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Alte und neue Straßen
Die archäologischen Untersuchungen im Sanierungsgebiet Dresden-Altstadt (Bauabschnitt D)
März 2009 - Dezember 2009
aquarellierte Zeichnung von Heinrich Matthaey, Stadtmuseum Dresden

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Impressum
Landesamt für Archäologie Sachsen
Mai 2010
Besucheradresse und Postanschrift
Zur Wetterwarte 7
01109 Dresden
Telefon: 0351 8926 603
Telefax: 0351 8926 666
info@archsax.smwk.sachsen.de
www.archsax.sachsen.de
Autorin: Heide Hönig
Layout: Heiko Brux
Aus dem Inhalt
Naturräumliche Lage ......... 2
Bedeutung des Grabungsareals ....... 3
Arbeitsablauf ........... 4
Phasenplan Mauertechnik ........ 5
Erste Grabungsergebnisse
........ 6
Würdigung ........... 8
Danksagung
Das Landesamt für Archäologie dankt der Landeshauptstadt Dresden, Dezernat Stadtentwicklung und Bau, Straßen- und Tiefbauamt, der STESAD GmbH, der
Dipl.-Ing. Schmidt Tiefbauplanungsgesellschaft mbH und den bauausführenden Firmen, insbesondere Eurovia, für die reibungsarme Zusammenarbeit.

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Abbildung aus : H. Jacob in Geschichte der Stadt Dresden von K. Blaschke, Band 1, Seite 57
H. W. Mechelk, Stadtkernforschung in Dresden (Berlin 1970) 174, Beil. 10.
Naturräumliche Lage
Der Stadtkern von Dresden liegt in einer jungpleistozänen, beckenartigen Elbniederung (Elbtalweitung) und ist weitgehend Überschwemmungsgebiet, das durch
den stark mäandrierenden Flussverlauf mit großen Wasserstandsschwankungen gekennzeichnet ist. Bis zu 10 m differierten die Wasserstände und bei Hochwas-
ser kam es häufig zu Flussbettverlagerungen, in deren Folge sich Verzweigungen (Bildung von Nebenarmen), Altwässer, Sümpfe, Schlickbereiche und Moore bil-
deten. Beim Abklingen der Hochwässer wurden Auenlehme abgelagert. Die Sedimente des ´anstehenden Bodens´ werden daher durch eine wechselnde Folge
von pleistozänen Sand- und Kiesablagerungen gebildet, de-
nen holozäne Auelehme aufliegen. Nach H. W. Melchelk gab
es drei hochwasserfreie Gebiete: das um die heutige Frauen-
kirche (113 m ü. NN), der Taschenberg unter dem Schloss (112
m ü. NN) und der Altmarkt (113 m ü. NN). Für den nebenste-
henden Entwurf wurden topografische Skizzen, Karten und
Pläne, geologische und Hochwasserkarten, archäologische
Befunde, überlieferte historische Nachrichten, geographische
Bezeichnungen und die Beobachtungen vor Ort hinzugezogen.
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Bedeutung des Grabungsareals
Das Untersuchungsgebiet gehört zum nördlichen Stadtkern von Dresden, der von einer Stadtmauer umzogen war. In einer markgräflichen Urkunde von 1206
wird erstmalig der Namen Dresden erwähnt. Erst seit dem Jahre 1216 taucht der Namen in verschiedenen Urkunden als Stadt (civitas) auf. Die Schloßstraße
(damals Elbgasse), die schon im Mittelalter eine wichtige Hauptverkehrsader darstellte, verlief von der Augustusbrücke kommend durch das Elbtor, dem späteren
Georgentor, in Richtung Altmark. Westlich dieser Handelsstraße entstand seit dem 13. Jahrhundert eine Burganlage, die dem Schutz der Elbbrücke diente. Die
auf der Ostseite sich anschließende Sporergasse, die wiederum die Schössergasse kreuzt, war die Zuwegung zum Jüdischen Viertel, wo jüdische Kaufleute unter
dem Schutz des Königs Fernhandel betrieben, bevor sie im Jahre 1430 aus der Stadt vertrieben wurden.
