Bund-Länder-Ausschuss Gas
Berlin, den 4. Dezember 2012
Arbeitshilfen der Länder
für den Vollzug der
Verordnung über Gashochdruckleitungen
(GasHDrLtgV)
vom 18. Mai 2011 (BGBl. I S. 928)

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Berlin, den 4. Dezember 2012
Zusammenstellung
Blatt 1
Erforderliche Unterlagen zur Anzeige gemäß § 5 GasHDrLtgV für den
Bau von Gashochdruckleitungen
Blatt 2
Erforderliche Unterlagen zur Anzeige gemäß § 5 GasHDrLtgV für den
Bau von Gasdruckregel- und Gasmessanlagen sowie von
Gasexpansionsanlagen
Blatt 3
Erforderliche Unterlagen zur Anzeige gemäß § 5 GasHDrLtgV für den
Bau von Verdichteranlagen sowie von Erdgastankstellen und Biogas-
Einspeiseanlagen
Blatt 4
Muster einer Gutachterlichen Äußerung für Gashochdruckleitungen
Blatt 5
Muster einer Gutachterlichen Äußerung für Gasdruckregelanlagen /
Gasmessanlagen / Gasexpansionsanlagen
Blatt 6
Muster einer Gutachterlichen Äußerung für Verdichteranlagen /
Erdgastankstellen / Biogas-Einspeiseanlagen
Blatt 7
Muster einer Vorabbescheinigung für Gashochdruckleitungen
Blatt 8
Muster einer Vorabbescheinigung für Gasdruckregelanlagen /
Gasmessanlagen / Gasexpansionsanlagen
Blatt 9
Muster einer Vorabbescheinigung für Verdichteranlagen /
Erdgastankstellen / Biogas-Einspeiseanlagen
Blatt 10
Erforderliche Unterlagen und Nachweise sowie Verfahrensweise zur
Erteilung der Schlussbescheinigung bei Gashochdruckleitungen
Blatt 11
Erforderliche Unterlagen und Nachweise sowie Verfahrensweise zur
Erteilung der Schlussbescheinigung bei Gasdruckregelanlagen /
Gasmessanlagen / Gasexpansionsanlagen
Blatt 12
Erforderliche Unterlagen und Nachweise sowie Verfahrensweise zur
Erteilung der Schlussbescheinigung bei Verdichteranlagen /
Erdgastankstellen / Biogas-Einspeiseanlagen
Blatt 13
Muster einer Schlussbescheinigung für Gashochdruckleitungen
Blatt 14
Muster einer Schlussbescheinigung für Gasdruckregelanlagen /
Gasmessanlagen / Gasexpansionsanlagen
Blatt 15
Muster einer Schlussbescheinigung für Verdichteranlagen /
Erdgastankstellen / Biogas-Einspeiseanlagen
Blatt 16
Erforderliche Unterlagen und Nachweise sowie Verfahrensweise bei
der Anerkennung von Sachverständigen gem. § 11 Abs. 1
GasHDrLtgV
Blatt 17
Wesentliche Änderungen i.S.v. § 8 Abs. 1 GasHDrLtgV
Blatt 18
Arbeiten an Gashochdruckleitungen, Gasdruckregelanlagen,
Gasmessanlagen, Verdichter- und Gasexpansionsanlagen, Biogas-
Einspeiseanlagen sowie Erdgastankstellen i.S.v. §8 Abs. 2
GasHDrLtgV

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Blatt 1
Erforderliche Unterlagen für die Anzeige gemäß § 5
der Verordnung über Gashochdruckleitungen (GasHDrLtgV)
vom 18. Mai 2011 (BGBl. I S. 928)
für den Bau von Gashochdruckleitungen, dazu gehören auch Leitungen zur
Optimierung des Gasbezuges und der Gasdarbietung
1. Genaue Bezeichnung des Bauvorhabens (Leitung von A nach B), Benennung des
Errichters
1
und des Betreibers.
2. Mitteilung über die im Zusammenhang mit dem Bauvorhaben stehenden
Einrichtungen, über eventuell später noch zu errichtende Anlagen sowie über
andere relevante Sachstände, insbesondere an welches Leitungssystem
DN/MOP des/der Netzbetreiber die neue Rohrleitung an- bzw. eingebunden wird.
3. Planunterlagen
Übersichtsplan, Maßstab 1 : 25 000 (TK25) Leitungstrasse mit
Hauptabsperrarmaturen
Angaben über den vorgesehenen Schutzstreifen.
4. Daten der Leitung
Leitungslänge, von — bis
Nennweite
Auslegungsdruck (DP)
Maximal zulässiger Betriebsdruck (MOP)
Wanddickenberechnung
Passiver und aktiver Korrosionsschutz.
5. Sicherheitseinrichtungen gegen Drucküberschreitungen
gem. § 3 Abs. 4 GasHDrLtgV
Geräteart der Sicherheitseinrichtung
Einbauort der Sicherheitseinrichtung
Absicherungsdruck der Sicherheitseinrichtung gegen Drucküberschreitung.
1
In der Regel: der Bauherr

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6. Sicherheitstechnische Besonderheiten
Hinweis auf sicherheitstechnisch relevante Besonderheiten. Bei Abweichungen
von dem Stand der Technik sind Unterlagen beizufügen, aus denen hervorgeht,
auf welche Weise die gleiche Sicherheit gewährleistet ist.
7. Erklärung
Erklärung des Errichters und des Betreibers, dass die Leitung entsprechend den
Anforderungen der Verordnung über Gashochdruckleitungen errichtet und
betrieben wird.
8. Unterrichtung des Sachverständigen für die Prüfungen nach § 6der GasHDrLtgV
Erklärung des Errichters und des Betreibers, dass der Sachverständige, der die
Prüfungen nach § 6 Abs. 1 und 2 GasHDrLtgV durchführen wird, rechtzeitig alle
dafür erforderlichen Informationen und Unterlagen erhält.
9. Nachweis der Anforderungen an den Betrieb gem. § 6 Abs. 1 Nr. 2 GasHDrLtgV
2
Angaben über die Betriebsüberwachung und die Organisation des
Bereitschaftsdienstes nach § 4 Abs. 1 Nrn. 2 und 3 GasHDrLtgV.
Nachweis eines Managementsystems zur Gewährleistung der technischen
Sicherheit nach § 4 Abs. 3 GasHDrLtgV.
10. Gutachterliche Äußerung des Sachverständigen
Erklärung eines Sachverständigen, dass die angegebene Beschaffenheit der
Gashochdruckleitung den Anforderungen der §§ 2 und 3 der Verordnung über
Gashochdruckleitungen entspricht.
Hinweis: Alle genannten Druckgrößen bzw. Druckwerte sind Überdrücke über dem jeweils herrschenden
Atmosphärendruck
2
Im Sinne einer fristgerechten Prüfung durch die Behörde sollten die Nachweise mit der Anzeige eingereicht
werden. In Einzelfällen kann mit der Behörde ein abweichendes Verfahren vereinbart werden. In jedem Fall
müssen die Nachweise rechtzeitig vor der Inbetriebnahme vorliegen.

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Blatt 2
Erforderliche Unterlagen für die Anzeige gemäß §5 der
Verordnung über
Gashochdruckleitungen (GasHDrLtgV)
vom 18. Mai 2011 (BGBl. I S. 928)
für den Bau von Gasdruckregel- und Gasmessanlagen sowie von
Gasexpansionsanlagen
1. Genaue Bezeichnung des Bauvorhabens (Gasdruckregel-/Gasmessanlage,
Gasexpansionsanlage, Bauart, Name und Standort der Anlage), Benennung des
Errichters
3
und des Betreibers.
2. Mitteilung über die im Zusammenhang mit dem Bauvorhaben stehenden
Einrichtungen, über eventuell später noch zu errichtende Anlagen sowie über
andere relevante Sachstände.
3. Planunterlagen
Übersichtsplan, Maßstab 1 : 25 000 (TK25) einschließlich Anbindungen;
Fließschema einschließlich Anbindungs- und Umgehungsleitung mit
Einzeichnung der einzubauenden Absperrarmaturen sowie sonstiger
Sicherheitseinrichtungen.
4. Daten der Anlage
Auslegungsdruck Eingangsseite (DP
u
)
Auslegungsdruck Ausgangsseite (DP
d
)
Maximal zulässiger Betriebsdruck Eingangsseite (MOP
u
)
Maximal zulässiger Betriebsdruck Ausgangsseite (MOP
d
)
Maximaler Normvolumenstrom bei einem Eingangsdruck von / bis
Odorieranlage
Anbindung an die Leitung von ............ nach ........ DN/MOP .... des
Netzbetreibers ...................................
Länge der Anbindung, Auslegungsdruck (DP), maximal zulässiger Betriebsdruck
(MOP), Nennweite
Verantwortlich für die Anbindungen sowie für deren Errichtung entsprechend den
Vorschriften der GasHDrLtgV ist ..............................................................................
3
In der Regel: der Bauherr

