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Geschäftsbericht 2014

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Inhalt
Vorwort des Geschäftsführers
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Der Staatsbetrieb Sächsische Informatik Dienste
4
Die Geschäftsentwicklung 2014
8
Geschäftsleitung & Stabsstellen
10
Richtungsweisungen 11 I SID-Strategie 2017 12 I PREsTiGE 14
Wahrnehmung 17 I ITOF 2014 18 I Mitarbeiterversammlung 19 I Kundenforum 20
Der Unternehmensbereich Zentrale Aufgaben
22
LEV 23 I Personalmanagement 24 I BGM 25 I Innerer Dienst 25 I Organisation 25
Jahresabschluss 2013 26 I Vergaben 30 I Rahmenverträge 31 I Softwareeinsatz 31
Der Unternehmensbereich IT-Service
32
SVN 2.0 33 I Terminalzugänge 33 I Authentifizierung 34 I Informationssicherheit 35
SAX.CERT 36 I Service Desk eVA.SAX 37 I PMO 38 I Wahlen 39
Der Unternehmensbereich IT-Lösungen
40
ETRS89_UTM33 41 I Weinbaukartei 41 I EGFL Direktzahlungen 42 I zeBRA2013 43
URSneu 43 I SächsEGovG 45 I BaK ESV 45 I BaK ZF 46 I BaK FS 46 I Polarion 46
Sachsen.de 47 I BaK ZV 47 I XÖV 48 I OTRS:ITSM 49 I Open Government Data 49
Der Unternehmensbereich IT-Betrieb
50
Simpana10 51 I Exchange 2010 51 I VoIP 51 I FÖMISAX II 52 I Mainframe 53
Data Warehouse 54 I BMEL-Jahresabschluss 55 I eVA.SAX 56 I Druckerei 56
SCHwbAwV 57 I IVO 58 I EPOST 58 I Schnittstellen 58 I INPOL 58
PKS 59 I E-Mail-System 59 I HTTPS-Proxy 59 I Entwicklungsplattform 59
Der Unternehmensbereich Landesrechenzentrum Steuern
60
EloSt-Dialog 61 I BP-Intern 4.0 61 I GeCo 62 I KfZ-Steuer 63 I SEPA 63
SUSA2014 64 I Exchange 2010 64
Organisation und Fachaufsicht
65

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2 |
Vorwort des Geschäftsführers
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit der Reorganisation und strate-
gischen Positionierung des Jahres
2013 wurde ein erster Schritt zur
Schaffung der Grundvoraussetzun-
gen eines professionell agierenden
IT-Dienstleisters vollzogen. Der
eingeschlagene Weg wurde im
Geschäftsjahr 2014 fortgesetzt
und die SID-Strategie im Rahmen
der kontinuierlichen Positionsbe-
stimmung kritisch überprüft und
fortgeschrieben. Im Mittelpunkt
werden dabei auch weiterhin eine
starke Kundenorientierung, ein akti-
ves Vorantreiben der Konsolidierung
der sächsischen IT-Landschaft sowie
die Zusammenarbeit mit Partnern in
landesinternen und länderübergrei-
fenden Kooperationen sein.
Mit dem ersten interaktiven SID-
Kundenforum konnte in diesem
Zusammenhang eine neue, erfolg-
reiche Plattform zum Informations-
und Meinungsaustausch begründet
werden. Diese wird zukünftig ein
fester Bestandteil der Kommuni-
kation mit unseren Kunden sein.

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| 3
Sachsen und der fristgerechte Ab-
schluss der SEPA-Umstellung in der
Landesverwaltung genannt.
Auch die laufenden Veränderungs-
prozesse werden zukünftig bei allen
Beteiligten ein aktives Engagement
und sicherlich ein gewisses Maß
an Geduld erfordern. Wir haben im
zurückliegenden Geschäftsjahr ge-
meinsam bewiesen, dass wir die not-
wendigen Veränderungen als Chance
und Potential zur Weiterentwicklung
begreifen und die Herausforderun-
gen erfolgreich annehmen.
Mein ausdrücklicher Dank gilt da-
her unseren Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern sowie unseren Kunden
verbunden mit der Bitte, den ein-
geschlagenen Weg gemeinsam und
vertrauensvoll weiter zu beschreiten.
Ihr
Dr. Sebastian Kiebusch
Hinsichtlich der aktuellen Trends in
der Informationstechnologie stehen
für uns Technologien im Fokus,
welche die Kosten senken und die
Effizienz erhöhen. Weitere Themen
sind die effektivere Verknüpfung von
Prozessen mittels IT, der Ausbau der
Informationssicherheit sowie die
Etablierung eines zentralen Rechen-
zentrums für die Landesverwaltung.
Auf dem Weg zum IT-Kompetenz-
zentrum der sächsischen Staatsver-
waltung werden wir unter anderem
auch diese Themenfelder in die
konkrete Umsetzung der Strategie
für Informationstechnologie und
E-Government des Freistaates
Sachsen einbringen.
Der SID stellt sich also nach wie vor
großen Aufgaben. Deshalb bin ich
sehr dankbar, dass die neu gebildete
Regierung das Thema IT aufge-
nommen und im Koalitionsvertrag
2014-2019 explizite Passagen zur
Fortentwicklung und Stärkung des
SID festgeschrieben hat.
Neben den angesprochenen stra-
tegischen Ankerpunkten werden
im vorliegenden Geschäftsbericht
wieder eine Vielzahl interessanter
Projekte vorgestellt. Unter schwieri-
gen Rahmenbedingungen konnte das
Projekt SVN 2.0 vorangebracht sowie
der Aufbau des SAX.CERT gemäß
der Vorgaben des IT-Planungsrates
erfolgreich und fristgerecht umge-
setzt werden. Auch in den Bereichen
Lösungen und Betrieb konnten
zahlreiche Projekte begonnen und
abgeschlossen werden. Sie illustrie-
ren eindrucksvoll, dass der SID das
fachliche Potential des Unterneh-
mens gezielt in Projekten einbringen
und damit entscheidend zu deren
erfolgreicher Umsetzung beitragen
kann. Stellvertretend seien an dieser
Stelle die Inbetriebnahme von FÖMI-
SAX II, die Exchange Migration, der
Betrieb der Statistikproduktion für
das Bundesland Hessen, das Zentrale
Betriebsregister der Agrarstatistiken
für alle Bundesländer, die Über-
nahme des Aufbaus eines zentralen
Open Data Portals für den Freistaat

4 |
Der Staatsbetrieb Sächsische Informatik Dienste
Der Staatsbetrieb Sächsische Informatik Dienste (SID) ist der zentrale IT-Dienstleister
für die sächsische Landesverwaltung.
Der SID unterstützt die Erledigung von Verwaltungsaufgaben durch den Einsatz mo-
dernster Informationstechnik und ist kompetenter und kollegialer IT-Partner. In diese
Aufgabe investieren über 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich an den sächsi-
schen Standorten in Dresden, Kamenz und Lichtenwalde ihre Energie.
Der SID ist Ansprechpartner für alle IT-Belange seiner Kunden und bietet qualitativ
hochwertige, zuverlässige und serviceorientierte IT-Lösungen.
Dazu gehören:
ı
Entwicklung, Einführung, Betrieb und Pflege von IT-Verfahren
ı
Entwicklung und Umsetzung zentraler IT-Vorhaben
ı
Planung, Betrieb, Wartung und Pflege von IT-Infrastruktur
ı
zentrale IT-Beschaffung
ı
IT-Beratung
ı
spezifische Sicherheitskonzepte
Mit dem Beschluss der Sächsischen Staatsregierung infolge der Landtagswahl über die
Abgrenzung der Geschäftsbereiche der Staatsministerien vom 17. Dezember 2014
wurde die Verantwortung für IT und E-Government aus dem Geschäftsbereich des
Staatsministeriums der Justiz (SMJus) in den Geschäftsbereich des Staatsministeriums
des Innern (SMI) umgesetzt. Damit wird auch das Referat, welches die Fachaufsicht
über den SID führt, wieder in das SMI abgegeben. Der SID als nachgeordnete Behörde
des SMJus wird damit nach einer Legislaturperiode der Staatsregierung ebenfalls wie-
der zur nachgeordneten Behörde des Staatsministeriums des Innern.
Aufgrund der Vorgaben des Artikels 108 Grundgesetz ist das Landesrechenzentrum
Steuern nach wie vor dem Sächsischen Staatsministerium der Finanzen unterstellt.
Der SID erbringt auf Basis von Vereinbarungen informationstechnische Dienstleistun-
gen gegenüber anderen Staatsbehörden. Dabei werden durch die Kunden ausschließ-
lich die Sachkosten unmittelbar getragen, während die Personalkosten in der Regel
nicht in Rechnung gestellt werden.
Die Handlungsbefugnisse waren dabei anfangs auf Behörden beschränkt, die der Auf-
sicht des Freistaates Sachsen unterstehen. Durch Änderung des Sächsischen Verwal-
tungsorganisationsgesetzes (SächsVwOrgG) im Jahr 2014 wurde es dem SID ermög-
licht, auch für juristische Personen des öffentlichen Rechts anderer Bundesländer
informationstechnische Leistungen zu erbringen. Hierdurch wird eine länderübergrei-
fende Zusammenarbeit im IT-Bereich möglich. So können insbesondere andere Bun-
desländer von in Sachsen betriebenen IT-Verfahren profitieren.
Aufgaben
Zugehörigkeit
Geschäftsgrundlage

| 5
Finanzmanagement
Vergabestelle
Recht
Lizenzen
Client Service
Management
E-Government- und
Querschnittsverfahren
Betrieb und
Verfahren Polizei
RZ-Infrastruktur
und MS-Systeme
Entwicklung, Betrieb
Dezentraler Verfahren
Betrieb
IT-Infrastruktur
Geschäftsführer
Öffentlichkeitsarbeit
Presse
Konsolidierung
Architekturmanagement
Innenrevision
Zentrale Aufgaben
IT-Service
IT-Lösungen
IT-Betrieb
LRZS
Kundenmanagement
Zentrale Dienste
Personal und
Organisation
DB, UNIX und
Mainframe
IT-Sicherheit
Datenschutz
CERT
Fachverfahren
Statistik
Fachverfahren
Landwirtschaft
Betrieb Zentrale
Verfahren
Verfahrensbetrieb
Projektmanagement
Betrieb Produktion
Leitstelle SVN
Service Desk,
Operating
Organigramm des SID - Stand September 2014
Struktur
Gegründet wurde der Staatsbetrieb Sächsische Informatik Dienste auf der Grundlage
der gemeinsamen Verwaltungsvorschrift fast aller Staatsministerien und der Staats-
kanzlei über die Errichtung des Staatsbetriebes Sächsische Informatik Dienste (VwV
SID) vom 27. November 2007. Zum 1. Januar 2008 erfolgte die Migration der Rechen-
zentren des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft in Lich-
tenwalde, des Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen in Kamenz, der
sächsischen Steuerverwaltung und der sächsischen Polizeiverwaltung in Dresden in
den SID. Mit dem zusätzlichen Aufbau einer Zentrale in Dresden wurde die Betriebsfä-
higkeit als eigenständiger Staatsbetrieb hergestellt.
Vorerst existierten die ehemaligen IT-Abteilungen als Niederlassungen mit jeweils ei-
gener Organisationsstruktur unter der Zentrale weiter. Die Organisationsuntersuchung
der Firma
formita Unternehmensberatung GmbH
mit Ergebnissen im Oktober 2010
sollte organisatorische und technische Wege hin zu einem leistungsfähigen und flexi-
blen IT-Dienstleister aufzeigen. Auf der Basis der durchgeführten Ist-Analyse erfolgte
die Ableitung von Handlungsfeldern aus den Themenbereichen Organisation, Personal,
Prozesse, IT-Leistungen und IT-Infrastruktur. Im Jahr 2012 erstellte der SID zusammen
mit dem verantwortlichen sächsischen Staatsministerium der Justiz und für Europa
basierend auf dem formita-Gutachten ein Konzept zur Neuausrichtung des Staatsbe-
triebes. Die anschließende Reorganisation mit schrittweiser Umsetzung einer neuen
Aufbauorganisation und ein darauf folgendes Nachziehen der Ablauforganisation er-
gab ein Organigramm, mit welchem sich der SID funktional strukturiert und standort-
übergreifend aufstellte.
Wenige Korrekturen auf Basis der praktischen Erfahrungen nach der Umstrukturierung
erfolgten im Laufe der vergangenen zwei Jahre. Folgende Darstellung bildet die Orga-
nisationsstruktur gegen Ende des Jahres 2014 ab.

