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Europäische Wasserrahmenrichtlinie
Neue Impulse für Sachsen
- Informationsblatt Nr.1 (2004) -
Landesamt für Umwelt und Geologie

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Vorwort
Bei der Umsetzung der Richtlinie soll die Öffentlich-
keit aktiv beteiligt werden. Dieses neue Informati-
onsblatt dient der Unterrichtung aller wasserwirt-
schaftlich interessierten Bürger Sachsens und der
angrenzenden Regionen. Es wird künftig regelmä-
ßig aktuelle Informationen zur Umsetzung der Was-
serrahmenrichtlinie in Sachsen bieten.
Die Wassergüte im Freistaat Sachsen hat sich in
den vergangenen Jahren besonders durch den
Neubau und die Rekonstruktion von kommunalen
Abwasserbeseitigungsanlagen verbessert. Wäh-
rend 1991 noch 50% der Hauptfließgewässer als
stark verschmutzt ausgewiesen wurden, reduzierte
sich dieser Anteil bis 2000 auf 0,4 %.
In der vorliegenden ersten Ausgabe werden die
grundsätzlichen Inhalte der Wasserrahmenrichtlinie
dargestellt. Dabei ist insbesondere die „Be-
standsaufnahme“ näher beleuchtet, die Ende 2004
abgeschlossen sein wird. Darüber hinaus werden
die sächsischen Strukturen zur Koordination der
Arbeiten erläutert und die bundesweite Informati-
onsplattform zur Umsetzung der Wasserrahmen-
richtlinie vorgestellt.
Trotz der Qualitätsverbesserung der Hauptfließge-
wässer gibt es noch erhebliche Defizite in der Ge-
wässerstruktur unserer Fließgewässer. Die Schad-
stoffbelastung des Grundwassers zeigt bisher kei-
nen eindeutigen Trend zur Besserung.
Die am 22.12.2000 in Kraft getretene Wasserrah-
menrichtlinie stellt ein neues Instrument dar, um
den Gewässerzustand weiter zu verbessern. Sie ist
die erste europäische Richtlinie, die einen umfas-
senden, länderübergreifenden Schutz für das
Schutzgut Wasser vorsieht.
Die Wasserwirtschaft soll sich in ihrer Arbeitsweise
wieder mehr an den natürlichen Gegebenheiten,
d.h. nach den Flusseinzugsgebieten orientieren.
Die von der Wasserrahmenrichtlinie vorgegebenen
Arbeiten werden flussgebietsbezogen umgesetzt.
Ländergrenzen oder Dienstbezirke spielen keine
Rolle mehr. Entscheidend sind einzig und allein
hydrologische Grenzen.
Prof. Dr.-Ing. habil. Michael Kinze
Präsident des Sächsischen Landesamtes
für Umwelt und Geologie
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Themen
dieser
Ausgabe
Inhalte
der
Wasserrahmenrichtlinie
Allgemeines
Ziele
Bewirtschaftungsplan
Bestandsaufnahme
Organisation
und
Projektsteuerung
in
Sachsen
WasserBLIcK
Inhalte der Wasserrahmenricht-
linie
Allgemeines:
Die Wasserrahmenrichtlinie (Richtlinie 2000/60/EG)
ist die erste europäische Richtlinie, die einen um-
fassenden Schutz für das Schutzgut Wasser (Bin-
nenoberflächengewässer, Übergangs- und Küsten-
gewässer sowie Grundwasser) vorsieht. Sie ist die
Grundlage für eine moderne, nachhaltige und län-
derübergreifende Wasserpolitik in Europa.
Ziele:
Das zentrale Ziel der Wasserrahmenrichtlinie
(WRRL) ist ein „guter Zustand“ für Grundwasser-
und Oberflächenwasserkörper bis zum Jahr 2015.
Gewässer dürfen nur so genutzt werden, dass ihre
ökologischen Funktionen nicht wesentlich beein-
trächtigt werden. Die Mitgliedstaaten sind darüber
hinaus verpflichtet, jede Verschlechterung des Ge-
wässerzustandes zu vermeiden.
