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Bearbeiter:
Meyer, Eckhard
Abteilung/Referat:
75
E-Mail:
eckhard.meyer@smul.sachsen.de
Telefon:
034222 46-2208
Redaktionsschluss:
11.06.2015
Internet:
www.smul.sachsen.de/lfulg
Ansprüche von Mastschweinen an die Konstruktion von
Rohrbreiautomaten in Abhängigkeit vom Geschlecht
Stand des Wissens und der Literatur
Mit dem Ziel ein höheres Maß an Tierwohl in der intensiven Nutztierhaltung zu realisieren,
gilt es die Technik noch mehr an die Tiere anzupassen. Einen möglichen Beitrag kann auch
die Fütterungstechnik leisten und so werden vor allem die Flüssigfütterungen technisch zu-
nehmend aufwändiger. Im Zuge abnehmender Alternativen zum Getreide als Fütterungs-
grundlage und dezentral organisierten Betrieben (Pachtställe) behalten jedoch auch einfache
Trockenfütterungen ihre Bedeutung. Wesentlicher Bestandteil dieser Systeme sind die wenig
störanfälligen Rohrbrei- oder heute sogar wieder Trockenfutterautomaten. Diese werden
ganz unterschiedlich in das Haltungs- und Fütterungssystem integriert und sind oft zentraler
Punkt des Buchtenaufbaus und Tierverhaltens. In vielen Versuchen wird eine große Anpas-
sungsfähigkeit des Futteraufnahmeverhaltens (Tagesrhythmik, Aufenthaltsdauer am Trog,
Fressgeschwindigkeit) der Schweine an die Fütterungstechnik beobachtet. So bleiben in
Versuchen zur Fressplatzgestaltung oder dem Tier-Fressplatz-Verhältnis mit Breiautomaten
oder Sensorfütterungen die Leistungen im Gruppenmittel häufig konstant (SCHOPFER et al.
2006; KIRCHER et al., 2001; NIELSEN, LAWRENCE und WHITTEMORE, 1995; WALKER, 1991).
Im Zuge der Produktentwicklung werden heute eine Vielzahl ganz unterschiedlich konstruier-
ter Rohrbreiautomaten angeboten, wobei nicht sicher ist inwiefern auch hier die beschriebe-
nen Anpassungsmechanismen der Tiere zum Tragen kommen müssen. Während viele Her-
steller zur Verbesserung der Futterhygiene Futter- und Wasserschale baulich mehr oder we-
niger trennen, gehen andere Hersteller ganz oder teilweise den Weg zum grundsätzlichen
Funktionsprinzip der klassischen Breiautomaten zurück (MEYER 2013). Diese Änderungen
müssen im Zuge der Entwicklung von Haltungsverfahren, wie z. B. der Ebermast neu bewer-
tet werden. So realisieren kastrierte Mastschweine eine ca. 500 g höhere tägliche Futterauf-
nahme als intakt männliche oder weibliche Zeitgefährten (BÜNGER et al. 2011). Diese kommt
vor allem durch eine fast 30 % höhere Futteraufnahme je Mahlzeit, verbunden mit entspre-
chend verlängerter Verweilzeit am Trog, zustande. Diese kann auch durch die Futterkonsis-
tenz beeinflusst werden. Unabhängig vom Geschlecht wird Breifutter 15 % - 25 % schneller
gefressen als Trockenfutter (GONYOU 1998, GONYOU und LOU 2000), was zu geringerer Ver-
weilzeit bzw. Automatenbelegung und ca. 5 % höherer Futteraufnahmemenge führt (BRE-
MERMANN 2003). So werden an klassischen Rohrbreiautomaten mit ein bis zwei Fressplätzen
gegenüber Trockenfutterautomaten mit 4 und mehr Fressplätzen bessere Zunahmen und ein
geringerer Futteraufwand, bei schlechterer Schlachtkörperqualität, festgestellt (GONYOU und
LOU 2000; BERGSTROM et al. 2012; MYERS et al. 2013). Lediglich in der Ferkelaufzucht kön-
nen mehr Fressplätze der Trockenfutterautomaten ein Defizit in der Futterkonsistenz gegen-
über Rohrbreiautomaten zum Teil ausgleichen (MAGOWAN 2005). Bei zunehmender Konkur-
renz durch zu wenige Fressplätze an Trockenfutterautomaten steigen die Zunahmen der
großen Schweine einer Mastgruppe, während die der kleinen sinken. So wachsen die Grup-
