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Beschäftigung ausländischer
Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer in Deutschland
Fragen, Antworten sowie Tipps für Arbeitnehmer und Arbeitgeber
7
Merkblatt

Seite 2
Leitfaden durch dieses Merkblatt
_________________________________________________________________________________
Das vorliegende Merkblatt informiert Sie über die wichtigsten gesetzlichen Vorschriften, die bei der
Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu beachten sind. Es kann die
Rechtslage aber nicht erschöpfend darstellen.
Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihre Ausländerbehörde oder Agentur für Arbeit, die
regional für das Arbeitsmarktzulassungsverfahren zuständig ist.
Auskunft erhalten Sie unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer
0228/713 2000
.
Kapitel 1
umfasst wichtige Begriffe
und
Rechtsgrundlagen
zur Ausländerbeschäftigung sowie
allgemeine Hinweise.
In Kapitel 2
finden sich Regelungen zum Arbeitsmarktzugang für
Personen, die dauerhaft zuwan-
dern wollen.
Im Kapitel 3
sind
Beschäftigungen
, zusammengefasst,
die
nur
vorübergehend
in Deutschland
ausgeübt werden können.
Kapitel 4
enthält Bestimmungen des Arbeitsmarktzugangs für
entsandte Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer.
Kapitel 5
beschreibt Zulassungstatbestände für
besondere Personengruppen
.
Kapitel 6
beinhaltet Bestimmungen des Arbeitsmarktzugangs auf Grundlage
internationaler Ab-
kommen.
Kapitel 7
enthält die Regelungen zur
Beschäftigung bei Aufenthalt aus völkerrechtlichen, huma-
nitären oder politischen Gründen sowie von Personen mit Duldung und Asylbewerbern.
Kapitel 8
erläutert
Verfahrensvorschriften.
Kapitel 9
informiert über das Verbot der Anwerbung und Vermittlung von Gesundheits- und Pflege-
fachkräften bestimmter Staaten
Die
Kapitel 10 bis 13
enthalten
weitere wichtige Aspekte
zur Beschäftigungsaufnahme.

Seite 3
Inhalt
_________________________________________________________________________________
1.
Allgemeines ................................................................................................................................................... 5
1.1
Rechtsgrundlagen ...................................................................................................................................... 5
1.2
Wichtige Begriffe ........................................................................................................................................ 5
1.3
Aufenthaltstitel ............................................................................................................................................ 6
2.
Zuwanderung von Fachkräften .................................................................................................................... 7
2.1
Die Erteilung eines Aufenthaltstitels zur Beschäftigung ohne Zustimmung der BA für ............................... 7
2.2
Die Erteilung eines Aufenthaltstitels zur Beschäftigung mit Zustimmung der BA für .................................. 7
3.
Vorübergehende Beschäftigungen ............................................................................................................. 9
3.1
Die Erteilung eines Aufenthaltstitels ohne Zustimmung der BA für ............................................................ 9
3.2
Die Erteilung eines Aufenthaltstitels mit Zustimmung der BA für ................................................................ 9
4.
Entsandte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ................................................................................... 11
4.1
Die Erteilung eines Aufenthaltstitels ohne Zustimmung der BA für .......................................................... 11
4.2
Die Erteilung eines Aufenthaltstitels mit Zustimmung der BA für .............................................................. 12
5.
Besondere Berufs- und Personengruppen ............................................................................................... 13
5.1
Die Erteilung eines Aufenthaltstitels ohne Zustimmung der BA für .......................................................... 13
5.2
Die Erteilung eines Aufenthaltstitels zur Beschäftigung mit Zustimmung der BA für ................................ 14
6.
Internationale Abkommen .......................................................................................................................... 15
7. Beschäftigung bei Aufenthalt aus völkerrechtlichen, humanitären oder politischen Gründen sowie
von Personen mit Duldung und Asylbewerbern ............................................................................................... 16
8.
Zustimmungsverfahren für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus Drittstaaten ........................... 17
8.1
Beantragung eines Aufenthaltstitels zur Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses ....................................... 17
8.2
Zuständiges Team .................................................................................................................................... 17
8.3
Prüfung der Zustimmungsvoraussetzungen ............................................................................................. 17
8.4
Vorabprüfungsverfahren durch die BA ..................................................................................................... 19
8.5
Beschränkung der Zustimmung durch die BA .......................................................................................... 19
9.
Anwerbung und Arbeitsvermittlung aus dem Ausland ........................................................................... 19
10. Versagung der Zustimmung ...................................................................................................................... 20
11. Widerruf ....................................................................................................................................................... 20
12. Beantragung eines Visums für eine Einreise zur Arbeitsaufnahme ...................................................... 20
13. Ordnungswidrigkeiten ................................................................................................................................ 20
14. Datenschutz ................................................................................................................................................ 21

Vorwort
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Seite 4
Staatsangehörige aus Staaten, die nicht der Europäischen Union (EU) oder dem Europäischen Wirt-
schaftsraum (EWR) angehören, benötigen für die Einreise und den Aufenthalt im Bundesgebiet einen
Aufenthaltstitel. Der Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt bestimmt sich nach den Regelungen des
Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) sowie der hierzu erlassenen Verordnung über die Beschäftigung von
Ausländerinnen und Ausländern (Beschäftigungsverordnung - BeschV). § 18 AufenthG regelt den
Aufenthalt zum Zwecke der Erwerbstätigkeit und setzt grundsätzlich eine Zustimmung der Bunde-
sagentur für Arbeit (BA) voraus.
Die Genehmigung zur Aufnahme einer Beschäftigung wird mit dem Aufenthaltstitel von der Auslän-
derbehörde erteilt, wenn die BA der Beschäftigung zugestimmt hat. Diese Zustimmung wird in einem
behördeninternen Verfahren eingeholt. In vielen Fällen kann der Aufenthaltstitel zum Zweck der Be-
schäftigung aber auch ohne Zustimmung der BA erteilt werden.
Dieses Verfahren gilt sowohl für neu einreisende Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer als
auch für Personen, die bereits ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Deutsch-
land haben.
Personen, die neu zur Arbeitsaufnahme nach Deutschland einreisen möchten, müssen grundsätzlich
vor der Einreise bei der zuständigen deutschen Auslandsvertretung im Herkunftsland (Botschaft, Kon-
sulat) für die Arbeitsaufnahme ein Visum beantragen. Das Verfahren ist unter Kapitel 12 geschildert.
Dieses Merkblatt und weitere Merkblätter; Informationen und Vordrucke der BA sind auch
im Internet unter
www.arbeitsagentur.de/arbeitsmarktzulassung
abrufbar.