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6 |
SID-Mitarbeiter
SID-Rechenzentrumsfläche
Standort Neuländer Straße
Exklusive Betreuung von
87 IT-Verfahren der Polizei
im Sicherheitsbereich
16%
22%
Standort Lichtenwalde
SID-Mitarbeiter
SID-Rechenzentrumsfläche
11%
19%
Exchange
VIS.SAX
el_sta
Ländliche Entwicklung
EU-Zahlstellenverfahren
GIS-Verfahren
Lichtenwalde
Die Standorte des Staatsbetriebes
Sächsische Informatik Dienste befinden
sich historisch bedingt in Dresden,
Lichtenwalde und Kamenz. Trotz der
Umstrukturierung des SID in eine
Stab-Linien-Organisation im Jahr 2013,
finden unsere Kunden ihre Ansprech-
partner wie gewohnt vor Ort.
Nebenstehender Grafik können Sie die
Verteilung der Mitarbeiter und
Rechenzentrumsfläche des SID auf die
einzelnen Standorte entnehmen.
Weiterhin sind die Hauptaufgaben und
betreuten Verfahren überblicksmäßig
dargestellt. Erläuterungen zu den
einzelnen Verfahren entnehmen Sie bitte
unserer Internetpräsentation unter
www.sid.sachsen.de
oder sprechen Sie
uns auch gern persönlich an.
Standort Dresden - Geschäftsstelle
*
Riesaer Straße 7
01129 Dresden
(
0351 - 20 54 50
@
poststelle@sid.sachsen.de
Standort Lichtenwalde
*
August-Bebel-Straße 46b
09577 Niederwiesa
OT Lichtenwalde
(
0351 - 32 64 54 71
@
poststelle.nll@sid.sachsen.de
Standort Dresden -
Landesrechenzentrum Steuern
*
Stauffenbergallee 2
01099 Dresden
(
0351 - 81 29 10 00
@
poststelle@rz.smf.sachsen.de
Standort Kamenz
*
Garnisonsplatz 13
01917 Kamenz
(
0351 - 32 64 73 00
@
poststelle.nlkm@sid.sachsen.de
Standort Dresden - Polizei
*
Neuländer Straße 60
01129 Dresden
(
0351 - 85 01 52 01
@
gssid@polizei.sachsen.de
Die fünf Standorte des SID
© LKA Sachsen
© SMJus

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| 7
Kamenz
Standort Kamenz
SID-Mitarbeiter
SID-Rechenzentrumsfläche
20%
25%
Schulportal
SaxSVS
Landesblindengeld
Wahlen
FÖMISAX
ZVA
Statistik
SozE
OVST
Erziehungsgeld
BAföG
Meister-BAföG
UAF
MUK
Kuren
Backup-Standort
Landesrechenzentrum Steuern
SID-Mitarbeiter
SID-Rechenzentrumsfläche
Betreuung der Steuer-
und Bezügeverfahren
Druckdienste
BALVI-iP
LEVES-SN
33%
34%
Standort Riesaer Straße
SID-Mitarbeiter
20%
Vergabe
Service Desk
Projektmanagement
E-Government
Kundenmanagement
Datenschutz
Informationssicherheit
SAX.CERT
SVN
Dresden
© SMJus
© LRZS

8 |
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AMMLUNG
KUNDENF
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FTSENTWICKLUNG 2014
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10 |
Geschäftsleitung & Stabsstelle
KONSOLIDIERUNG & ARCHITEKTURMANAGEMENT
D
ie Stabsstelle Konsolidierung und Architekturmanagement berichtet direkt
an die Geschäftsführung und verantwortet strategisch wichtige Themen und
Projekte in den Bereichen IT-Konsolidierung, Forschung sowie Informationssys-
temarchitektur im SID.
Dazu gehört unter anderem die Mitarbeit bei der Konzeption für das gemein-
same Rechenzentrum für den Freistaat Sachsen, die ITEG-Planung des SID und
das Forschungsprojekt PREsTiGE. Darüber hinaus war im Berichtszeitraum die
Innenrevision in der Stabsstelle angesiedelt.
Bernhard Baier
I
Leiter Stabsstelle Konsolidierung, Architekturmanagement
*
Riesaer Straße 7 - 01129 Dresden
I
bernhard.baier@sid.sachsen.de
I
(
0351 - 20545 250
„Konsolidierung braucht einen langen
Atem. Eine gelungene Umsetzung ist oft
weniger eine Frage der Technik. Vielmehr
sind es die Mitarbeiter, die den Erfolg
ausmachen.“

| 11
GESCHÄFTSLEITUNG & STABSSTELLEN
Konsolidierung & Architekturmanagement
Richtungsweisungen
Mitarbeit und Federführung in richtungsweisenden Projekten
Ein wichtiges Thema im Geschäftsjahr 2014 war die
Initiative für ein gemeinsames
Rechenzentrum
für den Freistaat Sachsen. Nachdem im Jahr 2013 auf Arbeitsebene
bereits erste Abstimmungen mit den Ressorts erfolgten, wurde auf dieser Basis ein
„Positionspapier zur Konsolidierung dezentraler IT-Standorte im Rahmen der Schaf-
fung eines gemeinsamen Rechenzentrums für den Freistaat Sachsen“ in den AK ITEG
(Arbeitskreis IT und E-Government) eingebracht. Im Rahmen der Haushaltsverhand-
lungen zum Doppelhaushalt 2015/2016 gelang es, einen Leertitel für die Baumaß-
nahme zu verankern.
Auf Grundlage des Beschlusses zur Haushaltsklausur vom 7. Juli 2014 wurden das
Sächsische Staatsministerium der Finanzen und das Staatsminiserium der Justiz ge-
meinschaftlich beauftragt, eine Konzeption einschließlich einer Wirtschaftlichkeitsun-
tersuchung bis Herbst 2014 mit dem Ziel vorzulegen, eine für alle Ressorts zentrale
räumliche Konzentration aller Rechenzentren an einem Standort sowie einer Backup-
Lösung einschließlich des Aufbaus eines Speichersystems in der Sachsen-Cloud zu
etablieren. Neben dem Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement
war der SID, vertreten durch die Stabsstelle, intensiv in Form von Zuarbeiten und Gre-
mienarbeit eingebunden. Im Zusammenhang mit der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung
erfolgte zunächst eine Erfassung zum IST-Stand der IT-Kapazitäten im Freistaat.
Hierzu stellte der SID eine Online-Umfrage zur Erfassung der Serverräume in der Lan-
desverwaltung bereit. Insgesamt gingen über 200 ausgefüllte Fragebögen ein. Auf Ba-
sis der erhobenen Daten wurde, in Kooperation mit dem SIB, die im Kabinettsbe-
schluss geforderte Untersuchung zur Wirtschaftlichkeit durchgeführt. Darüber hinaus
erfolgte eine umfangreiche fachliche Zuarbeit zum Kabinettsbericht.
Die am Standort Dresden Riesaer Straße im Oktober 2014 durchgeführte Rittal Road-
show bot interessierten Mitarbeitern der Landesverwaltung die Möglichkeit, sich über
modulare Konzepte für den Rechenzentrumsbetrieb zu informieren und diese in Au-
genschein zu nehmen.
Für das im August 2014 verabschiedete
sächsische E-Government-Gesetz
arbeitete
die Stabsstelle im Rahmen der
Arbeitsgruppe Interoperabilität
an den entsprechenden
Kapiteln im
Handlungsleitfaden für die Landesverwaltung und die Kommunen
mit.
Die Stabsstelle war federführend auf Seiten des SID mit dem Abschluss eines
Koope-
rationsvertrages mit der Universität Leipzig
betraut. Das erste gemeinsame Vorhaben
auf Grundlage dieser Vereinbarung ist ein Forschungsauftrag zu einer innovativen Da-
tenverwaltung im Bereich der Rechenzentren des SID. Dadurch soll die Basis für eine
Plattform zur Integration und Kopplung verschiedener Systeme sowie die Umsetzung
von ITIL-Prozessen im SID geschaffen werden.
Weiterhin stellte die Stabsstelle den
Leiter für das Projekt Inventarisierung
. Die we-
sentlichen Ziele dieses Projektes bestehen in der Etablierung SID-weit einheitlicher
Inventarisierungsprozesse sowie der Umsetzung einer einheitlichen Inventarisierungs-
infrastruktur, um beispielsweise Inventuren zu vereinfachen und effiziente Auswerte-
möglichkeiten zur Steuerung des Geschäftsbetriebes zu schaffen.
Neben weiteren SID-internen Projekten und dem Forschungsprojekt PREsTiGE
[> siehe
Seite 14]
erfolgte die Mitarbeit in einem
Antragsvorhaben der TU Dresden für eine
Nachwuchsforschungsgruppe
zum Themenfeld „Wissensmanagement und Wissen-
stransfer im Kontext des demografischen Wandels“.

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12 |
GESCHÄFTSLEITUNG & STABSSTELLEN
Planung
SID-Strategie 2017
Orientierung für die kommenden Jahre
Im Rahmen der Klausurtagung 2014 haben die Unternehmensbereichsleiter, die Stabs-
stelle Konsolidierung & Architekturmanagement und der Geschäftsführer eine kriti-
sche Rückschau auf die vergangenen 12 Monate gehalten und sich zu künftigen Auf-
gabenstellungen beraten. Auf dieser Grundlage wurde die SID-Strategie 2016
fortgeschrieben und angepasst. Mit der strategischen Positionierung des SID wollen
wir unseren Leitgedanken ein Stück weiter entgegen gehen. Unsere Strategie wird uns
Orientierung für die nächsten Jahre geben.
Als Vorbereitung zur Klausur haben die Verantwortlichen für alle entsprechend dem
Strategiedokument des Vorjahres identifizierten strategisch wichtigen Themen soge-
nannte Themensteckbriefe erstellt. Diese enthielten eine Kurzbeschreibung des The-
mas, eine Beschreibung des Sachstandes, einen Ausblick, die Benennung von Erfolgs-
faktoren und notwendiger Entscheidungen sowie weitere Bemerkungen.
Am 25. und 26. Juni fand sich die Geschäftsführung im Ausbildungszentrum Bo-
britzsch zur Klausur zusammen. In einer konstruktiven Atmosphäre wurden die
siebzehn erstellten Themensteckbriefe besprochen und entsprechende Maßnah-
men abgeleitet. Weiterhin wurden neue, für den SID strategisch wichtige Themen
identifiziert sowie weitere Tagesordnungspunkte behandelt.
Resultierend ist ein internes Dokument
SID-Strategie 2017
als Fortschreibung der
Version des letzten Jahres entstanden. Die Ziele, die wir uns gestellt haben, lassen
sich nur mit der Unterstützung aller Beteiligten umsetzen. Zum einen bedarf es
Veränderungen. Zum anderen ist die Basis für diese Veränderungen, dass unsere
täglichen Dienstleistungen für den Freistaat Sachsen weiterhin mit größter Sorgfalt
erbracht werden. Denn diese Dienstleistungen sind das Herz des SID. Die geplanten
Veränderungen benötigen wir aber gleichzeitig zur perspektivischen Stärkung dieses
Herzens.
Betrachten wir die wesentlichen Themen der IT-Branche in den letzten Jahren, so ist
die Wirtschaftlichkeit eines der führenden. Technologien stehen im Fokus, die die Kos-
ten senken und die Effizienz erhöhen sollen. Ein weiteres großes Thema ist die bessere
Verknüpfung von Prozessen mit IT, damit zusätzliche IT-Unterstützung oder zusätzli-
che Informationen bereitgestellt werden können. Der Ausbau der Informationssicher-
heit sei als drittes großes Thema genannt. Auf dem Weg zum IT-Kompetenzzentrum
der sächsischen Staatsverwaltung werden wir unter anderem auch diese Themenfel-
der in die konkrete Umsetzung der Strategie für Informationstechnologie und E-
Government des Freistaates Sachsen einbringen.
© Kompass: PennaPazza - Fotolia.com

| 13
GESCHÄFTSLEITUNG & STABSSTELLEN
Planung
Die Ausrichtung des SID für die nächsten Jahre lässt sich wie folgt aufzeigen:
»
Den Weg der inneren Stärkung weitergehen,
»
unsere Kundenorientierung ausbauen,
»
unsere Leistungen stärken,
»
IT-Konsolidierung und die Kooperation mit anderen weiter betreiben.
IT-Konsolidierung und die Kooperation mit anderen
»
Standardisierung der Betriebsprozesse
»
Neues Rechenzentrum
»
Beendigung des IBM-Mainframe-Betriebes
»
SID als zentrale IT-Beschaffungsstelle des Freistaates
Unsere Leistungen stärken
»
Softwareentwicklung strategischer Kundenverfahren
»
Sächsisches Verwaltungsnetz 2.0
»
Client-Management mit Mobile-Device-Service
»
Asset (Lizenz) Management
»
Informationssicherheit
»
IT-Architekturmanagement
»
E-Government
»
Freistaat Sachsen (FS) - Domäne
Unsere Kundenorientierung ausbauen
»
Stärkung des Kundenmanagements
»
Leistungsvereinbarungen mit ausreichender Kostendeckung
»
Ausbau eines zentralen Service Desks
Den Weg der inneren Stärkung weitergehen
»
Innere Organisationsanpassungen
»
Outsourcing
»
Ausbau unserer ITIL-Prozesse
»
Abbau redundanter Leistungserbringungen
© Kompass: PennaPazza - Fotolia.com

