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in Kooperation mit
I N F O R M A T I O N
für Arbeitgeber
zum beschleunigten Verfahren für Fachkräfte aus dem Ausland
Mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz vom 15. August 2019 wurden Verfahrensverbesserungen für die Einreise von Fachkräf-
ten geschaffen.
Seit 1. März 2020
steht das beschleunigte Fachkräfteverfahren nach § 81a des Aufenthaltsgesetzes zur Verfü-
gung.
Mit dem beschleunigten Fachkräfteverfahren haben Arbeitgeber die Möglichkeit, für die Einreise einer bestimmten Fachkraft
aus dem Ausland eine sog. Vorabzustimmung der Ausländerbehörde zu einem Visum zu erhalten. Unter Vorlage dieser Vorab-
zustimmung bei der deutschen Auslandsvertretung wird das Visumsverfahren beschleunigt durchgeführt.
- zentraler Ansprechpartner ist der Arbeitgeber
- Gebühr: 411 Euro plus weitere Kosten
- Dauer: mindestens 5 Monate
- es gibt keine Garantie auf Erteilung der Vorabzustimmung oder auf die Einreise
HINWEIS: Ab 1. März 2020 ist bis zur Einrichtung einer zentralen Ausländerbehörde für das beschleunigte Fachkräfteverfahren
in Sachsen für den Arbeitgeber die örtlich zuständige Ausländerbehörde am Sitz des Arbeitgebers oder am Sitz der Niederlas-
sung Ansprechpartner für das Verfahren. Ab Einrichtung einer zentralen Ausländerbehörde wird diese dann Ansprechpartner
sein.
Für wen ist das beschleunigte Fachkräfteverfahren mög-
lich?
Das beschleunigte Fachkräfteverfahren betrifft
Fachkräfte
mit Drittstaatsangehörigkeit
1
. Fachkräfte mit einer Staatsan-
gehörigkeit eines anderen Mitgliedstaats der Europäischen
Union sind freizügigkeitsberechtigt und können ohne weite-
res nach Deutschland einreisen und hier arbeiten.
Die
Fachkraft ist noch im Ausland
. Das beschleunigte Fach-
kräfteverfahren gilt nicht für bereits in Deutschland lebende
Ausländer.
Es muss zudem eine
qualifizierte Beschäftigung
im Bundes-
gebiet beabsichtigt sein, d. h. die Beschäftigung auf der va-
kanten Stelle setzt in Deutschland eine mindestens zweijäh-
rige Berufsausbildung voraus (Stellenanforderung). Das be-
schleunigte Fachkräfteverfahren gilt aber auch für die Durch-
führung einer
qualifizierten Berufsausbildung
, für eine
For-
schungstätigkeit
oder eine
Maßnahme zur Berufsanerken-
nung
. Auch
IT-Fachkräfte ohne formale Qualifikation
aber
mit ausgeprägten berufspraktischen Erfahrungen sind erfasst.
Erforderlich ist auch ein
konkretes Arbeitsangebot für eine
bestimmte Fachkraft
. Eine pauschale Vorabzustimmung für
die prinzipielle Besetzung vakanter Stellen mit ausländischen
Fachkräften ist nicht möglich.
Was wird im beschleunigten Fachkräfteverfahren erteilt?
Im beschleunigten Fachkräfteverfahren wird eine
sog. Vorab-
zustimmung zum Visum
erteilt. Mit dieser kann die Fachkraft
im Ausland bei der zuständigen Auslandsvertretung beschleu-
nigt ein Visum beantragen und erhalten. Das Visum ist wiede-
rum Voraussetzung für die Einreise der Fachkraft nach
Deutschland.
1
Gilt nicht für folgende Staaten, die visumsfrei auch für den Aufenthalt zu Erwerbszwe-
cken nach Deutschland einreisen dürfen: Australien, Israel, Japan, Kanada, Republik Ko-
rea, Neuseeland und Vereinigte Staaten von Amerika.
Was bedeutet Vorabzustimmung zum Visum?
Mit der Vorabzustimmung bescheinigt die Ausländerbehörde,
dass wesentliche Voraussetzungen für den Aufenthalt der
ausländischen Fachkraft vorliegen. Die Vorabzustimmung im
beschleunigten Fachkräfteverfahren dient somit vor allem
der Beschleunigung des Visumsverfahrens bei der Auslands-
vertretung.
Im beschleunigten Verfahren werden durch die Ausländerbe-
hörde
KEIN Visum und auch KEIN Aufenthaltstitel
erteilt.
HINWEIS:
Die Erteilung einer
Vorabzustimmung zum Visum
durch die Ausländerbehörde
garantiert nicht die Erteilung ei-
nes Visums
durch die Auslandsvertretung. Diese entscheidet
abschließend über die Erteilung des Visums.
