TPK
Seite 1
Statistik der Kinder- und Jugendhilfe
Teil III.3: Kinder und tätige Personen in öffentlich
geförderter Kindertagespflege
TPK:
Kinder in Kindertagespflege
Bitte beachten Sie bei der Beantwor-
tung der Fragen die Erläuterungen in
der separaten Unterlage.
Vielen Dank für Ihre Mitarbeit.
Ansprechperson für Rückfragen
( freiwillige Angabe )
Name:
Telefon oder E-Mail:
TPK
Stichtag: 1. März 2021
1–15
BA Land
Kreis
Gemeinde
Laufende Nummer
2
Kennnummer Einrichtung
A
Persönliche Merkmale
1
Geschlecht (nach Geburtenregister)
16
Männlich
..........................................................
1
Weiblich
...........................................................
2
Divers
...............................................................
3
Ohne Angabe (nach Geburtenregister)
...
7
2
Geburtsmonat
.....................................
17–18
3
Geburtsjahr
..........................................
19–22
4
In Kindertagespflege seit
Monat
.......................................................
23–24
Jahr
..........................................................
25–28
5
Migrationshintergrund
5.1
Ausländische Herkunft mindestens
eines Elternteils
( nicht: Staatsangehörigkeit )
29
Ja
.......................................................................
1
Nein
...................................................................
2
5.2 In der Familie vorrangig
gesprochene Sprache
30
Deutsch
............................................................
1
Nicht Deutsch
.................................................
2
6
Verwandtschaftsverhältnis
zur Tagespflegeperson
31
Großeltern
.......................................................
1
Andere Verwandte
........................................
2
Nicht verwandt
...............................................
3
B
Vertraglich vereinbarte
Betreuungszeiten
1
Stundenumfang pro Woche
...........
32–33
2
Anzahl der Betreuungstage
pro
Woche
..................................................
34
3
Betreuung findet ( auch ) am
Wochenende statt
35
Ja
.......................................................................
1
Nein
...................................................................
2
4
Kind erhält ( über die Tages-
pflegeperson angebotene )
Mittagsverpflegung während
der Tagespflege
36
Ja
.......................................................................
1
Nein
...................................................................
2
M u s t e r !

Seite 2
TPK
Name und Anschrift
Bitte aktualisieren Sie Ihre Anschrift, falls erforderlich.
Bemerkungen
Zur Vermeidung von Rückfragen unsererseits können Sie
hier auf besondere Ereignisse und Umstände hinweisen,
die Einfluss auf Ihre Angaben haben.
C
Erhöhter Förderbedarf
Kind erhält in der Tagespflege
Eingliederungshilfe nach dem
SGB IX / SGB VIII wegen …
1
körperlicher Behinderung
.........................
37
1
2
geistiger Behinderung
...............................
38
1
3
drohender oder seelischer Behinderung
( u. a. Entwicklungsverzögerung )
............
39
1
D
Umfang der öffentlichen
Finanzierung / Förderung
Mehrfachangaben möglich.
1
Information, Vermittlung
...........................
40
1
2
Fachliche Unterstützung
...........................
41
1
3
Sachaufwand
...............................................
42
1
4
Beitrag zur Anerkennung der
Förderleistung
.............................................
43
1
noch:
D
Umfang der öffentlichen
Finanzierung / Förderung
5
Beitrag zur Unfallversicherung
...............
44
1
6
Beitrag zur Alterssicherung,
Beitrag zur Kranken- und
Pflegeversicherung
...................................
45
1
7
Andere, auf Landesrecht
beruhende öffentliche
Finanzierung / Förderung
..........................
46
1
E
Gleichzeitig bestehende
andere Betreuungs-
arrangements
Es ist nur eine Angabe möglich.
Kind besucht zusätzlich zu dieser
Tagespflege:
1
Eine Einrichtung der Kindertages-
betreuung ( z. B. Krippe, Kinder-
garten, Hort, altersgemischte
Einrichtungen )
................................................
47
1
2
Ein weiteres ( zeitlich kürzeres )
Tagespflegeverhältnis
..................................
2
3
Eine Ganztagsschule
...................................
3
4
Kein anderes Betreuungs-
arrangement
...................................................
4
F
Kind besucht bereits
die Schule
...............................................
48
1
1–15
BA Land
Kreis
Gemeinde
Laufende Nummer
2
M u s t e r !

TPP
Seite 1
Vielen Dank für Ihre Mitarbeit.
Statistik der Kinder- und Jugendhilfe
Teil III.3: Kinder und tätige Personen in öffentlich
geförderter Kindertagespflege
TPP: Kindertagespflegepersonen
TPP
Stichtag: 1. März 2021
Ansprechperson für Rückfragen
( freiwillige Angabe )
Name:
Telefon oder E-Mail:
Bitte beachten Sie bei der Beantwor-
tung der Fragen die Erläuterungen in
der separaten Unterlage.
1–15
BA Land
Kreis
Gemeinde
Laufende Nummer
3
Kennnummer Einrichtung
A
Persönliche Merkmale
16
1
1
Geschlecht (nach Geburtenregister)
Männlich
.........................................................................
Weiblich
..........................................................................
2
Divers
..............................................................................
3
Ohne Angabe (nach Geburtenregister)
..................
7
B
Art und Umfang der Qualifikation
1
Höchster Berufsausbildungsabschluss
1.1 Dipl.-Sozialpädagoge / -pädagogin,
Dipl.-Sozialarbeiter / -arbeiterin
( FH oder vergleichbarer Abschluss )
.......................
