image
Staatliche Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft (BfUL)
Geschäftsbereich 2, Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
01445 Radebeul
Altwahnsdorf 12
Akz.: / Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Datum: 05.07.2019
Bericht zur Durchführung von Immissionsmessungen im Einwirk-
bereich des Schrottplatzes der Firma Schrott-Wetzel GmbH in
Elstertrebnitz
Auftraggeber:
SÄCHSISCHES LANDESAMT FÜR UMWELT, LANDWIRT-
SCHAFT UND GEOLOGIE
Referat Klima, Luftqualität
Söbrigener Str. 3a
01326 Dresden
Akz.:/Auftragsnummer:
51-8827.10/2 vom 22.04.2016
und folgende Konkretisierungen und Ergänzungen:
51-8425/8/23-2017/62827 vom 06.06.2017
51-8425/8/23-2017/76874 vom 07.07.2017
51-8425/8/23-2017/126321 vom 27.10.2017
Art der Messung:
Messung im Umfeld einer genehmigungsbedürftigen Anlage im
besonderen behördlichen Interesse
Messort:
Privatgrundstück
Am Wasserturm
04523 Elstertrebnitz
Messzeitraum:
13.09.2017 – 04.10.2018
Berichtsumfang:
73
Seiten
8
Anlagen

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 2 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Inhaltsverzeichnis
Seite
1. Beschreibung der Messaufgabe .............................................................................................. 3
1.1
Anlass der Messungen: ........................................................................................................ 3
1.2
Administrative Anforderungen und Bewertungsmaßstäbe .................................................... 5
1.3
Messkomponenten: .............................................................................................................. 9
1.4
Anforderungen an die Messtechnik: ................................................................................... 10
1.5
Organisatorische Anforderungen: ...................................................................................... 10
1.6
Beteiligung weiterer Institute: ............................................................................................. 10
2. Vorwissen ................................................................................................................................ 11
3. Ortsbeschreibung ................................................................................................................... 12
3.1
Beschreibung des Untersuchungsgebietes ........................................................................ 12
4. Messstrategie .......................................................................................................................... 13
4.1
Messgebiet ........................................................................................................................ 13
4.2
Messorte ............................................................................................................................ 15
4.3
Messzeitraum .................................................................................................................... 16
4.4
Messzeiten ......................................................................................................................... 16
4.5
Datenverfügbarkeit ............................................................................................................. 16
4.6
Messtechnik: ...................................................................................................................... 16
5 Auswertung ............................................................................................................................. 24
5.1
Messwertverarbeitung ........................................................................................................ 24
5.2
Messergebnisse ................................................................................................................. 25
5.3
Ermittlung der Messunsicherheit ........................................................................................ 27
6. Beurteilung der Luftqualität und Diskussion ........................................................................ 35
6.1
Meteorologie im Messzeitraum .......................................................................................... 35
6.2
Schwebstaub PM-10 .......................................................................................................... 36
6.3
Inhaltsstoffe im Schwebstaub PM-10 ................................................................................. 42
6.4
Staubniederschlag (Deposition) ......................................................................................... 58
6.5
Inhaltsstoffe im Staubniederschlag ..................................................................................... 59
6.6
Plausibilitätsprüfung ........................................................................................................... 67
7. Abbildungsverzeichnis ........................................................................................................... 68
8. Tabellenverzeichnis ................................................................................................................ 69
9. Literaturverzeichnis ................................................................................................................ 71
10. Anhang - Anlagenübersicht ................................................................................................. 73

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 3 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
1. Beschreibung der Messaufgabe
1.1 Anlass der Messungen:
Laut Auftragsschreiben des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geo-
logie (LfULG) wurde die Staatliche Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft
(BfUL) mit der Durchführung einer Immissionsuntersuchung im Einwirkbereich des Schrott-
platzes der Firma Schrott-Wetzel GmbH, Dorfstraße 10 in 04523 Elstertrebnitz beauftragt.
Die Messung im Umfeld der genehmigungsbedürftigen Anlage erfolgt im besonderen be-
hördlichen Interesse auf Veranlassung des Landratsamtes des Landkreises Leipzig (LRA)
aufgrund massiver und wiederkehrender Beschwerden zu einer Staubbelastung. Inhaltlicher
Schwerpunkt der Widersprüche, Klagen und wiederkehrenden Beschwerden ist der Vorwurf
von unzulässigen Staubemissionen. Der Genehmigungserteilung [1,2] lag eine Staubprog-
nose [3] zugrunde, die keine Überschreitung der zulässigen Immissionswerte für Staub nach
TA Luft ergab.
1. Konkretisierung
Nach einer gemeinsamen Ortsbegehung von LRA, LfULG, BfUL und den beteiligten Anwoh-
nern am 16.06.2017 wurde der Messauftrag folgendermaßen konkretisiert:
Auf Basis der Zustimmung des Grundstückseigentümers und der beteiligten Nachbarn soll
ein mobiler Messcontainer, ausgestattet mit einem Staubsammler für Schwebstaub PM-10,
einem automatischen Staubmesssystem PM-10 und einer Meteorologiestation auf einem
Grundstück Am Wasserturm in 04523 Elstertrebnitz aufgestellt werden.
Im Zuge der Begehung wurde der Aufstellungsort bezogen auf die großräumige Lage als
ideal eingeschätzt. In westlicher Windrichtung befindet sich der Tagebau Profen, der
Schrottplatz erstreckt sich auf dem Gebiet in südlicher bis südwestlicher Richtung.
Kleinräumig ist die Aufstellung ein Kompromiss, da die Anströmung aus Richtung Schrott-
platz in Höhe der Probenahme geringfügig durch Hausdächer behindert wird. Durch den pa-
rallelen Einsatz eines Filtersammlers PM-10 zur Erfassung von Tagesmittelwerten, in Ver-
bindung mit einem automatisch arbeitendem Staubmesssystem für Schwebstaub PM-10,
welches zeitlich stundengenau aufgelöst die Konzentrationsverteilung innerhalb des Tages
ermitteln kann und der kontinuierlichen Erfassung meteorologischer Parameter wird eine
gute Trennung der Wirkung der beiden möglichen Emissionsquellen erwartet.
Die Messungen sollten zunächst über einen Zeitraum von mindestens 4 Monaten ausgeführt
werden.
2. Konkretisierung
Nachdem die ersten Ergebnisse der kontinuierlichen Schwebstaubmessungen, aber auch
die optischen und gravimetrischen Befunde auf den Filtern Hinweise auf eine erhebliche
Emissionsquelle im Umfeld des Messortes ergaben, sollten ausgewählte Filter auf den Ge-
halt an Metallen (Antimon, Arsen, Blei, Cadmium, Chrom-gesamt, Eisen, Kobalt, Kupfer,
Mangan, Nickel, Thallium, Vanadium, Zink) sowie polychlorierte Dioxine und Furane
(PCDD/DF) und dioxinähnliche polychlorierte Biphenyle (dl-PCB) untersucht werden. Weitere
Festlegungen zum verbindlichen Messzeitraum bzw. zu weiteren Analysen des Filtermateria-
les sollten nach Vorlage der Analysedaten getroffen werden.

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 4 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
3. Konkretisierung
Messungen und Analysen des Schwebstaubes
Ausgehend von den Schwebstaubmessungen PM-10 und den Analysen zu Staubinhaltsstof-
fen wurde in einer 3. Konkretisierung der Messzeitraum auf 12 Monate erweitert. Dieser soll
Mitte September 2017 beginnen und Mitte September 2018 enden. Um eine Bewertung an-
hand der Vorgaben aus der 39. Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) [4] zu
Grenz- und Zielwerten vornehmen zu können, sind neben der gravimetrischen Auswertung
der Schwebstaubproben auch die in der 2. Konkretisierung genannten Metalle als Staubin-
haltsstoffe täglich zu analysieren.
Messungen und Analysen des Staubniederschlages
Ergänzend zu Bestimmung und Analyse des Schwebstaubes sind auch Analysen des
Staubniederschlages auszuführen. Die Staubniederschlagsproben sind auf die Gehalte der
genannten Metalle sowie auf PCDD/DF und dl-PCB zu analysieren. Die Gesamtdepositi-
onsmenge soll ebenfalls bestimmt werden. Die erforderliche Anzahl von 8 bis 10 Bergerhoff-
Gefäßen ist dazu auf dem Dach des mobilen Immissionsmesscontainers zu stationieren. Die
Sammlung des Staubniederschlages soll in der 1. Kalenderwoche 2018, jedoch nach dem
01.01.2018 beginnen, um den Einfluss des Silvesterfeuerwerks auszublenden. Innerhalb des
Messzeitraumes Januar 2018 bis September 2018 sind insgesamt 9 Monatsproben zu ge-
winnen.
Die Ergebnisse der Untersuchungen sind in einem Messbericht nach den Vorgaben der VDI
4220 Blatt 2 [5] darzustellen.

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 5 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
1.2 Administrative Anforderungen und Bewertungsmaßstäbe
Für die Messaufgabe gelten für den Schwebstaub PM-10 und die darin enthaltenen Inhaltsstoffe
folgende Anforderungen und Bewertungsmaßstäbe:
Tabelle 1: Bewertungsgrundlagen Schwebstaub
Parameter
Bewertungsmaßstab
/ Mittelungszeitraum
Schutzgut
Bewertungsgrundlage
Schwebstaub
PM-10
40 μg/m³ als Jah-
resmittelwert
Menschliche Ge-
sundheit
Immissionsgrenzwert nach
39. BImSchV / Immissions-
wert nach 4.2.1 der TA Luft
[6]
50 μg/m³ als Ta-
gesmittelwert (35
zulässige Über-
schreitungen im
Jahr)
Blei im Schweb-
staub PM-10
0,5 μg/m³ als Jah-
resmittelwert
Arsen im
Schwebstaub
PM-10
6 ng/m³ als Jahres-
mittelwert
Zielwert nach
39. BImSchV
Cadmium im
Schwebstaub
PM-10
5 ng/m³ als Jahres-
mittelwert
Nickel im
Schwebstaub
PM-10
20 ng/m³ als Jah-
resmittelwert
PCDD/PCDF-
und dl-PCB Luft-
konzentration
150 fg (WHO-TE-
PCDD/PCDF + dl-
PCB)/m³
langfristige Luftrein-
halteplanung
Länderausschuss für Immis-
sionsschutz (LAI) v.
21.09.2004 Zielwert für die
langfristige Luftreinhaltepla-
nung [7]
Chrom-gesamt
17 ng/m³
als Jahresmittelwert
Orientierungswert
für Sonderfallprü-
fung nach TA Luft
Länderausschuss für Immis-
sionsschutz (LAI) v.
21.09.2004 Zielwert für die
langfristige Luftreinhaltepla-
nung [7]
Mangan
0,15 μg/m³
als Jahresmittelwert
Menschliche Ge-
sundheit (Leitwert)
Weltgesundheitsorganisation
(WHO) [9]

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 6 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Die 39. BImSchV sieht für ortsfeste Messungen als Datenqualitätsziel für die Luftqualitätsbeur-
teilung von Schwebstaub PM-10 und für Blei eine Mindestdatenerfassung von 90 % und eine
Unsicherheit von 25 % vor.
Für die Parameter Antimon (Sb), Eisen (Fe), Kobalt (Co), Kupfer (Cu), Thallium (Tl), Vanadium
(V) und Zink (Zn) existieren sowohl in der 39. BImSchV als auch in der TA Luft keine entspre-
chenden Beurteilungskriterien in Form von Grenz- oder Zielwerten.
Da Chrom-gesamt und Nickel standardmäßig an ausgewählten Stationen des sächsischen Im-
missionsmessnetzes bestimmt werden, kann ergänzend ein Vergleich mit den im Bericht zur
Luftqualität in Sachsen für 2017 [8] vorliegenden Daten erfolgen.
Für alle im Schwebstaub PM-10 zu bestimmenden Elemente können aus VDI 2267, Blatt 3 [10]
für ländliche und städtische Bereiche typischerweise anzutreffende Konzentrationsbereiche zur
Einordnung der Messwerte entnommen werden.
Diese sind folgend tabellarisch zusammengefasst.
Tabelle 2: Angaben typischer Konzentrationsbereiche im Schwebstaub ländlicher und städtischer
Gebiete nach VDI 2267, Blatt 3
Element
Massenkonzentration in ng/m³
ländliches Gebiet
städtisches Gebiet
Antimon (Sb)
0,01 bis 1,5
2 bis 50
Arsen (As)
0,01 bis 1,0
0,1 bis 2,5
Blei (Pb)
0,1 bis 10
2 bis 50
Cadmium (Cd)
0,01 bis 0,3
0,1 bis 1
Chrom (Cr)
0,5 bis 3
1 bis 10
Eisen (Fe)
10 bis 500
1.000 bis 10.000
Kobalt (Co)
0,08 bis 0,14
0,1 bis 0,5
Kupfer (Cu)
2 bis 10
5 bis 100
Mangan (Mn)
5 bis 10
10 bis 100
Nickel (Ni)
0,1 bis 5
1 bis 10
Thallium (Tl)
bis 0,1
bis 0,1
Vanadium (V)
1 bis 5
1 bis 5
Zink (Zn)
5 bis 50
10 bis 300

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 7 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Die Bewertungsgrundlagen für den Staubniederschlag sind folgend aufgeführt:
Tabelle 3: Bewertungsgrundlagen Staubniederschlag
Parameter
Bewertungsmaßstab
/ Mittelungszeitraum
Schutzgut
Bewertungsgrundlage
Staubniederschlag
0,35 g/(m²*d) als
Jahresmittelwert
Belästigende Wir-
kung
Immissionswert nach
4.3.1 der TA Luft
Arsen im Staubnie-
derschlag
4 μg/(m²*d) als Jah-
resmittelwert
Schädliche Umwelt-
einwirkung
Immissionswert nach
4.5.1 der TA Luft
Cadmium im Staub-
niederschlag
2 μg/(m²*d) als Jah-
resmittelwert
Nickel im Staubnie-
derschlag PM-10
15 μg/(m²*d) als
Jahresmittelwert
Blei im Staubnieder-
schlag
100 μg/(m²*d) als
Jahresmittelwert
Thallium im Staub-
niederschlag
2 μg/(m²*d) als Jah-
resmittelwert
PCDD/PCDF- und
dl-PCB im Staubnie-
derschlag
4 pg WHO
(PCDD/PCDF + dl-
PCB)-WHO-
TE/(m²d) als Jah-
resmittelwert
Langfristige Luft-
reinhaltung
Zielwert für die lang-
fristige Luftreinhalte-
planung
9 pg (WHO-TE
(PCDD/PCDF + dl-
PCB)/(m²d) als Jah-
resmittelwert
Schädliche Umwelt-
einwirkung
Immissionswert nach
4.5.1 im Entwurf zur
novellierten TA Luft
(Stand 07/2018) [11]
Arsen, Cadmium, Blei und Nickel werden im Staubniederschlag an ausgewählten Stationen
des sächsischen Immissionsmessnetzes bestimmt, ein Vergleich mit den im Bericht zur Luft-
qualität in Sachsen für 2017 [8] vorliegenden Daten ist damit ebenfalls möglich.
Für die Parameter Antimon (Sb), Chrom-gesamt (Cr-ges.), Eisen (Fe), Kobalt (Co), Kupfer
(Cu), Mangan (Mn), Vanadium (V) und Zink (Zn) im Staubniederschlag existieren in der TA
Luft keine Beurteilungskriterien in Form von Grenz- oder Zielwerten.
Für alle Elemente nennt VDI 2267, Blatt 3 für ländliche und städtische Bereiche typische
Konzentrationsbereiche, die bei Einordnung und Bewertung der Messwerte Berücksichtigung
finden können:

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 8 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Tabelle 4: Angaben typischer Konzentrationsbereiche im Staubniederschlag (Deposition) länd-
licher und städtischer Gebiete nach VDI 2267, Blatt 3
Element
Deposition in μg/(m²*d)
ländliches Gebiet
städtisches Gebiet
Antimon (Sb)
0,07 bis 2,3
2,1 bis 28
Arsen (As)
0,1 bis 1,4
0,7 bis 2,2
Blei (Pb)
10 bis 20
20 bis 35
Cadmium (Cd)
0,2 bis 0,6
0,3 bis 1,0
Chrom (Cr)
1 bis 5
5 bis 10
Eisen (Fe)
300 bis 600
1.000 bis 4.000
Kobalt (Co)
0,1 bis 0,5
1
Kupfer (Cu)
5 bis 10
10 bis 50
Mangan (Mn)
10 bis 30
50 bis 300
Nickel (Ni)
1 bis 3
5 bis 20
Thallium (Tl)
0,03 bis 0,06
0,07 bis 0,3
Vanadium (V)
2 bis 10
10 bis 70
Zink (Zn)
10 bis 60
100 bis 1.000

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 9 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
1.3 Messkomponenten:
Tabelle 5: Angaben zu den Messkomponenten
Messkomponente
Probenahmedauer
Bestimmungen im Messzeit-
raum
Schwebstaub PM-10 (Filtersamm-
lung)
24 Stunden
täglich (ca. 365 Werte)
Metalle im Schwebstaub (Sb, As, Pb,
Cd, Cr-ges., Fe, Co, Cu, Mn, Ni, Tl,
V, Zn)
24 Stunden
täglich (ca. 365 Werte)
PCDD/DF, dl-PCB im Schwebstaub
24 Stunden
4 ausgewählte Proben
1
Schwebstaub PM-10 (automatische,
kontinuierliche Messung)
1-Stunden-Werte
kontinuierlich
meteorologische Parameter (Luft-
temperatur, Luftfeuchte, Luftdruck,
Strahlungsintensität, Windstärke und
Windrichtung)
1-Stunden-Werte
kontinuierlich
Staubniederschlag (Deposition)
Monatsprobe
9
Metalle im Staubniederschlag (Sb,
As, Pb, Cd, Cr-ges., Fe, Co, Cu, Mn,
Ni, Tl, V, Zn)
Monatsprobe
9
PCDD/DF, dl-PCB im Staubnieder-
schlag
Monatsprobe
9
Die Bestimmung des Schwebstaubgehaltes PM-10 erfolgt am Probenahmeort täglich über
einen Zeitraum von 24 Stunden, jeweils von 0:00 Uhr bis 24:00 Uhr. Damit steht für den Un-
tersuchungszeitraum eines Jahres ein kompletter Datensatz von 365 Tageswerten zur Ver-
fügung.
Zur Analyse der im Schwebstaub PM-10 enthalten Metallverbindungen wird analog verfah-
ren. Für jedes Metall wird ein Tageswert ausgewiesen, aus den 365 Tageswerten erfolgt
dann die Bildung eines Jahresmittelwertes.
Die Ermittlung von PCDD/DF und dl-PCB im Schwebstaub findet in 4 ausgewählten Filter-
proben statt, wobei aufgrund des zunächst als orientierend eingestuften Charakters der
Messung, nur das Filtermaterial aus Quarzfaser zu untersuchen war. Auf den Einsatz eines
Adsorbermaterials zur Erfassung des gasförmigen Anteiles wird in dieser Untersuchungs-
phase verzichtet. Die Messungen haben Stichprobencharakter.
Die Sammlung des Staubniederschlages, der darin enthaltenen Metalle, von PCDD/DF und
dl-PCB geschah in 8 bis 10 Gläsern nach dem Bergerhoff-Verfahren. Der Expositionszeit-
raum einer Probe liegt bei etwa einem Monat, zulässig ist dabei ein Sammelzeitraum von 30
+ 2 Tagen. Üblicherweise stehen dann für den Messort 12 Monatsproben für eine Bewertung
zur Verfügung. Im vorliegenden Fall wurde infolge des späteren Beginns der Depositions-
messung und der zeitlich begrenzten Standmöglichkeit der Messstation eine Probenzahl von
9 erreicht.
1
Stichprobenmessung – orientierender Charakter

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 10 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
1.4 Anforderungen an die Messtechnik:
Die Messungen fanden zeitlich auf 1 Jahr begrenzt im Umfeld einer genehmigungsbedürfti-
gen Anlage im besonderen behördlichen Interesse statt. An die eingesetzte Messtechnik
werden identische Qualitätsanforderungen wie beim Einsatz im landesweiten Luftmessnetz
des Freistaates Sachsen gestellt. Zur Erfassung von Staubfraktionen und –inhaltsstoffen
sowie der meteorologischen Randbedingungen kommen die gleichen Gerätetypen wie im
stationären Luftmessnetz zum Einsatz.
1.5 Organisatorische Anforderungen:
Die Staatliche Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft ist nach DIN EN ISO/IEC
17025:2005 für die Ermittlung von anorganischen gas- und partikelförmigen Luftinhaltsstof-
fen bei lmmissionen mit kontinuierlich arbeitenden Messgeräten akkreditiert (Registriernum-
mer der Urkunde D-PL-14420-01-00, erstellt am 06.07.2018, entfristet am 23.11.2018).
Die Analyse zur Bestimmung der Staubinhaltsstoffe wurde von der UCL Umwelt Control La-
bor GmbH am Standort Lünen ausgeführt. Das Labor verfügt über eine Akkreditierung nach
DIN EN ISO/IEC 17025:2005 für die Ermittlung von anorganischen und organischen partikel-
förmigen Luftinhaltsstoffen bei Immissionen und die spezielle Probenahme und Analyse von
Stoffen, die einen besonderen Aufwand bei der Probenahme oder Analyse erfordern (luftge-
tragene polyhalogenierte Dibenzo-p-dioxine und Dibenzofurane und dioxin-ähnliche PCB)
(Urkunde D-PL-14026-01-00, Gültigkeitsdauer vom 30.04.2015 bis 29.03.2020).
Das Labor ist ebenso gemäß § 29b Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) u.a. in den
Tätigkeitsbereichen Gruppe I und IV und dort für partikelförmige und an Partikeln adsorbierte
Stoffe (Stoffbereich P), für Stoffe, die einen besonderen Aufwand bei der Probenahme oder
Analyse erfordern (Stoffbereich Sp) und für die spezielle Analyse von Stoffen, die einen be-
sonderen Aufwand bei der Probenahme oder Analyse (Stoffbereich Sa) erfordern, bekannt
gegeben.
1.6 Beteiligung weiterer Institute:
Zur Analytik der Staubinhaltsstoffe in Schwebstaub und Niederschlag (Metalle u. PCDD/DF
u. dl-PCB):
UCL Umwelt Control Labor GmbH
Telefon-Nr.: 02306/2409-0
e-mail: info@ucl-labor.de
Josef-Rethmann-Str. 5
44536 Lünen

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 11 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
2. Vorwissen
In der Ortslage Elstertrebnitz gibt es im Einwirkbereich des Schrottplatzes ein lang anhalten-
des Beschwerdegeschehen zu einer Staub- und Lärmbelastung. Im vorliegenden Bericht soll
der Vorwurf der Anwohner zu von der Anlage ausgehenden unzulässig hohen Staubemissi-
onen, die dann eine Überschreitung von zulässigen Immissionsgrenz- und Zielwerten zur
Folge haben können, untersucht werden. Bei dem Schrottplatz handelt es sich um eine ge-
nehmigungsbedürftige Anlage. Der Genehmigungserteilung lag eine Staubprognose zugrun-
de, die eine Einhaltung der Immissionswerte der TA Luft für Staub im Bereich der sensiblen
Bebauung ergab.
In Vorbereitung der Messungen fanden mehrere Ortsbegehungen auf dem Gelände des
Schrottplatzes und in dessen Einwirkbereich in der Ortslage Elstertrebnitz statt.
Von Seiten der Betreiberfirma wurden bei der Betriebsbegehung die wesentlichen Arbeits-
schritte bei der Verarbeitung des Schrottes und deren räumliche Verteilung auf dem Be-
triebsgelände erläutert. Detaillierte Angaben zum bearbeiteten Stoffspektrum bzw. zu mögli-
chen Kontaminationen waren nicht bekannt.
Aus den Ortsbegehungen resultierte zunächst die Festlegung des Messortes. Im Sinne einer
ersten Einschätzung der Immissionssituation in der Ortslage fanden dann von Mitte Septem-
ber 2017 bis Mitte Oktober 2017 Konzentrationsbestimmungen zum PM-10 Schwebstaub
und dessen Inhaltsstoffen statt. Nach dem Vorliegen der Ergebnisse aus der Voruntersu-
chung wurden dann zu untersuchender Stoffumfang und Gesamtmesszeitraum verbindlich
festgelegt (siehe dazu auch die Angaben unter Punkt 1.1 des Berichtes).
Für den ebenfalls als potentielle Emissionsquelle im Untersuchungsgebiet gelegenen Tage-
bau Profen liegen Analysedaten für die Gehalte an As, Cd, Co, Cr, Mn, Ni, Pb, Tl, V, Zn und
Fe in den verschiedenen Abraumschichten (Lehme, Schluffe, Sande) vor, so dass daraus
typische Verteilungsmuster erkennbar sind. Aus der Eigenüberwachung der Tagebaubetrei-
ber in Sachsen und Sachsen-Anhalt vorhandene Angaben zu Staubniederschlagsgehalten
sind ebenfalls vorhanden. Die Bewertung dieser Daten erfolgt in einer Gesamtbewertung
durch das sächsische Landesamt. Sie ist nicht Gegenstand dieses Messberichtes.

image
Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 12 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
3. Ortsbeschreibung
3.1 Beschreibung des Untersuchungsgebietes
Die Gemeinde Elstertrebnitz liegt im Freistaat Sachsen, ca. 30 km südwestlich von Leipzig
im Landkreis Leipzig. Unmittelbar westlich und südlich grenzt die Gemeinde an das Bundes-
land Sachsen-Anhalt. Nördlich schließt sich die Stadt Pegau an. In östlicher und südlicher
Richtung liegen landwirtschaftlich genutzte Flächen. Der Braunkohletagebau Profen be-
grenzt den gesamten westlichen Bereich der Gemeinde.
Abbildung 1: Lage der Gemeinde Elstertrebnitz (Ausdruck google.maps vom 11.09.2018)

image
Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 13 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
4. Messstrategie
4.1 Messgebiet
Messgebiet ist die Ortslage Elstertrebnitz, hier ist ein Standort der Firma Schrott-Wetzel
GmbH angesiedelt. Im Detail soll das im Einwirkbereich gelegene Wohngebiet „Am Wasser-
turm“ untersucht werden. Bei der Firma Schrott-Wetzel handelt sich um ein Unternehmen,
welches an verschiedenen Standorten Schrott aufbereitet und verwertet. In Elstertrebnitz
befindet sich das Betriebsgelände unmittelbar im Ort auf der Eulauer Straße. Nördlich des
Firmengrundstückes schließt sich eine Kleingartenanlage an, dahinter befindet sich das
Wohngebiet „Am Wasserturm“, welches Anfang der 2000er Jahre erschlossen und mit Ein-
familienhäusern bebaut wurde.
Abbildung 2: Lage des Schrottplatzes der Fa. Schrott-Wetzel in der Gemeinde Elstertrebnitz
(Ausdruck google.maps vom 11.09.2018)

image
Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 14 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Aus der folgenden Abbildung mit eingezeichneten Angaben zur Windrichtung ist erkennbar,
dass bei Winden aus südlicher Richtung von einer Beeinflussung des Wohngebietes durch
vom Schrottplatz ausgehende Emissionen zu rechnen ist. Winde aus westlichen Richtungen
lassen einen Einfluss des Tagebaus vermuten.
Abbildung 3: Untersuchungsgebiet mit Angaben zur Windrichtung (Ausdruck google.maps
vom 14.02.2019)

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 15 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
4.2 Messorte
Festlegung von Anzahl und Auswahl möglicher Probenahmepunkte erfolgte bei der gemein-
samen Ortsbegehung von LRA, LfULG, BfUL und den beteiligten Anwohnern am
16.06.2017. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten erwies sich ein Messort im Wohngebiet
„Am Wasserturm“ als geeignet. Das Wohngebiet liegt nördlich vom Betriebsgelände der Fir-
ma Schrott-Wetzel und östlich vom Tagebaugelände Profen, so dass die möglichen Emissi-
onsquellen in den erwarteten Hauptwindrichtungen lagen. Ausgewählt wurde der Messort auf
dem Privatgrundstück Am Wasserturm in 04902 Elstertrebnitz. Zur Erfassung von Schweb-
staub, Staubniederschlag und meteorologischen Parametern stationierte die BfUL einen mo-
bilen Messcontainer. Die Lage des Aufstellungsortes wird unter Bezugnahme auf die groß-
räumige Lage als ideal eingeschätzt. Kleinräumig stellt die Aufstellung einen Kompromiss
dar, da die Anströmung in Höhe der Probenahmeköpfe geringfügig durch Hausdächer be-
hindert wird. Die mobile Luftgütemessstation steht in nördlicher Richtung etwa 120 m vom
Zaun des Firmengeländes entfernt. Der nach TA Luft 4.6.2.3 geforderte seitliche Abstand zu
Bauwerken von 1,5 m wird eingehalten.
Um die Behinderung der Anströmung durch die umliegenden Hausdächer zu minimieren
wurden die Probenahmeköpfe zur Bestimmung des Schwebstaubes PM-10, so positioniert,
dass die Ansaugöffnung über Dachfirst lag. Die Ansaugung für das HVS-Digitel-Gerät fand in
einer Höhe von 4,4 m über Gelände statt, die Entnahme der Proben für die automatische
PM-10 Bestimmung geschah in einer Höhe von 5,2 m. Eine Abweichung von den nach TA
Luft 4.6.2.3 geforderten Messhöhen zwischen 1,5 und 4 m wurde bewusst in Kauf genom-
men.