Was ist, wenn der Arbeitgeber noch keine konkrete Fach-
kraft im Ausland gefunden hat?
Um geeignete Bewerber im Ausland zu finden, steht der Ar-
beitgeber-Service der Bundesagentur für Arbeit zur Verfü-
gung. Dieser kooperiert eng mit dem Internationalen Perso-
nalservice der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung
(ZAV). Dieser betreut umfassend die Rekrutierung von Fach-
kräften aus dem Ausland und unterstützt auch deren soziale
und betriebliche Integration.
Der
Arbeitgeber-Service
ist gebührenfrei erreichbar unter
der
Telefonnummer: 0800 455 55 20
.
Welche Vorteile hat der Arbeitgeber vom beschleunigten
Fachkräfteverfahren?
Der Arbeitgeber hat im beschleunigten Fachkräfteverfahren
mit der zuständigen
Ausländerbehörde
einen
zentralen An-
sprechpartner
. Die Ausländerbehörde leitet alle weiteren
Verfahrensschritte ein, beteiligt die weiteren Akteure (z. B.
Bundesagentur für Arbeit) und koordiniert das Verfahren.

Zudem wird das Verfahren durch gesetzlich festgelegte Fris-
ten und vereinheitlichte Verfahrensschritte beschleunigt.
(Siehe S. 4 Fristen im Einzelnen.)
Wie lange dauert das beschleunigte Fachkräfteverfahren?
Im
Idealfall
dauert das beschleunigte Fachkräfteverfahren
bis
zur Visumserteilung etwa 5-6 Monate
. Dies setzt jedoch vo-
raus, dass:
eine wirksame Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und
der Ausländerbehörde vorliegt (alle Vollmachten sind vor-
handen),
alle erforderlichen Unterlagen vorbereitet sind und voll-
ständig vorliegen,
das Verfahren zur Berufsanerkennung mit dem Ergebnis
„volle Gleichwertigkeit“ abgeschlossen wird, oder
bei Feststellung einer „teilweisen Gleichwertigkeit“ im
Verfahren zur Berufsanerkennung entsprechende Anpas-
sungsmaßnahmen durchgeführt werden,
eine ggf. erforderliche Berufsausübungserlaubnis erteilt
oder zugesichert ist,
die ggf. erforderliche Zustimmung der Arbeitsverwaltung
vorliegt und
alle sonstigen aufenthaltsrechtlichen Voraussetzungen
vorliegen und keine Nachfragen erforderlich sind.
Die Dauer des beschleunigten Fachkräfteverfahrens kann
im
Einzelfall
jedoch
länger
sein und bestimmt sich maßgeblich
nach den Gegebenheiten des jeweiligen Falles.
Was muss der Arbeitgeber tun?
Die Inanspruchnahme des beschleunigten Fachkräfteverfah-
rens ist für den Arbeitgeber eine
Option
. Grundsätzlich bleibt
zwar die ausländische Fachkraft Antragsteller, aber der Ar-
beitgeber ist im Verfahren der Bevollmächtigte.
Der Arbeitgeber schließt zur Durchführung des beschleunig-
ten Fachkräfteverfahrens mit der zuständigen Ausländerbe-
hörde eine entsprechende
Vereinbarung
ab. (Siehe Seite 4 In-
halt der Vereinbarung.). Er wird damit
unmittelbarer An-
sprechpartner
der Ausländerbehörde und der ausländischen
Fachkraft. Er übergibt alle Dokumente, muss Nachforderun-
gen an die ausländische Fachkraft kommunizieren und die
nachgereichten Dokumente vorlegen.
Liegen alle Voraussetzungen und Zustimmungen vor, erhält
der Arbeitgeber die Vorabzustimmung zum Visum von der
Ausländerbehörde und leitet diese
bzw. eine Kopie oder ei-
nen Scan der Fachkraft im Ausland zu.
Was macht die Ausländerbehörde im beschleunigten Fach-
kräfteverfahren?
Die Ausländerbehörde berät den Arbeitgeber über das Ver-
fahren sowie die notwendige Beteiligung anderer Stellen und
leitet die erforderlichen Schritte ein. Dies können sein:
Verfahren zur Feststellung der Gleichwertigkeit eines aus-
ländischen Berufsabschlusses
Verfahren zur Zeugnisbewertung bei der Zentralstelle für
ausländisches Bildungswesen
Beantragung einer erforderlichen Berufserlaubnis in reg-
lementierten Berufen
Einholung der ggf. erforderlichen Zustimmung der Ar-
beitsverwaltung.
Während des Verfahrens informiert die Ausländerbehörde
den Arbeitgeber unverzüglich über die Ergebnisse der einzel-
nen Schritte und die ggf. nachzureichenden Unterlagen.
