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Bearbeiter:
Dr. Wolfgang Karalus
Abteilung/Referat:
Landwirtschaft/Pflanzenbau
E-Mail:
Wolfgang.Karalus@smul.sachsen.de
Telefon:
035242 631-7205
Redaktionsschluss:
30.01.2018
Internet:
www.smul.sachsen.de/lfulg
Sortenempfehlungen 2018
Kartoffeln – Reifegruppe mittelfrüh
Hinweise zur Fruchtart
In Sachsen wurden 2017 auf ca. 6.200 ha Kartoffeln angebaut. Damit blieb die Anbaufläche
im Vergleich zum Vorjahr weitgehend konstant, während in Deutschland insgesamt eine
Ausweitung um 3 % auf ca. 251 Tha zu verzeichnen war. Bei den Verwertungsrichtungen
haben in Sachsen Speisekartoffeln mit über 80 % der Kartoffelanbaufläche die größte Be-
deutung. Daneben spielen Pflanzkartoffeln mit ca. 12 % eine wichtige Rolle. Stärkekartoffeln
nehmen nur noch einen sehr geringen Anteil ein.
Der Anbau von Kartoffeln in Sachsen war 2017 durch normale bis günstige Bedingungen für
das Auspflanzen, Trockenheit bis Anfang Juni, regionale Starkniederschläge mit Ver-
schlämmungen, eine insgesamt ausreichende bis gute Wasserversorgung im Juli und Au-
gust sowie normale bis gute Rodebedingungen gekennzeichnet. Die Ernte konnte meist bis
Anfang Oktober abgeschlossen werden. In Sachsen wurde 2017 ein Knollenertrag von 454
dt/ha ermittelt (Quelle: Statistisches Landesamt). Damit wurde im Vergleich zum zehnjähri-
gen Mittel ein Mehrertrag von 9 % erzielt. Die Erzeugerpreise liegen mit 12 EUR/dt deutlich
unter dem Niveau der Vorjahre.
Landessortenversuche 2017
Für die in Deutschland durchgeführten Landessortenversuche (LSV) mit Speisekartoffeln der
mittelfrühen Reifegruppe wurde 2017 ein gemeinsames Kernsortiment mit den Sorten Alli-
ans, Lilly, Lucilla, Montana, Regina, Madeira, Swing, Peela, Karelia und Torenia vereinbart.
Die Ergebnisse dieser Sorten sollen zukünftig vom Bundessortenamt für die Beschreibende
Sortenliste genutzt werden. Bei der Zulassung von Kartoffelsorten werden nur noch wenige
Eigenschaften erfasst, so dass Daten aus den LSV für eine umfassende Beschreibung der
Sorten verwendet werden sollen.
Die Ernte der mittelfrühen Sorten in den LSV fand zwischen dem 12. September und 16.
Oktober statt. Auf den Lö-/V-Standorten ergab sich in Relation zum Vorjahr ein Mehrertrag
von 18 %, der höher ausfiel im Vergleich zu den frühen Sorten mit 13 %. Die mittelfrühen
Sorten konnten 2017 offenbar noch besser von der guten Wasserversorgung ab Juli profitie-
ren. Der Anteil an Untergrößen war mit durchschnittlich 2 % vergleichsweise niedrig. Der
Anteil an Übergrößen lag mit 20 % auf mittlerem Niveau. Seit 2016 erfolgt die Sortierung der
Ernteknollen bei den runden bis rundovalen Sorten mit 35 – 65 mm und bei den langovalen
bis langen Sorten mit 30 – 60 mm.
Die Stärkegehalte bewegten sich auf den Lö-/V-Standorten ebenfalls im mittleren Bereich mit
14,6 % im Durchschnitt über die Sorten. Dabei ist eine deutliche Sortendifferenzierung zu
beachten, die Spanne reichte von 12,8 bis 18,4 %. Um die Stärkegehalte zu begrenzen wird
in den LSV in der Regel eine Krautminderung vorgenommen, wenn zwei Drittel der Sorten
eine zunehmende Vergilbung der gesamten Pflanzen zeigen. 2017 war der Absterbegrad in
den meisten LSV bereits weiter fortgeschritten.

