Digitalkonferenz des Freistaates Sachsen
am 13. November 2017 in Leipzig
forum
sachsen digital
programm

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sachsen digital
Die Digitalisierung verändert die Lebens- und Arbeitswelt der Menschen in Sachsen grundlegend.
Dies stellt den Freistaat vor Herausforderungen, bietet aber auch große Chancen. Mit
„Sachsen Digital“
,
der ressortübergreifenden Digitalisierungsstrategie des Freistaates Sachsen, werden schon heute die
Weichen für die Zukunft gestellt.
Als Multiplikator oder Experte aus allen gesellschaftlichen Bereichen sind Sie eingeladen, Ihre Ideen zur
Weiterentwicklung der Strategie beim
„forum sachsen digital 2017“
einzubringen. Gestalten Sie mit uns
Sachsens Weg in die digitale Zukunft – gemeinsam machen wir Sachsen digital!
Martin Dulig
Sächsischer Staatsminister für
Wirtschaft, Arbeit und Verkehr,
Stellvertretender Ministerpräsident
Stefan Brangs
Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium
für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Beauftragter der
Staatsregierung für Digitales
01 | 02

Programm
09:00 Uhr
Check-in
10:00 Uhr
Begrüßung
Martin Dulig, Sächsischer Staatsminister für
Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Stellvertretender
Ministerpräsident
Dr. Michael Schimansky, Stadt Leipzig,
Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung
10:20 Uhr
Sachsen Digital 2017
Stefan Brangs, Staatssekretär im SMWA,
Beauftragter der Staatsregierung für
Digitales, im Gespräch mit sächsischen
Studierenden zu innovativen
Digitalisierungsprojekten
11:00 Uhr
Kaffeepause
11:30 Uhr
Keynote „Deutschland 5.0:
Wie digital wollen wir leben?“
Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführendes
Präsidiumsmitglied, Verband der TÜV e. V.
12:00 Uhr
Weiterentwicklung der Strategie
Diskussion an den Themeninseln I
12:45 Uhr
Mittagspause
13:45 Uhr
Best Practice: Mobiles Arbeiten wird digital.
Tablets als Arbeitssysteme bei den Leipziger
Verkehrsbetrieben
Michael Halberstadt, Geschäftsführer Personal
und Fahrservice, Arbeits direktor, Leipziger
Verkehrsbetriebe

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14:15 Uhr
Weiterentwicklung der Strategie
Diskussion an den Themen
inseln II
15:00 Uhr
Kaffeepause
15:30 Uhr
Vorstellung der Ergebnisse der
Strategiediskussionen
16:30 Uhr
Ende der Veranstaltung
Moderation:
Daniel Finger
Erleben Sie darüber hinaus unsere Aussteller:
03 | 04

Saalplan
Legende
Ausstellungsstände
A
Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH
B
„Sachsen Digital“
C
Breitbandkompetenzzentrum Sachsen
D
Kompetenzzentrum Digitales Handwerk
E
Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz
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Thementische
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Referententische
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D
E
A
B
C
Buffet
R

Themenbereiche
Digitalisierung im Unternehmen
01
Arbeitsschutz 4.0: Erste Ergebnisse einer
Untersuchung zu Arbeit und Gesundheit im
technologischen Wandel
02
Digitalisierung aus Arbeitnehmersicht –
Chancen, Risiken und Gestaltungs
-
möglichkeiten
03
Wertschöpfungspotentiale der Kultur- und
Kreativwirtschaft
04
IT-Sicherheit in Unternehmen: Digitalisierung,
IoT, Industrie 4.0? Aber sicher!
05
Digitale Geschäftsmodelle für das Handwerk
der Zukunft
06
Digitale Geschäftsmodelle für die Industrie
der Zukunft
07
Startups als Innovationstreiber der
Digitalisierung
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Open Data, Infrastruktur, Beteiligung & Vernetzung
08
Bürgerbeteiligung in Kommunen mit
Online-Werkzeugen
09
Open Data
by default
10
Gigabit für KMU
11
Intelligent vernetztes Sachsen – kommunal,
regional, landesweit
Digitalisierung in Kultureinrichtungen
12
Kultur – Wissen – digital? Von der Sonderauf-
gabe zum Dauerbrenner in kulturbewahren-
den Einrichtungen
13
Social Media in der Außenkommunikation von
Kultureinrichtungen
Digitalisierung in ländlichen Regionen
14
Chancen in ländlichen Regionen durch
Digitalisierung – jetzt!
15
Smart Agriculture