23–24
01
1.2 Dipl.-Pädagoge / -Pädagogin, Dipl.-Sozial-
pädagoge / -pädagogin, Dipl.-Erziehungs-
wissenschaftler / -wissenschaftlerin ( Uni-
versität oder vergleichbarer Abschluss )
.................
02
1.3 Dipl.-Heilpädagoge / -pädagogin
( FH oder vergleichbarer Abschluss )
.......................
03
1.4 Staatlich anerkannter / anerkannte Kind-
heitspädagoge / -pädagogin ( Master )
......................
36
1.5 Staatlich anerkannter / anerkannte Kind-
heitspädagoge / -pädagogin ( Bachelor )
..................
37
1.6
Erzieher / Erzieherin
......................................................
04
1.7 Heilpädagoge / -pädagogin ( Fachschule )
...............
05
1.8
Kinderpfleger / -pflegerin
.............................................
06
2
Geburtsmonat
....................................
17–18
3
Geburtsjahr
.........................................
19–22
1.9 Heilerzieher / -erzieherin, Heilerziehungspfle-
ger / -pflegerin ( auch Kinderkrankenschwester,
Kranken- und Altenpfleger / -pflegerin )
....................
23–24
07
1.10 Familienpfleger / -pflegerin
..........................................
08
1.11 Assistent / Assistentin im Sozialwesen
( Sozialassistent / -assistentin, Sozialbetreuer /
-betreuerin, Sozialpflegeassistent /- assistentin,
sozialpädagogischer Assistent / Assistentin )
.........
09
1.12 Soziale und medizinische Helferberufe
( Erziehungshelfer / -helferin, Heilerziehungs-
helfer / -helferin, Heilerziehungspflegehelfer /
-pflegehelferin, Hauswirtschaftshelfer /
-helferin, Krankenpflegehelfer / -helferin )
................
10
1.13 Sonstige soziale / sozialpädagogische
Kurzausbildung
.............................................................
11
1.14 Anderer, nicht fachpädagogischer
Berufsausbildungsabschluss
.....................................
99
1.15 Noch in Berufsausbildung
..........................................
34
1.16 Ohne abgeschlossene Berufsausbildung
..............
35
M u s t e r !

Seite 2
TPP
Name und Anschrift
Bitte aktualisieren Sie Ihre Anschrift, falls erforderlich.
Bemerkungen
Zur Vermeidung von Rückfragen unsererseits können Sie
hier auf besondere Ereignisse und Umstände hinweisen,
die Einfluss auf Ihre Angaben haben.
noch:
B
Art und Umfang der Qualifikation
2
Abgeschlossener Qualifizierungs-
kurs für Kindertagespflege
25
Ja
......................................................................................
1
Nein
..................................................................................
2
Wenn „Ja“, dann bitte die Dauer des
Qualifizierungskurses ankreuzen.
26
Weniger als 160 Stunden
...........................................
1
160 –
299 Stunden
.......................................................
2
300 Stunden und mehr
...............................................
3
3
Anderer Nachweis der Qualifikation
27
Ja
......................................................................................
1
Nein
..................................................................................
2
4
In tätigkeitsbegleitender
Grundqualifizierung
28
Ja
......................................................................................
1
Nein
..................................................................................
2
5
Erste-Hilfe-Kurs für
Säuglinge und Kleinkinder
29
Ja
......................................................................................
1
Nein
..................................................................................
2
C
Angaben zur Betreuung
1
Anzahl der betreuten Kinder
( mit öffentlichen Mitteln geförderte
Betreuungsverhältnisse am Stichtag )
........
30–31
2
( Überwiegender ) Ort der Betreuung
Bitte für
jeden Ort
die entsprechende
Anzahl der Kinder angeben.
2.1 In der Wohnung des Kindes / der Kinder
....
32–33
2.2
In der eigenen Wohnung
...............................
34–35
2.3
In anderen Räumen
........................................
36–37
1–15
BA Land
Kreis
Gemeinde
Laufende Nummer
3
M u s t e r !

TP
Seite 1
1 Den Wortlaut der nationalen Rechtsvorschriften in der jeweils geltenden Fassung finden Sie
unter
https://www.gesetze-im-internet.de/
.
Statistik der Kinder- und Jugendhilfe
Teil III.3: Kinder und tätige Personen in öffentlich
g
efö
r
der
ter
K
inder
t
ag
e
spf
le
g
e
TP.
Unterrichtung nach § 17 Bundesstatistikgesetz (B Stat G)
1
Zweck, Art und Umfang der Erhebung
Zweck der Erhebung ist, einen Überblick über das Angebot an mit öffentlichen Mitteln
geförderter Kindertagespflege sowie den Stand des bedarfsgerechten Ausbaus dieses
Angebots zu erhalten. Erhoben werden die Anzahl der in Kindertagespflege befindlichen
Kinder sowie die Zahl der die Kindertagespflege durchführenden Personen. Die
Erhebung ergänzt die Statistik über Kinder und tätige Personen in Einrichtungen der
Kindertagesbetreuung und trägt zu einem möglichst umfassenden Überblick über die
Zahl der in Tagesbetreuung untergebrachten Kinder bei. Beide Erhebungen stellen
zusammen die Grunddaten für die Planung von Kindertagesbetreuung auf örtlicher und
überörtlicher Ebene bereit.
Die Erhebung wird als Totalerhebung bei den örtlichen Trägern der öffentlichen
Jugendhilfe in jährlichem Abstand – jeweils zum Stichtag 1. März – durchgeführt.