pen auseinander, obwohl die Zunahmen im Gruppenmittel konstant bleiben (GEORGSSON
und SVENDSEN 2002). An Rohrbreiautomaten dagegen führte die Verdoppelung des Fress-

image
image
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image
2
platzangebotes (4 : 1 vs. 8 : 1) eher zu schlechteren Ergebnissen in der Vormast (MEYER
2007). Auch LINDERMAYER et al. (2015) finden bei ad libitum Sensorfütterung am Kurztrog
(TFPV 4 bis 3 : 1) 46 g höhere Zunahmeleistungen als bei selbiger am Langtrog (TFPV 1 :
1). Bei einem Vergleich von Rohrbreiautomaten unterschiedlicher Hersteller aber einem ver-
gleichsweise ähnlichem Funktionsprinzip (flache Trogschalen, geringe bis gar keine Tren-
nung zwischen Futter- und Wasserschale) finden SCHOLZ und NORDA (2015) keine statistisch
sicherbaren Leistungsunterschiede in Bezug auf beide Geschlechter. Mögliche Effekte der
Technik auf Leistung und Tierwohl hängen davon ab, ob die Automaten mehr Konstruktions-
kriterien von Brei oder Trockenfutter Automaten haben. Um die Entwicklungen in der Auto-
matentechnik zu bewerten, müssen diese auf unterschiedliche Konstruktionskriterien redu-
ziert werden. Die Anordnung der Tränkezapfen im Futterautomaten beeinflusst die Futter-
konsistenz, und damit die erforderliche Zeit für die Futteraufnahme. Die Technik des Futter-
auswurfes und die Größe der Tröge bzw. die Anzahl und Anordnung der Automaten in der
Bucht, bestimmen das Fressplatz- und Futtermengenangebot, bzw. die Konkurrenz der Tiere
um das Futter. Ziel der vorliegenden Untersuchung war die angesprochenen Konstruktions-
unterschiede mithilfe von handelsüblichen Rohrbreiautomaten darzustellen und im Hinblick
auf die biologischen Leistungen von Mastschweinen der ‚drei Geschlechter‘ zu untersuchen.
Die verwendeten Automaten stehen in gewissen Grenzen stellvertretend für die Vielzahl der
am Markt befindlichen Typen und deren Funktionsunterschiede.
Material und Methoden
Die Untersuchungen wurden in einem einzelnen Mastabteil mit 8 jeweils 21 m² großen Grup-
penbuchten (incl. Abzug für den in die Buchtentrennwand integrierten Futterautomaten =
0,4 m²) durchgeführt. In dieses Mastabteil wurden insgesamt 1.814 Mastschweine in 12 auf-
einanderfolgenden Versuchsdurchgängen und durchschnittlich 18,9 Schweinen je Bucht ge-
mischt geschlechtlich (Sauen und Kastraten oder Sauen und Eber) und auf voll perforiertem
Betonspaltenboden gehalten. Das entspricht knapp 1,1 m² verfügbarem Platzangebot je
Mastschwein. In 7 Versuchsdurchgängen wurden überwiegend männlich kastrierte und weib-
liche Mastschweine eingestallt, in 5 darauffolgenden Versuchsdurchgängen wurden über-
wiegend männliche und weibliche Zeitgefährten geprüft. Von den eingestallten Tieren er-
reichten insgesamt 3,4 % das Prüfende nicht, d. h. sie mussten aufgrund von Schäden oder
Krankheiten aus dem Versuch genommen werden. Alle Schweine wurden jeweils am
50. Versuchstag und eine Woche vor der Erst- (91. Masttag) sowie jeweils vor der Zweit-
(105. Masttag) und Drittausstallung (120. Masttag) gewogen. Die durchschnittliche Mastdau-
er betrug 109 Tage. Mithilfe von sogenannten Präzisionswasserzählern (ALLMESS Präzisi-
onswasserzählern Aquadis ¾ 1,5 m³/h) wurde der Wasserverbrauch an den Automaten sowie
an den Zusatztränken gemessen. Der Futterverbrauch wurde auf den Haltungsabschnitt und
die einzelnen Mastbuchten bezogen erfasst. Die Zuluftführung erfolgt über Rieselkanäle, die
Entlüftung über eine Unterdruckentlüftung.
Futterautomaten und Fütterung
Gefüttert wurde ad libitum mit mehlförmigem Futter an Rohrbreiautomaten von insgesamt
vier verschiedenen Herstellern.