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5. Sicherheitseinrichtungen gegen Drucküberschreitungen
gem. § 3 Abs. 4 GasHDrLtgV
Geräteart der Sicherheitseinrichtung
Einbauort der Sicherheitseinrichtung
Absicherungsdruck der Sicherheitseinrichtung gegen Drucküberschreitung.
6. Sicherheitstechnische Besonderheiten
Hinweis auf sicherheitstechnisch relevante Besonderheiten. Bei Abweichungen
von dem Stand der Technik sind Unterlagen beizufügen, aus denen hervorgeht,
auf welche Weise die gleiche Sicherheit gewährleistet ist.
7. Erklärung
Erklärung des Errichters und des Betreibers, dass die Anlage entsprechend den
Anforderungen der Verordnung über Gashochdruckleitungen errichtet und
betrieben wird.
8. Unterrichtung des Sachverständigen für die Prüfungen nach § 6 GasHDrLtgV
Erklärung des Errichters und des Betreibers, dass der Sachverständige, der die
Prüfungen nach § 6 Abs. 1 und 2 GasHDrLtgV durchführen wird, rechtzeitig alle
dafür erforderlichen Informationen und Unterlagen erhält.
9. Nachweis der Anforderungen an den Betrieb gem. § 6 Abs. 1 Nr. 2 GasHDrLtgV
4
Angaben über die Betriebsüberwachung und die Organisation des
Bereitschaftsdienstes nach § 4 Abs. 1 Nrn. 2 und 3 GasHDrLtgV.
Nachweis eines Managementsystems zur Gewährleistung der technischen
Sicherheit .nach § 4 Abs. 3 GasHDrLtgV.
10. Sachverständigengutachten
Erklärung eines Sachverständigen, dass die angegebene Beschaffenheit der
Gasdruckregel- und / oder Gasmessanlage/Gasexpansionsanlage den
Anforderungen der §§ 2 und 3 der Verordnung über Gashochdruckleitungen
entspricht.
Hinweis: Alle genannten Druckgrößen bzw. Druckwerte sind Überdrücke über dem jeweils herrschenden
Atmosphärendruck
4
Im Sinne einer fristgerechten Prüfung durch die Behörde sollten die Nachweise mit der Anzeige eingereicht
werden. In Einzelfällen kann mit der Behörde ein abweichendes Verfahren vereinbart werden. In jedem Fall
müssen die Nachweise rechtzeitig vor der Inbetriebnahme vorliegen.

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Blatt 3
Erforderliche Unterlagen gemäß § 5
der Verordnung über Gashochdruckleitungen (GasHDrLtgV)
vom 18. Mai 2011 (BGBl. I S. 928)
für den Bau von Verdichteranlagen sowie von Erdgastankstellen und Biogas-
Einspeiseanlagen
1. Genaue Bezeichnung des Bauvorhabens
(Verdichteranlage, Erdgastankstelle, Biogas-Einspeiseanlage, Name und
Standort der Anlage), Benennung des Errichters
5
und des Betreibers.
2. Mitteilung über die im Zusammenhang mit dem Bauvorhaben stehenden
Einrichtungen, über eventuell später noch zu errichtende Anlagen sowie über
andere relevante Sachstände.
3. Planunterlagen
Übersichtsplan, Maßstab 1 : 25 000 (TK25)
Lageplan.
Fließschema mit Einzeichnung der Anbindungen, einzubauenden
Absperrarmaturen, Anlagenteile sowie sonstiger Sicherheitseinrichtungen
4. Daten der Anlage
Wesentliche Leitungen und Anlagenteile
Nennweiten
Auslegungsdrücke (DP)
Maximal zulässige Betriebsdrücke (MOP)
Passiver und aktiver Korrosionsschutz
Für Verdichteranlagen:
Einbindung in die Gashochdruckleitung
von .................................................... nach ...................................................
DN……./ MOP …….des Netzbetreibers ………… .......................................
Für Erdgastankstellen und Biogas-Einspeiseanlagen:
Anbindung an die Leitung von .......... nach ............. DN/MOP ................ des
Netzbetreibers ..................................
Länge der Anbindung, Auslegungsdruck (DP), maximal zulässiger
Betriebsdruck (MOP), Nennweite
Verantwortlich für die Anbindungen sowie für deren Errichtung
entsprechend den Vorschriften der GasHDrLtgV ist ...................
5
In der Regel: der Bauherr

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Seite - 2 - Blatt 3
Verdichter
Anzahl der Verdichter
Art der Verdichter
Auslegungsdrücke (DP)
Maximal zulässige Betriebsdrücke (MOP)
Mess-, Steuer- und Regeleinrichtungen
Sonstiges
Z.B. Druckgeräte, Festlegung der explosionsgefährdeten Bereiche,
Ausführung der elektrischen Anlage;
5. Sicherheitseinrichtungen
Geräteart der Sicherheitseinrichtungen
Einbauort der Sicherheitseinrichtungen
Absicherungsdruck der Sicherheitseinrichtungen gegen Drucküberschreitung
Beschreibung der Sicherheitssysteme der Verdichteranlage oder
Erdgastankstelle oder Biogas-Einspeiseanlage wie z.B. Gas-, Feuer- und
Rauchdetektoren.
6. Sicherheitstechnische Besonderheiten
Hinweis auf sicherheitstechnisch relevante Besonderheiten. Bei Abweichungen
von dem Stand der Technik sind Unterlagen beizufügen, aus denen hervorgeht,
auf welche Weise die gleiche Sicherheit gewährleistet ist.
7. Erklärung
Erklärung des Errichters und des Betreibers, dass die Anlage entsprechend den
Anforderungen der Verordnung über Gashochdruckleitungen errichtet und
betrieben wird.
8. Unterrichtung des Sachverständigen für die Prüfungen nach § 6 der GasHDrLtgV
Erklärung des Errichters und des Betreibers, dass der Sachverständige, der die
Prüfungen nach § 6 Abs. 1 und 2 GasHDrLtgV durchführen wird, rechtzeitig alle
dafür erforderlichen Informationen und Unterlagen erhält.
9. Nachweis der Anforderungen an den Betrieb gem. § 6 Abs. 1 Nr. 2 GasHDrLtgV
6
Angaben über die Betriebsüberwachung und die Organisation des
Bereitschaftsdienstes nach § 4 Abs. 1 Nrn. 2 und 3 GasHDrLtgV.
Nachweis eines Managementsystems zur Gewährleistung der technischen
Sicherheit nach § 4 Abs. 3 GasHDrLtgV.
6
Im Sinne einer fristgerechten Prüfung durch die Behörde sollten die Nachweise mit der Anzeige eingereicht
werden. In Einzelfällen kann mit der Behörde ein abweichendes Verfahren vereinbart werden. In jedem Fall
müssen die Nachweise rechtzeitig vor der Inbetriebnahme vorliegen.

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Seite - 3 - Blatt 3
10. Sachverständigengutachten
Erklärung eines Sachverständigen, dass die angegebene Beschaffenheit der
Verdichteranlage oder Erdgastankstelle oder Biogas-Einspeiseanlage den
Anforderungen der §§ 2 und 3 der Verordnung über Gashochdruckleitungen
entspricht.
Hinweis: Alle genannten Druckgrößen bzw. Druckwerte sind Überdrücke über dem jeweils herrschenden
Atmosphärendruck

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Blatt 4
Gutachterliche Äußerung des Sachverständigen
.....................................................
(Vorname Name)
gem. § 5 Abs. 1 der Verordnung über Gashochdruckleitungen (GasHDrLtgV)
vom 18. Mai 2011 (BGBl. I S. 928)
zur
Gashochdruckleitung
............................................................................................
Die Prüfung der mit Prüfvermerk versehenen erforderlichen Unterlagen nach
§ 5 GasHDrLtgV der Gashochdruckleitung ...................................................................
von ......................................................... bis ...................................................................
mit einer Länge von ........................... km, einem Durchmesser von ........................ mm
und einem Auslegungsdruck DP von ...................................................................... bar
und einem maximal zulässigen Betriebsdruck MOP von ......................................... bar
des Errichters
7
........................................... und des Betreibers .....................................
hat zu folgendem Ergebnis geführt:
Die angegebene Beschaffenheit der Gashochdruckleitung entspricht den
Anforderungen der §§ 2 und 3 der Verordnung über Gashochdruckleitungen.
Bemerkungen: ...............................................................................................................
Prüfgrenzen: ..................................................................................................................
Ort, Datum
Unterschrift
Sachverständiger
gem. § 11 GasHDrLtgV anerkannt durch
Land/Aktenzeichen/Datum
Hinweis: Alle genannten Druckgrößen bzw. Druckwerte sind Überdrücke über dem jeweils herrschenden
Atmosphärendruck
7
In der Regel: der Bauherr

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Blatt 5
Gutachterliche Äußerung des Sachverständigen
.......................................................
(Vorname Name)
gem. § 5 Abs. 1 der Verordnung über Gashochdruckleitungen (GasHDrLtgV)
vom 18. Mai 2011 (BGBL. I S. 928)
zur
Gasdruckregelanlage / Gasmessanlage / Gasexpansionsanlage
* (Name und
Standort der Anlage) .....................................................................................................
......................................................................................................................................
Die Prüfung der mit Prüfvermerk versehenen erforderlichen Unterlagen nach
§ 5 GasHDrLtgV der Anlage in ......................................................................................
mit einem Auslegungsdruck auf der Eingangsseite DP
u
......................................... bar
mit einem Auslegungsdruck auf der Ausgangsseite DP
d
........................................ bar
mit einem maximal zulässigen Betriebsdruck Eingangsseite MOP
u
........................ bar
und einem maximal zulässigen Betriebsdruck Ausgangsseite MOP
d
...................... bar
des Errichters
8
........................................... und des Betreibers .....................................
hat zu folgendem Ergebnis geführt:
Die angegebene Beschaffenheit der Anlage entspricht den Anforderungen der §§ 2
und 3 der Verordnung über Gashochdruckleitungen.
Bemerkungen: ...............................................................................................................
Prüfgrenzen: ..................................................................................................................
Ort, Datum
Unterschrift
Sachverständiger
gem. § 11 GasHDrLtgV anerkannt durch
*) Nichtzutreffendes bitte streichen
Land/Aktenzeichen/Datum
Hinweis: Alle genannten Druckgrößen bzw. Druckwerte sind Überdrücke über dem jeweils herrschenden
Atmosphärendruck
8
In der Regel: der Bauherr