Rechtsgrundlagen, Auskunftspflicht
Rechtsgrundlage ist das Achte Buch Sozialgesetzbuch – Kinder- und Jugendhilfe
(S G B V I I I) in Verbindung mit dem B Stat G.
Erhoben werden Angaben zu § 99 Absatz 7a S G B V I I I.
Die Auskunftspflicht ergibt sich aus § 102 Absatz 1 Satz 1 S G B V I I I in Verbindung mit
§ 15 B Stat G. Nach § 102 Absatz 2 Nummer 1 und 5 S G B V I I I sind die örtlichen Träger der
Jugendhilfe sowie die kreisangehörigen Gemeinden und Gemeindeverbände, soweit sie
Aufgaben der Jugendhilfe wahrnehmen, auskunftspflichtig.
Nach § 11a Absatz 1 B Stat G sind Stellen, die Aufgaben der öffentlichen Verwaltung
wahrnehmen und bereits standardisierte elektronische Verfahren nutzen, verpflichtet,
diese auch für die Übermittlung von Daten an die Statistischen Ämter zu verwenden.
Soweit diese Stellen keine standardisierten Verfahren für den Datenaustausch einsetzen,
sind elektronische Verfahren nach Absprache mit den Statistischen Ämtern zu
ver
wenden.
Nach § 15 Absatz 7 B Stat G haben Widerspruch und Anfechtungsklage gegen die
Aufforderung zur Auskunftserteilung keine aufschiebende Wirkung.
Soweit die Erteilung der Auskunft freiwillig ist, kann die Einwilligung in die Verarbeitung
der freiwillig bereitgestellten Angaben jederzeit widerrufen werden. Der Widerruf wirkt
erst für die Zukunft. Verarbeitungen, die vor dem Widerruf erfolgt sind, sind davon nicht
betroffen.
Geheimhaltung
Die Geheimhaltung der erhobenen Einzelangaben richtet sich nach § 16 B Stat G.
Hilfsmerkmale, Ordnungsnummer, Löschung
Name und Anschrift der auskunftgebenden Stelle, Name und Telefonnummer oder
E-Mail-Adresse der für Rückfragen zur Verfügung stehenden Person sowie die
Kennnummer der Einrichtung sind Hilfsmerkmale, die lediglich der technischen
Durchführung der Erhebung dienen. Sie werden nach Abschluss der Überprüfung der
Erhebungs- und Hilfsmerkmale auf ihre Schlüssigkeit und Vollständigkeit gelöscht.
Die vom Statistischen Amt vergebene Ordnungsnummer dient der Unterscheidung
der in die Erhebung einbezogenen Einrichtungen sowie der rationellen Aufbereitung
der Erhebung. Sie besteht aus einem Regionalschlüssel für das jeweilige Bundesland,
den jeweiligen Kreis und die jeweilige Gemeinde sowie einer frei vergebenen laufenden
Nummer für jedes gemeldete Kind und jede gemeldete Kindertagespflegeperson.
Stichtag: 1. März 2021
M u s t e r !

TPK
Seite 1
Erläuterungen zum Fragebogen
Statistik der Kinder- und Jugendhilfe
Teil III.3: Kinder und tätige Personen in öffentlich
geförderter Kindertagespflege
TPK:
Kinder in Kindertagespflege
Stichtag: 1. März 2021
TPK
Abgrenzung des Erhebungsbereichs
Erfasst werden in dieser Erhebung alle Kinder, die sich in mit
öffentlichen Mitteln geförderter Kindertagespflege befinden
sowie alle Tagespflegepersonen, die die Kindertagespflege
durchführen. Es sind nur die Tagespflegepersonen zu melden,
die zum Stichtag 1. März auch tatsächlich Kinder in einem ver-
traglichen Betreuungsverhältnis haben. Im Sinne des SGB VIII
sind Kinder alle Personen, die noch nicht das 14. Lebensjahr
vollendet haben ( § 7 Absatz 1 Nummer 1 SGB VIII ). Angaben
zu den Kindern und zu den Kindertagespflegepersonen wer-
den mit je einem gesonderten Fragebogen erfasst. Bestehen
für ein Kind verschiedene, mit öffentlichen Mitteln geförderte
Tagespflegeverhältnisse, ist dieses Kind nur einmal zur Statis-
tik zu melden. Bezug für die Meldung ist die zeitlich längste
Tagespflege. Tagespflegepersonen, die ausschließlich zur
Sicherstellung der Betreuung in Ausfall zeiten ( z. B. Krankheit,
Urlaub ) der regulären Tagespflegeperson eingesetzt werden,
sind nicht zur Statistik zu melden.
„Förderung mit öffentlichen Mitteln“ bezieht sich dabei nicht
ausschließlich auf die Gewährung einer laufenden Geld-
leistung an die Tagespflegepersonen. Nach § 23 SGB VIII ist
öffentliche Förderung weiter gefasst. Sie kann jede einzelne
der in § 23 Absatz 1 und Absatz 4 SGB VIII genannten Leistun-
gen umfassen. Danach werden auch solche Kinder zur Statis-
tik gemeldet, bei denen das Jugendamt ( nur ) die Vermittlung
des Kindes zu einer geeigneten Tagespflegeperson und / oder
die Beratung der Kindertagespflegeperson oder der Eltern
übernommen hat. Ebenfalls zur Statistik zu melden sind solche
Kinder, die von Kindertagespflegepersonen betreut werden,
die vom Jugendamt in ihrer Tätigkeit begleitet werden ( z. B. in
Praxisbegleitgruppen ) und / oder an Kursen / Veranstaltungen
zur weiteren Qualifizierung ihrer Tätigkeit teilnehmen. Ebenso
sind spezielle, im Landesrecht vorgesehene Förderungen mit
öffentlichen Mitteln zu berücksichtigen.
