image
Statistisches Landesamt
des Freistaates Sachsen
Referat 21 – Mikrozensus
Macherstraße 63
01917 Kamenz
Bei Rückfragen erreichen Sie uns unter
Telefon: 03578 33 2160
E-Mail: Mikrozensus2020@statistik.sachsen.de
Auswahlbezirks-Nr.
Lfd. Nr. des Haushalts
im Auswahlbezirk
Folge-
bogen
Rechtsgrundlagen und weitere rechtliche
Hinweise entnehmen Sie den Seiten 3 bis 4
dieses Fragebogens.
Vielen Dank für Ihre Mitarbeit.
Mikrozensus 2022
8
Fragebogen für die Leitung in Gemeinschaftsunterkünften
– Fragen zur Unterkunft –
Berichtswoche:
Muster

Seite 2
Mikrozensus
Ansprechpersonen in der Gemeinschaftsunterkunft
1
Kontaktdaten der Leiterin/des Leiters der Gemeinschaftsunterkunft:
Familienname
........
Vorname
..................
Telefonnummer
....
freiwillig
2
Die Angaben eines Vertreters/einer Vertreterin sowie
dessen/deren Telefonnummer erfolgen auf freiwilliger Basis.
Kontaktdaten der von der Anstaltsleitung benannten Auskunftsperson:
Familienname
........
Vorname
..................
Telefonnummer
....
Angaben zur Gemeinschaftsunterkunft
3
Wann wurde das Haus, in dem sich die Gemeinschaftsunterkunft
befindet, gebaut?
Es gilt das Jahr der Baufertigstellung. Bei Um-, An- und
Erweiterungsbauten am Haus gilt das ursprüngliche
Baujahr des Gebäudes.
Vor 2011
....................
2011 oder später
...
4
Tragen Sie bitte den Namen der Gemeinschaftsunterkunft ein.
Name der
Gemeinschafts-
unterkunft
...............
5
Tragen Sie bitte Straße und Hausnummer ein.
Straße
........................
Hausnummer
.........
Muster

Mikrozensus
Seite 3
Unterrichtung nach § 17 Bundesstatistikgesetz (BStatG)
1
und nach
d
e
r
Da
t
e
ns
c
h
u
t
z
-
G
r
u
n
d
v
e
r
o
r
d
n
u
n
g
(
E
U
)
2
0
1
6
/
6
7
9
(
D
S
-
G
V
O
)
2
1 Den Wortlaut der nationalen Rechtsvorschriften in der jeweils geltenden Fassung finden Sie unter
https://www.gesetze-im-internet.de .
(Suchbegriffe „Bundesstatistikgesetz“ (BStatG) bzw. „Mikrozensusgesetz“ (MZG)).
2 Die Rechtsakte der EU in der jeweils geltenden Fassung und in deutscher Sprache finden Sie auf der
Internetseite des Amtes für Veröffentlichungen der Europäischen Union unter https://eur-lex.europa.eu/ .
Zweck, Art und Umfang der Erhebung
Mit dem Mikrozensus werden auf repräsentativer Grundlage statis-
tische Daten über die Bevölkerung und den Arbeitsmarkt sowie das
Einkommen, die Lebens bedingungen und die Wohnsituation der
Haushalte erhoben. Dabei erfolgt die Erhebung dieser Daten auf der
Grundlage verschiedener Erhebungsteile. Erhebungseinheiten sind
Personen, Haushalte und Wohnungen.
Der Mikrozensus dient dem Zweck, statistische Angaben in tiefer
fachlicher Gliederung über die Bevölkerungsstruktur, die wirtschaft-
liche und soziale Lage der Bevölkerung, der Familien und der
Haushalte, den Arbeitsmarkt, die berufliche Gliederung und die
Ausbildung der Erwerbsbevölkerung und die Wohnverhältnisse
bereitzustellen sowie europäische Verpflichtungen zu erfüllen.
Jährlich dürfen bis zu 1 Prozent der Bevölkerung befragt werden.
Die Erhebung wird in jedem Auswahlbezirk höchstens viermal inner-
halb von fünf aufeinanderfolgenden Kalenderjahren durchgeführt.
Rechtsgrundlagen, Auskunftspflicht
Rechtsgrundlagen sind das Mikrozensusgesetz (M Z G) in Verbindung
mit dem B Stat G. Erhoben werden die Angaben zu § 10 Absatz 1
M Z G. Die Auskunftspflicht ergibt sich aus § 13 M Z G in Verbindung mit
§ 15 B Stat G. Danach sind die Leitungen der Gemeinschaftsunter-
künfte auskunftspflichtig.
Soweit Auskunftspflicht nach dem M Z G besteht, ist in Gemein-
schaftsunterkünften die Leitung der Einrichtung auskunftspflichtig.
Diejenigen Personen, über die Auskunft zu erteilen ist, sind von der
Leitung über die Auskunftserteilung zu informieren
Erteilen Auskunftspflichtige keine, keine vollständige, keine richtige
oder nicht rechtzeitig Auskunft, können sie zur Erteilung der Aus-
kunft mit einem Zwangsgeld nach den Verwaltungsvollstreckungs-
gesetzen des Bundes und der Länder angehalten werden.
