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Industry‘s Hidden Champions Conference
Am Puls der Transformation -
Wie Weltmarktführer Resilienz & Innovation verbinden
Abstracts & Vorstellung der Referentinnen und Referenten
Keynote: „Managing Momentum – Wie Hidden Champions Veränderungen
meistern“
11:15 Uhr – 12:00 Uhr
Dr. Carsten Voigtländer,
Voigtländer Board Advisory
Abstract
Die Fähigkeit zur Transformation liegt in der DNA der Hidden Champions. Das weiß der ehemalige CEO
von Oerlikon Textile und der Vaillant Group und heutige stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der Saurer
Group und weiterer Börsen-, Familien und Private Equity Unternehmen nur zu gut. In seiner Key Note be-
schreibt Dr. Voigtländer aus eigener Erfahrung die Unterschiede bei den tiefgreifenden Veränderungen von
Hidden Champions, die an der Börse notiert sind, zu Familienunternehmen oder Unternehmen im
Private Equity Besitz. Ausgehend von den sehr unterschiedlichen Interessen der Gesellschafter ergeben
sich stark abweichende Strategien, welche bei einer konsequenten Umsetzung wiederum alle zum Erfolg
führen können.
Dr. Carsten Voigtländer
Nach Studium und Promotion in Maschinenbau, Energie- und Verfahrens-
technik durchlief Dr. Carsten Voigtländer Stationen in Forschung und Ent-
wicklung, Projektmanagement, Vertrieb und Marketing und im General
Management bei der Saurer Group sowie als CEO von Oerlikon Textile. Von
2011 bis zum Jahr 2018 übernahm er Verantwortung als Vorsitzender der
Geschäftsführung der Vaillant Group mit Sitz in Remscheid. Heute ist er als
stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Saurer Group und als
Startup-Advisor sowie Beirat zahlreicher Familienunternehmen in den aktu-
ellen Transformationsthemen intensiv engagiert.

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TRACK 1 – Branchentransformation
„Wie Industrien und Branchengrenzen aufbrechen“
12:00 Uhr – 13:00 Uhr
Additive Fertigung - Impulsgeber für Veränderungen von Branchen und
Geschäftsmodellen
Thomas Scholz
, Geschäftsführender Gesellschafter, Arno Hentschel GmbH, Oderwitz
Abstract
Additive Fertigungsverfahren können Entwicklungs- und Produktionsprozesse grundlegend verändern. In
dieses technologische Zukunftsfeld investiert die auf Befestigungs- und Metallerzeugnisse spezialisierte
Arno Hentschel GmbH. Der Geschäftsführende Gesellschafter Thomas Scholz stellt die Anforderungen für
den strategischen Aufbau eines neuen Geschäftsbereichs dar und zeigt die Chancen für das Aufbrechen
von Branchengrenzen auf. Dabei spielt die Kooperation mit regional ansässigen Forschungseinrichtungen
und industriellen Partnern eine zentrale Rolle.
Thomas Scholz
Thomas Scholz stammt aus Zittau und studierte an der
hiesigen Hochschule Wirtschaftsingenieurwesen. Bereits im
Studium zog es ihn in die internationale Wissenschafts- und
Wirtschaftswelt mit Auslandsstationen in Hongkong und Hol-
land. Mit dem Berufsstart bei der BMW AG in München er-
folgte die Entwicklung bis zur Projektleitung Logistikplanung
bei Rolls Royce. In seiner anschließenden ersten Geschäftsführererfahrung leitete er einen vogtländischen
Automobilzulieferer mit 120 Mitarbeitenden, bis er im Jahr 2015 die Oderwitzer Arno Hentschel GmbH mit
25 Mitarbeitenden als externer Unternehmensnachfolger übernahm.
Von außen ein unspektakulärer Betrieb mit 78 Jahren Historie, aber darin steckt durchaus Exotik. Denn
hinter der neu geschaffenen Marke ARNELL verbirgt sich ein Spezialist mit nur wenigen Konkurrenten welt-
weit. Produziert werden, grob zusammengefasst, Metallerzeugnisse und Werkzeuge. Die Spezialität:
Befestigungselemente für Gitterroste. Diese kommen Offshore im Golf von Mexiko, sowie auf der Zugspitze,
an Gebäuden, Maschinen und in Fabriken zum Einsatz – ein hochgradig spezialisiertes Gewerbe – eine
Nische für gesunde Geschäfte.