Meldung zur Statistik
Für jedes Kind, das sich zum Stichtag 1. März 2021 in einer
mit öffentlichen Mitteln geförderten Kindertagespflege befin-
det, sowie für jede Person, die diese Kindertagespflege durch-
führt, ist ein Fragebogen vollständig auszufüllen und bis zum
26. März 2021 an das Statistische Amt zu senden. Entschei-
dend für die Meldung zur Statistik ist allein die Förderung nach
§ 23 SGB VIII.
Die Angaben zu den betreuten Kindern werden von dem
Jugendamt gemeldet, das das Betreuungsverhältnis vermittelt
hat und die Kosten trägt.
Die Meldung der Tagespflegeperson erfolgt durch das Jugend-
amt, in dessen Zuständigkeit die Tagespflegeperson wohnt.
Findet die Betreuung in der Wohnung des Kindes statt und
kommt die Tagespflegeperson aus einem anderen Jugend-
amtsbezirk, meldet das Jugendamt, in dessen Zuständigkeit
das betreute Kind wohnt, sowohl die Angaben zum Kind als
auch die Angaben zu der Tagespflegeperson.
Betreut eine Kindertagespflegeperson Kinder aus verschie-
denen Jugendamtsbezirken, gilt folgende Regelung für die
Meldung zur Statistik:
Die Meldung der Tagespflegeperson erfolgt, um Doppel-
zählungen zu vermeiden, durch das Jugendamt, in dessen
Zuständigkeit die Tagespflegeperson wohnt.
A Persönliche Merkmale
1
3 Geschlecht, Geburtsmonat und Geburtsjahr
des Kindes
Für jedes Kind sind Geschlecht, Geburtsmonat und Geburts-
jahr anzugeben. Letztere Angaben werden zur Berechnung
des genauen Alters des Kindes benötigt.
Das Geschlecht ist so anzugeben, wie es im Geburtenregister
erfasst ist. Die Antwortmöglichkeit „divers“ oder „ohne Angabe“
ist nur dann auszuwählen, wenn im Geburtenregister „divers“
oder „ohne Angabe“ eingetragen ist. „Ohne Angabe“ ist also
keine Antwortoption, um in dieser Erhebung keine Auskunft
zum Geschlecht zu geben.
4
In Kindertagespflege seit ( Monat und Jahr
der Aufnahme )
Hier ist anzugeben, seit wann das am Erhebungsstichtag
gültige Betreuungsverhältnis besteht. Dabei kommt es auf
den rechtlichen Vertragsbeginn an. Tatsächliche Betreuungs-
unterbrechungen bei laufendem Vertrag ( etwa wegen Krank-
heit oder Urlaub ) bleiben unberücksichtigt.
Bei rechtlicher Unterbrechung ist der Beginn des Neuvertrages
anzugeben.
Ausnahme:
Wenn es sich um einen Anschlussvertrag handelt, der un-
mittelbar nach Beendigung des Ersatzvertrages mit derselben
Tagespflegeperson abgeschlossen wurde, ist der Beginn des
Erstvertrages anzugeben.
Beispiele:
Ein Kind war seit dem 1. Mai 2018 in Kindertagespflege; der
Betreuungsvertrag lief bis Ende Juli 2019. Ab September
2019 wurde ein neuer Betreuungsvertrag geschlossen. Bei
„In Kindertagespflege seit“ ist 09 2019 anzugeben.
Ein Kind befand sich ab Januar 2018 in einem zeitlich befris-
teten Betreuungsverhältnis. Dieses lief bis Ende Juli 2018.
Mit derselben Tagespflegeperson wurde für den Zeitraum ab
August 2018 ein direkter Anschlussvertrag abgeschlossen.
Bei „In Kindertagespflege seit“ ist 01 2018 anzugeben.
5
Migrationshintergrund
Bei
ausländischer Herkunft mindestens eines Elternteils
ist anzugeben, ob die Mutter und / oder der Vater des Kindes
aus dem Ausland stammen. Hierbei ist die aktuelle Staats-
angehörigkeit der Eltern nicht maßgeblich. Leben die Eltern
nicht mehr zusammen ( Trennung, Scheidung, Verwitwung ),
ist für die Angabe nur die Situation des Elternteils zu berück-
sichtigen, bei dem das Kind lebt. Im Falle einer neuen Partner-
schaft des Elternteils, bei dem das Kind lebt, soll die Situation
des neuen Partners mit berücksichtigt werden.
M u s t e r !

Seite 2
TPK
Beispiele:
Die Familienmitglieder sind als Aussiedler aus Russland
mit deutscher Staatsangehörigkeit nach Deutschland
gekommen. In dem Fall ist „Ja“ anzugeben.
Die Eltern sind aus der Türkei nach Deutschland gekommen
und haben die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen.
In diesem Fall ist „Ja“ anzugeben.
Die Eltern sind in Deutschland geboren und aufgewachsen
und haben die italienische Staatsangehörigkeit ( „Migranten
der zweiten oder dritten Generation“ ). In diesem Fall ist
„Nein“ anzugeben.
Darüber hinaus ist anzugeben, ob
in der Familie des
Kindes vorrangig Deutsch oder eine andere Sprache
gesprochen wird.
6
Verwandtschaftsverhältnis zur Tagespflegeperson
Großeltern
ist nur anzugeben, wenn es sich um die „leib-
lichen“ Großeltern des Kindes handelt. Eltern eines neuen
Lebens- / Ehepartners zählen nur dann als „Großeltern“, wenn
der neue Partner das Kind adoptiert hat.