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14 |
GESCHÄFTSLEITUNG & STABSSTELLEN
Moderne IT-Infrastrukturen und Services sind wichtige Voraussetzungen für eine effi-
ziente Staatsverwaltung. Der SID hat in dieser Hinsicht den Anspruch, der zentrale
und kompetente Dienstleister für die öffentliche Verwaltung im Freistaat Sachsen zu
sein. In diesem Zusammenhang beteiligt er sich seit August 2014 an einem For-
schungsprojekt zum Einsatz von Cloud Computing. Das Projekt
PREsTiGE - Privacy-
erhaltende Methoden und Werkzeuge für Cloud-basierte Geschäftsprozesse
wird
durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und ist Bestandteil
der Hightech-Strategie der Bundesregierung zum Themenfeld
Forschung für Sicheres
Cloud Computing
.
In dem Projekt soll eine neuartige Architektur entwickelt werden, welche zwischen
netzwerkbasierten Diensten, die von verschiedenen Betreibern bereitgestellt werden
können, vermittelt und dabei die Einhaltung von definierten Sicherheitsanforderungen
gewährleistet. Dazu werden die Sicherheitsanforderungen eines Dateneigentümers
zunächst erfasst, in eine maschinenlesbare Form übersetzt und mit den zur Verfügung
stehenden Diensten verglichen. Aus einem Katalog wird dem Anwender dann eine
Auswahl geeigneter Dienste vorgeschlagen. Daraus kann ein neuer Geschäftsprozess
erstellt werden. Sind mehrere Dienste beteiligt, werden die Nachvollziehbarkeit der
Informationsflüsse und die Einhaltung der Sicherheitsanforderungen jederzeit ge-
währleistet.
Mit Hilfe dieses transparenten Vorgehens soll das Vertrauen in IT-Outsourcing-Lösun-
gen und Cloud-Dienste gesteigert werden. Die Projektergebnisse lassen sich zukünftig
auch auf Angebote und Services von Behörden übertragen. Beispielsweise können die
Erkenntnisse in der Qualitätssicherung genutzt werden. Dies kommt Anwendern und
Kunden zu Gute, die Leistungen bei einem externen Anbieter beziehen und dabei die
gesetzlich definierten Sicherheits- und Datenschutzanforderungen beachten müssen.
PREsTiGE liefert geeignete Werkzeuge, die zur Einhaltung der organisatorischen und
gesetzlichen Bestimmungen beitragen können.
PREsTiGE
Cloud Computing
Forschungsprojekt
Grobarchitektur des PREsTiGE-Service
Projektteilnehmer
Staatsbetrieb Sächsische
Informatik Dienste
Dresden
Universität Leipzig Institut für
Wirtschaftsinformatik
Leipzig
Universität Hohenheim
Forschungszentrum FZID
Stuttgart
Frauenhofer-Institut für
Materialfluss und Logistik IML
Dortmund
SALT Solutions GmbH
Dresden
PSI Metals GmbH
Berlin
Zimory GmbH
Berlin
AHP GmbH & Co. KG
Berlin

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| 15
GESCHÄFTSLEITUNG & STABSSTELLEN
Im Rahmen der 36 monatigen Projektlaufzeit von März 2014 bis Februar 2017 sollen
folgende Ergebnisse erarbeitet werden:
»
Ein Modell, welches die konzeptionelle Architektur einer sicheren Verbindung
zwischen unabhängigen netzwerkbasierten Diensten darlegt.
»
Ein Konfigurations-Werkzeug mit Prüfmechanismen zur Erstellung von
sicheren neuen Geschäftsprozessen.
»
Ein Cockpit-Portal zur Überwachung der Sicherheits- und Privacy-
Anforderungen des Dateneigentümers.
»
Eine Methodik für ein (teil-)automatisiertes Zertifizierungsverfahren für
Cloud-Dienste.
»
Ein funktionaler Prototyp, der die technischen Innovationen demonstriert.
Die Bereitstellung erfolgt in Form eines Software-als-Service-Modells
(Software-as-a-Service, SaaS).
Geplante Bestandteile des PREsTiGE-Service
Im Jahr 2014 wurden
erste
wichtige
Zwischenergebnisse
erzielt.
Mittels eines Fragebogens wurden die Anforderungen von Unternehmen hinsichtlich
Sicherheit und Verfügbarkeit von IT-Dienstleistungen erhoben. Darüber hinaus konn-
ten eine erste Grobarchitektur für den neuen PREsTiGE-Service sowie Modelle für
Beispiel-Geschäftsprozesse entwickelt werden.
Der SID ist im Projekt federführend für die Entwicklung einer neuartigen Zertifizie-
rungsmethodik verantwortlich und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Erfolg
des Projektes. Durch die Teilnahme des SID im Forschungsprojekt werden die Anfor-
derungen der öffentlichen Verwaltung direkt in die Entwicklung integriert. Interes-
sierte Kunden, Ministerien und Behörden im Freistaat Sachsen sind eingeladen, mit
dem SID Kontakt aufzunehmen, um weiterführende Informationen und Hintergründe
zum Projekt und zu den Ergebnissen zu erhalten.
Forschungsprojekt
Kernthemen des Projektes
ı
Einhaltung von Datenschutz und
Vertraulichkeit bei IT-Outsourcing und
Cloud-Diensten
ı
Zertifizierung von vertrauenswürdigen
Internet-Anwendungen
ı
Konfiguration von sicheren
Geschäftsprozessen
ı
Überwachung von
Sicherheitsanforderungen
ı
Umsetzung von Berechtigungs-Modellen
in Mehr-Benutzer-Umgebungen
ı
Gewährleistung der Verfügbarkeit von
Internet-Services

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16 |
Kati Rössel
I
Leiterin Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
*
Riesaer Straße 7 - 01129 Dresden
I
kati.roessel@sid.sachsen.de
I
(
0351 - 20545 102
D
ie Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit informiert über die Tätigkeiten des
SID mittels Internetauftritt, Berichten, Flyern und Beiträgen in Publikationen.
Sie unterstützt die Fachbereiche bei der Gestaltung ihrer Präsentationen und
Veröffentlichungen und sorgt für ein einheitliches Auftreten. Weiterhin orga-
nisiert sie in enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle Arbeitsgruppen-
treffen, Foren und Messeauftritte. Nach innen wirkt die Stabsstelle vor allem
durch Informationen der Geschäftsleitung an die Beschäftigten in Form von
Treffen, Mails, der jährlichen Mitarbeiterversammlung, der Mitwirkung bei der
Erstellung des internen Newsletters und des Mitarbeiterportals.
Weiterhin hält sie bzgl. Pressemitteilungen und Medienbeobachtung engen
Kontakt zur Pressestelle des übergeordneten Ministeriums.
Geschäftsleitung & Stabsstelle
ÖFFENTLICHKEITSARBEIT
„Die Qualität unserer Dienstleistungen
den Beschäftigten der modernen
Landesverwaltung näher zu bringen und
das Thema IT ein Stück weit menschli-
cher zu machen und ihm ein Gesicht zu
geben, sehe ich als unsere Aufgabe. Im
vergangenen Jahr haben wir in dieser
Richtung bereits viel erreicht und
konnten auch Skeptiker überzeugen.“