Abbildung 1
Verwendete Rohrbreiautomaten (von links nach rechts (Produktname in
Klammern): Schauer: (‚Ecomat‘), Aco Funki: (‚3
in1)‘;
Big Dutchman: (‚Pig-
Nic)‘;
AP: (‚AP
Swing‘),

3
Die beiden extremsten Bauformen stellen der Ecomat (1.
von links)
der Firma Schauer sowie
der AP Swing (1.
von rechts)
dar. Der Ecomat zeichnet sich durch eine große Fressschale
und eine damit etwas größere Anzahl an Fressplätzen (Tabelle 1) aus. Durch die Verlage-
rung der vier (2*2) Tränkezapfen aus dem Trog heraus, kommt das in die Schale über Schüt-
telrohr und Drehkranz herausgearbeitete mehlförmige Futter, im Vergleich zu den anderen
Automaten, am wenigsten mit Wasser in Kontakt. Diese Bauform steht stellvertretend für die
Entwicklung einer ganzen Reihe von Futterautomaten, die mit dem Ziel einer verbesserten
Futterhygiene Konstruktionskriterien von Trockenfutter- und Breiautomaten vereinen (MEYER
2015). Dagegen steht der AP Automat mit integriertem Tränkezapfen, ohne baulich getrenn-
te Wasserschale, am weitesten für das Funktionsprinzip eines klassischen Rohrbreiautoma-
ten. Durch den relativ kleinen Trog und die Kombination mit dem eher geringen Futteraus-
wurf über eine Futterglocke provoziert dieser Automat nach praktischen Beobachtungen eine
stärkere Konkurrenz der Tiere um das Futter und kann so ebenfalls gute Leistungen möglich
machen. Das setzt nach praktischen Erfahrungen aber gesunde und stressstabile Schweine
voraus. Die anderen beiden Automaten sind in der Mitte der beiden genannten einzuordnen.
Mit dem Ziel einer besseren Futterhygiene wird das Futter- und Wasserangebot hier unter-
schiedlich konstruktiv getrennt und damit die Hygiene und Futterkonsistenz beeinflusst. Wäh-
rend die aus Edelstahl gefertigte Trogschale des BD Automaten (2.
von rechts)
sehr flach
ausgearbeitet ist und durch eine kleine Barriere die Trennung zwischen Futter- und Wasser-
schale eher wieder aufgegeben wird, ist diese Trennung beim Automaten von ACO Funki (2.
von links)
aus Polymerbeton, deutlicher. Hier wird die tiefer liegende Futterschale mit inte-
griertem Tränkezapfen von der Wasserschale am stärksten getrennt. Der Futterauswurf en-
det über einem aus dem Trogboden herausragenden Kegel, während sich am tiefer gelege-
nen Trogboden ein zusätzlicher Tränkezapfen befindet. So können die Schweine quasi
wahlweise mehl- oder breiförmiges Futter aufnehmen. Durch die flache Trogform des BD
Automaten (freitragend, Edelstahl), der stellvertretend für die typische Bauform vieler auf der
Euro Tier 2014 vorgestellten Produkte (MEYER, 2015) steht, überwiegt der breiförmige Anteil
des Futters im Trog. Dieser wird teilweise von den Schweinen auch in die Wasserschalen
gearbeitet, so dass mehr eine Brei- als eine Wasserzone entsteht. Durch die stärker kon-
struktive Trennung von Futter und Wasser beim ACO Funki Automaten ist es umgekehrt,
trotzdem kann man auch hier nicht von Frischwasserangebot sprechen.
Die Automaten wurden jeweils in die Buchtentrennwand eingebaut und unterscheiden sich
im theoretischen Angebot an Fressplätzen (Tabelle 1), in der möglichen Futterkonsistenz,
sowie im Arbeitsaufwand der Tiere für den Futterauswurf (s. o.).