Andere Verwandte:
Ein Kind gilt als mit der Tagespflege-
person verwandt oder verschwägert in gerader Linie oder in
der Seitenlinie bis zum vierten Grad ( z. B. Geschwister der
leiblichen Eltern bzw. deren
Ehe
partner ( Tante, Onkel des
Kindes ), Geschwister der Großeltern ). Nicht als verwandt
gelten ( Tauf- ) Paten des Kindes, sofern sie nicht das o. g.
Kriterium erfüllen.
In allen anderen Fällen ist
„nicht verwandt“
anzugeben.
B Vertraglich vereinbarte Betreuungszeiten
Unter
Betreuungszeit
ist der
vertraglich vereinbarte
Stundenumfang pro Woche anzugeben sowie die Zahl der
Tage pro Woche, an denen die Betreuung stattfindet.
Entscheidend ist ausschließlich der vertraglich vereinbarte
Betreuungsumfang, auch wenn dieser vom tatsächlichen
Betreuungsumfang abweicht.
Wenn der Betreuungsvertrag nicht den wöchentlichen,
sondern den täglichen oder monatlichen Betreuungsumfang
festschreibt, so ist dieser entsprechend auf eine Woche um-
zurechnen ( tägliche Betreuungszeit mal Anzahl der wöchent-
lichen Betreuungstage bzw. monatliche Betreuungszeit durch
4,35 ). Bei wöchentlich unterschiedlichem Betreuungsumfang
ist der Durchschnittswert zu bilden. Zudem ist anzugeben, ob
die Betreuung – vertraglich vereinbart – auch am Wochenende
( Samstag und / oder Sonntag ) stattfindet.
Mittagsverpflegung
umfasst nur Mittagessen, das
über die
Tagespflegeperson organisiert
ist. Dazu zählt u. a. Mittag-
essen, das in der Tagespflegestelle selbst gekocht oder
anderweitig bereitgestellt wird.
Nicht dazu zählt
von zu
Hause selbst mitgebrachtes Essen ( Lunch-Paket ).
Mittagsverpflegung ist dann anzukreuzen, wenn das Kind an
mindestens
der Hälfte der betreuten Tage pro Woche ein
über die Tagespflegeperson organisiertes Essen erhält.
C Erhöhter Förderbedarf
Bitte beachten Sie:
Bei der Beantwortung der Frage, ob ein Kind entsprechende
Eingliederungshilfe in der Tagespflege erhält, ist es un-
erheblich nach welcher gesetzlichen Grundlage ( SGB VIII
oder SGB IX ) diese erfolgt.
Um eine entsprechende Eingliederungshilfe in der Tages-
pflege zu erhalten, ist ein
amtlicher Bescheid
bzw. ein
Gutachten maßgebend.
Sofern das Kind eine anerkannte Mehrfachbehinderung
hat und z. B. sowohl eine körperliche als auch eine geistige
Behinderung hat, sind beide Felder anzukreuzen.
In keinem Fall ist jedoch eine Eingliederungshilfe anzu-
kreuzen,
wenn es sich lediglich um eine Einschätzung der
Auskunft gebenden Tagespflegeperson handelt, ohne dass
eine Feststellung durch die zuständigen Ämter erfolgt ist
oder ein entsprechender Bescheid noch nicht vorliegt.
Kind erhält in der Tagespflege Eingliederungshilfe wegen
körperlicher Behinderung
Kind erhält in der Tagespflege Eingliederungshilfe wegen
geistiger Behinderung
Hier ist anzukreuzen, wenn das Kind einen
nachgewiesenen
erhöhten
Förderbedarf wegen körperlicher
und / oder
geistiger Behinderung
hat und
in der Tagespflege
Eingliederungshilfe
erhält.
Zu den
körperlichen Behinderungen
zählen u. a. Blindheit,
Gehörlosigkeit, Cerebralparesen / Spastiken, Querschnitt-
lähmungen oder der Teilverlust von Gliedmaßen. Zu den
geistigen Behinderungen
zählen u. a. Trisomie 21, Autismus,
Fragiles X-Syndrom, Angelmann-Syndrom, Fetales Alkohol-
syndrom.
Kind erhält in der Tagespflege Eingliederungshilfe wegen
drohender oder seelischer Behinderung
Hier ist anzukreuzen, wenn das Kind einen
nachgewiesenen
erhöhten
Förderbedarf
aufgrund
einer drohenden oder
einer seelischen Behinderung
hat und
in der Tagespflege
Eingliederungshilfe
erhält.
Dabei kann es sich um eine ( drohende ) seelische Behinde-
rung nach § 35a SGB VIII oder nach SGB IX handeln oder
das Kind erhält in der Tagespflege eine Eingliederungshilfe,
da es von einer Behinderung bedroht ist, z. B. aufgrund einer
Entwicklungsverzögerung.
D Umfang der öffentlichen Finanzierung /
Förderung
Der Umfang der öffentlichen Finanzierung / Förderung ist weit
gefasst und bezieht sich nicht nur auf Gewährung einer
laufenden Geldleistung des öffentlichen Trägers ( vgl. unter
„Abgrenzung des Erhebungsbereichs“ ).
Hier sind die entsprechenden Leistungen anzukreuzen, die
im Zusammenhang mit dem Kindertagespflegeverhältnis
des Kindes erbracht werden / wurden ( Mehrfachangaben ).
Fachliche Unterstützung
( 2 ) umfasst die Beratung der
Tagespflegeperson und / oder der Eltern, die Begleitung der
Tagespflegeperson z. B. in „Praxisbegleitgruppen“ und die
Weiterqualifikation der Tagespflegeperson.