 
Kapitel 1
_________________________________________________________________________________
Seite 5
1.
Allgemeines
Eine Zustimmung setzt grundsätzlich voraus, dass
1. eine Rechtsvorschrift Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt gewährt
2. ein konkretes Arbeitsplatzangebot vorliegt und
3. keine bevorrechtigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für die konkrete Beschäftigung
zur Verfügung stehen und die Arbeitsbedingungen mit denen inländischer Beschäftigter
vergleichbar sind.
1.1
Rechtsgrundlagen
Folgende Grundlagen sind für die Entscheidung über die Erteilung eines Aufenthaltstitels, der
zur Arbeitsaufnahme berechtigt, maßgebend:
Gesetz über den Aufenthalt, die Erwerbstätigkeit und die Integration von Ausländern im
Bundesgebiet (Aufenthaltsgesetz – AufenthG –)
Verordnung über die Beschäftigung von Ausländerinnen und Ausländern
(Beschäftigungsverordnung – BeschV)
1.2
Wichtige Begriffe
Erwerbstätigkeit ist die selbständige Tätigkeit und die nichtselbständige Beschäfti-
gung
Beschäftigung
ist die nichtselbständige Arbeit, insbesondere in einem Arbeitsverhältnis
(§ 7 SGB IV)
Als Beschäftigung gilt auch der Erwerb beruflicher Kenntnisse, Fertigkeiten oder Erfahrun-
gen im Rahmen betrieblicher Berufsausbildung (Fortbildung, Umschulung, Ausbildung, Wei-
terbildung).
Ausländerinnen und Ausländer
Personen, die nicht
Deutsche
im Sinne des Artikels 116 des Grundgesetzes sind.
Staatsangehörige der Europäischen Union (EU)
Bürgerinnen und Bürger eines EU-Mitgliedstaats dürfen in einem anderen Mitgliedstaat eine
Beschäftigung aufnehmen, ohne dafür eine Arbeitsgenehmigung einzuholen. Sie sind in-
ländischen Arbeitnehmern rechtlich gleichgestellt.
Uneingeschränkte Arbeitnehmerfreizügigkeit genießen Unionsbürger der EU-
Mitgliedstaaten Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland,
Großbritannien, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Öster-
reich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowenien, Slowakische Republik, Spanien,
Tschechische Republik, Ungarn, Zypern und seit dem 01.07.2015 Kroatien.
Europäischer Wirtschaftsraum (EWR)
Zum EWR gehören die EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Norwegen und Liechtenstein.
Staatsangehörige des EWR genießen ebenfalls uneingeschränkte Arbeitnehmerfreizügig-
keit.
Schweizer
Bürger gehören zwar nicht dem EWR an, sind aber nach dem „Freizügigkeits-
abkommen EU – Schweiz“ EWR-Staatsangehörigen gleichgestellt.

 
Kapitel 1
______________________________________________________________________________
Seite 6
Drittstaaten
Drittstaaten werden in diesem Merkblatt alle Länder genannt, die nicht der Europäischen
Union (EU) bzw. dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) oder der Schweiz angehören.
1.3
Aufenthaltstitel
Visum [§ 6 Aufenthaltsgesetz – AufenthG]
Das befristete Visum wird vor der Einreise von der deutschen Auslandsvertretung im Her-
kunftsland (Botschaft, Konsulat) erteilt (Kapitel 12).
Aufenthaltserlaubnis [§ 7 AufenthG]
Die Aufenthaltserlaubnis wird grundsätzlich befristet und zweckgebunden, zum Beispiel zur
Aufnahme einer Ausbildung, einer Erwerbstätigkeit, für den Familiennachzug oder aus hu-
manitären Gründen erteilt.
Blaue Karte EU [§ 19a AufenthG]
Die Blaue Karte EU ist ein befristeter Aufenthaltstitel für Arbeitnehmerinnen und Arbeitneh-
mer mit einer akademischen oder vergleichbaren Qualifikation und einem bestimmten Min-
desteinkommen.
Niederlassungserlaubnis [§ 9 AufenthG]
Die unbefristete Niederlassungserlaubnis ist zeitlich und räumlich unbeschränkt und be-
rechtigt zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit.
Daueraufenthalt-EU – unbefristet - [§ 9a AufenthG]
Die Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EU erhalten Drittstaatsangehörige nach einem fünfjäh-
rigen rechtmäßigen Aufenthalt in Deutschland bzw. innerhalb der Europäischen Union. Sie
berechtigt zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit.
Keine Aufenthaltstitel
, aber Dokumente, mit denen ein Aufenthaltsstatus nachgewiesen wird,
sind die:
Aufenthaltsgestattung [§ 61 Abs. 2 Asylverfahrensgesetz]
Eine Aufenthaltsgestattung wird Personen zur Durchführung ihres Asylverfahrens erteilt.
Duldung [§ 60a AufenthG]
Eine Duldung wird erteilt, wenn die Abschiebung eines Ausländers vorübergehend ausge-
setzt wird.
Alle aufenthaltsrechtlichen Entscheidungen trifft die örtlich zuständige Ausländerbehörde,
die zugleich Ansprechpartnerin in Fragen zum Aufenthalt und zur Beschäftigungsaufnah-
me ist. Bei Visumfragen können Sie sich an die zuständige Auslandsvertretung oder das
Auswärtige Amt wenden.

 
Kapitel 2
_________________________________________________________________________________
Seite 7
2.
Zuwanderung von Fachkräften
Der Personenkreis umfasst insbesondere Hochqualifizierte, Absolventinnen und Absolventen
inländischer Hochschulen, Führungskräfte, leitende Angestellte und Spezialisten.
2.1
Die Erteilung eines Aufenthaltstitels zur Beschäftigung
ohne
Zustimmung
der BA für
Hochqualifizierte
mit einer Niederlassungserlaubnis
,
Inhaber einer Blauen Karte EU,
deren Gehalt mindestens zwei Drittel der jährlichen Bei-
tragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung beträgt (2015 =
48.400 Euro)
Absolventen inländischer Hochschulen
für eine dem Abschluss adäquate Beschäftigung
[§ 2 Abs. 1 BeschV]
Führungskräfte,
die als
leitende Angestellte mit Generalvollmacht oder Prokura aus-
gestattet
sind sowie Gesellschafter von Handelsgesellschaften und leitende Angestellte ei-
nes auch außerhalb Deutschlands tätigen Unternehmens auf Vorstands-, Direktions- und
Geschäftsleitungsebene
[§ 3 BeschV]
Lehrpersonen, wissenschaftliche Mitarbeiter, Gastwissenschaftler sowie Ingenieure
und Techniker,
die dem
Forschungsteam
eines Gastwissenschaftlers angehören sowie
Lehrkräfte öffentlicher Schulen, staatlich genehmigter privater Ersatzschulen oder aner-
kannter privater Ergänzungsschulen
[§ 5 BeschV]
Absolventen deutscher Auslandsschulen
zur Ausübung einer dem Abschluss adäquaten
Beschäftigung oder zum Zweck einer qualifizierten betrieblichen Ausbildung in einem staat-
lich anerkannten oder vergleichbar geregelten Ausbildungsberuf,
[§ 7 BeschV]
Ausländerinnen und Ausländer, die eine Blaue Karte EU oder eine Aufenthaltser-
laubnis besitzen und
-
zwei Jahre
rechtmäßig eine
versicherungspflichtige Beschäftigung
im Bundesge-
biet ausgeübt haben oder
-
sich seit
drei Jahren im Bundesgebiet
ununterbrochen erlaubt, geduldet oder mit ei-
ner Aufenthaltsgestattung aufhalten.
[§ 9 BeschV]
2.2
Die Erteilung eines Aufenthaltstitels zur Beschäftigung
mit
Zustimmung
der BA für
Ausländerinnen und Ausländer, die einen
definierten Mangelberuf
ausüben und deren
Gehalt mindestens 52 Prozent der jährlichen Beitragsbemessungsgrenze in der allgemei-
nen Rentenversicherung beträgt (2015 = 37.752 Euro)
[§ 2 Abs. 2 BeschV]
Ausländerinnen und Ausländer mit einem anerkannten oder einem deutschen Hochschul-
abschluss vergleichbaren
ausländischen Hochschulabschluss
[§ 2 Abs. 3 BeschV]