Nach Abschluss der einzelnen Verfahrensschritte prüft die
Ausländerbehörde die sonstigen aufenthaltsrechtlichen Vo-
raussetzungen (z. B. Passpflicht, Identitätsklärung, Sicherung
des Lebensunterhalts).
Beim Vorliegen aller Voraussetzungen erteilt die Ausländer-
behörde eine sog. Vorabzustimmung zum Visum für die Fach-
kraft und speichert diese im Ausländerzentralregister. Die zu-
ständige Auslandsvertretung wird wiederrum über das Regis-
ter automatisch informiert.
Was kostet das beschleunigte Fachkräfteverfahren?
Für die Durchführung des
beschleunigten Fachkräfteverfah-
rens bei der Ausländerbehörde
wird bei Abschluss der Ver-
einbarung eine Gebühr von
411 Euro
erhoben.
Hinzu kommen weitere Gebühren:
für das Verfahren zur Berufsanerkennung,
ggf. für die Erteilung einer Berufserlaubnis und
für das Visumverfahren bei den Auslandvertretungen.
Die weiteren Gebühren werden nicht von der Ausländerbe-
hörde erhoben. Sie sind direkt an die zuständige Stelle zu be-
gleichen.
Weitere Kosten
können anfallen für:
das Ausstellen von Urkunden,
die Echtheitsprüfungen von Urkunden,
das Übersetzen von Unterlagen und Urkunden,
das Anfertigen und Beglaubigen von Kopien.
Wird im beschleunigten Fachkräfteverfahren keine Vorabzu-
stimmung erteilt oder versagt die Auslandsvertretung an-
schließend das Visum zur Einreise, wird die Gebühr nicht er-
stattet.
Hat der Arbeitgeber eine neue ausländische Fachkraft gefun-
den, kann er ein neues beschleunigtes Fachkräfteverfahren
für diese betreiben. Hierfür fällt jedoch wiederum die volle
Gebühr an.
Was erfolgt bei der Berufsanerkennung im Rahmen des be-
schleunigten Fachkräfteverfahrens?
Die zuständige Ausländerbehörde leitet das Verfahren zur
Feststellung der Gleichwertigkeit einer ausländischen Berufs-
qualifikation bei der zuständigen Stelle ein.
TIPP:
Arbeitgeber sollten bereits im Vorfeld die bestehenden
Beratungsstellen
des IQ Netzwerkes Sachsen
nutzen:
Fachinformationszentrum Zuwanderung
in Chemnitz,
Dresden und Leipzig
(www.netzwerk-iq-sach-
sen.de/fachinformationszentren-zuwanderung)
IBAS Beratungsstellen
in Chemnitz, Dresden und Leipzig
(www.anerkennung-sachsen.de)
Hier wird u.a. zum passenden Referenzberuf und zu notwen-
digen Dokumenten beraten.
Das Verfahren zur Berufsanerkennung erfolgt bei der zustän-
digen Anerkennungsstelle. Sie prüft, ob Gleichwertigkeit der
ausländischen Berufsqualifikation (ggf. inklusive von Berufs-
erfahrung) mit dem passenden deutschen Referenzberuf vor-
liegt.
Die Ausländerbehörden leiten ggf. die Nachforderung von Un-
terlagen sowie den Bescheid der Anerkennungsstelle unver-
züglich an den Arbeitgeber weiter.

Was bedeuten die Ergebnisse der Berufsanerkennung für das
beschleunigte Fachkräfteverfahren?
Die zuständige Stelle zur Berufsanerkennung erteilt einen Be-
scheid. Folgende Ergebnisse sind möglich:
volle Gleichwertigkeit
Nicht reglementierte Berufe: Damit kann die Fachkraft den
Beruf wie mit einem deutschen Berufsabschluss ausüben.
Reglementierte Berufe: Es kann eine erforderliche Berufsaus-
übungserlaubnis erteilt werden. Erst mit dieser kann die Fach-
kraft den Beruf ausüben.
Das beschleunigte Fachkräfteverfahren wird in beiden Fällen
automatisch fortgeführt.
teilweise Gleichwertigkeit
Für eine Beschäftigung muss die ausländische Fachkraft be-
stehende Defizite zwingend ausgleichen. Im Bescheid werden
Maßnahmen zum Ausgleich (Anpassungsmaßnahmen) be-
nannt. Hieraus müssen dann
individuelle Qualifizierungs-
schritte
zusammengestellt werden.
Die Fachkraft kann bereits während der Durchführung der An-
passungsmaßnahmen Tätigkeiten im nicht reglementierten
Bereich ausführen.
