Landesamt für Schule und Bildung
Telefon: 0341-4945 943 und 0341-4945 945
Standort Leipzig
Telefax: 0341-4945 958
Referat 42
https://www.lehrerbildung.sachsen.de/8100.htm
Prüfungen für Dolmetscher und Übersetzer
dolmetscher-uebersetzer-l@Lasub.smk.sachsen.de
1
Stand: Dezember 2020
MERKBLATT
für die Teilnahme an einer staatlichen Prüfung
als Dolmetscher oder Übersetzer gemäß
Sächsischer Dolmetscherprüfungsverordnung (SächsDolmPrüfVO)
(Stand Dezember 2020)
1. Sie möchten als Dolmetscher oder Übersetzer für gerichtliche und behördliche
Zwecke arbeiten?
Eine wesentliche Voraussetzung für die öffentliche Bestellung und allgemeine Beeidigung
zur Sprachenübertragung für gerichtliche und behördliche Zwecke ist der Nachweis Ihrer
fachlichen Eignung. Sie können den Nachweis durch die erfolgreiche Teilnahme an einer der
nachfolgend aufgeführten staatlichen Prüfungen für Dolmetscher oder Übersetzer, die einmal
jährlich im Freistaat Sachsen durchgeführt werden, erbringen:
a) Dolmetscherprüfung für die mündliche Sprachenübertragung
b) Übersetzerprüfung für die schriftliche Sprachenübertragung
c) Teilprüfung für staatlich geprüfte Übersetzer zum Nachweis der fachlichen Eignung
als Dolmetscher
d) Teilprüfung für staatlich geprüfte Dolmetscher zum Nachweis der fachlichen Eignung
als Übersetzer
Sowohl die Übersetzer-, als auch die Dolmetscherprüfung besteht aus mehreren schriftlichen
und mündlichen Aufgaben (siehe Anlage). Die Teilnahme erfolgt in
einer
Prüfungsart,
einer
Fremdsprache (mit Deutsch als korrespondierender Sprache) und i.d.R. in
einem
Fachge-
biet. Als Fachgebiete stehen zur Auswahl:
Wirtschaft
Rechtswesen
Technik
Naturwissenschaften einschließlich Medizin
Geisteswissenschaften
Sozialwissenschaften
2. Wohin müssen Sie sich wenden, wenn Sie die Prüfung ablegen möchten?
Prüfungsbehörde ist das
Landesamt für Schule und Bildung
Standort Leipzig
Referat 42, Dolmetscher- und Übersetzerprüfungen
Nonnenstraße 17 A
04229 Leipzig
Hier können Sie den Vordruck für den Antrag auf Zulassung zur staatlichen Prüfung per E-
Mail oder auf dem Postweg anfordern. Sie können diesen auch im Internet herunterladen
unter der Adresse
https://www.lehrerbildung.sachsen.de/8100.htm
. Dort finden Sie verschie-
dene Links (u. A. Prüfungsverordnung, Merkblatt und Antragsformular) sowie aktuelle Mittei-
lungen.

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Standort Leipzig
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Stand: Dezember 2020
3. Welche Voraussetzungen müssen Sie mitbringen?
Sie müssen
mindestens über einen Realschulabschluss oder einen gleichwertigen Bildungsab-
schluss verfügen
und
eine mindestens zweijährige Ausbildung zum Dolmetscher bzw. Übersetzer in der zu
prüfenden Sprache nachweisen
oder
ein abgeschlossenes Studium mit einer Regelstudienzeit von mindestens sechs Se-
mestern, in dem die zu prüfende Sprache wesentlicher Studiengegenstand war (z. B.
Lehramts-, Diplom-, Magister- oder B.A.- bzw. M.A.-Studiengang)
oder
den Nachweis einer mehrjährigen Tätigkeit als Dolmetscher bzw. Übersetzer für die zu
prüfende Sprache erbringen.
Bitte beachten Sie, dass Schulbesuchszeiten, zweisprachige Erziehung oder Au-pair-
Tätigkeiten
nicht
als einschlägige Berufspraxis im Sinne der Zulassungsvoraussetzungen
gewertet werden können.
Mehrjährige Studienzeiten im Zielsprachengebiet können anerkannt werden; insbesondere
dann, wenn der erfolgreiche Abschluss des Studienganges nachgewiesen wird und Sie dar-
über hinaus über ein gewisses Maß an Erfahrungen im Dolmetschen bzw. Übersetzen verfü-
gen.