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 16 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
4.3 Messzeitraum
Für die Messungen war zunächst ein Messzeitraum von etwa 4 Monaten eingeplant. Nach
Vorlage der ersten Mess- und Analysenwerte wurde entschieden, die Messungen für
Schwebstaub PM-10 über einen Zeitraum von 12 Monaten weiter zu führen. Die tägliche
Filterbeprobung fand im Zeitraum Mitte September 2017 bis Mitte September 2018 statt.
Zum Jahreswechsel 2017/2018 begannen ergänzend zu den Schwebstaub- auch Staubnie-
derschlagsmessungen. Es liegen 9 Monatsproben für den Zeitraum Januar bis September
2018 vor. Der Abbau der Messstation fand am 04.10.2018 statt.
4.4 Messzeiten
Die Festlegung der Untersuchungsparameter resultierte aus den typischen Arbeitsprozes-
sen, wie sie bei der Schrottsortierung, -aufbereitung und –verwertung vielfältiger Metalle mit
denkbaren Verunreinigungen durch andere Stoffe, wie z.B. Öle und Schmiermittel zu erwar-
ten sind. Es handelt sich dabei hauptsächlich um Stäube (Schwebstaub und Staubnieder-
schlag) und deren Inhaltsstoffe bzw. Anhaftungen. Angaben zu Inhaltsstoffen und Messhäu-
figkeiten der Einzelparameter sind unter Punkt 1.2 des Berichtes beschrieben. Messdauer
und Messhäufigkeiten sind für die Schwebstaubfraktion PM-10 so gewählt worden, dass ein
Vergleich mit den Grenz- und Zielwerten von 39. BImSchV und TA Luft bzw. den Empfeh-
lungen des LAI möglich ist.
Die Staubniederschlagsmessungen begannen zeitversetzt, so dass bezogen auf die zur Ver-
fügung stehende Messzeit 9 Monatsmittelwerte für einen Vergleich mit den Immissionswer-
ten genutzt werden konnten. Aufgrund des für den Bezugszeitraum eines Jahres unvollstän-
digen Datensatzes ist eine Bewertung zur Einhaltung der zulässigen Jahresimmissionswerte
nicht uneingeschränkt möglich.
4.5 Datenverfügbarkeit
Nach 39. BImSchV ist für ortsfeste Messungen als Datenqualitätsziel für die Luftqualitätsbe-
urteilung von Schwebstaub PM-10 und für Blei eine Mindestdatenerfassung von 90 % zu
gewährleisten. Im sächsischen Luftmessnetz sind als Datenqualitätsziel sowohl für die auto-
matische Staubmessung (TEOM-FDMS) als auch für die gravimetrische Staubbestimmung
mittels HVS als Kennzahl für die Datenverfügbarkeit 92,8 % festgelegt.
4.6 Messtechnik:
4.6.1 Angaben zur mobilen Luftgütemessstation
Typ:
mobiler Messanhänger
Hersteller:
Horiba
Abmessungen:
Außenmaße [L x B x H]: 4,0 m x 2,6 m x 2,5 m
Klimatisierung:
Die an der Station fest verbaute Klimaanlage vom Typ Lie-
bert-Hiross konnte aus Lärmschutzgründen nicht betrieben
werden. In den Wintermonaten liefen 2 Heizlüfter im Contai-
nerinneren, in den Sommermonaten lief eine mobile Klima-
anlage (Typ Remko). Die Remko-Anlage konnte an der
hausabgewandten Seite der Station positioniert werden. Die
Innentemperatur ist durchgängig dokumentiert.

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 17 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
4.6.2 Messverfahren Schwebstaub PM10 und Inhaltsstoffe:
4.6.2.1 Gravimetrische Bestimmung mit High-Volume-Sampler (HVS) Digitel
Messverfahren PM-10 (Gravimetrie)
Methode:
Gravimetrisches Standardmessverfahren für die Be-
stimmung der PM10-Massenkonzentration des
Schwebstaubes
DIN-Norm / VDI-Richtlinie:
DIN EN 12341:2014-08 / VDI 2463 Blatt 11: 1996-10
[12,13]
Akkreditierung nach DIN EN 17025: Ja
Probenahmegeräte
Hersteller:
Digitel Elektronik AG, CH-Hegnau
Typ:
Digitel DHA-80 (High Volume Sampler – HVS) in Kom-
bination mit PM-10-Vorabscheider (beheizbar)
eingestelltes Durchflussvolumen:
30 m³/h (500 l/min)
Regelgenauigkeit Volumenstrom: < +/- 2 %
Filterwechsel:
automatisch, jeweils 0:00 Uhr
Messwerterfassung:
RS232-Anbindung an Messstationsrechner (IMR, Lei-
neweber); Datenerfassung in Messnetzzentrale über
AdVis (Ades) und Wartungstool (AIT)
QS-Nummer:
HM10R
Seriennummer:
409
Abscheidemedium
Filter:
Quarzfaser MN QF-10
Hersteller:
Macherey-Nagel
Filterdurchmesser
150 mm
Auswertung der Filter
Vorkonditionierung:
1) Befeuchtung in H
2
O-gesättigter Atmosphäre über
ca. 14 Tage
2) 72 h in Wägeraum bei T = 20+1 °C u. 45-50 % rel.F.
ausgelegt
Transport der Filter:
in Filterhaltern und in angepassten Transportkisten
Lagerung vor der Wägung:
72 h in Wägeraum bei T = 20+1 °C u. 45-50 % rel.F.
Waage:
automatisiertes Wägesystem mit 2 baugleichen Waa-
gen Typ ME 215 P und ME 235 P
Hersteller:
Sartorius (Waagen), EKF (automat. Wägesystem)

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 18 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Nach der gravimetrischen Auswertung erfolgte der Versand der messtäglich über 24 Stun-
den beaufschlagten Quarzfaserfilter zur Analyse der Staubinhaltsstoffe an das Analyselabor.
Die Analyse der Inhaltsstoffe fand ebenfalls messtäglich statt, so dass parallel zum gravimet-
risch ermittelten Schwebstaubwert für PM-10 jeweils auch ein Analysenwert für die zu unter-
suchenden Metallverbindungen vorliegt.
Analyse der Metalle/Halbmetalle (Sb, As, Pb, Cd, Cr-ges., Fe, Co, Cu, Mn, Ni, Tl, V, Zn)
Methode/Norm/Richtlinie
VDI 2267, Blatt 3: 2015-03 (Aufschluss) [10]
Stoffbestimmung an Partikeln in der Außenluft - Auf-
schlussvarianten für Staubproben zur anschließenden
Bestimmung der Massenkonzentration von Al, Sb, As,
Pb, Cd, Ca, Cr, Co, Fe, K, Cu, Mg, Mn, Na, Ni, Se, V
und Zn
VDI 2267, Blatt 1: 2012-10 (Elementanalytik) [14]
Stoffbestimmung an Partikeln in der Außenluft - Mes-
sen der Elementkonzentration nach Filterprobenahme -
Bestimmung von Al, As, Ba, Ca, Cd, Co, Cr, Cu, Fe, K,
Mg, Mn, Na, Ni, Pb, Sb, Se, Sn, Tl, V und Zn mithilfe
von Grafitrohr-Atomabsorptionsspektrometrie (GF-
AAS), optischer Emissionsspektrometrie mit induktiv
gekoppeltem Plasma (ICP-OES) und der induktiv ge-
koppelten Plasma-Massenspektrometrie (ICP-MS)
Aufarbeitung des Probenmaterials
Halbierung der Filter
Geschlossener Mikrowellenaufschluss der Filterhälften
mittels oxidierendem Säureaufschluss (HNO
3
, HF und
H
2
O
2
) nach Variante 6A der VDI 2267 Blatt 3:2015-03
Analyse
simultane Multielement-Bestimmung mit Massenspekt-
rometrie und induktiv gekoppeltem Plasma (ICP-MS)
Messgeräte
Aufschluss: Mikrowellen-Aufschluss-System (Fa. CEM,
Typ Mars 6)
Analytik: ICP-MS (Fa. Agilent, Typ 7700x Series) Auto-
sampler (Fa. Agilent, Typ ASX-520) Software (Fa.
Agilent, Typ MassHunter)
Akkreditierung nach DIN EN 17025
ja
Zu Beginn der Messkampagne fand eine Auswahl von insgesamt 4 Quarzfaserfiltern statt,
um diese auf die Gehalte an polychlorierten Dioxinen und Furanen (PCDD/DF) und dioxin-
ähnlichen polychlorierten Biphenylen (dl-PCB nach WHO) zu analysieren. Anhand der Ana-
lysenergebnisse sollte dann eine Entscheidung zur Messhäufigkeit im Untersuchungszeit-
raum getroffen werden.

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 19 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Analyse der Inhaltsstoffe (polychlorierte Dioxine und Furane (PCDD/DF) und dioxin-
ähnliche polychlorierte Biphenyle (dl-PCB nach WHO)
Methode/Norm/Richtlinie
in Anlehnung an VDI 3498 Blatt 2 [15]
Aufarbeitung des Probenmaterials
Soxhlet-Extraktion
Säulenchromatographisches Clean-Up an Silikagel
und Aluminiumoxid
Analyse
HRGC/HRMS-Analytik
Messgeräte
Gaschromatograph (Thermo Scientific, Typ Trace
1310)
Hochauflösendes Massenspektrometer (Thermo Sci-
entific, Typ DFS (Double Focusing Sector), Thermo
Scientific
Autosampler (Thermo Scientific, Typ TriPlus RSH)
Kapillarsäule PCDD, PCDF
DB 5ms (60m, 0,25mm, i.D. 0,25 μm Filmdicke
Kapillarsäule dl-PCB
SGE HT8-PCB (60m, 0,25mm, i.D. 0,25 μm Filmdicke)
Computer mit Messsoftware zur Messdatenerfassung
(Thermo Scientific, Typ DFS tune, Xcalibur)
Auswertesoftware (Thermo Scientific, Typ TargetQuan)
Akkreditierung nach DIN EN 17025
ja

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 20 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
4.6.2.2 Automatische Messung der Schwebstaubkonzentration PM-10 (TEOM-
FDMS)
Messverfahren PM-10 (Automatenmessung)
Methode:
Kontinuierlich arbeitende Messeinrichtungen zur Be-
stimmung der zeitlich aufgelösten Staubkonzentration
PM-10 innerhalb von 24 h (mindestens 1h-genaue An-
gaben zum Konzentrationsverlauf)
TEOM (Tapered Element Oscillation Microbalance)-
FDMS (Filter Dynamics Measurement System)
Prinzip der oszillierenden Mikrowaage (die Frequenz
einer oszillierenden Filterwaage verändert sich mit Zu-
nahme der abgeschiedenen Stäube) in Verbindung mit
der FDMS-Technologie zur Erfassung von flüchtigen
und nichtflüchtigen Partikelkomponenten
DIN-Norm / VDI-Richtlinie:
DIN EN 16450:2017-07 [16]
Akkreditierung nach DIN EN 17025: Ja
Probenahmegeräte
Hersteller:
Rupprecht & Patashnick Co. USA (ThermoFisher)
Typ:
TEOM Modell 1400 a Rev. B mit FDMS 8500
Probenahmkopf
LVS-PM-10-Kopf-Digitel
Probenahmerohr
ca. 0,3 m zwischen Inlet u. Flow-Splitter + 1 m zwi-
schen Flow-Splitter u. Eingang Zentraleinheit
Sollwert für Gerätetemperaturen:
30 °C (30°-TEOM)
Probenflussrate:
16,67 l/min = 1 m³/h
Durchflussrate PM10-Kanal:
3 l/min
Durchflussrate Bypass:
13,67 l/min
Filtermaterial:
Pallflex TX40
Mittelwertbildung:
gleitendes 1h-Mittel, alle 6 Minuten aktualisiert
FDMS:
Trockner-Modell: NAFION-Dryer, Typ C
Trocknertemperatur: 10 °C
Nachweisgrenze:
<2,8 μg/m³ bei 3 l/min (Main Flow)
Messwerterfassung:
RS232-Anbindung an Messstationsrechner (IMR, Lei-
neweber); Datenerfassung in Messnetzzentrale über
AdVis (Ades) und Wartungstool (AIT)
QS-Nummer:
TEOM: FM48R-16 (Sensoreinheit)
TEOM: FR51R-16 (Steuereinheit)
FDMS: FS11R
Seriennummer:
TEOM: 140AB232140008 (Sensoreinheit)
TEOM: 140AB243310210 (Steuereinheit)
FDMS: 8500B203160403
Eignungsbekanntgabe:
Ja

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 21 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
4.6.3 Messverfahren Staubniederschlag und Inhaltsstoffe
Methode:
Messung atmosphärischer Depositionen – Bestim-
mung des Staubniederschlags nach der Bergerhoff-
Methode
DIN-Norm / VDI-Richtlinie:
VDI 4320 Blatt 2: 2012-01 [17]
Akkreditierung nach DIN EN 17025: für Analytik: ja
Probenahmegefäß
Typ des Auffanggefäßes:
Zylinderglas
Hersteller:
WECK
Gefäßtyp:
WECK-Zylinderglas
Material:
Glas
Höhe:
21 cm
lichte Weite der Öffnung:
10 cm
Auffangfläche:
78,5 cm²
Volumen:
1650 cm³
Lichtschutz:
ja, mit Alufolie
Bestimmung Staubniederschlag
Methode/Norm/Richtlinie
VDI 4320, Blatt 2 [17]
Aufarbeitung des Probenmaterials
Eindampfen des Trockenrückstandes bei 105 °C
Analyse
Gravimetrische Analyse des Trockenrückstandes nach
Äquilibrierung im klimatisierten Wägeraum (20°C +
1°C, rel. Feuchte 45 – 50 %)
Messgeräte
Trockenschrank (Fa. Memmert, Typ 750 UF)
Analysenwaage (Mettler Toledo, Typ XPE 205 DR)
Analyse der Metalle/Halbmetalle (Sb, As, Pb, Cd, Cr
ges
., Fe, Co, Cu, Mn, Ni, Tl, V, Zn)
Methode/Norm/Richtlinie
VDI 2267, Blatt 3: 2015-03 (Aufschluss) [10]
Stoffbestimmung an Partikeln in der Außenluft - Auf-
schlussvarianten für Staubproben zur anschließenden
Bestimmung der Massenkonzentration von Al, Sb, As,
Pb, Cd, Ca, Cr, Co, Fe, K, Cu, Mg, Mn, Na, Ni, Se, V
und Zn
VDI 2267, Blatt 15: 2005-11 [18] (Elementanalytik)
Stoffbestimmung an Partikeln in der Außenluft - Mes-
sen der Massenkonzentration von Al, As, Ca, Cd, Co,
Cr, Cu, K, Mn, Ni, Pb, Sb, V, Zn als Bestandteile des
Staubniederschlages mit Hilfe der Massenspektromet-
rie (ICP-MS)
Aufarbeitung des Probenmaterials:
Aufschluss des Trockenrückstandes mit geschlosse-
nem Mikrowellenaufschluss mit oxidierendem Säure-
gemisch (HNO
3
, HF und H
2
O
2
) nach Variante 6B der
VDI 2267 Blatt 3

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 22 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Analyse
simultane Multielement-Bestimmung mit Massenspekt-
rometrie und induktiv gekoppeltem Plasma (ICP-MS)
Messgeräte
Aufschluss: Mikrowellen-Aufschluss-System (Fa. CEM,
Typ Mars 6)
Analytik: ICP-MS (Fa. Agilent, Typ 7700x Series) Auto-
sampler (Fa. Agilent, Typ ASX-520) Software (Fa.
Agilent, Typ MassHunter)
Akkreditierung nach DIN EN 17025
ja
Analyse der Inhaltsstoffe (polychlorierte Dioxine und Furane (PCDD/DF) und dioxin-
ähnliche polychlorierte Biphenyle (dl-PCB nach WHO)
Methode/Norm/Richtlinie
VDI 2090, Blatt 1: 2001-01 [19]
Messen von Immissionen - Bestimmung der Deposition
von schwerflüchtigen organischen Substanzen - Be-
stimmung der PCDD/F-Deposition; Bergerhoff-
Probenahme und GC/HRMS-Analyse
Aufarbeitung des Probenmaterials
Filtration und Flüssig-/Flüssig-Extraktion
Soxhlet-Extraktion
Säulenchromatographisches Clean-Up an Silikagel
und Aluminiumoxid
Analyse
HRGC/HRMS-Analytik
Messgeräte
Gaschromatograph (Thermo Scientific, Typ Trace
1310)
Hochauflösendes Massenspektrometer (Thermo Sci-
entific, Typ DFS (Double Focusing Sector), Thermo
Scientific
Autosampler (Thermo Scientific, Typ TriPlus RSH)
Kapillarsäule PCDD, PCDF
DB 5ms (60m, 0,25mm, i.D. 0,25 μm Filmdicke
Kapillarsäule dl-PCB
SGE HT8-PCB (60m, 0,25mm, i.D. 0,25 μm Filmdicke)
Computer mit Messsoftware zur Messdatenerfassung
(Thermo Scientific, Typ DFS tune, Xcalibur)
Auswertesoftware (Thermo Scientific, Typ TargetQuan)
Akkreditierung nach DIN EN 17025
ja

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 23 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
4.6.4 Messverfahren Meteorologie
Messgeräte
Windrichtung
Thies – kombinierter Windgeber 4.3324.31.041
Windgeschwindigkeit
Thies – kombinierter Windgeber 4.3324.31.041
Temperatur
Thies – Hygro-Thermogeber Compact 1.1005.54.241
Luftfeuchte
Thies – Hygro-Thermogeber Compact 1.1005.54.241
Globalstrahlungsgeber
Thies Pyranometer CMP3 7.1415.03.201
Luftdruck
Thies – Barogeber 3.1150.10.015
Positionierung:
Pneumatikmast der mobilen Messstation
Messhöhe – Windrichtung u. -
geschwindigkeit
10 m
Messhöhe Lufttemperatur, rel. Luft-
feuchte und Strahlungsintensität
3,8 m
Druckmessung
ca. 2,0 m über Gelände, bezogen auf NN
DIN-Norm / VDI-Richtlinie:
VDI 3786 Blatt 1-4, und Blatt 16 [20, 21, 22, 23, 24]
Messwerterfassung:
RS232-Anbindung an Messstationsrechner (IMR, Lei-
neweber); Datenerfassung in Messnetzzentrale über
AdVis (Ades) und Wartungstool (AIT)
Auflösung der Messwerte
1h-Werte, 10-Minutenwerte, 1-Minutenwerte für Ein-
zelepisoden möglich
4.6.5 Erfassung der Messdaten
Die Luftgütemessstation in Elstertrebnitz wurde als temporäre Sondermessung an das Sys-
tem zur Datenerfassung des landesweiten Luftmessnetzes im Freistaat Sachsen angebun-
den. Messdaten und Geräteparameter werden dabei über den Stationsrechner (IMR – Lei-
neweber) erfasst, an die Messnetzzentrale übertragen und dort mit Hilfe des Programmes
Advis
(ADES) kontrolliert, visualisiert und ausgewertet.
Die Quarzfilter der PM-10-Schwebstaubmessung sind nach der gravimetrischen Auswertung
zur Analytik in das Analyselabor versandt worden, vom Analyselabor wurden die Daten dann
in excel-files zur Verfügung gestellt.
Sämtliche Wartungs- und Kontrolltätigkeiten, wie die vierteljährlich ausgeführten Trans-
ferüberprüfungen, werden ebenfalls elektronisch im Programm Wartungstool (AIT) erfasst
und dokumentiert.

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 24 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
5 Auswertung
5.1 Messwertverarbeitung
Alle kontinuierlich über das Messwerterfassungssystem der Messnetzzentrale als Stunden-
werte erfassten Kenngrößen werden entsprechend den Vorgaben im Immissionsmessnetz
behandelt, d.h. werden die vorgegebenen Wertekorridore überschritten, werden diese Werte
ungültig gesetzt und gestrichen.
Gravimetrisch arbeitendes PM-10-Staubmessverfahren und automatisch arbeitendes TEOM-
FDMS-Verfahren werden parallel betrieben. Anhand von Äquivalenzuntersuchung und Quali-
tätsregelkarten können Ausreißer identifiziert werden. Alle kontinuierlich registrierten Para-
meter werden im Messnetz täglich u.a. mit den Daten benachbarter Stationen verglichen, so
dass Ausreißer und unplausible Werte erkannt und gestrichen werden.
Für die gravimetrische Bestimmung der PM-10-Staubgehalte wird auf Basis der in langjähri-
gen Messreihen ermittelten Bestimmungsgrenze ein Ersatzwert gebildet. Dieser fließt in die
Summenbildung ein. Er entspricht der halben Bestimmungsgrenze.
Zur Metallbestimmung wird die auf Basis der parallel zur Messung analysierten Laborblind-
werte ermittelte Nachweisgrenze vom Analysenwert abgezogen Zur Summenbildung der
Jahresmittelwerte wird jeweils die volle Nachweisgrenze berücksichtigt.
Für PCDD/DF und dl-PCB werden die für Einzelkongenere ermittelten Konzentrationswerte
mit den Faktoren der Toxizitätsäquivalente nach WHO (WHO-TE) multipliziert. In der Sum-
menbildung der Einzelproben werden die Werte in den üblichen Varianten, exklusive Werten
unterhalb der Bestimmungsgrenze, Werten inklusive bzw. inklusive der halben Bestim-
mungsgrenze ausgewiesen.
Die erforderlichen Kenngrößen zur Bildung von Mittelwerten und Überschreitungshäufigkei-
ten werden für die kontinuierlich erfassten Werte und die gravimetrisch bestimmten PM-10-
Werte aus dem Messwerterfassungssystem des Immissionsmessnetzes ausgelesen. Die
Bildung der Jahresmittelwerte für die laboranalytisch bestimmten Parameter (Metalle,
PCDD/DF u. PCB) erfolgt für den Schwebstaub auf Basis der Tagesmittelwerte und für den
Staubniederschlag auf Basis der Monatsmittelwerte.

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 25 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
5.2 Messergebnisse
5.2.1 Messablauf
Die Messungen konnten wie geplant ausgeführt werden. Besondere Vorkommnisse, die eine
Unterbrechung oder Verschiebung der Messungen zur Folge hatten, traten nicht auf.
Abweichend zur Praxis im stationären Messnetz beziehen sich die Messergebnisse nicht auf ein
Kalenderjahr im Zeitraum Januar bis Dezember. Sie umfassen den Zeitraum Mitte September
2017 bis Anfang Oktober 2018. Ursache dafür waren der zeitlich begrenzt nutzbare Messstandort
auf einem Privatgelände, aber auch die, erst nach Beginn der ursprünglich für eine kürzere Peri-
ode vorgesehenen Messung, beschlossene Verlängerung des Messzeitraumes auf ein Jahr.
Dies ist auch der Grund für die zeitlich später begonnene Staubniederschlagsmessung am
Standort, sie deckt einen Messzeitraum von 9 Monaten, im Zeitraum Anfang Januar bis Anfang
Oktober 2018 ab.
In der Anfangsphase der Messungen mussten anhand der optischen und gravimetrischen Befun-
de, Filter sowohl für Schwermetallanalysen als auch zur Bestimmung von PCDD/DF und dl-PCB
ausgewählt werden. Da das zur Verfügung stehende Filtermaterial dann nicht zur Analyse aller
Komponenten ausreichte, fehlten bezogen auf den Jahreszeitraum insgesamt 4 Tagesproben zur
Schwermetallanalytik. Die Schwebstaubmessungen, verbunden mit Metallanalysen wurden des-
halb über den Jahreszeitraum hinaus um 4 Tage verlängert, die geschah zur parallel noch lau-
fenden Depositionsmessung am Standort.
Aufgrund eine Fehlers beim Säureaufschlussverfahren zur Metallanalytik konnten die Staubnie-
derschlagsanalysen für Februar 2018 nicht ausgewertet werden. Diese Probe musste verworfen
werden.
Da die in der Station standardmäßig installierte Klimaanlage aus Lärmschutzgründen nicht be-
trieben werden konnte, war es erforderlich, die Klimatisierung individuell anzupassen. In den Win-
termonaten liefen 2 Heizlüfter im Containerinneren, in den Sommermonaten wurde eine mobile
Klimaanlage betrieben. In den Phasen, in denen auf geänderte Außentemperaturen reagiert wer-
den musste, lagen die Werte für die Innentemperatur tageweise außerhalb des vorgegebenen
Korridors, dies hatte dann einen Ausfall bzw. Wertestreichungen des automatischen Staubmess-
systems TEOM-FDMS zur Folge.