In der WRRL sind Wasserkörper die zentrale Be-
zugseinheit. Viele Regelungen in der Richtlinie be-
ziehen sich auf diese Körper. Diese kleinsten Ein-
heiten werden nach hydrologischen bzw. hydrogeo-
logischen Kriterien abgegrenzt. Die Wasserkörper
in den Bereichen Oberflächengewässer und
Grundwasser stimmen nicht notwendigerweise
überein.
Oberflächengewässer:
Ein Oberflächenwasserkörper muss für den guten
Zustand bestimmte chemische und ökologische
Kriterien erfüllen.
Die Grundlage zur Beurteilung des ökologischen
Zustands bildet das Leitbild des natürlichen Ge-
wässerzustands ohne Beeinflussung durch den
Menschen. Dazu werden so genannte Referenzge-
wässer ausgewählt, die die Klassifizierung „sehr
guter Zustand“ erhalten. Der ökologische Zustand
wird in Relation zu diesen Referenzgewässern im
Wesentlichen durch biologische Kenngrößen be-
stimmt, deren Bandbreite weit über die bisher übli-
che Beurteilung anhand des Saprobiensystems
(Zusammenstellung von Zeigerarten in Abhängig-
keit vom Belastungsgrad des Gewässers mit biolo-
gisch abbaubaren Stoffen) hinausgeht. Ergänzend
werden morphologische und chemisch-
physikalische Parameter verwendet.
Der gute chemische Zustand bedeutet, dass keine
Grenzwerte überschritten werden, die in europäi-
schen bzw. nationalen Rechtsnormen aufgeführt
oder auf der Liste der prioritären (gefährlichen)
Stoffe angegeben sind. Die prioritären Stoffe wur-
den durch eine risikobezogene Bewertung ihrer
Bedrohung für aquatische Ökosysteme und den
Menschen ausgewählt. Die prioritären gefährlichen
Stoffe sind solche, die für den Schutz des Meeres
besonders bedeutsam sind. Bis zum Jahr 2020
sollen Emissionen dieser letztgenannten Stoffgrup-
pe eingestellt werden.
Grundwasser:
Der Zustand der Grundwasserkörper wird anhand
von chemischen und mengenmäßigen Kriterien
bestimmt.
Parameter für die Bestimmung des guten chemi-
schen Zustands sind die Leitfähigkeit und der Ge-
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halt an Schadstoffen. Als Bewertungsmaßstab die-
nen vorerst die Kennwerte, für die bereits Umwelt-
qualitätsnormen festgelegt sind (Nitrat und Pflan-
zenschutzmittel). Konkrete Regelungen zur Verhin-
derung und Begrenzung der Grundwasserver-
schmutzung, sind in einer Tochterrichtlinie der EU
zu erwarten, die voraussichtlich 2004 verabschiedet
werden soll.
Der gute mengenmäßige Zustand liegt dann vor,
wenn keine Übernutzung des Grundwassers statt-
findet, d.h. dass den Grundwasserentnahmen ein
ausreichendes Grundwasserdargebot gegenüber
steht. Darüber hinaus ist der gute Zustand daran zu
bemessen, dass grundwasserabhängige Oberflä-
chengewässer- und Landökosysteme sowohl che-
misch als auch mengenmäßig nicht beeinträchtigt
werden.
Ausnahmen:
Für durch den Menschen angelegte oder durch ihn
erheblich veränderte Oberflächenwasserkörper
muss statt dem guten ökologischen Zustand das
gute ökologische Potenzial erreicht werden. Das
gute ökologische Potenzial ist der bestmögliche
Zustand, der unter Berücksichtigung der künstli-
chen und erheblich verändernden Einflüsse zu rea-
lisieren ist. Für chemische Parameter gilt jedoch
keine Sonderregelung, d.h. es muss der gute che-
mische Zustand erreicht werden.
Andere Ausnahmen hinsichtlich der Fristen oder
Ziele können z. B. bei Bestehen eines übergeord-
neten öffentlichen Interesses geltend gemacht wer-
den. Dazu sind jedoch strenge Voraussetzungen
und Bedingungen zu erfüllen.