Digitalisierung und Bildung
16
Medienbildung und Digitalisierung in der
Schule
17
Hochschulbildung und Employability im
21. Jahrhundert
Digitalisierung im Tourismus
18
Digitale Tourismusregionen
Digitalisierung der Energiewende
19
Smart-Meter-Rollout
Digitalisierung und Gesundheit
20
Startups in der Gesundheitswirtschaft –
Hemmnisse und Potenziale
07 | 08

01
Arbeits- und Gesundheitsschutz 4.0:
Erste Ergebnisse einer
Un
tersuchung zu Arbeit und Gesundheit im technologischen
Wandel
Digitalisierung, Automatisierung und intelligente Vernetzung von Produktions-
und Dienstleistungsprozessen – die gesundheitlichen Folgen des technolo-
gischen Wandels in einer „Arbeitswelt 4.0“ sind derzeit schwer einschätzbar.
Hier liegt der Forschungsschwerpunkt des vom BMBF finanzierten Verbund-
projekts „Gesunde Arbeit in Pionierbranchen (GAP)“. Vorgestellt und diskutiert
werden erste Ergebnisse aus Experteninterviews, die auch in sächsischen
Unternehmen geführt wurden. Während körperlich schwere Arbeit verstärkt
durch Technik übernommen werden kann, ergeben sich im Zusammenhang mit
zunehmenden Überwachungs- und Entscheidungserfordernissen eher neue
psychische Belastungen. Steigende Anforderungen an die Beschäftigen erfor-
dern zusätzliche Qualifikationen. Daraus ergeben sich neue Anforderungen an
die Gestaltung von Arbeit und den Arbeits- und Gesundheitsschutz.
Dr. Stephanie Drössler
Institut und Poliklinik für Arbeits- und Sozialmedi-
zin an der Medizinischen Fakultät der TU Dresden
02
Digitalisierung aus Arbeitnehmersicht:
Chancen, Risiken
und Gestaltungsmöglichkeiten
Im Mittelpunkt der Diskussion stehen die Ergebnisse der Arbeitnehmerbe-
fragung „DGB Index“ in Sachsen. Die Befragungsergebnisse zeichnen ein
ambivalentes Bild der bereits spürbaren Auswirkungen der zunehmenden
Digitalisierung aus Sicht der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Verbes-
serten Möglichkeiten der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und größeren
Einflussmöglichkeiten des einzelnen Arbeitnehmers stehen eine Leistungs-
verdichtung sowie eine zunehmende Entgrenzung von Arbeitszeit und
Arbeitsort und damit verbundene höhere psychische Belastungen gegenüber.
Dr. Silke Hargina
Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft,
Arbeit und Verkehr, Referat „Grundsätze der
Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik“
Digitalisierung im Unternehmen

03
Wertschöpfungspotentiale
der Kultur- und Kreativ-
wirtschaft
Die Kopplung der Kultur- und Kreativwirtschaft (KKwi) an Zulieferer aus
der IT- und Medienindustrie auf der einen Seite und Kunden und Partner
aus anderen Branchen auf der anderen Seite macht sie zu einer typischen
Querschnittsbranche, die mit ihren spezifischen Leistungen als Partner in der
Wertschöpfung agiert — und zwar entlang der gesamten Wertschöpfungs-
kette: von der Ideenfindung über Design bis hin zur Vermarktung. Hierbei
bietet die KKwi im Kontext der Digitalisierung sowohl im Business-to-
Business als auch im Business-to-Consumer-Bereich besondere Wertschöp-
fungspotentiale und spielt bei technischen und nichttechnischen Innovati-
onen sowie beim Change-Management in Unternehmen eine bedeutende
Rolle. Großunternehmen nutzen die Impulse aus der KKwi bereits in
vielfältiger Art und Weise. Bei KMU hingegen gibt es noch ungenutzte
Innovationspotenziale.
Nora Antonia Wallrabe
Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft,
Arbeit und Verkehr, Referat „Fachkräfte, Kultur-
und Kreativwirtschaft“
04
IT-Sicherheit in Unternehmen:
Digitalisierung, IoT, Industrie 4.0?
Aber sicher!
IT-Sicherheit sollte auf der Agenda in Unternehmen ganz oben stehen: Werden
Sicherheitsrisiken nicht erkannt, können Cyberangriffe schnell zum wirtschaft-
lichen Aus führen. Die Bedrohungslage durch immer „innovativere“ Hacker
nimmt stetig zu und bis zur Entdeckung von Trojaner-Infektionen dauert es
häufig mehrere Wochen. Im Rahmen der Veranstaltung sollen Methoden zur
frühzeitigen Erkennung solcher Infektionen diskutiert werden. Wie entspre-
chende Gegenmaßnahmen einzuleiten sind, wird ebenfalls thematisiert.
Bastian Fermer
Sächsisches Staatsministerium des Innern,
Referat „Informationssicherheit in der Landes-
verwaltung, Cybersicherheit“
09 | 10