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 26 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
5.2.2 Verfügbarkeit der Messdaten
In der folgenden Tabelle sind die im Messzeitraum ermittelten Verfügbarkeiten der untersuchten
Einzelparameter ermittelt.
Zur Bewertung der Datenqualität ist in Anlage 1 zur 39. BImSchV für Schwebstaub PM-10 und
Blei eine Mindestdatenerfassung von 90 % festgelegt. Im Rahmen des Messprogrammes wurde
dieser Wert sicher erreicht. Auch die interne Vorgabe zur Datenverfügbarkeit im sächsischen
Luftmessnetz von 92,8 % wurde sicher erreicht.
Da in der Anfangsphase der Messungen zunächst das Untersuchungsspektrum festgelegt wer-
den sollte, wurden 4 Filter zur Analytik auf PCDD/DF und dl-PCB untersucht. Da das Filtermateri-
al dann nicht mehr für die Schwermetallanalytik zur Verfügung stand, wurde das Messprogramm
verlängert, so dass insgesamt 365 Werte ausgewertet werden konnten.
Die im Vergleich zur HVS-PM-10-Messung etwas geringere Verfügbarkeit in der automatischen
Staubmessung TEOM-FDMS resultiert überwiegend aus notwendigen Wartungsarbeiten beim
Filterwechsel, den Transferprüfungen und Wertestreichungen aufgrund von Temperaturschwan-
kungen in der Station.
In der Staubniederschlagsprobe vom Februar 2018 konnte infolge eines Ausfalls beim Säureauf-
schluss im Labor kein Ergebnis berichtet werden.
Tabelle 6: Verfügbarkeiten für die Einzelkomponenten – Schwebstaubmessung PM-10
Parameter
Anzahl Soll
Anzahl Ist
Verfügbarkeit
Tageswerte Schwebstaub PM-10 (HVS-Digitel)
365
365
100 %
Tageswerte Schwebstaub PM-10 (TEOM-
FDMS)
365
348
95,3 %
Tageswerte Metallanalysen (HVS-Digitel)
365
365
100 %
Staubniederschlag – Gesamtmenge
9
9
100 %
Staubniederschlag – Metalle
9
8
88,9 %
Staubniederschlag – PCDD/DF u. dl-PCB
9
9
100 %

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 27 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
5.3 Ermittlung der Messunsicherheit
5.3.1 Verfahrenskenngrößen/Messunsicherheiten – PM-10 Schwebstaub
5.3.1.1 Bestimmung der PM-10 Schwebstaubkonzentration (diskontinuierlich HVS)
Ermittlung der Messunsicherheit nach:
DIN EN ISO 20988:2007 – Methode A6
(Doppelbest.); Ausw. n. Anh. D [25]
Zeitraum der Ermittlung:
Mai 2016 – Mai 2017
geprüfter Wertebereich:
< 2,0 bis 72,4 μg/m³
erweiterte Messunsicherheit:
1,3 μg/m³
erw. Messunsicherheit bez. a. Grenzwert 40 μg/m³ 3,3 %
Bestimmungsgrenze:
Einsatz Quarzfaserfilter
Einsatz Glasfaserfilter
3,9 μg/m³
1,0 μg/m³
5.3.1.2 Bestimmung der Metallgehalte im PM-10 Schwebstaub
Tabelle 7: Verfahrenskenngrößen/Messunsicherheiten für Metalle im Schwebstaub PM-10
Element
Bestimmungsgrenze
erweiterte Messunsicherheit
[ng abs.]
PM-10 [ng/m³]
2
relativ in %
3
Antimon – Sb
17
0,25
11,2
Arsen – As
17
0,05
14,2
Bleib – Pb
84
0,25
11,4
Cadmium – Cd
17
0,05
9,0
Chrom-gesamt - C
ges
84
0,25
26,4
Eisen – Fe
1670
4,7
10,7
Kobalt – Co
17
0,05
10,1
Kupfer – Cu
84
0,25
18,7
Mangan – Mn
84
0,25
10,8
Nickel – Ni
84
0,25
10,8
Thallium - Tl
8,4
0,025
./.
Vanadium – V
84
0,25
12,1
Zink - Zn
1670
4,7
10,3
2
Laborangabe bezogen auf ein durchschnittliche Probenahmevolumen von 360 m³ (halber Filter)
3
regelmäßige Analyse des Referenzmaterials ERM CZ 120

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 28 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
5.3.1.3 Bestimmung der Anteile PCDD/DF u. dl-PCB im PM-10 Schwebstaub
Tabelle 8: Verfahrenskenngr./Messunsicherheiten PCDD/DF u. dl-PCB im Schwebstaub PM-10
Bestimmungsgrenze
erweiterte Messunsicherheit
[pg abs.]
PM10 [fg/m³]
4
relativ in %
5
PCDD
2378-TetraCDD
1
1
37
12378-PentaCDD
1
1
26
123478-HexaCDD
3
4
26
123678-HexaCDD
3
4
22
123789-HexaCDD
3
4
36
1234678-HeptaCDD
15
21
8
OctaCDD
45
63
11
PCDF
2378-TetraCDF
1
1
52
12378-PentaCDF
2
3
17
23478-PentaCDF
3
4
11
123478-HexaCDF
3
4
109
123678-HexaCDF
3
4
12
123789-HexaCDF
3
4
64
234678-HexaCDF
3
4
38
1234678-HeptaCDF
15
21
15
1234789-HeptaCDF
15
21
20
OctaCDF
45
63
30
dl-PCB
PCB-077
10
14
./.
PCB-081
10
14
./.
PCB-126
5
7
./.
PCB-169
5
7
./.
PCB-105
50
69
28
PCB-114
10
14
./.
PCB-118
200
278
29
PCB-123
10
14
./.
PCB-156
100
139
49
PCB-157
50
69
66
PCB-167
50
69
./.
PCB-189
20
28
29
4
bezogen auf ein durchschnittliches Probenahmevolumen von 720 m³
5
regelmäßige Analyse des Referenzmaterials NIST 1649b Urban Dust

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 29 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
5.3.2 Automatische Bestimmung der PM-10 Schwebstaubkonzentration
(TEOM-FDMS)
Äquivalenzauswertung zur Messunsicherheitsermittlung
Um die von den TEOM-Systemen kontinuierlich ermittelten Staubdaten abzusichern, werden
an der Mehrzahl der Stationen im sächsischen Messnetz , die zur Bestimmung des PM-10-
Staubgehaltes genutzt werden, Parallelmessungen durch HVS vom Typ Digitel DHA-80 aus-
geführt. Die in Elstertrebnitz gewonnenen Vergleichsdaten aus gravimetrischer und automa-
tischer Schwebstaubbestimmung wurden analog zur Vorgehensweise im stationären Mess-
netz monatlich bewertet. Für die Äquivalenzauswertung der Datenpaare wird das excel-sheet
RIVM_PM_equivalence_v2.9.xls [26] verwendet. Dabei stellt die gravimetrische Messung die
Referenzmethode (Reference Method) und die TEOM-FDMS-Messung (Candidate Method)
die zu prüfende Methode dar.
Tabelle 9: Elstertrebnitz – Äquivalenzauswertung TEOM-FDMS zu HVS-Digitel
Anstieg Analysen-
funktion (slp. b)
relative Messunsi-
cherheit in %
erweiterte Messun-
sicherheit in %
6
September 17
0,91
6,6
13
Oktober 17
0,96
7,0
14
November 17
0,95
5,6
11
Dezember 17
0,99
1,9
4
Januar 18
0,97
3,7
7
Februar 18
1,02
2,1
4
März 18
1,11
7,7
15
April 18
1,00
6,1
12
Mai 18
1,11
7,4
15
Juni 18
0,97
5,2
10
Juli 18
1,11
11,1
22
August 18
1,04
7,4
15
September 18
0,95
4,1
8
Gesamtmesszeitraum
(kumuliert)
1,01
4,3
9
Die Vorgabe von 25 % als einzuhaltende Unsicherheitsgröße zur Datenqualität für Luftquali-
tätsbeurteilungen nach der 39. BImSchV wird durchgängig eingehalten.
6
Erweiterungsfaktor u = 2

image
Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 30 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Qualitätsregelkarten zur Messunsicherheitsermittlung:
Parallel zur Äquivalenzprüfung werden zur Prüfung der Datenqualität Qualitätsregelkarten
(QRK) geführt. Sie ermöglichen eine dynamische Beurteilung der Staubautomaten über ei-
nen vorgegebenen Zeitraum hinweg. Die Qualitätsregelkarte (QRK) liefert Informationen zur
Unsicherheit, zum Mehr- oder Minderbefund und zum Toleranzbereich der Werte. Zusätzlich
erhält man Hinweise auf etwaige Ausreißer. Auf der Y-Achse der Regelkarte wird das Ver-
hältnis der TEOM-Messwerte zur Referenz (gravimetrisches Verfahren) in der Form (Mess-
wert
TEOM
-Messwert
Referenz
) / Messwert
Referenz
bezogen auf den Tagesgrenzwert für PM-10 von
50 μg/m³ aufgetragen. Daraus ergibt sich für jedes Messwertpaar eines Tages eine prozen-
tuale Abweichung des TEOM-Wertes zum Referenzwert. Aus den prozentualen Abweichun-
gen der Einzeltage ergibt sich die mittlere Abweichung über den betrachteten Messzeitraum
eines Monats oder eines Jahres. Basierend auf dieser mittleren Abweichung, die häufig eine
Verschiebung am Nullpunkt (Offset Null) darstellt, ergibt sich unter Berücksichtigung der
4fachen Standardabweichung ein im Regelfall monatlich aktualisierter und wechselnder Wer-
tekorridor. Dieser Wertekorridor wird dann mit den feststehenden Warngrenzen (obere und
untere Wertegrenze OWG / UWG) verglichen. Diese Wertegrenzen sind analog zur Vorge-
hensweise in der Äquivalenzuntersuchung mit +/- 12,5 %. festgelegt. Werden diese Grenzen
überschritten, sind Korrekturmaßnahmen notwendig. Als Besonderheit treten in Elstertrebnitz
hohe Spitzen im PM-10-Momentanwert auf. Starke Schwankungen im Momentanwert wirken
sich ungünstig auf den Messwertvergleich aus. Bezogen auf 365 Tageswerte liegen 8 Werte
außerhalb des 25 %-Korridors, dies entspricht einer Ausreißerquote von ca. 2 %. Sie ist als
in Ordnung einzuschätzen.
Abbildung 4: Qualitätsregelkarte für TEOM-FDMS zu Digitel-HVS (ohne Streichungen)

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 31 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
5.3.3 Verfahrenskenngrößen/Messunsicherheiten – Staubniederschlag
5.3.3.1 Bestimmung des Staubniederschlages (Gravimetrie)
Tabelle 10: Verfahrenskenngrößen/Messunsicherheiten gravimetrische Bestimmung Staubnie-
derschlag (Bergerhoff-Verfahren)
Staubniederschlag
Element
Nachweisgrenze
erweiterte Messun-
sicherheit
[g abs.]
STN [g/(m²*d)]
7
STN [g/(m²*d)]
8
Staubniederschlag
0,0007
0,003
0,05
5.3.3.2 Bestimmung der Metallgehalte im Staubniederschlag
Tabelle 11: Verfahrenskenngrößen/Messunsicherheiten Staubniederschlag für Metalle
Element
Nachweisgrenze
erweiterte Messunsicherheit
[μg abs.]
STN
9
[μg/m²*d]
relativ in %
10
Antimon – Sb
0,017
0,25
11,2
Arsen – As
0,017
0,05
14,2
Bleib – Pb
0,084
0,25
11,4
Cadmium – Cd
0,017
0,05
9,0
Chrom-ges. – Cr
ges
0,084
0,25
26,4
Eisen – Fe
1,67
4,7
10,7
Kobalt – Co
0,017
0,05
10,1
Kupfer – Cu
0,084
0,25
18,7
Mangan – Mn
0,084
0,25
10,8
Nickel – Ni
0,084
0,25
8,8
Thallium – Tl
0,0084
0,025
./.
Vanadium – V
0,084
0,25
12,1
Zink – Zn
1,67
4,7
10,3
7
bezogen auf eine durchschnittliche Expositionsdauer von 30 Tagen und 1 Gefäß
8
bezogen auf eine durchschnittliche Expositionsdauer von 30 Tagen und 1 Gefäß
9
bezogen auf eine durchschnittliche Expositionsdauer von 30 Tagen und 1 Gefäß
10
regelmäßige Analyse des Referenzmaterials ERM CZ 120

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 32 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
5.3.3.3 Bestimmung der Anteile PCDD/DF u. dl-PCB im Staubniederschlag
Tabelle 12: Verfahrenskenngr./Messunsicherheiten PCDD/DF u. dl-PCB im Staubniederschlag
Bestimmungsgrenze
erweiterte Messunsicherheit
[pg abs.]
STN
[pg/(m²*d)
11
relativ in %
12
PCDD
2378-TetraCDD
1
0,4
37
12378-PentaCDD
1
0,4
26
123478-HexaCDD
3
1,3
26
123678-HexaCDD
3
1,3
22
123789-HexaCDD
3
1,3
36
1234678-HeptaCDD
15
6
8
OctaCDD
45
19
11
PCDF
2378-TetraCDF
1
0,4
52
12378-PentaCDF
2
0,8
17
23478-PentaCDF
3
1,3
11
123478-HexaCDF
3
1,3
109
123678-HexaCDF
3
1,3
12
123789-HexaCDF
3
1,3
64
234678-HexaCDF
3
1,3
38
1234678-HeptaCDF
15
6
15
1234789-HeptaCDF
15
6
20
OctaCDF
45
19
30
dl-PCB
PCB-077
10
4
./.
PCB-081
10
4
./.
PCB-126
5
2
./.
PCB-169
5
2
./.
PCB-105
50
21
28
PCB-114
10
4
./.
PCB-118
200
85
29
PCB-123
10
4
./.
PCB-156
100
42
49
PCB-157
50
21
66
PCB-167
50
21
./.
PCB-189
20
8
29
11
bezogen auf eine durchschnittliche Expositionszeit von 30 Tagen und 10 Gefäßen
12
regelmäßige Analyse des Referenzmaterials NIST 1649b Urban Dust

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 33 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
5.3.4 Verfahrenskenngrößen/Messunsicherheiten – Meteorologie
Windgeschwindigkeit:
Messbereich: 0,3 bis 50 m/s
Genauigkeit: + 0,4 m/s oder + 2,5 %
Entfernungskonstante: < 5 m
Datenausgabe: digital (0 bis 1.042 Hz / 8 bit gray code)
Windrichtung:
Messbereich: 0 bis 360 °
Auflösung: 2,5 °
Genauigkeit: + 1,5 °
Anlaufwert: < 0,6 m/s bei 90 °
Hygro-Thermogeber compact:
Temperatur
Messelement: Pt 100 nach DIN IEC 60751 1/3 Klasse B
rel. Feuchte
Messbereich: + 2 % rel. F. (5 – 95 % rel. F. u. 10 – 40 °C)
Messelement: kapazitiv
Globalstrahlungsgeber:
Messbereich: 0 bis 2.000 W/m²
Empfindlichkeit: 5 bis 20 μV
Typ. Signalausgang: 0 bis 15 mV
Spektralbereich: 310 bis 2800 nm
Nichtlinearität: < 2,5 % (100 bis 1.000 W/m²)
Innenwiderstand:20 bis 200
Ansprechzeit: < 18 sec. (95 % bis Messbereichsende)
Sensortyp: Thermoelement mit 64 Einzelelementen
Luftdruck:
Messbereich: 946 bis 1.053 hPa
Teilung: 1 hPa
Genauigkeit: + 1,5 % v. Messbereich
elektr. Ausgang: 0 bis 200
Ortshöhe: max. 3.000 m
Qualitätssicherung
Jährliche Rückführung auf DKD-zertifizierte Normale

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 34 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
5.3.5 Maßnahmen zur Qualitätssicherung
Qualitätssicherung – allgemein
Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025 für das
Modul Immissionsschutz
automat. Staubmessung PM-10
(TEOM-FDMS)
entspr. „Handbuch zur kontinuierlichen Bestimmung
der Schwebstaubkonzentration PM-10 in der Außenluft
(Automatische Messeinrichtungen) TEOM-FDMS
1405-F (Ausgabe 03, 12/2017)
dazu zählen u.a.:
Jährliche Gerätewartung
¼ jährliche Transferüberprüfung vor Ort mit Dichtheits-
und Flusskontrollen
im Messnetz regelmäßige gravimetrische Vergleichs-
messungen mit LVS-Geräten (temporär) oder HVS-
Geräten (dauerhaft) und Auswertung der Messungen
in Qualitätsregelkarten
monatlicher Äquivalenzvergleich
Gravimetrische Staubbestimmung
PM-10 (HVS-Digitel)
entspr. „Handbuch für Probenahme und Analyse von
Feinstaub PM-2,5 und PM-10 (Ausgabe 02, 12/2017)
im Messnetz Rückführung auf den Primärstandard
durch Vergleichsmessungen mit Low-Volume-
Samplern (LVS)
Teilnahme an Ringversuchen
Meteorologie
jährliche Transferüberprüfung und Rückführung auf
DKD zertifizierte Referenzgeräte
bei dauerhaft betriebenen Stationen: jährliche Ver-
gleichsmessungen über eine Zeitraum von mind. 6
Wochen mit zweitem Gerätesatz
Analytik Metalle
regelmäßige Analyse von Referenzmaterial
Analyse von mitgeführten Feldblindwerten
Analytik PCDD/DF u. dl-PCB
regelmäßige Analyse von Referenzmaterial
Analyse von mitgeführten Feldblindwerten

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 35 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
6. Beurteilung der Luftqualität und Diskussion
6.1 Meteorologie im Messzeitraum
Die meteorologischen Parameter für Lufttemperatur, relative Luftfeuchte, Luftdruck, Strah-
lungsintensität sowie Windstärke und Windrichtung wurden am Messort kontinuierlich aufge-
zeichnet. Die Auswertung der Daten erfolgte auf Basis von 1-h-Werten. Die Ergebnisse der
Messungen sind zusammengefasst als Jahresmittelwerte gemeinsam mit den Diagrammen
zu den Messwertverläufen sowie der Klassenverteilung für die Windrichtung in Anlage 4 des
Berichtes dargestellt. Die Niederschlagsmengen wurden am Standort nicht erfasst. Der
Messzeitraum war in Sachsen, beginnend im Februar bis zum Ende der Sondermessung
Anfang Oktober 2018 von einer lang anhaltenden niederschlagsarmen Phase gekennzeich-
net. Am Standort Elstertrebnitz herrschten damit prinzipiell die Staubentstehung und –
ausbreitung begünstigende Bedingungen vor.
Als Hauptwindrichtung herrschen am Standort südliche Winde, im Bereich von 150° bis 240°
vor. Das Windrichtungsmaximum liegt bei 210°. Etwa 80 % der erfassten Windgeschwindig-
keiten fielen in den Bereich bis 3 m/s.
Das Jahr 2018 wird ebenso als das wärmste Jahr in den bisherigen Wetteraufzeichnungen
beschrieben. Aufgrund des temporären Charakters der Messung kann für den Standort nicht
auf Vergleichsmesswerte aus den Vorjahren zurückgegriffen werden. Hinsichtlich der Jah-
resmitteltemperaturen liegen Daten von benachbarten Stationen des stationären Immissi-
onsmessnetzes vor. In der folgenden Tabelle sind einige Vergleichswerte angegeben, die für
2018 im Vergleich zu den Jahren 2016 und 2017 eine Erhöhung der Jahresmitteltemperatur
von ca. 1 K zeigen.
Tabelle 13: Vergleichsdaten für die Jahresmitteltemperaturen von Immissionsmessstationen im
Raum Leipzig
Beurteilungszeitraum
mittlere Lufttemperatur
Elstertrebnitz
Leipzig-
West
Borna
Leipzig-
Mitte
Collmberg
13.09.17 bis 04.10.18
12,2 °C
11,1 °C
12,6 °C
13,0 °C
11,7 °C
01.01.17 bis 31.12.17
n.b.
10,1 °C
11,6 °C
12,0 °C
10,5 °C
01.01.16 bis 31.12.16
n.b.
10,2 °C
11,5 °C
12,1 °C
10,6 °C
n.b. … nicht bestimmt

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 36 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
6.2 Schwebstaub PM-10
Für Schwebstaub PM-10 sind unter Punkt 4.2.1 der TA Luft folgende Immissionswerte zum
Schutz der menschlichen Gesundheit angegeben:
Die Gesamtbelastung an PM-10 darf im Jahresmittel den Wert von 40 μg/m³ nicht überschreiten.
Weiterhin ist in der TA Luft als Beurteilungskriterium für die Immissionsbelastung über 24 Stun-
den geregelt, dass ein Wert von 50 μg/m³ an maximal 35 Tagen im Jahr überschritten werden
darf.
Am Standort Elstertrebnitz wurden für Schwebstaub PM-10 im Messzeitraum eines Jahres, von
Mitte September 2017 bis Mitte September 2018, als mittlere Konzentration 19,8 μg/m³ ermittelt.
Der Beurteilungswert von 40 μg/m³ als Jahresmittel wird damit zu ca. 50 % ausgeschöpft.
Tabelle 14: Messergebnisse Schwebstaub PM-10 (Tagesproben) im Messzeitraum 13.09.17 bis
12.09.18
Schwebstaub PM-10
Immissionswert /
Mittelungszeitraum
ermittelte Kenn-
größe / Anzahl der
Überschreitungen
im Messzeitraum
Verhältnis Mittelwert zu
Beurteilungswert
Bewertungs-
grundlage
40 μg/m³
Jahresmittelwert
19,8 μg/m³
49,5 %
Immissionsgrenzwert
nach 39. BImSchV /
Immissionswert nach
4.2.1 der TA Luft
50 μg/m³ 24-h-
Mittelwert bei max.
35 Überschreitun-
gen im Jahr
7
-
Die Anzahl der Überschreitungstage des 24-h-Wertes von 50 μg/m³ wurde im Messzeitraum mit
7 Tagen ermittelt. Die Überschreitungen, zwei Tageswerte Anfang Februar 2018 und fünf Ta-
geswerte Anfang März 2018, fielen in eine für diese Jahreszeit typische Phase mit großräumig
erhöhten PM-10-Werten.
Tabelle 15: Messergebnisse Schwebstaub PM-10 (Tagesproben) – Auflistung der Überschreitungs-
tage im Messzeitraum 13.09.17 bis 12.09.18
Schwebstaub PM-10 - Überschreitungstage
ermittelte Kenngröße
Donnerstag, 08.02.2018
60,1 μg/m³
Freitag, 09.02.2018
66,0 μg/m³
Freitag, 02.03.2018
55,0 μg/m³
Samstag, 03.03.2018
51,2 μg/m³
Montag, 05.03.2018
51,5 μg/m³
Dienstag, 06.03.2018
57,0 μg/m³
Mittwoch, 07.03.2018
68,6 μg/m³
Beide in der TA Luft festgelegten Beurteilungskriterien werden für Schwebstaub PM-10 am
Messort in Elstertrebnitz eingehalten.

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 37 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Abbildung 5: Verlauf der gravimetrisch ermittelten PM-10 Schwebstaubkonzentrationen (HVS-Digitel) im Messzeitraum vom 13.09.17 bis 12.09.18
Alle Tageswerte sind tabellarisch und graphisch in Anlage 2 des Berichtes dargestellt.
0
10
20
30
40
50
60
70
80
13.09.17
13.10.17
13.11.17
13.12.17
13.01.18
13.02.18
13.03.18
13.04.18
13.05.18
13.06.18
13.07.18
13.08.18
Konzentration PM-10 [μg/m³]
Elstertrebnitz - Messwerte Schwebstaub PM10 (Tagesmittelwerte - HVS-Digitel): 13.09.17 bis 12.09.2018
Elstr-PM10_HVS [μg/m³]

image
Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 38 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Die beiden nächstgelegenen Stationen des sächsischen Immissionsmessnetzes befinden sich in
Leipzig-West und in Borna. Die Station in Leipzig-West repräsentiert den städtischen Hinter-
grund, hier wurden im Vergleichszeitraum 16,7 μg/m³ Schwebstaub PM-10 gemessen. An der
als städtisch und verkehrsnah gelegen einzustufenden Station in Borna liegt der Messwert für
den Vergleichszeitraum bei 18,1 μg/m³. Elstertrebnitz zeigt im Vergleich der 3 Stationen mit
19,8 μg/m³ den höchsten Wert. Aus den in Anlage 7 des Berichtes gebildeten Wochengängen
von Elstertrebnitz im Vergleich zu Leipzig-West und Borna ist ersichtlich, dass die Mehrbefunde
in Elstertrebnitz ausschließlich an den Werktagen, ausgeprägt Montag bis Freitag, aber auch in
abgeschwächter Form am Sonnabend zu verzeichnen sind. An Sonntagen liegen die Schweb-
staubwerte PM-10 hingegen geringfügig unter denen der nächstgelegenen Immissionsmesssta-
tionen des Messnetzes.
Die Schwebstaubmessungen für PM-10 zeigen hinsichtlich des optischen Befundes auf dem
Filtermaterial aber auch in den zeitlich stundengenau aufgelösten automatisch erfassten PM-10
Werten standortspezifische Besonderheiten, die an anderen Stationen des sächsischen Mess-
netzes so nicht auftreten.
Bei stabilen Winden aus südlicher Richtung und damit aus Richtung des Schrottplatzes, weist
eine Vielzahl der Quarzfilter hier an Produktionstagen eine charakteristische gelblich bis braune
Filterverfärbung auf. Ein entsprechendes Beispiel ist in der folgenden Abbildung dargestellt. Im
Gegensatz dazu zeigen bei drehenden Windrichtungen entnommene Filter bzw. Filter die bei
Windrichtungen, die nicht in der Quellrichtung des Schrottplatzes liegen, entnommen wurden,
eine typische hellgrau bis graue Färbung des Filtermateriales.
Abbildung 6: Optische Befunde: Filter links - bei südlicher Anströmrichtung aus Richtung Schrott-
platz, im Vergleich dazu Filter rechts – sonntags, bei drehenden Winden
Weiterhin sind aus der folgenden Abbildung, verglichen mit den Stundenwerten der Station
Leipzig-West, für den Messpunkt in Elstertrebnitz ungewöhnlich hohe Immissionsspitzen inner-
halb einzelner Tage für Schwebstaub PM-10 zu erkennen. Die höchsten Werte erreichen in ein-
zelnen 1-h-Werten Konzentration von > 250 μg/m³. Über den Gesamtmesszeitraum ordnen sich
die Kurzzeitwerte im Bereich zwischen 50 und 100 μg/m³ ein. Den charakteristischen Verläufen
lassen sich bei stabilen Winden aus Richtung des Schrottplatzes reproduzierbar typische Verläu-
fe, die auf emissionsrelevante Arbeitsschritte schließen lassen, für einen angenommenen Pro-
duktionszeitraum zwischen ca. 6 und 18 Uhr zuordnen. Im Bericht sind dazu folgend 2 exempla-
rische Verläufe für die Kurzzeitwerte PM-10 dargestellt.