Wie jedoch die Besiedlungsdichte ab der Stadtentstehung und die Bürgerhäuser an den Straßen und Gassen ausgesehen haben, darüber wissen wir bislang rela-
tiv wenig.
Ab dem 14. Jahrhundert treten Schriftquellen, wie z. B. Rats- und Stadtbücher, Geschoss- und Steuerbücher, an die Öffentlichkeit. Der älteste Stadtgrundriss von
1521 verleiht zwar einen Eindruck über das enge Stadtgefüge in der von der Stadtmauer umschlossenen Stadt, sagt jedoch nichts über das Alter der Gebäude
aus. Um die lückenhafte Entstehungs-
geschichte zu vervollständigen, rückt
nun die Arbeit der Archäologen in enger
Verbindung mit den uns vorliegenden
archivarischen Quellen in den Vorder-
grund. Dabei konnten in der Umgebung
der Schloßstraße bei umfangreichen
Ausgrabungen in den Bereichen Taschen-
berg, Schloss, Kanzleihaus und des heu-
tigen Quartiers Q VIII Siedlungsnach-
weise (Reste von Fachwerkbauten, Stein-
keller, Latrinen und Brunnen, eingetief-
ten Gruben mit Anhaltspunkten auf Holz-
häuser bzw. Erdkeller, Öfen...) aufgedeckt
werden, die ab der Zeit der Stadtent-
stehung (letztes Viertel des 12. Jahrhun-
derts) bis hin zu ihrer Zerstörung im
2. Weltkrieg entstanden sind. An diese
bisher gesammelten Forschungsergeb-
nisse galt es nun bei den baubegleiten-
den Untersuchungen von 2009 anzu-
knüpfen.
Dresden vor 1521, kolorierte Federzeichnung nach einem Holzmodell aus dem Grünen Gewölbe

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Arbeitsablauf
Die baubegleitenden archäologischen Untersu-
chungen richteten sich nach dem Bauablaufplan,
bei dem die Baugrubenbreiten und - tiefen vorge-
ben waren. Sobald während des Baggerns archäo-
logisch relevante Befunde zutage traten, wurden
sie geputzt und dokumentiert. Ausnahme bildete
der Bereich der Baumpflanzgruben, der in einem ge-
sonderten Zeitfenster nach archäologischen Aspek-
ten untersucht werden konnte. Bei der dabei ange-
wandten Grabungstechnik konnten neben den sorg-
fältig freigelegten Mauerstrukturen auch Erdbefunde
und Nutzungshorizonte, Schicht für Schicht, mit der
der Hand ergraben werden. Diese Vorgehensweise
ermöglicht es, auch kleinste Fundstücke zu bergen,
die mitunter hilfreich für die Datierung der Einzelbe-
funde sind. Die Dokumentationsarbeiten umfassten
die Fotografie, die tachymetrisch dreidimensionale
Vermessung mittels Tachymeter und die Beschrei-
bung aller Befunde. All diese gesammelten analogen
und digitalen Informationen flossen in einen Gra-
bungsabschlussbericht ein, der zusammen mit den
erstellten Plänen und einer Harris-Matrix die Basis
für eine spätere wissenschaftliche Auswertung bildet.
Das Fundmaterial wurde vor der Einlagerung in das
Funddepot gewaschen und beschriftet. Nur unzurei-
chend bestimmbare und schlecht erhaltene Fundob-
jekte, wie z. B. oxidiertes Metall, Glas, Leder, Stoffe,
Holz, müssen in der Restaurierung mit der entspre-
chenden Erhaltungsmethodik behandelt werden, um
den Zersetzungsprozess zu stoppen.
Arbeitsplatz - Restaurierung
Fundbeschriftung
Funddepot
Freilegungsarbeiten
Vermessungsergebnis
Vermessung
in ACAD

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Erste Grabungsergebnisse
Insgesamt 237 Befunde konnten während der archäologischen Untersuchung dokumentiert
werden, die einen Teil der städtischen Entwicklung auf den Straßen und in der Flurstücksbe-
bauung widerspiegeln.