Oft liegen mehrere Nachweise vor, die – jeder für sich genommen – die Zulassungsvoraus-
setzungen nicht erfüllen, in ihrer Gesamtheit jedoch als hinreichend anerkannt werden kön-
nen. Fügen Sie deshalb Ihrem Antrag
alle
einschlägigen Nachweise bei und geben Sie so
umfassend und präzise wie möglich über die ausgeübten Tätigkeiten Auskunft, insbesondere
hinsichtlich
Art, Dauer und Umfang
der Tätigkeit als Dolmetscher bzw. Übersetzer. Ent-
sprechende Angaben gehören auch in den Lebenslauf.
4. Welche Unterlagen sind einzureichen?
a. der vollständig ausgefüllte und unterschriebene
Antragsvordruck
b. ein
Passbild,
nicht älter als ein Jahr,
lose
beigefügt und auf der Rückseite mit
Namen und Geburtsdatum versehen
c. ein in Textform (nicht tabellarisch) abgefasster, chronologisch aufgebauter, aus-
führlicher
handgeschriebener Lebenslauf
mit einer lückenlosen Darstellung
des Bildungsverlaufs und Angaben zur einschlägigen beruflichen Tätigkeit
d. eine Kopie des
Zeugnisses
über den erreichten allgemein bildenden Schulab-
schluss (z. B. Abitur); dieses Zeugnis ist zulassungsrelevant, da es die Grundla-
ge für die Festlegung der Zielsprache durch das Prüfungsamt ist
e. eine Kopie der
Zeugnisse
über den erreichten Hochschulabschluss sowie
Nachweise über eine einschlägige
Vorbildung und/oder Berufspraxis
f. eine Kopie des
Personalausweises
bzw. des
Reisepasses,
die Kopie eines
Aufenthaltstitels allein ist nicht ausreichend
g. Nachweise bei
Namensänderung
Alle fremdsprachigen Zeugnisse und Nachweise sind
in Originalsprache
und
mit deut-
scher Übersetzung
einzureichen.

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5. Wann müssen die Unterlagen der Prüfungsbehörde vorliegen?
Die vollständigen Antragsunterlagen müssen auf dem Postweg bis spätestens
30. April des
Jahres,
in dem Sie die Prüfung abgelegen möchten, in der Prüfungsbehörde eingegangen
sein; Adresse siehe Punkt 2. Es gilt das Datum des Poststempels. Sie können die Unterla-
gen auch persönlich bei den Mitarbeitern der Prüfungsbehörde abgeben. Eine Anfahrtsskiz-
ze finden Sie im Internet unter der Adresse:
https://www.lasub.smk.sachsen.de/leipzig-
3962.html
.
Sprechzeiten:
Dienstag
14:00 – 18:00 Uhr
und nach Vereinbarung
Warten Sie mit der Antragstellung möglichst
nicht
bis zum Ende der Bewerbungsfrist. Sofern
für eine Prüfungssprache oder auch für ein bestimmtes Fachgebiet mehr positiv entschiede-
ne Anträge vorliegen, als mit den zur Verfügung stehenden Prüfern bewältigt werden kön-
nen, werden die Bewerbungen nach der Reihenfolge des Eingangs der vollständigen Unter-
lagen berücksichtigt.
Verspätet eingegangene Anträge werden erst im darauffolgenden Prüfungsjahr berücksich-
tigt.
6. Was ist sonst noch zu beachten?
Für die reibungslose Abwicklung des Bewerbungs- und Prüfungsverfahrens müssen Sie über
eine ladungsfähige Anschrift
verfügen. Ein Postfach oder eine E-Mail-Adresse sind nicht
ausreichend! Bis zum Abschluss des Verfahrens müssen Sie jede - auch vorübergehende -
Änderung Ihrer Anschrift sowie E-Mail-Adresse oder Telefonnummer der Prüfungsbehörde
rechtzeitig mitteilen; ebenso Abwesenheiten vom Wohnort von mehr als
drei Tagen
(Urlaub,
Dienstreisen).
Sollten Sie dies versäumen, gehen alle nachteiligen Folgen zu Ihren Las-
ten!
Die Prüfung ist nicht öffentlich.