Nach § 23 BStatG handelt darüber hinaus ordnungswidrig, wer
− vorsätzlich oder fahrlässig entgegen § 15 Absatz 1 Satz 2, Absatz 2
und 5 Satz 1 BStatG eine Auskunft nicht, nicht rechtzeitig, nicht
vollständig oder nicht wahr heitsgemäß erteilt oder
− entgegen § 15 Absatz 3 BStatG eine Antwort nicht in der vorge-
schriebenen Form erteilt.
Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu fünftausend
Euro geahndet werden.
Nach § 15 Absatz 7 B Stat G haben Widerspruch und Anfechtungs-
klage gegen die Aufforderung zur Auskunftserteilung keine auf-
schiebende Wirkung.
Die Angabe der Kontaktdaten der von der Leitung der Gemein-
schaftsunterkunft benannten Auskunftsperson ist freiwillig und im
Fragebogen besonders gekennzeichnet.
Die Grundlage für die Verarbeitung der von Ihnen freiwillig gemach-
ten Angaben ist die Einwilligung nach Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a
– soweit einschlägig – in Verbindung mit Artikel 9 Absatz 2 Buchsta-
be
a
D S-G V O.
Soweit die Erteilung der Auskunft freiwillig ist, kann die Einwilligung
in die Verarbeitung der freiwillig bereit gestellten Angaben jederzeit
widerrufen werden. Der Widerruf wirkt erst für die Zukunft. Verarbei-
tungen, die vor dem Widerruf erfolgt sind, sind davon nicht betrof-
fen.
Verantwortlicher
Verantwortlich für die Verarbeitung Ihrer Daten ist das für Ihr
Bundesland zuständige Statistische Amt.
Die Kontaktdaten finden Sie unter:
https://www.statistikportal.de/de/statistische-aemter.
Geheimhaltung
Die erhobenen Einzelangaben werden nach § 16 B Stat G grundsätz-
lich geheim gehalten. Nur in ausdrücklich gesetzlich geregelten
Ausnahmefällen dürfen Einzelangaben übermittelt werden.
Eine solche Übermittlung von Einzelangaben ist insbesondere
zulässig an:
− öffentliche Stellen und Institutionen innerhalb des statistischen
Verbunds, die mit der Durchführung einer Bundes- oder europä-
ischen Statistik betraut sind (z. B. die statistischen Ämter der
Länder, die Deutsche Bundesbank, das statistische Amt der
Europäischen Union [Eurostat]),
− Dienstleister, zu denen ein Auftragsverhältnis besteht
(hier: ITZBund als IT Dienstleister des Statistischen Bundesamtes,
Rechenzentren der Länder).
Nach § 16 Absatz 6 B Stat G ist es zulässig, den Hochschulen oder
sonstigen Einrichtungen mit der Aufgabe unabhängiger wissen-
schaftlicher Forschung für die Durchführung wissenschaftlicher
Vorhaben
1. Einzelangaben zu übermitteln, wenn die Einzelangaben so
anonymisiert sind, dass sie nur mit einem unverhältnismäßig
großen Aufwand an Zeit, Kosten und Arbeitskraft den Befragten
oder Betroffenen zugeordnet werden können (faktisch
anonymisierte
Einzelangaben ),
2. innerhalb speziell abgesicherter Bereiche des Statistischen
Bundesamtes und der statistischen Ämter der Länder Zugang zu
Einzelangaben ohne Name und Anschrift (formal anonymisierte
Einzelangaben ) zu gewähren, wenn wirksame Vorkehrungen zur
Wahrung der Geheimhaltung getroffen werden.
Die Pflicht zur Geheimhaltung besteht auch für Personen, die Einzel-
angaben erhalten.
Muster

Seite 4
Mikrozensus
Unterrichtung nach § 17 Bundesstatistikgesetz (BStatG)
1
und nach
d
e
r
Da
t
e
ns
c
h
u
t
z
-
G
r
u
n
d
v
e
r
o
r
d
n
u
n
g
(
E
U
)
2
0
1
6
/
6
7
9
(
D
S
-
G
V
O
)
2
Hilfsmerkmale, Ordnungsnummern, Trennung und Löschung
Name der Gemeinschaftsunterkunft, Vor- und Familienname der
Leitung der Gemeinschaftsunterkunft, Kontaktdaten der Leitung
der Gemeinschaftsunterkunft, Vor- und Familienname einer von der
Leitung der Gemeinschaftsunterkunft benannten Ansprechperson,
Kontaktdaten der Ansprechperson, Vor- und Familiennamen der
Personen, über die die Auskunft erteilt wird, Anschrift des Gebäudes
sowie die Baualtersgruppe des Gebäudes sind Hilfsmerkmale, die
lediglich der technischen Durchführung der Erhebung dienen. Sie
werden von den Angaben zu den Erhebungsmerkmalen unverzüg-
lich nach Abschluss der Überprüfung der Erhebungs- und Hilfs-
merkmale auf ihre Schlüssigkeit und Vollständigkeit getrennt und
gesondert aufbewahrt oder gesondert gespeichert.