Kostendeckung von Wasserdienstleistungen:
Die Wasserrahmenrichtlinie fordert von den Mit-
gliedstaaten die Berücksichtigung des Grundsatzes
der Kostendeckung für Wasserdienstleistungen,
wobei die Umwelt- und Ressourcenkosten einbezo-
gen werden sollen. Die Wassergebührenpolitik soll
Anreize zur effizienten Nutzung der Wasserres-
sourcen schaffen. Die Nutzer sollen einen ange-
messenen Beitrag für die Kosten der Wasserdienst-
leistungen unter Berücksichtigung des Verursa-
cherprinzips leisten.
Bewirtschaftungsplan:
Das wichtigste Instrument zur Erreichung der Ziele
der WRRL ist der Bewirtschaftungsplan, der als
Kernstück die Zusammenfassung eines Maßnah-
menprogramms enthält. Der Bewirtschaftungsplan
fasst alle für den Bezugsraum relevanten Informati-
onen zusammen und soll die gebiets- und sekto-
renübergreifende Koordination erleichtern. Bislang
wurde die Bewirtschaftung überwiegend nach politi-
schen Grenzen der Gebietskörperschaften durch-
geführt. Die Bewirtschaftungspläne sollen von den
Mitgliedstaaten für die Einzugsgebiete jeder Fluss-
gebietseinheit erstellt werden.
Flussgebietseinheiten in Deutschland
Flussgebietseinheiten sind zukünftig die zentralen
Einheiten bei der Bewirtschaftung der Gewässer.
Sie sind nach hydrologischen Gesichtspunkten
gegliedert und bestehen aus einem oder mehreren
benachbarten Einzugsgebieten und den zugeordne-
ten Grundwässern sowie Küsten- und Übergangs-
gewässern. Bei großen Gebieten wie dem der Elbe
ist die Flussgebietseinheit deckungsgleich mit dem
Einzugsgebiet des Hauptstromes. Für kleinere Ge-
biete wie Warnow/ Peene wurden mehrere benach-
barte Einzugsgebiete zu einer Flussgebietseinheit
zusammengefasst.
In Deutschland existieren zehn Flussgebietseinhei-
ten. Die Bewirtschaftungspläne sind international zu
koordinieren, wenn die jeweilige Flussgebietseinheit
grenzüberschreitend ist (z.B. Elbe).
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Die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass die interes-
sierte Öffentlichkeit an der Umsetzung der Richtlinie
und insbesondere an der Aufstellung, Überprüfung
und Aktualisierung der Bewirtschaftungspläne be-
teiligt wird. In der Wasserrahmenrichtlinie wird ein
detaillierter Zeitplan zur Erstellung der Bewirtschaf-
tungspläne vorgegeben, der im Folgenden näher
beschrieben wird.
Einrichtung
Überwachungspro-
gramme
(Frist: 12/2006)
Bestandsaufnahme
(Frist: 12/2004)
Erstellung
Bewirtschaftungspläne/
Maßnahmenprogramme
(Frist: 12/2009)
Umsetzung
Maßnahmenpro-
gramme
(Frist: 12/2012)
Ziel: Guter Zustand
(Frist: 12/2015)
Inkrafttreten
WRRL
(22.12.2000)
Aktualisierung der Bewirtschaftungspläne im 6-Jahre-Zyklus
Fahrplan zur Umsetzung der WRRL
Schritte:
Die Bestandsaufnahme dient dazu, die Belastungen
für die Wasserkörper infolge menschlicher Tätigkei-
ten festzustellen und die Auswirkungen auf die Ge-
wässer zu beurteilen. Ziel der Bestandsaufnahme
ist es, diejenigen Wasserkörper zu identifizieren,
die den guten Zustand voraussichtlich nicht von
selbst erreichen werden.