Nachteilsausgleich
Sofern Sie
mit dem Antrag
auf Zulassung zur Prüfung auf eine
Behinderung
hingewiesen
haben, die im Prüfungsgeschehen berücksichtigt werden soll, legt die Prüfungsbehörde mit
der Zulassung zur Prüfung geeignete Maßnahmen hinsichtlich Organisation und Gestaltung
der Prüfung fest. Dabei werden Ihre besonderen Belange berücksichtigt ohne die Prüfungs-
anforderungen qualitativ zu verändern. Sie müssen diese Behinderung in Form eines amts-
ärztlichen Attestes nachweisen.
7. Wann fallen welche Gebühren an?
Für die Bearbeitung Ihres Antrages ist eine Bearbeitungsgebühr zu entrichten. Jeder Bewer-
ber erhält nach Eingang der Antragsunterlagen eine Zahlungsaufforderung über die derzeit
gültige Bearbeitungsgebühr, die umgehend zu entrichten ist. Der Zulassungsantrag wird erst
bearbeitet nach Eingang der Gebühr auf dem angegebenen Konto.

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Liegen unvollständige Unterlagen vor, weist Sie die Prüfungsbehörde mit Fristsetzung un-
verzüglich auf die nachzureichenden Unterlagen hin. Nach Fristablauf immer noch unvoll-
ständige Anträge werden zum beantragten Termin abgelehnt. Steht einer Zulassung nichts
im Wege, erhalten Sie die Aufforderung zur Entrichtung der entsprechenden Prüfungsge-
bühr.
Beachten Sie bitte, dass die Teilnahme an der Prüfung nur möglich ist, wenn Sie alle Gebüh-
ren
bis zum vorgegeben Zahlungstermin
eingezahlt haben. Erst dann erhalten Sie den
offiziellen Zulassungsbescheid.
Wir möchten vorsorglich darauf hinweisen, dass zwischen dem Termin Ihrer Einzahlung bei
Ihrem Kreditinstitut und der Rückmeldung durch die Hauptkasse Sachsen an die Prüfungs-
behörde eine Zeitspanne von mindestens zehn Werktagen liegt. In dringenden Fällen sollten
Sie daher Ihren Einzahlungsbeleg direkt bei der Prüfungsbehörde vorlegen, um im Zweifels-
fall die Einzahlung nachweisen zu können.
Sind Sie aus wichtigem Grund an der Prüfungsteilnahme gehindert (s. Frage 9), so wird ge-
mäß § 8 SächsVwKG entsprechend dem bereits erbrachten Aufwand durch die Prüfungsbe-
hörde eine
Rücktrittsgebühr
in Höhe von 10 bis 75% der entsprechenden
Prüfungsgebühr
erhoben.
Eine
Erstattung der Bearbeitungsgebühr
bzw. eine
anteilige Erstattung von Prüfungs-
gebühren
(etwa nach dem Nichtbestehen des schriftlichen Teils und der daraus folgenden
Nichtzulassung zum mündlichen Teil oder im Falle des Abbruchs der mündlichen Prüfung)
erfolgt nicht.
Übersicht über die derzeitigen Gebühren:
1. Bearbeitung des Antrages und Entscheidung über die Zulassung
90,00 €
2. Dolmetscherprüfung oder Übersetzerprüfung
300,00 €
3. Teilprüfung zum Dolmetscher oder Übersetzer
150,00 €
4. Wiederholung nur der mündlichen Prüfung
150,00 €
Diese Gebühren werden entsprechend auch bei einer Wiederholung fällig. Des Weiteren
sind im Widerspruchsverfahren durch die Prüfungsbehörde gemäß § 8 SächsVwKG Gebüh-
ren bis zum Eineinhalbfachen der Prüfungsgebühr zu erheben.
Die Nichteinzahlung von Gebühren führt unweigerlich zu Mahn- und Vollstreckungs-
verfahren.
8. Wann finden die Prüfungen statt?
Die
schriftlichen
Prüfungen werden i.d.R. an drei aufeinander folgenden Werktagen einer
Woche Ende Juli oder Anfang August durchgeführt, wobei die Prüfung für Übersetzer alle
drei Tage, die Prüfung für Dolmetscher nur zwei Tage umfasst.
Die
mündliche
Prüfung findet an einem Tag im Herbst-/Winterhalbjahr statt. Zur mündlichen
Prüfung werden Sie nur zugelassen, wenn Sie den schriftlichen Teil bestanden haben.

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9. Was passiert, wenn Sie die Prüfung nicht antreten können?