Kapitel 2
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Seite 8
Leitende Angestellte und Spezialisten mit unternehmensspezifischen Spezialkennt-
nissen,
die von einem Unternehmen mit Sitz im Inland für eine qualifizierte Beschäftigung
in einer Niederlassung nach Deutschland versetzt oder vorübergehend entsandt werden
[§ 4 Nr. 1 BeschV]
Leitende Angestellte eines deutsch-ausländischen Gemeinschaftsunternehmens
[§ 4 Nr. 2 BeschV]
Ausländerinnen und Ausländer im Anschluss an eine
im Inland erworbene qualifizierte
Berufsausbildung
in einem staatlich anerkannten oder vergleichbar geregelten
Ausbil-
dungsberuf
.
[§ 6 Abs. 1 BeschV]
Ausländerinnen und Ausländer, die ihre
Berufsqualifikation im Ausland
erworben haben,
für eine der beruflichen Qualifikation entsprechende Beschäftigung in einem staatlich aner-
kannten oder vergleichbar geregelten
Ausbildungsberuf
, wenn die nach den Regelungen
des Bundes oder der Länder zuständige Stelle die
Gleichwertigkeit der Berufsqualifika-
tion mit einer inländischen qualifizierten Berufsausbildung
festgestellt hat
und
-
die betreffenden Personen von der Bundesagentur für Arbeit auf Grund einer
Abspra-
che
mit der Arbeitsverwaltung des Herkunftslandes über das Verfahren, die Auswahl
und die Vermittlung vermittelt worden sind (Vermittlungsabsprachen für Kranken-und
Altenpflegekräfte)
oder
-
die Bundesagentur für Arbeit für die entsprechende Berufsgruppe festgestellt hat, dass
die Besetzung der offenen Stellen mit ausländischen Bewerbern arbeitsmarkt- und in-
tegrationspolitisch verantwortbar ist. Diese
Positivliste
ist unter
www.arbeitsagentur.de/positivliste
veröffentlicht.
[§ 6 Abs. 2 BeschV]
Ausländerinnen und Ausländer, die
zur Feststellung der Gleichwertigkeit
im Ausland er-
worbener Berufsabschlüsse eine befristete
praktische Tätigkeit
ausüben müssen
[§ 8 Abs. 3 BeschV]

 
Kapitel 3
_________________________________________________________________________________
Seite 9
3.
Vorübergehende Beschäftigungen
3.1
Die Erteilung eines Aufenthaltstitels
ohne
Zustimmung
der BA für
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die nach der Anerkennung ihrer Berufsqualifikation
auf der
Suche nach einem adäquaten Arbeitsplatz
sind.
[§ 17a Abs. 4 AufenthG]
Personen, die an einem gesetzlich geregelten oder auf einem Programm der EU beruhen-
den
Freiwilligendienst
teilnehmen (zum Beispiel Freiwilliges Soziales Jahr, Bundesfreiwil-
ligendienst)
oder
vorwiegend aus
karitativen oder religiösen Gründen
beschäftigt wer-
den;
Studenteninnen und Studenten/ Schülerinnen und Schüler ausländischer Hochschulen und
Fachschulen zur Ausübung einer
Ferienbeschäftigung bis zu 3 Monaten innerhalb eines
Zeitraumes von 12 Monaten,
wenn die Beschäftigung von der Bundesagentur für Arbeit
vermittelt worden ist;
[§ 14 BeschV]
Praktika zu Weiterbildungszwecken
-
während eines Aufenthalts zur schulischen Ausbildung oder zum Studium, die vorge-
schriebener Bestandteil der Ausbildung / des Studiums oder zur Erreichung des Aus-
bildungsziels / Studienziels nachweislich erforderlich sind,
-
im Rahmen eines von der EU oder der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit finan-
ziell geförderten Programms,
-
im Rahmen eines nachgewiesenen internationalen Austauschprogramms von Verbän-
den, öffentlich-rechtlichen Einrichtungen oder studentischen Organisationen für Studie-
rende oder Absolventen ausländischer Hochschulen im Einvernehmen mit der Bunde-
sagentur für Arbeit,
-
von Fach- und Führungskräften, die ein Stipendium aus öffentlichen deutschen Mitteln
oder Mitteln der EU erhalten (Regierungspraktikanten),
-
bis zu einem Jahr während des Studiums an einer ausländischen Hochschule, das
nach dem vierten Semester studienfachbezogen im Einvernehmen mit der Bunde-
sagentur für Arbeit ausgeübt wird.
[§ 15 BeschV]
3.2
Die Erteilung eines Aufenthaltstitels
mit
Zustimmung
der BA für
Aus- und Weiterzubildende
für eine betriebliche Aus- oder Weiterbildung für die nach der
Ausbildungsordnung festgelegte Ausbildungsdauer und für die Weiterbildung für die zur Er-
reichung des Weiterbildungsziels erforderliche Dauer
;
[§ 17 AufenthG]
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die eine Berufsqualifikation besitzen, und zu deren
Anerkennung eine betriebliche Bildungsmaßnahme mit einer sich anschließenden
Prüfung
absolvieren müssen,
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die eine Berufsqualifikation besitzen, und zu deren
Anerkennung eine
Prüfung ablegen müssen, wenn sie über ein entsprechendes Ar-
beitsangebot verfügen
.
[§ 17a Abs. 1 und 5 AufenthG]