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 39 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Abbildung 7: Vergleich der 1-h-Werte der automatischen Schwebstaubbestimmung PM-10 aus Elstertrebnitz mit der Messstation Leipzig-West
0
50
100
150
200
250
13.09.17
02.11.17
22.12.17
10.02.18
01.04.18
21.05.18
10.07.18
29.08.18
μg/m³
Automatische Schwebstaubmessung PM-10
Vergleich TEOM-FDMS-Werte (Stundenwerte) Elstertrebnitz und Leipzig-West im Zeitraum 13.09.17 bis 16.09.18
Elstr-PM10_FDM [μg/m³]
Lpz-W-PM10_FDM [μg/m³] 13 10

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 40 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Abbildung 8: Beispiel 1 für den Verlauf der 1-h-aufgelösten Schwebstaub PM-10-Werte am
14.11.2017
Abbildung 9: Beispiel 2 für den Verlauf der 1-h-aufgelösten Schwebstaub PM-10-Werte am
07.03.2018
0
50
100
150
200
250
300
0
50
100
150
200
250
300
1:12
6:00
10:48
15:36
20:24
Windrichtung in °
Schwebstaub PM-10 in μg/m³
14.11.2017
1. Beispiel: Tagesgang Schwebstaub PM-10 und
Windrichtung (1-h-Mittelwerte)
PM-10 TEOM-FDMS [μg/m³]
Windrichtung [°]
0
50
100
150
200
250
300
0
50
100
150
200
250
0:57
5:45
10:33
15:21
20:09
Windrichtung in °
Schwebstaub PM-10 in μg/m³
07.03.2018
2. Beispiel: Tagesgang Schwebstaub PM-10 und
Windrichtung (1-h-Mittelwerte)
PM-10 TEOM-FDMS [μg/m³]
Windrichtung [°]

image
Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 41 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Zur räumlichen Eingrenzung einer möglichen Quelle wurde im Sinne einer Dosisberechnung,
die Summe der in einer bestimmten Windrichtung angefallenen Belastung für Schwebstaub PM-
10 ermittelt. Berechnungsgrundlage sind die 1-Stundenwerte beider Messgrößen.
Abbildung 10: Dosisberechnung: Summe der in Windrichtung anfallenden PM-10-Belastung (Ba-
sis 1-h-Mittelwerte)
Aus der Dosisberechnung ist der Zusammenhang von Windrichtung aus Süd-West (SW) bis
Süd-Südwest (SSW) mit einem erhöhten Eintrag von PM-10-Schwebstaub am Messort erkenn-
bar. Das Maximum deutet in Windrichtung SSW auf den Schrottplatz und dort auf den westlich
der Schrottschere gelegenen Brennplatz. Anhand der Darstellung ist auch erkennbar, dass die
prinzipiell als Emissionsquellen für PM-10-Schwebstaub in Frage kommenden Tagebauberei-
che, die sich über den gesamten Bereich in westlicher Richtung (Südwest bis Nordwest) erstre-
cken keine wesentliche Quellwirkung auf den Immissionsort haben können. Hierfür ist die Be-
lastung für PM-10 in westlicher Richtung im Polardiagramm zu gering ausgeprägt.
Zum Vergleich sind in Anlage 6 des Berichtes der Dosisberechnung für den Standort in Elster-
trebnitz die Berechnungen für die Standorte Leipzig-West und Collmberg gegenübergestellt,
beide Vergleichsstationen weisen eine gleichmäßigere Verteilung der Belastung an PM-10 auf.

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 42 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
6.3 Inhaltsstoffe im Schwebstaub PM-10
6.3.1 Metalle im Schwebstaub PM-10
Im folgenden Abschnitt sind die Ergebnisse der Inhaltsstoffbestimmungen zu den metallischen
Bestandteilen des Schwebstaubes PM-10 zusammenfassend dargestellt. Für Blei ist in der TA
Luft unter Punkt 4.2.1 ein Immissionswert von 0,5 μg/m³ (500 ng/m³) bezogen auf ein Jahr festge-
legt. Für Arsen mit 6 ng/m³, Cadmium mit 5 ng/m³ und Nickel mit 20 ng/m³ sind in der 39. BIm-
SchV zum Schutz vor schädlichen Einwirkungen auf den Menschen Zielwerte festgelegt. Diese
beziehen sich ebenfalls auf den Beurteilungszeitraum eines Jahres.
Für die übrigen Elemente gibt es keine gesetzlichen Vorgaben. Zur Einordnung der in Elstertreb-
nitz gemessenen Konzentrationen stehen Angaben zu typischen Konzentrationsbereichen ländli-
cher und städtischer Gebiete in der VDI 2267, Blatt 3, Daten aus dem sächsischen Immissions-
messnetz von 2017 sowie für Chrom-gesamt und Mangan Empfehlungen der WHO bzw. des LAI
zur Verfügung. Alle Analysenwerte als Tageseinzelwerte sind aus Anlage 2 des Berichtes ersicht-
lich.
Für Antimon liegt der Mittelwert im Messzeitraum eines Jahres bei 1,1 ng/m³. Der höchste Tages-
mittelwert lag bei 9,9 ng/m³, bezogen auf das Monatsmittel wird der höchste Wert mit 2,2 ng/m³ im
Februar 2018 erreicht. In VDI 2267, Blatt 3 werden für ländliche Gebiete typische Wertebereiche
von 0,01 bis 1,5 ng/m³ genannt, für städtische Gebiete sind 2 bis 50 ng/m³ angegeben. Die Er-
gebnisse in Elstertrebnitz liegen damit noch im für ländliche Gebiete erwarteten Konzentrationsbe-
reich. Ein Immissionswert ist für Antimon nicht festgelegt.
Tabelle 16: Messergebnisse Antimon im Schwebstaub PM-10 (Tagesproben) im Messzeitraum
13.09.17 bis 16.09.18
Antimon
Immissionswert /
Mittelungszeitraum
ermittelte Kenn-
größe
Verhältnis Mittelwert zu
Beurteilungswert
Bewertungsgrundlage
-
1,1 ng/m³
-
-
Abbildung 11: Monatsmittelwerte Antimon im Schwebstaub PM-10 (Basis 24-h-Mittelwerte)
1,5
1,4
1,6
0,6
1,0
2,2
1,1
1,1
0,8
0,6
0,5
0,7
1,0
1,1
0,00
0,50
1,00
1,50
2,00
2,50
3,00
3,50
4,00
4,50
5,00
ng/m³
Elstertrebnitz - Monatsmittelwerte Sb
Antimon [ng/m³]

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 43 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Für Arsen im Schwebstaub PM-10 werden am Standort Elstertrebnitz im Messjahresmittel
6,1 ng/m³ ermittelt. Damit wird der Zielwert der 39. BImSchV für Arsen von 6 ng/m³ vollständig
ausgeschöpft. Das Verhältnis des Mittelwertes zum Beurteilungswert liegt bei 102 %. Unter Be-
rücksichtigung der Rundungsregel nach 39. BImSchV, bei der der gemessene Mittelwert von 6,1
ng/m³ auf die Stellenzahl des Zielwertes von 6 ng/m³ zu runden ist, wird der Zielwert für Arsen
nicht überschritten.
Tabelle 17: Messergebnisse Arsen im Schwebstaub PM-10 (Tagesproben) im Messzeitraum 13.09.17
bis 16.09.18
Arsen
Immissionswert /
Mittelungszeitraum
ermittelte Kenn-
größe
Verhältnis Mittelwert zu
Beurteilungswert
Bewertungsgrundlage
6 ng/m³
Jahresmittelwert
6,1 ng/m³
13
102 %
Zielwert nach
39. BImSchV
Für Arsen im PM-10-Staub werden in VDI 2267, Blatt 3 für ländliche Gebiete typische Werteberei-
che von 0,01 bis 1,0 ng/m³ genannt, in städtischen Gebieten sind 0,1 bis 2,5 ng/m³ zu erwarten.
Beide Bereiche werden in Elstertrebnitz deutlich übertroffen.
Auffällig sind in Elstertrebnitz die hohen, aus den Betriebserfahrungen des stationären Messnet-
zes in Sachsen so nicht zu erwartenden Arsenkonzentrationen in den Tageseinzelwerten. Der
höchste Tagesmittelwert wurde im November 2017 mit 80,9 ng/m³ registriert. Der As-
Monatsmittelwert im November 2017 erreicht in Folge der erhöhten Tageseinzelwerte 18,2 ng/m³.
Alle Arsentagesmittelwerte, die über dem Jahreszielwert von 6 ng/m³ liegen sind gemeinsam mit
der Konzentration für PM-10-Schwebstaub, der Windrichtung und dem parallel zu Arsen im Filter-
material bestimmten Eisenanteil in Anlage 8 des Berichtes zusammengefasst. Die als deutlich
erhöht einzustufenden Arsentagesmittelwerte können dabei stabilen Windrichtungen aus südlich
bis südwestlicher Richtung zugeordnet werden.
Zur Einordnung des gemessenen Arsenjahresmittelwertes wird ergänzend auf die jährlichen Ver-
öffentlichungen des Umweltbundesamtes auf Basis der Messdaten der Ländermessnetze verwie-
sen. Im Jahr 2017 lag der höchste in der Bundesrepublik ermittelte Jahreswert für Arsen im PM-10
Schwebstaub bei 4,3 ng/m³. Er wurde an einer Station in Nordrhein-Westfalen gemessen. Der
höchste Jahreswert im Freistaat Sachsen wird für 2017 an der grenznah gelegenen Station in
Zittau mit 2 ng/m³ ausgewiesen [28].
Abbildung 12: Monatsmittelwerte Arsen im Schwebstaub PM-10 (Basis 24-h-Mittelwerte)
13
Die Jahresmittel werden entspr. 39. BImSchV ganzzahlig gerundet. Der Zielwert wird eingehalten.
7,0
7,2
18,2
2,8
4,9
3,4
9,3
8,9
2,4
2,1
2,5
4,9
6,3
6,1
0,0
5,0
10,0
15,0
20,0
ng/m³
Elstertrebnitz - Monatsmittelwerte As
Arsen [ng/m³]
*) 13.09.-30.09.17
**) 01.09.-16.09.18

image
Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 44 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Schlüsselt man die Tage mit erhöhten Arsenanteilen auf die Wochentage auf, zeigt dies, dass in
Elstertrebnitz Werte oberhalb des Jahreszielwertes ausschließlich an Werktagen auftreten. An
Sonntagen ist keine Überschreitung des Zielwertes für Arsen zu verzeichnen. An Sonnabenden
kann auf dem Schrottplatz der Firma Wetzel bis Mittag gearbeitet werden.
Tabelle 18: Verteilung der As-Tagesmittelwerte > 6 ng/m³ auf die Wochentage Montag bis Sonntag
Anzahl Über-
schreitungen:
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Sonnabend
Sonntag
13
13
20
17
15
7
0
Ein Zusammenhang der erhöhten Arsenimmissionen am Messort mit dem Produktionsgeschehen
auf dem Schrottplatz ist damit sehr wahrscheinlich. Der als mögliche Quelle in Frage kommende
Tagebau Profen hätte im Gegensatz eine ungefähre Gleichverteilung der erhöhten Werte auf die
Wochentage erwarten lassen. In Anlehnung an die Dosisberechnung für Schwebstaub PM-10
wurde in der folgenden Abbildung die Windrichtungshäufigkeit für Tage mit Arsengehalten > 6
ng/m³ im PM-10-Staub ermittelt. Da für Arsen nur Tagesmittelwerte zur Verfügung stehen, ist die
Aussagekraft dieser Betrachtung bei im Tagesverlauf drehenden Winden eingeschränkt. Aus der
Berechnung für Arsen ist der Zusammenhang von südwestlicher Windrichtung und damit einem
verbundenen erhöhten Eintrag von Arsen am Messort jedoch erkennbar. Analog zu PM-10 ist hier
ebenfalls feststellbar, dass die prinzipiell als Emissionsquellen für PM-10-Schwebstaub in Frage
kommenden westlich gelegenen Tagebaubereiche, keine wesentliche Quellwirkung auf den Im-
missionsort haben, da eine westliche Ausprägung im Diagramm fehlt.
Abbildung 13: Windrichtungshäufigkeit an Tagen mit Arsengehalt > 6 ng/m³ im PM-10-Staub

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 45 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Die im PM-10-Staub bestimmten Bleianteile sind am Standort als nicht auffällig einzustufen. Der in
der TA Luft unter Punkt 4.2.1 genannte Immissionswert von 0,5 μg/m³ (500 ng/m³) wird mit einem
Jahresmittelwert von 0,009 μg/m³ (9 ng/m³) zu etwa 2 % ausgeschöpft.
Der zulässige Immissionswert wird für Blei eingehalten.
Bezogen auf die Angaben in VDI 2267, Blatt 3 liegt der Mittelwert damit noch in einem für ländli-
che Gebiete als charakteristisch angegeben Bereich, wobei sich für Blei die Angaben für den länd-
lichen und städtischen Bereich überschneiden.
Tabelle 19: Messergebnisse Blei im Schwebstaub PM-10 (Tagesproben) im Messzeitraum 13.09.17
bis 16.09.18
Blei
Immissionswert / Mit-
telungszeitraum
ermittelte Kenngröße
Verhältnis Mittelwert zu Be-
urteilungswert
Bewertungs-
grundlage
0,5 μg/m³
Jahresmittelwert
0,009 μg/m³
2 %
TA Luft 4.2.1 /
39.BImSchV
Abbildung 14: Monatsmittelwerte Blei im Schwebstaub PM-10 (Basis 24-h-Mittelwerte)
8,6
6,9
9,4
4,4
14,3
19,6
11,1
9,6
9,2
5,1
2,3
4,4
4,9
8,5
0,0
100,0
200,0
300,0
400,0
500,0
ng/m³
Elstertrebnitz - Monatsmittelwerte Pb
Blei [ng/m³]

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 46 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Für Cadmium wird im PM-10-Staub der Zielwert von 5 ng/m³ nach 39. BImSchV als Beurteilungs-
kriterium eingehalten. Der Jahreszielwert wird zu etwa 6 % ausgeschöpft. Gemessen wurden 0,3
ng/m³ im Messjahresmittel.
In VDI 2267, Blatt 3 werden für Cadmium in ländlichen Gebieten Werte von 0,01 bis 0,3 ng/m³ als
typisch genannt. In städtischen Gebieten werden 0,1 bis 1 ng/m³ erwartet.
Übertragen auf die Situation im Freistaat Sachsen ist der in Elstertrebnitz gemessene Mittelwert
mit dem im Jahr 2017 an den Stationen Freiberg und Chemnitz-Hans-Link-Straße ausgewiesenen
Werten vergleichbar [8].
Im Oktober 2017 wird in Elstertrebnitz mit 1,3 ng/m³ das höchste Monatsmittel erreicht. In diesem
Monat sind auch die beiden mit 12,9 ng/m³ bzw. 15,9 ng/m³ höchsten Tageseinzelwerte für Cad-
mium im Schwebstaub PM-10 gemessen worden. Beide Werte übersteigen die im sächsischen
Messnetz gemessenen höchsten Tageswerte deutlich. Für 2017 wurden an der Station Chemnitz-
Hans-Link-Straße als Maximum 7,6 ng/m³ ermittelt. An der räumlich zu Elstertrebnitz nah gelege-
nen Station in Borna lag 2017 der höchste Tagesmittelwert bei 1,3 ng/m³ [8].
Tabelle 20: Messergebnisse Cadmium im Schwebstaub PM-10 (Tagesproben) im Messzeitraum
13.09.17 bis 16.09.18
Cadmium
Immissionswert /
Mittelungszeitraum
ermittelte Kenn-
größe
Verhältnis Mittelwert zu
Beurteilungswert
Bewertungsgrundlage
5 ng/m³
Jahresmittelwert
0,3 ng/m³
6 %
Zielwert nach
39. BImSchV
Abbildung 15: Monatsmittelwerte Cadmium im Schwebstaub PM-10 (Basis 24-h-Mittelwerte)
0,2
1,3
0,4
0,1
0,5
0,6
0,3
0,2
0,2
0,1
0,1
0,1
0,2
0,3
0,00
1,00
2,00
3,00
4,00
5,00
ng/m³
Elstertrebnitz - Monatsmittelwerte Cd
Cadmium [ng/m³]

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 47 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Für Chrom-gesamt werden in Elstertrebnitz als Jahresmittel 7,5 ng/m³ ermittelt. Der Wert liegt da-
mit in vergleichbarer Höhe zum im Jahresbericht zur Luftqualität in Sachsen für 2017 ausgewiese-
nen Maximalwert. Dieser wurde in Leipzig-Mitte mit 7,4 ng/m³ gemessen [8]. Der höchste Tages-
mittelwert erreicht in Elstertrebnitz am 25.01.18 einen Wert von 133,6 ng/m³, dies übertrifft den
höchsten für das stationäre Messnetz ausgewiesenen Tagesmittelwert deutlich. Die Station
Leipzig-Mitte zeigte als Maximalwert 38 ng/m³ [8]. Ein Immissionswert zum Schutz der menschli-
chen Gesundheit ist weder in der TA Luft noch in der 39. BImSchV festgelegt. Der vom Länder-
ausschuss für Immissionsschutz als Bewertungskriterium genannte Wert von 17 ng/m³ wird nicht
erreicht, bzw. zu 44 % ausgeschöpft.
In VDI 2267, Blatt 3 werden für ländliche Gebiete typische Wertebereiche von 0,5 bis 3 ng/m³ ge-
nannt, in städtischen Gebieten werden 1 bis 10 ng/m³ erwartet. Die Messungen in Elstertrebnitz
erreichen damit die im städtischen Bereich zu erwartende Belastung.
Tabelle 21: Messergebnisse Chrom-gesamt im Schwebstaub PM-10 (Tagesproben) im Messzeitraum
13.09.17 bis 16.09.18
Chrom-gesamt
Immissionswert /
Mittelungszeitraum
ermittelte Kenn-
größe
Verhältnis Mittelwert zu
Beurteilungswert
Bewertungsgrundlage
17 ng/m³
Jahresmittelwert
7,5 ng/m³
44 %
LAI Orientierungswert
für Sonderfallprüfung
nach TA Luft
Abbildung 16: Monatsmittelwerte Chrom-gesamt im Schwebstaub PM-10 (Basis 24-h-Mittelwerte)
Für den Eisenanteil im Schwebstaub PM-10 gibt es ebenfalls keine Festlegungen in TA Luft oder
der 39. BImSchV. Mit 1.626 ng/m³ liegt der Wert im Jahresmittel im laut VDI 2267 Bl. 3 für städti-
sche Gebiete angegeben Konzentrationsbereich. Für diese Gebiete werden in o.g. Richtlinie
1.000 bis 10.000 ng/m³ Eisen erwartet. Für den Standort charakteristisch ist die ausgeprägte
Schwankungsbreite der Tagesmittelwerte. Der höchste Tagesmittelwert beträgt in der Messkam-
pagne Elstertrebnitz 20.825 ng/m³. Die Monatsmittelwerte fallen im Oktober und November 2017
am höchsten aus.
6,7
6,8
6,5
8,5
11,4
10,7
7,5
6,5
6,5
6,4
6,4
6,7
6,4
7,5
0,0
5,0
10,0
15,0
20,0
ng/m³
Elstertrebnitz - Monatsmittelwerte Cr-gesamt
Chrom gesamt [ng/m³]

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 48 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Tabelle 22: Messergebnisse Eisen im Schwebstaub PM-10 (Tagesproben) im Messzeitraum 13.09.17
bis 16.09.18
Eisen
Immissionswert /
Mittelungszeitraum
ermittelte Kenn-
größe
Verhältnis Mittelwert zu
Beurteilungswert
Bewertungsgrundlage
-
1.626 ng/m³
-
-
Abbildung 17: Monatsmittelwerte Eisen im Schwebstaub PM-10 (Basis 24-h-Mittelwerte)
Wie aus der folgenden Abbildung ersichtlich ist, zeigen die Monatsmittelwerte für Eisen und Arsen
einen weitgehend gleichen Trend in den Verlaufskurven. Im Oktober 2017 differieren beide Ele-
mente stärker, wobei dies daran liegen kann, dass 3 als belastet eingestufte Tagesproben in die-
sem Monat zur Analyse von PCDD/DF bzw. dl-PCB verwendet wurden und so für die Metallanaly-
tik nicht zur Verfügung standen.
Abbildung 18: Verläufe der Monatsmittelwerte für Eisen und Arsen im Schwebstaub PM-10
1388
3773
3764
876
1690
975
2397
1893
452
919
620
1042
1073
1626
0
500
1000
1500
2000
2500
3000
3500
4000
ng/m³
Elstertrebnitz - Monatsmittelwerte Fe
Eisen [ng/m³]
0
5
10
15
20
0
500
1000
1500
2000
2500
3000
3500
4000
As in ng/m³
Fe in ng/m³
Elstertrebnitz - Verläufe der Monatsmittelwerte für
Eisen (Fe) und Arsen (As)
Eisen [ng/m³]
Arsen [ng/m³]

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 49 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Auch die Gegenüberstellung der Arsentageswerte > 6 ng/m³ mit den gemessen Eisenwerten im
Schwebstaub PM-10 zeigt weitgehend vergleichbare Trends. Der erhöhte Eiseneintrag resultiert
ebenfalls aus süd- bis südwestlichen Windrichtungen. Analog zur Betrachtung des Arsenanteiles
in PM-10 und zum PM-10-Anteil selbst, ist auch für Eisen die Quellwirkung des Schrottplatzes
sehr wahrscheinlich.
Abbildung 19: Darstellung der Eisen- und Arsenkonzentration zur Windrichtung bei As-Tagesmittel-
werten > 6 ng/m³ (Basis 24-h-Mittelwerte)
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
0
5000
10000
15000
20000
25000
210
240
30
180
240
210
210
210
240
210
210
210
210
210
210
210
180
270
180
180
210
150
150
210
210
210
210
180
210
180
180
180
60
180
300
30
60
240
210
150
330
180
210
Arsen (As) in ng/m³
Eisen (Fe) in ng/m³
Windrichtung (Tagesmittel) in °
Darstellung der Eisen- und Arsen-Konzentration zur Windrichtung für
Arsentagesmittelwerte > 6 ng/m³
Arsen [ng/m³]
Eisen [ng/m³]

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 50 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Für Kobalt im Schwebstaub PM-10 gibt es keine Festlegungen in TA Luft oder der 39. BImSchV.
Mit 0,43 ng/m³ liegt der Wert im Jahresmittel noch im laut VDI 2267 Bl. 3 für städtische Gebiete
angegeben Konzentrationsbereich. Für diese Gebiete werden in o.g. Richtlinie 0,1 bis 0,5 ng/m³
als Richtgröße angegeben.
Tabelle 23: Messergebnisse Kobalt im Schwebstaub PM-10 (Tagesproben) im Messzeitraum 13.09.17
bis 16.09.18
Kobalt
Immissionswert /
Mittelungszeitraum
ermittelte Kenn-
größe
Verhältnis Mittelwert zu
Beurteilungswert
Bewertungsgrundlage
-
0,43 ng/m³
-
-
Abbildung 20: Monatsmittelwerte Kobalt im Schwebstaub PM-10 (Basis 24-h-Mittelwerte)
0,5
0,8
0,9
0,3
0,5
0,3
0,7
0,5
0,2
0,2
0,2
0,3
0,3
0,4
0,00
0,50
1,00
1,50
2,00
ng/m³
Elstertrebnitz - Monatsmittelwerte Co
Cobalt [ng/m³]

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 51 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Für Kupfer werden als Mittelwert im Messzeitraum eines Jahres 14 ng/m³ erreicht. Der höchste
Tagesmittelwert lag bei ca. 132 ng/m³, bezogen auf das Monatsmittel wird der höchste Wert mit
24,2 ng/m³ im November 2017 erreicht. Nach VDI 2267, Blatt 3 sind die Messdaten für Kupfer für
städtische Gebiete als typisch einzuordnen (5 bis 100 ng/m³). Ein Immissionswert ist für Kupfer
nicht festgelegt.
Tabelle 24: Messergebnisse Kupfer im Schwebstaub PM-10 (Tagesproben) im Messzeitraum 13.09.17
bis 16.09.18
Kupfer
Immissionswert /
Mittelungszeitraum
ermittelte Kenn-
größe
Verhältnis Mittelwert zu
Beurteilungswert
Bewertungsgrundlage
-
14,0 ng/m³
-
-
Abbildung 21: Monatsmittelwerte Kupfer im Schwebstaub PM-10 (Basis 24-h-Mittelwerte)
13,1
18,0
24,2
12,4
16,8
16,8
15,9
13,6
8,6
11,7
8,8
10,6
10,2
14,0
0,0
5,0
10,0
15,0
20,0
25,0
30,0
ng/m³
Elstertrebnitz - Monatsmittelwerte Cu
Kupfer [ng/m³]

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 52 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Vergleichbar zur Kupferkonzentration werden für Mangan als Jahresmittelwert 14,8 ng/m³ ausge-
wiesen. Der höchste Tagesmittelwert lag bei ca. 126 ng/m³, bezogen auf das Monatsmittel wird
der höchste Wert mit 22,5 ng/m³ ebenfalls im November 2017 erreicht. Ein Immissionswert ist für
Mangan weder in der TA Luft noch in der 39. BImSchV festgelegt.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schlägt für Mangan als Leitwert für das Schutzgut
menschliche Gesundheit einen jahresbezogenen Leitwert von 0,15 μg/m³ (150 ng/m³) vor. Dieser
Wert wird in Elstertrebnitz zu etwa 10 % ausgeschöpft.
Nach VDI 2267, Blatt 3 sind die Messdaten für Mangan für städtische Gebiete erwartungsgemäß.
Tabelle 25: Messergebnisse Mangan im Schwebstaub PM-10 (Tagesproben) im Messzeitraum
13.09.17 bis 16.09.18
Mangan
Immissionswert /
Mittelungszeitraum
ermittelte Kenn-
größe
Verhältnis Mittelwert zu
Beurteilungswert
Bewertungsgrundlage
0,15 μg/m³
Jahresmittelwert
14,8 ng/m³
(0,0148 μg/m³)
10 %
WHO-Leitwert
Abbildung 22: Monatsmittelwerte Mangan im Schwebstaub PM-10 (Basis 24-h-Mittelwerte)
15,2
22,0
22,5
10,4
18,2
16,5
16,4
20,5
8,8
9,0
8,5
12,1
12,2
14,8
0,0
5,0
10,0
15,0
20,0
25,0
30,0
ng/m³
Elstertrebnitz - Monatsmittelwerte Mn
Mangan [ng/m³]

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 53 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Für Nickel wird im PM-10-Staub der Zielwert von 20 ng/m³ nach 39. BImSchV als Beurteilungskri-
terium eingehalten. Der Jahreszielwert wird mit einem Wert von 8,7 ng/m³ zu rund 44 % ausge-
schöpft.
Der Nickelwert repräsentiert in Elstertrebnitz ein für städtische Gebiete zu erwartendes Niveau
(VDI 2267, Blatt 3).
Übertragen auf die Situation im Freistaat Sachsen ist der in Elstertrebnitz gemessene Jahresmit-
telwert als erhöht einzustufen. Für das Jahr 2017 wird der höchste Jahresmittelwert für die Station
Leipzig-Mitte mit 1,9 ng/m³ ausgewiesen [8].
Der Tageseinzelwert liegt im Messzeitraum in Elstertrebnitz bei ca. 153 ng/m³. Dieser Wert über-
steigt den im sächsischen Messnetz gemessenen höchsten Tageswert deutlich. Laut Jahresbe-
richt für 2017 lag für die Station Leipzig-Mitte ein Maximum von 10,3 ng/m³ vor [8].
Tabelle 26: Messergebnisse Nickel im Schwebstaub PM-10 (Tagesproben) im Messzeitraum 13.09.17
bis 16.09.18
Nickel
Immissionswert /
Mittelungszeitraum
ermittelte Kenn-
größe
Verhältnis Mittelwert zu
Beurteilungswert
Bewertungsgrundlage
20 ng/m³
Jahresmittelwert
8,7 ng/m³
43,5 %
Zielwert nach 39. BIm-
SchV
Abbildung 23: Monatsmittelwerte Nickel im Schwebstaub PM-10 (Basis 24-h-Mittelwerte)
6,9
9,2
10,1
11,3
11,2
11,9
10,1
7,6
6,7
6,6 6,6
6,8
7,1
8,7
0,0
5,0
10,0
15,0
20,0
ng/m³
Elstertrebnitz - Monatsmittelwerte Ni
Nickel [ng/m³]