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TRACK 2 – Wertschöpfungstransformation
„Wie sich Wertschöpfungssysteme verändern“
12:00 Uhr – 13:00 Uhr
Plug & Produce – Digitale Fertigungsszenarien für Industrie 4.0
Johann Hofmann
,
Venture Architect Value Facturing®, Maschinenfabrik Reinhausen GmbH,
Regensburg
Abstract
Die digitale Vernetzung eines historisch gewachsenen Maschinenparks ist regelmäßig ressourcenintensiv,
da die unterschiedlichen am Produktionsprozess beteiligten Aggregate (NC-Maschinen, Voreinstellgeräte,
Lagersysteme etc.) proprietäre Datenformate verwenden und damit eine aggregat- und prozessübergrei-
fende Datenbereitstellung erschweren. Damit zukunfts- und leistungsfähige Industrie 4.0-Anwendungen
entstehen, muss zum einen die Digitalisierung standardisiert werden, und zum anderen die Ausführung weg
von „Execution“ (MES) hin zur „Produktionsoptimierung durch Regelung“ (MOM) entwickelt werden. Johann
Hofmann zeigt in diesem Zusammen die Anforderungen an ein einheitliches Regelwerk (Data Governance)
für die industrielle Digitalisierung aus Sicht der Praxis auf.
Johann Hofmann
Dipl.-Ing. (FH) Johann Hofmann ist Founder & Venture
Architect of ValueFacturing® bei der Maschinenfabrik Rein-
hausen. In den letzten 30 Jahren entwickelte er mit seinem
Team die Grundlagen für eine Digitale Fertigung und holte
mit
dem
daraus
entstandenen
Assistenzsystem
ValueFacturing® 2013 den erstmals vergebenen „Industrie
4.0-Award“. Darüber hinaus war er mit dem Geschäftsbereich
ValueFacturing® bereits zweimal Finalist beim Innovationspreis der deutschen Wirtschaft. Seit mehreren
Jahren wird diese Lösung sehr erfolgreich an andere Betriebe mit diskreter Fertigung im deutschsprachigen
Raum vermarktet. Heute ist es ein entscheidender Baustein auf dem Weg zur Smart Factory im Sinne von
Industrie 4.0.

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TRACK 3 – Kundentransformation
„Wie aus Kunden neue Lieferanten werden“
12:00 Uhr – 13:00 Uhr
Vom Marktführer für Sensorik und Automationslösungen zum Global Player
für Digitalisierung – Wie aus Daten Informationen werden
Nadine Rahman
,
CEO & Industrie 4.0 Spezialistin, ifm solutions gmbh, Siegen
Abstract
Die Entwicklung vom Komponentenhersteller zum kompetenten Lösungsanbieter gilt für viele Automatisie-
rungsspezialisten als Königsweg. Wie im Zeitalter der Digitalisierung eine solche Transformation erfolgreich
gestaltet werden kann, erklärt Nadine Rahman, CEO bei der ifm solution gmbh. Sie hat die Bedürfnisse des
„vernetzten Industriekunden“ konsequent in den Fokus gerückt. Der Schlüssel zum Erfolg liegt dabei in den
analysierbaren Daten, die von den Sensoren in den Maschinen ihrer Kunden generiert werden, und damit
die Quelle für wertschaffende Informationen und Services sind. Die daraus resultierende Veränderung des
Geschäftsmodells betrachtet sie als umfassende Evolution von Produktportfolio, Kundenbeziehung,
Prozessen, Strukturen, Mitarbeiterfähigkeiten und Kultur. Wer hier erfolgreich sein will, braucht eine konse-
quente Digitalisierungsstrategie.