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| 17
GESCHÄFTSLEITUNG & STABSSTELLEN
Öffentlichkeitsarbeit
Wahrnehmung
Verbesserung der Wahrnehmung und Außendarstellung des SID
Der Zielrichtung der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit des Jahres 2014
- Verbesserung
der Wahrnehmung und Außendarstellung des SID -
wurde konsequent und erfolg-
reich gefolgt.
Neben der Erarbeitung des Geschäftsberichtes 2013 im neuen Design und mit neuer
Konsequenz hinsichtlich inhaltlicher und optischer Übersichtlichkeit und Verständlich-
keit lag das Hauptaugenmerk auf der Vorbereitung der anstehenden Veranstaltungen.
Im März konnten wir uns mit neuem Messestand, welcher wie bereits unsere Internet-
seiten von der Firma Sandstein Neue Medien GmbH designt wurde, erstmals auf dem
ITOF2014
[> siehe Seite 18]
präsentieren. Durch die zusätzlichen sehr guten Vorträge
unserer Mitarbeiter und eines Kunden wurde der SID hier bereits in neuer Qualität
wahrgenommen.
Für unser
Erstes Interaktives Kundenforum
nahmen wir uns vor, es in Eigenregie zu
planen und durchzuführen. Dafür waren einige Stunden der Ideenfindung mit der Ge-
schäftsleitung, Recherche nach möglichen Orten, Caterern und Technikern sowie
Überzeugung und Briefing der Referenten aus den Reihen der MitarbeiterInnen nötig.
Viel Zeit nahm auch der Aufbau der Kunden-/Interessentenliste in Anspruch. Weiter-
hin wurde ein Flyer erarbeitet, eine Internetseite und - in Zusammenarbeit mit unse-
rem Fachbereich E-Government - ein WebShop zur Teilnahmeanmeldung aufgebaut,
drei RollUps zu Fachthemen für den Ausstellungsbereich gestaltet, Präsentationen an-
gepasst und einheitlich gestaltet, Einladungsschreiben per Post und Email versandt
und Namenskärtchen erstellt. Da wir nicht abschätzen konnten, welchen Zuspruch
unsere Veranstaltung finden würde, entschieden wir uns, als Werbemittel faltbare
Papphocker
- notSIDze -
herzustellen. Mit neu georderten Kugelschreibern und unse-
ren selbst hergestellten Schreibblöcken waren wir nach reichlich einem halben Jahr
Vorbereitung bereit für die Besucher.
> siehe Seite 20
Als neues Werkzeug und Alternative zu Power Point führten wir im vergangenen Jahr
PREZI
ein. Mit der Software erstellt man eine Präsentation wie auf einem großen
Blatt Papier - alle Informationen befinden sich in diesem einen Bild. Durch Einstellung
von verschieden detaillierten und gedrehten Sichten, die durch das Programm auf der
Basis von Flash-Technologie in eine dynamische Bildfolge umgesetzt werden, erhält
man den Eindruck einer Animation. Für uns als IT-Dienstleister ist PREZI ein sehr gutes
Mittel, die meist technischen Themen den Zuhörern näher zu bringen und sie durch
die neue Darstellungsweise den gesamten Vortrag hindurch zu „fesseln“.
Die interne Öffentlichkeitsarbeit wurde neben den zahlreichen beschriebenen Aktivi-
täten natürlich nicht vernachlässigt. Dennoch wird sie die Hauptzielrichtung für das
Jahr 2015 sein.
»
Die Ergebnisse der Klausurtagung der Geschäftsleitung 2014 wurden in einem
aktualisierten und neu designten internen Strategiepapier den Beschätigten
zur Mitarbeiterversammlung im Oktober ausgegeben.
> siehe Seite 19
»
In Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Personal und Organisation
entstanden zwei interne Newsletter
inSIDer
.
»
Die Überlegungen zur Neugestaltung des Mitarbeiterportals wurden
vorangebracht und werden in 2015 umgesetzt.
»
Es entstanden Genesungs-, Geburtstags- und Weihnachtskarten als
persönliche Geste der Vorgesetzten bzw. der Geschäftsleitung.
Ein großer Dank gilt an dieser Stelle ausdrücklich den MitarbeiterInnen unserer haus-
eigenen Druckerei in Kamenz, ohne die viele Ideen nicht so unkompliziert und qualita-
tiv wie quantitativ hochwertig umsetzbar wären.
Anmeldung
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.
Bitte melden Sie sich über folgende Internetseite
an. Dort finden Sie bis zum Veranstaltungsbeginn
alle aktuellen Informationen.
www.sid.sachsen.de/kundenforum.htm
Interaktives SID-Kundenforum
12. November 2014
Sehr geehrte Damen und Herren,
sichere und zuverlässige IT ist das Rückgrat jeder leistungsfähigen
Organisation. Ob telefonieren, E-Mails schreiben, Informationen
abrufen und speichern – all das gehört selbstverständlich zum
Arbeitsalltag in den sächsischen Behörden. Doch wie sieht die Ver-
waltung der Zukunft aus?
Wir möchten Sie in unserem interaktiven Forum dazu einladen,
aktuelle Projekte und Trends offen zu diskutieren. Sie erhalten die
Chance, sich mit unserem Kundenmanagement über die Leistungen
des SID auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Gemeinsam mit
Ihnen wird der Mehrwert und die Implementierung von E-Govern-
ment-Bürgerdiensten erörtert. Es wird der Frage nachgegangen,
wie intensiv Projekte gemanagt werden sollten. Wir stellen unsere
Entwicklungsleistungen vor, nehmen Stellung zum großen Thema
IT-Sicherheit und lernen anhand eines Best Practice Beispiels eine
erfolgreiche Arbeitsplatzmigration kennen. Im gegenseitigen Aus-
tausch möchten wir gern Ihre Erwartungen an das zukünftige
SVN 2.0 beleuchten. Auch die derzeitige Rechenzentrumslage soll
vorgestellt und diskutiert werden. Neben den vielfältigen Vortrags-
und Diskussionsforen werden weitere Arbeitsschwerpunkte des
SID, wie unsere ressortübergreifenden IT-Vergabeleistungen oder
die IT-gestützte Vorgangsbearbeitung eVA.SAX, an Info-Ständen
vorgestellt.
Ich freue mich auf eine rege Beteiligung!
Dr. Sebastian Kiebusch
Geschäftsführer des SID
Veranstaltungsort
Konferenz-Center im Flughafen Dresden Terminal
Wilhelmine-Reichard-Ring 1 I 01109 Dresden
Zielgruppe
Kunden des SID und interessierte Mitarbeiter
der sächsischen Landesverwaltung,
der sächsischen Kommunalverwaltung und
der IT-Dienstleister anderer Bundesländer
Anfahrt
t
S-Bahnlinie S2 Richtung Flughafen
v
Straßenbahnlinie 7 Richtung Weixdorf bis Haltestelle
Infineon Nord
Ü
Buslinie 77 Richtung Flughafen
p
mit dem PKW über die A4 oder A13 sowie B97 über
Autobahnabfahrt Flughafen Dresden
è
Bitte nutzen Sie zur Einfahrt in das Parkhaus die linke Spur,
beschildert mit Sondergenehmigung und ziehen Sie an der
Schranke regulär ein Parkticket. Dieses tauschen Sie dann
beim CheckIn gegen ein vorbezahltes Ticket für die Ausfahrt.
Veranstalter
Staatsbetrieb Sächsische Informatik Dienste
Riesaer Straße 7 I 01129 Dresden
0351 - 20 545 - 0 I poststelle@sid.sachsen.de
© Grundlage Titelbild scusi - Fotolia.com
© Flughafen Dresden GmbH, Michael Weimer
Kundenmanager Dirk Haenelt am Messestand
Druckvorlage Flyer Kundenforum
Druckvorlage Papphocker notSIDz
SID - Strategie 2017
Ein innerlich starker und kundenorientierter
IT-Dienstleister für den Freistaat Sachsen!
Mitarbeiterinformation
inSIDer
1. Ausgabe 2014
Der Container für die NEA wird gesetzt
Dresden, Riesaer Straße, vom Werk
in München abgeholt werden. Im Juni
erfolgte dann der Tausch der vier
Wagen für die Standorte Dresden,
Neuländer Straße und Kamenz. Der
Leasingvertrag gilt nun wieder für ein
Jahr.
Nachdem der Leasingvertrag für die
Dienst-Pkw Audi A4 ausgelaufen war,
fiel nach einer Neuausschreibung
durch das SMJus die Wahl auf BMW.
Bereits zu Beginn des Jahres konnten
die ersten vier Fahrzeuge für die
Kollegen in Lichtenwalde und in
AUS DEM INNEREN DIENST
NEUE LEASINGFAHRZEUGE FÜR DEN SID
Pünktlich mit den sommerlichen
Temperaturen wurden in der Riesaer
Straße die Oberlichter mit einer
Sonnenschutzfolie versehen. Da nur
der untere Teil der Fenster mit
Außenjalousien versehen ist, war es
in den letzten Jahren ein schweiß-
treibendes Arbeiten.
Am Standort Lichtenwalde wurde die
notwendige Neuverkabelung für die
Umstellung der Telefonie auf VOIP
abgeschlossen. Ganz reibungslos
verliefen die Bauarbeiten sowie die
tatsächliche Umstellung auf VOIP
nicht, jedoch konnten die meisten
Probleme im Nachgang gelöst
werden. Z.B. wurde gemeinsam mit
dem SIB ein kostenfreier Umtausch
von fehlerhaften Patchkabeln für die
VOIP-Telefonie erreicht.
Ein undichtes Dach wurde bereits seit
längerem in Lichtenwalde bemängelt.
In den Monaten Mai und Juni waren
nun die Handwerker vor Ort und
konnten die Schäden beheben.
Nach anfänglichen Lieferproblemen
wurde die neue Netzersatzanlage
(NEA) in Kamenz noch pünktlich zu
den Kommunalwahlen am 25. Mai in
Betrieb genommen. Das war der Tag
der ersten Bewährungsprobe. Alles
lief reibungslos. Auch zu einem späte-
ren Zeitpunkt, als ein Blitz einen kurz-
zeitigen Stromausfall verursachte,
sprang sie einwandfrei an. Offiziell
übergeben an den SID und damit
auch durch uns betrieben, wird sie
allerdings noch nicht, da die TÜV-
Abnahme noch fehlt.
NEA fertiggestellt
Einem leidlichen Problem, dem
ehemaligen, immer recht unüber-
sichtlichen
Lagerraum auf dem Gang
D2 auf der Riesaer Straße wurde zu
Leibe gerückt. Der Elektronikschrott,
der sich über die Jahre angesammelt
hatte, wurde entsorgt, alles Brauch-
bare
umgelagert. Der Raum 153 wird
nun wieder als Büro genutzt.
Am Standort Kamenz gab es am
Haus 10 Probleme mit defekten
Regentraufen. Im Juni begannen die
Reparaturarbeiten.
Liebe Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter
,
mit diesem internen Newsletter des
SID sollen Sie künftig mehr als bisher
erfahren, was an den Standorten
passiert. Es werden aktuelle Themen
aufgegriffen, die direkt mit Ihrem
täglichen Arbeitsleben zu tun haben.
Darüber hinaus möchten wir Sie über
aktuelle Maßnahmen des Gesund-
heitsmanagements, Sportveranstal-
tungen, den Tag des Gemeinwe-
sens, Geburtstage und vieles mehr
informieren.
Der
inSIDer
soll in dieser Form in
regelmäßigen Abständen erschei-
nen. Dafür
sind auch Ihre Gedanken
und Anregungen unter
newsletter@sid.sachsen.de
herzlich willkommen.
Die neue Kunststoffbeschichtung auf
dem Dach am Standort Lichtenwalde
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SID
IT-Spezialist für die moderne Verwaltung
© mkofo - Fotolia.com
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GESCHÄFTSLEITUNG & STABSSTELLEN
Veranstaltungen
Das
IT- und Organisationsforum (ITOF)
wurde 2014 mit dem Untertitel
Kongress
Staatsmodernisierung
als Veranstaltung des Sächsischen Staatsministeriums der Jus-
tiz und für Europa (SMJus) in Zusammenarbeit mit der Sächsischen Anstalt für Kom-
munale Datenverarbeitung (SAKD) durchgführt. Im Hörsaalzentrum der Technischen
Universität Dresden besuchte das Publikum am 17. und 18. März acht Haupt- und vier
Ausstellerforen, zudem informierten 27 Fachaussteller über aktuelle Entwicklungen.
Wir hatten die Gelegenheit, uns im eigenen Forum 5 am zweiten Veranstaltungstag
mit drei Vorträgen zu präsentieren. Es referierten
ı
Frau Claudia Glausch - SID-Fachbereichsleiterin Vergabestelle, Recht, Lizenzen
zum Thema
IT-Beschaffung im Spannungsfeld zwischen den Anforderungen
öffentlicher Auftraggeber und des Marktes sowie des rechtlichen Rahmens,
ı
Herr Klaus Kudell - Abteilungsleiter der Zentralen Serviceabteilung
Informationstechnik im Amt für Statistik Berlin-Brandenburg
zum Thema
Der
SID aus Kundensicht – Ein länderübergreifendes Projekt für die Statistik,
ı
Frau Natalie Haufe - SID-Sachgebietsleiterin E-Government-Verfahren und
Herr Andreas Söhnel - SID-Sachgebietsleiter Querschnittverfahren
zum Thema
IT-unterstützte Verwaltungsmodernisierung am Beispiel der E-Govern-
ment-Plattform des Freistaates Sachsen - Eine anwenderorientierte Sicht
auf ausgewählte IT-Verfahren
.
Die Moderation und Kurzvorstellung des SID übernahm sehr gern unser Geschäftsfüh-
rer Herr Dr. Kiebusch. Die Resonanz auf die Vortragsinhalte war sehr positiv. Es entwi-
ckelten sich im Anschluss viele Gespräche und Diskussionen zu den angesprochenen
Themen und Aufgabenfeldern.
An beiden Tagen war auch unser neuer Messestand sehr gut frequentiert. Es konnten
viele Kontakte geknüpft, Fragen beantwortet und die Dienstleistungen des SID breiter
bekanntgemacht werden.
ITOF 2014
IT- und Organisationsforum Sachsen 2014
PROGRAMM
TEILNEHMER
ANMELDUNG
17./18.03.2014
VERANSTALTER
SÄCHSISCHES STAATSMINISTERIUM
DER JUSTIZ UND FÜR EUROPA
01095 Dresden
Sächsische Anstalt für kommunale
Datenverarbeitung
Bischofstraße 18
01877 Bischofswerda
www.itof2014.org
ORGANISATION
Brückenstraße 13
09111 Chemnitz
Jacqueline Exel
organisation@itof2014.org
Tel.: 0371 9098542
Fax: 0371 9098544
(Änderungen vorbehalten.)
Weiterführende Wegbeschreibungen, Parkmöglichkeiten sowie
Hotelinformationen finden Sie ab Februar 2014 auf unserer Webseite
www.itof2014.org
VERANSTALTUNGSORT
Hörsaalzentrum der Technischen Universität Dresden
Bergstraße 64, 01062 Dresden
Knüpfen Sie durch das ITOF 2014 wichtige Kontakte zu den Aus-
stellern und bauen Sie Ihr Netzwerk aus. Die hier entstandenen
Beziehungen gehen über lokale Grenzen hinaus. Es ist eine Platt-
form des Austauschs, um mit Partnern des eigenen berufl ichen
Arbeitsfeldes zu diskutieren und neue Erkenntnisse zu sam-
meln. Verschiedene Fachvorträge sprechen zudem Themen der
IT und Organisation an. Profi tieren Sie damit von den Erfahrun-
gen und Ideen Anderer.
LEISTUNGSPAKET
DAS ITOF 2014 BIETET IHNEN
AUSTAUSCHMÖGLICHKEITEN,
EINE
DISKUSSIONSPLATTFORM
UND DIE GELEGENHEIT
ZUR
IDEENGEWINNUNG
MIT KOMPETENTEM FACHPERSONAL
ANDERER STÄDTE UND GEMEINDEN SOWIE AUS UNTER-NEHMEN.
Teilnahmeberechtigung für alle Fachforen an beiden
Veranstaltungstagen
Mittagsbuffet, Catering zu den Kaffeepausen + Erfrischungsgetränke
an beiden Veranstaltungstagen
Teilnahme am Get-together des ersten Veranstaltungstages
Veranstaltungsunterlagen zum Nachschlagen
Besuch der begleitenden Fachausstellung, zentraler Treffpunkt für
Teilnehmer und Aussteller
BEHÖRDLICHE TEILNEHMER AUS SACHSEN
kostenfrei
SONSTIGE BEHÖRDLICHE TEILNEHMER
150,00 € zzgl. MwSt./pro Person
TEILNEHMER AUS UNTERNEHMEN
490,00 € zzgl. MwSt. für den 1. Teilnehmer,
jeder weitere Teilnehmer 440,00 € zzgl. MwSt.
www.itof2014.org
STUDENTEN
10,90 € inkl. MwSt./Person 1.Tag bzw.
19,90 € inkl. MwSt./Person 2 Tage
Eindrücke ITOF 2014
- Vorträge und Messestand -
© Haus E
© Haus E
© Haus E
© Haus E