Eine Prüfungsverhinderung aus wichtigem Grund (i.d.R. Krankheit) müssen Sie der Prü-
fungsbehörde unverzüglich vor Beginn der Prüfung oder spätestens am ersten Prüfungstag
mitteilen und nachweisen. Im Fall einer Krankheit ist der Nachweis durch ein ärztliches
Zeugnis zu erbringen (eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ohne genauere Angaben zur
akuten gesundheitlichen Einschränkung reicht nicht aus). Andernfalls gilt die Prüfung als
nicht bestanden.
10. Welche Prüfungsanforderungen werden gestellt?
Es wird erwartet, dass Sie über die
sprachlichen und persönlichen Fähigkeiten
verfügen,
die für die zuverlässige Ausübung des Berufes eines Dolmetschers bzw. Übersetzers not-
wendig sind. Dazu gehören neben einer fundierten Allgemeinbildung insbesondere Kennt-
nisse der staatlichen Einrichtungen, der Rechtsordnung und der geschichtlichen, geografi-
schen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Verhältnisse beider Sprachräume. Wei-
terhin werden Grundkenntnisse über aktuelle Themen, Zielsetzungen, Aufbau und Institutio-
nen der Europäischen Union erwartet.
Die Vertrautheit mit einschlägigen sprachlichen und fachlichen Hilfsmitteln wird vorausge-
setzt.
Nachzuweisen sind insbesondere:
sichere Beherrschung beider Sprachen in Grammatik, Lexik, Idiomatik, Stilistik
und Orthografie
Gewandtheit im schriftlichen Ausdruck und Sicherheit in Aussprache und Intonation
Anpassungsfähigkeit an den jeweiligen Text und seine Sprachform sowie die Fähigkeit,
möglichen Missverständnissen und Fehldeutungen eines Textes durch die Übersetzung
vorzubeugen
vertiefte sprachliche und fachliche Kenntnisse (vgl. C2) im gewählten Fachgebiet
Darüber hinaus
wird in der Prüfung für
Dolmetscher
gefordert:
Gewandtheit im mündlichen Ausdruck
eine rasche Auffassungsgabe, gute Konzentrationsfähigkeit und ein gutes Gedächtnis
Einfühlungsvermögen, sicheres und situationsangemessenes Auftreten
Vertrautheit mit den Gepflogenheiten der Dolmetschertätigkeit sowie den
Dolmetschtechniken
Im Einzelnen sind folgende Prüfungsaufgaben zu absolvieren:
Schriftliche Prüfung für Dolmetscher und Übersetzer § 9 Abs. 1 SächsDolmPrüfVO
Prüfungsaufgabe Nr. 1
(im Weiteren mit
S 1.1
bezeichnet):
Aufsatz
in deutscher Sprache oder, wenn Deutsch die Muttersprache des Prüfungsteilneh-
mers ist, in der zu prüfenden Fremdsprache über ein landeskundliches Thema aus dem
Sprachraum der Sprache, in welcher der Aufsatz geschrieben wird, wobei drei Themen zur
Wahl gestellt werden
Bearbeitungszeit: 180 Minuten; erwartete Wortzahl: mindestens 400

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Prüfungsaufgaben Nr. 2 und Nr. 3
(im Weiteren mit
S 1.2
und
S 1.3
bezeichnet):
Übersetzung
eines anspruchsvollen Textes allgemeiner Art von ca. 1500 Schriftzeichen aus
der Fremdsprache in die deutsche Sprache und umgekehrt
Bearbeitungszeit: je 75 Minuten
Prüfungsaufgabe Nr. 4
(im Weiteren mit
S 1.4
bezeichnet):
Aufgabe zum Nachweis der
Kenntnis der in gerichtlichen und behördlichen Verfahren
verwendeten deutschen Fachsprache
in Form des Single-Choice-Verfahrens
Bearbeitungszeit: 30 Minuten
Für die Bearbeitung der Aufgaben S 1.1 bis S 1.4 sind
keine Hilfsmittel
zugelassen.
Zusätzliche schriftliche Aufgaben für Übersetzer
§ 9 Abs. 2 SächsDolmPrüfVO
Fachübersetzungen Nr. 1 und Nr. 2
(im Weiteren mit
S 2.1
und
S 2.2
bezeichnet):
Übersetzung
eines dem Fachgebiet entnommenen anspruchsvollen Textes von ca. 1800
Schriftzeichen aus der Fremdsprache in die deutsche Sprache und umgekehrt
Bearbeitungszeit: je 90 Minuten.