Der Arbeitgeber kann das beschleunigte Fachkräfteverfahren
beenden oder fortführen. Will er es fortführen, wird keine
Vorabzustimmung zum Visum zur Beschäftigung, sondern
zum
Visum zur Durchführung einer Anpassungsmaßnahme
zur Berufsanerkennung
erteilt. Erforderlich sind eine kon-
krete Anpassungsmaßnahme sowie eine schriftliche Zusiche-
rung des Arbeitgebers, dass die Maßnahmen in der vorgege-
benen Zeit ermöglicht werden. Zusätzlich muss der Arbeitge-
ber beachten: Soll eine notwendige praktische Anpassungs-
maßnahme in seinem Betrieb stattfinden, muss der Betrieb
fachlich geeignet sein, Kompetenzen aus dem Referenzberuf
zu vermitteln.
Ablehnung
Es bestehen zu große oder nicht ausgleichbare Unterschiede.
Das beschleunigte Fachkräfteverfahren wird
beendet
.
Die be-
reits gezahlte Gebühr wird nicht erstattet.
HINWEIS:
Nach Erhalt des Feststellungsbescheides der Aner-
kennungsstelle sollte der Arbeitgeber die Beratungsangebote
des IQ Netzwerkes Sachsen nutzen.
Ab wann kann die Fachkraft wie vorgesehen arbeiten?
Mit der Erteilung der Vorabzustimmung endet das beschleu-
nigte Fachkräfteverfahren bei der Ausländerbehörde. Damit
ist die Fachkraft aber noch nicht in Deutschland.
Sie kann mit Erteilung der Vorabzustimmung einen beschleu-
nigten Termin zur Beantragung des Visums erhalten und
sollte dabei die Vorabzustimmung bzw. die Kopie oder den
Scan bei der Auslandsvertretung vorlegen.
In der Regel ist
im Visum die Zustimmung zur vorgesehenen
Beschäftigung vermerkt
. Der Arbeitgeber ist verpflichtet,
dies zu überprüfen. Damit kann die Fachkraft
sofort nach der
Einreise
wie vorgesehen
arbeiten
. Innerhalb des Geltungs-
zeitraumes des Visums muss die Fachkraft bei der zuständi-
gen Ausländerbehörde am Wohnort der Fachkraft dann einen
entsprechenden Aufenthaltstitel beantragen.
Enthält das
Visum im Einzelfall keine Angaben zur Beschäfti-
gung
, darf die Fachkraft
nicht
unmittelbar nach der Einreise
arbeiten
. Sie sollte
umgehend bei der Ausländerbehörde
vorsprechen
und den Aufenthaltstitel und die Beschäfti-
gungserlaubnis beantragen.
Welche Fristen gelten im beschleunigten Fachkräfteverfah-
ren im Einzelnen?
Für die
Berufsanerkennung
im beschleunigten Fachkräftever-
fahren beträgt die
Bearbeitungsfrist zwei Monate
für die
bundesrechtlich geregelten Berufe
. Dies setzt voraus, dass
die
Unterlagen vollständig
sind
und keine Zweifel an diesen
bestehen. In besonderen Fällen kann die Frist auch verlängert
werden. Hierüber entscheidet die zuständige Stelle der Be-
rufsanerkennung. Die Ausländerbehörden haben auf den
Fristlauf keinen Einfluss.
Für die Anerkennung von
landesrechtlich geregelten Berufen
gibt es derzeit
noch keine gesetzlichen Bearbeitungsfristen
im Rahmen des beschleunigten Fachkräfteverfahrens. Die An-
erkennungsstellen werden sich aber an den bundesrechtli-
chen Vorgaben orientieren.
Ist für einen ausländischen Hochschulabschluss in einem
nicht-reglementierten Beruf eine
Zeugnisbewertung durch
die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen
erforder-
lich, gelten
keine
gesetzlichen
Fristen
.
In vielen Fällen ist für die vorgesehene Beschäftigung eine
Zu-
stimmung der Arbeitsverwaltung
erforderlich. Die Arbeits-
verwaltung prüft die Arbeitsbedingungen, wie Arbeits- und
Urlaubszeiten und den Lohn. Die Arbeitsbedingungen müssen
den tariflich vereinbarten oder den regional üblichen entspre-
chen. Wenn die Arbeitsverwaltung nach einer Woche keine
Nachfragen oder Nachforderungen veranlasst, gilt das als Zu-
stimmung. Bei einer Berufsausbildung oder bei einer betrieb-
lichen Qualifizierungsmaßnahme im Rahmen der Berufsaner-
kennung ist zudem eine Vorrangprüfung, d.h. eine Prüfung,
ob bevorrechtigte Bewerber oder Fachkräfte zur Verfügung
stehen, erforderlich. Gleiches gilt bei einer Beschäftigung
während einer Qualifizierungsmaßnahme zur Berufsanerken-
nung.
TIPP:
Als Arbeitgeber können sie bereits im Vorfeld mit dem
Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit in Ihrer Region klä-
ren, ob bevorrechtigte Bewerber zur Verfügung stehen.