Entsprechend den Ergebnissen der Bestandsauf-
nahme werden Überwachungsprogramme aufge-
baut, die einen Überblick über den Zustand der
Gewässer und die Überwachung von Maßnahmen
bei Sollzustands-Verfehlungen erlauben sollen. Die
Intensität der Messungen richtet sich danach, ob
die jeweiligen Wasserkörper in der Bestandsauf-
nahme als gefährdet eingestuft wurden. Mit diesem
Schritt findet außerdem eine Überprüfung und Er-
weiterung der Erkenntnisse der Bestandsaufnahme
statt.
Für diejenigen Wasserkörper, für die sich durch die
vorangegangenen Schritte ergeben hat, dass sie
die Umweltziele nicht erreichen, sind Maßnahmen
zu erarbeiten, um die festgestellten Defizite an den
Gewässern zu beseitigen. Diese Maßnahmen wer-
den in so genannten Maßnahmenprogrammen auf
der Ebene der Flussgebietseinheiten zusammen-
gestellt. Die Zusammenfassung dieser Maßnah-
menprogramme bildet das zentrale Element der
Bewirtschaftungspläne. Durch diese Programme
soll das fristgerechte Erreichen des Ziels „Guter
Zustand“ garantiert werden.
Die Bewirtschaftungspläne enthalten Angaben zu
allen Arbeitsschritten. Die Maßnahmenprogramme
und damit auch die Bewirtschaftungspläne sind bis
2009 aufzustellen. Bis 2012 müssen die Maßnah-
men umgesetzt werden und bis 2015 sind die Ziele
zu erreichen, sofern keine Frist- oder Zielverände-
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In der WRRL werden für die Bestandsaufnahme
keine zusätzlichen Messungen oder Erhebungen
verlangt. In Sachsen werden daher die Daten ge-
nutzt, die bei den zuständigen Behörden vorliegen.
Die Bestandsaufnahme ist ein wichtiger Teil der
Arbeiten zur Erstellung der Bewirtschaftungspläne.
Die Gliederung orientiert sich da
rungen vorgenommen werden. Alle sechs Jahre ist
der Bewirtschaftungsplan zu aktualisieren.
Neuerungen auf einen Blick:
Ausdehnung des Gewässerschutzes (Sämt-
liche Belastungen für die Gewässer sind zu
erfassen und in ihren Auswirkungen auf das
Ökosystem Wasser zu bewerten)
Guter Zustand für alle Gewässer in festge-
legten Zeiträumen
Gewässertypenspezifischer Ansatz
Breiter ökologischer Bewertungsansatz
Orientierung an hydrologischen Einzugs-
gebieten
Kombinierter Ansatz (Gleichwertige Be-
handlung von Emissionsbegrenzungen und
einzelstoffbezogenen Immissionsgrenzwer-
ten)
her an den Vorga-
ben des Bewirtschaftungsplans.
Oberflächengewässer:
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gliederte Abschnitte von Oberflächengewässern.
dehnung, Beschreibung allge-
meiner Merkmale).
Oberflä-
chenwasserkörper erfolgt bis Ende 2009.
voraus-
sichtlich 20 Gewässertypen unterschieden.
und als
der
Wasserrahmenrichtlinie in Kategorien unterteilt.
Die Bestandsaufnahme für die Oberflächengewäs-
ser beginnt mit der Ausweisung von Oberflächen-
wasserkörpern. Wasserkörper können, je nach
Charakteristik in Gruppen zusammengefasst wer-
den. Oberflächenwasserkörper sind einheitliche und
bedeutende, nach fachlichen Gesichtspunkten ge
Für die Oberflächengewässer wird eine allgemeine
Beschreibung der Flussgebietseinheit verlangt
(geographische Aus
Bestandsaufnahme
Danach folgen eine Ausweisung der künstlichen
Oberflächenwasserkörper sowie eine vorläufige
Ausweisung der erheblich veränderten Oberflä-
chenwasserkörper. Für diese werden andere Be-
wertungskriterien herangezogen. Eine endgültige
Ausweisung der erheblich veränderten
Momentan erfolgt in Sachsen eine Bestandsauf-
nahme, die erste Phase der Umsetzung der WRRL,
die bis Ende 2004 abzuschließen ist. Sie dient da-
zu, mögliche Belastungen für die Wasserkörper
festzustellen. Die Bestandsaufnahme ist eine Eröff-
nungsbilanz, die maßgeblich für die weiteren Schrit-
te der Umsetzung ist. Sie dient als Grundlage für
eine systematische und EU-weit vergleichbare Ge-
wässerüberwachung. Die Informationen der Be-
standsaufnahme sind wichtig, um fachlich fundierte
Maßnahmenprogramme zu entwickeln. Über die
Ergebnisse der Arbeiten in der jeweiligen Flussge-
bietseinheit ist der EU, Bericht zu erstatten.