Kapitel 3
________________________________________________________________________________
Seite 10
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die eine Hochschulausbildung oder eine vergleichba-
re Qualifikation besitzen, die im Rahmen des
Personalaustausches innerhalb eines in-
ternational tätigen Unternehmens oder Konzerns
beschäftigt werden
;
[§ 10 Abs. 1 BeschV]
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eines international tätigen Konzerns oder Unterneh-
mensteil, die eine mit deutschen Facharbeitern vergleichbare Qualifikation besitzen, wenn
die
Tätigkeit zur Vorbereitung der Durchführung eines Projektes im Ausland erforder-
lich
ist;
[§ 10 Abs. 1 BeschV]
Lehrkräfte zur Erteilung sprachlichen Unterrichts
in Schulen unter Aufsicht der zustän-
digen berufskonsularischen Vertretung;
[§ 11 Abs. 1 BeschV]
Spezialitätenköche
für eine Vollzeitbeschäftigung in Spezialitätenrestaurants
;
[§ 11 Abs. 2 BeschV]
Au-pair
mit Grundkenntnissen der deutschen Sprache, die unter 27 Jahre alt sind und in
einer Familie, in der Deutsch als Muttersprache gesprochen wird, bis zu einem Jahr be-
schäftigt werden. Wird in der Familie Deutsch als Familiensprache gesprochen, kann die
Zustimmung erteilt werden, wenn der oder die Beschäftigte nicht aus einem Heimatland der
Gasteltern stammt. Die Zustimmung wird ohne Vorrangprüfung erteilt;
[§ 12 BeschV]
Hausangestellte von Entsandten,
wenn die Beschäftigung mindestens ein Jahr vor Ein-
reise im Haushalt zur Betreuung eines Kindes unter 16 Jahren oder eines pflegebedürftigen
Angehörigen erfolgte
[§ 13 BeschV]
Saisonbeschäftigungen, Schaustellergehilfen und Haushaltshilfen
auf der Grundlage
einer Vermittlungsabsprache zwischen der BA und der ausländischen Arbeitsverwaltung.
Derzeit bestehen keine Vermittlungsabsprachen für diese Beschäftigungen.
[§ 15a – 15c BeschV]

 
Kapitel 4
_________________________________________________________________________________
Seite 11
4.
Entsandte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
4.1
Die Erteilung eines Aufenthaltstitels
ohne
Zustimmung
der BA für
Geschäftsreisende,
deren vorübergehende Beschäftigung am Sitz des deutschen Arbeit-
gebers im Zusammenhang mit der kaufmännischen Vertretung des Unternehmens im Aus-
land erforderlich ist oder die im Rahmen ihrer Beschäftigung im Ausland einreisen, um hier
kurzfristig kaufmännische Tätigkeiten wie Besprechungen oder Verhandlungen auszufüh-
ren, Verträge zu schließen oder Waren anzukaufen, die für die Ausfuhr bestimmt sind oder
für einen Arbeitgeber mit Sitz im Ausland einen inländischen Unternehmensteil gründen,
überwachen oder steuern, wenn sie sich nicht länger als drei Monate innerhalb eines Zeit-
raumes von zwölf Monaten im Inland aufhalten,
[§ 16 BeschV]
im Ausland beschäftigte
Fachkräfte eines international tätigen Konzerns oder Unter-
nehmens zum Zweck der betrieblichen Weiterbildung
im inländischen Konzern- oder
Unternehmensteil für bis zu drei Monate innerhalb eines Zeitraums von zwölf Monaten,
[§ 17 BeschV]
vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung anerkannte
Journalistinnen und
Journalisten,
die für einen ausländischen Arbeitgeber nicht länger als drei Monate inner-
halb von zwölf Monaten im Bundesgebiet tätig werden
,
[§18 BeschV]
Personen, die von ihrem Arbeitgeber mit Sitz im Ausland für bis zu drei Monate in-
nerhalb eines Zeitraums von zwölf Monaten nach Deutschland entsandt werden, um
-
gewerblichen Zwecken dienende
Maschinen, Anlagen und Programme
der elektroni-
schen Datenverarbeitung, die bei dem Arbeitgeber bestellt worden sind,
aufzustellen
und zu
montieren
, in ihre Bedienung
einzuweisen
, zu
warten
oder zu
reparieren
,
*)
-
erworbene
Maschinen, Anlagen und sonstige Sachen abzunehmen
oder in ihre
Bedienung eingewiesen zu werden,
-
erworbene, gebrauchte Anlagen zum Zwecke des Wiederaufbaus im Sitzstaat des
Arbeitgebers zu
demontieren
,
*)
-
unternehmenseigene
Messestände
oder Messestände für ein ausländisches Unter-
nehmen, das im Sitzstaat des Arbeitgebers ansässig ist,
auf- und abzubauen
und zu
betreuen
, oder
-
im Rahmen von Exportlieferungs- und Lizenzverträgen einen
Betriebslehrgang
zu
absolvieren;
*)
Die Befreiung von der Zustimmung setzt voraus, dass der Arbeitgeber der Bundesagentur für
Arbeit die Beschäftigung vor deren Aufnahme angezeigt hat. Ein entsprechender Vordruck ist
im Internet unter
www.arbeitsagentur.de/arbeitsmarktzulassung
abrufbar.
[§ 19 BeschV]
das
Fahrpersonal
im internationalen
Straßen- und Schienenverkehr
-
im Hoheitsgebiet des EWR für Beförderungen im
grenzüberschreitenden Verkehr
oder
Kabotagebeförderungen und für das dem Arbeitgeber eine Fahrerbescheinigung ausge-
stellt worden ist,
-
in einem Drittstaat im
grenzüberschreitenden Güterverkehr
und das Fahrzeug im
Sitzstaat des Arbeitgebers zugelassen ist, für einen Aufenthalt von höchstens 3 Monaten
innerhalb von 12 Monaten oder ein in Deutschland zugelassenes Fahrzeug in einen
Staat außerhalb dieses Gebietes überführt.