Die nachweislich ältesten Befunde offenbarten sich unter den Straßen. Es handelte sich dabei
um eine Nord-Süd ausgerichtete hölzerne Anlage, die nur im Bereich des tiefen Sonderbau-
werkes auf der Elbgasse (1406, heutige Schloßstraße) in 3,70 m Tiefe zum Vorschein kam.
Hier konnte eine mächtige Holzkonstruktion aus parallel verlegten Tannenstämmen, die quer
zur Straßenführung lagen, freigelegt werden. Auf den Hölzern sind keinerlei Nutzungs- oder
Begehungsspuren nachgewiesen worden, so dass man von einem Holzunterbau ausgehen
kann. Dieser ist nach seiner Fertigstellung von einer bis zu 1 m mächtigen Kiesschüttung über-
deckt worden, auf der das mittelalterliche Treiben stattfand.
Dieser Befundaufbau deckt sich weitestgehend mit dem sogenannten Knüppeldamm, der eben-
falls in der Schloßstraße bei Schleusenarbeiten im Jahr 1898 in Höhe der Kleinen Brüdergasse
zu Tage kam. Die damalige Vermutung, dass mit dem Holzunterbau und der oberen Kiesschüttung eine sumpfige
Bodensenke im Bereich des Taschenberg-Tümpels begehbar gemacht wurde, kann nach den neuesten Erkennt-
nissen bestätigt werden. Eine erste dendrochronologische Untersuchung der Tannenstämme erbrachte ein Fällda-
tum der Bäume im Winter 1206/1207. Somit datiert diese Straßenanlage in die Zeit der Stadtgründung. Hinweise
auf spätmittelalterliche Straßen- bzw. Wegbefestigungen lieferten die Pflaster- und Rollierungsreste auf der
Niclasgasse (Ersterwähnung 1580, heutige Rosmaringasse), Elbgasse (Ersterwähnung 1406, heutige Schloßstraße)
und Yodingasse [Judengasse] (Ersterwähnung 1396, heutige Schössergasse). Die geborgene Keramik aus und unter
den Begehungshorizonten deckte sich weitestgehend mit der Zeit der Ersterwähnungen der Straßen, mit Ausnahme
der Rosmaringasse, die zwar im 16. Jahrhundert erwähnt, jedoch nachweislich schon im späten 14. Jahrhundert
angelegt wurde. Das mittelalterliche Straßenniveau lag etwa 1,50 m tiefer als das heutige, und wurde im Laufe der
Jahrhunderte durch baubedingte Boden-
eingriffe stark in Mitleidenschaft gezogen.
Dazu zählen auch die Blochmannschen Wasserleitungen aus dem 19. Jahrhundert, mit
denen die Wasserversorgung der Wohn- und Wasserhäuser abgesichert werden sollte
und ein mit Sandsteinen überwölbter Schleusenkanal von 1868 in der Schlossstraße, der
leider dem neuen Abwasserkanal weichen musste. Aber auch in den Parzellen entlang der
Straßen (Schloßstraße, Rosmaringasse, Sporergasse und Schössergasse) konnten bedeut-
same Reste der mittelalterlichen und neuzeitlichen Straßenrandbebauung freigelegt und
dokumentiert werden. Dabei handelte es sich um Fundamente und Kellermauern, die seit
ihrer Erbauung durch Ausbesserungen oder Umbauarbeiten verändert worden sind.
Baubegleitende Dokumentation des Holzunterbaus auf der Schloßstraße
Reste von Kopfsteinpflaster auf der Rosmaringasse
(14. Jahrhundert)
Schleusenkanal von 1868
auf der Schloßstraße

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Trotz zahlreicher moderner Störungen offenbarten sich viele Hinweise, die eine Rekonstruktion der
Raumgrößen, Gewölbeverläufe, Kellerzugänge oder Lichtschachteinbauten zulassen. Rötliche Ver-
färbungen an den Mauern deuten auf ein Brandereignis hin, so wie in dem spätmittelalterlichen
Keller in der Parzelle 774. Trotz des großen Brandes konnte der mit Sandsteinen überwölbte Raum
bis zum 2. Weltkrieg weiter genutzt werden.