Bei den Fachübersetzungen S 2.1 und S 2.2 sind konventionelle zweisprachige Wörterbü-
cher (in Buchform) nach eigener Wahl zugelassen. Sie sind dem Aufsichtspersonal im Prü-
fungsraum zur Kontrolle vorzulegen, sofern dazu aufgefordert wird.
Mündliche Prüfung für Dolmetscher § 10 Abs. 1 SächsDolmPrüfVO
Prüfungsaufgabe Nr. 1
(im Weiteren mit
M 1.1
bezeichnet):
Gespräch
in deutscher Sprache oder, wenn diese die Muttersprache des Prüfungsteilneh-
mers ist, in der zu prüfenden Fremdsprache über Landeskunde sowie insbesondere über
aktuelle, politische, rechtliche, wirtschaftliche und kulturelle Themen aus der Bundesrepublik
Deutschland und dem Sprachraum der Fremdsprache. Gegenstand des Gespräches können
auch Fakten zu Zielen und Aufbau der Europäischen Union sein sowie deren aktuelle Prob-
leme.
Prüfungszeit: ca. 30 Minuten
Prüfungsaufgabe Nr. 2
(im Weiteren mit
M 1.2
bezeichnet):
Anspruchsvolles
Verhandlungsdolmetschen
(bilaterales Dolmetschen in konsekutiver
Form) unter Berücksichtigung des gewählten Fachgebietes
Prüfungszeit: ca. 15 Minuten
Prüfungsaufgaben Nr. 3 und Nr. 4
(im Weiteren mit
M 1.3 und M 1.4
bezeichnet):
Dolmetschen je eines Vortrages
von etwa fünf Minuten Dauer aus der Fremdsprache in
die deutsche Sprache und umgekehrt, wobei einer der beiden Vorträge dem Fachgebiet ent-
nommen ist. Ein Vortrag ist
simultan
zu dolmetschen, der andere
konsekutiv.
Das Simul-
tandolmetschen erfolgt ohne technische Anlage. Der Dolmetscher steht neben dem Redner.
Beim konsekutiven Dolmetschen können (i.d.R. stehend) Notizen angefertigt werden.
Prüfungszeit: ca. 10 Minuten je Prüfungsaufgabe

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Die mündliche Dolmetscherprüfung wird vorzeitig beendet, sofern der Fall eintritt, dass die
Prüfung nicht mehr bestanden werden kann (s. auch Frage 13).
Mündliche Prüfung für Übersetzer
§ 10 Abs. 3 SächsDolmPrüfVO
Prüfungsaufgabe Nr. 1
(im Weiteren mit
M 3.1
bezeichnet):
Gespräch
in deutscher Sprache oder, wenn diese die Muttersprache des Prüfungsteilneh-
mers ist, in der zu prüfenden Fremdsprache über Landeskunde sowie insbesondere über
aktuelle, politische, rechtliche, wirtschaftliche und kulturelle Themen aus der Bundesrepublik
Deutschland und dem Sprachraum der Fremdsprache. Gegenstand des Gespräches können
auch Fakten zu Zielen und Aufbau der Europäischen Union sein sowie deren aktuelle Prob-
leme.
Prüfungszeit: ca. 30 Minuten
Prüfungsaufgaben Nr. 2 und Nr. 3
(im Weiteren mit
M 3.2 und M 3.3
bezeichnet):
Stegreifübersetzung
nach schriftlicher Textvorlage von ca. 350 Wörtern aus der Fremd-
sprache in die deutsche Sprache und umgekehrt. Einer der beiden Texte ist dem Fachgebiet
entnommen.
Prüfungszeit: ca. 15 Minuten je Prüfungsaufgabe
Prüfungsaufgabe Nr. 4
(im Weiteren mit
M 3.4
bezeichnet):
fachkundlich-fachsprachliches Gespräch
in beiden Sprachen, welches geeignet ist, den
Nachweis der fachkundlichen und fachsprachlichen Kenntnisse sowie der Vertrautheit mit
fachlichen, sprachlichen und fachsprachlichen Hilfsmitteln zu erbringen.
Prüfungszeit: ca. 15 Minuten
Die mündliche Übersetzerprüfung wird vorzeitig beendet, sofern der Fall eintritt, dass die
Prüfung nicht mehr bestanden werden kann (s. auch Frage 13).
11. Was versteht man unter Teilprüfungen und wer kann sie ablegen?
Teilprüfungen dienen dazu, eine bereits erworbene Qualifikation als Dolmetscher oder Über-
setzer um die jeweils fehlende Komponente zu ergänzen.
