
Sie der Impfarzt.
Wussten Sie, dass das Risiko,
schwer zu erkranken oder zu
versterben, bei COVID-19 sehr
viel größer ist als bei einer
Grippeerkrankung?
Gerade ältere Menschen, aber
auch Personen mit Vorerkran-
kungen haben ein erhöhtes
Risiko, schwer zu erkranken.
Die Schutzimpfung bietet den
derzeit bestmöglichen Schutz
vor der Erkrankung und mög-
lichen Folgen.
Erst wenn circa 70 % der Be-
völkerung immun sind, wird
die Übertragung von SARS-
CoV-2 so sehr verringert, dass
diese Pandemie vorübergeht.
Warum sollte ich mich gegen COVID-19
überhaupt impfen lassen? Die meisten
werden doch gar nicht schwer krank!
Die Impfung erfolgt über
Impfzentren und mobile
Impfteams.
Nun werden Hausarztpraxen
mit einbezogen.
Wo kann ich mich impfen lassen?
Welchen Impfstoff bekomme ich?
Was passiert, wenn ich den zweiten
Impftermin nicht wahrnehmen kann?
Die zweite Impfstoffdosis
sollte in einem bestimmten
Zeitraum verabreicht werden.
Wenn Sie einen Termin nicht
einhalten können, sagen Sie
bitte Ihrem Impfzentrum oder
Hausarzt rechtzeitig Bescheid.

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Verteilung und Priorisierung des Impfstoffes
Gehöre ich zu einer
besonderen Risikogruppe?
Wir müssen hier zwischen Risiko-
faktoren und Vorerkrankungen
unterscheiden.
Vorerkrankungen sind im Allge-
meinen weniger bedeutsam als das
Alter. Das Alter eines Menschen
ist der wichtigste Risikofaktor für
einen schweren oder sogar tödli-
chen Erkrankungsverlauf.
Es gibt einige Vorerkrankungen,
die das Risiko für einen schweren
COVID-19-Erkrankungsverlauf und
Versterben erhöhen. Dazu gehören
insbesondere Personen mit Triso-
mie 21, Organtransplantation, aus-
geprägter Adipositas, chronischen
Nierenerkrankungen, Demenz,
Herzinsuffizienz und Diabetes.
Andere Vorerkrankungen erhöhen das
Risiko nur leicht oder auch gar nicht.
Warum bekommen andere den Impfstoff zuerst?
Ziel ist, dass all diejenigen, die eine Corona-Schutzimpfung möchten, diese auch
sobald wie möglich erhalten können.
Am Anfang gibt es noch nicht genug Impfstoff für alle. Deshalb wird empfohlen, dass
zuerst die Menschen geimpft werden, die das größte gesundheitliche Risiko für einen
schweren Verlauf oder ein Ansteckungsrisiko durch ihren Beruf haben.
Woher bekomme ich eine
Bescheinigung, um geimipft zu werden?
Als Nachweis für die Anspruchs-
berechtigung gelten laut Impfver-
ordnung der Personalausweis oder
ein anderer Lichtbildausweis.
Menschen mit chronischen
Erkrankungen erhalten ein ärzt-
liches Zeugnis:
www.coronavirus.sachsen.de/
download/SMS_Antrag-Prio-
risierung-Coronaschutzimpfung-
Sachsen.pdf
Kontaktpersonen benötigen eine
entsprechende Bestätigung der
betreuten Person.
Bei Menschen, die ein hohes
berufliches Risiko tragen, sich
anzustecken, stellt der Arbeitgeber
eine Bescheinigung aus, die den
Impfanspruch nachweist.

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Können mRNA-Impfstoffe
unsere Gene beeinflussen?
mRNA-Impfstoffe können nicht in
DNA umgebaut werden und haben
damit keinen Einfluss auf unsere Gene.
DNA und mRNA – das klingt zwar
ähnlich, ist aber etwas ganz anderes.
Wenn Sie einen mRNA-Impfstoff
bekommen, dann reagiert Ihr Körper,
indem er Proteine herstellt, auf die
Ihr Immunsystem wiederum mit der
Bildung von Antikörpern antwortet,
was für Sie dann den Schutz vor
dem eigentlichen Virus bedeutet.
Wo kann ich
Nebenwirkungen melden?
Nebenwirkungen melden Sie direkt
an Ihre/n Hausärzt:in oder in der
Apotheke. Für die Bewertung der
Nebenwirkungen, eine mögliche
Diagnose und Folgebehandlung
sind diese weiterhin Ihre Ansprech-
partner, auch wenn sie Sie nicht
geimpft haben.
Verdachtsfälle zu Nebenwirkungen
werden sehr ernst genommen und
es wird so schnell wie möglich auf-
geklärt, ob es sich um eine zufällig in
zeitlichem Zusammenhang auftre-
tende Reaktion oder eine tatsäch-
liche Nebenwirkung handelt. Gerne
können Sie Nebenwirkungen auch
noch zusätzlich beim Paul-Ehrlich-
Institut über die Webseite
www.nebenwirkungen.bund.de
oder
über die
SafeVac 2.0-App
(die App
des Paul-Ehrlich-Instituts) melden.
Sicherheit des Impfstoffes
Sind die Impfstoffe
überhaupt sicher?
In die Impfstoffstudien werden
mehrere zehntausend Personen
einbezogen. Schwerwiegende
Nebenwirkungen sind bisher nicht
gehäuft aufgetreten.
Mögliche häufige Nebenwirkungen
sind leichte bis moderate Schmerzen
an der Einstichstelle, Erschöpfung so-
wie Kopfschmerzen, die i. d. R. inner-
halb von zwei Tagen verschwinden.
Impfreaktionen sind ein gutes Zei-
chen dafür, dass Ihr Immunsystem
Antikörper entwickelt.
In den Zulassungsstudien können
Nebenwirkungen mit einer Häufigkeit
von 1 zu 1.000 beobachtet werden.
Über langfristige Effekte können noch
keine Aussagen getroffen werden.
Gewisse Risiken lassen sich nicht aus-
schließen, aber tatsächlich werden in
Deutschland generell nur Impfstoffe
genehmigt, die unsere sehr strengen
Sicherheitsstandards erfüllen und
umfangreichen klinischen Prüfungen
unterzogen wurden.
AstraZeneca unterlag einer zusätz-
lichen Prüfung, nachdem einige Fälle
seltener Hirnvenen-Thrombosen in
zeitlichem Zusammenhang mit einer
Impfung gestanden hatten. Die Vorteile
des Impfstoffs bei der Bekämpfung von
COVID-19 überwiegen weiterhin das
Risiko von Nebenwirkungen, weshalb
der Impfstoff wieder zugelassen wurde.
Die Gefahr, Schäden durch die Erkran-
kung davonzutragen, ist viel größer.