M u s t e r !

TPK
Seite 3
E
Gleichzeitig bestehende andere
Betreuungsarrangements
Wird das Kind zusätzlich zu dieser Kindertagespflege noch in
anderer Form über Tag betreut, ist dies hier anzugeben. Ein
weiteres Tagespflegeverhältnis
ist auch dann anzugeben,
wenn es nicht mit öffentlichen Mitteln gefördert wird. Zur
Ganz-
tagsschule
zählen auch Betreuungen, die außerhalb des Un-
terrichts in schulischer Trägerschaft durchgeführt
werden.
Kein anderes Betreuungsarrangement
ist auch
anzukreuzen, wenn das Kind z. B. eine Schule besucht.
Nicht als Kindertagesbetreuung gelten Au-Pair-Verhältnisse
oder Babysitting.
Bitte beachten Sie:
Besteht für das Kind ein weiteres
mit öffentlichen Mitteln
gefördertes Kindertagespflegeverhältnis bei einer anderen
Tagespflegeperson, ist dieses Kind nur einmal zur Statistik
zu melden. Bezug für die Meldung ist die zeitlich längste
Kindertagespflege.
F
Kind besucht bereits die Schule
Besucht das Kind bereits die Schule, ist dies hier anzugeben.
Als Schule gelten alle dem Schulsystem zugeordneten
Einrichtungen.
M u s t e r !

TPP
Seite 1
Statistik der Kinder- und Jugendhilfe
Teil III.3: Kinder und tätige Personen in öffentlich
geförderter Kindertagespflege
TPP: Kindertagespflegepersonen
Erläuterungen zum Fragebogen
Abgrenzung des Erhebungsbereichs
Erfasst werden in dieser Erhebung alle Kinder, die sich in mit
öffentlichen Mitteln geförderter Kindertagespflege befinden
sowie alle Tagespflegepersonen, die die Kindertagespflege
durchführen. Es sind nur die Tagespflegepersonen zu melden,
die zum Stichtag 1. März auch tatsächlich Kinder in einem ver-
traglichen Betreuungsverhältnis haben. Im Sinne des SGB VIII
sind Kinder alle Personen, die noch nicht das 14. Lebensjahr
vollendet haben ( § 7 Absatz 1 Nummer 1 SGB VIII ). Angaben
zu den Kindern und zu den Kindertagespflegepersonen wer-
den mit je einem gesonderten Fragebogen erfasst. Bestehen
für ein Kind verschiedene, mit öffentlichen Mitteln geförderte
Tagespflegeverhältnisse, ist dieses Kind nur einmal zur Statis-
tik zu melden. Bezug für die Meldung ist die zeitlich längste
Tagespflege. Tagespflegepersonen, die ausschließlich zur
Sicherstellung der Betreuung in Ausfallzeiten ( z. B. Krankheit,
Urlaub ) der regulären Tagespflegeperson eingesetzt werden,
sind nicht zur Statistik zu melden.
„Förderung mit öffentlichen Mitteln“ bezieht sich dabei nicht
ausschließlich auf die Gewährung einer laufenden Geld-
leistung an die Tagespflegepersonen. Nach § 23 SGB VIII ist
öffentliche Förderung weiter gefasst. Sie kann jede einzelne
der in § 23 Absatz 1 und Absatz 4 SGB VIII genannten Leistun-
gen umfassen. Danach werden auch solche Kinder zur Statis-
tik gemeldet, bei denen das Jugendamt ( nur ) die Vermittlung
des Kindes zu einer geeigneten Tagespflegeperson und / oder
die Beratung der Kindertagespflegeperson oder der Eltern
übernommen hat. Ebenfalls zur Statistik zu melden sind solche
Kinder, die von Kindertagespflegepersonen betreut werden,
die vom Jugendamt in ihrer Tätigkeit begleitet werden ( z. B. in
Praxisbegleitgruppen ) und / oder an Kursen / Veranstaltungen
zur weiteren Qualifizierung ihrer Tätigkeit teilnehmen. Ebenso
sind spezielle, im Landesrecht vorgesehene Förderungen mit
öffentlichen Mitteln zu berücksichtigen.
Meldung zur Statistik
Für jedes Kind, das sich zum Stichtag 1. März 2021 in einer
mit öffentlichen Mitteln geförderten Kindertagespflege befin-
det, sowie für jede Person, die diese Kindertagespflege durch-
führt, ist ein Fragebogen vollständig auszufüllen und bis zum
26. März 2021 an das Statistische Amt zu senden. Entschei-
dend für die Meldung zur Statistik ist allein die Förderung nach
§ 23 SGB VIII.
Die Angaben zu den betreuten Kindern werden von dem
Jugendamt gemeldet, das das Betreuungsverhältnis vermittelt
hat und die Kosten trägt.
Die Meldung der Tagespflegeperson erfolgt durch das Jugend-
amt, in dessen Zuständigkeit die Tagespflegeperson wohnt.
Findet die Betreuung in der Wohnung des Kindes statt und
kommt die Tagespflegeperson aus einem anderen Jugend-
amtsbezirk, meldet das Jugendamt, in dessen Zuständigkeit
das betreute Kind wohnt, sowohl die Angaben zum Kind als
auch die Angaben zu der Tagespflegeperson.
Stichtag: 1. März 2021
TPP
Betreut eine Kindertagespflegeperson Kinder aus verschie-
denen Jugendamtsbezirken, gilt folgende Regelung für die
Meldung zur Statistik:
Die Meldung der Tagespflegeperson erfolgt, um Doppel-
zählungen zu vermeiden, durch das Jugendamt, in dessen
Zuständigkeit die Tagespflegeperson wohnt.