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Blatt 6
Gutachterliche Äußerung des Sachverständigen
.....................................................
(Vorname Name)
gem. § 5 Abs. 1 Nr. 1 der Verordnung über Gashochdruckleitungen (GasHDrLtgV)
vom 18. Mai 2011 (BGBL. I S. 928)
zur
Verdichteranlage / Erdgastankstelle / Biogas-Einspeiseanlage
* (Name und
Standort der Anlage) ..............................................................................................
Die Prüfung der mit Prüfvermerk versehenen erforderlichen Unterlagen nach
§ 5 GasHDrLtgV der Anlage in ......................................................................................
mit einem Auslegungsdruck auf der Eingangsseite DP
u
......................................... bar
mit einem Auslegungsdruck auf der Ausgangsseite DP
d
........................................ bar
mit einem Auslegungsdruck des Stationspipings .................................................... bar
mit einem maximal zulässigen Betriebsdruck Eingangsseite MOP
u
........................ bar
und einem maximal zulässigen Betriebsdruck Ausgangsseite MOP
d
...................... bar
maximal zulässigen Betriebsdruck MOP des Stationspipings von ............................ bis
bar
des Errichters
9
........................................... und des Betreibers .....................................
hat zu folgendem Ergebnis geführt:
Die angegebene Beschaffenheit der Anlage entspricht den Anforderungen der §§ 2
und 3 der Verordnung über Gashochdruckleitungen.
Bemerkungen: ...............................................................................................................
Prüfgrenzen: ..................................................................................................................
Ort, Datum
Unterschrift
Sachverständiger
gem. § 11 GasHDrLtgV anerkannt durch
*) Nichtzutreffendes bitte streichen
Land/Aktenzeichen/Datum
Hinweis: Alle genannten Druckgrößen bzw. Druckwerte sind Überdrücke über dem jeweils herrschenden
Atmosphärendruck
9
In der Regel: der Bauherr

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Blatt 7
Vorabbescheinigung des Sachverständigen
............................................................
(Vorname Name)
gem. § 6 Abs. 1 der Verordnung über Gashochdruckleitungen (GasHDrLtgV)
vom 18. Mai 2011 (BGBL. I S. 928)
für die
Gashochdruckleitung
.......................................................................................
1.
Errichter
10
..............................................................................................................
Betreiber ...............................................................................................................
2.
Leitungsbezeichnung ............................................................................................
von ............................................................. bis ..............................................................
Leitungslänge ............................................ km, Nennweite ...........................................
Auslegungsdruck DP ............................................................................................... bar
Maximal zulässiger Betriebsdruck MOP .................................................................. bar
Anzahl der Prüfabschnitte ...........................................................................................
3.
Durchgeführte Prüfungen
3.1 Festigkeits- und Dichtheitsprüfung
Die Gashochdruckleitung wurde auf Festigkeit und Dichtheit geprüft. Die
Schweißverbindungen, die nicht in die Festigkeits- oder Dichtheitsprüfung mit
einbezogen waren, wurden gesondert geprüft (Garantienähte).
Die Einbindung wurde – nicht* – in die Prüfung einbezogen.
3.2 Sicherheitseinrichtungen
Die notwendigen Sicherheitseinrichtungen gem. § 3 Abs. 4 Nr. 1 sind vorhanden.
10
In der Regel: der Bauherr

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Seite - 2 - Blatt 7
3.3 Wechselwirkung mit anderen Leitungen
Wechselwirkungen mit anderen Leitungen, einschließlich der Wechselwirkungen mit
verbundenen Leitungen, - bestehen nicht* - wurden geprüft*.
Aufgrund der Prüfung hinsichtlich Festigkeit und Dichtheit, des Vorhandenseins der
notwendigen Sicherheitseinrichtungen sowie der Wechselwirkungen mit anderen
Leitungen, einschließlich der Wechselwirkungen mit verbundenen Leitungen, wurde
festgestellt, dass die in § 6 Abs. 1 Nr. 1 der Verordnung über Gashochdruckleitungen
genannten Bedingungen für die Inbetriebnahme erfüllt sind.
Bemerkungen: ...............................................................................................................
Prüfgrenzen: ..................................................................................................................
Ort, Datum
Unterschrift
Sachverständiger
gem. § 11 GasHDrLtgV anerkannt durch
*) Nichtzutreffendes bitte streichen
Land/Aktenzeichen/Datum
Hinweis: Alle genannten Druckgrößen bzw. Druckwerte sind Überdrücke über dem jeweils herrschenden
Atmosphärendruck

Bund-Länder-Ausschuss Gas
Berlin, den 4. Dezember 2012
Blatt 8
Vorabbescheinigung des Sachverständigen
............................................................
(Vorname Name)
gem. § 6 Abs. 1 der Verordnung über Gashochdruckleitungen GasHDrLtgV)
vom 18. Mai 2011 (BGBL. I S. 928)
für die
Gasdruckregelanlage / Gasmessanlage / Gasexpansionsanlage
*
)
..............
1.
Errichter
11
..............................................................................................................
Betreiber ...............................................................................................................
2
Bezeichnung der Anlage .......................................................................................
Standort ................................................................................................................
mit einem Auslegungsdruck auf der Eingangsseite DP
u
................................ bar
mit einem Auslegungsdruck auf der Ausgangsseite DP
d
............................... bar
Maximal zulässiger Betriebsdruck am Eingang MOP
u
.................................... bar
Maximal zulässiger Betriebsdruck am Ausgang MOP
d
................................... bar
Die Anlage ist angebunden an die Leitung von .....................................................
nach .................................................. des Netzbetreibers .....................................
Der maximal zulässige Betriebsdruck (MOP) dieser Leitung beträgt ............. bar.
3.
Durchgeführte Prüfungen
3.1. Festigkeits- und Dichtheitsprüfung
Die Gasdruckregelanlage / Gasmessanlage / Gasexpansionsanlage* wurde auf
Festigkeit und Dichtheit geprüft. Die Schweißverbindungen, die nicht in die
Festigkeits- oder Dichtheitsprüfung mit einbezogen waren, wurden gesondert geprüft
(Garantienähte). Die Einbindung wurde — nicht* — in die Prüfung einbezogen.
11
In der Regel: der Bauherr

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Seite - 2 - Blatt 8
3.2 Sicherheitseinrichtungen
Die notwendigen Sicherheitseinrichtungen gem. § 3 Abs. 4 Nr. 1 sind
vorhanden.
3.3 Wechselwirkung mit anderen Leitungen
Wechselwirkungen mit anderen Leitungen, einschließlich der
Wechselwirkungen mit verbundenen Leitungen, - bestehen nicht* - wurden
geprüft*.
Aufgrund der Prüfung hinsichtlich Festigkeit und Dichtheit und des Vorhandenseins
der notwendigen Sicherheitseinrichtungen sowie der Wechselwirkungen mit anderen
Leitungen, einschließlich der Wechselwirkungen mit verbundenen Leitungen, wurde
festgestellt, dass die in § 6 Abs. 1 Nr. 1 der Verordnung über Gashochdruckleitungen
genannten Bedingungen für die Inbetriebnahme erfüllt sind.
Bemerkungen: ...............................................................................................................
Prüfgrenzen: ..................................................................................................................
Ort, Datum
Unterschrift
Sachverständiger
gem. § 11 GasHDrLtgV anerkannt durch
*) Nichtzutreffendes bitte streichen
Land/Aktenzeichen/Datum
Hinweis: Alle genannten Druckgrößen bzw. Druckwerte sind Überdrücke über dem jeweils herrschenden
Atmosphärendruck

Bund-Länder-Ausschuss Gas
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Blatt 9
Vorabbescheinigung des Sachverständigen
............................................................
(Vorname Name)
gem. § 6 Abs. 1 der Verordnung über Gashochdruckleitungen (GasHDrLtgV)
vom 18. Mai 2011 (BGBL. I S. 928)
für die
Verdichteranlage / Erdgastankstelle / Biogas-Einspeiseanlage
.*) .......................
1.
Errichter
12
..............................................................................................................
Betreiber ...............................................................................................................
2.
Bezeichnung der Anlage .......................................................................................
Standort ................................................................................................................
Auslegungsdruck auf der Eingangsseite DP
u
................................................. bar
Auslegungsdruck auf der Ausgangsseite DP
d
................................................ bar
Auslegungsdruck DP des Stationspipings ...................................................... bar
Maximal zulässiger Betriebsdruck am Eingang MOP
u
.................................... bar
Maximal zulässiger Betriebsdruck am Ausgang MOP
d
................................... bar
Maximal zulässiger Betriebsdruck MOP des Stationspipings
von ................................... bis ......................................................................... bar
Die Anlage ist eingebunden in / angebunden an* die Leitung
von .................................................... nach ...........................................................
des Netzbetreibers ................................................................................................
Der maximal zulässige Betriebsdruck MOP dieser Leitung beträgt .....................bar..
12
In der Regel: der Bauherr