2
Sortenempfehlungen
Kochtyp Lö-/V-Standorte
D-Standorte
f
Allians, Regina, Montana, Annalena
2
Annalena
2
, Montana
vf
Peela
1
, Lilly
3
Lilly
3
m
Talent, Lucilla
3
Talent
2
Kochtyp: f = festkochend, vf = vorwiegend festkochend, m = mehligkochend
1
vorläufige Empfehlung,
2
Sorte nicht mehr im aktuellen Prüfsortiment
3
Sorte beim Kochtyp im Übergangsbereichs zwischen vorwiegend festkochend und mehligkochend
Erträge (mehrjährig) sowie ausgewählte Merkmale (2017) von mittelfrühen Kartoffel-
sorten auf Lö-/V-Standorten
Marktwareertrag
(relativ)
Speisegrößenertrag
(relativ)
Über-
größen
(%)
Unter-
größen
(%)
Stärke-
gehalt
(%)
2015
2016
2017
2015
2016
2017
Allians
100
101
108
109
106
110
26,3
1,4
13,8
Lilly
106
109
101
112
111
107
21,0
2,5
13,5
Lucilla
96
101
92
93
97
93
25,8
2,4
15,3
Montana
106
106
104
93
97
99
30,2
2,7
13,0
Regina
95
89
106
108
97
112
22,0
3,0
13,9
Talent
97
93
89
84
91
78
37,0
0,8
18,4
Loreen
119
111
77
97
35,9
1,1
13,5
Madeira
98
104
101
113
19,4
3,3
13,5
Otolia
99
102
84
101
27,2
0,8
15,3
Peela
106
107
114
118
18,6
3,1
14,1
Samson
92
98
91
98
25,4
1,9
14,0
Swing
94
96
94
86
34,1
1,2
16,2
Baltic Rose
113
110
28,7
1,1
13,3
Karelia
108
111
24,1
1,7
15,5
Theresa
98
103
22,8
1,8
15,6
Torenia
112
107
29,5
1,4
12,8
BB (dt/ha; %)
494
542
620
381
462
446
27,0
2,1
14,6
Anzahl Orte
6
6
6
6
6
6
6
6
6
BB (Bezugsbasis) = Mittel der dreijährig geprüften Sorten
Marktwareertrag = Gesamtertrag abzüglich Untergrößen
Speisegrößenertrag = Gesamtertrag abzüglich Unter- und Übergrößen
Orte: Lö-/V-Standorte in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen
Hinweise zu den Sorten
Festkochende Sorten
Allians
wurde als Verrechnungssorte wieder in das Prüfsortiment aufgenommen und zeigte
sich in den letzten drei Prüfjahren auf den Lö-/V-Standorten wieder als ertragsstarke Sorte,
insbesondere beim Speisegrößenertrag. Die Knollen sind durch eine glatte Schale und ge-

3
ringe Augentiefe gekennzeichnet. Auch bei Geschmack, Kochdunklung und Schwarzfleckig-
keit konnte Allians überzeugen. In einigen Fällen minderten Zwiewuchs und Wachstumsrisse
die äußere Qualität. Aufgrund der ausgeprägt langovalen Knollenform sollte auf eine scho-
nende Ernte und Aufbereitung geachtet werden.
Regina
erreichte mittlere Marktwareerträge und hohe Speisegrößenerträge. Bei der Sortie-
rung ist die Sorte durch einen überdurchschnittlichen Anteil an Untergrößen und niedrigen
Anteil an Übergrößen gekennzeichnet. Die rundovalen Knollen weisen eine geringe Augen-
tiefe und eine intensive gelbe Fleischfarbe sowie im gekochten Zustand eine feine Struktur
und feste Konsistenz auf. Die Neigung zu Schwarzfleckigkeit ist gering.