Nadine Rahman
Vor ihrem Eintritt in die ifm-Unternehmensgruppe arbeitete Nadine
Rahman in verschiedenen Bereichen für SAP in Deutschland, der
Schweiz sowie in der Asien-Pazifik-Region. Nachdem sie SAP verlassen
hatte, nahm sie eine Stelle innerhalb der ifm-Unternehmensgruppe an
und wurde Geschäftsführerin in Singapur. Mit Gründung der ifm solutions
gmbh im Jahre 2016 kam sie zurück nach Deutschland und ist seitdem
Mitglied des Vorstandes. Im März 2017 übernahm sie dessen Vorsitz als
CEO. Ihre operative Verantwortung liegt heute in der Markteinführung
und Internationalisierung des digitalen Geschäftsbereiches der ifm-Unter-
nehmensgruppe. Als solche ist sie auch Vorsitzende und CEO in ver-
schiedenen internationalen Tochtergesellschaften weltweit. Ihre Kindheit verbrachte sie in London. Sie
schloss ihren Master of Business in Wirtschaftswissenschaften an der Universität Köln ab, wo sie nach ihren
Auslandsjahren in Zürich und Singapur auch heute wieder lebt.

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TRACK 4 – Beziehungstransformation
„Wie Netzwerke gemeinsam Innovationen hervorbringen“
12:00 Uhr – 13:00 Uhr
Hidden Champions - Neue Allianzen für Innovationen schmieden
Prof. Dr. Gunther Olesch,
Chief Representative Officer, Phoenix Contact GmbH & Co. KG,
Blomberg
Abstract
Die digitale Transformation vernetzt die industrielle Wertschöpfung und erfordert außerdem die Vernetzung
und Öffnung im Innovationsgeschehen und dem Technologieentwicklungsprozess selbst. Auf den innovati-
ven Spielfeldern der Industrie 4.0 ist die Phoenix Contact weltweiter Marktführer für Komponenten und
Systeme für die industrielle Automation. Der langjährige Geschäftsführer und heutige Chief Representative
Officer Prof. Dr. Olesch zeigt in dieser Master Class auf, wie sein Unternehmen Open Innovation neben
einem hocheffizienten Kerngeschäft etabliert hat. Der Hidden Champion aus Ostwestfalen setzt seine offene
Innovationsstrategie als Clusterpreneur im Spitzencluster it‘s OWL und als Wagniskapitalgeber um und
schafft so neue Allianzen für Innovation und New Business innerhalb des Old Business.
Prof. Dr. Gunther Olesch
Prof. Dr. Gunther Olesch war 20 Jahre lang
Geschäftsführer bei der Phoenix Contact GmbH Co.
KG. Seine Verantwortungsbereiche waren Human
Resources, Information Technology und Facility
Management Engineering. Das internationale Unter-
nehmen ist mit ca. 17.400 Mitarbeitenden und fast 2,5
Milliarden Umsatz weltweiter Marktführer der elektro-
technischen und elektronischen Verbindungstechnik.
Seit 1. August 2020 ist er Chief Representative Officer des Unternehmens. Prof. Dr. Olesch wurde als ein-
ziger Manager sechsmal zum führenden Personalmanager Deutschlands von der Zeitschrift Personalma-
gazin ernannt und in die HR Hall of Fame aufgenommen.
Phoenix Contact erhielt diverse Preise für exzellente Personalarbeit und Führungskultur. Unter der Leitung
von Prof. Dr. Olesch wurde das Unternehmen in den letzten 16 Jahren zwölfmal zum besten Arbeitgeber
Deutschlands und zweimal Europas gekürt. Von Prof. Dr. Gunther Olesch sind mehrere Bücher und über
180 Veröffentlichungen zu den Themen Human Resources erschienen. Er ist Vorstandsvorsitzender des
Arbeitgeberverbandes Lippe, Mitglied des Berufsbildungsausschusses Bund Deutscher Arbeitgeber, Beirat
in mehreren Unternehmen und berät mehrere Bundesministerien.