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Seite - 2 - Blatt 9
3
Durchgeführte Prüfungen
3.1 Festigkeits- und Dichtheitsprüfung
Die Verdichteranlage
I
Erdgastankstelle / Biogas-Einspeiseanlage
*
wurde auf
Festigkeit und Dichtheit geprüft
Die Schweißverbindungen, die nicht in die Festigkeits- oder Dichtheitsprüfung
mit einbezogen waren, wurden gesondert geprüft (Garantienähte). Die
Einbindung wurde — nicht*— in die Prüfung einbezogen.
3.2 Sicherheitseinrichtungen
Die notwendigen Sicherheitseinrichtungen gem. § 3 Abs. 4 Nr. 1 sind vorhanden.
3.3 Wechselwirkung mit anderen Leitungen
Wechselwirkungen mit anderen Leitungen, einschließlich der
Wechselwirkungen mit verbundenen Leitungen, - bestehen nicht* - wurden
geprüft*.
Aufgrund der Prüfung hinsichtlich Festigkeit und Dichtheit und des Vorhandenseins
der notwendigen Sicherheitseinrichtungen sowie der Wechselwirkungen mit anderen
Leitungen, einschließlich der Wechselwirkungen mit verbundenen Leitungen, wurde
festgestellt, dass die in § 6 Abs. 1 Nr. 1 der Verordnung über Gashochdruckleitungen
genannten Bedingungen für die Inbetriebnahme erfüllt sind.
Bemerkungen: ...............................................................................................................
Prüfgrenzen: ..................................................................................................................
Ort, Datum
Unterschrift
Sachverständiger
gem. § 11 GasHDrLtgV anerkannt durch
*) Nichtzutreffendes bitte streichen
Land/Aktenzeichen/Datum
Hinweis: Alle genannten Druckgrößen bzw. Druckwerte sind Überdrücke über dem jeweils herrschenden
Atmosphärendruck

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Blatt 10
Erforderliche Unterlagen und Nachweise für die Schlussbescheinigung
gemäß 6 Abs. 2 der Verordnung über Gashochdruckleitungen (GasHDrLtgV)
vom 18. Mai 2011 (BGBL. I S. 928)
sowie Verfahrensweise nach Erteilung der Schlussbescheinigung bei
Gashochdruckleitungen
1.
Erforderliche Unterlagen
Kann die Schlussbescheinigung vor Ablauf des in § 6 Abs. 2 genannten
Zeitraumes nicht erteilt werden, so hat der Betreiber vor Ablauf dieser Frist der
zuständigen Behörde mitzuteilen, wann voraussichtlich die
Schlussbescheinigung erteilt werden kann.
Für die abschließende Prüfung der Gashochdruckleitungen sind dem
Sachverständigen alle von ihm benötigten Unterlagen vorzulegen; das sind:
1.1 Unterlagen mit gutachterlicher Äußerung nach § 5 GasHDrLtgV und
gegebenenfalls der Nichtbeanstandungsbescheid der zuständigen Behörde.
1.2 Übersichtspläne über die endgültige Lage der Leitung im Maßstab 1:25 000
(TK25); sofern für die sicherheitstechnische Beurteilung erforderlich in
Stadtgebieten und von besonderen Punkten im Regelfall Maßstab 1:1 000.
1.3 Vorabbescheinigung gem. § 6 Abs. 1 GasHDrLtgV einschließlich der
Ergebnisse der Prüfungen auf Festigkeit und Dichtheit.
1.4 Rohrbuch.
1.5 Bericht mit den Ergebnissen über die zerstörenden Prüfungen der Testnähte
und die zerstörungsfreien Prüfungen der Schweißnähte, einschließlich der
Einbindungsnähte.
1.6 Abnahmebescheinigung der Rohre, Rohrleitungsteile und Armaturen.
1.7 Angaben über die Ausführung und Prüfung der baulichen Voraussetzungen für
den kathodischen Korrosionsschutz.
1.8 Nachweis über die gem. § 3 Abs. 4 GasHDrLtgV erforderlichen
Sicherheitseinrichtungen gegen Drucküberschreitungen.
1.9 Bestätigung der Bauaufsicht über die ordnungsgemäße Ausführung aller
Baustellenarbeiten (z.B. Schweißen, Kaltbiegen der Rohre, Rohrgraben, Verlegen,
Verfüllen, Kürzen von Rohren, Passstücke, Montagerohre, Isolierung), soweit dies
nicht im Rohrbuch bereits bestätigt ist.

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Seite - 2 - Blatt 10
1.10 Nachweis der Befähigung des Rohrleitungsbauunternehmens für die
durchgeführten Verlege- und Schweißarbeiten.
1.11 Erklärung des Errichters
13
, dass die Leitung entsprechend den Anforderungen
der Verordnung über Gashochdruckleitungen errichtet worden ist und, soweit
möglich, grundbuchlich abgesichert wird und dass gegebenenfalls nach
anderen gesetzlichen Vorschriften erforderliche Genehmigungen für den Bau
oder Betrieb der Gashochdruckleitungen erteilt worden sind.
1.12 Erklärung des Betreibers, dass die Leitung entsprechend den Anforderungen
der Verordnung über Gashochdruckleitungen betrieben wird.
2.
Schlussbescheinigung
Der Sachverständige erteilt im Anschluss an die Prüfung nach § 6 Abs. 2
GasHDrLtgV eine Schlussbescheinigung. Die Schlussbescheinigung enthält
Angaben über Art, Umfang und Ergebnis der einzelnen durchgeführten
Prüfungen sowie eine gutachterliche Äußerung darüber, ob die
Gashochdruckleitung den Anforderungen nach den §§ 2 und 3 der Verordnung
über Gashochdruckleitungen entspricht.
3.
Verfahrensweise nach Erteilung der Schlussbescheinigung
3.1 Der Errichter/Betreiber reicht eine Abschrift der Schlussbescheinigung bei der
zuständigen Behörde ein.
3.2 Sofern gegenüber dem Nachweis der Anforderungen an den Betrieb gem. § 6
Abs. 1 Nr. 2 entsprechend den erforderlichen Unterlagen gem. § 5 GasHDrLtgV
Abweichungen erfolgten oder vorgesehen sind oder falls noch keine
entsprechenden Angaben erfolgten, sind der Schlussbescheinigung die
Angaben zum Nachweis der Anforderungen an den Betrieb gem. § 6 Abs. 1 Nr.
2 beizufügen.
3.3 Der Schlussbescheinigung ist ein Plan des endgültigen Trassenverlaufes mit
Einzeichnung der eingebauten Absperrarmaturen (Bestandsplan) beizufügen. In
diesem Plan sind die Baugrenzen und Grenzen der Festigkeits- und
Dichtheitsprüfung zu kennzeichnen.
13
In der Regel: der Bauherr

Bund-Länder-Ausschuss Gas
Berlin, den 4. Dezember 2012
Blatt 11
Erforderliche Unterlagen und Nachweise für die Schlussbescheinigung
gemäß 6 Abs. 2 der Verordnung über Gashochdruckleitungen (GasHDrLtgV)
vom 18. Mai 2011 (BGBL. I S. 928)
sowie Verfahrensweise nach Erteilung der Schlussbescheinigung bei
Gasdruckregelanlagen / Gasmessanlagen /Gasexpansionsanlagen
1.
Erforderliche Unterlagen
Kann die Schlussbescheinigung vor Ablauf des in § 6 Abs. 2 genannten
Zeitraumes nicht erteilt werden, so hat der Betreiber vor Ablauf dieser Frist der
zuständigen Behörde mitzuteilen, wann voraussichtlich die
Schlussbescheinigung erteilt werden kann.
Für die abschließende Prüfung der Gasdruckregelanlage / Gasmessanlage /
Gasexpansionsanlagen sind dem Sachverständigen alle von ihm benötigten
Unterlagen vorzulegen; das sind:
1.1 Unterlagen mit gutachterlicher Äußerung nach § 5 GasHDrLtgV und
gegebenenfalls der Nichtbeanstandungsbescheid der zuständigen Behörde.
1.2 Übersichtspläne über die endgültige Lage und Leitungsanbindung der Anlage
im Maßstab 1:25 000 (TK25); sofern erforderlich in anderem Maßstab.
1.3 Vorabbescheinigung gem. § 6 Abs. 1 GasHDrLtgV einschließlich der
Ergebnisse der Prüfungen auf Festigkeit und Dichtheit.
1.4 Rohrbuch, falls die Leitungen zur Anbindung bzw. Einbindung der Anlage nicht
in einem gesonderten Verfahren behandelt werden.
1.5 Bericht mit den Ergebnissen über die zerstörenden Prüfungen der Testnähte
und die zerstörungsfreien Prüfungen der Schweißnähte, einschließlich der
Einbindungsnähte..
1.6 Abnahmebescheinigung der Rohre, Rohrleitungsteile und Armaturen,
Druckgeräte und Anlagenteile.
1.7 Angaben über die baulichen Voraussetzungen des kathodischen
Korrosionsschutzes.
1.8 Nachweis über die gem. § 3 Abs. 4 GasHDrLtgV erforderlichen Sicherheits-
einrichtungen gegen Drucküberschreitungen.
1.9 Bestätigung der Bauaufsicht über die ordnungsgemäße Ausführung aller
Baustellenarbeiten (z.B. Fertigmontage der Anlagenteile, Schweißarbeiten,
Rohrleitungsarbeiten).