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Sicherheit des Impfstoffes
Welche Impfstoffe gibt es?
Jeder der Impfstoffe beruht auf dem Prinzip der sogenannten „aktiven
Immunisierung“. Dem Körper werden Teile (Antigene) oder ein Bauplan
für Antigene des Covid-19-Erregers präsentiert, woraufhin das Immun-
system Antikörper produziert. Die unterschiedlichen Impfstoffe nutzen
dabei verschiedene Antigenteile und Ansätze.
mRNA (Boten-Ribonukleinsäure) ist die „Bauanleitung“ für jedes
einzelne Eiweiß des Körpers und ist nicht mit der Erbinformation – der
DNA – zu verwechseln. In mRNA-Impfstoffen gegen COVID-19 ist
eine „Bauanleitung“ für einen Baustein des Virus, das sogenannte
Spikeprotein, enthalten. Die nach der Impfung gebildeten Spike-
proteine werden vom Immunsystem als Fremdeiweiße erkannt,
dadurch werden spezifische Abwehrzellen aktiviert.
Vektor-basierte Impfstoffe enthalten für den Menschen harmlose Erreger,
die Vektoren. In diese wurde ein Gen eingebaut, das den Bauplan für das
bereits erwähnte Spikeprotein enthält. Ein Vorteil dieser Impfstoffe: Sie
können bei 2 bis 8 Grad transportiert und gelagert werden.
Wieso konnte die Entwicklung so schnell gehen?
Durch ähnliche Viren wissen die Forscher:innen bereits viel über
SARS-CoV-2.
Das lieferte relativ schnell eine gute Grundlage für die Entwicklung des
COVID-19-Impfstoffes.
Darüber hinaus haben Forscher:innen weltweit gleichzeitig daran
gearbeitet, ihre aktuellen Ergebnisse miteinander geteilt und direkt an
die Prüfbehörden weitergegeben. So ein globales wissenschaftliches
Zusammenwirken gab es vor dieser Pandemie noch nie.
Aber keine Sorge: Trotzdem wurden keine Prüfschritte weggelassen. Es
wurde parallel an mehreren Prüfschritten und generell stärker
zusammengearbeitet.
Die zugelassenen COVID-19-Impfstoffe haben in klinischen Studien
vor der Zulassung Wirksamkeit und gute Verträglichkeit gezeigt.

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Kann ich mich impfen lassen,
wenn ich Covid-19 schon hatte?
Grundsätzlich ist davon
auszugehen, dass man nach
einer COVID-19-Erkrankung
immun ist. Wie lange die
Schutzwirkung anhält, ist
jedoch noch nicht abschlie-
ßend zu beantworten. Wenn
Sie bereits erkrankt waren,
ist eine Impfung deshalb erst
einmal nicht notwendig. Bei
unbemerkt durchgemachter
Infektion ist eine Impfung
jedoch nicht schädlich.
Muss ich vor der Impfung einen
COVID-19-Test machen lassen?
Nein, das ist nicht notwendig,
solange Sie keine Symptome
aufweisen. Die Verträglichkeit
der Impfung wird durch eine
akute Infektion auch nicht
negativ beeinflusst.
Kann ich nach der Impfung
auf Abstandsregelung und
Mund-Nasen-Schutz verzichten?
Der Impfschutz greift circa
zwei bis drei Wochen nach der
zweiten Impfung – und auch
danach sind Sie weiterhin auf-
gefordert, die AHA-Regelungen
einzuhalten. Trotz Immunität
können Sie möglicherweise
noch Überträger:in sein, die
Regelungen gelten vorerst also
weiterhin, zum Schutz aller.
Allgemeine Fragen
Wie wirksam sind die
COVID-19-Impfstoffe?
Nach derzeitigem Kenntnis-
stand bieten die mRNA-Impf-
stoffe eine hohe Wirksamkeit
von bis zu 95 Prozent und der
Vektor-basierte Impfstoff von
AstraZeneca eine Wirksamkeit
von bis zu 70 Prozent.
Die Wahrscheinlichkeit, an
COVID-19 zu erkranken, war
bei den geimpften Perso-
nen um rund 94-95 Prozent
(BioNTech/Moderna) bzw. bis
zu 70 Prozent (AstraZeneca)
geringer als bei den Placebo-
geimpften Teilnehmerinnen
und Teilnehmern.
Wie lange der Impfschutz an-
hält, ist noch nicht bekannt.

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Stand: März 2021
Sächsisches Staatsministerium für Soziales
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Redaktionsschluss:
03/2021