05
Digitale Geschäftsmodelle
für das Handwerk der Zukunft
Geschäftsmodelle von Handwerksbetrieben werden sich durch die Nutzung
digitaler Angebote und Lösungen verändern (müssen): Digitale Technologien
erschließen neue Erlösquellen, Geschäftsprozesse werden digital abge-
bildet und „smarte“ Services halten Einzug in die Kundenkommunikation.
Nicht zuletzt bietet das Online-Marketing interessante Möglichkeiten.
Wie sich Geschäftsmodelle verändern, wie die Veränderungen strukturiert
betrieben werden und welche Möglichkeiten dafür zur Verfügung stehen,
wird am Tisch des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk diskutiert.
Ulrich Goedecke
Kompetenzzentrum Digitales Handwerk,
Handwerkskammer Dresden
06
Digitale Geschäftsmodelle
für die Industrie der Zukunft
Chancen und Risiken, die sich auf dem Gebiet der Geschäftsmodelle aus
der Digitalisierung für Industrieunternehmen ergeben, sollen mit Blick auf
die konkrete Situation sächsischer KMU diskutiert werden. Dazu gehören
Fragestellungen nach den Auswirkungen der Digitalisierung von Fertigung
und Produkten, nach dem Nutzen und dem Umgang mit Daten aus Produk-
tion und Anwendung, ebenso wie nach neuen Vertriebs- und Erlösmodellen
und der Rolle von Plattformen sowie der Bedeutung von Kooperationen im
Kontext der Digitalisierung.
Dr. Heiko Kempa
StrategieWerkstatt „Industrie der ZUKUNFT“,
im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums
für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

07
Startups als Innovationstreiber
der Digitalisierung
Sachsen verfügt über eine enorm hohe Forschungsdichte, neben Universitä-
ten und Hochschulen sind auch alle großen außeruniversitären Forschungsin-
stitutionen sowie wirtschaftsbetriebene Forschungseinrichtungen vertreten.
Auch politisch setzt Sachsen stark auf die Förderung von Neugründungen.
Als Ergebnis entstehen hoch innovative Startups, welche speziell bei der
Digitalisierung neue Möglichkeiten für KMU bieten. Nur über einen effizienten
Technologietransfer kann dieses Potential in die sächsischen KMU überführt
werden, um deren Prozesse und Produkte auf einen neuen digitalen Stand
zu heben.
Dr. Torsten Fahrig
TechnologieZentrumDresden GmbH,
Leiter Standort Süd
08
Bürgerbeteiligung in Kommunen
mit Online-Werkzeugen
Vom Leitbildprozess bis zur Bauleitplanung, von der Diskussion über die Sport-
stättennutzung bis hin zur Bürgerumfrage zum Breitbandausbau – die Bürger-
innen und Bürger des Freistaates Sachsen haben ein wachsendes Bedürfnis
nach Teilhabe und Mitbestimmung in einer modernen, lebendigen Demokratie.
Aufgabe der Kommunalverwaltungen ist es, neue Formen der Zusammenar-
beit zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Politik und Verwaltung zu finden und
Instru mente zu entwickeln, die diese Zusammenarbeit unterstützen. Gegen-
stand der Diskussion sind die Möglichkeiten der Online-Unterstützung solcher
Verfahren und Prozesse auf kommunaler Ebene.
Ralf Pietsch
Sächsisches Staatsministerium des Innern,
Referat „E-Government-Projekte, Elektronische
Vorgangsbearbeitung, Prozessmanagement,
Bürgerservices“
Open Data, Infrastruktur, Beteiligung & Vernetzung
11 | 12

