image
Februar 2005
FI//KAN/CK/ 2003 233.20
Staatliches Umweltfachamt
Radebeul
Wasastraße 50
01445 Radebeul
Landestalsperrenverwaltung des
Freistaates Sachsen
Talsperrenmeisterei
Gottleuba/Weißeritz
Bahnhofstraße 14, 01796 Pirna
Hochwasserschutzkonzeption
rechtselbischer Fließgewässer I. Ordnung
Los 3.1 - Große Röder
HWSK–Nr. 47
ERGEBNISBERICHT
GEFAHRENKARTEN
GEMEINDE RADEBURG
STADT RADEBURG

LTV Sachsen, Talsperrenmeisterei Gottleuba/Weißeritz
Hochwasserschutzkonzeption Los 3.1 Große Röder, HWSK-Nr. 47
Ergebnisbericht Gefahrenkarten – Gemeinde Radeburg
- Inhaltsverzeichnis -
Seite I
Björnsen Beratende Ingenieure Erfurt GmbH
//Bericht/Text/bericht_gfk_radeburg.doc
Hochwasserschutzkonzeption
rechtselbischer Fließgewässer I. Ordnung
Los 3.1 - Große Röder
HWSK–Nr. 47
ERGEBNISBERICHT
GEFAHRENKARTEN
GEMEINDE RADEBURG
STADT RADEBURG
- Inhalt -
Seite
1
Allgemeines.......................................................................................................1
1.1
Zielstellung........................................................................................................1
1.2
Grundlagen........................................................................................................2
1.3
Vorgehensweise................................................................................................2
2
Prozessanalyse.................................................................................................4
2.1
Hydrologie.........................................................................................................4
2.2
Geschiebe.........................................................................................................5
2.3
Gefahrenprozesse.............................................................................................5
3
Gefahrenkarte..................................................................................................14
4
Schlussfolgerungen und Empfehlungen...........................................................16
Quellenverzeichnis...........................................................................................................17

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Ergebnisbericht Gefahrenkarten – Gemeinde Radeburg
- Inhaltsverzeichnis -
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Anlagenverzeichnis
Anlage 1.1
Gefahrenkarte für die Gemeinde Radeburg, IST-Zustand
M 1 : 5.000
Hochwasserereignis Röder HQ
20
Anlage 1.2
Gefahrenkarte für die Gemeinde Radeburg, IST-Zustand
M 1 : 5.000
Hochwasserereignis Röder HQ
50
Anlage 1.3
Gefahrenkarte für die Gemeinde Radeburg, IST-Zustand
M 1 : 5.000
Hochwasserereignis Röder HQ
100
Anlage 1.4
Gefahrenkarte für die Gemeinde Radeburg, IST-Zustand
M 1 : 5.000
Hochwasserereignis Röder HQ
200
Anhang 1
Ergebnisse der Wasserspiegellagenberechnung
Anhang 2
Prozesse an Brückenbauwerken

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/Bericht/Text/bericht_gfk_nauwalde.doc
Hochwasserschutzkonzeption
rechtselbischer Fließgewässer I. Ordnung
Los 3.1 - Große Röder
HWSK–Nr. 47
ERGEBNISBERICHT
GEFAHRENKARTEN
GEMEINDE RADEBURG
STADT RADEBURG
1
Allgemeines
1.1
Zielstellung
Die Gefahrenkarte stellt von Hochwasser ausgehende Gefahren für Menschen und Sachwer-
te in ihrer räumlichen Ausdehnung dar. Es werden damit Gebiete gezeigt, deren Nutzung
wegen Naturgefahren eingeschränkt ist.
Die Gefahrenkarte ist fachliche Planungsgrundlage
-
der Flächennutzung,
-
des Objektschutzes,
-
der Konstruktion von Bauwerken im Gefahrenbereich,
-
von wasserbaulichen Schutzmaßnahmen,
-
von Maßnahmen zur Schadensverminderung,
-
der Alarmierung, Katastrophenabwehr und Evakuierung im Ereignisfall.
Die in der Gefahrenkarte verzeichneten Flächen sind nicht Gegenstand einer gesetzlich vor-
geschriebenen Regelung, sie sind vielmehr fachliche Handlungsgrundlage für Behörden so-
wie private Eigentümer und Nutzer.
In der Gefahrenkarte Große Röder, Gemeinde Radeburg, wird die Ausdehnung und
Intensität der Gefahrenart Überschwemmung für mehrere Wahrscheinlichkeiten abge-
bildet.

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Die Auswirkungen der Feststoffbewegungen (Geschiebe und Treibgut) auf die Abflussver-
hältnisse werden dabei berücksichtigt. Verweise auf andere Gefahrenarten, insbesondere
die Ufererosion und Ablagerung von festen Stoffen außerhalb des Gewässerbettes sind im
HWSK enthalten und sollten bei der Gefahrenbeurteilung grundsätzlich berücksichtigt wer-
den, eine kartografische Darstellung bleibt der Fortschreibung der Gefahrenkarte vorbehal-
ten.
1.2
Grundlagen
Die Gefahrenkarte ist Bestandteil des Hochwasserschutzkonzeptes der rechtselbischen
Fließgewässer I. Ordnung (Los 3.1, Große Röder) und wurde auf gleicher Datengrundlage
erstellt. Sie wurde für den Ist-Zustand des Gewässers und der bei Hochwasser über-
schwemmten Gebiete erarbeitet. Die Geländevermessung erfolgte schwerpunktmäßig im
Zeitraum Februar/ März 2004 durch Laserscanbefliegung (Digitales Geländemodell) [24] und
terrestrische Vermessungen am Gewässer [23]. Die fachlichen Grundlagen entsprechen den
im Quellenverzeichnis genannten Erlassen und Schreiben [10] - [20].
1.3
Vorgehensweise
Der Bearbeitungsabschnitt wurde längs der Großen Röder und der Nebengewässer so fest-
gelegt, dass die gefährdeten besiedelten Bereiche erfasst werden.
Die Gefahrenkarte umfasst vier Einzelkarten für unterschiedliche mittlere Wiederkehrinterval-
le im Bereich von häufigen (alle 20 Jahre) bis sehr seltenen (alle 200 Jahre) Ereignissen.
Das im Hochwasserschutzkonzept ausgewiesene Schutzziel liegt bei einem mittleren Wie-
derkehrintervall von 100 Jahren.
Ausgehend von berechneten Wasserspiegellagen für Hochwasserereignisse mit 20-, 50-.
100- und 200-jährlichem Wiederkehrintervall wurden zuerst Schwachstellen, von denen eine
besondere Gefährdung ausgeht, identifiziert (Ausbruchsstellen bei niedrigem Ufer, Verklau-
sung von Brücken infolge Treibgut und unzureichendem Querschnitt, Versagen unterbemes-
sener Hochwasserschutzeinrichtungen u. a.). Aus den Untersuchungen zum Einfluss der
Feststoffbewegung auf die Abflussverhältnisse ergibt sich, dass für den Bearbeitungsab-
schnitt Radeburg keine signifikante Beeinflussung durch Geschiebebewegungen im Gewäs-
serbett zu erwarten ist. Sohlerhöhungen infolge von Ablagerungsprozessen während eines
Hochwasserereignisses wurden daher bei der Ermittlung der Wasserspiegellagen nicht be-
rücksichtigt.
Anhand dieser Betrachtung und der Vermessung des Geländes wurden Über-
schwemmungskarten erstellt. Innerhalb der überschwemmten Flächen wurden drei Intensitä-
ten abgegrenzt.
Dabei wurden zwei Formen der Überschwemmung berücksichtigt. Bei
statischer Über-
schwemmung
treten relativ geringe Fließgeschwindigkeiten auf und die Intensität wird durch
die Wassertiefe bestimmt. Bei
dynamischer Überschwemmung
ist die Gefahr überwiegend

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durch hohe Fließgeschwindigkeiten bedingt. In der Tabelle 1 sind die Kriterien für die drei
Intensitätsstufen aufgeführt. Maßgeblich für die Kartendarstellung ist immer die Form der
Überschwemmung, die zu der höheren Intensitätsstufe führt.
Tabelle 1: Kriterien zur Intensität der Gefahrenart Überschwemmung
Intensität
Überschwemmung
hoch
Wassertiefe h
w
2,0 m
oder
spezifischer Durchfluss q = v
h
w
2,0 m
2
/s
mittel
2,0 > h
w
> 0,5 m
oder
2,0 m
2
/s > q = v
h
w
> 0,5 m
2
/s
niedrig
h
w
0,5 m
oder
q = v
h
w
0,5 m
2
/s
In der Kartendarstellung ist eine Unterscheidung zwischen statischer und dynamischer Über-
schwemmung nicht mehr möglich. Bereiche, bei denen die Intensität maßgeblich durch hohe
Fließgeschwindigkeiten bestimmt wird, sind in Abschnitt 2.3 benannt.
Neben den Überschwemmungsflächen und Intensitäten für die oben erwähnten Wiederkehr-
intervalle ist auf allen Kartenblättern die maximale Ausdehnung des Überschwemmungsge-
bietes (ohne Intensitäten) für ein Extremereignis dargestellt. Für Radeburg wurde als Ex-
tremereignis der physikalisch maximal mögliche Abfluss PMF (Probable Maximum Flood) als
Extremereignis gewählt; die Überschwemmungsgebiete sind durch eine Wasserspiegella-
genberechnung ermittelt.