Haben Sie bereits eine Dolmetscher- bzw. Übersetzerprüfung im Freistaat Sachsen oder
eine als gleichwertig festgestellte staatliche Prüfung bestanden, beschränkt sich die Teilprü-
fung auf die jeweils noch nicht abgelegten schriftlichen und/oder mündlichen Prüfungsaufga-
ben. Bei der Teilprüfung zum Dolmetscher sind dies die mündlichen Prüfungsaufgaben M
1.2, M 1.3, und M 1.4; bei der Teilprüfung zum Übersetzer die schriftlichen Prüfungsaufga-
ben S 2.1 und S 2.2 sowie die mündlichen Prüfungsaufgaben M 3.2, M 3.3 und M 3.4.
12. Was ist im Prüfungsverfahren unbedingt zu unterlassen?
Täuschungshandlungen!
Eine Täuschungshandlung liegt vor, wenn Sie versuchen, das Prüfungsergebnis durch das
Mitführen nicht zugelassener Hilfsmittel, durch die Hilfe eines Dritten oder die Hilfe für einen
Dritten zu beeinflussen.

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Unlauteres Verhalten!
Unlauteres Verhalten liegt vor, wenn Sie versuchen, das Prüfungsergebnis durch Einwirken
auf Bedienstete des Prüfungsamtes oder Mitglieder des Prüfungsausschusses zu beeinflus-
sen.
Ordnungsverstöße!
Ein Ordnungsverstoß liegt vor, wenn Sie durch Ihr Verhalten die Prüfung so behindern, dass
diese nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden kann.
Folge bei Nichtbeachtung:
In allen Fällen werden Sie von der weiteren Teilnahme an der Prüfung ausgeschlossen und
die Prüfung gilt als nicht bestanden.
13. Wann haben Sie die Prüfung bestanden?
Die Dolmetscherprüfung ist bestanden, wenn
keine Prüfungsaufgabe mit der Note 6 bewertet wurde,
in nicht mehr als einer schriftlichen Prüfungsaufgabe die Note 5 und
in den mündlichen Prüfungsaufgaben M 1.2 bis M 1.4 mindestens die Note 4 erzielt
wurde.
Die Übersetzerprüfung ist bestanden, wenn
keine Prüfungsaufgabe mit der Note 6 bewertet wurde,
in nicht mehr als je einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfungsaufgabe die No-
te 5 und
in den schriftlichen Übersetzungsaufgaben S 1.2, S 1.3, S 2.1 und S 2.2 mindestens
die Note 4 erzielt wurde.
Skala zur Leistungsbeurteilung:
Note 1 (1,0 - 1,4) = sehr gut
Note 4 (3,5 - 4,4) = ausreichend
Note 2 (1,5 - 2,4) = gut
Note 5 (4,5 - 5,4) = mangelhaft
Note 3 (2,5 - 3,4) = befriedigend
Note 6 (5,5 - 6,0) = ungenügend
Nach Bestehen der Prüfung erhalten Sie ein
Zeugnis,
welches zum Führen der Berufsbe-
zeichnung „Staatlich geprüfte Dolmetscherin/Staatlich geprüfter Dolmetscher für die … Spra-
che“ oder „Staatlich geprüfte Übersetzerin/Staatlich geprüfter Übersetzer für die … Sprache“
berechtigt. Es weist das Fachgebiet, die Durchschnittsnoten der schriftlichen und der mündli-
chen Prüfung sowie das Gesamtprädikat aus. Darüber hinaus erhalten Sie eine gesonderte
Aufstellung über die Bewertungen der einzelnen schriftlichen und mündlichen Prüfungsauf-
gaben.

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Bei nicht bestandener schriftlicher Prüfung erhalten Sie
auf dem Postweg
einen
schriftli-
chen Bescheid
über die Ergebnisse in den einzelnen schriftlichen Prüfungsaufgaben. Bei
nicht bestandener mündlicher Prüfung erhalten Sie am Ende der Prüfung einen
mündlichen
Bescheid
über die Bewertung aller absolvierten schriftlichen und mündlichen Prüfungsauf-
gaben.
Auf Antrag wird Ihnen eine amtliche Bescheinigung über die erfolglose Teilnahme ausge-
stellt.