Eine wichtige Grundlage für die spätere Bewertung
des Gewässerzustands bildet die Typisierung der
Oberflächengewässer nach morphologischen und
chemisch-physikalischen Gesichtspunkten. Die
Bewertung des Gewässerzustands orientiert sich
zukünftig an diesen biozönotischen Typen. Der
Ansatz erlaubt eine noch sachgerechtere und prä-
zisere Vorgehensweise, als das bisher in Deutsch-
land der Fall war. Die bestehenden Bewertungssys-
teme unterscheiden nicht zwischen verschiedenen
Gewässertypen. In Deutschland werden
Als Grundlage für die fachlichen Arbeiten dient die
Arbeitshilfe der Länderarbeitsgemeinschaft Wasser
(LAWA), die als Loseblattsammlung fortgeschrie-
ben wird. Für Sachsen wird ein Leitfaden erstellt,
der diese Ausführungen weiter konkretisiert und an
sächsische Verhältnisse anpasst.
Für jeden Gewässertyp werden spezifische Refe-
renzbedingungen ermittelt, die den jeweiligen sehr
guten ökologischen Zustand kennzeichnen
Maßstab für die weiteren Arbeiten dienen.
Auf der Basis dieser Vorarbeiten werden die signifi-
kanten anthropogenen Belastungen für die Oberflä-
chenwasserkörper bestimmt. Die zahlreichen Ge-
wässerbelastungen durch den Menschen werden
dabei entsprechend den Angaben in Anhang II
Mit der Bestandsaufnahme sind die Merkmale der
Wasserkörper und die anthropogenen Belastungen
sowie deren Auswirkungen auf die Oberflächen-
und Grundwasserkörper zu ermitteln. Darüber hin-
aus wird ein Verzeichnis der nach europäischem
Recht ausgewiesenen Schutzgebiete erstellt und
eine wirtschaftliche Analyse der Wassernutzungen
durchgeführt.
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„Signifikant“ bedeutet dabei „erheblich für die Ziele
der WRRL“. Die Richtlinie gibt jedoch keine Krite-
rien dafür an, ab wann eine Belastung als „signifi-
kant“ anzusehen ist. Entsprechende Kr
In einem abschließenden Schritt erfolgt anhand der
gesammelten Informationen eine Beurteilung, wie
wahrscheinlich es ist, dass die Ziele (guter Zustand)
nicht erreicht werden. Für die Oberflächenwasser-
körper, für die dieses Risiko besteht, soll eine
wasser-
körper, für die dieses Risiko besteht, soll eine
iterien wer-
den von den Mitgliedstaaten entwickelt.
zu-
sätzliche Beschreibung vorgenommen werden.
(operatives Überwachungsprogramm) gefor-
dert.
Grundwasser:
aufnahme zu
Gruppen zusammengefasst werden.
rien sind hierbei nicht vorgesehen, so dass zu-
zu-
sätzliche Beschreibung vorgenommen werden.
(operatives Überwachungsprogramm) gefor-
dert.