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2
Prozessanalyse
2.1
Hydrologie
Das gesamte Einzugsgebiet der Großen Röder unterhalb des Speichers Radeburg umfasst
ca. 650 km² und besteht zu großen Teilen aus landwirtschaftlichen sowie Wald- und Gehölz-
flächen. Lediglich 5 % des Einzugsgebietes werden als Siedlungs- und Verkehrsfläche ge-
nutzt (Datengrundlage: CIR-Biotoptypen- und Landnutzungskartierung). Die Aufteilung der
Flächennutzung zeigt Abbildung 1.
Wald/ Forst
20%
Sonstiges
3%
Siedlung - Grün- und
Freiflächen
3%
Verkehr
0%
Siedlung
5%
Gewässer
2%
Acker
51%
Wirtschaftsgrünland
16%
Abbildung 1: Flächennutzung im gesamten Einzugsgebiet der Großen Röder unterhalb des Speichers Radeburg
Für die detaillierte hydrologische Untersuchung wurde ein Niederschlag-Abfluss-Modell er-
stellt [6]. Auf Grundlage von statistischen Niederschlagshöhen (KOSTRA-Atlas [7]) wurden
Bemessungsabflüsse für Jährlichkeiten bis 200 Jahren und dem PMF (Probable Maximum
Flood) abgeleitet. Zuflüsse aus dem oberhalb gelegenen Einzugsgebiet wurden aus den Mo-
dellergebnissen (Los 3.2) übernommen. Nachfolgend (Tabelle 2) sind die im Untersu-
chungsgebiet der Gemeinde Radeburg für Große Röder und Promnitz relevanten Abflüsse
aufgeführt:
Tabelle 2: Übersicht der HQ
X
-Werte (NA-Simulation), Gemeinde Radeburg
Bearbeitungsabschnitt
Gewässer
Fl-km
HQ
20
HQ
50
HQ
100
HQ
200
PMF
[Fl-km]
[m³/s]
[m³/s]
[m³/s]
[m³/s]
[m³/s]
Oberröden bis Mündung
der Promnitz
Große
Röder
51+809 bis 53+309
44,2
54,7
63,4
90,2
126,5
Mündung der Promnitz
bis Speicher Radeburg I
Große
Röder
53+309 bis 55+307
33,4
42,3
49,8
73,9
75,2
Mündung in die Große
Röder bis Mündung
Börnsbach
(Höhe Pfälzer Allee)
Promnitz
0+000 bis 2+435
12,4
14,0
15,3
25,3
55,4
Mündung Börnsbach
(Höhe Pfälzer Allee) bis
Haltepunkt Berbisdorf
Anbau
Promnitz
2+435 bis 3+314
11,5
13,0
14,2
23,4
51,0

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Der Zufluss in das betrachtete Einzugsgebiet wird entscheidend durch das Speicherver-
bundsystem Radeburg beeinflusst. Der Zufluss in den Speicher Radeburg I ist der Abfluss
des gesamten Einzugsgebietes der Großen Röder oberhalb des Speichers (A
Eo
= 303,4 km²).
Der zur Verfügung stehende Rückhalteraum und die damit verbundene Retentionswirkung
auf den Abfluss in der Großen Röder sind bei diesem Speicher nur gering. Durch einen
künstlich angelegten Kanal kann im Hochwasserfall ein Teil des Zuflusses in den Speicher
Radeburg II übergeleitet und somit die Abgabe in die Große Röder gemindert werden. Der
Speicher Radeburg II stellt den eigentlichen Hochwasserschutzraum in diesem Verbundsys-
tem dar. Neben der Überleitung aus dem SP Radeburg I im Hochwasserfall werden dem
Speicher Radeburg II die Zuflüsse aus dem Dobrabach bzw. dem Springbach zugeführt. Die
Abgabe des Speichers erfolgt an den Dobrabach. Ziel ist es, die Abgaben auf 1,0 m³/s zu
drosseln. Im Hochwasserfall kann über die HW-Entlastung eine Abgabe von 10,0 m³/s er-
reicht werden.
2.2
Geschiebe
Die Große Röder und ihre Nebengewässer sind als typische Flachlandgewässer einzustufen.
Prozesse zur Morphodynamik (Geschiebetransport) sind nicht gewässertypisch und werden
daher bei der Erstellung der Gefahrenkarten nicht berücksichtigt. Für die Gemeinde Rade-
burg ist daher hinsichtlich der Berücksichtigung des Geschiebes Kategorie B maßgebend.
2.3
Gefahrenprozesse
Der Bearbeitungsabschnitt Radeburg liegt Unterstrom des Speichers Radeburg I (Große Rö-
der) sowie im unteren Einzugsgebiet der Promnitz. Der Untersuchungsraum umfasst die
Stadt Radeburg
(Große Röder Gewässerkilometer 51+809 bis 55+307; Promnitz Gewäs-
serkilometer 0+000 bis 3+314).
Bei der Beurteilung von Hochwassergefahren wird nach [2] und [4] zwischen den Gefahren-
arten Überschwemmung, Ufererosion und Ablagerung (Übersarung) unterschieden. In den
Hochwassergefahrenkarten der Großen Röder wird, wie einführend in Abschnitt 1 erwähnt,
die Gefährdung durch Überschwemmung dargestellt. Die Einteilung der Intensitätsstufen
wurde entsprechend den Vorgaben in [4] gewählt; Tabelle 1 zeigt die Intensitäten in Abhän-
gigkeit der Wassertiefe und des spezifischen Abflusses.
Die Intensitäten werden durch hydraulische Berechnungen der Wasserspiegellage unter Be-
rücksichtigung des Rückstaus an verklausungsgefährdeten Brücken und einem Verschnitt
mit dem digitalen Geländemodell berechnet. Durch eine Geländebegehung wurden die Be-
rechnungsergebnisse auf Plausibilität überprüft. Dabei wurden Bereiche identifiziert, in de-
nen vermutlich neue Fließwege auftreten. Dies gilt insbesondere für verklauste Brücken und
deren Umströmung sowie Vorlandbereiche mit ausgeprägten potenziellen Fließwegen. Das
Vorgehen erfolgte anhand folgender Kriterien:

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-
Prüfung, ob an Brücken, die verklausungsgefährdet sind, Umläufigkeiten bzw. neue
Fließwege entstehen können.
-
Prüfung, ob an Brücken, deren Leistungsfähigkeit zu gering ist, Umläufigkeiten bzw. neue
Fließwege entstehen können.
-
Im Vorland befindliche Bauwerke, die im Strömungsbereich stehen, leiten das Wasser in
andere Bereiche um oder engen den Abflussquerschnitt ein. Dies führt zu höheren Ge-
schwindigkeiten.
-
Bereiche mit geringen Ufer- bzw. Vorlandhöhen sind prädestiniert für Ausuferungen im
Hochwasserfall. Hier werden plausible Fließwege festgelegt.
Verklausungseffekte an Brückenbauwerken wurden durch eine Reduzierung der zur Verfü-
gung stehenden Abflussquerschnitte der Brücken beschrieben. Ziel war es, den Wasser-
spiegel oberhalb der Brücke auf den Wert der Energielinie zu erhöhen, der sich bei einer Be-
rechnung mit den tatsächlich vorhandenen, nicht verklausten Querschnitten einstellt. Es er-
folgte eine prozentuale Reduzierung des erforderlichen Freibordes von 0,5 m. Dabei wurden
verschiedene Brückenformen unterschieden. Tabelle 3 zeigt die Verringerung des Freibor-
des an verklausungsgefährdeten Brücken der Röder.
Tabelle 3: Reduzierung des Freibordes zur Berücksichtigung der Verklausung, 2D-Wsp-Berechnung
Verringerung des Restquerschnitts ab Freibord in %
Brückenform
Feldweite [m]
0 - 5
5 - 10
10 - 20
> 20
Bogen
100
70
30
10
Rechteck
80
60
20
5
Rechteck mit Pfeiler
100
90
60
15
Die Festlegung der Verklausungsgefahr erfolgte gemäß den Empfehlungen des Landesam-
tes für Umwelt und Geologie [12]. Eine Brücke gilt danach als verklausungsgefährdet, wenn
der Freibord bei Abflüssen > HQ
20
kleiner ist als 0,5 m oder bei einem Abfluss HQ
20
kein
Freibord mehr besteht. Bei der Bearbeitung der Gefahrenkarten Große Röder werden die
Ergebnisse der Wasserspiegellagenberechnung des Hochwasserschutzkonzeptes [1] zur
Beurteilung der Verklausungsgefahr herangezogen: Dabei wird für HQ
20
vereinfacht auf die
Ergebnisse des Abflusses HQ
25
zurückgegriffen. Darüber hinaus gilt eine Brücke bei einem
Abfluss HQ
200
als verklausungsgefährdet, wenn sie bei HQ
100
gerade noch nicht verklau-
sungsgefährdet ist. Die im Bearbeitungsabschnitt Radeburg untersuchten Brücken sind in
Anlage 2 zusammengestellt.
Die hydraulische Berechnung der Wasserspiegellagen erfolgte mit dem Programm SOBEK.
Beschränkt sich der Abfluss auf den eigentlichen Gewässerquerschnitt, erfolgt die Berech-
nung eindimensional in Gewässerachse (1D, Channel Flow), übersteigt der Abfluss die Leis-
tungsfähigkeit des Gewässers, werden zusätzlich Ausuferungen berücksichtigt (2D, Over-
land Flow).