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 54 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Für Thallium liegt nach TA Luft und 39. BImSchV keine Vorgabe für einen Immissionswert vor. Für
dieses Element ist die am Standort Elstertrebnitz ermittelte Konzentration unter Bezugnahme auf
die Angaben in VDI 2267, Blatt 3 als nicht auffällig einzustufen. Der Jahresmittelwert kann als ty-
pisch für ländliche Gebiete eingestuft werden, wobei die Angaben in der VDI eine Überschneidung
zum städtischen Bereich zeigen. Der höchste Tageseinzelwert wurde für Thallium mit 0,5 ng/m³
ermittelt.
Tabelle 27: Messergebnisse Thallium im Schwebstaub PM-10 (Tagesproben) im Messzeitraum
13.09.17 bis 16.09.18
Thallium
Immissionswert /
Mittelungszeitraum
ermittelte Kenn-
größe
Verhältnis Mittelwert zu
Beurteilungswert
Bewertungsgrundlage
-
0,038 ng/m³
-
-
Abbildung 24: Monatsmittelwerte Thallium im Schwebstaub PM-10 (Basis 24-h-Mittelwerte)
0,04
0,03
0,05
0,03
0,05
0,04
0,05
0,03
0,03
0,03 0,03 0,03 0,03
0,04
0,000
0,020
0,040
0,060
0,080
0,100
ng/m³
Elstertrebnitz - Monatsmittelwerte Tl
Thallium [ng/m³]

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 55 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Für Vanadium liegen nach TA Luft und 39. BImSchV ebenfalls keine Vorgaben für einzuhaltende
Immissionswerte vor. Für Vanadium ist die am Standort Elstertrebnitz ermittelten Konzentration
unter Bezugnahme auf die Angaben in VDI 2267, Blatt 3 als nicht auffällig einzustufen. Der Jah-
resmittelwert kann als typisch für ländliche Gebiete eingestuft werden, wobei die Angaben in der
VDI eine Überschneidung zum städtischen Bereich zeigen. Der höchste Tageseinzelwert wurde
für Vanadium mit 5,1 ng/m³ gemessen.
Tabelle 28: Messergebnisse Vanadium im Schwebstaub PM-10 (Tagesproben) im Messzeitraum
13.09.17 bis 16.09.18
Vanadium
Immissionswert /
Mittelungszeitraum
ermittelte Kenn-
größe
Verhältnis Mittelwert zu
Beurteilungswert
Bewertungsgrundlage
-
0,51 ng/m³
-
-
Abbildung 25: Monatsmittelwerte Vanadium im Schwebstaub PM-10 (Basis 24-h-Mittelwerte)
0,5
0,4
0,4
0,4
0,5
0,5
0,5
0,8
0,4
0,5
0,7
0,6
0,5
0,5
0,00
0,20
0,40
0,60
0,80
1,00
ng/m³
Elstertrebnitz - Monatsmittelwerte V
Vanadium [ng/m³]

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 56 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Für Zink liefern die Ergebnisse einen Jahresmittelwert von 110 ng/m³. Der höchste Tagesmittel-
wert lag bei ca. 2.418 ng/m³, bezogen auf das Monatsmittel wird der höchste Wert mit 260 ng/m³
im Februar 2018 erreicht. Nach VDI 2267, Blatt 3 sind die Messdaten für Zink damit noch für städ-
tische Gebiete erwartungsgemäß. Die VDI gibt hier einen Bereich für Zink von 10 bis
300 ng/m³ an. Ein Immissionswert ist für Zink weder in der TA Luft noch in der 39. BImSchV fest-
gelegt.
Tabelle 29: Messergebnisse Zink im Schwebstaub PM-10 (Tagesproben) im Messzeitraum 13.09.17
bis 16.09.18
Zink
Immissionswert /
Mittelungszeitraum
ermittelte Kenn-
größe
Verhältnis Mittelwert zu
Beurteilungswert
Bewertungsgrundlage
-
110 ng/m³
-
-
Abbildung 26: Monatsmittelwerte Zink im Schwebstaub PM-10 (Basis 24-h-Mittelwerte)
82
108
132
84
154
260
83
88
90
85
85
84
84
110
0,0
50,0
100,0
150,0
200,0
250,0
300,0
ng/m³
Elstertrebnitz - Monatsmittelwerte Zn
Zink [ng/m³]

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 57 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
6.3.1 PCDD/DF und dl-PCB im Schwebstaub PM-10
Um die Notwendigkeit der Bestimmung von Dioxinen und Furanen (PCDD/DF) und dioxinähnli-
chen polychlorierten Biphenylen (dl-PCB) in den Schwebstaubproben PM-10 einschätzen zu
können, wurden in der ersten Phase der Messungen in Elstertrebnitz in den Monaten Septem-
ber und Oktober 2017 insgesamt 4 Tagesmischproben, wegen der notwendigen Materialmenge
jeweils zweier benachbarter Tage, zur Analyse ausgewählt. Auswahlkriterium war die Windrich-
tung aus südlich bis südwestlicher Richtung, in vermuteter Quelllage. Die Analysen umfassen
nur den partikelförmigen Anteil, die Erfassung des gasförmigen Anteiles, durch Kombination des
Filters mit Adsorbermaterial (PU-Schaum/XAD) erfolgte nicht. Es handelt sich damit um eine
orientierende Messung mit Stichprobencharakter.
In den folgenden Tabellen sind die Messergebnisse der 4 Stichproben für die PCDD/DF und die
dl-PCB zusammengefasst dargestellt. Die im Schwebstaub bestimmten Konzentrationen wur-
den mit den Faktoren für die Toxizitätsäquivalente nach WHO (2005, WHO-TE) multipliziert. Für
die Summenbildung werden die Werte unterhalb der Bestimmungsgrenze (BG) mit dem Wert
Null angesetzt. Zu Vergleichszwecken sind die Summenwerte inklusive der vollen und der hal-
ben Bestimmungsgrenze ebenfalls mit aufgeführt. Der Anteil an dl-PCB an der Gesamtsumme
PCDD/DF und dl-PCB wird separat ausgewiesen. Die detaillierten Analysenergebnisse zur Ver-
teilung der Einzelkongenere sind in Anlage 2.4 des Berichtes enthalten. Hauptkomponente in
allen Proben ist PCB-126.
Tabelle 30: Stichprobenmessungen für Schwebstaub PM-10 (HVS-Filterproben PCDD/DF u. dl-
PCB) – Angaben inkl., halber bzw. exkl. Bestimmungsgrenze (BG)
PCDD/F und dl-PCB in WHO-TE (fg/(m³)
18./22.09.17
04./05.10.17
06./07.10.17
16./17.10.18
∑PCDD/F + dl-PCB (exkl. BG)
6,181
3,600
0,982
17,772
∑PCDD/F + dl-PCB (inkl. 1/2 BG)
11,375
8,619
5,747
25,327
∑PCDD/F + dl-PCB (inkl. BG)
16,569
13,637
10,511
32,881
davon Anteil dl-PCB
∑dl-PCB (exkl. BG)
3,423
3,600
0,982
2,870
∑ dl-PCB (inkl. 1/2 BG)
3,426
3,602
1,109
2,874
∑ dl-PCB (inkl. BG)
3,428
3,605
1,235
2,877
Tabelle 31: Zusammenfassung der Ergebnisse für PCDD/DF u. dl-PCB im Schwebstaub PM-10
PCDD/DF u. dl-PCB
Immissionswert / Mitte-
lungszeitraum
ermittelte Kenngröße
Verhältnis Mittelwert zu
Beurteilungswert
Bewertungs-
grundlage
150 fg WHO-TE/m³
Jahresmittelwert
7,1 fg WHO-TE/m³ (exkl. BG)
12,8 fg WHO-TE/m³ (inkl. 1/2 BG)
18,4 fg WHO-TE/m³ (inkl. BG)
4,8 %
8,5 %
12,3 %
LAI, 2004
[7]
Aus den Ergebnissen der Einzelproben ist ersichtlich, dass der Immissionswert von 150 fg
WHO-TE/m³ in Abhängigkeit von der Berücksichtigung der Bestimmungsgrenzen in einem Be-
reich von 5 bis 12 % ausgeschöpft wird. Der höchste Wert wurde im Zeitraum 16./17.10.17 ge-
messen, mit Werten zwischen ca. 17,8 fg/m³ (WHO-TE, exkl. BG) und ca. 32,9 fg/m³ (WHO-TE,
inkl. BG) liegt das Verhältnis von Mittel- zu Beurteilungswert zwischen ca. 12 und 22 %.
Ausgehend davon, dass in der Stichprobe keine Überschreitung des Immissionswertes erkenn-
bar war, wurde vor allem aus Gründen des hohen Untersuchungsaufwandes auf weitere Analy-
sen verzichtet.

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 58 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
6.4 Staubniederschlag (Deposition)
Als Immissionswert für Staubniederschlag (nicht gefährdender Staub) ist zum Schutz vor erheb-
lichen Belästigungen oder erheblichen Nachteilen als Gesamtbelastung, bezogen auf den Mitte-
lungszeitraum eines Jahres ein Wert von 0,35 g/(m²d) festgelegt. Die Ergebnisse der insgesamt
9 Monatsproben sind in folgender Tabelle und Abbildung dargestellt. Der Vergleich mit dem Im-
missionswert hat aufgrund des verkürzten Mittelungszeitraumes orientierenden Charakter. Eine
Zusammenstellung aller Messergebnisse ist dem Bericht in Anlage 3.1 zu entnehmen.
Tabelle 32: Messergebnisse Deposition (9 Monatsproben) Januar bis September 2018
Staubniederschlag (Deposition)
Immissionswert /
Mittelungszeitraum
ermittelte Kenn-
größe
Verhältnis Mittelwert zu
Beurteilungswert
Bewertungsgrundlage
0,35 g/m²d
Jahresmittelwert
0,9 g/m²d
14
26 %
TA Luft 4.3.1
Abbildung 27: Messergebnisse Staubniederschlag (Deposition) Januar bis September 2018
Das Beurteilungskriterium wird am Messpunkt unterschritten.
Der zulässige Immissionswert wird bezogen auf 9 Monatsproben zu 26 % ausgeschöpft.
An den sächsischen Messstationen Leipzig-West und Borna lagen die Immissionswerte im Ver-
gleichszeitraum Januar bis September 2018 mit 0,12 bzw. 0,09 g/(m²*d) Staubniederschlag in
einer vergleichbaren Größenordnung.
14
gebildet aus den Werten von 9 Monatsproben
0,08
0,02
0,04
0,15
0,09
0,10
0,11
0,11
0,15
0,00
0,05
0,10
0,15
0,20
0,25
0,30
0,35
Januar
2018
Februar
2018
März 2018 April 2018 Mai 2018 Juni 2018 Juli 2018
August
2018
September
2018
g/m²d
Elstertrebnitz - Staubniederschlag (Deposition)
Staubniederschlag [g/m²*d]

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 59 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
6.5 Inhaltsstoffe im Staubniederschlag
6.5.1 Metalle im Staubniederschlag
Für die Inhaltsstoffe des Staubniederschlages sind in der TA Luft unter Nr. 4.5.1 bezogen auf
den ermittelten Stoffumfang für die Stoffe Arsen, Blei, Cadmium, Nickel, Thallium und deren
anorganische Verbindungen Immissionswerte zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwir-
kungen durch die Deposition luftverunreinigender Stoffe, einschließlich des Schutzes vor
schädlichen Bodenveränderungen, festgelegt.
Für die übrigen Metallverbindungen im Staubniederschlag können als Vergleichsgröße An-
gaben zu typischen Konzentrationsbereichen ländlicher und städtischer Gebiete aus VDI
2267, Blatt 3 entnommen werden.
Die Ergebnisse der insgesamt 8 Monatsproben sind in den folgenden Tabellen dargestellt.
Die Probe vom Monat Februar konnte aufgrund eines Geräteausfalles beim Säureaufschluss
der Probe nicht analysiert werden. Der Vergleich mit Immissionswerten hat aufgrund des
verkürzten Mittelungszeitraumes orientierenden Charakter. Eine Zusammenstellung aller
Messergebnisse und deren graphische Darstellung sind in Anlage 3.1 des Berichtes enthal-
ten.
Tabelle 33: Messergebnisse Deposition Antimon (8 Monatsproben) Januar bis September 2018
Antimon (Deposition)
Immissionswert
/
Mittelungszeitraum
ermittelte Kenn-
größe
Verhältnis Mittelwert zu
Beurteilungswert
Bewertungsgrundlage
-
1,0 μg/(m²d)
-
-
Für Antimon liegt der Mittelwert im Messzeitraum bei 1,0 μg/(m²d), als Maximalgehalt wurden
im August 2018 1,4 μg/(m²d) gemessen. Der in der VDI 2267, Blatt 3 für ländliche Gebiete
mit 0,07 bis 2,3 μg/(m²d) angegebene Wertebereich wird damit getroffen.
Für Arsen und seine anorganischen Verbindungen ist in der TA Luft unter Nr. 4.5.1 für den
Mittelungszeitraum eines Jahres ein Immissionswert von 4 μg/(m²d) angegeben.
Tabelle 34: Messergebnisse Deposition Arsen (8 Monatsproben) Januar bis September 2018
Arsen (Deposition)
Immissionswert
/
Mittelungszeitraum
ermittelte Kenn-
größe
Verhältnis Mittelwert zu
Beurteilungswert
Bewertungsgrundlage
4 μg/(m²d)
Jahresmittelwert
1,5 μg/(m²d)
38 %
TA Luft Nr. 4.5.1
Das Beurteilungskriterium wird am Messpunkt nicht erreicht.
Der zulässige Immissionswert wird bezogen auf 8 Monatsproben zu 38 % ausgeschöpft.
Der Maximalgehalt wurde in der Monatsprobe August 2018 mit 3,1 μg/m²d gemessen. In
VDI 2267 Blatt 3 werden für ländliche Gebiete As-Jahresgehalte von 0,1 bis 1,4 μg/(m²d), für
städtische Gehalte Werte von 0,7 bis 2,2 μg/(m²d) genannt. An der Messstation Leipzig-West
liegt der As-Messwert im Vergleichszeitraum Januar bis September 2018 mit 0,4 μg/(m²*d)
bei etwa einem Viertel des in Elstertrebnitz ermittelten Wertes.

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 60 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Nach 4.5.1 der TA Luft ist als Immissionswert für Blei und seine anorganischen Verbindun-
gen für den Mittelungszeitraum ein Gehalt von 100 μg/(m²d) im Jahreszeitraum festgelegt.
Erreicht werden an der Messstelle in Elstertrebnitz im Mittel 27,9 μg/(m²d), bei einem Maxi-
malwert im Januar 2018 von 53,1 μg/(m²d).
Tabelle 35: Messergebnisse Deposition Blei (8 Monatsproben) Januar bis September 2018
Blei (Deposition)
Immissionswert /
Mittelungszeitraum
ermittelte Kenn-
größe
Verhältnis Mittelwert zu
Beurteilungswert
Bewertungsgrundlage
100 μg/(m²d)
Jahresmittelwert
27,9 μg/(m²d)
28 %
TA Luft Nr. 4.5.1
Das Beurteilungskriterium wird am Messpunkt unterschritten.
Der zulässige Immissionswert wird bezogen auf 8 Monatsproben zu 28 % ausgeschöpft.
Der Maximalgehalt wurde in der Monatsprobe vom Januar 2018 mit 53,1 μg/(m²d) bestimmt.
In der VDI 2267 Blatt 3 werden für ländliche Gebiete Jahresgehalte für Blei von 10 bis
20 μg/(m²d), für städtische Gehalte Werte von 20 bis 35 μg/(m²d) genannt.
Mit 5,3 μg/(m²d) in Borna und 3,5 μg/(m²d) in Leipzig-West liegen die Pb-Gehalte der
nächstgelegenen sächsischen Immissionsmessstationen im Vergleichszeitraum deutlich da-
runter.
Als Immissionswert für Cadmium ist nach 4.5.1 der TA Luft, bezogen auf den Mittelungszeit-
raum eines Jahres, ein Wert von 2 μg/(m²*d) festgelegt.
Tabelle 36: Messergebnisse Deposition Cadmium (8 Monatsproben) Januar bis September
2018
Cadmium (Deposition)
Immissionswert /
Mittelungszeitraum
ermittelte Kenn-
größe
Verhältnis Mittelwert zu
Beurteilungswert
Bewertungsgrundlage
2 μg/(m²d)
Jahresmittelwert
0,7 μg/(m²d)
35 %
TA Luft Nr. 4.5.1
Das Beurteilungskriterium wird am Messpunkt nicht erreicht.
Der zulässige Immissionswert wird bezogen auf 8 Monatsproben zu 35 % ausgeschöpft.
Der Maximalgehalt wurde in der Monatsprobe vom Januar 2018 mit 1,8 μg/(m²d) bestimmt.
Für Cadmium werden in der VDI 2267 Blatt 3 für ländliche Gebiete Jahresgehalte von 0,2 bis
0,6 μg/(m²d), für städtische Gehalte Werte von 0,3 bis 1,0 μg/(m²d) genannt.
Im Vergleichszeitraum liegen mit 0,08 μg/(m²d) in Borna und 0,05 μg/(m²d) in Leipzig-West
die Cd-Gehalte der nächstgelegenen sächsischen Immissionsmessstationen deutlich unter
denen des Messpunktes in Elstertrebnitz.

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 61 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Für Chrom-gesamt liegt der Mittelwert im Messzeitraum bei 13,2 μg/(m²d), als Maximalgehalt
wurden im Januar 2018 23,9 μg/(m²d) gemessen. In VDI 2267, Blatt 3 wird für ländliche Ge-
biete ein Wertebereich von 1 bis 5 μg/(m²d) angegeben, in städtischen Gebieten werden 5
bis 10 μg/(m²d) als typisch benannt. In Elstertrebnitz liegen die Werte im Mittel über der als
typisch für die städtische Umgebung genannten Obergrenze (ca. 1,3fach).
Tabelle 37: Messergebnisse Deposition Chrom-ges. (8 Monatsproben) Januar bis September
2018
Chrom-gesamt (Deposition)
Immissionswert /
Mittelungszeitraum
ermittelte Kenn-
größe
Verhältnis Mittelwert zu
Beurteilungswert
Bewertungsgrundlage
-
13,2 μg/(m²d)
-
-
Für Eisen liegt der Mittelwert im Messzeitraum bei 6.442 μg/(m²d), als Maximalgehalt wurden
im Januar 2018 10.021 μg/(m²d) gemessen. In VDI 2267, Blatt 3 wird für ländliche Gebiete
ein Wertebereich von 300 bis 600 μg/(m²d) angegeben, in städtischen Gebieten können
1.000 bis 4.000 μg/(m²d) erwartet werden. In Elstertrebnitz liegt der mittlere Wert im Mess-
zeitraum ca. 1,6fach über dem oberen Wert für städtische Gebiete.
Tabelle 38: Messergebnisse Deposition Eisen (8 Monatsproben) Januar bis September 2018
Eisen (Deposition)
Immissionswert /
Mittelungszeitraum
ermittelte Kenn-
größe
Verhältnis Mittelwert zu
Beurteilungswert
Bewertungsgrundlage
-
6.442 μg/(m²d)
-
-
Mit einem Wert von 2,0 μg/(m²d) für Kobalt wird der in VDI 2267, Blatt 3 für städtische Gebie-
te angegebene typische Wertebereich überschritten. Dieser wird mit maximal 1 μg/(m²d) an-
gegeben. Das Maximum im Messzeitraum lag in Elstertrebnitz bei 3,1 μg/(m²d). In ländlichen
Gebieten ist mit Konzentrationen zwischen 0,1 und 0,5 μg/(m²d) zu rechnen.
Tabelle 39: Messergebnisse Deposition Kobalt (8 Monatsproben) Januar bis September 2018
Kobalt (Deposition)
Immissionswert /
Mittelungszeitraum
ermittelte Kenn-
größe
Verhältnis Mittelwert zu
Beurteilungswert
Bewertungsgrundlage
-
2,0 μg/(m²d)
-
-

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 62 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Für Kupfer liegt der Mittelwert im Messzeitraum bei 25,9 μg/(m²d), als Maximalgehalt wurden
im September 2018 38,5 μg/(m²d) gemessen. Mittelwert und Maximalgehalt liegen damit im
für städtische Gebiete erwarteten Bereich von 10 bis 50 μg/(m²d). In ländlichen Bereichen ist
laut o.g. VDI mit 5 bis 10 μg/(m²d) zu rechnen.
Tabelle 40: Messergebnisse Deposition Kupfer (8 Monatsproben) Januar bis September 2018
Kupfer (Deposition)
Immissionswert /
Mittelungszeitraum
ermittelte Kenn-
größe
Verhältnis Mittelwert zu
Beurteilungswert
Bewertungsgrundlage
-
25,9 μg/(m²d)
-
-
Die Mangangehalte im Staubniederschlag erreichen in Elstertrebnitz mit 79,8 μg/(m²d) eben-
falls die für städtische Bereiche erwartete Größenordnung, 50 bis 300 μg/(m²d) werden an-
gegeben, auch der Maximalwert vom September 2018 ordnet sich mit 159,5 μg/(m²d) dort
ein.
Tabelle 41: Messergebnisse Deposition Mangan (8 Monatsproben) Januar bis September 2018
Mangan (Deposition)
Immissionswert /
Mittelungszeitraum
ermittelte Kenn-
größe
Verhältnis Mittelwert zu
Beurteilungswert
Bewertungsgrundlage
-
79,8 μg/(m²d)
-
Für Nickel und seine anorganischen Verbindungen ist nach 4.5.1 der TA Luft als Immissi-
onswert ein Gehalt von 15 μg/(m²d) im Jahreszeitraum festgelegt. Erreicht werden an der
Messstelle in Elstertrebnitz im Mittel 10,8 μg/(m²d), bei einem Maximalwert im September
2018 von 17,9 μg/(m²d).
Tabelle 42: Messergebnisse Deposition Nickel (8 Monatsproben) Januar bis September 2018
Nickel (Deposition)
Immissionswert /
Mittelungszeitraum
ermittelte Kenn-
größe
Verhältnis Mittelwert zu
Beurteilungswert
Bewertungsgrundlage
15 μg/(m²d)
Jahresmittelwert
10,8 μg/(m²d)
72 %
TA Luft Nr. 4.5.1
Das Beurteilungskriterium wird am Messpunkt unterschritten.
Der zulässige Immissionswert wird bezogen auf 8 Monatsproben zu 72 % ausgeschöpft.
In der VDI 2267 Blatt 3 werden für ländliche Gebiete Jahresgehalte für Nickel von 1 bis 3
μg/(m²d), für städtische Gebiete Werte von 5 bis 20 μg/(m²d) genannt.

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 63 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Nach 4.5.1 der TA Luft sind für Thallium und seine anorganischen Verbindungen als Immis-
sionswert 2 μg/(m²d) im Jahreszeitraum festgelegt. Thallium wurde in keiner Monatsprobe
nachgewiesen.
Tabelle 43: Messergebnisse Deposition Thallium (8 Monatsproben) Januar bis September 2018
Thallium (Deposition)
Immissionswert /
Mittelungszeitraum
ermittelte Kenn-
größe
Verhältnis Mittelwert zu
Beurteilungswert
Bewertungsgrundlage
2 μg/(m²d)
Jahresmittelwert
< 0,2 μg/(m²d)
-
TA Luft Nr. 4.5.1
Das Beurteilungskriterium wird am Messpunkt unterschritten.
Für Vanadium lag der Anteil im Staubniederschlag bezogen auf die 8 Monatsproben bei
4,3 μg/(m²d).
Tabelle 44: Messergebnisse Deposition Vanadium (8 Monatsproben) Januar bis Sept. 2018
Vanadium (Deposition)
Immissionswert /
Mittelungszeitraum
ermittelte Kenn-
größe
Verhältnis Mittelwert zu
Beurteilungswert
Bewertungsgrundlage
-
4,0 μg/(m²d)
-
-
Der Vanadiumgehalt im Staubniederschlag erreicht dabei die in VDI 2267 Blatt 3 für ländli-
che Gebiete genannte Wertespanne von 2 bis 10 μg/(m²d), für städtische Gebiete werden
dort 10 bis 70 μg/(m²d) angegeben.
Für Zink liegt der Mittelwert im Messzeitraum bei 266 μg/(m²d), als Maximalgehalt wurden im
September 2018 546 μg/(m²d) gemessen. Mittelwert und Maximalgehalt liegen damit im für
städtische Gebiete erwarteten Bereich von 100 bis 1.000 μg/(m²d).
Tabelle 45: Messergebnisse Deposition Zink (8 Monatsproben) Januar bis Sept. 2018
Zink (Deposition)
Immissionswert /
Mittelungszeitraum
ermittelte Kenn-
größe
Verhältnis Mittelwert zu
Beurteilungswert
Bewertungsgrundlage
-
266 μg/(m²d)
-
-

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 64 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
6.5.2 PCDD/DF und dl-PCB im Staubniederschlag
In den folgenden Tabellen sind die Messergebnisse der 9 Monatsproben für die polychlorierten
Dioxine und Furane (PCDD/DF) und die dioxinähnlichen polychlorierten Biphenyle (dl-PCB) zu-
sammengefasst dargestellt. Die ermittelten Depositionskonzentrationen wurden mit den Faktoren
für die Toxizitätsäquivalente nach WHO (2005, WHO-TE) multipliziert. Für die Summenbildung
werden die Werte unterhalb der Bestimmungsgrenze (BG) mit dem Wert Null angesetzt. Zu Ver-
gleichszwecken sind die Summenwerte inklusive der vollen und der halben Bestimmungsgrenze
ebenfalls mit aufgeführt. Der Anteil an dl-PCB an der Gesamtsumme PCDD/DF und dl-PCB wird
separat ausgewiesen.
Tabelle 46: mittlere Deposition PCDD/DF u. dl-PCB (9 Monatsproben) 01/2018 – 09/2018
PCDD/DF u. dl-PCB (Deposition)
Immissionswert /
Mittelungszeitraum
ermittelte Kenngröße
Verhältnis Mittelwert zu
Beurteilungswert
Bewertungsgrundlage
4 pg/m²d WHO-TE
Jahresmittelwert
5 pg/m²d WHO-TE
125 %
Zielwert LAI, 2004
Tabelle 47: Ergebnisse Monatsproben Deposition PCDD/DF u. dl-PCB 01/2018 – 09/2018, inkl. sepa-
rater Angabe des ∑Anteiles an dl-PCB
PCDD/F und dl-PCB in
WHO-TE (pg/(m²d)
Jan
18
Feb
18
Mrz
18
Apr
18
Mai
18
Jun
18
Jul 18
Aug
18
Sep
18
Mittel
tel-
wert
∑PCDD/F + dl-PCB (exkl.
BG)
4,87
2,97
2,38
16,24
2,36
2,75
1,26
9,30
2,92
5,00
∑PCDD/F + dl-PCB (inkl.
1/2 BG)
6,28
4,64
4,08
17,86
4,62
4,04
2,97
9,97
4,25
6,52
∑PCDD/F + dl-PCB (inkl.
BG)
7,70
6,32
5,79
19,48
6,89
5,32
4,67
10,65
5,57
8,04
davon Anteil dl-PCB
∑dl-PCB (exkl. BG)
1,43
1,02
1,11
13,92
1,97
1,44
0,94
6,23
1,91
3,59
∑ dl-PCB (inkl. 1/2 BG)
1,48
1,07
1,16
13,97
2,02
1,48
0,98
6,23
1,91
3,80
∑ dl-PCB (inkl. BG)
1,53
1,13
1,20
14,02
2,07
1,52
1,02
6,23
1,91
4,01
Für PCDD/DF sowie die dl-PCB werden in der aktuell gültigen TA Luft keine Immissionswerte
angegeben. Als Beurteilungswert gibt der Länderausschuss für Immissionsschutz (LAI) [7] für
PCDD/DF und dioxinähnliche PCB einen Zielwert für die langfristige Luftreinhalteplanung von 4
pg WHO-TE/m²d an. Im Entwurf zur Überarbeitung der TA Luft vom 16.07.2018 ist künftig ein
Immissionswert von 9 pg WHO-TE/m²d für PCDD/DF und dl-PCB vorgesehen.
Das vorliegende Ergebnis der Messungen in Elstertrebnitz weist für den verkürzten Messzeit-
raum von 9 Monaten eine Überschreitung des Zielwertes nach LAI 2004 von 4 pg WHO-TE/m²d
aus. Vergleichsbasis ist hier die Summenbildung exklusive der Werte, die unterhalb der Bestim-
mungsgrenze liegen.
Im Messzeitraum fällt dabei besonders der Monat April 2018 auf, der den Jahreszielwert um
mehr als das 4fache überschreitet. Ebenfalls als erhöht einzustufen ist der Messwert vom August
2018, hier werden 9,3 pg WHO-TE/m²d gemessen. Den Hauptbeitrag am Summenwert bez. auf
die WHO-TE liefert PCB-126, was sich besonders im April 2018 am Anteil der dl-PCB bezogen
auf die Gesamtsumme PCDD/DF und PCB zeigt.

