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auf heißem Reifen in die Steinzeit
LANDESAMT
für Archäologie
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Sachsen
LANDESMUSEUM
für Vorgeschichte
.
Dresden
Archäologische Ausgrabungen
ADAC Fahrsicherheitszentrum Leipzig

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Einleitung
Für die Anlage eines Verkehrs-Sicherheitszentrums
ist die Anbindung an bestehende Verkehrswege von
Bedeutung.
Die heutige Infrastruktur ist das Ergebnis einer Jahr-
tausenden andauernden Siedlungstätigkeit. Für den
vorgeschichtlichen Menschen spielten anfangs Ver-
kehrswege nur eine untergeordnete Rolle. Er war in
erster Linie auf gute naturräumliche Bedingungen
angewiesen. Die Leipziger Tieflandsbucht bietet sol-
che Voraussetzungen. Am Rande der Magdeburger
Börde gelegen, haben sich auf alten, bis zu sieben
Metern mächtigen eiszeitlichen Schottern während
der letzten Eiszeit Lösse abgelagert. Hier konnten
sich gute Böden bilden, die auch noch heute günstig
für die Landwirtschaft sind. Neben der ausgezeich-
neten Bodengüte war ebenso die Nähe zum Wasser
wichtig. Die Weiße Elster hat sich etwa fünf Meter in
die ansonsten ebene Landschaft eingegraben. Somit
war gewährleistet, dass man Felder in einer hoch-
wasserfreien Zone bestellen konnte. Auf der ande-
ren Seite bot die Talaue mit dem nahegelegenen
Fluss eine günstige Gelegenheit für Jagd und
Fischfang, so dass eine ganzjährige Nahrungsver-
sorgung sichergestellt war.
Seit der Gründung des Industriegebietes Dölzig Nord
kamen immer wieder vorgeschichtliche Funde zu-
tage, die das gesamte Areal als eine äußerst reiche
archäologische Fundlandschaft ausweisen. Die
Ausgrabungen auf dem ADAC-Fahrsicherheitszen-
trum haben wesentlich dazu beigetragen, unser
Wissen vom Leben in der Vorgeschichte zu erwei-
tern und zeigen eindrucksvoll, dass die Landschaft
nördlich von Leipzig eine jahrtausend alte Kultur-
landschaft ist.
auf heißem Reifen in die Steinzeit
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ADAC Fahrsicherheitszentrum Leipzig
© Landesamt für Archäologie mit Landesmuseum für Vorgeschichte, Dresden. Alle Rechte vorbehalten.
Archäologischer Gesamtplan. Blau: archäologische Befunde.

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Vorgehensweise
Im Vorfeld des Bauvorhabens führte das Landesamt
für Archäologie Sachsen eine archäologische Aus-
grabung durch. Zunächst entfernten Bagger im
Bereich systematisch angelegter, 4 m breiter Streifen
den Humus. Bereits hier zeichneten sich im anste-
henden Untergrund anhand dunkler Verfärbungen
alte Bodeneingriffe ab. Deshalb wurde auf der ges-
amten Fläche von 3,5 Hektar der Oberboden abge-
tragen. Sorgfältige Beobachtungen ergeben ein
detailliertes Bild vormaliger Siedlungstätigkeit. Noch
heute lassen sich im Untergrund alle vormaligen
Bodeneingriffe erkennen. Jedes noch so kleine
Loch, das vor langer Zeit in den Boden eingegraben
wurde, verfüllte sich schneller oder langsamer mit
humosem, dunklem Material. Somit stellt eine dun-
kle Verfärbung im anstehenden Boden, hier heller
Löß, eine alte Eingrabung dar.
Der Grabungsplan auf Seite 2 veranschaulicht die
erkannten Befunde nach Bodenabtrag in ca. 60 cm
Tiefe. Eingezeichnet sind die Grenze der Ausgra-
bungsfläche und die Umrisse der Verfärbungen.
Hierfür werden die einzelnen Befundgrenzen im
Gelände tachymetrisch aufgenommen und mit Hilfe
modernen Computertechnik zu einem Plan verar-
beitet.
Nach der Planaufnahme werden die archäologischen
Befunde im Detail untersucht und ausgegraben. Zu
jedem Befund wird ermittelt, wie tief er noch erhal-
ten und wie seine Verfüllung zusammengesetzt ist.