 
Kapitel 4
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Seite 12
das
Fahrpersonal
im grenzüberschreitenden
Personenverkehr
auf der Straße für einen
Arbeitgeber mit Sitz im Ausland mit einem im Sitzstaat des Arbeitgebers zugelassenen
Fahrzeug für grenzüberschreitende Fahrten
-
im grenzüberschreitenden Linienverkehr mit Omnibussen auch dann, wenn das Fahr-
zeug im Inland zugelassen ist;
-
im grenzüberschreitenden Schienenverkehr, wenn das Beförderungsunternehmen sei-
nen Sitz im Ausland hat
[§ 20 BeschV]
Arbeitnehmer aus Drittstaaten,
die von einem Unternehmen mit Sitz im EWR
zur Erbrin-
gung einer Dienstleistung
vorübergehend in das Bundesgebiet entsandt werden, wenn
sie in dem Sitzstaat des Unternehmens ordnungsgemäß beschäftigt sind
.
Die sogenannte Dienstleistungsfreiheit ermöglicht es Unternehmen, ihre Leistungen vor-
übergehend in anderen Mitgliedsländern zu erbringen. Die Unternehmen können ihre Ar-
beitnehmerinnen und Arbeitnehmer mitbringen.
[§ 21 BeschV]
4.2
Die Erteilung eines Aufenthaltstitels
mit
Zustimmung
der BA für
Personen,
die von ihrem Arbeitgeber mit Sitz im Ausland
länger als drei Monate nach
Deutschland entsandt
werden, um
-
gewerblichen Zwecken dienende
Maschinen, Anlagen
und
Programme der elektro-
nischen Datenverarbeitung,
die bei dem Arbeitgeber bestellt worden sind,
aufzustel-
len
und zu
montieren
, in ihre Bedienung
einzuweisen
, zu
warten
oder zu
reparieren
,
-
erworbene
gebrauchte Anlagen
zum Zwecke des Wiederaufbaus im Sitzstaat des
Arbeitgebers zu
demontieren.
[§ 19 Abs. 2 BeschV]

 
Kapitel 5
_________________________________________________________________________________
Seite 13
5.
Besondere Berufs- und Personengruppen
5.1
Die Erteilung eines Aufenthaltstitels
ohne Zustimmung
der BA für
Personen, die unter Beibehaltung ihres gewöhnlichen Aufenthalts im Ausland im Rahmen
von
Vorträgen, Darbietungen von besonderem wissenschaftlichen oder künstleri-
schen Wert, Darbietungen sportlichen Charakters, Festspielen, Gastspielen oder Mu-
sik- und Kulturtagen
tätig werden, wenn die Dauer der Tätigkeit 3 Monate innerhalb von
12 Monaten nicht übersteigt;
[§ 22 Nr. 1 und 2 BeschV]
Personen, die in
Tagesdarbietungen
bis zu 15 einzelnen Tagen im Jahr auftreten;
[§ 22 Nr. 3 BeschV]
Berufssportlerinnen und Berufssportler oder Berufstrainerinnen und Berufstrainer,
deren Einsatz in deutschen Sportvereinen oder vergleichbaren am Wettkampfsport teilneh-
menden sportlichen Einrichtungen vorgesehen ist, wenn sie das 16. Lebensjahr vollendet
haben und der Verein oder die Einrichtung ein Bruttogehalt zahlt, das mindestens 50 % der
Beitragsbemessungsgrenze für die gesetzliche Rentenversicherung beträgt und der für die
Sportart zuständige deutsche Spitzenverband im Einvernehmen mit dem Deutschen Sport-
bund die sportliche Qualifikation als Berufssportler oder Trainer bestätigt;
[§ 22 Nr. 4 BeschV]
Fotomodelle, Werbetypen, Mannequins oder Dressmen,
[§ 22 Nr. 5 BeschV]
Reiseleiterinnen und Reiseleiter,
die unter Beibehaltung ihres gewöhnlichen Aufenthalts
im Ausland, ausländische Touristengruppen in das Inland begleiten, wenn die Dauer der
Tätigkeit drei Monate innerhalb von zwölf Monaten nicht übersteigt;
[§ 22 Nr. 6 BeschV]
Dolmetscherinnen und Dolmetscher,
die unter Beibehaltung ihres gewöhnlichen Aufent-
halts im Ausland für ein Unternehmen mit Sitz im Ausland an Besprechungen und Verhand-
lungen im Inland teilnehmen, wenn die Tätigkeit drei Monate innerhalb eines Zeitraumes
von zwölf Monaten nicht übersteigt;
[§ 22 Nr. 7 BeschV]
Personen, die zur Vorbereitung, Teilnahme, Durchführung und Nachbereitung
internatio-
naler Sportveranstaltungen
akkreditiert werden;
[§ 23 BeschV]
Personen in Schifffahrt und
im
Luftverkehr,
-
die Mitglieder der
Besatzungen
von Seeschiffen im internationalen Verkehr sind,
-
die nach dem Seelotsgesetz als
Seelotsen
zugelassen sind,
-
die als
technisches Personal auf Binnenschiffen
und im grenzüberschreitenden Ver-
kehr zur erforderlichen Gästebetreuung als
Bedienungs- und Servicepersonal
auf
Personenfahrgastschiffen
beschäftigt werden,
-
die
Besatzungen
von Luftfahrzeugen mit Ausnahme der Luftfahrzeugführerinnen und
Luftfahrzeugführer, Flugingenieurinnen und Flugingenieure sowie Flugnavigatorinnen
und Flugnavigatoren bei Unternehmen mit Sitz im Inland.
[§ 24 BeschV]

 
Kapitel 5
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Seite 14
5.2
Die Erteilung eines Aufenthaltstitels zur Beschäftigung
mit Zustimmung
der BA für
Künstler und Artisten
und für deren Darbietungen erforderliches Hilfspersonal
[§ 25 Nr. 1 BeschV]
Personen, die zu einer länger als drei Monate dauernden Beschäftigung im Rahmen von
Gastspielen oder ausländischen Film- und Fernsehproduktionen
entsandt werden.
[§ 25 Nr. 2 BeschV]
Staatsangehörige von
Andorra, Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik
Korea, von Monaco, Neuseeland, San Marino sowie den Vereinigten Staaten von
Amerika
für eine Beschäftigung unabhängig vom Sitz des Arbeitgebers
[§ 26 BeschV]
eine Grenzgängerbeschäftigung
[§ 27 BeschV]
Nähere Auskünfte erteilt die Ausländerbehörde. Dort bekommen Sie auch Informationen
über weitere Personenkreise, die mit bzw. ohne Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit
beschäftigt werden dürfen sowie über die maximale Dauer dieser Beschäftigung.

 
Kapitel 6
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Seite 15
6.
Internationale Abkommen
Besteht eine zwischenstaatliche Vereinbarung, die die Ausübung einer Beschäftigung regelt,
bestimmt sich die Erteilung der Zustimmung nach dieser Vereinbarung.
Werkvertragsarbeitnehmerinnen/-arbeitnehmer
Grundlage für die Zulassung ausländischer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind die
von der Bundesrepublik Deutschland mit den Republiken Bosnien-Herzegowina, Mazedoni-
en, Serbien und der Türkei geschlossenen Vereinbarungen über die Entsendung und Be-
schäftigung von Arbeitnehmern ausländischer Unternehmen auf der Grundlage von Werk-
verträgen.
Über die Zulassungsvoraussetzungen und das Verfahren informiert das Merkblatt 16).
Zuständig ist die Agentur für Arbeit Stuttgart.
[§ 29 Abs. 1 BeschV]
Gastarbeitnehmerinnen/-arbeitnehmer
Bei Gastarbeitnehmern handelt es sich um Personen, die bereits im Heimatland eine beruf-
liche Qualifikation erworben haben, über deutsche Sprachkenntnisse verfügen und zur Ver-
vollkommnung ihrer beruflichen und sprachlichen Kenntnisse in Deutschland eine Beschäf-
tigung aufnehmen (Höchstdauer 18 Monate).
Grundlage sind bilaterale Abkommen mit Albanien und der Russischen Föderation.
[§ 29 Abs. 2 BeschV]
Es bestehen weitere Möglichkeiten für Ausländerinnen und Ausländer im Rahmen zwi-
schenstaatlicher Vereinbarungen nach Deutschland einzureisen und zu arbeiten.
Nähere Auskünfte erteilt die Ausländerbehörde.