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Die Überschwemmungen im Bereich Radeburg resultieren aus Ausbrüchen des Abflusses
über die meist niedrigen Ufer der Großen Röder und der Promnitz. Die sich in der Ortslage
ergebenden Gefahren sind nachfolgend tabellarisch zusammen gestellt.
Stadt Radeburg
Tabelle 4: Beschreibung der Gefahrenkarten Stadt Radeburg für HQ
20
HQ20
ortsgenaue Lage
Prozessbeschreibung
Km 2+650 bis 3+314
(Promnitz)
Es kommt nicht zum Austritt des Abflusses über die Ufer. Eine Ge-
fährdung der Vorländer besteht nicht.
Die Straßenbrücke der Umgehungsstraße S 177 (Fl-km 2+671) wird
als nicht verklausungsgefährdet eingestuft.
Km 1+600 bis 2+650
(Promnitz)
Es werden einige Kleingärten und stellenweise die Dresdner Straße
(ca. Fl-km 2+150) mit niedriger Intensität überflutet. Im Bereich Fl-km
2+500 ist die Bahnlinie betroffen. Unterhalb des Bahnhofs Radeburg
ist die Alte Poststraße ebenfalls bereichsweise mit niedriger Intensität
gefährdet.
Km 1+340 bis 1+600
(Promnitz)
Es kommt nicht zum Austritt des Abflusses über die Ufer. Eine Ge-
fährdung der umliegenden Bereiche besteht nicht.
Die Steinbogenbrücke an der Bahnhofstraße (Fl-km 1+552) und die
Holzbogenbrücke am Krankenhaus (Fl-km 1+349) werden als nicht
verklausungsgefährdet eingestuft.
Km 1+170 bis 1+340
(Promnitz)
Auf der rechten Uferseite sind Garagen an der Alten Poststraße ge-
fährdet. Der Zille-Hain wird bereichsweise überschwemmt.
Km 0+200 bis 1+170
(Promnitz)
Es kommt nicht zum Austritt des Abflusses über die Ufer. Eine Ge-
fährdung der umliegenden Bereiche besteht nicht.
Die Holzbogenbrücken bei Fl-km 0+696, Fl-km 0+874 und Fl-km
1+055 sowie die Straßenbrücke an der Großenhainer Straße (Fl-km
0+495) werden als nicht verklausungsgefährdet eingestuft.
Km 0+000 bis 0+200
(Promnitz)
Da auf der rechten Uferseite bereichsweise kein Deich vorhanden ist,
kommt es zum Ausbruch des Abflusses mit Überschwemmungen des
unbebauten Vorlandes bis zur Großen Röder. Betroffen sind einige
Kleingärten. Das linke Vorland wird über Tiefpunkte in der Deichkro-
ne bis zum ansteigenden Gelände der Kläranlage mit niedriger Inten-
sität überflutet. Gebäude sind nicht betroffen.
Km 54+280 bis 55+307
(Große Röder)
Es kommt nicht zu Ausuferungen. Eine Gefährdung der angrenzen-
den Bereiche besteht nicht. Die Straßenbrücke der A 13 (Fl-km
55+270) wird als nicht verklausungsgefährdet eingestuft.
Die Straßenbrücke an der Würschnitzer Straße (Fl-km 54+880) liegt
im Rahmen der vorhandenen Datengrundlage nicht vermessen vor.
Km 53+880 bis 54+280
(Große Röder)
Durch das Wehr an der Bienertmühle und die bereichsweise niedri-
gen Ufer kommt es zu Überschwemmungen Oberstrom des Wehres
mit niedriger und mittlerer Intensität. Die Überschwemmungen rei-
chen bis zur Grenze des Extremereignisses, die Lagerhallen auf dem
rechten Ufer sind nicht betroffen. Der Bauhof zwischen der Großen
Röder und dem Mühlgraben sowie die Mühlengebäude sind gefähr-
det.
Die linksseitigen Ausuferungen erreichen die Straße Hofwall und
gefährden stellenweise den angrenzenden Parkplatz. Die Über-
schwemmungen reichen bis dicht an die Bebauung.

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Km 53+550 bis 53+880
(Große Röder)
Es kommt nicht zum Ausbruch des Abflusses über die Ufer. Eine
Gefährdung der angrenzenden Bereiche besteht nicht.
Die Straßenbrücke der Königsbrücker Straße (S 100, Fl-km 53+733)
wird als nicht verklausungsgefährdet eingestuft.
Km 53+300 bis 53+550
(Große Röder)
Über das rechte Ufer kommt es zu Überschwemmungen des Vorlan-
des bis zum Straßendamm am Gewerbegebiet. Es sind lediglich
Kleingärten betroffen. Die Überschwemmungen auf der linken Seite
resultieren aus Ausuferungen der Promnitz.
Km 53+100 bis 53+300
(Große Röder)
Es ist nicht mit Ausuferungen zu rechnen. Eine Gefährdung der an-
grenzenden Bereiche besteht nicht.
Km 52+500 bis 53+100
(Große Röder)
Über die niedrigen Ufer kommt es zu Überschwemmungen der Vor-
länder mit niedriger und mittlerer Intensität. Es sind lediglich Kleingär-
ten betroffen. Die Gebäude der Firma Hagenuk sind überschwem-
mungsfrei.
Der Gewässerquerschnitt wird im Bereich Fl-km 53+100 nach dem
Abschwenken der Großen Röder von der Straße durch unmittelbar
am Ufer stehende Bäume und Gartenzäune eingeengt. Dadurch
kommt es zu einem oberstromigen Rückstau mit sich ausweitenden
Überschwemmungen.
Km 52+300 bis 52+500
(Große Röder)
Es ist nicht mit Ausuferungen zu rechnen. Eine Gefährdung der an-
grenzenden Bereiche besteht nicht.
Km 51+809 bis 52+300
(Große Röder)
Das rechte und stellenweise linke Vorland ist mit niedriger Intensität
überschwemmt. Es sind nur nicht besiedelte Flächen betroffen.
Im Falle eines Abflusses über die Straße Röderaue sind die durch
Kleingärten genutzten Flächen bis zu den Stallungen gefährdet.
Tabelle 5: Beschreibung der Gefahrenkarten Stadt Radeburg für HQ
50
HQ50
ortsgenaue Lage
Prozessbeschreibung
Km 2+650 bis 3+314
(Promnitz)
Es kommt nicht zum Austritt des Abflusses über die Ufer. Eine Ge-
fährdung der Vorländer besteht nicht. Die Straßenbrücke der Umge-
hungsstraße S 177 (Fl-km 2+671) wird als nicht verklausungsgefähr-
det eingestuft.
Km 1+600 bis 2+650
(Promnitz)
Es werden einige Kleingärten und stellenweise die Dresdner Straße
(ca. Fl-km 2+150) mit niedriger Intensität überflutet. Im Bereich Fl-km
2+500 ist die Bahnlinie betroffen. Unterhalb des Bahnhofs Radeburg
ist die Alte Poststraße bereichsweise mit niedriger und mittlerer In-
tensität gefährdet.
Km 1+400 bis 1+600
(Promnitz)
Es kommt nicht zum Austritt des Abflusses über die Ufer. Eine Ge-
fährdung der umliegenden Bereiche besteht nicht. Die Steinbogen-
brücke an der Bahnhofstraße (Fl-km 1+552) ist verklausungsgefähr-
det. Durch den Aufstau vor der Brücke kommt es zu einem Ansteigen
der Wasserspiegellagen Oberstrom.
Km 1+170 bis 1+400
(Promnitz)
Auf der rechten Uferseite sind Garagen und einzelne Gebäude an
der Alten Poststraße gefährdet. Der Zille-Hain wird bereichsweise
überschwemmt. Die Holzbogenbrücke am Krankenhaus (Fl-km
1+349) ist verklausungsgefährdet. Durch den Rückstau vor der Brü-
cke kommt es zu einem Ansteigen der Wasserstände Oberstrom. Ein
Ausbruch über die Ufer ergibt sich nicht.
Km 0+200 bis 1+170
(Promnitz)
Die Holzbogenbrücken auf Höhe des Ahornweges (Fl-km 1+055) und
am Meißner Berg (Fl-km 0+874) sind verklausungsgefährdet. Durch
den Rückstau vor den Brücke kommt es zu einem oberstromigen
Ansteigen der Wasserstände. Es kommt nicht zum Austritt des Ab-