14. Kann eine nichtbestandene Prüfung wiederholt werden?
Eine nicht bestandene Prüfung kann in derselben Sprache und demselben Fachgebiet ein-
mal wiederholt werden. Eine Wiederholungsprüfung ist frühestens im folgenden Prüfungsjahr
möglich. Bei einer zweiten Wiederholung müssen Sie ein anderes Fachgebiet wählen. Sie
können das Fachgebiet auch schon bei der ersten Wiederholung wechseln. Haben Sie die
Prüfung nach einer zweiten Wiederholung nicht bestanden, können Sie in der betreffenden
Sprache frühestens nach 5 Jahren eine Wiederholung beantragen.
Wurde die Prüfung nur im mündlichen Teil nicht bestanden, kann auch nur der mündliche
Teil wiederholt werden. Beachten Sie jedoch, dass die Ergebnisse der erfolgreich abgelegten
schriftlichen Prüfung nach zwei Jahren ihre Gültigkeit verlieren.
15. Dürfen die Prüfungsunterlagen eingesehen werden?
Nach Abschluss des gesamten Prüfungsverfahrens können Sie bei der Prüfungsbehörde
Einsicht in die Bewertung Ihrer Prüfungsleistungen beantragen. Die Einsichtnahme erfolgt
unter Aufsicht der Prüfungsbehörde zu einem festgelegten Termin.

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16. Welche Materialien können Sie bei der Prüfungsbehörde bestellen?
Zur individuellen Vorbereitung auf den schriftlichen Teil der Prüfung können Sie bei der Prü-
fungsbehörde Prüfungsaufgaben aus vergangenen Jahren bestellen – per Telefax, per E-
Mail oder per Post. Auf Seite 12 finden Sie eine Übersicht der vorhandenen Prüfungstexte.
Jeder Jahrgang enthält die Themen für den Aufsatz, die Übersetzungstexte allgemeiner Art
sowie die Texte der Fachübersetzungen, die im jeweiligen Jahr geprüft wurden. Die Zahl in
Klammern gibt die Anzahl der Seiten der Prüfungsaufgaben für den jeweiligen Jahrgang an.
Die Aufgaben werden ausschließlich jahrgangsweise versandt.
Pro Seite
werden Gebühren
in Höhe von
0,75 EUR
erhoben. Nach Eingang Ihrer Bestellung erhalten Sie eine entspre-
chende Rechnung. Sobald diese beglichen ist, werden Ihnen die Prüfungsaufgaben zuge-
sandt.
Ihre Bestellung muss folgende Angaben enthalten:
Herr/Frau
Name, Vorname
Anschrift
Sprache(n)
Jahrgänge
Zur Vorbereitung auf die Prüfungsaufgabe S 1.4 zur deutschen Gerichts- und Behördenspra-
che kann unter anderem die Broschüre
Gerichts- und Behördenterminologie
von Ulrich
Daum genutzt werden.
Diese kann über den Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer (BDÜ) bestellt wer-
den (
http://www.bdue-fachverlag.de/fachverlag/publikationen/gesamtverzeichnis
).
Vom selben Autor ist auch die Broschüre
Deutsche Landeskunde
zu empfehlen.

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17. Rechtsgrundlagen
Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus über die staatliche Prüfung von
Dolmetschern und Übersetzern zum Nachweis der fachlichen Eignung (Sächsische Dolmet-
scherprüfungsverordnung – SächsDolmPrüfVO) vom 15. Mai 2009, zuletzt geändert durch
Artikel 3 Absatz 6 der Verordnung vom 5. April 2019 (SächsGVBl. S. 245)
Sächsisches Gesetz über die staatliche Prüfung, öffentliche Bestellung und allgemeine Beei-
digung von Dolmetschern, Übersetzern und Gebärdensprachdolmetschern (Sächsisches
Dolmetschergesetz – SächsDolmG) vom 25. Februar 2008 (SächsGVBl. S. 242), zuletzt ge-
ändert durch Artikel 4 des Gesetzes vom 15. November 2017 (SächsGVBl. S. 598)
Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz und für Europa über den Nach-
weis der fachlichen Eignung von Dolmetschern, Übersetzern und Gebärdensprachdolmet-
schern (Sächsische Dolmetscherverordnung – SächsDolmVO) vom 4. September 2008
(SächsGVBl. S. 548), zuletzt geändert durch Verordnung vom 19. Januar 2018 (SächsGVBl.
S. 23)
Sächsisches Verwaltungskostengesetz vom 5. April 2019 (SächsGVBl. S. 245)
Neunte Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen über die Bestimmung
der Verwaltungsgebühren und Auslagen (Neuntes Sächsisches Kostenverzeichnis - 9.