Bund-Länder-Ausschuss Gas
Berlin, den 4. Dezember 2012
Seite - 2 - Blatt 11
1.10 Nachweis der Befähigung des Anlagen-Herstellers für die durchgeführte
Planung, Fertigung und Errichtung der Anlage.
1.11 Erklärung des Errichters
14
, dass die Gasdruckregelanlage / Gasmessanlage /
Gasexpansionsanlage entsprechend den Anforderungen der Verordnung über
Gashochdruckleitungen errichtet worden ist und, soweit möglich, grundbuchlich
abgesichert wird und dass gegebenenfalls nach anderen gesetzlichen
Vorschriften erforderliche Genehmigungen für den Bau oder Betrieb der
Gasdruckregelanlage / Gasmessanlage / Gasexpansionsanlage erteilt worden
sind.
1.12 Erklärung des Betreibers, dass die Gasdruckregelanlage / Gasmessanlage /
Gasexpansionsanlage entsprechend den Anforderungen der Verordnung über
Gashochdruckleitungen betrieben wird.
2.
Schlussbescheinigung
Der Sachverständige erteilt im Anschluss an die Prüfung nach § 6 Abs. 2
GasHDrLtgV eine Schlussbescheinigung. Die Schlussbescheinigung enthält
Angaben über Art, Umfang und Ergebnis der einzelnen durchgeführten
Prüfungen sowie eine gutachterliche Äußerung darüber, ob die
Gasdruckregelanlage / Gasmessanlage / Gasexpansionsanlage den
Anforderungen nach den §§ 2 und 3 der Verordnung über
Gashochdruckleitungen entspricht.
3.
Verfahrensweise nach Erteilung der Schlussbescheinigung
3.1 Der Errichter/Betreiber reicht eine Abschrift der Schlussbescheinigung bei der
zuständigen Behörde ein.
3.2 Sofern gegenüber dem Nachweis der Anforderungen an den Betrieb gem. § 6
Abs. 1 Nr. 2 entsprechend den erforderlichen Unterlagen gem. § 5 GasHDrLtgV
Abweichungen erfolgten oder vorgesehen sind oder falls noch keine
entsprechenden Angaben erfolgten, sind der Schlussbescheinigung die
Angaben zum Nachweis der Anforderungen an den Betrieb gem. § 6 Abs. 1 Nr.
2 beizufügen.
3.3 Der Schlussbescheinigung ist ein Plan der endgültigen Lage mit Einzeichnung
der eingebauten Absperrarmaturen sowie sonstiger Sicherheitseinrichtungen
beizufügen. In diesem Plan sind die Baugrenzen und Grenzen der Festigkeits-
und Dichtheitsprüfung zu kennzeichnen.
14
In der Regel: der Bauherr

Bund-Länder-Ausschuss Gas
Berlin, den 4. Dezember 2012
Blatt 12
Erforderliche Unterlagen und Nachweise für die Schlussbescheinigung
gemäß 6 Abs. 2 der Verordnung über Gashochdruckleitungen (GasHDrLtgV)
vom 18. Mai 2011 (BGBL. I S. 928)
sowie Verfahrensweise nach Erteilung der Schlussbescheinigung bei
Verdichteranlagen / Erdgastankstellen / Biogas-Einspeiseanlagen
1.
Erforderliche Unterlagen
Kann die Schlussbescheinigung vor Ablauf des in § 6 Abs. 2 genannten
Zeitraumes nicht erteilt werden, so hat der Betreiber vor Ablauf dieser Frist der
zuständigen Behörde mitzuteilen, wann voraussichtlich die
Schlussbescheinigung erteilt werden kann.
Für die abschließende Prüfung der Verdichteranlage / Erdgastankstelle /
Biogas-Einspeiseanlage sind dem Sachverständigen alle von ihm benötigten
Unterlagen vorzulegen; das sind:
1.1 Unterlagen mit gutachterlicher Äußerung nach § 5 GasHDrLtgV und
gegebenenfalls der Nichtbeanstandungsbescheid der zuständigen Behörde.
1.2 Endgültiger Lageplan der Verdichteranlage / Erdgastankstelle / Biogas-
Einspeiseanlage und deren Leitungseinbindung mit Eintragung aller
hochdruckgasführenden Teile, der örtlichen Anordnung der
Sicherheitseinrichtungen und Eintragung der Sicherheitsbereiche.
1.3 Vorabbescheinigung gem. § 6 Abs. 1 GasHDrLtgV einschließlich der
Ergebnisse der Prüfungen auf Festigkeit und Dichtheit.
1.4 Rohrbuch, falls die Leitungen zur Anbindung bzw. Einbindung der
Verdichteranlage / Erdgastankstelle / Biogas-Einspeiseanlage nicht in einem
gesonderten Verfahren behandelt werden.
1.5 Bericht mit den Ergebnissen über die zerstörenden Prüfungen der Testnähte
und die zerstörungsfreien Prüfungen der Schweißnähte, einschließlich der
Einbindungsnähte.
1.6 Abnahmebescheinigung der Rohre, Rohrleitungsteile und Armaturen,
Druckgeräte, elektrische Anlagen und sonstiger Anlagenteile der
Verdichteranlage / Erdgastankstelle / Biogas-Einspeiseanlage.
1.7 Angaben über die Ausführung und Prüfung des aktiven Korrosionsschutzes der
gashochdruckführenden Teile der Verdichteranlage / Erdgastankstelle / Biogas-
Einspeiseanlage.
1.8 Nachweis über die erforderlichen Sicherheitseinrichtungen und
Sicherheitssysteme.

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Berlin, den 4. Dezember 2012
Seite - 2 - Blatt 12
1.9 Bestätigung der Bauaufsicht über die ordnungsgemäße Ausführung aller
Baustellenarbeiten (z.B. Fertigmontage der Anlagenteile, Schweißarbeiten,
Rohrleitungsarbeiten).
1.10 Nachweis der Befähigung des Anlagen-Herstellers / des Herstellers der
Rohrleitungen für die durchgeführte Planung, Fertigung und Errichtung der
Anlage.
1.11 Erklärung des Errichters
15
, dass die Verdichteranlage / Erdgastankstelle /
Biogas-Einspeiseanlage entsprechend den Anforderungen der Verordnung über
Gashochdruckleitungen errichtet worden ist und, soweit möglich, grundbuchlich
abgesichert wird und dass gegebenenfalls nach anderen gesetzlichen
Vorschriften erforderliche Genehmigungen für den Bau oder Betrieb der
Verdichteranlage / Erdgastankstelle / Biogas-Einspeiseanlage erteilt worden
sind.
1.12 Erklärung des Betreibers, dass die Verdichteranlage / Erdgastankstelle /
Biogas-Einspeiseanlage entsprechend den Anforderungen der Verordnung über
Gashochdruckleitungen betrieben wird.
2.
Schlussbescheinigung
Der Sachverständige erteilt im Anschluss an die Prüfung nach § 6 Abs. 2
GasHDrLtgV eine Schlussbescheinigung. Die Schlussbescheinigung enthält
Angaben über Art, Umfang und Ergebnis der einzelnen durchgeführten
Prüfungen sowie eine gutachterliche Äußerung darüber, ob die
Verdichteranlage / Erdgastankstelle / Biogas-Einspeiseanlage den
Anforderungen nach den §§ 2 und 3 der Verordnung über
Gashochdruckleitungen entspricht
3.
Verfahrensweise nach Erteilung der Schlussbescheinigung
3.1 Der Errichter/Betreiber reicht eine Abschrift der Schlussbescheinigung bei der
zuständigen Behörde ein.
3.2 Sofern gegenüber dem Nachweis der Anforderungen an den Betrieb gem. § 6
(1) Satz 2 entsprechend den erforderlichen Unterlagen gem. § 5 GasHDrLtgV
Abweichungen erfolgten oder vorgesehen sind oder falls noch keine
entsprechenden Angaben erfolgten, sind der Schlussbescheinigung die
Angaben zum Nachweis der Anforderungen an den Betrieb gem. § 6 Abs. 1, Nr.
2 beizufügen.
3.3 Der Schlussbescheinigung ist ein Plan der endgültigen Lage der
Verdichteranlage / Erdgastankstelle / Biogas-Einspeiseanlage sowie deren
Leitungseinbindung mit Einzeichnung der eingebauten Absperrarmaturen sowie
sonstiger Sicherheitseinrichtungen beizufügen. In diesem Plan sind die
Baugrenzen und Grenzen der Festigkeits- und Dichtheitsprüfung zu kenn-
zeichnen.
15
In der Regel: der Bauherr

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Blatt 13
Schlussbescheinigung des Sachverständigen
.........................................................
(Vorname Name)
gem. § 6 Abs. 2 der Verordnung über Gashochdruckleitungen GasHDrLtgV)
vom 18. Mai 2011 (BGBL. I S. 928)
für die
Gashochdruckleitung
.......................................................................................
1.
Errichter
16
..............................................................................................................
2
Betreiber ..............................................................................................................
3.
Leitungsbezeichnung ............................................................................................
3.1 von ............................................................. bis ......................................................
3.2 Leitungslänge und zugehörige Nennweiten
................................................................... km, DN ...............................................
................................................................... km, DN ...............................................
................................................................... km, DN ...............................................
3.3 Auslegungsdruck DP ...................................................................................... bar
3.4 Maximal zulässiger Betriebsdruck MOP ..... bar
3.5 Anzahl der Prüfabschnitte ....................................................................................
4.
Prüfgrundlagen und Unterlagen
4.1 Verordnung über Gashochdruckleitungen
4.2 Technische Regeln
4.3 Unterlagen gem. § 5 GasHDrLtgV einschließlich der gutachterlichen Äußerung
vom .............................. des Sachverständigen .....................................................
16
In der Regel: der Bauherr

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Seite - 2 - Blatt 13
4.4 Nichtbeanstandungsbescheid
des ..................................................................... vom ...........................................
Az: ........................................................................................................................
4.5 Vorabbescheinigung vom ........................... des Sachverständigen .......................
4.6 Sonstige Unterlagen und Nachweise für die Schlussbescheinigung gem.
Blatt 10
5.
Angaben über die verwendeten Rohre
5.1 Das Rohrbuch weist aus, dass die eingebauten Rohre und sonstige
Rohrleitungsteile mit den in den Abnahmebescheinigungen angegebenen
identisch sind.
5.2 Rohre, soweit von den Unterlagen gem. § 5 GasHDrLtgV abgewichen wurde
Nennweite
Außendurch-
messer
Wanddicke
Länge
Werkstoff
Bemerkungen
DN
da
s
l
mm
mm
.
mm
m
,
6.
Prüfungen nach § 6 Abs. 2 GasHDrLtgV
6.1 Angaben über die Prüfungen der Bauausführung
6.1.1
Über die Prüfungen der Testnähte liegt der Bericht
des ................................................. vom ............................................. vor.
Es ergaben sich keine Beanstandungen.
6.1.2
Über die Prüfungen der Schweißnähte liegt der Bericht
des ................................................. vom ............................................. vor.
Es ergaben sich keine Beanstandungen.