09
Open Data
by default
Bund und Länder planen für Deutschland ein abgestimmtes Open-Data-Recht,
das die Weiterverwendung von Verwaltungsdaten zum Grundsatz machen soll –
so haben es die Ministerpräsidenten gemeinsam mit dem Bundeskanzleramt
beschlossen. Auch die Sächsische Staatsregierung wird daher ein Open-Data-
Gesetz in den Landtag einbringen. Diskutiert werden mögliche Inhalte eines
solchen Gesetzes, aber auch die Chancen von offenen Unternehmensdaten.
So hat beispielsweise das Bundesverkehrsministerium die mCLOUD für private
Anbieter aus dem Mobilitätsbereich geöffnet. Nicht zuletzt stammen viele
Daten der Verwaltung aus Berichtspflichten der Unternehmen: Welche dieser
Daten sind für Open Data interessant?
Dietmar Gattwinkel
Staatsbetrieb Sächsische Informatikdienste,
IT-Lösungen, E-Government- und Querschnitt-
ver fahren
10
Gigabit für KMU
Derzeit wird mit dem Begriff „Gigabitgesellschaft“ ein Zukunftsbild gezeich-
net, in dem durch die fortschreitende Digitalisierung und intelligente Ver-
netzung neue Impulse für das Arbeiten und Leben in unserer Gesellschaft
gesetzt werden. Die grundsätzliche Bedeutung einer Breitbandinfrastruktur
für Wirtschaftswachstum und Innovation ist dabei allgemein anerkannt.
Gleichzeitig bezieht sich der Begriff „Gigabitgesellschaft“ nicht ausschließlich
auf eine möglichst hohe Bandbreite beim Netzzugang. Die Unterstützung
vieler vernetzter Endgeräte, die Echtzeitfähigkeit in Form einer niedrigen
Latenz, eine hohe Verfügbarkeit und Sicherheit der Infrastruktur und die
Flexi bilisierung der Netze sind mindestens gleichbedeutend. Welche Anwen-
dungen die Wirtschaft zukünftig prägen und welche Netzinfrastrukturen
diese Anwendungen benötigen werden, um die Wirtschaft in Sachsen zu
stärken und neue Innovationspotenziale zu schaffen, soll Gegenstand der
Diskussion sein.
Julia Haase
Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft,
Arbeit und Verkehr, Referat „Digitale Infrastruktur,
Breitbandausbau“

11
Intelligent vernetztes Sachsen —
kommunal, regional,
landesweit
Verwaltungsvorgänge online erledigen, per Videokonferenz mit dem Arzt
kommunizieren oder Stromdaten digital abrufen – die Digitalisierung
bringt viele Vorteile für Bürgerinnen und Bürger. Der Staat beeinflusst
die „Intelligente Vernetzung“ in den Bereichen Bildung, Energie, Gesund-
heit, Verkehr und Verwaltung maßgeblich. In diesem Kontext sollen vor
allem die Herausforderungen für die Kommunen und Möglichkeiten der
Vernetzung der verschiedenen Ebenen diskutiert werden. Wie können
Kommunen die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen, um den Men-
schen vor Ort zu helfen? Wie können sie hierbei mit dem Land Sachsen
zusammen arbeiten?
Philipp Stüber
Stellvertretender Leiter der Initiative
Intelligente Vernetzung des Bundesministeriums
für Wirtschaft und Energie
12
Kultur – Wissen – digital?
Von der Sonderaufgabe zum
Dauerbrenner in kulturbewahrenden Einrichtungen
Die Digitalisierung bietet im kulturellen Bereich große Chancen: Arbeits-
prozesse und Recherchen können einerseits effektiver gestaltet werden,
andererseits wird die generationenübergreifende Informationssicherung,
die Dokumentation, Diskussion und Vermittlung von gemeinsamen oder kon-
troversen Themen mit modernen Techniken unterstützt. Dem gewünschten
Erfolg vorangestellt sind zumindest in den kulturbewahrenden Einrichtun-
gen langwierige und teilweise dauerhafte Aufwände für die Datenerhebung,
Datenqualifizierung und Datensicherung (Langzeitbewahrung). Die Vielfalt
der Nutzungsmöglichkeiten digitaler Daten wiederum führt zu weiterem Auf-
wand und berührt rechtliche Fragestellungen.
Dr. Florian Innerhofer
Landesamt für Archäologie Sachsen, Zentrale
Fachdienste, Publikationen, Bibliothek, Bild- und
Fotodienste
Digitalisierung in Kultureinrichtungen
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Social Media in der Außenkommunikation
von Kultur-
einrichtungen
Um einem veränderten Mediennutzungsverhalten Rechnung zu tragen,
nimmt Social Media eine immer stärkere Rolle in der Kommunikation ein —
auch in der Außenkommunikation von Kultureinrichtungen. Vor allem die
Reichweite, die Möglichkeiten der Ansprache spezieller Zielgruppen und das
Feedback der Adressaten sprechen für dieser Form der Ansprache. Demge-
genüber steht die Herausforderung, diese allgegenwärtige und hochdynami-
sche Kommunikationsform personell sowie inhaltlich zu untersetzen und auf
eine kritische Öffentlichkeit adäquat zu reagieren.
Valerie Eckl
Staatliche Kunstsammlungen Dresden,
Social Media
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Chancen in ländlichen Regionen
durch Digitalisierung —
jetzt!
Im Kontext einer aktuellen Fraunhofer-Studie werden die Chancen und
Potentiale der Digitalisierung für ländliche Regionen im Freistaat Sachsen
diskutiert. Pilotvorhaben zu „Digitalen Dörfern“ werden ebenso thematisiert
wie die Nachfragepotentiale für digitale Anwendungen in den ländlichen
Regio nen Sachsens, die andere Ausgangsbedingungen aufweisen als „Smart
Cities“. Schließlich sollen verfügbare Finanzierungs- und Förderinstrumenta-
rien zur Entwicklung und Einführung digitaler Dienste auf dem Land vorge-
stellt und diskutiert werden.
Dr. Angela Kunz
Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und
Geologie, Referat „Ländliche Entwicklung“
Digitalisierung in ländlichen Regionen