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 65 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Abbildung 28: Zusammenfassung der ∑-Werte PCDD/F und dl-PCB-Ergebnisse im Staubnieder-
schlag (Deposition) Januar bis September 2018
Abbildung 29: Kongenerenmuster PCDD/DF u. dl-PCB (WHO-TE (pg/m²d)) - Mittelwerte im Mess-
zeitraum Januar bis September 2018
4,87
2,97
2,38
16,24
2,36
2,75
1,26
9,30
2,92
5,00
0,0
2,0
4,0
6,0
8,0
10,0
12,0
14,0
16,0
18,0
∑ PCDD/F u. dl-PCB WHO-TE (pg/(m²d) exkl.
BG
Elstertrebnitz -
PCDD/F und dl-PCB-Ergebnisse in WHO-TE (pg/(m²d) im
Staubniederschlag (exkl. BG)
Summe PCDD/F + dl-PCB (exkl. Bestimmungsgrenze (BG))
0,0
0,5
1,0
1,5
2,0
2,5
3,0
PCDD/DF u. dl-PCB im Staubniederschlag WHO-TE (pg/(m²d)
Elstertrebnitz - PCDD/DF u. dl-PCB - Kongenerenmuster WHO-TE (pg/m²d)
- Mittelwerte im Messzeitraum Januar bis September 2018 -

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 66 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Der im Entwurf zur neuen TA Luft genannte Wert von 9 pg WHO-TE/m²d wird im Messzeitraum
eingehalten.
Alle im Messzeitraum gesammelten Proben weisen ein vergleichbares Kongenerenmuster auf
(siehe dazu Anlage 3.2 des Berichtes). Bei den polychlorierten Dioxinen trägt als Hauptkompo-
nente 1,2,3,7,8-PentaCDD mit 22 % bis 28 % zur Gesamtbelastung bei. Für die Furane wird als
Hauptkomponente 2,3,4,7,8-Penta-CDF mit Anteilen zwischen 11 % und 22 % ausgewiesen. Mit
Anteilen zwischen 77 % und 90 % bildet PCB-126 den Hauptteil der Gesamtbelastung an dioxin-
ähnlichen PCB.
Im Bericht des Umweltbundesamts zur Zuordnung und Quantifizierung der Dioxineinträge auf
dem Luftpfad von 2016 [27] werden die Mediane der Depositionen für PCDD/F, als auch für PCB
für die meisten städtischen Messorte (Mediane PCDD/F: 0,75 bis 4,0 pg/m²d; PCB:0,3 bis 2,6
pg/m²d) höher als im ländlich-quellfernen Bereich (Mediane PCDD/F:0,7 bis 1,6 pg/m²d; Mediane
PCB: 0,3 bis 0,6 pg/m²d) angegeben. In Elstertrebnitz ist darauf bezogen eine dem städtischen
Konzentrationsniveau entsprechende Belastung anzutreffen, eine Ausnahme bildet der als stark
erhöht einzustufende Depositionswert vom April 2018.

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 67 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
6.6 Plausibilitätsprüfung
Am Messort in Elstertrebnitz wurden verschiedene Messverfahren mit dem Ziel eingesetzt,
die Emissionsquelle, die zu den Bürgerbeschwerden im Wohngebiet Am Wasserturm führt,
lokalisieren zu können. Am Standort wurden über den gesamten Messzeitraum die meteoro-
logischen Bedingungen kontinuierlich erfasst. Parallel lief ein automatisch arbeitendes
Staubmessgerät, so dass in 1-h-Werten aufgelöst der Verlauf der PM-10 Schwebstaub-
konzentration erfasst werden konnte. Damit war es möglich, für den Standort sehr charakte-
ristische kurzeitige Spitzen im PM-10-Wert mit der vorherrschenden Windrichtung zu verglei-
chen und diese dann auch Tageszeiten und Wochentagen zuordnen zu können. Die kontinu-
ierlichen Messergebnisse wurden durch die parallele über 24 Stunden integrierend ausge-
führte HVS-Messung bestätigt. Der Äquivalenztest wird bestanden. Die Analyse der Staubin-
haltsstoffe PM-10 zeigte, dass der darin enthaltene Arsenanteil als erhöht und auf dem Ziel-
wert nach 39. BImSchV liegend einzuschätzen ist. Der Zusammenhang erhöhter Arsenwerte
mit einer südlich bis südwestlichen Windrichtung konnte analog zur Konzentrationsmessung
von PM-10-Staub gezeigt werden. Ausgehend von verschiedenen Untersuchungsmethoden,
die hinsichtlich der Quellensuche zu einem deckungsgleichen Ergebnis führen, werden die
Befunde der Schwebstaubmessung in Elstertrebnitz als plausibel eingeschätzt.
In jeder Untersuchungsphase standen zu Vergleichszwecken und zur Plausibilitätsprüfung
die zeitlich parallel erfassten Messwerte benachbarter Stationen des sächsischen Immissi-
onsmessnetzes zur Verfügung. Datenvergleiche fanden mit den Stationen Leipzig-West,
Borna, Collmberg und Leipzig-Mitte im Rahmen der täglichen Datenvalidierungen im Mess-
netz statt.
Die Ergebnisse der Messungen gestatten aus gutachterlicher Sicht eine räumliche Eingren-
zung der Quelle auf den Schrottplatz und hier möglicherweise auf den Bereich des Brenn-
platzes, neben der Schrottschere. Denkbar ist, dass hier die Freisetzung von sehr kleinen
Partikeln durch Abrauchen beim Brennschneidvorgang zu den Messwertspitzen am Immissi-
onsort führt. Indizien ergeben sich auch aus der für den Standort charakteristischen Filterver-
färbung, die an Messungen von Schweißrauchen erinnert.
Die Depositionsmessungen zeigen abweichend zum Ergebnis der PM-10-Messungen Arsen
in Hinblick auf die Einhaltung des Ziel- bzw. Grenzwertes nicht als Schwerpunkt an. Als kri-
tisch für die Deposition zeigen sich Wertespitzen in der Summe der Dioxine, Furane und
PCB. Verwiesen wird hier auf die Probe vom April 2018 mit einem stark erhöhten Monatsmit-
tel.
Ausgehend von den beiden Erfassungsmethoden, Depositions- und Schwebstaubmessun-
gen, die unterschiedliche Fraktionen des Staubes erfassen, ist hier u.U. ein anderer Teilbe-
reich oder Arbeitsschritt als Quelle zu vermuten.
Dipl.-Ing. Holm Kühne
Bearbeiter/fachlich Verantwortlicher

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 68 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
7. Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Lage der Gemeinde Elstertrebnitz (Ausdruck google.maps vom 11.09.2018) ........... 12
Abbildung 2: Lage des Schrottplatzes der Fa. Schrott-Wetzel in der Gemeinde Elstertrebnitz
(Ausdruck google.maps vom 11.09.2018) ................................................................. 13
Abbildung 3: Untersuchungsgebiet mit Angaben zur Windrichtung (Ausdruck google.maps vom
14.02.2019)............................................................................................................... 14
Abbildung 4: Qualitätsregelkarte für TEOM-FDMS zu Digitel-HVS (ohne Streichungen) ............... 30
Abbildung 5: Verlauf der gravimetrisch ermittelten PM-10 Schwebstaubkonzentrationen (HVS-
Digitel) im Messzeitraum vom 13.09.17 bis 12.09.18 ................................................ 37
Abbildung 6: Optische Befunde: Filter links - bei südlicher Anströmrichtung aus Richtung
Schrottplatz, im Vergleich dazu Filter rechts – sonntags, bei drehenden Winden ...... 38
Abbildung 7: Vergleich der 1-h-Werte der automatischen Schwebstaubbestimmung PM-10 aus
Elstertrebnitz mit der Messstation Leipzig-West ........................................................ 39
Abbildung 8: Beispiel 1 für den Verlauf der 1-h-aufgelösten Schwebstaub PM-10-Werte am
14.11.2017 ................................................................................................................ 40
Abbildung 9: Beispiel 2 für den Verlauf der 1-h-aufgelösten Schwebstaub PM-10-Werte am
07.03.2018 ................................................................................................................ 40
Abbildung 10: Dosisberechnung: Summe der in Windrichtung anfallenden PM-10-Belastung (Basis
1-h-Mittelwerte) (Ausdruck google.maps vom 18.01.2019) ....................................... 41
Abbildung 11: Monatsmittelwerte Antimon im Schwebstaub PM-10 (Basis 24-h-Mittelwerte) ........ 42
Abbildung 12: Monatsmittelwerte Arsen im Schwebstaub PM-10 (Basis 24-h-Mittelwerte) ............ 43
Abbildung 13: Windrichtungshäufigkeit an Tagen mit Arsengehalt > 6 ng/m³ im PM-10-Staub
(Ausdruck google.maps vom 18.01.2019) ................................................................. 44
Abbildung 14: Monatsmittelwerte Blei im Schwebstaub PM-10 (Basis 24-h-Mittelwerte) ............... 45
Abbildung 15: Monatsmittelwerte Cadmium im Schwebstaub PM-10 (Basis 24-h-Mittelwerte) ...... 46
Abbildung 16: Monatsmittelwerte Chrom-gesamt im Schwebstaub PM-10 (Basis 24-h-Mittelwerte)
...................................................................................................................................................... 47
Abbildung 17: Monatsmittelwerte Eisen im Schwebstaub PM-10 (Basis 24-h-Mittelwerte) ............ 48
Abbildung 18: Verläufe der Monatsmittelwerte für Eisen und Arsen im Schwebstaub PM-10 ........ 48
Abbildung 19: Darstellung der Eisen- und Arsenkonzentration zur Windrichtung bei As-Tagesmittel-
werten > 6 ng/m³ (Basis 24-h-Mittelwerte) ................................................................. 49
Abbildung 20: Monatsmittelwerte Kobalt im Schwebstaub PM-10 (Basis 24-h-Mittelwerte) ........... 50
Abbildung 21: Monatsmittelwerte Kupfer im Schwebstaub PM-10 (Basis 24-h-Mittelwerte) ........... 51
Abbildung 22: Monatsmittelwerte Mangan im Schwebstaub PM-10 (Basis 24-h-Mittelwerte) ........ 52
Abbildung 23: Monatsmittelwerte Nickel im Schwebstaub PM-10 (Basis 24-h-Mittelwerte) ............ 53
Abbildung 24: Monatsmittelwerte Thallium im Schwebstaub PM-10 (Basis 24-h-Mittelwerte) ........ 54
Abbildung 25: Monatsmittelwerte Vanadium im Schwebstaub PM-10 (Basis 24-h-Mittelwerte) ..... 55
Abbildung 26: Monatsmittelwerte Zink im Schwebstaub PM-10 (Basis 24-h-Mittelwerte) ............... 56
Abbildung 27: Messergebnisse Staubniederschlag (Deposition) Januar bis September 2018 ....... 58
Abbildung 28: Zusammenfassung der ∑-Werte PCDD/F und dl-PCB-Ergebnisse im
Staubniederschlag (Deposition) Januar bis September 2018 .................................... 65
Abbildung 29: Kongenerenmuster PCDD/DF u. dl-PCB (WHO-TE (pg/m²d)) - Mittelwerte im
Messzeitraum Januar bis September 2018 ............................................................... 65

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 69 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
8. Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Bewertungsgrundlagen Schwebstaub ............................................................................. 5
Tabelle 2: Angaben typischer Konzentrationsbereiche im Schwebstaub ländlicher und städtischer
Gebiete nach VDI 2267, Blatt 3 ....................................................................................... 6
Tabelle 3: Bewertungsgrundlagen Staubniederschlag ..................................................................... 7
Tabelle 4: Angaben typischer Konzentrationsbereiche im Staubniederschlag (Deposition)
ländlicher und städtischer Gebiete nach VDI 2267, Blatt 3 .............................................. 8
Tabelle 5: Angaben zu den Messkomponenten ............................................................................... 9
Tabelle 6: Verfügbarkeiten für die Einzelkomponenten – Schwebstaubmessung PM-10 ............... 26
Tabelle 7: Verfahrenskenngrößen/Messunsicherheiten für Metalle im Schwebstaub PM-10 ......... 27
Tabelle 8: Verfahrenskenngr./Messunsicherheiten PCDD/DF u. dl-PCB im Schwebstaub PM-10 . 28
Tabelle 9: Elstertrebnitz – Äquivalenzauswertung TEOM-FDMS zu HVS-Digitel ........................... 29
Tabelle 10: Verfahrenskenngrößen/Messunsicherheiten gravimetrische Bestimmung
Staubniederschlag (Bergerhoff-Verfahren ..................................................................... 31
Tabelle 11: Verfahrenskenngrößen/Messunsicherheiten Staubniederschlag für Metalle ............... 31
Tabelle 12: Verfahrenskenngr./Messunsicherheiten PCDD/DF u. dl-PCB im Staubniederschlag .. 32
Tabelle 13: Vergleichsdaten für die Jahresmitteltemperaturen von Immissionsmessstationen im
Raum Leipzig ................................................................................................................ 35
Tabelle 14: Messergebnisse Schwebstaub PM-10 (Tagesproben) im Messzeitraum 13.09.17 bis
12.09.18 ........................................................................................................................ 36
Tabelle 15: Messergebnisse Schwebstaub PM-10 (Tagesproben) – Auflistung der
Überschreitungstage im Messzeitraum 13.09.17 bis 12.09.18 ....................................... 36
Tabelle 16: Messergebnisse Antimon im Schwebstaub PM-10 (Tagesproben) im Messzeitraum
13.09.17 bis 16.09.18 .................................................................................................... 42
Tabelle 17: Messergebnisse Arsen im Schwebstaub PM-10 (Tagesproben) im Messzeitraum
13.09.17 bis 16.09.18 .................................................................................................... 43
Tabelle 18: Verteilung der As-Tagesmittelwerte > 6 ng/m³ auf die Wochentage Montag bis Sonntag
...................................................................................................................................................... 44
Tabelle 19: Messergebnisse Blei im Schwebstaub PM-10 (Tagesproben) im Messzeitraum
13.09.17 bis 16.09.18 .................................................................................................... 45
Tabelle 20: Messergebnisse Cadmium im Schwebstaub PM-10 (Tagesproben) im Messzeitraum
13.09.17 bis 16.09.18 .................................................................................................... 46
Tabelle 21: Messergebnisse Chrom-gesamt im Schwebstaub PM-10 (Tagesproben) im
Messzeitraum 13.09.17 bis 16.09.18 ............................................................................. 47
Tabelle 22: Messergebnisse Eisen im Schwebstaub PM-10 (Tagesproben) im Messzeitraum
13.09.17 bis 16.09.18 .................................................................................................... 48
Tabelle 23: Messergebnisse Cobalt im Schwebstaub PM-10 (Tagesproben) im Messzeitraum
13.09.17 bis 16.09.18 .................................................................................................... 50
Tabelle 24: Messergebnisse Kupfer im Schwebstaub PM-10 (Tagesproben) im Messzeitraum
13.09.17 bis 16.09.18 .................................................................................................... 51
Tabelle 25: Messergebnisse Mangan im Schwebstaub PM-10 (Tagesproben) im Messzeitraum
13.09.17 bis 16.09.18 .................................................................................................... 52
Tabelle 26: Messergebnisse Nickel im Schwebstaub PM-10 (Tagesproben) im Messzeitraum
13.09.17 bis 16.09.18 .................................................................................................... 53
Tabelle 27: Messergebnisse Thallium im Schwebstaub PM-10 (Tagesproben) im Messzeitraum
13.09.17 bis 16.09.18 .................................................................................................... 54
Tabelle 28: Messergebnisse Vanadium im Schwebstaub PM-10 (Tagesproben) im Messzeitraum
13.09.17 bis 16.09.18 .................................................................................................... 55

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 70 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Tabelle 29: Messergebnisse Zink im Schwebstaub PM-10 (Tagesproben) im Messzeitraum
13.09.17 bis 16.09.18 .................................................................................................... 56
Tabelle 30: Stichprobenmessungen für Schwebstaub PM-10 (HVS-Filterproben PCDD/DF u. dl-
PCB) – Angaben inkl., halber bzw. exkl. Bestimmungsgrenze (BG) .............................. 57
Tabelle 31: Zusammenfassung der Ergebnisse für PCDD/DF u. dl-PCB im Schwebstaub PM-10 . 57
Tabelle 32: Messergebnisse Deposition (8 Monatsproben) Januar bis September 2018 ............... 58
Tabelle 33: Messergebnisse Deposition Antimon (8 Monatsproben) Januar bis September 2018 . 59
Tabelle 34: Messergebnisse Deposition Arsen (8 Monatsproben) Januar bis September 2018 ..... 59
Tabelle 35: Messergebnisse Deposition Blei (8 Monatsproben) Januar bis September 2018 ........ 60
Tabelle 36: Messergebnisse Deposition Cadmium (8 Monatsproben) Januar bis September 2018
...................................................................................................................................................... 60
Tabelle 37: Messergebnisse Deposition Chrom-gesamt (8 Monatsproben) Januar bis Sept.2018 . 61
Tabelle 38: Messergebnisse Deposition Eisen (8 Monatsproben) Januar bis September 2018 ..... 61
Tabelle 39: Messergebnisse Deposition Kobalt (8 Monatsproben) Januar bis September 2018 .... 61
Tabelle 40: Messergebnisse Deposition Kupfer (8 Monatsproben) Januar bis September 2018 .... 62
Tabelle 41: Messergebnisse Deposition Mangan (8 Monatsproben) Januar bis September 2018 . 62
Tabelle 42: Messergebnisse Deposition Nickel (9 Monatsproben) Januar bis September 2018 .... 62
Tabelle 43: Messergebnisse Deposition Thallium (8 Monatsproben) Januar bis September 2018 . 63
Tabelle 44: Messergebnisse Deposition Vanadium (9 Monatsproben) Januar bis Sept. 2018 ....... 63
Tabelle 45: Messergebnisse Deposition Zink (9 Monatsproben) Januar bis September 2018 ....... 63
Tabelle 46: mittlere Deposition PCDD/DF u. dl-PCB (9 Monatsproben) 01/2018 – 09/2018 .......... 64
Tabelle 47: Ergebnisse Monatsproben Deposition PCDD/DF u. dl-PCB 01/2018 – 09/2018, inkl.
separater Angabe des ∑Anteiles an dl-PCB .................................................................. 64

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 71 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
9. Literaturverzeichnis
[1] Landkreis Leipzig – Landratsamt, Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes
(BImSchG) Genehmigung der wesentlichen Änderung gem. §16 Abs. 2 für die
Schrott-Wetzel GmbH, Akz.: 242-106.11-08.09-29100/16ss vom 30.09.2009
[2] Landkreis Leipzig – Landratsamt, Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes
(BImSchG) Genehmigung der wesentlichen Änderung gem. §16 Abs. 2 für die
Schrott-Wetzel GmbH, Akz.: 242-106.11/206/9 vom 23.11.2012
[3] AIRTEC – Gesellschaft für Umweltmessungen, Gutachten BfIP-A1121, Gutachten zu den
Immissionen an Staub im Auftrag der Firma Schrott-Wetzel GmbH B10 04523 Els-
tertrebnitz vom 26.09.2011
[4] 39. BImSchV – Verordnung zur Durchführung des Bundesimmissionsschutzgesetzes; Ver-
ordnung über Luftqualitätsstandards u. Emissionshöchstmengen vom 06.08.2010
[5] VDI 4220 Blatt 2:2018-11 Qualitätssicherung – Anforderungen an Stellen für die Ermittlung
luftverunreinigender Stoffe an stationären Quellen und in der Außenluft – Anforde-
rungen an Messberichte
[6] Erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes-Immissionsschutzgesetz (Technische
Anleitung zur Reinhaltung der Luft – TA Luft) vom 24. Juli 2002 (GMBl S. 511)
[7] Bericht des Länderausschusses für Immissionsschutz (LAI) „Bewertung von Schadstoffen,
für die keine Immissionswerte festgelegt sind – Orientierungswerte für die Sonder-
fallprüfung und für die Anlagenüberwachung sowie Zielwerte für die langfristige
Luftreinhalteplanung unter besonderer Berücksichtigung der Beurteilung krebser-
zeugender Luftschadstoffe“ vom 21. September 2004
[8] Annette Pausch, Johannes Franke, Gunter Löschau, Martina Straková, Anja Mannewitz,
Luftqualität in Sachsen, Jahresbericht 2017, Landesamt für Umwelt, Landwirt-
schaft und Geologie Abteilung Klima, Luft, Lärm, Strahlen/Referat Klima, Luftquali-
tät; Söbrigener Straße 3a, 01326 Dresden Pillnitz vom 31.05.2018
[9] Weltgesundheitsorganisation (WHO), Regionalbüro für Europa, Luftqualitätsleitlinien (Air
Quality Guidelines for Europe), 1987 – 2005
[10] VDI 2267 Blatt 3:2015-03, Stoffbestimmung an Partikeln in der Außenluft – Aufschlussva-
rianten für Staubproben zur anschließenden Bestimmung der Massenkonzentrati-
on von Al, Sb, As, Pb, Cd, Ca, Cr, Co, Fe, K, Cu, Mg, Mn, Na, Ni, Se, V und Zn,
Ausgabedatum 2015-03
[11] Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit Neufassung der
Ersten Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Bundes–Immissionsschutzgesetz
(Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft – TA Luft), Entwurf Stand
16.07.2018
[12] DIN EN 12341:2014-08 Außenluft – Gravimetrisches Standardmessverfahren für die Be-
stimmung der PM10- oder PM2,5-Massenkonzentration des Schwebstaubes;
Deutsche Fassung EN 12341:2014
[13] VDI 2463 Blatt 11:1996-10 Messen von Partikeln – Messen der Massenkonzentration
(Immission) – Filterverfahren – Filterwechsler Digitel DHA-80

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 72 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
[14] VDI 2267 Blatt 1:2012-10 Stoffbestimmung an Partikeln in der Außenluft – Messen der
Elementkonzentration nach Filterprobenahme – Bestimmung von Al, As, Ba, Ca,
Cd, Co, Cr, Cu, Fe, K, Mg, Mn, Na, Ni, Pb, Sb, Se, Sn, Tl, V und Zn mithilfe von
Grafitrohr-Atomabsorptionsspektrometrie (GF-AAS), optischer Emissionsspektro-
metrie mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP-OES) und der induktiv gekoppelten
Plasma-Massenspektrometrie (ICP-MS)
[15] VDI 3498 Blatt 2:2002-07 Messen von Immissionen - Messen von Innenraumluft - Mes-
sen von polychlorierten Dibenzo-p-dioxinen und Dibenzofuranen; Verfahren mit
kleinem Filter
[16] DIN EN 16450: Außenluft – Automatische Messeinrichtungen zur Bestimmung der Staub-
konzentration (PM-10; PM-2,5); Deutsche Fassung: Juli 2017
[17] VDI 4320 Blatt 2:2012-01 Messung atmosphärischer Depositionen – Bestimmung des
Staubniederschlags nach der Bergerhoff-Methode
[18] VDI 2267, Blatt 15: 2005-11 (Elementanalytik) Stoffbestimmung an Partikeln in der Au-
ßenluft - Messen der Massenkonzentration von Al, As, Ca, Cd, Co, Cr, Cu, K, Mn,
Ni, Pb, Sb, V, Zn als Bestandteile des Staubniederschlages mit Hilfe der Massen-
spektrometrie (ICP-MS)
[19] VDI 2090, Blatt 1: 2001-01 Messen von Immissionen - Bestimmung der Deposition von
schwerflüchtigen organischen Substanzen - Bestimmung der PCDD/F-Deposition;
Bergerhoff-Probenahme und GC/HRMS-Analyse
[20] VDI 3786 Blatt 1: 2013-08 Umweltmeteorologie - Meteorologische Messungen – Grund-
lagen
[21] VDI 3786 Blatt 2: 2018-05 Umweltmeteorologie - Meteorologische Messungen - Wind
[22] VDI 3786 Blatt 3: 2012-10 Umweltmeteorologie - Meteorologische Messungen - Lufttem-
peratur
[23] VDI 3786 Blatt 4: 2013-06 Umweltmeteorologie - Meteorologische Messungen - Luft-
feuchte
[24] VDI 3786 Blatt 16:2010-07 Umweltmeteorologie - Meteorologische Messungen - Luft-
druck
[25] DIN EN ISO 20988: Luftbeschaffenheit – Leitlinien zur Schätzung der Messunsicherheit
(ISO 20988:2007); Deutsche Fassung EN ISO 20988:2007-09
[26] Ruben Beijk, Orthogonal regression and equivalence test utility, Version 2.9, RIVM (Dutch
Institute for Public Health and the Environment, dep. Centre for Environment Moni-
toring)
[27] Ulrich Quass, Jessica Meyer, Thomas Kuhlbusch, Zuordnung und Quantifizierung der
Dioxineinträge auf dem Luftpfad mittels Betrachtung der emissionsseitigen und
immissionsseitigen Kongenerenmuster, Texte 23/2016, Umweltforschungsplan
des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit,
Forschungskennzahl 3712 65 407 2 UBA-FB 002277; Herausgeber: Umweltbun-
desamt Dessau-Roßlau, März 2016
[28] Veröffentlichung des Umweltbundesamtes Dessau-Roßlau, Arsen im Jahr 2017; erstellt
vom Umweltbundesamt mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes, zu-
letzt aktualisiert am 11.09.2018

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Seite 73 von 73
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
10. Anhang - Anlagenübersicht
Anlage 1: Fotos des Messortes
15
Anlage 2: Ergebnistabellen und Diagramme Schwebstaub
Anlage 2.1: Tagesmittelwerte PM-10-Konzentration
Anlage 2.2: Graphische Darstellung der Verläufe der Tagesmittelwerte PM-10-Konzentration
(monatsweise)
Anlage 2.3: Inhaltsstoffe im Schwebstaub PM-10 – Metalle
Anlage 2.4: Inhaltsstoffe im Schwebstaub PM-10 – PCDD/DF und dl-PCB
Anlage 2.5: Graphische Darstellung des Verlaufes der automatischen Schwebstaubmessung
PM-10 TEOM-FDMS im Zeitraum 13.09.18 bis 16.09.18
Anlage 3: Ergebnistabellen und Diagramme Staubniederschlag (Deposition)
Anlage 3.1: Inhaltsstoffe im Staubniederschlag (Deposition) – Metalle
Anlage 3.2: Inhaltsstoffe im Staubniederschlag (Deposition) – PCDD/DF und dl-PCB
Anlage 4: Meteorologische Parameter
Anlage 4.1: Angaben zu Lufttemperatur u. rel. Luftfeuchte im Messzeitraum
Anlage 4.2: Angaben zur Strahlungsintensität im Messzeitraum
Anlage 4.3: Angaben zum Luftdruck im Messzeitraum
Anlage 4.4: Angaben zur Windgeschwindigkeit im Messzeitraum
Anlage 4.5: Angaben zur Windrichtungsverteilung im Messzeitraum
Anlage 5: Tagesgänge Schwebstaub PM-10 (Messungen TEOM-FDMS)
Anlage 5.1: Graphische Darstellung der zeitlich aufgelösten Tageswerte
Anlage 6: Dosisberechnungen
Anlage 6.1: Dosisberechnung zur Summe der in Windrichtung angefallenen PM-10-Belastung
(Stundenwerte TEOM-FDMS) – Vergleich Elstertrebnitz mit den Messstationen
Leipzig-West und Collmberg
Anlage 6.2: Graphische Darstellung zur Dosisberechnung (Windrichtung zu PM-10-Belastung
(Stundenwerte TEOM-FDMS) – Vergleich der Messung Elstertrebnitz mit den Sta-
tionen Leipzig-West und Collmberg
Anlage 7: Wochengänge
Anlage 7.1: Anlage 7.1: Graphische Darstellung der Wochengänge Schwebstaub PM-10
(HVS-Digitel) von Elstertrebnitz mit den Stationen Leipzig-West und Borna
Anlage 7.2: Tabellarische Zusammenfassung der Wochengänge Schwebstaub PM-10 (HVS-
Digitel) von Elstertrebnitz mit den Stationen Leipzig-West und Borna
Anlage 8: erhöhte Tageswerte für Arsen im PM-10-Schwebstaub
Anlage 8.1: Zusammenfassung der As-Tageseinzelwerte > 6 ng/m³ im Vergleich zu Windrich-
tung sowie Konzentration an PM-10-Staub und Fe-Anteil im PM-10 (jeweils Ta-
gesmittelwerte)
15
Hinweis: Aus datenschutzrechtlichen Gründen ist die Anlage 1 nicht im Internet verfügbar.