 
Kapitel 7
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Seite 16
7.
Beschäftigung bei Aufenthalt aus völkerrechtlichen, humanitären oder politischen Grün-
den sowie von Personen mit Duldung und Asylbewerbern
Die Erteilung der Erlaubnis zur Beschäftigung
ohne
Zustimmung
der BA für
Ausländerinnen und Ausländer mit einer Aufenthaltserlaubnis nach Abschnitt 5 des
Aufenthaltsgesetzes,
[§ 31 BeschV]
Ausländerinnen und Ausländer mit Duldung oder Aufenthaltsgestattung
-
für
berufsvorbereitende Praktika
, die nicht mit dem Mindestlohn zu vergüten sind.
-
für die
Berufsausbildung
in einem staatlich anerkannten oder vergleichbaren Ausbil-
dungsberuf
-
für eine Tätigkeit als
Hochqualifizierter, Führungskraft, Wissenschaftler/Forscher
,
im Rahmen von gesetzlich geregelten Freiwilligendiensten, schulischen und von der EU
geförderten Praktika u.a. zustimmungsfreien Beschäftigungen
-
wenn sie sich seit
vier Jahren
im Bundesgebiet ununterbrochen erlaubt, geduldet oder
mit einer Aufenthaltsgestattung aufhalten.
[§ 32 Abs. 2,3 und 4 BeschV]
Eine Zustimmung zur Ausübung einer Beschäftigung kann Personen mit Duldung und
Asylbewerbern erteilt werden, wenn sie sich seit drei Monaten rechtmäßig im Bundesge-
biet aufhalten.
[§ 32 Abs. 1 BeschV/ § 61 Abs. 2 AsylVfG]
Die Zustimmung wird
ohne
arbeitsmarktliche
Vorrangprüfung
erteilt,
-
bei einem Anspruch auf Erteilung einer
Blauen Karte EU
an Hochschulabsolventen in
Engpassberufen oder
-
für eine Beschäftigung in Ausbildungsberufen nach der „
Positivliste
“ oder
-
für die Teilnahme an Maßnahmen zur
Anerkennung der Berufsqualifikation
oder
-
nach einem
fünfzehn monatigen
ununterbrochenen erlaubten, geduldeten oder gestatte-
ten
Aufenthalt
im Bundesgebiet.
[§ 32 Abs. 5 BeschV]

 
Kapitel 8
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Seite 17
8.
Zustimmungsverfahren für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus Drittstaaten
Für die Durchführung des Arbeitsmarktzulassungsverfahrens bei der Bundesagentur für Arbeit
sind bestimmte Agenturen für Arbeit zuständig. Die Arbeitserlaubnisteams (AE-Team) sind an
bestimmten Standorten vertreten. Welches Team zuständig ist, entnehmen Sie bitte der Über-
sicht im Anschluss an dieses Merkblatt
8.1
Beantragung eines Aufenthaltstitels zur Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses
Bei der Beantragung eines Aufenthaltstitels, der die Aufnahme einer Beschäftigung erlaubt,
prüft die deutsche Auslandsvertretung bzw. die Ausländerbehörde, ob es sich um eine zustim-
mungsfreie oder zustimmungspflichtige Beschäftigung handelt. Liegt eine zustimmungspflichti-
ge Beschäftigung vor, schaltet sie die Bundesagentur für Arbeit ein.
8.2
Zuständiges Team
Zuständig für die Entscheidung über die Anfrage der deutschen Auslandsvertretung/ Auslän-
derbehörde auf Zustimmung zur Arbeitsaufnahme ist grundsätzlich das für den Sitz des Arbeit-
gebers (Betrieb, Zweigniederlassung, Tochtergesellschaft) zuständige Team.
Für bestimmte Personengruppen (z. B. Künstler; Spezialitätenköche, Pflegekräfte, studienfach-
bezogene Praktika im Ausland Immatrikulierter, internationaler Personalaustausch) gelten be-
sondere Zuständigkeiten.
8.3
Prüfung der Zustimmungsvoraussetzungen
Der Erteilung eines Aufenthaltstitels zur Ausübung einer Beschäftigung darf nach dem Aufent-
haltsgesetz (§ 39) grundsätzlich nur zugestimmt werden, wenn
-
sich durch die Beschäftigung der Ausländerin/ des Ausländers keine nachteiligen Auswir-
kungen auf den Arbeitsmarkt ergeben,
-
für die Beschäftigung deutsche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Staatsangehörige
aus EU/ EWR-Ländern, der Schweiz, sowie Ausländerinnen und Ausländer, die deutschen
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern hinsichtlich der Arbeitsaufnahme rechtlich gleichge-
stellt sind, nicht zur Verfügung stehen (
Vorrangprüfung
),
-
die Ausländerinnen und Ausländer nicht zu ungünstigeren Arbeitsbedingungen als ver-
gleichbare inländische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt werden.
Die Vorrangprüfung führt die örtliche Agentur für Arbeit durch, in deren Bezirk der Arbeitgeber
seinen Sitz hat. Sie prüft, ob bevorrechtigte Bewerber auf dem regionalen und überregionalen
(EU- / EWR-) Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen und die dem ausländischen Arbeitnehmer an-
gebotenen Beschäftigungsbedingungen nicht ungünstiger sind als die vergleichbarer inländi-
scher Beschäftigter. Dafür ist der Agentur für Arbeit rechtzeitig ein detailliertes Stellenangebot
zu unterbreiten, das insbesondere Auskünfte zu den vorgesehenen Beschäftigungsbedingun-
gen gibt.
Die Frage, ob ein offener Arbeitsplatz mit einer ausländischen Arbeitnehmerin oder einem aus-
ländischen Arbeitnehmer besetzt werden kann, soll in der Regel innerhalb von zwei Wochen
geklärt werden. Dies setzt voraus, dass der Arbeitgeber alle dafür erforderlichen Auskünfte be-
reits erteilt hat.