Montana
präsentierte sich dreijährig mit stabilen hohen Marktwareerträgen. Dabei erwies
sich das Erntegut als recht großfallend und die Speisegrößenerträge lagen im knapp mittle-
ren Bereich. Montana weist einen vergleichsweise niedrigen Stärkegehalt auf. Die ovalen
Knollen sind optisch ansprechend, haben eine hellgelbe Fleischfarbe und neigen wenig zu
Schwarzfleckigkeit. Wachstumsrisse treten nur selten in Erscheinung.
Samson
kam in den beiden Prüfjahren auf unterdurchschnittliche Erträge. Die rotschaligen
Knollen haben eine ovale Form, geringe Augentiefe und hellgelbe bis gelbe Fleischfarbe.
Kochdunklung trat in mittlerem Umfang in Erscheinung. Die Neigung zu Schwarzfleckigkeit
liegt im mittleren bis guten Bereich.
Relative Erträge (mehrjährig) und ausgewählte Merkmale (2017) von mittelfrühen Kar-
toffelsorten auf D-Standorten
Marktwareertrag
Speisegrößenertrag
Über-
größen
(%)
Unter-
größen
(%)
Stärke-
gehalt
(%)
2015
2016
2017
2015
2016
2017
Allians
71
106
105
77
109
111
6,7
1,1
12,4
Lilly
120
99
97
122
106
101
8,4
3,6
11,6
Lucilla
94
93
83
93
90
84
10,6
3,9
13,9
Montana
113
108
110
101
94
99
20,3
3,8
11,4
Regina
102
95
105
107
101
106
10,0
5,1
12,1
Madeira
87
99
97
101
9,6
5,0
12,2
Peela
101
104
104
103
11,4
3,7
12,0
Swing
102
93
98
77
26,6
1,0
15,0
Karelia
115
108
17,0
2,2
14,5
Torenia
106
98
18,3
1,0
11,7
BB (dt/ha; %)
383
313
612
344
258
538
11,2
5,3
12,3
Anzahl Orte
2
2
2
2
2
2
2
2
2
BB (Bezugsbasis) = Mittel der dreijährig geprüften Sorten
Orte: D-Standorte in Sachsen-Anhalt
Torenia
zeigte sich im ersten Prüfjahr in beiden Anbaugebieten als ertragsstarke Kartoffel-
sorte, insbesondere bei den Marktwareerträgen. Die Knollen sind optisch ansprechend und
sind durch eine langovale Form und gelbe Fleischfarbe gekennzeichnet. Der Stärkegehalt ist
vergleichsweise niedrig. Beim Geschmack konnte Torenia nicht ganz überzeugen.
Annalena
brachte in den Prüfjahren auf den Lö-/V-Standorten mittlere bis hohe Marktware-
erträge und bedingt durch den etwas höheren Anteil an Übergrößen unterdurchschnittliche
Speisegrößenerträge. Auf den D-Standorten schnitt die Sorte insgesamt etwas schwächer

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ab. Bei der Qualität kam Annalena durchweg auf gute Einstufungen. Dabei ist die sehr gerin-
ge Neigung zu Schwarzfleckigkeit hervorzuheben. Die Knollen sind langoval und haben eine
hellgelbe Fleischfarbe.