Im
Visumverfahren
wird bei Vorlage der Vorabzustimmung
bzw. der Kopie oder des Scans bei der zuständigen Auslands-
vertretung innerhalb von
drei Wochen ein Termin zur Bean-
tragung
des Visums eingeräumt
und
bei Vollständigkeit der
Unterlagen innerhalb von
drei Wochen
die
Entscheidung
über das Visum
getroffen.
Was passiert, wenn keine Vorabzustimmung erteilt wird?
Liegen Voraussetzungen nicht vor, z. B. im Verfahren zur Be-
rufsanerkennung erfolgte eine Ablehnung oder die Arbeits-
verwaltung erteilt keine Zustimmung, dann
endet das be-
schleunigte Fachkräfteverfahren bei der Ausländerbehörde
.
Gegen die Entscheidung der zuständigen Anerkennungsstelle
oder der zuständigen Stelle zur Erteilung einer Berufserlaub-
nis stehen die
Rechtsmittel
offen.
Diese sind direkt bei der
zuständigen Stelle und nicht bei der Ausländerbehörde einzu-
legen.
Gegen die
Ablehnung der Zustimmung der Arbeitsverwal-
tung oder die Ablehnung der Erteilung einer Vorabzustim-
mung der Ausländerbehörden
hingegen sind
keine Rechts-
mittel
möglich.

Was ist Inhalt der Vereinbarung im beschleunigten Fachkräf-
teverfahren?
Die Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Ausländerbe-
hörde umfasst neben den Kontaktdaten des Arbeitgebers, der
ausländischen Fachkraft und der Ausländerbehörde auch die
Bevollmächtigung des Arbeitgebers durch die ausländische
Fachkraft und die Bevollmächtigung der zuständigen Auslän-
derbehörde durch den Arbeitgeber.
In der Vereinbarung werden die Abläufe einschließlich Betei-
ligter und Erledigungsfristen beschrieben sowie die vorzule-
genden Nachweise aufgelistet. Zudem sind die Verpflichtung
des Arbeitgebers, auf die Einhaltung der Mitwirkungspflicht
der ausländischen Fachkraft hinzuwirken, und die Mitwir-
kungspflicht des Arbeitgebers enthalten.
Welche Voraussetzungen nach dem Aufenthaltsgesetz müs-
sen vorliegen?
Im beschleunigten Fachkräfteverfahren gelten auch die Vo-
raussetzungen nach dem Aufenthaltsgesetz. Dies sind zum ei-
nen die
allgemeinen Erteilungsvoraussetzungen
, wie die ei-
genständige Sicherung des Lebensunterhalts, die Erfüllung
der Passpflicht, die Klärung der Identität und der Staatsange-
hörigkeit.
Weitere Voraussetzungen sind, dass kein Ausweisungsinte-
resse besteht und der Aufenthalt des Ausländers nicht aus ei-
nem sonstigen Grund Interessen der Bundesrepublik
Deutschland beeinträchtigt oder gefährdet. Dies wird aller-
dings im beschleunigten Fachkräfteverfahren durch die zu-
ständige Auslandsvertretung bei der Erteilung des Visums ge-
prüft.
Hinzu kommen die
speziellen Erteilungsvoraussetzungen
nach
dem jeweiligen
konkreten Aufenthaltszweck
. Dies ist z.
B. ein inländischer Arbeitsvertrag bei einer Beschäftigung, die
Erfüllung bestimmter Gehaltsgrenzen für eine Blaue Karte EU
oder eine Aufnahmevereinbarung bei Forschern.
Über die speziellen Erteilungsvoraussetzungen berät die zu-
ständige Ausländerbehörde im Einzelfall.
Welche Sprachkenntnisse muss die Fachkraft besitzen?
Grundsätzlich entscheiden Sie als Arbeitgeber, ob und welche
Deutschkenntnisse Ihre zukünftige Fachkraft besitzen sollte.
Jedoch ist bei der
Beschäftigung einer Fachkraft in einem
reglementierten Beruf
zu beachten, dass die Erteilung der Be-
rufsausübungserlaubnis bestimmte Sprachkenntnisse voraus-
setzen kann. Ein Nachweis der Sprachkenntnisse wird regel-
mäßig bereits im Verfahren zur Berufsanerkennung benötigt
bzw. werden fehlende Sprachkenntnisse im Defizitbescheid
ausgewiesen. Informieren Sie sich vorab beim Fachinformati-
onszentrum Zuwanderung in Ihrer Region über die erforderli-
chen Sprachkenntnisse in dem jeweiligen Beruf.
Beabsichtigen Sie eine
IT-Fachkraft ohne formale Qualifika-
tion
aber
mit ausgeprägten berufspraktischen Erfahrungen
einzustellen, dann muss diese in der Regel über ausreichende
deutsche Sprachkenntnisse (Niveau B 1) verfügen.