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flusse über die Ufer. Eine Gefährdung der umliegenden Bereiche
besteht nicht.
Die Straßenbrücke an der Großenhainer Straße (Fl-km 0+495) und
bei Fl-km 0+696 werden als nicht verklausungsgefährdet eingestuft.
Km 0+000 bis 0+200
(Promnitz)
Da auf der rechten Uferseite bereichsweise kein Deich vorhanden ist,
kommt es zum Ausbruch des Abflusses mit Überschwemmungen des
unbebauten Vorlandes bis zur Großen Röder. Betroffen sind einige
Kleingärten. Das linke Vorland wird über Tiefpunkte in der Deichkro-
ne bis zum ansteigenden Gelände der Kläranlage mit niedriger und
mittlerer Intensität überflutet. Gebäude sind nicht betroffen.
Km 54+280 bis 55+307
(Große Röder)
Durch Ausbrüche über die Ufer werden die angrenzenden Vorländer
großflächig mit niedriger und mittlerer Intensität überflutet. Eine Ge-
fährdung für bebaute Flächen besteht nicht. Der Bereich um die Brü-
cke an der Würschnitzer Straße ist nicht von Überschwemmungen
betroffen
Der Freibord der Straßenbrücke A 13 (Fl-km 55+270) wird unter-
schritten. Aufgrund der besonderen Lage unmittelbar am Auslauf des
Speichers ist mit keiner zusätzlichen Gefährdung zu rechnen.
Die Straßenbrücke an der Würschnitzer Straße (Fl-km 54+880) liegt
im Rahmen der vorhandenen Datengrundlage nicht vermessen vor.
Km 53+800 bis 54+280
(Große Röder)
Durch das Wehr an der Bienertmühle und die bereichsweise niedri-
gen Ufer kommt es zu Überschwemmungen Oberstrom des Wehres
mit niedriger und mittlerer Intensität. Die Überschwemmungen rei-
chen bis zur Grenze des Extremereignisses, die Lagerhallen auf dem
rechten Ufer sind nicht betroffen. Der Bauhof zwischen der Großen
Röder und dem Mühlgraben sowie die Mühlengebäude sind gefähr-
det.
Die linksseitigen Ausuferungen erstrecken sich über die Straße Hof-
wall und reichen stellenweise bis dicht an die Bebauung. Der angren-
zende Parkplatz wird bereichsweise überflutet. Oberstrom der Brücke
an der Königsbrücker Straße kommt es über das rechte Ufer zu Ü-
berschwemmungen des Vorlandes sowie einiger Kleingärten. Auf der
linken Uferseite ist die Bebauung an der Röderstraße und am Hofwall
gefährdet.
Km 53+700 bis 53+800
(Große Röder)
Um die als nicht verklausungsgefährdet eingestufte Brücke an der
Königsbrücker Straße (S 100, Fl-km 53+733) kommt es nicht zum
Ausbruch des Abflusses über die Ufer. Eine Gefährdung der angren-
zenden Bereiche besteht nicht.
Km 53+300 bis 53+700
(Große Röder)
Über das rechte Ufer kommt es zu Überschwemmungen des Vorlan-
des. Der Abfluss breitet sich über die Straße Röderaue bis zur Kö-
nigsbrücker Straße aus. Das Gelände einer Spedition ist stellenweise
überschwemmt. Darüber hinaus sind Kleingärten betroffen.
Die Überschwemmungen auf der linken Seite resultieren aus Ausufe-
rungen der Promnitz. Die Zufahrtsstraße zur Firma Hagenuk wird mit
geringer und mittlerer Intensität überflutet.
Km 51+809 bis 53+300
(Große Röder)
Das rechte und linke Vorland ist mit niedriger und mittlerer Intensität
überschwemmt. Es sind nur nicht besiedelte Flächen (Kleingärten)
betroffen. Die Gebäude der Firma Hagenuk sind überschwem-
mungsfrei.
Der Gewässerquerschnitt wird im Bereich Fl-km 53+100 nach dem
Abschwenken der Großen Röder von der Straße durch unmittelbar
am Ufer stehende Bäume und Gartenzäune eingeengt. Dadurch
kommt es zu einem oberstromigen Rückstau mit sich ausweitenden
Überschwemmungen.
Im Falle eines Abflusses über die Straße Röderaue sind die durch
Kleingärten genutzten Flächen bis zu den Stallungen gefährdet.

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Tabelle 6: Beschreibung der Gefahrenkarten Stadt Radeburg für HQ
100
HQ100
ortsgenaue Lage
Prozessbeschreibung
Km 3+180 bis 3+314
(Promnitz)
Es kommt nicht zum Austritt des Abflusses über die Ufer. Eine Ge-
fährdung der Vorländer besteht nicht. Die Straßenbrücke der Umge-
hungsstraße S 177 (Fl-km 2+671) wird als nicht verklausungsgefähr-
det eingestuft.
Km 1+600 bis 3+180
(Promnitz)
Einige Kleingärten und stellenweise die Dresdner Straße sind mit
niedriger Intensität überflutet. Die Bahnlinie liegt nur wenig über dem
linken Ufer der Promnitz. Dadurch kommt es über weite Strecken zu
einer Überschwemmung niedriger Intensität. Auf Höhe Fl-km 2+460
ist die Berbisdorfer Straße betroffen. Unterhalb des Bahnhofs Rade-
burg ist die Alte Poststraße bereichsweise mit niedriger und mittlerer
Intensität gefährdet.
Km 1+500 bis 1+600
(Promnitz)
Es kommt nicht zum Austritt des Abflusses über die Ufer. Eine Ge-
fährdung der umliegenden Bereiche besteht nicht. Die Steinbogen-
brücke an der Bahnhofstraße (Fl-km 1+552) ist verklausungsgefähr-
det. Durch den Aufstau vor der Brücke kommt es zu einem oberstro-
migen Ansteigen der Wasserspiegellagen.
Km 1+000 bis 1+500
(Promnitz)
Auf der rechten Uferseite sind Garagen und einzelne Gebäude an
der Alten Poststraße sowie an der Straße An der Promnitz gefährdet.
Auf der linken Seite sind vereinzelt Gebäude an der Hospitalstraße
betroffen. Die Überschwemmungen erreichen über das niedrige linke
Ufer im Bereich Fl-km 1+350 die Hospitalstraße und gefährden ein
Gebäude am Krankenhaus. Der Zille-Hain wird bereichsweise über-
schwemmt.
Die Holzbogenbrücken am Ahornweg (Fl-km 1+055) und gegenüber
dem Krankenhaus (Fl-km 1+349) sind verklausungsgefährdet. Durch
den Rückstau vor den Brücken kommt es zum oberstromigen Anstei-
gen der Wasserstände mit einem verstärkten Austritt des Abflusses.
Km 0+400 bis 1+000
(Promnitz)
Die Holzbogenbrücken bei Station 0+696 sowie am Meißner Berg
(Fl-km 0+874) sind verklausungsgefährdet. Durch den Rückstau vor
den Brücken kommt es zu einem oberstromigen Ansteigen der Was-
serstände. Es kommt nicht zum Austritt des Abflusses über die Ufer.
Eine Gefährdung der umliegenden Bereiche besteht nicht.
Die Straßenbrücke an der Großenhainer Straße (Fl-km 0+495) wird
als nicht verklausungsgefährdet eingestuft.
Km 0+000 bis 0+400
(Promnitz)
Da auf der rechten Uferseite bereichsweise kein Deich vorhanden ist,
kommt es zum Ausbruch des Abflusses mit Überschwemmungen des
unbebauten Vorlandes bis zur Großen Röder. Betroffen sind einige
Kleingärten. Das linke Vorland wird über Tiefpunkte in der Deichkro-
ne bis zum ansteigenden Gelände der Kläranlage mit niedriger und
mittlerer Intensität überflutet. Gebäude sind nicht betroffen.
Km 54+280 bis 55+307
(Große Röder)
Durch Ausbrüche über die Ufer werden die angrenzenden Vorländer
großflächig mit niedriger und mittlerer Intensität überflutet. Eine Ge-
fährdung für bebaute Flächen besteht nicht. Durch das an der Brücke
Würschnitzer Straße tiefliegende rechte Vorland kommt es zum un-
terstromigen Rückstau über die Straße.
Der Freibord der Straßenbrücke A 13 (Fl-km 55+270) wird unter-
schritten. Aufgrund der besonderen Lage unmittelbar am Auslauf des
Speichers ist mit keiner zusätzlichen Gefährdung zu rechnen.
Die Straßenbrücke an der Würschnitzer Straße (Fl-km 54+880) liegt
im Rahmen der vorhandenen Datengrundlage nicht vermessen vor.
Km 53+800 bis 54+280
(Große Röder)
Durch das Wehr an der Bienertmühle und die bereichsweise niedri-
gen Ufer kommt es zu Überschwemmungen Oberstrom des Wehres