Knollen- und Qualitätsmerkmale von Kartoffelsorten
Koch-
typ
Form-
schön-
heit
Au-
gen-
tiefe
Fleisch-
farbe
(gekocht)
Schorf
Ge-
schmack
Koch-
dunk-
lung
Schwarz-
fleckig-
keit
Allians
A-B
+
+
gelb
+/0
+
+
+
Montana
A-B
+
+
hellgelb
+
+/0
+
+
Regina
A-B
+
+/++
gelb
+/0
+
+
+
Samson
A-B
+/0
+/++
hellgelb
+
+/0
0
+/0
Annalena
A-B
+
+
hellgelb
+
+
+
+/++
Torenia
A-B
(+)
(+/++)
gelb
(+/0)
(0)
(+/0)
(+/0)
Loreen
B
0
+/0
hellgelb
+
+/0
+
+/0
Madeira
B
+
+
hellgelb
+/0
+/0
+/++
+
Otolia
B
+
+
hellgelb
+
+
+
+/0
Peela
B
+
+/0
hellgelb
+
+
+/++
0
B. Rose
B
(+)
(+)
gelb
(+/0)
(+)
(0)
(+)
Karelia
B
(+/0)
(+)
hellgelb
(+)
(+/0)
(+/0)
(0)
Swing
B; B-C
+
+
hellgelb
+
+
+
-
Lilly
B; B-C
+
+/0
gelb
+
+
+
0
Talent
B-C
+
+
hellgelb
+/0
+/++
+
0/-
Lucilla
B; B-C
+
+/0
hellgelb
+/0
+
+
+/0
Theresa
B-C
(+)
(+)
hellgelb
(+)
(+/0)
(+)
(-)
Kochtyp:
A - B = festkochend;
B = vorwiegend festkochend; B - C = mehligkochend
Augentiefe:
++ = sehr flach, + = flach, 0 = mittel
Geschmack:
++ = sehr gut, + = gut, 0 = ausreichend
Anfälligkeit für Schorf, Neigung zu Kochdunklung und Schwarzfleckigkeit:
++ = sehr gering, + = gering, 0 = mittel, - = stark
( ) = vorläufige Einschätzung nach einjähriger Prüfung
Vorwiegend festkochende Sorten
Lilly
zeichnet sich durch ein hohes bis sehr hohes Ertragsvermögen aus und kann vor allem
auf den Lö/V-Standorten durch eine ausgeprägte Ertragsstabilität überzeugen. Die Sortie-
rung ist insgesamt ausgeglichen. Innerhalb der Reifegruppe zählt Lilly zu den späteren Sor-
ten bei der Abreife des Krautes. Die gelbfleischigen Knollen mit rundovaler Form neigen we-
nig zu Kochdunklung, können aber in mittlerem Umfang Schwarzfleckigkeit aufweisen. Ab-
weichend von der Einstufung des Bundessortenamtes beim Kochtyp wird Lilly vom Züchter
als mehlig kochende Sorte geführt. Bei den Merkmalen Mehligkeit, Struktur und Konsistenz
der gekochten Knollen wurden aber nicht immer die Einstufungen für eine typische mehlige
Sorte erreicht. Lilly ist daher beim Kochtyp im Übergangsbereich zwischen vorwiegend fest-
kochend und mehligkochend einzuordnen. Die Stärkegehalte liegen auf dem Niveau der
festkochenden Sorte Allians und damit sehr deutlich unter den Werten von Talent.
Loreen
erzielte zweijährig sehr hohe Marktwareerträge, fiel aber aufgrund des sehr hohen
Anteils an Übergrößen beim Speisegrößenertrag stark ab. Die ovalen Knollen haben zwar

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eine glatte Schale, erhielten aber bei der Formschönheit nicht die guten Bewertungen wie die
anderen Sorten. Die Fleischfarbe ist hellgelb.
Madeira
zeigte sich in den beiden Prüfjahren mit insgesamt mittleren Erträgen und ausge-
wogener Sortierung. Die Sorte ist durch formschöne, ovale Knollen mit glatter Schale und
hellgelber Fleischfarbe gekennzeichnet. Neben einer geringen bis sehr geringen Neigung zu
Kochdunklung ist auch die gute Einstufung bei der Schwarzfleckigkeit positiv hervorzuheben.
Otolia
kam zweijährig auf mittlere Marktwareerträge. Der Anteil an Übergrößen fiel über-
durchschnittlich aus, insbesondere im ersten Prüfjahr. Die Sorte wurde etwas stärker durch
Alternaria befallen. Kennzeichen von Otolia sind rundovale Knollen mit einer hellgelben
Fleischfarbe. Die Anfälligkeit für Schorf ist gering. Der Geschmack ist mit gut eingestuft.