Bund-Länder-Ausschuss Gas
Berlin, den 4. Dezember 2012
Seite - 3 - Blatt 13
6.1.3
Über die Dichtheits- und Festigkeitsprüfungen liegt der Bericht
des ................................................. vom ............................................. vor.
Es ergaben sich keine Beanstandungen.
6.1.4
Über die Prüfungen der Garantienähte einschließlich der Einbindungen
liegen Angaben vor...................................................................................
Es ergaben sich keine Beanstandungen.
6.1.5
Über die Prüfung der baulichen Voraussetzungen des kathodischen
Korrosionsschutzes an der Rohrleitung liegt der Bericht
des .............................................. vorn ................................................ vor.
Es ergaben sich keine Beanstandungen.
6.1.6
Die Abnahmebescheinigungen der Rohre, Rohrleitungsteile und
Armaturen sind vollständig.
6.1.7
Angaben zu sonstigen Prüfungen (z.B. Beulenfreiheit) ............................
................................................................................................................
6.1.8
Die Bestätigung der Bauaufsicht über die ordnungsgemäße Ausführung
aller Baustellenarbeiten liegt vor.
Die Bauaufsicht erfolgte durch .................................................................
Der Bericht der Bauaufsicht vom ............... weist die ordnungsgemäße
Ausführung aller Baustellenarbeiten aus, soweit dies nicht bereits im
Rohrbuch bestätigt ist.
6.1.9
Die Erklärung des Errichters, dass die Gasleitung entsprechend den
Anforderungen der Verordnung über Gashochdruckleitungen errichtet
worden ist und, soweit möglich, grundbuchlich abgesichert wird,
vom ................................................ liegt vor.
6.1.10 Die Erklärung des Betreibers, dass die Leitung entsprechend der
Verordnung über Gashochdruckleitungen betrieben wird,
vom ................................................ liegt vor.

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Seite - 4 - Blatt 13
6.1.11 Der Nachweis der Befähigung des Rohrleitungsbauunternehmens für
die durchgeführten Verlege- und Schweißarbeiten
vom ................................................ liegt vor.
6.2 Angaben über Sicherheitseinrichtungen
6.2.1
Angaben über die erforderlichen Sicherheitseinrichtungen gegen
Drucküberschreitungen liegen vor.
6.2.2
Die Gashochdruckleitung ist an ................. Betriebspunkten mit ..............
Messgeräten ausgerüstet, welche die Betriebsdrücke laufend messen
und anzeigen (bei kurzen Leitungen Hinweis auf die nächstgelegenen)
.................................................................................................................
6.2.3
Die Gashochdruckleitung ist mit ............ Stück Absperrarmaturen und
mit .......................................................... Stück Anschlüssen für
Ausblaseeinrichtungen versehen (bei kurzen Leitungen Hinweis auf den
am nächsten gelegenen Ausbläser) und kann jederzeit gefahrlos außer
Betrieb genommen werden.
7.
Bemerkungen* und Prüfgrenzen
*)Sofern eine Beanstandung vorliegt oder Anforderungen und Bedingungen
nicht oder nicht vollständig erfüllt sind, sind entsprechende Eintragungen
vorzunehmen.
..............................................................................................................................
8.
Gutachterliche Äußerung nach § 6 Abs. 2 GasHDrLtgV
Aufgrund der abschließenden Prüfung der unter 3. bezeichneten
Gashochdruckleitung wird bestätigt, dass diese den Anforderungen nach den
§§ 2 und 3 der Verordnung über Gashochdruckleitungen entspricht.
Ort, Datum
Unterschrift
Sachverständiger
gem. § 11 GasHDrLtgV anerkannt durch
*) Nichtzutreffendes bitte streichen
Land/Aktenzeichen/Datum
Hinweis: Alle genannten Druckgrößen bzw. Druckwerte sind Überdrücke über dem jeweils herrschenden
Atmosphärendruck

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Blatt 14
Schlussbescheinigung des Sachverständigen
.........................................................
(Vorname Name)
gem. § 6 Abs. 2 der Verordnung über Gashochdruckleitungen (GasHDrLtgV)
vom 18. Mai 2011 (BGBL. I S. 928)
für die
Gasdruckregelanlage / Gasmessanlage / Gasexpansionsanlage
* ...............
......................................................................................................................................
1.
Errichter
17
..............................................................................................................
2.
Betreiber ...............................................................................................................
3.
Bezeichnung der Anlage .......................................................................................
3.1 Standort ................................................................................................................
3.2 Auslegungsdruck auf der Eingangsseite DP
u
................................................. bar
Auslegungsdruck auf der Ausgangsseite DP
d
................................................ bar
3.3 Maximal zulässiger Betriebsdruck Eingangsseite MOP
u
................................. bar
Maximal zulässiger Betriebsdruck Ausgangsseite MOP
d
................................ bar
3.4 Maximaler Normvolumenstrom .................................................................... m³/h
bei einem Eingangsdruck von ................................. bis ................................. bar
3.5 Die Anlage ist angebunden an die Leitung von .....................................................
nach .................................................. des Netzbetreibers ....................................
Der maximal zulässige Betriebsdruck MOP dieser Leitung beträgt ................. bar
4.
Prüfgrundlagen und -voraussetzungen
4.1 Verordnung über Gashochdruckleitungen
4.2 Technische Regeln
17
In der Regel: der Bauherr

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Berlin, den 4. Dezember 2012
Seite - 2 - Blatt 14
4.3 Unterlagen gem. § 5 GasHDrLtgV einschließlich der gutachterlichen
Stellungnahme
vom .............................. des Sachverständigen .....................................................
4.4 Nichtbeanstandungsbescheid
des ..................................................................... vom ...........................................
Az: ........................................................................................................................
4.5 Vorabbescheinigung vom ........................... des Sachverständigen .......................
4.6 Sonstige Unterlagen und Nachweise für die Schlussbescheinigung gem.
Blatt 11.
5.
Angaben über die verwendeten Bauteile der Gasdruckregelanlage /
Gasmessanlage / Gasexpansionsanlage*
Angaben über den Hersteller und technische Daten der eingebauten
Gasdruckregelanlage / Gasmessanlage / Gasexpansionsanlage liegen vor. Die
verwendeten Rohrwerkstoffe, Einbauteile, Armaturen, Druckbehälter und
Anlagenteile entsprechen den in der GasHDrLtgV gestellten Anforderungen.
Die Übereinstimmung der verwendeten Bauteile mit den vorliegenden
Abnahmebescheinigungen wurde anhand der .....................................................
Dokumentation festgestellt
6.
Prüfung nach § 6 Abs. 2 GasHDrLtgV
6.1 Angaben über die Prüfungen der Bauausführung
6.1.1
Über die Prüfungen gegebenenfalls entnommener Testnähte liegt der
Bericht des .................................................... vom ............................. vor.
Es ergaben sich keine Beanstandungen.
6.1.2
Über die Prüfungen der Schweißnähte liegt der Bericht
des ................................................. vom ............................................. vor.
Es ergaben sich keine Beanstandungen.
6.1.3
Über die Festigkeits- und Dichtheitsprüfungen liegt der Bericht
des ................................................. vom ............................................. vor.
Es ergaben sich keine Beanstandungen.

Bund-Länder-Ausschuss Gas
Berlin, den 4. Dezember 2012
Seite - 3 - Blatt 14
6.1.4
Über die Prüfungen der Garantienähte einschließlich der Einbindungen
liegen Angaben vor...................................................................................
Es ergaben sich keine Beanstandungen.
6.1.5
Die Anlage ist mittels .................................... Isolierstücken gegen die
kathodischen Schutzmaßnahmen der vor- und / oder nachgeschalteten
Leitungen getrennt. Die Anlage ist ordnungsgemäß gegen Korrosion
geschützt.
6.1.6
Angaben zu sonstigen Prüfungen (z.B. Dichtheits- und Funktions-
prüfung am Aufstellungsort) ....................................................................
6.1.7
Die Bestätigung der Bauaufsicht über die ordnungsgemäße Ausführung
aller Baustellenarbeiten liegt vor.
Die Bauaufsicht erfolgte durch .................................................................
Der Bericht der Bauaufsicht vom ..............................................................
weist die ordnungsgemäße Ausführung aller Baustellenarbeiten aus.
6.1.8
Die Erklärung des Errichters, dass die Anlage entsprechend den
Anforderungen der Verordnung über Gashochdruckleitungen errichtet
worden ist und, soweit möglich, grundbuchlich abgesichert wird,
vom ................................................ liegt vor.
6.1.9
Die Erklärung des Betreibers vom .............................. , dass die Anlage
entsprechend der Verordnung über Gashochdruckleitungen betrieben
wird, liegt vor.
6.1.10 Der Nachweis der Befähigung des Anlagenherstellers vom
liegt vor.
6.2 Angaben über Sicherheitseinrichtungen
6.2.1
Angaben und Nachweis über die erforderlichen Sicherheits-
einrichtungen gegen Drucküberschreitungen und sonstige
Sicherheitseinrichtungen liegen vor.