Grundwasser:
aufnahme zu
Gruppen zusammengefasst werden.
rien sind hierbei nicht vorgesehen, so dass zu-
Für diese Gewässer wird eine intensivere Überwa-
chung
Für diese Gewässer wird eine intensivere Überwa-
chung
Im Bereich Grundwasser beginnt die Bestandsauf-
nahme mit der Ausweisung von Grundwasserkör-
pern nach hydrogeologischen Kriterien. Grundwas-
serkörper können für die Bestands
Im Bereich Grundwasser beginnt die Bestandsauf-
nahme mit der Ausweisung von Grundwasserkör-
pern nach hydrogeologischen Kriterien. Grundwas-
serkörper können für die Bestands
Für alle Grundwasserkörper wird eine erstmalige
Beschreibung durchgeführt, um zu beurteilen in-
wieweit sie genutzt werden und wie hoch das Risiko
ist, dass sie die Ziele nicht erreichen. Dazu werden
allgemeine Angaben zu den Grundwasserkörpern
gesammelt und die anthropogenen Belastungen für
die Grundwasserkörper ermittelt. Abschneidekrite-
nächst alle genannten Belastungen in diese Analy-
se eingehen. Ein wichtiger Bestandteil der erstmali-
gen Beschreibung ist die Erfassung von grundwas-
serabhängigen Oberflächengewässer- und Land-
ökosystemen.
Für alle Grundwasserkörper wird eine erstmalige
Beschreibung durchgeführt, um zu beurteilen in-
wieweit sie genutzt werden und wie hoch das Risiko
ist, dass sie die Ziele nicht erreichen. Dazu werden
allgemeine Angaben zu den Grundwasserkörpern
gesammelt und die anthropogenen Belastungen für
die Grundwasserkörper ermittelt. Abschneidekrite-
nächst alle genannten Belastungen in diese Analy-
se eingehen. Ein wichtiger Bestandteil der erstmali-
gen Beschreibung ist die Erfassung von grundwas-
serabhängigen Oberflächengewässer- und Land-
ökosystemen.
Ermittlung der signifikanten anthropogenen
Belastungen (Oberflächengewässer) …
… durch Punktquellen (kommunale Kläranlagen,
dwirtschaftlich
elle, landwirtschaftliche und andere Zwe-
uerbauwer-
rungen (z.B.
ngen
(z.B. Wärmeeinleitungen, Verödungen)
industrielle Direkteinleiter, etc.)
durch diffuse Quellen (aus lan
genutzten Flächen, Altlasten)
durch Wasserentnahmen (für städtische, in-
dustri
cke)
durch Abflussregulierungen (z.B. Q
ke, Hochwasserrückhaltebecken)
durch morphologische Verände
Uferverbau und Begradigungen)
durch andere anthropogene Auswirku
Ermittlung der anthropogenen Belastungen
(Grundwasser) …
… durch Punktquellen (z.B. Altlasten und Altlas-
tenverdachtsflächen)
… durch diffuse Quellen (z.B. Landwirtschaft,
Urbane Gebiete, Luftschadstoffe)
… für den mengenmäßigen Zustand (z.B. Ent-
nahmen für Trinkwasserversorgung, Bewässe-
rung, Sümpfungen, Anreicherungen)
… durch sonstige anthropogene Einwirkungen
(z.B. Flächenversiegelungen, Wasserhaltun-
gen)
Für die Grundwasserkörper, für die ein Risiko fest-
gestellt wurde, wird eine weitergehende Beschrei-
bung durchgeführt, um das Ausmaß dieses Risikos
genauer zu beurteilen. Dabei werden detailliertere
Informationen gesammelt, und es erfolgt eine Prü-
fung, wie sich die menschlichen Tätigkeiten auf das
Grundwasser auswirken. Dieser Schritt dient
gleichzeitig der Vorbereitung zur Auswahl geeigne-
ter Maßnahmen, um den guten Zustand bis zum
Jahr 2015 zu erreichen.
Für die Grundwasserkörper, für die ein Risiko fest-
gestellt wurde, wird eine weitergehende Beschrei-
bung durchgeführt, um das Ausmaß dieses Risikos
genauer zu beurteilen. Dabei werden detailliertere
Informationen gesammelt, und es erfolgt eine Prü-
fung, wie sich die menschlichen Tätigkeiten auf das
Grundwasser auswirken. Dieser Schritt dient
gleichzeitig der Vorbereitung zur Auswahl geeigne-
ter Maßnahmen, um den guten Zustand bis zum
Jahr 2015 zu erreichen.