− Nach § 14 Absatz 5 Satz 1 M Z G dürfen Vor- und Familienname
sowie Gemeinde, Straße, Hausnummer und die Kontaktdaten
der befragten Personen auch im Haushaltszusammenhang für
die Durchführung von Folgebefragungen nach § 5 Absatz 1 M Z G
verwendet werden.
− Nach § 14 Absatz 5 Satz 2 M Z G dürfen die Angaben zu den Merk-
malen nach § 14 Absatz 5 Satz 1 M Z G auch als Grundlage für die
Gewinnung geeigneter Personen und Haushalte zur Durchführung
der Statistik der Wirtschaftsrechnungen privater Haushalte und
anderer Erhebungen auf freiwilliger Basis verwendet werden.
Angaben zu den Erhebungsmerkmalen werden solange verarbeitet
und gespeichert, wie dies für die Erfüllung der gesetzlichen Ver-
pflichtungen erforderlich ist.
Alle Erhebungsunterlagen sowie die Hilfsmerkmale und die
ursprünglich vergebenen Ordnungsnummern werden nach
Abschluss der Aufbereitung der letzten Folgeerhebung vernichtet
bzw. gelöscht.
Die verwendeten Ordnungsnummern sind die Auswahlbezirksnum-
mer, die Gebäudenummer, die Wohnungsnummer, die Haushalts-
nummer und die Personennummer. Sie dienen der Herstellung des
Haushalts-, Wohnungs- und Gebäudezusammenhangs und enthal-
ten keine über die Erhebungs- und Hilfsmerkmale hinausgehenden
Angaben. Diese Nummern werden durch neue Ordnungsnummern
ersetzt, welche über diese statistischen Zusammenhänge hinaus
keine weitergehenden Angaben über persönliche oder sachliche
Verhältnisse enthalten.
Rechte und Pflichten der Erhebungsbeauftragten, Möglich-
keiten der Auskunftserteilung
Zur Entlastung der zu Befragenden werden ehrenamtliche Erhe-
bungsbeauftragte eingesetzt, die Erhebung kann aber auch schrift-
lich durchgeführt werden. Die Erhebungsbeauftragten haben ihre
Berechtigung nachzuweisen. Sie müssen die Gewähr für Zuverlässig-
keit und Verschwiegenheit bieten und sind zur Geheimhaltung
besonders verpflichtet worden. Die aus ihrer Tätigkeit gewonnenen
Erkenntnisse dürfen sie nicht in anderen Verfahren oder für andere
Zwecke verwenden. Diese Verpflichtung gilt auch nach Beendigung
der Tätigkeit.
Die Erhebungsbeauftragten sollen den Befragten bei der Beantwor-
tung der Fragen behilflich sein. Die in den Fragebogen enthaltenen
Fragen können mündlich gegenüber den Erhebungsbeauftragten
oder elektronisch oder schriftlich beantwortet werden.
Im Zuge der schriftlichen Befragung erhalten die zu Befragenden die
Fragebogen mit entsprechenden Hinweisen zum Ausfüllen direkt
von der /dem Erhebungsbeauftragten bzw. von der für sie zuständi-
gen Erhebungsstelle. Bei schriftlicher Auskunftserteilung können die
ausgefüllten Fragebogen den Erhebungsbeauftragten übergeben
oder bei der Erhebungsstelle abgegeben oder dorthin übersandt
werden. Von einer elektronischen Übermittlung der schriftlichen
Erhebungsunterlagen bitten wir abzusehen, da dies kein gesicherter
Übermittlungsweg ist.
Rechte der Betroffenen, Kontaktdaten der Datenschutzbeauf-
tragten, Recht auf Beschwerde
Die Auskunftgebenden, deren personenbezogene Angaben ver-
arbeitet werden, können
− eine Auskunft nach Artikel 15 D S-G V O,
− die Berichtigung nach Artikel 16 D S-G V O,
− die Löschung nach Artikel 17 D S-G V O sowie
− die Einschränkung der Verarbeitung nach Artikel 18 D S-G V O
der jeweils sie betreffenden personenbezogenen Angaben beantra-
gen oder der Verarbeitung ihrer personenbezogenen Angaben nach
Artikel
21
D S-G V O
widersprechen.
Die Betroffenenrechte können gegenüber jedem zuständigen
Verantwortlichen geltend gemacht werden. Sollte von den oben
genannten Rechten Gebrauch gemacht werden, prüft die zuständige
öffentliche Stelle, ob die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt
sind. Die antragstellende Person wird gegebenenfalls aufgefordert
ihre Identität nachzuweisen bevor weitere Maßnahmen ergriffen
werden.
Fragen und Beschwerden über die Einhaltung datenschutzrecht-
licher Bestimmungen können jederzeit an die behördliche Daten-
schutzbeauftragte oder den behördlichen Datenschutzbeauftragten
des verantwortlichen Statistischen Amtes oder an die jeweils zustän-
dige Datenschutzaufsichtsbehörde gerichtet werden
(Artikel 77 D S-G V O). Deren Kontaktdaten finden Sie unter
https://www.statistikportal.de/de/datenschutz.
Muster