Tabelle 1
Konstruktionskriterien der untersuchten Rohrbreiautomaten
Produktbezeichnung
Futter/Wasserschale
n Fressplätze*
Futterauswurf
Ecomat
räumlich getrennt, Tränkezapfen
über dem Futtertrog
7,1
Schüttelrohr +
Drehkranz
3 in1 Feeder
konstruktiv getrennt, zusätzlicher
Tränkezapfen im Futtertrog
4,4
Schüttelrohr
PigNic
räumlich getrennt, 2 tiefer gelegte
Wasserschalen)
4,4
Schüttelrohr +
Drehkranz
AP Swing
nicht getrennt
3,8
Glocke
*
= Trogumfang cm/33cm
Alle Automaten wurden über die Futterkette und ein in den Deckel des Automaten integrier-
tes Fallrohr mit mehlförmigem Futter beschickt. Die Höhe der Automaten ist mit etwa 1,30 m
bei den Automaten von ACO, Schauer und BD vergleichbar. Lediglich der AP Automat ist mit
1,47 m höher, was für die Futterbefüllung mit der Hand etwas nachteilig sein kann. Um mög-
liche Futterverluste zu bewerten und gleichzeitig zu verringern wurden die Automaten auf

4
geschlossene mit dem Spaltenboden verschraubte Kunststoffplatten (1,20 m* 1,20 m) auf-
gebaut.
Im Mittel aus 11 nasschemisch durchgeführten Futteruntersuchungen wurden in der ersten
Hälfte (Vormast) sowie in der zweiten Hälfte der Mast (Endmast) folgende Inhaltsstoffe je kg
Futter (88 % TS) gefunden.
Tabelle 2
Inhaltsstoffe der eingesetzten Futter
MJ ME
RP
RFa
Lysin
Ca
P
g/kg Futter
[88% TS]
g/kg Futter
[88% TS]
g/kg Futter
[88% TS]
g/kg Futter
[88% TS]
g/kg Futter
[88% TS]
Vormast
13,2
17,5
4,3
1,0
0,8
0,5
Endmast
13,1
16,5
4,5
1,0
0,7
0,5
Datenerfassung und Auswertung
Die Verschmutzung bzw. die Futterverluste auf den Kunststoffplatten, die unter die Automa-
ten verbaut wurden, sowie auf dem Spaltenboden vor den Automaten wurde buchtenbezo-
gen, wöchentlich nach einem selbst definierten Boniturschlüssel auf einer Skala von 1 - 5
bewertet
Tabelle 3
Bonitur der Futtermenge und Feuchtigkeit in und außerhalb der verwendeten
Automaten
Futterschale
Matte
Note
Menge
Konsistenz
Futter
Feuchtegrad
Spaltenboden
vor der Matte
oben
unten
1
nichts
alles trocken
alles trocken
nichts
ganz trocken
ganz trocken
2
etwas
oben trocken
oben trocken
etwas
etwas feucht
etwas feucht
3
wenig
oben feucht
oben feucht
wenig
schmierig
schmierig
4
viel
unten feucht
unten feucht
viel
feucht
feucht
5
sehr viel
unten nass
unten nass
sehr viel
nass
nass
Zur Bewertung der biologischen Leistungen wurden folgende Parameter erfasst:
1. Masttagszunahmen [g]
2. Futterverbrauch und Futteraufwand [1:]
3. Wasserverbrauch am Automaten, sowie an den Zusatztränken [l]
4. Tierverluste [%]
5. Ausstallgewicht Ende Mast bzw. Ferkelaufzucht, bzw. Schlachtgewicht [kg]
6. Klassifizierung und Schlachtkörperqualität MFA [%] bzw. IP
7. Ebergeruch apparativ anhand von Androsteron, Skatol und Indol, [μg/g] sowie subjektive
Einschätzung mithilfe eines Panels [3 Personen, Skala 1 - 4]
Die Auswertung der nicht normal verteilten Boniturwerte erfolgte mit einem Chi-Quadrat-Test
(
χ
2 –Test). Alle anderen Messwerte der biologischen Leistungen wurden mithilfe einer Vari-