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mit niedriger und mittlerer Intensität. Die Überschwemmungen rei-
chen bis zur Grenze des Extremereignisses, die Lagerhallen auf dem
rechten Ufer sind nicht betroffen. Der Bauhof zwischen der Großen
Röder und dem Mühlgraben sowie die Mühlengebäude sind gefähr-
det.
Die linksseitigen Ausuferungen erstrecken sich über die Straße Hof-
wall sowie den Parkplatz und gefährden die angrenzende Bebauung.
Oberstrom der Brücke an der Königsbrücker Straße kommt es über
das rechte Ufer zu Überschwemmungen des Vorlandes bis zur Kö-
nigsbrücker Straße. Betroffen sind lediglich Kleingärten. Auf der lin-
ken Uferseite ist die Bebauung an der Röderstraße und am Hofwall
gefährdet.
Km 53+700 bis 53+800
(Große Röder)
Um die als nicht verklausungsgefährdet eingestufte Brücke an der
Königsbrücker Straße (S 100, Fl-km 53+733) kommt nicht zum Aus-
bruch des Abflusses über die Ufer. Eine Gefährdung der angrenzen-
den Bereiche besteht nicht.
Km 53+300 bis 53+700
(Große Röder)
Über das rechte Ufer kommt es zu Überschwemmungen des Vorlan-
des. Der Abfluss breitet sich über die Straße Röderaue bis zur Kö-
nigsbrücker Straße aus. Das Gelände einer Spedition ist stellenweise
überschwemmt. Darüber hinaus sind Kleingärten betroffen.
Die Überschwemmungen auf der linken Seite resultieren aus Ausufe-
rungen der Promnitz. Die Zufahrtsstraße zur Firma Hagenuk wird mit
geringer und mittlerer Intensität überflutet.
Km 51+809 bis 53+300
(Große Röder)
Das rechte und linke Vorland ist mit niedriger und mittlerer Intensität
überschwemmt. Es sind nur nicht besiedelte Flächen (Kleingärten)
betroffen. Die Überschwemmungen reichen bis an ein Gebäude der
Firma Hagenuk. Dadurch kann eine Vernässungsgefahr, z.B. im Kel-
lerbereich, nicht ausgeschlossen werden.
Der Gewässerquerschnitt wird im Bereich Fl-km 53+100 nach dem
Abschwenken der Großen Röder von der Straße durch unmittelbar
am Ufer stehende Bäume und Gartenzäune eingeengt. Dadurch
kommt es zu einem oberstromigen Rückstau mit sich ausweitenden
Überschwemmungen.
Im Falle eines Abflusses über die Straße Röderaue sind die durch
Kleingärten genutzten Flächen bis zu den Stallungen gefährdet.
Tabelle 7: Beschreibung der Gefahrenkarten Stadt Radeburg für HQ
200
HQ200
ortsgenaue Lage
Prozessbeschreibung
Km 3+100 bis 3+314
(Promnitz)
Es kommt nicht zum Austritt des Abflusses über die Ufer. Eine Ge-
fährdung der Vorländer besteht nicht. Die Straßenbrücke der Umge-
hungsstraße S 177 (Fl-km 2+671) wird als nicht verklausungsgefähr-
det eingestuft.
Km 1+560 bis 3+100
(Promnitz)
Einige Kleingärten und stellenweise die Dresdner Straße sind mit
niedriger und mittlerer Intensität überflutet. Die Bahnlinie liegt nur
wenig über dem linken Ufer der Promnitz. Dadurch kommt es über
weite Strecken zu einer Überschwemmung niedriger Intensität. Auf
Höhe Fl-km 2+460 ist die Berbisdorfer Straße betroffen. Unterhalb
des Bahnhofs Radeburg ist die Alte Poststraße bereichsweise mit
niedriger und mittlerer Intensität gefährdet.
Km 1+510 bis 1+560
(Promnitz)
Um die Brücke an der Bahnhofstraße (Fl-km 1+552) kommt es nicht
zum Austritt des Abflusses über die Ufer. Eine Gefährdung der um-
liegenden Bereiche besteht nicht. Die Steinbogenbrücke ist verklau-
sungsgefährdet. Durch den Aufstau vor der Brücke kommt es zu ei-
nem oberstromigen Ansteigen der Wasserspiegellagen.
Km 0+960 bis 1+510
(Promnitz)
Auf der rechten Uferseite sind Garagen und Gebäude an der Alten
Poststraße sowie an der Straße An der Promnitz gefährdet. Der Ab-
fluss gelangt stellenweise über die Alte Poststraße und überflutet

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anliegende Grundstücke mit niedriger Intensität. Auf der linken Seite
sind vereinzelt Gebäude an der Hospitalstraße betroffen. Die Über-
schwemmungen erreichen im Bereich Fl-km 1+350 die Hospitalstra-
ße und gefährden Gebäude am Krankenhaus. Der Zille-Hain ist groß-
flächig mit niedriger, an Tiefpunkten mit mittlerer Intensität betroffen.
Die Holzbogenbrücken am Ahornweg (Fl-km 1+055) und gegenüber
dem Krankenhaus (Fl-km 1+349) sind verklausungsgefährdet. Durch
den Rückstau vor den Brücken kommt es zum oberstromigen Anstei-
gen der Wasserstände mit einem verstärkten Austritt des Abflusses.
Km 0+740 bis 0+960
(Promnitz)
Die Holzbogenbrücke am Meißner Berg (Fl-km 0+874) ist verklau-
sungsgefährdet. Durch den Rückstau vor der Brücke kommt es zu
einem oberstromigen Ansteigen der Wasserstände. Es kommt nicht
zum Austritt des Abflusses über die Ufer. Eine Überschwemmungs-
gefährdung der umliegenden Bereiche besteht nicht.
Km 0+590 bis 0+740
(Promnitz)
Am Pegel Promnitz kommt es zu Überschwemmungen, die auf der
rechten Uferseite stellenweise bis über die Alte Postraße reichen. Die
angrenzenden Häuser und Gärten sind vereinzelt mit niedriger Inten-
sität gefährdet. Auf der linken Seite wird die Hospitalstraße über-
schwemmt. Einzelne Häuser sind gefährdet. Die Bushaltestelle ist
überschwemmungsfrei.
Die Holzbogenbrücke bei Station 0+696 wird als verklausungsge-
fährdet eingestuft. Durch den Rückstau vor der Brücke kommt es mit
dem ansteigenden Wasserspiegel zu einem verstärkten Ausbruch
des Abflusses.
Km 0+450 bis 0+590
(Promnitz)
Die Straßenbrücke an der Großenhainer Straße (Fl-km 0+495) wird
als verklausungsgefährdet eingestuft. Trotz des Rückstaus vor der
Brücke kommt es unmittelbar Oberstrom nicht zum Ausbruch des
Abflusses. Eine Gefährdung der umliegenden Bereiche besteht nicht.
Km 0+000 bis 0+590
(Promnitz)
Da auf der rechten Uferseite bereichsweise kein Deich vorhanden ist,
kommt es zum Ausbruch des Abflusses mit Überschwemmungen des
unbebauten Vorlandes bis zur Großen Röder. Betroffen sind einige
Kleingärten. Das linke Vorland wird über Tiefpunkte in der Deichkro-
ne bis zum ansteigenden Gelände der Kläranlage mit niedriger und
mittlerer Intensität überflutet. Gebäude sind nicht betroffen.
Km 54+280 bis 55+307
(Große Röder)
Durch Ausbrüche über die Ufer werden die angrenzenden Vorländer
großflächig mit niedriger und mittlerer Intensität überflutet. Eine Ge-
fährdung besteht für die gewässernahen Gebäude an der Würschnit-
zer Straße. Sie sind mit niedriger Intensität betroffen. Durch das an
der Brücke Würschnitzer Straße tiefliegende Vorland kommt es zur
Überströmung der Brücke sowie der Vorländer.
Der Freibord der Straßenbrücke A 13 (Fl-km 55+270) wird unter-
schritten. Aufgrund der besonderen Lage unmittelbar am Auslauf des
Speichers ist mit keiner zusätzlichen Gefährdung zu rechnen.
Die Straßenbrücke an der Würschnitzer Straße (Fl-km 54+880) liegt
im Rahmen der vorhandenen Datengrundlage nicht vermessen vor.
Km 53+730 bis 54+280
(Große Röder)
Durch das Wehr an der Bienertmühle und die bereichsweise niedri-
gen Ufer kommt es zu Überschwemmungen Oberstrom des Wehres
mit niedriger und mittlerer Intensität. Die Überschwemmungen rei-
chen bis zur Grenze des Extremereignisses, die Lagerhallen auf dem
rechten Ufer sind nicht betroffen. Der Bauhof zwischen der Großen
Röder und dem Mühlgraben sowie die Mühlengebäude sind gefähr-
det.
Die linksseitigen Ausuferungen erstrecken sich über die Straße Hof-
wall sowie den Parkplatz und gefährden die Bebauung an der Röder-
straße und am Hofwall.
Oberstrom der Brücke an der Königsbrücker Straße kommt es über
das rechte Ufer zu Überschwemmungen des Vorlandes. Betroffen
sind Kleingärten. Das Haus Königsbrücker Straße Nr. 20 ist durch
seine Lage am zum Gewässer abfallenden Gelände gefährdet. Der
Abfluss gelangt über die Königsbrücker Straße auf das Gelände einer
Spedition und führt zu großflächigen Überschwemmungen bis zur