Bei einer
Berufsausbildung
werden die sprachlichen Voraus-
setzungen in der Regel durch Sie als Ausbildungsbetrieb
und/oder die Berufsschule oder Berufsfachschule geprüft. Bei
einigen Berufsausbildungen sind auch begleitende Programm
zum Spracherwerb in die Ausbildung integriert. Ein Nachweis
ausreichender Deutschkenntnisse (Niveau B 1) bei einer qua-
lifizierten Berufsausbildung (mind. zweijährige Ausbildungs-
dauer) ist gegenüber der Ausländerbehörde nur erforderlich,
wenn die Sprachkenntnisse nicht durch die Bildungseinrich-
tung geprüft wurden und auch nicht durch einen vorbereiten-
den Deutschsprachkurs erworben werden sollen. Erfragen Sie
vorab bei der Berufsschule die konkreten Anforderungen an
die Sprachkenntnisse im jeweiligen Ausbildungsberuf und ob
der Auszubildende diese in einem vorbereitenden Sprachkurs
erwerben kann.
Für die Durchführung einer
Qualifizierungsmaßnahme
zur
Berufsanerkennung
müssen in der Regel mindestens hinrei-
chende Deutschkenntnisse (Niveau A2) vorliegen. Maßgeb-
lich sind die Anforderungen, die der Bildungsanbieter der ge-
planten Maßnahme voraussetzt. Im Einzelfall können niedri-
gere Sprachkenntnisse ausreichend sein, wenn der weitere
Spracherwerb Bestandteil der geplanten Qualifizierungsmaß-
nahme ist. Insbesondere die Gesundheits- und Pflegeberufen
erfordern höhere Sprachkenntnisse. Erfragen Sie das erfor-
derliche Sprachniveau und den Nachweismöglichkeiten vor-
her beim Bildungsanbieter oder in einer Beratung beim
Fachinformationszentrum Zuwanderung in Ihrer Region.
Allgemeine Informationen zu den Sprachniveaus finden Sie
unter:
www.europaeischer-referenzrahmen.de
→ Startseite
→ Sprachniveau.
Wo erhalten Sie weitere Informationen?
Weitere Informationen zum beschleunigten Fachkräftever-
fahren sind online abrufbar unter:
www.zuwanderung.sachsen.de
oder
www.netzwerk-iq-sachsen.de
:
Übersicht zum Ablauf des beschleunigten Fachkräftever-
fahrens
Vorab-Check zum beschleunigten Fachkräfteverfahren
Schrittfolge zum beschleunigten Fachkräfteverfahren
Übersicht zum Ablauf des Anerkennungsverfahrens im
beschleunigten Fachkräfteverfahren
Bei grundsätzlichem Interesse an der Fachkräftegewinnung
im Ausland, den Fragen zur Integration in Arbeit und einem
ersten Überblick zu den Abläufen im beschleunigten Fachkräf-
teverfahren rufen Sie an und vereinbaren einen Termin bei
folgenden Ansprechpartnern des IQ Netzwerkes Sachsen:
In den Regionen
Chemnitz, Dresden und Leipzig
jeweils im
Fachinformationszentrum Zuwanderung
Fachinformationszentrum Zuwanderung Chemnitz
Annaberger Str. 105
09120 Chemnitz
Tel. 0371 / 52 02 71 74
mail: fizu-chemnitz@exis.de
Fachinformationszentrum Zuwanderung Dresden
Budapester Str. 30
01069 Dresden
Tel. 0351 / 475 31 01
mail: fizu-dresden@exis.de
Fachinformationszentrum Zuwanderung Leipzig
Georg-Schumann-Str. 173
04159 Leipzig
Tel. 0341 / 580 88 20 20
mail: fizu-leipzig@exis.de
Sie können sich auch
direkt an die zuständige Ausländerbe-
hörde
an Ihrem Unternehmenssitz wenden:

Ist der Sitz Ihres Unternehmens in den Städten Chemnitz,
Dresden oder Leipzig, dann finden Sie die Ausländerbehörde
in der Stadtverwaltung, ansonsten beim Landratsamt des
Kreises.