anzanalyse ausgewertet. Die Futteraufnahme im Gruppenmittel wurde nicht geprüft. Bei der
Verrechnung der Daten wurde eine Korrektur auf den Durchgangseffekt nach folgendem
Modell vorgenommen:

5
y
ijkl
=
μ
+
α
i
+
β
j
+
k
+
ε
ijkl
y
ijkl
=
Messwert des untersuchten Merkmals für das ijkl-te Tier
μ
=
Mittelwert für das untersuchte Merkmal
α
i
=
Effekt der Fütterungstechnik
β
j
=
Durchgangseffekt
k
=
Effekt des Geschlechtes
ε
ijkl
=
Restfehler
Ergebnisse und Diskussion
Absolut werden mit etwa 800 g (VK = 20,5 %) Masttagszunahmen in den ersten 50 Mastta-
gen und 825 g (VK = 17 %, VK letztes Wiegegewicht= 9%) über die gesamte Mastperiode
befriedigende Leistungen erreicht. Die Herstellerfirmen geben 30 - 40 Schweine als maxima-
le Auslastung für ihre Automaten an und stellen diese Angabe auf die Größe fast ausgemäs-
teter Tiere ab. Bezogen auf 33 cm Fressplatzbreite ermöglicht ein Automat bei Unterstellung
der in Tabelle 1 ausgewiesenen Anzahl an Fressplätzen die Versorgung von etwa 30 (AP
Swing) bis über 50 (Schauer Ecomat) Schweinen. Dieser Wert ist allerdings zunächst nur
theoretischer Natur. So sind z. B. 4,4 Fressplätze praktisch nur 4, so dass z. B. bei einem
unterstellten Tier-Fressplatz-Verhältnis von 8 : 1 streng genommen nur 32 Tiere bei dem
ACO Funki und BD Automaten einen Fressplatz finden. Tatsächlich zeigte sich anhand des
notwendigen Futterdurchlasses, dass alle verwendeten Automaten für die im Versuch einge-
stellten Gruppengrößen (von < 30 bis > 40, 38,8 Schweine im Mittel) beim Betrieb mit Mehl-
futter eher knapp ausgelegt waren. In der Reihenfolge der in Tabelle 1 ausgewiesenen
Troggrößen, musste die Einstellung der Automaten innerhalb von 2 Wochen relativ rasch
(zuerst beim AP- Swing, zuletzt beim Ecomat) auf den vollen Futterdurchlass eingestellt
werden. Offensichtlich spielt aber auch das Funktionsprinzip des Automaten für die mögliche
Anzahl zu versorgender Schweine eine Rolle, wie die unterschiedlich gefundenen negativen
Korrelationen zwischen der Anzahl an Tieren je Automat und den Masttagszunahmen zei-
gen. Die Korrelationen über 1.520 dafür auswertbare Schweine sind nicht sehr hoch, aber
signifikant.
Abbildung 2
Bivariate Korrelationen zwischen der Anzahl der je Automat versorgten Schwei-
ne sowie den Masttagszunahmen bis zur Erstausstallung
-0,4
-0,35
-0,3
-0,25
-0,2
-0,15
-0,1
-0,05
0
AP Swing
Schauer Ecomat
ACO Funki 3 in 1
BD Pignic

6
Ausgehend von knapp 39 Schweinen je Automat senkt statistisch gesehen jedes zusätzliche
Tier die Masttagszunahmen im Gruppenmittel um 12 g. Bei diesem relativ hohen Besatz wird
die in der Literatur beschriebene Anpassungsfähigkeit der Schweine durch ihr Futteraufnah-
meverhalten (SCHOPFER et al., 2006; KIRCHER et al., 2001; NIELSEN, LAWRENCE und
WHITTEMORE, 1995; WALKER, 1991) zumindest tendenziell überfordert. Diese ist beim AP-
Swing mit dem kleinsten und beim Ecomat mit dem größten Trog in etwa gleich hoch.