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| 19
GESCHÄFTSLEITUNG & STABSSTELLEN
Veranstaltungen
Mitarbeiterversammlung
Ein gemeinsamer Tag in Frankenberg/Sa.
Die Mitarbeiterversammlung organisierte in diesem Jahr die Geschäftsstelle in Zusam-
menarbeit mit der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit für rund 300 Mitarbeiter des SID in
Frankenberg bei Chemnitz. Die jährliche Zusammenkunft ohne das Landesrechenzent-
rum Steuern findet wechselnd in der Nähe der Standorte und gemeinsam mit der Per-
sonalversammlung der Interessenvertretungen statt.
Die Ausführungen des Geschäftsführers begannen mit einem ausdrücklichen Dank an
alle Beschäftigte für die geleistete Arbeit und die beispielhaft Vorstellung einiger Er-
folgsprojekte. Anschließend ging er auf aktuelle Vorhaben ein und leitete über zu den
Ausführungen der Unternehmensbereichsleiter. Herr Korzen-Krüger, Herr Marx und
Herr Wirth führten jeweils zu den Ergebnissen ihrer Unternehmensbereiche der ver-
gangenen zwölf Monate aus und stellten laufende und geplante Projekte näher vor.
Herr Dr. Kiebusch übernahm diesen Part für den Unternehmensbereich zwei und den
Fachbereich Betrieb und Verfahren Polizei. Grundlage für den abschließenden Ausblick
bildete die Ausarbeitung der Ergebnisse der Klausurtagung der Führungskräfte im Juni
in Bobritzsch
[> siehe Seite 12]
. Daraus resultierte das interne Dokument
SID-Strate-
gie 2017
, welches an alle MitarbeiterInnen zur Veranstaltung ausgegeben wurde.
Nach einer Mittagspause mit Unterhaltungen und Diskussionen zum Gehörten, stellte
der Gesamtpersonalrat Ausschnitte seines Rechenschaftsberichtes vor und sprach
auch einige Themen bewußt kritisch an.
Eingeladen hatte die Personalvertretung Herrn Polizeihauptkommissar Steffen Las-
kosky unseres Fachbereiches Betrieb und Verfahren Polizei. Er gab unterhaltsam viele
nützliche Hinweise zum Verhalten im Straßenverkehr insbesondere während der Nut-
zung der Dienstfahrzeuge.
Anregungen zur Gestaltung einer aktiven Pause im Büroalltag gab Frau Kristin Herold
- Gesundheitsmanagerin im Sächsischen Staatsministerium der Justiz - in Form einer
5minütigen Demonstration von einfachen Aktivierungsübungen.
Am Nachmittag standen die organisierten Busse zur Abfahrt nach Lichtenwalde,
Dresden und Kamenz bereit und brachten alle MitarbeiterInnen des SID wieder sicher
an die Dienst- beziehungsweise Wohnorte.
© Kompass: PennaPazza - Fotolia.com

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20 |
GESCHÄFTSLEITUNG & STABSSTELLEN
Veranstaltungen
Kundenforum
Versuch - gelungen!
Verwaltungsmodernisierung
Pro&Contra
CHANCEN
lösungsorientiert
Erfahrungsaustausch
kundenorientiert
interaktiv
DIENSTLEISTER
netzwerken
konstruktiv
selbstkritisch
STRATEGIE
Kundenmanagement
E-Government
Projektmanagement
IT-Sicherheit
Softwareentwicklung
Finanzamt 2014
SVN 2.0
Rechenzentren
BYOD & Cloud
Vergabe
CERT
NSM
eVA.SAX
9:00
Check-in & optionale Anmeldung zur Flughafenführung
9:30
Grußworte des Chief Information Officer (CIO) des Freistaates Sachsen
(Herr Staatssekretär Dr. Bernhardt)
9:45
SID-Strategie 2017
(Herr Dr. Kiebusch)
10:00 K a f f e e p a u s e & B e s u c h d e r I n f o - S t ä n d e
Forum PETROL
Forum ORANGE
10:20
Kundenmanagement - Leistung ohne Entgelt!?
(Herr Knüpfer / Frau Tuschmo)
IT-Sicherheit - Safety first!
(Herr Hoppenz / Frau Scheller)
11:00
E-Government - Baukasten für Bürgerservices.
(Herr Kaiser / Frau Haufe)
Softwareentwicklung - Licht und Schatten.
(Herr Marx / Herr Lorenz / Herr Löschner)
11:45
Projektmanagement - Störer des Tagesgeschäfts!?
(Herr Unnasch / Frau Dr. Röttger)
Finanzamt 2014 - Arbeitsplatz-PC adé!
(Herr Geck / Frau Volz)
12:30 M i t t a g s p a u s e & B e s u c h d e r I n f o - S t ä n d e
13:30
SVN2.0 - Wünsch Dir was!?
(Herr Schneider / Herr Lehmann)
Collaboration und Mobility - Zusammenarbeit in der mo-
dernen Verwaltung
(Herr Mittelberger - Microsoft Dtl. GmbH)
14:15
Hybrid Cloud-Lösungen
(Herr Teply - T-Systems International GmbH)
Rechenzentrumsbetrieb - Halbe Kraft voraus!?
(Herr Wirth / Herr Zeun)
15:00 K a f f e e p a u s e & B e s u c h d e r I n f o - S t ä n d e
15:20
Abschlusspanel zum Thema „Bring Your Own Device & Cloud Computing - zwischen Theorie und Praxis“
(Moderator: Herr Stocksmeier - NEGZ, Plenum: Herr Sondermann - SMJus, Herr Grothe - SMWK, Herr Oßwald - SLT/SDB,
Herr Schneider - SMUL, Herr Georgie - SMI, Herr Schneider - SID)
16:20
Abschlussworte / Zusammenfassung
(Herr Dr. Kiebusch)
16:30
Flughafenführung
Unser
Erstes Interaktives Kundenforum
fand am 12. November 2014 im Konferenz-
Center des Flughafens Dresden statt. Unser Grundgedanke und Ziel für die Veranstal-
tung war der Erfahrungsaustausch und die Interaktion mit unseren Kunden.
Der Chief Information Officer (CIO) des Freistaates Sachsen und Staatssekretär Herr
Dr. Bernhardt eröffnete den Tag mit seinem Grußwort und leitete zu den Ausführun-
gen unseres Geschäftsführers Herr Dr. Kiebusch über, der zu organisatorischen Dingen
sowie der SID-Strategie 2017 ausführte. In den folgenden gut besuchten Foren wur-
den einzelne Themen unserer Dienstleistungen vorgestellt und auch kritisch betrach-
tet, Hintergründe erläutert und zur Diskussion bzw. Meinungsäußerung der Teilnehmer
und Kunden angeregt. Zudem stellten die Firmen T-Systems International GmbH und
Microsoft Deutschland GmbH je eines ihrer aktuelle Themen vor.
Die 250 Anwesenden nutzten die Pausen neben der Sorge für ihr leibliches Wohl vor
allem zum Besuch der Informationsstände sowie zum regen Austausch miteinander.
Das Abschlusspanel zu „Bring Your Own Device & Cloud Computing - zwischen Theo-
rie und Praxis“, besetzt mit Entscheidungsträgern der Landesverwaltung und mode-
riert durch Herrn Stocksmeier vom Nationalen E-Government Kompetenzzentrum
(NEGZ), zeigte unterschiedliche Sichten auf dieses aktuelle Thema und regte nochmals
viele Besucher zur Diskussion an. Die Abschlussworte sprach Herr Dr. Kiebusch und lud
alle Teilnehmer zum Bier-Call nach den Flughafenführungen ein.
Rückblickend betrachtet war unser erstes Kundenforum eine rundum gelungene Ver-
anstaltung. Der Ort war optimal und die MitarbeiterInnen des Flughafens und Cate-
rings sehr professionell, die Inhalte und Zeitrahmen waren gut gewählt, die Referen-
ten haben ihre Beiträge sehr gut gestaltet, Diskussionen sind in Gang gekommen und
die Flughafenführung als Rahmenprogramm war informativ. Der SID hat sich als in-
nerlich starker und kundenorientierter IT-Dienstleister präsentiert.
Auch an dieser Stelle sei nochmals ausdrücklich
allen Beteiligten für ihr Mitwirken und das
Überwinden der teilweise vorhandenen Skepsis
gedankt. Eine regelmäßige Wiederholung des
Forums ist geplant.
Die Rückmeldungen von Besuchern im Nachhi-
nein erreichten uns persönlich oder schriftlich
und waren ausschließlich positiv.
© Flughafen Dresden GmbH, Michael Weimer
Zeitplan Erstes Interaktives SID-Kundenforum
„Ich wünschte mir mindestens einmal jährlich eine
solche Veranstaltung! Das Kundenforum hat mir ganz
neue Einblicke in die Arbeit des SID verschafft und
auch Problemfelder offengelegt. Das Vortragspro-
gramm war interessant und abwechslungsreich mit
dem ein oder anderen Highlight. Zudem fand sich in
den Pausen reichlich Gelegenheit zum Gespräch mit
Dienstleistern und anderen SID-Kunden.“
Dr. Heike Schwerdel-Schmidt
Sächsische Staatskanzlei

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| 21
GESCHÄFTSLEITUNG & STABSSTELLEN
1. Interaktives SID-Kundenforum
Veranstaltungen
12. November 2014
© Grundlage scusi - Fotolia.com
Veranstaltungseröffnung mit Grußworten
Abschlusspanel & Abschlussworte
Pausengespräche
& Kulinarisches
Präsentationen & Diskussionen
Präsentationen & Diskussionen
© scusi - Fotolia.com

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22 |
Der Unternehmensbereich
ZENTRALE AUFGABEN
D
er Unternehmensbereich Zentrale Aufgaben unterstützt die anderen
Unternehmensbereiche des SID bei ihrer Aufgabenerfüllung im Auftrag der
Kunden. Er verantwortet somit die fachfremden und fachbegleitenden
Aufgaben. Das Aufgabenspektrum umfasst dabei das Kunden-, das Finanz-,
das Personal- und das Organisationsmanagement. Die zentrale IT-Vergabe-
stelle führt für die vom SID verantworteten Verfahren sowie im Auftrag der
Kunden IT-Vergabeverfahren bis hin zur Vorbereitung des Vertrages durch.
Uwe Korzen-Krüger
I
Leiter Unternehmensbereich Zentrale Aufgaben
*
Riesaer Straße 7 - 01129 Dresden
I
uwe.korzenkrueger@sid.sachsen.de
I
(
0351 - 20545 150
„Als moderner IT-Dienstleister muss der
SID in der Lage sein, flexibel und
kundenfreundlich zu agieren.
Ohne eine solide Finanzwirtschaft kann
die Leistung des SID dabei nicht
sichergestellt werden. “

| 23
ZENTRALE AUFGABEN
LEV
Leistungs- und Entgeltverzeichnis - Schnittstelle zu unseren Kunden
Der Bereich Kundenmanagement hat im Geschäftsjahr 2014 seine Arbeit weiter kon-
sequent auf die Erfüllung seiner Funktion als Schnittstelle zwischen SID und dessen
Kunden ausgerichtet. Dies geschah weiterhin vor dem Hintergrund unzureichender
Rahmenbedingungen. Diese spiegeln sich insbesondere in der für die zu bewältigen-
den Aufgaben deutlich zu geringen Personalausstattung im Kundenmanagement wie-
der.
Zur Beauftragung von Leistungen in Bezug auf IT-Vorhaben und IT-Verfahren haben
sich leider im abgelaufenen Geschäftsjahr die Rahmenbedingungen ebenfalls nicht
verändert. So können Aufträge von Kunden nicht angenommen werden, da das Stel-
lenproblem weder vom Kunden noch vom SID gelöst werden kann. Trotz zeitaufwändi-
ger Verhandlungen kann somit kaum eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen wer-
den. Diese Rahmenbedingungen führen dazu, dass es nur sehr langsam gelingt, die
IT-Leistungen des SID gegenüber seinen Kunden auf eine solide und für die Beteiligten
transparente vertragliche Basis zu stellen.
Das im Jahr 2013 im SID entwickelte
Leistungs- und Entgeltverzeichnis (LEV)
konnte
auch im Jahr 2014 wegen fehlender Freigabe- und Genehmigungsverfahren in den
dafür zuständigen Gremien nicht veröffentlicht werden. Dennoch hat das Kundenma-
nagement des SID die Struktur der
Leistungsvereinbarungen
weiter vereinfacht und
die Inhalte kundenfreundlicher gestaltet. Es wurde auf der einen Seite eine Verschlan-
kung der Leistungsvereinbarungen vorgenommen, um den Aufwand der Erstellung in
den leistungserbringenden Einheiten zu verringern. Die Struktur besteht nun aus einer
Rahmenvereinbarung
pro Kunde und einem
Leistungsschein
. Auf der anderen Seite
wird die Kompatibilität zum Leistungs- und Entgeltverzeichnis hergestellt. Ein endgül-
tiger Abschluss der Arbeiten kann jedoch erst nach Freigabe des LEV erfolgen.
Der Abschluss von Leistungsvereinbarungen zu IT-Leistungen ist eine der wesentlichen
Aufgaben des Kundenmanagements und einer der zentralen Prozesse des SID. Dieser
Prozess ist aus Kundensicht transparent und verständlich zu beschreiben und aus
Sicht der Mitarbeiter des SID aufwandsarm zu gestalten.
Das Kundenmanagement hat deshalb ein Projekt initiiert, das
»
die Optimierung des Prozesses zum Abschluss von Leistungsvereinbarungen und
»
die anschauliche Beschreibung der in diesem Prozess erforderlichen Schritte
sowohl aus Sicht der Kunden als auch der Mitarbeiter des SID zum Ziel hatte. Dies ist
durch intensive Arbeit und mit Unterstützung eines externen Dienstleisters in kurzer
Frist gelungen. Im Rahmen des Projektes wurden mit Hilfe der PICTURE-Methode De-
tailmodelle der optimierten SOLL-Prozesse entwickelt. Diese können nun als moderne
und zeitgemäße Arbeitsgrundlage für den SID und seine Kunden dienen.
Über die Homepage des SID bzw. das Intranet kann durch Kunden und Mitarbeiter live
auf die PICTURE-Prozessplattform mit den entsprechenden Prozessmodellen zugegrif-
fen werden.
Eine weitere Verbesserung der Tätigkeit des Kundenmanagement - wie z. B. zielgrup-
penorientierte Betreuung der Kunden und effiziente Zusammenarbeit oder Kommuni-
kation innerhalb des Prozesses der Erstellung von Leistungsvereinbarungen über alle
Standorte des SID hinweg - soll mit der Etablierung eines
Customer Relationship
Management System (CRM)
erreicht werden. Erste Vorüberlegungen wurden im Jahr
2014 begonnen und bilden im darauffolgenden Jahr einen Arbeitsschwerpunkt im
Kundenmanagement.
Kundenmanagement
© scusi - Fotolia.com