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Grenze des Extremereignisses.
Die Brücke an der Königsbrücker Straße (S 100, Fl-km 53+733) wird
als nicht verklausungsgefährdet eingestuft.
Km 53+300 bis 53+730
(Große Röder)
Über das rechte Ufer kommt es zu Überschwemmungen des Vorlan-
des. Die großflächigen Überschwemmungen führen in Verbindung
mit dem Abfluss über die Königsbrücker Straße zur Gefährdung von
Gebäuden an der Einmündung der Straßen Röderaue/ Königs-
brücker Straße sowie Kleingärten.
Die Überschwemmungen auf der linken Seite resultieren aus Ausufe-
rungen der Promnitz. Die Zufahrtsstraße zur Firma Hagenuk wird mit
geringer und mittlerer Intensität überflutet.
Km 51+809 bis 53+300
(Große Röder)
Das rechte und linke Vorland ist mit niedriger und mittlerer Intensität
überschwemmt. Es sind nur nicht besiedelte Flächen (Kleingärten)
betroffen. Die Überschwemmungen reichen bis an ein Gebäude der
Firma Hagenuk. Dadurch kann eine Vernässungsgefahr, z.B. im Kel-
lerbereich, nicht ausgeschlossen werden.
Der Gewässerquerschnitt wird im Bereich Fl-km 53+100 nach dem
Abschwenken der Großen Röder von der Straße durch unmittelbar
am Ufer stehende Bäume und Gartenzäune eingeengt. Dadurch
kommt es zu einem oberstromigen Rückstau mit sich ausweitenden
Überschwemmungen.
Im Falle eines Abflusses über die Straße Röderaue sind die durch
Kleingärten genutzten Flächen bis zu den Stallungen gefährdet.

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3
Gefahrenkarte
Die Gefahrenkarten sind in Form von Intensitätskarten getrennt für die untersuchten Wieder-
kehrintervalle von T = 20 a bis T = 200 a erstellt. Dabei ist der für die Gefahrenart Über-
schwemmung maßgebende Prozess Überschwemmung oder spezifischer Abfluss darge-
stellt. Neben den Intensitäten ist in den Karten die maximale Ausdehnung des Extremereig-
nisses PMF (Probable Maximum Flood) angegeben. Der Bereich zwischen den potenziellen
Überschwemmungsflächen bis zu einer Jährlichkeit von T = 200 a und der Hochwasserlinie
des Extremereignisses zeigt die verbleibende Restgefährdung über das HQ
200
unter Berück-
sichtigung von Verklausungen hinaus.
Die hydraulischen Berechnungen der Gefahrenart Überschwemmung erfolgten mit dem 1D-/
2D-kombinierten Modell SOBEK (vgl. HWSK Große Röder Los 3.1 – Anhang 4).
Durch die Berücksichtigung von verklausungsgefährdeten Brücken unter Verwendung des
Energiehöhenansatzes nach [12] und der Übertragung auf die zweidimensionale Wasser-
spiegellagenberechnung (vgl. 2.3) kann es lokal zu größeren Überschwemmungen der un-
tersuchten Jährlichkeiten über das Extremereignis hinaus kommen.
Die Gefahrenkarten für die Gemeinde Radeburg sind in den Anlagen 1.1 bis 1.4 dargestellt.
Bezugspegel
Bezugspegel für die Gemeinde Radeburg sind die Hochwassermeldepegel Großdittmanns-
dorf (Große Röder, Fluss-km 59,2) und Radeberg (Große Röder, Fluss-km 84,9) des staatli-
chen gewässerkundlichen Messnetzes. Beide Pegel liegen im oberen Einzugsgebiet der
Großen Röder Oberstrom des Speicherverbundsystems Radeburg. Durch die dämpfende
Wirkung der Speicher ist eine Hochwasservorhersage für den Bereich Radeburg nur einge-
schränkt möglich. Zur Hochwasservorhersage wird daher empfohlen, zusätzlich die Abgaben
aus dem Speicher Radeburg I bekannt zu geben.
Die Abflüsse (NA-Modellierung [6]) und Wasserstände (Wasserspiegellagenberechnung zu
den Gefahrenkarten Los 3.2) der untersuchten Jährlichkeiten am Pegel Großdittmannsdorf
sind nachfolgend angegeben:
HQ
20
58,4 m³/s
262 cm
(Alarmstufe 4)
HQ
50
71,6 m³/s
280 cm
(Alarmstufe 4)
HQ
100
82,0 m³/s
291 cm
(Alarmstufe 4)
HQ
200
144,3 m³/s
335 cm
(Alarmstufe 4)

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Die Abflüsse (NA-Modellierung [6]) und Wasserstände (W/Q-Beziehung oder Wasserspiegel-
lagenberechnung zu den Gefahrenkarten Los 3.2) der untersuchten Jährlichkeiten am Pegel
Radeberg sind nachfolgend angegeben:
HQ
20
23,4 m³/s
Wasserstand gemäß W/Q-Beziehung: 182 cm
(Alarmstufe 3)
HQ
50
28,7 m³/s
Wasserstand gemäß W/Q-Beziehung: 199 cm
(Alarmstufe 3)
HQ
100
33,6 m³/s
Wasserstand gemäß Wsp-Berechnung: 227 cm
(Alarmstufe 4)
HQ
200
52,4 m³/s
Wasserstand gemäß Wsp-Berechnung: 277 cm
(Alarmstufe 4)