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Seite - 4 - Blatt 14
6.2.2
Als Sicherheitseinrichtungen gegen Drucküberschreitung auf der
Ausgangsseite der Regelanlage sind in jeder Regelschiene die
vorgeschriebenen Armaturen eingebaut. Absperreinrichtungen in den
Messleitungen zu den Sicherheitseinrichtungen sind – nicht vorhanden*
- konstruktiv so ausgeführt, dass auch in Zwischenstellungen die
Verbindung zwischen mindestens einem Messort der
Sicherheitseinrichtung gegeben ist*.
6.2.3
Die erforderlichen Sicherheitseinrichtungen zur Absicherung gegen
Druckanstieg durch Erwärmung sind vorhanden.
6.2.4
Umgangsleitungen sind - nicht - vorhanden.
Sie wurden ordnungsgemäß errichtet*.
6.2.5
Die in den Anlagen vorhandenen Druckgeräte wurden - soweit
erforderlich - den nach der Druckgeräterichtlinie und
Betriebssicherheitsverordnung vorgeschriebenen Abnahmeprüfungen
unterzogen.
6.2.6
Die Anlage ist an .............. Betriebspunkten mit ........................................
ausgerüstet, welche die Betriebsdrücke laufend messen und anzeigen.
7.
Bemerkungen* und Prüfgrenzen
*) Sofern eine Beanstandung vorliegt oder Anforderungen und
Bedingungen nicht oder nicht vollständig erfüllt sind, sind entsprechende
Eintragungen vorzunehmen.
..............................................................................................................................
8.
Gutachterliche Äußerung nach § 6 Abs. 2 GasHDrLtgV
Aufgrund der abschließenden Prüfung der unter 3. bezeichneten Anlage wird
bestätigt, dass die Anlage den Anforderungen nach den §§ 2 und 3 der
Verordnung über Gashochdruckleitungen entspricht.
Ort, Datum
Unterschrift
Sachverständiger
gem. § 11 GasHDrLtgV anerkannt durch
*) Nichtzutreffendes bitte streichen
Land/Aktenzeichen/Datum
Hinweis: Alle genannten Druckgrößen bzw. Druckwerte sind Überdrücke über dem jeweils herrschenden
Atmosphärendruck

Bund-Länder-Ausschuss Gas
Berlin, den 4. Dezember 2012
Blatt 15
Schlussbescheinigung des Sachverständigen
.........................................................
(Vorname Name)
gem. § 6 Abs. 2 der Verordnung über Gashochdruckleitungen GasHDrLtgV)
vom 18. Mai 2011 (BGBL. I S. 928)
für die
Verdichteranlage / Erdgastankstelle / Biogas-Einspeiseanlage
* .................
......................................................................................................................................
1.
Errichter
18
..............................................................................................................
2.
Betreiber ...............................................................................................................
3.
Bezeichnung der Anlage .......................................................................................
3.1 Standort ................................................................................................................
3.2 Auslegungsdruck auf der Eingangsseite DPu ................................................ bar
Auslegungsdruck auf der Ausgangsseite DPd ............................................... bar
Auslegungsdruck des Stationspipings ............................................................ bar
3.3 Maximal zulässiger Betriebsdruck Eingangsseite MOP
u
................................. bar
Maximal zulässiger Betriebsdruck Ausgangsseite MOP
d
................................ bar
Maximal zulässiger Betriebsdruck des Stationspipings MOP von bis .............. bar
3.4 Leistungsdaten .............................................................................................. m³/h
3.5 Die Anlage ist eingebunden in / angebunden an* die Leitung von ........................
nach .................................................. des Netzbetreibers ....................................
Der maximal zulässige Betriebsdruck MOP dieser Leitung beträgt ................. bar
4.
Prüfgrundlagen und -voraussetzungen
4.1 Verordnung über Gashochdruckleitungen
4.2 Technische Regeln
18
In der Regel: der Bauherr

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Seite - 2 - Blatt 15
4.3 Unterlagen gem. § 5 GasHDrLtgV einschließlich der gutachterlichen
Stellungnahme
vom .............................. des Sachverständigen .....................................................
4.4 Nichtbeanstandungsbescheid
des ..................................................................... vom ...........................................
Az: ........................................................................................................................
4.5 Vorabbescheinigung vom ........................... des Sachverständigen .......................
4.6 Sonstige Unterlagen und Nachweise für die Schlussbescheinigung gem.
Blatt 12.
5.
Angaben über die verwendeten Bauteile der Verdichteranlage /
Erdgastankstelle / Biogas-Einspeiseanlage *
Angaben über den Hersteller und technische Daten der eingebauten Teile
liegen vor. Die Abnahmebescheinigungen der eingebauten Rohre,
Rohrleitungsteile Armaturen, Druckgeräte und sonstiger Anlagenteile liegen vor.
6.
Prüfung nach § 6 Abs. 2 GasHDrLtgV
6.1 Angaben über die Prüfungen der Bauausführung
6.1.1 Über die Prüfungen der Testnähte liegt der Bericht
des ......................................................................... vom ............................. vor.
Es ergaben sich keine Beanstandungen.
6.1.2 Über die Prüfungen der Schweißnähte liegt der Bericht
des ......................................................... vom ............................................. vor.
Es ergaben sich keine Beanstandungen.
6.1.3 Über die Festigkeits- und Dichtheitsprüfungen liegt der Bericht
des ......................................................... vom ............................................. vor.
Es ergaben sich keine Beanstandungen.
6.1.4 Über die Prüfungen der Garantienähte einschließlich der Einbindungen
liegen Angaben vor .............................................................................................
Es ergaben sich keine Beanstandungen.

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Seite - 3 - Blatt 15
6.1.5
Die Anlage ist mittels ............................................ Isolierstücken gegen die
kathodischen Schutzmaßnahmen der vor- und / oder nachgeschalteten
Leitungen getrennt. Die Anlage ist ordnungsgemäß gegen Korrosion
geschützt.
6.1.6
Angaben zu sonstigen Prüfungen (z.B. Dichtheits- und Funktions-
prüfung am Aufstellungsort) .............................................................................
6.1.7
Die Bestätigung der Bauaufsicht über die ordnungsgemäße Ausführung aller
Baustellenarbeiten liegt vor.
Die Bauaufsicht erfolgte durch ..........................................................................
Der Bericht der Bauaufsicht vom ......................................................................
weist die ordnungsgemäße Ausführung aller Baustellenarbeiten aus.
6.1.8
Die Erklärung des Errichters, dass die Anlage entsprechend den
Anforderungen der Verordnung über Gashochdruckleitungen errichtet
worden ist und, soweit möglich, grundbuchlich abgesichert wird,
vom ........................................................ liegt vor.
6.1.9
Die Erklärung des Betreibers vom ...................................... , dass die Anlage
entsprechend der Verordnung über Gashochdruckleitungen betrieben wird,
liegt vor.
6.1.10 Der Nachweis der Befähigung des Anlagen-
Herstellers / des Herstellers der Rohrleitungen vom
liegt vor.
6.2. Angaben über Sicherheitseinrichtungen
6.2.1. Angaben und Nachweis über die erforderlichen Sicherheitseinrichtungen
(Sicherheitseinrichtungen gegen Drucküberschreitungen, sonstige
Sicherheitssysteme der Verdichteranlage) liegen vor.
6.2.2. Über die Prüfung der erforderlichen Sicherheitseinrichtungen liegt der
Bericht des ............................................................. vom ............................. vor.
Es ergaben sich keine Beanstandungen.
6.2.3. Die in den Anlagen vorhandenen Druckgeräte wurden - soweit erforderlich -
den nach der Druckgeräterichtlinie und Betriebssicherheitsverordnung
vorgeschriebenen Abnahmeprüfungen unterzogen.

Bund-Länder-Ausschuss Gas
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Seite - 4 - Blatt 15
7.
Bemerkungen** und Prüfgrenzen
**) Sofern eine Beanstandung vorliegt oder Anforderungen und
Bedingungen nicht oder nicht vollständig erfüllt sind, sind entsprechende
Eintragungen vorzunehmen.
..............................................................................................................................
8.
Gutachterliche Äußerung nach § 6 Abs. 2 GasHDrLtgV
Aufgrund der abschließenden Prüfung der unter 3. bezeichneten Anlage wird
bestätigt, dass die Anlage den Anforderungen nach den §§ 2 und 3 der
Verordnung über Gashochdruckleitungen entspricht.
Ort, Datum
Unterschrift
Sachverständiger
gem. § 11 GasHDrLtgV anerkannt durch
*) Nichtzutreffendes bitte streichen
Land/Aktenzeichen/Datum
Hinweis: Alle genannten Druckgrößen bzw. Druckwerte sind Überdrücke über dem jeweils herrschenden
Atmosphärendruck

Bund-Länder-Ausschuss Gas
Berlin, den 4. Dezember 2012
Blatt 16
Anerkennung von Sachverständigen gem. § 11 der Verordnung über
Gashochdruckleitungen (GasHDrLtgV)
vom 18. Mai 2011 (BGBL 1 S. 928)
I. Erforderliche Unterlagen und Nachweise
Für die Anerkennung von Sachverständigen sind der zuständigen Behörde
folgende Unterlagen und Nachweise vorzulegen:
1. Ein formloser schriftlicher Antrag auf Erteilung der Anerkennung.
2. Urkunde über den erfolgreichen Abschluss eines einschlägigen technischen
oder naturwissenschaftlichen Studiums an einer Universität, Hochschule oder
Fachhochschule.
3. Aktuelles polizeiliches Führungszeugnis (nicht älter als 3 Monate).
4. Gültiges Zertifikat einer für die Zertifizierung von Personen für die Überprüfung
der technischen Sicherheit von Gashochdruckleitungen akkreditierten
Zertifizierungsstelle
oder
Nachweis der Zugehörigkeit zu einer für die Überprüfung der technischen
Sicherheit von Gashochdruckleitungen akkreditierten Inspektionsstelle
5. Erklärung des Arbeitgebers, dass der anzuerkennende Sachverständige im
aktiven Berufsleben steht und dass er in Ausübung seiner Prüftätigkeit frei von
Weisungen seiner Vorgesetzten bzw. seines Arbeitgebers ist.