24 |
ZENTRALE AUFGABEN
Personal & Organisation
Im SID waren zum Stichtag 31.12.2014 insgesamt an allen Standorten 461 Mitarbei-
terinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Die Zuständigkeiten der Pesonalverwaltung blie-
ben weiterhin unverändert. Die Beamten und Beschäftigten des Standortes Dresden
Neuländer Straße waren nach wie vor zum SID abgeordnet - deren Personalverwal-
tung oblag weiterhin dem Polizeiverwaltungsamt bzw. dem Sächsischen Staatsminis-
terium des Innern. Das Landesrechenzentrum Steuern ist direkt dem Sächsischen
Staatsministerium der Finanzen unterstellt und verwaltet sein Personal selbst.
Zum Ende des Geschäftsjahres 2014 stellt sich die Mitarbeiterstruktur des Staatsbe-
triebes Sächsische Informatik Dienste wie folgt dar.
Beamte/Beschäftigte
Unternehmensbereiche
Geschäfts-
führung
Gesamt
1
2
3
4
5
höherer Dienst
9
8
22
10
1
9
59
gehobener Dienst
20
22
48
118
96
3
307
mittlerer Dienst
13
7
5
16
47
1
89
einfacher Dienst
1
-
1
-
4
-
6
Gesamt
43
37
76
144
148
13
461
Es ist ein Zuwachs von 14
Personen seit 2013 zu verzeichnen. Im Geschäftsjahr 2014
wurden 35 neue Mitarbeiter gewonnen, dabei konnten neun Personen unbefristete
Arbeitsverhältnisse angeboten werden. 21 Personen haben 2014 den SID verlassen.
Gemäß Stellenabbaukonzeption der Staatsregierung wurden vier sogenannte kw-Ver-
merke (Haushaltsvermerk im Stellenplan - Stelle fällt zukünftig weg) ausgebracht.
Lediglich ein Auszubildender konnte im Jahr 2014 im Landesrechenzentrum Steuern
betreut werden.
Die Altersstruktur des SID können Sie dem folgenden Diagramm entnehmen. Der
Durchschnitt ist 2014 leicht auf etwas über 48 Jahre gestiegen.
Personalmanagement
Personalbestand & Personalentwicklung & Weiterbildung
Im Jahr 2014 konnte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des SID insgesamt 338
mal die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen der Akademie für öffentliche Ver-
waltung des Freistaates Sachsen ermöglicht werden. Es wurden dabei 152 mal Semi-
nare im Bereich der Verwaltung und 48 im Bereich der IT besucht.
Durch externe Anbieter konnten Bedienstete hauptsächlich in IT-Seminaren 137 mal
geschult werden.
Vervollständigt wurde das Angebot an Fortbildungsmaßnahmen durch 18 Inhouse-
Schulungen, von denen 12 im Bereich IT stattfanden.
0
20
40
60
80
Anzahl
20
-
24
25
-
29
30
-
34
35
-
39
40
-
44
45
-
49
50
-
54
55
-
59
60
-
64
Alter von - bis
Personelle Zugänge
Neueinstellung
befristete Einstellung
Praktikanten
9
8
18
3
Versetzung aus anderen
Landesbehörden
Personelle Abgänge
Kündigung
4
8
7
2
3
Auflösungsvertrag
Praktikanten
Ruhestand / Altersteilzeit
Beendigung Befristung

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| 25
ZENTRALE AUFGABEN
Personal & Organisation
BGM
Projekt Betriebliches Gesundheitsmanagement
Das Projekt zur Einführung des
Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM)
unter
dem Motto
„gesund miteinander - miteinander gesund“
wurde 2014 weitergeführt.
Eine Fortsetzung erfuhr der ganzheitliche Ansatz der Verbindung von Verhaltens-, Ver-
hältnis- und Systemprävention durch die Organisation von Gesundheitstagen an den
Standorten Dresden Riesaer Straße und Kamenz zum Thema „Stress- und Zeitmanage-
ment“ mit Workshops zur Sensibilisierung.
Angebote einer Physiotherapeutin, Gymnastikkurse und die Möglichkeit zur Blut-
spende nahmen auch 2014 die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gern an.
Im Dezember 2014 erfolgte eine Mitarbeiterbefragung zur Umsetzung des BGM im
SID, die im kommenden Jahr die Grundlage für den Abschlussbericht des Projektes
bilden und den weiteren Umgang mit dem BGM im SID beschreiben wird.
GESUND
MITEINANDER
MITEINANDER
GESUND
BGM
im SID
Innerer Dienst
Baumaßnahmen an den Standorten Kamenz und Lichtenwalde
An den Standorten des SID fanden im vergangenen Jahr verschiedene Baumaßnahmen
statt. So wurden am Standort Kamenz bauliche Veränderungen im Gebäude durchge-
führt und pünktlich zu den Kommunalwahlen konnte eine
Netzersatzanlage (NEA)
in
Betrieb genommen werden.
Erforderliche Instandhaltungsmaßnahmen wurden in Lichtenwalde neben der kom-
pletten Erneuerung der Blitzschutzanlage durchgeführt.
Pünktlich mit den sommerlichen Temperaturen wurden in der Riesaer Straße an den
Oberlichtern Sonnenschutzfolien angebracht, da nur der untere Teil der Fenster mit
Außenjalousien versehen war.
Organisation
Einführung VIS.SAX im SID
2014 war die Einführung der IT gestützten Vorgangsbearbeitung im Bereich der Orga-
nisation das oberste Ziel, denn gemäß §12 des Sächsischen E-Government-Gesetzes
sollen die staatlichen Behörden die elektronische Vorgangsbearbeitung und Aktenfüh-
rung einsetzen. Hierbei sind die Grundsätze ordnungsgemäßer Aktenführung und Auf-
bewahrung zu beachten. Dem trägt der SID mit Einführung des IT-Verfahrens eVA.SAX
mit seinen Softwarekomponenten VIS.SAX, Langzeitspeicherung und Scanlösung
Rechnung.
In Anlehnung an die Empfehlungen des Kompetenzzentrums Vorgangsbearbeitung
(CCV) der Sächsischen Staatsregierung erfolgte hierzu im Projekt
eVA.SAX SID
ein
vierstufiges Vorgehen:
>
Initiierung
>
Konzeption
>
Einführung
>
Betrieb
.
Das im Herbst 2013 mit einem Kick-off gestartete Projekt konnte bereits im Februar
2015 in den produktiven Betrieb überführt werden. Damit verfügt der SID nunmehr
über ein Dokumentenmanagementsystem zur Verwaltung elektronischer Dokumente
und ein Vorgangsbearbeitungssystem zur elektronischen Unterstützung von Ge-
schäftsprozessen.
Anlieferung NEA Kamenz

26 |
ZENTRALE AUFGABEN
Finanzmanagement
Nach Einführung der doppelten Buchführung im SID und der damit verbundenen Er-
stellung der Eröffnungsbilanz 2013 konnte im Jahr 2014 der erste Jahresabschluss für
das Geschäftsjahr 2013 erstellt werden. Die Zahlen und Ausführungen beziehen sich
Jahresabschluss 2013
Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung
AKTIVA
31.12.2013
01.01.2013
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
887.682,70 €
1.132.041,25 €
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte
768.682,70 €
1.132.041,25 €
2. Geleistete Anzahlungen
119.000,00 €
0,00 €
II. Sachanlagen
3.773.032,27 €
4.081.408,31 €
1. Technische Anlagen und Maschinen
2.136.941,04 €
2.361.264,54 €
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.636.091,23 €
1.720.143,77 €
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1.374.546,51 €
751.623,73 €
1. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen
1.374.546,51 €
751.623,73 €
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
948.635,13 €
974.010,22 €
1. Forderungen aus Zuweisungen und Zuschüssen
111.855,31 €
0,00 €
2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
835.826,94 €
787.495,75 €
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Unternehmen
mit Beteiligungsverhältnis
952,88 €
518,28 €
4. Sonstige Vermögensgegenstände
0,00 €
185.996,19 €
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks
3.232.254,04 €
3.596.033,28 €
C. Rechnungsabgrenzungsposten
2.266.890,55 €
1.505.746,56 €
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag
739.222,94 €
0,00 €
Bilanzsummer AKTIVA
13.222.264,14 €
12.040.863,35 €
PASSIVA
31.12.2013
01.01.2013
A. Eigenkapital
I. Nettoposition
- 406.533,70 €
2.398.210,27 €
II. Jahresfehlbetrag
- 332.689,24 €
0,00 €
III. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag
739.222,94 €
0,00 €
B. Sonderposten für Investitionen
4.541.714,97 €
5.213.449,56 €
C. Rückstellungen
4.587.649,03 €
3.369.373,66 €
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnl. Verpflichtungen
331.000,00 €
529.000,00 €
2. Sonstige Rückstellungen
4.256.649,03 €
2.840.373,66 €
D. Verbindlichkeiten
4.092.900,14 €
1.059.829,86 €
1. Verbindlichkeiten aus Zuweisungen und Zuschüssen
391.794,73 €
0,00 €
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen
2.273.763,30 €
0,00 €
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
1.426.761,18 €
786.450,46 €
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und
Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis
0,00 €
201.769,91 €
5. Sonstige Verbindlichkeiten
580,93 €
71.609,49 €
Bilanzsumme PASSIVA
13.222.264,14 €
12.040.863,35 €
Bilanz zum 31. Dezember 2013