A Persönliche Merkmale
1–3 Geschlecht, Geburtsmonat und Geburtsjahr
Für jede Tagespflegeperson sind Geschlecht, Geburtsmonat
und Geburtsjahr anzugeben. Letztere Angaben werden zur
Berechnung des genauen Alters der Tagespflegeperson
zum Stichtag benötigt.
Das Geschlecht ist so anzugeben, wie es im Geburtenregister
erfasst ist. Die Antwortmöglichkeit „divers“ oder „ohne Angabe“
ist nur dann auszuwählen, wenn im Geburtenregister „divers“
oder „ohne Angabe“ eingetragen ist. „Ohne Angabe“ ist also
keine Antwortoption, um in dieser Erhebung keine Auskunft
zum Geschlecht zu geben.
B Art und Umfang der Qualifikation
Kindertagespflege soll durch „geeignete Tagespflege-
personen“ durchgeführt werden ( § 23 Absatz 1 SGB VIII ).
Geeignet sind nach § 23 Absatz 3 SGB VIII Personen, die
u. a. „über vertiefte Kenntnisse hinsichtlich der Anforderungen
der Kindertagespflege verfügen, die sie in qualifizierten Lehr-
gängen erworben oder in anderer Weise nachgewiesen
haben“. Die nachfolgenden Fragen dienen zur Erfassung der
Art des Qualifikationsnachweises der Tagespflegepersonen.
1
Höchster Berufsausbildungsabschluss
Verfügt die Tagespflegeperson über einen fachpädagogischen
Berufsausbildungsabschluss, ist dieser hier anzukreuzen.
Maßgebend sind dabei die Verhältnisse am Stichtag.
Die Zuordnung von DDR-Berufsausbildungsabschlüssen und
gebräuchlichen Berufsbezeichnungen wird in nebenstehender
Liste geregelt. Andere Berufsausbildungsabschlüsse sollen
den ihnen am ehesten entsprechenden Kategorien zugeordnet
werden.
M u s t e r !

Seite 2
TPP
Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise:
Dipl.-Sozialpädagoge / Dipl.-Sozialpädagogin,
Dipl.-Sozialarbeiter / Dipl.-Sozialarbeiterin:
Hierunter fallen auch Abschlüsse, die an einer Gesamthoch-
schule / Universität im Fachhochschulstudiengang abgelegt
wurden sowie Bachelor of Art-Abschlüsse für die Bereiche
Sozialarbeit bzw. Sozialwesen.
Dipl.-Pädagoge / Dipl.-Pädagogin, Dipl.-Sozialpädagoge /
Dipl.-Sozialpädagogin, Dipl.-Erziehungswissenschaftler /
Dipl.-Erziehungswissenschaftlerin:
Hierunter fallen auch Magister-Abschlüsse mit Hauptfach
Erziehungswissenschaft, Dipl.-Sozialpädagoge / Dipl.-Sozial-
pädagogin mit universitärem Diplom ( Langstudiengang ),
Dipl.-Elementarerzieher / Dipl.-Elementarerzieherin,
Dipl.-Sonderpädagoge / Dipl.-Sonderpädagogin,
Dipl.-Rehabilitationspädagoge / Dipl.-Rehabilitationspäda-
gogin, Umweltpädagoge / Umweltpädagogin, Dipl.-Psycho-
loge / Dipl.-Psychologin sowie Master of Art-Abschlüsse für
die Bereiche Sozialarbeit bzw. Sozialwesen.
Staatlich anerkannter Kindheitspädagoge / anerkannte
Kindheitspädagogin ( Master )
Die Bezeichnungen der Master-Studiengänge, die für die
Tätigkeit im Bereich der Bildung und Erziehung in der Kind-
heit qualifizieren, sind in Deutschland nicht einheitlich.
Folgende Master-Abschlüsse sind z. B. zu berücksichtigen:
Master
in …
Elementar- und Integrationspädagogik; Childhood research
and education – Kindheitsforschung; Erziehungswissen-
schaft mit den Schwerpunkten Pädagogik der Kindheit /
Diversity Education; Frühe Kindheit; Frühkindliche Bildung
und Erziehung; Kindheit, Jugend, Soziale Dienste
Staatlich anerkannter Kindheitspädagoge / anerkannte
Kindheitspädagogin ( Bachelor )
Die Bezeichnungen der Bachelor-Studiengänge, die für die
Tätigkeit im Bereich der Bildung und Erziehung in der Kind-
heit qualifizieren, sind in Deutschland nicht einheitlich.
Folgende Bachelor-Abschlüsse sind z. B. zu berücksichtigen:
Bachelor
in ...
Bildung und Erziehung in der Kindheit, Bildung und Erzie-
hung im Kindesalter, Erziehung und Bildung im Lebenslauf,
integrative Frühpädagogik, Frühpädagogik, Bildung und
Erziehung, Frühkindliche Bildung und Erziehung, Elemen-
tarpädagogik, Early Education – Bildung und Erziehung im
Kindesalter, Frühe Bildung
Erzieher / Erzieherin:
Hierunter fallen auch staatlich anerkannte Kindergärtner /
Kindergärtnerin und Kinderhortner / Kinderhortnerin,
Arbeitserzieher / Arbeitserzieherin ( BW ), Erzieher / Erzieherin
– Fachrichtung Jugend- und Heimerziehung ( BW ), Fachkraft
Soziale Arbeit ( SN ).