Peela
konnte 2017 auf den Lö/V-Standorten die hohen Marktware- und sehr hohen Speise-
größenerträge des Vorjahres bestätigen. Der Anteil an Übergrößen lag deutlich unter dem
Durchschnitt. Auf den D-Standorten fielen die Erträge insgesamt leicht überdurchschnittlich
aus. Die rundovalen Knollen haben eine hellgelbe Fleischfarbe. Zwiewuchs tritt nur selten in
Erscheinung. Zu beachten ist die mittlere Neigung zu Schwarzfleckigkeit. Peela ist ver-
gleichsweise keimfreudig und daher nur bedingt für die Langzeitlagerung geeignet.
Swing
schnitt zweijährig mit unterdurchschnittlichen bis niedrigen Erträgen ab. Dabei zeigte
sie sich vergleichsweise großfallend. Die Knollen sind oval und haben eine hellgelbe Fleisch-
farbe. Bei der Zulassung 2015 wurde Swing als vorwiegend festkochend eingestuft, der
Züchter führt sie als mehlig kochende Sorte. Bei der im Rahmen der LSV durchgeführten
Speisewertprüfung ergab sich auf den Lö/V-Standorten eine deutlich geringere Mehligkeit im
Vergleich zu Talent. Die Stärkegehalte lagen zwar im hohen Bereich, fielen aber etwa zwei
Prozentpunkte niedriger aus als bei Talent. Die Neigung zu Schwarzfleckigkeit ist hoch.
Baltic Rose
und
Karelia
präsentierten sich im ersten Prüfjahr mit sehr hohen Marktware-
und Speisegrößenerträgen. Beide Sorte haben eine rundovale Knollenform. Baltic Rose ist
eine rotschalige Sorte mit niedrigem Stärkegehalt. Zur Einschätzung der Qualitätseigen-
schaften bedarf es weiterer Versuchsjahre.
Mehligkochende Sorten
Talent
konnte 2017 die meist knapp mittleren Marktwareerträge der Vorjahre nicht bestäti-
gen. In den letzten Prüfjahren war das Erntegut recht großfallend, so dass die Speisegrö-
ßenerträge im niedrigen Bereich lagen. Hervorzuheben sind die guten bis sehr guten Bewer-
tungen beim Geschmack. Trotz des hohen Stärkegehaltes und der ausgeprägten Mehligkeit
ist die Neigung zu Schwarzfleckigkeit befriedigend. Talent ist keimruhig und eignet sich da-
her für eine längere Lagerung.
Lucilla
brachte dreijährig unterdurchschnittliche Erträge auf den Lö/-V-Standorten und nied-
rige Erträge auf den D-Standorten, jeweils bei insgesamt ausgeglichener Sortierung. Stärke-
gehalt und Grad der Mehligkeit lagen deutlich unterhalb von Talent, so dass Lucilla bei den
Kocheigenschaften im Übergansbereich zwischen vorwiegend festkochend und mehligko-
chend einzuordnen ist. Die rundovalen Knollen sind formschön und weisen eine hellgelbe
Fleischfarbe auf. Der Geschmack wurde mit gut bewertet. Die Neigung zu Schwarzfleckigkeit
ist gering bis mittel.
Theresa
zeigte sich im ersten Prüfjahr mit mittlerer Ertragsleistung und einem durchschnittli-
chen Anteil an Übergrößen. Die Sorte hat eine ovale Knollenform und hellgelbe Fleischfarbe.
Vom Züchter wird sie als mehlig kochend deklariert. In den LSV lag der Grad der Mehligkeit
etwa auf dem Niveau von Lilly und damit deutlich unter der Sorte Talent. Die Neigung zu
Schwarzfleckigkeit ist nach vorläufiger Einschätzung hoch.