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Anlagen
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Auftragsnummer.:
23/01/01/19
Anlage 1
Seite 1 von 5
Anlage 1: Fotos des Messortes
Hinweis: Aus datenschutzrechtlichen Gründen ist die Anlage 1 nicht im Internet verfügbar.

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Anlagen
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Auftragsnummer.:
23/01/01/19
Anlage 2.1
Seite 1 von 5
Anlage 2: Ergebnistabellen und Diagramme Schwebstaub
Anlage 2.1:
Tagesmittelwerte PM10-Konzentration
Datum
Elstr-PM10_HVS
[μg/m³]
13.09.2017
29,7
14.09.2017
14,0
15.09.2017
8,8
16.09.2017
7,4
17.09.2017
5,9
18.09.2017
16,2
19.09.2017
13,2
20.09.2017
13,8
21.09.2017
19,1
22.09.2017
34,6
23.09.2017
19,9
24.09.2017
10,7
25.09.2017
9,0
26.09.2017
14,2
27.09.2017
22,1
28.09.2017
27,8
29.09.2017
26,2
30.09.2017
26,6
01.10.2017
8,4
02.10.2017
15,2
03.10.2017
8,0
04.10.2017
39,1
05.10.2017
18,3
06.10.2017
7,8
07.10.2017
7,7
08.10.2017
6,2
09.10.2017
24,6
10.10.2017
14,6
11.10.2017
26,7
12.10.2017
27,2
13.10.2017
28,1
14.10.2017
24,7
15.10.2017
12,0
16.10.2017
48,7
17.10.2017
38,6
18.10.2017
35,3
19.10.2017
27,1
20.10.2017
22,9
21.10.2017
18,1
22.10.2017
4,6
23.10.2017
7,8
24.10.2017
30,9
Datum
Elstr-PM10_HVS
[μg/m³]
25.10.2017
17,2
26.10.2017
24,9
27.10.2017
6,3
28.10.2017
7,5
29.10.2017
9,0
30.10.2017
8,0
31.10.2017
5,3
01.11.2017
10,9
02.11.2017
33,3
03.11.2017
28,8
04.11.2017
22,1
05.11.2017
11,5
06.11.2017
9,9
07.11.2017
16,0
08.11.2017
32,9
09.11.2017
48,1
10.11.2017
26,8
11.11.2017
6,6
12.11.2017
4,9
13.11.2017
7,9
14.11.2017
37,6
15.11.2017
25,4
16.11.2017
18,1
17.11.2017
17,3
18.11.2017
16,7
19.11.2017
5,0
20.11.2017
5,6
21.11.2017
19,1
22.11.2017
9,2
23.11.2017
35,3
24.11.2017
28,2
25.11.2017
4,7
26.11.2017
5,4
27.11.2017
25,8
28.11.2017
14,7
29.11.2017
16,0
30.11.2017
37,7
01.12.2017
28,6
02.12.2017
25,9
03.12.2017
11,1
04.12.2017
6,1
05.12.2017
9,1

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Anlagen
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Auftragsnummer.:
23/01/01/19
Anlage 2.1
Seite 2 von 5
Anlage 2: Ergebnistabellen und Diagramme Schwebstaub
Anlage 2.1:
Tagesmittelwerte PM10-Konzentration
Datum
Elstr-PM10_HVS
[μg/m³]
06.12.2017
10,6
07.12.2017
34,7
08.12.2017
9,0
09.12.2017
7,2
10.12.2017
5,8
11.12.2017
7,5
12.12.2017
5,5
13.12.2017
12,3
14.12.2017
9,0
15.12.2017
13,7
16.12.2017
18,7
17.12.2017
5,9
18.12.2017
16,0
19.12.2017
15,1
20.12.2017
14,7
21.12.2017
7,1
22.12.2017
15,8
23.12.2017
9,4
24.12.2017
2,0
25.12.2017
2,0
26.12.2017
4,7
27.12.2017
10,0
28.12.2017
10,7
29.12.2017
14,2
30.12.2017
6,5
31.12.2017
6,5
01.01.2018
7,6
02.01.2018
2,0
03.01.2018
4,3
04.01.2018
10,5
05.01.2018
11,1
06.01.2018
11,4
07.01.2018
8,5
08.01.2018
17,2
09.01.2018
29,0
10.01.2018
27,4
11.01.2018
33,5
12.01.2018
34,1
13.01.2018
25,5
14.01.2018
21,7
15.01.2018
17,1
16.01.2018
12,6
17.01.2018
6,8
Datum
Elstr-PM10_HVS
[μg/m³]
18.01.2018
12,1
19.01.2018
12,2
20.01.2018
16,5
21.01.2018
21,9
22.01.2018
11,3
23.01.2018
15,6
24.01.2018
14,7
25.01.2018
30,8
26.01.2018
11,9
27.01.2018
29,0
28.01.2018
2,0
29.01.2018
15,9
30.01.2018
9,9
31.01.2018
18,6
01.02.2018
23,0
02.02.2018
26,0
03.02.2018
9,8
04.02.2018
9,9
05.02.2018
18,1
06.02.2018
24,4
07.02.2018
42,7
08.02.2018
60,1
09.02.2018
66,0
10.02.2018
39,7
11.02.2018
11,5
12.02.2018
11,7
13.02.2018
22,0
14.02.2018
31,8
15.02.2018
26,2
16.02.2018
24,6
17.02.2018
30,7
18.02.2018
23,8
19.02.2018
28,2
20.02.2018
49,0
21.02.2018
30,6
22.02.2018
17,4
23.02.2018
29,6
24.02.2018
22,3
25.02.2018
13,4
26.02.2018
13,7
27.02.2018
22,3
28.02.2018
31,0
01.03.2018
39,3

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Anlagen
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Auftragsnummer.:
23/01/01/19
Anlage 2.1
Seite 3 von 5
Anlage 2: Ergebnistabellen und Diagramme Schwebstaub
Anlage 2.1:
Tagesmittelwerte PM10-Konzentration
Datum
Elstr-PM10_HVS
[μg/m³]
02.03.2018
55,0
03.03.2018
51,2
04.03.2018
48,9
05.03.2018
51,5
06.03.2018
57,0
07.03.2018
68,6
08.03.2018
17,0
09.03.2018
34,0
10.03.2018
14,3
11.03.2018
14,7
12.03.2018
16,2
13.03.2018
12,5
14.03.2018
8,4
15.03.2018
20,1
16.03.2018
25,7
17.03.2018
17,8
18.03.2018
20,7
19.03.2018
17,0
20.03.2018
35,7
21.03.2018
20,2
22.03.2018
35,1
23.03.2018
19,5
24.03.2018
29,2
25.03.2018
37,0
26.03.2018
30,3
27.03.2018
20,4
28.03.2018
21,1
29.03.2018
11,5
30.03.2018
19,3
31.03.2018
26,6
01.04.2018
20,6
02.04.2018
21,7
03.04.2018
15,6
04.04.2018
35,8
05.04.2018
11,4
06.04.2018
17,6
07.04.2018
20,2
08.04.2018
19,7
09.04.2018
34,0
10.04.2018
38,6
11.04.2018
25,0
12.04.2018
25,9
13.04.2018
28,7
Datum
Elstr-PM10_HVS
[μg/m³]
14.04.2018
16,4
15.04.2018
25,3
16.04.2018
27,2
17.04.2018
28,6
18.04.2018
24,2
19.04.2018
24,9
20.04.2018
32,7
21.04.2018
37,0
22.04.2018
27,2
23.04.2018
31,2
24.04.2018
32,2
25.04.2018
34,4
26.04.2018
23,7
27.04.2018
16,1
28.04.2018
27,3
29.04.2018
23,5
30.04.2018
43,9
01.05.2018
10,9
02.05.2018
17,3
03.05.2018
17,4
04.05.2018
13,8
05.05.2018
14,4
06.05.2018
12,4
07.05.2018
20,2
08.05.2018
21,6
09.05.2018
22,4
10.05.2018
17,9
11.05.2018
13,8
12.05.2018
18,7
13.05.2018
19,9
14.05.2018
24,0
15.05.2018
17,9
16.05.2018
15,2
17.05.2018
25,5
18.05.2018
21,7
19.05.2018
25,2
20.05.2018
14,4
21.05.2018
15,2
22.05.2018
19,1
23.05.2018
19,9
24.05.2018
18,6
25.05.2018
17,5
26.05.2018
22,9

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Anlagen
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Auftragsnummer.:
23/01/01/19
Anlage 2.1
Seite 4 von 5
Anlage 2: Ergebnistabellen und Diagramme Schwebstaub
Anlage 2.1:
Tagesmittelwerte PM10-Konzentration
Datum
Elstr-PM10_HVS
[μg/m³]
27.05.2018
18,5
28.05.2018
22,6
29.05.2018
25,3
30.05.2018
24,4
31.05.2018
24,2
01.06.2018
19,5
02.06.2018
12,0
03.06.2018
14,2
04.06.2018
17,0
05.06.2018
20,1
06.06.2018
21,4
07.06.2018
22,3
08.06.2018
20,1
09.06.2018
20,6
10.06.2018
19,1
11.06.2018
17,6
12.06.2018
12,8
13.06.2018
8,9
14.06.2018
24,3
15.06.2018
34,0
16.06.2018
24,4
17.06.2018
15,8
18.06.2018
17,3
19.06.2018
14,0
20.06.2018
20,3
21.06.2018
31,8
22.06.2018
7,7
23.06.2018
9,4
24.06.2018
8,1
25.06.2018
9,1
26.06.2018
9,0
27.06.2018
9,7
28.06.2018
14,1
29.06.2018
14,9
30.06.2018
9,1
01.07.2018
6,6
02.07.2018
8,8
03.07.2018
24,6
04.07.2018
25,8
05.07.2018
24,8
06.07.2018
12,3
07.07.2018
12,2
08.07.2018
14,1
Datum
Elstr-PM10_HVS
[μg/m³]
09.07.2018
10,7
10.07.2018
9,8
11.07.2018
13,3
12.07.2018
16,3
13.07.2018
14,4
14.07.2018
16,8
15.07.2018
12,3
16.07.2018
16,8
17.07.2018
30,6
18.07.2018
18,6
19.07.2018
17,0
20.07.2018
23,9
21.07.2018
26,2
22.07.2018
17,7
23.07.2018
20,5
24.07.2018
24,9
25.07.2018
24,6
26.07.2018
18,8
27.07.2018
20,3
28.07.2018
16,3
29.07.2018
10,0
30.07.2018
20,1
31.07.2018
24,5
01.08.2018
15,3
02.08.2018
14,7
03.08.2018
20,2
04.08.2018
22,1
05.08.2018
7,3
06.08.2018
17,8
07.08.2018
22,7
08.08.2018
35,3
09.08.2018
27,2
10.08.2018
14,3
11.08.2018
12,7
12.08.2018
9,5
13.08.2018
18,9
14.08.2018
14,4
15.08.2018
18,4
16.08.2018
21,4
17.08.2018
26,6
18.08.2018
11,2
19.08.2018
16,7
20.08.2018
14,7

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Anlagen
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Auftragsnummer.:
23/01/01/19
Anlage 2.1
Seite 5 von 5
Anlage 2: Ergebnistabellen und Diagramme Schwebstaub
Anlage 2.1:
Tagesmittelwerte PM10-Konzentration
Datum
Elstr-PM10_HVS
[μg/m³]
21.08.2018
9,8
22.08.2018
21,7
23.08.2018
25,3
24.08.2018
16,6
25.08.2018
10,5
26.08.2018
6,8
27.08.2018
19,4
28.08.2018
22,1
29.08.2018
30,3
30.08.2018
17,3
31.08.2018
17,2
01.09.2018
13,9
02.09.2018
13,2
03.09.2018
21,9
04.09.2018
21,8
05.09.2018
16,8
06.09.2018
23,3
07.09.2018
14,8
08.09.2018
12,3
09.09.2018
12,0
10.09.2018
25,4
11.09.2018
31,8
12.09.2018
21,3
13.09.2018
13,7 (zusätzl. nicht mit
Mittelwertbildung enthalten)
14.09.2018
16,7 (zusätzl. nicht mit
Mittelwertbildung enthalten)
15.09.2018
15,4 (zusätzl. nicht mit
Mittelwertbildung enthalten)
16.09.2018
12,0 (zusätzl. nicht mit
Mittelwertbildung enthalten)
17.09.2018
24,8 (zusätzl. nicht mit
Mittelwertbildung enthalten)
Mittelwert [μg/m³]
19,8
Maximum [μg/m³]
68,6
Minimum [μg/m³]
2,0
Tabelle A1- 1: Tagesmittelwerte PM10-Konzentration

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Anlagen
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Auftragsnummer.:
23/01/01/19
Anlage 2.2
Seite 1 von 13
Anlage 2: Ergebnistabellen und Diagramme Schwebstaub
Anlage 2.2:
Graphische Darstellung der Verläufe der Tagesmittelwerte PM10-Konzentration (monatsweise)
Abbildung A2- 1: September 2017 PM10-Konzentration Elstertrebnitz
Abbildung A2- 2: September 2017 Vergleich PM10-Konz. Elstertrebnitz / Borna / Leipzig-West
0
10
20
30
40
50
60
70
01.09.17
02.09.17
03.09.17
04.09.17
05.09.17
06.09.17
07.09.17
08.09.17
09.09.17
10.09.17
11.09.17
12.09.17
13.09.17
14.09.17
15.09.17
16.09.17
17.09.17
18.09.17
19.09.17
20.09.17
21.09.17
22.09.17
23.09.17
24.09.17
25.09.17
26.09.17
27.09.17
28.09.17
29.09.17
30.09.17
Konzentration PM-10 [μg/m³]
Messwerte PM10-Staub (Tagesmittelwerte - TMW): Messzeitraum September 2017
Elstr-PM10_HVS [μg/m³]
0
10
20
30
40
50
60
70
01.09.17
02.09.17
03.09.17
04.09.17
05.09.17
06.09.17
07.09.17
08.09.17
09.09.17
10.09.17
11.09.17
12.09.17
13.09.17
14.09.17
15.09.17
16.09.17
17.09.17
18.09.17
19.09.17
20.09.17
21.09.17
22.09.17
23.09.17
24.09.17
25.09.17
26.09.17
27.09.17
28.09.17
29.09.17
30.09.17
Konzentration PM-10 [μg/m³]
Messwerte PM10-Staub (Tagesmittelwerte - TMW): Messzeitraum September 2017
Elstr-PM10_HVS [μg/m³]
Borna-PM10_HVS [μg/m³]
Lpz-W-PM10_HVS [μg/m³]

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Anlagen
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Auftragsnummer.:
23/01/01/19
Anlage 2.2
Seite 2 von 13
Anlage 2: Ergebnistabellen und Diagramme Schwebstaub
Anlage 2.2:
Graphische Darstellung der Verläufe der Tagesmittelwerte PM10-Konzentration (monatsweise)
Abbildung A2- 3: Oktober 2017 PM10-Konzentration Elstertrebnitz
Abbildung A2- 4: Oktober 2017 Vergleich PM10-Konz. Elstertrebnitz / Borna / Leipzig-West
0
10
20
30
40
50
60
70
01.10.17
02.10.17
03.10.17
04.10.17
05.10.17
06.10.17
07.10.17
08.10.17
09.10.17
10.10.17
11.10.17
12.10.17
13.10.17
14.10.17
15.10.17
16.10.17
17.10.17
18.10.17
19.10.17
20.10.17
21.10.17
22.10.17
23.10.17
24.10.17
25.10.17
26.10.17
27.10.17
28.10.17
29.10.17
30.10.17
31.10.17
Konzentration PM-10 [μg/m³]
Messwerte PM10-Staub (Tagesmittelwerte - TMW): Messzeitraum Oktober 2017
Elstr-PM10_HVS [μg/m³]
0
10
20
30
40
50
60
70
01.10.17
02.10.17
03.10.17
04.10.17
05.10.17
06.10.17
07.10.17
08.10.17
09.10.17
10.10.17
11.10.17
12.10.17
13.10.17
14.10.17
15.10.17
16.10.17
17.10.17
18.10.17
19.10.17
20.10.17
21.10.17
22.10.17
23.10.17
24.10.17
25.10.17
26.10.17
27.10.17
28.10.17
29.10.17
30.10.17
31.10.17
Konzentration PM-10 [μg/m³]
Messwerte PM10-Staub (Tagesmittelwerte - TMW): Messzeitraum Oktober 2017
Elstr-PM10_HVS [μg/m³]
Borna-PM10_HVS [μg/m³]
Lpz-W-PM10_HVS [μg/m³]

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Anlagen
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Auftragsnummer.:
23/01/01/19
Anlage 2.2
Seite 3 von 13
Anlage 2: Ergebnistabellen und Diagramme Schwebstaub
Anlage 2.2:
Graphische Darstellung der Verläufe der Tagesmittelwerte PM10-Konzentration (monatsweise)
Abbildung A2- 5: November 2017 PM10-Konzentration Elstertrebnitz
Abbildung A2- 6: November 2017 Vergleich PM10-Konz. Elstertrebnitz / Borna / Leipzig-West
0
10
20
30
40
50
60
70
01.11.17
02.11.17
03.11.17
04.11.17
05.11.17
06.11.17
07.11.17
08.11.17
09.11.17
10.11.17
11.11.17
12.11.17
13.11.17
14.11.17
15.11.17
16.11.17
17.11.17
18.11.17
19.11.17
20.11.17
21.11.17
22.11.17
23.11.17
24.11.17
25.11.17
26.11.17
27.11.17
28.11.17
29.11.17
30.11.17
Konzentration PM-10 [μg/m³]
Messwerte PM10-Staub (Tagesmittelwerte - TMW): Messzeitraum November 2017
Elstr-PM10_HVS [μg/m³]
0
10
20
30
40
50
60
70
01.11.17
02.11.17
03.11.17
04.11.17
05.11.17
06.11.17
07.11.17
08.11.17
09.11.17
10.11.17
11.11.17
12.11.17
13.11.17
14.11.17
15.11.17
16.11.17
17.11.17
18.11.17
19.11.17
20.11.17
21.11.17
22.11.17
23.11.17
24.11.17
25.11.17
26.11.17
27.11.17
28.11.17
29.11.17
30.11.17
Konzentration PM-10 [μg/m³]
Messwerte PM10-Staub (Tagesmittelwerte - TMW): Messzeitraum November 2017
Elstr-PM10_HVS [μg/m³]
Borna-PM10_HVS [μg/m³]
Lpz-W-PM10_HVS [μg/m³]

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Anlagen
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Auftragsnummer.:
23/01/01/19
Anlage 2.2
Seite 4 von 13
Anlage 2: Ergebnistabellen und Diagramme Schwebstaub
Anlage 2.2:
Graphische Darstellung der Verläufe der Tagesmittelwerte PM10-Konzentration (monatsweise)
Abbildung A2- 7: Dezember 2017 PM10-Konzentration Elstertrebnitz
Abbildung A2- 8: Dezember 2017 Vergleich PM10-Konz. Elstertrebnitz / Borna / Leipzig-West
0
10
20
30
40
50
60
70
01.12.17
02.12.17
03.12.17
04.12.17
05.12.17
06.12.17
07.12.17
08.12.17
09.12.17
10.12.17
11.12.17
12.12.17
13.12.17
14.12.17
15.12.17
16.12.17
17.12.17
18.12.17
19.12.17
20.12.17
21.12.17
22.12.17
23.12.17
24.12.17
25.12.17
26.12.17
27.12.17
28.12.17
29.12.17
30.12.17
31.12.17
Konzentration PM-10 [μg/m³]
Messwerte PM10-Staub (Tagesmittelwerte - TMW): Messzeitraum Dezember 2017
Elstr-PM10_HVS [μg/m³]
0
10
20
30
40
50
60
70
01.12.17
02.12.17
03.12.17
04.12.17
05.12.17
06.12.17
07.12.17
08.12.17
09.12.17
10.12.17
11.12.17
12.12.17
13.12.17
14.12.17
15.12.17
16.12.17
17.12.17
18.12.17
19.12.17
20.12.17
21.12.17
22.12.17
23.12.17
24.12.17
25.12.17
26.12.17
27.12.17
28.12.17
29.12.17
30.12.17
31.12.17
Konzentration PM-10 [μg/m³]
Messwerte PM10-Staub (Tagesmittelwerte - TMW): Messzeitraum Dezember 2017
Elstr-PM10_HVS [μg/m³]
Borna-PM10_HVS [μg/m³]
Lpz-W-PM10_HVS [μg/m³]

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Anlagen
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Auftragsnummer.:
23/01/01/19
Anlage 2.2
Seite 5 von 13
Anlage 2: Ergebnistabellen und Diagramme Schwebstaub
Anlage 2.2:
Graphische Darstellung der Verläufe der Tagesmittelwerte PM10-Konzentration (monatsweise)
Abbildung A2- 9: Januar 2018 PM10-Konzentration Elstertrebnitz
Abbildung A2- 10: Januar 2018 Vergleich PM10-Konz. Elstertrebnitz / Borna / Leipzig-West
0
10
20
30
40
50
60
70
01.01.18
02.01.18
03.01.18
04.01.18
05.01.18
06.01.18
07.01.18
08.01.18
09.01.18
10.01.18
11.01.18
12.01.18
13.01.18
14.01.18
15.01.18
16.01.18
17.01.18
18.01.18
19.01.18
20.01.18
21.01.18
22.01.18
23.01.18
24.01.18
25.01.18
26.01.18
27.01.18
28.01.18
29.01.18
30.01.18
31.01.18
Konzentration PM-10 [μg/m³]
Messwerte PM10-Staub (Tagesmittelwerte - TMW): Messzeitraum Januar 2018
Elstr-PM10_HVS [μg/m³]
0
10
20
30
40
50
60
70
01.01.18
02.01.18
03.01.18
04.01.18
05.01.18
06.01.18
07.01.18
08.01.18
09.01.18
10.01.18
11.01.18
12.01.18
13.01.18
14.01.18
15.01.18
16.01.18
17.01.18
18.01.18
19.01.18
20.01.18
21.01.18
22.01.18
23.01.18
24.01.18
25.01.18
26.01.18
27.01.18
28.01.18
29.01.18
30.01.18
31.01.18
Konzentration PM-10 [μg/m³]
Messwerte PM10-Staub (Tagesmittelwerte - TMW): Messzeitraum Januar 2018
Elstr-PM10_HVS [μg/m³]
Borna-PM10_HVS [μg/m³]
Lpz-W-PM10_HVS [μg/m³]

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Anlagen
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Auftragsnummer.:
23/01/01/19
Anlage 2.2
Seite 6 von 13
Anlage 2: Ergebnistabellen und Diagramme Schwebstaub
Anlage 2.2:
Graphische Darstellung der Verläufe der Tagesmittelwerte PM10-Konzentration (monatsweise)
Abbildung A2- 11: Februar 2018 PM10-Konzentration Elstertrebnitz
Abbildung A2- 12: Februar 2018 Vergleich PM10-Konz. Elstertrebnitz / Borna / Leipzig-West
0
10
20
30
40
50
60
70
01.02.18
02.02.18
03.02.18
04.02.18
05.02.18
06.02.18
07.02.18
08.02.18
09.02.18
10.02.18
11.02.18
12.02.18
13.02.18
14.02.18
15.02.18
16.02.18
17.02.18
18.02.18
19.02.18
20.02.18
21.02.18
22.02.18
23.02.18
24.02.18
25.02.18
26.02.18
27.02.18
28.02.18
Konzentration PM-10 [μg/m³]
Messwerte PM10-Staub (Tagesmittelwerte - TMW): Messzeitraum Februar 2018
Elstr-PM10_HVS [μg/m³]
0
10
20
30
40
50
60
70
01.02.18
02.02.18
03.02.18
04.02.18
05.02.18
06.02.18
07.02.18
08.02.18
09.02.18
10.02.18
11.02.18
12.02.18
13.02.18
14.02.18
15.02.18
16.02.18
17.02.18
18.02.18
19.02.18
20.02.18
21.02.18
22.02.18
23.02.18
24.02.18
25.02.18
26.02.18
27.02.18
28.02.18
Konzentration PM-10 [μg/m³]
Messwerte PM10-Staub (Tagesmittelwerte - TMW): Messzeitraum Februar 2018
Elstr-PM10_HVS [μg/m³]
Borna-PM10_HVS [μg/m³]
Lpz-W-PM10_HVS [μg/m³]

