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Wie Muskel-Skelett-Erkrankungen
im Arbeitsleben vermeiden?
Beispiele gelebter Praxis
Fachveranstaltung am 14. Juni 2022
TAGUNGSORT
Landesdirektion Sachsen
Stauffenbergallee 2, 01099 Dresden, Saal 4004
Die Landesdirektion Sachsen (LDS) | Dienststelle Dresden
ist mit der Straßenbahnlinie 11 (Haltestelle Waldschlößchen)
und der Buslinie 64 (Haltestelle Landesdirektion Sachsen oder
Waldschlößchenstraße ) zu erreichen.
KONTAKT
Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Referat Sicherheit und Gesundheit in der Arbeitswelt
Dr.
Karla
Heinicke / Beate
Weisbach
Tel.:
0351
564
82504 / 82514
E-Mail: arbeitsschutz@smwa.sachsen.de
© FG Trade – iStockphoto
LDS
Caféteria
EAE
(Containerstandort)
LSF
Stau enbergallee (Waldschlößchentunnel)
Jägerpark
Waldschlößchenstraße
Radeberger Straße
H
LRZS
Besucherparkplatz
Parkplatz mit
Schrankenanlage
(Dienststelle)
Staatliche
Schlösser, Burgen
&
Gärten Sachsen
H
H
H
Sudhausweg
Am Brauhaus
Zugang zum Gebäude Landesdirektion Sachen (LDS)
Landesamt für Steuern und Finanzen (LSF)
Zufahrt zum Gästeparkplatz
Fußweg
Schrankenanlage
LDS
Caféteria
EAE
(Containerstandort)
LSF
Stau enbergallee (Waldschlößchentunnel)
Waldschlößchenstraße
Radeberger Straße
H
LRZS
Parkplatz mit
Schrankenanlage
(Dienststelle)
Staatliche
Schlösser, Burgen
&
Gärten Sachsen
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Sudhausweg
Am Brauhaus
Zugang zum Gebäude Landesdirektion Sachen (LDS)
Landesamt für Steuern und Finanzen (LSF)
Zufahrt zum Gästeparkplatz
Fußweg
Schrankenanlage
ANMELDUNG
Ihre Anmeldung nehmen Sie bitte online
bis zum 7. Juni 2022 unter:
https://mitdenken.sachsen.de/1029346
vor.
Alternativ zur Eingabe in Ihren Internet-Browser
können Sie den folgenden QR-Code nutzen.
Mit diesem gelangen Sie direkt zur Anmeldung.
© Landesdirektion Sachsen

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PROGRAMM
12:30 Uhr
Begrüßung:
Sabine Majehrke
Moderation:
Dr. Karla Heinicke
12:35 Uhr
Prävention arbeitsbezogener
Muskel-Skeletterkrankungen –
aktuelle Entwicklungen
Prof. Dr. Rolf Ellegast
13:20 Uhr
Wirksamkeit von Exoskeletten bei
inhomogenen Arbeitsprozessen mit
Lastenhandhabung
Dr. Christiane Kamusella, Carolin Kreil
14:10 Uhr
Pause
14:40 Uhr
Homeoffice, mobiles Arbeiten und
trotzdem gesund?
Praktische Beispiele, wie dieser Spagat
gelingen kann
Dorothée Remmler-Bellen
15:40 Uhr
Resümee des Tages
16:00 Uhr
Veranstaltungsende
MITWIRKENDE
Prof. Dr. Rolf Ellegast
Institut für Arbeitsschutz (IFA) der Deutschen
Gesetzlichen Unfallversicherung
Dr. Karla Heinicke
Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft,
Arbeit und Verkehr, Referat Sicherheit und Gesundheit
in der Arbeitswelt
Dr. Christiane Kamusella
Institut für Technische Logistik und Arbeitssysteme
der Fakultät Maschinenwesen der TU Dresden
Carolin Kreil
Institut für Technische Logistik und Arbeitssysteme
der Fakultät Maschinenwesen der TU Dresden
Sabine Majehrke
Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft,
Arbeit und Verkehr, Referat Sicherheit und Gesundheit
in der Arbeitswelt
Dorothée Remmler-Bellen
Berufsverband der Präventologen e. V.
Sehr geehrte Damen und Herren,
derzeit befindet sich das Arbeitsleben in einem gravierenden Um-
bruch.
Ausgelöst durch die Corona-Pandemie hat die Digitalisierung in
rasanter Geschwindigkeit Einzug gehalten. Arbeit ist heute körperlich
weniger anstrengend, dank Digitalisierung und Automatisierung.
Trotz abnehmender körperlicher Schwerarbeit bleiben Muskel-
Skelett-Erkrankungen (MSE) auf hohem Niveau. Unverändert ver-
ursachen sie seit Jahrzehnten fast ein Viertel aller Arbeitsunfähig-
keitstage. Deshalb stellen diese Beschwerden und Erkrankungen
den häufigsten Grund für Arbeitsausfall in Deutschland dar. Damit
ist nicht nur menschliches Leid sondern auch ein beträchtlicher
ökonomischer Schaden für die Gesellschaft verbunden. Volkswirt-
schaftlich betrachtet entstanden jährlich mehr als 33 Milliarden
Euro Ausfall an Bruttowertschöpfung allein durch MSE.
Hinzu kommen Kosten für Versorgung, Rehabilitation, Frühverren-
tung und Entschädigung. Eine älter werdende Bevölkerung und
steigende Muskel-Skelett-Erkrankungen mit langer Erkrankungs-
dauer im Alter tragen nicht zur Verbesserung der Situation bei.
Umso wichtiger ist es, Fehlbelastungen zu erkennen und entspre-
chende Präventionsmaßnahmen zu ergreifen.
Vor diesem Hintergrund ist die Prävention von Muskel-Skelett-
Erkrankungen seit 2012 ein Schwerpunkt der Gemeinsamen Deut-
schen Arbeitsschutzstrategie (GDA). Auch die Europäische Agentur
für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA)
verfolgt von 2020 bis 2022 das Ziel, durch Instrumente und
Lösungsbeispiele zur Prävention arbeitsbedingter Muskel-Skelett-
Erkrankungen beizutragen.
Das Anfang des Jahres gestartete und bis 2025 laufende GDA-
Arbeitsprogramm Muskel-und Skelett-Belastungen zielt darauf ab,
Gefahren und Belastungen im Vorfeld zu erkennen, um sie in den
Betrieben zu reduzieren. Im Fokus steht der Prozess der Gefähr-
dungsbeurteilung.
Mit einem integrativen Ansatz sollen betriebliche Akteurinnen und
Akteure befähigt, das Aufsichtspersonal qualifiziert sowie eine
Kombination von verhältnis- und verhaltenspräventiven Maßnah-
men eingesetzt werden.
Ohne Zweifel sind gut und sicher gestaltete Arbeitsbedingungen
unterdessen zum Gütekriterium für Beschäftigte geworden, die
Wahl ihres Arbeitsortes wird hiervon wesentlich beeinflusst. Die
allseitig existierende Fachkräftefrage ist eng damit verbunden.
Ich lade Sie herzlich ein, sich im Rahmen unserer Fachveranstaltung
in der Landesdirektion Sachsen, Dienststelle Dresden über neue
Entwicklungen der Prävention zu informieren und die Gelegenheit
zum Austausch zu nutzen.
Mit freundlichen Grüßen
Sabine Majehrke
Referatsleiterin Sicherheit und Gesundheit in der Arbeitswelt
© SMWA, Götz Schleser