| 27
ZENTRALE AUFGABEN
Finanzmanagement
auf den Einzelabschluss des SID ohne das Landesrechenzentrum Steuern. Ein konsoli-
dierter Gesamtabschluss wurde nicht erstellt.
Zu den Bilanzpositionen der Aktivseite
Die Entwicklung des
Anlagevermögens
und der Abschreibungen sind im nebenstehen-
den Anlagespiegel dargestellt. Insgesamt sind die Investitionen in allen Bereichen zu
gering, um die Abschreibungen des Geschäftsjahres zu kompensieren. Daher hat der
Wert des Anlagevermögens um 552,7 TEUR abgenommen.
Die
Vorräte
umfassen die unfertigen Leistungen des SID. Darunter sind fertiggestellte,
jedoch gegenüber den Kunden noch nicht abgerechnete Leistungen des Jahres 2013
ausgewiesen.
Die in der Bilanz ausgewiesenen
Forderungen
resultieren überwiegend aus Lieferun-
gen und Leistungen, die zum Bilanzstichtag durch die Kunden noch nicht beglichen
waren. Zudem bestehen gegenüber Kunden des SID offene Forderungen aus (Investi-
tions-) Zuschüssen für im Geschäftsjahr angeschaffte Vermögensgegenstände, deren
Anschaffungskosten in voller Höhe von den Kunden getragen werden.
Für die Abwicklung des Zahlungsverkehrs nutzt der SID ausschließlich die Hauptkasse
des Freistaates Sachsen. Zum
Bankguthaben
zählen der Sonderbuchungsabschnitt
8030 bei der Hauptkasse des Freistaates Sachsen, über welche die laufenden Ein- und
Auszahlungen abgewickelt werden, sowie Verwahrkonten bei der Hauptkasse des Frei-
staates Sachsen, welche die zum Bilanzstichtag noch nicht verausgabten Mittel aus
der Staatsbetriebsgründung beinhalten.
Die Bilanzposition
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten
weist in 2013 geleistete
Ausgaben aus, die erst in den Folgejahren aufwandswirksam gebucht werden. Im We-
sentlichen handelt es sich um Hardwarewartungs- und Softwarepflegeleistungen, die
2013 vom SID bezahlt wurden, jedoch durch die Auftragnehmer erst in 2014 und den
Folgejahren erbracht werden.
Durch eine Korrektur des Eigenkapitals zum Bilanzstichtag in Höhe von 2.804,7 TEUR,
die aus der Rückführung des kameralen Saldos aus 2012 resultiert, ist das in der Er-
öffnungsbilanz zum 1. Januar 2013 ausgewiesene Eigenkapital bereits aufgebraucht,
so dass auf der Aktivseite der Bilanz ein
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbe-
trag
auszuweisen ist. Trotz der bilanziellen Überschuldung des SID ist seine Zahlungs-
fähigkeit jederzeit gesichert, da der kameral ermittelte allgemeine Zuschuss aus dem
Staatshaushalt stets die für Auszahlungen notwendigen Geldmittel zur Verfügung
stellt, soweit sie nicht bereits durch die Einzahlungen von Kunden abgedeckt werden.
Aufgrund des Jahresfehlbetrages 2013 in Höhe von 332,7 TEUR erhöht sich der nicht
durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag zum Bilanzstichtag auf 739,2 TEUR.
Zu den Bilanzpositionen der Passivseite
Staatsbetriebe haben die für die Finanzierung aktivierungsfähiger Vermögensgegen-
stände erhaltenen Mittel als
Sonderposten für Investitionen
auszuweisen. Dieser Be-
trag ist über die Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände ertrags-
wirksam aufzulösen. Aus diesem Grund wird der Buchwert des Anlagevermögens in
gleicher Höhe als Sonderposten für Investitionen passiviert und in Zukunft gemäß der
Nutzungsdauer der Anlagegüter ertragswirksam aufgelöst.
Anlagevermögen
Historische
Anschaffungs-/
Herstellungskosten
Buchwert zum
01.01.2013
Zugänge
Abschreibungen
31.12.2013
Abschreibungen
kumuliert
Buchwert zum
31.12.2013
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
4.839.679,52 €
1.132.041.25 €
555.101,28 €
799.459,83 €
4.507.098,10 €
887.682,70 €
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte
4.839.679,52 €
1.132.041,25 €
436.101,28 €
799.459,83 €
4.507.098,10 €
768.682,70 €
Geleistete Anzahlungen
0,00 €
0,00 €
119.000,00 €
0,00 €
0,00 €
119.000,00 €
II. Sachanlagen
13.601.663,74 €
4.081.408,31 €
1.718.544,13 €
2.026.920,17 €
11.547.175,60 €
3.773.032,27 €
Technische Anlagen und Maschinen
8.352.973,10 €
2.361.264,54 €
683.889,12 €
908.212,62 €
6.899.921,18 €
2.136.941,04 €
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
5.248.690,64 €
1.720.143,77 €
1.034.655,01 €
1.118.707,55 €
4.647.254,42 €
1.636.091,23 €
GESAMT
18.441.343,26€
5.213.449,56 €
2.273.645,41 €
2.826.380,00 €
16.054.273,70 €
4.660.714,97 €
Anlagespiegel zum 31. Dezember 2013

28 |
ZENTRALE AUFGABEN
Finanzmanagement
Die
Rückstellungen
beinhalten u. a die Rückstellung für Verpflichtungen aus Inan-
spruchnahme der Altersteilzeit, nicht in Anspruch genommenen Urlaub und ausste-
hende Rechnungen sowie eine Rückstellung für die Zuschussrückführung an den
Staatshaushalt.
Unter den
Verbindlichkeiten
aus Zuweisungen und Zuschüssen wird eine Verbindlich-
keit gegenüber dem SMJus aus der Rückführung des Zuschusses für den Betrieb des
Sächsischen Verwaltungsnetzes (SVN) ausgewiesen. Der SVN-Zuschuss war in Höhe
der Entgelte, die der SID von den Einrichtungen mit separater Wirtschaftsführung
(ESW) vereinnahmt, an das SMJus zurückzugeben.
Die
Erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen
umfassen alle aufgrund von Zah-
lungsvereinbarungen vereinnahmten Beträge, für die die Leistungserbringung in 2014
und den Folgejahren noch aussteht. Die Leistungen des SID werden gegenüber den
Kunden zu einem großen Teil nach kameralen Grundsätzen auf Basis der entstandenen
Auszahlungen für IT-Sachausgaben abgerechnet. Soweit damit Leistungen für Folge-
jahre (im Wesentlichen Softwarepflege und Hardwarewartungen durch Dritte) von
Kunden bereits beglichen wurden, sind diese in den erhaltenen Anzahlungen ausge-
wiesen.
Zur Gewinn- und Verlustrechnung
Mit einem Anteil von rund 56 % an den Gesamterträgen des Geschäftsjahres 2013
sind die
Zuweisungen und Zuschüsse
ein wesentlicher Bestandteil der betrieblichen
Erträge. Diese umfassen den nach kameralen Grundsätzen ermittelten allgemeinen
Zuschuss des SMJus (19.397,6 TEUR), der zur Deckung der Personalausgaben, der
sächlichen Verwaltungsausgaben, der SID-eigenen IT-Sachausgaben sowie der SID-
eigenen Investitionen zur Verfügung steht. Eine zweite große Position bildet der Zu-
schuss des SMJus für den Betrieb des Sächsischen Verwaltungsnetzes (20.387,8 TEUR).
Des Weiteren beinhalten die
Transfererträge
Investitionszuschüsse von Kunden für
neu angeschaffte Vermögensgegenstände.
Von den Transfererträgen wurden die Aufwendungen für die Rückführung von Zuwei-
sungen und Zuschüssen abgesetzt. Dabei handelt es sich um die Rückführung eines
Teils des kameralen Saldos aus 2013, der zu Beginn des Geschäftsjahres 2014 an das
SMJus zurückzuführen war sowie um die Rückführung von Einnahmen aus dem Be-
trieb des SVN an das SMJus.
Die
Leistungserlöse
resultieren zum einen aus Leistungsvereinbarungen des SID mit
staatlichen Behörden, kommunalen Körperschaften sowie anderen der Aufsicht des
Freistaates Sachsen unterstehenden juristischen Personen des öffentlichen Rechts.
Zum anderen wurden die Leistungserlöse aus Zahlungsvereinbarungen mit den Res-
sorts, zum Teil auch mit nachgeordneten Behörden, generiert. Diese wurden für Leis-
tungen, für die nicht bereits Leistungsvereinbarungen bestanden, abgeschlossen. Die
Abrechnung erfolgte nach kameralen Grundsätzen. In den Umsatzerlösen sind den-
noch nur die Erträge verbucht, denen im Wirtschaftsjahr eine Leistung gegenüber-
stand.
In den
sonstigen betrieblichen Erträgen
sind als größte Position die Erträge aus der
Auflösung des Sonderpostens für Investitionen enthalten, der spiegelbildlich zu den
Abschreibungen über die Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände
abgebaut wird (siehe Erläuterungen zu den Bilanzpositionen).
Die
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
umfassen im Wesentlichen Verbrauchsmaterialen
für den Betrieb der eigenen Druckerei und der Drucktechnik bei den Kunden sowie
Material für die Instandhaltung der Hardware.
+
-

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| 29
ZENTRALE AUFGABEN
Finanzmanagement
Gewinn- und Verlustrechnung für 2013
Transfererträge
33.733.964,67 €
Leistungserlöse
23.130.631,94 €
Erhöhung/Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen
622.922,78 €
Sonstige betriebliche Erträge
2.889.406,93 €
Materialaufwand
-37.103.862,51 €
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe und bezogene Waren
-664.171,18 €
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen
-36.439.691,33 €
Personalaufwand
-16.537.874,22 €
a) Löhne und Gehälter
-14.212.129,88 €
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung
-2.325.744,34 €
Abschreibungen
-2.826.380,00 €
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
-2.826.380,00 €
Sonstige betriebliche Aufwendungen
-4.214.189,17 €
Verwaltungsergebnis = Ergebnis der gewöhnlichen Verwaltungstätigkeit
-305.379,58 €
Sonstige Steuern
-27.309,66 €
Jahresfehlbetrag
-332.689,24 €
Die größten Positionen bei den
bezogenen Leistungen
bilden die Aufwendungen für
den Betrieb des SVN, für die Fremdinstandhaltung von Software und Hardware, für
Mieten und Leasing von IT-Ausstattung sowie Aufwendungen für Entwicklungs- und
sonstige Unterstützungsleistungen durch Dritte.
Die Aufwendungen für
Abschreibungen
auf das Anlagevermögen sind in der Gewinn-
und Verlustrechnung des SID erfolgsneutral, da sie durch die ertragswirksame Auflö-
sung des Sonderpostens für Investitionen in gleicher Höhe neutralisiert werden.
Der SID schließt sein Geschäftsjahr 2013 mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von
332,7 TEUR ab. Wesentlich beeinflusst wird das Jahresergebnis von einer Rückstellung
in Höhe von 1.365,5 TEUR, die für die Rückführung des allgemeinen Zuschusses an das
SMJus anzusetzen war. Unabhängig vom erwirtschafteten kaufmännischen Gewinn
hat der SID nach haushalterischen Vorgaben den kameralen Saldo (gemeint ist der
Überschuss der kameralen Einnahmen über die kameralen Ausgaben; entspricht kauf-
männisch dem Banksaldo) zum Geschäftsjahresende festzustellen und den Teil des
Überschusses, der auf den allgemeinen Zuschuss des SMJus entfällt, zu Beginn des
Folgejahres an das SMJus zurückzuführen. Für diese Verpflichtung wurde zum Jahres-
abschluss 2013 erstmals eine Rückstellung angesetzt.
© Thorben Wengert - pixelio.de

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30 |
ZENTRALE AUFGABEN
Vergabestelle & Recht & Lizenzen
Den Schwerpunkt der Arbeit des im Jahr 2014 neu umbenannten Fachbereichs Verga-
bestelle, Recht und Lizenzen bilden die Aufgaben der zentralen IT-Vergabestelle. Die
Vergabestelle beschafft für alle im Kundenauftrag durch den SID betriebenen Verfah-
ren die benötigte Hardware, Software sowie Dienstleistungen. Über die Beschaffung
für den SID-eigenen Bedarf hinaus obliegt ihr gemäß Ziffer II Nr. 1 Satz 2 Buchst. c
VwV SID die zentrale IT-Beschaffung auch für andere Behörden und Einrichtungen des
Freistaates Sachsen. Im Rahmen dieser Aufgabe schließt die Vergabestelle Rahmen-
verträge, aus denen die Behörden der Staatsverwaltung IT-Produkte abrufen können
oder übernimmt die Durchführung von Vergabeverfahren im Auftrag anderer Behör-
den des Freistaates Sachsen. Darüber hinaus übernimmt der Fachbereich für Behörden
des Freistaates Sachsen die Beratung zu allen Fragen der rechtssicheren Abwicklung
von Vergabeverfahren. Das Angebot des Fachbereichs, Vergabeverfahren für andere
Behörden durchzuführen, wird von allen Behörden des Freistaates Sachsen sehr rege
genutzt, sodass die zentrale IT-Vergabestelle auch im Jahr 2014 einen Zuwachs an
Vergabeverfahren verzeichnen kann.
Insgesamt erteilte der SID im Jahr 2014
ca. 830 Aufträge
mit einem Gesamtvolumen
von etwa
36 Millionen EUR (brutto)
. Hiervon entfielen 17 Aufträge auf EU-weite
Vergabeverfahren mit einem Gesamtvolumen von rund 27 Millionen EUR (brutto). Auf
SID-eigene Vergaben (einschließlich Landesrechenzentrum Steuern) entfiel davon ein
Auftragsvolumen von 28,3 Millionen EUR (brutto), dem in 10 Fällen (ca. 20 Millionen
EUR brutto) ein europaweites Vergabeverfahren vorausgegangen war.
Vergaben
Bilanz im Vergabewesen
Das Angebot der Vergabestelle, für andere Behörden IT-Vergabeverfahren durchzufüh-
ren, wurde im Jahr 2014 in 17 Fällen genutzt. Dabei wurden insgesamt 7 EU-weite
Vergabeverfahren und 10 nationale Vergabeverfahren mit einem Gesamtvolumen von
ca. 7,7 Millionen EUR (brutto) durchgeführt.
Öffentliche Ausschreibungen
Freihändige Vergaben
Offene Verfahren
Verhandlungsverfahren
Mio. €
15
6
3
12
768
47
89
Aufteilung der
Gesamtanzahl
von
832 Aufträge
n auf einzelne Vergabearten
Aufteilung des
Gesamtauftragswert
es von ca.
36 Mio.€ brutto
auf einzelne Vergabearten
40
17
1
Ausschreibungen für den SID
Ausschreibungen für Kunden
Rahmenverträge
Aufteilung der
Gesamtanzahl
von 58 Ausschreibungen nach Auftraggeber
Zentrale
IT-
ergabestelle
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Foto: © Goodluz - istockphoto.com
© hermi - istockphoto.com
Hardware
Programmierung
Rahmenverträge
Dienstleistungen
Beratung
Software
Foto:
©
Goodluz - istockphoto
©
hermi - istockphoto
Rechtssichere Vergabe
ist für uns kein Fremdwort.
www.sid.sachsen.de/vergabe.htm