image
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Schlussfolgerungen und Empfehlungen
Durch die Hochwasserschutzwirkung der Speicher Radeburg I und II kommt es, wie schon in
Abschnitt
2.3 erwähnt, zur Dämpfung der Abflussspitzen mit einer Reduzierung der potenziell
überschwemmten Flächen. Darüber hinaus sind zur weiteren Verminderung des Schadens-
potenzials, z.B. infolge von nicht ausreichend leistungsfähigen oder erosionsgefährdeten Ge-
rinneabschnitten, zusätzliche Schutzmaßnahmen notwendig, die im Folgenden beschrieben
werden.
Die Stadt Radeburg ist sowohl durch die Hochwasserereignisse der Großen Röder als auch
der Promnitz betroffen. Durch das Speichersystem Radeburg kann der Hochwasserscheitel
reduziert werden. An der Wehranlage sowie unterhalb ist die Gerinnekapazität allerdings
nicht ausreichend, so dass die vorhandenen Deichanlagen zu ertüchtigen sind. Im Mün-
dungsbereich der Promnitz besteht keine höherwertige Nutzung, so dass die Deichanlagen
nicht zwingend zu verstärken sind. Durch den Zille-Hain sind Ausuferungsbereiche entlang
der Promnitz in Radeburg vorhanden. Die empfohlenen Maßnahmen sind in Anlehnung an
das Hochwasserschutzkonzept [1] in
Tabelle 8 zusammengestellt.
Tabelle 8: Empfehlungen zu Maßnahmen für die Gemeinde Radeburg
Maßn.-Nr. Beschreibung
Begründung
GR-M0460
Instandsetzung Deich
Das rechtsseitige Ufer ist zu niedrig und führt
zu Ausuferungen.
Schutz des Gewerbegebietes.
GR-M0470
Neubau Deich (HQ
100
);
Gerinneertüchtigung
Das rechtsseitige Ufer ist zu niedrig und führt
zu Ausuferungen.
GR-M0480 Neubau Hochwasserschutzmauer Das linksseitige Ufer ist zu niedrig und führt zu
Ausuferungen. Schutz der Innenstadt.
GR-M0490
Neubau Deich
Das linksseitige Ufer ist zu niedrig und führt zu
Ausuferungen. Schutz der Innenstadt.
GR-M0500
Umgestaltung Wehr/ Hochwasser-
entlastung
Zu hohe oberwasserseitige Wasserstände füh-
ren zu Ausuferungen.
PM-M0860
Aufhöhung Böschung bzw. des We-
ges im Park
Schutz der rechtsseitig des H.-Ziller-Parks ge-
legenen Bebauung
PM-M0870
Verwallung in Verlängerung des
Weges
Schutz der rechtsseitig des H.-Ziller-Parks ge-
legenen Bebauung
Bearbeiter:
Dipl.-Ing. J. Finkenstein
Erfurt, Februar 2005
Dipl.-Geogr. A. Harder
Björnsen Beratende Ingenieure Erfurt GmbH
(Dr.-Ing. U. Kanzow)
Björnsen Beratende Ingenieure Erfurt GmbH
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Quellenverzeichnis
[1]
Björnsen Beratende Ingenieure Erfurt GmbH (BCE): Hochwasserschutzkonzept
rechtselbischer Gewässer I. Ordnung, Los 3.1 - Große Röder; Bericht. Erfurt, Sep-
tember 2004
[2]
Bundesamt für Wasserwirtschaft u.a. (Hrsg.): Empfehlungen, Berücksichtigung der
Hochwassergefahren bei raumwirksamen Tätigkeiten. Biel, 1997. 32 S.
[3]
Bundesamt für Wasser und Geologie (hrsg.): Hochwasserschutz an Fließgewässern,
Wegleitung 2001. Biel, 2001. 72 S.
[4]
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen: Erstellung von Hochwasser-
schutzkonzepten für Fließgewässer – Empfehlungen für die Ermittlung des Gefähr-
dungs- und Schadenpotenzials bei Hochwasserereignissen sowie für die Festlegung
von Schutzzielen, Pirna, 18. März 2003
[5]
Niederschrift zur Beratung zwischen LTV, LfUG, SMUL, DEZA und WSL in Dresden
vom 05.06.03
[6]
Björnsen Beratende Ingenieure Erfurt GmbH (2004): N-A-Modellierung für die Hoch-
wasserschutzkonzeption Große Röder Los 3.1. Bericht im Auftrag der Landestalsper-
renverwaltung des Freistaates Sachsen, Talsperrenmeisterei Gottleuba/Weißeritz
[7]
KOSTRA-digital: Deutscher Wetterdienst, Offenbach am Main 1997
[8]
Lecher, K., u.a. (Hrsg.): Taschenbuch der Wasserwirtschaft, 8. Auflage, Parey, Berlin
2001
[9]
Freistaat Sachsen: Bericht der sächsischen Staatsregierung zur Hochwasser-
katastrophe im August 2002
(www.sachsen.de),
2003
[10]
Erlass des SMUL vom 17.03.2003 „Erstellung von flussgebietsbezogenen Hochwas-
serschutzkonzepten“
[11]
Erlass des SMUL vom 22.03.2004 „Erstellung von Gefahrenkarten im Rahmen der
Erarbeitung von HWSK“
[12]
Empfehlungen des LfUG zur Erarbeitung von Karten zur Darstellung der Hochwas-
sergefahren vom 05.04.2004
[13]
Festlegungsprotokoll der Beratung am 23.04.2004 in der LTV
[14]
Protokoll zur Besprechung Gefahrenkarten am 13.10.2004
[15]
Empfehlungen des LfUG zu Gliederung und Inhalt des Erläuterungsberichtes vom
29.04.2004
[16]
Schreiben des LfUG zur Umsetzung des Erlasses des SMUL vom 22.03.2004 (Erstel-
lung von Gefahrenkarten im Rahmen der Erarbeitung von HWSK)
[17]
Übersicht der zu erstellenden Gefahrenkarten
[18]
Empfehlungen des LfUG zur einheitlichen Bearbeitung und Darstellung (StUFA
Chemnitz) vom 20.04.2004
[19]
Sächsisches Wassergesetz in der aktuellen Fassung
[20]
Layout-Vorgaben des LfUG (Mustergefahrenkarte, laufende Festlegungen)
[21]
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen
http://www.smul.sachsen.de/de/wu/organisation/staatsbetriebe/ltv/

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[22]
Ausführungen zur Speichersteuerung Radeburg I und II, Email der LTV vom
14.04.2004-12-09
[23]
Terrestrische Vermessungen an der Großen Röder sowie an Nebengewässern durch
HGN Hydrogeologie GmbH (Neubrandenburg) und Ingenieurgesellschaft Geoplan
mbH (Boxberg), 2004
[24]
Laserscanbefliegung durch Milan Flug GmbH im Auftrag der LTV, 2004

\Bericht\Anhaenge\47_Anhang_1.xls
Ergebnisse der Wasserspiegellagenberechnungen
Anhang 1
STATION
RW
HW
WSP_HQ20
WSP_HQ50
WSP_HQ100
WSP_HQ200
GEWAESSER
51,810
5409836
5677687
140,18
140,26
140,33
140,45
Große Röder
51,898
5409893
5677620
140,26
140,36
140,45
140,61
Große Röder
52,003
5409968
5677547
140,33
140,44
140,55
140,73
Große Röder
52,103
5410052
5677498
140,46
140,57
140,67
140,86
Große Röder
52,183
5410090
5677427
140,50
140,61
140,71
140,89
Große Röder
52,232
5410117
5677387
140,54
140,67
140,77
140,98
Große Röder
52,389
5410148
5677245
140,69
140,85
140,95
141,13
Große Röder
52,489
5410196
5677157
140,78
140,97
141,09
141,31
Große Röder
52,585
5410262
5677087
140,86
141,06
141,23
141,45
Große Röder
52,682
5410333
5677148
140,97
141,18
141,32
141,52
Große Röder
52,753
5410378
5677203
141,06
141,28
141,41
141,61
Große Röder
52,846
5410426
5677274
141,03
141,34
141,50
141,71
Große Röder
52,903
5410483
5677271
141,34
141,50
141,64
141,86
Große Röder
53,048
5410615
5677216
141,55
141,72
141,88
142,11
Große Röder
53,222
5410752
5677122
141,68
141,88
142,06
142,36
Große Röder
53,295
5410795
5677063
141,75
141,95
142,13
142,43
Große Röder
53,426
5410825
5676936
141,88
142,09
142,26
142,57
Große Röder
53,558
5410824
5676805
142,00
142,22
142,40
142,72
Große Röder
53,637
5410828
5676726
142,08
142,30
142,48
142,80
Große Röder
53,712
5410856
5676657
142,15
142,37
142,55
142,87
Große Röder
53,733
5410870
5676642
142,18
142,40
142,58
142,92
Große Röder
53,741
5410876
5676636
142,19
142,42
142,60
142,94
Große Röder
53,840
5410951
5676573
142,27
142,49
142,69
143,05
Große Röder
53,925
5411029
5676542
142,32
142,56
142,76
143,10
Große Röder
54,007
5411110
5676527
142,34
142,60
142,81
143,13
Große Röder
54,166
5411241
5676524
143,24
143,36
143,46
143,63
Große Röder
54,175
5411247
5676519
143,49
143,56
143,62
143,74
Große Röder
54,232
5411301
5676536
143,60
143,65
143,69
143,80
Große Röder
54,335
5411388
5676589
143,69
143,78
143,85
144,06
Große Röder
54,434
5411421
5676680
143,77
143,88
143,97
144,23
Große Röder
54,544
5411519
5676714
143,81
143,94
144,03
144,29
Große Röder
54,642
5411597
5676655
143,95
144,11
144,22
144,41
Große Röder
54,711
5411649
5676611
144,04
144,22
144,34
144,47
Große Röder
54,794
5411668
5676533
144,17
144,38
144,51
144,67
Große Röder
54,856
5411654
5676472
144,27
144,48
144,64
144,85
Große Röder
54,883
5411661
5676446
144,29
144,51
144,67
144,92
Große Röder
54,893
5411665
5676438
144,29
144,52
144,67
144,95
Große Röder
54,996
5411621
5676346
144,33
144,57
144,74
145,03
Große Röder
55,100
5411641
5676258
144,49
144,70
144,84
145,11
Große Röder
55,188
5411721
5676226
144,71
144,92
145,03
145,29
Große Röder
55,234
5411765
5676213
144,77
144,99
145,11
145,43
Große Röder
55,270
5411778
5676212
144,78
145,00
145,13
145,45
Große Röder
0,013
5410790
5677046
141,75
141,95
142,13
142,43
Promnitz
0,045
5410774
5677019
141,75
141,95
142,13
142,41
Promnitz
0,103
5410733
5676978
141,76
141,96
142,14
142,42
Promnitz
0,174
5410685
5676925
141,78
141,98
142,15
142,42
Promnitz
0,238
5410658
5676869
141,82
142,01
142,20
142,44
Promnitz
0,301
5410647
5676807
141,88
142,05
142,25
142,47
Promnitz
0,402
5410667
5676709
142,19
142,32
142,54
142,71
Promnitz
0,475
5410677
5676638
142,34
142,46
142,70
142,85
Promnitz
0,495
5410672
5676624
142,36
142,47
142,72
142,87
Promnitz
0,506
5410666
5676609
142,38
142,50
142,74
142,89
Promnitz
0,598
5410665
5676518
142,59
142,69
142,93
143,06
Promnitz
0,678
5410704
5676448
142,85
142,94
143,17
143,31
Promnitz
0,696
5410717
5676435
142,90
142,99
143,24
143,39
Promnitz
0,713
5410727
5676422
142,94
143,04
143,32
143,46
Promnitz
0,803
5410777
5676348
143,27
143,37
143,62
143,74
Promnitz
0,854
5410795
5676302
143,36
143,45
143,71
143,83
Promnitz
0,874
5410796
5676286
143,38
143,48
143,74
143,86
Promnitz
0,888
5410790
5676267
143,44
143,54
143,79
143,91
Promnitz
0,967
5410768
5676198
143,69
143,77
144,01
144,11
Promnitz
1,043
5410822
5676146
143,90
144,00
144,25
144,37
Promnitz
1,055
5410832
5676140
143,93
144,04
144,31
144,42
Promnitz
Björnsen Beratende Ingenieure Erfurt GmbH
Seite 1 von 2