Schutzgebiete:
Schutzgebiete:
Für jede Flussgebietseinheit soll ein Verzeichnis
aller Gebiete erstellt werden, die durch spezifische
EU-Rechtsvorschriften zu Grund- und Oberflä-
chenwasser oder zur Erhaltung von unmittelbar
vom Wasser abhängigen Lebensräumen und Arten
geschützt sind. Dazu gehören z.B. Wasserschutz-
gebiete oder ausgewiesene Badegewässer.
Für jede Flussgebietseinheit soll ein Verzeichnis
aller Gebiete erstellt werden, die durch spezifische
EU-Rechtsvorschriften zu Grund- und Oberflä-
chenwasser oder zur Erhaltung von unmittelbar
vom Wasser abhängigen Lebensräumen und Arten
geschützt sind. Dazu gehören z.B. Wasserschutz-
gebiete oder ausgewiesene Badegewässer.
Wirtschaftliche Analyse:
Wirtschaftliche Analyse:
Die wirtschaftliche Analyse schafft die Grundlagen
zur Umsetzung des Prinzips der Kostendeckung für
Wasserdienstleistungen. Des Weiteren soll sie bei
der Aufstellung der Maßnahmenprogramme Infor-
mationen zur Auswahl der kosteneffizientesten
Maßnahmenkombinationen bereitstellen.
Die wirtschaftliche Analyse schafft die Grundlagen
zur Umsetzung des Prinzips der Kostendeckung für
Wasserdienstleistungen. Des Weiteren soll sie bei
der Aufstellung der Maßnahmenprogramme Infor-
mationen zur Auswahl der kosteneffizientesten
Maßnahmenkombinationen bereitstellen.
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Strukturen in Sachsen
Organisation und Projektsteue-
rung in Sachsen
Organisation:
95,5% der Fläche Sachsens liegt in der internatio-
nalen Flussgebietseinheit Elbe. Die verbleibenden
4,5 % des Flächenanteils gehören zur Flussge-
bietseinheit Oder. Für jede Flussgebietseinheit soll
ein mit den Nachbarn Polen und Tschechische
Republik abgestimmter, internationaler Bewirtschaf-
tungsplan erstellt werden. Die WRRL gibt vor, dass
die Arbeiten flussgebietsbezogen zu erledigen sind.
In Sachsen wird die Richtlinie mit den bestehenden,
Verwaltungsstrukturen umgesetzt, wobei sich die
Bearbeitungsgebiete nach hydrologischen Grenzen
und nicht nach administrativen Grenzen richten.
bisher eine bilaterale Zusammenarbeit zwischen
Sachsen und Brandenburg auf Expertenebene. In
den Flussgebietseinheiten wird jeweils ein Beitrag
für den zusammenfassenden Bericht der Länder an
die Europäische Kommission erarbeitet.
Die Flussgebietseinheit Elbe wurde auf deutscher
Seite in fünf Koordinierungsräume (insgesamt acht)
und diese wiederum in Bearbeitungsgebiete unter-
gliedert. Die Abgrenzung erfolgte nach hydrologi-
schen Kriterien und nicht nach Länder- oder
Dienstbezirksgrenzen. Für die Zusammenarbeit
zwischen den Ländern und den Dienststellen inner-
halb eines Landes wurden entsprechende Verein-
barungen getroffen. Im Odereinzugsgebiet wurden
entsprechende Strukturen noch nicht gebildet.
Die Flussgebietseinheiten werden durch die Inter-
nationale Kommission zum Schutz der Elbe (IKSE)
und die Internationale Kommission zum Schutz der
Oder (IKSO) geleitet. Auf nationaler Ebene haben
sich die deutschen Bundesländer zur Flussgebiets-
gemeinschaft Elbe (FGG Elbe) zusammenge-
schlossen. In der Flussgebietseinheit Oder besteht
Sachsen hat die Leitung des Koordinierungsraumes
Mulde-Elbe-Schwarze Elster (MES) übernommen,
zu dem auch Gebiete von Brandenburg, Sachsen-
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