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| 31
ZENTRALE AUFGABEN
Vergabestelle & Recht & Lizenzen
In der Funktion als zentrale IT- Vergabestelle betreut der SID mehrere Rahmenver-
träge, aus denen die Behörden des Freistaates Sachsen schnell und unkompliziert
standardisierte IT-Produkte abrufen können.
Nach europaweiter Ausschreibung wurden im Jahr 2014 zwei Rahmenverträge inner-
halb eines Vergabeverfahrens zum Abruf von Notebooks und Tablets abgeschlossen.
Dabei können die Behörden der Staatsverwaltung und die Unfallkasse Sachsen un-
kompliziert über die für diese Abrufe erstellten Webshops zwei verschiedene Typen an
Notebooks und Tablets abrufen.
Zu den weiteren Rahmenverträgen, aus denen die Behörden des Freistaates Sachsen
im Jahr 2014 IT-Produkte abrufen konnten, gehören
»
der Rahmenvertrag zum Bezug von Microsoft-Produkten auf Grundlage des
Select-Vertrages des BMI mit Microsoft und
»
der Rahmenvertrag für den Bezug von Druckerverbrauchsmaterial.
Alle Rahmenverträge wurden durch die Behörden im Jahr 2014 in großem Umfang
genutzt.
Ziel des SID ist es, den Behörden des Freistaates eine einheitliche Plattform für den
Abruf aus den Rahmenverträgen zur Verfügung zu stellen, Daher wurde das Entwick-
lungsprojekt SID Webshop auch im Jahr 2014 durch die Vergabestelle fachlich beglei-
tet, konnte allerdings noch nicht zum Abschluss gebracht werden.
Rahmenverträge
Abrufe über Webshops durch Behörden und die Unfallkasse
Nachprüfungsverfahren gem. § 8 Abs. 2 SächsVergabeG vor der Nachprüfungsbehörde
waren im Jahr 2014 nicht anhängig. In einem Fall wurde ein Nachprüfungsverfahren
gemäß § 107 GWB vor der 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen angestrengt,
welches nach Rücknahme des Antrags durch den Antragsteller ohne Entscheidung der
Vergabekammer abgeschlossen wurde.
Das Projekt zur
Einführung einer eVergabe-Software
wird auf Grundlage der Ergeb-
nisse der beiden bisherigen Projektschwerpunkte - Anforderungsdefinition und Sys-
temanalyse - zweigeteilt. 2016 soll die von der Richtlinie 2014/24/EU geforderte um-
fassende elektronische Kommunikation mit den Bietern über ein Vergabeportal
umgesetzt werden. Nach einem Erprobungszeitraum der elektronischen Schriftgutver-
waltung in VIS.SAX (Einführung 2015) und des Vergabeportals soll 2018 der Bedarf an
einem Vergabemanagementsystem erneut geprüft werden.
Die Etablierung eines
Vertragsmanagementsystems
für den SID wurde weiter voran-
getrieben. Ziel ist es, einen optimalen Überblick über alle vertragsrelevanten Informa-
tionen zu gewährleisten und eine weiter optimale Betreuung laufender Verträge zu
ermöglichen. Auf der Basis des hierzu entstandenen Fachkonzepts wurde die Entwick-
lung eines Softwaremoduls ausgeschrieben, dass die bestehende NSM-Software
(Neues Steuerungsmodell) nutzt. Mögliche Synergien zwischen NSM-Software und
Vertragsmanagementsystem sollten so genutzt werden. Die geplante Einführung
konnte nicht wie geplant erfolgen und wurde gestoppt. Derzeit erfolgt eine Evaluie-
rung des Fachkonzepts und vorhandener IT-Werkzeuge mit dem Ziel einer erneuten
Ausschreibung.
Weiteres Ziel des SID ist der
Aufbau eines Lizenzverwaltungssystems
. Hierzu wurde
ein Projektantrag zur Implementierung eines Lizenzmanagements im SID durch den
Geschäftsführer unterzeichnet. Mit ersten vorbereitenden Arbeiten wurde begonnen.
Softwareeinsatz
Fortsetzung der Projekte zur Steuerung der zentralen IT-Beschaffung
Zentrale
IT-
ergabestelle
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Foto: © Goodluz - istockphoto.com
© hermi - istockphoto.com
Hardware
Programmierung
Rahmenverträge
Dienstleistungen
Beratung
Software
Foto:
©
Goodluz - istockphoto
©
hermi - istockphoto
Rechtssichere Vergabe
ist für uns kein Fremdwort.
www.sid.sachsen.de/vergabe.htm

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32 |
Der Unternehmensbereich
IT-SERVICE
S
erviceorientierung gehört zu den wichtigsten Eckpfeilern, denen sich
unser Unternehmensbereich IT-Service verpflichtet fühlt. Zu ihm gehören der
Service Desk als die zentrale Schnittstelle zu den Nutzern und das Client
Service Management für die Bereitstellung und Pflege des IT-Equipments
beim Nutzer. Aber auch der Datenschutz und die Informationssicherheit für
die vom SID zu verarbeitenden Daten haben an Bedeutung zugenommen.
Zentral wahrzunehmende Aufgaben sind das Projektmanagement für SID-
eigene und Kundenprojekte, das Computer Emergency Responce Team (CERT)
für den Freistaat Sachsen, und die Leitstelle Sächsisches Verwaltungsnetz.
Jörg Schneider
I
Leiter Unternehmensbereich IT-Service
*
Riesaer Straße 7 - 01129 Dresden
I
joerg.schneider@sid.sachsen.de
I
(
0351 - 20545 200
„Geht nicht - gibt es in der IT nicht.
Es bedarf nur einer beidseitigen
Abstimmung über die Leistung und der
Bereitstellung der dafür notwendigen
Ressourcen.“

| 33
IT-SERVICE
SVN 2.0
Weiterentwicklung des Sächsischen Verwaltungsnetzes
Der Freistaat Sachsen stellt Behörden und öffentlichen Einrichtungen ein zentrales
Netzwerk zur Verfügung - über das
Sächsische Verwaltungsnetz (SVN)
kommunizie-
ren die MitarbeiterInnen, als ob sie in einem Haus arbeiten würden. Im SID ist die
SVN-Leitstelle verortet und dient als zentraler Ansprechpartner für ganz Sachsen.
Das dem SID am 28. Oktober 2013 zugewiesene Projekt
SVN 2.0
wurde im Geschäfts-
jahr 2014 mit Nachdruck vorangebracht. Anfang des Jahres erfolgte die Vergabe der
Beratungsverträge zur technischen und wirtschaftlichen Beratung sowie zur juristi-
schen Beratung für
SVN 2.0
. Ein entsprechendes Nachprüfungsverfahren vor der Ver-
gabekammer wurde erfolgreich für den SID abgeschlossen.
Die Besetzung der Geschäftsstelle erfolgte zum 1. April 2014. Die Projektleitung
wurde etabliert und durch die Stakeholder von ursprünglich 8 auf 11 Personen ver-
stärkt. Die zu bearbeitenden Themen konnten zusammengefasst werden, so dass aktu-
ell 5 Teilprojekte initiiert sind. In diesen Teilprojekten arbeiten insgesamt ca. 25 Mitar-
beiter aus verschiedenen Einrichtungen der Landesverwaltung, der Sächsische Anstalt
für kommunale Datenverarbeitung (SAKD) und der Kommunalen DatenNetz GmbH
(KDN) mit - 1/3 davon allein vom SID.
Leitstelle SVN
Die Leitstelle Sächsisches Verwaltungsnetz (SVN) konzipierte eine zentrale
Terminal-
Gatewaydienst-Plattform
und stellte sie 2014 bereit.
Verschiedene an das SVN angeschlossene Behörden stellen Terminal-Server-Zugänge
auf Basis CITRIX bereit, über welche ihre Nutzer orts- und geräteunabhängig auf Da-
ten und Programme zugreifen können. Für die Terminalzugänge stellt das SVN Gate-
ways bereit, um den sicheren Zugriff auf die Behördennetzwerke zu gewährleisten.
Durch Anforderungen an hohe Verfügbarkeit mussten für die jeweiligen Gateways of-
fizielle IP-Adressen bereitgestellt werden. Damit wurde der Adressvorrat erschöpft
und neue IPv4-Adressen sind nicht mehr erhältlich. Die Konzeption einer Gateway-
dienst-Plattform wurde erforderlich.
Die Plattform basiert auf der Technologie CITRIX-SDX, welche redundant ausgelegt ist.
Es werden mandantenfähige NetScaler VPX (softwarebasierte virtuelle Appliance zur
Anwendungsbereitstellung) betrieben, welche wiederum den Dienst des Access Gate-
way erbringen. Die Verwaltung der VPX-NetScaler wird durch die Ressorts selbst ge-
leistet, lediglich die Hardware und Grundinbetriebnahme wird durch den SVN-Provider
übernommen. Zur Authentifizierung der Nutzer können die im SVN üblichen Varianten
Active Directory
(> siehe Folgeseite)
, TeleSec OneTimePass (Einmalpasswort pro An-
meldung) oder LDAP (Lightweight Directory Access Protocol) verwendet werden.
Terminalzugänge
Bereitstellung einer zentralen Gatewaydienst-Plattform

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IT-SERVICE
Der
Active Directory Dienst
der Sächsischen Landesverwaltung hat sich seit dem Auf-
bau im Jahr 2003 zu einem der grundlegendsten Dienste zur Authentifizierung und
Autorisierung sowie als allgemeines internes Verzeichnis entwickelt. Er stellt die Basis
für die Mailinfrastruktur (Exchange) sowie weitere Dienste - wie z. B. für den VoIP-
basierenden Sprachdienst und Microsoft Lync - dar. Weiterhin wird der interne DNS-
Dienst auf jeden Domänencontroller ausgeführt, welcher wiederum als Basis für das
Active Directoy (AD)
dient.
Aktuell besteht die AD-Infrastruktur aus 26 Domänen mit 443 Domänencontrollern an
359 Standorten.
Grundsätzlich stellt sich die Domänenstruktur einstufig dar, wobei zwei Ressorts
nochmals untergeordnete - so genannte Child-Domänen betreiben.
Seitens der Leitstelle Sächsisches Verwaltungsnetz wird das Design Management der
gesamten AD Infrastruktur verantwortet. Hierzu gehörte im vergangenen Geschäfts-
jahr insbesondere die Planung und Umsetzung der Release-Wechsel für Windows und
Exchange Server 2003 zu den Versionen 2008R2 bzw. 2010.
Als weiterer Zentraler Dienst wurde 2014 zur Föderation mit anderen Authentifizie-
rungs- und Verzeichnissystemen ein
Active Directory Federation Service (ADFS)
auf-
gebaut. Dieser Dienst stellt entsprechend auf Anspruchsregeln (Claim-Rules) basie-
rende Token (SAML 2.0) zur Verfügung und kann als Identitäts- sowie Serviceprovider
genutzt werden. Um eine Kommunikation mit externen Partnern bzw. Firmen zu er-
möglichen, wird in der DMZ (Demilitarized Zone) ein entsprechender ADFS-Proxy be-
trieben. Dieser Dienst übernimmt die Funktion eines Application Layer Gatways (ALG)
zwischen dem ADFS-Dienst und dem externen Partner.
Um den sächsischen Hochschulen den Zugriff auf interne Ressourcen, wie TRIAS
(Transparenter Interner Arbeitsmarkt Sachsen) unter Sicherstellung einer Identifizie-
rung ermöglichen zu können, wurde zusammen mit dem Sächsischen Ministerium für
Wissenschaft und Kunst in den Zentralen Diensten ein
Shibboleth-Dienst
konzipiert
und 2014 in Betrieb genommen. Dieser ermöglicht, ähnlich dem des ADFS, das Au-
thentifizieren eines Nutzers basierend auf entsprechenden Attributen.
Authentifizierung
AD-Infrastruktur & Active Directory Federation Service & Shibboleth
BOS
FS
Kommune
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SMF
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