Gleichzeitig wird hier die Konkurrenzkraft der Schweine in Abhängigkeit von ihrem Körper-
gewicht (GEORGSSON und SVENDSEN 2002) etwas stärker gefordert. Die Streuung der Ge-
wichte am 50. Masttag ist bei den beiden Automaten mit 17,6 % identisch. Bei den anderen
beiden Automaten fällt sie knapp 1 % geringer aus, was die gefundenen Korrelationen bestä-
tigt. Somit spielt nicht nur das Tier-Fressplatz-Verhältnis möglicherweise eine Rolle, sondern
auch noch andere Konstruktionsunterschiede. Dazu zählen insbesondere die von der Kon-
struktion des Automaten abhängige Futter TS. Das bestätigt indirekt der mittels Präzisions-
wasserzählern am Futterautomaten gemessene Wasserverbrauch. Gegenüber dem Ecoma-
ten wird am ‚AP
Swing
und beim ‚3
in 1 Feeder‘
etwa 20 %, am ‚Pig
Nic‘
Automaten über
30 % mehr Wasser verbraucht, die nach praktischer Einschätzung mit der resultierenden
Futterkonsistenz in Verbindung stehen müssen. Gemessen an den mittleren Masttagszu-
nahmen (Tabelle 4) gleicht das mehr breiförmige Futterangebot des Swing Automaten den
Nachteil der kleineren Trogfläche aus. Der große Trog vom Ecomat kann das offensichtlich
nicht, es kommen somit vermehrt die für Trockenfutterautomaten beschriebenen Eigenschaf-
ten zum Tragen (GONYOU und LOU 2000; BERGSTROM et al. 2012; MYERS et al. 2013). Be-
grenzend wirkt also offensichtlich gar nicht so sehr die Troggröße und damit vorhandene
Fressplatzanzahl, sondern mehr die resultierende Futterkonsistenz. Diese entscheidet über
Aufenthaltsdauer der Schweine am Trog (GONYOU 1998, GONYOU und LOU 2000) und die
Futteraufnahmemenge (BREMERMANN 2003). Während der AP Automat wie früher ohne
Trennung von Futter- und Wasserschale aufgebaut ist, ACO Funki und BD eine konstruktive
Trennung mit Übergangszonen von Futter und Wasser vorsehen, sind die Tränkezapfen an
dem Schauer Automaten in Augenhöhe der Schweine über dem Trog verlegt. Eine Befeuch-
tung des Futters kommt lediglich durch beim Trinken aus dem Maul der Schweine zurücklau-
fendes Wasser zustande. Das ist offensichtlich zu wenig um die Vorteile eines Breiautoma-
ten auszuschöpfen.
Während im Mittel über alle drei Geschlechter und die gesamte Mastperiode nur ein Automat
auffällt, werden geschlechtsspezifische Anforderungen in den beiden untersuchten Mastab-
schnitten deutlicher. Das Funktionsprinzip des ‚Ecomat‘ quittieren vor allem die Eber mit 30
bis 40 g signifikant geringeren Masttagszunahmen, während die Kastraten an allen Automa-
tentypen gleich gut zurechtkommen. Es überwiegt bei den Kastraten aber tendenziell ein
Vorteil aus der ersten Hälfte der Mast am BD Automaten. Bei gleicher Troggröße sind die
Zunahmen der kastriert männlichen Schweine bei diesem Typ in der ersten Hälfte der Mast
signifikant besser als an allen anderen Automaten. Hier sind auf einer vergleichsweise fla-
chen Trogschale mit sehr geringer Barriere, zwei anstatt nur einem Tränkezapfen eingebaut
und der Futterauswurf wird unterstützt durch einen leicht gängigen Drehkranz. Offensichtlich
werden die zu hoher Futteraufnahme neigenden jungen Kastraten durch diesen Konstrukti-
onsunterschied stimuliert. Diese Bauform wird in der Untersuchung von SCHOLZ und NORDA
(2015) durch Automaten von drei Herstellern repräsentiert. Hier können über beide Ge-
schlechter folglich auch keine biologischen Leistungsunterschiede abgesichert werden. Mit
834 g mittlerer MTZ erreichen die drei angesprochenen Typen (der verwendete Automat von
BD = 838 g!) exakt die Gesamtleistung des BD Automaten in der vorliegenden Untersu-
chung. Das nach praktischer Beobachtung in die Wasserschalen hinein gearbeitete Futter ist
somit für die Mast von Kastraten mehr ein optisches als ein praktisches Problem, für die
Mast der Eber hingegen nicht. Diese fallen hier im sensiblen Vormastbereich gegenüber dem
Automaten mit deutlicher Trennung (ACO Funki) oder geringerem Futterauswurf (AP) mit
den Zunahmen etwas ab.

7
Tabelle 4
Biologische Leistungen im Vergleich der Geschlechter
Automaten
‚3 in 1‘
‚Ecomat‘
‚PigNic‘
AP Swing
Signifikanz p<.05
♀ ♂ ♂ ♀ ♂ ♂ ♀ ♂ ♂ ♀ ♂ ♂ ♀ ♂ ♂
n
224
131
87
235
123
87
245
105
86
227
128
84
931
487
344
Einstallgewicht
[kg]
31,7
30,8
34,5
31,1
31,3
33,7
31,0
31,2
32,9
31,4
31,0
34,0
n.s.
n.s.
n.s.
SE Einstallung
[kg]
,31
,54
,86
,30
,54
,87
,29
,69
,68
,30
,41
,87
Gewicht_52
[kg]
69,2
74,6
70,1
67,6
75,8
68,1
68,2
77,2
67,5
68,3
77,3
69,4
n.s.
n.s.
n.s.