SächsKVZ) vom 21.09.2011, (SächsGVBl. S. 410), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Ge-
setzes vom 20. August 2020 (Sächs. GVBl. S. 486).

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Stand: Dezember 2020
Übersicht über die vorhandenen Prüfungsaufgaben der vergangenen Jahre
Nr. Sprachen
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2020
1
Arabisch
WG (7)
WRNGS (13)
WRTGS (14)
WRTGS (14)
RNGS (12)
WTRGS (14)
NRSWG (14)
2
Bosnisch/Kroatisch/Serbisch
RGS (15)
RS (10)
RGS (14)
RTNGS (18)
SGRW (13)
WRSG (21)
TNSGR (19)
3
Bulgarisch
WRNS (12)
WRG (10)
WGS (9)
TG (7)
RTS (9)
GSW (9)
RWG (9)
4
Chinesisch
W (5)
WRGS (12)
WS (8)
./.
GW (8)
TW (8)
TW (8)
5
Englisch
RGS (10)
TG (7)
WTNG (12)
WTNGS (14)
RNGSW (14)
GRW (10)
SWNRG (14)
6
Französisch
WG (8)
S(6)
RGS (10)
WR (8)
SRWG (12)
RG (8)
NG (8)
7
Italienisch
G (5)
WG (8)
W (6)
WR (8)
./.
G (5)
GR (8)
8
Mongolisch
(3)
WRS (9)
./.
R (5)
G (5)
./.
./.
9
Polnisch
WRGS (12)
WRG (10)
WRGS (12)
WRTNGS (16)
WR (8)
WN (8)
GWRST (13)
10
Rumänisch
WRG (10)
WRS (9)
GS (8)
WS (7)
GS (8)
GSWR (11)
RTGW (12)
11
Russisch
WRTGS (14)
WRTGS (14)
WRGS (12)
WRS (9)
SGNRW (14)
WRNTGS (16) WRGNS (14)
12
Spanisch
WT (8)
WG (8)
WGS (10)
R (6)
W (6)
WGR (9)
WS (8)
13
Tschechisch
RNG (10)
WRNS (11)
WRTG (11)
RG (7)
GS (8)
W (6)
GR (7)
14
Ukrainisch
TGS (9)
WRG (10)
RGS (9)
WG (7)
WG (8)
WGR (9)
G (5)
15
Ungarisch
WRTS (11)
WRNGS (14)
WR (8)
./.
W (5)
WS (7)
3
16
Vietnamesisch
WGS (10)
WR (7)
R (6)
./.
WRN (10)
SRW (10)
WRS (10)
Legende:
W = Wirtschaft
R = Rechtswesen
T = Technik
N = Naturwissenschaften (einschließlich Medizin)
G = Geisteswissenschaften
S = Sozialwissenschaften
Angaben in Klammern = Anzahl der Seiten des Jahrganges
Hinweis:
Die Prüfungsaufgaben werden nur jahrgangsweise im Ganzen (nicht nach Fachgebieten getrennt) verschickt (s. auch Merkblatt Nr. 16).

13
Stand: Dezember 2020
Übersicht über die Prüfungsteile
Schriftliche
Prüfung gemäß § 9 SächsDolmPrüfVO
Bezeichnung
Prüfungsart
Dolmetscher
Übersetzer
S 1.1
Landeskundlicher Aufsatz in
der Zielsprache
X
X
S 1.2
Übersetzung allgemeiner Art in
das Deutsche
X
X
S 1.3
Übersetzung allgemeiner Art in
die Fremdsprache
X
X
S 1.4
Aufgabe in Deutsch zur Ge-
richts- und Behördensprache
X
X
S 2.1
Übersetzung zum Fachgebiet
in das Deutsche (Wörterbuch)
X
S 2.2
Übersetzung zum Fachgebiet
in die Fremdsprache (Wörter-
buch)
X
Mündliche
Prüfung gemäß § 10 SächsDolmPrüfVO
Bezeichnung
Prüfungsart
Dolmetscher
Übersetzer
M 1.1
M 3.1
Landeskundliches Gespräch in
der Zielsprache
X
X
M 1.2
Verhandlungsdolmetschen
X
M 1.3
Vortragsdolmetschen in das
Deutsche
X
M 1.4
Vortragsdolmetschen in die
Fremdsprache
X
M 3.2
Stegreifübersetzung in das
Deutsche
X
M 3.3
Stegreifübersetzung in die
Fremdsprache
X
M 3.4
Fachkundlich-fachsprachliches
Gespräch
X