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Anlagen
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Auftragsnummer.:
23/01/01/19
Anlage 2.2
Seite 7 von 13
Anlage 2: Ergebnistabellen und Diagramme Schwebstaub
Anlage 2.2:
Graphische Darstellung der Verläufe der Tagesmittelwerte PM10-Konzentration (monatsweise)
Abbildung A2- 13: März 2018 PM10-Konzentration Elstertrebnitz
Abbildung A2- 14: März 2018 Vergleich PM10-Konz. Elstertrebnitz / Borna / Leipzig-West
0
10
20
30
40
50
60
70
01.03.18
02.03.18
03.03.18
04.03.18
05.03.18
06.03.18
07.03.18
08.03.18
09.03.18
10.03.18
11.03.18
12.03.18
13.03.18
14.03.18
15.03.18
16.03.18
17.03.18
18.03.18
19.03.18
20.03.18
21.03.18
22.03.18
23.03.18
24.03.18
25.03.18
26.03.18
27.03.18
28.03.18
29.03.18
30.03.18
31.03.18
Konzentration PM-10 [μg/m³]
Messwerte PM10-Staub (Tagesmittelwerte - TMW): Messzeitraum März 2018
Elstr-PM10_HVS [μg/m³]
0
10
20
30
40
50
60
70
01.03.18
02.03.18
03.03.18
04.03.18
05.03.18
06.03.18
07.03.18
08.03.18
09.03.18
10.03.18
11.03.18
12.03.18
13.03.18
14.03.18
15.03.18
16.03.18
17.03.18
18.03.18
19.03.18
20.03.18
21.03.18
22.03.18
23.03.18
24.03.18
25.03.18
26.03.18
27.03.18
28.03.18
29.03.18
30.03.18
31.03.18
Konzentration PM-10 [μg/m³]
Messwerte PM10-Staub (Tagesmittelwerte - TMW): Messzeitraum März 2018
Elstr-PM10_HVS [μg/m³]
Borna-PM10_HVS [μg/m³]
Lpz-W-PM10_HVS [μg/m³]

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Anlagen
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Auftragsnummer.:
23/01/01/19
Anlage 2.2
Seite 8 von 13
Anlage 2: Ergebnistabellen und Diagramme Schwebstaub
Anlage 2.2:
Graphische Darstellung der Verläufe der Tagesmittelwerte PM10-Konzentration (monatsweise)
Abbildung A2- 15: April 2018 PM10-Konzentration Elstertrebnitz
Abbildung A2- 16: April 2018 Vergleich PM10-Konz. Elstertrebnitz / Borna / Leipzig-West
0
10
20
30
40
50
60
70
Konzentration PM-10 [μg/m³]
Messwerte PM10-Staub (Tagesmittelwerte - TMW): Messzeitraum April 2018
Elstr-PM10_HVS [μg/m³]
0
10
20
30
40
50
60
70
Konzentration PM-10 [μg/m³]
Messwerte PM10-Staub (Tagesmittelwerte - TMW): Messzeitraum April 2018
Elstr-PM10_HVS [μg/m³]
Borna-PM10_HVS [μg/m³]
Lpz-W-PM10_HVS [μg/m³]

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Anlagen
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Auftragsnummer.:
23/01/01/19
Anlage 2.2
Seite 9 von 13
Anlage 2: Ergebnistabellen und Diagramme Schwebstaub
Anlage 2.2:
Graphische Darstellung der Verläufe der Tagesmittelwerte PM10-Konzentration (monatsweise)
Abbildung A2- 17: Mai 2018 PM10-Konzentration Elstertrebnitz
Abbildung A2- 18: Mai 2018 Vergleich PM10-Konz. Elstertrebnitz / Borna / Leipzig-West
0
10
20
30
40
50
60
70
01.05.18
02.05.18
03.05.18
04.05.18
05.05.18
06.05.18
07.05.18
08.05.18
09.05.18
10.05.18
11.05.18
12.05.18
13.05.18
14.05.18
15.05.18
16.05.18
17.05.18
18.05.18
19.05.18
20.05.18
21.05.18
22.05.18
23.05.18
24.05.18
25.05.18
26.05.18
27.05.18
28.05.18
29.05.18
30.05.18
31.05.18
Konzentration PM-10 [μg/m³]
Messwerte PM10-Staub (Tagesmittelwerte - TMW): Messzeitraum Mai 2018
Elstr-PM10_HVS [μg/m³]
0
10
20
30
40
50
60
70
01.05.18
02.05.18
03.05.18
04.05.18
05.05.18
06.05.18
07.05.18
08.05.18
09.05.18
10.05.18
11.05.18
12.05.18
13.05.18
14.05.18
15.05.18
16.05.18
17.05.18
18.05.18
19.05.18
20.05.18
21.05.18
22.05.18
23.05.18
24.05.18
25.05.18
26.05.18
27.05.18
28.05.18
29.05.18
30.05.18
31.05.18
Konzentration PM-10 [μg/m³]
Messwerte PM10-Staub (Tagesmittelwerte - TMW): Messzeitraum Mai 2018
Elstr-PM10_HVS [μg/m³]
Borna-PM10_HVS [μg/m³]
Lpz-W-PM10_HVS [μg/m³]

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Anlagen
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Auftragsnummer.:
23/01/01/19
Anlage 2.2
Seite 10 von 13
Anlage 2: Ergebnistabellen und Diagramme Schwebstaub
Anlage 2.2:
Graphische Darstellung der Verläufe der Tagesmittelwerte PM10-Konzentration (monatsweise)
Abbildung A2- 19: Juni 2018 PM10-Konzentration Elstertrebnitz
Abbildung A2- 20: Juni 2018 Vergleich PM10-Konz. Elstertrebnitz / Borna / Leipzig-West
0
10
20
30
40
50
60
70
Konzentration PM-10 [μg/m³]
Messwerte PM10-Staub (Tagesmittelwerte - TMW): Messzeitraum Juni 2018
Elstr-PM10_HVS [μg/m³]
0
10
20
30
40
50
60
70
Konzentration PM-10 [μg/m³]
Messwerte PM10-Staub (Tagesmittelwerte - TMW): Messzeitraum Juni 2018
Elstr-PM10_HVS [μg/m³]
Borna-PM10_HVS [μg/m³]
Lpz-W-PM10_HVS [μg/m³]

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Anlagen
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Auftragsnummer.:
23/01/01/19
Anlage 2.2
Seite 11 von 13
Anlage 2: Ergebnistabellen und Diagramme Schwebstaub
Anlage 2.2:
Graphische Darstellung der Verläufe der Tagesmittelwerte PM10-Konzentration (monatsweise)
Abbildung A2- 21: Juli 2018 PM10-Konzentration Elstertrebnitz
Abbildung A2- 22: Juli 2018 Vergleich PM10-Konz. Elstertrebnitz / Borna / Leipzig-West
0
10
20
30
40
50
60
70
Konzentration PM-10 [μg/m³]
Messwerte PM10-Staub (Tagesmittelwerte - TMW): Messzeitraum Juli 2018
Elstr-PM10_HVS [μg/m³]
0
10
20
30
40
50
60
70
Konzentration PM-10 [μg/m³]
Messwerte PM10-Staub (Tagesmittelwerte - TMW): Messzeitraum Juli 2018
Elstr-PM10_HVS [μg/m³]
Borna-PM10_HVS [μg/m³]
Lpz-W-PM10_HVS [μg/m³]

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Anlagen
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Auftragsnummer.:
23/01/01/19
Anlage 2.2
Seite 12 von13
Anlage 2: Ergebnistabellen und Diagramme Schwebstaub
Anlage 2.2:
Graphische Darstellung der Verläufe der Tagesmittelwerte PM10-Konzentration (monatsweise)
Abbildung A2- 23: August 2018 PM10-Konzentration Elstertrebnitz
Abbildung A2- 24: August 2018 Vergleich PM10-Konz. Elstertrebnitz / Borna / Leipzig-West
0
10
20
30
40
50
60
70
Konzentration PM-10 [μg/m³]
Messwerte PM10-Staub (Tagesmittelwerte - TMW): Messzeitraum August 2018
Elstr-PM10_HVS [μg/m³]
0
10
20
30
40
50
60
70
Konzentration PM-10 [μg/m³]
Messwerte PM10-Staub (Tagesmittelwerte - TMW): Messzeitraum August 2018
Elstr-PM10_HVS [μg/m³]
Borna-PM10_HVS [μg/m³]
Lpz-W-PM10_HVS [μg/m³]

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Anlagen
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Auftragsnummer.:
23/01/01/19
Anlage 2.2
Seite 13 von13
Anlage 2: Ergebnistabellen und Diagramme Schwebstaub
Anlage 2.2:
Graphische Darstellung der Verläufe der Tagesmittelwerte PM10-Konzentration (monatsweise)
Abbildung A2- 25: September 2018 PM10-Konzentration Elstertrebnitz
Abbildung A2- 26: September 2018 Vergleich PM10-Konz. Elstertrebnitz / Borna / Leipzig-West
Anmerkung: Mittelwertbildung Schwebstaub PM-10 bis 12.09.18; Messungen vom 13.09. bis 16.09. zur Schwermetall-
analytik; Wert vom 17.09.18 zusätzlich erfasst
0
10
20
30
40
50
60
70
Konzentration PM-10 [μg/m³]
Messwerte PM10-Staub (Tagesmittelwerte - TMW): Messzeitraum September 2018
0
10
20
30
40
50
60
70
Konzentration PM-10 [μg/m³]
Messwerte PM10-Staub (Tagesmittelwerte - TMW): Messzeitraum September 2018
Elstr-PM10_HVS [μg/m³]
Borna-PM10_HVS [μg/m³]
Lpz-W-PM10_HVS [μg/m³]

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Anlagen
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Auftragsnummer.:
23/01/01/19
Anlage 2.3
Seite 1 von 26
Anlage 2: Ergebnistabellen und Diagramme Schwebstaub
Anlage 2.3:
Inhaltsstoffe im Schwebstaub PM-10 – Metalle – Tagesmittelwerte September 2017
Werte nach Blindwertkorrektur - Monat September 2017
BfU-Probennummer Probenahmedatum
Antimon Arsen
Blei
Cadmium Chrom gesamt
Eisen
Cobalt Kupfer Mangan Nickel Thallium Vanadium
Zink
ng/m³
ng/m³ ng/m³
ng/m³
ng/m³
ng/m³
ng/m³ ng/m³
ng/m³
ng/m³
ng/m³
ng/m³
ng/m³
217879
13.09.2017
3,7
36,4
9,4
0,5
<6,4
6825
2,1
41,6
60,8
8,4
<0,032
1,04
<82,0
217880
14.09.2017
2,4
18,4
3,9
<0,1
<6,4
6325
1,5
34,6
43,3
<6,6
<0,032
<0,31
<82,0
BfU 217 881
15.09.2017
0,9
21,9
3,3
0,1
11,6
1925
0,8
16,6
19,8
9,4
<0,032
<0,31
<82,0
BfU 217 882
16.09.2017
0,6
5,2
28,9
0,1
<6,4
365
0,2
<8,4
4,6
<6,6
<0,032
<0,31
<82,0
BfU 217 883
17.09.2017
1,0
0,4
4,9
0,2
<6,4
175
<0,1
<8,4
<4,2
<6,6
<0,032
<0,31
<82,0
keine Analyse
18.09.2017
Probenmaterial zur Analyse für PCDD/DF verwendet
BfU 217 885
19.09.2017
1,2
10,9
4,8
<0,1
<6,4
1725
0,7
11,6
15,8
<6,6
<0,032
<0,31
<82,0
217886
20.09.2017
0,5
0,3
2,4
<0,1
<6,4
235
<0,1
<8,4
<4,2
<6,6
<0,032
<0,31
<82,0
BfU 217 975
21.09.2017
0,9
0,7
3,4
0,1
<6,4
175
0,1
<8,4
6,8
<6,6
<0,032
0,41
<82,0
217976
22.09.2017
1,8
3,5
7,4
0,2
<6,4
2875
0,6
11,6
19,3
<6,6
<0,032
0,84
<82,0
BfU 217 977
23.09.2017
1,3
0,5
15,9
0,3
<6,4
<175
0,9
9,6
5,8
<6,6
<0,032
0,48
<82,0
BfU 217 978
24.09.2017
0,5
0,3
4,0
0,1
<6,4
<175
<0,1
<8,4
<4,2
<6,6
<0,032
0,64
<82,0
217979
25.09.2017
0,6
0,8
3,4
<0,1
<6,4
<175
<0,1
<8,4
6,8
<6,6
<0,032
<0,31
<82,0
217980
26.09.2017
2,9
1,2
5,4
0,2
<6,4
<175
<0,1
<8,4
5,3
<6,6
<0,032
<0,31
<82,0
BfU 217 981
27.09.2017
2,5
7,8
17,9
0,4
<6,4
635
0,4
8,6
14,8
<6,6
0,098
<0,31
<82,0
BfU 217 982
28.09.2017
2,1
8,6
12,9
0,2
<6,4
775
0,3
12,6
14,8
<6,6
0,047
0,50
<82,0
BfU 217 983
29.09.2017
1,4
1,5
9,9
0,2
<6,4
535
0,2
<8,4
18,8
<6,6
<0,032
0,62
<82,0
217984
30.09.2017
1,0
1,0
8,4
0,2
<6,4
325
0,2
<8,4
9,3
<6,6
<0,032
0,59
<82,0

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Anlagen
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Auftragsnummer.:
23/01/01/19
Anlage 2.3
Seite 2 von 26
Anlage 2: Ergebnistabellen und Diagramme Schwebstaub
Anlage 2.3:
Inhaltsstoffe im Schwebstaub PM-10 – Metalle - Tagesmittelwerte Oktober 2017
Werte nach Blindwertkorrektur - Monat Oktober 2017
BfU-Probennummer
Probenahmedatum
Antimon Arsen
Blei
Cadmium Chrom gesamt
Eisen
Cobalt Kupfer Mangan Nickel Thallium Vanadium
Zink
ng/m³
ng/m³ ng/m³
ng/m³
ng/m³
ng/m³
ng/m³ ng/m³
ng/m³
ng/m³
ng/m³
ng/m³
ng/m³
BfU 217 985
01.10.2017
0,3
0,2
1,9
0,1
<6,4
<175
<0,1
<8,4
<4,2
<6,6
<0,032
0,50
<82,0
217986
02.10.2017
2,3
14,4
6,9
0,1
<6,4
3525
2,0
29,6
35,3
8,9
<0,032
<0,31
<82,0
217987
03.10.2017
0,2
<0,1
1,2
<0,1
<6,4
<175
<0,1
<8,4
<4,2
<6,6
<0,032
<0,31
<82,0
217988
04.10.2017
2,1
10,9
3,6
<0,1
<6,4
15325
2,5
28,1
31,8
13,9
<0,032
0,39
<82,0
keine Analyse
05.10.2017
Probenmaterial zur Analyse für PCDD/DF verwendet
218095
06.10.2017
0,2
<0,1
<1,1
<0,1
<6,4
<175
<0,1
<8,4
<4,2
<6,6
<0,032
<0,31
<82,0
keine Analyse
07.10.2017
Probenmaterial zur Analyse für PCDD/DF verwendet
BfU 218 097
08.10.2017
0,1
<0,1
<1,1
<0,1
<6,4
<175
<0,1
<8,4
<4,2
<6,6
<0,032
<0,31
<82,0
218098
09.10.2017
1,1
4,9
1,7
<0,1
<6,4
7825
1,4
27,6
21,8
10,4
<0,032
<0,31
<82,0
218099
10.10.2017
0,6
1,4
2,2
<0,1
<6,4
2575
0,4
<8,4
11,3
<6,6
<0,032
<0,31
<82,0
218100
11.10.2017
1,3
4,6
3,9
<0,1
<6,4
9325
1,2
20,1
39,3
10,4
<0,032
<0,31
<82,0
218101
12.10.2017
1,5
9,4
3,9
<0,1
<6,4
8325
1,1
26,1
34,3
10,4
<0,032
<0,31
<82,0
218102
13.10.2017
2,0
6,4
14,9
0,6
11,6
6325
1,1
25,6
37,3
13,4
<0,032
0,34
<82,0
218103
14.10.2017
2,6
41,9
53,9
0,2
<6,4
5825
1,4
22,6
43,3
9,4
<0,032
0,34
<82,0
BfU 218 104
15.10.2017
0,5
0,4
4,8
0,1
<6,4
<175
<0,1
<8,4
<4,2
<6,6
<0,032
<0,31
<82,0
218105
16.10.2017
3,8
9,9
15,9
3,5
10,6
13825
2,5
41,6
65,8
19,4
<0,032
1,49
668,0
PCDD/DF
17.10.2017
Probenmaterial zur Analyse für PCDD/DF verwendet

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Anlagen
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Auftragsnummer.:
23/01/01/19
Anlage 2.3
Seite 3 von 26
Anlage 2: Ergebnistabellen und Diagramme Schwebstaub
Anlage 2.3:
Inhaltsstoffe im Schwebstaub PM-10 – Metalle - Tagesmittelwerte Oktober 2017
Werte nach Blindwertkorrektur - Monat Oktober 2017
BfU-
Probennummer
Probenahmedatum
Antimon
Arsen
Blei
Cadmium
Chrom gesamt
Eisen
Cobalt Kupfer Mangan
Nickel
Thallium
Vanadium
Zink
ng/m³
ng/m³ ng/m³
ng/m³
ng/m³
ng/m³
ng/m³
ng/m³
ng/m³
ng/m³
ng/m³
ng/m³
ng/m³
BfU 218 107
18.10.2017
3,1
3,4
18,9
0,3
7,6
1925
0,7
38,6
24,8
8,4
0,052
0,99
<82,0
BfU 218 108
19.10.2017
1,7
1,1
11,9
15,9
6,6
1925
0,4
16,6
33,8
<6,6
<0,032
1,09
218,0
BfU 218 219
20.10.2017
1,5
2,5
10,9
12,9
<6,4
1825
0,7
14,6
24,8
<6,6
<0,032
0,69
<82,0
BfU 218 220
21.10.2017
1,6
16,9
5,9
0,1
<6,4
1525
0,6
<8,4
14,8
<6,6
<0,032
<0,31
<82,0
BfU 218 221
22.10.2017
0,1
0,1
<1,1
<0,1
<6,4
<175
<0,1
<8,4
<4,2
<6,6
<0,032
<0,31
<82,0
BfU 218 222
23.10.2017
0,4
0,2
1,1
<0,1
<6,4
<175
<0,1
8,4
<4,2
<6,6
<0,032
<0,31
<82,0
BfU 218 223
24.10.2017
3,3
24,9
10,9
0,1
8,6
12825
2,3
39,6
77,8
21,4
<0,032
0,31
<82,0
BfU 218 224
25.10.2017
4,9
36,9
4,9
<0,1
<6,4
5625
2,0
33,6
43,8
16,4
<0,032
<0,31
<82,0
BfU 218 225
26.10.2017
2,0
9,9
3,2
<0,1
<6,4
5025
1,0
22,6
25,8
8,4
<0,032
0,40
<82,0
BfU 218 226
27.10.2017
0,3
0,2
1,2
<0,1
<6,4
<175
<0,1
<8,4
<4,2
<6,6
<0,032
<0,31
<82,0
BfU 218 227
28.10.2017
0,3
0,2
1,8
<0,1
<6,4
<175
<0,1
<8,4
<4,2
<6,6
<0,032
<0,31
<82,0
BfU 218 228
29.10.2017
0,1
<0,1
<1,1
<0,1
<6,4
<175
<0,1
<8,4
<4,2
<6,6
<0,032
<0,31
<82,0
BfU 218 229
30.10.2017
0,2
<0,1
<1,1
<0,1
<6,4
<175
<0,1
<8,4
<4,2
<6,6
<0,032
<0,31
<82,0
BfU 218 230
31.10.2017
0,3
<0,1
1,2
<0,1
<6,4
<175
<0,1
<8,4
<4,2
<6,6
<0,032
<0,31
<82,0

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Anlagen
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Auftragsnummer.:
23/01/01/19
Anlage 2.3
Seite 4 von 26
Anlage 2: Ergebnistabellen und Diagramme Schwebstaub
Anlage 2.3:
Inhaltsstoffe im Schwebstaub PM-10 – Metalle – Tagesmittelwerte November 2017
Werte nach Blindwertkorrektur - Monat November 2017
BfU-
Probennummer
Probenahmedatum
Antimon
Arsen
Blei
Cadmium
Chrom gesamt
Eisen
Cobalt Kupfer
Mangan
Nickel
Thallium
Vanadium
Zink
ng/m³
ng/m³ ng/m³
ng/m³
ng/m³
ng/m³
ng/m³
ng/m³
ng/m³
ng/m³
ng/m³
ng/m³
ng/m³
BfU 218 231
01.11.2017
0,6
2,1
7,6
<0,1
<6,4
745
0,2
<8,4
9,8
<6,6
<0,032
<0,31
<82,0
BfU 218 232
02.11.2017
2,2
78,9
9,9
0,1
6,6
11825
2,7
32,6
48,8
20,4
<0,032
0,60
<82,0
BfU 218 233
03.11.2017
2,6
29,9
8,9
0,2
<6,4
2825
1,3
27,6
28,8
8,4
<0,032
0,49
<82,0
BfU 218 327
04.11.2017
0,9
1,1
6,0
0,2
<6,4
175
0,1
<8,4
5,8
<6,6
<0,032
0,46
<82,0
BfU 218 328
05.11.2017
0,4
0,6
3,3
0,1
<6,4
<175
<0,1
<8,4
<4,2
<6,6
<0,032
0,46
<82,0
BfU 218 329
06.11.2017
1,4
0,8
8,4
0,2
<6,4
<175
<0,1
<8,4
<4,2
<6,6
<0,032
0,31
<82,0
BfU 218 330
07.11.2017
0,7
4,6
11,9
0,3
<6,4
<175
<0,1
<8,4
5,2
<6,6
<0,032
<0,31
<82,0
BfU 218 331
08.11.2017
1,5
3,5
21,9
0,5
<6,4
175
0,1
<8,4
10,8
<6,6
0,148
0,33
<82,0
BfU 218 332
09.11.2017
1,8
5,7
32,9
0,7
<6,4
575
0,2
8,6
11,8
<6,6
0,458
0,45
108,0
BfU 218 333
10.11.2017
2,2
58,9
4,9
0,1
<6,4
8425
2,3
33,6
64,8
15,4
<0,032
<0,31
<82,0
BfU 218 334
11.11.2017
0,2
0,2
2,0
<0,1
<6,4
<175
<0,1
<8,4
<4,2
<6,6
<0,032
<0,31
<82,0
BfU 218 335
12.11.2017
0,2
0,2
2,4
<0,1
<6,4
<175
<0,1
<8,4
<4,2
<6,6
<0,032
<0,31
<82,0
BfU 218 336
13.11.2017
0,4
0,2
2,1
<0,1
<6,4
<175
<0,1
<8,4
<4,2
<6,6
<0,032
<0,31
<82,0
BfU 218 337
14.11.2017
3,4
80,9
22,9
0,1
6,6
13825
3,4
55,6
105,8
22,4
<0,032
<0,31
138,0
BfU 218 338
15.11.2017
4,2
68,9
7,6
0,1
<6,4
6925
2,2
33,6
55,8
15,4
<0,032
<0,31
<82,0
BfU 218 339
16.11.2017
1,3
28,9
6,5
0,9
<6,4
2325
0,9
11,6
20,8
9,4
<0,032
<0,31
<82,0
BfU 218 340
17.11.2017
1,2
0,7
6,0
0,2
<6,4
385
0,1
8,4
5,8
<6,6
<0,032
<0,31
<82,0

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Anlagen
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Auftragsnummer.:
23/01/01/19
Anlage 2.3
Seite 5 von 26
Anlage 2: Ergebnistabellen und Diagramme Schwebstaub
Anlage 2.3:
Inhaltsstoffe im Schwebstaub PM-10 – Metalle – Tagesmittelwerte November 2017
Werte nach Blindwertkorrektur - Monat November 2017
BfU-
Probennummer
Probenahmedatum
Antimon
Arsen
Blei
Cadmium
Chrom gesamt
Eisen
Cobalt Kupfer Mangan Nickel Thallium
Vanadium
Zink
ng/m³
ng/m³ ng/m³
ng/m³
ng/m³
ng/m³
ng/m³
ng/m³
ng/m³
ng/m³
ng/m³
ng/m³
ng/m³
BfU 218 341
18.11.2017
2,1
39,9
5,6
0,1
<6,4
2125
1,1
12,6
18,8
<6,6
<0,032
<0,31
<82,0
BfU 218 342
19.11.2017
0,1
<0,1
1,3
<0,1
<6,4
<175
<0,1
<8,4
<4,2
<6,6
<0,032
<0,31
<82,0
BfU 218 343
20.11.2017
0,2
0,1
1,5
<0,1
<6,4
415
<0,1
<8,4
5,4
<6,6
<0,032
<0,31
<82,0
BfU 218 429
21.11.2017
0,7
2,0
1,2
<0,1
6,4
9025
1,1
101,6
22,8
10,4
<0,032
<0,31
<82,0
BfU 218 430
22.11.2017
1,5
0,2
3,3
<0,1
<6,4
<175
<0,1
<8,4
<4,2
<6,6
<0,032
0,33
82,0
BfU 218 431
23.11.2017
1,6
4,2
7,0
2,9
7,6
14825
1,9
88,6
29,8
22,4
<0,032
0,89
88,0
BfU 218 432
24.11.2017
1,7
33,9
16,9
2,2
<6,4
8925
1,5
19,6
38,8
11,4
<0,032
1,29
<82,0
BfU 218 433
25.11.2017
0,3
5,7
1,9
<0,1
<6,4
725
0,2
<8,4
6,8
<6,6
<0,032
<0,31
<82,0
BfU 218 434
26.11.2017
0,3
0,2
1,7
<0,1
<6,4
<175
<0,1
<8,4
<4,2
<6,6
<0,032
<0,31
<82,0
BfU 218 435
27.11.2017
6,7
39,9
21,9
0,2
<6,4
10825
2,1
36,6
68,8
15,4
<0,032
<0,31
1218,0
BfU 218 436
28.11.2017
1,5
28,9
5,8
0,1
<6,4
5625
1,6
52,6
31,8
12,4
<0,032
<0,31
128,0
BfU 218 437
29.11.2017
2,2
5,9
25,9
0,2
<6,4
1425
0,6
19,6
13,8
<6,6
<0,032
<0,31
178,0
BfU 218 438
30.11.2017
3,1
17,9
21,9
0,2
9,6
9225
2,0
64,6
30,8
19,4
<0,032
0,56
228,0

Staatliche Betriebsgesellschaft für
Berichts-Nr.: 23/01/01/19-V2-3
Anlagen
Umwelt und Landwirtschaft
Fachbereich 23 - Immissionsmessungen
Auftragsnummer.:
23/01/01/19
Anlage 2.3
Seite 6 von 26
Anlage 2: Ergebnistabellen und Diagramme Schwebstaub
Anlage 2.3:
Inhaltsstoffe im Schwebstaub PM-10 – Metalle – Tagesmittelwerte Dezember 2017
Werte nach Blindwertkorrektur - Monat Dezember 2017
BfU-Probennummer Probenahmedatum
Antimon Arsen
Blei
Cadmium Chrom gesamt
Eisen
Cobalt Kupfer Mangan Nickel Thallium Vanadium
Zink
ng/m³
ng/m³ ng/m³
ng/m³
ng/m³
ng/m³
ng/m³ ng/m³
ng/m³
ng/m³
ng/m³
ng/m³
ng/m³
BfU 218 439
01.12.2017
1,4
5,4
12,9
0,3
<6,4
1125
0,3
14,6
10,8
<6,6
<0,032
0,42
<82,0
BfU 218 440
02.12.2017
1,1
0,5
9,9
0,3
<6,4
275
0,1
<8,4
5,8
<6,6
0,048
0,39
<82,0
BfU 218 441
03.12.2017
0,5
0,3
3,6
0,1
<6,4
<175
<0,1
<8,4
<4,2
<6,6
<0,032
<0,31
<82,0
BfU 218 442
04.12.2017
0,2
<0,1
1,4
<0,1
<6,4
<175
<0,1