Zwischenschritte der Ausgrabung werden in Zeich-
nungen, Fotos und schriftlich dokumentiert.
Jedem Befund ist eine Individualnummer zugewie-
sen, so dass alle daraus geborgenen Funde eindeu-
tig zuzuordnen sind. Das Fundmaterial, d. h. Ke-
ramikscherben, Steingeräte, Knochen etc., wird ge-
reinigt und inventarisiert.
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Abtrag des Mutterbodens im Bereich
des Baufeldes.
Ein archäologischer Befund im senkrech-
ten Profilschnitt.
Die archäologischen Befunde zeichnen sich als dunkle Ver-
färbungen im hellen Lössboden ab.
Fotographische Dokumentation.
Zeichnerische Dokumen-
tation.

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Die bandkeramische Besiedlung
Der Leipziger Raum wird seit rund
220.000 Jahren von Menschen aufge-
sucht. In Markkleeberg und Eythra ge-
fundene Werkzeuge dieser Zeit bele-
gen, dass Jäger und Sammler die hiesi-
gen Wasserläufe immer wieder aufsuch-
ten. In der Frühzeit lebten die Menschen
als Nomaden; Jagd und Sammelwirt-
schaft bildeten ihre ökonomische Grund-
lage. Vor etwa 7.000 Jahren änderte
sich in unserer Region die bis dahin be-
währte Lebens- und Wirtschaftsweise.
Ackerbau und Viehzucht setzte sich
durch, die Menschen wurden sesshaft.
Auf kleinen Rodungsflächen innerhalb
der noch geschlossenen Wälder ent-
standen Felder und Siedlungen mit in
Pfostenbauweise errichteten Häusern,
Brunnen und Zaunanlagen.
Auf dem Gelände des ADAC-Fahrsicher-
heitszentrums wurden Spuren von Haus-
grundrissen aufgedeckt. Es waren so ge-
nannte Holzpfostenbauten von 5–8 m
Breite und bis zu 30 m Länge. Zwischen
den Holzpfosten eingebrachte Haselruten
bildeten das Grundgerüst der mit Lehm
verstrichenen Außenwände. Die Sattel-
dächer wurden mit Stroh und Schilf ge-
deckt. Von entsprechenden Gebäuden
sind häufig nur noch die Fundamte
überliefert, meist kleine Gruben von ca.
20 cm Durchmesser – ehemalige Fun-
damentgruben für Wand- oder dachtra-
gende Pfosten.
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Ausschnitt aus einem rekonstruierten bandkerami-
schen Dorf.
Bandkeramische Werkzeuge: aus Feuerstein gefertigte Messer (1–2)
und Schaber (4–5), eine Knochenahle (3) und ein Steinbeil (6).
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Neben den Konstruktionsele-
menten der Gebäude sind aus
der Zeit der ersten Ackerbauern
und Siedler zahlreiche Vorrats-
und Abfallgruben erhalten, aus
denen Keramikscherben gebor-
gen wurden. Auf den Gefäßen
dieser Zeit sehen wir eingeritzte
Linien, die bandartig den Gefäß-
körper überziehen. Die Keramikver-
zierung mit eingeritzten Bändern
wurde für diese Zeitstufe um
5.000 v. Chr. namensgebend. Man
spricht heute von der bandkerami-
schen Kultur (5.000 – 4.800 v. Chr.).
Neben Keramikbruchstücken und
Lehmbrocken der Hauswände gab
der Boden zahlreiche Steingerä-
te frei. Da man zu dieser Zeit noch
nicht über die Kenntnis der Metall-
verarbeitung verfügte, nutzte man
Feuersteingeräte zum Schneiden von
Tierfellen und Fleisch. Wollte man
gröbere Arbeiten, wie z. B. das
Fällen von Bäumen, verrichten, be-
diente man sich eines Steinbeils.
Beile, mit denen die ersten Bauern
die ausgedehnten Wälder rodeten,
wurden aus feinkörnigen Amphi-
bolitstücken hergestellt, die so
lange über eine Sandsteinplatte
gerieben wurden, bis sie die richtige
Form und Schärfe erreichten. Knochen-
geräte wurden vergleichbar gefertigt.