Kapitel 8
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Seite 18
Mindestlohngesetz
Seit dem 01.01.2015 gilt für alle in Deutschland beschäftigten Arbeitnehmer/innen der allgemei-
ne gesetzliche Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro je Zeitstunde. Bei tarifgebundenen Arbeitge-
bern und Beschäftigten geht der tarifvertragliche Lohn vor, wenn er höher ist als 8,50 Euro je
Zeitstunde.
Eine Berechnungshilfe finden Sie auf:
www.der-mindestlohn-gilt.de
Der allgemeine Mindestlohn gilt nicht für
-
Arbeitnehmer/innen unter 18 Jahren ohne abgeschlossene Berufsausbildung
-
Auszubildende
-
ehrenamtlich tätige Personen
Der gesetzliche Mindestlohn gilt grundsätzlich auch für Praktikantinnen und Praktikanten.
In folgenden Ausnahmefällen gilt der Mindestlohn für Praktikanten nicht:
-
Pflichtpraktika (Schule, Studium, Berufsausbildung),
-
Berufsorientierungspraktika oder zur Orientierung für die Aufnahme eines Studiums bis zu
drei Monaten
-
berufsbegleitende oder studienbegleitende Praktika bis zu drei Monaten
Arbeitgeber können den Entscheidungsprozess erheblich verkürzen, wenn der Agentur für
Arbeit frühzeitig das Stellenangebot vorgelegt wird. Bei Eingang der Zustimmungsanfrage
kann in diesen Fällen ggf. umgehend die Entscheidung der BA mitgeteilt werden.
Für einzelne Personen- /Berufsgruppen kann eine Zustimmung ohne Vorrangprüfung erteilt
werden, soweit die Arbeitsbedingungen denen vergleichbarer inländischer Beschäftigter
entsprechen. Zum Beispiel für Fachkräfte mit einem ausländischen Hochschulabschluss
bei einem bestimmten Mindestgehalt oder für Fachkräfte im Anschluss an eine im Inland
erworbene qualifizierte Berufsausbildung.
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die nur mit Förderung der Agentur für Arbeit vermit-
telt werden können, gehören auch zum bevorrechtigten Personenkreis.
Der Arbeitgeber, bei dem eine Ausländerin/ ein Ausländer beschäftigt werden soll, ist ver-
pflichtet, der Dienststelle der Bundesagentur für Arbeit Auskunft über das Arbeitsentgelt,
die Arbeitszeiten und sonstige Arbeitsbedingungen zu erteilen.
Die Zustimmungsvoraussetzungen gelten sowohl für Ausländerinnen und Ausländer die
sich bereits erlaubt in Deutschland aufhalten als auch für Ausländerinnen und Ausländer,
die neu zur Arbeitsaufnahme einreisen möchten.

 
Kapitel 8/ Kapitel 9
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Seite 19
8.4
Vorabprüfungsverfahren durch die BA
Bereits vor der Übermittlung einer Zustimmungsanfrage für eine ausländische Arbeitnehmerin/
einen ausländischen Arbeitnehmer kann der Arbeitgeber prüfen lassen, ob die arbeitsmarktli-
chen Voraussetzungen für eine spätere Zustimmung zu dieser Beschäftigung vorliegen.
Benötigt werden eine detaillierte Stellenbeschreibung mit Angaben zu den Arbeitsbedingungen
sowie Anforderungen an die Qualifikation der Bewerberin/ des Bewerbers sowie grundsätzlich
der Nachweis der Qualifikation der Bewerberin/des Bewerbers.
Von dieser Möglichkeit kann ein Arbeitgeber Gebrauch machen, wenn er rechtzeilig klären
möchte, ob seine Stelle mit einer ausländischen Arbeitnehmerin oder einem ausländischen Ar-
beitnehmer besetzt werden kann also auch bereits vor einer Suche nach einer Arbeitskraft im
Ausland, aber auch, wenn eine ausländische Arbeitnehmerin/ ein ausländischer Arbeitnehmer
für die Stelle bereits namentlich bekannt ist.
Arbeitgeber können mit diesem Verfahren den Entscheidungsprozess erheblich verkürzen.
Eine Beschreibung des Vorabprüfungsverfahrens einschl. der Vordrucke zur Beantragung
finden Sie im Internet unter:
www.arbeitsagentur.de/arbeitsmarktzulassung
8.5
Beschränkung der Zustimmung durch die BA
Die Zustimmung zur Erteilung eines Aufenthaltstitels, der zur Aufnahme einer Beschäftigung
berechtigt, kann hinsichtlich der beruflichen Tätigkeit, des Arbeitgebers, des Bezirkes der Agen-
tur für Arbeit sowie der Lage und Verteilung der Arbeitszeit beschränkt werden.
Die Zustimmung wird grundsätzlich für die Dauer der Beschäftigung, längstens für 3 Jahre er-
teilt.
Bei Beschäftigungen, für die nach einer Verordnung oder einer zwischenstaatlichen Vereinba-
rung eine zeitliche Begrenzung bestimmt ist, wird die Zustimmung längstens für die vorgesehe-
ne Dauer erteilt.
Die in der Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit festgelegten Beschränkungen (Befristung
der Zustimmung, Art der Beschäftigung, Beschäftigungsbetrieb, Lage und Verteilung der Ar-
beitszeit) muss die deutsche Auslandsvertretung/ Ausländerbehörde in den Aufenthaltstitel
übernehmen.
Vor einem Wechsel des Arbeitsplatzes oder vor Änderung der Arbeitsbedingungen sollten
bei der Ausländerbehörde die aufenthaltsrechtlichen Fragen geklärt werden.
9.
Anwerbung und Arbeitsvermittlung aus dem Ausland
Die Anwerbung in Staaten und die Arbeitsvermittlung aus den in der Anlage zu diesem Merk-
blatt aufgeführten Staaten darf für Beschäftigungen in Gesundheits- und Pflegeberufen nur von
der Bundesagentur für Arbeit durchgeführt werden. Die Liste beinhaltet die von der Weltge-
sundheitsorganisation (WHO) identifizierten 57 Staaten, in denen ein Mangel an Gesundheits-
personal besteht. Eine Zuwanderung von Gesundheits- und Pflegefachkräften aus diesen Staa-
ten ist daher nur möglich, wenn das Arbeitsverhältnis auf Initiative des künftigen Arbeitnehmers
zustande kommt.
Wer vorsätzlich oder fahrlässig diese Anwerbung oder Arbeitsvermittlung durchführt, handelt
ordnungswidrig (§ 404 Abs. 2 Nr. 9 SGB III).
[§§ 38; 39 BeschV]