Kinderpfleger / Kinderpflegerin:
Hierunter fallen auch Erziehungshelfer / Erziehungshelferin
( RP ), Dorfhelfer / Dorfhelferin ( BW, BY, NI, NRW ).
Heilerzieher / Heilerzieherin, Heilerziehungspfleger / Heil-
erziehungspflegerin
Hierunter fallen auch: Entbindungspfleger / Hebamme,
Physiotherapeut / Physiotherapeutin, Ergotherapeut / Ergo-
therapeutin, Logopäde / Logopädin, Sprachtherapeut /
Sprachtherapeutin.
Familienpfleger / Familienpflegerin:
Hierunter fallen auch die Fachkraft für Hauswirtschaft und
Sozialpflege ( SH ), Haus- und Familienpfleger / -pflegerin
( BW, HB, NI, ST ).
Sonstige soziale / sozialpädagogische Kurzausbildung:
Ausbildung unterhalb der Fachschulausbildung; es kann
sich auch um Sonderlehrgänge oder um landesspezifische
Modellvorhaben handeln.
Zuordnung von DDR-Berufsausbildungsabschlüssen
Berufsausbildungs-
abschluss
umfasst zum Beispiel auch
Dipl.-Sozialpädagoge /
Dipl.-Sozialpädagogin,
Dipl.-Sozialarbeiter /
Dipl.-Sozialarbeiterin
( FH oder vergleich-
barer Abschluss )
Sozialdiakon / Sozialdiakonin,
Sozialpädagoge / Sozialpädagogin,
Jugendfürsorger / Jugendfürsorgerin,
Sozial- und Gesundheitsfürsorge r / -
fürsorgerin, Rehabilitationspäda-
goge / Rehabilitationspädagogin
Erzieher / Erzieherin
Heimerzieher / Heimerzieherin, Unter-
stufenlehrer / Unterstufenlehrerin,
Kindergärtner / Kindergärtnerin,
Krippenerzieher / Krippenerzieherin,
Krippenpädagoge / Krippenpädago-
gin, Horterzieher / Horterzieherin,
Erzieher / Erzieherin für Jugend-
heime, Erzieher / Erzieherin in Hei-
men und Horten, Erzieher / Erzieherin
im kirchlichen Dienst, Gruppener-
zieher / Gruppenerzieherin, Kinder-
diakon / Kinderdiakonin
Kinderpfleger / Kinder-
pflegerin
Facharbeiter / Facharbeiterin für
Kinderpflege
Anderer, nicht fach-
pädagogischer Berufs-
bildungsabschluss
Verkäufer / Verkäuferin, Klubleiter /
Klubleiterin, Freundschaftspionier-
leiter / Freundschaftspionierleiterin
Ohne abgeschlossene
Berufsausbildung
Erziehungshelfer / Erziehungshelferin
ohne Abschluss
2
Abgeschlossener Qualifizierungskurs für
Kindertagespflege
Verfügt die Tagespflegeperson über einen „abgeschlossenen
Qualifizierungskurs für Kindertagespflege“, ist dies hier unter
Berücksichtigung der Dauer des Kurses anhand der Stunden-
zahl anzugeben.
3
Anderer Nachweis der Qualifikation
Ein „Anderer Nachweis der Qualifikation“ kann z. B. auf landes-
rechtlichen Regelungen zum Qualifikationsnachweis beruhen.
4
In tätigkeitsbegleitender Grundqualifizierung
Nimmt die Tagespflegeperson während der Tätigkeit der
Kindertagespflege an einem Kurs zur Grundqualifizierung teil,
ist „in tätigkeitsbegleitender Grundqualifizierung“ anzukreuzen.
5
Erste-Hilfe-Kurs für Säuglinge und Kleinkinder
Weiter ist anzukreuzen, wenn die Tagespflegeperson einen
„Erste-Hilfe-Kurs für Säuglinge und Kleinkinder“ absolviert hat.
Beachte:
Besteht der „Qualifizierungskurs für Kindertages-
pflege“ aus mehreren „Modulen“ ( = Kursen ), bedeutet der
erfolgreiche Abschluss einzelner Module nicht zwingend eine
M u s t e r !

TPP
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„abgeschlossene Grundqualifizierung“ bei der gleichzeitig
„in tätigkeitsbegleitender Grundqualifizierung“ angegeben
werden kann. Eine solche Mehrfachangabe ist nicht zulässig.
Es liegt in der Entscheidung der meldenden Stelle, hier ent-
weder „abgeschlossene Grundqualifizierung“ mit dem entspre-
chenden Stundenumfang oder „in tätigkeitsbegleitender Grund-
qualifizierung“ anzugeben.
C Angaben zur Betreuung
1
Anzahl der betreuten Kinder
Hier ist die Zahl der Kinder einzutragen, für die am Stichtag
ein Betreuungsverhältnis bei der Tagespflegeperson besteht.
Dabei ist nicht notwendig, dass am Stichtag tatsächlich eine
Betreuung stattfindet. Unberücksichtigt bleibt die Zahl mög-
licher bzw. gewünschter Betreuungsverhältnisse der Tages-
pflegeperson ( Kapazität ).
2 Davon ( überwiegender ) Ort der Betreuung
Hier ist bei jedem Ort die Zahl der von der Tagespflegeperson
dort gewöhnlich und regelmäßig betreuten Kinder anzugeben.
Betreut eine Tagespflegeperson mehrere Kinder an unter-
schiedlichen Orten, ist für den jeweiligen Ort die entspre-
chende Zahl der Kinder anzugeben.
M u s t e r !