SE Gew_52
[kg]
,5
,9
1,4
,5
,9
1,4
,5
1,2
1,1
,5
,7
1,4
Masttagszu-
nahme_52 [g]
780
874
820
759
894
791
771
929
803
768
887
814
n.s.
a,a,b,a
n.s.
SE MTZ_52 [g]
7
12
21
6
12
21
6
16
17
6
9
21
MTZ _52. MT
[g]
807
790
807
801
ab,a,b,ab
FA_52
[1:]
1,95
1,9
1,9
1,85
letztes Wiege-
gewicht
[kg]
112
111
110
111
109
108
112
110
109
112
110
111
n.s.
n.s.
n.s.
SE Ausstall-
gewicht
[kg]
,5
,9
1,4
,5
,9
1,4
,5
1,1
1,1
,5
,7
1,4
MTZ
[g]
778
895
840
758
905
800
775
927
830
776
906
827
n.s.
n.s.
a,b,a,ab
SE MTZ
[g]
6
11
17
6
11
17
6
14
13
6
8
17
MTZ
[g]
828
812
834
825
a, a, b, a
Wasser
[l]
3,7
3,0
4,1
3,6
FA
[1:]
2,67
2,66
2,63
2,52
MFA
[%]
56,4
56,7
57,3
57,4
n.s.
Mit dem Focus auf die Ebermast sieht es also so aus als dürften die Barrieren zwischen Fut-
ter- und Wasserschale bei konstruktiver Trennung nicht zu flach werden. Das Problem einer
eher schwachen Futteraufnahme der Eber (BÜNGER et al., 2011) wird sonst vor allem durch
eine nicht optimale Futterkonsistenz oder Futterhygiene verstärkt. Nur im Zeitraum vor der
Pubertät lässt sich bei den intakt männlichen Tieren auch durch Futterkonkurrenz (AP Prin-
zip) etwa das Gleiche erreichen wie durch eine optimale Futterkonsistenz. Das gilt etwas
weniger deutlich auch für die weiblichen Schweine, sie sind wie bei den biologischen Leis-
tungen den Ebern aber ähnlicher als den Kastraten (MEYER, 2013). Größere Tröge oder wie
in der Literatur beschrieben mehr Fressplätze, können eine nicht optimale Futterkonsistenz
für kein Geschlecht ausgleichen, denn ein Breiautomat ohne Wasser bringt schlechtere Er-
gebnisse als ein Trockenfutterautomat (BERGSTROM et al. 2012). Mit der Pubertät der männ-
lichen Tiere steigen Futteraufnahme und Zunahme über das Niveau der Kastraten (MEYER,
2013). Die dafür erforderliche Futtermenge und Konsistenz kommt bei den geschlechtsreifen
Tieren offensichtlich beim ACO-Funki Automaten am besten an. Bei diesem Automaten ist
ein Tränkezapfen am tiefer gelegten Trogboden und ein Zapfen in die (stark) konstruktiv ge-
trennte Tränkeschale eingebaut. Dieses Prinzip ist offensichtlich der beste Kompromiss zwi-
schen Troghygiene und Futterangebot für die empfindlicheren Masteber. Begrenzend wirkt
hier nur, dass der eher schmale Schlitz des Schüttelrohres vor allem an der Grenze zum
Automatenverschluss zum Verkleben neigt! Der maximale Öffnungsgrad wird bei allen Au-
tomaten, insbesondere aber beim AP Automaten zu früh erreicht.
Die festgestellte Futterverwertung folgt grundsätzlich der Zunahmeleistung und wird auch
durch Futterverluste beeinflusst. Diese entstehen vor allem durch Herauswühlen (G
ONYOU

8
1998), was durch zu große Futtermengen im Trog und eine eher flache Trogform ohne Ab-
kantungen provoziert wird. Durch den Glockenmechanismus werden am AP Automaten im-
mer nur sehr kleine Futtermengen ausgeworfen, die von den Schweinen nach praktischer
Beobachtung vergleichsweise hastig aufgefressen und nicht aus dem eher tiefen Trog gear-
beitet werden können. So ergibt sich eine etwas günstigere Futterverwertung. Aufgrund der
Gruppenversuche wurde die Futterverwertung statistisch nicht geprüft. Diese ist auf die ge-
samte Mast bezogen nennenswert, etwa 0,13 besser, ein möglicher Vorteil der aber offen-
sichtlich auch seinen Preis hat. In diesen Haltungsgruppen mussten 3,5 % der eingestallten
Tiere wegen Krankheit oder Verletzung aus dem Versuch genommen werden oder verende-
ten. Diese Abgänge können zu einem größeren Anteil auf die empfindlicheren weiblichen
und intakt männlichen Tiere (MEYER und ALERT, 2013) zurückgeführt werden (5,5 %, bzw.