Fundgut aus bandkeramischen Befunden:
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Linienbandkeramische Scherbe
2–3
Stichbandkeramische Scherben
4
Silexmesser
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Steinbeil
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Bronzezeitliche Besiedlung
Bronzezeit bezeichnet jene Epoche der Menschheits-
geschichte, in der Gegenstände – vorrangig Schmuck, Werk-
zeuge oder Waffen – aus Bronze hergestellt wurden, Wis-
sen und Technik der Eisenverarbeitung jedoch noch nicht
bekannt waren. Es ist die Zeit von 2.200 bis 750 v. Chr.
Auch in dieser Epoche wurde sporadisch das Gelände des
ADAC-Fahrsicherheitszentrums als Siedlungsplatz ge-
wählt. Nun lebte man nicht mehr in großen Langhäusern –
die bevorzugte Gebäudevariante waren ca. 6 x 8 m große
Bauten. Diese Gebäude manifestieren sich heute im archä-
ologischen Befund zumeist nur noch durch sechs bis acht
charakteristisch angeordnete Pfostengruben. Obwohl der
Bronzeguss bekannt und auch die Technik, Bronzeblech zu
treiben, weitläufig verbreitet war, fertigte man das Alltags-
geschirr nach wie vor aus Keramik.
Schon in der Bronzezeit stand Recycling hoch im Kurs. Bei
Ausgrabungen finden sich metallene Gegenstände nur sel-
ten. Dies liegt nicht an deren schlechten Erhaltungsbedin-
gungen im Boden, sondern an dem hohen Wert des Roh-
materials. Unbrauchbar gewordene Werkzeugklingen oder
zerbrochener Bronzeschmuck oder nicht mehr funktions-
tüchtige Waffen wurden niemals achtlos weggeworfen,
sondern stets durch Einschmelzen einem neuen Zweck
zugeführt.
Metallblättchen (Kupfer).
Rekonstruierte Siedlung aus der Bronzezeit (Lausitzer Kultur) von Berlin-Lichtenfelde. Das Dorf
umfasste 5 Wohnhäuser, die 6–9 m breit und 8,5–12 m lang waren, und Nebengebäude. Die
Siedlung wurde von einem Graben und einem Zaun umgeben. Aus: E. Probst, Deutschland in
der Bronzezeit (München 1996) 376.

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Römische Kaiserzeit
Aus der Zeit nach Christi Geburt stammen die
meisten Befunde auf dem Gelände. Diese
Phase wird als „Römische Kaiserzeit“ bezeich-
net. Von dieser Epoche sind mehrere Haus-
grundrisse überliefert. Die Bauten sind als
Grubenhäuser angelegt, d. h., sie waren teil-
weise in den Boden eingetieft. Von der Wand-
konstruktion blieben lediglich einige Pfosten-
löcher erhalten. Neben den Hausgrundrissen
konnten Vorratsgruben nachgewiesen werden,
teilweise mit einem Geflecht aus Reisig ausge-
legt. Um sich den Weg zum Fluß zu ersparen,
wurde auch ein Brunnen gebaut. Es handelt
sich hierbei um einen Kastenbrunnen mit einer
Kantenlänge von etwa 80 cm. Als Bauholz ver-
wendete man Eichenbretter. Die unterste Bret-
terlage blieb erhalten, da diese über Jahrhun-
derte im wasserführenden Sediment gelegen
und so vor der Verwitterung geschützt war. Bei
der Anlage des Brunnens machte man sich die
geologischen Bedingungen zu nutze. Eine
feste Tonschicht sorgt für die Bildung von
Schichtenwasser, weshalb der Brunnen nur
etwa 2,5 m abgetäuft werden musste.
Neben der teilweise gut erhaltenen Keramik
wurden auch andere Gerätschaften des täg-
lichen Leben geborgen. Hierzu zählen verzier-
te, aus Knochen hergestellte Kämme. Zwei
Glasperlen, ein Silberring und eine silberne
Fibel zeugen davon, dass man Rom keineswegs
nachstehen wollte. Eine römische Münze aus
dem 2. Jahrhundert belegt die weitreichenden
Handelsbeziehungen.
Holzbrunnen.
Silberfibel.
Dreilagiger Kamm mit halbrunder
Griffplatte.
Silbener Denar der Lucilla
(gest. 182 n. Chr.).
Glasperle.
Dreilagenkamm aus Knochen.
Funde der Römischen
Kaiserzeit, um 400 n. Chr.