 
Kapitel 10-13
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Seite 20
10.
Versagung der Zustimmung
Die Zustimmung zur Aufnahme der Beschäftigung eines ausländischen Arbeitnehmers
ist
zu
versagen, wenn der Arbeitnehmer als
Leiharbeitnehmer
tätig werden will oder das Arbeitsver-
hältnis auf Grund einer unerlaubten Arbeitsvermittlung oder Anwerbung (Ziff. 9.) zustande ge-
kommen ist.
Die Zustimmung
kann
versagt werden, wenn
der ausländische Arbeitnehmer oder der Arbeitgeber schuldhaft gegen einschlägige
Rechtsvorschriften verstoßen hat,
wichtige Gründe in der Person des Arbeitnehmers liegen.
[§ 40 AufenthG]
11.
Widerruf
Die Zustimmung
kann
widerrufen werden, wenn der Ausländer zu ungünstigeren Arbeitsbedin-
gungen als vergleichbare inländische Arbeitnehmer beschäftigt wird oder wenn Versagungs-
gründe nach § 40 AufenthG vorliegen.
[§ 41 AufenthG]
12.
Beantragung eines Visums für eine Einreise zur Arbeitsaufnahme
Für die Erteilung des notwendigen Visums zur Arbeitsaufnahme in Deutschland sind die deut-
schen Auslandsvertretungen im Heimatland des Antragstellers zuständig. Der Antragsteller soll-
te sich rechtzeitig vor der beabsichtigten Einreise nach Deutschland mit der für ihn zuständigen
Auslandsvertretung in Verbindung setzen, um sich über die jeweiligen örtlichen Besonderheiten
in Bezug auf die Visumserteilung zu erkundigen.
Um Rückfragen zu vermeiden, sollte der Antragsteller möglichst alle entscheidungsrelevanten
Unterlagen vorlegen. Hierzu zählt regelmäßig ein gültiger Reisepass und, wenn der Wohnsitz
nicht im Heimatland des Antragstellers ist, eine gültige Aufenthaltserlaubnis.
Das Visum sollte möglichst frühzeitig vor der beabsichtigten Arbeitsaufnahme beantragt wer-
den, da die Bearbeitungszeit oftmals einen längeren Zeitraum in Anspruch nimmt.
Auf das Vorabprüfungsverfahren (Ziff. 8.4) zur Beschleunigung des Einreiseverfahrens
wird hingewiesen.
13.
Ordnungswidrigkeiten
Ausländische Staatsangehörige, die eine Beschäftigung ohne den erforderlichen Aufenthaltstitel
ausüben und Arbeitgeber, die einen ausländischen Staatsangehörigen ohne den erforderlichen
Aufenthaltstitel beschäftigen, handeln ordnungswidrig.
Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße geahndet werden.
[§ 404 SGB III]

 
Kapitel 14
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Seite 21
14.
Datenschutz
Das Sozialgesetzbuch schützt Sie insbesondere vor einer unzulässigen Erhebung und Verwen-
dung personenbezogener Daten. Diese dürfen nur verarbeitet und genutzt werden, wenn eine
Rechtsvorschrift dies zulässt oder Sie eingewilligt haben.
Ihre Angaben benötigt die Bundesagentur für Arbeit um prüfen zu können, ob der Aufnahme ei-
ner Beschäftigung zugestimmt werden kann. Ihre notwendige Mitwirkung ergibt sich aus den
§§ 60 ff. Erstes Buch Sozialgesetzbuch (SGB I).
Ihre persönlichen Daten können im erforderlichen Umfang auch zur Erfüllung anderer Aufgaben
der Bundesagentur für Arbeit und der zuständigen Agentur für Arbeit nach dem SGB gespei-
chert und genutzt werden.
Über Ihre gespeicherten persönlichen Daten können Sie Auskunft verlangen, die Daten berich-
tigen oder in den vom Gesetz genannten Fällen auch sperren oder löschen lassen.
Personenbezogene Daten unterliegen dem Sozialgeheimnis [§ 35 SGB I] und dürfen nur unter
den eingeschränkten Voraussetzungen der §§ 67 ff. SGB X übermittelt werden.

Anlage zu Kapitel 9
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Seite 22
Die Anwerbung in und die Arbeitsvermittlung aus den nachfolgenden Staaten, darf für eine
Beschäftigung in Gesundheits- und Pflegeberufen nur von der Bundesagentur für Arbeit
durchgeführt werden:
1. Afghanistan (Islamische Republik Afghanistan),
2. Angola (Republik),
3. Äquatorialguinea (Republik),
4. Äthiopien (Demokratische Bundesrepublik),
5. Bangladesch (Volksrepublik),
6. Benin (Republik),
7. Bhutan (Königreich Bhutan),
8. Burkina Faso,
9. Burundi (Republik),
10. Dschibuti (Republik),
11. El Salvador (Republik),
12. Elfenbeinküste (Republik Côte d’Ivoire),
13. Eritrea (Staat Eritrea),
14. Gambia (Republik),
15. Ghana (Republik),
16. Guinea (Republik),
17. Guinea-Bissau (Republik),
18. Haiti (Republik),
19. Honduras (Republik),
20. Indien (Republik),
21. Indonesien (Republik),
22. Irak (Republik),
23. Jemen (Republik),
24. Kambodscha (Königreich Kambodscha),
25. Kamerun (Republik),
26. Kenia (Republik),
27. Komoren (Union der Komoren),
28. Kongo (Demokratische Republik),
29. Kongo (Republik),
30. Laos (Demokratische Volksrepublik Laos),
31. Lesotho (Königreich Lesotho),
32. Liberia (Republik),
33. Madagaskar (Republik),
34. Malawi (Republik),
35. Mali (Republik),
36. Marokko (Königreich Marokko),
37. Mauretanien (Islamische Republik Mauretanien),
38. Mozambik (Republik),
39. Myanmar (Union Myanmar),
40. Nepal (Königreich Nepal),
41. Nicaragua (Republik),
42. Niger (Republik),
43. Nigeria (Bundesrepublik),
44. Pakistan (Islamische Republik Pakistan),
45. Papua-Neuguinea (Unabhängiger Staat
Papua-Neuguinea),
46. Peru (Republik),
47. Ruanda (Republik),
48. Sambia (Republik),
49. Senegal (Republik),
50. Sierra Leone (Republik),
51. Simbabwe (Republik),
52. Somalia (Demokratische Republik Somalia),
53. Tansania (Vereinigte Republik Tansania),
54. Togo (Togolesische Republik),
55. Tschad (Republik),
56. Uganda (Republik),
57. Zentralafrikanische Republik.

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Dieses Merkblatt
sowie weitere aktuelle Informationen über die gesetzlichen Bestimmungen,
die für eine Arbeitsaufnahme in Deutschland zu beachten sind,
finden Sie auch im
Internet
unter
www.arbeitsagentur.de/arbeitsmarktzulassung
Herausgeberin
Bundesagentur für Arbeit
Zentrale, AV32
Stand: August 2015