Für Ihre Fragen und Notizen:

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kräfteverfahren in der Regel gegeben. Beabsichtigten Sie, das beschleunigte Fachkräfteverfahren durchzuführen, kontaktieren Sie bitte die zuständige Ausländerbehörde
am Ort des Betriebssitzes bzw. am Sitz der Niederlassung und vereinbaren Sie einen Termin. Bitte reichen Sie diesen Vorab-Check bereits bei der Terminanfrage an die
Ausländerbehörde ein, damit dort eine entsprechende Vorbereitung erfolgen kann. Vor Abschluss der erforderlichen Vereinbarung mit der Ausländerbehörde wird diese
Sie nochmals zum beschleunigten Fachkräfteverfahren informieren.
ankreuzen können, sind die erforderlichen Zugangsvoraussetzungen für das beschleunigte Fach-
Sofern der jeweilige Punkt im Vorab-Check zutrifft, kreuzen Sie diesen an. Können Sie einen Punkt nicht beantworten, nehmen Sie ggf. Rücksprache mit der Bewerberin
oder dem Bewerber aus dem Ausland. Wenn Sie alle Punkte
① bis ⑤
schen Berufsabschlusses bei einer Beratungsstelle des IQ Netzwerks Sachsen wird empfohlen. Weitere Informationen und Kontaktdaten finden Sie im
Informationsblatt
für Arbeitgeber zum beschleunigten Verfahren für Fachkräfte aus dem Ausland
.
Beratung. Eine vorherige allgemeine Beratung zur Fachkräftegewinnung im Ausland und speziell zum Verfahren über die Feststellung der Gleichwertigkeit des ausländi-
teverfahren in Betracht kommt. Bitte führen Sie diesen Vorab-Check vor
einer Terminvereinbarung mit der Ausländerbehörde durch. Der Vorab-Check ist keine rechtliche
Sie möchten eine Bewerberin oder einen Bewerber aus dem Ausland beschäftigen. Mit diesem Vorab-Check erhalten Sie Informationen, ob das beschleunigte Fachkräf-
Vorab-Check zum beschleunigten Fachkräfteverfahren nach § 81a AufenthG
STAATSMlN
l
STERlUM
DES
l
NNERN
Fre
i
staat
SACHSEN
Erläuterungen:
Beschäftigung/Berufsausbildung einer namentlich bekannten Fachkraft beabsichtigt
Das beschleunigte Fachkräfteverfahren wird nur für eine
konkrete Person eröffnet.
Fachkraft besitzt eine Drittstaatsangehörigkeit
Drittstaatsangehörige sind alle Personen, die nicht die Staats-
angehörigkeit eines Mitgliedsstaats der Europäischen Union
oder Norwegens, Islands, Liechtensteins oder der Schweiz
besitzen.
und den Vereinigten Staaten von Amerika sind, können auch zur Beschäftigung visumsfrei nach Deutschland ein-
Staatsangehörigkeit eines EU-Mitgliedstaates oder die Staats-
(Hinweis: Fachkräfte, die Staatsangehörige aus Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, Neuseeland
angehörigkeit von Norwegen, Island, Liechtenstein oder der
reisen. Für diese ist das beschleunigte Fachkräfteverfahren nicht erforderlich. In diesen Fällen darf eine Arbeitsauf-
Schweiz können ohne weiteres in Deutschland arbeiten.
nahme erst nach Erlaubnis der Ausländerbehörde erfolgen. Wir empfehlen dafür eine frühzeitige Kontaktaufnahme
Das beschleunigte Fachkräfteverfahren gilt auch für Drittstaats-
mit der am Firmensitz zuständigen Ausländerbehörde.)
angehörige, die ihren Wohnsitz in einem EU-Mitgliedstaat,
Norwegen, Island, Liechtenstein oder der Schweiz haben.
schaft/Generalkonsulat
kraft bereits einen Visumantrag bei der deutschen Auslands-
vertretung gestellt, wird keine weitere Beschleunigung erzielt.
aktueller Aufenthaltsort der Fachkraft im Ausland
Land:
Stadt:
Das beschleunigte Fachkräfteverfahren betrifft nicht Fachkräfte,
die bereits in Deutschland leben. Ziel des beschleunigten
Fachkräfteverfahren ist eine Beschleunigung im Visumverfahren
und damit zur Einreise.
noch keine Beantragung eines Visums durch die Fachkraft bei der deutschen Bot-
Durch eine sog. Vorabzustimmung wird eine beschleunigte
Terminvergabe zur Visumbeantragung erreicht. Hat die Fach-
zur Berufsausbildung als: Klicken Sie hier, um Text einzugeben.
Berufsausbildung mit mindestens zweijähriger Ausbildungsdauer
oder
betriebliche Berufsausbildung: Auskunft regionaler Arbeitgeber-Service: keine bevor-
rechtigten Bewerber
schulische Berufsausbildung: Einstellungszusage für Anschlussbeschäftigung
Für Auszubildende aus Drittstaaten führt die Bundesagentur für
Arbeit nach wie vor die Vorrangprüfung durch und greift dabei
in der Regel auf Daten des regionalen Arbeitgeberservice zu-
rück.