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Pit alignment
Imposant zeichnet sich aus der Vogelperspektive die
Anlage eines mehrteiligen Grabensystems ab. Was
auf dem Luftbild als eine Kette länglicher Gruben zu
erkennen ist, war ursprünglich ein durchgehender
Graben, der in regelmäßigen Abständen tiefer als
üblich eingegraben war. Da der obere Teil durch die
Planierarbeiten abgetragen ist, erscheint er meist als
„durchbrochener“ Graben. Auf dem Gelände des
ADAC-Fahrsicherheitszentrums ist er jedoch teil-
weise als durchgehender Verlauf zu erkennen. In der
Mitte der nebenstehenden Bildquelle lässt sich deut-
lich ein Eingangsbereich im Graben ausmachen.
Solche Gräben durchziehen große Teile Mittel-
deutschlands in der Zone nördlich des Mittelgebir-
ges. Ausschnitte davon wurden nicht nur beim
Ausbau der nahegelegenen Autobahn erkannt, sie
ließen sich auch in den Braunkohletagebauen und
den angrenzenden Gebieten südlich von Leipzig
nachweisen. Im benachbarten Sachsen-Anhalt wur-
den solche Strukturen ebenfalls ausgegraben.
Diese Gräben umschließen in der Regel ein Gebiet
von mehreren Hektar Größe. Ihre Bedeutung ist
nicht eindeutig geklärt, jedoch handelt es sich ver-
mutlich um Grenzsysteme im weiteren Sinne, etwa
Begrenzungen von Feldern und Weiden oder Be-
sitzabgrenzungen eines Dorfes.
Angelegt wurden sie teilweise schon zu Beginn der
Eisenzeit (750 v. Chr.). Beim Bau der in unmittelba-
rer Nähe verlaufenden Autobahn sind in einem sol-
chen Graben auch Scherben aus dem frühen Mittel-
alter geborgen worden. Dies zeigt eindrucksvoll, wie
solche Landmarken auch über Jahrhunderte beste-
hen konnten.
Profilschnitt durch
„pit alignement“.
Luftbild; deutlich zeichnet sich der gerade
Verlauf der aneinadergereihten Gruben ab.
„Durchbrochener“ Graben
Eingangsbereich

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Ausblick
Die archäologischen Untersuchungen brachten zahlreiche
Siedlungsreste verschiedener Zeitstellungen ans Tageslicht.
Während der gesamten Ausgrabung wurde zur Beschleuni-
gung der Arbeit neben Spaten und Schaufel auch ein
Minibagger eingesetzt. Bei komplexen Befunden wird jedoch
auf feineres Werkzeug wie Kelle und Stuckateureisen zurück-
gegriffen, so beispielsweise bei Tierskeletten und mensch-
lichen Bestattungen. Die zu den untersuchten Siedlungen
gehörenden Gräberfelder sind vermutlich in erheblichem Ab-
stand zur Wohnbebauung angelegt, denn auf der Unter-
suchungsfläche von 3,5 Hektar kam nur ein einziges
Einzelgrab zum Vorschein.
Diese kurze Zusammenschau der ersten Grabungsergebnisse
zeigt, auf welch geschichtsträchtigem Boden das ADAC-
Fahrsicherheitszentrum erbaut wird und welch wichtiges ge-
schichtliches Erbe für die nachfolgenden Generationen durch
die archäologischen Tätigkeit bewahrt werden konnte.
An dieser Stelle sei allen beteiligten Behörden, Büros und
Firmen für die gute Zusammenarbeit gedankt.
Untere Denkmalschutzbehörde Delitzsch, ADAC Sachsen,
Ingenieurbüro Tilke, Bickhardt Bau Aktiengesellschaft, Arbeits-
amt Leipzig-Außenstelle Delitzsch.
I. Campen u. S. Friederich
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Zur Wetterwarte 7
01109 Dresden
Telefon: 0351 / 89 26 603
E-mail: Presse@archsax.smwk.sachsen.de
Fax:
0351 / 89 26 666
Internet:
www.archsax.sachsen.de
Vervielfältigungen nach vorheriger Absprache mit dem LfA
Minibagger unterstützen die Tätigkeit der Archäologen.
Freilegen eines menschlichen Skeletts.
Scherbenpflaster und Hütten-
lehmkonzentration.