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TRACK 5 – Kulturtransformation
„Wie Führungskräfte für Veränderung begeistern“
12:00 Uhr – 13:00 Uhr
Innovationskultur schaffen - Veränderungen meistern: Vom Diesel-Dino zu Emission
Zero
Michael Wellenzohn
,
Vorstand Marketing & Sales, Deutz AG, Köln
Abstract
Die DEUTZ AG ist der älteste Motorenhersteller der Welt und heute auf vielseitige Anwendungen für An-
triebssysteme im Off-Highway-Bereich spezialisiert. Das Unternehmen perfektioniert die Verbrennungstech-
nik seit über 150 Jahren. Wie es mit innovativen Arbeitsmethoden und einem starken Team gelingen kann,
bei der Transformation vom „Diesel-Dino zu Emission Zero“ die PS auch tatsächlich auf die Straße zu brin-
gen, zeigt das verantwortliche Vorstandsmitglied Michael Wellenzohn. Das Traditionsunternehmen ist
technologieoffen auf dem Weg zur CO2-freien Mobilität und setzt dabei auf E-Antriebe ebenso wie auf
alternative Kraftstoffe - unter anderem Wasserstoff.
Michael Wellenzohn
Michael Wellenzohn ist in Triesen (Lichtenstein) aufge-
wachsen und hat seine Karriere bei der thyssenkrupp
Presta in Eschen 1994 zunächst mit operativer Marketing-
und Vertriebsverantwortung begonnen und hat von 2005 bis
2011 die Thyssen Krupp Chassis Systems mit 3 Mrd. €
Umsatz als Geschäftsführer verantwortet.
Seit 2013 ist Michael Wellenzohn Vorstandsmitglied bei der
Deutz AG und verantwortlich für die Bereiche Vertrieb, Service und Marketing im Unternehmen sowie die
Führung der regionalen Gesellschaften in Asien und USA. Dabei sind seine strategischen Erfolge beispiels-
weise eine Entwicklungskooperation mit John Deere in den USA und ein Joint Venture mit Sany zur Indust-
rialisierung und Produktion von On- und Off-Road-Motoren.
Transformation ist für Michael Wellenzohn inzwischen Tagesgeschäft. Insbesondere die Ausrichtung des
führenden Motorenherstellers für die Zukunft mit C02-freien Antrieben, E- und Hybridantrieben, Wasserstoff-
verbrennungsmotoren, synthetischen Kraftstoffen und Bio-Fuels erfordert nicht nur technologische
Entwicklungskompetenz und organisatorische Veränderung, sondern ein offenes Mindset für Innovation und
Mut, um den Weg vom Diesel-Dino zu Emission-Zero zu beschreiten.

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Veranstalter
Partner
Wissenschaftliche Impulse
13:30 Uhr – 14:30 Uhr
Familiengeführte Hidden Champions: Strategische Flexibilität über Generationen
Prof. Dr. Christina Hoon
, Universität Bielefeld, Stiftungslehrstuhl für BWL
Abstract
Familienunternehmen lösen das Spannungsverhältnis von generationenüberspannender Tradition und ei-
nem unternehmerischen Drang zur Innovation auf eine ihnen eigene Art und Weise: Strategische Flexibilität.
Die Entscheidungsprozesse für Veränderungen laufen mit einer besonderen Logik und in einem Diskurs von
Familienwerten, Vermögenswerten und Managementkapazität ab. Dabei gibt es nicht nur die nötige Sensi-
bilität, Offenheit und das Eigenkapital, um in neue Entwicklungen zu investieren, sondern auch die Inhaber-
führung für eine Umsetzung ohne Umwege. Dazu kommt gerade in Familienunternehmen mit längerer
Tradition ein besonderes Vertrauens- und Erfahrungskapital, das auch in Krisenzeiten Zuversicht gibt: Wir
sind immer schon innovativ gewesen und schaffen das heute auch.