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Berlin, den 4. Dezember 2012
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II. Verfahrensweise bei der Anerkennung
1. Die auf Grundlage der Unterlagen nach Abschnitt I von einem Bundesland
anerkannten Sachverständigen gelten in den anderen Bundesländern ohne
weitere Formalitäten ebenfalls als anerkannt.
2. Jedes der Bundesländer meldet dem Bundesministerium für Wirtschaft und
Technologie und den zuständigen Behörden der anderen Bundesländer
einmal jährlich zum 15. Januar die anerkannten Sachverständigen.
3. Die Anerkennung der Sachverständigen der Inspektionsstellen gilt für die
Dauer ihrer Zugehörigkeit zu einer Inspektionsstelle. Die Inspektionsstellen
teilen der zuständigen Behörde mit, wenn die Zugehörigkeit eines
anerkannten Sachverständigen zu dieser Stelle endet.
4. Die Anerkennung von zertifizierten Sachverständigen gilt für die Dauer der
Gültigkeit des Zertifikats. Eine Verlängerung der Gültigkeit des Zertifikates ist
Voraussetzung für eine Verlängerung der Anerkennung des Sachverständigen
nach § 11 der Verordnung über Gashochdruckleitungen. Die
Zertifizierungsstellen teilen der zuständigen Behörde den Entzug, das
Erlöschen oder eine Aussetzung der von ihnen erteilten Zertifizierungen im
Sinne des § 13 Absatz 1 Nummer 2 mit.
5. Der Sachverständige hat wesentliche Änderungen der für die Anerkennung
relevanten Umstände der zuständigen Behörde unverzüglich mitzuteilen,
insbesondere eine Änderung der Zugehörigkeit zu einer Inspektionsstelle im
Sinne des § 13 Absatz 1 Nummer 1, den Entzug, das Erlöschen oder die
Aussetzung einer Zertifizierung im Sinne des § 13 Absatz 1 Nummer 2 oder
einen Wechsel des Arbeitgebers.
6. Endet die Akkreditierung einer Inspektionsstelle oder Zertifizierungsstelle, so
endet damit auch die Anerkennung des Sachverständigen, der dieser Stelle
angehört oder durch sie zertifiziert ist.
7. Bei
gutachterlichen
Äußerungen
bzw.
Bescheinigungen
geben
die
Sachverständigen zusätzlich zu ihrer Unterschrift an, welche Behörde sie
anerkannt hat.

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Berlin, den 4. Dezember 2012
Blatt 17
Wesentliche Änderungen gem. § 8 Abs. 1
der Verordnung über Gashochdruckleitungen (GasHDrLtgV)
vom 18. Mai 2011 (BGBL 1 S. 928)
Wesentliche Änderungen im Sinne des § 8 Abs. 1 der Verordnung über
Gashochdruckleitungen sind insbesondere:
1. Die Erhöhung des maximal zulässigen Betriebsdruckes MOP an Rohrleitungen,
Verdichter-, Gasdruckregel- und Gasmessanlagen, Gasexpansionsanlagen,
Erdgastankstellen und Biogas-Einspeiseanlagen.
2. Auswechselungen und Umlegungen von Rohrleitungen von mehr als 500 m
Länge.
3. Änderungen der Nennweite von Rohrleitungen.
4. Erweiterungen von Gasdruckregel-, Gasmess- und Gasexpansionsanlagen, es
sei denn, es wird nur die Regel- oder Messarmatur getauscht.
5. Erweiterungen von Verdichteranlagen, Erdgastankstellen und Biogas-
Einspeiseanlagen sowie Änderungen am Rohrleitungssystem von diesen
Anlagen.
6. Änderungen des Fördermediums, wenn die physikalischen oder chemischen
Eigenschaften des neuen Fördermediums die Sicherheit der
Gashochdruckleitung beeinträchtigen.
7. Änderungen, bei denen von dem Stand der Technik abgewichen wird.
Die Errichtung z.B. von Stich- und Loopleitungen sowie von Verdichter-,
Gasdruckregel-, Gasmess- und Gasexpansionsanlagen sowie von Erdgastankstellen
und Biogas-Einspeiseanlagen gilt jeweils als Neubauprojekt und unterliegt dem
Verfahren nach den §§ 5 und 6 der GasHDrLtgV.

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Berlin, den 4. Dezember 2012
Blatt 18
Arbeiten an Gashochdruckleitungen, Gasdruckregelanlagen, Gasmessanlagen,
Verdichter- und Gasexpansionsanlagen sowie Erdgastankstellen und Biogas-
Einspeiseanlagen gem. §8 Abs. 2 der Verordnung über Gashochdruckleitungen
(GasHDrLtgV)
vom 18. Mai 2011 (BGBL 1 S. 928)
§ 8 Abs. 2 GasHDrLtgV:
"Sollen an einer in Betrieb befindlichen Gashochdruckleitung Arbeiten
vorgenommen werden, so ist vor Durchführung der Arbeiten ein Sachverständiger
zu hören. Eine vorherige Anhörung ist nicht erforderlich, wenn durch die Arbeiten
die Sicherheit der Gashochdruckleitung nicht beeinträchtigt werden kann oder wenn
eine drohende Gefahr ein sofortiges Eingreifen erfordert. Die Anhörung ist in diesen
Fällen unverzüglich nachzuholen."
I.
Die Anhörung eines Sachverständigen ist insbesondere erforderlich:
1.
wenn Schweißarbeiten an in Betrieb befindlichen Gashochdruckleitungen
durchgeführt werden; dies gilt z.B.:
a) bei Einbindearbeiten im Rahmen von Auswechselungen oder Umlegungen von
Rohrleitungsabschnitten unter 500 m Länge; (die entsprechenden
Rohrleitungsabschnitte sind vor der Einbindung einer Prüfung hinsichtlich der
Dichtheit und Festigkeit durch einen Sachverständigen nach § 12 Abs. 3 der
GasHDrLtgV zu unterziehen),
b) beim Auswechseln einer Armatur, eines sonstigen Rohrleitungsteiles oder
einzelner Rohrlängen,
c) beim Einbau einer Armatur oder eines sonstigen Rohrleitungsteiles (z.B. T-
Stück, Kondensatsammler, Staubfilter) anstelle von Rohren,
d) beim Einbau eines Rohres anstelle einer Armatur oder eines sonstigen Rohrlei-
tungsteiles (z.B. T-Stück, Kondensatsammler, Staubfilter),
e) beim zusätzlichen Einbau von Rohrleitungsteilen.
2.
wenn Rohre und Rohrleitungsteile mit mechanischen Beschädigungen, z.B.
durch Riefen oder Beulen, in der Leitung verbleiben sollen,

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Berlin, den 4. Dezember 2012
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3.
bei Auswechselungen von Sicherheitseinrichtungen nach § 3 Abs. 4 der
GasHDrLtgV, sofern es sich nicht um die Auswechselung gegen gleichwertige
und gleichartige Einrichtungen handelt, sowie um deren Ausbau,
4.
bei Veränderungen der Bemessungsgrundlage der Rohrleitung durch äußere
Einwirkungen infolge neuer Belastungen (z.B. Änderung der Deckungshöhe 6
m),
5.
bei zu erwartendem Bergbaueinfluss (z.B. Einbau oder Ausbau von Dehnern).
Im Rahmen der Anhörung beurteilt der Sachverständige das Arbeitsverfahren und
stimmt mit dem Leitungsbetreiber ab, ob und welche Prüfungen erforderlich sind,
damit die Gashochdruckleitung nach Ausführung der Arbeiten den Anforderungen
des § 2 der GasHDrLtgV entspricht.
Für gleichartig wiederkehrende Arbeiten kann die jeweilige Anhörung des
Sachverständigen nach § 8, Abs. 2 der GasHDrLtgV durch eine einmalige allgemein
gültige Beurteilung seitens des Sachverständigen ersetzt werden.
II.
Der vorstehende Vorschlag über die Definition der Arbeiten gemäß § 8 Abs. 2
GasHDrLtgV, vor deren Durchführung ein Sachverständiger zu hören ist, wird vom
Bund-Länder-Ausschuss Gaswirtschaft zustimmend zur Kenntnis genommen.
Der Bund-Länder-Ausschuss Gaswirtschaft weist jedoch darauf hin, dass der
Vorschlag keine erschöpfende Zusammenstellung dieser Arbeiten enthält und dass
eine abschließende Zusammenstellung auch kaum möglich ist
Zum letzten Absatz des Vorschlages weist der Bund-Länder-Ausschuss
Gaswirtschaft darauf hin, dass der Begriff "gleichartig wiederkehrende Arbeiten" sehr
eng auszulegen ist. Dementsprechend kann auf die Anhörung eines
Sachverständigen nur dann verzichtet werden, wenn alle bei der gleichartig
wiederkehrenden Arbeit relevanten Umstände tatsächlich gleichartig sind (z.B. DN,
DP/MOP, Werkstoff, Umgebung, Bodenverhältnisse, Witterung, Werkzeug usw.).