Kellerfußböden aus Sandsteinplatten sind auf-
grund der Baugrundtiefe nur in den Flurstü-
cken 776 (Rosmaringasse 2) und 768 (Schloß-
straße 22) zu Tage gekommen. Über die unter-
schiedliche Bauweise der Mauern ließ sich
unter Heranziehen der Methoden aus der Bau-
forschung (Material, Bearbeitung, Steingröße,
Mörtel und Verband) eine grobe zeitliche Ab-
folge erstellen.
Bei den Untersuchungen konnten insgesamt
460 Fundstücke unterschiedlicher Materialart
(Keramik, Glas, Metall, Fayence, Porzellan, Kno-
chen, 2362 Gramm Schlacken...) geborgen wer-
den. Die Datierung der Befunde, ausgehend
vom 13. Jh., stützt sich auf die dendrochrono-
logische Auswertung des Holzunterbaus, die
Keramik, die Münzfunde und die stratigrafische
Beobachtung im Gelände. Die Dendrochrono-
logie (griech. dendron = Baum, chronos = Zeit,
logos = Lehre) ist eine Datierungsmethode,
bei der die Jahrringe von Bäumen anhand ihrer
unterschiedlichen Breite einer bestimmten,
bekannten Wachstumszeit zugeordnet werden können. Neben dieser absoluten Datierungsmethode kön-
nen auch Keramikfunde für die chronologische Einordnung der Befunde hinzugezogen werden. Oft sind
es nur noch vereinzelte Scherben von zerbrochenen Gefäßen, die aufgrund der verschiedenen Merkmale
(Warenart, Herstellungs- und Brenntechnologien, Gefäßform, Verzierung...) in das jeweilige Jahrhundert
eingegliedert werden. Wesentlich genauer lassen sich Münzen aufgrund des Prägedatums datieren. Dabei
steht jedoch nicht fest, wie lange nach der Prägung die Münze noch im Umlauf war.
Lesefund: Miniaturgefäß aus Steinzeug
17./18. Jahrhundert
Hohlringheller, Löwen-
schild mit aufrechtem
Löwen, Markgrafschaft
Meißen, Kurfürst Friedrich
II. (1428 - 1464)
Lesefund: 2 Kreuzer (Silber) mit Jahreszahl 1624,
Römisch - Deutsches Reich, Erzbistum Salzburg,
Paris von Lodron (1619 - 1653)

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Würdigung
Durch die archäologischen Untersuchungen
war es möglich, weitere unerforschte Berei-
che im historischen Altstadtkern aufzudecken.
Der wohl bedeutendste Befund war ein Holz-
unterbau auf der Schloßstraße, der zwar im
Jahr 1898 schon einmal entdeckt wurde, aber
zu dieser Zeit noch keine Datierung über die
Hölzer erfolgen konnte. Durch das erneute
Freilegen an einer anderen Stelle auf der
Schloßstraße war es nun möglich, über eine
naturwissenschaftliche Analyse, die Tannen-
stämme genau zu datieren. Endlich, nach 100
Jahren Wissen über die Holzkonstruktion, ist
der Nachweis über die bislang älteste Straßen-
befestigung, zu Zeiten der Stadtentstehung,
erbracht worden.
Für die an der Schloßstraße angrenzenden
Seitengassen kam eine Befestigung in Form
von Kopfsteinpflaster erst im späten Mittel-
alter auf.
Durch die Anlage definierter Straßen kam es
nun zunehmend zu einer Bebauung auf den
angrenzenden Parzellen, die sich bei den Un-
tersuchungen erwartungsgemäß offenbarten.
Dabei sind Fundament- und Kellerreste mit
unterschiedlichsten Bauweisen zutage gekom-
men, die einen Eindruck auf die mittelalterliche
bis neuzeitliche Entwicklung der Stadt Dresden
vermitteln.
Dank der umsichtigen Vorgehensweise der Baufirmen konnten wertvolle Zeugnisse des frühen Dresden der Nachwelt erhalten bleiben.
Gesamtplan über die bisherigen Ausgrabungen im Altstadtkern von Dresden