Prof. Dr. Christina Hoon
Prof. Dr. Christina Hoon ist Inhaberin der Stiftungsprofessur
„Führung von Familienunternehmen“ an der wirtschaftswissen-
schaftlichen Fakultät der Universität Bielefeld. Stifter sind 22 Fami-
lienunternehmen und Institute aus der Region OWL. In Vorträgen
und Keynotes referiert sie zu Nachfolge, Leadership, Human Re-
source Management und die Langlebigkeit und Wirtschaftskraft
von Familienunternehmen. Sie stammt selbst aus einem Familien-
unternehmen und kennt den Alltag einer Unternehmerfamilie.

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Veranstalter
Partner
Hidden Dragons: Learning Fast, Evolving Faster
Prof. Dr. Deng Di
, Jinan University, Hidden Champions Researcher
Abstract
Der Aufstieg chinesischer Firmen zu mächtigen und marktführenden Konkurrenten auf globaler Ebene hat
bereits vor Jahrzehnten begonnen, allerdings unter dem Radar und zumeist unbemerkt. Chinesische
Unternehmen wie Haier, Legend oder Xiaomi haben es im Stillen geschafft, Marktanteile von älteren,
größeren und finanziell noch stärkeren Rivalen in Asien, Europa und Nordamerika zu gewinnen. Weniger
beachtet wird jedoch die Tatsache, dass eine beträchtliche Anzahl anderer, wenig bekannter chinesischer
Unternehmen ihre Aktivitäten beschleunigt haben, um (manchmal sogar dominante) globale Marktpositionen
in zahlreichen (oft Nischen-) Branchen aufzubauen, von Maschinen über medizinische Geräte,
Elektrofahrräder bis hin zu Klavieren oder Drohnen. In der frühen Phase der Integration Chinas in den
Weltmarkt nutzen die sogenannten "Hidden Dragons" ihre Vorteile als heimische Marktführer, die aufgrund
ihrer Größenvorteile in ausländische Märkte eintreten. Ihre Wettbewerbsvorteile beruhen in der Regel auf
Netzwerken, die kleine, spezialisierte Unternehmen in unmittelbarer Nähe zusammenführen und in China
entwickelte Innovationen ermöglichen. Nach und nach begannen jedoch einige wenige Hidden Champions
aus China, den internationalen Markt durch Wettbewerbsfähigkeit jenseits von Kostenvorteilen zu
erschließen, z. B. durch bahnbrechende Innovationen, herausragenden Service und tiefgründiges
Verständnis von der Nachfrage des lokalen Marktes. Diese Erkenntnisse legen nahe, dass chinesische
Hidden Dragons schnell lernen und sich schneller weiterentwickeln, um den globalen Wettbewerb neu zu
gestalten.
Prof. Dr. Deng Di
Professor Deng Di ist stellvertretender Dekan an der School of
Management der Jinan University (Guangzhou, China) und ein echter
Experte für chinesische mittelständische Weltmarktführer. Deng Di
erwarb tiefe Einblicke in die ambitionierte Entwicklung der chinesischen
Sany Gruppe, in der er im Jahr 2000 zum ersten internationalen
Marketingleiter ernannt wurde. Zu diesem Zeitpunkt war Sany noch ein
nationaler Player und begann den Weg zur globalen Marktführerschaft,
der durch die Übernahme des deutschen Hidden Champions Putzmeister
geebnet wurde. In den frühen 2000er Jahren war es Prof. Deng Di, der
die Hidden-Champion-Idee in die chinesische Geschäftswelt einführte,
einschließlich der Übersetzung von Prof. Hermann Simons Buchklassiker
(„Hidden Champions des 21. Jahrhunderts“) ins Chinesische, und die vergleichende Forschung und
Fallstudien zu chinesischen Hidden Champions initiierte. In seiner Forschung über Hidden Champions und
ihrem chinesischen Pendant, den sogenannten „Hidden Dragons“, konzentriert er sich auf die Lerndynamik
und nimmt eine evolutionäre Perspektive auf strategisches Management und Führung ein.