3,7 %), während die Kastraten an diesem Automaten sogar die geringsten Abgänge (1,2 %)
verzeichneten. Über alle Geschlechter mussten an den BD Automaten 0,2 % und an den
ACO-Funki Automaten 0,7 % weniger Schweine vorzeitig aus dem Versuch genommen wer-
den.
Bei der wöchentlichen Bonitur von Feuchtigkeit und Futterverlusten im Bereich vor dem Trog
erreicht der Swing Automat im Mittel die beste (1,9), der Ecomat die schlechteste Bewertung
(2,4), was die beschriebenen Zusammenhänge zum Funktionsprinzip bestätigt. Abschlie-
ßend wurde in einer Wiederholung eine Stichprobe von Ebern auf die Ebergeruchsstoffe
Androstenon und Skatol untersucht. Aufgrund der hohen Streuung der Parameter und der
geringen Anzahl verrechneter Probanden lassen sich keine Unterschiede auf die Automaten
bezogen sichern. Tendenziell spiegeln sich aber die diskutierten Zusammenhänge wieder.
Tabelle 5
Automatentypen und Ebergeruch
ACO Funki
Schauer
BD
AP
n
66
69
68
65
Androsteron [μg/g]
0,996
1,186
1,081
0,929
n. s.
Skatol [μg/g]
0,185
0,237
0,183
0,151
n. s.
Indol [μg/g]
0,038
0,050
0,04
0,036
n. s.
Die beschriebenen Konstruktionsunterschiede (Konkurrenz, Futterkonsistenz) wirken sich
tendenziell auf die Bildung von Skatol aus. Eine eher langsame Aufnahme des Futters an
größeren Trögen verbessert nicht den Androsterongehalt im Eberspeck. Minimale Futterver-
luste dagegen verbessern den Futteraufwand und tragen auch zur Futter- und Buchtenhygi-
ene bei. Das wirkt sich zumindest tendenziell auf die Skatolbildung aus und bestätigt voran-
gegangene Versuche in der Ebermast.
Zusammenfassung
Im Rahmen von 12 aufeinanderfolgenden Durchgängen in der Schweinemast wurden
1.814 intakt männliche, kastriert männliche und weibliche Mastschweine (Zeitgefährten) an
vier unterschiedlich konstruierten Rohrbreiautomaten aufgezogen. Dabei sollten vom Ge-
schlecht der Schweine abhängige Anforderungen an deren Konstruktionskriterien herausge-
arbeitet werden. Die verwendeten Automaten unterscheiden sich im theoretischen Angebot
an Fressplätzen, in der möglichen Futterkonsistenz, sowie im Arbeitsaufwand der Tiere für
den Futterauswurf. Die hier verglichenen Konstruktionskriterien dieser Automaten zeigen,
dass diese förderlich oder nachteilig für das geschlechtsabhängige Futteraufnahmeverhalten
sein können. Die Verlagerung der Tränkezapfen über den Futtertrog beeinflusst die Futter-
konsistenz und begrenzt die mögliche Zunahmeleistung für alle Geschlechter. Ein flacher
Trog und leicht zu bedienender Futterauswurf bei geringer konstruktiver Trennung von Fut-
ter- und Wasserschale führten in der ersten Hälfte der Mast zu signifikant besseren Zunah-
meleistungen der Kastraten. Dagegen kommt es für die geschlechtsreifen Eber noch mehr

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als für die Sauen vor allem auf eine optimalen Kompromiss zwischen Futterkonsistenz, bzw.
Futtermenge und Futterhygiene im Trog an. Ein vergleichsweise geringer Futterauswurf
durch einen Glockenmechanismus führte zu tendenziell besserer Futterverwertung durch
geringe Futterverluste aber auch zu etwas höheren Tierverlusten, vermutlich durch Stress.
Dieser bleibt lediglich bei den Kastraten ohne Folgen. Die Mastleistung und das Tierwohl
wird weniger vom Tier-Fressplatz-Verhältnis, sondern mehr vom konstruktivem Aufbau und
der Funktion des Automaten beeinflusst.
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