Beschleunigte Fachkräfteverfahren erfordert eine Einstellungs-
zusage für die Beschäftigung nach der Ausbildung.
zur Durchführung der Anpassungsmaßnahmen zur Berufsanerkennung
konkrete Anpassungsmaßnahme bei reglementierten Berufen steht bereits fest
oder
Weiterbildungsplan zum Ausgleich der berufspraktischen Defizite bei nicht-reglemen-
tierten Berufen liegt vor
Das beschleunigte Fachkräfteverfahren kann auch durchgeführt
werden, wenn die Fachkraft bereits einen Defizitbescheid der
Anerkennungsstelle hat und konkrete Anpassungsmaßnahmen
feststehen.
Zum Finden einer solchen Anpassungsmaßnahme können die
Beratungsstellen des IQ Netzwerkes genutzt werden.
oder
Sonderfall: Vermittlungsabsprache der Bundesagentur für Arbeit zur Beschäftigung
im Pflege- und Gesundheitsbereich
bei betrieblicher Anpassungsmaßnahme oder beabsichtigter Beschäftigung während
der Anpassungsmaßnahme Auskunft des regionalen Arbeitgeber-Service: keine be-
vorrechtigten Arbeitnehmer
bei betrieblicher Anpassungsmaßnahme: fachliche Eignung des Betriebes zur Kom-
petenzvermittlung im deutschen Referenzberuf
Aufenthalt der Fachkraft in Deutschland …
Das beschleunigte Fachkräfteverfahren erfasst nur Fachkräfte,
d.h. qualifizierte Berufsausbildungen mit einer mindestens zwei-
jährigen Ausbildungsdauer.
bei theoretischer Anpassungsmaßnahme oder bei Ablegen einer Prüfung:
Einstellungszusage für Anschlussbeschäftigung
zur Beschäftigung als bzw. im folgenden Beruf
Klicken Sie hier, um Text einzugeben.
Beschäftigung erfordert in Deutschland mind. zweijährige Berufsausbildung
Beschäftigung erfordert Hochschulabschluss
Fachkraft hat einen deutschen Berufsabschluss/Hochschulabschluss
oder
Fachkraft hat ausländischen Berufsabschluss/Hochschulabschluss
deutscher Referenzberuf:
Beratung zum Anerkennungsverfahren des ausländischen Berufsabschlusses bei
Beratungsstelle des IQ Netzwerk Sachsen ist erfolgt
Der Nachzug von Ehegatten/gleichgeschlechtlichen Lebens-
Ergänzung
Familiennachzug zur Fachkraft ist beabsichtigt
partnern und minderjährigen, ledigen Kindern der Fachkraft-
Familien-
kann gleichzeitig oder im zeitlichen Zusammenhang erfolgen.
nachzug
Vermittlungsabsprache der Bundesagentur für Arbeit (derzeit
mit: Serbien, Bosnien-Herzegowina, Philippinen und Tune-
sien) ermöglicht Einleitung der Berufsanerkennung auch erst
in Deutschland.
Für eine überwiegend betriebliche Anpassungsqualifizierungs-
maßnahme oder eine Beschäftigung während der Anpassungs-
qualifizierung führt die Bundesagentur für Arbeit nach wie vor
die Vorrangprüfung durch und greift dabei in der Regel auf
Daten des regionalen Arbeitgeberservice zurück.
Soll betriebliche Anpassungsqualifizierung für die Fachkraft
im Betrieb des Arbeitgebers erfolgen, muss dieser auch die
fachlichen Eignung haben, die Kompetenzen im Referenzberuf
zu vermitteln.
Beschleunigte Fachkräfteverfahren erfordert eine Einstellungs-
Das beschleunigte Fachkräfteverfahren erfasst qualifizierte Be-
schäftigungen, d. h. solche, die entweder eine qualifizierte
Berufsausbildung (mind. zweijährige Ausbildungsdauer) oder
eine Hochschulausbildung voraussetzen.
Hier kommt es nicht auf die absolvierte Ausbildungsdauer der
Fachkraft im Ausland an, sondern auf die Stellenanforderung
der vakanten Stelle des Arbeitgebers. Die Ausbildung im Aus-
land kann unter zwei Jahren liegen, da im Anerkennungsver-
fahren dokumentierte Berufserfahrung und Weiterbildung mit
einbezogen werden.
Voraussetzung für eine Beschäftigung ist, dass die Qualifika-
tion die Fachkraft dazu befähigt. Bei einem ausländischen
Berufs- oder Hochschulabschluss ist die Feststellung der
Gleichwertigkeit Voraussetzung.
Zum Verfahren und zu den Erfolgsaussichten der Berufsan-
erkennung sollten vorab die Beratungsangebote des IQ Netz-
werk Sachsen genutzt werden. Kontakte:
Fachinformationszentren Zuwanderung des IQ-Netzwerkes
Sachsen
www.netzwerk-iq-sachsen.de
zusage für eine Anschlussbeschäftigung.