\Bericht\Anhaenge\47_Anhang_1.xls
Ergebnisse der Wasserspiegellagenberechnungen
Anhang 1
STATION
RW
HW
WSP_HQ20
WSP_HQ50
WSP_HQ100
WSP_HQ200
GEWAESSER
1,066
5410841
5676134
143,97
144,08
144,35
144,47
Promnitz
1,185
5410932
5676062
144,26
144,35
144,65
144,74
Promnitz
1,285
5410972
5675971
144,51
144,62
144,87
144,95
Promnitz
1,337
5410997
5675926
144,63
144,74
144,95
145,01
Promnitz
1,349
5411006
5675917
144,66
144,77
144,97
145,03
Promnitz
1,360
5411014
5675909
144,68
144,80
144,99
145,05
Promnitz
1,454
5411097
5675871
144,91
145,02
145,21
145,28
Promnitz
1,532
5411173
5675857
145,10
145,22
145,48
145,59
Promnitz
1,552
5411189
5675855
145,15
145,28
145,60
145,75
Promnitz
1,563
5411204
5675852
145,18
145,31
145,66
145,85
Promnitz
1,614
5411252
5675838
145,40
145,56
145,77
145,94
Promnitz
1,708
5411321
5675773
145,62
145,80
145,87
146,01
Promnitz
1,801
5411378
5675702
145,70
145,86
145,96
146,08
Promnitz
1,901
5411381
5675602
145,79
145,90
145,99
146,10
Promnitz
2,001
5411417
5675510
146,14
146,20
146,34
146,41
Promnitz
2,101
5411399
5675412
146,40
146,46
146,60
146,66
Promnitz
2,202
5411375
5675313
146,70
146,74
146,87
146,93
Promnitz
2,302
5411336
5675222
146,95
147,00
147,13
147,19
Promnitz
2,405
5411275
5675139
147,18
147,24
147,41
147,47
Promnitz
2,443
5411252
5675109
147,34
147,40
147,58
147,65
Promnitz
2,464
5411243
5675090
147,43
147,50
147,69
147,77
Promnitz
2,571
5411246
5674984
147,58
147,66
147,88
147,91
Promnitz
2,646
5411261
5674911
147,65
147,73
148,00
147,97
Promnitz
2,671
5411270
5674872
147,68
147,76
148,06
148,00
Promnitz
2,705
5411274
5674853
147,71
147,79
148,12
148,04
Promnitz
2,794
5411286
5674768
147,91
148,00
148,41
148,25
Promnitz
2,886
5411240
5674687
148,07
148,16
148,59
148,42
Promnitz
3,017
5411206
5674563
148,32
148,41
148,81
148,67
Promnitz
3,133
5411193
5674449
148,58
148,67
149,09
148,92
Promnitz
3,235
5411192
5674347
148,80
148,90
149,37
149,16
Promnitz
3,335
5411210
5674248
148,99
149,09
149,58
149,35
Promnitz
Björnsen Beratende Ingenieure Erfurt GmbH
Seite 2 von 2

Björnsen Beratende Ingenieure Erfurt GmbH
Hochwasserschutzkonzept Los 3.1:Große Röder
Gefahrenkarte Radeburg, Stadt Radeburg
Anhang 2:
Prozesse an Brückenbauwerken
HQ20
HQ50
HQ100
km
Gewässer
Bezeichnung
KUK
maßgeb.
WSP
(HQ25)
Frei-bord H En
Prozess
WSP
Frei-
bord
H En
H maßgeb.
Prozess
WSP
Frei-
bord
H En
H maßgeb.
m HN
m HN
m
m HN
m HN
m
m HN
m HN
m HN
m
m HN
m HN
53+733 Große Röder Verkehrsbrücke
143,30 142,24
1,06
142,42
0,88
142,59
0,71
55+270 Große Röder Verkehrsbrücke
145,40 144,83
0,57
145,00
0,40
Verklausung
145,13
0,27
0+495 Promnitz
Verkehrsbrücke
143,20 142,38
0,82
142,48
0,72
142,68
0,52
0+696 Promnitz
Fußgängerbrücke
143,57 142,94
0,62
143,02
0,54
143,27
0,30
0+874 Promnitz
Verkehrsbrücke
143,88 143,40
0,48
143,48
0,41
Verklausung
143,72
0,16
1+055 Promnitz
Fußgängerbrücke
144,40 143,96
0,44
144,03
0,36
Verklausung
144,27
0,13
1+349 Promnitz
Fußgängerbrücke
145,16 144,69
0,47
144,77
0,39
Verklausung
144,95
0,20
1+552 Promnitz
Verkehrsbrücke
145,59 145,17
0,42
145,26
0,33
Verklausung
145,55
0,04
2+671 Promnitz
Verkehrsbrücke
152,32 147,69
4,63
147,75
4,57
148,03
4,29
Legende:
WSP:
Wasserspiegellage
KUK:
Konstruktionsunterkante
h En
Energiehöhe
h maßgeb.
maßgebliche Höhe für die Bestimmung der Überschwemmungfläche im Rückstaubereich der Brücke
(dort, wo nichts anderes erwähnt, gleich der Wasserspiegelhöhe)
/Bericht/Anlagen/47_Anhang_2.xls
24.08.2005
Seite 1

Björnsen Beratende Ingenieure Erfurt GmbH
Hochwasserschutzkonzept Los 3.1:Große Röder
Gefahrenkarte Radeburg, Stadt Radeburg
Anhang 2:
Prozesse an Brückenbauwerken
km
Gewässer
Bezeichnung
KUK
maßgeb.
m HN
53+733 Große Röder Verkehrsbrücke
143,30
55+270 Große Röder Verkehrsbrücke
145,40
0+495 Promnitz
Verkehrsbrücke
143,20
0+696 Promnitz
Fußgängerbrücke
143,57
0+874 Promnitz
Verkehrsbrücke
143,88
1+055 Promnitz
Fußgängerbrücke
144,40
1+349 Promnitz
Fußgängerbrücke
145,16
1+552 Promnitz
Verkehrsbrücke
145,59
2+671 Promnitz
Verkehrsbrücke
152,32
Prozess
Verklausung
Verklausung
Verklausung
Verklausung
Verklausung
Verklausung
e Bestimmung der Überschwemmungfläche im Rückstaubereich der Brücke
/Bericht/Anlagen/47_Anhang_2.xls
24.08.2005
Seite 2

Björnsen Beratende Ingenieure Erfurt GmbH
Hochwasserschutzkonzept Los 3.1:Große Röder
Gefahrenkarte Radeburg, Stadt Radeburg
Anhang 2:
Prozesse an Brückenbauwerken
km
Gewässer
Bezeichnung
KUK
maßgeb.
m HN
53+733 Große Röder Verkehrsbrücke
143,30
55+270 Große Röder Verkehrsbrücke
145,40
0+495 Promnitz
Verkehrsbrücke
143,20
0+696 Promnitz
Fußgängerbrücke
143,57
0+874 Promnitz
Verkehrsbrücke
143,88
1+055 Promnitz
Fußgängerbrücke
144,40
1+349 Promnitz
Fußgängerbrücke
145,16
1+552 Promnitz
Verkehrsbrücke
145,59
2+671 Promnitz
Verkehrsbrücke
152,32
HQ200
EHQ
HQx Verklausung
WSP
Frei-
bord
H En
H maßgeb.
Prozess
WSP
Frei-
bord
H En
H maßgeb.
Prozess
Reduzierung
Freibord
m HN
m
m HN
m HN
m HN
m
m HN
m HN
[%]
143,06
0,24
Verklausung
30
Verklausung
145,47
0,00
Verklausung
60
Verklausung
143,41
0,00
Verklausung
30
Verklausung
144,02
0,00
Verklausung
60
Verklausung
144,81
0,00
Verklausung
20
Verklausung
145,36
0,00
Verklausung
60
Verklausung
145,66
0,00
Verklausung
60
Verklausung
146,56
0,00
Verklausung
100
148,64
3,68
5
Legende: WSP:
Wasserspiegellage
KUK:
Konstruktionsunterkante
h En
Energiehöhe
h maßgeb.
maßgebliche Höhe für die Bestimmung der Überschwemmungfläche im Rückstaubereich der Brücke
(dort, wo nichts anderes erwähnt, gleich der Wasserspiegelhöhe)
/Bericht/Anlagen/47_Anhang_2.xls
24.08.2005
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