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Smart Agriculture
Die Bürgerinnen und Bürger haben ein großes Interesse an gesunden
Nahrungs mitteln, sauberem Wasser und einer intakten Umwelt. Die Digi-
talisierung landwirtschaftlicher Produktionsprozesse besitzt ein großes
Potenzial für eine ressourcen- und klimaschonende Landbewirtschaftung
und tierwohlfördernde Haltungsverfahren. Damit diese Prozesse einen
Beitrag zur Versachlichung der Debatten über moderne und nachhaltige
Landwirtschaft leisten können, sollen im Mittelpunkt der Diskussion
Möglichkeiten und Ansätze zur Verbesserung der Zukunfts- und Innovations-
fähigkeit landwirtschaftlicher Unternehmen stehen.
Dr. Mario Marsch
Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und
Geologie, Abteilung „Grundsatzangelegenheiten
Umwelt, Landwirtschaft, Ländliche Entwicklung“
16
Medienbildung und Digitalisierung
in der Schule
Mit der Konzeption zur Medienbildung und Digitalisierung in der Schule
positioniert sich das SMK zu den Herausforderungen, die eine fortschreitende
Digi talisierung für die schulische Bildung mit sich bringt. Nach einer Vorstel-
lung der Positionen der Konzeption stehen diese und insbesondere deren
Ziele und Handlungsfelder im Mittelpunkt des gemeinsamen Austauschs.
Eine daran anknüpfende Diskussion von möglichen Maßnahmen zur Umset-
zung der Ziele lenkt den Blick weiter auf die Schul- und Verwaltungspraxis.
Der Thementisch verfolgt damit das Anliegen, Interessenten zu informie-
ren sowie im Rahmen des Austausches eine Mitgestaltung zu ermöglichen,
weitere Perspektiven einzuholen und „Blinde Flecken“ zu reduzieren.
Martin Arndt
Sächsisches Staatsministerium für Kultus,
Referat „Medienbildung, Politische Bildung,
Migration“
Digitalisierung und Bildung
15 | 16

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Hochschulbildung und Employability
im 21. Jahrhundert
Studierende stehen oft noch immer vor der Herausforderung, ihr Lernverhal-
ten an die vorgegebenen traditionellen Strukturen in den Hochschulen
anzupassen, die in der Regel durch ein One-size-fits-all-Prinzip gekenn-
zeichnet sind. Vor dem Hintergrund unterschiedlicher Lernvoraussetzun-
gen und Lernbedürfnisse und mit Blick auf die Qualifikationsanforderungen
der Arbeitswelt und der Partizipation an einer zunehmend digitalisierten
Gesellschaft bedarf es zukunftsfähiger Lernumgebungen für Studierende und
Absolventen. Diskutiert werden die damit verbundenen Anforderungen an die
Hochschulen, aber auch Möglichkeiten der Vernetzung mit der Wirtschaft.
Dr. Jens Schulz
Arbeitskreis E-Learning der Landesrektorenkon-
ferenz Sachsen
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Digitale Tourismusregionen
Reisen ist und bleibt analog, doch die Kommunikation erfolgt immer stärker
digital. Unterkünfte und Reiseregionen werden immer mehr zu begehbaren
Displays – vor, während und nach der Reise. Es findet eine zunehmende
Verschmelzung zwischen der Online- und der Offline-Welt statt. Die digitale
Interaktion zwischen Gästen und Unternehmern sowie der Region gewinnt
immer mehr an Bedeutung. Die Digitalisierung bringt zahlreiche Services mit
sich, die nicht nur für den Gast das Reisen vereinfachen, sondern auch den
Reiseregionen wichtige Informationen liefern, um passgenaue Angebote zu
erstellen. Doch wie sieht eine digital vernetzte Reiseregion aus?
Mandy Eibenstein
Landestourismusverband Sachsen e. V., Referen-
tin Qualität, Bildung & Innovation
Digitalisierung im Tourismus

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Smart-Meter-Rollout
Das „Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende“, das im August 2016 durch
den Bund verabschiedet wurde, schafft einen Rahmen für die Einführung
intelligenter Messsysteme. Einer breiten Einführung der Technologie stehen
bislang ungeklärte Fragen im Bereich IT-Sicherheit sowie der Mehrwert ver-
sus den entstehenden Kosten gegenüber, die im Mittelpunkt der Diskussi-
on stehen sollen. Seitens des Freistaates Sachsen werden im Rahmen der
Richtlinie „Zukunftsfähige Energieversorgung“ Modelllösungen gefördert.
Steffen Thie
Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft,
Arbeit und Verkehr, Referat „Energiepolitik“
Digitalisierung der Energiewende
Digitalisierung und Gesundheit
20
Startups in der Gesundheitswirtschaft
– Hemmnisse und
Potenziale
Die Digitalisierung spielt auch in der Gesundheitswirtschaft eine immer
größere Rolle. Sie verbessert die gesundheitliche Versorgung und kann den
medizinischen Fortschritt flächendeckend verfügbar machen. Zahlreiche
kreative Startups und Jungunternehmer sind hier aktiv und wollen mit ihren
digitalen Versorgungsangeboten Ärzten und Patienten den Alltag erleich-
tern. Allerdings gestaltet sich der Zugang zu dem attraktiven Gesundheits-
markt für sie in der Praxis häufig sehr schwierig. Mit Startups und Jungun-
ternehmern sollen daher insbesondere die Hemmnisse bei der Umsetzung
innovativer Ideen im Bereich der Gesundheitswirtschaft sowie notwendige
Handlungsbedarfe diskutiert werden.
Barbara Garthe
Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft,
Arbeit und Verkehr, Referat „Handel, Handwerk,
Tourismus, Dienstleistungen“
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B6
Pfaffendorfer Straße
Jahnallee
INNENSTADT
Hauptbahnhof
Goerdelerring
Roßplatz
Georgiring
Tröndlinring
Willy-Brandt-Platz
Martin-Luther-Ring
Augustus-
platz
Gerberstraße
Eutritzscher
Straße
Parthenstraße
ZOO
B 87
B 87
B2
B2
H
H
Berliner
Straße
Marktplatz
Gewandhaus
Oper
Universität
Altes Rathaus
Thomaskirche
Nikolaikirche
KONGRESSHALLE am Zoo Leipzig
Straßenbahn Linie 12
Organisatorische Hinweise
Anmeldung
Bitte melden Sie sich bis zum
6.11.2017
online für die Veranstaltung an:
www.digitales.sachsen.de
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Veranstalter
Sächsisches Staatsministerium
für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Wilhelm-Buck-Straße 2, 01097 Dresden
Fragen?
Für weitere Auskünfte stehen wir Ihnen
gern zur Verfügung. Wenden Sie sich bitte
an: sachsen-digital@smwa.sachsen.de
oder 0351/ 81 609 10
Veranstaltungsort
KONGRESSHALLE am Zoo Leipzig
Pfaffendorfer Straße 31, 04105 Leipzig
Anfahrt
Für eine angenehme Anreise empfehlen wir
Ihnen, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen.
Fahren Sie mit der Straßenbahnlinie 12 bis zur
Haltestelle Zoo.
Bei Anreise mit dem PKW nutzen Sie bitte
das kostenpflichtige Parkhaus am Zoo
(erreichbar über die Parthenstraße).